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1 Nachschlagen. was wichtig ist. Jederzeit. Hintergrundinformationen zur bav für Arbeitgeber und Vermittler Fachinformation Betriebliche Altersversorgung (bav)

2 02 Canada Life hat als einer der führenden bav-versicherer im Maklermarkt in den letzten Jahren im Rahmen einer konzeptionellen betrieblichen Alters Versorgung spezielle Lösungskonzepte für kleine und mittelständische Unternehmen, sog. KMUs, entworfen. Die vorliegende Unterlage bietet Hintergrundinformationen, Anleitungen und Übersichten rund um die bav ganz allgemein und bei Canada Life im speziellen. Canada Life: Partner des Mittelstands Kleine und mittlere Unternehmen sind tragende Säulen unserer Wirtschaft. Nach einer Untersuchung des IFM Bonn im Jahr 2010 sind 99,6 % aller Unternehmen diesem Typus zuzuordnen. Rund 83 % aller Auszubildenden und rund 79 % aller Beschäftigten sind in diesen Unternehmen tätig. gerecht wird. Ob Angestellter, Team- bzw. Bereichsleiter oder aber Mitglieder der Geschäftsleitung im Idealfall gibt es eine Lösung für alle. Betriebliche Altersversorgung (bav) bietet diesen Unternehmen die Chance, sich als attraktiver Arbeitgeber auf dem Arbeitsmarkt zu positionieren. Dazu ist es unerlässlich, sich für eine bedarfsgerechte bav-lösung zu entscheiden, die den Ansprüchen der verschiedenen Mitarbeiter

3 03 Inhalt 01 bav Wer kann über bav vorsorgen? Steuer- und Sozialversicherung 05 1_Allgemein 2_Betriebliche Altersversorgung 03 Durchführungswege 08 1_Wie findet man den richtigen Durchführungsweg? 2_Direktversicherung 3_Rückgedeckte Unterstützungskasse (inkl. Info zur Besteuerung) 4_Rückgedeckte Direktzusage bzw. Pensionszusage 04 Die Zusagearten 14 1_Definitionen der Zusagearten 2_Die Wahl der Zusageart: In nur 3 Schritten zum Ziel 05 Personalpolitisches Instrument bav 16 1_Gehaltszuschuss im bav-mantel 2_Mitarbeiter gewinnen und binden 3_Fach- und Führungskräfte 4_Minijob 5_Unternehmerversorgung 6_VL direkt (inkl. Info zur Besteuerung) 06 Arbeitgeberwechsel und nun? Versicherungsvertragliche Änderungen BilMoG 25 1_Gesetz zur Modernisierung des Bilanzrechts 2_Vertriebsunterstützung und Praxistipps 3_Begutachtung von Pensionszusagen 09 Service: So unterstützen wir Sie 33 Einleger: Aktuelle Rechengrößen in der Sozialversicherung

4 04 01 Wer kann über bav vorsorgen? Betriebliche Altersversorgung ermöglicht Arbeitnehmern eine hocheffiziente Altersvorsorge über den Arbeitgeber. Doch gilt dies für jeden? Wer gilt im Sinne des Betriebs rentengesetzes als Arbeitnehmer, der einen Rechtsanspruch hat? Alle Arbeitnehmer, die in einem festen Dienstverhältnis stehen, haben Anspruch auf betriebliche Altersversorgung. Arbeitnehmer im Sinne des Betriebsrentengesetzes sind Arbeiter, Angestellte, Auszubildende und solche Personen, denen Leistungen aufgrund ihrer Tätigkeiten in einem Unternehmen zugesagt worden sind, ohne dass sie Arbeitnehmer sind. Der Anspruch auf Entgeltumwandlung nach 1a Absatz 1 Betriebsrentengesetz (BetrAVG) steht allerdings nur in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversicherten Arbeitnehmern zu. Von der Sozialversicherungspflicht ausgenommen sind befreite Gesellschafter-Geschäftsführer in Kapitalgesellschaften, da diese sowohl Arbeitgeber- wie auch Arbeitnehmerfunktionen erfüllen. Übersicht bestehend aus... arbeitnehmer beamter selbstständiger/ freiberufler 1. Schicht* gesetzliche Rentenversicherung ja nein nein Basisrente ja ja ja 2. Schicht Riester ja ja nein** bav ja nein nein 3. Schicht private Vorsorge ja ja ja * Hinweis: neben den zwei genannten gibt es weitere Formen der Vorsorge in der 1. Schicht. ** außer Selbstständige, die in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert sind (hier: Riester möglich)

5 05 02 steuer und sozialversicherung Einsparungen bei der Steuer und von Sozialversicherungsbeiträgen sind in der betrieblichen Altersversorgung (bav) ein wichtiger Aspekt. Was wird wie besteuert und wann ist ein Beitrag von der Sozialversicherung befreit? 1_allgemein Bei der Wahl der geeigneten Altersvorsorge muss zunächst die passende Form gewählt werden. Abhängig von der persönlichen Lebenssituation können die einzelnen Schichten Vorteile bieten. Die bav ist mit ihrer steuerlichen Förderung Bestandteil der sog. 2. Schicht, der Zusatzversorgungen. Steuerliche Abgrenzung der Altersvorsorgeschichten 1. SCHICHT Basisversorgung ( 10 Abs. 1 Nr. 2 und Abs. 3 EStG) 2. SCHICHT Zusatzversorgung 3. SCHICHT a) sonstige begünstigte Versorgung b) Restversorgung gesetzliche Rente landwirt. Alterskasse berufsständ. Versorgung private Leibrente (auch Basis- oder Rürup-Rente ) betriebliche Altersversorgung Riester-Rente Altverträge (vor 2005) von Lebens- und Rentenversicherungen Neuverträge (nach ) von Lebens- und Rentenversicherungen Beiträge als Vorsorgeaufwendungen steuerlich abzugs fähig (ab 2025 zu 100 %, zwischen 2005 und 2025 von 60 % bis 100 %, jährlich um 2 Prozentpunkte steigend) Leistung ab 2040 voll steuerpflichtig (2005 zu 50 %, danach bis 2040 jährlich ansteigend) Beitrag im Rahmen der Höchstgrenzen zu 100 % steuerfrei (Ausnahme: Alt-Direktversicherung vor 2005) Leistung voll steuerpflichtig (Ausnahme Alt-Direktversicherungen vor 2005; bei Direktzusage und Unterstützungskasse noch bis 2040: Versorgungs-Freibetrag) Beiträge als sonstige Vorsorgeaufwendungen ( 10 Abs. 1 Nr. 3 EStG) evtl. abzugsfähig Leistung: Kapitalzahlung steuerfrei, Rente mit dem Ertragsanteil steuerpflichtig Beiträge nicht abzugsfähig Leistung: Bei Kapitalauszahlung sind die Erträge voll steuerpflichtig (Ausnahme: Halbeinkünfteverfahren, wenn u. a. Ablaufalter ab 60 bzw. 62 bei Vertragsschluss nach dem ), Rente: Ertragsanteilsbesteuerung

