JAHRESBERICHT DER CHRISTOFFEL-BLINDENMISSION. Foto:CBM

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1 JAHRESBERICHT 2011 DER CHRISTOFFEL-BLINDENMISSION Foto:CBM

2 Inhalt Tätigkeitsbericht 3 Kinderpatenschaften erfolgreich CBM-Arbeit weltweit 8, un Bilanz der Hilfe Projektpartner und Ausgaben 10 Die wichtigsten Projekte 2011/12 Blindheit und Sehbehinderung 12 Hilfe im entlegensten Winkel Menschen mit Hörbehinderungen 14 Wir schenken Gehör Körperliche Behinderungen 16 Afrika braucht mehr Chirurgen Gemeindenahe Rehabilitation 18 Den ganzen Menschen im Blick Nothilfe in Pakistan, Afrika und Haiti 20 Hungerbekämpfung in Afrika Anwaltschaftliche Arbeit 22 CBM überzeugt Parlamentarier Kampagnen und Aktionen 24 Bunte Vielfalt bei CBM-Aktionen CBM-Öffentlichkeitsarbeit 26 Wir sind eine Milliarde Bilanz 28 Vermögen nahezu unverändert Aufwands- und Ertragsrechnung 30 Projektaufwendungen gestiegen Tätigkeitsbericht des Missionsrats 32 Christliche Identität erarbeitet Ernst-Christoffel-Haus und Ausblick 33 Einzigartiges Konzept kommt an CBM International: Ausblick Gemeinsam erreichen wir mehr CBM-Struktur und Organe 36 Die CBM im Überblick Unselbstständige Stiftungen 38 Stiftungen helfen nachhaltig Qualitätskontrollen der CBM 39 Transparenz und Erfahrung Projekte effektiv umsetzen 40 Projektmanagment der CBM Impressum Die Christoffel-Blindenmission Deutschland e.v. ist Mitglied von CBM Christoffel-Blindenmission Christian Blind Mission e.v., arbeitet über kon fessionell, hat Beraterstatus bei den Vereinten Nationen (UN), ist von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als Fachorganisation anerkannt und ist Vereinba rungs partner des Evangelischen Missionswerks Deutschland (EMW), Mitglied des Dia ko ni schen Werks der Evangelischen Kirche Deutschlands, der Arbeitsgemeinschaft Evangelikaler Missionen (AEM) sowie des Verbands Ent wick lungs politik deutscher Nichtregierungsorganisationen (VENRO). Direktion: Reinhold Behr Dr. Rainer Brockhaus Leiter der Geschäftsstelle Potsdam: Dirk Brigmann Herausgeber und Verlag: CBM Deutschland e.v. Nibelungenstraße Bensheim Tel.: ( ) Fax: ( ) Büro Potsdam Paul-Neumann-Straße Potsdam Tel.: (03 31) Fax: (03 31) Missionsrat (ehrenamtlich) Druck: Lautertal Druck Redaktion: Sonja Mund, Nora Christoph, Ruth Leimig, Sandra Ronkartz Grafik: Inette Kreis, Gitte Wirth, Fred Zimmermann Spendenkonto: 2020 Bank für Sozialwirtschaft BLZ Bei der CBM können Sie sicher sein, dass Ihre Spende ankommt. Das wird vom Deutschen Zentralinstitut für Soziale Fragen (DZI) als unabhängige Prüfeinrichtung seit 1993 immer wieder bestätigt. CBM Deutschland e.v. wurde im Jahr 2010 für qualitativ hochwertige Berichterstattung ausgezeichnet. Ist aufgrund eines allgemeinen Spendenaufrufs für einen bestimmten Zweck mehr Geld eingegangen, als zu seiner Erreichung benötigt wird, so ist der Überschuss für einen möglichst gleichartigen Zweck zu verwenden ( 4,4 der CBM-Satzung). Sollten Sie keine weiteren Informationen über unsere Arbeit wünschen, genügt eine Rückmeldung an die CBM. Die Marke CBM ist urheberrechtlich geschützt. Natascha Gückel (Vorsitzende) Managing Director, Frankfurt Gustav Duden Jurist, Heidelberg Christiane Hempfling Augenoptikerin, Altenberg Christoph Huppenbauer Pastor, Neustadt in Holstein Thomas Keßler Diplomvolkswirt, Berlin (bis März 2011) Claudia Koenig Diplom-Pädagogin/Übersetzerin, Bonn Matthias Meister (stellv. Vors.) Rechtsanwalt, Frankfurt Dr. Heinz-Otto Weber (stellv. Vors.) Rechtsanwalt, Glashütten Cornelia Schattat Diplom-Geografin, Berlin Verantwortlich handeln 42 Selbstverpflichtungen Firmen und Kooperationspartner 43 Herzlichen Dank! Ehrenmitglied: Dr. Hans-Eugen Schulze Richter am BGH a.d., Karlsruhe

3 Foto: CBM Tätigkeitsbericht Kinderpatenschaften erfolgreich Überschwemmungen, Erdbeben und Hungerkatastrophen treffen Menschen mit Behinderungen besonders hart. Deshalb war die Christoffel-Blindenmission Deutschland e.v. (CBM) auch im Jahr 2011 in der Nothilfe aktiv. Die großen Katastrophen blieben zwar glücklicherweise aus, dennoch galt es, das für die Erdbebenopfer in Haiti erhaltene Geld für den langfristigen Wiederaufbau zur Verfügung zu stellen. Außerdem brauchten die Flutopfer in Pakistan nachhaltige Unterstützung. Nothilfe Die Gesamteinnahmen für Nothilfe lagen 2011 bei Euro. Insgesamt stellte CBM Deutschland im vergangenen Jahr Euro für Nothilfeprojekte zur Verfügung. Schwerpunkte lagen dabei auf Haiti und Pakistan, wo jeweils die zweite Phase des inklusiven Wiederaufbaus eingeleitet wurde. In Pakistan wurden nach der Flut mit insgesamt Euro Dörfer und Schulen inklusiv und barrierefrei wieder aufgebaut. In Haiti wurden ca. 30 neue Projekte für Menschen mit Behinderungen ins Leben gerufen und insgesamt Euro investiert. Besonders berücksichtigt wurden dabei die spezifischen Arbeitsbereiche der CBM, u.a. wurden 100 barrierefreie Häuser errichtet und Mikrofinanzkredite vergeben. Weitere Länder, in denen die CBM Nothilfe leistete, waren u.a. Ostafrika (Hungerkatastrophe, Euro), Philippinen (Tropensturm, Euro), Indonesien (Erdbeben, Euro) und Kenia (Dürre, Euro). Spendeneinnahmen Die Gesamterträge der CBM Deutschland sind auch im vergangenen Jahr gestiegen und belaufen sich für das Berichtsjahr auf 62,1 Millionen Euro (inklusive Ernst-Chris - toffel-haus in Nümbrecht). Als sehr erfolgreich erwies sich das 2009 gestartete Konzept CBM-Kinderpatenschaft. Im Jahr 2011 wurden Patinnen und Paten gewonnen, sodass sich die Zahl der Paten auf erhöht hat. Die meisten Patinnen und Paten schlossen die CBM-Kinderpa - tenschaft telefonisch (615) oder über Beilagen und Artikel im BlickKontakt ab (617). Die Einnahmen aus der CBM-Kinderpatenschaft betrugen Euro. Dass die Gesamterträge trotz leichter Rückgänge bei den Spendeneinnahmen gewachsen sind, ist vor allem auf die Erträge aus der Kofinanzierung zurückzuführen, die von 4,1 Millionen Euro im Vorjahr auf 5,9 Millionen Euro gestiegen sind. Die Kofinanzierung war 2011 von Wachstum geprägt, vor allem dank neuer Kofinanzierungspartnerschaften, die eng von der CBM begleitet werden (insbesondere die Projektarbeit in der entwicklungsorientierten Not- und Übergangshilfe sowie die Zusammenarbeit mit dem Bündnis Entwicklung hilft ). Im Jahr 2011 wurden drei neue Anträge von der EU bewilligt (Gaza, Sri Lanka und Swasiland). Mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) setzte die CBM elf Projekte um. Auch die Entwicklung bei den Erträgen aus Nachlässen und Vermächtnissen hat sich verbessert: Während im Jahr ,7 Millionen Euro (ohne Nümbrecht) aus Nachlässen verbucht werden konnten, waren es im Jahr ,3 Millionen Euro. 3

