Safety Integrity Level Der richtige Weg zur funktionalen Sicherheit?

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Safety Integrity Level Der richtige Weg zur funktionalen Sicherheit?"

Transkript

1 Safety Integrity Level Safety Integrity Level Der richtige Weg zur funktionalen Sicherheit? Hans Christian Schröder, André Günther, Karsten Klingler und Thomas Leidel Abstract SIL the right way to achieve functional safety? Central process control systems complying with the relevant safety requirements must be implemented to operate power plants in a safe, reliable and cost-effective way. In this context, it should be the ultimate goal to establish effective system architecture. Against this background, high safety integrity levels as increasingly certified are to be analysed critically. Effective and practical implementation of SIL (Safety Integrity Level) requirements for safety-related components must take into consideration the operation of the respective plant and its context. This involves both need-oriented interpretation of standards and meaningful incorporation into the overall risk management strategy. The determination of failure probabilities must take into account process interfaces. Operators are also recommended to analyse the contents of SIL certificates and look at the basis of SIL determination. Autoren Hans Christian Schröder Leiter Kraftwerks- und Anlagenservice André Günther Karsten Klingler Thomas Leidel Projektingenieure EMSR-Technik Kraftwerks- und Anlagenservice TÜV SÜD Industrie Service GmbH Mannheim/Deutschland Einleitung Die Kluft zwischen Theorie und Praxis ist in kaum einem kraftwerkstechnischen Segment so ausgeprägt wie bei der Umsetzung der sogenannten SIL-Anforderungen für Prozessleitsysteme. Auf der einen Seite stehen die schriftlich fixierten Anforderungen der Normen EN (Anforderungen für Hersteller) und der EN (Anforderungen für Betreiber). Dem gegenüber steht der Anspruch, diese sinnvoll auf die individuelle Anlage zu übertragen, sodass deren Betrieb auch von mehr Sicherheit, einer höheren Verfügbarkeit und wirtschaftlicheren Prozessen profitiert. Diese für viele bekannten Schlagworte nicht nur auf dem Papier umzusetzen, sondern mit messbarem Erfolg im Kraftwerk nachzuweisen, scheitert nicht selten an systemimmanenten Zielkonflikten und fraglichen Trends. Die relevanten Akteure dabei sind neben den Anlagenbetreibern die Hersteller der verwendeten leittechnischen Komponenten sowie die unabhängigen Zertifizierer. Besonders deutlich wird dies an dem Punkt der von den Normen geforderten SIL-Zertifikate für sicherheitsbezogene Systeme. Mit dem SIL-Zertifikat werden die Anforderungen an die Zuverlässigkeit der Systeme und Komponenten bestätigt. Das SIL-Verfahren dient dazu, die potenziellen Risiken bei Personen, Systemen, Geräten und Prozessen im Fall einer Fehlfunktion zu managen. Dazu gehört aber auch ein definierter Fehler, der in Form eines sogenannten Fehlerstatus noch akzeptabel ist. Sicherheitstechnische Systeme werden auf Basis der Normen spezifiziert, entworfen und betrieben. Insbesondere sicherheitsrelevante Komponenten müssen mehrere Sicherheitsstufen erfüllen, die mit SIL 1 für geringes Risiko bis zu SIL 4 für sehr hohes Risiko unterschieden werden. Mit dem Risiko steigen die Anforderungen an die Zuverlässigkeit der Systeme und Komponenten für einen sicheren Anlagenbetrieb. Der SIL-Wert verhält sich umgekehrt proportional zur Ausfallwahrscheinlichkeit innerhalb des Produktlebenszyklus: Ein hoher SIL-Wert bedeutet eine geringe Ausfallquote. Obwohl Zertifikate wichtige Hilfsmittel sind, die Orientierung geben und dafür sorgen, dass Serienprodukte nicht immer wieder aufs Neue komplett sicherheitstechnisch einzuordnen sind, werden ihre Bedeutung und der im Zertifikat enthaltene SIL-Wert immer öfter überschätzt oder fehlerhaft interpretiert. Möglichst hohe SIL-Werte gelten nicht selten vermeintlich als der Lösungsansatz. Gründe dafür sind einerseits, dass sich ein hoher SIL-Wert bei einigen Herstellern positiv auf die Vermarktung des Bauteils auswirken kann (Stichwort Kommerzialisierung von Zertifikaten). Andererseits haben die Betreiber fallweise den Eindruck, sich durch die Verwendung hoch zertifizierter Komponenten in ihrer Verantwortlichkeit absichern zu können. Und viele Zertifizierer konzentrieren sich auf die regelkonformen Berechnungen, während das große Ganze aus dem Blick gerät: eine sichere und verfügbare Steuerung der Anlagenprozesse. SIL-Level: So niedrig wie möglich, so hoch wie nötig Ein Beispiel aus der Praxis zeigt die Probleme, die aus einem unzweckmäßigen Umgang mit Zertifikaten folgen: Der Betreiber eines Ammoniak-Lagers (NH 3 ) hat für das verwendete Gaswarnsystem im Rahmen einer Gefahrenanalyse die Sicherheitsanforderung SIL2 ermittelt. Diese wurde zunächst so erfüllt, dass pro NH 3 -Behälter ein selbstüberwachender SIL2-Gassensor zum Einsatz kam. Erst im Nachhinein hat sich für den Betreiber herausgestellt, dass im SIL2-Zertifikat der Komponente die Gebrauchsdauer auf zwei Jahre beschränkt war. Der höhere SIL-Wert wurde über die Einschränkung der Gebrauchsdauer erreicht, die die Ausfallwahrscheinlichkeit zwangsläufig reduziert. Das bedeutet jedoch auch, dass der Betreiber die Anlage alle zwei Jahre außer Betrieb setzen muss, um sämtliche Gassensoren auszutauschen. Auf die Wirtschaftlichkeit der Anlage drücken in diesem Fall nicht nur vergleichsweise kostenintensive SIL2-Sensoren, die zudem im Zwei- Jahres-Turnus erneuert werden müssen, sondern auch die Kosten der erforderlichen Betriebsunterbrechung einschließlich Wiederinbetriebnahme. Im Auftrag des Anlagenbetreibers haben Fachleute von TÜV SÜD eine alternative Engineering-Lösung erarbeitet: Die SIL2-Sensoren wurden durch drei nicht zertifizierte (betriebsbewährte) und kostengünstige Sensoren ersetzt, die redundant arbeiten (two out of three). Diese Architektur mit zwei aus drei Kanälen VGB PowerTech 8/ >>> VGB DIGITAL <<<