6 06 2_betriebliche altersversorgung In der bav gibt es bzgl. der steuerlichen und sozialversicherungsrechtlichen Betrachtung von Beiträgen zwei Möglichkeiten der Förderung. Die parallele Nutzung beider Förderkreise ist möglich. Förderkreise der bav Förderkreis 1: DV Direktversicherung (sowie Pensionskasse und Pensionsfonds) 3 Nr. 63 EStG bis 4 % der BBG, also E p. a. (2014) 238 E mtl. (steuer- und SV-frei) zusätzl E p. a., aber NUR, wenn kein 40b EStG a. F.-Vertrag in der Direktversicherung oder in der Pensionskasse besteht 150 E mtl. (nur steuerfrei) Förderkreis 2: Unterstützungskasse und Pensionszusage (Direktzusage) keine Zufluss, unbegrenzte Dotierung auch in der Entgeltumwandlung Begrenzung auf 4 % der BBG; kommt hier nur aus dem Sozialversicherungsrecht (SV-Recht) steuerfrei: unbegrenzt SV-frei: Bei AG-Finanzierung = unbegrenzt SV-frei: Bei EUW = 4 % der BBG, also 238 E (2014) Bei paralleler Nutzung von Direktversicherung und Unterstützungskasse kann ein Arbeitnehmer 4 % der Beitragsbemessungsgrenze (BBG) in der Direktversicherung und 4 % der BBG in der Unterstützungskasse steuer- und sozialversicherungsfrei einzahlen (per Entgeltumwandlung (EUW)), insgesamt also bis 8 % der BBG SV-frei bei EUW. Hinweis: Aktuelle Zahlen siehe Einleger auf der letzten Seite DIE STEUER- UND SOZIALVERSICHERUNGSRECHTLICHE BEHANDLUNG im überblick Durchführungsweg steuerl. Behandlung Beiträge Sozialversicherung bei der Arbeitgeberfinanzierung Sozialversicherung bei Entgeltumwandlung steuerl. Behandlung der späteren Leistung Pensionszusage steuerfrei (kein Zufluss nach 11 EStG) beitragsfrei, da kein Zufluss in Höhe von bis zu 4 % der BBG beitragsfrei gemäß 14 SGB IV als Einkünfte aus nichtselbstständiger Arbeit gemäß 19 EStG zu versteuern Unterstützungskasse steuerfrei (kein Zufluss nach 11 EStG) beitragsfrei, da kein Zufluss in Höhe von bis zu 4 % der BBG beitragsfrei gemäß 14 SGB IV als Einkünfte aus nichtselbstständiger Arbeit gemäß 19 EStG zu versteuern Direktversicherung bis zu 4 % der BBG nach 3 Nr. 63 EStG + ggf E steuerfrei beitragsfrei nach 1 Nr. 9 SvEV bis 4 % der BBG beitragsfrei gemäß 1 Nr. 9 SvEV bis 4 % der BBG als sonstige Einkünfte gemäß 22 Nr. 5 EStG voll zu versteuern Pensionskasse bis zu 4 % der BBG nach 3 Nr. 63 EStG + ggf E steuerfrei beitragsfrei nach 1 Nr. 9 SvEV bis 4 % der BBG beitragsfrei gemäß 1 Nr. 9 SvEV bis 4 % der BBG als sonstige Einkünfte gemäß 22 Nr. 5 EStG voll zu versteuern Pensionsfonds bis zu 4 % der BBG nach 3 Nr. 63 EStG + ggf E steuerfrei beitragsfrei nach 1 Nr. 9 SvEV bis 4 % der BBG beitragsfrei gemäß 1 Nr. 9 SvEV bis 4 % der BBG als sonstige Einkünfte gemäß 22 Nr. 5 EStG voll zu versteuern

