Curriculum. Bachelor of Arts (B.A.) in Business Administration

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1 Curriculum Bachelor of Arts (B.A.) in Business Administration Studiengang für Handwerk und KMU Stand Juni

2 GLIEDERUNG I. Grundkonzept des dualen Studienganges Bachelor of Arts 3 in Business Administration 1. Das Handwerk geht neue Wege 4 2. Innovatives Studienkonzept: Theorie und Praxis verknüpfen 4 3. Der Weg zur exzellenten Unternehmensführung - Unternehmensprozess-Management 5 Seite II. Inhalte des Curriculums 8 Modul 1 Unternehmenspolitik, -führung und -organisation I 9 Modul 2 Unternehmenspolitik, -führung und -organisation II 9 Modul 3 Prozessorganisation und Kommunikation 15 Modul 4 Personalplanungs- und Motivationsprozess 19 Modul 5 Bereitstellung von technischer Infrastruktur 23 Modul 6 Marketing und Auftragsbeschaffung 26 Modul 7 Materialmanagement, Auftragsbearbeitung und -abwicklung 30 Modul 8 Auftragsabrechnung, Rechnungswesen und Steuern 33 Modul 9 Controlling und Qualitätsmanagement 36 III. Stundenplan 39 IV. Zuordnung der Module zu den Fachdisziplinen 42 V. Leistungsnachweise, Bewertung und Benotung 45 VI. Vergabe von Leistungspunkten, ECTS 48 VII. Darstellung der Module und Untermodule im Detail 50 Modul 1 Unternehmenspolitik, -führung und -organisation I 51 Modul 2 Unternehmenspolitik, -führung und -organisation II 57 Modul 3 Prozessorganisation und Kommunikation 65 Modul 4 Personalplanungs- und Motivationsprozess 70 Modul 5 Bereitstellung von technischer Infrastruktur 76 Modul 6 Marketing und Auftragsbeschaffung 80 Modul 7 Materialmanagement, Auftragsbearbeitung und -abwicklung 84 Modul 8 Auftragsabrechnung, Rechnungswesen und Steuern 86 Modul 9 Controlling und Qualitätsmanagement 93 2

3 I. GRUNDKONZEPT DES DUALEN STUDIENGANGES BACHELOR OF ARTS IN BUSINESS ADMINISTRATION 3

4 I. Grundkonzept des dualen Studienganges 1. Das Handwerk geht neue Wege Europäischer Binnenmarkt und technologische Innovationen, Globalisierung und Outsourcing: Das Wettbewerbsumfeld des Handwerks verändert sich in rasantem Tempo. Moderne Handwerksbetriebe nutzen die Chancen, die dieser Wandel bietet - und sie prägen ihn mit. Die Betriebe des Handwerks gehören zu den kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), die wichtige Innovationsschübe für unser Wirtschaftsleben hervorbringen. Hier finden die entscheidenden Veränderungsprozesse statt, bevor sie Allgemeingut werden. Die besten dieser Unternehmen sind die Schnellboote der Wirtschaft: sie haben direkte Kundennähe, ihre Größe lässt sie flexibel bleiben. Global betrachtet sind die kleinen und mittleren Unternehmen die größten Arbeitgeber Europas. Handwerk und Mittelstand brauchen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die über ein breites Spektrum an Kompetenzen verfügen. Neben den handwerklichen Fähigkeiten umfasst dies heute immer stärker gute betriebswirtschaftliche Kenntnisse. Gefragt sind Kreativität genauso wie kontinuierliche Lernbereitschaft, soziale und kommunikative Kompetenz. Eine Antwort auf diese Herausforderung ist der duale Studiengang Bachelor of Arts (B.A.) in Business Administration. Dieses Studium stellt eine Weiterentwicklung des Ausbildungsganges Technische/r Betriebswirt/in (TBW) dar, der eine berufliche Erstausbildung mit einem BWL-Kurzstudium verbindet, wie er in Hamburg seit Mitte der achtziger Jahre angeboten wird. Der Zugang zum Bachelor-Studium setzt eine Hochschulzugangsberechtigung voraus. Das vierjährige duale Studium zum Bachelor wendet sich besonders an Abiturientinnen und Abiturienten; auch die Fachhochschulreife wird anerkannt. Neben der verkürzten handwerklich-gewerblichen Ausbildung mit Gesellenprüfung absolvieren die Studierenden das betriebswirtschaftlich ausgerichtete Bachelor- Studium. Die besondere Stärke des dualen Studienkonzeptes liegt in seiner einzigartigen Verknüpfung von Theorie und Praxis im handwerklich-gewerblichen und kaufmännischen Bereich. Der duale Studiengang Bachelor of Arts (B.A.) in Business Administration ist damit ein attraktives Angebot für junge Menschen, die ein Herz für Handwerk und Mittelstand haben und dort Führungspositionen anstreben. 2. Innovatives Studienkonzept: Theorie und Praxis verknüpfen Ziel des dualen Studienangebotes aus betrieblicher Ausbildung und betriebswirtschaftlichem Studium ist die Anknüpfung an ein europäisches Niveau und an international anerkannte Abschlüsse. Die Inhalte sind auf die gegenwärtigen und zukünftigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ausgerichtet und nach den Bedürfnissen mittelständischer Unternehmen für den europäischen Markt. Es werden die Anforderungen moderner Betriebswirtschaft vermittelt. Die Teilnehmer erwerben Schlüsselqualifikationen, mit denen sie ihren Betrieb entscheidend dabei unterstützen können, wettbewerbsstark, leistungsfähig und erfolgreich zu sein. Der Aufbau und die Orientierung der Studienmodule nach Arbeits- bzw. Unternehmensprozessen mit Fachdisziplinen wie Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre, Management und Psychologie bilden die zentralen Inhalte des Lehrplanes. Diese Inhalte und die Ziele der Ausbildung werden im Curriculum beschrieben. Die moderne Ökonomie führt die unterschiedlichen Perspektiven der Fachgebiete zusammen und sichert die Verbindung zwischen Theorie und Praxis. Sie beschäftigt sich mit der Wirkung von Belohnungen und Regeln auf menschli- 4

