Einführung in die Homotoxikologie

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1 Einführung in die Homotoxikologie IAH AC Einführung in die Homotoxikologie IAH 2007 Hinter der Therapie mit antihomotoxischen Arzneimitteln steht das wissenschaftliche Konzept der Homotoxikologie. Es wurde von dem deutschen Arzt Hans-Heinrich Reckeweg entwickelt als ein neuer Ansatz zur Behandlung von Patient und Krankheit. Die Schulmedizin kennt das Konzept des Terrains eines Patienten nicht. Deshalb hat man oft den Eindruck, als würde der Patient ausschließlich nach seinen Symptomen behandelt. 1

2 Ziele Die Grundprinzipien der Homotoxikologie Krankheit und Gesundheit Das Homotoxin Der Ursprung und die Geschichte der Krankheitsevolutionstabelle Die Dynamik einer Krankheit in der Krankheitsevolutionstabelle Das Prinzip der Krankheitsentwicklung IAH Die antihomotoxische Medizin unterscheidet sich in vielen Aspekten von der Schulmedizin. Obwohl oft dieselbe Terminologie verwendet wird, bedeuten die Begriffe doch etwas anderes. Deshalb ist es wichtig zu verstehen, was Krankheit und Gesundheit in der Homotoxikologie bedeuten. In der Homotoxikologie werden die Homotoxine als Krankheitsursachen angesehen. Deshalb sollten wir in der Lage sein, diese zu definieren. Genauere Informationen zu Homotoxinen finden Sie in der Vorlesung IAH AC Homotoxine. Wie wir im Einzelnen in anderen Vorlesungen sehen werden, ist die Krankheitsevolutionstabelle (KET) ein dynamisches Instrument zur Beurteilung der Entwicklung der Krankheit eines Patienten. Es handelt sich dabei um ein unentbehrliches Instrument für den antihomotoxischen Behandlungsansatz. Die Tatsache, dass sich die Krankheit des Patienten über die Zeit verändert und sich die Einordnung seiner Krankheit in der Tabelle ändert, ist extrem wichtig. Die Behandlung des Patienten und die Wahl des richtigen homotoxikologischen Arzneimittels hängt davon ab. 2

3 Der Begründer der Homotoxikologie: Dr. H.-H. Reckeweg IAH 2007 Dr. Hans-Heinrich Reckeweg ist der Begründer der Homotoxikologie. Seine umfangreichen Forschungsergebnisse und Veröffentlichungen machten die Homotoxikologie zu einem weltweit verbreiteten Behandlungsansatz in der Medizin. Nicht nur die Theorie, sondern auch die tagtägliche Anwendung der antihomotoxischen Arzneimittel wird heute in über 70 Ländern der Welt praktiziert. Homotoxikologen treiben die Forschung weltweit voran und sorgen dafür, dass die Homotoxikologie zu einem akzeptierten Ansatz in der modernen Medizin geworden ist. Dr. Reckewegs Überzeugung brachte viele Ärzte dazu, ihre Patienten nach einem anderen Ansatz zu behandeln. Auch heute noch, über 20 Jahre nach seinem Tod, ist die Homotoxikologie ein hoch angesehenes Konzept in der Komplementärmedizin und öffnet immer mehr Schulmedizinern die Augen. So ist es Dr. Reckeweg gelungen, seinen Traum zu realisieren: eine Brücke zwischen Schul- und Komplementärmedizin zu bauen. 3

4 Ich werde einmal die Homöopathie mit der Schulmedizin verschmelzen H.-H. Reckeweg IAH Die Homotoxikologie ist ein sehr gut verständliches Konzept, sowohl für Komplementärmediziner als auch für schulmedizinisch orientierte Ärzte. Auch wenn es manchmal den Anschein hat, als wären die beiden Medizinrichtungen unvereinbar, sehen wir heute, dass sich die schulmedizinisch ausgebildeten Ärzte immer mehr der antihomotoxischen Medizin öffnen. Klassische Homöopathen hingegen fühlen sich nicht mehr so streng an die klassische Einzelmittelverordnung gebunden. Verantwortlich dafür sind Fortschritte in der Molekularbiologie, die die Wirkmechanismen der antihomotoxischen Medizin deutlicher gemacht haben. Dr. Reckeweg konnte tatsächlich eine Brücke zwischen Schul- und Komplementärmedizin bauen. Dadurch hat er eine integrative Plattform geschaffen, die in der medizinischen Alltagspraxis leicht umzusetzen ist. 4

5 Was ist Homotoxikologie? IAH 2007 Lassen Sie uns jetzt die Grundprinzipien der Homotoxikologie näher betrachten. Was ist die Homotoxikologie und wie unterscheidet sich ihr Ansatz zur Behandlung von Patient und Krankheit von der Schulmedizin? 5

6 HOMO TOXIKO LOGIE Mensch Gift Lehre IAH Der Begriff Homotoxikologie leitet sich von drei Worten ab: homo bedeutet Mensch, toxiko stammt von Toxin = Gift und logie schließlich vom Griechischen logos, was Lehre bedeutet. Zusammenfassend können wir also Homotoxikologie als die Lehre vom Einfluss von Giften auf den Menschen beschreiben. 6

