Vodafone Internet Manager. Ergänzungshandbuch.

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1 Vodafone Internet Manager. Ergänzungshandbuch.

2 word b sign Sabine Mahr für Vodafone D2 GmbH Text, Illustrationen und Konzeption: Sabine Mahr. Weitergabe, Vervielfältigung, auch auszugsweise, sowie Veränderungen des Textes sind nur mit ausdrücklicher schriftlicher Genehmigung der Vodafone D2 GmbH zulässig. Dieses Dokument wurde mit großer Sorgfalt erstellt. Gleichwohl kann keine Gewähr für Vollständigkeit und Richtigkeit übernommen werden. Vodafone ist eine eingetragene Marke der Vodafone Group Plc, das Vodafone-Logo eine eingetragene Marke der Vodafone Ireland Marketing Ltd. Vodafone Internet Manager: Ergänzungshandbuch Version: 4.0

3 Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis 1 Herzlich willkommen Bevor Sie beginnen Zielgruppe Wichtige Textstellen Voraussetzungen Wegweiser Navigation und Funktionen Aufbau und Navigation Menüs und Standardfunktionen DNS und DNS Sandbox Zone anlegen Zonen-Datei importieren Zone oder Resource Record löschen Subdomain anlegen Subdomain-Record in bestehender Zone anlegen Subdomain als neue Zone anlegen Resource Records Host Record (IPv4) Host Record (IPv6) MX Record CNAME Record Alias Record NS Record NAPTR Record TXT Record DNAME Record SRV Record SSHFP Record Pool Record Separator Beispiel: Resource Records anlegen Aufträge Einstellungen Zugangs-Kennwort Benutzereinstellungen Aktuelle Nachrichten Logout Abbildungen und Tabellen Erg-HB_Internet-Manager_4.0.doc Version: 4.0 Stand: Seite 3 von 39

4 Herzlich willkommen 1 Herzlich willkommen Herzlich willkommen beim Internet Manager zur Administration Ihrer Domain-Einträge! Mit der Web-basierten Anwendungssoftware Internet Manager erhalten Sie die Möglichkeit, den DNS- Dienst mit allen Zonen und Zonendateien komfortabel einzurichten und zu administrieren. Die Vodafone-Geschäftskundenbetreuung erreichen Sie unter der Rufnummer, die Ihnen im Begrüßungsschreiben mitgeteilt wurde. Vodafone Internet Manager: Ergänzungshandbuch Seite 4 von 39

5 Bevor Sie beginnen 2 Bevor Sie beginnen Für die Arbeit mit dem Internet Manager müssen Sie über Administrationsrechte auf den Servern Ihres Unternehmens verfügen. 2.1 Zielgruppe Dieses Benutzerhandbuch richtet sich an Administratoren, die den DNS-Dienst auf den Servern ihres Unternehmens auf komfortable Weise einrichten und verwalten möchten. Es wird davon ausgegangen, dass Sie über gute Kenntnisse der Funktionsweise des Internets und ein Grundverständnis zu DNS-Zonen und den wichtigsten in einer Zonen-Datei enthaltenen Resource Records verfügen. Die Gliederung des Handbuchs orientiert sich daran, wie ein Administrator im Allgemeinen den DNS- Dienst von Grund auf einrichten würde und ist lediglich als Empfehlung für die Vorgehensweise zu verstehen. 2.2 Wichtige Textstellen Wichtige Textstellen sind durch Symbole am Seitenrand hervorgehoben, die folgendes bedeuten: ACHTUNG Die Instruktionen an dieser Stelle müssen Sie befolgen, um mögliche Schäden an Hardware oder Software zu verhindern oder um eine Fehlkonfiguration zu vermeiden. HINWEIS Wichtige allgemeine oder zusätzliche Informationen sind durch das nebenstehende Hinweissymbol am Seitenrand hervorgehoben. 2.3 Voraussetzungen Software Betriebssystem: Microsoft Windows XP, Windows Vista, Windows 7 oder andere marktgängige Umgebungen Browser: MS Internet Explorer 8.0 oder höher oder Mozilla Firefox 3.6 oder höher. Vodafone Internet Manager: Ergänzungshandbuch Seite 5 von 39

6 Bevor Sie beginnen Internet-Zugang Ports 80 (HTTP) und 443 (SSL) freigeschaltet 2.4 Wegweiser Zunächst erfahren Sie in Kapitel 3, welche einheitlichen Elemente alle Seiten enthalten und welche Grundtypen von Seiten innerhalb des Internet Managers existieren. In Kapitel 4 wird das Kernstück des Internet Managers, die Menüs DNS und DNS Sandbox, im Detail erklärt, mit denen Sie DNS-Zonen nach der Erstellung von Zonen-Dateien mit den dazugehörigen Resource Records die in Kapitel 5 näher beschrieben sind generieren und aktivieren können. Ein praktisches Beispiel dafür finden Sie in Kapitel 6. Wie Sie den Status der von Ihnen angestoßenen Aufträge überwachen können, wird in Kapitel 7 gezeigt. Kapitel 8 zeigt, wie Sie bestimmte Grundeinstellungen für die Arbeit mit dem Internet Manager und für den Remote-Zugriff Ihrer Anwender ändern. Kapitel 9 schließlich beschreibt die Logout-Funktion. Vodafone Internet Manager: Ergänzungshandbuch Seite 6 von 39

7 Navigation und Funktionen 3 Navigation und Funktionen Über den Link, der Ihnen im Vodafone-Begrüßungsschreiben mitgeteilt wurde, gelangen Sie auf die Login-Seite für den Internet Manager. Tragen Sie hier in die dafür vorgesehen Felder Ihren Benutzernamen, die numerische Netzkennung und Ihr Kennwort ein, die Sie ebenfalls im Begrüßungsschreiben finden. Abbildung 1: Login-Seite des Internet Managers Sie erhalten auf der nächsten Seite eine Meldung, dass der Login erfolgreich war. HINWEIS Wenn Sie länger als 30 Minuten keine Aktion im Internet Manager ausführen, erfolgt zur Sicherheit ein automatischer Logout. Um mit Ihrer Arbeit fortfahren zu können, geben Sie erneut Ihr Zugangs- Kennwort ein. 3.1 Aufbau und Navigation Der Internet Manager ist wie folgt aufgebaut: E C D A B Abbildung 2: Aufbau des Internet Managers Vodafone Internet Manager: Ergänzungshandbuch Seite 7 von 39