4 Erträge CBM Deutschland 2007 bis 2011 Bußgelder Kofinanzierung Sonstige Vermächtnisse Spenden Projekten ab. Der deutsche Mitgliedsverein hat damit 61 Prozent zu den 59,4 Millionen Euro beigetragen, die die internationale Organisation Christoffel-Blindenmission Christian Blind Mission e. V für die Projektarbeit der CBM-Familie vorgesehen hat. Davon flossen 44 Prozent der Mittel in Projekte nach Afrika, etwa 31 Prozent nach Asien und 18 Prozent nach Lateinamerika. Anwaltschaftliche Arbeit Die Zahl der Legatefälle sank von 295 (2010) auf 281 (2011). Spendenmarkt allgemein Mit ihrem Spendenergebnis liegt die CBM Deutschland leicht besser als der Gesamtmarkt, der sich nach Auskunft der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) verhaltener zeigte als im Jahr der Haiti-Katastrophe Im gesamten Markt wurden 2011 nach den Daten der GfK 4,3 Milliarden Euro gespendet. Das sind 264 Millionen Euro (-5,8 Prozent) weniger als Auf dem Gesamtmarkt ist die Anzahl der Spender rückläufig: 6,7 Millionen Personen aus dem Spendenmarkt, die nicht mehr spenden, stehen im Jahr 2011 nur 4,1 Millionen Neuspender gegenüber. Die Spender spenden laut GfK dafür aber im Verlauf eines Jahres immer häufiger. Im Jahr 2006 gab jeder Spender durchschnittlich fünf Mal, während 2011 jeder Spender bereits 6,7 Mal spendete. 4 0 JAHRESBERICHT Die CBM konnte sich 2011 im schwierigen Spendenmarkt gut behaupten, hier ergibt der Saldo ( verlorene Spender gegenüber den neu hinzugewonnenen SpenderInnen) nur einen leichten Rückgang um ein Prozent (ca Personen) bei der Anzahl der aktiven Spender. Die Einnahmen sanken auch weniger stark als im Gesamtmarkt: Bei der CBM liegen die Spendeneinnahmen in 2011 mit insgesamt 41,3 Millionen Euro nur leicht unter den Vorjahreswerten von 42,9 Millionen Euro. Im Vergleich zum Gesamtmarkt ist der Rückgang der Spenden damit bei der CBM weniger stark ausgeprägt. Projektarbeit Für die Auslandsarbeit insgesamt wurden im Berichtsjahr 41,8 Millionen Euro aufgewendet das sind 2,8 Millionen Euro mehr als im Vorjahr. Damit wurden im vergangenen Jahr 71,4 Prozent der Gesamtaufwendungen Bensheim für diesen Bereich verwandt. Die Gesamtaufwendungen belaufen sich auf 58,5 Millionen Euro. Im Berichtsjahr flossen aus den Mitteln von CBM Deutschland rund 36,4 Millionen Euro in die weltweite Arbeit in den Der zweite Schwerpunkt des Vereins, neben der Mittelaufbringung für die gemeinsame CBM-Überseearbeit, ist die Bewusstseinsbildung zum Thema Menschen mit Behinderungen in Entwicklungsländern und die politische Lobbyarbeit in Deutschland. Um das Thema Menschen mit Behinderung in der Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (giz) früher Gesellschaft für technische Zusammenarbeit (gtz) zu festigen, wurde Anfang Februar 2011 eine CBM-Mitarbeiterin zur giz entsandt. Diese Entsendung war bis Dezember 2011 befristet. Öffentlichkeitsarbeit Um die allgemeine Öffentlichkeit für das Thema Menschen mit Behinderungen zu sensibilisieren, beteiligte sich die CBM Anteile Projektfinanzierung CBM-Vereine 2007 bis *ausgetreten zum Andere Irland Neuseeland Belgien* USA Schweiz England Italien Kanada Australien Deutschland

5 Foto: CBM/argum/Einberger u.a. am Deutschen Evangelischen Kirchen tag in Dresden vom 1. bis zum 5. Juni Im Mittelpunkt der CBM- Aktivitäten stand die Aktion Sei ein Schutzengel!, bei der Holzengel gegen Spende an die Besucher verteilt wurden. Mit verschiedenen Aktionen erreichte die CBM insgesamt rund Besucher auf dem Kirchentag. Wir sind eine Milliarde Mit einer deutschlandweiten Plakatkampagne zu einer der Hauptaussagen des Weltbehindertenreports der WHO machte die CBM im Herbst 2011 die Bevölkerung auf das Thema Menschen mit Behinderung in Entwicklungsländern aufmerksam. Erstmals hatte sich die CBM bewusst für ein Kampagnenmotiv entschieden, das weniger der Spendergewinnung, sondern mehr der Bewusstseinsbildung diente. Wir sind eine Milliarde lautete das Leitmotiv, das plakatiert wurde. Über der Unterzeile Jeder fünfte Mensch in Entwicklungsländern ist behindert waren Fotos zu sehen, die Menschen mit Körperbehinderungen in CBM-geförderten Projekten zeigten. Begleitet wurde die Plakataktion von Postwurfsendungen, einem Mailing sowie Freianzeigen und Beilagen in Zeitungen und Zeitschriften. Finanz- und Vermögenslage Die Gesamtertragslage der Christoffel- Blindenmission Deutschland e.v. hat sich im Berichtsjahr gegenüber dem Vorjahr weiter verbessert. Die gegenüber dem Vorjahr geplanten höheren Ertragsziele konnten realisiert werden. Auf der Ausgabenseite wurden die Projektmittelzusagen an die internationale Organisation CBM für 2011 durch Aufstockung der Zusagen während des Jahres erhöht, für 2012 wurde eine entsprechende Mittelzusage vereinbart. Der Bestand an Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen blieb im Vergleich zum Vorjahr fast unverändert. Die längerfristigen Finanzanlagen sind um 1,7 Millionen Euro niedriger als im Vorjahr, da dieser Betrag als kurzfristige Liquiditätsreserve für hohe, geplante Zahlungen für Projekte zu Beginn des Jahres 2012 eingestellt wurde. Aufgrund der guten Einnahmen im Dezember konnte dieser Betrag Mitte Januar wieder den längerfristigen Finanzanlagen zur Verfügung gestellt werden. Der Anteil der liquiden Mittel an der Bilanzsumme beträgt 26,3 Prozent. Aufgrund dieser Mittel ist der Verein jederzeit in der Lage, die Einnahmen- und Ausgabenströme im Laufe des Jahres 2012 flexibel abzudecken. Die Vermögenslage des Vereins ist stabil. Die Bilanzsumme hat sich insgesamt von 60,8 Millionen Euro auf 60,9 Millionen Euro erhöht. Das Eigenkapital entspricht einem Anteil von rund 36 Prozent der Bilanzsumme. Vermögensverwaltung Foto: CBM/Telemans Die Entwicklung der Anlagewerte unterlag einer schwer vorhersehbaren Bergund Talfahrt : Die seit Juli 2011 heftigen Auf- und Abbewegungen der Kapital- und Aktienmärkte veränderten fast täglich die Performance des eingesetzten Kapitals, ein genereller oder stabiler Trend ist auch bisher noch nicht erkennbar. Um diese Entwicklung eng zu begleiten, wurde schon ab Juli 2011 für alle Vermögensverwaltungsgesellschaften das reguläre Reporting (normalerweise jeweils zum Quartalsende eines Jahres) auf ein monatliches Berichtswesen (oft mit schriftlichen Kurzberichten über die Markteinschätzung) umgestellt. Das Portfolio wurde per 2. Mai 2011 auf einen neuen Vermögensverwalter übertragen. Seitdem wurde innerhalb der einzelnen Anlageklassen eine ausgewogene Diversifikation sowohl auf der Ebene der Wertpapiertypen (bei den Anleihen) als auch der Branchen (bei den Aktien) hergestellt. Es befinden sich überwiegend (94,35 Prozent) in Euro denominierte Titel im Depot. Im Berichtszeitraum wurde eine Performance von 2,65 Prozent erreicht. Verwaltungsdirektor wechselt Da der bisherige Direktor für Verwaltung und Finanzen zum 1. Juli 2012 in den internationalen Verein wechseln wird, ist der Verein derzeit auf der Suche nach einem geeigneten Nachfolger für diese Position. 5