2 Safety Integrity Level Sicherheit Risiko ist nicht höher als höchstes vertretbares Risiko Restrisiko Höchstes vertretbares Risiko Risiko ohne Schutzmaßnahmen Gefahr Risiko ist höher als höchstes vertretbares Risiko niedrig bedeutet, dass nur zwei Kanäle in Einklang die Sicherheitsfunktion ausführen können. Durch diese Lösung konnte nicht nur das Wartungsintervall von zwei auf zehn Jahre verlängert werden. Darüber hinaus wurden die Anschaffungskosten reduziert, weil pro NH 3 - Behälter drei unzertifizierte, und damit kostengünstigere Sensoren fünf SIL2-Sensoren gegenüberstehen. Ein weiterer Vorteil ist beispielsweise der mögliche Austausch und Test der Sensoren während des laufenden Betriebs. Hintergrund zur SIL-Bewertung Mindestnotwendige Risikominderung Tatsächliche Risikominderung Bild 1. Zusammenhang Restrisiko und höchstes vertretbares Risiko (Quelle: TÜV SÜD Industrie Service GmbH). Risiko Dass ein pragmatischer Ansatz bei der Umsetzung von SIL-Anforderungen auch regelwerkskonform möglich ist, liegt in der Historie begründet. Schon in den 1980er-Jahren wurden die Grundsteine für das heutige Verfahren der SIL-Bewertung gelegt. In ihrer Publikation postulierten Hölscher und Rader (Handbuch Mikrocomputer in der Sicherheitstechnik 1984) unterschiedliche Sicherheitsklassen, die Anforderungen an Hardware und Software von IT-Systemen definierten. Ein Nachteil im Umgang mit diesem Regelwerk war die anwendungsbezogene Sichtweise, die sich nur mit Aufwand auf neue Technologien transferieren ließ. In Anlehnung an diese Publikationen entstanden die Normen DIN V VDE 19250, DIN V VDE 0801 sowie VDIN VDE Definiert wurde eine Vorgehensweise für die Gefahrenanalyse, die in eine Einstufung der Anwendung in Anforderungsklassen (AK 1 bis 8) mündete. Wesentliche Neuerung war eine anwendungsunabhängige Sichtweise, durch die sich das Regelwerk flexibler an neue Technologien anpassen ließ. Nach diesen Vornormen wurden bis August 2002 alle sicherheitsrelevanten Geräte und Anlagen betrachtet und Anforderungen an Rechnersysteme (und zwar Hard- und Software) mit sicherheitsrelevanten Aufgaben abgeleitet. In der Praxis gab es auch hier einen Nachteil: Die Sicherheits- und Fehlerbetrachtung endete am Prozessanschluss. Wechselwirkungen mit vor- und nachgelagerten Prozessen wurden von der Betrachtung ausgeschlossen. Das hat schon damals gezeigt: Das Wissen zu Teilsystemen reicht bezogen auf eine komplexe Anlage nicht aus. Daraufhin war die Anforderung an die Betrachtungsweise für nachfolgende Regelwerke spezifiziert als eine anwendungsunabhängige, ganzheitliche Betrachtung. Mit dieser Vorgabe entstanden die aktuellen Regelwerke IEC 61508/EN 61508, die im November 2002 als verbindliche deutsche Norm VDE 0803 übernommen wurden. Als Ergebnis der Gefahrenanalyse wurde der Sicherheits-Integritäts-Level (SIL 1 bis 4) definiert, der eine anwendungsunabhängige und ganzheitliche Betrachtung verkörpert. Ein großer Vorteil gegenüber den bis dahin bestehenden Regelwerken folgt aus der Sicherheits- und Fehlerbetrachtung für alle Prozesskomponenten einschließlich aller vorkommenden Systeme anderer Technologien (Pneumatik, Hydraulik etc.). Die ganzheitliche Betrachtung, Bewertung und Dokumentation von Anlagen und deren Steuerung bzw. Überwachung sichert eine qualitätsgerechte Risikominderung im Sinne von SHE (Safety, Health and Environment). Quantitative versus qualitative Verfahren Die SIL-Bewertung steht also im Kontext von sich wandelnden Regelwerken und im Kontext des Risikomanagements von Anlagenprozessen. Risiken aus Prozesszuständen werden analysiert, und aufbauend darauf werden Schutzmaßnahmen im Sinn von Anforderungen an die funktionale Sicherheit eines Sicherheitssystems abgeleitet. Maßgabe ist, das Restrisiko auf das höchste vertretbare Maß zu beschränken (B i l d 1 ). Zu beachten ist dabei insbesondere, dass das Prozessrisiko auch durch außergewöhnliche und äußere Ereignisse verursacht werden kann. Die Analyse muss daher alle Schutzebenen ganzheitlich betrachten. Voraussetzung für eine stichhaltige SIL- Bewertung ist eine gute Verfahrensbeschreibung, die alle möglichen Zusammenhänge integriert. Aktuell kommen bei der Ermittlung von SIL- Klassen zunehmend isolierte mathematische Modelle zum Einsatz, die auf Annahmen beruhen, die für die Modellierung von Einzelprozessen getroffen werden und einer ganzheitlichen Betrachtungsweise entgegen stehen. Schon bei der Planung von Prozessleitsystem treten dann häufiger unentdeckte Systemfehler auf, die Nachbesserungen und damit teils erhebliche Folgekosten verursachen. Die Konzentration auf den SIL-Ansatz bei einzelnen Komponenten orientiert sich vorwiegend an einer quantitativen Bewertung. Dafür sind Ausgangsdaten zu Ausfallraten nötig. Doch wie zuverlässig sind diese Zahlen? In der Praxis liegen lediglich für die Steuereinheiten genügend gesicherte Daten vor. Bei Signalgebern (Sensoren) und Stellgliedern (Aktoren) hingegen nicht obwohl deren Fehlerquoten in der Praxis die von Steuereinheiten weit übertreffen (B i l d 2 ). Auf der Basis von Schätzungen werden für Signalgeber und Stellglieder daher Werte definiert und weiter verwendet. Nicht bewertet werden zum Beispiel die Anbindung an die Prozessschnittstellen und mögliche Fehleranteile der Einzelgeräte innerhalb des Schutzsystems. Es empfiehlt sich, den Sachverhalt zusätzlich qualifiziert zu betrachten. Sicherheitsrelevante Komponenten werden dabei in ihrer gesamten Wirkungskette (Loop) betrachtet, einschließlich der Prozessanbindungen. Auch verlangen die Schutzanforderungen nach redundanten Strukturen innerhalb eines Loops. Quantitative Verfahren haben ihre Berechtigung, wenn ausreichende Daten zu Betriebs 88 VGB PowerTech 8/2011 hoch >>> VGB DIGITAL <<< Bild 2. Statistische Ausfallrate von Aktorik, Sensorik und Steuerung (Endress + Hauser, Funktionale Sicherheit in der Prozessinstrumentierung zur Risikominderung, 2004).

3 Safety Integrity Level Schadensfall S1 S2 S3 S4 A1 A2 A1 A2 G1 G2 G1 G2 bewährung, Ausfallverhalten und Schadensausmaß vorliegen. Dies setzt realistische Beobachtungen der Produkte unter angemessenen Zeiträumen voraus (rund fünf bis zehn Jahre). Aufgetretene Ausfälle und Gefährdungen müssen unter praxisnahen Einsatzbedingungen ermittelt worden sein. Eine rein quantitative Grenzwertdiskussion, die nicht auf real-wirkursächlichen Risiken basiert, sollte nicht allein als Basis für ein Sicherheitskonzept dienen. Regelwerke müssen interpretiert werden Beispiel Risikomatrix W3 W2 W1 Allein die Wirksamkeit ist das entscheidende Kriterium für die zu treffenden Schutzmaßnahmen. Das real vorhandene und wirkursächliche Risiko in einem gesamtheitlichen (systemischen) Zusammenhang erlaubt es, die notwendigen sicherheitstechnischen Grenzwerte so festzulegen, dass diese sachlichen und reproduzierbaren Nachprüfungen standhalten. Das sollte auch für die Auswahl des SIL-Levels gelten, die sich an einer Risikomatrix (B i l d 3 ) orientiert. Als Beispiel soll die Frage Welche SIL-Anforderung ergibt sich bei der Bewertung einer Brennersteuerung? erörtert werden. Wenn angenommen wird, dass eine Anlage über eine Fernwarte gefahren wird und Personal nicht ständig vor Ort ist, dann folgt mit den Kategorien (S2), (A1), (G1) und (W3) ein SIL- Level 2. Würde unterstellt, dass die Eintrittswahrscheinlichkeit eines unerwünschten Ereignisses ohne MSR-Schutzeinrichtung die Kategorisierung in (W2) ermöglicht, dann würde sich lediglich ein SIL-Level 1 ergeben. In der Praxis verursacht dies häufig Diskussionen, in denen der SIL-Level 3 gefordert wird, weil dies laut DIN EN so sei. Doch sollte hier konkret gefragt werden: Lässt a b --- a = keine besonderen Sicherheitsanforderungen b = ein einzelnes SIS reicht nicht aus a a Schadensausmaß S1 / C1: S2 / C2: S3 / C3: S4 / C4: leichte Verletzte kleinere schädliche Umwelteinflüsse schwere Verletzungen oder Tod einer Person vorrübergehende Umweltschäden Tod mehrerer Personen anhaltende Umweltschäden Katastrophe, viele Tote Aufenthaltsdauer A1 / F1: selten bis öfter A2 / F2: häufig bis dauernd Gefahrenabwendung G1 / P1: möglich unter bestimmten Bedingungen G2 / P2: kaum möglich Eintrittswahrscheinlichkeit des unerwünschten Ereignisses ohne MSR-Schutzeinrichtung W1: sehr gering W2: gering W3: relativ hoch --- = keine Sicherheitsanforderungen 1, 2, 3, 4 = Sicherheits-Integritätslevel Bild 3. Ablaufmatrix in Abhängigkeit einzelner Risikoparameter (Risikograph nach EN 61508/61511 bzw. EN 50156, 2004). sich diese Anforderung aus der tatsächlich ableiten bzw. sind Kompromisslösungen möglich? Ein genauer Blick auf den Sachverhalt zeigt, dass hier eine alternative Interpretation möglich ist. Der erwähnte SIL-Level 3 wird lediglich beispielhaft beschrieben. Umsetzbar wäre durchaus auch ein SIL-Level 2, wenn durch die Anlage kein erhöhtes Risiko im Hinblick auf SHE (Safety, Health and Environment) verursacht wird. Dieses Beispiel verdeutlicht die Diskrepanz in der praktischen Umsetzung bei den Interpretationen unterschiedlicher Normenanwendungen. Dabei sollte nicht der Absicherungsgedanke im Fokus stehen, sondern eine technisch umsetzbare und wirtschaftliche Realisierung. Prozessanbindungen berücksichtigen und Spielräume nutzen Wer Risiken zuverlässig reduzieren will, muss dabei auch die Prozessan- und -einbindung einer Komponente mit betrachten. Wird beispielsweise ein redundantes System mit nur einer Prozessanbindung betrieben, kann ein einzelner Fehler in der Prozessanbindung zum Verlust des gesamten Systems führen. Die EN gibt mögliche Spielräume eindeutig vor. Die Hardware Fault Tolerance (HFT), die für die einzelnen Komponenten einer Prozessbzw. Signalkette (den Loop) gilt, muss auch Bild 4. Aufbau eines Schutzsystems innerhalb eines Loops (Quelle: TÜV SÜD Industrie Service GmbH). bei der Prozessein- und -anbindung beibehalten werden, sonst wird eine SIL-Betrachtung schon im Ansatz fehlerhaft. Spielräume eröffnen sich nur durch Fehlerausschlüsse, beispielsweise wenn bei Rohrleitungen nur Medien eingesetzt werden, die nicht zu Ablagerungen neigen und sich die Leitung demzufolge nicht zusetzen kann. Ein anderes Beispiel für diesen Ansatz gibt ein Schutzsystem innerhalb einer Prozessanbindung (B i l d 4 ). Im vorliegenden Fall werden in der Regel nur die implementierten Schutzsysteme von Signalgeber, Schutzeinrichtung und Stellglied betrachtet und zwar auf Grundlage einer quantitativen Bewertung. Das B i l d 5 zeigt ein aus hoch-zertifizierten Komponenten aufgebautes Schutzsystem, das SIL3 erreicht. Dabei lässt sich eine SIL3-Anforderung auch mit einem redundanten Aufbau über SIL1-zertifizierte Geräte erreichen (B i l d 6 ). Allerdings sollten die SIL1-Geräte von unterschiedlichen Herstellern stammen, um produktionsbedingte Fehlerwahrscheinlichkeiten im Vorfeld zu minimieren (diversitäre Struktur). Eine solche Konfiguration erhöht meist auch die Verfügbarkeit der Anlagenprozesse. Zudem werden hoch-zertifizierte und damit vergleichsweise kostenintensive Komponenten eingespart. Insgesamt ist eine ganzheitliche Analyse aller Teilsysteme also nicht nur zwingend, um kritische Wechselwirkungen zu vermeiden, sondern dient vielmehr der Sicherheit, Umweltverträglichkeit, Verfügbarkeit und Effizienz von Kraftwerken. Weil es immer wieder auch auf SIL-zertifizierte Komponenten ankommt, sollte sich der SIL-Zertifizierungsprozess am Anspruch messen lassen, bestmöglich zu einer höheren Verfügbarkeit und Sicherheit beizutragen. Dabei sollten die Inhalte des Zertifikats und die darin enthalten Berechnungsgrundlagen für die SIL-Level analysiert werden. Was SIL-Zertifikate enthalten Kerninhalte des SIL-Zertifikats sind die Safe Failure Fraction (SFF) und die Hardware Fault Tolerance (HFT). Erstere setzt sich aus sicheren und als gefährlich erkannten Fehlern zusammen. Während sich sichere Fehler nicht sicherheitskritisch auswirken die Anlage wird kontrolliert heruntergefahren bzw. kann in Einzellfällen sicher und kontrolliert weiter VGB PowerTech 8/ >>> VGB DIGITAL <<<