7 Die Homotoxikologie befasst sich mit dem Einfluss von Homotoxinen auf den menschlichen Organismus. Die Homotoxikologie ist eine Brücke zwischen Komplementär- und Schulmedizin. IAH 2007 In der Homotoxikologie befassen wir uns mit der Art und Weise, wie die Anwesenheit von Homotoxinen die Zellfunktionen und damit die Funktion des gesamten menschlichen Organismus beeinflusst. Die Reaktion bzw. Starre der Abwehrmechanismen gegen das Homotoxin legt den klinischen Zustand fest, in dem sich der Patient befindet. Symptome sind ein Ausdruck der Bemühungen des Körpers, die Giftstoffe zu beseitigen. Da der Ansatz der Homotoxikologie ein klinischer bleibt, wird der Wirkmechanismus dieser Art von Medikamenten erforscht. Die Homotoxikologie ist mit der Schulmedizin eng verbunden und für interessierte schulmedizinisch ausgerichtete Ärzte nachvollziehbar, da die den antihomotoxischen Präparaten zugrunde liegenden Wirkmechanismen mit den molekularbiologischen Modellen der Schulmedizin erklärt werden können. Andererseits, und das steht im Gegensatz zu konventionellen Arzneimitteln, enthalten die meisten antihomotoxischen Präparate Mikro- oder sogar Nanodosen von Wirkstoffen und sind deshalb nicht toxisch. Kaum Nebenwirkungen und Gegenanzeigen, keine Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten, sicher und wirksam - wegen all dieser Merkmale fällt die Homotoxikologie in den Bereich der komplementären, sanften Medizin. So baut die Homotoxikologie die Brücke zwischen Schul- und Komplementärmedizin. Die Brücke verbindet hierbei die präzise schulmedizinische Diagnose und die sanfte, ungiftige komplementärmedizinische Behandlung. 7

8 Homotoxikologischer Krankheitsbegriff Erkrankungen sind der Ausdruck biologisch sinnvoller Abwehrmechanismen gegen endogene und exogene Homotoxine bzw. Ausdruck der Anstrengungen des Organismus, eine toxische Schädigung auszugleichen. IAH Die Homotoxikologie versteht Krankheit als Reaktion des Körpers auf schädliche Homotoxine. Was wir als klinische Symptome der Erkrankung sehen, ist das, was sichtbar wird, nachdem das Abwehrsystem auf die Bedrohung reagiert hat. Das bedeutet, dass Krankheit nicht das Vorliegen von Symptomen an sich ist, da man diese nur als Beleg für die anhaltende Abwehraktivität ansehen sollte. Solange klinische Symptome nur als eine Bedrohung für die Lebensqualität des Patienten angesehen werden, und die ganze Behandlung auf die Beseitigung dieser Symptome ausgerichtet bleibt, werden die Ergebnisse oberflächlicher Natur sein. Tatsächlich wird die Gesundheit des Patienten auf lange Sicht mit einer Hypothek belastet. Eine biotherapeutische Behandlung berücksichtigt die ursächlichen Homotoxine und setzt durch die Stimulierung der körpereigenen Abwehr an den wirklichen Krankheitsursachen an. Biotherapie ist immer eine Regulations- und nie eine unterdrückende Therapie. 8

9 Homotoxikologischer Krankheitsbegriff Erkrankungen sind der Ausdruck eines biologisch sinnvollen Abwehrmechanismus gegen endogene und exogene Homotoxine bzw. Ausdruck der Anstrengungen des Organismus, eine toxische Schädigung auszugleichen. IAH Ausdruck: Was wir sehen ist nicht, was wir bekommen. Die Symptome sind nur das Ergebnis einer Abwehraktivität des Organismus gegen Giftbelastungen. Wenn zum Beispiel eine Entzündung vorliegt, bedeutet eine kausale Behandlung, dass wir uns des die Entzündung auslösenden Homotoxins annehmen müssen, was sich durch eine Regulierung der Abwehrkraft erreichen lässt. Eine ausschließliche Unterdrückung der Symptome ist vergleichbar mit dem Herunterdrücken eines Eisberges unter die Wasseroberfläche in der Hoffnung, dass er nie wieder auftaucht. Sobald er nicht mehr nach unten gedrückt wird, taucht der Eisberg aber wieder auf. Dieses Phänomen erklärt das Wiederauftreten von Krankheiten in der Schulmedizin. Hier noch ein anderer Vergleich. Klinische Symptome sind nur der Ausdruck von etwas Tieferem, so wie die Worte, die jemand sagt, nur ein Ausdruck seiner Gedanken sind. Die Unterdrückung der Worte, ein Redeverbot, kann niemals die Ursache, die zum Sprechen führt, d. h. die Gedanken des Redners, verändern. Die Gedanken des Redners stellen die Ursache der gesprochenen Worte dar. Eine Behandlung der Psyche, wie sie in der Psychotherapie erfolgt, wird ganz automatisch zu anderen Ausdrücken führen. Genauso stellt sich die Unterdrückung des Fiebers bei viralen Erkrankungen kurzfristig als wirksam dar. Langfristig wird dies aber nur die Virusvermehrung steigern, da Fieber aufgrund des Wirkoptimums von Zytokinen bei diesen höheren Temperaturen eine mikrobiostatische Wirkung hat. 9