6 Foto: CBM Nachtragsbericht Weitere Ereignisse nach Ablauf des Geschäftsjahres 2011 sind über die bereits dargestellten Entwicklungen hinaus nicht eingetreten, insbesondere keine solchen, die für den Verein von wesentlicher Bedeutung sind oder zu einer veränderten Beurteilung der Lage des Vereins führen könnten. Chancen und Risiken: Die Direktion informierte sich regelmäßig über mögliche Chancen und Risiken während der laufenden Geschäftstätigkeit in den Direktionssitzungen, um wichtige strategische Geschäftsentscheidungen zu treffen. Sämtliche Geschäftsrisiken sind in einer standardisierten Gesamtrisikoliste aufgenommen, in ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit und möglichen Schadensauswirkung bewertet und klassifiziert und werden regelmäßig aktualisiert. Der Missionsrat wird über die wichtigsten Risiken, über Veränderungen in dieser Liste und über getroffene Maßnahmen bzw. Pläne, wie neu identifizierte Risiken minimiert werden können, informiert. Neue Datenbank der beauftragten Firma GOB fand eine gemeinsame Klausurtagung statt. Auf Grundlage der gewonnenen Erkenntnisse wurden ein Spezifikationsdokument und ein Testhandbuch erstellt. Nach der Erstellung eines Testplans, Installation der Lizenzsoftware und einer Schulung der Mitarbeiter der Finanzbuchhaltung wurden 2011 wie geplant die Daten in das neue System migriert. Der Echtstart der Finanz- und Anlagenbuchhaltung erfolgte im Januar Die Umstellung auf das neue System für alle Bereiche von CBM Deutschland ist für Frühjahr/Sommer 2013 geplant. Ein mögliches Risiko für das Projekt besteht darin, dass es zu Zeitverzögerungen, Budgetüberschreitungen oder Ressourcenengpässen kommen könnte. Die Direktion hat daher Gegenmaßnahmen ergriffen (u.a. Steuerung der Prioritäten, Überwachung Risikoanalysematrix), um den Erfolg des Projekts zu gewährleisten. Entwicklung der Spenderbasis Um die Spendeneinnahmen der Christoffel-Blindenmission auf dem derzeitigen Niveau halten oder sogar steigern zu können, ist es notwendig, die Spenderbasis möglichst breit aufzustellen: Vorhandene Spender müssen gehalten und in ihrer Verbundenheit an den Verein gefördert sowie neue Spender dazu gewonnen werden. Damit dies gelingt, ist nicht nur die fristgerechte Umsetzung der neuen Datenbank bedeutsam (zielgruppengerechte, differenzierte Ansprache innerhalb der Bestandsspender), sondern auch eine erfolgreiche Gewinnung neuer Spender. Nachdem das bisher angesprochene Segment zu einem hohen Prozentsatz ausgeschöpft ist, müssen vermehrt Anstrengungen unternommen werden, neue Segmente mit Neuspendermaßnahmen zu erreichen und für die CBM zu gewinnen. Mitarbeiterzufriedenheit Eine zufriedene und hoch motivierte Mitarbeiterschaft ist der Schlüssel zu jedem Unternehmenserfolg. Ein solch positives Ergebnis zeigen auch die bisherigen Mitarbeiterumfragen, die alle zwei Jahre bei der CBM durchgeführt werden. Um dies auch in Zukunft weiter fortzusetzen, steht die Direktion in engem Austausch mit der Mitarbeitervertretung in der Umsetzung und dem Abschluss von Dienstvereinba- Das Projekt zur Einführung einer neuen Datenbank wird für den Verein von entscheidender Bedeutung sein: Nach mehrtägigen Workshops mit den Spezialisten der jeweiligen Fachgebiete der CBM-Projektgruppe und Softwareprogrammierern 6 JAHRESBERICHT 2011 Foto: CBM/Hartung

7 rungen, der Implementierung und Förderung von hausinternen Ressourcen (u.a. Übernahme von Auszubildenden oder Studenten der Dualen Hochschule) sowie der Führung von regelmäßigen Zielvereinbarungs- und Feedbackgesprächen. Prognosebericht: Der Ausblick auf die gesamte Einnahmeentwicklung bleibt weiterhin unsicher, dennoch gehen wir davon aus, dass die Ziele, die sich der Verein gesetzt hat, erreichbar sind. CBM Deutschland sieht weiterhin gute Wachstumsmöglichkeiten, insbesondere, wenn es uns gelingt, unseren Spenderinnen und Spendern die Situation von Menschen mit Behinderungen noch näherzubringen. Strategieprozess 2012 bis 2016 Der Strategieprozess 2012 bis 2016 war während des Geschäftsjahres 2011 in vollem Gange und wurde Anfang 2012 abgeschlossen. Nach mehrtägigen Workshops, Analysen und der Formulierung der Ziele wurde ein entsprechendes Dokument fertiggestellt, das auf der Missionsratssitzung im März 2012 verabschiedet wurde. Eng mit der Gesamtstrategie verknüpft ist der integrierte Fundraising- und Kommunikationsplan 2012, der in zwei Sitzungen mit den Referatsleitern des Kommunikationsbereiches erstellt wurde. Die Planungsund Steuerungskapazität für die Einnahmeseite des Vereins konnte damit weiter professionalisiert werden: In dem umfassenden Fundraising- und Kommunikationsplan haben alle Wachstumsbereiche des Vereins ihre Zielsetzungen und Maßnahmen aufeinander abgestimmt. Damit ergibt sich eine noch zielgerichtetere, effektive Vorgehensweise. Außerdem wird die Verzahnung der Aktivitäten gegenüber Multiplikatoren und bei wichtigen Großereignissen (z.b. Kirchentag) sichergestellt. Durch das starke Wachstum des Bereichs Kofinanzierung und der damit verbundenen Vielzahl an neuen Projekten müssen 2012 in diesem Bereich voraussichtlich weitere Ressourcen für die Implementierung geschaffen werden, um die Grundlage für solide Projektarbeit und weiteres Wachstum aufzubauen. Insbesondere wird auf EU-Ebene zurzeit das neue Multiannual Financial Framework (MFF) diskutiert, das die förderpolitischen Rahmenbedingungen der EU ab 2014 wesentlich bestimmen wird. CBM Deutschland beteiligt sich an diesem Prozess im Rahmen der Mitarbeit in der Concord-Arbeitsgruppe Financing Development & Relief (FDR). Projektarbeit CBM Deutschland wird sich auch im Jahr 2012 verstärkt in die gemeinsame Auslandsarbeit der internationalen Organisation einbringen, durch programmatischen Input, konkrete Mitarbeit bei der Planung von Projekten, der Auswahl für den Verein strategisch wichtiger Schlüsselprojekte und einer vorsichtigen Zusage an budgeterhöhenden Maßnahmen an die internationale Organisation im laufenden Jahr (siehe auch Seite 33). Bensheim, 30. März 2012 Christoffel-Blindenmission Deutschland e.v. Reinhold Behr Dr. Rainer Brockhaus Direktion Das Mandat der CBM 2011 Den Kreislauf aus Armut und Behinderung in den ärmsten Regionen der Erde zu durchbrechen und die Lebensqualität von Menschen mit Behinderungen zu verbessern das ist das große, übergeordnete Ziel unserer Arbeit. Unter anderem setzten wir uns ein für: Menschen mit Sehschädigung Menschen mit Hörbehinderung Menschen mit Körperbehinderung Menschen mit geistiger Behinderung. Um diese Arbeit leisten zu können, sind wir auf Unterstützung durch Spenderinnen und Spender angewiesen, denn der überwiegende Anteil der Projektarbeit wird aus privaten Spenden finanziert. Unser Mandat Verbesserung der Lebensqualität von Menschen mit Behinderungen in Entwicklungsländern Spender Grundlage unserer Arbeit sind die UN- Konvention für Menschen mit Behinderungen und die UN-Millenniumsziele (u. a. Armutsbekämpfung, Schulbildung, Gesundheitsversorgung) insbesondere unter dem Prinzip der Inklusion: Gleiche Rechte und Chancen für alle Menschen und das von Anfang an. Strategischer Rahmen Millenniumentwicklungsziele cbm Empfänger UN-Konvention für Menschen mit Behinderungen Inklusion 7