7 07 Mögliche Kombinationen der Förderungen in der Entgeltumwandlung weitere, mögliche Versorgung vorhandene Versorgung 3 Nr. 63 EStG 4 % der BBG Direktversicherung, Pensionskasse, Pensionsfonds 3 Nr. 63 EStG e jährl.* Direktversicherung, Pensionskasse, Pensionsfonds 40b EStG a. F e (ggf e**) Direktversicherung 4 % steuerund SV-frei*** Unterstützungskasse/ Direktzusage 3 Nr. 63 EStG 4 % der BBG Direktversicherung, Pensionskasse, Pensionsfonds 40b EStG a. F (ggf **) Direktversicherung ja, wenn keine Altzusage nach 40b EStG a. F. besteht und wenn eine Neuzusage nach dem vorliegt ja, wenn eine Altzusage vorhanden ist ja nein ja ja Arbeitgeberbeiträge gehen vor Beiträge durch Entgeltumwandlung unbegrenzt steuerfrei, 4 % der BBG SV-frei*** Unterstützungskasse/ Direktzusage ja ja, wenn keine Altzusage nach 40b EStG a. F. besteht und wenn eine Neuzusage nach dem vorliegt ja, wenn eine Altzusage vorhanden ist Arbeitgeberbeiträge laufen parallel zur Entgeltumwandlung * Auf die E hat der Arbeitnehmer nach dem BetrAVG keinen Rechtsanspruch. Dieser steuerfreie, aber SV-pflichtige Festbetrag i. H. v E jährlich wird nur für Neuzusagen ab gewährt und auch nur dann, wenn nicht gleichzeitig eine Altzusage nach 40b EStG a. F. besteht. ** Durchschnittsberechnung: Sind mehrere Arbeitnehmer gemeinsam in einem Rahmenvertrag versichert, können für einzelne Arbeitnehmer bis zu E pro Jahr pauschal besteuert werden, wenn der jährliche Aufwand im Durchschnitt nicht mehr als E pro Arbeitnehmer beträgt. Arbeitnehmer mit mehr als E Jahresbeitrag fallen aus dieser so genannten Durchschnittsberechnung heraus. Für sie können nur E pauschal versteuert werden. *** Unterstützungskasse und Direktzusage sind grundsätzlich unbegrenzt steuerfrei. Die Begrenzung kommt hier aus dem Sozialversicherungsrecht: Genau wie bei Direktversicherung, Pensionskasse oder Pensionsfonds ist in der Entgeltumwandlung alles oberhalb 4 % der BBG sozialversicherungspflichtig, wenn der Arbeitnehmer sozialversicherungspflichtig ist. Arbeitgeberfinanzierte Unterstützungskasse und Direktzusage sind in der Sozialversicherung unbegrenzt dotierbar.

8 08 03 durchführungswege Die Art der betrieblichen Altersversorgung, die der Arbeitgeber für sein Unternehmen wählt, ist eine Unternehmensentscheidung. Im Folgenden werden einige der Aspekte, die dabei eine Rolle spielen, erläutert. 1_Wie findet man den richtigen Durchführungsweg? Der Verwaltungsaufwand für die betriebliche Altersversorgung sollte sich auf ein Minimum beschränken, damit der Arbeitgeber sich auf seine Kernkompetenzen konzentrieren kann. Der finanzielle Aufwand sollte sich in Grenzen halten, besser noch: das Engagement für die betriebliche Altersversorgung sollte ggf. zusätzliches Einsparpotenzial bieten. Der Durchführungsweg, für den sich der Arbeitgeber entscheidet, sollte ihm wie auch dem Arbeitnehmer die Frei heiten bieten, die sich beide wünschen zum Beispiel die Wahl der Beitragshöhe oder der Laufzeit. Damit sich möglichst viele Mitarbeiter für die betriebliche Altersversorgung entscheiden, sollte der Arbeitgeber ein Produkt wählen, das attraktive Renditechancen und gleichzeitig die nötige Sicherheit bietet. durchführungswege der bav im überblick direktversicherung versicherungsförmige Durchführungswege nicht versicherungsförmige Durchführungswege pensionskasse pensionsfonds unterstützungskasse Pensionszusage Canada Life bietet im Rahmen der betrieblichen Altersversorgung verschiedene Durchführungswege an: Direktversicherung, rückgedeckte Unterstützungskasse, rück gedeckte Pensionszusage, arbeitnehmer- oder arbeitgeberfinanziert.

9 09 entscheidungsmatrix für arbeitgeber nebenkosten arbeitgeber verwaltung / gutachten BilanZberührung haftungsrisiko Pensionssicherungsverein Sozialversicherung rückgedeckte Pensionszusage ja nein (kongruent) (ja) ja nein rückgedeckte Unterstützungskasse Direktversicherung / Pensionskasse nein nein ja ja nein nein nein nein nein nein Pensionsfonds nein ja nein ja nein 2_ direktversicherung die einfachste und daher beliebteste Form der betrieblichen Altersversorgung Die Direktversicherung ist eine durch den Arbeitgeber auf das Leben des Arbeitnehmers abgeschlossene Rentenversicherung bei einem Versicherungsunternehmen. Der Arbeitnehmer ist der Begünstigte des Versicherungsvertrags, d. h., er hat im Versicherungsfall einen direkten Anspruch gegenüber dem Versicherungsunternehmen. Dies spiegelt sich auch im Namen Direktversicherung. rechtsbeziehungen direktversicherung Arbeitgeber Versorgungszusage unwiderrufliches bzw. widerrufliches Bezugsrecht Arbeitnehmer Versicherungsvertrag Beiträge Versorgungsleistungen Altersrente/Hinterbliebenenschutz an Bezugsberechtigte/n Canada Life Zahlungsströme Vertragsverhältnisse

