Jahresbericht 2003/2004

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1 Jahresbericht

2 Jahresbericht 2003/2004 Inhalt Vorwort 3 Die Konsumententrends der nächsten zehn Jahre 5 Geschäftsentwicklung der Mitgliedsbanken in Schwerpunkt-Themen des Verbandes 21 EU-Verbraucherkreditrichtlinie verteuert Kredite Machtkampf in Brüssel Gutachten: Gesetz gegen den Verbraucher Verband setzt Steering Group ein 21 Basel II in die richtige Richtung Baseler Ausschuss setzt Konsultationen fort BaFin konkretisiert Anforderungen Verband setzt Projektaktivitäten fort 22 EU-Richtlinie erschwert Versicherungsvermittlung Eintragungspflicht und Qualifikation Umsetzungsabsichten des BMWA Beeinträchtigung des Wettbewerbs 24 Verbraucherpolitik versus mündiger Bürger Fernabsatz von Finanzdienstleistungen Bürokratisierung des Verbraucherschutzes Verbraucherschutz mit Eigenverantwortung 26 Mindestanforderungen an das Kreditgeschäft praxisnahe Umsetzung Unsicherheit bei der Umsetzung Verband erstellt Leitfaden 27 Online-Kredit vom Antrag zum Vertrag Die Nachfrage steigt Hohe Markttransparenz Online-Vertrag ermöglichen 29 Verbandsgremien 31 Mitgliederverzeichnis 37 Statistiken 49 Die Spezialbanken in Zahlen Finanzierung 2003 Beilage 1

3 Vorwort mehr als 20 Sitzungen von Ausschüssen und Arbeitsgruppen mit insgesamt 200 Teilnehmern, 57 Rundschreiben, aber auch 25 Gutachten und Stellungnahmen gegenüber der Bundesregierung und der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht beschreiben eine sehr lebendige auf die Praxis ausgerichtete Verbandsarbeit in Dahinter steht eine ungebremste Regelflut von Gesetzen und Verordnungen, mit der Deutschlands Unternehmen überschwemmt werden. Trotz aller Zusicherungen von Regierung und Parteien steigt die Bürokratie munter weiter. So wuchs der Umfang des Bundesgesetzblattes von 826 Seiten im Jahr 1950 auf Seiten in Allein das deutsche Steuerrecht umfasst 118 Steuergesetze, rund 90 Verordnungen und fast Schreiben des Bundesfinanzministeriums. Diese kaum noch zu durchschauende Gesetzgebung wird in der Kritik allenfalls noch durch die Arbeitsgesetze übertroffen. Dies beschreibt nur einen Teilaspekt für notwendige Reformen, die keinen zeitlichen Aufschub dulden. Und zwar Reformen, bei denen die Themen Tarifvereinbarungen, Produktivitätssteigerungen, weniger Staat und weniger Steuern sowie ein neues Rentensystem aktiv angegangen werden müssen. Nach drei Jahren rückläufiger Anlageninvestitionen und zwei Jahren schrumpfenden Konsums kann die Mahnung zum Handeln nicht deutlicher ausfallen. Umso mehr irritiert der Stand der heutigen Diskussion, in der Politiker, Gewerkschaften und Wirtschaft sich gegenseitig lähmen, anstatt einen echten Neuanfang zu wagen. Was soll noch alles passieren, um der Vernunft und der Wirklichkeit den Vorrang zu geben? Mit diesen Rahmenbedingungen sieht sich die gesamte Wirtschaft konfrontiert. Für die Banken kommen weitere Aspekte hinzu. Die Anforderungen an Kreditinstitute wachsen insbesondere von der regulatorischen Seite. Auf EU-Ebene drohen die neuen Richtlinien zum Verbraucherkredit und zur Versicherungsvermittlung das Kreditgeschäft unnötig zu erschweren. Die deutsche Bankenaufsicht greift Basel II mit den»mindestanforderungen an das Kreditgeschäft«(MaK) vor und verändert die Organisationsstrukturen der Kreditinstitute. Basel II selbst macht Anpassungen an Prozesse und die EDV erforderlich. Auch veränderte steuerliche Vorschriften schaffen Erschwernisse. Das Wettbewerbsumfeld hat dabei nichts an Dynamik verloren, wobei die Nachfrage nach immer individuelleren Produkten ungebremst ist. Neue Vertriebswege sind unter dem Begriff»Multi Channel«en vogue. Im Ergebnis wuchert die Komplexität für große und für kleine Institute. Umso mehr bleibt der Bankenfachverband bei der Unterstützung seiner Mitglieder gefordert. Unter dem Dach des Bankenfachverbandes sind die finanzierenden Banken in Brüssel vorstellig geworden und haben der EU-Kommission aber auch dem europäischen Parlament ihre Bedenken zur neuen Verbraucherkreditrichtlinie vorgetragen mit dem Erfolg, dass eine drohende Kreditverteuerung vermeidbar erscheint, nachdem der Rechtsausschuss des EU-Parlaments 200 Änderungs- 3

4 anträge beschlossenen hat, die gravierende Vorbehalte gegenüber dem Kommissionsvorschlag zum Ausdruck bringen. Zu Basel II hat der Verband durch mehrere Projekte Umsetzungshilfen für seine Mitglieder geschaffen und begleitet die Implementierung in den Fachgremien der Bankenaufsicht. Mit einem Kompendium zu den MaK hat der Verband praktische Fragen der Umsetzung beantwortet. Diese beispielhafte Aufzählung beschreibt den Beitrag des Verbandes zur Entwicklung seiner Mitglieder. Der Erfolg der Spezialbanken liegt insbesondere darin begründet, dass sie sich auf ausgewählte Geschäftsfelder und Kundenbedürfnisse fokussieren sowie die Komplexität ihres Geschäfts mit einer im Ergebnis überdurchschnittlichen Produktivität beherrschen. So konnten die Spezialbanken trotz der widrigen Rahmenbedingungen ihre Bilanzsumme im Jahr 2003 auf 140 Milliarden Euro ausbauen. Der Kreditbestand wuchs um 3,5 Prozent auf 98 Milliarden Euro. Ihr Neugeschäft steigerten die Institute um 5,8 Prozent auf 89 Milliarden Euro. Diese Erfolge drücken sich nicht nur in einer Erhöhung der Beschäftigtenzahlen und im Ausbau des Filialnetzes aus, sondern auch in Marktanteilen: Im Ratenkreditgeschäft mit Konsumenten sind die Spezialfinanzierer mit einem Anteil von 41 Prozent Spitzenreiter. Das Geschäftsmodell der Spezialbanken hat sich somit in schwierigen Zeiten erneut bewährt. Mit diesen guten Nachrichten tragen die Spezialbanken gerne zum notwendigen Stimmungswandel in Deutschland bei. Wolfgang F. Karsten Vorsitzender des Vorstandes 4

