Kooperationskalender für Kindergarten und Grundschule

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1 FORUM VERLAG HERKERT GMBH Mandichostraße Merching Telefon: 08233/ Kooperationskalender für Kindergarten und Grundschule Liebe Besucherinnen und Besucher unserer Homepage, wir freuen uns, dass Sie sich für unsere Produkte interessieren. Im Folgenden finden Sie eine Leseprobe aus unserem Produkt Kooperationskalender für Kindergarten und Grundschule. Falls Sie noch nähere Informationen wünschen oder gleich über die Homepage bestellen möchten, klicken Sie einfach auf den Button Zur Bestellung oder wenden sich bitte direkt an: FORUM Verlag Herkert GmbH Mandichostr Merching Telefon: / Telefax: / Alle Rechte vorbehalten. Ausdruck, datentechnische Vervielfältigung (auch auszugsweise) oder Veränderung bedürfen der schriftlichen Zustimmung des Verlages.

2 Seite a) Was fehlt? Bei diesem Spiel geht es darum, dass immer ein Kind erkennen muss, welcher Gegenstand bzw. welche Gegenstände fehlen. Dabei werden ein oder mehrere Dinge von den in der Mitte eines Kreises ausgelegten Gegenständen weggenommen, und zwar so, ohne dass es das betreffende Kind nicht sehen kann. Danach darf es die übrig gebliebenen Gegenstände betrachten und muss erraten, welche Dinge fehlen. Zu Beginn des Spiels werden abhängig vom Alter der Kinder beispielsweise zwischen vier und sieben Gegenstände in die Mitte eines Sitzkreises gelegt. Materialien dafür könnten beispielsweise ein Spielzeugauto, ein Bauklotz, eine Wäscheklammer, ein Löffel, ein Buntstift oder ähnliche Gegenstände sein. Am besten eignen sich für dieses Spiel kleinere, ungefährliche Alltagsgegenstände sowie Spielsachen und Spielfiguren. Die ausgewählten Gegenstände sollten am Anfang mit allen Kindern besprochen werden. Die Kinder erklären dabei der Gruppe, um was für Gegenstände es sich dabei handelt und erläutern ihre Nutzbarkeit sowie Farbe und Aussehen. Danach werden alle Dinge in der Mitte des Kreises für alle gut sichtbar platziert. Dann beginnt das erste Kind. Es darf vorab selbst entscheiden, wie viele Gegenstände weggenommen werden sollen. Dadurch hat jedes Kind die Möglichkeit, den Schwierigkeitsgrad für sich selbst zu bestimmen. Danach muss es sich umdrehen, damit es nicht sehen kann, was hinter seinem Rücken geschieht. In der Zwischenzeit werden, je nach der vom Kind bestimmten Anzahl, die Gegenstände aus der Mitte weggenommen. Danach darf sich das Kind wieder umdrehen. Es muss anhand der übrig gebliebenen Dinge erklären, welche Sachen fehlen. Hat es die Dinge erraten, kommt das nächste Kind an die Reihe. Tipp Eine Steigerung des Schwierigkeitsgrades ist jederzeit möglich, z. B. indem Gegenstände mit der gleichen Farbe (Obst, Fahrzeuge, etc.) für das Spiel ausgewählt werden.

3 Seite 2 Förderung der Konzentration, der Merkfähigkeit sowie der sprachlichen und visuellen Kompetenzen. Materialien und Gegenstände Wäscheklammern, Spielfiguren, Puzzleteile, Löffel, Spielzeugautos, Murmeln, Spielmaterial aus dem Kaufladen, Stifte, Bausteine (Holzklötze, Lego, Duplo etc.) Das Angebot an Materialien kann immer wieder einmal verändert werden. Allerdings sollte dies immer nur schrittweise passieren, da bei einer zu häufigen Veränderung die Kinder dadurch zu sehr irritiert werden könnten. b) Was fühle ich? Bei diesem Spiel werden ein oder mehrere Gegenstände in einen blickdichten Beutel oder Sack gelegt. Das jeweilige Kind, welches an der Reihe ist, muss nur durch das Befühlen des Gegenstandes versuchen zu erkennen, um was es sich dabei handelt, und es dann der Gruppe mitteilen. Die Kinder sitzen alle in einem Kreis. Hier wird ihnen eine Anzahl von verschiedenen, gut zu befühlenden Gegenständen gezeigt. Danach werden alle Gegenstände aus dem Sichtfeld der Gruppe weggeräumt. Der Spielleiter darf nun ein oder mehrere Dinge in einen blickdichten Beutel packen. Das Kind muss nun, ohne in den Beutel zu blicken, alleine durch das Ertasten versuchen zu erkennen, um welchen Gegenstand es sich handelt. Hat es den Gegenstand erraten, kommt das nächste Kind an die Reihe. Wichtig: Nur Gegenstände verwenden, an denen man sich nicht verletzen kann. Förderung der Konzentration, der taktilen Wahrnehmung sowie der sprachlichen und visuellen Kompetenzen.

