Tier- und Umweltethik: Alles Geschmacksache, oder folgt das Moral- und Gerechtigkeitsempfinden Regeln? Jörg Luy

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Tier- und Umweltethik: Alles Geschmacksache, oder folgt das Moral- und Gerechtigkeitsempfinden Regeln? Jörg Luy"

Transkript

1 Tier- und Umweltethik: Alles Geschmacksache, oder folgt das Moral- und Gerechtigkeitsempfinden Regeln? Jörg Luy Vortrag beim Arbeitskreis Ökologischer Landbau in Weihenstephan, Gliederung Teil I Selbst-Test zu moralischen Empfindungen Teil II Ethische Modellierung derjenigen Teile des Moral- und Gerechtigkeitsempfindens, die den Umgang mit der Natur betreffen Teil III Anwendungsbeispiele mit Nutztierbezug 1

2 Teil I Selbst-Test zu moralischen Empfindungen (die Startfrage in der Tier- und Naturethik) Selbst-Test: Welche moralischen Empfindungen erkenne ich an mir selbst? Empfindung der Verpflichtung zum Verzicht auf eigennützige Motive Empfindung der Empörung bei der Wahrnehmung rücksichtslosen Verhaltens anderer Gegenüber wem bzw. was empfinde ich persönlich eine moralische Verpflichtung zum Verzicht auf meine eigennützigen Motive? In Bezug auf wen bzw. was empört mich rücksichtsloses Handeln anderer? Rücksicht als deal auf Gegenseitigkeit Mitgefühl (Empathie) moralischem Respekt (Eigenwert) Nur indirekte Rücksicht (wenn für das Wohl des Menschen wichtig) Menschen leidensfähige Tiere sämtliche Lebewesen das sog. Naturerbe (der besonders erhaltenswerte Teil der Natur) 2

3 Gegenüber wem bzw. was empfinde ich persönlich eine moralische Verpflichtung zum Verzicht auf meine eigennützigen Motive? In Bezug auf wen bzw. was empört mich rücksichtsloses Handeln anderer? Rücksicht als deal auf Gegenseitigkeit Mitgefühl (Empathie) Menschen x - leidensfähige Tiere sämtliche Lebewesen das sog. Naturerbe (der besonders erhaltenswerte Teil der Natur) moralischem Respekt (Eigenwert) Nur indirekte Rücksicht (wenn für das Wohl des Menschen wichtig) Nachdem ich nun für meinen Teil herausgefunden hatte, daß es, was unsere Bewegungen betrifft, zwei verschiedene Prinzipien zu unterscheiden gilt, von denen das eine rein mechanisch und ganz körperlich ist, weil es lediglich von der Kraft der Lebensgeister und der Disposition der körperlichen Organe abhängt, während das andere, ich meine den Geist, beziehungsweise die Seele, die ich als eine denkende Substanz bestimmt habe, durchaus unkörperlich ist, da habe ich sehr sorgfältig zu untersuchen begonnen, ob auch die Bewegungen der Tiere von diesen beiden Prinzipien ihren Ausgang nehmen, oder ob für sie eines von beiden genügt. Sobald ich klar durchschaut hatte, dass alle tierischen Bewegungen ausschließlich von dem körperlichen, mechanischen Prinzip ausgehen können, habe ich es für gewiss und bewiesen gehalten, dass wir außerstande sind, jemals zu beweisen, daß es in den Tieren irgend eine denkende Seele gibt. (Descartes; aus dem Brief an Henry More, 1649) 3

4 Baruch de Spinoza Gegenüber wem bzw. was empfinde ich persönlich eine moralische Verpflichtung zum Verzicht auf meine eigennützigen Motive? In Bezug auf wen bzw. was empört mich rücksichtsloses Handeln anderer? Rücksicht als deal auf Gegenseitigkeit Mitgefühl (Empathie) Menschen x - leidensfähige Tiere sämtliche Lebewesen das sog. Naturerbe (der besonders erhaltenswerte Teil der Natur) moralischem Respekt (Eigenwert) Nur indirekte Rücksicht (wenn für das Wohl des Menschen wichtig) (...) das Gesetz: man dürfe die Tiere nicht schlachten, [ist] mehr auf leeren Aberglauben und weibisches Mitleid als auf die gesunde Vernunft gegründet (...). Die Vernunft lehrt uns wohl, dass wir um unseres Nutzens willen mit den Menschen in freundschaftliches Verhältnis treten müssen, nicht aber mit den Tieren oder den Dingen, deren Natur von der menschlichen Natur verschieden ist; vielmehr haben wir dasselbe Recht auf sie, welches sie auf uns haben. Ja, weil das Recht eines jeden durch eines jeden Tugend oder Vermögen bestimmt wird, so haben die Menschen ein viel größeres Recht auf die Tiere als die Tiere auf die Menschen. Ich leugne jedoch nicht, dass die Tiere Empfindung haben; ich leugne nur, dass es uns deshalb verboten sein soll, für unseren Nutzen zu sorgen und sie nach Gefallen zu gebrauchen und zu behandeln, wie es uns am besten zusagt, da sie ja von Natur nicht mit uns übereinstimmen, und ihre Affekte von den menschlichen Affekten der Natur nach verschieden sind. (Spinoza; Ethik, 1677, Teil IV, Lehrsatz 37, Anmerkung 1) 4

5 Gegenüber wem bzw. was empfinde ich persönlich eine moralische Verpflichtung zum Verzicht auf meine eigennützigen Motive? In Bezug auf wen bzw. was empört mich rücksichtsloses Handeln anderer? Rücksicht als deal auf Gegenseitigkeit Mitgefühl (Empathie) moralischem Respekt (Eigenwert) Nur indirekte Rücksicht (wenn für das Wohl des Menschen wichtig) Menschen x leidensfähige Tiere x x sämtliche Lebewesen das sog. Naturerbe (der besonders erhaltenswerte Teil der Natur) x x In Ansehung des Schönen, obgleich Leblosen in der Natur ist ein Hang zum bloßen Zerstören (spiritus destructionis) der Pflicht des Menschen gegen sich selbst zuwider: weil es dasjenige Gefühl im Menschen schwächt oder vertilgt, was zwar nicht für sich allein schon moralisch ist, aber doch diejenige Stimmung der Sinnlichkeit, welche die Moralität sehr befördert, wenigstens dazu vorbereitet, nämlich etwas auch ohne Absicht auf Nutzen zu lieben (z.b. die schönen Krystallisationen, das unbeschreiblich Schöne des Gewächsreichs). In Ansehung des lebenden, obgleich vernunftlosen Theils der Geschöpfe ist die Pflicht der Enthaltung von gewaltsamer und zugleich grausamer Behandlung der Thiere der Pflicht des Menschen gegen sich selbst weit inniglicher entgegengesetzt, weil dadurch das Mitgefühl an ihrem Leiden im Menschen abgestumpft und dadurch eine der Moralität im Verhältnisse zu anderen Menschen sehr diensame natürliche Anlage geschwächt und nach und nach ausgetilgt wird (Kant; Die Metaphysik der Sitten, 1797, II, 1, 17) 5

6 Kant (verkürzt) im Reichsstrafgesetzbuch (indirekter Tierschutz): Mit Geldstrafe bis zu fünfzig Talern oder mit Haft wird bestraft, wer öffentlich oder in Ärgernis erregender Weise Tiere boshaft quält oder roh misshandelt. ( 360 Nr. 13 des dt. Reichsstrafgesetzbuches von 1872) Albert Schweitzer Gegenüber wem bzw. was empfinde ich persönlich eine moralische Verpflichtung zum Verzicht auf meine eigennützigen Motive? In Bezug auf wen bzw. was empört mich rücksichtsloses Handeln anderer? Rücksicht als deal auf Gegenseitigkeit Mitgefühl (Empathie) moralischem Respekt (Eigenwert) Menschen - x x Nur indirekte Rücksicht (wenn für das Wohl des Menschen wichtig) leidensfähige Tiere x x sämtliche Lebewesen x das sog. Naturerbe (der besonders erhaltenswerte Teil der Natur) 6

7 Ethisch ist mehr als unegoistisch! Ethisch ist nur die Ehrfurcht meines Willens zum Leben vor jedem andern Willen zum Leben. Wo ich irgendwie Leben opfere oder schädige, bin ich nicht in der Ethik, sondern ich werde schuldig, sei es egoistisch schuldig, zur Erhaltung meiner Existenz oder meines Wohlergehens, sei es unegoistisch schuldig, zur Erhaltung einer Mehrzahl anderer Existenzen oder ihres Wohlergehens. Dieser so naheliegende Irrtum, die aus unegoistischen Überlegungen kommende Verletzung der Ehrfurcht vor dem Leben als ethisch gelten zu lassen, ist die Brücke, über die hinweg die Ethik unversehens in das Gebiet des Nichtethischen gelangt. Sie muss abgebrochen werden. (Schweitzer; Kultur und Ethik,1923) Schweitzer im deutschen Tierschutzgesetz (ab 1972): Mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer... ein Wirbeltier ohne vernünftigen Grund tötet... (Tierschutzgesetz von 1972, 17 Nr. 1) 7