5 Kaufen, kaufen, kaufen und an die Zukunft denken Die Konsumententrends der nächsten zehn Jahre Thomas Huber Der Journalist und Trendforscher Thomas Huber untersucht in seinen jüngsten Studien die Konsumententrends der kommenden zehn Jahre und wie sie unser Einkaufsverhalten verändern werden. Dabei arbeitet er mit Instituten wie dem Zukunftsinstitut von Matthias Horx zusammen. Nach seiner Tätigkeit für die»frankfurter Rundschau«,»Die Woche«und»Horizont«erlebte er als Chefredakteur des Internet-Wirtschaftsmagazins»Net Investor«den Aufstieg und Fall der New Economy. Im Jahr 2001 gründete er die Kommunikationsagentur»Von Quadt & Company«(www.vqco.de). Unsere Welt ist kompliziert. Sehr kompliziert. Die meiste Zeit stört uns das aber kein bisschen. Denn wir wollen Produkte und Services, die zu uns passen. Zu unseren Wünschen, zu unserer familiären Situation, zu unseren Job-Anforderungen. Wir wollen unseren speziellen Produktmix, unseren Informationsmix, wir wollen Dienstleister, die uns das Gefühl geben, dass sie 24 Stunden am Tag nur auf unseren Anruf warten oder, noch besser, schon ahnen, dass wir anrufen wollen und uns zuvorkommen. Wir wollen nach Herzenslust Schnäppchen jagen, aber nicht mit Müll überschwemmt werden. Wir wollen tolle neue Geräte und Features, die aber einfacher funktionieren als die alten. Hört sich schwierig an? Ist es auch. Überall boomt der Discount aber gleichzeitig auch der Absatz von Luxusjachten. Die Leute trennen akribisch ihren Müll, trotzdem werden die Autos immer größer. Alles wird gleichzeitig billiger und teurer. Hieß es noch vor wenigen Jahren:»Wenn erst der Euro kommt, werden alle Preise transparent«, so will sich heute niemand mehr an diese Utopie erinnern. Wahlweise lässt sich der Begriff»Euro«durch»Internet«ersetzen. Heillose Verwirrung befällt gestandene Marketingmanager, wenn sie ihre Zielgruppen beschreiben sollen. Der Konsument entzieht sich, er macht was er will, und offensichtlich fällt ihm dabei ständig etwas Neues ein. Grund genug also, sich mit der Frage zu beschäftigen, wo das alles herrührt und ob nicht doch ein paar Gemeinsamkeiten zu erkennen sind. Solche Gemeinsamkeiten beschreibt die Trend- und Zukunftsforschung als Konsumententrends. Was sind Konsumententrends? Konsumententrends sind ein klassischer Teil der Trend- und Zukunftsforschung. Nun ist es aber so eine Sache mit der Trendforschung. In jeder Frauenzeitschrift werden Trends ausgerufen, im Wochentakt. Der Trend zum neuen kurzen Abendkleid, der Trend zu Aqua-Well-Hotels, der Trend zur Brain Fitness. Nepal-Style, Metrosexualität und Flip-Flops. Die Trends sind so zahlreich und allgegenwärtig, dass sie ungefähr so übersichtlich sind wie die Preise transparent. Daher möchte ich zunächst kurz klären, was wir in der Zukunftsforschung unter Konsumententrends verstehen. Konsumententrends sind Teil eines komplexen Systems von Kategorien, die hierarchisch aufeinander aufbauen und logisch 5

6 miteinander verschränkt sind. Sie haben in der Regel eine Halbwertzeit von 10 bis 15 Jahren und unterscheiden sich schon dadurch erheblich von dem, was landläufig unter dem Begriff»Trends«gehandelt wird. Die Technik-Spielereien, Saisonphänomene, Marotten, Hip-Kulte und angesagten Produkte, von denen im Volksmund die Rede ist, wenn es um Trends geht, zeigen sich als kurzfristige Phänomene an der Oberfläche unserer Alltagskultur und sind letztlich nichts anderes als Produktmoden. Solche Produktmoden haben zwar oft etwas mit den Konsumententrends zu tun sie müssen darin verankert sein, um zu funktionieren, die tiefer liegende Ursache für das Funktionieren eines solchen Produkttrends muss in Form des Konsumententrends jedoch immer bereits vorhanden sein, sonst laufen die Produkttrends ins Leere. Unzählige gescheiterte Versuche, Dinge»zum Kult zu machen«, belegen, dass Trends nicht von Marketingabteilungen gemacht werden können und es ohne Verständnis der ohnehin vorhandenen Trends nicht einmal gelingt, von ihnen zu profitieren. Konsumententrends sind, ganz generell gesprochen, geteilte Wünsche und Bedürfnisse. Sie sind damit originär soziale Trends. Sie entwickeln sich aus dem Gefühl der Individuen, in ihrem persönlichen Lebensumfeld Defizite und Probleme zu erfahren, die aus der Gesellschaft entstehen, in der sie leben. Persönlich empfundene»miss-stände«, die nicht aus eigener Unfähigkeit herrühren, sondern aus der Struktur der Gesellschaft. Kurz gesagt: Die Individuen empfinden einen ganz bestimmten Mangel und suchen nun nach Wegen, wie sie diese Mangelsituation beheben können. Als Konsumenten verfügen wir heute über ein Mittel der aktiven Beeinflussung, die in den meisten Zeitaltern der Geschichte nicht vorhanden war: Wir verändern die Welt durch unser aktives Kaufverhalten. Hier schließt sich der Kreis zu Pro- Abbildung 1 Die Trend-Kategorien im Schichtensystem Produkte Modetrends Zeitgeist Märkte Consumertrend Consumertrend Consumertrend Consumertrend Konjunktur Ökonomie Technologie Megatrend Megatrend Zivilisationen Metatrend Natur Die einzelnen Typologien der Trends, wie sie das Zukunftsinstitut definiert hat, hängen in einem aufsteigenden hierarchischen Baum durch Sub-Systeme zusammen. 6

7 dukt- und Service-Angeboten, die, von einer abstrakteren Ebene aus betrachtet, natürlich im Dialog mit diesen Mangelempfindungen der Individuen entstehen. Der unsichtbare Mehrwert Dabei geht es kaum mehr um das, worum die früheren Kämpfe in unserer Gesellschaft tobten: materielle Grundversorgung, Frauenemanzipation, Durchlässigkeit der sozialen Schichten. Bei nahezu vollständig gesicherter Grundversorgung lenken die Menschen ihr Augenmerk zunehmend auf Verfeinerung, Ästhetisierung und auf sich selbst. Der Konsum wird komplexer, komplizierter, vielgestaltiger, die Lebenswelt immer individueller. Von dieser Personalisierung des Konsum-Universums lebt unsere Wirtschaft, denn theoretisch und praktisch sind die Bedürfnisse des Menschen unbegrenzt. Wir werden niemals zufrieden sein! Das ist für den Marketing-Strategen eine gute Botschaft. Aber die Evolution des Konsums verläuft nicht linear. Das simple»immer Mehr«bereitet zunehmend Probleme. Konsum-Bedürfnisse verfeinern, elaborieren,»spiritualisieren«sich. Sie werden symbolischer, ästhetischer, abstrakter. Aus Produkt- werden Dienstleistungsmärkte. Aus»DingenNutzungen«. Aus dem Mangel an Gütern der Mangel an Zeit und Aufmerksamkeit. Auf diesen Trans-Konsum-Märkten geht es nicht mehr um PS, um mehr Megabytes oder den teureren Anzugstoff. Es geht eher um Vereinfachung, Verlangsamung, um das Gefühl, durch Konsum Orientierung zu finden in einer unübersichtlichen Welt. Je länger wir in der Konsumgesellschaft leben, desto weniger bedeutsam sind Faktoren wie Status und Besitzdemonstration, schon allein, weil die Vergleichbarkeit abhanden kommt. Denn was ist besser, ein großes Haus oder ein autarkes Haus? Eine bekannte Nobel-Schuhmarke oder die Maßanfertigung? Schwer zu sagen. Bei vielen Konsumenten lassen sich jenseits der Sättigungserscheinungen bereits Überdrusserscheinungen erkennen. Bewegungen wie»downshifting«und»dejunking«zielen darauf ab, freiwillig zu reduzieren, sich vom Ballast überquellender Haushalte und Kellerräume zu trennen, lieber weniger Produkte zu haben und damit weniger Wartungsaufwand, weniger Reparaturen, weniger Platzmangel, mehr Zeit. Immer mehr an Bedeutung gewinnen hingegen Faktoren, die wir als»unsichtbaren Mehrwert«bezeichnen: Dinge, die man nicht am Produkt sehen oder physisch nachweisen kann. Konsumententrends gehen immer von der Frage aus:»wie kaufen Leute heutzutage?«. Und vor allem von der Frage:»Warum kaufen sie so?«. Konsumententrends dienen als Mittel, zukünftige Märkte und Optionen plastisch zu machen in einem Umfeld, in dem die klassischen, demographischen Segmentierungen nicht mehr greifen. In den komplexen Konsummärkten geht es darum, zu erkennen, um welche Bedürfnisse und Wünsche sich neue Märkte gruppieren. Ein Beispiel: die selbstständige Lifestyle-Zahnärztin in einer Patchwork-Familie, der 53-jährige Marathon-laufende Manager mit mehreren Haushalten, der 25-jährige Gründer einer Großfamilie auf der Suche nach den persönlichen Wurzeln, die 65-jährige»neue Alte«im»dritten Aufbruch«, die das Vermögen der 95-jährigen Mutter erbt und nun in die Computerwelt einsteigt. 7