4 Safety Integrity Level Bild 5. Aufbau eines Schutzsystems mit zertifizierten Geräten für eine SIL 3-Anforderung (Quelle: TÜV SÜD Industrie Service GmbH). Bild 6. Aufbau eines Schutzsystems mit einfachen diversitären Geräten für eine SIL 3- Anforderung. Den Begriff betriebsbewährt beschreibt die VDI-/VDE-Richtlinie 2180 (Quelle: TÜV SÜD Industrie Service GmbH). betrieben werden können als gefährlich erkannte Fehler sicherheitsrelevante Fehlfunktionen bedeuten. Zusammen errechnet sich daraus die Ausfallrate des Systems. Das Unterscheiden von sicheren und gefährlichen Fehlern betrifft auch Fehlerarten wie passive, aktive sowie systematische und zufällige Fehler. Aktive Fehler lösen eine Schutzfunktion aus und sind daher ungefährlich. Passivfehler sind solche, bei denen die Schutzfunktion nicht ausgelöst wird. Jede Diagnose eines Systems zielt darauf ab, diese Fehler aufzudecken. Daher muss für jedes System eine anlagenspezifische Diagnose entwickelt werden, die auch mögliche Passivfehler aufdecken kann. Die Hardware Fault Tolerance bezieht sich auf die Verfügbarkeit bzw. die Fehlertoleranz eines Systems. Mit der Höhe des Werts (0,1 und 2) steigt die Verfügbarkeit bzw. die Zeit, wie lange ein System ohne Ausfall weiterarbeiten kann. Ausfallsichere und fehlertolerante Systeme haben dementsprechend den höchsten der drei HFT-Werte (2). Nach der HFT-Definition der EN bedeutet eine Hardwarefehlertoleranz von 1, dass zwei Geräte für eine Funktion vorhanden sind und deshalb ein gefährlicher Ausfall eines Geräts die Auslösung einer Schutzfunktion nicht verhindert. Ausfallraten im Zertifikat berechnen Ein SIL-Zertifikat für EMSR-Komponenten enthält vom Hersteller notwendige sicherheitstechnische Kenn- und Basisdaten zur SFF und HFT. Sie betreffen: sicherheitsgerichtete unentdeckte Ausfälle sicherheitsgerichtete entdeckte Ausfälle gefährliche entdeckte Ausfälle gefährliche unentdeckte Ausfälle Daraus kann der Anteil der SFF abgeleitet werden. Enthalten sind zudem: Wahrscheinlichkeit für das Versagen bei Anforderung pro Stunde (PFH) zulässige Betriebsart (Low Demand/High Demand des PFD) Hardwarefehlertoleranz (HFT) Art des Gerätetyps (A = einfaches Teilsystem, B = komplexes Teilsystem) zugrunde liegendes Prüfintervall für die angegebene SIL-Stufe (T1) nutzbare Lebensdauer (in der Regel acht bis zwölf Jahre) Diagnoseaufdeckungsgrad (DC) Zentral für die Erreichung eines erforderlichen SIL-Levels sind insbesondere Angaben zum Redundanzgrad (HFT). Dahingehend sollte die SIL-Angabe für eine Komponente schließlich eindeutig sein. Formulierungen wie geeignet bis SIL3 ermöglichen unnötige Fehlinterpretationen. In der Praxis wird immer wieder die Berechnung der SFF und der PFD diskutiert und damit die Zuverlässigkeit des SIL-Werts. Der Betreiber oder Prüfer der Anlage hat aber als Prüfungsgrundlage die HFT-Anforderungen der Norm EN zu berücksichtigen. Bei möglichen Abweichungen von den vorgenannten Daten ist zu prüfen, ob sich daraus gewisse Fahrlässigkeiten im Hinblick auf SHE auswirken und somit zu rechtlichen Konsequenzen führen können. Sicherheitsbezogene Teile einer Steuerung (SRP/CS), die auf Basis vorgenommener Risikobewertungen erhöhte Anforderungen stellen, sollten daher nicht von der Zuverlässigkeit der verwendeten Komponenten allein abhängen. Gerade in einem gesamtfunktionalen System sollte nicht die quantitative Bauteilzertifizierung allein im Vordergrund stehen, sondern die qualitative Analyse und der Aufbau einer sinnvollen Systemarchitektur. Funktionale Schutzsysteme, die definierte Schutzanforderungen erfüllen sollen, können nicht nur über zertifizierte Einzelgeräte aufgebaut werden, sondern auch über redundant eingesetzte, nicht zertifizierte, aber betriebsbewährte, diversitäre Geräte. Welches die sinnvollere Engineering-Lösung ist oder ob sich vorhandene Lösungen sinnvoll kombinieren lassen, ist für jede Anlage immer wieder neu zu klären mit Blick auf die Betriebsbedingungen und ihren Kontext. 90 VGB PowerTech 8/2011 Fazit Auf dem Weg zur funktionalen Sicherheit von Prozessleitsystemen ist die SIL-Zertifizierung von Komponenten zwar ein wichtiges Hilfsmittel. Doch die alleinige Konzentration auf SIL-Level und den Wortlaut von Regelwerken, ohne diese in den praktischen Kontext ihrer Anwendung zu setzen, führt in eine Sackgasse. Im Zentrum der Bewertung sollten zunächst die verfahrenstechnischen und funktionalen Gesichtspunkte liegen, bevor über eine falsch verstandene Regelwerkstreue vermeintliche Anforderungen generiert werden, die nicht tatsächlich zweckmäßig sind. Denn das eigentliche Ziel ist ein in sich schlüssiges Engineering-Konzept mit hoher Verfahrens- und Prozesssicherheit, das zuverlässige Schutzmaßnahmen garantiert für Personen, Sachwerte und die Umwelt. On li ne-shop /shop 90 VGB Po wer Tech 9/2005 >>> VGB DIGITAL <<<