8 Navigation und Funktionen Jedes Fenster, die Sie über den Internet Manager aufrufen, enthält diese Elemente: Navigationsleiste (A) Hauptfenster (B) Navigationsanzeige (C) Standard-Schaltfläche Logout (D) Links Vodafone, Kontakt und Impressum (E) Über die Navigationsanzeige (C) wählen Sie das gewünschte Menü. Sobald Sie ein Menü anklicken, wird dies automatisch mit den dazugehörigen Untermenüs in der Navigationsleiste (A) angezeigt. Das jeweils aktive Untermenü wird in Fettdruck angezeigt. Wenn Sie das gewünschte Untermenü in der Navigationsleiste anklicken, wird die entsprechende Seite in das Hauptfenster (B) geladen. In den meisten Fällen werden im rechten und unteren Bereich des Hauptfensters Schaltflächen für die verfügbaren Funktionen angezeigt. Über den Link (E) Kontakt oben rechts im Fenster gelangen Sie zu den Kontaktdaten der Vodafone- Kundenbetreuung, über Vodafone auf die Homepage von Vodafone und über Impressum zu den für Internetauftritte gesetzlich vorgeschriebenen geschäftlichen Angaben. Mit Klick auf die Schaltfläche Logout (D) können Sie sich aus der Anwendung ausloggen. 3.2 Menüs und Standardfunktionen Über die Navigationsleiste des Internet Managers rufen Sie folgende Menüs und Untermenüs auf: DNS, bestehend aus den Untermenüs Zonen und Resource Records DNS Sandbox dieses Menü ist ein Abbild des Menüs DNS mit dem Unterschied, dass Sie hier komplette Domänen editieren können, ohne dass die Änderungen direkt wirksam werden. Es handelt sich um eine Zwischenablage zum Bearbeiten und anschließendem Übernehmen oder Verwerfen der editierten Zonen Aufträge mit dem Untermenü Übersicht Einstellungen dieses Menü enthält die Untermenüs Zugangs-Kennwort, Benutzereinstellungen und Aktuelle Nachrichten Logout Die zu den einzelnen Untermenüs im Hauptfenster angezeigten Seiten enthalten gelegentlich mehr als eine Registerkarte. In diesem Fall können Sie zwischen den Registerkarten wechseln, um weitere Daten einzugeben. Im Internet Manager finden Sie folgende Standardfunktionen: Speichern: speichert die geänderten Einträge ab. Auf diese Schaltlfläche im unteren Hauptfensterbereich müssen Sie vor Verlassen der jeweiligen Maske immer klicken, damit die vorgenommenen Einträge wirksam werden. Speichern & Nächster: speichert die Einträge für einen Resource Record ab und öffnet dieselbe Registerkarte mit leeren Feldern erneut, damit Sie weitere Resource Records dieses Typs anlegen können Speichern & Liste: speichert die Einträge für einen Resource Record ab und öffnet die Übersicht Abbrechen: verwirft geänderte Einträge, solange sie noch nicht gespeichert wurden Suchen: ruft eine Volltextsuche über die im Textfeld vorgenommene Eingabe auf Vodafone Internet Manager: Ergänzungshandbuch Seite 8 von 39

9 Navigation und Funktionen Die Anwendung verfügt über drei grundlegende Seitentypen: Suchseite für das Hauptmenü diese Einstiegsseite enthält eine Suchmaske, über die Sie direkt auf untergeordnete Seiten gelangen können, die das Suchkriterium enthalten Übersichtsseite für die Untermenüs Zonen und Resource Records der Menüs DNS und DNS Sandbox von hier aus können Sie Zonen, Zonen-Dateien sowie die Resource Records einer Zonendatei verwalten und zum Editieren aufrufen sowie einige weitere Funktionen nutzen Editierseite auf den Registerkarten für die Untermenüs Sie können Einträge speichern oder die Eintragung abbrechen. Dieser Seitentyp ist vor allem für die einzelnen Resource Records, die die Zonen-Datei enthalten soll, vorgesehen. Darüber hinaus können weitere, die jeweilige Seite betreffende, Funktionen integriert sein. Sämtliche Funktionen aktivieren Sie über einen Klick auf die entsprechende Schaltfläche. Im folgenden wird zunächst das Menü DNS mit allen verfügbaren Resource Records beschrieben (Kapitel 4). In diesem Menü vorgenommene Änderungen der Zonen und Resource Records werden direkt übernommen. Wenn Sie lieber zuerst eine Domäne bearbeiten und erst später die gesamten Änderungen am Stück wirksam werden lassen möchten, arbeiten Sie im Menü DNS Sandbox, das in Kapitel 5 beschrieben wird. Dort werden allerdings nicht noch einmal die einzelnen Resource Records aufgeführt. Vodafone Internet Manager: Ergänzungshandbuch Seite 9 von 39

