reagieren wir emotional?

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1 2 Wann reagieren wir emotional? Unsere Emotionen erweisen uns in vielen manchen von uns sogar in allen Situationen gute Dienste; sie sorgen dafür, dass wir uns mit entscheidenden Dingen des Lebens auseinandersetzen, und sie verschaffen uns auf unterschiedlichste Weise Genuss. Manchmal geraten wir durch unsere Emotionen allerdings auch in Schwierigkeiten, nämlich dann, wenn unsere emotionale Reaktion unangemessen ausfällt. Dafür gibt es drei klassische Beispiele: Wir empfinden und zeigen womöglich das der Situation entsprechende, passende Gefühl, doch wir zeigen es mit der falschen Intensität, beispielsweise wenn eine gewisse Sorge angebracht ist, wir aber überreagieren und in Panik geraten. Oder wir empfinden ein der Situa tion angemessenes Gefühl, zeigen es aber auf die falsche Weise, etwa wenn unser Zorn berechtigt ist, wir uns aber kontrapro duktiv und kindisch in stures Schweigen hüllen. In Kapitel 4 werde ich Möglichkeiten erörtern, wie wir diese ersten beiden Formen von unangemessenem emotionalen Verhalten die falsche Intensität eines Gefühls oder die falsche Art des Ausdrucks in den Griff bekommen können. Im Folgenden und in Kapitel 3 befasse ich mich mit einer dritten Form von unangemessener emotionaler Reaktion, der schwerer entgegenzuwirken ist und die überdies schlimmer ist als die beiden ersten. In diesem Fall ist unsere Reaktion weder zu heftig noch drücken wir unser Gefühl auf die falsche Art aus, sondern wir empfinden von vornherein das falsche Gefühl. Wir sind also nicht etwa zu ängstlich oder zeigen unsere Angst auf die falsche Art das Problem ist vielmehr, dass uns hinterher aufgeht, dass wir überhaupt keine Angst hätten haben sollen. Warum wird ein solches unangebrachtes Gefühl ausgelöst? Können wir einen Emotionsauslöser eventuell gänzlich

2 24 Gefühle lesen ausschalten sodass wir beispielsweise überhaupt nicht ärgerlich werden, wenn sich jemand vor uns in die Schlange drängelt? Oder können wir unsere emotionale Reaktion so umpolen, dass wir statt wütend zu werden amüsiert oder jovial reagieren, wenn jemand sich so benimmt? Und falls wir unsere emotionale Reaktion auf einen Auslöser nicht abschal ten oder umlenken können, vermögen wir sie dann wenigstens abzuschwächen, sodass wir nicht mehr unangemessen reagieren? Diese Fragen würden sich nicht stellen, wenn wir alle auf dieselbe Weise auf ein Ereignis reagierten, wenn jedes Geschehen bei jedem Menschen dieselben Emotionen auslöste. Das aber ist zweifellos nicht der Fall: Manche Menschen fürchten sich vor großen Höhen, andere nicht; manche Menschen be trauerten den Tod von Prinzessin Diana, als sei sie eine nahe Verwandte, andere ließ er völlig kalt. Trotzdem gibt es einige Auslöser, die bei jedem dieselben Gefühle hervorrufen: Ein Beinahezusammenstoß zweier Autos beispiels weise ist unausweichlich mit einem Angstmoment verknüpft. Wie kommt es dazu? Wie ist es möglich, dass jeder von uns sein eigenes, individuelles Spektrum an Auslösern erwirbt und trotzdem in bestimmten Situationen genauso reagiert wie jeder andere auch? Fast jeder erschrickt, wenn der Stuhl unter ihm plötzlich zusammenbricht, manche Menschen aber haben Angst, an Bord eines Flugzeugs durch die Welt zu reisen, andere nicht. Einige Auslöser sind uns gemeinsam, so wie uns bestimmte Emotionen gemeinsam sind, dann aber gibt es Auslöser, die nicht nur kultur spezifisch sind, sondern sogar personenspezifisch. Wie erwerben wir Emotionsauslöser, von denen wir wünschten, wir hätten sie nicht? Das sind die Fragen, mit denen sich dieses Kapitel befasst. Wir müssen die Antworten hierauf kennen, bevor wir im nächsten Kapitel die praktische Frage angehen können, ob wir etwas an den Auslösern unserer Emotionen ändern können. Die Beantwortung dieser Fragen ist nicht leicht, denn weder können wir einem anderen Menschen ins Gehirn sehen,