8 Steigende Komplexität / Zukünftige Wertschöpfung Materielle Marktsättigung Trans-Konsum-Märkte High-Service-Konsum»Downshifting«- und»dejunking«-phasen Primärer Massenkonsum Grundversorgung Statuskonsum Abbildung 2 Komplexitätszunahme des Konsums Auf dem Weg in die Trans-Konsum-Märkte Zeitachse Je länger wir in der Konsumgesellschaft leben, desto stärker»entmaterialisieren«sich die Konsumbedürfnisse. Physisch-greifbare Entscheidungskriterien werden abgelöst durch»immaterielle«werte wie Image, Servicequalität oder Transformationserwartungen. Nach der klassischen Zielgruppeneinteilung gehören diese vier Individuen in sehr unterschiedliche Zielgruppen. Unter Gesichtspunkten der Trendforschung passen sie zusammen denn sie alle kaufen, beispielsweise, lieber handgemachtes Brot statt Teiglinge aus Osteuropa und gehören damit zu einer Konsumentensegmentierung, die wir den»market of the real«nennen, also die Anhänger des Echten, Authentischen, Originalen. Die»Tote Mitte«In der Konsumentenforschung sind derzeit zwei weitere grundlegende Strömungen zu erkennen: Hintergrund der immer weiter gehenden Fragmentierung der Märkte ist der Megatrend der Individualisierung, der unsere westliche Gesellschaft seit Generationen grundlegend verändert und immer noch weiter an Fahrt gewinnt. Dabei geht es aber nicht mehr um den ungebremsten Hedonismus der Yuppies oder der sagenhaften Dinks (Double Income No Kids). Grundlegend ist die Erfahrung und das Bedürfnis nach selbstbestimmter Auswahl. Diese Wahlfreiheit ist heute sehr tief in den Bewusstseinswelten verankert: Berufswahl, Partnerwahl, Lebensmittelpunkt all das wird als selbst bestimmbar empfunden. Die Wahlfreiheit geht bis in die tiefsten Schichten des Individuums: Die Religion zu wechseln ist ebenso normal wie der Besuch beim Schönheitschirurgen, um sein Äußeres den eigenen Vorstellungen anzupassen. Mehr als die Hälfte der jungen Frauen unter 30 finden das schon heute»vollkommen in Ordnung«, wie eine Studie ergab. In den USA kann man das Geschlecht des Nachwuchses wählen und hier zu Lande ist eine Geschlechtsumwandlung kein Grund mehr, nicht als Bürgermeister gewählt zu werden. Die allgemein geteilte Auffassung, der Einzelne solle selbst bestimmt über sein Leben entscheiden können, hat erhebliche Auswirkungen auf das Konsumverhalten. Denn wer 8

9 sich in der Entscheidung für sein Lebensmodell nichts vorschreiben lässt, wird das auch im Einkaufsverhalten kaum tolerieren. Individualismus führt somit auch zu steigender Konsumkompetenz und löst das eingangs erwähnte Paradoxon von Discount-Explosion bei gleichzeitigem Luxus-Boom. Die entscheidende Erklärung dafür liegt im Know-How der Konsumenten. In der hyperkomplexen Welt des frühen 21. Jahrhunderts teilen die Konsumenten ihr Leben radikal nach der Regel in eine High-Energyund eine Low-Interest-Sphäre. 80 Prozent der Energie stecken sie in 10 bis 20 Prozent der Dinge, mit denen sie sich umgeben. Über sie weiß der Einzelne alles, kennt sich aus mit Vertriebswegen, Preisen und Detailunterschieden, kennt die anderen Mitglieder der Community. Er wird zum Experten, zum Kult-Connaisseur und stellt höchste Ansprüche an den individuellen Service. Der muss innovativ sein und persönlich; wehe, am anderen Ende sitzt ein schlecht informierter Call-Center-Sklave! Für seine Bereitschaft, Premium-Preise zu zahlen, verlangt er Premium-Leistung, in jeder Hinsicht. Und er möchte, bitte schön, sein Wörtchen mitreden. Der notwendige zeitliche Aufwand verhindert, dass mehr als eine Handvoll Dinge so viel kostbare Aufmerksamkeit erfahren. Zwei Konsumententypen sind also erkennbar und jeder ist in einem bestimmten Mischungsverhältnis in einer Person vorhanden. Diese»zwei Seelen in einer Brust«haben eines gemeinsam: Sie radikalisieren den Konsum in das eine oder das andere Extrem. Hyper-Luxus mit Autos, die so viel kosten wie Häuser, mit Uhren, die so viel kosten wie Autos und mit handmassierten Kalbsschnitzeln, die so viel kosten wie eine gute Uhr. Und auf Der Pro-Sument: Ein kompetenter Konsument, der durch die neuen Wissens-Tools wie das Internet»empowert«ist, und sein Selbstbewusstsein gegenüber den Anbietern stark erhöht hat. Ein älterer,»reiferer«konsument. Er tritt den Herstellern nicht mehr als Empfänger, sondern auf gleicher Augenhöhe gegenüber. Er fordert seine Rechte und Bedürfnisse ein und präferiert individuelle, auf seine persönlichen Bedürfnisse zugeschnittene Produkte. Der No-Sument: Der potenzielle oder aggressive Verweigerer, der sich gegenüber den Anbietern skeptisch bis wurstig verhält. Er hält sein Geld zusammen, kauft primär über den Preis und reflektiert seine eigenen Konsumbedürfnisse zunehmend mit kritischen Augen. Seine Parolen lauten»hab ich schon«,»was soll mir das bringen?«oder»wer soll sich darum kümmern?«. der anderen Seite: billig, billig, billig und das im Sonderangebot. Problematisch wird alles, was sich extrem positioniert. Produkte, die so gut sind wie andere, Services, die nicht jedes Mal positiv überraschen, Unternehmen, die alles und nichts anbieten. Diese»Tote Mitte«findet man im Tourismus, im Einzelhandel, in der Gastronomie, im Handwerk, im Möbelsektor, wo immer Sie wollen. In Zukunft alles im Discount? Damit kommen wir zur zweiten Entwicklung. Entlang der Pole Luxus und Discount lassen sich zwei weitere Richtungen festmachen, in die sich die Konsumenten bewegen. Wir 9