10 DNS und DNS Sandbox 4 DNS und DNS Sandbox In diesem Kapitel erfahren Sie, wie Sie DNS-Zonen mit der zugehörigen Zonen-Datei erstellen, editieren und freigeben (Abschnitt 4.1). Falls Ihnen bereits fertig erstellte Zonen-Dateien vorliegen, können Sie diese importieren. Der Import dieser Dateien ist im Abschnitt 4.2 beschrieben. Abschnitt 4.3 zeigt kurz die Besonderheiten beim Löschen von Zonen auf. In Abschnitt 4.4 erfahren Sie, auf welche Weisen Sie benötigte Subdomains generieren können und wann sich welches Verfahren eignet. Auf die Eingaben für die unterschiedlichen Resource Records für eine Zone wird in Kapitel 5 eingegangen. 4.1 Zone anlegen Auf der Zonen-Übersichtsseite sehen Sie zunächst nur die Zone für Ihre Second Level Domain, der Sie untergeordnete hinzufügen über die Schaltfläche Unterg. einfügen. Sie können einzelne oder alle angezeigten Zonen weiterbearbeiten. Einen einzelnen Eintrag wählen Sie, indem Sie das dazugehörige Kontrollkästchen (A) aktivieren, alle angezeigten Einträge über einen Klick auf das grüne Häkchen (B) in der Kopfzeile: B A Abbildung 3: Übersichtsseite Zonen im Menü DNS Wenn nicht alle Einträge auf der Übersichtsseite angezeigt werden können, können Sie sich über die dann eingeblendeten Schaltflächen zur Datensatznavigation unterhalb der angezeigten Einträge die weiteren Einträge anzeigen lassen. Die Anzeige der Datensatz-Navigationsschaltflächen ist davon abhängig, wie viele Datensätze auf einer Seite angezeigt werden sollen. Dies legen Sie im Menü Einstellungen Benutzereinstellungen fest (vgl. Abschnitt 8.2). Bei der DNS-Verwaltung gehen Sie wie folgt vor: Zuerst checken Sie bei umfangreicheren Änderungen im Menü DNS eine der Zonen für die der Second Level Domain untergeordnete Zone über die Schaltfläche Checkout aus. (Kleinere Änderungen können Sie auch direkt im Menü DNS vornehmen, wenn Sie mit der Administration der Zonen vertraut genug sind, dass Sie diese Änderungen nicht mehr unbedingt vor Aktivierung prüfen müssen.) Vodafone Internet Manager: Ergänzungshandbuch Seite 10 von 39

11 DNS und DNS Sandbox Diese ausgecheckte Zone bearbeiten Sie im Menü DNS Sandbox, fügen die gewünschten Resource Records hinzu (siehe Kapitel 5), prüfen die vorgenommenen Änderungen und generieren die editierte Zone samt zugehöriger Zonen-Datei. Über die Schaltfläche Checkin wird die generierte Zone wieder ins Menü DNS übernommen und damit auf dem Server aktiv. Das wird Ihnen durch das Weltkugel-Symbol in der Spalte Status angezeigt. Im Menü DNS stehen Ihnen drei Funktionsbereiche mit den jeweils nachfolgend aufgeführten Funktionen zur Verfügung. Aktionen hier finden Sie die Funktionen für die jeweils ausgewählte Zone: Unterg. einfügen: fügt eine untergeordnete Zone unter die aktuell ausgewählte ein Checkout: übergibt die gewählte Zone in die DNS Sandbox, in der Sie die gewünschten Änderungen bearbeiten können, ohne dass diese sofort aktiviert würden Löschen: löscht die markierte Zone Aufträge anzeigen: öffnet das Menü Aufträge Übersicht, in dem Sie sich informieren können, ob Ihre Aufträge zur Generierung von Zonen und Zonen-Dateien erfolgreich übernommen wurden Prüfen: Die Zone und die zugehörige Zonen-Datei werden auf die korrekte Syntax (aber nicht auf inhaltlich korrekte Angaben!) geprüft; Zonen mit fehlerhafter Syntax werden farbig markiert. Aktive Zonen-Datei nachdem Sie eine neue Zone mit den gewünschten Resource Records erstellt haben, können Sie die Zonen-Datei Anzeigen: öffnet die Anzeigeseite für das Zone-File Suche für die Volltextsuche über Zonen und Einträge in der Zonen-Datei Im Menü DNS Sandbox stehen Ihnen die selben Funktionsbereiche mit ähnlichen Funktionen wie im Menü DNS zur Verfügung: Abbildung 4: Übersichtsseite Zonen im Menü DNS Sandbox Abweichungen treten nur im Bereich Aktionen auf, wo die Funktion Checkout entfällt, dafür folgende hinzukommen: Checkin fertig editierte und generierte Zonen und Zonen-Dateien checken Sie über diese Schaltfläche wieder ins Menü DNS ein und aktivieren sie damit auf dem Server Vodafone Internet Manager: Ergänzungshandbuch Seite 11 von 39

12 DNS und DNS Sandbox Re-Checkout hier fordern Sie noch einmal die Zone aus dem Menü DNS in dem Zustand an, die sie vor der Bearbeitung in der Sandbox hatte. Damit verwerfen Sie automatisch sämtliche Änderungen, die Sie an der Zone im Menü DNS Sandbox vorgenommen hatten. Sandbox leeren räumt die Sandbox auf; nicht mehr benötigte Einträge da bereits überarbeitet ins Menü DNS übernommen werden gelöscht Generieren hier geniereren Sie die Zonen mit zugehöriger Zonen-Datei, die Sie anschließend über Checkin wieder ans Menü DNS übergeben können ACHTUNG Da Zonen-Dateien auch ungeprüft, also möglicherweise fehlerhaft, ans System übertragen werden können, sollten Sie die bearbeiteten Zonen immer erst im Sandbox-Modus prüfen, bevor Sie sie zurück an das Menü DNS übergeben! Fehlerhafte Einträge werden bei der Aktivierung vom System verworfen. Nachfolgend ein Beispiel für eine generierte Zonendatei, die über die Schaltfläche Anzeigen im Bereich Aktive Zonen-Datei aufgerufen wurde: Abbildung 5: Anzeigeseite Zone-File In der Spalte Status wird Ihnen in den Menüs DNS und DNS Sandbox angezeigt, in welchem Status sich ein von Ihnen angestoßener Auftrag aktuell befindet: unverändert (im Sandbox-Modus): geändert in Bearbeitung: gelöscht: auf dem Server aktiviert: nur im Menü DNS, nicht DNS Sandbox Wenn untergeordnete Zonen geändert wurden und sich in Bearbeitung befinden (Zahnrädchen- Symbol ), aber noch nicht aktiviert sind, erhält auch die entsprechende übergeordnete Zone, der Master (Häkchen in der gleichnamigen Spalte), ein Zahnrädchen-Symbol. Vodafone Internet Manager: Ergänzungshandbuch Seite 12 von 39