10 Homotoxikologischer Krankheitsbegriff Erkrankungen sind der Ausdruck eines biologisch sinnvollen Abwehrmechanismus gegen endogene und exogene Homotoxine bzw. Ausdruck der Anstrengungen des Organismus, eine toxische Schädigung auszugleichen. IAH Biologisch: Bios bedeutet Leben, logos bedeutet Wort, Lehre" oder auch Regel". "Biologisch" bedeutet "im Einklang mit den Regeln des Lebens". Jede therapeutische Maßnahme, die dieser biologischen Tatsache zuwiderläuft, wendet sich gegen die Grundlagen des Lebens. Wenn wir eine Entzündung unterdrücken, dieser Entzündungsprozess jedoch Homotoxine und deren negativen Einflüsse auf die Gewebe beseitigen sollte, haben wir einen Reinigungsprozess gestoppt und die Auswirkungen der Vergiftung bleiben bestehen. Indem die durch einen Entzündungsprozess bewirkte Reinigung blockiert wird, ergreift man eine Maßnahme gegen das Leben, da die Homotoxine bestehen bleiben und langfristig zu einer tieferen Vergiftung führen, d. h., die Wirkungen der Homotoxine verlagern sich von der extrazellulären Matrix stärker in die Zelle hinein. 10

11 Homotoxikologischer Krankheitsbegriff Erkrankungen sind der Ausdruck eines biologisch sinnvollen Abwehrmechanismus gegen endogene und exogene Homotoxine bzw. Ausdruck der Anstrengungen des Organismus, eine toxische Schädigung auszugleichen. IAH Sinnvoll: Dieses Wort ist außerordentlich wichtig im Rahmen des homotoxikologischen Krankheitsbegriffs. Es bringt zum Ausdruck, dass die Reaktion des Abwehrsystems proportional ist zur Notwendigkeit, das Ziel zu erreichen. Dies schließt alle regulativen Aspekte, auf die sich die Homotoxikologie bezieht, mit ein. Die Mobilisierung der Abwehr wird das Maß annehmen, das für das Erreichen des Ziels erforderlich ist. In den meisten Fällen besteht dies in der Beseitigung des Homotoxins und der von diesem gezeigten negativen, interaktiven Aktivität mit der Zelle und deren Umgebung, so dass die Homöostase wiederhergestellt wird. Die Regulierung des Aktivitätsausmaßes geschieht über einen komplexen Mechanismus von selbstregulierenden Systemen, die untereinander in Beziehung stehen, wobei viele verschiedene Mediatoren und Rückkopplungssysteme zum Einsatz kommen. Die meisten Reaktionen des Abwehrsystems sind sinnvoll, aber es ist auch möglich, dass unangemessene Reaktionen (nicht sinnvolle) auftreten und eigenständige Krankheiten hervorrufen. So stellen beispielsweise Autoimmunkrankheiten eine unangemessene Reaktion des Abwehrsystems dar. Das Immunsystem greift körpereigene Gewebe an, für die unter normalen Umständen eine Toleranz besteht, so dass kein Angriff erfolgt. Dasselbe gilt für allergische Reaktionen wie z. B. Heuschnupfen. Die Reaktion des Abwehrsystems steht in keinem Verhältnis zur Gefahr, die von dem Aggressor (dem Staub oder den Pollen) ausgeht, und ist deshalb nicht sinnvoll. 11

12 Homotoxikologischer Krankheitsbegriff Erkrankungen sind der Ausdruck eines biologisch sinnvollen Abwehrmechanismus gegen endogene und exogene Homotoxine bzw. Ausdruck der Anstrengungen des Organismus, eine toxische Schädigung auszugleichen. IAH Das Abwehrsystem dient dazu, den Körper vor Giftbelastungen zu schützen. Seine Funktion beschränkt sich nicht nur auf Situationen, in denen ein Antigen in den Körper eindringt. Das Abwehrsystem sollte in ständiger Bereitschaft stehen. Im Falle einer Störung der Homöostase kann es so die angemessene Reaktion einleiten, sei sie nun immunologischer, hormoneller, enzymatischer oder sonstiger Natur. Nur durch ständige Bereitschaft und Wachsamkeit ist eine wirksame und sinnvolle Abwehr möglich. Ein Versagen des Systems führt zur Vergiftung. Die Regulationsmechanismen unterliegen einer strengen Kontrolle durch positive und negative Rückkopplungssysteme. Eine Blockierung oder Umgehung dieser Rückkopplungssysteme verhindert die Regulation und führt zu chronischen Krankheiten. 12

