Tier- und Umweltethik: Alles Geschmacksache, oder folgt das Moral- und Gerechtigkeitsempfinden Regeln? Jörg Luy

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1 Tier- und Umweltethik: Alles Geschmacksache, oder folgt das Moral- und Gerechtigkeitsempfinden Regeln? Jörg Luy Vortrag beim Arbeitskreis Ökologischer Landbau in Weihenstephan, Gliederung Teil I Selbst-Test zu moralischen Empfindungen Teil II Ethische Modellierung derjenigen Teile des Moral- und Gerechtigkeitsempfindens, die den Umgang mit der Natur betreffen Teil III Anwendungsbeispiele mit Nutztierbezug 1

2 Teil I Selbst-Test zu moralischen Empfindungen (die Startfrage in der Tier- und Naturethik) Selbst-Test: Welche moralischen Empfindungen erkenne ich an mir selbst? Empfindung der Verpflichtung zum Verzicht auf eigennützige Motive Empfindung der Empörung bei der Wahrnehmung rücksichtslosen Verhaltens anderer Gegenüber wem bzw. was empfinde ich persönlich eine moralische Verpflichtung zum Verzicht auf meine eigennützigen Motive? In Bezug auf wen bzw. was empört mich rücksichtsloses Handeln anderer? Rücksicht als deal auf Gegenseitigkeit Mitgefühl (Empathie) moralischem Respekt (Eigenwert) Nur indirekte Rücksicht (wenn für das Wohl des Menschen wichtig) Menschen leidensfähige Tiere sämtliche Lebewesen das sog. Naturerbe (der besonders erhaltenswerte Teil der Natur) 2

3 Gegenüber wem bzw. was empfinde ich persönlich eine moralische Verpflichtung zum Verzicht auf meine eigennützigen Motive? In Bezug auf wen bzw. was empört mich rücksichtsloses Handeln anderer? Rücksicht als deal auf Gegenseitigkeit Mitgefühl (Empathie) Menschen x - leidensfähige Tiere sämtliche Lebewesen das sog. Naturerbe (der besonders erhaltenswerte Teil der Natur) moralischem Respekt (Eigenwert) Nur indirekte Rücksicht (wenn für das Wohl des Menschen wichtig) Nachdem ich nun für meinen Teil herausgefunden hatte, daß es, was unsere Bewegungen betrifft, zwei verschiedene Prinzipien zu unterscheiden gilt, von denen das eine rein mechanisch und ganz körperlich ist, weil es lediglich von der Kraft der Lebensgeister und der Disposition der körperlichen Organe abhängt, während das andere, ich meine den Geist, beziehungsweise die Seele, die ich als eine denkende Substanz bestimmt habe, durchaus unkörperlich ist, da habe ich sehr sorgfältig zu untersuchen begonnen, ob auch die Bewegungen der Tiere von diesen beiden Prinzipien ihren Ausgang nehmen, oder ob für sie eines von beiden genügt. Sobald ich klar durchschaut hatte, dass alle tierischen Bewegungen ausschließlich von dem körperlichen, mechanischen Prinzip ausgehen können, habe ich es für gewiss und bewiesen gehalten, dass wir außerstande sind, jemals zu beweisen, daß es in den Tieren irgend eine denkende Seele gibt. (Descartes; aus dem Brief an Henry More, 1649) 3

4 Baruch de Spinoza Gegenüber wem bzw. was empfinde ich persönlich eine moralische Verpflichtung zum Verzicht auf meine eigennützigen Motive? In Bezug auf wen bzw. was empört mich rücksichtsloses Handeln anderer? Rücksicht als deal auf Gegenseitigkeit Mitgefühl (Empathie) Menschen x - leidensfähige Tiere sämtliche Lebewesen das sog. Naturerbe (der besonders erhaltenswerte Teil der Natur) moralischem Respekt (Eigenwert) Nur indirekte Rücksicht (wenn für das Wohl des Menschen wichtig) (...) das Gesetz: man dürfe die Tiere nicht schlachten, [ist] mehr auf leeren Aberglauben und weibisches Mitleid als auf die gesunde Vernunft gegründet (...). Die Vernunft lehrt uns wohl, dass wir um unseres Nutzens willen mit den Menschen in freundschaftliches Verhältnis treten müssen, nicht aber mit den Tieren oder den Dingen, deren Natur von der menschlichen Natur verschieden ist; vielmehr haben wir dasselbe Recht auf sie, welches sie auf uns haben. Ja, weil das Recht eines jeden durch eines jeden Tugend oder Vermögen bestimmt wird, so haben die Menschen ein viel größeres Recht auf die Tiere als die Tiere auf die Menschen. Ich leugne jedoch nicht, dass die Tiere Empfindung haben; ich leugne nur, dass es uns deshalb verboten sein soll, für unseren Nutzen zu sorgen und sie nach Gefallen zu gebrauchen und zu behandeln, wie es uns am besten zusagt, da sie ja von Natur nicht mit uns übereinstimmen, und ihre Affekte von den menschlichen Affekten der Natur nach verschieden sind. (Spinoza; Ethik, 1677, Teil IV, Lehrsatz 37, Anmerkung 1) 4