5 ches Verhalten und untersucht, wie Menschen versuchen, ihre Interessen in den verschiedensten Situationen durchzusetzen. Ein Beispiel: Das Lohnschema des Stück-Akkordlohnes bewirkt einen Anreiz zu schnellerem Arbeiten. Gleichzeitig verführt der Akkordlohn aber auch dazu, unsorgfältig zu arbeiten. Die moderne Ökonomie unterbreitet Vorschläge, derartige alltägliche Probleme zu lösen. Sie ermöglicht somit eine lebensnahe Analyse wirtschaftlicher Vorgänge. Vermittlung von Managementkompetenz und Führungstechniken Betriebs- Management wirtschafts- lehre Theoretischer Kern: Moderne Ökonomie, unternehmensprozessorientiert Verhaltens- Wissenschaftliche Psychologie Förderung der sozialen Kompetenz und persönlicher Techniken Kenntnis betriebswirtschaftlicher Zusammenhänge und Instrumente Volkswirtschaftslehre Kenntnis gesamtwirtschaftlicher Zusammenhänge Das B.A.-Curriculum vermittelt ein zeitgemäßes Verständnis der Unternehmensprozesse und die Fähigkeit, diese zukunftsorientiert zu steuern. Hierzu gehören ein modernes Verständnis von Führung, Mitarbeiter als zentralen Erfolgsfaktor für das Unternehmen zu begreifen und die Fähigkeit, Mitarbeiter zu managen, die soziale Kompetenz, mit Partnern, Mitarbeitern und Kunden angemessen kommunizieren zu können, die Fähigkeit, eine strategische Unternehmenspolitik zu entwickeln, die Befähigung, Leistungsprozesse zu gestalten sowie die erzielten Ergebnisse systematisch zu erfassen und für Verbesserungen auszuwerten. In diesem Rahmen werden klassische Themen der betriebswirtschaftlichen Ausbildung durch moderne und aktuelle Lehrinhalte ergänzt - z. B. Facility Management, Kooperationsmanagement, interkulturelle Kompetenz, Moderationstechniken sowie das Erfassen von Zufriedenheit bei Kunden und Mitarbeitern. Es ist dabei die besondere Stärke des Bachelor-Studienkonzeptes, neben Grundlagenwissen sowie instrumentellen Fähigkeiten auch immer die dazugehörige Kompetenz zu vermitteln und diese im Betriebsalltag von kleinen und mittleren Unternehmen umzusetzen. Ein Beispiel: Die Theorie lehrt die Handwerksbetriebe, dass sie Kundenwünsche ermitteln müssen, um Leistung, Qualität und Preis darauf abzustimmen. Für das Studium heißt das: Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen lernen, wie man eine Kundenbefragung aufbaut und sie statistisch auswertet. 3. Der Weg zur exzellenten Unternehmensführung: Unternehmensprozess-Mangement Kundenorientierung und Produktivität sind Schlüssel des geschäftlichen Erfolges, aber viele KMU haben Probleme mit diesen Erfolgsfaktoren. Die Ursachen liegen zumeist im fehlenden und unzureichenden Management der Unternehmensprozesse. Die Struktur des Curriculums ist auf ein konsequentes Prozessmanagement ausgerichtet, das die Unternehmens-, Geschäfts- und Arbeitsprozesse berücksichtigt. Die Struktur des Curriculums bietet den Studierenden die Grundlagen, sich auf Kundenbedürfnisse auszurichten, effizient zu organisieren, zielorientiert zu steuern und ständig zu verbessern, aktiv nach den Kriterien und Regeln des Qualitätsmanagements zu handeln. Business-Exzellenz in Kombination mit handwerklicher Kompetenz entscheidet heute über den wirtschaftlichen Erfolg von Handwerksunternehmen und KMU. Unternehmensprozess-Management ist keine Modeerscheinung, die Grundlage geht auf Wegbereiter in den dreißiger Jahren zurück. Anfang der neunziger Jahre wurden die The- 5

6 men Prozesse und Prozessmanagement sowie Business Process Reengeneering in den Unternehmen weiterentwickelt sowie durch das Modell für Business Excellence der European Foundation for Quality Management (EFQM) verbreitet. Der Vorläufer des vorliegenden Curriculums, das Curriculum für die/den Technische/n Betriebswirt/in (TBW) basiert auf der Struktur des EFQM-Modells und ist um die neuen Erkenntnisse des Unternehmensprozess-Managements bzw. Geschäftsprozess-Managements erweitert worden. Die Studierenden lernen, ihre Betriebe nach den Grundsätzen des Unternehmensprozess- Managements zu unterstützen. Sie erfahren, wie komplex der Weg vom theoretischen Konzept bis zur praktischen Umsetzung ist, sie können Methodik und Vorgehensweise auf sind Führung, Mitarbeiter/innen, Politik und Strategie, Ziele und Komponenten des Unternehmensprozess-Managements. Es zeigt die Beziehungen zu anderen Managementkonzepten und -methoden auf. Investition, interkulturelle Kompetenz und Grundlagen der Volkswirtschaft vervollständigen die Leitgedanken für den Studierenden. Modul 2 mit dem Schwerpunkt Unternehmensorganisation befasst sich mit den Hauptmerkmalen von Unternehmensprozessen und verdeutlicht deren Ziele und Notwendigkeit. Modul 3 Prozessorganisation und Kommunikation gibt vor, wie Unternehmensprozesse identifiziert und definiert sowie in die Organisation eingebettet werden können. Die Teilprozesse werden entsprechend ihrer Modul 1 Unternehmenspolitik-, -führung und -organisation I Modul 4 Personalplanungsun d M o tiva tionsprozess Modul 7 Materialmanagement, Auftragsbearbeitung und -abwicklung Modul 2 U nternehm enspolitik, -führung und -organisation Modul 5 Bereitstellung von technischer Infrastruktur Modul 8 Auftragsabrechnung, Rechungswesen und Steuern Modul 3 Prozessorganisation und Kommunikation Modul 6 Marketing und Auftragsbeschaffung Modul 9 Controlling und Qualitätsmanagement ihren Betrieb übertragen. Sie sind ausgebildet, notwendige Verbesserungsprozesse zu moderieren und anzuleiten. Das Curriculum ist in 9 Module gegliedert. Die Module 1 und 2 beschreiben die Unternehmenspolitik, -führung und -organisation. Essenziell für den Unternehmenserfolg Bedeutung für den Unternehmenserfolg gewichtet. Im Rahmen des Serviceprozesses sind die Prozessaktivitäten darauf ausgerichtet, den Kunden bei Schwierigkeiten zu helfen, Mängel und Fehler zu beheben und den dauerhaften Einsatz des Produktes/der Dienstleistung zu sichern. Die Teilmodule im Bereich Kommunikation bereiten den Studieren- 6