13 Homotoxikologischer Krankheitsbegriff Erkrankungen sind der Ausdruck eines biologisch sinnvollen Abwehrmechanismus gegen endogene und exogene Homotoxine bzw. Ausdruck der Anstrengungen des Organismus, eine toxische Schädigung auszugleichen. IAH Wir definieren als Homotoxine ALLE Substanzen, die auf den menschlichen Organismus toxisch wirken (Homo=Mensch, Toxin=Gift). Die Toxizität kann dabei durch eine direkte biochemische Wirkung auf molekularer Ebene, eine körperliche Blockade oder sogar durch eine störende Interaktion hervorgerufen werden. So interessiert uns nicht nur das Homotoxin selbst, sondern auch, ja vielleicht sogar noch mehr, die Wirkung, die es (selbst aus der Ferne) auf die Zelle auszuüben vermag. Wir unterscheiden endogene und exogene Homotoxine. Bei den exogenen Homotoxinen handelt es sich um Substanzen, die per definitionem bereits unter gewissen Umständen für den menschlichen Organismus toxisch sind (siehe vorherige Folie). Einige sind seit langem allgemein bekannt (Nikotin, Alkohol, Drogen in vieler Hinsicht), andere sind weniger bekannt (Aromastoffe, Farbstoffe, Süßstoffe in Lebensmitteln) oder auch ganz unbekannt (Kadmium, Ausdünstungen von Klebern, Gase, Strahlung, ). Endogene Homotoxine entstehen im Körper selbst. Dabei handelt es sich dann in der Regel um Zwischen- oder Abfallprodukte von Stoffwechselprozessen (z. B. CO 2 ). Andere endogene Homotoxine sind die Folge eines hormonellen Ungleichgewichts (z. B. Östrogen/Progesteron), der Hemmung bzw. des Mangels eines Mediators oder Zwischenprodukts (z. B. Insulin bei Diabetes mellitus, Serotonin bei Depression) oder einer zu schnellen Wiederaufnahme (z. B. der niedrige Serotoninspiegel bei Depression) bzw. des genauen Gegenteils, einer zu sehr gesteigerten, wiederholten Stimulation aufgrund eines Mediator-Überangebots (z. B. Schilddrüsenhormon bei Hyperthyreose). Entscheidend ist die störende oder blockierende Wirkung des Homotoxins auf die normale Funktion des Organsystems, die interaktive Steuerung oder das Regulationssystem (Hormonsystem, Nervensystem, ) Nähere Informationen zu Homotoxinen finden Sie in der Vorlesung IAH AC-Ausleitung und Entgiftung. 13

14 IAH Die Krankheitsevolutionstabelle (früher als Sechs-Phasen-Tabelle bezeichnet) ist ein Instrument zur Beurteilung der Entwicklung der Krankheit eines Patienten. Der richtige Einsatz der Tabelle in der Praxis ermöglicht dem Arzt, die Schwere der Erkrankung einzuschätzen und einen wirksamen Therapieplan zu erstellen. Die Tabelle, die hier auf dem Bild zu sehen ist, war die erste, ursprüngliche Krankheitsevolutionstabelle bzw. Sechs-Phasen-Tabelle von Reckeweg, die aus dem Deutschen ins Englische übersetzt wurde (deutsche Version 1957). 14

15 IAH Auf der horizontalen Achse in dieser Erstversion sehen wir sechs Phasen. Die Inflammationsphase (der jetzt gebräuchliche Name) heißt Reaktionsphase, weil der Körper auf das Homotoxin reagiert. Die jetzige Dedifferenzierungsphase (Umkehrung der embryologischen Differenzierung der Zellen) hieß Neoplasmaphase aufgrund der Gewebeneubildung in Tumoren. Interessant ist auch, dass es damals 2 Blöcke mit jeweils 3 Phasen gab, die durch einen Biologischen Schnitt getrennt wurden. Auf der linken Seite des Schnitts finden sich alle Krankheiten, bei denen die ursächlichen Homotoxine bzw. deren Wirkungen extrazellulär sind. Rechts davon ist das Vorkommen bzw. die Wirkung des Homotoxins hauptsächlich intrazellulär. Der Bezug zur extrazellulären Matrix (ECM), oder auch lebenden Matrix, um den wir jetzt in der modernen Histologie wissen, existierte in der Zeit der Entstehung dieser Tabelle (1957) noch nicht, da dieses Konzept noch nicht bekannt war (Grundregulationssystem, Pischinger, 1975). Reckeweg verwies auf die extrazelluläre Matrix, indem er die mesenchymale Ebene als eine getrennte Ebene mit einschloss (das Mesenchym sollte unter der mesodermalen Schicht sein). Die Matrix gewann aber erst in einer neuen Sechs-Phasen-Tabelle Anfang der 90-ziger Jahre an Bedeutung. Heute wissen wir, dass die lebende Matrix sich aus drei Ebenen zusammensetzt, die miteinander interagieren: die extrazelluläre, die intrazelluläre und die intranukleäre Matrix. Wir werden darauf später in dieser Vorlesung eingehen und dies noch detaillierter in der Vorlesung IAH AC Lebende Matrix, Histologie und Physiologie erörtern. Da Dr. Reckeweg ein starkes Interesse an der Toxikologie hatte, gibt es nur einige wenige Bezugnahmen auf psychiatrische Krankheitsbilder. Auch diese unterscheidet sich völlig von der neuesten Version der Tabelle. 15