8 Gegenüber wem bzw. was empfinde ich persönlich eine moralische Verpflichtung zum Verzicht auf meine eigennützigen Motive? In Bezug auf wen bzw. was empört mich rücksichtsloses Handeln anderer? Rücksicht als deal auf Gegenseitigkeit Mitgefühl (Empathie) moralischem Respekt (Eigenwert) Menschen - x - Nur indirekte Rücksicht (wenn für das Wohl von Menschen oder Tieren wichtig) leidensfähige Tiere x - sämtliche Lebewesen - das sog. Naturerbe (der besonders erhaltenswerte Teil der Natur) - x Solange ein empfindendes Wesen bewusst ist, hat es ein Interesse daran, so viel Lust und so wenig Schmerz wie möglich zu erfahren. Empfindung genügt, um ein Wesen in die Sphäre der gleichen Interessenabwägung einzubeziehen. (Singer; Practical Ethics, 1979) 8

9 Singer in der höchstrichterlichen Rechtsprechung der Schweiz (2009): Die Vorinstanz hat deshalb zu Recht das Interesse der Versuchstiere an der Belastungsfreiheit höher gewichtet als das menschliche Interesse am Versuchsergebnis. [ ] Die Beschwerde ist demnach abzuweisen. (Bundesgericht-Urteil vom zu geplanten Affenversuchen in der Grundlagenforschung; 2C_421/2008, online) Natur und Landschaft sind... so zu schützen, zu pflegen und zu entwickeln, dass... die Pflanzen- und Tierwelt sowie die Vielfalt, Eigenart und Schönheit von Natur und Landschaft als Lebensgrundlagen des Menschen und als Voraussetzung für seine Erholung... nachhaltig gesichert sind. (Bundesnaturschutzgesetz 1987, 1) Gegenüber wem bzw. was empfinde ich persönlich eine moralische Verpflichtung zum Verzicht auf meine eigennützigen Motive? In Bezug auf wen bzw. was empört mich rücksichtsloses Handeln anderer? Rücksicht als deal auf Gegenseitigkeit Mitgefühl (Empathie) moralischem Respekt (Eigenwert) Nur indirekte Rücksicht (wenn für das Wohl des Menschen wichtig) Menschen leidensfähige Tiere sämtliche Lebewesen das sog. Naturerbe (der besonders erhaltenswerte Teil der Natur) x 9

10 Natur und Landschaft sind auf Grund ihres eigenen Wertes und als Lebensgrundlagen des Menschen zu schützen (Bundesnaturschutzgesetz 2002, 1) Gegenüber wem bzw. was empfinde ich persönlich eine moralische Verpflichtung zum Verzicht auf meine eigennützigen Motive? In Bezug auf wen bzw. was empört mich rücksichtsloses Handeln anderer? Rücksicht als deal auf Gegenseitigkeit Mitgefühl (Empathie) moralischem Respekt (Eigenwert) Nur indirekte Rücksicht (wenn für das Wohl des Menschen wichtig) Menschen leidensfähige Tiere sämtliche Lebewesen das sog. Naturerbe (der besonders erhaltenswerte Teil der Natur) x x Teil II Ethische Modellierung derjenigen Teile des Moral- und Gerechtigkeitsempfindens, die den Umgang mit der Natur betreffen 10

11 Wie funktioniert das Moral- und Gerechtigkeitsempfinden? emotional handlungsbewertend intolerant in moralisch relevanten Fragen logisch abwägend spezifischen Regeln folgend Vorhersagen ermöglichend zusammengefasst: Es handelt sich um einen Teil der Vernunft. Ethik kann vernünftige Vorschläge unterbreiten. Problem: Das Moral- und Gerechtigkeitsempfinden ist wie die gesamte Vernunft nicht direkt zugänglich ( Black Box ). Eine Herangehensweise: Modellierung Ethische Modellierung derjenigen Teile des Moral- und Gerechtigkeitsempfindens, die den Umgang mit der Natur betreffen: 1. Das Empathie-Modell für Fragen der Inkaufnahme von Schmerzen und anderen Leiden (ohne Dilemma) 2. Das Respekt-Modell insb. für Fragen des Natur- und Artenschutzes (ohne Dilemma) 3. Das Dilemma-Modell in Kombination mit (1) oder (2) für Dilemma-artige Situationen 11

12 Empathie: Ein ethisches Modell der Handlungsbewertung 1. Die Eigenschaft, auf förderliche Umwelteinflüsse mit angenehmen Gefühlen und auf schädigende Umwelteinflüsse mit unangenehmen Gefühlen zu reagieren, ist im Tierreich weit verbreitet. In Verbindung mit einem Gedächtnis ermöglicht sie den Tieren das Lernen aus Erfahrung. Unabhängig davon ermöglicht sie dem Menschen Mitgefühl (Empathie) mit solcherart befähigten Tieren. 2. Auch Menschen reagieren mit angenehmen und unangenehmen Gefühlen auf förderliche bzw. schädigende Umwelteinflüsse. sogar dann, wenn die Umwelteinflüsse sich allein für andere als förderlich oder schädigend erweisen (Empathie) Handlungen von Menschen Mitgefühl Handlungsbewertung: Handlungen, die angenehme Gefühle auslösen, gelten als gut und richtig. Handlungen, die unangenehme Gefühle auslösen, gelten als schlecht und falsch. 12

13 3. Um die von ihm als schlecht und falsch bewerteten Handlungen zu verhindern, nutzt der Mensch Vorschriften. In einer Demokratie ist für den Inhalt der Vorschriften ausschlaggebend, was die Bevölkerungsmehrheit als schlecht und falsch bewertet. Gefühle Mitgefühl Handlungsbewertung Vorschrift Empathie-Modell: Solange kein moralisches Dilemma vorliegt, verlangt das Moral- und Gerechtigkeitsempfinden, dass niemand einem anderen Wesen Schmerzen oder andere Formen von Leiden zufügen darf. vgl. Goldene Regel: Was du nicht willst, das man dir tu, das füge keinem andern zu. vgl. 1 Tierschutzgesetz: Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen. 13

14 Respekt: Ein zweites ethisches Modell der Handlungsbewertung 1. Motivation Empathie-Modell: unangenehme Gefühle (beim Betrachter und beim Betroffenen) Respekt-Modell: angenehme Gefühle (beim Betrachter) 2. Über Geschmack lässt sich zwar streiten; aber jeder fordert respektvollen Umgang mit dem, was ihm/ihr positiv bewertete Gefühle bereitet. Gedankenexperiment: Bilderverbrennung Respekt-Modell: Solange kein moralisches Dilemma vorliegt, verlangt das Moral- und Gerechtigkeitsempfinden, dass das, was moralischen Respekt hervorruft (Schönheit iws), von niemandem zerstört werden darf. Schönheit (iws) moralischer Respekt Handlungsbewertung Vorschrift Auch das Respekt-Modell ist im Recht etabliert: vgl. 1 Abs. 1 Bundesnaturschutzgesetz: Natur und Landschaft sind auf Grund ihres eigenen Wertes und als Grundlage für Leben und Gesundheit des Menschen [ ] so zu schützen, dass 1. die biologische Vielfalt, 2. [ ] sowie 3. die Vielfalt, Eigenart und Schönheit [ ] von Natur und Landschaft auf Dauer gesichert sind; [ ]. vgl. Art. 120 Bundesverfassung der Schweiz: Schutz der Würde der Kreatur und der genetischen Vielfalt der Tierund Pflanzenarten vgl. 1 und 17 Nr. 1 Tierschutzgesetz: Tötung von (Wirbel)Tieren nur mit vernünftigem Grund Ehrfurcht vor dem Leben (M. Schwantje, A. Schweitzer) 14

15 Entscheidungsfindung im Dilemma: Ein drittes ethisches Modell der Handlungsbewertung In Kombination mit dem Empathie- und/oder dem Respekt-Modell beleuchtet das Dilemma-Modell die Entscheidungsfindung. Als sog. Grundsatz der Verhältnismäßigkeit im Recht etabliert, z.b. in 1 Tierschutzgesetz: Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen. A. Einfaches Dilemma (z.b. eine Kaufentscheidung oder die Auswahl einer Behandlungsoption als Patient) einfaches Dilemma = Kosten und Nutzen betreffen dieselbe Person vier aufeinander aufbauende Fragen: 1. Was ist das Ziel (das ich als Patient anstrebe)? 2. Welche Optionen stehen zur Auswahl, um dieses Ziel mit einer akzeptablen Wahrscheinlichkeit zu erreichen? 3. Welche von diesen Optionen ist mit den geringsten Nachteilen verbunden (für mich als Patienten, inkl. Kosten)? 4. Empfinde ich die Nachteile dieser Option als akzeptabel oder als unverhältnismäßig, wenn ich sie dem Ziel und der Wahrscheinlichkeit es zu erreichen gegenüberstelle? Mit Schritt 3 wählen wir die Geringste-Nachteile-Option (die im Vergleich beste Option) aus; mit Schritt 4 entscheiden wir darüber, ob diese Option sich lohnt oder nicht. 15