7 den auf Moderation, Verhandlung und Englisch-Einsatz vor. Modul 4 Personalplanungs- und Motivationsprozess integriert die wichtigsten Instrumente des Personalmanagements. Im Rahmen des Unternehmensprozess-Managements fallen zahlreiche Aufgaben wie Planung, Qualifizierung, Bereitstellung und Betreuung der Mitarbeiter/innen an. Bezogen auf das Handwerk und KMU haben Führungskräfte typische Aufgabenstellungen, die bei einer ordnungsgemäßen Durchführung einer Ausbildung bewältigt werden müssen und deren Inhalte hier (Ausbildung der Ausbilder einschließlich Ausbildereignungsprüfung) vertieft werden. Modul 5 Bereitstellung von technischer Infrastruktur Themen wie Informationsund Kommunikationstechnologie, Maschinentechnologie oder Ressourcenmanagement, beispielsweise Instandhaltung und Kontrolle technischer Ressourcen, sowie die Prozesse der Informations-Technologie (IT) und die praktische Anwendung von Software bilden den Schwerpunkt des Moduls. Modul 6 Marketing und Auftragsbeschaffung beinhaltet die primären Geschäftsprozesse wie z. B. das Generieren und Überprüfen neuer Produktideen, Entwickeln neuer Produkte und Dienstleistungen und das Akquirieren neuer Kunden und Aufträge. Modul 7 Materialmanagement, Auftragsbearbeitung und -abwicklung erstreckt sich vom Auftragseingang bis zur bezahlten Rechnung. Gegenstand ist nicht nur die Optimierung der innerbetrieblichen Beschaffungs-, Fertigungs-, Montage-, Versand- und Installationsprozesse, eingebunden sind auch ausgelagerte Prozesse wie Bestandsmanagement oder Zahlungsabwicklung. Zahlen- und Informationsflüsse eines Rechnungswesens werden dem Studierenden vermittelt, ebenso ein zuverlässiger Einblick und Kenntnis des gesamten Gebiets der Kostenund Leistungsrechnung. Die wirtschaftlich bedeutsamen Teile des Steuerrechts und der betriebswirtschaftlichen Steuerlehre werden im Rahmen des Business Controlling-Prozesses gesehen. Modul 9 Controlling und Qualitätsmanagement Controllingkonzepte, die auf praktische Lösungen im Handwerk und KMU fokussieren, werden vermittelt. Das Modul bietet für den Studierenden und für die kleinen und mittleren Unternehmen Methoden der kontinuierlichen Selbst- und Fremdeinschätzung. Durch eingehende Darstellung der Modelle und Verfahren des Qualitätsmanagements wird den Studierenden auch der Schlüssel für Problemlösungen gegeben, die betrieblich-individuell zu entwickeln sind und in ihrer Wirkung externer Prüfung standhalten. Der Mittelstand bietet seit jeher starke berufliche Perspektiven, und der Bedarf an hoch qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nimmt zu. Dies eröffnet zunehmende Möglichkeiten für studierfähige Jugendliche nicht zuletzt durch die stetig steigende Zahl von mittelständischen Betrieben aus Handwerk, Gewerbe und Dienstleistung, die geeignete Nachfolger/innen suchen. Modul 8 Auftragsabrechnung, Rechnungswesen und Steuern Grundlagen praxisorientierter Buchführung und der Jahresabschluss für KMU sowie eine Übersicht der 7