16 IAH Auf der vertikalen Achse sehen wir die drei embryologischen Schichten: Ektoderm, Entoderm und Mesoderm. Wie schon bei der vorherigen Folie erwähnt, bezieht sich das Mesenchym auf die Vorstufe dessen, was später die extrazelluläre Matrix genannt wird. Aus rein embryologischer Sicht sollte es unter Mesoderm eingeordnet sein und nicht als eine getrennte Gewebedifferenzierung in Erscheinung treten. Die Klassifikation der Phasen und embryologischen Schichten (und der sich daraus ergebenden Gewebe) ist besonders wichtig. Reckeweg war in dieser Hinsicht eindeutig von Hering inspiriert, da sich beide auf das Heringsche Gesetz in der Homöopathie beziehen. Das Heringsche Gesetz besagt, dass Krankheiten sich im Verlauf von außen nach innen, von weniger wichtigen zu wichtigeren Organen und Geweben und von nicht zellulären zu zellulären Krankheiten entwickeln. 16

17 Zweite Tabelle der Homotoxikosen Gesundheit Humorale Phasen Matrix Phasen Krankheiten Zelluläre Phasen Gewebe Ektoderm Entoderm Mesenchym Exkretion Imprägnation Inflammation Deposition B I O L O G I S C H E R Degeneration Dedifferenzierung Mesoderm Interzellulär S C H N I T T Intrazellulär IAH Ende der achtziger Jahre wurden grundsätzliche Veränderungen an der bestehenden Tabelle vorgenommen. Um diese zu verstehen, müssen wir uns einige histologische Aspekte ins Gedächtnis rufen, die damals entdeckt und eingeführt wurden. Die Hauptveränderung war die Hinzunahme der Matrixphasen zum bestehenden Konzept von Reckeweg. 17

18 Das Terrain des Patienten «La bactérie n est rien, c est le terrain qui fait tout.» Bakterien sind nichts, das Terrain ist alles Claude Bernard 19. Jahrhundert IAH Im 19. Jahrhundert entwickelte der französische Histologe Claude Bernard den Begriff des internen Terrains bzw. internen Milieus. Er bezog sich dabei auf die direkte Umgebung der Zelle, sowohl in struktureller als auch in physiologischer Hinsicht. Die Lebensqualität einer Zelle steht in einem direkten Zusammenhang mit der Reinheit ihrer unmittelbaren Umgebung, weil die Zelle aus dieser ihre Nährstoffe und Energie bezieht und in diese ihre Abfallprodukte entsorgt. Selbst Louis Pasteur, der Entdecker der Mikroorganismen in der modernen Medizin, bezog sich auf Claude Bernard und erwähnte, dass eine bakterielle Infektion in einem engeren Zusammenhang mit einem veränderten internen Milieu bzw. Terrain eines Patienten stehe als mit der Anwesenheit von Bakterien oder anderen Mikroorganismen. Nicht die Bakterien sind als eigentliche Ursache einer bakteriellen Infektion anzusehen, sondern das innere Terrain eines Patienten, das zu einem die Vermehrung von Mikroorganismen fördernden Kulturmedium wird. Deswegen stellen aus seiner Sicht Antibiotika keine ursächliche Behandlung für alle Patienten (individuelles Terrain) dar. In einem sehr guten Terrain kann ein Antibiotikum eine rein symptomatische Behandlung sein, da die Gabe des Antibiotikums in diesem Fall eigentlich unnötig ist. Antibiotika hemmen direkt die Vermehrung der Bakterien. Eine kausale Behandlung wäre eine Reinigung des Terrains, die dafür sorgt, dass die Wachstumsbedingungen für Bakterien schlecht sind und deren Vermehrung durch Mangel verhindert wird. Davon würde das Abwehrsystem profitieren, da im selben Zeitraum weniger Aggressoren zu beseitigen wären, und vor allem: ein sauberes und genau richtiges Terrain beugt einem Rückfall vor. 18

19 Organparenchymzelle Basalmembran Grundsubstanz Axon Kollagen Abwehrzelle Elastin Fibroblast Virchow Das Pischinger-System Mastzelle Kapillare Axon Endokrinium Biorhythmus ZNS Pischinger IAH Beim inneren Terrain von Claude Bernard handelt es sich um eine histologische Gegebenheit. In der modernen Histologie wird es heute als lebende Matrix (LM) bezeichnet, die sich aus verschiedenen Ebenen bzw. Komponenten zusammensetzt (extra-, intrazellulär und intranukleär). Die extrazelluläre Matrix stellt eine Übertragungszone zwischen allen regulativen Systemen und der Zelle dar. Nerven, Kapillaren, Lymphgefäße alle enden oder beginnen in der ECM. Keine dieser Strukturen endet oder hat ihren Ursprung in der Zelle. Interaktionen zwischen den verschiedenen Systemen (Nervensystem, Blutstrombahn, Abwehrsystem, Grundstruktur ) finden in Form eines Austauschs hoch differenzierter Mediatoren statt, der über die extrazelluläre Matrix (ECM) steuernd einwirkt. Auf diese Weise steht die Zelle in einer direkten Beziehung zur extrazellulären Matrix und die Qualität von Funktion und Möglichkeiten hängt von der Reinheit der ECM und deren Übertragungsqualitäten ab. Genauere Informationen dazu finden Sie in der Vorlesung IAH AC Histologie und Physiologie der Lebenden Matrix. 19

