Questions and Answers Sondermassnahmen 2016

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1 Eidgenössisches Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung WBF Kommission für Technologie und Innovation KTI Förderagentur für Innovation Questions and Answers Sondermassnahmen 2016 Generelle Fragen zu den Sondermassnahmen Was beinhalten die Sondermassnahmen 2016? 2. Was bedeutet teilweisen oder kompletten Erlass des Cash- Beitrag genau? 3. Was bedeutet Eigenbeteiligung von mindestens 30% genau? 4. Was bedeutet der Einsatz von KTI-Innovationsmentoren soll intensiviert werden genau? Die bereits im Jahre 2015 getroffene Massnahme zum teilweisen oder kompletten Erlass des Cash- Beitrages bei Wirtschaftspartnern wird fortgesetzt. Der Anteil des Umsetzungspartners an den Projektkosten kann bis auf 30% reduziert werden (normal: > 50%). Verstärkter Einsatz von KTI-Innovationsmentoren zur Betreuung der im Fokus stehenden KMU bei Innovationsvorhaben. In der regulären Projektförderung müssen die Umsetzungspartner in einem KTI-F&E-Projekt mindestens 10% des Bundesbeitrags in Cash an den Forschungspartner überweisen. Dies ist der sogenannte Cash-Beitrag. Im Rahmen der Sondermassnahmen 2016 übernimmt die KTI nun diesen Cash-Beitrag teilweise oder fallweise ganz (siehe auch letzter Absatz bei Pkt.3). Die Entscheide über die Gesuche werden Einzelfall bezogen durch die Expertenteams überprüft. Unter regulären Förderbedingungen steuert der Umsetzungspartner mindestens 50% der Projektkosten bei. Die anderen 50% steuert die KTI als Förderbeitrag bei und zahlt sie direkt an den Forschungspartner aus. Der Anteil des Umsetzungspartners besteht aus dem Cash-Beitrag von mindestens 10% des gesprochenen Bundesbeitrages sowie aus Arbeitsleistung. Im Rahmen der Sondermassnahmen 2016 kann der Anteil von mindestens 50% auf bis zu mindestens 30% gesenkt werden. Bei Antrag auf die Reduktion der Eigenbeteiligung und des Cash-Beitrages übernimmt die KTI einen Cash-Beitrag von max. 5% der Projektkosten. Die Innovationsmentoren und -mentorinnen der KTI stehen den KMU kostenlos zur Verfügung. Sie beraten die Unternehmen auf der Suche nach geeigneten Forschungspartnern und moderieren den Start in eine mögliche Projektzusammenarbeit. 1/5

2 5. Welche Unterschiede bestehen zum ordentlichen Förderprozess? 6. Macht die KTI weiterhin Einzelfallprüfungen oder wird einfach standardmässig auf den Barbeitrag verzichtet? 7. Wer profitiert von diesen Sondermassnahmen? 8. Wie werden die Sondermassnahmen finanziert? 9. Woher kommen diese zusätzlichen Mittel? 10. In welchem Zeitraum können Gesuche eingereicht werden? 11. Wann wird über die Gesuche entschieden? Die Förderinstrumente und -prozesse ändern sich nicht. Fördergesuche können im oben genannten Zeitraum wie üblich laufend bei der KTI eingereicht werden. Die KTI prüft jedes Gesuch neben den üblichen Qualitätskriterien (Forschungs- und Innovationsgehalt und Marktpotential) auch betreffend seiner Plausibilität, von den Sondermassnahmen profitieren zu können. Die KTI prüft auch unter den Sondermassnahmen weiterhin jedes einzelne Gesuch durch den zuständigen Förderbereich. Und zwar: Hinsichtlich der weiterhin geltenden Förderkriterien der wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Qualität. Zusätzlich bezüglich der Berechtigung, die Sonderkonditionen als KMU mit starker Exportabhängigkeit in Anspruch zu nehmen. Von den Sondermassnahmen können ausschliesslich exportorientierte oder exportzuliefernde KMU in der Schweiz profitieren. KMU bedeutet: Max. 249 Mitarbeitende am Standort Schweiz. Exportorientiert heisst: Ein KMU hat im Durchschnitt der letzten drei Jahre mindestens 50% seines Umsatzes durch Exporte erwirtschaftet. Diese Regelung gilt auch für KMU, die selber nicht direkt exportieren, die aber als Zulieferer von exportorientierten Unternehmen ebenfalls von der Frankenstärke betroffen sind. Das Parlament hat auf Antrag des Bundesrates zusätzliche Mittel in der Höhe von CHF 61 Millionen bewilligt. Die Finanzierung erfolgt, wie schon 2015, mittels Kompensation innerhalb der in der laufenden Periode zu Gunsten des BFI-Bereichs bewilligten Mittel. Gesuche mit Antrag auf Cash-Erlass und/oder reduzierter Eigenleistung können ab 02. Mai bis 31. Oktober eingereicht werden. UNTER VORBEHALT DES PARLAMENTSENT- SCHEIDES werden die Förderentscheide ab Anfang Juli bis Ende Jahr gefällt. Sämtliche Entscheide müssen bis gefällt sein. 2/5