8 II. INHALTE DES CURRICULUMS 8

9 MODUL 1 UND 2: UNTERNEHMENSPOLITIK, -FÜHRUNG UND -ORGANISATION I UND II Anforderungen des geschäftsprozessorientierten Unternehmens Im Rahmen einer geschäftsprozessorientierten Unternehmung wird vorausgesetzt, dass die Führungskräfte Motoren der ständigen Weiterentwicklung sind. Führungskräfte müssen fachlich und sozial in der Lage sein, eine Vision und Mission für ihr Unternehmen zu erarbeiten sowie Werte für das Unternehmen festzusetzen und diese durch entsprechende Maßnahmen und persönliches Vorbild in die Praxis umzusetzen. In diesem Rahmen wird von den Führungskräften erwartet, dass sie durch ihr persönliches Mitwirken für die Entwicklung, Überwachung und kontinuierliche Verbesserung des Managementsystems der Organisation eintreten, Unternehmensprozesse identifizieren und gestalten, dass sie sich um Kunden, Partner und Vertreter der Gesellschaft bemühen und ihre Mitarbeiter motivieren, unterstützen und ihre Leistungen anerkennen. Bedeutung für Handwerksbetriebe und KMU Viele Handwerksbetriebe sind kleine oder mittelständische Unternehmen. Die Führungskraft ist meist auch Inhaber des Betriebes. In diesen Unternehmen haben die Inhaber und Führungskräfte eine besonders wichtige Funktion, da nicht für alle betrieblichen Funktionen eigene Spezialisten beschäftigt werden. Zusätzlich erfordern die Betriebsgröße und das Wesen eines Handwerksbetriebes oftmals einen besonderen, personenbezogenen Führungsstil und den Einsatz von Führungsinstrumenten, die der Größe des Betriebes und seinen Besonderheiten angepasst sind. Dies ist vor allem darauf zurückzuführen, dass zwischen Meistern und ihren Mitarbeitern in vielen Fällen jahrelanger, enger Kontakt besteht. Umsetzung im Curriculum Um den Anforderungen der Unternehmensprozessorientierung gerecht zu werden, müssen Studierende neben dem notwendigen fachlichen Wissen auch über umfassende betriebswirtschaftliche und rechtliche Kompetenzen verfügen. Daneben sind natürlich auch die persönlichen Kompetenzen Voraussetzung für den Unternehmenserfolg. Um Nachwuchskräfte systematisch auf ihre Rolle und die Aufgaben als Führungskraft vorzubereiten, werden folgende Inhalte vermittelt: 1. Unternehmenspolitik, -führung und -organisation I Unternehmensplanung Standortpolitik und -planung Einführung in das Management Führung Strategisches Management Unternehmensziele, Unternehmensethik und -kultur Finanzierung, Risikomanagement (Basel II) Investition Interkulturelle Kompetenzen 9

10 2. Unternehmenspolitik, -führung und -organisation II Grundmodell, Aufbau des Betriebes, Produktionsfaktoren Rechtsformen der Unternehmung Wirtschaftsrecht Kooperationsmanagement, Kooperationen und Ressourcen Volkswirtschaft Modul 1: Inhalte der Untermodule Unternehmensplanung Damit strategisches Management in die tägliche Unternehmenspraxis übertragen werden kann, bedarf es einer operativen Planung. Hier werden strategische Größen operationalisiert und konkretisiert: Planung: Definition und begriffliche Abgrenzung, planerische Grundbegriffe und Grundprobleme, typische Planungsaufgaben, Ergebnispläne, Liquiditäts- und Finanzpläne, Personalentwicklung, Investitionspläne, Expansion (z. B. Filialeröffnung), Standortwechsel. Standortpolitik und -planung Die Wahl des Standortes ist für Handwerksunternehmen, die handeln oder auf Laufkundschaft angewiesen sind, eine strategische Entscheidung, da sich ein Standort nicht ohne Weiteres verlegen lässt. Den Teilnehmern und Teilnehmerinnen wird die Standortwahl anhand der folgenden Inhalte vermittelt: Input-bezogene Standortfaktoren, throughput-bezogene Standortfaktoren, output-bezogene Standortfaktoren, Standortmarketing, Standortplanung. Einführung in das Management Unter Management wird die Leitung eines Betriebes verstanden. Grundsätzlich wird zwischen dem institutionellen Managementbegriff (wer ist für die Leistung der einzelnen Betriebsfunktionen zuständig?) und dem funktionalen Managementbegriff (welche Phasen umfasst die Leitung der betrieblichen Funktionen?) unterschieden. Die Studierenden lernen sowohl die historische Entwicklung des Managements als auch die Aufgaben in den einzelnen Phasen des Managementzyklus kennen: Historische Entwicklung von Managementpraxis und Managementlehre, Scientific Management bzw. wissenschaftliche Betriebsführung, klassisch-bürokratische Managementlehre, entscheidungsorientierte Managementlehre, verhaltensorientierte Managementlehre, moderne populärwissenschaftliche Ansätze, der Managementzyklus. 10

11 Führung Von den Führungskräften einer Unternehmung werden wesentliche Faktoren wie die Motivation der Mitarbeiter, die Ausrichtung der Mitarbeiter auf die Unternehmensziele und die Entscheidungsfindung im Unternehmen bestimmt. Dementsprechend hängen der Erfolg und die Anpassungsfähigkeit eines Betriebes in hohem Maße von der Qualifikation und Effektivität der Führung ab. Grundlage der Führung, die Rolle und Führungsaufgabe des Vorgesetzten, Führungskonzeptionen, Führungssysteme (Organisationsform eines Unternehmens), Führungsmittel (Weisungsformen), Führungsstile, Führungsspanne, Führungstechniken (Management-by- Techniken), Führungsinstrumente. Strategisches Management Damit ein Unternehmen sich in einem wechselhaften Umfeld zielsicher bewegen kann, benötigt es klare Unternehmensziele und eine Strategie, die zeigt, wie diese Ziele erreicht werden sollen. Transparent wird dieser Prozess z. B. durch die Balanced Scorecard. Strategische Ziele, Messung strategischer Ziele, Struktur und Strategie, Unternehmensstrategien, der strategische Lernprozess. Unternehmensziele, Unternehmensethik und -kultur Neben der Orientierung an den ökonomischen Prinzipien und der Ausrichtung an finanziellen Zielen spielt auch die Berücksichtigung von ethischen Gesichtspunkten eine bedeutende Rolle bei der Gestaltung von Handwerksbetrieben. Ethische Grundlagen der Unternehmensführung, Bereiche ethischer Verantwortung von Unternehmen, Unternehmensleitbild. Finanzierung, Risikomanagement (Basel II) Hinsichtlich des Managements der Ressourcen der Unternehmung kommt den Finanzen eine besondere Bedeutung zu. Die Wahrung des finanziellen Gleichgewichtes und die Sicherstellung der Liquidität sind Voraussetzungen für das Überleben. Eine exaktere Bewertung des individuellen Risikos und eine stärkere Berücksichtigung dieses Umstandes bei der Kalkulation des Kreditzinses beinhalten die als Basel II bezeichneten Vorschriften der Banken. Finanzwirtschaftlicher Kreislauf, Finanzmittelbeschaffung, Kreditarten unter den Aspekten Kreditkosten und Effektivverzinsung, Zahlungsverkehr, Liquidität, Finanzplan, Abschreibungen, Kreditsicherung, spezielle Finanzierungshilfen für das Handwerk, Basel II, Umgang mit Banken und Ratingprozess. 11