5 VGB PowerTech U 1+4_PT7-07.qxd :07 Uhr Seite 1 Innovative Technologien für die Wasserbehandlung Für jede Anwendung die passende Lösung Volume 87/2007 ISSN K Volume 87/2007 ISSN K Volume 85/2005 ISSN K Jede Zusammenarbeit ThyssenKrupp Xervon GmbH An der Landwehr Gelsenkirchen Telefon Telefax Mit neuer Technologie: filmbildende Amine für die Kesselwasserbehandlung Wir bieten eine umfassende Produktpalette für Unser vielfältiges Angebot an Produkten und alle Probleme rund ums Wasser und liefern maßgeschneiderte Lösungen, die perfekt auf Ihre nisches Know-how und einen umfassenden Ausrüstungen, ergänzt durch fundiertes tech- speziellen Prozesse abgestimmt sind: Kundenservice, deckt unterschiedliche Aufbereitung von Zusatzwasser, Kühl- und Prozesswasser, Kesselwasser, Wasser für Heizungs- Branchen Kraftwerke, Stahlindustrie, Raffinerien Anwendungsgebiete ab, zum Beispiel in den anlagen, Swimming-Pools oder Membranfiltrationsanlagen, Trinkwasser und Abwasser. Industrie, Lebensmittel- und Getränkeindustrie, und petrochemische Industrie, chemische Anlagenmanagement. hat mal klein angefangen. In der Instandhaltung von Kraftwerken hat ThyssenKrupp Xervon über 30 Jahre Erfahrung. Ob Basisdienstleistungen wie Gerüstbau, Isolierung und technische Reinigung, komplexe Aufgaben wie Engineering, Modernisierung und Feuerungstechnik oder komplette, speziell für Ihren Bedarf zusammengestellte Dienstleistungspakete. Wir beweisen Ihnen gern unsere Leistungsfähigkeit im Kleinen wie im Großen. Kontaktieren Sie uns: P3-ferrofos, P3-ferrolix, P3-cetamine, P3-ferrocid, P3-ferrolin, P3-ferrofloc, P3-ferrocryl, P3-osmotech, P3-ferrosolf, P3-ferrocor, P3-ferroflame Henkel KGaA, TI Water Treatment Henkelstraße Düsseldorf, Germany Phone Fax ThyssenKrupp Xervon Powering Plant Performance IGEN!* I N I N G W E LT W E I T rt zum Einsatz, wo es auf Zuverlässigkeit So liefern BAUER Hochdruckkompresnergie, um die Schaufeln und Stellräder ungsverhältnissen anzupassen. Dadurch en gleichmäßig laufen und die Generaeiderte Problemlösung im Bereich der g suchen und sich dabei keine Komprouns kennenlernen. Please copy >>> fill in and return by mail or fax rkraft ThyssenKrupp Focus: Safety at Work Clean Coal Technologies International Activities Biomass-fired Power Plant with Circulating Fluidised Bed Operation Experiences from Offshore Wind Farms Damage Analysis of Evaporator Tubes, Fax , Focus: Furnaces, Steam Generators and Steam Turbines Optimisation of Operating Cost through CDM and JI Performance of a 900 MW Supercritical Steam Turbine Developments of Fluidised Bed Gasification Explosion Protection in the Case of Hard-coal Volume 85/2005 ISSN K Schwerpunktthema: Erneuerbare Energien Hydrogen Pathways and Scenarios Kopswerk II Prevailing Conditions and Design Arklow Bank Offshore Wind Park The EU-Water Framework Directive Volume 85/2005 ISSN K Flue Gas Heat Recovery at Torrevaldaliga Nord Schwerpunktthema: Kernenergie 2004: Operating Results of Nuclear Power Plants European Power Plant Technology for the Global Market Water Treatment in Power Plant Applications Distributed Generation and System Operation Topic: Hydro-power Neue Wege in der Prozessleit- und Informationstechnik Development of the Oxidation Layer on a Steam Turbine Vane Live-cycle Monitoring/ Condition Evaluation Hg-Rückhaltung im SCR-Katalysatorbett Schwerpunktthema: Instandhaltung in Kraftwerken Further Developments in Coal-Fired Power Plant Technology Hydro Power in a Competitive Market Thermal Utilisation of Waste in a Power Plant Material Developments for High Capacity Power Plants Volume 83/2003 ISSN K Yes, I would like order a subscription of VGB PowerTech. The current price is Euro 275. plus postage and VAT. Unless terminated with a notice period of one month to the end of the year, this subscription will be extended for a further year in each case. Name, First Name Street Postal Code City Country Phone/Fax Return by fax or mail or in business envelope with window to VGB PowerTech Service GmbH Fax No Date 1st Signature Cancellation: This order may be cancelled within 14 days. A notice must be sent to to VGB PowerTech Service GmbH within this period. The deadline will be observed by due mailing. I agree to the terms with my 2nd signature. Date 2nd Signature

6 VGB PowerTech The generation of electricity and the disposal of heat is in all parts of the world a central topic of technology, economy, politics and daily live. Experts are responsible for the construction and operation of power plants, their development and monitoring as well as for various tasks in connection with service and management. The technical journal VGB PowerTech is a competent and internationally accepted publication for power plant engineering. It appears annually with 11 bilingual issues (German/English). VGB PowerTech informs with technical/scientific papers and up-to-date news on all important questions of electricity- and heat generation. Topics: development, planning, construction and operation of power plants under special consideration of Operation and plant safety, Economic efficiency, Environmental compatibility, Research and development and application of new technologies, Competitiveness of different technologies and Legal aspects. VGB PowerTech appears with VGB PowerTech Service GmbH, publishing house of technical-scientific publications., the European technical association, is the publisher. Your contact at VGB PowerTech Service GmbH, Gregor Scharpey, Phone: , VGB PowerTech Service GmbH P.O. Box Essen ALLEMAGNE PT

7 VGB Po wer Tech-DVD Mo re than 12,000 digitalised pa ges with data and expertise (incl. se arch func ti on for all do cu ments) Ple ase fill in and re turn by mail or fax I would li ke to or der the VGB Po wer Tech-DVD 1990 to 2010 (sin gle user li cen se). Eu ro 950. * (Subs cri ber of VGB Po wer Tech Jour nal 1 ) Eu ro * (Non-subs cri ber of VGB Po wer Tech Jour nal 2 ) Plus postage, Germany Euro 7.50 and VAT Net work li cen se (cor po ra te li cen se), VGB mem bers edi ti on (In fo Ex pert) and edu ca ti on li cen se on re quest (pho ne: ). * Plus VAT. Annual update 1 ) Euro 150. ; 2 ) Euro 350. The update has to be ordered annually. Re turn by fax or in business envelope with window to VGB Po wer Tech Ser vice GmbH Fax No In fo Ex pert Na me, First Na me Street Pos tal Co de Ci ty Count ry Pho ne/fax Da te 1st Sig na tu re Can cel la ti on: This or der may be can cel led wi thin 14 days. A no ti ce must be sent to to VGB Po wer Tech Ser vice GmbH wi thin this pe ri od. The deadline will be observed by due mailing. I ag ree to the terms with my 2nd sig na tu re. Da te 2nd Sig na tu re

8 VGB Po wer Tech The generation of electricity and the disposal of heat is in all parts of the world a central topic of technology, economy, politics and daily live. Experts are responsible for the construction and operation of power plants, their development and monitoring as well as for various tasks in connection with service and management. The technical journal VGB PowerTech is a competent and internationally accepted publication for power plant engineering. It appears with 11 bilingual issues (German/English) annually. VGB PowerTech informs with technical/scientific papers and up-to-date news on all important questions of electricity and heat generation. VGB PowerTech appears with VGB PowerTech Service GmbH, publishing house of technical-scientific publications., the German and European technical association, is the publisher. VGB PowerTech DVD 1990 to 2010: Digitalised technical papers of VGB Kraftwerkstechnik and VGB PowerTech. You find the competent technical know-how from 21 years on more than 12,000 pages VGB Kraftwerkstechnik (German issues until 2000) and the international technical journal VGB PowerTech (as of 2001) with: More than 2300 technical papers, All documents in PDF-format (up to the year 2000 for technical reasons as b/w scan), Convenient search function in all papers as full-text search and/or deliberate search for authors and documents titles, Navigate quickly to the desired papers with a few mouse clicks. The VGB PowerTech-DVD is available as single license or multi-user license for companies, research institutions and authorities. The single license can be ordered by form and by post/fax or use our online shop under. A quotation for a multi-user license is made on demand. You can bring up to date your DVD annually with the VGB PowerTech update. The update has to be ordered annually. Your contact at VGB PowerTech Service GmbH, Jürgen Zimander, Phone: , VGB Po wer Tech Ser vice GmbH P.O. Box Es sen AL LE MAG NE In fo Ex pert

AVARIS: Innovatives Reparaturverfahren für Sitzdichtflächen in Absperrarmaturen und Rückschlagklappen

AVARIS: Innovatives Reparaturverfahren für Sitzdichtflächen in Absperrarmaturen und Rückschlagklappen Reparatur von Schiebersitzdichtflächen AVARIS: Innovatives Reparaturverfahren für Sitzdichtflächen in Absperrarmaturen und Rückschlagklappen Karl-Heinz Herzing, Ulf Breitenberger und Armin Grieser Abstract

Mehr

Energieeffizienz und Erneuerbare Energien Programme der EZ -- ein Zwischenstand

Energieeffizienz und Erneuerbare Energien Programme der EZ -- ein Zwischenstand Energieeffizienz und Erneuerbare Energien Programme der EZ -- ein Zwischenstand Climate Policy Capacity Building Seminar Kiew 07.10.04 Klaus Gihr Senior Project Manager Europe Department Was sind unsere

Mehr

Armaturen in der Anlagensicherheit. Funktionale Sicherheit Safety Integrity Level SIL

Armaturen in der Anlagensicherheit. Funktionale Sicherheit Safety Integrity Level SIL Armaturen in der Funktionale Sicherheit Safety Integrity Level SIL mail: karlheinz.gutmann@de.endress.com 1 Funktionale Sicherheit - ein aktuelles Thema und ein wichtiger Beitrag zur Anlagen mit einem

Mehr

Prozessindustrie EN 61508 / EN 61511. VL PLT2, SS 2012 Professur für Prozessleittechnik