20 IAH Die extrazelluläre Matrix selbst besteht aus einem engmaschigen, dreidimensionalen Netz aus Proteoglykanen und Glykosaminglykanen (Mukopolysacchariden). Ein Proteoglykan weist ein Hyaluronsäuremolekül auf, an dem über Verbindungsproteine das Kernprotein befestigt ist. Horizontal sind in Form baumartiger Strukturen Querproteine angebracht, die Zuckerkomplexe (Glykosaminoglykane, z. B. Chondroitinsulphat) tragen. Genauere Informationen zu den Matrixstrukturen finden Sie auch in der Vorlesung IAH AC Histologie und Physiologie der Lebenden Matrix. 20

21 Zweite Tabelle der Homotoxikosen Gesundheit Humorale Phasen Matrixphasen Krankheit Zelluläre Phasen Gewebe Ektoderm Entoderm Mesenchym Mesoderm Exkretion Imprägnation Inflammation Interzellulär Deposition B I O L O G I S C H E R S C H N I T T Degeneration Dedifferenzierung Intrazellulär IAH Der Hauptgrund für die Einführung der Matrix in die Sechs-Phasen-Tabelle in den achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts bestand darin, dass die Homotoxikologen damals der Überzeugung waren, die Ablagerung (Deposition) der Homotoxine fände in der Matrix statt. Heute stellen wir natürlich diese Annahme in Frage. In dieser Version der Tabelle blieb auch die embryologische Klassifikation der Gewebe erhalten (wie in der Tabelle von Dr. Reckeweg), aber die Phasen wurden in 3 Blöcke mit jeweils 2 Phasen eingeteilt. Abweichend von dem ursprünglichen, die Tabelle in zwei Blöcke (humorale und zelluläre Phasen) teilenden Schnitt, wurde nun die Tabelle in 3 Blöcke gegliedert, und damit die Matrix als eine histologische Gegebenheit integriert (humorale, Matrix- und zelluläre Phasen). Um die Phasen korrekter zu benennen wurde die Reaktionsphase zur Inflammationsphase, da die Reaktion des Abwehrsystems in der zweiten Phase eine Entzündung (Inflammation) ist. Die Neoplasmaphase wurde aufgrund der omnipotenten Eigenschaften der dedifferenzierenden Zelle (das Gegenteil der embryologischen pluripotenten Stammzelle) zu Dedifferenzierungsphase umbenannt. 21

22 Die sechs Phasen der Homotoxikosen Exkretion: Ausscheidung von toxischen Produkten Inflammation: Reinigung eingeleitet durch Aktivierung des Abwehrsystems Deposition: Lagerung von toxischen Produkten im Extrazellulärraum Imprägnation: die Hauptwirkung der Vergiftung wird intrazellulär; die Beeinträchtigung der Enzymsysteme beginnt Degeneration: die Vergiftung zerstört die Zelle Dedifferenzierungsphasen: die Zelle dedifferenziert zu einer undifferenzierten Zelle, Neoplasmen entstehen IAH Hier sehen Sie die Hauptcharakteristika der sechs Phasen der Tabelle. Wir werden uns die Besonderheiten der einzelnen Phasen später genauer ansehen. 22