12 Investition Neben der Finanzierungsfrage, der Beschaffung von Finanzmitteln und der Aufrechterhaltung der Liquidität ist in der Praxis danach zu fragen, wie die Finanzmittel verwendet werden sollen. Die Planung der Investitionen ist insbesondere dann erforderlich, wenn es sich um ein bedeutendes Investitionsvolumen und die langfristige Bindung von Mitteln handelt. Grundlagen der Investitionsplanung, Investitionsrechnung, die Bestimmung der wirtschaftlichen Nutzungsdauer und des optimalen Ersatzzeitpunktes. Interkulturelle Kompetenzen Die stetige Internationalisierung stellt neue Anforderungen an die Akteure des modernen Arbeitsmarktes. Um die neuen Aufgaben und Anforderungen erfolgreich zu bewältigen, sind Kenntnisse der Einflussfaktoren auf gelungene interkulturelle Kommunikation und Zusammenarbeit erforderlich. Modul 2: Inhalte der Untermodule Grundmodell, Aufbau des Betriebes, Produktionsfaktoren Ausgangspunkt sämtlicher betriebswirtschaftlicher Überlegungen sind Modelle betrieblicher Funktionen und betrieblicher Arbeitsabläufe, die ein Grundverständnis für das betriebliche Zusammenwirken ermöglichen. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen lernen die grundlegenden betriebswirtschaftlichen Begriffe und die einfachen betrieblichen Zusammenhänge anhand eines betriebswirtschaftlichen Modells kennen. Einbettung des Betriebes in seine Umwelt, betriebliche Funktionen, Input-Throughput- Output, betriebswirtschaftlicher Leistungsprozess, Porters Wertschöpfungskette, Erscheinungsformen des ökonomischen Prinzips. Ausgangspunkt der Beschäftigung mit dem Management der betrieblichen Ressourcen ist die Einführung in Gutenbergs Modell der betrieblichen Produktionsfaktoren. Ziel ist es, zu erkennen, von welchen grundlegenden Bestimmungsfaktoren die Ergiebigkeit der Produktionsfaktoren abhängt und welche fundamentalen betriebswirtschaftlichen Fragestellungen mit den einzelnen Produktionsfaktoren verbunden sind. Betriebsführung, Funktionen des dispositiven Faktors (Leitung, Planung, Organisation, Überwachung), die Träger der Unternehmensführung, die Elementarfaktoren, ausführende Arbeit, Betriebmittel, Werkstoffe. 12

13 Rechtsformen der Unternehmung Die Wahl der Rechtsform und die Gestaltung der damit verbundenen Verträge bestimmen weitgehend den Einfluss- und Gestaltungsspielraum der Führungskräfte. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen lernen die Entscheidungskriterien für die Wahl der Rechtsform und Gestaltungsmöglichkeiten für damit verbundene Verträge kennen. Wahl und Auswirkungen der Rechtsform, Personengesellschaften, Kapitalgesellschaften, Haftung, Leitungsbefugnis, Gewinn- und Verlustbeteiligung, Finanzierungsmöglichkeiten, Fremdkapitalbeschaffung, Steuern, Publizitätszwang, Rechtvorschriften zur Gründung und Einrichtung, Gesellschaftsvertrag sowie Geschäftsführungsvertrag, Rechtsformänderungen. Wirtschaftsrecht Der Notwendigkeit von Grundkenntnissen im Zivil- und Handelsrecht kann sich auch der Handwerksbetrieb nicht versperren. Der tägliche Umgang mit verschiedenen Verträgen, Pflichten, Rechten und Gewährleistungen basiert auf den unterrichteten Gesetzen, die dem Einzelnen eine Hilfe für die Praxis an die Seite gibt. Grundbegriffe des BGB, Vertragsrecht, Schuldrecht, Einzelheiten des Vertragsrechts, Kaufvertrag, Werkvertrag, VOB, Miet- und Pachtvertrag, Vertragsstörungen, Gewährleistungsrecht, Schuldnerverzug, Annahmeverzug, Verjährung, Gerichtsaufbau und -organisation, Familien- und Erbrecht, Sachenrecht, gerichtliches Mahn- und Klageverfahren, Zwangsvollstreckung, Insolvenzverfahren, Handwerks- und Gewerberecht, Handelsrecht. Kooperationsmanagement, Kooperationen und Ressourcen Partnerschaften gehen Unternehmen in erster Linie mit Lieferanten und Distributoren (vertikale Beziehungen) und mit anderen Unternehmen der gleichen Branche (horizontale Ebene) ein. Hierbei ist die Einbeziehung von Fragen des Wettbewerbsrechtes erforderlich, um zu verdeutlichen, wo die Grenzen legitimer Partnerschaft enden und kartellrechtlich relevante Sachverhalte beginnen. Die Vertragsgestaltung zwischen gleichen und ungleichen Partnern ist eine wesentliche Voraussetzung für das betriebswirtschaftliche Gelingen einer Kooperation. Neben diesen Aspekten werden die Interaktionsprozesse in den Verhandlungen zwischen den Partnern aufgezeigt und die Themen Kooperationsfähigkeit und Kommunikation behandelt. Grundidee der Kooperation, integrierte Dienstleistung, struktureller Wandel von Kundenund Absatzmärkten, Wettbewerbsvorteile durch Kooperationsbildung, Kooperationsformen, -arten und -intensitäten, Gestaltung der Kooperationsprozesse, AUF-Prinzip der strategischen Kooperation, Absicherung des Einzelunternehmens, Rechtsformen der Kooperationsgründung, SWOT-Analyse, Prüfen der Kooperationsfähigkeit, Netzwerkaufbau Bedeutung des Kommunikationsprozesses. 13

