TV & Internet: Wie schauen wir morgen fern

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1 TV & Internet: Wie schauen wir morgen fern Digital Leben Gestaltung: Julia Gindl Sendedatum: 22. September 2011 Länge: 5 Minuten Aktivitäten + Gruppenarbeit Einzelarbeit Befragung über das Fernsehverhalten Fragebogen, Schreibzeug Die Schüler/innen sollen herausfinden, wie unterschiedlich das Fernseh-, bzw. Internetverhalten von Jugendlichen und Erwachsenen ist. Sie erstellen gemeinsam in der Klasse einen Fragebogen. Die Fragen sollen gezielt so gestellt werden, dass eindeutig ausgewertet werden kann, wie lange Jugendliche bzw. Erwachsene vor dem Computer oder Fernseher sitzen, beruflich oder privat. Welche Sendungen bzw. welche Software bevorzugen Jugendliche, welche Erwachsene? Auch diese Frage sollte geklärt werden. Jede Schülerin und jeder Schüler soll dann mindestens 20 Erwachsene und 20 Jugendliche auf der Straße befragen. Die Schüler/innen sollen danach den Mittelwert ausrechnen (arithmetisches Mittel). Wie lange sehen Jugendliche bzw. Erwachsene durchschnittlich fern und wie lange sitzen sie vorm Computer. Anschließend wird noch übersichtlich an Hand einer Grafik (z.b. mittels Balkendiagramm) dargestellt, wie sich das Fernseh- bzw. Internetverhalten unterscheidet. Entwickeln In der Gruppe werden die Ergebnisse anschließend noch diskutiert. i Als Hausaufgabe schreiben die Schüler/innen einen Zeitungsbericht über das Fernsehverhalten der Österreicher. Auf der Homepage der Statistik-Austria kann man genau nachlesen, wie lange Männer bzw. Frauen pro Tag im Durchschnitt fernsehen. nd_fernsehen/index.html Hausaufgabe Link 1

2 + Besuch des ARS ELECTRONICA - Centers in Linz Exkursion Das Ars Electronica- Center bietet das ganze Jahr über interessante Ausstellungen und Themenführungen für Jugendliche aller Altersstufen. Einmal im Jahr findet in Linz das ARS ELRCTRONICA - Festival statt. Eine Woche lang werden Neuerungen im technischen Bereich u.a. in interessanten Workshops, Vorträgen und Live-Acts präsentiert. Weiters ist digitale Kunst auf höchstem Niveau zu erleben. Ein Besuch lohnt sich allemal. i Link 30 min Gruppenarbeit Historischer Überblick Computer, Internet, Plakat, Plakatstifte Die Schüler/innen sollen im Internet über die historische Entwicklung der digitalen Welt recherchieren. Wann gab es das erste Telefon, Handy, Fernseher, Computer, Digitales Fernsehen, Hybrid-TV? Die Schüler/innen halten die Jahreszahlen auf einem Plakat fest. Recherchieren Im Moment geht die Entwicklung rasant wie nie zu vor. Zwischen dem erstem Telefon und dem ersten Handy liegen aber 100 Jahre. Wie ist das zu erklären? 2

3 Hausaufgabe + Gruppenarbeit Nachrichtenanalyse: Zeitungsberichte Tageszeitungen Als Hausübung sollen Schüler/innen eine Woche lang Zeitungsartikel, die mit Hybrid- TV, Fernsehverhalten und Internet zu tun haben, sammeln. In der folgenden Unterrichtseinheit versuchen die Schüler/innen in Gruppen ihre Berichte nach Problemkreisen zu ordnen und anschließend zu vergleichen. Jede Gruppe verfasst einen kurzen Bericht über die wesentlichen Inhalte. Recherchieren Anschließend liest jede Gruppe ihren Bericht vor. Lesen Welche Inhalte im Zusammenhang mit dem Thema Digital-TV dominieren die Medien? 30 min Einzelarbeit Entwicklungsfortschritt Computer, Beamer Der unten angeführte Link zeigt einen Bericht aus 'Der Standard' vom Juni Es wird beschrieben, was Hybrid-TV ist und was in Zukunft davon erwartet wird. Im zweiten Link kann man aktuell ein Hybrid-TV-Gerät kaufen. Untersuche, ob der Bericht sich bewahrheitet hat. Bieten die Geräte ein Jahr später das, was man vorhergesagt hat? Was sind die neuesten Trends am Markt? Was können die neuesten Geräte? Wie teuer sind sie? Welche Unterschiede bestehen? Die Schüle/innen sollen ihre Ergebnisse in Form eines Zeitungsberichtes oder Leserbriefes an den Standard darstellen. Recherchieren i Link i Link 3