13 DNS und DNS Sandbox Für in die Sandbox übernommene Zonen, die dort nicht geändert, neu generiert und anschließend in den Real-Modus des Menüs DNS übergeben wurden, wird das grüne Häkchen angezeigt. Auf dem Server bleibt die unveränderte Version aktiv. Abbildung 6: Menü DNS, Übersichtsseite Zonen mit generierter Zone In der Spalte Gen können Sie die Generierungsmethode für die jeweilige Zone ablesen: Sie wurde entweder manuell über den Internet Manager angelegt oder aus einer bereits existierenden Zonen- Datei in diesen importiert. Über den Link auf das jeweilige Symbol gelangen Sie zur Übersichtsseite für die zugehörigen Resource Records, über Aktive Zonen-Datei Anzeigen im rechten Fensterbereich zur Zonendatei (Zone File) für die mit Häkchen im Kontrollkästchen markierte Zone. HINWEIS Für jede neu angelegte Zone werden automatisch folgende Einträge NS NS NS ns3.vodafone-ip.de loopback A localhost CNAME loopback Diese Einträge werden in der Resource Record-Übersicht nicht angezeigt. Zu Beginn ist die Second Level Domain, die Sie bei Vodafone beauftragt hatten, also z. B. meine firma.de, als einzige Zone verfügbar. Diese Zone ist bereits vollständig mit Forward- und Reverse- Lookup-Zone sowie den zugehörigen Resource Records für SOA (Start of Authority) fest vorgegeben für alle Zonen und NS (Name Server) angelegt. Um eine neue Zone anzulegen, gehen Sie wie folgt vor: 1. Markieren Sie auf der Übersichtsseite Zonen die übergeordnete Zone, unterhalb derer Sie eine neue Zone anlegen möchten. Vodafone Internet Manager: Ergänzungshandbuch Seite 13 von 39

14 DNS und DNS Sandbox 2. Klicken Sie auf die Schaltfläche Unterg. einfügen. Die Editierseite für untergeordnete Zonen wird im Register Konfiguration Zone geöffnet. 3. Geben Sie unter Zonenname den gewünschten Namen für die untergeordnete Zone ein: Abbildung 7: Editierseite für untergeordnete Zonen, Register Konfiguration Zone 4. Wechseln sie ins Register Weitere Attribute : Abbildung 8: Editierseite für untergeordnete Zonen, Register Weitere Attribute 5. Tragen Sie bei Bedarf einen Default-TTL-Wert (TTL = Time to live) für die Zone ein. Dieser bestimmt darüber, wie lange die DNS-Einträge auf allen Servern innerhalb Ihrer Zone zwischengespeichert werden. Wenn Sie hier nichts eintragen, wird Vodafone-seitig ein Standardwert gesetzt: Diesen TTL-Wert können Sie für die einzelnen Server später noch ändern, wenn das Kontrollkästchen TTL ändern zulassen Vodafone-seitig aktiviert wurde.) Der Zonenname wird Ihnen im UTF8- und im Punycode angezeigt. Der Punycode ist eine Kodierungsvorschrift für Domains, die Buchstaben außerhalb des früher üblichen rein englischen Vodafone Internet Manager: Ergänzungshandbuch Seite 14 von 39

15 DNS und DNS Sandbox Zeichenumfangs enthalten, z. B. Umlaute. Er setzt den im Unicode-Klartext im Feld Zonename (Utf8code) angegebenen Domainnamen in eine ASCII-Zeichenkette um. 6. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Erzeuge PTR, um automatisch eine Reverse-Lookup-Zone mit dem entsprechenden Pointer-Datensatz zu erstellen. 7. Speichern Sie Ihre Eintragungen. HINWEIS In der Standardeinstellung werden die jeweiligen Subzonen auf demselben Name Server verwaltet wie ihre übergeordnete Zone. 4.2 Zonen-Datei importieren Sofern Ihnen eine Zonendatei im *.txt-format vorliegt, können Sie diese über das Menü DNS Sandbox Import Zonen-Datei einfügen: Abbildung 9: Seite Import Zonen-Datei Wählen Sie dazu über die Schaltfläche Durchsuchen... die gewünschte Datei aus Ihrem Verzeichnissystem aus und speichern Sie sie. Die neue Zone wird jetzt in der Liste auf der Übersichtsseite für Zonen angezeigt. 4.3 Zone oder Resource Record löschen Auf der jeweiligen Übersichtsseite löschen Sie bei Bedarf Zonen oder Resource Records über Aktionen Löschen. Die jeweiligen Zonen werden dann mit dem Symbol versehen. Das Löschen einer Zone können Sie in der Detail-Ansicht unter Weitere Attribute mit Klick auf die Schaltfläche Wiederherstellen rückgängig machen. Mit Bestätigen einer als gelöscht markierten Zone wird diese Zone unwiderruflich entfernt. ACHTUNG Beachten Sie unbedingt folgendes: Wenn Sie eine Zone löschen, wird sie mit allen untergeordneten Zonen beim erneuten Checkout unwiderruflich gelöscht! Vodafone Internet Manager: Ergänzungshandbuch Seite 15 von 39

