in MOTION - Multichannel-Framework Inhalte bewegen - Prozesse mobilisieren

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1 in MOTION - Multichannel-Framework Inhalte bewegen - Prozesse mobilisieren 1

2 Unter Telegrafie musst du dir einen riesenlangen Dackel vorstellen, der beispielsweise von London bis Edinburgh reicht. Wenn du jetzt dem Dackel in Edinburgh in den Schwanz kneifst, dann bellt er in London. Thomas Alva Edison ( ), US-amerikanischer Erfinder, Entdecker des glühelektrischen Effekts

3 Liebe Leserin, lieber Leser! Auch für Ihr Unternehmen stellt sich die Frage, welche Chancen und Herausforderungen sich aus der rasanten Entwicklung des mobilen Internets ergeben? Finden sich neue Möglichkeiten für Marketing, Vertrieb und weitere Unternehmensbereiche? Bleiben mobile Angebote Imagepflege und schmückendes Feature oder verändern die mobilen Anwendungen die Kernprozesse im Unternehmen und werden integraler Bestandteil der betrieblichen Abläufe? Kunden, Mitarbeiter, Investoren und Journalisten erwarten immer und überall verfügbare Informationen und Angebote. Haben Sie sich für den mobilen Weg entschieden, bleibt die Frage nach dem richtigen Instrumentarium zur Umsetzung einer Multi- Channel Strategie. adesso mobile setzt in zahlreichen Mobile-Projekten auf die Technologie in MOTION, deren Funktionsweise auf den folgenden Seiten beschrieben wird. Es soll Ihnen Hilfestellung sein, die Frage nach Einsatzmöglichkeiten für Ihr Unternehmen besser zu beantworten. Wir freuen uns auf Ihr Feedback! Dr. Josef Brewing Geschäftsführer Inhalt 4 in MOTION ein Überblick 6 Multichannel-Delivery für Web-Inhalte Eigenentwicklung mit einem Webapplikations-Framework Bedienung mehrerer Kanäle über ein CMS Mobile Enterprise Application Platform in MOTION 8 in MOTION Die Funktionalitäten 12 in MOTION Die Technik 13 in MOTION Das Ökosystem 14 in MOTION Der Betrieb 15 adesso mobile 3

4 in MOTION Ein Überblick Mit in MOTION können Inhalte und Funktionen aus beliebigen Datenschnittstellen für das jeweils anfragende Endgerät optimiert bereitgestellt werden. Die integrierte Endgeräteerkennung sorgt dabei für eine optimale Auslieferung. Es handelt sich um eine Transformationslösung, die beispielsweise auf Basis existierender Internetportale mobile Webportale generiert. Damit ist in MOTION die Softwarelösung zur einfachen Umsetztung von Multichannel- Strategien. Die Erschließung neuer Kanäle ohne redundante Contentpflege wird ermöglicht und neben bestehenden Websites (mit oder ohne Layout) können beliebige weitere Datenquellen zu transformierende Inhalt liefern. Durch die integrierte Workflow Engine können verschiedene Inhalte kontextabhängig und flexibel zusammengestellt werden. Dies ermöglicht in Zusammenarbeit mit der Geräteerkennung eine auf das anfragende Gerät zugeschnittene Version des Portals auszuliefern. Dank des flexiblen Ausgabeformats ist auch eine zusätzliche Ausgabe speziell für Smartphone-Apps oder die Bereitstellung der Informationen als REST- oder SOAP-Schnittstelle möglich. Erweiterungsschnittstellen gewährleisten, dass neue Anforderungen oder projektspezifische Optimierungen zeitnah umgesetzt und integriert werden können. Der Fokus liegt in der optimalen Unterstützung bei der Umsetzung von Multi Channel Portalen. Dabei steht die effiziente Entwicklung, die Wartbarkeit von Artefakten und ein performanter Betrieb im Mittelpunkt. Native Applikationen für die Plattformen ios, Android und Windows Phone können standardisiert mit Daten oder fertigen Views versorgt werden. Plattformabhängige Umsetzungs- und Wartungsaufwände lassen sich somit minimieren. Dabei sein ist alles! das war einmal Mobile -Zeitreise: Wandel der Erwartungen an mobile Services Corporate Communications Mobile Content Mobile Process Mobile Company ab 2008 ab 2010 ab 2014 Technische und fachliche Komplexität Corporate Communications Diverse Fachabteilungen Motto: Dabei sein! Typische Herausforderung: Gerätevielfalt Projekte: > Corporate Sites > Marketing Apps Motto: Etwas mit Sinn! Typische Herausforderung: > Backend-Anbindung > Security > Zahlung > Native Funktionen Projekte: > Außendienstsupport > Mobile Shop IT Motto: Mobile First! Typische Herausforderung: > Mobile IT-Strategie > Mobile Prozessmodellierung > Multiplattform- Entwicklung > Qualitätssicherung > Projekte: Multikanal-Aussteuerung aller Kerngeschäftsprozesse 4 Bedeutung für Unternehmen