16 B. Komplexes Dilemma (z.b. Tierversuche, Nutztierhaltung/-schlachtung) komplexes Dilemma = Kosten und Nutzen betreffen verschiedene Individuen 1. Was ist das Ziel (das mit der vorgesehenen Form der Tiernutzung angestrebt wird)? 2. Welche Optionen stehen zur Auswahl, um dieses Ziel mit einer akzeptablen Wahrscheinlichkeit zu erreichen? 3. Welche von diesen Optionen ist mit den geringsten Nachteilen verbunden (Handlungsbewertung gem. Empathie- und Respekt-Modell)? 4. Empfinde ich die Nachteile dieser Option als akzeptabel oder als unverhältnismäßig, wenn ich sie dem Ziel und der Wahrscheinlichkeit es zu erreichen gegenüberstelle? Teil III Anwendungsbeispiele mit Nutztierbezug 16

17 Aktuelles Bsp. Juli 2014: Die Tötung lebensschwacher Ferkel gerät nach der Ausstrahlung einer entsprechenden ARD-Reportage in die Schlagzeilen. Verdacht: Wirbeltiertötung ohne vernünftigen Grund ( 17 Nr. 1 TierSchG) in überdies gesetzeswidriger Form der Durchführung A. TierSch-Perspektive (Bezug auf: Respektmodell) 1. Ziel der Tötung? kostengünstig produzieren 2. Optionen? Tötung; Tötungsverbot (Aufzucht; Zuchtziel verändern) 3. Geringste-Nachteile-Option? Tötungsverbot (Zuchtziel verändern) 4. Akzeptabel? Ja. (BTK, Tierärzteblatt 9/2014, S.1226) B. Landwirtschaft-Perspektive (Bezug auf: allg. Handlungsfreiheit?) 1. Ziel des Tötungsverbots? pro moralischer Respekt + contra Verrohung (Gesetzgeber 1972: Schutzbedürftigkeit des Lebens des Tieres ) 2. Optionen? Tötungsverbot (Aufzucht; Zuchtziel verändern) 3. Geringste-Nachteile-Option? Tötungsverbot 4. Akzeptabel? Ja. (DBV, Tierärzteblatt 9/2014, S.1314) Juli 2014: Zur Tötung überzähliger Ferkel; Tierärzteblatt 9/2014, S.1226 und S

18 Bsp. Betäubungslose Schlachtung Juni 1995: Urteil des BVerwG (3 C 31.93; BVerwGE 99, 1) A. TierSch-Perspektive (Bezug auf: Empathiemodell) 1. Ziel der betäubungslosen Schlachtung? Lebensführung gemäß islamischem Ritus (Antrag) 2. Optionen? betäubungslose Schlachtung; Schächtverbot ( Nahrungsmittel pflanzlichen Ursprungs, Fisch, Fleischimporte ) 3. Geringste-Nachteile-Option? Schächtverbot ( Nahrungsmittel pflanzlichen Ursprungs, Fisch, Fleischimporte ) 4. Akzeptabel? Ja (rechtlich). B. Antragsteller-Perspektive (Bezug auf: allg. Handlungsfreiheit) 1. Ziel des Schächtverbots? Schutz vor nicht erforderlichen Schmerzen im Anwendungsraum des TierSchG (d.h. in D) 2. Optionen? s.o. 3. Geringste-Nachteile-Option? s.o. 4. Akzeptabel? Ja. (BVerwG: Der Verzicht auf dieses Nahrungsmittel stellt keine unzumutbare Beschränkung der persönlichen Entfaltungsmöglichkeiten dar. Diese an Art. 2 Abs. 1 GG zu messende Erschwernis in der Gestaltung des Speiseplans ist aus Gründen des Tierschutzes zumutbar. ) (2002 durch BVerfG unter Bezug auf die Religionsfreiheit revidiert.) Bsp. Käfighaltung Legehennen (Verbraucherbewertung unverhältnismäßig ) Laut einer EU Studie kostet ein Ei aus Bodenhaltung lediglich 0,6 Cent mehr als ein Käfig-Ei. Aktuelle Meinungsumfragen belegen, dass der Verbraucher durchaus bereit ist, mehr für Eier aus tiergerechter Haltung zu bezahlen. Quelle: Vier Pfoten, PM vom Die Industrie argumentierte jahrelang, die Konsumenten seien nicht bereit, mehr Geld für Eier aus artgerechter Haltung zu bezahlen. Doch die Zweifel an der Stichhaltigkeit dieses Arguments wachsen. 97 Prozent der Befragten sind der Ansicht, dass Hühner artgerecht gehalten werden sollten. Zudem glauben die Verbraucher schlicht nicht, dass Eier aus Legebatterien die einzige Möglichkeit sind, jedem Bundesbürger sein bezahlbares Frühstücksei zu ermöglichen. Nur ein Viertel der Befragten bestätigt diese Aussage. Quelle: Dialego AG Market Research Online, PM vom zu eigener Studie 18

19 Bsp.: Nutztiermast (Alternativen machen Neubewertung erforderlich) 1. Welches Ziel soll durch die konventionelle Nutztierhaltung erreicht werden? Versorgung mit Nahrungsprotein bzw. Delikatessen 2. Welche weiteren Optionen bestehen dazu, dieses Ziel zu erreichen? z.b. Bio, Tierwohl, vegane LM, in-vitro-fleisch 3. Geringste-Nachteile-Option? vegane LM, in-vitro-fleisch 4. Akzeptabel? Die Geringste-Nachteile-Option setzt jeweils aktuell den neuen Maßstab: Sämtliche Herstellungsprozesse, die mit der Geringste-Nachteile- Option konkurrieren, werden spontan vom Moral- und Gerechtigkeitsempfinden als ethisch problematisch bewertet! Das zunehmende Angebot an ethisch weniger problematischem Fleisch (Bio, Tierwohl) erodiert automatisch die Empfindung des Gerechtfertigt-Seins konventioneller Tierhaltung. Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen. ( 1 Tierschutzgesetz) BMELF zum Konzept des vernünftigen Grundes (im TierSchG): Nicht jeder, nur ein vernünftiger Grund rechtfertigt gewisse Einschränkungen gegenüber dem Tier. Hier gilt es, nach strengen Maßstäben abzuwägen zwischen dem Schutzanliegen der Tiere und den Interessen des Menschen. Solange Tierversuche nicht grundsätzlich durch andere Untersuchungen abgelöst werden können, solange der Mensch Nahrungsmittel und andere tierische Erzeugnisse benötigt, wird der Gesetzgeber eine abgewogene Einschränkung des Schutzanliegens der Tiere bejahen müssen. Aus diesem Grundsatz ergibt sich, dass nach sorgfältiger Güterabwägung und bei Vorliegen eines vernünftigen Grundes das Wohlbefinden des Tieres in gewissem Umfange eingeschränkt werden darf. (BMELF anlässlich der Novellierung des TierSchG 1986) 19

20 BMELF, Novellierung des TierSchG 1986 Gestern: Keine Alternativen zu tierischen Erzeugnissen. Ernährungsbedürfnisse rechtfertigten Einschränkungen des Wohlbefindens der Tiere bei Tiermast und Fleischgewinnung in gewissem Umfang. Ebenso wie Kompromisse beim Klima- und Umweltschutz, beim Ressourcenverbrauch und bei der Gesundheitspolitik. Heute: Zahlreiche Alternativen zu tierischen Erzeugnissen. Ernährungsbedürfnisse rechtfertigen Einschränkungen des Wohlbefindens der Tiere bei Tiermast und Fleischgewinnung nicht länger. Dasselbe gilt für die anderen o.g. Kompromisse. --:-- 20

Tierwohl ist den meisten Menschen wichtig. Warum eigentlich? Was Ethik zur Klärung der Erwartungen an die Nutztierhaltung beitragen kann.

Tierwohl ist den meisten Menschen wichtig. Warum eigentlich? Was Ethik zur Klärung der Erwartungen an die Nutztierhaltung beitragen kann. Tierwohl ist den meisten Menschen wichtig. Warum eigentlich? Was Ethik zur Klärung der Erwartungen an die Nutztierhaltung beitragen kann. Prof. Dr. Jörg Luy Privates Forschungs- und Beratungsinstitut für

Mehr

Ehrfurcht vor dem Leben Arbeitsblatt

Ehrfurcht vor dem Leben Arbeitsblatt Lehrerinformation 1/5 Arbeitsauftrag Ziel Material Die Sch lesen einen Text, der aufzeigt, wie Schweitzer auf seine Ethik der Ehrfurcht vor dem Leben kam. Sie lösen ein Verständnis sicherndes. Eine Diskussion

Mehr

Kostenübernahme bei Kinderwunschbehandlung

Kostenübernahme bei Kinderwunschbehandlung Kostenübernahme bei Kinderwunschbehandlung Art und Umfang der Kostenübernahme bei einer Kinderwunschbehandlung hängen maßgeblich davon ab, ob eine private oder eine gesetzliche Krankenversicherung besteht.