10 bezeichnen sie als die Convenience- und Dienstleistungsmärkte sowie den Bereich des Erlebnis- und Sinnkonsums. Beide Felder fassen eine Reihe von Kundenbedürfnissen zusammen und werden in den kommenden Jahren große und interessante Marktchancen eröffnen. Vorweg lässt sich der Convenience-Zweig als der Bereich fassen, in dem sich Produkte und Services um die neue Mangelressource»Zeit«gruppieren, während der Erlebnis- und Sinnsektor vor allem von dem Motiv nach Biografiebildung getrieben wird, also dem Wunsch, das eigene Leben zu inszenieren, zu einer interessanten Geschichte zu machen und mit Sinn zu füllen. Verhaltensweisen. Diese Einstellungen ändern sich im Lauf der Zeit. Und gerade in Zeiten mit hohem Veränderungsdruck, wie wir sie derzeit erleben, bilden sich neue Bedürfnisbefriedigungsmuster heraus, die sich in den Konsumententrends deutlich widerspiegeln. Die Konsumententrends Im Sektor der Steigerer, deren Einstellung durch die Pole»Wunsch nach Luxus«sowie»Convenience«geprägt sind, finden sich drei Konsumententrends: Nomadic Markets Life Assistance Homing. Dienstleistungs- und Convenience-Märkte Discount- und Trash- Märkte Die tote Mitte Luxus- und Status- Märkte Abbildung 3 Konsum-Evolution: Trans-Konsum-Märkte Entertainment- Märkte Wie sehen nun die Gemeinsamkeiten der Konsumenten aus? Was wollen sie? Was werden sie kaufen? Welche konkreten Wünsche und Knappheiten werden uns in den kommenden Jahren begleiten und neue Chancen auf den Märkten eröffnen? Wenn wir die Achsen in vier Sektoren einteilen und vor dem Hintergrund des Einsatzes der Ressource Geld betrachten, lassen sich einige interessante Konsumententrends daran aufzeigen. Die Einstellung zum Geld unterscheidet Menschen seit je her und korreliert mit bestimmten Weltbildern und grundsätzlichen Unter Nomadic Markets verstehen wir die Anpassung des Konsumverhaltens an eine durchweg mobilisierte Gesellschaft. Die festen Orte mit den festen Regeln weichen einem Lebensstil im ständigen Übergang, mit Verhaltensweisen, die fast nomadisch wirken. Im Zuge dieses Trends wird all das unattraktiv, was schwer und umständlich ist, was lange Vorbereitung braucht oder sich nicht an veränderte Situationen anpassen lässt. Produkte und Dienstleistungen, die diesem Gefühl entsprechen und dem Menschen bei der Umsetzung des entsprechenden Lebensstils helfen, profitieren vom weiter anhaltenden Boom der nomadischen Lebensstile. 10

11 Abbildung 4 Future Business: Clusterung Konsumentenfeld Nomadic Markets Life Assistance Homing Steigerer Luxus Vorsorger Wellness plus Homing Geld schafft Optionen Geld beruhigt Convenience Sinn Geld ist problematisch Geld und Moral Entbehrer Zweiffler No-Sumenten Preis Feel Good Consuming Mobilität ist für viele Europäer zum dauerhaften Lebensstil geworden: Mehr als 2,3 Millionen Menschen in Deutschland leben in»living-apart-together«-lebensweisen mit zwei Haushalten in verschiedenen Städten oder Regionen. Dienstreisen, weite Fahrwege zur Arbeit, Verwandtschaftsbesuche, multilokale Lebensweisen gehören längst zum Alltag einer Gesellschaft»on the move«. Auslandsreisen, beruflich wie privat, werden als selbstverständlich betrachtet. Wer mobil lebt, hat auch mobile Ansprüche: Für den Wechsel zwischen dem Business- Trip und dem Privatvergnügen lässt sich die Reisetasche in einen Rucksack verwandeln, falls der Laptop mit muss, gibt es den»expendable Bag«, aus dem Handy wird zugleich ein MP3-Spieler, ist man wieder zu Hause, dann lässt er sich als Ersatz des CD- Spielers an die Hifi-Anlage anschließen. Die Möbel lassen sich verwandeln, schnell zerlegen und sowieso durch ihre Rollen statt Füßen jedem neuen Wohnraum im Nullkommanichts anpassen. Die Kleiderschränke bestehen nicht mehr aus schwerem Holz, sondern aus faltbaren Stoffmembranen, der Nobel-Geländewagen (Sports Utility Vehicle) dient als Beförderungsmittel respektive Kommunikationszentrum, s lassen sich an so genannten Hot Spots per Funk ohne Kabelverbindung auf den Computer holen und wieder versenden. In Zukunft wird auch die Kleidung immer mehr Funktionen übernehmen, die sonst von separat zu tragenden Geräten erfüllt werden müssten. Investitionen zielen also auf Produkte, die Mobilität im Sinne von Optionen eröffnen und die immer genügend»sicherheitsreserven«bieten, um für alle Fälle gerüstet zu sein: Hochwertige Multifunktionsuhren mit Mess- und Kontrollfunktionen, Autos»für jeden Zweck«, modulare Telekommunikationsgeräte. Erprobte Qualität, Verlässlichkeitsgarantien und Ausfallsicherheit sind wichtige Verkaufsargumente. Diese Argumente dürfen gerne auch online vorgebracht werden. Auf wenig Interesse stößt alles, was langfristig bindet, vom Zeitschriften-Abo über die Lebensversicherung bis zum lebenslang abbezahlten Eigenheim. Life Assistance: Zeit wird zunehmend zur knappen Ressource der modernen westlichen Gesellschaften. Das schafft eine Nachfrage nach»zeitsparenden«angeboten. Im Wirtschaftszweig der»life Services«wer- 11

12 den Dienstleistungen für das Individuum maßgeschneidert. Das reicht von der Wiederentdeckung des Hausmädchens über den Kurzzeithandwerker bis zur flexiblen Kinderbetreuung. Die Notwendigkeit, das Leben im 21. Jahrhundert wieder zu entkomplizieren, schafft einen riesigen Markt für neue Services, die auch und gerade wegen der schnellen technischen Entwicklung in Zukunft wesentlich stärker ins Zentrum des Interesses rücken: Die Weiterentwicklung der Informations- und Kommunikationstechnologien reduziert zwar automatisierbare Routineaufgaben von Buchhaltern und Anwälten, Tätigkeiten wie Kinderbetreuung, Gartenpflege, Hausreinigung oder das tägliche Kochen des Mittagessens sind jedoch nicht so einfach durch Computer zu ersetzen und werden zu einer Aufwertung des Bereichs Life Assistance führen. Dort erleben alte Berufe wie»hausdame«oder»besorgerin«eine Wiedergeburt im neuen Dienstleistungsgewand: Oft noch im Schattenreich der Schwarzarbeit, arbeiten sich diese Berufe derzeit wieder in die Haushalte vor. Besonders urbane»working Couples«sind hier die Abnehmer, aber auch immer mehr Haushalte, in denen»neue Hausfrauen«das Regiment führen. Laut Manager Magazin sind es gerade Karrierefrauen, die selbstverständlich solche Entlastungsservices in Anspruch nehmen. Ein bereits prosperierender Zweig der Life Assistance sind die Coaches. Die Palette reicht dabei vom beruflichen Berater bis zum Rund-um-Coach für alle Lebensfragen. Investitionen werden hier also eher für immaterielle und wiederkehrende Services aufgewandt als für die klassische»hardware«wie Automobil, Haus und Pool. Viel eher geht es um die Wartung, Pflege und den Erhalt solcher Dinge durch Service- und Wartungsverträge, um persönliche Haushaltsleistungen, Hol- und Bringdienste, Erziehungs-, Bildungs- oder Betreuungsleistungen auf kontinuierlicher Basis, all das unter Zuhilfenahme modernster Kommunikationstechnologien. Homing: Grundmotiv dieses Trends ist die Suche nach Sicherheit und Geborgenheit in einer Welt, die Tag für Tag unsicherer empfunden wird. Dieses Gefühl hat vielerlei Ursachen, vor allem aber die latente Überforderung durch einen sehr raschen technischen und wirtschaftlichen Wandel, der vielen Menschen das Gefühl gibt, in ihrer eigenen Welt nicht mehr zu Hause zu sein. Die Sicherheitsindustrie profitiert erheblich vom wachsenden Schutzbedürfnis der Bürger. Allein in den USA gibt es rund sogenannte Gated Communities, nach außen abgeschirmte Wohnareale, in denen sich Gleich zu Gleich gesellt. Der US-amerikanische Markt für die private Sicherheit wird auf rund 100 Milliarden US-Dollar geschätzt. Immer weiter breiten sich Videoüberwachungskameras auch für Privathäuser aus, führend in Europa ist Großbritannien. Sicherheit ist aber natürlich auch übertragen zu sehen als Wunsch nach sicherer Geldanlage, Vorsorge für den Ruhestand oder die Ausbildungsversicherung für die Kinder. Wer zu Hause bleibt, sieht fern, zum Beispiel auf Plasmabildschirmen, deren Absatz mit den fallenden Preisen für diese Produkte stark ansteigt. Oder man»gartelt«: In den USA sind nach»barron s«die Ausgaben für Gartenpflege-Artikel in den vergangenen fünf Jahren jährlich um zehn Prozent gestiegen. Dieser Markt ist schon jetzt 19 Milliarden Dollar schwer. 12