10 10 Vorteile für den Arbeitgeber: Rechtsanspruch der Arbeitnehmer auf Entgeltumwandlung wird erfüllt Keine Rückstellungsbildung in der Bilanz In der Regel keine Beitragspflicht an den Pensionssicherungsverein (PSVaG) Ggf. Senkung von Lohnnebenkosten Beiträge sind als Betriebsausgaben abziehbar Keine zusätzlichen Verwaltungskosten Bei Entgeltumwandlung sowie rein arbeitgeberfinanzierter Versorgung: unbefristete Ersparnis bei den Sozialabgaben bis zu einem Beitrag in Höhe von 4 % der BBG Instrument zur Motivation der Mitarbeiter Bindung der Leistungsträger an das Unternehmen Vorteile für den Arbeitnehmer: Besteuerung des Einkommens wird reduziert Ersparnis von Sozialabgaben bis zu einem Beitrag in Höhe von 4 % der BBG; auch bei Entgeltumwandlung Lebenslang garantierte Rente Absicherung der Angehörigen möglich Finanzierung von Teilen der Altersversorgung durch Steuer- und Sozialversicherungsersparnisse Attraktive Rendite durch Steuer- und Sozialabgabenvorteile Die Direktversicherung ist speziell für die Unternehmen interessant, die keine Bilanzberührung und einen einfachen Verwaltungsaufwand wünschen. Bei Verwendung der von Canada Life präferierten Zusageform beitragsorientierte Leistungszusage (BOLZ) kann sich der Arbeitgeber durch die Mit gabe des Vertrags an den ausscheidenden Mitarbeiter komplett enthaften (sog. versicherungsförmige Lösung). Der Arbeitnehmer widerum kann den Vertrag privat weiterführen oder auf den neuen Arbeitgeber übertragen. 3_Unterstützungskasse nahezu unbegrenzte Sparbeiträge möglich Die Unterstützungskasse ist eine überbetriebliche, rechtlich selbstständige Versorgungseinrichtung zur Abwick lung der betrieblichen Altersversorgung. Der Arbeitgeber erteilt dabei seinen Mitarbeitern eine Versorgungs zusage und leistet die Zuwendungen an die Unterstützungskasse. Diese schließt wiederum eine entsprechende Rückdeckungsversicherung mit Canada Life ab und zahlt dem Mitarbeiter ab Rentenbeginn die vereinbarte Rente aus. Bei der Unterstützungskasse ist eine Kapital zusage ab Beginn möglich. Die Unterstützungskasse ist für die Unternehmen interessant, die den gesamten Verwaltungs- und Finanzierungsaufwand auslagern möchten. Sie bietet eine nahezu unbegrenzte Leistungsgestaltung. Die Unterstützungskasse ist besonders für Arbeitnehmer mit höheren Einkommen oder höherem Beitrittsalter geeignet. Eine Vollversorgung ist möglich.

11 11 rechtsbeziehungen bei rückgedeckter unterstützungskasse Versorgungszusage Arbeitgeber (Trägerunternehmen) Arbeitnehmer Zuwendungen Versorgungsleistungen Mitgliedschaft in Unterstützungskasse unterstützungskasse Beiträge zur Rückdeckungsversicherung Versicherungsvertrag Canada Life Versicherungsleistungen Zahlungsströme Vertragsverhältnisse Vorteile für den Arbeitgeber: Auslagerung von Versorgungsrisiken auf die Unterstützungskasse Geringer Verwaltungsaufwand Vollversorgung für Gesellschafter-Geschäftsführer (sog. GGF) und Führungskräfte ohne Bilanzberührung Wahl zwischen Kapital- oder Rentenzusage Beitragshöhe weitgehend unlimitiert, auch gut verdienende Mitarbeiter können angemessen versorgt werden Motivationssteigerung insbesondere bei qualifizierten und gut verdienenden Mitarbeitern Auslagerung betriebsfremder Risiken (Tod, Invalidität, Langlebigkeit) Senkung der Lohnnebenkosten Vorteile für den arbeitnehmer: Wahlweise lebenslang garantierte Rente oder einmalige Kapitalzahlung Beitragshöhe weitgehend unlimitiert (nahezu unbegrenzt dotierbar) Steuerfreiheit der Beiträge und Ersparnis von Sozialabgaben Hohe Sicherheit durch Insolvenzschutz (PSVaG) Finanzielle Absicherung der Familienangehörigen Ideal zum Ausgleich größerer Versorgungslücken Die Unterstützungskasse ist speziell für diejenigen Unternehmen interessant, die den gesamten Verwaltungsund Finanzierungsaufwand auslagern möchten. Sie bietet eine individuell und nahezu unbegrenzte Leistungsgestaltung. Die Unterstützungskasse ist besonders für Arbeitnehmer mit höheren Einkommen oder höherem Beitrittsalter geeignet. Eine Vollversorgung ist möglich.

12 12 4_direktzusage die Standardlösung für GmbH-Geschäftsführer Die Direkt- bzw. Pensionszusage ist die klassische Form der Gesellschafter/Gesellschafter-Geschäftsführer-Versorgung im deutschen Mittelstand. Mehr als die Hälfte aller Deckungsmittel sind nach wie vor in diesem Durchführungsweg angelegt. Bei der rückgedeckten Pensionszusage verpflichtet sich der Arbeitgeber unmittelbar, dem Arbeitnehmer und/ oder dessen Hinterbliebenen bei Eintritt des Versorgungsfalls, d. h. im Rentenalter, bei Invalidität oder Tod, die jeweils vereinbarte Leistung zu zahlen. Dabei muss die Pensionszusage nicht unbedingt eine Rentenzahlung darstellen, sie kann auch eine Kapitalleistung vorsehen. Die Finanzierung der Versorgungsleistungen obliegt dem Arbeitgeber. Zur finanziellen Absicherung der eingegangenen Verpflichtung empfiehlt sich in jedem Fall eine Rückdeckungsversicherung. rechtsbeziehungen rückgedeckte direktzusage Arbeitgeber Versorgungsleistungen Pensionszusage Arbeitnehmer Beiträge, Leistungen aus Rückdeckungsversicherung rückdeckungsversicherungsvertrag Canada Life Zahlungsströme Vertragsverhältnisse Vorteile für den Arbeitgeber: Durch Bilanzberührung: gewinnmindernde und so steuersenkende Wirkung Jährlich neuer Steuerstundungseffekt Beleihungsmöglichkeit der Rückdeckungsversicherung Verfügbarkeit der Rückdeckungsversicherung Unbegrenzt dotierbar gerade gut verdienende Mitarbeiter können angemessen versorgt werden Beiträge an Rückdeckungsversicherung sind als Betriebsausgaben absetzbar

13 13 Vorteile für den Arbeitnehmer: Steuerliche Vorteile durch nachgelagerte Besteuerung Unbegrenzt dotierbar durch fehlenden lohnsteuerlichen Zufluss beim Arbeitnehmer Zusätzliche Sicherheit durch PSVaG und/oder Verpfändung der Rückdeckungsversicherung Sozialversicherungsfreiheit (auch bei Entgeltumwandlung, allerdings begrenzt auf eine Höhe von maximal 4 % der BBG) Absicherung von Hinterbliebenen Kapitalzusage ab Beginn möglich Die Direktzusage ermöglicht eine flexible Gestaltung der zugesagten Leistungen und von deren Höhe. Da in der Anwartschaftsphase Pensionsrückstellungen zu bilden sind, wird der Unternehmensgewinn und damit die Steuerlast gesenkt. Die Pensionszusage ist damit besonders für Unternehmen geeignet, die Steuerspar- bzw. Investitionseffekte erzielen wollen. Sie ermöglicht es, Arbeitnehmer mit höheren Einkommen zu versorgen. Eine Vollversorgung ist möglich.