3 2. Wann reagieren wir emotional? 25 um dort nach Antworten zu suchen, noch finden wir zuverlässig Antworten, wenn wir die Leute einfach fragen, wann und warum sie emotional reagieren. Es gibt bildgebende Verfah ren zur Darstellung des Gehirns beispielsweise die funk tio nelle Kernspin- oder Magnetresonanztomographie ( functional magnetic resonance imaging, fmri oder fmrt), bei der man den Kopf in eine Magnetspule bettet und dann Bilder aufzeichnet, welche die Gehirnaktivität über Zeiträume von zwei bis drei Sekunden widerspiegeln. Leider ist das für Untersuchungen zur Entstehung von Emotionen viel zu lang, denn deren Anfangs phase dauert oftmals sehr viel weniger als eine Sekunde. Und selbst wenn die fmri die richtige zeitliche Auflösung hätte, vermittelte sie uns dennoch nicht allzu viele Erkenntnisse, da sie lediglich aussagt, welche Gehirnstrukturen aktiv sind, nicht aber, worin diese Aktivität besteht. Derzeit mangelt es noch an wissenschaftlichen Belegen, die uns gültige Antworten auf die Frage geben könnten, wie die Auslöser für unsere Emotionen in unserem Gehirn etabliert werden und ob und wie wir sie ausschalten können und möglicherweise wird es noch Jahrzehnte dauern, bevor wir diese Antworten erhalten. Aus sorgfältigen Analysen dessen, wie und wann Menschen emotional reagieren, lassen sich aber durchaus Näherungen ableiten. Die Antworten, die ich Ihnen, wenn auch unter Vorbehalt, anbieten kann, können uns womöglich helfen, mit unseren eigenen Emo tionen und den emotionalen Reaktionen anderer besser umzu gehen. Wir reagieren nicht auf alles emotional, befinden uns nicht unausgesetzt im Würgegriff unserer Gefühle. Emotionen kommen und gehen. Im einen Augenblick empfinden wir ein Gefühl, in einem anderen Moment gar nichts. Manche Menschen sind viel gefühlsbetonter als andere (siehe das Schlusskapitel), aber auch die emotionalsten Personen kennen Augenblicke, in denen sie kein Gefühl in sich spüren. Einige Wissenschaftler sind der Ansicht, dass immer irgendein Gefühl besteht, auch wenn es zu schwach ist, um wahrge-