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7 Multichannel-Delivery für Web-Inhalte Multichannel-Delivery für Web-Inhalte Ein Vergleich Die strategische Bedeutung der Nutzung des mobilen Kanals und die dem zugrunde liegende Erwartungshaltung der Kunden, Mitarbeiter und weiterer Anspruchsgruppen macht die sinnvolle Erschließung nötig in Form von Mobilportalen und Applikationen. Im Wesentlichen stehen dafür folgende Wege zur Verfügung: > Eigenentwicklung mit einem Webapplikations-Framework > Bedienung mehrerer Kanäle über ein CMS > Nutzung einer Mobile Enterprise Application Platform > Einsatz von in MOTION in einer beliebigen Infrastruktur Eigenentwicklung mit einem Webapplikations-Framework Bei einer Eigenentwicklung müssen je nach Flexibilität der bestehenden Systeme sowohl Schnittstellenanbindungen, als auch Applikationslogik, Inhalte und Darstellung mehrfach umgesetzt und gepflegt werden. Dies lohnt sich bei der Erschließung des Device Smartphone als zusätzlichem Kanal im Normalfall nicht. Bedienung mehrerer Kanäle über ein CMS Gibt es bereits ein CMS oder ist die Einführung eines CMS geplant, so können bestehende Inhalte genutzt werden. Für einen neuen Ausgabekanal wie dem Mobilen muss dann eine komplett neue Darstellung entwickelt werden. Diese stellt jedoch nur eine andere Sicht auf die Inhalte dar und nutzt nicht die Möglichkeiten und Optionen des vollwertigen neuen Kanals. Das Hinzuschalten kanalspezifischer Inhalte und stärkere Strukturabweichungen sind nicht möglich. Zudem gibt es keine gesonderte Unterstützung für native Apps. Die Flexibilität von Responsive Design beschränkt sich zumeist darauf, die Position von Inhalten dynamisch an die Bildschirmgröße anzupassen. Anpassungen an die gewohnte User Experience der angesprochenen Systeme in Bezug auf eigenständiges Design und eigenständige Navigation sind schwer möglich. Mobile Enterprise Application Platform Mobile Enterprise Application Platforms sind zumeist schwergewichtige Lösungen, für die nach einer Faustregel zumindest die folgenden Kriterien erfüllt sein sollten: > Mindestens drei Apps oder Portale sollen entwickelt werden > Mindestens drei mobile Betriebssysteme sollen bedient werden > Mindestens drei Schnittstellen sollen angesprochen werden Auch hier muss die Anbindung der gewünschten Schnittstellen zunächst separat umgesetzt werden. Die meisten Produkte nutzen eigene Programmierwerkzeuge mit einer entsprechend hohen Lernanforderung bzw. wenig Rückgriffmöglichkeit auf bisher Erlerntes. in MOTION Transformation in einer beliebigen existierenden Infrastruktur in MOTION integriert sich in bestehende IT-Infrastrukturen. Sowohl bestehende Inhalte aus einem existierenden Portal können für neue Kanäle aufbereitet werden, als auch externe Quellen angebunden werden. Die Entwicklung und Installation erfolgt über verbreitete Standards, so dass die Lernkurve und der Implementierungsaufwand gering gehalten werden. Native Apps werden spezifisch unterstützt es ist möglich, jede Plattform mit geringem Aufwand optimiert zu bedienen. VORTEILE AUF EINEN BLICK > Einfache Integration in die bestehende Infrastruktur > Setzt auf Standardtechnologien (breites Know-how in den Entwicklungsabteilungen vorhanden) > Kann auf bestehende Prozesse und Webseiten aufsetzen > Ein bestehendes Ökosystem für native Apps und Web Portale > Flexible Ausgabekanäle für Apps, Webseiten, Services > Leichtgewichtig (schnell erlern- und einsetzbar) > Bindet die Entwicklung nicht an das Framework, sondern unterstützt flexibel 7