Mehr

6WDWHPHQW 3URIHVVRU'U-RFKHQ7DXSLW],QVWLWXWI U'HXWVFKHV(XURSlLVFKHVXQG,QWHUQDWLRQDOHV 0HGL]LQUHFKW*HVXQGKHLWVUHFKWXQG%LRHWKLN 8QLYHUVLWlWHQ+HLGHOEHUJXQG0DQQKHLP 6FKORVV 0DQQKHLP )D[ (0DLOWDXSLW]#MXUDXQLPDQQKHLPGH

Mehr

Tierversuche in der Forschung

Tierversuche in der Forschung Wintersemester 2016/17 Vorlesung Ethik in der Medizin Tierversuche in der Forschung Prof. Dr. Alfred Simon Institut für Ethik, Geschichte und Theorie der Medizin Kontroverse um Tierversuche von Andreas

Mehr

Tötung von Tieren ethische Fragen. Dieter Birnbacher

Tötung von Tieren ethische Fragen. Dieter Birnbacher Tötung von Tieren ethische Fragen Dieter Birnbacher 1. Einleitung: Alte und neue offene Fragen 1 TSchG Zweck dieses Gesetzes ist es, aus der Verantwortung des Menschen für das Tier als Mitgeschöpf dessen

Mehr

Um Glück zu haben, musst du ihm eine Chance geben.

Um Glück zu haben, musst du ihm eine Chance geben. Um Glück zu haben, musst du ihm eine Chance geben. Du musst offen für das Glück sein, um es zu erfahren und ihm zu begegnen. Und du musst daran glauben, dass du es verdient hast, was da draußen an Positivem

Mehr

50 Fragen, um Dir das Rauchen abzugewöhnen 1/6

50 Fragen, um Dir das Rauchen abzugewöhnen 1/6 50 Fragen, um Dir das Rauchen abzugewöhnen 1/6 Name:....................................... Datum:............... Dieser Fragebogen kann und wird Dir dabei helfen, in Zukunft ohne Zigaretten auszukommen

Mehr

Und was uns betrifft, da erfinden wir uns einfach gegenseitig.

Und was uns betrifft, da erfinden wir uns einfach gegenseitig. Freier Fall 1 Der einzige Mensch Der einzige Mensch bin ich Der einzige Mensch bin ich an deem ich versuchen kann zu beobachten wie es geht wenn man sich in ihn hineinversetzt. Ich bin der einzige Mensch

Mehr

Leibniz. (G.W.F. Hegel)

Leibniz. (G.W.F. Hegel) Leibniz 3. Der einzige Gedanke den die Philosophie mitbringt, ist aber der einfache Gedanke der Vernunft, dass die Vernunft die Welt beherrsche, dass es also auch in der Weltgeschichte vernünftig zugegangen

Mehr

Seminar Klassische Texte der Neuzeit und der Gegenwart Prof. Dr. Gianfranco Soldati. René Descartes Meditationen Erste Untersuchung

Seminar Klassische Texte der Neuzeit und der Gegenwart Prof. Dr. Gianfranco Soldati. René Descartes Meditationen Erste Untersuchung Seminar Klassische Texte der Neuzeit und der Gegenwart Prof. Dr. Gianfranco Soldati René Descartes Meditationen Erste Untersuchung INHALTSVERZEICHNIS 1 EINLEITUNG 3 1.1 PROBLEMSTELLUNG 3 1.2 ZIELSETZUNG

Mehr

SELBSTREFLEXION. Selbstreflexion

SELBSTREFLEXION. Selbstreflexion INHALTSVERZEICHNIS Kompetenz... 1 Vergangenheitsabschnitt... 2 Gegenwartsabschnitt... 3 Zukunftsabschnitt... 3 GOLD - Das Handbuch für Gruppenleiter und Gruppenleiterinnen Selbstreflecion Kompetenz Die

Mehr

Der vernünftige Grund für die Tötung von Tieren

Der vernünftige Grund für die Tötung von Tieren Der vernünftige Grund für die Tötung von Tieren 1. Einleitung Immer wieder sind Tierärzte mit der Frage der Zulässigkeit der Tötung von Tieren konfrontiert. Im Spannungsfeld zwischen den Ansprüchen des

Mehr

In der deutschsprachigen Hundeszene (ein unpassendes Wort, weil sich die Hunde ja nicht an den Diskussionen beteiligen können) herrscht heute ein

In der deutschsprachigen Hundeszene (ein unpassendes Wort, weil sich die Hunde ja nicht an den Diskussionen beteiligen können) herrscht heute ein Einleitung Hunde sind faszinierende Lebewesen. Ich glaube, es gibt kein anderes Tier, das derart viele Aufgaben und vor allem Ansprüche des Menschen erfüllt und erfüllen muss wie der Hund. Sie müssen für

Mehr

ANDERS IST NORMAL. Vielfalt in Liebe und Sexualität

ANDERS IST NORMAL. Vielfalt in Liebe und Sexualität ANDERS IST NORMAL Vielfalt in Liebe und Sexualität 02 VIELFALT VIELFALT ist die Grundlage in der Entwicklung von Mensch und Natur. Jeder Mensch ist einzigartig und damit anders als seine Mitmenschen. Viele

Mehr

Philosophie als Studienfach in Japan

Philosophie als Studienfach in Japan ENDO Yoshito Universität Mainz/Keio Universität Fragestellung Als ich anfing, in Deutschland Philosophie zu studieren, fiel mir auf, dass es hier im Vergleich zu Japan viele Philosophiestudenten gibt und

Mehr

Zur Verantwortung des Menschen für die Nutztiere

Zur Verantwortung des Menschen für die Nutztiere Herbsttagung der Agrarsozialen Gesellschaft Göttingen, 11. November 2011 Ethische Fragen im Spannungsfeld von Hunger und Überfluss Zur Verantwortung des Menschen für die Nutztiere Prof. Dr. Franz-Theo

Mehr

Aussagen zur eigenen Liebe

Aussagen zur eigenen Liebe Aussagen zur eigenen Liebe 1. Themenstrang: Ich liebe Dich 1.1 Liebesäußerung Die schreibende Person bringt mit dieser Aussage ihre Liebe zum Ausdruck. Wir differenzieren zwischen einer Liebeserklärung,

Mehr

Fachverbände sollten Standards für Selbstverpflichtung erarbeiten

Fachverbände sollten Standards für Selbstverpflichtung erarbeiten Tierwohl muss mehr als ein Marketinginstrument sein Fachverbände sollten Standards für Selbstverpflichtung erarbeiten Interview mit dem Geschäftsführer des Instituts für Nachhaltiges Management (ifnm)

Mehr

Entschädigung nach Art. 41 EMRK: 1.000,- für immateriellen Schaden, 3.500, für Kosten und Auslagen (einstimmig).

Entschädigung nach Art. 41 EMRK: 1.000,- für immateriellen Schaden, 3.500, für Kosten und Auslagen (einstimmig). Bsw 30804/07 Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte, Kammer 5, Beschwerdesache Neziraj gg. Deutschland, Urteil vom 8.11.2012, Bsw. 30804/07. Art. 6 Abs. 1 EMRK, Art. 6 Abs. 3 EMRK - Verwerfung der

Mehr

Dialego Market Research Online For Better Decisions

Dialego Market Research Online For Better Decisions Dialego Market Research Online For Better Decisions Genmanipulierte Nahrungsmittel Eine Befragung der Dialego AG März 2009 April 2004 Übergewicht 1 Bei Veröffentlichung durch Dritte Belegexemplar erbeten

Mehr

Werte und Grundsätze des Berufskodexes für interkulturell Dolmetschende. Ethische Überlegungen: Was ist richtig? Wie soll ich mich verhalten?

Werte und Grundsätze des Berufskodexes für interkulturell Dolmetschende. Ethische Überlegungen: Was ist richtig? Wie soll ich mich verhalten? Werte und Grundsätze des Berufskodexes für interkulturell Dolmetschende Ethische Überlegungen: Was ist richtig? Wie soll ich mich verhalten? 1 Was ist «Moral»? «ETHIK» und «MORAL» Moralische Grundsätze

Mehr

Achten Sie auf Spaß: es handelt sich dabei um wissenschaftliche Daten

Achten Sie auf Spaß: es handelt sich dabei um wissenschaftliche Daten Tipp 1 Achten Sie auf Spaß: es handelt sich dabei um wissenschaftliche Daten Spaß zu haben ist nicht dumm oder frivol, sondern gibt wichtige Hinweise, die Sie zu Ihren Begabungen führen. Stellen Sie fest,

Mehr

Die GAP & der Tierschutz: Hohe Tierschutznormen für die EU

Die GAP & der Tierschutz: Hohe Tierschutznormen für die EU Die GAP & der Tierschutz: Hohe Tierschutznormen für die EU Die Europäische Union will hoch hinaus Europäische Kommission Landwirtschaft und ländliche Entwicklung Der Beitrag der Agrarpolitik Zur Förderung

Mehr

Rechtliche Betrachtung des URL-Hijacking

Rechtliche Betrachtung des URL-Hijacking RECHTSANWALT DR. MARTIN BAHR Rechtliche Betrachtung des URL-Hijacking!!! - Seite 2 - Rechtsanwalt Dr. Martin Bahr Rechtliche Betrachtung des URL-Hijacking Vorwort: Das Phänomen des URL-Hijackings ist in

Mehr

(um die Fragen schwieriger zu gestalten, einfach Antwortmöglichkeiten nicht vorlesen) A: Im Boden. A: Ja. B: 5 Ferkel C: 1 Ferkel.