4 26 Gefühle lesen nommen zu werden oder unser Tun zu beeinflussen. Wenn es so minimal ist, dass wir es gar nicht wahrnehmen, könnten wir allerdings ebenso gut erklären, dass in diesem Augenblicke überhaupt keine Emo tion vorliegt. (Übrigens sind auch die Verfechter der Ansicht, dass es keine Abwesenheit von Emotionen gibt, bereit zuzugestehen, dass die vorhandene Emotion nicht immer dieselbe ist. Somit stehen auch sie vor dem Problem, erklären zu müssen, warum wir im einen Augenblick diese und im nächsten eine ganze andere Emotion empfinden.) Wenn nicht jede Minute des Lebens von Gefühlen bestimmt ist, dann erhebt sich die Frage: Wann und warum reagie ren wir emotional? Am geläufigsten sind uns Emotionen, wenn wir ob zu Recht oder nicht annehmen, dass etwas geschieht oder geschehen wird, das für unser Wohlergehen von massiver Bedeutung ist. Das ist gewiss nicht der einzige Grund für eine emotionale Reaktion, aber sicher ein sehr wichtiger, vielleicht der zentrale Urgrund für unsere emotionale Reaktionen. Lassen Sie uns also damit beginnen. (Ich werde später noch acht andere Wege beschreiben, wie Emotionen hervorgerufen werden können.) Die Idee dahinter ist einfach, aber von zentraler Bedeutung: Emotionen haben sich in der Evolution entwickelt, damit wir rasch auf entscheidende, lebenswich tige Ereignisse in unserem Leben reagieren können. Sicher haben Sie folgende Situation schon einmal erlebt: Sie sitzen in Ihrem Auto und plötzlich kommt ein anderer Wagen sehr schnell auf Sie zu, es sieht ganz so aus, als werde er mit Ihnen kollidieren. Ihr bewusstes Selbst war gerade in eine interessante Unterhaltung mit Ihrem Freund auf dem Beifahrersitz oder eine Sendung im Autoradio vertieft. Im Bruchteil eines Augenblicks, bevor Sie Zeit hatten nachzudenken und lange bevor der bewusste, sich seiner selbst gewärtige Teil Ihres Geistes sich mit der Situation befassen konnte, war die Gefahr realisiert und löste bei Ihnen Furcht aus.

5 2. Wann reagieren wir emotional? 27 Wenn ein Gefühl entsteht, dann überkommt es uns in jenen ersten Millisekunden und steuert, was wir tun, sagen und denken. Ohne dass Sie eine bewusste Entscheidung trafen, werden Sie das Steuer herumgerissen und versucht haben, dem anderen Fahrer auszuweichen, und Ihr Fuß trat auf die Bremse. Zur selben Zeit verzerrte sich Ihr Gesicht für einen kurzen Moment zu einem Ausdruck der Angst: Die erhobenen Augen brauen über der Nasenwurzel zusammengezogen, die Augen weit aufgerissen, die Mundwinkel nach außen verzerrt. Ihr Herz begann rascher zu schlagen, Ihnen brach der Schweiß aus, und das Blut schoss Ihnen in die großen Beinmuskeln. Übrigens hätten Sie denselben Gesichtsausdruck gezeigt, wenn niemand neben Ihnen im Wagen gesessen hätte, so wie auch Ihr Herz rascher zu schlagen begonnen hätte, ohne dass Sie plötzlich eine körperliche Anstrengung unternommen hätten, die eine erhöhte Blutzufuhr verlangte. Zu diesen Reak tionen kommt es, weil es sich im Verlaufe unserer Evolution als günstig erwiesen hat, dass andere bemerken, wenn wir eine Gefahr wittern. Ähnlich vorteilhaft war die Bereitschaft zur Flucht, wenn einen die Angst packt. Emotionen machen es möglich, dass wir uns mit wichtigen Ereignissen auseinandersetzen, ohne erst lange darüber nachdenken zu müssen. Sie hätten jenen Beinahezusammenstoß nicht überlebt, hätten Sie Ihre Umwelt nicht unablässig nach Gefahrenzeichen abgetastet. Sie hätten ihn nicht überlebt, wenn Sie nach dem Eintreten der Gefahr bewusst darüber hätten nachdenken müssen, wie Sie mit ihr umzugehen haben. Ihr Gefühl erledigt das, ohne dass Sie es wissen, und fast immer ist das wie bei unserem Beinahezusammenstoß zu Ihrem Besten. Ist die Gefahr vorüber, fühlen Sie noch immer die Angst in sich brennen. Es dauert zehn bis fünfzehn Sekunden, bis diese Gefühle nachlassen, und man kann nicht viel tun, um diese Phase abzukürzen. Gefühle induzieren in Teilen unseres Gehirns gewisse Veränderungen, die uns dazu bringen, uns mit dem Auslöser dieser Emotion auseinanderzusetzen,