14 Volkswirtschaft Bei der Gestaltung von Politik und Strategie eines Unternehmens spielt die Umwelt, in die die Unternehmung eingebettet ist, eine entscheidende Rolle. Führungskräfte müssen ein volkswirtschaftliches Grundverständnis haben, da alle Handwerksbetriebe ein Teil dieser größeren Umwelt sind, auf die sie sich einstellen müssen. Eine Reihe von volkswirtschaftlichen Problemen hat direkte Auswirkungen auf kleine und mittelständische Unternehmen. An erster Stelle ist hier sicherlich die Einführung einer gemeinsamen europäischen Währung und einer europäischen Zentralbankpolitik anstelle der nationalen Geldpolitik zu nennen. Grundlagen ökonomischen Denkens, Märkte, Unternehmen, Staat, Wirtschaftspolitik, Fiskalpolitik, Geldpolitik, gemeinsame europäische Währung. 14

15 MODUL 3: PROZESSORGANISATION UND KOMMUNIKATION Anforderungen an geschäftsprozessorientierte Unternehmen Geschäfts- und arbeitsprozessorientierte Unternehmen zeichnen sich dadurch aus, dass sie eine integrierte Sichtweise verfolgen, die das Betriebsgeschehen ganzheitlich als funktionsüberschreitende Verkettung wertschöpfender Aktivitäten betrachten. Die Perspektive dieser Unternehmen drückt sich folglich durch Prozessorientierung und Wertschöpfungsorientierung aus. Die wachsenden Anforderungen an Zeit, Qualität, Kosten und Flexibilität können Handwerksbetriebe und KMU nur erfüllen, wenn sie diesen Wandel als Herausforderung und kontinuierlichen Prozess betrachten. Zu diesem Zwecke sollen Prozesse systematisch gestaltet und gemanagt werden. Die Prozesse sollen kontinuierlich verbessert und Innovationen zeitnah umgesetzt werden. Darüber hinaus ist zu erwarten, dass die Produkte und Dienstleistungen aufgrund der Bedürfnisse und Erwartungen der Kunden entworfen und entwickelt, die Kundenbeziehungen gepflegt und vertieft werden. Bedeutung für Handwerk und KMU Während die Industrieproduktion stark standardisiert ist, gewinnen viele KMU einen Wettbewerbsvorteil über die individuelle Problemlösung für Kunden. Dies drückt sich in besonders flexiblen Produktions- und Dienstleistungsstrukturen und entsprechenden Leistungsprozessen aus, die bei der Prozessorganisation Berücksichtigung finden müssen, wobei die flexible Arbeitszeitgestaltung unterstützend wirkt. Mit der Einbindung des Projektmanagements in die bestehende Organisation des Betriebes soll der Komplexität der sich stellenden Aufgaben besser als bisher begegnet werden. In KMU mit mehreren Geschäftsbereichen kommen Geschäftsprozesse mehrfach vor. Standardisierte Aufbau- und Ablauforganisationen sowie transparente Organisationsentwicklung steigern die Prozessleistungen, ebenso optimieren verhaltensorientierte Ansätze in der Organisation die Unternehmensprozesse. Einstellungen und Verhalten von Management und Mitarbeiter/innen mittels Information und Kommunikation sollen systematisch begleitet werden. Um den steigenden Ansprüchen der Kunden gerecht zu werden, soll die Qualität in allen Geschäftsprozessen, hier besonders im ausgewiesenen Serviceprozess angehoben und die Bereiche Kommunikation und Englisch besser beherrscht werden. Umsetzung im Curriculum Den Anforderungen entsprechend, werden den Studierenden Kenntnisse über die betrieblichen Hauptprozesse des Geschäftsprozessmanagements vermittelt, und sie werden in ausgewählte Themenbereiche zur Optimierung von Zeit, Kosten und Qualität eingeführt. Prozessmanagement 15

16 Zeitmanagement und Arbeitszeitmodelle Projektmanagement Aufbau- und Ablauforganisation Organisationsentwicklung, verhaltensorientierte Organisationstheorie Rhetorik und Präsentation Moderation Verhandlung, Harvard Verhandlungskonzept Orientierung TOEFL-Test, kaufm. Englisch Modul 3: Inhalte der Untermodule Prozessmanagement Im Rahmen der Prozessorientierung sind zunächst Kenntnisse der Ablauforganisation und des Prozessmanagements zu vermitteln. Anschließend werden die betrieblichen Hauptprozesse betrachtet. Diese Kenntnisse werden durch eine Darstellung weiterführender Fragen des Projektmanagements vertieft und erweitert. Ziele der Ablauforganisation, Ziele der ablauforganisatorischen Gestaltung: Optimierungsmodelle (Warteschlangenproblem und Reihenfolgeproblem), Lösungsmodelle Werkstattprinzip, Fließprinzip, Mischformen, Organisation der Dezentralisation von Entscheidungsprozessen, Gestaltungstechniken der Ablauforganisation: Entscheidungstabellen, Blockdiagramme (Datenflusspläne und Programmablaufpläne), Netzplantechnik, Organisation des Arbeitsablaufs im Handwerksbetrieb, REFA (System, Aufgabenschwerpunkte), RKW. Zeitmanagement, Arbeitszeitmodelle Der effektive Umgang mit Zeit ist nicht nur eine wichtige Fähigkeit für persönliches Management, sondern ist auch eine wesentliche Determination der wirtschaftlichen Betätigung. Kenntnisse sowohl zum betrieblichen als auch zum persönlichen Zeitmanagement werden vermittelt. Arbeitszeitmodelle im Hinblick auf die Dauer, aber auch die Verteilung der Arbeitszeit und dementsprechend auf die Lage und Platzierung der Freizeit werden nach den neuesten Erkenntnissen vorgestellt. Aufbau- und Ablauforganisation Führungskräfte benötigen Kenntnisse der Organisationslehre. Durch die Schaffung klarer Verantwortungsstrukturen, Delegation, Stellenbildung und die Vermeidung von Überschneidungen und Doppelarbeiten soll Effizienz ermöglicht und erreicht werden. Grundbegriffe der Organisation, Grundlagen der Aufbauorganisation, die Stelle als Basissystem der Organisation, Einlinien-System, Stab-Linien-System, Mehrlinien-System, 16