16 DNS und DNS Sandbox 4.4 Subdomain anlegen Für das Anlagen von Subdomains stehen Ihnen grundsätzlich zwei unterschiedliche Verfahren zur Verfügung: Neuen Host Record in eine bestehende Zone einfügen (Abschnitt 4.4.1). Diese einfache Variante ist geeignet, wenn Besucher Ihrer Internetpräsenz über einen Subdomain-Record innerhalb einer bestehenden Zone auf bestimmte Informationen zugreifen können soll. Beispiel: Kunden, die auf Ihre FAQ-Seiten zugreifen möchten, wird die benutzerfreundliche URL genannt. Neue DNS-Zone mit der zugehörigen Zonen-Datei anlegen (Abschnitt 4.1):Diese Variante wählen Sie, wenn Ihre Subdomain neben einer benutzerfreundlichen URL auch eine umfangreichere Funktionalität aufweisen soll. Beispiel: Ihre Kunden sollen auf die Support-Seiten unter zugreifen und den Mail-Versand ans Support-Team über die spezielle Mail-Adresse für den Support nutzen können. Die Mail-Funktionalität für die eigenständige Zone und Subdomain support wird hierbei über einen MX Record in dieser Zone angelegt Subdomain-Record in bestehender Zone anlegen Damit die gewünschte Subdomain in der Adresszeile des Browsers angezeigt wird, ohne dass eine aufwendige Funktionalität für diese Subdomain erforderlich wäre, gehen Sie wie folgt vor: 1. Öffnen Sie die Übersichtsseite Zonen im Menü DNS. 2. Klicken Sie in der Tabelle auf das RR-Symbol der Zone, der Sie einen Resource Record für die Subdomain hinzufügen möchten. Die Übersichtsseite für die Resource Records zur gewählten Zone wird geöffnet. 3. Klicken Sie auf der rechten Seite des Fensters im Bereich RR Einfügen auf den gewünschten Resource-Record-Typ. Das Detailfenster zur Eingabe der Parameter für den entsprechenden Resource Record wird geöffnet. (Im folgenden Beispiel wurde als Record-Typ ein Host Record gewählt.) 4. Nehmen Sie die benötigten Angaben wie z. B. in Abschnitt 5.1 für den Host Record beschrieben vor, aber geben Sie als Namen die Kombination nach dem Muster [Record-Name].[Name der gewünschten Subdomain] ein. Beispiel: für die Subdomain support : Vodafone Internet Manager: Ergänzungshandbuch Seite 16 von 39

17 DNS und DNS Sandbox Abbildung 10: Subdomain-Record in bestehender Zone anlegen Subdomain als neue Zone anlegen Wenn Sie die gewünschte Subdomain mit etwas umfangreicherer Funktionalität benötigen (z. B. mit einer separaten Mail-Funktion), gehen Sie wie folgt vor: 1. Öffnen Sie die Übersichtsseite Zonen im Menü DNS. 2. Legen Sie eine neue Zone (z. B. die Zone support.mustermann-ag.de ) wie in Abschnitt 4.1 beschrieben an. 3. Fügen Sie der Zone die benötigten Resource Records hinzu (siehe Kapitel 6), und geben Sie die für die jeweiligen Resource Records benötigten Parameter ein (siehe dazu Kapitel 5 ). Das Übersichtsfenster für die Zonen enthält jetzt eine Subdomain (im Beispiel die Zone support unterhalb der Zone mustermann-ag.de ) als eigenständige Zone mit Zonen-Datei: Abbildung 11: Subdomain als eigenständige Zone anlegen Vodafone Internet Manager: Ergänzungshandbuch Seite 17 von 39

18 Resource Records 5 Resource Records Von der Zonen-Übersichtsseite gelangen Sie über einen Klick auf das Symbol die Übersichtsseite für die zugehörigen Resource Records: zu einer Zone auf Abbildung 12: Übersichtsseite für die Resource Records einer Zone Hier können Sie über die Schaltflächen rechts weitere Resource Records einfügen, vorher markierte löschen, vorhandene kopieren mit der Volltextsuche Einträge suchen. Außerdem steht Ihnen eine Erweiterte Suche über die gleichnamige Schaltfläche zur Verfügung, die die Suche über die Inhalte mehrerer Felder gleichzeitig erlaubt: Abbildung 13: Erweiterte Suche für Resource Records Auf der Übersichtsseite für Resource Records können Sie deren Reihenfolge in der Zonen-Datei ändern: Klicken Sie dafür auf den Pfeil nach oben bzw. den Pfeil nach unten in den letzten beiden Spalten rechts der Übersicht, um die RR-Position nach oben oder nach unten zu verschieben. Vodafone Internet Manager: Ergänzungshandbuch Seite 18 von 39

19 Resource Records HINWEIS Die Reihenfolge, in der die Resource Records auf der Übersichtsseite angezeigt werden, können Sie bereits beim Generieren zum Teil beeinflussen. Allerdings werden der Übersichtlichkeit halber immer die NS Records an den Anfang gestellt. Nützliche Hinweise zum Aufbau der gebräuchlichsten Resource Records finden Sie unter In den nachfolgenden Abschnitten werden die nötigen Angaben zu den einzelnen Typen von Resource Records beschrieben. 5.1 Host Record (IPv4) Dieser Abschnitt beschreibt, wie Sie einen Host Record mit einer IPv4-Adresse anlegen. Falls Sie bereits IPv6-Adressen nutzen, lesen Sie im Abschnitt 5.2, wie der entsprechende Host Record angelegt wird. Im Register Host Record legen Sie den A Record und den PTR Record fest. Ein Host Record ist damit ein abstrakter Record, der A Record und PTR Record vereint. Abbildung 14: Editierseite für den Host Record (IPv4) Pflichtangaben sind hier der Hostname und die IP-Adresse. Das Textfeld Zone ist vorbelegt mit der Bezeichnung der Zone, von der aus Sie den Host Record aufgerufen haben. Sie können hier aber auch eine andere Zone eingeben. Wenn Sie im Textfeld Hostname nichts eingeben, beziehen sich die Resource Records direkt auf die angegebene Zone. Im Feld Position legen Sie bei Bedarf fest, an welcher Stelle in der Reihenfolge der RRs der Host Record in der Zonen-Datei angelegt werden soll. Vodafone Internet Manager: Ergänzungshandbuch Seite 19 von 39