6 28 Gefühle lesen und sie setzen Prozesse in unserem autonomen Nervensystem in Gang, das unseren Herzschlag, unsere Atmung, Transpiration und viele andere Körperfunktionen reguliert, die uns für die verschiedensten Reaktionen bereitmachen. Und schließlich senden Emotionen Signale nach außen, veranlassen Veränderungen in unserer Gestik, unserer Mimik, Stimme und Körperhaltung. Wir beschließen diese Veränderungen nicht, sie passieren einfach. Wenn ein Gefühl sehr stark ist und uns, wie in unserem Beispiel, sehr plötzlich überkommt, ist unsere Erinnerung an die Episode im Nachhinein, sobald die Gefahr vorüber ist, oft nicht sehr zuverlässig. Sie können nicht wissen, was sich in Ihrem Gehirn abgespielt hat, welche Prozesse daran beteiligt waren, die Gefahr zu erkennen, die der andere Wagen für Sie dargestellt hat. Sie wissen möglicherweise noch, dass Sie das Lenkrad herumgerissen und gebremst haben, aber an den Ausdruck auf Ihrem Gesicht erinnern Sie sich wahrscheinlich nicht. Einen Teil der Empfindungen Ihres Körpers haben Sie vermutlich wahrgenommen, aber es dürfte Ihnen schwer fallen, diese in Worte zu fassen. Wenn wir wissen wollten, wie es Ihnen überhaupt möglich war, die Gefahr zu realisieren, wo Sie doch so in die Unterhaltung oder die Musik in Ihrem Autoradio vertieft waren, könnten Sie uns darüber keine Auskunft geben. Sie sind weder fähig, die Abläufe, die Ihnen das Leben gerettet haben, zu beobachten noch sie zu steuern. Diese wunderbare Eigenschaft unserer Emotionen die Tatsache, dass sie einsetzen können, ohne dass wir der beteiligten Prozesse gewahr werden, und dies in aller Regel auch tun kann auch gegen uns arbeiten und uns zu unangemessenen emotionalen Reaktionen veranlassen. Darüber später mehr. Liefen die beteiligten Prozesse langsamer ab, dann wären wir uns vielleicht im Klaren über das, was in unserem Gehirn vor sich geht, ja womöglich wüssten wir sogar alle Antworten auf die in diesem Kapitel gestellten Fragen. Nur würden wir einen Beinahezusammenstoß nicht überleben, denn wir könnten nicht schnell genug reagieren. Die Ent-

7 2. Wann reagieren wir emotional? 29 scheidung oder Bewertung, die in jenem allerersten Augenblick unsere Emotionen in Gang setzt, wird außerordentlich rasch getroffen und befindet sich jenseits unserer Wahrnehmung. Wir müssen über automatische Bewertungsmechanismen verfügen, die unsere Umwelt unablässig durchmustern und sofort erkennen, wenn etwas geschieht, das für unser Wohlergehen von Bedeutung ist. Wenn wir einmal so weit kommen, dass wir das Wirken dieser automatischen Bewertung im Gehirn wirklich beobachten können, werden wir, so nehme ich an, auf mehrere Mechanismen stoßen, nicht nur auf einen einzigen. Von nun an werde ich daher den Plural verwenden, wenn von solchen automatischen Bewertungsmechanismen (autoappraisers) die Rede ist. * Nahezu jeder, der sich heute mit der Erforschung von Gefühlen befasst, würde dem, was ich bislang beschrieben habe, zustimmen: erstens, dass Emotionen Reaktionen auf Ereignisse darstellen, die für unser Wohlbefinden überaus wichtig sind, und zweitens, dass Emotionen sehr oft so rasch einsetzen, dass wir der Vorgänge in unserem Gehirn, die sie in Gang setzen, nicht gewahr werden. 1 Auch die Ergebnisse der Hirnforschung stehen im Einklang mit dem bisher Gesagten. Wir können in sehr kurzer Zeit, binnen Millisekunden, sehr komplexe Bewertungen vornehmen, ohne uns des Bewertungsvorgangs bewusst zu werden. Wir wollen uns nun noch einmal den eingangs erwähnten Fragenkomplex vornehmen, in dem es darum ging, wieso es * Als ich vor 30 Jahren erstmals etwas über diese automatischen Bewertungsmechanismen schrieb, habe ich nicht genauer gesagt, welche Sinne daran womöglich beteiligt sein könnten. Wahrscheinlich kann es jeder unserer Sinne sein: Sehen, Hören, Fühlen, Riechen, Schmecken. Ich nehme zwar an, dass dem Sehen eine besondere Bedeutung zukommt, doch das spiegelt vielleicht nur meine persönliche Neigung wider. Ich war mein Leben lang überaus empfänglich für das, was ich sah, mein Interesse an Gefühlen begann ja damit, dass mich Gesichts ausdrücke so besonders faszinierten. Im Folgenden sollten wir davon ausgehen, dass jedes Sinnesorgan die automatischen Bewertungsmechanismen mit Informationen versorgen kann.