5 Gegenüber wem bzw. was empfinde ich persönlich eine moralische Verpflichtung zum Verzicht auf meine eigennützigen Motive? In Bezug auf wen bzw. was empört mich rücksichtsloses Handeln anderer? Rücksicht als deal auf Gegenseitigkeit Mitgefühl (Empathie) moralischem Respekt (Eigenwert) Nur indirekte Rücksicht (wenn für das Wohl des Menschen wichtig) Menschen x leidensfähige Tiere x x sämtliche Lebewesen das sog. Naturerbe (der besonders erhaltenswerte Teil der Natur) x x In Ansehung des Schönen, obgleich Leblosen in der Natur ist ein Hang zum bloßen Zerstören (spiritus destructionis) der Pflicht des Menschen gegen sich selbst zuwider: weil es dasjenige Gefühl im Menschen schwächt oder vertilgt, was zwar nicht für sich allein schon moralisch ist, aber doch diejenige Stimmung der Sinnlichkeit, welche die Moralität sehr befördert, wenigstens dazu vorbereitet, nämlich etwas auch ohne Absicht auf Nutzen zu lieben (z.b. die schönen Krystallisationen, das unbeschreiblich Schöne des Gewächsreichs). In Ansehung des lebenden, obgleich vernunftlosen Theils der Geschöpfe ist die Pflicht der Enthaltung von gewaltsamer und zugleich grausamer Behandlung der Thiere der Pflicht des Menschen gegen sich selbst weit inniglicher entgegengesetzt, weil dadurch das Mitgefühl an ihrem Leiden im Menschen abgestumpft und dadurch eine der Moralität im Verhältnisse zu anderen Menschen sehr diensame natürliche Anlage geschwächt und nach und nach ausgetilgt wird (Kant; Die Metaphysik der Sitten, 1797, II, 1, 17) 5

6 Kant (verkürzt) im Reichsstrafgesetzbuch (indirekter Tierschutz): Mit Geldstrafe bis zu fünfzig Talern oder mit Haft wird bestraft, wer öffentlich oder in Ärgernis erregender Weise Tiere boshaft quält oder roh misshandelt. ( 360 Nr. 13 des dt. Reichsstrafgesetzbuches von 1872) Albert Schweitzer Gegenüber wem bzw. was empfinde ich persönlich eine moralische Verpflichtung zum Verzicht auf meine eigennützigen Motive? In Bezug auf wen bzw. was empört mich rücksichtsloses Handeln anderer? Rücksicht als deal auf Gegenseitigkeit Mitgefühl (Empathie) moralischem Respekt (Eigenwert) Menschen - x x Nur indirekte Rücksicht (wenn für das Wohl des Menschen wichtig) leidensfähige Tiere x x sämtliche Lebewesen x das sog. Naturerbe (der besonders erhaltenswerte Teil der Natur) 6

7 Ethisch ist mehr als unegoistisch! Ethisch ist nur die Ehrfurcht meines Willens zum Leben vor jedem andern Willen zum Leben. Wo ich irgendwie Leben opfere oder schädige, bin ich nicht in der Ethik, sondern ich werde schuldig, sei es egoistisch schuldig, zur Erhaltung meiner Existenz oder meines Wohlergehens, sei es unegoistisch schuldig, zur Erhaltung einer Mehrzahl anderer Existenzen oder ihres Wohlergehens. Dieser so naheliegende Irrtum, die aus unegoistischen Überlegungen kommende Verletzung der Ehrfurcht vor dem Leben als ethisch gelten zu lassen, ist die Brücke, über die hinweg die Ethik unversehens in das Gebiet des Nichtethischen gelangt. Sie muss abgebrochen werden. (Schweitzer; Kultur und Ethik,1923) Schweitzer im deutschen Tierschutzgesetz (ab 1972): Mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer... ein Wirbeltier ohne vernünftigen Grund tötet... (Tierschutzgesetz von 1972, 17 Nr. 1) 7