Prozessindustrie EN 61508 / EN 61511. VL PLT2, SS 2012 Professur für Prozessleittechnik Funktionale Sicherheit in der Prozessindustrie EN 6508 / EN 65 VL PL2, SS 202 Professur für Prozessleittechnik ik Übersicht PL-Schutzeinrichtungen Sicherheitsgrundnorm h it EN 6508 Funktionale Sicherheit

Mehr

TÜV AUSTRIA SERVICES GMBH

TÜV AUSTRIA SERVICES GMBH Wiederkehrende Prüfungen an PLT- Schutzeinrichtungen TÜV AUSTRIA SERVICES GMBH Geschäftsbereich Elektrotechnik Explosionsschutz Brandschutz Dipl.-Ing. Karl FINDENIG GMBH Geschäftsbereich Elektrotechnik

Mehr

informiert Safety Integrity Level (SIL) Funktionale Sicherheit in der Anlageninstrumentierung Experience In Motion

informiert Safety Integrity Level (SIL) Funktionale Sicherheit in der Anlageninstrumentierung Experience In Motion informiert Safety Integrity Level (SIL) Funktionale Sicherheit in der Anlageninstrumentierung Mit Veröffentlichung der EN 12952 bzw. 53 im Dezember 2008 wurde auch für den Bereich der Ausrüstung von Dampf-

Mehr

Cooperation Project Sao Paulo - Bavaria. Licensing of Waste to Energy Plants (WEP/URE)

Cooperation Project Sao Paulo - Bavaria. Licensing of Waste to Energy Plants (WEP/URE) Cooperation Project Sao Paulo - Bavaria Licensing of Waste to Energy Plants (WEP/URE) SMA 15.10.2007 W. Scholz Legal framework Bayerisches Staatsministerium für European Directive on Waste incineration

Mehr

Themen für Seminararbeiten WS 15/16

Themen für Seminararbeiten WS 15/16 Themen für Seminararbeiten WS 15/16 Institut für nachhaltige Unternehmensführung Themenblock A: 1) Carsharing worldwide - An international Comparison 2) The influence of Carsharing towards other mobility

Mehr

The Solar Revolution New Ways for Climate Protection with Solar Electricity

The Solar Revolution New Ways for Climate Protection with Solar Electricity www.volker-quaschning.de The Solar Revolution New Ways for Climate Protection with Solar Electricity Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Berlin ECO Summit ECO14 3. June 2014 Berlin Crossroads to

Mehr

Exercise (Part XI) Anastasia Mochalova, Lehrstuhl für ABWL und Wirtschaftsinformatik, Kath. Universität Eichstätt-Ingolstadt 1

Exercise (Part XI) Anastasia Mochalova, Lehrstuhl für ABWL und Wirtschaftsinformatik, Kath. Universität Eichstätt-Ingolstadt 1 Exercise (Part XI) Notes: The exercise is based on Microsoft Dynamics CRM Online. For all screenshots: Copyright Microsoft Corporation. The sign ## is you personal number to be used in all exercises. All

Mehr

HIR Method & Tools for Fit Gap analysis

HIR Method & Tools for Fit Gap analysis HIR Method & Tools for Fit Gap analysis Based on a Powermax APML example 1 Base for all: The Processes HIR-Method for Template Checks, Fit Gap-Analysis, Change-, Quality- & Risk- Management etc. Main processes

Mehr

Safety Manual VEGACAP Serie 60 - Zweileiter

Safety Manual VEGACAP Serie 60 - Zweileiter Safety Manual VEGACAP Serie 60 - Zweileiter Document ID: 31813 Kapazitiv 1 Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis 1 Funktionale Sicherheit 1.1 Allgemein................................. 3 1.2 Projektierung..............................

Mehr

Themen für Seminararbeiten WS 15/16

Themen für Seminararbeiten WS 15/16 Themen für Seminararbeiten WS 15/16 Institut für nachhaltige Unternehmensführung Themenblock A: 1) Carsharing worldwide - An international Comparison (MA/BA) 2) The influence of Carsharing towards other

Mehr

ISO 15504 Reference Model

ISO 15504 Reference Model Process flow Remarks Role Documents, data, tools input, output Start Define purpose and scope Define process overview Define process details Define roles no Define metrics Pre-review Review yes Release

Mehr

Customer-specific software for autonomous driving and driver assistance (ADAS)

Customer-specific software for autonomous driving and driver assistance (ADAS) This press release is approved for publication. Press Release Chemnitz, February 6 th, 2014 Customer-specific software for autonomous driving and driver assistance (ADAS) With the new product line Baselabs

Mehr

Hazards and measures against hazards by implementation of safe pneumatic circuits

Hazards and measures against hazards by implementation of safe pneumatic circuits Application of EN ISO 13849-1 in electro-pneumatic control systems Hazards and measures against hazards by implementation of safe pneumatic circuits These examples of switching circuits are offered free

Mehr

KURZANLEITUNG. Firmware-Upgrade: Wie geht das eigentlich?

KURZANLEITUNG. Firmware-Upgrade: Wie geht das eigentlich? KURZANLEITUNG Firmware-Upgrade: Wie geht das eigentlich? Die Firmware ist eine Software, die auf der IP-Kamera installiert ist und alle Funktionen des Gerätes steuert. Nach dem Firmware-Update stehen Ihnen

Mehr

Einsatz einer Dokumentenverwaltungslösung zur Optimierung der unternehmensübergreifenden Kommunikation

Einsatz einer Dokumentenverwaltungslösung zur Optimierung der unternehmensübergreifenden Kommunikation Einsatz einer Dokumentenverwaltungslösung zur Optimierung der unternehmensübergreifenden Kommunikation Eine Betrachtung im Kontext der Ausgliederung von Chrysler Daniel Rheinbay Abstract Betriebliche Informationssysteme

Mehr

Markt Monitor Papier, Bürobedarf und Schreibwaren

Markt Monitor Papier, Bürobedarf und Schreibwaren Brochure More information from http://www.researchandmarkets.com/reports/2131176/ Markt Monitor Papier, Bürobedarf und Schreibwaren Description: Die BBE Handelsberatung (München) und marketmedia24 (Köln)

Mehr

Important information. New SIMATIC HMI Panels. Migration made easy start now. SIMATIC HMI Panels. siemens.com/simatic-panels

Important information. New SIMATIC HMI Panels. Migration made easy start now. SIMATIC HMI Panels. siemens.com/simatic-panels Important information New SIMATIC HMI Panels Migration made easy start now SIMATIC HMI Panels siemens.com/simatic-panels Das Totally Integrated Automation Portal (TIA Portal) ist das wegweisende, durchgängige

Mehr

HIR Method & Tools for Fit Gap analysis

HIR Method & Tools for Fit Gap analysis HIR Method & Tools for Fit Gap analysis Checklist Example APS-functionality Check FELIOS versus PRIMAVERA 1 Base for all: The Processes HIR-Method for Template Checks, Fit Gap-Analysis, Change-, Quality-

Mehr

Notice: All mentioned inventors have to sign the Report of Invention (see page 3)!!!

Notice: All mentioned inventors have to sign the Report of Invention (see page 3)!!! REPORT OF INVENTION Please send a copy to An die Abteilung Technologietransfer der Universität/Hochschule An die Technologie-Lizenz-Büro (TLB) der Baden-Württembergischen Hochschulen GmbH Ettlinger Straße

Mehr

NEWSLETTER. FileDirector Version 2.5 Novelties. Filing system designer. Filing system in WinClient

NEWSLETTER. FileDirector Version 2.5 Novelties. Filing system designer. Filing system in WinClient Filing system designer FileDirector Version 2.5 Novelties FileDirector offers an easy way to design the filing system in WinClient. The filing system provides an Explorer-like structure in WinClient. The

Mehr

Funktionale Sicherheit ISO 26262 Schwerpunkt Requirements Engineering,

Funktionale Sicherheit ISO 26262 Schwerpunkt Requirements Engineering, Funktionale Sicherheit ISO 26262 Schwerpunkt Requirements Engineering, Manfred Broy Lehrstuhl für Software & Systems Engineering Technische Universität München Institut für Informatik ISO 26262 Functional

Mehr

A study on computer-aided design of PIN-diode phase modulators at microwave frequencies

A study on computer-aided design of PIN-diode phase modulators at microwave frequencies Downloaded from orbit.dtu.dk on: Jul 08, 2016 A study on computer-aided design of PIN-diode phase modulators at microwave frequencies Schjær-Jacobsen, Hans Publication date: 1976 Document Version Publisher's

Mehr

Walter GPS Global Productivity System

Walter GPS Global Productivity System Walter GPS Global Productivity System DIE WERKZEUGAUSWAHL MIT dem ÜBERRASCHUNGS- EFFEKT. ÜBERRASCHEND EINFACH. THE TOOL SELECTION WITH THE ELEMENT OF SURPRISE. SURPRISINGLY EASY. Überraschend schnell:

Mehr

Service Design. Dirk Hemmerden - Appseleration GmbH. Mittwoch, 18. September 13

Service Design. Dirk Hemmerden - Appseleration GmbH. Mittwoch, 18. September 13 Service Design Dirk Hemmerden - Appseleration GmbH An increasing number of customers is tied in a mobile eco-system Hardware Advertising Software Devices Operating System Apps and App Stores Payment and

Mehr

ANLAGENANALYSE PLANT ANALYSIS

ANLAGENANALYSE PLANT ANALYSIS ANLAGENANALYSE PLANT ANALYSIS ANLAGENANALYSE PLANT ANALYSIS Ein Anlagenstillstand ist meistens mit einem enormen Kostenund Zeitaufwand verbunden. Bis die Fehlerquelle gefunden und das Austauschgerät organisiert

Mehr

Internationale Energiewirtschaftstagung TU Wien 2015

Internationale Energiewirtschaftstagung TU Wien 2015 Internationale Energiewirtschaftstagung TU Wien 2015 Techno-economic study of measures to increase the flexibility of decentralized cogeneration plants on a German chemical company Luis Plascencia, Dr.