23 Der Biologische Schnitt kennzeichnet den Unterschied zwischen extrazellulärer und intrazellulärer Vergiftung. Aus organischer Sicht stellt der Biologische Schnitt häufig die Grenze dar, jenseits derer eine Schädigung irreversibel wird. IAH 2007 Der Biologische Schnitt ist die imaginäre Linie, die die Depositionsphase und Imprägnationsphase in der früheren Sechs-Phasen-Tabelle von Dr. Reckeweg trennt. Dieser Schnitt verläuft somit durch die Mitte der Sechs-Phasen-Tabelle und durch die Mitte der Matrixphasen. Es handelt sich hier nicht um eine einfache Trennlinie. Sie hat Symbolwert und ihr strategischer therapeutischer Wert ist enorm. Jede den Biologischen Schnitt überschreitende Giftwirkung verursacht einen oftmals irreparablen Zellschaden. Entweder das Homotoxin selbst oder dessen Wirkung gefährdet die Zellgesundheit aufgrund des zerstörerischen Einflusses auf Zellkern und interzelluläre Strukturen. Deshalb ist der Biologische Schnitt die Trennlinie zwischen Erkrankungen mit einer guten Prognose und solchen mit ungewisser Prognose, zwischen relativer intrazellulärer Integrität und Unversehrtheit und einer intrazellulären Vergiftung bzw. eines Mangelzustands, zwischen reparabler Funktionshemmung und irreparablem Schaden. Im Großen und Ganzen kann man auch sagen, dass er die Trennlinie zwischen überwiegend akuten und überwiegend chronischen Pathologien darstellt. Wird der Biologische Schnitt überschritten, muss die Therapie mehr in die Tiefe gehen. Schließlich können die Phasen links vom Schnitt vollständig ausheilen, wenn die körpereigene Abwehr richtig angeregt und adäquate Ableitung und Entgiftung erreicht wird. Es kommt nicht nur zu einer Rückbildung der klinischen Symptome, sondern zu einer Veränderung des Terrains des Patienten, die neuen Angriffen und Vergiftungen weniger Chancen einräumt. Rechts vom Biologischen Schnitt ist die Zelle beteiligt, möglicherweise sogar geschädigt. An dieser Stelle müssen die 3 Säulen der Homotoxikologie in die Therapiestrategie einbezogen werden. Diese 3 Säulen sind: 1. Ausleitung und Entgiftung, 2. Immunmodulation und 3. Zellaktivierung und Organregulation. 23

24 Der Biologische Schnitt kennzeichnet den Unterschied zwischen extrazellulärer und intrazellulärer Vergiftung bzw. deren Folgen, zwischen Selbstregulation und Kompensation. Aus organischer Sicht stellt der Biologische Schnitt häufig die Grenze dar, jenseits derer eine Schädigung irreversibel wird. IAH 2007 Rechts vom Biologischen Schnitt muss sich die Behandlung darauf konzentrieren, die intrazelluläre Dysfunktion zu beheben, die durch Vergiftungsprozesse hervorgerufen wurde, welche durch die intrazelluläre Präsenz des Homotoxins bzw. durch eine extrazelluläre Präsenz des Homotoxins mit einer intrazellulär destabilisierenden Wirkung entstanden ist (z. B. durch Stimulation der Zellatmung mittels Gabe von Katalysatoren des Zitronensäurezyklus oder durch Organunterstützung mittels Composita-Präparaten). Dazu gehört auch die Reinigung des Interstitiums (Ausleitung) und die Kompensation von permanenten Zellschäden in Folge der fortgeschrittenen intrazellulären Vergiftung (soweit dies möglich ist). Darüber hinaus müssen oftmals immunmodulierende therapeutische Maßnahmen (z. B. entzündungsregulierende Medikamente) und ausleitende und entgiftende Maßnahmen getroffen werden (gemäß den drei Säulen der Homotoxikologie). Letztendlich versuchen wir, die Fähigkeit des Organismus zur Selbstregulation wiederherzustellen. Die beiden Phasen, die an den Biologischen Schnitt auf der linken und rechten Seite der Tabelle angrenzen, zeichnen sich durch symptomfreie Latenzzeiten aus, die dafür verantwortlich sind, dass eine den Biologischen Schnitt überschreitende Entwicklung oftmals unbemerkt verläuft. Aus diesem Grund gestaltet sich die Behandlung der Depositions- und Imprägnationsphasen für den Biotherapeuten ausgesprochen schwierig, da die Symptome nicht immer den Schweregrad der Erkrankung widerspiegeln. In diesen mittleren Phasen sind die Möglichkeiten einer therapeutischen Evaluation durch den anscheinenden Mangel an Symptomen oft recht vage. Eine Behandlung ist erforderlich, obwohl der Patient keine klinischen Symptome aufweist. Dies wird vielfach von Betroffenen als völlig unnötig erachtet. Warum jemanden behandeln, der sich nicht krank fühlt? Zusätzlich zur Aktivierung des Abwehrmechanismus auf Ebene des extrazellulären Raums ist die Ausleitung ein entscheidender Faktor. Manchmal werden Entzündungsprozesse sogar bewusst angeregt, um eine rasche Reinigung der vergifteten Gewebe zu erreichen. Eine solche Entzündung kann auch spontan als ein Aspekt des Heilungsprozesses auftreten. Wir bezeichnen dies als eine forcierte bzw. spontane Entwicklung in Richtung Gesundheit bzw. als eine Symptomverschiebung im guten Sinne. 24