13 Umbau und Sanierung ist für die Verbände der gebeutelten Bauwirtschaft die Zukunftshoffnung immerhin stehen in den kommenden Jahren geschätzte 18 Millionen Wohneinheiten zur Sanierung an, während der Neubausektor stagniert. Weitere Milliarden fallen für Folgeausgaben an: Möbel, Hausgeräte, Bodenbeläge, Einrichtungen und die virtuelle Nabelschnur zur»welt da draussen«. Dabei weicht die»lebenslange«ausstattung mit Möbeln immer mehr dem Kollektionsgedanken. Alle paar Jahre wird das Home-Styling einer kritischen Prüfung unterzogen und erneuert. In den USA entstand bereits ein kompletter Geschäftszweig, die Home Fashion. Designer-Marken aus dem Bereich der Mode (Joop, Calvin Klein, Versace, Paul Smith) entwickeln Möbel und Gebrauchsgegenstände für das Heim. Das Heim wird zum Ort der stilistischen Inszenierung, in der man nicht mehr den materiellen Wert seiner Güter zeigt, sondern seine kulturelle Kompetenz. Luxus trifft Erlebnis Im Sektor der Vorsorger (siehe Abbildung 4), denen Geld vor allem zur Sicherung in Zukunft erwarteter Bedürfnisse dient, findet sich zum einen ebenfalls in gewissen Teilen der Homing-Trend (mit seinen vor allem auf Vorsorge zielenden Aspekten) und zum anderen das, was wir als»wellness Plus«bezeichnen. Wellness Plus: Persönliche Gesundheit und das dahinter liegende Streben nach Balance werden zum großen Trend der kommenden Jahre. Wellness Plus entwickelt sich im Herzen der neuen Mittelschichten, die sich zunehmend Sorgen um ihre Lebensqualität machen. Faktoren wie Mobilität, Multi-Rollen-Situationen in Beruf und Familie, Zeitknappheit, Lernanforderungen und Alltagsstress definieren seine Stärke. Wellness Plus zielt auf die Verbesserung der Lebensqualität durch Konsumhandlungen, auf den Aufbau aktiver Selbstkompetenz, also der Fähigkeit, in komplexeren Systemen von Beruf, Familie und Freizeit Ausgleichsmechanismen für sich selbst zu finden und eine eigene körperlich-seelische Integrität zu entwickeln. Der Begriff steht heute für nichtexzessive Sportlichkeit kombiniert mit genussorientierter und gesundheitsbewusster Lebensweise. Unter Wellness laufen heute Urlaubsreisen, Hotels, Massagen, Sportstudios und die Ausstattung des Heims. Der Wellness-Begriff ist generationsübergreifend und bietet so auch einen Ausweg aus dem Dilemma, ältere Konsumenten anzusprechen, die man aber nicht als»älter«bezeichnen kann und will. Wellness wird somit auch zum Einfallstor zu den»master Consumers«, den Konsumenten jenseits der Fünfzig. Die Avantgarde des Wellness- Trends lässt sich derzeit in den gutverdienenden gebildeten Mittelschichten verorten. Dabei verändern sich zunehmend die Parameter der Gesundheit. Von der»reparaturmedizin«geht es hin zu einer Fitness- und Vorsorgemedizin. Reinigung, Entschlackung, Farb-Wellness, Acoustic Wellness, das sind die Schlagworte. Immissionsarmes und allergiefreies Bauen, softe Sportarten wie Nordic Walking oder»dogging«(wie der»sport«gassigehen in Amerika heißt), Bioputz, energetische Hauskonzepte, aktive Selbstkompetenz, all das ist Wellness Plus. Primäre Investitionen in dieser Konsumentengruppe werden sich also im Bereich der hochwertigen Urlaubs- und Kuraufenthalte finden, etwa zur»reinigung, Entgiftung und 13

14 Entschlackung«, aber auch kombiniert mit dem Erlernen neuer Verhaltensweisen, etwa auf einer»schönheits-safari«, also der Kombination aus Plastischer Chirurgie und anschließendem gesundheitsorientiertem Verhaltens- und Wohlfühltraining. Daneben fließen die Gelder natürlich in persönliche Wellness-Oasen in Privathäusern, individuelle Badelandschaften mit hohem ästhetischem Anspruch, Home-Control-Center, in denen alle möglichen Körperwerte erfasst werden, sanfte Sportgeräte für»indoor«und»outdoor«sowie in gesundheitserhaltende und -fördernde Services im Bereich der»personal Fitness«. Konsumenten und die Moral Im Sektor der Zweifler finden wir eine Konsumentengruppe, die wir Feel-Good-Konsumenten nennen. Ihr Antrieb ist der Wunsch nach einem moralisch»sauberen«konsum. Produkte und Services werden vor allem nach ihrer Sozialverträglichkeit beurteilt, etwa ob sie nachhaltigem Anbau entsprechen, ob sie ohne Einsatz von Kinderarbeit hergestellt wurden, aus der Region stammen und auf diese Weise unnötiger Transport vermieden wurde, ob die anbietende Firma soziale Verantwortung übernimmt und so weiter. Diese Gruppe ist nur mit Einschränkungen von Interesse für die Welt der Banken und Finanzen, denn in Teilen steht sie allem, was mit»überflüssigem«konsum zu tun hat, äußerst skeptisch gegenüber, tendiert eher zum Verzicht als zum Kauf zusätzlicher Güter. Was diese Nachfahren der Öko-Bewegung der 80er-Jahre kennzeichnet, ist eine moralische Bewertung der Angebote, also ein Ansatz, der sich nicht auf spezielle Produktbereiche beschränkt, in denen diese Konsumentengruppe besondere Ausgaben tätigen wird, sondern als genereller Maßstab auf alle Produktbereiche angewandt wird. Auf der anderen Seite gibt es allerdings durchaus eine wachsende Zahl gut gestellter Konsumenten, denen der moralische Aspekt wichtiger wird und die trotzdem eine durchaus positive Einstellung zum Konsum haben. Der»richtige«muss es eben sein, dann sind sie auch bereit, tiefer in die Tasche zu greifen, etwa für Energie-autarke Häuser, für Regenwasserzisternen zur Bewässerung des Lifestyle-Gartens, in dem sich hochwertige alte Obstsorten und liebevoll gepflegte Kleinreservate finden. Oder sie entscheiden sich für das neueste Elektro-Benzin-Hybridfahrzeug. Zumindest lässt sich jedoch sagen, dass wir es hier mit einer Konsumentengruppe zu tun haben, die vergleichsweise unempfänglich ist für den Virus der Discount- Angebote, denen zunächst tiefes Misstrauen entgegen gebracht wird. Zusammenfassend lässt sich feststellen: Die Zukunft wird eher noch unübersichtlicher werden, die Zielgruppen werden sich nicht mehr an klassische Einteilungen wie Alter, Einkommen oder Bildung halten, sondern sich eher entlang von Bedürfnisstrukturen adressieren lassen. Dem weiter expandierenden Sektor der Discount-Angebote steht eine Rückkehr des Luxus gegenüber, der durch eine Renaissance von Werten und Begriffen wie Leistung, Eliten und dem weiter wachsenden Wunsch der Individuen getrieben wird, ein speziell auf sie zugeschnittenes Produkt- und Serviceumfeld zu haben. Die Konsumzurückhaltung der vergangenen Jahre hat auch, aber nicht nur, konjunkturelle Ursachen: Die Mehrzahl der Konsumenten verfügt heute über hohe Konsumkompetenz. Produkte und Angebote, die nicht sehr scharf positioniert wurden, werden im Preiskampf aufgerieben. 14

