KMU-Status und Förderungen

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1 KMU-Status und Förderungen Veranstaltung Weniger Steuer mit Energieeffizienz 16. Oktober 2013 Landratsamt Kelheim Florian Rieder Referent Unternehmensförderung IHK Regensburg für Oberpfalz Kelheim

2 Übersicht A. KMU-Status 1. Hintergrund: Brüssel gibt Definition vor 2. Kategorien: kleinst, klein und mittel 3. Schwellenwert Exkurs: Mitarbeiter 4. Praxis: Beziehung, Beherrschung, Kontrolle 5. Unternehmenstypen B. Förderungen für Energiemanagementsysteme (EnMS) 1. Richtlinie des BMWI 2. Programm CSR des BMAS

3 A. KMU-Status 1. Hintergrund: Brüssel gibt Definition vor 99% der Unternehmen in der EU sind Kleine oder mittlere Unternehmen Diese KMU stellen die Haupttriebfeder für wirtschaftliches Wachstum, Innovation und Beschäftigung dar. Small Business Act 2008 : die Europäische Kommission stellt den Mittelstand ins Zentrum Ihrer Bemühungen. Ziel: Vorfahrt für KMU Folge: Empfehlung der Kommission zur Definition der Kleinstunternehmen sowie der kleinen und mittleren Unternehmen (2003).

4 2. Kategorien: kleinst, klein und mittel Entscheidend für die richtige Definition des Unternehmens sind die Schwellenwerte Mitarbeiter UND Jahresumsatz ODER Jahresbilanzsumme Bezugspunkt: letzter durchgeführter Jahresabschluss Erwerb/ Verlust des KMU-Status: zwei aufeinanderfolgende Geschäftsjahre

5 KMU-Definition erfüllt! Schwellenwerte überschritten => Großes Unternehmen Quelle: Europäische Kommission, 2006.

6 3. Schwellenwert Exkurs: Mitarbeiter Maßeinheit für Mitarbeiter ist die Jahresarbeitseinheit (JAE) JAE: Vollzeitarbeitnehmer/ in, der/ die während eines Jahres beschäftigt wird Teilzeitbeschäftigte und Saisonarbeiter sind anteilig einzurechnen Nicht einzurechnen sind: Auszubildende, Mutterschaftsurlaub, Elternzeit

7 4. Praxis: Beziehung, Beherrschung, Kontrolle Die KMU-Definition berücksichtigt die Beziehungen des betrachteten Unternehmens zu anderen Rechtspersonen. Bedeutet i. d. R. Kontrolle oder Beherrschung über das Kapital und/oder die Stimmrechte des Unternehmens. Sonderfall öffentlicher Sektor: Ein Unternehmen ist kein KMU, wenn 25 % oder mehr seines Kapitals oder seiner Stimmrechte direkt oder indirekt von einer oder mehreren öffentlichen Stellen oder Körperschaften des öffentlichen Rechts einzeln oder gemeinsam kontrolliert werden ( ). Der Grad der Beherrschung und dessen Beurteilung wird über drei Unternehmenstypen abgebildet.

8 5. Unternehmenstypen a. Eigenständiges Unternehmen Hält weniger als 25% des Kapitals oder der Stimmrechte an einem anderen Unternehmen ( aktiv ). und Andere Unternehmen halten weniger als 25% des Kapitals oder der Stimmrechte an diesem Unternehmen ( passiv ). Ausnahmen gelten u. a. für: Staatliche Beteiligungsgesellschaften, Risikokapitalgeber, institutionelle Anleger, Universitäten, Gebietskörperschaften (mit Einschränkung) Kriterien und Schwellenwerte erfüllt: Unternehmen ist KMU! Spitzenausgleich: vereinfachte Selbsterklärung (Formular 1458)

9 5. Unternehmenstypen b. Partnerunternehmen Hält alleine oder mit einem/ mehreren verbundenen Unternehmen 25% - 50% des Kapitals oder der Stimmrechte an einem anderen Unternehmen ( aktiv ) und umgekehrt ( passiv ). Die Beziehungen sind zu prüfen und die Schwellenwerte anteilig nach Beteiligungshöhe zu den eigenen Werten zu addieren. Spitzenausgleich: Selbsterklärung mit Berechnungsbögen (Formular 1459)

10 Quelle: Europäische Kommission, 2006.

11 5. Unternehmenstypen c. Verbundene Unternehmen Zwei oder mehrere Unternehmen sind miteinander verbunden, wenn sie eine der folgenden Beziehungen eingehen (Auswahl). Ein Unternehmen: - ist verpflichtet, einen konsolidierten Jahresabschluss zu erstellen, - hält die Mehrheit der Stimmrechte oder Gesellschafter am anderen Unternehmen, - ist berechtigt, die Mehrheit der Mitglieder des Verwaltungs-, Aufsichts- oder Leitungsgremiums zu bestellen/ abzuberufen - ist aufgrund einer vertraglichen Regelung oder einer Satzungsklausel imstande, einen beherrschenden Einfluss auszuüben. Spitzenausgleich: Selbsterklärung mit Berechnungsbögen (Formular 1459)

12 Die jeweiligen Schwellenwerte sind zu 100% zu den eigenen Werten zu addieren! Quelle: Europäische Kommission, 2006.

13 Fazit: Die Definition als KMU kann äußerst kompliziert ausfallen. Die Einstufung erfolgt als Selbsterklärung, d. h. der Antragsteller übernimmt die Verantwortung für die Einstufung! Empfehlenswert: Wirtschaftsprüfer und Steuerberater in die Beurteilung mit einbeziehen. IHK Regensburg gibt erste Hilfestellung. Vorteil: Einmal geklärt, ermöglicht die Einstufung die Teilnahme an einer Reihe von Förderprogrammen, Beihilfen etc.

14 B. Förderungen für Energiemanagementsysteme (EnMS) 1. Richtlinie des BMWI ( Antragsberechtigte Alle Unternehmen mit Sitz/ Niederlassung in der BRD u. a. Ausnahme: Besondere Ausgleichsregelung nach 40 EEG, Spitzenausgleich Förderfähige Einzelmaßnahmen Erstzertifizierung eines EnMS nach DIN EN ISO max. 80 % bzw. 8 TEUR Erstzertifizierung eines Energiecontrollings max. 80 % bzw. 1,5 TEUR Messtechnik für EnMS max. 20 % bzw. 8 TEUR Software für EnMS max. 20 % bzw. 4 TEUR Gesamtsumme der Zuwendungen max. 20 TEUR für 36 Monate

15 2. Programm CSR des BMAS ( Antragsberechtigte Unternehmen mit KMU-Status Einzelmaßnahmen 10 Beratungstage inkl. drei Vor-Ort-Termine Ausbildung des Energiemanagers Bereitstellung und Einführung eines Tools für die Dokumentation Schaffen der zentralen Voraussetzungen für Zertifizierung nach ISO Eigenbeteiligung von 1 TEUR Mit BMWI-Förderung für EnMS kombinierbar

16 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! IHK. Die erste Adresse

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