Mehr

Klausur Verteilte Systeme

Klausur Verteilte Systeme Klausur Verteilte Systeme SS 2005 by Prof. Walter Kriha Klausur Verteilte Systeme: SS 2005 by Prof. Walter Kriha Note Bitte ausfüllen (Fill in please): Vorname: Nachname: Matrikelnummer: Studiengang: Table

Mehr

Sicherheit / Sicherung - unterschiedliche Begriffsbestimmung, gemeinsame Fachaspekte

Sicherheit / Sicherung - unterschiedliche Begriffsbestimmung, gemeinsame Fachaspekte Sicherheit / Sicherung - unterschiedliche Begriffsbestimmung, gemeinsame Fachaspekte F. Seidel, BfS Salzgitter (Juli 2002) 1) Begriffsbestimmung (Vergleich unter Nutzung nationaler und internationaler

Mehr

EEX Kundeninformation 2007-09-05

EEX Kundeninformation 2007-09-05 EEX Eurex Release 10.0: Dokumentation Windows Server 2003 auf Workstations; Windows Server 2003 Service Pack 2: Information bezüglich Support Sehr geehrte Handelsteilnehmer, Im Rahmen von Eurex Release

Mehr

Funktionale Sicherheit SIL Schutzeinrichtungen in der Prozessindustrie

Funktionale Sicherheit SIL Schutzeinrichtungen in der Prozessindustrie Products Solutions Services SIL Schutzeinrichtungen in der Prozessindustrie BASF - Pressefoto 2 section Vorwort rubric 3 Vorwort Das Thema ist seit dem Erscheinen der Norm IEC/EN 61508 und IEC/EN 61511

Mehr

DIN EN IEC 61508/IEC 61511. Funktionale Sicherheit in der Prozess-Instrumentierung zur Risikoreduzierung

DIN EN IEC 61508/IEC 61511. Funktionale Sicherheit in der Prozess-Instrumentierung zur Risikoreduzierung DIN EN IEC 61508/IEC 61511 Funktionale Sicherheit in der Prozess-Instrumentierung zur Risikoreduzierung Safety Integrity Level Sicherheitsgerichtete Instrumentierung durch SIL Klassi fizierte und bewertete

Mehr

Abteilung Internationales CampusCenter

Abteilung Internationales CampusCenter Abteilung Internationales CampusCenter Instructions for the STiNE Online Enrollment Application for Exchange Students 1. Please go to www.uni-hamburg.de/online-bewerbung and click on Bewerberaccount anlegen

Mehr

Environmental management in German institutions of higher education: Lessons learnt and steps toward sustainable management

Environmental management in German institutions of higher education: Lessons learnt and steps toward sustainable management Environmental management in German institutions of higher education: Lessons learnt and steps toward sustainable management Lüneburg, Juni 23/24, 2005 Joachim Müller Sustainable Management of Higher Education

Mehr

Symbio system requirements. Version 5.1

Symbio system requirements. Version 5.1 Symbio system requirements Version 5.1 From: January 2016 2016 Ploetz + Zeller GmbH Symbio system requirements 2 Content 1 Symbio Web... 3 1.1 Overview... 3 1.1.1 Single server installation... 3 1.1.2

Mehr

selbst verständlich certainly

selbst verständlich certainly selbst verständlich certainly Messe Gastronomie, Hannover selbst verständlich Selbstverständlich ist in der Gastronomie ein geflügeltes Wort. Das Kassensystem Matrix POS ist intuitiv in der Bedienung und

Mehr

Powerful + Energy Saving Leistungsstark + Energiesparend

Powerful + Energy Saving Leistungsstark + Energiesparend Cogeneration Plants Worldwide Powerful + Energy Saving Leistungsstark + Energiesparend Gas- and Diesel-CHP Gas- und Diesel-BHKW Powerful - Lindenberg-Anlagen GmbH The reputation of the company with its

Mehr

Chemical heat storage using Na-leach

Chemical heat storage using Na-leach Hilfe2 Materials Science & Technology Chemical heat storage using Na-leach Robert Weber Empa, Material Science and Technology Building Technologies Laboratory CH 8600 Dübendorf Folie 1 Hilfe2 Diese Folie

Mehr

Gefahrenanalyse und Risikobeurteilung. Mögliche Rechtsfolgen eines Unfalls. Haftung vermeiden = Fehler vermeiden

Gefahrenanalyse und Risikobeurteilung. Mögliche Rechtsfolgen eines Unfalls. Haftung vermeiden = Fehler vermeiden Gefahrenanalyse und Risikobeurteilung Wovor jeder Hersteller sich fürchtet: Bahnunfall von Eschede: Strafverfahren gegen zwei Mitarbeiter der Deutschen Bahn und einen Mitarbeiter des Radreifenherstellers

Mehr

Pilot Project Biogas-powered Micro-gas-turbine

Pilot Project Biogas-powered Micro-gas-turbine 1/18 Pilot Project Biogas-powered Micro-gas-turbine Supported by the Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung Speaker Details 2/18 Jan Müller Works at Institute of Solar Energy

Mehr

Listening Comprehension: Talking about language learning

Listening Comprehension: Talking about language learning Talking about language learning Two Swiss teenagers, Ralf and Bettina, are both studying English at a language school in Bristo and are talking about language learning. Remember that Swiss German is quite

Mehr

Release Notes BRICKware 7.5.4. Copyright 23. March 2010 Funkwerk Enterprise Communications GmbH Version 1.0

Release Notes BRICKware 7.5.4. Copyright 23. March 2010 Funkwerk Enterprise Communications GmbH Version 1.0 Release Notes BRICKware 7.5.4 Copyright 23. March 2010 Funkwerk Enterprise Communications GmbH Version 1.0 Purpose This document describes new features, changes, and solved problems of BRICKware 7.5.4.

Mehr

Parameter-Updatesoftware PF-12 Plus

Parameter-Updatesoftware PF-12 Plus Parameter-Updatesoftware PF-12 Plus Mai / May 2015 Inhalt 1. Durchführung des Parameter-Updates... 2 2. Kontakt... 6 Content 1. Performance of the parameter-update... 4 2. Contact... 6 1. Durchführung

Mehr

eurex rundschreiben 094/10

eurex rundschreiben 094/10 eurex rundschreiben 094/10 Datum: Frankfurt, 21. Mai 2010 Empfänger: Alle Handelsteilnehmer der Eurex Deutschland und Eurex Zürich sowie Vendoren Autorisiert von: Jürg Spillmann Weitere Informationen zur

Mehr

Business-centric Storage How appliances make complete backup solutions simple to build and to sell

Business-centric Storage How appliances make complete backup solutions simple to build and to sell Business-centric Storage How appliances make complete backup solutions simple to build and to sell Frank Reichart Sen. Dir. Prod. Marketing Storage Solutions 0 The three horrors of data protection 50%

Mehr

Group and Session Management for Collaborative Applications

Group and Session Management for Collaborative Applications Diss. ETH No. 12075 Group and Session Management for Collaborative Applications A dissertation submitted to the SWISS FEDERAL INSTITUTE OF TECHNOLOGY ZÜRICH for the degree of Doctor of Technical Seiences

Mehr

Anmeldung Application

Anmeldung Application Angaben zum Unternehmen Company Information Vollständiger Firmenname / des Design Büros / der Hochschule Entire company name / Design agency / University Homepage facebook Straße, Nr. oder Postfach* Street

Mehr

Exercise (Part II) Anastasia Mochalova, Lehrstuhl für ABWL und Wirtschaftsinformatik, Kath. Universität Eichstätt-Ingolstadt 1

Exercise (Part II) Anastasia Mochalova, Lehrstuhl für ABWL und Wirtschaftsinformatik, Kath. Universität Eichstätt-Ingolstadt 1 Exercise (Part II) Notes: The exercise is based on Microsoft Dynamics CRM Online. For all screenshots: Copyright Microsoft Corporation. The sign ## is you personal number to be used in all exercises. All

Mehr

Ways and methods to secure customer satisfaction at the example of a building subcontractor

Ways and methods to secure customer satisfaction at the example of a building subcontractor Abstract The thesis on hand deals with customer satisfaction at the example of a building subcontractor. Due to the problems in the building branch, it is nowadays necessary to act customer oriented. Customer

Mehr

Approx. 2,000 frontlist books and 18,000 backlist books; list will be updated periodically

Approx. 2,000 frontlist books and 18,000 backlist books; list will be updated periodically This checklist provides an overview of the fees and features of the e-books and some additional details. This will simplify the evaluation of the product for the consortia partners. Checklist for e-books