14 14 04 die zusagearten In der bav existieren drei Zusagearten: die Leistungszusage, die beitragsorientierte Leistungszusage und die Beitragszusage mit Mindestleistung. Dabei variiert die Verpflichtung des Arbeitgebers entsprechend der gewählten Zusageart. 1_Definitionen der Zusagearten Leistungszusage (LZ) Der Arbeitgeber sagt dem Beschäftigten eine bestimmte Höhe der Leistung zu. Er haftet hinsicht lich der zugesagten Leistung voll. Beitragsorientierte Leistungszusage (BOLZ) Die beitragsorientierte Leistungszusage ist eine Variante der klassischen Leistungszusage. Der Arbeitgeber verpflichtet sich bei dieser Zusageform nur, bestimmte Beiträge in eine Anwartschaft auf eine Versorgungsleistung umzuwandeln. Der Arbeitgeber haftet für die Leistung, die aus den eingezahlten Beiträgen erwirtschaftet worden ist. Solange er die Beiträge zahlt, ist er also praktisch auf der sicheren Seite, da der Versicherungstarif den Rest macht. Die Leistung, die der Arbeitgeber zusagt, findet ihren Ausdruck regelmäßig in einer ab Beginn garantierten Rente, die auf den Beiträgen und einer garantierten Verzinsung basiert. Sollte der Arbeitnehmer nach kurzer Zeit die Direktversicherung beitragsfrei stellen, so wird eine neue, geringere garantierte Rente kalkuliert die Zusage wird also herabgesetzt. Bei vorzeitigem Ausscheiden lässt diese Zusageart bei Direktversicherung und Pensionskasse die versicherungsförmige Lösung zu diese befreit den Arbeitgeber grundsätzlich von einer Auffüllung der Leistung und besagt, dass die Unverfallbarkeit der Höhe nach auf den Wert der Versicherung begrenzt ist. Beitragszusage mit Mindestleistung (BZML) Hierbei verpflichtet sich der Arbeitgeber zur Zahlung eines bestimmten Beitrages an einen externen Versorgungsträger. Es kommen dafür nur Pensionsfonds, Pensionskassen oder Direktversicherungen in Frage. Der Arbeitgeber haftet für die eingezahlten Beiträge zum Rentenbeginn. Sind die Beiträge zum Rentenbeginn nicht vorhanden, weil es sich z. B. um ein Produkt mit Verlustmöglichkeit handelt, dann muss der Arbeitgeber die Differenz zahlen. Arbeitgeber und Arbeitnehmer teilen sich also das Kapitalanlagerisiko: Der Arbeitnehmer trägt das Risiko, dass eine Rendite von null erwirtschaftet wird. Der Arbeitgeber trägt ab null abwärts das Risiko, müsste dann also nachleisten. Daneben wird hier nur ein Beitrag zugesagt, d. h., es wird keine garantierte Mindestverzinsung zugesagt; auch wird keine garantierte Rente ab Beginn ausgewiesen. Diese Produkte weisen meist nur eine mögliche Rente sowie die Garantie der Beiträge aus. Bei dieser Zusageart ist bei einem vorzeitigen Ausscheiden die versicherungsförmige Lösung unzulässig, d. h., der Arbeitgeber wird nicht bei Ausscheiden, sondern erst zum Rentenbeginn enthaftet (Überprüfung zum Rentenbeginn: Ist die Zusage erfüllt, d. h., sind die eingezahlten Beiträge vorhanden oder muss der Arbeitgeber nachfinanzieren?).

15 15 2_Die Wahl der Zusageart In nur 3 Schritten zum Ziel 1 Wahl der Zusageart durch den Arbeitgeber Beitragsorientierte Leistungszusage (BOLZ) (Direktversicherung, Unterstützungskasse) Leistungszusagen (LZ) (meistens bei Pensionszusagen) Beitragszusage mit Mindestleistung (BZML) (meist fondsgeb. Direktversicherungen, Pensionsfonds) Was sagt der Arbeitgeber zu, also wofür steht er ein? Beispiel: Sie bekommen mit 67 die Rente von monatlich 103 E, welche sich ergibt, wenn ich als Ihr Arbeitgeber monatlich 100 E Prämie in einen GENERATION business einzahle. Scheiden Sie vorzeitig mit einer Direktversicherung aus, dann werden Sie Versicherungsnehmer (versicherungsförmige Lösung) und ich bin grundsätzlich von einer Auffüllung der Leistung befreit. Scheiden Sie mit einer Unterstützungskassenversorgung aus, dann wird Ihre erreichte Anwartschaft kalkuliert und der Versicherungsvertrag beitragsfrei gestellt. Ihre beitragsfreie Rente können Sie sich mit 67 bei der Unterstützungskasse abholen. Beispiel: Mit 67 bekommen Sie von mir monatlich 300 E Rente. Scheiden Sie vorher aus dem Arbeitsverhältnis aus: i. d. R. Kalkulation des ratierlichen Anspruchs, der bis 67 bei uns (Arbeitgeber) liegen bleibt. Beispiel: Ich zahle Ihnen 100 E monatlich in eine (meist fondsgebundene) Rentenversicherung mit Endalter 67 ein. Ich garantiere hier keine Rente von Beginn an. Ich garantiere Ihnen sinngemäß, dass die eingezahlten Beiträge zu Rentenbeginn vorhanden sein werden. Deshalb beinhaltet das von mir verwendete Produkt eine Beitragsgarantie, die allerdings Geld kostet. Ob ich Ihnen das Zugesagte erfülle, wird man erst zum Rentenbeginn sehen, so dass ich arbeitsrechtlich dann erst enthaftet werde. Dies auch dann, wenn Sie vorher aus dem Arbeitsverhältnis ausscheiden und ggf. Versicherungsnehmer werden. 2 Welche Durchführungswege bietet Canada Life an? Direktversicherung Unterstützungskasse Pensionszusage Pensionszusage a) steuerliche Betrachtung der Beiträge b) sozialversicherungsrechtliche Betrachtung der Beiträge 238 E monatlich (= 4 % der BBG) + ggf. zusätzliche 150 E = 388 E monatlich 238 E monatlich (= 4 % der BBG) (zusätzliche 150 E sind sozialversicherungspflichtig) unbegrenzte Steuerfreiheit (parallel zur Direktversicherung möglich) bei Entgeltumwandlung: 238 E monatlich (= 4 % der BBG) (parallel zur Direktversicherung möglich, insgesamt sind also bis zu 8 % der BBG sozialversicherungsfrei möglich); falls arbeitgeberfinanziert: unbegrenzt sozialversicherungsfrei (parallel zur Direktversicherung möglich) 3 Anbieter z. B. GENERATION business oder Garantierter Rentenplan bav von Canada Life