8 in MOTION - Die Funktionalitäten 1 Komponenten der Lösung in MOTION besteht aus unterschiedlichen Komponenten. Dieses Architekturkonzept erlaubt die zukunftssichere Weiterentwicklung des Produkts und ermöglicht den Einsatz in den unterschiedlichsten Projekten. Folgende funktionale Komponenten sind gegeben: > Endgeräteerkennung > Schnittstellenkonnektoren > Content-Aggregatoren > Image-Renderer > Content-Transformatoren/- Serializer > Webserver Endgeräteerkennung Voraussetzung für die gerätespezifische Aufbereitung von Inhalten ist die Endgeräteerkennung. Für die Identifizierung des anfragenden Endgerätes nutzt in MOTION den sogenannten User Agent String. Dieser wird vom Gerätebrowser bei der Anfrage der Inhalte automatisch mitgeschickt und mit Hilfe von Datenbanken dem jeweiligen Endgerät zugeordnet. Gleichzeitig erhält in MOTION alle relevanten technischen Informationen über das Endgerät (z.b. Bildschirmauflösung, Betriebssystem, etc.) und kann diese Informationen in die weitere Verarbeitung einbeziehen. Anbindung beliebiger Schnittstellen Ein wesentlicher Mehrwert von in MOTION liegt in der flexiblen Anbindung beliebiger Datenschnittstellen. In vielen Projekten nutzt in MO- TION ein Webportal als Datenquelle und extrahiert die relevanten Daten in Echtzeit. In diesem Fall verhält sich in MOTION der Webseite gegenüber wie ein normaler User und ruft mittels integriertem Webclient die Inhalte ab. Nach der Anfrage der Inhalte sucht in MOTION innerhalb der Webseitenstrukturen die definierten Inhalte und filtert diese für die weitere Verarbeitung heraus. Neben Text- und Bildinhalten können auch Formulare und komplexe sessionabhängige Workflows (z.b. Warenkörbe in Shoppingportalen) extrahiert und weiterverarbeitet werden. Die Auswahl der zu mobilisierenden Daten und Funktionen erfolgt innerhalb der vorgeschalteten Konzeptphase. Dieser technologische Ansatz des oberflächenbasierten Screen- Scrapings hat viele Vorteile. Zum einen sind neue Inhalte der Webseite zeitgleich auch auf den durch in MOTION bereitgestellten Seiten verfügbar, zum anderen bedarf es keiner Doppelpflege von Content. Eine Einarbeitung in ein weiteres Content Management System (CMS) entfällt ebenfalls. Da die Bereitstellung zusätzlicher Schnittstellen entfällt, werden keine Ressourcen aus den IT- Abteilungen benötigt, was in der Regel zu einer Reduzierung von Gesamtprojektkosten und Umsetzungsdauer führt. Sobald die neuen Kanäle andere Inhalte darstellen sollen als das Desktopportal, bietet sich eine andere Vorgehensweise an. Meist empfiehlt sich hier die Etablierung eines neuen Ausgabekanals innerhalb des bestehenden CMS, welches dann die Datenschnittstelle für in MOTION bildet. Alternativ, bzw. ergänzend zu Webportalen, können auch andere Schnittstellen wie beispielsweise XML-Feeds, Webservices (SOAP, REST), CMS-API s oder FTP-Server problemlos an in MOTION angebunden werden. Die Auswahl der geeigneten Schnittstellen erfolgt projektspezifisch. Aggregierung von Inhalten Die neuen Kanäle sollen für die Nutzer Mehrwerte generieren und bieten. Daher kann es sinnvoll sein, zusätzliche Daten von externen Datenlieferanten oder anderen Webportalen zu beziehen. in MOTION kann hierfür mehrere Datenschnittstellen gleichzeitig anfragen und die Inhalte mit seinen Content-Aggregatoren zusammenzuführen. So entstehen kanalspezifisch neue Services und Dienste. 8