17 Matrix-Organisation, Tensor-Organisation, produktorientierte Gliederung, regionale Gliederung, kundenorientierte Gliederung, Produkt-Management, Profit-Center-Konzept, Investment-Center-Konzept. Organisationsentwicklung, verhaltensorientierte Organisationstheorie In einer dynamischen und komplexen Umwelt sind Unternehmungen ständig gezwungen, sich an neue Bedingungen anzupassen. Die Durchführung dieser Anpassungen kann mithilfe der Technik der Organisationsentwicklung bzw. des Change Management vorgenommen werden. Endziel der Organisationsentwicklung ist die Etablierung einer lernenden Organisation, in der die Mitarbeiter in der Lage und bereit sind, sich an ständig verändernde Bedingungen anzupassen und ständig an der Verbesserung von Prozessen und Ergebnissen zu arbeiten. Datensammlung und Diagnose, Lernen durch Erfahrung, Zielsetzung und Planung, autonome Arbeitsgruppen und Teams, Survey-Guided-Feedback, systemisches Denken, mentale Modelle, Visualisierungstechniken, lernende Organisation. Eine der wesentlichen Erkenntnisse der modernen betriebwirtschaftlichen Forschung ist, dass zwischen den Organisationszielen und den individuellen Zielen der Inhaber, der Führungskräfte und der Mitarbeiter erhebliche Unterschiede bestehen können. Dementsprechend ermöglichen derartige verhaltenstheoretische Modelle einen realitätsbezogenen, kritischen Blick auf die klassische Organisationspraxis. Ökonomische Grundlagen der Organisation, das Modell von Cyert und March, das Modell von March und Olsen, das Modell von Tullock, das Modell von Downs. Projektmanagement Zahlreiche praktische Organisationsprozesse treten in Form von Projekten auf. Dies können Reorganisations-, Wachstums-, Produktions- und ähnliche Projekte sein. Um Projekte in der Praxis erfolgreich steuern zu können, sind Kenntnisse des Projektmanagements erforderlich. Projektarten, Projektleiter/-leitung, Projektziele, Projektplanungsmodelle, Projektfortschrittskontrolle, Projektstrukturplan, Kraftfeldanalyse. Rhetorik und Präsentation Zu den Inhalten gehören insbesondere Kommunikationsmodelle, Möglichkeiten für eine effiziente Kommunikation, Rückmeldung (Feedback), Kritik und Anerkennung, Delegation, Gesprächsführung und Konfliktmanagement. Begriff und Zielsetzung, innere Grundlagen der Redefähigkeit, die Persönlichkeit des Redners, Ziel und Überzeugungskraft, Redehemmungen - Methoden zu Überwindung, äußere Grundlagen der Redefähigkeit, verbale und nonverbale Wirkungsmittel. 17

18 Moderation Führungskräfte haben oftmals die Aufgabe, Gruppensitzungen zu moderieren. Teilnehmer solcher Gruppen können sowohl Mitarbeiter als auch Kunden sein. Für die Moderation von Gruppen wurden Moderationstechniken entwickelt, die den Diskussionsprozess strukturieren und ergebnisorientiert unterstützen. Hintergrundwissen zu Moderationsmethoden, Rolle und Aufgabe des Moderators, Voraussetzung für gelungene Besprechungen, Phasen der Gruppensitzung, Visualisierungstechniken. Verhandlungen, Harvard Verhandlungskonzept Der Wettbewerbsvorteil für KMU liegt bei der flexiblen und individuellen Problemlösung. In der Praxis ist vor allem die Fähigkeit von Bedeutung, dementsprechend notwendige Verhandlungen zu führen und funktionsfähige Verhandlungsabschlüsse zu erzielen. Zum Verständnis der diesbezüglichen Thematik dienen auch Kenntnisse der institutionenökonomischen Betrachtung der Spezifität und der relationalen Verträge. Die Studierenden sollen lernen, erfolgreich zu verhandeln; dabei findet das Harvard Verhandlungskonzept besondere Berücksichtigung. Verhandlungsführung nach dem Harvard Verhandlungskonzept (Verhandlungsstile, der lösungsorientierte Verhandlungsstil, Menschen und Probleme voneinander trennen, auf Interessen konzentrieren, nicht auf Positionen beharren, Anwendung neutraler bzw. objektiver Beurteilungskriterien, Umgang mit Unfairness), Institutionenökonomie, Spezifität und relationale Verträge (Transaktionskostenökonomie, Governance von Vertragsbeziehungen, vertikale Integration, das Geisel-Modell ), horizontales Management und Wettbewerbsrecht (UWG, Preisangabenverordnung, Ladenschlussgesetz, Gewerbliches Urheberrecht, Wirtschaftsstraf- und Ordnungswidrigkeitengesetz). Orientierung TOEFL-Test, kaufmännisches Englisch Durch die Internationalisierung der Wirtschaft und auch des Handwerks sind Kenntnisse der englischen Sprache im Geschäftsverkehr für Führungskräfte unabdingbar. Vorbereitung auf den TOEFL-Test, Orientierungstest mit Zertifikat unter Einbeziehung von geschäfts- und handwerksrelevantem Vokabular. 18