8 Gegenüber wem bzw. was empfinde ich persönlich eine moralische Verpflichtung zum Verzicht auf meine eigennützigen Motive? In Bezug auf wen bzw. was empört mich rücksichtsloses Handeln anderer? Rücksicht als deal auf Gegenseitigkeit Mitgefühl (Empathie) moralischem Respekt (Eigenwert) Menschen - x - Nur indirekte Rücksicht (wenn für das Wohl von Menschen oder Tieren wichtig) leidensfähige Tiere x - sämtliche Lebewesen - das sog. Naturerbe (der besonders erhaltenswerte Teil der Natur) - x Solange ein empfindendes Wesen bewusst ist, hat es ein Interesse daran, so viel Lust und so wenig Schmerz wie möglich zu erfahren. Empfindung genügt, um ein Wesen in die Sphäre der gleichen Interessenabwägung einzubeziehen. (Singer; Practical Ethics, 1979) 8

9 Singer in der höchstrichterlichen Rechtsprechung der Schweiz (2009): Die Vorinstanz hat deshalb zu Recht das Interesse der Versuchstiere an der Belastungsfreiheit höher gewichtet als das menschliche Interesse am Versuchsergebnis. [ ] Die Beschwerde ist demnach abzuweisen. (Bundesgericht-Urteil vom zu geplanten Affenversuchen in der Grundlagenforschung; 2C_421/2008, online) Natur und Landschaft sind... so zu schützen, zu pflegen und zu entwickeln, dass... die Pflanzen- und Tierwelt sowie die Vielfalt, Eigenart und Schönheit von Natur und Landschaft als Lebensgrundlagen des Menschen und als Voraussetzung für seine Erholung... nachhaltig gesichert sind. (Bundesnaturschutzgesetz 1987, 1) Gegenüber wem bzw. was empfinde ich persönlich eine moralische Verpflichtung zum Verzicht auf meine eigennützigen Motive? In Bezug auf wen bzw. was empört mich rücksichtsloses Handeln anderer? Rücksicht als deal auf Gegenseitigkeit Mitgefühl (Empathie) moralischem Respekt (Eigenwert) Nur indirekte Rücksicht (wenn für das Wohl des Menschen wichtig) Menschen leidensfähige Tiere sämtliche Lebewesen das sog. Naturerbe (der besonders erhaltenswerte Teil der Natur) x 9

10 Natur und Landschaft sind auf Grund ihres eigenen Wertes und als Lebensgrundlagen des Menschen zu schützen (Bundesnaturschutzgesetz 2002, 1) Gegenüber wem bzw. was empfinde ich persönlich eine moralische Verpflichtung zum Verzicht auf meine eigennützigen Motive? In Bezug auf wen bzw. was empört mich rücksichtsloses Handeln anderer? Rücksicht als deal auf Gegenseitigkeit Mitgefühl (Empathie) moralischem Respekt (Eigenwert) Nur indirekte Rücksicht (wenn für das Wohl des Menschen wichtig) Menschen leidensfähige Tiere sämtliche Lebewesen das sog. Naturerbe (der besonders erhaltenswerte Teil der Natur) x x Teil II Ethische Modellierung derjenigen Teile des Moral- und Gerechtigkeitsempfindens, die den Umgang mit der Natur betreffen 10

11 Wie funktioniert das Moral- und Gerechtigkeitsempfinden? emotional handlungsbewertend intolerant in moralisch relevanten Fragen logisch abwägend spezifischen Regeln folgend Vorhersagen ermöglichend zusammengefasst: Es handelt sich um einen Teil der Vernunft. Ethik kann vernünftige Vorschläge unterbreiten. Problem: Das Moral- und Gerechtigkeitsempfinden ist wie die gesamte Vernunft nicht direkt zugänglich ( Black Box ). Eine Herangehensweise: Modellierung Ethische Modellierung derjenigen Teile des Moral- und Gerechtigkeitsempfindens, die den Umgang mit der Natur betreffen: 1. Das Empathie-Modell für Fragen der Inkaufnahme von Schmerzen und anderen Leiden (ohne Dilemma) 2. Das Respekt-Modell insb. für Fragen des Natur- und Artenschutzes (ohne Dilemma) 3. Das Dilemma-Modell in Kombination mit (1) oder (2) für Dilemma-artige Situationen 11