20 Resource Records Das Feld TTL ist nur editierbar, wenn das Kontrollkästchen TTL ändern zulassen auf der Editierseite für untergeordnete Zonen (siehe Abschnitt 4.1) aktiviert wurde. Dies gilt ebenso für die anderen Record-Typen in den folgenden Abschnitten. Das Feld Kommentar dient als Freitextfeld für zusätzliche Angaben. HINWEIS Die Felder Typ und Erzeugt im oberen Fensterbereich sind für sämtliche Record-Typen abgeblendet. Sie informieren lediglich über den Record-Typ selbst und die Art seiner Generierung: manuell oder über eine Zonen-Datei importiert. Nachdem Sie die grundlegenden Daten für den Host Record festgelegt haben, können Sie im Register Optionen noch weitere Details definieren, die unter der folgenden Abbildung aufgeführt sind: Abbildung 15: Editierseite für den Host Record, Registerkarte Optionen Interface Suffix: Dieses Feld wird für Multi-Homed Hosts verwendet, d. h. für Hosts mit mehreren IP-Adressen. Im Beispiel könnte ein solcher Host in der Art host-a0.abc.de erstellt werden, das zweite Interface Suffix a1 würde als host-e1.abc.de angesprochen. Beide Interfaces sind hier der Zone abc.de zugeordnet. Forward: Es wird eine Forward-Lookup-Zone generiert. Reverse: Es wird eine Reverse-Lookup-Zone generiert. Check Duplicate: Mit diesem Kontrollkästchen aktivieren Sie den Dublettencheck für Hostnamen (in Forward-Lookup-Zonen) bzw. für IP-Adressen (in Reverse-Lookup-Zonen). 5.2 Host Record (IPv6) Im Register Host Record legen Sie den AAAA Record (analog zum A Record bei IPv4) und den PTR Record fest. Ein Host Record ist damit ein abstrakter Record, der AAAA Record und PTR Record vereint. Vodafone Internet Manager: Ergänzungshandbuch Seite 20 von 39

21 Resource Records Abbildung 16: Editierseite für den Host Record (IPv6) Pflichtangaben sind der Hostname und die IP-Adresse, hier die IPv6-Adresse. Das Feld Zone ist wie beim Host Record mit IPv4-Adresse mit der Bezeichnung der Zone (änderbar) vorbelegt, von der aus Sie den Host Record aufgerufen haben. Die IP-Adresse müssen Sie auf der Registerkarte Host Record in der vollständigen hexadezimalen Schreibweise für IPv6-Adressen, d. h. mit acht durch Doppelpunkte getrennten (jeweils aus 16 Bits bestehenden) Abschnitten nicht in der verkürzten Form! angeben. Wenn ein Abschnitt nur Nullen beinhaltet, können Sie allerdings diesen Abschnitt auf eine einfache Null verkürzen, siehe Abbildung 16. Die anderen editierbaren Felder können Sie bei Bedarf wie in Abschnitt 5.1 angegeben definieren. Nachdem Sie die grundlegenden Daten für den Host Record festgelegt haben, müssen Sie im Register Optionen das Kontrollkästchen IPv6 aktivieren; bei Bedarf definieren Sie noch weitere Details wie im Abschnitt 5.1 für Host Records mit IPv4-Adressen beschrieben. Abbildung 17: Editierseite für den Host Record, Registerkarte Optionen, mit IPv6-Adresse Vodafone Internet Manager: Ergänzungshandbuch Seite 21 von 39

22 Resource Records 5.3 MX Record Im Register MX Record geben Sie an, welcher Mail-Server s für die oben eingetragene Zone akzeptiert: Abbildung 18: Editierseite für den MX Record Das Feld Hostname lassen Sie leer, die Priorität muss in einem Wertebereich zwischen 0 und liegen. Im Textfeld Mail Exchanger geben Sie den Hostnamen für den Mail-Server als Fully Qualified Domain Name (FQDN) an, d. h. mit vollständigem Pfad bestehend aus dem Host- und dem Domänennamen. Die DNS-spezifische Darstellung mit einem Punkt hinter der Top Level Domain ist allerdings nicht erforderlich. HINWEIS Sie können mehrere MX Records mit unterschiedlichen Prioritäten anlegen, um beim Ausfall eines der Server die Mails auf dem anderen Server verfügbar zu halten. Die verschiedenen Möglichkeiten für Mail-Relay sind im Handbuch Mail- und Hosting-Dienste näher beschrieben. Vodafone Internet Manager: Ergänzungshandbuch Seite 22 von 39

23 Resource Records 5.4 CNAME Record Im CNAME Record geben Sie Alias-Namen für den im Textfeld Ziel Record einer bestimmten Zone festgelegten Host an. Der Ziel Record muss als Fully Qualified Domain Name (vergleiche Abschnitt 5.2) eingegeben werden. Abbildung 19: Editierseite für den CNAME Record HINWEIS In bestimmten Kontexten sind CNAME Records verboten. Daher haben Sie über den nachfolgend beschriebenen Vodafone-spezifischen Alias Record die Möglichkeit, einen Alias für einen Host anzulegen. Vodafone Internet Manager: Ergänzungshandbuch Seite 23 von 39

24 Resource Records 5.5 Alias Record Für den Alias Record geben Sie den Alias-Namen im Feld Host Alias ein sowie unter Ziel Hostname den Host, auf den sich der Alias bezieht. Der Alias Record wird also nicht vom DNS-Server aufgelöst. Der Internet Manager übernimmt die Umsetzung in einen A Record. Der Alias Record ist damit ein abstrakter Record. Über den Link Ziel Record anzeigen gelangen Sie direkt in die Registerkarte des Host Records, auf den der Alias Record referenziert. Abbildung 20: Editierseite für den Alias Record 5.6 NS Record Auf dieser Registerkarte können Sie weitere NS Records neben den automatisch durch Vodafone generierten ns1, ns2 und ns3 (siehe Abschnitt 4.1) anlegen. Vodafone Internet Manager: Ergänzungshandbuch Seite 24 von 39

25 Resource Records Abbildung 21: Editierseite für den NS Record Geben Sie hier mindestens den Zonennamen und die Bezeichnung für den Name Server ein, der für diese Zone zuständig ist. Alle Delegationen (NS Records) auf im Internet Manager verwalteten Zonen werden automatisch erzeugt. 5.7 NAPTR Record Abbildung 22: Editierseite für den NAPTR Record Vodafone Internet Manager: Ergänzungshandbuch Seite 25 von 39