8 30 Gefühle lesen sowohl universale als auch individuelle, höchstpersönliche Emotionsauslöser geben kann. Worauf reagieren die automatischen Bewertungsmechanismen, und wie sind sie für die jeweiligen Auslöser empfänglich geworden? Wie haben sich Emotionsauslöser etabliert? Die Antworten hierauf werden uns etwas darüber sagen, warum wir in bestimmten Situationen ein bestimmtes Gefühl haben. Sie werden uns überdies auch helfen zu verstehen, warum wir gelegentlich Emotionen erliegen, die uns in keiner Weise angemessen scheinen, während unsere Gefühle in anderen Situationen perfekt auf das Geschehen abgestimmt sind und uns gar das Leben retten können. Schließlich werden wir mit diesen Antworten eher beurteilen können, ob es möglich ist, die Auslöser eines Gefühls zu verändern. Können wir beispielsweise etwas dagegen tun, dass wir bei jedem Luftloch, auf das unser Flugzeug stößt, in Panik verfallen? (Piloten haben mir erzählt, dass sie das fertig bringen, weil sie von ihren Instrumenten nahezu immer vor bevorstehenden Turbulenzen gewarnt werden. Doch angenommen, es gäbe die Warnung nicht, empfänden sie dann Angst? Ich konnte keinem der befragten Piloten eine Antwort hierauf entlocken. Die Flugbegleiter aber sagten, ja, sie überfiele für einen kurzen Moment ein Angstgefühl.) Was müssten wir tun, um nicht mehr den Impuls zu verspüren, auf Zorn mit Zorn zu reagieren? Ist das unmöglich zu erreichen? Vielleicht können wir lediglich die Empfindlichkeit der automatischen Bewertungsmechanismen für bestimmte Auslöser verändern. Aber möglicherweise ist das schon mehr, als wir erreichen können. Wir werden noch darauf zurückkommen. Die eine oder andere Schlussfolgerung zu der Frage, auf welche Ereignisse unsere automatischen Bewertungsmechanismen ansprechen, können wir ziehen, wenn wir unter suchen, wann Gefühle entstehen. Was wir darüber wissen, ver danken wir zum Großteil nicht direkten Beobachtungen an Menschen, die diese oder jene Emotion erleben. Wir entnehmen