(um die Fragen schwieriger zu gestalten, einfach Antwortmöglichkeiten nicht vorlesen) A: Im Boden. A: Ja. B: 5 Ferkel C: 1 Ferkel. Fragekarten (um die Fragen schwieriger zu gestalten, einfach Antwortmöglichkeiten nicht vorlesen) Wie viel Liter Milch gibt eine Kuh täglich? A: 35 Liter B: 15 Liter C: 22 Liter Wo/wie helfen Regenwürmer

Mehr

Das heißt, wer eine Präsentation vorbereitet, bereitet einen Vortrag vor. Er muss also zunächst die entscheidenden W-Fragen beantworten:

Das heißt, wer eine Präsentation vorbereitet, bereitet einen Vortrag vor. Er muss also zunächst die entscheidenden W-Fragen beantworten: Präsenzphase Marketing Einheit 3 Produktpräsentation 3.1. Planen einer Präsentation In der Übung zum wirkungsvollen Präsentieren (Management, Einheit 2, Übung 2) war schon einmal die Rede davon: Die Präsentation

Mehr

Berlin Potsdamer Platz

Berlin Potsdamer Platz BERNWARD SCHNEIDER Berlin Potsdamer Platz GMEINER Original Ein 30er-Jahre-Krimi Leben machen mussten, Ihnen im nächsten zugutekommen werden. Wenn alles auf die rechte Weise geschieht, werden Sie sogar

Mehr

Kurs. Tierkommunikation BASIS. Mag.a Christina Strobl-Fleischhacker www.de-anima.at

Kurs. Tierkommunikation BASIS. Mag.a Christina Strobl-Fleischhacker www.de-anima.at Kurs Tierkommunikation BASIS Mag.a Christina Strobl-Fleischhacker www.de-anima.at Urheberrechtsnachweis Alle Inhalte dieses Skriptums, insbesondere Texte und Grafiken, sind urheberrechtlich geschützt (Copyright).

Mehr

Vom Konflikt zur Kooperation

Vom Konflikt zur Kooperation Vom Konflikt zur Kooperation Einführung in die Gewaltfreie Kommunikation nach Dr. Marshall B. Rosenberg ÖGPO Kongress 2012 Robert Graf Robert Graf - Coach - Trainer - Unternehmensberater 1230 Wien, Pfitznergasse

Mehr

Lösung Fall 8 Anspruch des L auf Lieferung von 3.000 Panini á 2,-

Lösung Fall 8 Anspruch des L auf Lieferung von 3.000 Panini á 2,- Lösung Fall 8 Anspruch des L auf Lieferung von 3.000 Panini á 2,- L könnte gegen G einen Anspruch auf Lieferung von 3.000 Panini á 2,- gem. 433 I BGB haben. Voraussetzung dafür ist, dass G und L einen

Mehr

Ä8QGLFKELQQLFKWZLGHUVSHQVWLJJHZHVHQ³*RWWHV6WLPPHK UHQOHUQHQ

Ä8QGLFKELQQLFKWZLGHUVSHQVWLJJHZHVHQ³*RWWHV6WLPPHK UHQOHUQHQ Ä8QGLFKELQQLFKWZLGHUVSHQVWLJJHZHVHQ³*RWWHV6WLPPHK UHQOHUQHQ Ist es dir beim Lesen der Bibel auch schon einmal so ergangen, dass du dich wunderst: Warum wird nicht mehr darüber berichtet? Ich würde gerne

Mehr

und doch so schwierig

und doch so schwierig Sozialkompetenz so einfach und doch so schwierig Referat im Forum Kaufmännischer Berufsfrauen Schweiz FOKA (Sektion Zentralschweiz) Maya Bentele Dipl. Psychologin FH/SBAP Transaktionsanalytikerin TSTA-O

Mehr

Engagement für unsere gemeinsame Zukunft Sümeyra Coskun

Engagement für unsere gemeinsame Zukunft Sümeyra Coskun Engagement für unsere gemeinsame Zukunft Sümeyra Coskun Kurzbeschreibung: Ich bin Sümeyra Coskun, besuche das BG Gallus in Bregenz und bin 16 Jahre alt. Ich bezeichne mich als engagierte Person, weil ich

Mehr

gefasst: Der außerordentliche Revisionsrekurs wird mangels der Voraussetzungen des 62 Abs 1 AußStrG zurückgewiesen.

gefasst: Der außerordentliche Revisionsrekurs wird mangels der Voraussetzungen des 62 Abs 1 AußStrG zurückgewiesen. 7 Ob 246/09s Der Oberste Gerichtshof hat durch die Senatspräsidentin des Obersten Gerichtshofs Dr. Huber als Vorsitzende und die Hofräte des Obersten Gerichtshofs Dr. Schaumüller, Dr. Hoch, Dr. Kalivoda

Mehr

Das spirituelle Wunschgewicht

Das spirituelle Wunschgewicht Thomas Hohensee Das spirituelle Wunschgewicht Ändere dein Bewusstsein und du wirst schlank nymphenburger 2012 nymphenburger in der F.A. Herbig Verlagsbuchhandlung GmbH, München. Alle Rechte vorbehalten.

Mehr

Corinna Böhland Spreenhagener Vermehrungsbetrieb für Legehennen GmbH. 39. Seminar über Versuchstiere und Tierversuche

Corinna Böhland Spreenhagener Vermehrungsbetrieb für Legehennen GmbH. 39. Seminar über Versuchstiere und Tierversuche Corinna Böhland Spreenhagener Vermehrungsbetrieb für Legehennen GmbH Rechtliche Anforderungen an das Halten von Legehennen als Nutztiere unter dem Aspekt Tierschutz Europäische Union Deutschland unter

Mehr

NINA DEISSLER. Flirten. Wie wirke ich? Was kann ich sagen? Wie spiele ich meine Stärken aus?

NINA DEISSLER. Flirten. Wie wirke ich? Was kann ich sagen? Wie spiele ich meine Stärken aus? NINA DEISSLER Flirten Wie wirke ich? Was kann ich sagen? Wie spiele ich meine Stärken aus? Die Steinzeit lässt grüßen 19 es sonst zu erklären, dass Männer bei einer Möglichkeit zum One-Night-Stand mit

Mehr

Formen des Zuhörens. Universität Mannheim Seminar: Psychologische Mechanismen bei körperlichen Krankheiten

Formen des Zuhörens. Universität Mannheim Seminar: Psychologische Mechanismen bei körperlichen Krankheiten Formen des Zuhörens Universität Mannheim Seminar: Psychologische Mechanismen bei körperlichen Krankheiten Prof. Dr. Claus Bischoff Psychosomatische Fachklinik Bad DürkheimD Gesetzmäßigkeiten der Kommunikation

Mehr

Mit Gott rechnen. 3. Ausgeben. 3. Ausgeben. Einzelübung. Mammons Trick der Konsumtempel. Was war Dein bisher schönster Lustkauf?

Mit Gott rechnen. 3. Ausgeben. 3. Ausgeben. Einzelübung. Mammons Trick der Konsumtempel. Was war Dein bisher schönster Lustkauf? Einzelübung Was war Dein bisher schönster Lustkauf? Mammons Trick der Konsumtempel 1 Ein weiser Verbraucher Ein weiser Verbraucher ist jemand, der die Früchte seiner Arbeit genießen kann, ohne dem Materialismus

Mehr

Der HIV-Test: Was ich wissen und was ich mir im Vorfeld überlegen sollte

Der HIV-Test: Was ich wissen und was ich mir im Vorfeld überlegen sollte Der HIV-Test: Was ich wissen und was ich mir im Vorfeld überlegen sollte Pro und Contra: Auch wenn HIV mittlerweile eine behandelbare Krankheit geworden ist, ist AIDS immer noch nicht heilbar. Es gibt

Mehr

Dilemma. 4. AB M 3 Rollenspiele Je nach Gruppengrösse ein anderes Rollenspiel mit anderen Mitdenkern Siehe AB

Dilemma. 4. AB M 3 Rollenspiele Je nach Gruppengrösse ein anderes Rollenspiel mit anderen Mitdenkern Siehe AB Dilemma Oberstufe 2.Std. 1. Lektion Die Schüler setzen sich mit einer Dilemmageschichte auseinander und lernen dabei ethisches Denken. Die Schüler sollen selber ihre Normen kennen lernen und sich dazu

Mehr

Unterrichtsreihe: Liebe und Partnerschaft

Unterrichtsreihe: Liebe und Partnerschaft 08 Trennung Ist ein Paar frisch verliebt, kann es sich nicht vorstellen, sich jemals zu trennen. Doch in den meisten Beziehungen treten irgendwann Probleme auf. Werden diese nicht gelöst, ist die Trennung

Mehr

Grundfragen der Tierethik oder: Hat Ferdinand Recht?