8 CBM-Arbeit weltweit Bilanz der Hilfe CBM Kanada in Stouffville 2,7 % Euro CBM USA in Greenville 1,4 % Euro CBM Irland in Monaghan 1,2 % Euro CBM UK in Cambridge 5,8 % Euro CBM Schweiz in Zürich 6,6 % Euro CBM Deutschland in Bensheim/Potsdam 61,8 % Euro Deutschland Bensheim CBM Italien in Mailand 3,9 % Euro Projektausgaben Überregional 6,8 % Euro Mittelherkunft CBM e.v. und andere 0,6 % Euro Ecuador Quito Mittel- und Südamerika 18,3 % Euro Togo Lomé Afrika 43,7 % Euro Südafrika Kapstadt Herkunft der Spenden? Wo hilft die CBM? Projektausgaben Länder CBM-Mitgliedsvereine Länder, in denen die CBM Land Prozent der Gesamt- Projekte fördert. ausgaben der internationalen CBM-Familie; Betrag in Euro (inkl. Gehälter Mitarbeiter etc.) Das Mandat der CBM... in den Projektländern Den Kreislauf aus Armut und Behinderungen zu durchbrechen und die Lebensqualität von Menschen mit Behinderungen zu verbessern das ist das große Ziel, das sich die Christoffel-Blindenmission (CBM) gesteckt hat. Seit mehr als 100 Jahren setzt sich die CBM dafür ein, Menschen mit Behinderungen in den ärmsten Gebieten der Erde mit medizinischer Hilfe, Rehabilitation und Bildung ein selbstbestimmtes Leben als gleichberechtigte Mit glieder der Gesellschaft zu ermöglichen. Für diesen Zweck sammeln mittlerweile elf Mitgliedsvereine Spenden, mit de nen im vergangenen Jahr 749 Projekte in 81 Ländern gefördert wurden. Die Heilung und Verhütung von vermeidbarer Blindheit wie z.b. Grauem Star ist nach wie vor eine der Hauptaufgaben der CBM, doch gleichermaßen werden gehörlose, körperbehinderte oder anders beeinträchtigte Menschen unterstützt. Wir setzen uns außerdem für eine inklusive Welt ein, in der Menschen mit Behinderungen die gleichen Chancen und Rechte haben wie alle anderen. 8 JAHRESBERICHT 2011

9 CBM 2011 Europa 0,1 % Euro Im Jahr 2011 förderte die internationale CBM-Familie mit ihren Mitgliedsvereinen in Australien, Deutschland, Großbritannien, Irland, Italien, Kanada, Kenia, Neuseeland, der Schweiz, Südafrika und den USA die 749 Projekte mit 59,6 Millionen Euro. Der deutsche Mitgliedsverein steuerte dazu 36,8 Millionen Euro bei. Asien 31,1 % Euro Menschen in Entwicklungsländern erhielten umfassende Hilfe. Diesen Menschen half die CBM 2011* Indien Bangalore (2) Thailand Bangkok Philippinen Manila Blinde und sehbehinderte Menschen Körperbehinderte Menschen Menschen mit Hörbeh Menschen in psych. Betreuung Kenia Nairobi (2) Menschen m. psych. Behinderung Menschen mit Epilepsie Menschen m. frühkindl. Hirnschädigung Geistig behinderte Menschen Andere CBM Australien in Melbourne 14,9 % Euro Mehrfach behinderte Menschen Menschen mit Lernbehinderungen Menschen mit frühkindlichen Entwicklungsstörungen Taubblinde Menschen 597 Menschen mit Autismus Mittelherkunft Ausgaben 2011 nach Arbeitsbereichen 35% 34,5% Sitz der Regionalbüros CBM-Vereine und Sitz, Zuwendungen an internationale Organisation CBM für Projekte in Prozent; Betrag in Euro... als Fachorganisation Die CBM engagiert sich fach- und projektbezogen für medizinische, rehabilitative und soziale Belange behinderter Menschen. Dazu gehört auch die Aus- und Weiterbildung von Fachpersonal in Entwicklungsländern. Behinderungsübergreifende Programme Blindheit und Sehbehinderung CBM Neuseeland in Newmarket 1,1 % Euro *medizinische Hilfe, Rehabilitation, Bildung... in Deutschland Die Arbeit der CBM in Entwicklungsländern ist nur ein Teil ihres satzungsgemäßen Mandats: Die CBM will mit ihren Kooperationspartnern auch in Deutschland das Bewusstsein für die Situation von Menschen mit Behinderungen schärfen. Gegenüber dem Staat, den Medien und der breiten Öffentlichkeit versteht sich die CBM als Interessenvertreterin von behinderten Menschen in Entwicklungsländern und setzt sich für die Umsetzung der UN- Behindertenrechtskonvention ein. Andere Beh ,8% Mehrfach Beh ,7% Taubblindheit ,9% 10,2% Geistige Beh ,3% 10,1% Hörbehinderung Körperbehinderung Psychosoziale Beeinträchtigung ,5% 9

10 Projektpartner und Ausgaben von CBM Deutschland Die wichtigsten Projekte 2011/12 Welche Projekte unterstützte die Christoffel-Blindenmission Deutschland im Jahr 2011? Die Top-5-Projekte gemessen an den Ausgaben des deutschen Ver eins stellen wir Ihnen hier vor: Foto: CBM Foto: CBM Top-5-Projekte nach Ausgaben CBM Deutschland im Jahr 2011/ Euro: EREC-P CoRSU COM EDHH Early Intervention EREC-P Biratnagar/Lahan, Nepal Partner: Nepal Netra Jyoti Sangh (Projekt: Eastern Regional Eye Care Programme) Land: Nepal CBM-gefördert seit: 1982 Bereich: Sehbehinderungen Projekt: Neubau Augenklinik, Ausstattung mit medizinischen Geräten. Förderung CBM-D: Euro Die Augenkliniken in Lahan und Biratnagar gehören zu den größten der Welt: Circa Augenoperationen werden im Jahr durchgeführt. Ende 2011 wurde die neu gebaute Klinik in Biratnagar eingeweiht. Bis zu Patienten werden nun täglich versorgt. CoRSU Kampala, Uganda Partner: Comprehensive Rehabilitation Services for Uganda (CoRSU) Land: Uganda CBM-gefördert seit: 2005 Bereich: Körperbehinderungen Projekt: orthopädische und plastische Chirurgie, gemeindenahe Rehabilitation, orthopädische Werkstatt Förderung CBM-D: Euro Die CoRSU-Klinik bietet umfassende Rehabilitation für Menschen mit körperlichen Behinderungen aus ganz Uganda, dem Sudan und der Dem. Rep. Kongo. Seit Eröffnung der Klinik im Jahr 2009 wurden bereits über Menschen operiert. Projektausgaben CBM Deutschland pro Land/Euro*: 1. Asien EUR EUR Afghanistan , ,86 Bangladesch , ,94 China , ,45 Gaza , ,45 Indien , ,95 Indonesien , ,61 Jemen , ,88 Jordanien , ,76 Kambodscha , ,65 Laos , ,91 Libanon 0, ,00 Mongolei 0, ,70 Myanmar (Burma) , ,78 Nepal , ,29 Osttimor , ,14 Pakistan , ,18 Philippinen , ,84 Sri Lanka , ,13 Syrien ,02 0,00 Tadschikistan , ,23 Thailand , ,48 Vietnam , ,80 Westjordanland , ,02 Asien Überregional , ,79 Gesamt: , ,84 2. Afrika EUR EUR Angola , ,00 Ägypten , ,08 Äthiopien , ,11 Burkina Faso , ,43 Burundi , ,20 Dem. Rep. Kongo , ,83 Dschibuti ,00 0,00 Elfenbeinküste , ,17 Ghana , ,70 Guinea-Bissau , ,84 Kamerun , ,00 Kenia , ,84 Lesotho , ,63 Liberia , ,51 Madagaskar , ,97 Malawi , ,81 Marokko 8.794, ,88 Niger ,50 0,00 Nigeria , ,53 Ruanda , ,93 Sambia , ,46 Sierra Leone , ,61 Simbabwe , ,21 Sudan , ,82 Südsudan ,45 0,00 Südafrika , ,31 Swasiland ,78 0,00 Tansania , ,43 Togo , ,86 Tschad 6.818, ,64 10 JAHRESBERICHT 2011 *Die Projektausgaben weichen grundsätzlich von den Projektaufwendungen in der Aufwands- und Ertragsrechnung ab. In den Projektausgaben sind zum größten Teil Mittelabflüsse aus den Projektrückstellungen zum enthalten. Die Projektaufwendungen enthalten zum größten Teil Zuführungen zu den Projektrückstellungen per aus dem genehmigten Projektbudget 2012.