15 Geschäftsentwicklung der Mitgliedsbanken in 2003 Im Bankenfachverband sind 51 Spezialbanken organisiert. Davon haben 27 Institute ihre Finanzdienstleistungen auf Privatkunden ausgerichtet, während sich zwölf Banken auf das Firmenkundengeschäft spezialisiert haben. Darüber hinaus gehören zwölf Autobanken über den»arbeitskreis der Banken und Leasing-Gesellschaften der Automobilwirtschaft«dem Verband an. Zwei Institute haben ihren Sitz im Ausland. Zu den assoziierten Mitgliedern des Verbandes zählen 13 Unternehmen aus banknahen Branchen. Während sich die Mitgliedsinstitute auf Finanzierungen für Privatpersonen oder Gewerbetreibende spezialisiert haben, wird das Leasinggeschäft zumeist von Tochter- oder Schwestergesellschaften durchgeführt. Die wichtigsten Kennzahlen Euro. Der Kreditbestand nahm um 3,5 Prozent zu und betrug zum Jahresende 97,8 Milliarden Euro (inklusive verkaufter Forderungen). Davon entfallen 65 Prozent auf Privatpersonen und 35 Prozent auf Unternehmen und Selbstständige. Die Aufteilung des Kreditbestandes auf die einzelnen Institutsgruppen geht aus Grafik 2 (Seite 16) hervor. Rund 5,3 Prozent des gesamten Kreditbestandes haben die Spezialbanken zum Zweck der Liquiditätsbeschaffung und Eigenkapitaleinsparung verkauft oder in verbriefter Form (Asset Backed Securities Transaktionen) an andere Finanzinstitute abgetreten. Dabei übernehmen die Forderungsverkäufer weiterhin die Kundenbetreuung sowie die Forderungsverwaltung. Das Einlagengeschäft der Mitgliedsinstitute stieg um 16,5 Prozent und erreichte Ende Die Zahlen des Vorjahres wurden an den veränderten Mitgliederkreis angepasst. Die Angaben enthalten nicht die Zahlen der ausländischen Banken und der assoziierten Mitglieder. Grafik 1 Bilanzsummen nach Bankengruppen (2003 im Vergleich zum Vorjahr) Mio Mio. Zusammen erreichten die Mitgliedsinstitute eine Steigerung der Bilanzsummen um 6,4 Prozent auf 140 Milliarden Euro (ohne Berücksichtigung von Sondereffekten). Die Verteilung der Bilanzsumme auf die einzelnen Bankengruppen ist aus Grafik 1 ersichtlich. Das Kreditneugeschäft der Mitgliedsinstitute stieg um 5,8 Prozent auf 89,3 Milliarden Mio. - 4,5% + 10,0% +5,4% Autobanken Firmenkundenbanken Privatkundenbanken 15

16 Grafik 2 Gesamtkreditvolumen nach Bankengruppen: Bestand Mio Mio Mio Mio. +1,0% + 7,7% Mio Mio ,7% Firmenkundenbanken Privatkundenbanken Autobanken 2003 einen Bestand von 79,9 Milliarden Euro. Das haftende Eigenkapital betrug zum Jahresende 9,9 Milliarden Euro und lag damit 20,3 Prozent über dem Vorjahreswert. ausgebaut. Ende 2003 beschäftigten die Spezialbanken mehr als Mitarbeiter, was einer Steigerung von 0,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Ihr Geschäftsstellennetz haben die Mitgliedsbanken auf 916 Filialen (Vorjahr 851) Privatkundenbanken Kfz-Finanzierung der Spezialbanken Insgesamt finanzierten die Spezialbanken im Jahr 2003 den Absatz von rund 2,6 Millionen Kraftfahrzeugen (Vorjahr 2,4 Millionen), was einer Steigerung von 10,4 Prozent entspricht. Davon entfallen 86 Prozent auf Pkw und 14 Prozent auf sonstige Kraftfahrzeuge für die private bzw. gewerbliche Nutzung. Das Neugeschäft beläuft sich insgesamt auf 25,8 Milliarden Euro (plus 11,2 Prozent). Die Kfz-Finanzierung erfolgt bei den Spezialbanken zu knapp drei Vierteln durch die herstellereigenen Autobanken und zu gut einem Viertel durch herstellerübergreifende Privatkundenbanken. Die Firmenkundenbanken sind zu etwa einem Prozent beteiligt. Die Privatkundenbanken verstehen sich in der Mehrzahl als Zweitbankverbindung für nicht gewerbliche Kunden. Zum Kerngeschäft gehören Kredite zur freien Verwendung sowie Absatzfinanzierungen am Point of Sale, die in Kooperation mit Fachhändlern im Kraftfahrzeug- und sonstigen Warengeschäft angeboten werden. Ein Großteil der Banken bietet seinen Kunden auch Kredite über das Internet an. Als herstellerübergreifende Anbieter haben sich mehrere Institute überwiegend oder ausschließlich auf die Fahrzeugfinanzierung spezialisiert. Einige Institute bieten ihren Kunden als»universalbank für den privaten Haushalt«die gesamte Palette der Finanzdienstleistungen für Verbraucher an (z. B. Spar- und Wertpapieranlagen, Zahlungsverkehr, Kredit- und Kundenkarten). 16

17 Neuwagen 20,0% Grafik 3 Neugeschäft Absatzkredite der Privatkundenbanken nach Finanzierungsobjekten in 2003 Möbel Küchen Haushaltsgeräte 17,6% sonstige Kraftwagen Krafträder 12,0% Verwendungszweck unbekannt 4,5% Unterhaltungselektronik EDV 6,6% Gebrauchtwagen 39,3% Im Berichtsjahr 2003 erzielten die Privatkundenbanken ein Kreditneugeschäft von 20,2 Milliarden Euro. Damit übertrafen sie das Vorjahresergebnis um 11,2 Prozent. Das Neugeschäft verteilte sich auf 4 Millionen Kreditverträge, was einer Steigerung von 11,6 Prozent entspricht. Der Anteil der Ratenkredite am Neugeschäft mit Privatkunden betrug wie im Vorjahr rund 71 Prozent. Der Rest umfasste insbesondere Dispositions-, Abruf-, Rahmen- und Wohnungsbaukredite. Von den Ratenkrediten entfielen 52 Prozent auf Absatzfinanzierungen und 48 Prozent auf Barkredite. Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Absatzfinanzierungen um 6,2 Prozent und die Barkredite um 1,6 Prozent. haltseinrichtungen gewachsen (Vorjahr 15 Prozent). Insgesamt finanzierten die Privatkundenbanken mehr als Pkw (plus 4,8 Prozent). Im ungewichteten Durchschnitt der Privatkundenbanken lag die Kreditsumme im Ratenkredit-Neugeschäft bei rund Euro pro Vertrag (Vorjahr Euro); die Laufzeit betrug wie im Vorjahr 50 Monate. Der Kreditbestand der Privatkundenbanken (inklusive verkaufter Forderungen) erreichte zum Jahresende 40,5 Milliarden Euro und lag um 7,7 Prozent über dem Vorjahreswert. Die Anzahl der Kreditverträge stieg um 12,3 Prozent auf 8,1 Millionen. Absatzfinanzierungen haben die Kunden der Spezialbanken vor allem zur Anschaffung von Personenkraftwagen (59 Prozent, inklusive Kombis), von Wohnmobilen und Krafträdern (12 Prozent), von Möbeln, Küchen und Haushaltsgeräten (18 Prozent) sowie von Unterhaltungselektronik und EDV (7 Prozent) in Anspruch genommen siehe Grafik 3. Dabei ist insbesondere der Anteil der Haus- Firmenkundenbanken Als Spezialbanken für gewerbliche Kunden haben sich die Firmenkundenbanken auf die Bedürfnisse der kleineren und mittelständischen Unternehmen fokussiert. Ihr Leistungsangebot umfasst Investitionsfinanzierungen, Absatzfinanzierungen zur Verkaufsförderung des Handels und der Hersteller 17