16 16 05 personalpolitisches Instrument bav Arbeitgeber können mittels einer gezielt eingesetzten betrieblichen Alters ver - sor gung Mitarbeiter binden, motivieren und belohnen. Auch zur Gewinnung neuer Mitarbeiter ist eine systematische Implementierung einer bav sinnvoll. Ob Direktversicherung, rückgedeckte Unterstützungskasse oder Pensions- bzw. Direktzusage, ob arbeitnehmer- oder arbeitgeberfinanziert: Canada Life bietet viele Möglichkeiten. Unser Grundkonzept für die bav im Unternehmen nennen wir konzeptionelle bav. Beispiel einer konzeptionellen bav im Unternehmen Direktzusage Zusätzlich für Gesellschafter- Geschäftsführer (nahezu unbegrenzt dotierbar) Unterstützungskasse Zusätzlich für Abteilungsleiter, Führungskräfte, leitende Angestellte, AT-Kräfte (nahezu unbegrenzt dotierbar) Direktversicherung Basisabsicherung für Arbeiter, Angestellte (steuerfreie Einzahlungen bis 4 % der BBG , wenn Voraussetzung erfüllt) 1_Gehaltszuschuss im bav-mantel Es kann für den Arbeitgeber von Vorteil sein, seinen Mitarbeitern anstelle einer Gehaltserhöhung eine bav zuzusagen. Er motiviert damit nicht nur seine Mitarbeiter und unterstützt sie bei der notwendigen Altersvorsorge. Vielmehr sind arbeitgeberfinanzierte Beiträge zu einer betrieblichen Altersversorgung in gewissen Grenzen auch steuer- und sozialversicherungsfrei; es werden also Lohnnebenkosten eingespart.

17 17 Die Win-Win-Situation in der betrieblichen Altersversorgung unternehmen mitarbeiter Senkung der Lohnnebenkosten Evtl. Innenfinanzierung, Steuerstundungseffekte Beiträge zur Altersversorgung der Mitarbeiter = Betriebsausgaben Erfüllung gesetzlicher Verpflichtungen (Rechtsanspruch auf Entgeltumwandlung gemäß 1a BetrAVG) Schließung der Versorgungslücke im Alter Reduzierung der Steuerlast, Sparen aus dem Brutto Minderung der Sozialversicherungspflicht Vor Zugriff im Hartz-IV-Fall geschützt Motivation, Bindung der Arbeitnehmer und somit Steigerung der eigenen Attraktivität... Gefühl der Sicherheit, Zufriedenheit, weniger Willen zum Wechsel des Arbeitgebers Hohe zusätzliche Sicherheiten: Arbeitgeberhaftung (Verschaffungsanspruch) und PSVaG Ansparphase: keine Steuer auf Beiträge keine Steuer auf Kapitalerträge 2_Mitarbeiter gewinnen und binden Eine attraktiv ausgestaltete Unterstützung im Bereich der Altersversorgung kann ein gewichtiges Argument für den potenziellen Interessenten bei der Wahl seines zukünftigen Arbeitgebers sein. Besonders effektiv für die Gewinnung und auch die dauerhafte Bindung von qualifizierten Mitarbeitern ist eine arbeit geberfinanzierte bav. Arbeitgeber erleben immer öfter, dass dieses Thema in Bewerbungsgesprächen durch den Bewerber zur Sprache gebracht wird. Die Zusatzleistung bav kann so ggf. für die Entscheidung eines Bewerbers für einen bestimmten Arbeitgeber ausschlaggebend sein. Eine intelligent gestaltete betriebliche Versorgung bietet die Chance, sich gegenüber Wettbewerbern als attraktiver Arbeitgeber abzugrenzen und Mitarbeiter dauerhaft zu motivieren und zu binden! 3_Fach- und Führungskräfte Der Engpass bei geeigneten Führungs- und Fachkräften wird eine der größten Bremsen fürs Unternehmenswachstum der nächsten Jahre sein. Davon geht die Mehrheit der deutschen Manager aus (...). * Aufgrund der demografischen Entwicklung sinkt die Zahl der jungen Menschen. Die Zahl der Studierenden geht zurück und die Abwanderung qualifizierter Kräfte in attraktivere Arbeitsmärkte nimmt zu. Die Folge ist ein Mangel an Fach- und Führungskräften. Da gleichzeitig die Bedeutung der bav insbesondere bei gut ausgebildeten Arbeitnehmern mit höheren Einkommen zunimmt, ist eine attraktive bav für Fach- und Führungskräfte im Unternehmen unverzichtbar. 4_minijob Oft besteht bei Minijobs das Problem, dass durch einen Anstieg des Stundensatzes der Arbeitnehmer über die Grenze des steuer- und sozialabgabenfreien Gehalts kommt. Die Alternative: An die Stelle höherer Barlöhne tritt (in Grenzen) eine arbeitgeberfinanzierte bav. Bei richtiger Ausgestaltung bleibt es bei der geringfügigen Beschäftigung des Arbeitnehmers. * Quelle: Artikel Manager spüren Mangel an Nachwuchs vom