Mehr

2. Klassifizierung von PLT-Schutzeinrichtungen gemäß VDI/VDE-Richtlinie 2180-1

2. Klassifizierung von PLT-Schutzeinrichtungen gemäß VDI/VDE-Richtlinie 2180-1 Safety Integrity Level (SIL)-Einstufungen Inhaltsübersicht 1. Einleitung 2. Klassifizierung von PLT-Schutzeinrichtungen gemäß VDI/VDE-Richtlinie 2180-1 3. Weitere Ansätze und Hilfsmittel zur Klassifizierung

Mehr

Password Management. Password Management Guide MF-POS 8

Password Management. Password Management Guide MF-POS 8 Password Management Password Management Guide MF-POS 8 MF-POS8 Einleitung Dieses Dokument beschreibt die Passwortverwaltung des Kassensystems MF-POS 8. Dabei wird zwischen einem Kellner und einem Verwaltungsbenutzer

Mehr

Normerfüllung in der Praxis am Beispiel "Tool Qualification" Dr. Anne Kramer, sepp.med gmbh

Normerfüllung in der Praxis am Beispiel Tool Qualification Dr. Anne Kramer, sepp.med gmbh Normerfüllung in der Praxis am Beispiel "Tool Qualification" Dr. Anne Kramer, sepp.med gmbh Über uns Mittelständischer IT-Service Provider 30 Jahre Industrieerfahrung Unsere Referenzen Medizintechnik Pharma

Mehr

Life Cycle elektrischer Komponenten

Life Cycle elektrischer Komponenten Life Cycle elektrischer Komponenten Mario Fürst Siemens Functional Safety Professional «Life Cycle» elektrischer Komponenten Quelle: ZVEI, Oktober 2010, Life-Cycle-Management für Produkte und Systeme der

Mehr

Long-term archiving of medical data new certified cloud-based solution offers high security and legally approved data management

Long-term archiving of medical data new certified cloud-based solution offers high security and legally approved data management Long-term archiving of medical data new certified cloud-based solution offers high security and legally approved data management The European Centre of Expertise for the Health Care Industry Langzeitarchivierung

Mehr

Funktionale Sicherheit IEC 61508 SIL 2

Funktionale Sicherheit IEC 61508 SIL 2 GESTRA GESTRA Steam Systems Funktionale Sicherheit IEC 61508 SIL 2 DE Deutsch Zusatzbetriebsanleitung 808908-00 für die Geräte Niveauelektrode NRG 16-40, NRG 17-40, NRG 19-40, NRG 111-40 Niveauelektrode

Mehr

Rough copy for the art project >hardware/software< of the imbenge-dreamhouse artist Nele Ströbel.

Rough copy for the art project >hardware/software< of the imbenge-dreamhouse artist Nele Ströbel. Rough copy for the art project >hardware/software< of the imbenge-dreamhouse artist. Title >hardware/software< This art project reflects different aspects of work and its meaning for human kind in our

Mehr

Darstellung und Anwendung der Assessmentergebnisse

Darstellung und Anwendung der Assessmentergebnisse Process flow Remarks Role Documents, data, tool input, output Important: Involve as many PZU as possible PZO Start Use appropriate templates for the process documentation Define purpose and scope Define

Mehr

Bosch Power Tec Clean Energy Week Energy Storage

Bosch Power Tec Clean Energy Week Energy Storage Clean Energy Week Energy Storage 1 Within the first year of the introduction of the energy storage subsidy in Germany more than 4,000 grid connect systems have been installed and 2/3 of solar installers

Mehr

German Norwegian Seminar on Hydro Power

German Norwegian Seminar on Hydro Power German Norwegian Seminar on Hydro Power Oslo, November 16 th 2011 Hauptstrasse 6 99439 Wohlsborn Germany Phone +49 (0)3643 41502 17 Fax +49 (0)3643 41502 20 E-Mail info@kleinwasserkraft.de Web www.smallhydropower.de

Mehr

p^db=`oj===pìééçêíáåñçêã~íáçå=

p^db=`oj===pìééçêíáåñçêã~íáçå= p^db=`oj===pìééçêíáåñçêã~íáçå= Error: "Could not connect to the SQL Server Instance" or "Failed to open a connection to the database." When you attempt to launch ACT! by Sage or ACT by Sage Premium for

Mehr

APPLICATION. DeutscherAkademischerAustauschDienst GERMAN ACADEMIC EXCHANGE SERVICE 871 UN Plaza, New York, NY 10017

APPLICATION. DeutscherAkademischerAustauschDienst GERMAN ACADEMIC EXCHANGE SERVICE 871 UN Plaza, New York, NY 10017 APPLICATION DeutscherAkademischerAustauschDienst GERMAN ACADEMIC EXCHANGE SERVICE 871 UN Plaza, New York, NY 10017 Telephone: (212) 758-3223 Fax: (212) 755-5780 E-Mail: daadny@daad.org Website: http://www.daad.org

Mehr

Welcome Package Region Stuttgart

Welcome Package Region Stuttgart Welcome Package Region Stuttgart Stuttgart Region Welcome Package Herzlich willkommen in der Region Stuttgart! welcome-package.region-stuttgart.de Es gibt viele gute Gründe, die Region Stuttgart als Standort

Mehr

Cleanroom Fog Generators Volcano VP 12 + VP 18

Cleanroom Fog Generators Volcano VP 12 + VP 18 Cleanroom Fog Generators Volcano VP 12 + VP 18 Description & Functional Principle (Piezo Technology) Cleanrooms are dynamic systems. People and goods are constantly in motion. Further installations, production

Mehr

Kuhnke Technical Data. Contact Details

Kuhnke Technical Data. Contact Details Kuhnke Technical Data The following page(s) are extracted from multi-page Kuhnke product catalogues or CDROMs and any page number shown is relevant to the original document. The PDF sheets here may have

Mehr

Cloud Architektur Workshop

Cloud Architektur Workshop Cloud Architektur Workshop Ein Angebot von IBM Software Services for Cloud & Smarter Infrastructure Agenda 1. Überblick Cloud Architektur Workshop 2. In 12 Schritten bis zur Cloud 3. Workshop Vorgehensmodell

Mehr

Frequently asked Questions for Kaercher Citrix (apps.kaercher.com)

Frequently asked Questions for Kaercher Citrix (apps.kaercher.com) Frequently asked Questions for Kaercher Citrix (apps.kaercher.com) Inhalt Content Citrix-Anmeldung Login to Citrix Was bedeutet PIN und Token (bei Anmeldungen aus dem Internet)? What does PIN and Token

Mehr

MatchPoint. Wirtschaftlichkeit von SharePoint Plattformen optimieren

MatchPoint. Wirtschaftlichkeit von SharePoint Plattformen optimieren MatchPoint Wirtschaftlichkeit von SharePoint Plattformen optimieren MatchPoint at a Glance Build Solutions in Less Time Provide a Better User Experience Maintain Your Platform at Lower Cost 2 MatchPoint

Mehr

Überblick über das IBM Support Portal

Überblick über das IBM Support Portal IBM Software Group Telefonkonferenz 15.1.2010 Überblick über das IBM Support Portal Susanne Kurz (SWG Channel IT Architect) Agenda 1 Was ist das IBM Support Portal? 2 Wie hilft Ihnen das IBM Support Portal?

Mehr

Tip: Fill in only fields marked with *. Tipp: Nur Felder ausfüllen, die mit einem * markiert sind.

Tip: Fill in only fields marked with *. Tipp: Nur Felder ausfüllen, die mit einem * markiert sind. Tip: Fill in only fields marked with *. You do not need to worry about the rest. Also, do not worry about the places marked with black ink. Most important is your permanent address! Tipp: Nur Felder ausfüllen,

Mehr

VDE Prüf- und Zertifizierungsinstitut Zeichengenehmigung

VDE Prüf- und Zertifizierungsinstitut Zeichengenehmigung Blatt / page 2 Dieses Blatt gilt nur in Verbindung mit Blatt 1 des sausweises Nr.. This supplement is only valid in conjunction with page 1 of the. Durchflußerwärmer, geschlossen Instantaneous water heater,

Mehr

Introduction to the diploma and master seminar in FSS 2010. Prof. Dr. Armin Heinzl. Sven Scheibmayr

Introduction to the diploma and master seminar in FSS 2010. Prof. Dr. Armin Heinzl. Sven Scheibmayr Contemporary Aspects in Information Systems Introduction to the diploma and master seminar in FSS 2010 Chair of Business Administration and Information Systems Prof. Dr. Armin Heinzl Sven Scheibmayr Objective

Mehr

ISO 15504 Reference Model

ISO 15504 Reference Model Prozess Dimension von SPICE/ISO 15504 Process flow Remarks Role Documents, data, tools input, output Start Define purpose and scope Define process overview Define process details Define roles no Define

Mehr

VDE Prüf- und Zertifizierungsinstitut Zeichengenehmigung Ausweis-Nr. / Certificate No. 40010145 Blatt / page 2 Name und Sitz des Genehmigungs-Inhabers / Name andregistered seat of the Certificate holder

Mehr

Corporate Digital Learning, How to Get It Right. Learning Café

Corporate Digital Learning, How to Get It Right. Learning Café 0 Corporate Digital Learning, How to Get It Right Learning Café Online Educa Berlin, 3 December 2015 Key Questions 1 1. 1. What is the unique proposition of digital learning? 2. 2. What is the right digital