18 Verarbeitendes Gewerbe 20,4 % Handel Kfz-Reparatur 11,4% Grafik 4 Neugeschäft Investitions- und Absatzkredite der Firmenkundenbanken nach Branchen in 2003 Baugewerbe 10,9 % Sonstige 4,0 % Dienstleistungen freie Berufe 11,7% Land- und Forstwirtschaft 6,6 % Verkehr Nachrichtenübermittlung 34,8 % nus 1,6 Prozent), das Forfaitierungsgeschäft (minus 7,6 Prozent) sowie der Bereich Factoring (minus 23,9 Prozent), der aber nur 1 Prozent des Geschäfts ausmacht. Während sich die Geschäftsanteile der Investitionskredite leicht erhöhten (von 28 auf 30 Prozent) und die der Forfaitierungen leicht sanken (von 19 auf 17 Prozent), blieben die Anteile der Absatzfinanzierungen (mit 39 Prozent) und Einkaufsfinanzierungen (mit 13 Prozent) nahezu konstant. Die Firmenkundenbanken haben insgesamt neue Investitions- und Absatzfinanzierungsverträge abgeschlossen (minus 1,7 Prozent). Dieser leichte Rückgang ist im Wesowie die Lager- und Einkaufsfinanzierung. Kreditiert werden fast ausschließlich mobile Gebrauchs- und Investitionsgüter. Die Produktpalette beinhaltet die verschiedensten Kreditformen wie Ratenkredite, Darlehen mit individuellen Tilgungsvereinbarungen, Finanzkauf, Mietkauf sowie den Ankauf von Leasingforderungen (Forfaitierung) und das Factoringgeschäft. Ihr Kreditneugeschäft konnten die Firmenkundenbanken um 1,1 Prozent auf 7,1 Milliarden Euro ausbauen. Die Absatzfinanzierungen stiegen um 1,4 Prozent und die Investitionskredite um 8,7 Prozent. Rückläufig waren dagegen die Einkaufsfinanzierungen (mi- Grafik 5 Neugeschäft Investitions- und Absatzkredite der Firmenkundenbanken nach Finanzierungsobjekten in 2003 Kraft- und Förderfahrzeuge (30,2%): LKW Lieferwagen Anhänger 16,5% Personenkraftwagen 6,0% Omnibusse 4,0% Kraftwagen nicht aufteilbar 3,3% Gabelstapler Kräne 0,4% Spezialtechnik 6,0% Maschinen (63,8%): Büromaschinen DV-Anlagen 42,8 % Bau- und Baustoffmaschinen 6,5% Produktions- und Verarbeitungsmaschinen 5,9% Land- und forstwirtschaftliche Maschinen 5,0% Maschinen nicht aufteilbar 3,6% 18

19 sentlichen auf das schwache Geschäft mit dem Handel (inklusive Kfz-Reparatur) zurückzuführen, das sich nahezu halbiert hat. In den restlichen Branchen ist das Neugeschäft dagegen gewachsen, in der traditionell stärksten Branche, Verkehr und Nachrichtenübermittlung um 27,2 Prozent, im Verarbeitenden Gewerbe um 17,6 Prozent, im Baugewerbe um 15,1 Prozent, im Bereich Land- und Forstwirtschaft um 4,2 Prozent und im Dienstleistungsgewerbe (inklusive freier Berufe) um 0,4 Prozent (zur Verteilung des Geschäfts auf die einzelnen Branchen siehe Grafik 4). Rund 30 Prozent der Investitions- und Absatzfinanzierungskredite dienten der Finanzierung von Kraft- und Förderfahrzeugen Autobanken Als Tochtergesellschaften der Hersteller und Importeure von Kraftfahrzeugen bieten die Autobanken Finanzdienstleistungen rund um das Automobil an. Sie finanzieren den Kauf neuer und gebrauchter Fahrzeuge für private und gewerbliche Kunden. Den Kraftfahrzeughandel unterstützen die Autobanken insbesondere durch die Finanzierung des Einkaufs von Lager- und Vorführwagen und durch die Finanzierung der Investitionen in Geschäfts- und Werkstatteinrichtungen. Einzelne Autobanken bieten auch Geldanlagemöglichkeiten sowie Wertpapierdienstleistungen, Kreditkarten und Girokonten an (siehe Übersicht der Geschäftssparten auf Seite 43 f.) Neuwagen privat 26,2% Gebrauchtwagen privat 30,6% Grafik 6 Neuverträge Kfz-Absatzkredite der Autobanken in 2003 sonstige Kfz privat 4,4% sonstige Kfz gewerblich 2,5% Firmenwagen 36,3% (Lkw, Pkw, Omnibusse, Gabelstapler, Kräne usw.) siehe Grafik 5. Im ungewichteten Durchschnitt der Firmenkundenbanken betrug die Laufzeit der Investitions- und Absatzfinanzierungen 39 Monate (Vorjahr 41). Der durchschnittliche Kreditbetrag lag mit rund Euro pro Vertrag auf Vorjahresniveau. Der Kreditbestand der Banken für gewerbliche Kunden (inklusive verkaufter Forderungen) sank um 0,7 Prozent auf 9,6 Milliarden Euro. Er umfasste wie im Vorjahr rund Einzelverträge. Die Anzahl der Verträge im Kreditneugeschäft der Autobanken stieg um 1,5 Prozent auf 3,5 Millionen Stück. Der Gegenwert dieser Kredite erhöhte sich um 4,7 Prozent auf 62,1 Milliarden Euro. Den Großteil der Kredite (78 Prozent) haben Unternehmen und Selbstständige in Anspruch genommen. Sie sind in erster Linie dem Handels- (73 Prozent) und dem Dienstleistungsgewerbe (22 Prozent) zuzurechnen. Bei dem Kreditneugeschäft mit Unternehmen handelt es sich zum überwiegenden Teil 19

