Verhaltensbiologie. 26. Juni 2007

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1 Verhaltensbiologie 26. Juni 2007

2 Geschichte der Verhaltensbiologie in Münster Konrad Lorenz ( ) Nobelpreis 1973 Foto: H. Kacher

3 Geschichte der Verhaltensbiologie in Münster Bernhard Rensch ( ) Foto: privat

4 Geschichte der Verhaltensbiologie in Münster Gerti Dücker Foto: privat

5 Einführung Verhaltensbiologie ist das Studium des Verhaltens mit biologischen Methoden. (nach Tinbergen) Unter dem Verhalten eines Tieres versteht man seine Bewegungen, Lautäußerungen und Körperhaltungen; ferner alle Lernvorgänge sowie diejenigen äußerlich erkennbaren Veränderungen, die der gegenseitigen Verständigung dienen und damit beim jeweiligen Partner ihrerseits Verhalten auslösen können (Farbveränderungen, Absonderung von Duftstoffen). (nach Immelmann) Das Gros des Verhaltens besteht aus Bewegungen, die sich letztlich auf die Aktivität von Nerven- und Muskelzellen zurückführen lassen.

6 Geschichte der Verhaltensbiologie Charles Darwin - Vater der Verhaltensbiologie Konrad Lorenz Nobelpreis 1973 Niko Tinbergen Nobelpreis 1973 Karl von Frisch Nobelpreis 1973

7 Erklärungen für das Verhalten - kausale Mechanismus - funktionale Anpassungswert Tinbergen N 1963 Z Tierpsychol 20

8 Erklärungen für das Verhalten Löwe (Panthera leo) Erhöhung der Fitness durch Kindestötung Foto: Richard Mathews

9 Erklärungen für das Verhalten Wieselmeerschweinchen (Galea musteloides) Foto: K. Agelopoulos

10 Erklärungen für das Verhalten Aus: Alcock 2005 Animal Behaviour

11 Erklärungen für das Verhalten Wieselmeerschweinchen (Galea musteloides) Paarungen mit mehr als einem Männchen erzeugen überlebensfähigere Nachkommen. Foto: K. Agelopoulos

12 Erklärungen für das Verhalten Münstersches Wieselmeerschweinchen (Galea monasteriensis) Soziale Monogamie bei nur 3-5% aller Säugetiere

13 Erklärungen für das Verhalten Steuerung des Verhaltens Verhaltensphysiologie proximate Ursachen Evolution des Verhaltens Verhaltensökologie & Soziobiologie ultimate Ursachen Jedes Verhalten hat sowohl proximate als auch ultimate Ursachen.

14 Erklärungen für das Verhalten - kausale Mechanismus - lebensgeschichtliche Ontogenese Steuerung des Verhaltens - funktionale Anpassungswert - stammesgeschichtliche Phylogenese Evolution des Verhaltens Tinbergen N 1963 Z Tierpsychol 20

15 Angeborenes Verhalten Fixed action pattern (FAP) : formstarre, leicht wiedererkennbare artspezifische Verhaltensweisen, die bei jedem einzelnen Individuum derselben Art, Altersund Geschlechtsklasse, unabhängig von den individuellen Erfahrungen, in gleicher Weise auftreten. Sie sind ebenso kennzeichnend für eine Art wie morphologische Merkmale. Fixed action pattern aus der Balz der Stockente Franck D 1997 Verhaltensbiologie

16 Angeborenes Verhalten Schlüsselreiz - Reaktions - Beziehung Campbell NA & Reece JB 1997 Biology

17 Angeborenes Verhalten Von der Punktmutation zum aggressiven Verhalten Gen Punktmutation Monoaminoxydase A (nicht expremiert) Serotoninmetabolismus (verändert im ZNS) Aggressives Verhalten Cases et al 1995 Science 268: 1763 Brunner et al 1993 Science 262: 578

18 Gen - Umwelt - Interaktion Genetisch dumme und intelligente Ratten nach Cooper und Zubek 1958 Verhalten resultiert aus einer Gen - Umwelt - Interaktion McFarland D 1989 Biologie des Verhaltens

19 Lernen Im Laufe der Ontogenese lernen Meerkatzen, die angeborenermaßen vorhandenen Warnrufe differenziert einzusetzen. Seyfarth RM & Cheney DL 1993 Spektrum der Wissenschaft Februar: 88

20 Lernen Frequency Time (s) Leopard Leopard Cheney & Seyfert

21 Lernen Frequency Time (s) Adler Cheney & Seyfert

22 Lernen Frequency Schlange Time (s) Cheney & Seyfert

23 Lernen Lernen ist die Veränderung im Verhalten aufgrund individueller Erfahrung.

24 Lernen 1. Habituation Franck D 1997 Verhaltensbiologie

25 Lernen 2. Prägung sensible Phase stabiles mitunter irreversibles Lernergebnis Klassische Beispiele für Prägung: sexuelle Prägung Nachlaufprägung

26 Lernen Nachlaufprägung Immelmann K et al 1996: Einführung in die Verhaltensforschung Franck D 1996: Verhaltensbiologie

27 Lernen Sexuelle Prägung Immelmann K et al 1996: Einführung in die Verhaltensforschung

28 Lernen 3. Klassische Konditionierung Immelmann K 1983 Einführung in die Verhaltensforschung

29 Lernen 4. Operante Konditionierung Franck D 1985 Verhaltensbiologie

30 Lernen 5. Einsichtiges Handeln Immelmann K 1983 Einführung in die Verhaltensforschung

31 Lernen 5. Einsichtiges Handeln Manning A 1972 An Introduction to Animal Behaviour

32 Kognitive Fähigkeiten Haben Tiere ein Ich - Bewußtsein? Können sie sich im Spiegel erkennen? Können sie Artgenossen zum eigenen Vorteil täuschen? Können sie sich in andere Individuen hineinversetzen?

33 Kognitive Fähigkeiten Diese Tiere können sich im Spiegel erkennen.

34 Kognitive Fähigkeiten Können sich Schimpansen in Artgenossen hineinversetzen? Hare B et al Animal Behaviour:

35 Kognitive Fähigkeiten Können sich Schimpansen in Artgenossen hineinversetzen? Hare B et al Animal Behaviour:

36 Literatur Alcock, J.: Animal Behavior. Sinauer, 8th ed., 2005 Campbell NA & Reece JB 2000: Behavioral Biology. In: Biology, Benjamin Cummings, 6th edition, pp Manning A, Dawkins MS 1998: An Introduction to Animal Behaviour. Cambridge University Press, 5th edition.

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