Freie Marktwirtschaft. 28. August 2013 Franziska Tresp & Hanna Winkelhahn

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1 Freie Marktwirtschaft 28. August 2013 Franziska Tresp & Hanna Winkelhahn

2 Freie Marktwirtschaft (Butz)

3 Gliederung 1. Definition 2. Merkmale der freien Marktwirtschaft 3. Rolle des Staates 4. Regelmechanismus 5. Preismechanismus 6. Vergleich mit sozialer Marktwirtschaft 7. Vor- und Nachteile 8. Quellen

4 Ursprung in England im 19. Jh. Definition Oberstes Prinzip: Freiheit des Einzelnen Erstmals beschrieben: Adam Smith ( ) Markt als Mechanismus zur größtmöglichen Bedürfnisbefriedigung des Einzelnen Entscheidungs- und Handlungsfreiheit geprägt von Eigenkapital

5 Definition Die freie Marktwirtschaft funktioniert nach dem Gesetz von Angebot und Nachfrage. ist nur ein theoretisches Modell. ist ein dezentrales Wirtschaftssystem. unterliegt keinen politischen oder staatlichen Eingriffen. hat zum Ziel: Die Erfüllung von Wohlfahrtsmaximierung (Staat) Nutzenmaximierung (Haushalte) Gewinnmaximierung (Unternehmen)

6 Merkmale der freien Marktwirtschaft Produktionsfreiheit, Konsumfreiheit Entscheidungs- und Handlungsfreiheit, Investitionsfreiheit Vertragsfreiheit Geldwirtschaft freie Preisbildung freie Berufs- und Arbeitsplatzwahl Gewerbe- und Niederlassungsfreiheit, Freihandel Wettbewerbsfreiheit erwerbswirtschaftliches Prinzip Eigentumsgarantie Individualismus

7 Merkmale der freien Marktwirtschaft Marktformen Polypol Oligopol Monopol Marktteilnehmer viele Anbieter wenige Anbieter ein Anbieter Preis bestmöglicher Preis für Verbraucher Preiskampf oder abgesprochen hoch bestmöglicher Preis für Anbieter Wettbewerb viel viel oder kaum kein Marktgleichgewicht sehr nah nein nein Gewinn nein

8 Nachtwächterstaat Rolle des Staates kein Eingriff in das Wirtschaftsgeschehen Gewährleistung von Sicherheit, Schutz und Eigentum Bereitstellen eines Zahlungsmittels Erhaltung des Rechtssystems keine Niedriglohnarbeit Garantie des Wettbewerbs Bereitstellen öffentlicher Einrichtungen (Schulen, KiGas, etc.)

9 Regelmechanismus Vermarktung neuer Produkte durch initiative Unternehmer mit Hilfe von Geldgebern nicht marktgerechten Produkte verschwinden marktgerechten Produkte halten sich natürliche Auslese Erhaltung durch Anpassung

10 Regelmechanismus Geschick bei Produktentwicklung Gewinn Marktforschung Bedarf an Spezialisten Schwarzes Loch-Prinzip Horizontale Konzentration Vertikale Konzentration Diagonale bzw. Mischkonzentration Multinationale Konzentration

11 Regelmechanismus Gewinn steuert Marktgeschehen Marktsättigung Kein Umsatz Verlustzone Konkurs d. Firma Konkursverfahren Bezahlung d. ausstehenden Kosten aus Konkursmasse Beschluss d. Konkursgerichtes

12 Preismechanismus Abhängigkeit von Preis, Angebot und Nachfrage Preisentstehung bei Vertragsschließung (von Käufer und Verkäufer) Koordination wirtschaftlicher Prozesse Gleichgewichtspreis (Übereinstimmung Angebot und Nachfrage) Marktgleichgewicht sorgt für optimale Verwendung der Ressourcen theoretisches Modell Verzerrung in der Realität

13 Gleichgewichtspreis

14 Gleichgewichtspreis

15 Vergleich mit sozialer Marktwirtschaft Freie Marktwirtschaft Soziale Marktwirtschaft Steuerung durch Angebot und Nachfrage Privateigentum an Produktionsmitteln freie Preisbildung freie Berufs- und Arbeitsplatzwahl Wettbewerbsfreiheit Vertrags- und Gewerbefreiheit erwerbswirtschaftliches Prinzip

16 Vergleich mit sozialer Marktwirtschaft Freie Marktwirtschaft Nachtwächterstaat uneingeschränktes Privateigentum Gewerbefreiheit Vertragsfreiheit keine Tarifautonomie Soziale Marktwirtschaft Staat greift ein Eigentum verpflichtet Staat greift bei Gefahr am Arbeitsplatz ein Schutz von Rechten wirtschaftlich schwächeren Bürgern Aushandlung von Tarifverträgen durch Koalitionen

17 Vor- und Nachteile Vorteile unbegrenzte Freiheit des Einzelnen freie Verfügung über Einkommen Gewerbe- und Niederlassungsfreiheit wirtschaftliche Betätigungsfreiheit Vertragsfreiheit höchstmögliche Wirtschaftlichkeit und technischer Fortschritt Kunde bestimmt Produktion durch Nachfrage optimale Bedarfsdeckung Erhöhung des allg. Wohlstandes keine staatlichen Kontrollen Entfaltungsmöglichkeit Angebotsvielfalt Nachteile Konkurs von Kleinunternehmen keine soziale Absicherung für Arbeitnehmer enorme Konjunkturschwankungen erhöhte Arbeitslosigkeit Kartell- und Monopolbildung egoistisches Gesellschaftsverhalten ungleiche Startbedingungen ungerechte Wettbewerbsvorteile keine Koalitionsfreiheit ungleiche Einkommens- und Vermögensverteilung Produktionsfreiheit

18 Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit!

19 Quellen Huster, S. & Knüppel, A. (2007). Basiswissen Schule. Wirtschaft. S Mannheim: Bibliographisches Institut. Fisch, H. (Ed.). Fischer Kolleg Abiturwissen Wirtschaft/Recht. Fischer Taschenbuch Verlag. [abgerufen am ] fficial&biw=1440&bih=707&tbm=isch&tbnid=esl6slxhm1fm8m:&imgrefurl= &docid=kpfjtcsqka4cbm&imgurl= pitalismus/wirtschaftskreislauf.gif&w=439&h=312&ei=8-8uutthpirhswb12icybg&zoom=1&iact=rc&dur=224&page=1&tbnh=142&tb nw=200&start=0&ndsp=28&ved=1t:429,r:9,s:0,i:116&tx=125&ty=47 [abgerufen am ]

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21 Quellen &katid=28&artikelid=118 [abgerufen am ] [abgerufen am ] &article=infoblatt+marktwirtschaft [abgerufen am ] [abgerufen am ] 0CGoQFjAH&url=http%3A%2F%2Ferstheley.de%2Fapp%2Fdownload%2F %2Fsoziale%2BMarktwirtscha ft.pdf&ei=9vcuurmdkoloswbty4dqcg&usg=afqjcnein9otvb26cuxt_b8mqd79jdcyq&bvm=bv ,d.yms [abgerufen am ]

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