11 Foto: CBM Foto: CBM/Daniel Hayduk Foto: CCBRT/Dieter Telemans COM Masina, DR Kongo Partner: ONGD Action Vision AV / CBM (Projekt: Centre Ophtalmologique de Masina) Land: Demokratische Republik Kongo CBM-gefördert seit: 2006 Bereich: Sehbehinderungen Projekt: Blindheitsverhütung, medizinische Hilfe, Training von Personal Förderung CBM-D: Euro Über Patienten aus der DR Kongo und Nachbarländern besuchten allein im ersten Betriebsjahr 2010 die neugebaute Augenklinik und bekamen Hilfe. Außerdem wird in der Klinik Fachpersonal ausgebildet, z.b. Augenärzte und Kataraktchirurgen. EDHH Togo, Niger, Burkina Faso Partner: Netzwerk mehrerer Partner (Projekt: Empowerment Programme for Deaf and Hard of Hearing Persons) Land: Togo, Niger, Burkina Faso CBM-gefördert seit: 2011 Bereich: Hörbehinderungen Projekt: anwaltschaftl. Arbeit, Trainingsangebote, Inklusion Förderung CBM-D: Euro Menschen mit Hörbehinderungen finden in Togo, Niger und in Burkina Faso oft keine Arbeitsstelle. Deshalb erhalten sie Berufs- und Weiterbildung. Zudem wird ihre Inklusion in die lokale Arbeitswelt durch anwaltschaftliche Arbeit gefördert. Early Intervention Tansania & Kenia Partner: Gemeinschaftsprojekt von CCBRT und APDK Kenia (Projekt: Prevention & Early Intervention Tanzania) Land: Tansania / Kenia CBM-gefördert seit: 2010 Bereich: diverse Behinderungen Projekt: Prävention, Frühintervention, Mütter- und Neugeborenenpflege Förderung CBM-D: Euro Die medizinische Versorgung von Müttern und Neugeborenen wird verbessert durch Frühförderzentren und den Bau des Baobab Maternity Hospitals. So können viele Behinderungen vermieden werden durch Prävention und Früherkennung. Uganda , ,34 Zent. Afrik. Republik , ,85 Afrika Überregional , ,35 Gesamt: , ,34 3. Mittel- und Südamerika EUR EUR Argentinien 8.973, ,70 Belize 8.309, ,94 Bolivien , ,49 Brasilien , ,24 Chile , ,32 Dom. Republik , ,90 Ecuador , ,37 El Salvador , ,67 Guatemala , ,91 Guyana 0, ,60 Haiti , ,98 Honduras , ,16 Jamaika , ,45 Kolumbien , ,84 Kuba , ,00 Mexiko , ,70 Nicaragua , ,28 Paraguay , ,61 Peru , ,46 Uruguay 0, ,23 Venezuela 0, ,08 Lateinam. Überreg , ,66 Gesamt: , ,59 4. Australische Inseln EUR EUR Fidschi-Inseln , ,77 Papua-Neuguinea , ,88 Gesamt: , ,65 5. Europa EUR EUR Bosnien-Herzegowina 0, ,77 Ukraine , ,00 Europa Überregional 0, ,35 Gesamt: , ,12 Überregionale Arbeit: , ,96 Insgesamt EUR: , ,50 An internationale Organisation zugewendet, aber noch nicht abgeflossen: , ,50 Summe Zuwendungen: , ,00 11

12 CBM setzt sich für blinde und sehbehinderte Menschen ein Hilfe im entlegensten Winkel Foto: CBM/Hartung Nach der Operation am Grauen Star hat Jeneth neuen Lebensmut gewonnen. Zehn Jahre lang war Jeneth aus Tansania vollkommen blind durch Grauen Star. Immerzu war sie auf fremde Hilfe angewiesen und verlor zunehmend die Freude am Leben. Doch dann wurde die 85-Jährige im Kilimandscharo-Krankenhaus in Tansania erfolgreich an den Augen operiert. Endlich kann sie wieder sehen! Voll neuem Lebensmut beginnt Jeneth jetzt ein selbstständiges Leben. Operationen am Grauen Star, Sehhilfen oder Antibiotika gegen Trachom all das schenkt Menschen wie Jeneth Gesundheit, Selbstständigkeit und neuen Lebensmut. Klinikeröffnung in Nepal Um so wichtiger ist es, dass die Hilfe auch in den entlegensten Regionen ankommt. Aus diesem Grund wurde in Nepal eine neue Klinik erbaut: das Biratnagar Eye Hospital. Nach nur drei Jahren Bauzeit konnte es im November 2011 eröffnet werden. Im Verbund mit der Klinik im 120 Kilometer entfernten Lahan zählt das Biratnagar Eye Hospital zu den größten Augenhospitälern der Welt. Jährlich finden in den beiden Kliniken nun insgesamt Augenoperationen statt. 5,2 Millionen Euro kostete der Klinikbau. Finan- ziert wurde er durch Zuwendungen der Europäischen Union, der Standard Chartered Bank sowie aus Eigenmitteln, die in der Klinik in Lahan erwirtschaftet wurden. Aber es waren CBM-Spender, die erheblich zum Bauvorhaben beitrugen. Neue Klinik in Madagaskar In Madagaskar wurde 2011 ebenfalls eine neue Augenklinik eröffnet: Die FLM Salva Eye Clinic Dr. Johannes Borggrefe. Das Hospital wurde nach dem Würzburger Augenarzt Dr. Borggrefe benannt, der zusammen mit der CBM das Klinikprojekt ins Leben rief. Gemeinsam mit Familie, Freunden und Bekannten sammelte Dr. Borggrefe Spenden. Der Bau der mit 24 Betten ausgestatteten Klinik kostete Euro. Hinzu kamen weitere 12 JAHRESBERICHT 2011