18 18 5_unternehmensversorgung Experten schätzen, dass in Deutschland rund 1,8 Mio. Menschen leben, die zwar in Familienunternehmen offiziell angestellt sind, im Sinne der gesetzlichen Sozialversicherungen jedoch als Unternehmer eingestuft werden. Somit haben sie keinen Anspruch auf Leistung aus diesen Sozialversicherungen. Im Rahmen einer sogenannten sozialversicherungsrechtlichen Statusprüfung kann überprüft werden, ob die betreffende Person tatsächlich sozialversicherungspflichtig ist oder nicht. Ist die Person sozialversicherungsfrei, werden regelmäßig große Teile der bisher geleisteten Sozialversicherungsbeiträge zurückerstattet. Ab diesem Zeitpunkt sind durch die betreffende Person keine Beiträge an die Sozialversicherungsträger mehr zu entrichten. Es ist dann zu entscheiden, wie eine angemessene Altersversorgung sowie Risikoabsicherung herzustellen ist. Hier bieten sich private sowie betriebliche Lösungen an. So kann zum Beispiel im Rahmen der betrieblichen Altersversorgung mit einer rückgedeckten Unterstützungskasse oft leicht bei gleichem Nettogehalt ein höherer Beitrag in die Altersvorsorge investiert werden. 6_vl direkt Viele Arbeitnehmer erhalten vermögenswirksame Leistungen (VL) von ihrem Arbeitgeber. Dies ist für viele jedoch mit Nachteilen verbunden: relativ enge Einkommensgrenzen bzgl. Arbeitnehmersparzulage, Beiträge vollständig steuer- und sozialabgabenpflichtig, meist kein langfristiger Vermögensaufbau. Oft ist es daher sinnvoller, wenn der Anspruch des Arbeitnehmers auf VL zum Beispiel in einen Anspruch auf bav mittels Direktversicherung umgewandelt wird. Dabei profitiert nicht nur der Arbeitnehmer, der steuer- und nach derzeitiger Rechtslage auch sozialversicherungsfrei vorsorgen kann. Denn wandelt der Arbeitnehmer Gehaltsbestandteile (etwa VL) um, so spart auch der Arbeitgeber seinen Anteil an den ansonsten fälligen Sozialversicherungsbeiträgen. Daneben erfüllt er im Durchführungsweg der Direktversicherung den Rechtsanspruch seiner Arbeitnehmer auf Entgeltumwandlung ( 1a BetrAVG). Beiträge zur betrieblichen Altersversorgung sind i. d. R. beim Arbeitgeber, unabhängig von der Art der Finanzierung (Entgeltumwandlung, AG-Finanzierung oder gemischte Finanzierung), als Betriebsausgaben abzugsfähig. Vorteile für den Arbeitgeber: Der Arbeitgeber spart seinen Anteil an den ansonsten fälligen Sozialversicherungsbeiträgen, wenn Gehaltsbestandteile (wie VL) umgewandelt werden. Gleichzeitig wird der Rechtsanspruch seiner Arbeitnehmer auf Entgeltumwandlung ( 1 a BetrAVG) im Durchführungsweg der Direktversicherung erfüllt. Beiträge zur betrieblichen Altersversorgung sind in der Regel, unabhängig von der Art der Finanzierung (Entgeltumwandlung, AG-Finanzierung oder gemischte Finanzierung), als Betriebsausgaben abzugsfähig. Vorteile für den Arbeitnehmer: Mit VL-direkt profitiert der Arbeitnehmer nach derzeitiger Rechtslage von Steuer- und Sozialversicherungsvorteilen, die bei der normalen Zahlung von vermögenswirksamen Leistungen nicht gegeben sind. Das Einbringen von Gehaltsbestandteilen in die betriebliche Altersversorgung wird durch finanzielle Anreize zusätzlich gefördert.* * Mit der Umwandlung von vermögenswirksamen Leistungen verlieren Arbeitnehmer den Anspruch auf staatliche Förderung nach dem Vermögensbildungsgesetz. Diese Förderung kann die Vorteile der Entgeltumwandlung (Steuer- und Sozialversicherungsfreiheit) in Einzelfällen übersteigen. Bei Arbeitnehmern mit niedrigem Einkommen empfiehlt sich eine individuelle Prüfung.