4 Seite Materialien Ähnlich dem ersten beschriebenen Spiel gibt es auch hier eine Vielzahl geeigneter Gegenstände, die Verwendung finden können. Eine mögliche Auswahl ist bereits bei den Erläuterungen zum ersten Spiel abgedruckt. c) Was höre ich? Bei diesem Spiel müssen verschiedene Geräusche, wie zum Beispiel Alltagsgeräusche (ein fahrendes Auto, die Toilettenspülung etc.), erraten werden. Vorbereitung Um dieses Spiel spielen zu können, bedarf es einiger Vorbereitungen. Entweder muss man die Alltagsgeräusche mit Mikrofon und Kassettenrecorder oder Tonbandgerät aufnehmen oder man besorgt sich für das Spiel spezielle Geräusche-CDs, die im Fachhandel erhältlich sind. Dieses Spiel kann einzeln, aber auch mit der gesamten Gruppe gespielt werden. Die Kinder müssen die Begriffe der einzelnen Geräusche schon schreiben können. Dem jeweiligen, an der Reihe befindlichen Kind wird ein Geräusch vorgespielt. Es hört es sich an und muss anschließend erklären, um was es sich dabei handelt. Hat das Kind das Geräusch erraten, darf es das nächste Kind auswählen, welches nun mit dem Geräusch-Erraten an der Reihe ist. Nach jedem Geräusch wird eine ausreichende Pause einplanen, damit die Kinder das Geräusch, welches sie erraten sollen, auch aufschreiben bzw. aufmalem können. Am Ende des Spiels lesen die Kinder ihre Geräusche, die sie aufgeschrieben haben, vor. Förderung der Konzentration, des aktiven Zuhörens sowie die der Sprache und des Sprachverständnisses.

5 Seite 4 Beispiele für Geräusche Tierlaute, Geräusche aus Luftfahrt und Verkehr, Natur, Haushalt, Maschinen etc. d) Minutenspiel Dieses Spiel kann an jedem Ort und zu jeder Zeit, völlig ohne Hilfsmittel gespielt werden. Es eignet sich sehr gut dafür, Ruhe in eine Gruppe zu bringen sowie die Konzentrationsfähigkeit aufzufrischen. Mit den Kindern wird eine Zeit vereinbart (beispielsweise eine Minute), in der sie nicht reden dürfen und leise sein müssen. Die Kinder schließen die Augen und sammeln eine Minute lang Geräusche. Ist die Minute vorbei, können die Kinder berichten, welche Geräusche sie gehört und gesammelt haben. Förderung der Konzentration sowie des aktiven Zuhörens. e) Schlafende Wölfe Für dieses Spiel wird ausreichend Platz zum Hinlegen benötigt. Daher ist das Spiel besonders gut für den Schlaf- oder Bewegungsraum geeignet. Gegebenenfalls sollten Decken oder Matten als Unterlage bereit gehalten werden. Die Kinder legen sich in eine für sie bequeme Position auf den Boden. Wer möchte, kann die Augen schließen. Für die Dauer des Spiels müssen die Kinder versuchen, möglichst ohne sich zu bewegen in der gleichen Position liegen zu bleiben. Wer sich bewegt, scheidet aus und nimmt eine sitzende Position ein. Der Spielführer übernimmt bei diesem Spiel die Aufgabe zu schauen, wer sich bewegt, und entscheidet dementsprechend, wer ausscheiden muss. Die Dauer des Spiels sollte je nach Alter der Kinder unterschiedlich gewählt werden. Das Kind oder auch die Kinder, die es am längsten geschafft haben, sich nicht zu bewegen, sind die Gewinner unter den schlafenden Wölfen.

6 Seite Förderung der Körperkoordination sowie der Konzentration und Aufmerksamkeit. f) Reim-Memory Memory ist ein einfaches, aber sehr gutes Spiel, um Ausdauer, Konzentration, Aufmerksamkeit und Merkfähigkeit zu fördern. Im Vergleich dem traditionellen Memory steht beim Reim-Memory nicht das Aufdecken zweier gleicher Bildkarten im Vordergrund. Es geht vielmehr darum, passende Reimpaare zu finden wie zum Beispiel Wurm und Turm oder Fisch und Tisch. Hierbei spielt der sprachliche Aspekt eine große Rolle. Die Kinder basteln sich selbst aus der nachfolgend abgedruckten Kopiervorlage mit den Reimbildern ein Memory aus insgesamt 24 Bildkarten. Die Bilder sollten auf festes Papier oder Bastelkarton geklebt werden, damit es sich leichter und besser damit spielen lässt. Wer dies möchte, kann die Bilder farbig anmalen. Der jüngste Spieler beginnt. Er deckt zwei Karten auf und erklärt, was sich auf den Bildern befindet. Reimen sich die beiden Bilder, darf er sich die Karten nehmen und ist weiter an der Reihe. Reimen sich die Begriffe auf den beiden Karten nicht, legt das Kind die Karten wieder zugedeckt zurück, und der nächste Spieler ist an der Reihe. Das Spiel läuft so lange, bis alle Karten aufgedeckt und die Kartenpaare von den Kindern gewonnen sind. Insgesamt hat dann der Spieler gewonnen, der die meisten Kartenpaare besitzt. Förderung der Ausdauer, der Konzentration, der Aufmerksamkeit sowie der sprachlichen Kompetenzen, Förderung der Feinmotorik (Ausschneiden, Aufkleben, usw.). Tipp Das Spiel können ältere Kinder auch sehr gut alleine und ohne Betreuung Erwachsener spielen.

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