20 um Einkaufs- (83 Prozent) und Absatzfinanzierungen (14 Prozent), gefolgt von Factoring, Forfaitierungsgeschäften und Investitionskrediten (zusammen 3 Prozent). Finanzierungsobjekte waren zum überwiegenden Teil Firmenwagen (36 Prozent), gefolgt von privaten Gebrauchtwagen (31 Prozent) und von privaten Neuwagen (26 Prozent) siehe Grafik 6. Zum Jahresende erreichte der Kreditbestand der Autobanken (inklusive verkaufter Forderungen) 47,7 Milliarden Euro und lag 1,0 Prozent über dem Vorjahreswert. Nach einem wertmäßigen Rückgang der Kreditbestände von Unternehmen und Selbstständigen um 5,4 Prozent haben diese einen Anteil von etwa 43 Prozent. Die Gesamtbestandszahl der Kreditverträge erhöhte sich um 5,9 Prozent auf rund 4,7 Millionen Stück. Bei den Absatzkrediten für Private stieg das Neugeschäft um 13,6 Prozent auf 12,7 Milliarden Euro, die Absatzfinanzierungen für Unternehmen und Selbstständige erhöhten sich um 8,5 Prozent auf 6,6 Milliarden Euro. Insgesamt haben die Autobanken 1,8 Millionen Pkw (Vorjahr 1,7 Millionen) und sonstige Kraftfahrzeuge (Vorjahr ) kreditfinanziert. Im Privatkundengeschäft betrug die durchschnittliche Kredithöhe bei der Neuwagenfinanzierung unverändert Euro, bei der Gebrauchtwagenfinanzierung Euro. Grafik 7 Refinanzierung (2003 im Vergleich zum Vorjahr) Mio Mio. + 16,5% - 9,8% Kundengelder Bankengelder Refinanzierung der Spezialbanken Die Mitgliedsinstitute des Bankenfachverbandes legen unterschiedliche Schwerpunkte bei Ihrer Refinanzierung. Während die Privatkundenbanken ihr Kreditgeschäft überwiegend aus dem Einlagengeschäft refinanzieren, nehmen die Firmenkundenbanken fast ausschließlich Gelder von Kreditinstituten in Anspruch. Die Autobanken refinanzieren sich jeweils zur Hälfte über Kunden- und Bankengelder. Die Verbindlichkeiten aller Mitgliedsbanken gegenüber Kreditinstituten sanken um 9,8 Prozent und erreichten 35,4 Milliarden Euro. Die Kundeneinlagen erhöhten sich insgesamt um 16,5 Prozent auf 68,6 Milliarden Euro. Das Interesse der Sparer galt vor allem den täglich fälligen Geldern auf so genannten Abrufkonten (plus 22,5 Prozent), auf die mehr als drei Viertel der Verbindlichkeiten gegenüber Kunden entfielen. Die Spareinlagen mit vereinbarter Kündigungsfrist von drei Monaten nahmen um 8,1 Prozent zu; ihr Anteil an den gesamten Kundeneinlagen betrug 11 Prozent. Die Nachfrage nach sonstigen Anlageprodukten wie Spareinlagen mit einer Kündigungsfrist von mehr als drei Monaten, also Termingeldern und Sparbriefen, war weiter rückläufig. 20

21 Schwerpunkt-Themen des Verbandes EU-Verbraucherkreditrichtlinie verteuert Kredite Das europäische Rechtsetzungsverfahren für eine neue Verbraucherkreditrichtlinie könnte bereits im Jahr 2004 abgeschlossen werden. Mit dem Entwurf der EU-Kommission ist das Parlament allerdings noch nicht einverstanden. Der Bankenfachverband teilt die kritische Haltung des Parlaments und fürchtet, dass Kredite teurer und knapper werden könnten. EU-Parlaments hat dem Plenum Anfang 2004 umfassende Änderungsanträge zum Richtlinienvorschlag der Kommission vorgelegt. Die Kommission sieht unter anderem vor, dass Banken entscheiden sollen, welches Darlehen für den Kunden geeignet ist. Bereits Mitte letzten Jahres hatte der Ausschuss den Kommissionsvorschlag scharf zurückgewiesen, weil er höhere Kreditzinsen und mehr Bürokratie befürchtete. Gutachten:»Gesetz gegen Verbraucher«Machtkampf in Brüssel Das Verfahren für die Richtlinie ist im Jahr 2003 ins Stocken geraten. Der federführende Ausschuss für Recht und Binnenmarkt des Kredite würden teurer und knapper, falls die Richtlinie nach dem Willen der Kommission umgesetzt wird. Zu diesem Ergebnis kommt ein Gutachten der Ruhr-Universität Bochum, das der Bankenfachverband in 2003 beauf- Daten zur EU-Verbraucherkreditrichtlinie September 2002 Juli 2003 September 2003 September 2003 November 2003 Januar / /2008 Vorschlag EU-Kommission legt Vorschlag zu neuer Verbraucherkreditrichtlinie vor Ablehnung I Rechtsausschuss des EU-Parlaments weist Vorschlag der Kommission zurück Gutachten Bankenfachverband übermittelt Gutachten zur Richtlinie an die Kommission Ablehnung II Rechtsausschuss beschließt Antrag auf Ablehnung des Kommissionsvorschlages Rückzug Rechtsausschuss zieht Antrag auf Ablehnung zurück, berät den Vorschlag Änderung Rechtsausschuss legt Änderungsanträge zum Kommissionsvorschlag vor. Verabschiedung EU-Richtlinie wird verabschiedet Umsetzung Richtlinie muss in deutsches Recht umgesetzt sein 21

22 tragt und der EU-Kommission vorgelegt hat. Eine übermäßige Regulierung würde den Wettbewerb eher lähmen als fördern. Zudem würden unklare Rechtsbegriffe Kredite unnötig verteuern. Daher müsse die Richtlinie als»gesetz gegen den Verbraucher«betrachtet werden, so das Gutachten. Verband setzt Steering Group ein Um das Vorgehen gegenüber den beteiligten EU-Gremien zu koordinieren, richtete der Verband im Januar 2003 eine»steering Group«ein, die sich aus Vertretern der Mitgliedsinstitute und der Verbandsgeschäftsstelle zusammensetzt. Ziel dieser Gruppe ist, die neuen Vorschriften in der von der Europäischen Kommission vorgeschlagenen Form zu verhindern. Zu diesem Zweck haben die Mitglieder der Steering Group zahlreiche Gespräche mit Vertretern der Kommission und Abgeordneten des Europäischen Parlaments geführt und an mehreren öffentlichen Anhörungen teilgenommen. Nachdem vergangenen November feststand, dass der Richtlinienvorschlag endgültig vom Ausschuss für Recht und Binnenmarkt beraten wird, erarbeitete die Steering Group ein Papier, das umfassende Änderungsvorschläge enthält und dem Ausschuss Ende 2003 zugeleitet wurde. Basel II in die richtige Richtung Der Konsultationsprozess zur Neuregelung der Baseler Eigenkapitalübereinkunft (Basel II) hat an Intensität gewonnen. Nach dem Abschluss der dritten Auswirkungsstudie (QIS 3) legten sowohl der Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht als auch die EU-Kommission im ersten Halbjahr 2003 weitere Konsultationspapiere vor, zu denen der Bankenfachverband Stellung genommen hat. Darüber hinaus hat der Verband an einer Stellungnahme der EUROFINAS, der europäischen Vereinigung der Verbände von Finanzierungsbanken, mitgewirkt. Baseler Ausschuss setzt Konsultationen fort Aufgrund der massiven Kritik der Kreditwirtschaft entschloss sich der Baseler Ausschuss im Oktober 2003, wesentliche Elemente der Eigenkapitalvereinbarung erneut zu modifizieren. Kernstück der Überlegungen ist, Eigenkapital künftig nur noch für erwartete Verluste vorzuhalten. Dadurch soll die bisherige Praxis stärker berücksichtigt werden, für erwartete Verluste zum Teil umfangreiche Wertberichtigungen zu bilden. Um sicherzustellen, dass die Kreditinstitute ausreichend Vorsorge treffen, sieht der Baseler Ausschuss folgende Regelung vor: In Zukunft soll das haftende Eigenkapital um den Teil der erwarteten Verluste reduziert werden, der nicht durch Wertberichtigungen abgedeckt ist. Der Baseler Ausschuss hat die Kreditinstitute und Verbände gebeten, bis Ende 2003 ihre Auffassung zu den Vorschlägen zu äußern. Der Bankenfachverband hat dafür plädiert, den Standardansatz in der Form beizubehalten, wie er im dritten Konsultationspapier dargestellt wurde. Der Ausschuss hat diesen Vorschlag aufgegriffen und angekündigt, dass der Standardansatz beibehalten wird. Eine endgültige Verabschiedung von Basel II ist nicht vor Mitte 2004 zu erwarten. BaFin konkretisiert Anforderungen Parallel zu den Baseler und Brüsseler Konsultationen hat die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) mit der Um- 22

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