12 Empathie: Ein ethisches Modell der Handlungsbewertung 1. Die Eigenschaft, auf förderliche Umwelteinflüsse mit angenehmen Gefühlen und auf schädigende Umwelteinflüsse mit unangenehmen Gefühlen zu reagieren, ist im Tierreich weit verbreitet. In Verbindung mit einem Gedächtnis ermöglicht sie den Tieren das Lernen aus Erfahrung. Unabhängig davon ermöglicht sie dem Menschen Mitgefühl (Empathie) mit solcherart befähigten Tieren. 2. Auch Menschen reagieren mit angenehmen und unangenehmen Gefühlen auf förderliche bzw. schädigende Umwelteinflüsse. sogar dann, wenn die Umwelteinflüsse sich allein für andere als förderlich oder schädigend erweisen (Empathie) Handlungen von Menschen Mitgefühl Handlungsbewertung: Handlungen, die angenehme Gefühle auslösen, gelten als gut und richtig. Handlungen, die unangenehme Gefühle auslösen, gelten als schlecht und falsch. 12

13 3. Um die von ihm als schlecht und falsch bewerteten Handlungen zu verhindern, nutzt der Mensch Vorschriften. In einer Demokratie ist für den Inhalt der Vorschriften ausschlaggebend, was die Bevölkerungsmehrheit als schlecht und falsch bewertet. Gefühle Mitgefühl Handlungsbewertung Vorschrift Empathie-Modell: Solange kein moralisches Dilemma vorliegt, verlangt das Moral- und Gerechtigkeitsempfinden, dass niemand einem anderen Wesen Schmerzen oder andere Formen von Leiden zufügen darf. vgl. Goldene Regel: Was du nicht willst, das man dir tu, das füge keinem andern zu. vgl. 1 Tierschutzgesetz: Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen. 13

14 Respekt: Ein zweites ethisches Modell der Handlungsbewertung 1. Motivation Empathie-Modell: unangenehme Gefühle (beim Betrachter und beim Betroffenen) Respekt-Modell: angenehme Gefühle (beim Betrachter) 2. Über Geschmack lässt sich zwar streiten; aber jeder fordert respektvollen Umgang mit dem, was ihm/ihr positiv bewertete Gefühle bereitet. Gedankenexperiment: Bilderverbrennung Respekt-Modell: Solange kein moralisches Dilemma vorliegt, verlangt das Moral- und Gerechtigkeitsempfinden, dass das, was moralischen Respekt hervorruft (Schönheit iws), von niemandem zerstört werden darf. Schönheit (iws) moralischer Respekt Handlungsbewertung Vorschrift Auch das Respekt-Modell ist im Recht etabliert: vgl. 1 Abs. 1 Bundesnaturschutzgesetz: Natur und Landschaft sind auf Grund ihres eigenen Wertes und als Grundlage für Leben und Gesundheit des Menschen [ ] so zu schützen, dass 1. die biologische Vielfalt, 2. [ ] sowie 3. die Vielfalt, Eigenart und Schönheit [ ] von Natur und Landschaft auf Dauer gesichert sind; [ ]. vgl. Art. 120 Bundesverfassung der Schweiz: Schutz der Würde der Kreatur und der genetischen Vielfalt der Tierund Pflanzenarten vgl. 1 und 17 Nr. 1 Tierschutzgesetz: Tötung von (Wirbel)Tieren nur mit vernünftigem Grund Ehrfurcht vor dem Leben (M. Schwantje, A. Schweitzer) 14