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10 in MOTION - Die Funktionalitäten 2 Komponenten der Lösung Bildoptimierung Bilder werden in den neuen Kanälen, genau wie in den herkömmlichen Webportalen, für den Informationstransfer und als gestalterische Elemente verwendet. Aufgrund der unterschiedlichen Bildschirmgrößen/- formate der Endgeräte und der unter Umständen geringeren Bandbreite zur Datenübertragung müssen Bilder entsprechend angepasst und optimiert werden. Diese Aufgabe erfüllt der Image Renderer. Zur Laufzeit werden automatisch die aus der Schnittstelle geladenen Bilder neu auf die optimale Größe berechnet und ausgeliefert. Gleichzeitig speichert in MOTION die Bilder in seinem Media Store, so dass sie für die kommenden Anfragen bereits vorliegen und nicht erneut erstellt werden müssen. Neben der Neuberechnung von Bildern kann der Image Renderer auch Bildausschnitte erzeugen. Für die Redaktion entfällt somit die Vorhaltung der Bilder in den unterschiedlichen Formaten. Transformation von Inhalten Die Überführung der bestehenden Inhalte und Funktionen in die neuen Kanäle stellt die Hauptfunktion von in MOTION dar. Eine Möglichkeit ist es, durch mehrere hintereinander geschaltete Transformatoren (XSLT-Transformatoren), Inhalte so aufzubereiten, dass sie in den nachgelagerten Prozessen endgeräte-/ kanalspezifisch ausgegeben werden können. Darüber hinaus kann dies auch durch Java-Klassen oder Groovy-Scripte erfolgen. Die Stärke von in Motion spiegelt sich in der Flexibilität und Dynamik, mit der die unterschiedlichen Transformationen gesteuert werden können. Endgerätespezifische Transformationen und das Anfragen zusätzlicher Schnittstellen sind ebenfalls möglich. Ist beispielsweise die Integration von Google Maps gewünscht, erfolgt die Auswahl der richtigen API aufgrund der Endgeräteklasse (siehe oben) des anfragenden Endgerätes. Die Content-Transformatoren überführen die aufbereiteten Inhalte in das jeweilige Zielformat. Entscheidend für die Definition des Zielformats ist die Endgeräteklasse des anfragenden Endgerätes. Innerhalb der Konzeptphase werden diese Klassen definiert und entsprechende Referenzgeräte benannt. Neben der Möglichkeit, mit in MOTION unterschiedliche Ausgabeformate zu generieren, kann in MOTION auch als Datenschnittstelle dienen. Im Fall einer nativ programmierten Applikation kann mit in MOTION z.b. die Content-Anlieferung in einem individuellen, vordefinierten XML-Format und in JSON realisiert werden. Das zugrunde liegende workflowbasierte Konzept erlaubt auch bei hoher Serverauslastung eine Verarbeitung und Auslieferung von Inhalten und Prozessen in Echtzeit. Auslieferung der Inhalte Die Auslieferung der Inhalte erfolgt mittels Apache Webserver. Zur Lastverteilung ist den in MOTION Instanzen ein Loadbalancer vorgeschaltet. Da in MOTION in einem Cluster betrieben werden kann, ist die Lösung flexibel skalierbar. Auslieferung sicherheits-/ datenschutzkritischer Inhalte Sicherheits- bzw. datenschutzkritische Inhalte können mittels SSL-Verschlüsselung übertragen werden. Hierfür benötigt adesso mobile ein geeignetes SSL-Serverzertifikat. adesso mobile/in MOTION ist für die Verarbeitung von Kreditkarteninformationen zertifiziert (Compliance nach Payment Card Industry Data Security Standard (PCI DSS) in der Version 1.2). 10