13 CBM in Zahlen Euro für medizinische Geräte und deren Transport. Die Klinik versorgt nun ein Gebiet mit 2,8 Millionen Menschen. VISION 2020 positiver Trend VISION 2020 ist eine im Jahr 2000 gegründete Initiative, die sich zum Ziel gesetzt hat, alle vermeidbare Blindheit bis zum Jahr 2020 zu überwinden. Die CBM unterstützt die weltweite Kampagne, die unter der Federführung der WHO steht. Der Halbzeitbericht von 2010 ließ bereits einen äußerst positiven Trend erkennen, der auch im Jahr 2011 ungebrochen blieb. Trotzdem sind weltweit rund 39 Millionen Menschen blind. Tropenkrankheiten im Fokus Von den vernachlässigten Tropenkrankheiten (engl. neglected tropical diseases NTD) sind vor allem die ärmsten Bevölkerungsgruppen betroffen. Für die NTD standen in der Vergangenheit kaum Gelder zur Verfügung, um neue Medikamente zu entwickeln oder existierende Behandlungsmöglichkeiten umzusetzen Aufgrund ihrer jahrzehntelangen Erfahrung in der Bekämpfung von Trachom und Onchozerkose ist die CBM nun als Fachberater gefragt. In Ländern wie Burundi und der Demokratischen Republik Kongo, wo NTD verstärkt auftreten, führt die CBM selbst Vorsorgeprogramme und Massenverteilungen von präventiven Medikamenten wie z. B. Zithromax gegen die Augenkrankheit Trachom durch. Bei der bakteriellen Infektion Trachom bilden sich Narben an der Innenseite des Augenlids, die sich zusammenziehen. Dadurch stülpt sich der Lidrand nach innen, sodass die abgebrochenen Wimpern das Auge zerkratzen. Durch Narbenbildung auf der Hornhaut wird die Sehkraft immer stärker beeinträchtigt. Unbehandelt führt Trachom zur Erblindung. Die Erreger der Flussblindheit (Onchozerkose) werden über einen Stich der blutsaugenden Simulium-Fliege übertragen. Im Körper entwickeln sich die Larven zu geschlechtsreifen Würmern, wandern bis ins Auge und zerstören Hornhaut, Netzhaut und Sehnerv. Unbehandelt erblinden die Betroffenen. Schwankungen bei OP-Zahlen Im Jahr 2011 wurden Patienten weniger als im Vorjahr am Grauen Star operiert. Grund für diese Statistikschwankung ist zum einen die stärkere Betonung des CBM-Mandats in den Bereichen CBR und Ausbildung. Zum anderen wurde der Bereich Kapazitätsentwicklung stärker gefördert, wodurch nachhaltige Strukturen geschaffen werden, die mittel- bis langfristig zu erhöhten Behandlungszahlen führen werden. Nicht unerheblich ist auch der Anteil der bisher geförderten Projekte, die in die Selbstständigkeit entlassen wurden, da sie sich nun selbst tragen können. Katarakt-Operationen (kumuliert) 1966 bis Sehbehinderungen In 326 Projekten erhielten insgesamt Augenkranke medizinische Hilfe 45 Prozent mehr Menschen als im Jahr Operationen konnten durchgeführt werden, unter anderem mit folgenden Indikationen: Grauer Star davon Kinder Trachom Glaukom Darüber hinaus wurden Medikamente und Sehhilfen verteilt, zum Beispiel: Onchozerkose- Behandlungen Trachombehandlungen Vitamin-A-Ausgaben Brillen Rehabilitative Betreuung sowie schulische Bildung erhielten insgesamt Menschen mit Sehbehinderung. Medizinisch versorgte Augenpatienten 2007 bis Mio. 30 Mio. 25 Mio. 20 Mio. 15 Mio. 10 Mio. 5 Mio * *Die erhöhte Anzahl von Augenpatienten ist vor allem auf eine Steigerung der Onchozerkose-Behandlungen in der Demokratischen Republik Kongo und in Nigeria zurückzuführen. 13

14 CBM macht sich stark für Menschen mit Hörbehinderungen Wir schenken Gehör Foto: CBM Joseph kann bald wieder hören dank zweier Hörgeräte. Dafür werden Otoplastiken, Abdrücke seines Innenohrs, aus Silikonmaterial erstellt. Joseph ist ein cleverer Junge, doch er hat Probleme in der Schule. Aufgrund einer starken Schwerhörigkeit kriegt er nicht genug vom Unterricht mit. Trotz unbekannter Ursache der Hörbehinderung kein aussichtsloser Fall: Joseph benötigt Hörgeräte. Im Beit CURE Children s Hospital in Sambia werden seine Ohren im neuen Audiolabor untersucht, die Ohrpassform abgenommen und Hörgeräte angefertigt. Voilà: Joseph hört! Was so einfach klingt, ist in Wahrheit viel aufwändiger. In Entwicklungsländern sind Ohrenärzte vielerorts rar. Die HNO-Abteilung im Beit CURE Children s Hospital ist beispielsweise das einzige Vollzeitangebot für Ohrengesundheit in ganz Sambia einem Land mit 13,1 Millionen Einwohnern! Vielen Betroffenen ist nicht einmal bewusst, dass es Hilfe für Ohrenkrankheiten gibt. Und selbst wenn: Die meisten könnten sich eine Be- handlung oder Hörgeräte nicht leisten. Das Einkommen reicht doch bei vielen gerade so zum Überleben. So bedingen sich Armut und Behinderungen gegenseitig. Früherkennung verstärken Die WHO schätzt, dass 50 Prozent aller Menschen mit Hörbehinderungen nicht gehörlos oder hörbeeinträchtigt sein müssten, wenn ihnen rechtzeitig geholfen würde. Die Früherkennung von Ohren- krankheiten ist demnach extrem wichtig, um zu helfen, bevor es zu spät ist. Joseph wurde bei einer Reihenuntersuchung in Schulen entdeckt, die das CBM-geförderte Krankenhaus in Sambia regelmäßig durchführt. Die deutsche CBM-Ärztin Dr. Uta Fröschl berichtet über zukünftige Pläne: Wir sind in Gesprächen mit der Regierung, dass alle Schulanfänger einen Eingangshörtest bekommen. So könnten wir gehörlose Kinder zeitiger finden und ihnen helfen. Vielfältige Hilfe vor Ort Vor Ort hilft die CBM hörbehinderten Menschen durch anwaltschaftliche Arbeit, mit medizinischem Fachwissen, durch den Bau von Krankenhäusern, Früherkennungsuntersuchungen, Ausbildung von Fachkräften und Bewusstseinsbildung. Auch dauerhaft hörbehinderte Menschen 14 JAHRESBERICHT 2011

15 bekommen Unterstützung durch geeignete Schulen, Trainings in Orientierung und Mobilität oder Weiterbildungsangebote wurde beispielsweise rund Menschen die Gebärdensprache vermittelt. CBM-Partner bieten auch Selbsthilfegruppen an, z.b. für Eltern von Kindern mit Hörbehinderungen. Viele lernen so zum ersten Mal andere Betroffene kennen unterstützte die CBM 50 HNO-Kliniken, -abteilungen, Trainingszentren und Vorsorgeprogramme, 20 mehr als im Vorjahr. Außerdem konnte wesentlich mehr Personal geschult werden: 480 HNO- Ärzte, Pfleger, Audiologen und Techniker nahmen an Fortbildungen teil. Medizinische Behandlung Insgesamt wurden größere und kleinere Operationen am Mittelohr, andere Ohrenoperationen und OPs im restlichen HNO-Bereich vorgenommen. Unbehandelte Mittelohrentzündungen sind auch weiterhin die häufigste Ursache für teilweisen/kompletten Hörverlust durch eine Perforation des Trommelfells bei chronischem Auftreten. Im Jahr 2011 verteilten CBM-geförderte Projekte mal Medikamente gegen Mittelohrentzündung. Hörgeräte helfen hören Hörgeräte wurden 2011 an Menschen mit Hörbehinderungen ausgegeben zwei davon gingen an Joseph. Außerdem stellten CBM-geförderte Projekte Otoplastiken, also Ohrinnenabdrücke, her. Weltkongress der Gehörlosen In Durban/Südafrika kamen im Juli 2011 gehörlose Menschen aus der ganzen Welt für den 16. Weltkongress der Gehörlosen zusammen. Die CBM war zum ersten Mal dabei. Mit einem Stand präsentierte sie ihre internationale Arbeit. Dank der CBM konnten auch sieben Personen aus Entwicklungsländern (gehörlose Lehrer und Aktivisten von lokalen Interessenverbänden) teilnehmen. Joe Morrissey, Lehrer für hörbehinderte Menschen in Ostafrika, erzählt vom Kongress: Die Bedürfnisse von gehörlosen Menschen in Afrika sind ziemlich elementar. Auf dem Kongress haben wir die Chance, andere daran zu erinnern, dass es in ärmeren Teilen der Welt beispielsweise keine Basis literatur für gehörlose Menschen gibt. Es ist herausfordernd, die Gebärdensprache überhaupt zu entwickeln oder Bildung zu ermöglichen. Langfristiges Ziel Bis zum Jahr 2030 soll jegliche vermeidbare Gehörlosigkeit überwunden werden. Die in Zusammenarbeit mit WHO, der CBM und anderen Organisationen gegründete Society for Sound Hearing verfolgt dieses Ziel mit der Initiative Sound Hearing Foto: CBM CBM in Zahlen 2011 Hörbehinderungen Insgesamt Menschen mit Hörbehinderungen wurden 2011 in CBMgeförderten Projekten medizinisch versorgt: Ohrenoperationen Medikamente Hörtests Hörgeräte (Ausgabe, Reparatur) gehörlose und hörbehinderte Menschen erhielten Rehabilitation oder eine Schulbildung. 65 HNO-Ärzte sowie 415 Pfleger, Audiologen und Techniker mit HNO-Schwerpunkt nahmen an Fortbildungen in CBMgeförderten Projekten teil. CBM in Gebärdensprache: Eine Hand umrundet die Faust der anderen Hand als Zeichen für Einheit und Unterstützung. Ohrenoperationen 2007 bis 2011 Medizinisch versorgte Ohrenpatienten 2007 bis * * Der deutliche Anstieg der Patientenzahl ist u. a. darauf zurückzuführen, dass ab 2008 kurze Gesundheits-Checks in die Berechnung einbezogen wurden