Grundfragen der Tierethik oder: Hat Ferdinand Recht? Modul III: Ethische Probleme im Umgang mit dem Lebendigen Grundfragen der Tierethik oder: Hat Ferdinand Recht? Weiterbildungsstudiengang Angewandte Ethik 3. Februar 2007 Auf Hoggets Farm Fly bellte entschlossen:

Mehr

Kulturen verstehen. Europäisches Zertifikat zur Berufsqualifikation. Modul: Interkulturelle Kompetenz. Kulturen verstehen

Kulturen verstehen. Europäisches Zertifikat zur Berufsqualifikation. Modul: Interkulturelle Kompetenz. Kulturen verstehen Europäisches Zertifikat zur Berufsqualifikation Modul: Interkulturelle Kompetenz Xpert Basiszertifikat Interkulturelle Kompetenz Kulturen verstehen YU-EUZBQ-IKK_LB IN 978-3-941132-37-5 Autorin: Anita Saathoff

Mehr

Mobilfunkquiz Medienkompetenz: Handygewalt und Cybermobbing

Mobilfunkquiz Medienkompetenz: Handygewalt und Cybermobbing Mobilfunkquiz Medienkompetenz: Handygewalt und Cybermobbing Wie viel Prozent der deutschen Jugendlichen besitzen ein eigenes Handy? a. 85 Prozent b. 96 Prozent c. 100 Prozent Erklärung: Antwort b: Aktuell

Mehr

Rechtsstaat (Art. 28 Abs. 1 GG; s.a. Art. 20 Abs. 3 GG)

Rechtsstaat (Art. 28 Abs. 1 GG; s.a. Art. 20 Abs. 3 GG) Rechtsstaat (Art. 28 Abs. 1 GG; s.a. Art. 20 Abs. 3 GG) Vom BVerfG nicht als unantastbar i.s.d. Art. 79 Abs. 3 GG anerkannt ( nur... soweit in Art. 20 statuiert... ). Es bestehen zwei, miteinander verschränkte,

Mehr

Die tierliche Person Rechte für Tiere?

Die tierliche Person Rechte für Tiere? Die tierliche Person Rechte für Tiere? 1. PETA Tierrechtskonferenz 2016 28. Mai 2016 Dr. Carolin Raspé, Rechtsanwältin, Berlin 1 Gliederung Tiere zwischen Objekt- und Subjektstatus Tierliche Rechtsgüter

Mehr

Die ethische Vertretbarkeit von Tierversuchen

Die ethische Vertretbarkeit von Tierversuchen Die ethische Vertretbarkeit von Tierversuchen Jörg Luy Privates Forschungs- und Beratungsinstitut für angewandte Ethik und Tierschutz, Berlin j.luy@gmx.de 6. Tierexperimentelle Fortbildung des Regierungspräsidiums

Mehr

Die Beleuchtung der Medizinethik am Beispiel der Sterbehilfe und deren Umsetzung in die Unterrichtspraxis

Die Beleuchtung der Medizinethik am Beispiel der Sterbehilfe und deren Umsetzung in die Unterrichtspraxis Geisteswissenschaft Dana Gál Die Beleuchtung der Medizinethik am Beispiel der Sterbehilfe und deren Umsetzung in die Unterrichtspraxis Studienarbeit TU Dresden Dresden, 26.03.2008 Philosophische Fakultät

Mehr

Es könnte einen bösen Gott geben

Es könnte einen bösen Gott geben Es könnte einen bösen Gott geben Der Philosoph Daniel Dennett spricht im Interview über gläubige Menschen, ungläubige Priester und wie man auf Mohammed-Karikaturen reagieren sollte. Herr Dennett, Sie sind

Mehr

Supply Chain Summit 2011 RISIKO-MANAGEMENT UND SUPPLY CHAIN

Supply Chain Summit 2011 RISIKO-MANAGEMENT UND SUPPLY CHAIN Supply Chain Summit 2011 RISIKO-MANAGEMENT UND SUPPLY CHAIN GLIEDERUNG Intro Risiko-Management Was bedeutet Risiko-Managment? Wie wird Risiko-Management umgesetzt? Nutzen von Risiko-Management Relevanz

Mehr

RANDI GUNTHER. Beziehungssaboteure. Verhaltensweisen erkennen und bewältigen, die Liebe zerstören. REIHE AKTIVE LEBENSGESTALTUNG Beziehung.

RANDI GUNTHER. Beziehungssaboteure. Verhaltensweisen erkennen und bewältigen, die Liebe zerstören. REIHE AKTIVE LEBENSGESTALTUNG Beziehung. RANDI GUNTHER Beziehungssaboteure REIHE AKTIVE LEBENSGESTALTUNG Beziehung Verhaltensweisen erkennen und bewältigen, die Liebe zerstören Junfermann V e r l a g 1. Was führt zu Beziehungssabotage? Mit unserem

Mehr

der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei

der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei einer um am sind noch wie einem über einen so zum war haben nur oder

Mehr

3. Gibt es spezielle Sicherheitsvorschriften für den Umgang mit Hunden im Wach- und Sicherheitsgewerbe (wenn ja, welche)?

3. Gibt es spezielle Sicherheitsvorschriften für den Umgang mit Hunden im Wach- und Sicherheitsgewerbe (wenn ja, welche)? 14. Wahlperiode 19. 01. 2010 Kleine Anfrage des Abg. Hagen Kluck FDP/DVP und Antwort des Wirtschaftsministeriums Rahmenbedingungen bei Einsatz und Ausbildung von Wachhunden im Bewachungsgewerbe Kleine

Mehr

U R T E I L S A U S Z U G

U R T E I L S A U S Z U G ÜBERSETZUNG Geschäftsverzeichnisnr. 1677, 1678 und 1679 Urteil Nr. 70/2000 vom 14. Juni 2000 U R T E I L S A U S Z U G In Sachen: Präjudizielle Fragen in bezug Artikel 67 des königlichen Erlasses vom 16.

Mehr

Kompetenzorientiert Unterrichten im Fach Ethik / Analysieren ZPG Ethik 2012

Kompetenzorientiert Unterrichten im Fach Ethik / Analysieren ZPG Ethik 2012 Immanuel Kant: Preis und Würde Alles hat entweder einen Preis, oder eine Würde. Was einen Preis hat, an dessen Stelle kann auch etwas anderes als Äquivalent 1 gesetzt werden; was dagegen über allen Preis

Mehr

Euthanasie beim Pferd ethische, rechtliche und medizinische Aspekte

Euthanasie beim Pferd ethische, rechtliche und medizinische Aspekte Euthanasie beim Pferd ethische, rechtliche und medizinische Aspekte Dr. Monika Spieck-Kächele, Landratsamt Ludwigsburg Dr. Holger Leinemann, Fachtierarzt für Pferde, Tunier- und Rennbahntierarzt Korntal-Münchingen

Mehr

Akzeptanz von alternativen Vergütungsmodellen bei Verbrauchern

Akzeptanz von alternativen Vergütungsmodellen bei Verbrauchern Akzeptanz von alternativen Vergütungsmodellen bei Verbrauchern Ergebnisse der Online-Umfrage von Peter Frölich im Rahmen der Bachelorthesis zum Thema Die Kundenakzeptanz und Perspektive alternativer Vergütungsmodelle

Mehr

WERTVOLL MACHEN SOLLTE.