4 Interview 30 min Hybrid-TV, eine Lösung für Senioren? Computer, Internet In vielen Berichten (siehe Link) spricht man davon, dass Hybrid-TV insbesondere für Senioren eine neue Perspektive biete, länger ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Die Schüler/innen verfassen einen kurzen Bericht darüber, in welchen Bereichen Hybrid-TV das Leben der Senioren erleichtern könnte. Als Hausübung führen sie ein Interview mit ihren Großeltern oder anderen Senioren, ob diese die neuen Möglichkeiten tatsächlich als Erleichterung sehen und das Angebot annehmen würden. Was würden sich die Senioren als Lebenserleichterung wünschen? i html Link Hausaufgabe Fernsehen in Jahr 2100 Einzelarbeit Die Schüler/innen sollen einen Phantasie- Aufsatz schreiben zum Thema: "Fernsehen im Jahr 2100". Vielleicht hat Fernsehen schon eine ganz andere Form als heutzutage. Welche Apps könnten zur Verfügung stehen? Was sollte alles über die Fernsehfernbedienung steuerbar sein? Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt. Es ist egal, ob es sich um eine reine Phantasiegeschichte oder eine Geschichte mit Realitätsbezug handelt. Umfang: zirka 600 Wörter Eine der spannendsten Geschichten wird vorgelesen. Sprechen Anschließend wird darüber diskutiert, wie das Fernsehen im Jahr 2100 aussehen könnte. 4

5 10 min Film: Broadcast goes Broadband - "Medienmacher" diskutieren über Hybrid-TV Hören, Sehen Computer, Beamer Der Film mit dem Titel "Broadcast goes Broadband" wurde auf den Medientagen in München Anfang 2011 gedreht. Die neusten Trends im Zusammenhang mit Hybrid-TV bzw. Smart-TV werden vorgestellt und anschließend heftig diskutiert. Man erhält einen guten Überblick über die möglichen Zukunftsperspektiven. i Link 45 Min Gruppenarbeit Sozialer Aspekt des Fernsehens Die Schüler/innen überlegen sich in kleinen Gruppen, inwiefern das Fernsehen früher mehr zum sozialen Zusammenhalt in der Familie beigetragen hat als heute. Wie oft sitzt die Familie gemeinsam vor dem Fernseher? Wird dieser soziale Aspekt ersetzt durch Kommunikation im Netz während einer Fernsehsendung? Könnte das Ganze einfach nur eine Kostenfalle sein? Anschließend wird in einer Podiumsdiskussion das Thema behandelt. 5

6 45 min Pro-Contra- über die neueste Idee von Google-TV (Stand 2011) Die Firma Google plant, dass man in Zukunft nicht nur Sendungen sehen kann, sondern auch über Webcams die anderen Nutzer. In einer Pro- Contra- setzen sich die Schüler/innen mit diesem Thema auseinander. Einige finden die Idee genial andere fühlen sich in ihrer Privatsphäre verletzt. Man teilt die Klasse in drei Gruppen: Pro-, Contra und Dokumentationsgruppe. Jede Gruppe soll anfangs 15 Minuten lang Argumente sammeln. Die Dokumentationsgruppe beobachtet den gesamten Prozess (Recherche und ) und versucht zum Schluss die auszuwerten: Wer hatte die besten Argumente, wer konnte überzeugen? 6

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