16 Körperliche Behinderungen Afrika braucht mehr Chirurgen Foto: CBM Saley aus dem Niger freut sich, dass er bald normal laufen kann. Saley aus dem Niger hatte X-Beine. Die anderen Kinder lachten den mangelernährten Jungen aus und schlugen ihn sogar. Doch dann kam ein Mitarbeiter eines CBM-Projektpartners in sein Dorf. Er sorgte dafür, dass Saley operiert wurde und anschließend Physiotherapie erhielt. Bei regelmäßigen Besuchen zeigte er der Oma, wie sie mit Saley üben kann und welche Lebensmittel der Junge braucht, um genug Kalzium und Vitamine zu bekommen. Im Jahr 2011 erhielten körper behinderte Menschen in CBM-geförderten Projekten medizinische Hilfe. Davon wurden Menschen wie Saley über gemeindenahe Rehabilitation betreut. Insgesamt wurden orthopädische Operationen in dem Jahr vorgenommen Hilfsmittel verteilt CBM-Projektpartner verteilten Hilfsmittel an körperbehinderte Menschen. Darunter waren Orthesen wie Handschienen, Prothesen, Krücken und andere Gehhilfen sowie Rollstühle und Dreiräder. Damit sorgten die Partner für Mobilität, denn Kinder können beispielsweise in Rollstühlen zur Schule fahren. Ausbildung von Ärzten In Afrika gibt es immer noch einen Mangel an Chirurgen. Um noch mehr Menschen zu helfen, werden zum Beispiel am CoRSU- Krankenhaus in Kampala/Uganda plastische Chirurgen sowie Krankenhausmit arbeiter und freiwillige Helfer ausgebildet. Das Krankenhaus arbeitet dabei mit der Universität in Gent/Belgien und der Universität in Mbarara/Uganda zusammen. Die Ausbildung von Fachkräften wirkt sich positiv auf die Region und auf den Kontinent aus, denn viele Ärzte operieren nach ihrer Ausbildung in umliegenden Ländern, so Michiel Steenbeek, Physiotherapeut und Berater der CBM für den Bereich Körperbehinderungen. Das CoRSU-Krankenhaus bietet umfassende Rehabilitationsdienste an. Am häufigsten werden dort Knochenentzündungen, Klumpfüße, Lippen-Kiefer-Gaumenspalten und Verbrennungen behandelt. Um effizient zu arbeiten, ist das Krankenhaus mit anderen Diensten für körper behin- 16 JAHRESBERICHT 2011

17 derte Menschen in Uganda, Tansania und der Demokratischen Republik Kongo vernetzt. Jubiläum: zehn Jahre CCBRT Das CCBRT-Krankenhaus für behinderte Menschen in Daressalam/ Tansania feierte im Dezember 2011 sein zehnjähriges Bestehen. In den letzten zehn Jahren wurden dort über Menschen untersucht, die Augenleiden hatten. Mehr als Patienten ließen sich in dem Krankenhaus orthopädisch untersuchen. Es wurden mehr als Augenoperationen und über orthopädische Operationen vorgenommen. Zugleich gab es den ersten Spatenstich für das neue Baobab-Geburtskrankenhaus. Mit der Neugeborenenklinik möchte CCBRT Behinderungen von vorneherein durch Geburtshilfe sowie Gesundheitsversorgung für neugeborene Babys vermeiden. Nach Fertigstellung der Klinik sollen dort jährlich voraussichtlich Geburten fachkundig betreut werden. Darüber hinaus schickt das Krankenhaus Helferinnen und Helfer in die Gemeinden, die Frauen aufklären, worauf sie bei einer Schwangerschaft achten sollten und wie sie Behinderungen vermeiden können. Auch auf Gemeindeebene ist CCBRT aktiv. Das Krankenhaus informiert Dorfälteste unter anderem über verschiedene Arten von Behinderungen bei Kindern. So motiviert CCBRT die Dorf bewohner, mit dem Krankenhaus zusammenzuarbeiten. Fahrtkosten per Handy Das CCBRT-Krankenhaus hat zudem Ende 2009 die Initiative Transport my patient ins Leben gerufen. In Tansania können sich viele Menschen die Fahrtkosten zum Krankenhaus nicht leisten. Deshalb überweist das Projekt die Transportkosten mithilfe von Mobiltelefonen. Der Geldtransfer per Mobiltelefon bietet sich an, da in Tansania nur wenige Menschen ein Bankkonto besitzen, aber viele ein Handy. Sogenannte Botschafter wie Krankenschwestern finden im ganzen Land Patien - ten und informieren CCBRT. Wenn der CCBRT-Arzt ebenfalls der Überzeugung ist, dass die beschriebenen Symptome auf Vaginalfistel oder Lippen-Kiefer-Gaumen spalte hinweisen, überweist er die Kosten für die Fahrt an den Botschafter. Der Pati ent macht sich auf den Weg zur Behandlung. Für seine Unkosten erhält der Botschafter Tansania-Schilling, rund 2,50 Euro pro Patient, der im Projekt ankommt. Dank der Initiative wurden im Jahr Kinder, die eine Lippen-Kiefer-Gaumenspalte hatten, sowie 340 Patientinnen mit Vaginalfisteln zum CCBRT-Krankenhaus in Daressalam gebracht und dort kostenlos operiert. Im Vergleich zu den Jahren 2009 und 2010 stieg die Zahl der erreichten Menschen weiter an. CBM in Zahlen 2011 Orthopädie Menschen wurden im Berichtsjahr mit körperlichen Behinderungen medizinisch versorgt Operationen wurden vorgenommen, unter anderem mit folgenden Indikationen: Frakturen Klumpfuß deformierte Gliedmaßen Knochen- und Gelenkentzündungen Lippen-Kiefer-Gaumenspalte Vaginalfisteln 595 Sonstige Indikationen Hilfsmittel CBM-Projektpartner verteilten im Jahr Hilfsmittel für körperbehinderte Menschen: Orthesen, z.b. Handschienen Prothesen Krücken und andere Gehhilfen Rollstühle und Dreiräder Spezialstühle und -sitze Reparaturen von Hilfsmitteln Sonstige Klumpfußoperationen 2007 bis 2011 Medizinisch versorgte Orthopädiepatienten 2007 bis *

18 Gemeindenahe Rehabilitation Den ganzen Menschen im Blick Foto: CBM Maria (Mitte) geht trotz Down-Syndrom mit den anderen Kindern zur Schule. Maria aus Nicaragua hat das Down-Syndrom. Doch anzumerken ist ihr das nicht, denn die Fünfjährige ist ein aufgewecktes Mädchen: Sie geht gerne zur Vorschule und bastelt am liebsten den ganzen Tag. Bald wird Maria sogar eingeschult! Möglich wurde all dies dank eines Frühförderprogramms, bei dem ein Projektmitarbeiter einmal die Woche mit Maria zu Hause übte zum Beispiel das Laufen, Essen und Sprechen. Maria hatte Glück, denn in Nicaragua wird geistig behinderten Kindern der Schulbesuch meist verwehrt. Viele Lehrerinnen und Lehrer argumentieren, dass sie im Unterricht nicht mitkommen könnten. Förderschulen gibt es nicht in dem Land. Mit den anderen lernen Menschen wie Maria werden so häufig aus der Gemeinschaft ausgeschlossen. Körperbehinderte und blinde Menschen haben es in dieser Hinsicht oft leichter, denn ihnen wird meist nicht die Lernfähigkeit abgesprochen, so Katharina Pförtner, CBM-Beraterin für gemeindenahe Rehabilitation. Ganz normal leben Im Bereich intellektuelle Behinderungen lag der Schwerpunkt 2011 auf inklusivem Unterricht, denn Bildung ist wichtig, um Teil der Gemeinschaft zu sein, später Arbeit zu finden und ein eigenständiges Leben zu führen, sagt Katharina Pförtner. Sie setzt sich dafür ein, dass geistig behinderte Kinder mit anderen Kindern spielen sowie in den Kindergarten und zur Schule gehen können. Die CBM möchte die Hilfe für geistig behinderte Menschen weiter ausbauen. Gemeindenahe Rehabilitation Die gemeindenahe Rehabilitation umfasst nicht nur Hilfe für Kinder wie Maria, sondern alle Arbeitsbereiche der CBM: Hörgeschädigte erhalten ebenso Hilfe wie blinde, geistig oder körperlich behinderte Menschen. Bei der gemeindenahen Reha steht nicht nur die sofortige Hilfe im Mittelpunkt. Die Mitarbeiter haben vielmehr die gesamte Entwicklung eines Kindes im Blick und helfen in unterschiedlichen Bereichen (siehe Grafik rechts). Rund 200 CBM-geförderte Projekte arbeiten nach dem Prinzip der gemeindena- 18 JAHRESBERICHT 2011