25 HUMORALE PHASEN MATRIXPHASEN ZELLULÄRE PHASEN Organsystem Exkretionsphasen Inflammationsphase Depositionsphasen Imprägnationsphasen Degenerationsphasen Dedifferenzierungsphase Haut Schweißausbruch Akne Naevi Allergie Sklerodermie Melanom Nervensystem Konzentrationsstörungen Meningitis Zerebralsklerose Migräne Morbus Alzheimer Gliosarkom Sensorisches System Bewegungsorga ne Tränen, Otorrhoe Konjunktivitis, Otitis media Chalazion, Cholesteatom Iridozyklitis, Tinnitus Makula-Degeneration, Anosmie Amaurosis, Malignome Gelenkschmerzen Epikcondylitis Exostosen Chronische Polyarthritis Spondylose Sarkom, Chondrom Atemwege Husten, Auswurf Bronchitis, akut Silikose, Raucherlunge Chronisch (obstruktive) Bronchitis Herz-Kreislauf- System Gastrointestinal -trakt Urogenitalsystem Funktionelle Herzbeschwerden Sodbrennen Bronchiektasie, Emphysem Bronchialkarzinom Endokarditis, Koronare Herzerkrankung Herzinsuffizienz Myokardinfarkt Endotheliom Perikarditis, Myokarditis Gastroenteritis, Gastritis Hyperplastische Gastritis Chronische Gastritis, Verdauungsstörungen Polyurie Harnwegsinfekt Harnsteine, Nierensteine Chronischer Harnwegsinfekt Blut Retikulozytose Leukozytose, Eiterung Polyglobulie, Thrombozytose Lymphsystem Lymphödem Lymphangitis, Tonsillitis, Lymphadenitis Stoffwechsel Elektrolytverschiebung Störungen des Lipidstoffwechsels Lymphknotenschwellung Aggregationsstörung Insuffizienz des Lymphsystems Atrophische Gastritis, Leberzirrhose Schrumpfniere Anämie, Thrombozytopenie Fibrosierung Magenkarzinom, Kolonkarzinom Karzinome Leukämie Lymphome, Hodgkin-/Non- Hodgkin-Lymphom Gicht, Adipositas Metabolisches Syndrom Diabetes mellitus Reaktionsstarre Hormonsystem Globusgefühl Thyreoiditis Struma, Adenom Thyreotoxikose, Glukoseintoleranz Immunsystem Infektanfälligkeit Immunschwäche, akute Infekte Psyche Reaktionsschwäche Autoimmunerkrankung, Immuninsuffizienz, chronische Infekte Klimakterische Beschwerden AIDS Schilddrüsenkarzinom Reaktionsstarre Alteration* Reaktion* Fixierung* Chronifizierung* Defizite* Entkopplung* Funktionelle psychische Störung, Nervosität Reaktive depressive Syndrome, hyperkinetisches Syndrom Psychosomatische Manifestation, Neurosen, Phobien, neurotische Depression B I O L O G I S C H E R S C H N I T T Endogene Depression, Psychose, Angstneurose, organisches Psychosyndrom Schizophrene Defektzustände, Schwachsinn Manie, Katatonie *Phasenbezeichnungen der Psyche 2000 by Biologische Heilmittel Heel GmbH IAH Der Körper geht auf sechs verschiedene Arten mit Homotoxinen um. Dr. H.-H. Reckeweg ordnete die Homotoxikosen (Krankheiten) in diesen dynamischen Rahmen ein, den er die Sechs-Phasen- Tabelle der Homotoxikosen nannte. Im Verlauf kann sich eine Erkrankung von den Exkretionsüber die Inflammations- (früher als Reaktionsphasen bezeichnet) in die Depositionsphase entwickeln. Darauf folgt eine Entwicklung von der Imprägnations- über die Degenerations- zu den Dedifferenzierungsphasen (früher als Reaktionsphasen bezeichnet). Der Körper kann dabei einige Phasen überspringen, d. h. die Entwicklung kann stattfinden, ohne dass Symptome aus diesen Phasen in Erscheinung treten. Das System der Sechs-Phasen-Tabelle ermöglicht es uns nicht nur, den Schweregrad einer Erkrankung (Grad der Vergiftung und der Reaktion des Körpers auf diese Vergiftung) zu erfassen, sondern auch therapeutische Vorhersagen (Prognosen) zu treffen. Die Sechs-Phasen-Tabelle bietet dem Behandler eine klare Einordnung der Erkrankung und ermöglicht es ihm, jede Änderung der Symptome richtig zu interpretieren. Zusätzlich zu ihrem Wert als Beurteilungs- oder Bestimmungsinstrument für den Therapeuten ist sie auch von grundlegender Bedeutung für die Ermittlung der antihomotoxischen Präparate (die meisten Produkte beziehen sich direkt auf einen bestimmten Zustand des Organismus), die die Stimulierung einer günstigen Entwicklung in der schnellstmöglichen Zeit ermöglichen. Die besagten sechs Phasen werden drei Gruppen zu je zwei Phasen zugeordnet (die humoralen, Matrix- und zellulären Phasen), die in der Mitte der Matrixphasen vom Biologischen Schnitt geteilt werden. Wird der Biologische Schnitt überschritten, weist das darauf hin, dass die Homotoxine oder deren Wirkungen eine Entwicklung von extrazellulär nach intrazellulär durchmachen, oder anders ausgedrückt, dass die Homotoxine, die ursprünglich außerhalb der Zelle waren, sich in die Zelle hinein bewegen bzw. das Homotoxin als Substanz sich außerhalb der Zelle befindet, seine Giftwirkung sich aber hauptsächlich in der Zelle abspielt. 25

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