WERTVOLL MACHEN SOLLTE. Health on Top, 23. März 2010 JEDER MENSCH IST EINZIGARTIG! WAS SIE UND IHRE MITARBEITER MOTIVIEREN UND WERTVOLL MACHEN SOLLTE. Warum die Motivanalyse Reiss Profile nach Prof. Dr. Steven Reiss für die Mitarbeiterzufriedenheit

Mehr

Methode der Fallbearbeitung im Bürgerlichen Recht. I. Sachverhalt und Fragestellung. 1. Sachverhalt

Methode der Fallbearbeitung im Bürgerlichen Recht. I. Sachverhalt und Fragestellung. 1. Sachverhalt Methode der Fallbearbeitung im Bürgerlichen Recht I. Sachverhalt und Fragestellung 1. Sachverhalt sorgfältiges, mehrmaliges Lesen: jedes Wort kann für die Lösung wichtig sein (Echo-Prinzip!). Lesen unter

Mehr

2.1 Ewiges Leben und die wahre Liebe

2.1 Ewiges Leben und die wahre Liebe 2.1 Ewiges Leben und die wahre Liebe Die Sehnsucht, ewig zu leben Wir wurden geschaffen, um ewig zu leben und das Ideal der wahren Liebe zu verwirklichen. Während unseres Erdenlebens beschäftigen wir uns

Mehr

Kulturelle Wünsche der Verbraucher bei der Auswahl ihrer Lebensmittel. Ergebnisse einer internationalen Umfrage

Kulturelle Wünsche der Verbraucher bei der Auswahl ihrer Lebensmittel. Ergebnisse einer internationalen Umfrage Kulturelle Wünsche der Verbraucher bei der Auswahl ihrer Ergebnisse einer internationalen Umfrage erstellt im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverband e.v. (vzbv), Berlin 27. November 2014 n4413/30913

Mehr

NERVIGE HANDYS IN DER ÖFFENTLICHKEIT RÜCKSICHTSVOLLE NUTZUNG NIMMT ABER LEICHT ZU

NERVIGE HANDYS IN DER ÖFFENTLICHKEIT RÜCKSICHTSVOLLE NUTZUNG NIMMT ABER LEICHT ZU NERVIGE HANDYS IN DER ÖFFENTLICHKEIT RÜCKSICHTSVOLLE NUTZUNG NIMMT ABER LEICHT ZU 7/11 NERVIGE HANDYS IN DER ÖFFENTLICHKEIT RÜCKSICHTSVOLLE NUTZUNG NIMMT ABER LEICHT ZU Laute Handygespräche in öffentlichen

Mehr

Baustelle Erste Liebe

Baustelle Erste Liebe Geschrieben von: Ute Horn & Daniel Horn Baustelle Erste Liebe : Fur Teens Für alle, die es wissen wollen! Inhalt Inhalt Danke................................................... 5 Vorwort...................................................

Mehr

Wie Ziele erfolgreich erreicht werden

Wie Ziele erfolgreich erreicht werden Selbststudium Erfolgs-Ratgeber: Zielerreichung Wie Ziele erfolgreich erreicht werden 10 Lektionen 12 Übungsblätter/Analyse-Checklisten LebensWunschZettel Zielvereinbarung Zielerreichungsliste Poster: Visuelle

Mehr

Neue Phänomene bei der Handynutzung durch Kinder und Jugendliche. Jugendschutz Landesstelle NRW e.v.

Neue Phänomene bei der Handynutzung durch Kinder und Jugendliche. Jugendschutz Landesstelle NRW e.v. Neue Phänomene bei der Handynutzung durch Kinder und Jugendliche Gerätebesitz Jugendlicher 2007 Quelle: JIM-Studie 2007, Angaben in Prozent, Basis: alle Befragten (n=1.204) Ausstattung Handy Nutzung Handyfunktionen

Mehr

Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg

Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg 1. Einführung Die Gewaltfreie Kommunikation (GFK) ist ein Prozess, der von Dr. Marshall B. Rosenberg entwickelt wurde. Er ermöglicht Menschen, so miteinander

Mehr

Die Entscheidung. Fischer hatte sich zu Wort gemeldet und erstattete Bericht.

Die Entscheidung. Fischer hatte sich zu Wort gemeldet und erstattete Bericht. Stefan Leichsenring Die Entscheidung Fischer hatte sich zu Wort gemeldet und erstattete Bericht. "Unsere Lage hat sich in den letzten Monaten eigentlich nicht verschlechtert, sie ist genauso schlecht wie

Mehr

- Offene Ganztagsgrundschule Nützenberger Str. 242 42115 Wuppertal www.ggs-nuetzenberg.de Unsere Schulregeln

- Offene Ganztagsgrundschule Nützenberger Str. 242 42115 Wuppertal www.ggs-nuetzenberg.de Unsere Schulregeln - Offene Ganztagsgrundschule Nützenberger Str. 242 42115 Wuppertal www.ggs-nuetzenberg.de Unsere Schulregeln In unserer Schule sollen sich alle wohl fühlen, Spaß haben, lachen und lernen können. Deshalb

Mehr

GutAchten. Biodiversität. Gentechnisch veränderter Mais 1507. Schädlingsbekämpfung. Nicht-Zielorganismen. Koexistenz

GutAchten. Biodiversität. Gentechnisch veränderter Mais 1507. Schädlingsbekämpfung. Nicht-Zielorganismen. Koexistenz Seite 1 von 5 GutAchten Gentechnisch veränderter Mais 1507 Schädlingsbekämpfung EU-Recht Schwellenwert Nulltoleranz Grundfreiheiten Nicht-Zielorganismen Koexistenz Biodiversität Berufsfreiheit Seite 2

Mehr

Identität und Depression

Identität und Depression Identität und Depression Nürnberg, 11. Oktober 2014 Konzept: Tobias Müller, nervenstark Zusammenhänge Identität - Depression Frau A: Durch die Depression bin ich ein ganz anderer Mensch geworden. Ich kenne

Mehr

L i c h t i m D s c h u n g e l d e r K o m m u n i k a t i o n

L i c h t i m D s c h u n g e l d e r K o m m u n i k a t i o n L i c h t i m D s c h u n g e l d e r K o m m u n i k a t i o n G e s p r ä c h e m e i s t e r n W o r k s h o p a u f d e r L a t e N i g h t G r u n d i g A k a d e m i e, 1 1. 7. 2 0 1 3 D r. J ö r

Mehr

Dialego. Hautpflege & Schönheits-Op. Eine Befragung der Dialego AG. Mai 2006. Market Research Online For Better Decisions

Dialego. Hautpflege & Schönheits-Op. Eine Befragung der Dialego AG. Mai 2006. Market Research Online For Better Decisions Dialego Market Research Online For Better Decisions Hautpflege & Schönheits-Op Eine Befragung der Dialego AG Mai 2006 Bei Veröffentlichung durch Dritte Belegexemplar erbeten Inhaltsverzeichnis Projektdokumentation

Mehr

"Wir sind in einem Dialog, der so schnell kein Ergebnis hat. Aber wichtig ist, dass wir ihn führen."

Wir sind in einem Dialog, der so schnell kein Ergebnis hat. Aber wichtig ist, dass wir ihn führen. 2015/81 Berliner Depressionsgespräche Assistierter Suizid - Die Debatte in der Rückschau Exzerpt einer kontroversen Debatte zwischen Ethik, Recht und ärztlicher Aufgabe 5 10 15 "Wir sind in einem Dialog,

Mehr

Tanz auf dem Diamanten

Tanz auf dem Diamanten Tanz auf dem Diamanten Seite - 1 - I. Fallbeispiel Person A hat vor einiger Zeit eine neue Stelle angetreten, weil sie sich davon bessere Karrierechancen versprach. Beeinflusst wurde diese Entscheidung

Mehr

ERSTE LESUNG Sach 9, 9-10 SIEHE, DEIN KÖNIG KOMMT ZU DIR; ER IST DEMÜTIG

ERSTE LESUNG Sach 9, 9-10 SIEHE, DEIN KÖNIG KOMMT ZU DIR; ER IST DEMÜTIG ERSTE LESUNG Sach 9, 9-10 SIEHE, DEIN KÖNIG KOMMT ZU DIR; ER IST DEMÜTIG Lesung aus dem Buch Sacharja So spricht der Herr: Juble laut, Tochter Zion! Jauchze, Tochter Jerusalem! Siehe, dein König kommt

Mehr

1. Bestimmungsgemäße Leistungsnähe des Dritten

1. Bestimmungsgemäße Leistungsnähe des Dritten A. Anspruch der T gegen V auf Zahlung der Behandlungskosten und Schmerzensgeld gemäß 280 Abs. 1, 241 Abs. 2 BGB i.v.m. den Grundsätzen des Vertrags mit Schutzwirkung zugunsten Dritter T könnte einen Anspruch

Mehr

Wie entstehen Depressionen und was kann man dagegen tun?

Wie entstehen Depressionen und was kann man dagegen tun? Prof. Dr. Rainer Sachse Wie entstehen Depressionen und was kann man dagegen tun? Vortrag an der Universität Paderborn Bündnis gegen Depressionen www.ipp-bochum.de Depression Depression ist eine häufige

Mehr

Vorwort. Liebe Leserin, lieber Leser,

Vorwort. Liebe Leserin, lieber Leser, Vorwort Liebe Leserin, lieber Leser, möge dieses Buch Sie eine Zeitlang als treuer Freund begleiten. Das mit dem Freund meine ich wörtlich. Meine mir nahestehenden Freunde duzen mich; Ihnen wird es mit

Mehr

Und nun kommt der wichtigste und unbedingt zu beachtende Punkt bei all deinen Wahlen und Schöpfungen: es ist deine Aufmerksamkeit!