19 hen Rehabilitation (CBR). Ziel ist es, die Lebensqualität von Menschen mit Behinderungen in ihrem direkten Umfeld zu verbessern. Sie sollen nicht länger ausgegrenzt werden, sondern als gleichberechtigte Mitglieder am Leben in der Dorfgemeinschaft teilnehmen können. Vielfältige Hilfe Gemeindemitarbeiter suchen in Städten und abgelegenen Dörfern nach behinderten Menschen. Sie vermitteln sie an Krankenhäuser, wo sie medizinisch behandelt werden. Häufig organisieren sie auch den Transport ins Krankenhaus, denn viele Menschen können sich die Fahrtkosten nicht leisten. Nach dem Krankenhausaufenthalt besuchen Mitarbeiter betroffene Familien regelmäßig in ihrem Zuhause und zeigen ihnen, welche Reha-Übungen sie mit den Angehörigen machen können. Die Mitarbeiter verteilen zudem Medikamente, etwa gegen Epilepsie, sowie Hilfsmittel wie Brillen und Rollstühle. Sie sorgen dafür, dass behinderte Menschen an Trainings teilnehmen können, in denen sie lebenspraktische Fertigkeiten erlernen. Blinde Menschen lernen hier unter anderem, mit einem Blindenstock umzugehen. Die Projektmitarbeiter setzen sich dafür ein, dass Kinder eine Schule besuchen können. Jugendliche und Erwachsene Gemeindenahe Rehabilitation CBR erhalten Trainings, die sie auf einen Beruf vorbereiten. Aufklärungsarbeit Viele Kinder mit Behinderungen werden versteckt, denn in Entwicklungsländern ist die Vorstellung weit verbreitet, dass Behinderung ein Fluch sei. Deshalb klären die Helfer Dorfbewohner über die Ursachen von Behinderungen auf. Viele Menschen wissen oft gar nicht, was Behinderungen auslösen kann oder dass sie Hilfe bekommen können. CBM-Kinderpatenschaft Die CBM-Kinderpatenschaft basiert ebenfalls auf dem Konzept der gemeindenahen Rehabilitation. Die CBM-Kinderpaten begleiten das jeweilige CBM-Patenkind etwa für ein Jahr auf dem Weg in ein neues Leben. Dann wird ihnen ein neues Patenkind als Botschafter für die vielen Jungen und Mädchen mit Behinderungen in CBM-geförderten Projekten vorgestellt. Regelmäßig erhalten die Paten Post mit den neuesten Fortschritten des CBM-Patenkinds. Sie erfahren z. B., wie bei Patenkind Gafaro die Operation am Grauen Star verlaufen ist, welche Fortschritte er beim Sehtraining macht und wie er jetzt in der Schule mitkommt. CBM in Zahlen 2011 Gemeindenahe Reha und Schulbildung behinderte Menschen wurden rehabilitativ betreut und/oder erhielten Schulbildung. In CBM-Partnerprojekten wurden insgesamt Menschen über gemeindenahe Rehabilitation gefördert, unter anderem Menschen mit: Körperbehinderung Sehbehinderung Epilepsie Zerebralparese (frühkindlicher Hirnschädigung) Psychischer Behinderung Hörbehinderung Geistiger Behinderung Mehrfachbehinderung Kinder mit Behinderungen erhielten Schulbildung. Psychische Gesundheitsdienste nahmen Menschen in Anspruch, zum Beispiel Traumapatienten. Lebenssicherung Menschen mit Behinderungen nahmen an berufsvorbereitenden Seminaren teil, machten eine Ausbildung oder erhielten einen Kleinkredit. Gesundheit Förderung Bildung frühkindliche Förderung Lebenssicherung Entwicklung von Fähigkeiten Soziales persönliche Assistenz Empowerment/ Befähigung anwaltschaftliche Arbeit und Kommunikation Menschen besuchten Gruppen, die sich für die Rechte behinderter Menschen einsetzen, z.b. Selbsthilfegruppen. Prävention Grundschulbildung Existenzgründung Selbstständigkeit Beziehungen, Ehe & Familie Mobilisierung der Gemeinde medizinische Versorgung Sekundarund Hochschul - bildung abhängige Beschäftigung Kultur & Kunst politische Teilhabe Rehabilitation außerschulische Bildung Finanzdienst - leistungen & Kleinkredite Erholung, Sport & Freizeit Selbsthilfegruppen Hilfsmittel lebenslanges Lernen soziale Sicherung Rechtssystem Selbstvertretungsorganisationen Diese Bereiche umfasst die gemeindenahe Rehabilitation. 19

20 Barrierefreier Wiederaufbau in Pakistan und Haiti Hungerbekämpfung in Afrika Foto: CBM CBM-Nothilfeexpertin Valérie Scherrer koordinierte die Nothilfe in Kenia. Am Horn von Afrika stand im Jahr 2011 die Bekämpfung des Hungers im Mittelpunkt. CBM-Projektpartner in Kenia verteilten Lebensmittel an Familien mit armen und behinderten Menschen und an blinde Schülerinnen und Schüler. Behinderte Menschen erhielten Hilfsmittel wie Rollstühle. Im Jahr 2011 half die CBM u.a. notleidenden Menschen in Ägypten, El Salvador und Ostafrika. In Pakistan setzte die CBM ihre Nothilfeaktionen fort und begann mit dem inklusiven Wiederaufbau. Auch in Haiti und auf den Philippinen setzte sie sich für den Wiederaufbau ein. Insgesamt erhielt die CBM im vergangenen Jahr Euro Spenden für die Nothilfe. Sie stellte Euro für Nothilfe projekte zur Verfügung. Darin sind Spenden aus Vorjahren enthalten, da die CBM Mehrjahrespläne erstellt, um nachhaltig zu helfen. So sind 2011 zum Beispiel Euro nach Indonesien geflossen hauptsächlich für die Arbeit mit Menschen, die beim Erdbeben 2009 traumatisiert wurden. Auf den Philippinen wurden nach dem Tropensturm 2009 mit Euro u.a. Gebäude katastrophensicher und barrierefrei umgebaut. Das ist wichtig, weil die Philippinen häufig von Naturkatastrophen betroffen sind. Hunger bekämpfen Die Hungerkatastrophe in Ostafrika war ein Schwerpunkt im Berichtsjahr. CBM- Projektpartner in Kenia verteilten Nahrungsmittel an Familien mit armen und behinderten Menschen. So erhielten u.a Kleinkinder reichhaltige Spezialnahrung und Familien Saatgut. Zwei CBM-geförderte Schulen versorgten ihre blinden Schüler mit Mahlzeiten. CBM-Projektpartner legten Gärten und Bewässerungsanlagen in Dörfern und Schulen an. Zugleich verteilten Partner Hilfsmittel wie Rollstühle. Um noch mehr 20 JAHRESBERICHT 2011

Reisekostenpauschale. in Euro. Afghanistan 925 1.500 1.800. Ägypten 500 1.500 1.800. Albanien 325 1.500 1.800. Algerien 475 1.500 1.

Reisekostenpauschale. in Euro. Afghanistan 925 1.500 1.800. Ägypten 500 1.500 1.800. Albanien 325 1.500 1.800. Algerien 475 1.500 1. Die u.g. n gelten für einen vierwöchigen Aufenthalt. Bei kürzerem oder längeren Aufenthalt verringert bzw. erhöht Afghanistan 925 1.500 1.800 Ägypten 500 1.500 1.800 Albanien 325 1.500 1.800 Algerien 475

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