3 12. Warum müssen alle Förderentscheide bis spätestens gefällt sein? 13. Wo sind die detaillierten Informationen zur Umsetzung der Sondermassnahmen zugänglich? 14. Bis wann laufen die Sondermassnahmen 2016? Für die Anpassung der 50/50-Regel wurde die Verordnung zum FIFG angepasst. In dieser angepassten Form ist die Verordnung nur bis 31. Dezember 2016 gültig. Daher müssen alle Förderentscheide zu Gesuchen mit Antrag auf Sondermassnahmen bis spätestens gefällt werden. Die detaillierten Infos und die Dokumente zur Gesuchseingabe stehen auf der Webseite der KTI zur Verfügung. Die Sondermassnahmen sind befristet bis Ende Spezifische Fragen zum Gesuchsprozess unter den Sondermassnahmen Wie reiche ich ein Gesuch ein? 16. Können Start-ups von den Sondermassnahmen profitieren? 17. Sind die mindestens 50% Export zwingend (reichen nicht auch 25% im letzten Jahr) 18. Mitglieder einer Unternehmensgruppe 19. Ist eine Start-up-Firma mit nur einem Geschäftsjahr hinter sich (mit 60% Exportanteil) berechtigt? Sie kann keinen 3-Jahresdurchschnitt ausweisen. 20. Im Normalfall (d.h. ohne Sondermassnahme) verlangt das Mit dem dafür bereitgestellten Gesuchsformular auf der Webseite. Die webbasierte Gesuchseingabe steht für Gesuche unter den Sondermassnahmen nicht zur Verfügung. Zusammen mit dem speziellen Gesuchsformular (Kopfzeile gelb hinterlegt) ist zwingend der Antrag auf Reduktion des Cashbetrages und/oder der Eigenleistung einzureichen. Nein. Wobei unter Start-up eine Firma bezeichnet wird, die nicht mehr als 5 Jahre seit der Gründung besteht, oder sich im CTI-Coaching-Prozess befindet. Für die Start-up-Unternehmen besteht bereits in der regulären Förderung die Möglichkeit auf Reduktion des Cashbetrages. Der Exportanteil soll sich im Schnitt über die letzten drei (3) Jahre bei ca. 50% bewegen. Falls der Exportanteil, wegen des starken Franken, im letzten Jahr tiefer lag, wird dies im Einzelfall berücksichtigt. Hat die Firma einer Unternehmensgruppe eine eigene Rechtspersönlichkeit, besteht die Möglichkeit, von den Sondermassnahmen zu profitieren. Es bleibt die Einzelfallprüfung vorbehalten. Nein. Siehe dazu auch die Hinweise zu Frage 17. Die KTI übernimmt im Maximum und je nach Einzelfallprüfung den gesetzlich verlangten Cashbeitrag 3/5

4 CSEM einen Cash-Beitrag von 20% (also 10% mehr als das, was die KTI vorschreibt). Wie sieht die Situation mit den Sondermassnahmen 2016 aus? Muss ein SoMa-berechtigte Wirtschaftspartner des CSEM die zusätzlichen 10% selber bezahlen? 21. Warum besteht die KTI auf einem Eigenanteil von mindestens 30%? des Umsetzungspartners. Dieser beträgt maximal 10%, oder 5% der gesamten Projektkosten bei Antrag sowohl auf eine Reduktion des Cashbeitrages wie der Eigenleistungen. Die darüber hinausgehenden Zahlungen an einen Forschungspartner muss der Umsetzungspartner mit diesem selber regeln. Projektbezogene Eigenleistungen können (bis auf ein Minimum von 30%) angerechnet werden, sofern der Forschungspartner diese übernehmen soll. Es bleibt die Einzelfallprüfung vorbehalten. Die KTI will auch in den Sondermassnahmen sicherstellen, dass sich der Umsetzungspartner mit eigenen Arbeitsleistungen substanziell am Projekt beteiligt und keine Auftragsforschung betrieben wird. 4/5

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