15 Entscheidungsfindung im Dilemma: Ein drittes ethisches Modell der Handlungsbewertung In Kombination mit dem Empathie- und/oder dem Respekt-Modell beleuchtet das Dilemma-Modell die Entscheidungsfindung. Als sog. Grundsatz der Verhältnismäßigkeit im Recht etabliert, z.b. in 1 Tierschutzgesetz: Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen. A. Einfaches Dilemma (z.b. eine Kaufentscheidung oder die Auswahl einer Behandlungsoption als Patient) einfaches Dilemma = Kosten und Nutzen betreffen dieselbe Person vier aufeinander aufbauende Fragen: 1. Was ist das Ziel (das ich als Patient anstrebe)? 2. Welche Optionen stehen zur Auswahl, um dieses Ziel mit einer akzeptablen Wahrscheinlichkeit zu erreichen? 3. Welche von diesen Optionen ist mit den geringsten Nachteilen verbunden (für mich als Patienten, inkl. Kosten)? 4. Empfinde ich die Nachteile dieser Option als akzeptabel oder als unverhältnismäßig, wenn ich sie dem Ziel und der Wahrscheinlichkeit es zu erreichen gegenüberstelle? Mit Schritt 3 wählen wir die Geringste-Nachteile-Option (die im Vergleich beste Option) aus; mit Schritt 4 entscheiden wir darüber, ob diese Option sich lohnt oder nicht. 15

16 B. Komplexes Dilemma (z.b. Tierversuche, Nutztierhaltung/-schlachtung) komplexes Dilemma = Kosten und Nutzen betreffen verschiedene Individuen 1. Was ist das Ziel (das mit der vorgesehenen Form der Tiernutzung angestrebt wird)? 2. Welche Optionen stehen zur Auswahl, um dieses Ziel mit einer akzeptablen Wahrscheinlichkeit zu erreichen? 3. Welche von diesen Optionen ist mit den geringsten Nachteilen verbunden (Handlungsbewertung gem. Empathie- und Respekt-Modell)? 4. Empfinde ich die Nachteile dieser Option als akzeptabel oder als unverhältnismäßig, wenn ich sie dem Ziel und der Wahrscheinlichkeit es zu erreichen gegenüberstelle? Teil III Anwendungsbeispiele mit Nutztierbezug 16

17 Aktuelles Bsp. Juli 2014: Die Tötung lebensschwacher Ferkel gerät nach der Ausstrahlung einer entsprechenden ARD-Reportage in die Schlagzeilen. Verdacht: Wirbeltiertötung ohne vernünftigen Grund ( 17 Nr. 1 TierSchG) in überdies gesetzeswidriger Form der Durchführung A. TierSch-Perspektive (Bezug auf: Respektmodell) 1. Ziel der Tötung? kostengünstig produzieren 2. Optionen? Tötung; Tötungsverbot (Aufzucht; Zuchtziel verändern) 3. Geringste-Nachteile-Option? Tötungsverbot (Zuchtziel verändern) 4. Akzeptabel? Ja. (BTK, Tierärzteblatt 9/2014, S.1226) B. Landwirtschaft-Perspektive (Bezug auf: allg. Handlungsfreiheit?) 1. Ziel des Tötungsverbots? pro moralischer Respekt + contra Verrohung (Gesetzgeber 1972: Schutzbedürftigkeit des Lebens des Tieres ) 2. Optionen? Tötungsverbot (Aufzucht; Zuchtziel verändern) 3. Geringste-Nachteile-Option? Tötungsverbot 4. Akzeptabel? Ja. (DBV, Tierärzteblatt 9/2014, S.1314) Juli 2014: Zur Tötung überzähliger Ferkel; Tierärzteblatt 9/2014, S.1226 und S