9 2. Wann reagieren wir emotional? 31 es vielmehr ihren Antworten bei Befragungen, in denen sie gebeten werden, sich daran zu erinnern, wann sie welches Gefühl empfunden haben. Der Philosoph Peter Goldie bezeich net diese Art von Information in seinem aufschlussreichen Buch als postrationalisierend 2. Damit soll diese Informa tion nicht abgewertet werden. Die Antworten, die Menschen in solchen Umfragen geben, fallen vermutlich nicht minder unvollständig und vielleicht ebenso stereotyp aus wie die Erklärungen, die wir selbst nach einer emotionalen Episode abgeben würden, um zu rechtfertigen, warum wir so und nicht anders gehandelt haben, denn sie passieren Filter im Gehirn, durch die festgelegt wird, wessen sich Menschen bewusst werden und an was sie sich erinnern. Bei einer Befragung kommt außerdem noch der Aspekt der Bereitwilligkeit, etwas von sich preiszugeben, ins Spiel. Trotzdem können wir aus den Antworten einiges lernen. Mein ehemaliger Schüler, der Psychologe Jerry Boucher, stellte in den Siebzigerjahren Menschen aus Malaysia und den USA solche Fragen. 3 Ein paar Jahre später unternahm mein Kollege Klaus Scherer mit seinen Mitarbeitern ähnliche Untersuchungen an Studenten aus acht westlichen Ländern. 4 Beide fanden Hinweise auf das Vorhandensein von Universalien dieselben Arten von Auslösern riefen quer durch die unterschiedlichsten Kulturen dieselben Emotionen hervor. Beide fanden aber auch Indizien für kulturelle Unterschiede bei den spezifischen Ereignissen, die eine Emotion auslösten. So wirkte beispielsweise der Verlust von etwas Wichtigem in jeder Kultur als Auslöser für das Gefühl der Trauer; was aber im einzelnen als Verlust dargestellt wurde, das variierte von einer Kultur zur nächsten. Einer der von Boucher befragten Malayen erzählte beispielsweise von jemandem, der soeben den Gebetsruf für einen hohen muslimischen Feiertag vernahm.»das stimmt ihn traurig, wenn er an seine Frau und seine Kinder denkt, die [diesen Tag] in ihrem Dorf feiern. Er selbst befindet sich gerade im tiefsten Dschungel, um sein Land zu verteidigen.

10 32 Gefühle lesen Er ist Soldat und hat Dienst, kann [den religiösen Feiertag] also nicht mit Frau und Kindern [daheim im Dorf] zusammen begehen.«ein Europäer aus Scherers Studie erklärte:»ich habe mich an einen Schulfreund erinnert, der bei einem Unfall ums Leben kam. Er war ein erstklassiger Schüler und ein wunderbarer Mensch. Ein Leben vergeudet, und wofür?«in beiden Geschichten geht es um Verlust, aber es sind unterschiedliche Arten von Verlust. Meine eigenen Interviews mit Menschen aus meinem Kulturkreis dokumentieren, dass es selbst unter Amerikanern weit reichende Unterschiede im Hinblick darauf gibt, was jemanden traurig, wütend, ängstlich oder angeekelt sein lässt. Nicht dass es keine Überschneidungen gäbe. Manche Dinge rufen bei nahezu jedermann dasselbe Gefühl hervor eine düstere Gestalt mit einem Baseballschläger, die plötzlich in einer dunklen Straße auftaucht, löst fast immer Angst aus. Aber meine Frau hat Angst vor Mäusen und mich ängstigen sie kein bisschen. Ich werde ärgerlich, wenn die Bedienung in einem Restaurant zu langsam ist, und ihr ist das völlig egal. Hier haben wir also wieder dasselbe Problem: Wie kommt es, dass die automatischen Bewertungsmechanismen für beides sensibilisiert werden: für Universalien, also emotionale Auslöser, die sich bei jedem Menschen finden, und für Auslöser, die selbst bei den Angehörigen ein und derselben Kultur unterschiedliche Gefühle hervorrufen? Wenn man darüber nachdenkt, wird einem rasch klar, dass diese Bewertungsmechanismen für zwei Arten von Auslösern empfänglich sein müssen. Sie müssen die Umgebung auf Ereignisse hin prüfen, die jedem zustoßen, Ereignisse, die bei allen Menschen für das Wohlergehen oder Überleben wichtig sind. Vielleicht sind für jedes Gefühl im Gehirn eines jeden Menschen ein paar solcher Ereignisse gespeichert. Ein Schema vielleicht, ein abstrakter Entwurf oder das Grundgerüst einer Szene ein drohender Schaden zum Beispiel für Angst, ein großer Verlust für Trauer. Eine andere nicht minder wahrscheinliche Möglichkeit wäre, dass das, was gespei-

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