11 in MOTION - Die Funktionalitäten Performance Um eine optimale Anpassung an die Vielzahl verschiedener Endgeräte zu bekommen, werden in der Regel keine statischen Seiten hinterlegt, sondern die Transformationen in Echtzeit vorgenommen. Die interne Architektur von in MOTION ist komponentenbasiert und workfloworientiert. Um die Performance weiter zu erhöhen, sind an vielen Stellen geeignete Cache-Mechanismen implementiert, die je nach Anforderung feingranular konfiguriert werden können. Unbedenkliche Inhalte oder Bilder (z.b. News oder Logos) können im internen Cache vorgehalten werden, sensible Daten (z.b. Vermögensbilanz) hingegen werden nicht gecached. 11

12 in MOTION - Die Technik Grundlagen Eine mit in MOTION entwickelte Lösung wird in MOTION- Portal genannt. Sie ist im Wesentlichen eine Java- Webanwendung, die dem JSR-315 (Servlet 3.0) Standard entspricht. Es handelt sich um eine Workflow-Engine, welche speziell darauf ausgelegt ist, HTTP Inhalte (vor allem Webseiten) als Datenquelle zu nutzen und diese für mobile Endgeräte aufbereitet wiederzugeben. Dazu beinhaltet in MOTION eine umfangreiche Gerätedatenbank und XML Verarbeitungsmechanismen auf Basis von XSLT 2.0. Ein in MOTION-Portal ist die komplette Webanwendung inklusive der Workflowkonfiguration, der Erweiterungen und zusätzlichen statischen Inhalte, die dann in Betrieb genommen wird. Die in MOTION-IDE unterstützt den Portal-Entwickler bei der Umsetzung eines Portals. in MOTION aus Entwicklersicht in MOTION nutzt Apache maven als Build- und Dependencymanagementsystem. Dadurch erhält der Entwickler eine Projektstruktur, wie sie für Webapplikationen mit maven üblich ist. Er definiert einen Workflow (PortalConfiguration), erstellt benötigte XSL- Templates, Groovy-Scripte, Java Klassen und statische Ressourcen und legt diese in der Projektstruktur ab. Diese bilden gemeinsam das sogenannte in MOTION-Portal. Während der Laufzeit der Webanwendung führt die in MOTION-Runtime den Workflow aus und greift dabei auf die abgelegten Dateien zu. Alle Informationen aus dem Request, der DeviceDetection sowie Ergebnisse aus den einzelnen Worflowschritten werden in einem zentralen Context abgelegt. Diese Informationen sind dann für alle weiteren Workflowschritte, auch im XSLT und Groovy, verfügbar und bis Requestende gültig. Natürlich können auch weitere Komponenten aus dem Servlet Standard (JSPs, Servlets, Listener, ) in die Anwendung integriert werden. Betriebsszenarien Ein in MOTION-Portal als eine Servlet 3.0 Webanwendung wird auf einem Standard Servlet 3.0 Container betrieben. Getestet und empfohlen ist ein Tomcat 7.0 mit NativeLib. Da in erster Linie http-inhalte aufbereitet werden, ist ein Zugriff auf diese externen Systeme sicherzustellen (Firewall Regeln). Optional kann ein Portal an die Webanalyse-Software PIWIK angebunden werden. Auch hier ist dann der Zugriff sicherzustellen. in MOTION benutzt eine dateibasierte Gerätedatenbank zur Erkennung der Endgeräte und des EHCache. Diese Komponenten legen ihre Daten im temporären Verzeichnis ab. Grundsätzlich kann ein in MOTION-Portal als Standalone oder im Cluster mit und ohne Session-Failover betrieben werden. Details zur Inbetriebnahme, erweiterten Konfiguration und zum Betrieb sind den in MOTION Betriebs- und Benutzerhandbüchern zu entnehmen. 12