26 Resource Records Der sehr spezifische NAPTR Record wird für Anwendungen wie Voice over IP verwendet. Weitere Details dazu finden Sie in folgender Präsentation des DENIC zum 7. ENUM-Tag am 26. September 2006: 5.8 TXT Record Im Register TXT Record können Sie einen Freitext zur Kommentierung eingeben: Abbildung 23: Editierseite für den TXT Record 5.9 DNAME Record Beim DNAME Record handelt es sich um eine ähnliche Art von Record wie CNAME (siehe Abschnitt 5.4), allerdings referenziert er auf eine komplette Zone anstatt auf einen einzelnen Record. Vodafone Internet Manager: Ergänzungshandbuch Seite 26 von 39

27 Resource Records Abbildung 24: Editierseite für den DNAME Record 5.10 SRV Record Der SRV Record (SRV = Service Locator) erlaubt es Anwendern, einen Dienst anhand seines Diensttyps statt über den Host, auf dem er sich befindet, zu kontaktieren. Abbildung 25: Editierseite für den SRV Record Neben den bereits für die anderen Resource Records genannten Pflichtfelder müssen Sie hier zusätzlich einen Namen für den Service, das dazugehörige Protokoll (üblicherweise TCP oder UDP) und den für den Service vorgesehenen TCP- oder UDP-Port des Servers angeben. Vodafone Internet Manager: Ergänzungshandbuch Seite 27 von 39

28 Resource Records Den Ziel Record (d. h. den Hostnamen des für den Service zuständigen Servers) müssen Sie wie für die bereits genannten Records fully qualified angeben. Das Textfeld Priorität (Wertebereich 0 bis ) benötigen Sie, wenn Sie mehrere Services über das Register SRV Record anlegen und diese untereinander priorisieren möchten. Das Textfeld Gewichtung (Wertebereich 0 bis ) benötigen Sie für eine relative Gewichtung zwischen zwei Services mit derselben Priorität SSHFP Record Beim SSHFP Record (SSHFP = Secure Shell Fingerprint) handelt es sich um einen Resource Record, der einen SSH-Fingerprint für die DNSSEC-Verschlüsselung enthält. Weitere Informationen dazu und zu den möglichen Wertebereichen finden Sie unter Abbildung 26: Editierseite für den SSHFP Record 5.12 Pool Record Mit dem Pool Record erleichtern Sie sich die Anlage von aufeinanderfolgenden IP-Adressen in einer Zone, indem Sie diese nicht mehr einzeln, sondern als Pool anlegen. Vodafone Internet Manager: Ergänzungshandbuch Seite 28 von 39

29 Resource Records Abbildung 27: Editierseite für den Pool Record Geben Sie neben der Zone und dem Poolnamen im Listenfeld Class die Netzklasse an, unter Template bei Bedarf die Subnetzmaske. Über die Felder IP-Adressbereich von und bis definieren Sie den gewünschten Adresspool Separator Mit dem Separator fügen Sie in der Zonen-Datei einen horizontalen Strich zwischen zwei Resource Records ein. Dies dient lediglich der besseren Strukturierung und Darstellung. Abbildung 28: Editierseite für den Separator Vodafone Internet Manager: Ergänzungshandbuch Seite 29 von 39

30 Beispiel: Resource Records anlegen 6 Beispiel: Resource Records anlegen In diesem Kapitel wird Ihnen beispielhaft gezeigt, wie Sie innerhalb einer Zone einen Host Record für den Mail-Server und einen MX Record, der darauf verweist, anlegen. 1. Öffnen Sie die Zonen-Übersicht im Menü DNS : Abbildung 29: Menü DNS, Zonen-Übersicht 2. Markieren Sie das Kontrollkästchen vor der gewünschten Zone, z. B. mustermann-ag.de. 3. Klicken Sie auf die Schaltfläche Checkout, um die Zone im Sandbox-Modus weiterzubearbeiten. 4. Bestätigen Sie in der folgenden Abfrage, dass Sie die Daten in die Sandbox übernehmen möchten. Die Zonen-Übersicht im Menü DNS Sandbox wird geöffnet: Abbildung 30: Menü DNS Sandbox, Zonen-Übersicht Vodafone Internet Manager: Ergänzungshandbuch Seite 30 von 39

31 Beispiel: Resource Records anlegen 5. Klicken Sie auf das Symbol rechts neben dem Zonennamen, um die zugehörigen Resource Records zu bearbeiten. Die RR-Übersicht wird geöffnet: Abbildung 31: RR-Übersicht 6. Klicken Sie auf die Schaltfläche Host Record im Bereich RR Einfügen. Die Editierseite für den Host Record wird geöffnet. 7. Geben Sie ggf. den Hostnamen (hier: home2 ) und die IP-Adresse (im Beispiel eine IPv4-Adresse) für den anzulegenden Host an: Abbildung 32: Host Record editieren Vodafone Internet Manager: Ergänzungshandbuch Seite 31 von 39

32 Beispiel: Resource Records anlegen 8. Bestätigen Sie die Eingaben mit Speichern. Die RR-Übersicht wird erneut geöffnet. 9. Klicken Sie auf die Schaltfläche MX Record im Bereich Einfügen. Die Editierseite für den MX Record wird geöffnet. 10. Geben Sie eine Priorität und in FQDN-Schreibweise (Host und Domäne) den Mail Exchanger ein, auf den der MX-Eintag verweist (hier: der zuvor angelegte Host home2 ): Abbildung 33: MX Record editieren 11. Bestätigen Sie die Eingaben mit Speichern. Die RR-Übersicht, die wieder geöffnet wird, enthält jetzt die beiden neuen Einträge für Host und MX: Abbildung 34: RR-Übersicht mit neuen Records Vodafone Internet Manager: Ergänzungshandbuch Seite 32 von 39