18 Bsp. Betäubungslose Schlachtung Juni 1995: Urteil des BVerwG (3 C 31.93; BVerwGE 99, 1) A. TierSch-Perspektive (Bezug auf: Empathiemodell) 1. Ziel der betäubungslosen Schlachtung? Lebensführung gemäß islamischem Ritus (Antrag) 2. Optionen? betäubungslose Schlachtung; Schächtverbot ( Nahrungsmittel pflanzlichen Ursprungs, Fisch, Fleischimporte ) 3. Geringste-Nachteile-Option? Schächtverbot ( Nahrungsmittel pflanzlichen Ursprungs, Fisch, Fleischimporte ) 4. Akzeptabel? Ja (rechtlich). B. Antragsteller-Perspektive (Bezug auf: allg. Handlungsfreiheit) 1. Ziel des Schächtverbots? Schutz vor nicht erforderlichen Schmerzen im Anwendungsraum des TierSchG (d.h. in D) 2. Optionen? s.o. 3. Geringste-Nachteile-Option? s.o. 4. Akzeptabel? Ja. (BVerwG: Der Verzicht auf dieses Nahrungsmittel stellt keine unzumutbare Beschränkung der persönlichen Entfaltungsmöglichkeiten dar. Diese an Art. 2 Abs. 1 GG zu messende Erschwernis in der Gestaltung des Speiseplans ist aus Gründen des Tierschutzes zumutbar. ) (2002 durch BVerfG unter Bezug auf die Religionsfreiheit revidiert.) Bsp. Käfighaltung Legehennen (Verbraucherbewertung unverhältnismäßig ) Laut einer EU Studie kostet ein Ei aus Bodenhaltung lediglich 0,6 Cent mehr als ein Käfig-Ei. Aktuelle Meinungsumfragen belegen, dass der Verbraucher durchaus bereit ist, mehr für Eier aus tiergerechter Haltung zu bezahlen. Quelle: Vier Pfoten, PM vom Die Industrie argumentierte jahrelang, die Konsumenten seien nicht bereit, mehr Geld für Eier aus artgerechter Haltung zu bezahlen. Doch die Zweifel an der Stichhaltigkeit dieses Arguments wachsen. 97 Prozent der Befragten sind der Ansicht, dass Hühner artgerecht gehalten werden sollten. Zudem glauben die Verbraucher schlicht nicht, dass Eier aus Legebatterien die einzige Möglichkeit sind, jedem Bundesbürger sein bezahlbares Frühstücksei zu ermöglichen. Nur ein Viertel der Befragten bestätigt diese Aussage. Quelle: Dialego AG Market Research Online, PM vom zu eigener Studie 18

19 Bsp.: Nutztiermast (Alternativen machen Neubewertung erforderlich) 1. Welches Ziel soll durch die konventionelle Nutztierhaltung erreicht werden? Versorgung mit Nahrungsprotein bzw. Delikatessen 2. Welche weiteren Optionen bestehen dazu, dieses Ziel zu erreichen? z.b. Bio, Tierwohl, vegane LM, in-vitro-fleisch 3. Geringste-Nachteile-Option? vegane LM, in-vitro-fleisch 4. Akzeptabel? Die Geringste-Nachteile-Option setzt jeweils aktuell den neuen Maßstab: Sämtliche Herstellungsprozesse, die mit der Geringste-Nachteile- Option konkurrieren, werden spontan vom Moral- und Gerechtigkeitsempfinden als ethisch problematisch bewertet! Das zunehmende Angebot an ethisch weniger problematischem Fleisch (Bio, Tierwohl) erodiert automatisch die Empfindung des Gerechtfertigt-Seins konventioneller Tierhaltung. Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen. ( 1 Tierschutzgesetz) BMELF zum Konzept des vernünftigen Grundes (im TierSchG): Nicht jeder, nur ein vernünftiger Grund rechtfertigt gewisse Einschränkungen gegenüber dem Tier. Hier gilt es, nach strengen Maßstäben abzuwägen zwischen dem Schutzanliegen der Tiere und den Interessen des Menschen. Solange Tierversuche nicht grundsätzlich durch andere Untersuchungen abgelöst werden können, solange der Mensch Nahrungsmittel und andere tierische Erzeugnisse benötigt, wird der Gesetzgeber eine abgewogene Einschränkung des Schutzanliegens der Tiere bejahen müssen. Aus diesem Grundsatz ergibt sich, dass nach sorgfältiger Güterabwägung und bei Vorliegen eines vernünftigen Grundes das Wohlbefinden des Tieres in gewissem Umfange eingeschränkt werden darf. (BMELF anlässlich der Novellierung des TierSchG 1986) 19

20 BMELF, Novellierung des TierSchG 1986 Gestern: Keine Alternativen zu tierischen Erzeugnissen. Ernährungsbedürfnisse rechtfertigten Einschränkungen des Wohlbefindens der Tiere bei Tiermast und Fleischgewinnung in gewissem Umfang. Ebenso wie Kompromisse beim Klima- und Umweltschutz, beim Ressourcenverbrauch und bei der Gesundheitspolitik. Heute: Zahlreiche Alternativen zu tierischen Erzeugnissen. Ernährungsbedürfnisse rechtfertigen Einschränkungen des Wohlbefindens der Tiere bei Tiermast und Fleischgewinnung nicht länger. Dasselbe gilt für die anderen o.g. Kompromisse. --:-- 20

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