13 in MOTION - Das Ökosystem in MOTION - Das Ökosystem Ergänzende Module in MOTION Das Ökosystem Zum Ökosystem gehören neben dem Entwicklungsframework auch weitere Bestandteile zur Unterstützung der Aktivitäten im Rahmen der mobilen Strategie von Unternehmen. Diese sind: Browserweiche Die Browserweiche ermöglicht, dass beim Besuch der Webseiten eines Unternehmens erkannt wird, ob der Nutzer die Seiten von einem Mobiltelefon ansteuert und leitet den Anwender automatisch auf die mobil optimierte Seite weiter. So brauchen keine weiteren Domains bekannt gemacht zu werden. in APP Marketing-Manager Effiziente, zeitgemäße und direkte Kommunikation mit dem Konsumenten durch Marketing in der App und Marketing mit der App das ist das Prinzip des in APP Marketing-Managers. Als appbasiertes Kampagnentool im Mobile Marketing stehen damit bereits bestehende mobile Angebote im Mittelpunkt von schnell und in Eigenregie realisierten Kampagnen. in TERVIEW-App Die Research- & Interview-App für das ipad ist die ideale Lösung von adesso mobile für Ihre flexiblen, synchron von mehreren Interviewern auszuführenden und in Echtzeit auszuwertenden Befragungen, Umfragen und Interviews. Auf verschiedenen ipads können Bewertungen abgegeben werden und die Ergebnisse Ihrer Befragung beispielsweise das Feedback auf Vorträge im Rahmen einer Fach-Konferenz Ihres Unternehmens oder Ihrer Branche können in Echtzeit zentral und konsolidiert über beispielsweise einen Groß- Bildschirm dargestellt werden. Document Management App Unternehmenseigene Dokumente speichern und interaktiv anzeigen ob im Vertriebsgespräch oder auf Messen, beim Kunden oder im Rahmen von Veranstaltungen: Das ist das Leistungsspektrum unserer Dokumenten- Management-Lösung DOCMA als Business-Lösung für das ipad. Passbook-Service Der in MOTION Passbook- Service ermöglicht die Erstellung und Distribution von Passes. Dies basierend auf Apple s Passbookintegrationen in ios und kompatiblen Apps. Dabei ist auch die Anbindung von Fremdsystemen zur Datenlieferung möglich. In-App-Purchase Über Apple In-App-Purchase läßt sich eine Vielzahl unterschiedlicher Inhalte direkt in Apps verkaufen. Dies umfasst Premiuminhalte, digitale Güter und Abonnements. Zur Verwaltung von Abonnenten und zur Bereitstellung der Inhalte ist in vielen Fällen ein eigener Service nötig. Das In-App-Purchase Modul bietet alle hierfür nötigen Dienste. Cloud Hosting Das Maximum an Geschwindigkeit und Sicherheit im Hosting- Bereich: die adesso mobile solutions Cloud. Modernste Cloud-Technologie, verteilt auf neun Standorte in Deutschland und den USA, sorgen für die optimale und vielfach erprobte Erreichbarkeit Ihrer Web- Anwendungen. Tracking und Reporting Wer nutzt die mobilen Angebote wann und in welcher Intensität? Welchen Traffic generiert das Mobilportal, wie viele Nutzer haben die Applikationen auf ihr Smartphone geladen und nutzen diese? Das Tracking-Modul ermöglicht weitreichende Analysen der Nutzung und Effizienz von mobilen Angebote. 13