33 Beispiel: Resource Records anlegen 12. Wechseln Sie über die Navigationsleiste im linken Fensterbereich zurück in die Zonen-Übersicht im Menü DNS Sandbox. 13. Prüfen Sie über die Schaltfläche Prüfen die Zonen-Datei darauf, ob die Syntax der neu angelegten RRs in Ordnung ist. Einträge, die rot unterlegt sind, enthalten eine nicht korrekte Syntax. In diesem Fall sollten Sie die Zonendatei des entsprechenden Eintrags über das Dokument-Symbol aufrufen und überprüfen und danach ggf. über das Symbol die fehlerhaften Resource Records anpassen. 14. Wenn die Zonen-Datei korrekt angelegt ist, generieren Sie sie. In der Spalte Status ist jetzt kein grünes Häkchen mehr zu sehen, sondern das Zahnräder-Symbol (im Beispiel für die Zone mustermann-ag.de ): Abbildung 35: Menü DNS Sandbox, Zonen-Übersicht mit neu generierter Zone 15. Markieren Sie die geänderte Zone und klicken Sie anschließend auf die Schaltfläche Checkin im Bereich Aktionen. ACHTUNG Damit übernehmen Sie die Änderungen in den Real-Modus des Menüs DNS und überschreiben dort bestehende gleichnamige Einträge. Diese Änderung können Sie nicht mehr rückgängig machen! 16. Wenn Sie sicher sind, dass Sie die gewählte Zone im Real-Modus des Menüs DNS überschreiben möchten, bestätigen Sie die entsprechende Abfrage. In der Zonen-Übersicht des Menüs DNS wird die geänderte Zone jetzt mit dem Status geändert in Bearbeitung angezeigt. Sobald die Bearbeitung abgeschlossen ist, wird die Zone auf dem Server aktiv:. Vodafone Internet Manager: Ergänzungshandbuch Seite 33 von 39

34 Aufträge 7 Aufträge In diesem Menü fragen Sie den Status von Aufträgen wie z. B. Importen von oder Änderungen an Zonen-Dateien ab. Mit Klick auf das Hauptmenü gelangen Sie direkt zur Suchseite: Abbildung 36: Auftragssuche Sie können nach einzelnen oder mehreren mit UND verknüpften Kriterien suchen, die Sie ins jeweilige Textfeld eingeben, bei Bedarf auch mit Wildcards (* für eine beliebige Zeichenfolge,? für einzelne Zeichen). Gesucht wird in den Inhalten der Felder Administrator, Dienst und Aktion. Im Untermenü Übersicht wird Ihnen angezeigt, welche Art von Auftrag für welche Zone wann und von welchem Administrator angestoßen wurde und in welchem Status sich der Auftrag aktuell befindet: erfolgreich abgeschlossen: fehlgeschlagen: in Bearbeitung: neu angelegt (noch nicht in Bearbeitung): Vodafone Internet Manager: Ergänzungshandbuch Seite 34 von 39

35 Aufträge Abbildung 37: Untermenü Übersicht Zusätzlich können Sie zur Standardsuche eine Erweiterte Suche nutzen, um z. B. nach einem Zeitraum zu suchen, innerhalb dessen der Auftrag ins System eingestellt oder vom System ausgeführt wurde: In das Doppelfeld Einst./Ausführ. geben Sie für den Zeitpunkt der Einstellung/Ausführung bei Bedarf einen Tag im Format TT.MM.JJJJ ein (T = Tag, M = Monat, J = Jahr). Vodafone Internet Manager: Ergänzungshandbuch Seite 35 von 39

36 Einstellungen 8 Einstellungen Das Menü Einstellungen enthält einige allgemeine Untermenüs, die Sie gelegentlich benötigen, allerdings weniger oft als die Menüs DNS und Aufträge. Folgende Untermenüs sind verfügbar: Zugangs-Kennwort Benutzereinstellungen Aktuelle Nachrichten 8.1 Zugangs-Kennwort Im Untermenü Zugangs-Kennwort, das als Standard-Untermenü des Menüs Einstellungen aufgerufen wird, können Sie Ihr Administrator-Kennwort bei Bedarf ändern. Übernehmen Sie das neue Kennwort über die Schaltfläche Speichern. Abbildung 38: Untermenü Zugangs-Kennwort 8.2 Benutzereinstellungen Im Untermenü Benutzereinstellungen legen Sie im Feld Maximale Zeilenzahl fest, wieviel Tabellenzeilen Ihnen in der Zonen-Übersicht (siehe Abschnitt 4.1) angezeigt werden sollen. Mehr als hundert (so die Vorbelegung) sollten es der Übersichtlichkeit halber nicht sein, besser 50. Wenn mehr Datensätze als angezeigt vorhanden sind, gelangt der Anwender über die Datensatznavigation im unteren Fensterbereich bzw. über die Bildlaufleiste rechts dorthin. Außerdem können Sie in die entsprechenden Felder der Registerkarte Ihre Kontaktdaten eingeben. Vodafone Internet Manager: Ergänzungshandbuch Seite 36 von 39

37 Einstellungen Abbildung 39: Untermenü Benutzereinstellungen 8.3 Aktuelle Nachrichten Neue Nachrichten werden Ihnen unmittelbar nach dem Login in den Internet Manager angezeigt. Falls Sie diese nicht bereits dort löschen, können Sie sie auch über Einstellungen Aktuelle Nachrichten einsehen. Sobald Sie über die gleichnamige Schaltfläche bestätigen, dass Sie eine Nachricht gelesen haben, wird diese aus der Liste gelöscht. Auf dieser Registerkarte werden Ihnen aktuelle Nachrichten für die Administratoren des Internet Managers angezeigt, sofern Sie direkt nach dem Einloggen darauf hingewiesen wurden, dass neue Nachrichten vorliegen. Abbildung 40: Untermenü Aktuelle Nachrichten Für die Suche nach aktuellen an Administratoren verfügen Sie über folgende Möglichkeiten: Sie können nach einzelnen oder mehreren mit UND verknüpften Kriterien suchen, die Sie ins jeweilige Textfeld eingeben, bei Bedarf auch mit Wildcards (* für eine beliebige Zeichenfolge,? für einzelne Zeichen). Vodafone Internet Manager: Ergänzungshandbuch Seite 37 von 39

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