Und nun kommt der wichtigste und unbedingt zu beachtende Punkt bei all deinen Wahlen und Schöpfungen: es ist deine Aufmerksamkeit! Wie verändere ich mein Leben? Du wunderbarer Menschenengel, geliebte Margarete, du spürst sehr genau, dass es an der Zeit ist, die nächsten Schritte zu gehen... hin zu dir selbst und ebenso auch nach Außen.

Mehr

Beratung & Training > Verhandeln unter Druck. am 27. - 28. Oktober in Lautenbach. faszinatour ist zertifiziert nach ISO 9001

Beratung & Training > Verhandeln unter Druck. am 27. - 28. Oktober in Lautenbach. faszinatour ist zertifiziert nach ISO 9001 Erfolgreich verhandeln> Verhandeln unter Druck Workshop am 27. - 28. Oktober in Lautenbach faszinatour ist zertifiziert nach ISO 9001 12.10.2006 faszinatour GmbH > 1 Inhalt > 1. Modelle des Verhandelns

Mehr

Was wäre, wenn es Legasthenie oder LRS gar nicht gibt?

Was wäre, wenn es Legasthenie oder LRS gar nicht gibt? Was wäre, wenn es Legasthenie oder LRS gar nicht gibt? Wenn Du heute ins Lexikon schaust, dann findest du etliche Definitionen zu Legasthenie. Und alle sind anders. Je nachdem, in welches Lexikon du schaust.

Mehr

Liebe deinen Partner wie dich selbst! 6. I. Das Geheimnis glücklicher Paare 8. III. Das 5-Wochen-Übungsprogramm 40

Liebe deinen Partner wie dich selbst! 6. I. Das Geheimnis glücklicher Paare 8. III. Das 5-Wochen-Übungsprogramm 40 Liebe deinen Partner wie dich selbst! 6 Um was geht es hier? 6 I. Das Geheimnis glücklicher Paare 8 Was ist Selbstmitgefühl? 9 Der Baum der Selbstliebe 10 Was Mitgefühl nicht ist 12 Mitgefühl ist nicht

Mehr

Konflikte am Arbeitsplatz

Konflikte am Arbeitsplatz Konflikte am Arbeitsplatz Was sind Konflikte, wie entstehen sie und wie können sie bewältigt werden? 0 Fuchs-Mediation Einleitung Konflikte sind Bestandteil gesellschaftlichen Zusammenseins. Werden sie

Mehr

Mobilität philosophisch betrachtet

Mobilität philosophisch betrachtet Vortrag am 6.5.2015 im Rahmen der Tagung Moralische Aspekte der Verkehrsmittelwahl (mark.dahlhoff@li-hamburg.de) "Die Philosophie kann nicht so viele Fragen beantworten, wie wir gern möchten, aber sie

Mehr

Prosoziales Verhalten

Prosoziales Verhalten Prosoziales Verhalten Drei verwandte Begriffe Hilfreiches Verhalten, prosoziales Verhalten, Altruismus Hilfreiches Verhalten Prosoziales Verhalten Altruismus Prosoziales Verhalten ist dann gegeben, wenn

Mehr

Gentechnisch verändert?

Gentechnisch verändert? Gentechnisch verändert? So wird gekennzeichnet! VERBRAUCHERSCHUTZ ERNÄHRUNG LANDWIRTSCHAFT Gentechnik in Lebensmitteln gibt es das schon? In Europa und Deutschland wurden bislang kaum gentechnisch veränderte

Mehr

2. Hat die in 1 bezeichnete Sache einen bedeutenden Wert, wird der Täter mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft.

2. Hat die in 1 bezeichnete Sache einen bedeutenden Wert, wird der Täter mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft. Art. 291-293 Art. 291 1. Wer eine durch eine verbotene Tat erlangte Sache erwirbt, abzusetzen hilft, an sich nimmt oder zu verstecken hilft, wird mit einer Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf

Mehr

Fragebogen zu arbeitsplatzbezogenen Gedanken, Gefühlen und Verhaltensweisen

Fragebogen zu arbeitsplatzbezogenen Gedanken, Gefühlen und Verhaltensweisen Fragebogen zu arbeitsplatzbezogenen Gedanken, Gefühlen und Verhaltensweisen Die Aussagen auf den folgenden Seiten beziehen sich auf Situationen, Gedanken und Gefühle, die man im Zusammenhang mit dem Arbeitsplatz

Mehr

Gerhard Scherhorn. Wachstum oder Nachhaltigkeit Die Ökonomie am Scheideweg

Gerhard Scherhorn. Wachstum oder Nachhaltigkeit Die Ökonomie am Scheideweg Gerhard Scherhorn Wachstum oder Nachhaltigkeit Die Ökonomie am Scheideweg Altius Verlag, Erkelenz, 2015 431 Seiten - 36,90 Euro (D) ISBN 978-3-932483-35-6 Inhalt Vorwort... 7 1. Einführung: Die Ökonomie

Mehr

Biodiversität Posten 1, Erdgeschoss 3 Lehrerinformation

Biodiversität Posten 1, Erdgeschoss 3 Lehrerinformation Lehrerinformation 1/6 Arbeitsauftrag Die SuS erleben am Ausstellungs-Beispiel die Vielfalt in der Natur. Sie erkunden die Ausstellung. Ziel Die SuS kennen Beispiele von und welch wichtige Bedeutung ein

Mehr

Metaphysik und Erkenntnismethode bei Descartes. - Falsch sind also nicht die Vorstellungen, sondern die Urteile, die daraus abgeleitet werden.

Metaphysik und Erkenntnismethode bei Descartes. - Falsch sind also nicht die Vorstellungen, sondern die Urteile, die daraus abgeleitet werden. Metaphysik und Erkenntnismethode bei Descartes - Vorstellungen an sich können nicht falsch sein. Auch die Vorstellungen von Chimären (Lebewesen, die es nicht gibt) sind an sich nicht falsch - Falsch sind

Mehr

SchiedsamtsZeitung 34. Jahrgang 1963, Heft 09 Online-Archiv Seite 132a-136 Organ des BDS

SchiedsamtsZeitung 34. Jahrgang 1963, Heft 09 Online-Archiv Seite 132a-136 Organ des BDS DIE KÖRPERVERLETZUNG IM ENTWURF 1962 ZU EINEM NEUEN DEUTSCHEN STRAFGESETZBUCH Von Reichsgerichtsrat R. Dr. jur. Fritz H a r t u n g, Marburg In der SchsZtg. 1961 S. 169 ff. und S. 182 ff. hatte ich den

Mehr

Erfolgreich abnehmen beginnt im Kopf

Erfolgreich abnehmen beginnt im Kopf Erfolgreich abnehmen beginnt mit dem Abnehm-Plan, den Sie auf den nächsten Seiten zusammenstellen können. Das Abnehmplan-Formular greift die Themen des Buches "Erfolgreich abnehmen beginnt im Kopf" auf.

Mehr

«Was bedeutet Interkulturelle Kompetenz und wozu brauchen wir sie?»

«Was bedeutet Interkulturelle Kompetenz und wozu brauchen wir sie?» «Was bedeutet Interkulturelle Kompetenz und wozu brauchen wir sie?» Jorge Montoya-Romani Berater & Trainer «Interkulturelles Lernen» www.montoya-romani-intercultural.ch «Was bedeutet Interkulturelle Kompetenz

Mehr

INTERDISZIPLINÄRES ZENTRUM FÜR PALLIATIVMEDIZIN Professur für Spiritual Care

INTERDISZIPLINÄRES ZENTRUM FÜR PALLIATIVMEDIZIN Professur für Spiritual Care 1. Die Medizin und das x 2. Spiritual Care und Psychoanalyse 3. Eine philosophische Kritik 4. den Seelen helfen 5. Zusammenfassung: gemeinsam ein neues Feld entdecken Evang.. Waisenhausverein e.v. MünchenM

Mehr

Welcher Stellenwert hat die Gleichberechtigung von Frau und Mann in Ihrer politischen Arbeit?

Welcher Stellenwert hat die Gleichberechtigung von Frau und Mann in Ihrer politischen Arbeit? Eidgenössische Wahlen 2015 Befragung der Kandidierenden zum Thema Gleichberechtigung von Frau und Mann Publikation auf www.gleichberechtigung.ch Nationalratswahlen vom 18.10.2015 Kanton: SG Liste: 11 GRÜNE,

Mehr

(1) Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages werden in allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl gewählt.

(1) Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages werden in allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl gewählt. Prof. Dr. Christian Waldhoff Vorlesung Staatsrecht I WS 2012/13 Fälle zum Wahlrecht Lösungsskizze Fall 1 Fraglich ist, ob der von dem Ortsverein Kreuzberg der S-Partei angebotene Wahl-Shuttle-Service gegen

Mehr

Personalratsrechte und ihre Durchsetzung

Personalratsrechte und ihre Durchsetzung Personalratsrechte und ihre Durchsetzung Gerichtliche Durchsetzung von Theorie und Praxis Dr. Eberhard Baden Fachanwalt für Verwaltungsrecht Kassel, 11. Sept. 2012 Einerseits: Grundsatz der vertrauensvollen

Mehr