19 MODUL 4: PERSONALPLANUNGS- UND MOTIVATIONSPROZESS Anforderungen an geschäftsprozessorientierte Unternehmen In einem geschäfts- und arbeitsprozessorientierten Unternehmen werden die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen als eine der wichtigsten Erfolgsfaktoren betrachtet. Es wird versucht, ihr Wissen und ihr gesamtes Potenzial zu entwickeln und freizusetzen. Hierfür werden eine Personalpolitik und eine Personalstrategie entwickelt, und es werden organisationsweit Aktivitäten geplant und umgesetzt, um diese zum Erfolg zu führen. Von den Führungskräften wird erwartet, dass sie die Mitarbeiterressourcen planen, managen und verbessern. Sie ermitteln das Wissen und die Kompetenzen der Mitarbeiter/innen, bauen es aus und halten es aufrecht. Sie beteiligen die Mitarbeiter/innen und ermächtigen sie zum selbstständigen Handeln. Es wird erwartet, dass sie mit den Mitarbeiter/innen in einen ständigen Dialog eintreten und dass die Mitarbeiter/innen angemessen belohnt, anerkannt und betreut werden. Hierfür werden Messungen erhoben, die zeigen, wie die Mitarbeiter/innen das Unternehmen wahrnehmen. Dies kann anhand von Mitarbeiterbefragungen, Umfragen, Fokusgruppen, Interviews oder strukturierten Beurteilungsgesprächen stattfinden. Daneben werden auch Leistungsindikatoren zur Beurteilung herangezogen, um die Leistung der Mitarbeiter/innen zu überwachen, zu analysieren, zu planen und zu verbessern. Bedeutung für Handwerk und KMU In Handwerksunternehmen und KMU stellen die Aufwendungen für Mitarbeiter/innen oftmals den größten Kostenblock dar. Zugleich sind die Mitarbeiter/innen der wichtigste Erfolgsfaktor für die Betriebe. Die fachliche Kompetenz, die umfassende Einsatzfähigkeit sowie die persönliche Kompetenz stellen wichtige Voraussetzungen für Effizienz und Qualität dar. Um dieses Potenzial auszuschöpfen, müssen rechtliche Bestimmungen eingehalten und die Mitarbeiter/innen gemanagt und motiviert werden. Besonders zu berücksichtigen ist der enge Zusammenhang, der zwischen Mitarbeiterzufriedenheit und Arbeitsproduktivität besteht. Ebenso gibt es einen engen Zusammenhang zwischen Mitarbeiter/innen- und Kundenzufriedenheit. Aus diesen Gründen müssen KMU und Handwerksbetriebe den Bestimmungsfaktoren der Mitarbeiterzufriedenheit und dem erreichten Ausmaß der Mitarbeiterzufriedenheit hohe Aufmerksamkeit zollen. Aber auch die Leistungen der Mitarbeiter/innen müssen gemessen werden, um die Produktivität sicherzustellen und Verbesserungen abzuleiten. Daher werden Methoden und Instrumente des Personalcontrollings vermittelt. Eine wichtige Aufgabe für unsere Gesellschaft und für die Berufsausbildung besteht darin, die vorhandenen Fähigkeiten eines dem Betrieb anvertrauten Auszubildenden in optimaler Weise zu fördern. Hierbei handelt es sich um eine pädagogische Aufgabe, die Bestandteil 19

20 einer Persönlichkeitsförderung ist und vom Ausbilder bzw. von der Ausbilderin organisiert und geplant wird. Umsetzung im Curriculum Die besondere Bedeutung der Mitarbeiter/innen für kleine und mittelständische Unternehmen wird den Studierenden durch die Behandlung der folgenden Themen vermittelt: Personalpolitik und -planung Führen von Mitarbeitergesprächen Mitarbeitermotivation Personalcontrolling Arbeits- und Sozialrecht, Arbeitsschutz Personalentwicklung, Investitionen in Aus- und Weiterbildung Ausbildung der Ausbilder/innen. Modul 4: Inhalte der Untermodule Personalpolitik und -planung Mitarbeiter/innen sind oftmals der bedeutendste Kostenblock eines Handwerksbetriebes. Zugleich hängt vom richtigen Einsatz der Mitarbeiter die Effizienz und die Qualität der Leistungserstellung ab. Die Studierenden lernen die wichtigsten Methoden und Instrumente des Personalmanagements kennen, dies umfasst: Ermittlung des Personalbedarfes, Anpassung der personellen Kapazitäten, Einstellung und Eingliederung von Mitarbeitern, Arbeitszeitgestaltung, Arbeitsgestaltung, Entgeltgestaltung, Mitarbeiterbeteiligung sowie Trennung von Mitarbeitern. Mitarbeitergespräche führen Die Organisation eines Unternehmens verändert sich laufend, die dabei auftretenden Schwierigkeiten bedingen oft neue Ordnungsstrukturen sowie Lern- und Veränderungsprozesse, die eine professionelle Gesprächsführung erfordern. Die Studierenden lernen, sich als Führungskraft ihren Mitarbeiter/innen gegenüber durch Anerkennung und ehrliches Lob, lösungsorientierte Haltung und verantwortungsvolle Gesprächsführung motivierend zu verhalten. Sie lernen das professionelle Gespräch, die Grundhaltungen im Gespräch, die Vorbereitung, Rahmen und Zeitrahmen sowie ausgewählte Gesprächsführungen kennen. Dabei sind klassische Mitarbeitergespräche ebenso berücksichtigt wie innovative Entwürfe. Die Studierenden bearbeiten Fallbeispiele, die zu ihrem persönlichen Stil, ihrem Unternehmen und ihrer Aufgabenstellung passen. 20

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