Mehr

Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft

Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft Methods of research into dictionary use: online questionnaires Annette Klosa (Institut für Deutsche Sprache, Mannheim) 5. Arbeitstreffen Netzwerk Internetlexikografie, Leiden, 25./26. März 2013 Content

Mehr

Markus BöhmB Account Technology Architect Microsoft Schweiz GmbH

Markus BöhmB Account Technology Architect Microsoft Schweiz GmbH Markus BöhmB Account Technology Architect Microsoft Schweiz GmbH What is a GEVER??? Office Strategy OXBA How we used SharePoint Geschäft Verwaltung Case Management Manage Dossiers Create and Manage Activities

Mehr

EEX Kundeninformation 2009-06-04

EEX Kundeninformation 2009-06-04 EEX Kundeninformation 2009-06-04 Änderungen bei der sstellung für die monatlichen Börsentransaktionsentgelte Sehr geehrte Damen und Herren, seit Anfang des Jahres vereinheitlichen wir in mehreren Stufen

Mehr

Transparenz 2.0. Passive Nachverfolgung und Filterung von WebApps auf dem Prüfstand

Transparenz 2.0. Passive Nachverfolgung und Filterung von WebApps auf dem Prüfstand Matthias Seul IBM Research & Development GmbH BSI-Sicherheitskongress 2013 Transparenz 2.0 Passive Nachverfolgung und Filterung von WebApps auf dem Prüfstand R1 Rechtliche Hinweise IBM Corporation 2013.

Mehr

FUNKTIONALE SICHERHEIT VON ELEKTRISCHEN ANLAGEN IN INDUSTRIELLEN BETRIEBSSTÄTTEN VON OTTO WALCH

FUNKTIONALE SICHERHEIT VON ELEKTRISCHEN ANLAGEN IN INDUSTRIELLEN BETRIEBSSTÄTTEN VON OTTO WALCH FUNKTIONALE SICHERHEIT VON ELEKTRISCHEN ANLAGEN IN INDUSTRIELLEN BETRIEBSSTÄTTEN VON OTTO WALCH Der störungsfreie und sichere Betrieb von industriellen Anlagen ist von großer Bedeutung, sowohl für die

Mehr

If you have any issue logging in, please Contact us Haben Sie Probleme bei der Anmeldung, kontaktieren Sie uns bitte 1

If you have any issue logging in, please Contact us Haben Sie Probleme bei der Anmeldung, kontaktieren Sie uns bitte 1 Existing Members Log-in Anmeldung bestehender Mitglieder Enter Email address: E-Mail-Adresse eingeben: Submit Abschicken Enter password: Kennwort eingeben: Remember me on this computer Meine Daten auf

Mehr

VDE Prüf- und Zertifizierungsinstitut Zeichengenehmigung

VDE Prüf- und Zertifizierungsinstitut Zeichengenehmigung usweis-nr. / Blatt / Page 2 ktenzeichen / File ref. Dieses Blatt gilt nur in Verbindung mit Blatt 1 des sausweises Nr.. This supplement is only valid in conjunction with page 1 of the. Terrestrische Photovoltaik-Module

Mehr

Beschwerdemanagement / Complaint Management

Beschwerdemanagement / Complaint Management Beschwerdemanagement / Complaint Management Structure: 1. Basics 2. Requirements for the implementation 3. Strategic possibilities 4. Direct Complaint Management processes 5. Indirect Complaint Management

Mehr

OEDIV SSL-VPN Portal Access for externals

OEDIV SSL-VPN Portal Access for externals OEDIV SSL-VPN Portal Access for externals Abteilung Serverbetreuung Andre Landwehr Date 31.07.2013 Version 1.2 Seite 1 von 9 Versionshistorie Version Datum Autor Bemerkung 1.0 06.08.2011 A. Landwehr Initial

Mehr

Advanced Availability Transfer Transfer absences from HR to PPM

Advanced Availability Transfer Transfer absences from HR to PPM Advanced Availability Transfer Transfer absences from HR to PPM A PLM Consulting Solution Public Advanced Availability Transfer With this solution you can include individual absences and attendances from

Mehr

ELBA2 ILIAS TOOLS AS SINGLE APPLICATIONS

ELBA2 ILIAS TOOLS AS SINGLE APPLICATIONS ELBA2 ILIAS TOOLS AS SINGLE APPLICATIONS An AAA/Switch cooperative project run by LET, ETH Zurich, and ilub, University of Bern Martin Studer, ilub, University of Bern Julia Kehl, LET, ETH Zurich 1 Contents

Mehr

Patentrelevante Aspekte der GPLv2/LGPLv2

Patentrelevante Aspekte der GPLv2/LGPLv2 Patentrelevante Aspekte der GPLv2/LGPLv2 von RA Dr. Till Jaeger OSADL Seminar on Software Patents and Open Source Licensing, Berlin, 6./7. November 2008 Agenda 1. Regelungen der GPLv2 zu Patenten 2. Implizite

Mehr

Exercise (Part VIII) Anastasia Mochalova, Lehrstuhl für ABWL und Wirtschaftsinformatik, Kath. Universität Eichstätt-Ingolstadt 1

Exercise (Part VIII) Anastasia Mochalova, Lehrstuhl für ABWL und Wirtschaftsinformatik, Kath. Universität Eichstätt-Ingolstadt 1 Exercise (Part VIII) Notes: The exercise is based on Microsoft Dynamics CRM Online. For all screenshots: Copyright Microsoft Corporation. The sign ## is you personal number to be used in all exercises.

Mehr

VDE Prüf- und Zertifizierungsinstitut Zeichengenehmigung

VDE Prüf- und Zertifizierungsinstitut Zeichengenehmigung Blatt / page 2 Dieses Blatt gilt nur in Verbindung mit Blatt 1 des sausweises Nr. This supplement is only valid in conjunction with page 1 of the. Blankwiderstands-Durchflußerwärmer, geschlossen Bare Element

Mehr

Students intentions to use wikis in higher education

Students intentions to use wikis in higher education Students intentions to use wikis in higher education Christian Kummer WI2013, 27.02.2013 Motivation Problem Web 2.0 changed the way that students search for, obtain, and share information Uncertainty about

Mehr

ONLINE LICENCE GENERATOR

ONLINE LICENCE GENERATOR Index Introduction... 2 Change language of the User Interface... 3 Menubar... 4 Sold Software... 5 Explanations of the choices:... 5 Call of a licence:... 7 Last query step... 9 Call multiple licenses:...

Mehr

Interconnection Technology

Interconnection Technology Interconnection Technology Register: 23 Date: 25.05.99 Measuring leads from Hirschmann Following measuring leads are replaced by the next generation. Additionally connectors and sockets in the same design

Mehr

SARA 1. Project Meeting

SARA 1. Project Meeting SARA 1. Project Meeting Energy Concepts, BMS and Monitoring Integration of Simulation Assisted Control Systems for Innovative Energy Devices Prof. Dr. Ursula Eicker Dr. Jürgen Schumacher Dirk Pietruschka,

Mehr

Efficient Design Space Exploration for Embedded Systems

Efficient Design Space Exploration for Embedded Systems Diss. ETH No. 16589 Efficient Design Space Exploration for Embedded Systems A dissertation submitted to the SWISS FEDERAL INSTITUTE OF TECHNOLOGY ZURICH for the degree of Doctor of Sciences presented by

Mehr

Granite Gerhard Pirkl

Granite Gerhard Pirkl Granite Gerhard Pirkl 2013 Riverbed Technology. All rights reserved. Riverbed and any Riverbed product or service name or logo used herein are trademarks of Riverbed Technology. All other trademarks used

Mehr

EXPERT SURVEY OF THE NEWS MEDIA

EXPERT SURVEY OF THE NEWS MEDIA EXPERT SURVEY OF THE NEWS MEDIA THE SHORENSTEIN CENTER ON THE PRESS, POLITICS & PUBLIC POLICY JOHN F. KENNEDY SCHOOL OF GOVERNMENT, HARVARD UNIVERSITY, CAMBRIDGE, MA 0238 PIPPA_NORRIS@HARVARD.EDU. FAX:

Mehr

Wie bekommt man zusätzliche TOEFL-Zertifikate? Wie kann man weitere Empfänger von TOEFL- Zertifikaten angeben?

Wie bekommt man zusätzliche TOEFL-Zertifikate? Wie kann man weitere Empfänger von TOEFL- Zertifikaten angeben? Wie bekommt man zusätzliche TOEFL-Zertifikate? Wie kann man weitere Empfänger von TOEFL- Zertifikaten angeben? How do I get additional TOEFL certificates? How can I add further recipients for TOEFL certificates?

Mehr

Lehrstuhl für Allgemeine BWL Strategisches und Internationales Management Prof. Dr. Mike Geppert Carl-Zeiß-Str. 3 07743 Jena

Lehrstuhl für Allgemeine BWL Strategisches und Internationales Management Prof. Dr. Mike Geppert Carl-Zeiß-Str. 3 07743 Jena Lehrstuhl für Allgemeine BWL Strategisches und Internationales Management Prof. Dr. Mike Geppert Carl-Zeiß-Str. 3 07743 Jena http://www.im.uni-jena.de Contents I. Learning Objectives II. III. IV. Recap

Mehr