14 in MOTION - Der Betrieb Cloud Services Betrieb as a Service: in MOTION wird in der Regel als Software-as-a-Service (SaaS) betrieben. Wartung und Pflege erfolgt durch adesso mobile. Die Integration von in MOTION in die IT-Infrastruktur des Kunden ist ebenfalls problemlos möglich. Auch in diesem Fall kann die Wartung und Pflege nach Absprache durch adesso mobile erfolgen. Für den Einsatz innerhalb einer Hochsicherheits-Infrastruktur kann die Endgerätedatenbank auch Offline betrieben werden, so dass keine Zugriffe nach außen notwendig sind. Die adesso mobile-cloud Sich ständig neu etablierende Technologien und neue Applikationen müssen in immer kürzerer Zeit entwickelt und getestet werden. Die Anforderung lautet: Entwicklung und Betrieb müssen ineinandergreifend arbeiten, um während der Entwicklungsphasen die Betriebstauglichkeit der Applikationen testen und gewährleisten zu können. Die Anforderungen an Konfiguration und Dimensionierung der Hardware ist schwer vorhersehbar, da ständig neue Applikationsprofile hinzukommen (NoSQL-Datenbanken, neue Skriptsprachen wie Ruby). Aus diesem Grund hat adesso mobile für den Betrieb der eigenen technischen Plattform in MOTION den Schritt in die Cloud unternommen. Die zum Betrieb von in MOTION notwendigen Systeme werden in der Cloud bei adesso mobile betrieben. Unternehmen werden entlastet und profitieren von der kostengünstigen und flexiblen Umgebung in der Cloud. Um gleichermaßen verlässlichen Service und Datenschutz nach deutschem Recht garantieren zu können, wird die adesso mobile- Infrastruktur für die Cloud in deutschen Rechenzentren betrieben. Die Cloud-Technologie basiert auf etablierter Open Source Software, die auch im Kontext von Hochleistungsrechenzentren genutzt wird. 14

15 adesso mobile adesso mobile Wer wir sind und was wir für Sie tun können Unser Team aus erfahrenen Informatikern, Betriebswirten, Konzeptern und Designern unterstützt Unternehmen dabei, Geschäftsprozesse durch mobile Services zu optimieren und auch neue Geschäftsmodelle möglich zu machen. Neue Technologien, eine wachsende Gerätevielfalt und sich stetig änderndes Nutzungsverhalten erfordern neue Strategien. Kunden und Mitarbeiter setzen heute die Möglichkeit eines vollständig ortsunabhängigen und zeitlich unbeschränkten Zugriffs auf Inhalte, Prozesse und Anwendungen voraus. Gemeinsam mit unseren Kunden beantworten wir die Frage: Welche Chancen und Heraus-forderungen ergeben sich aufgrund der mobilen Entwicklungen für ein Unternehmen? Muss mit dem Ansatz Mobile First aus der bestehenden Organisation gar ein anderes, ein mobiles Unternehmen entstehen, anstatt einzelne mobile Feature an bestehende Systeme lediglich anzudocken? Bei der Erarbeitung einer Mobilstrategie für das jeweilige Geschäftsfeld sind wir mit branchenfachlichem Know-how ebenso Spezialisten, wie bei der Optimierung von Geschäftsprozessen für den mobilen Kanal und deren Umsetzung. Mit über 250 realisierten Projekten für anspruchsvolle Kunden wie Daimler, PAYBACK, ERGO, süddeutsche.de, SportScheck oder die Volksbanken Raiffeisenbanken verfügen wir über umfangreiche Erfahrung und eine vielfach bewährte Technologie. Unser Ziel ist es, unsere Kunden mit Strategie und Technologie beim Erreichen ihrer Ziele zu unterstützen mittels mobilem Internet und Apps. UNSERE KUNDEN Unsere Kunden sind nationale und internationale Unternehmen, Spezialisten in anspruchsvollen und umkämpften Märkten und Marktführer, die auf stabile und zukunftsfähige, dokumentierte und verlässliche Mobil-Lösungen bauen. Astellas Pharma Barmenia Basler BIG direkt gesund BKM Boehringer Ingelheim BSH Group Bundesagentur für Arbeit CentrO CHRIST Clark Daimler D.A.S Deichmann Deutsche Zentrale für Tourismus DZ BANK easycredit ERGO Evonik Gothaer Henkel herrenausstatter.de HOCHTIEF HMM HVV GAD Gelsenwasser Haspa HEXAL KfW Lensing Medien Lloyd Shoes Bankhaus Metzler Miele PAYBACK Stadt-Parfümerie Pieper PostFinance Randstad R+V SCHUFA Škoda SportScheck Süddeutsche Zeitung Digitale Medien SWR Union Investment vodafone Volksbanken Raiffeisenbanken VR NetWorld WestLotto ZEIT ONLINE 15

16 adesso mobile solutions GmbH Freie-Vogel-Straße Dortmund Telefon Telefax Inhalte bewegen Prozesse mobilisieren. Mit Strategie und Technologie. Mit mobilem Internet und Applikationen. 09/13

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