19 19 06 Arbeitgeberwechsel und nun? Statistisch wechseln Arbeitnehmer in Deutschland im Durchschnitt alle zehn Jahre ihren Arbeitgeber.* Doch was passiert in diesem Fall mit einer bestehenden betrieblichen Altersversorgung (bav)? Grundsätzlich können Beiträge, die Arbeitnehmer durch Entgeltumwandlung in die bav investieren, nicht verfallen. Jeder Euro, der eingezahlt wird, verwandelt sich in eine Anwartschaft, die auch bei einem Arbeitgeberwechsel erhalten bleibt. Alternativ kann später auch eine Abfindung unter den gesetzlichen Voraussetzungen erfolgen. Auch arbeitgeberfinanzierte bav-beiträge gehen nicht verloren, wenn die Anwartschaft die sog. Unverfallbarkeit erreicht hat. Das ist der Fall, wenn sie mindestens fünf Jahre bestand und ein Mindestalter des Arbeitnehmers von 25 Jahren erreicht ist. Unverfallbare Anwartschaften führen zu Versorgungsleistungen des alten Arbeitgebers, auch wenn der Eintritt des Versorgungsfalls erst lange nach dem Ende der Betriebszugehörigkeit liegt. Daneben besteht aber auch die Möglichkeit, diese bei einem Arbeitsplatzwechsel mitzunehmen, wenn der neue Arbeitgeber damit einverstanden ist. Doch selbst wenn dies nicht der Fall ist, hat der Arbeitnehmer weitere Optionen, wie das folgende Schaubild zeigt. Optionen bei Arbeitgeberwechsel Arbeitgeberwechsel bei Antwort NEIN bei Antwort JA Ist der Arbeitgeber zur Übernahme der bestehenden Zusage bereit? Möchte der Arbeitnehmer den Vertrag privat fortführen? Die Übernahme findet statt, der neue Arbeitgeber wird Versicherungsnehmer. Möchte der Arbeitnehmer den Vertrag auf den neuen Arbeitgeber übertragen? Hierauf hat er einen Rechtsanspruch! Versicherungsnehmerwechsel auf den Arbeitnehmer findet statt. Der Arbeitnehmer möchte weder übertragen noch privat fortführen. Er kann den Vertrag beitragsfrei stellen.** Übertragung auf das Versorgungssystem des neuen Arbeitgebers findet statt. ** Bei der Beitragsfreistellung sind die Mindestgrenzen zu beachten. * Quelle: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung in Nürnberg, 2010

20 20 07 Versicherungsvertragliche Änderungen In der bav gibt es Anforderungen an Mitteilungen und für den Fall, dass der bestehende versicherungsvertrag geändert werden soll. Im Folgenden finden Sie einige Hinweise zu Änderungen in der Direktversicherung. Versicherungsvertragliche Änderungen in der Direktversicherung Sie möchten Wir benötigen Hinweise Mögliche Mitteilungsart den Beginn der Versicherung ändern schriftliche Willenserklärung des Versicherungsnehmers den bisherigen Versicherungsschein inklusive eventueller Nachträge nur innerhalb des ersten Versicherungsjahres möglich (Willenserklärung muss uns mind. 4 Wochen vor Ablauf des ersten Versicherungsjahres vorliegen) Beginnverlegung max. um 6 Monate möglich Abweichende Regelungen erfordern immer eine Einzelfallentscheidung. Bitte geben Sie uns in diesen Fällen Gründe für eine abweichende Beginnverlegung bekannt. Fax die Adresse des Versicherungsnehmers ändern telefonische Mitteilung des Versicherungsnehmers ist ausreichend Fax Telefon die Adresse der versicherten Person ändern telefonische Mitteilung des Versicherungsnehmers oder der versicherten Person ist ausreichend Fax Telefon den Namen des Versicherungsnehmers ändern bzw. Umfirmierung (bei unveränderter fortführung des Arbeitsverhältnisses) schriftliche Mitteilung des Versicherungsnehmers Die Vorlage geeigneter Nachweise zur Änderung ist unbedingt er forderlich. Der Nachweis kann abhängig von der Unternehmensform beispielsweise durch eine Gewerbean-, -ab-, -ummeldung, den historischen Verlauf aus dem Handelsregisterauszug, die Unterschriften aller bisherigen zeichnungsberechtigten Personen bei Einzelunternehmen erbracht werden. Die Rechtsnachfolge muss eindeutig nachvollziehbar sein. Fax den Namen der versicherten Person ändern schriftliche Willenserklärung des Versicherungsnehmers oder durch Dritte mit geeignetem Nachweis (z. B. Kopie aus dem Familienbuch) Fax

21 21 Versicherungsvertragliche Änderungen in der Direktversicherung Sie möchten Wir benötigen Hinweise Mögliche Mitteilungsart eine unbefristete Beitragsfreistellung beantragen schriftliche Willenserklärung des Versicherungsnehmers Eine spätere Wiederaufnahme der Beitragszahlung ist möglich, ebenso wie die Nachzahlung der entstandenen Beitragslücke von bis zu zwölf Monaten. Die Einhaltung von Fristen für den Zeitraum zwischen Beitragsfreistellung und Wiederaufnahme ist aus steuerlichen Gründen zu beachten (bei betrieblichen Direktversicherungen mit der steuerlichen Behandlung der Beiträge nach 40b EStG a. F. beträgt dieser Zeitraum i. d. R. 24 Monate). Gegebenenfalls ist für die Wiederaufnahme der Beitragszahlung eine erneute Beantwortung von Gesundheitsfragen erforderlich, sofern der Vertrag einen risikorelevanten Baustein enthält. Fax eine befristete Beitragsfreistellung beantragen schriftliche Willenserklärung des Versicherungsnehmers Die Möglichkeit der befristeten Beitragsfreistellung kann für einen Zeitraum von bis zu 36 Monaten in Anspruch genommen werden. Voraussetzung ist stets, dass das vorhandene Anteilguthaben zur Deckung der laufenden Kosten ausreicht. Ebenso ist bei betrieblichen Direktversicherungen nach 40b EStG a. F. aus steuerlichen Gründen der Zeitraum auf i. d. R. 24 Monate begrenzt. Nach Ablauf des vereinbarten Zeitraums wird der Vertrag, sofern nichts anderes vereinbart ist, automatisch wieder aktiviert und beitragspflichtig fortgesetzt. Mögliche Beweggründe für diesen Beitragsurlaub könnten z. B. sein: Arbeitslosigkeit, Scheidung, lange Krankheit. Maßgeblich sind die in den jeweiligen Versicherungsbedingungen genannten weiteren Voraussetzungen. Fax eine Beitragsfreistellung wegen elternzeit nach 212 VVG beantragen schriftliche Willenserklärung des Versicherungsnehmers Eine durch Elternzeit beitragsfrei ge stellte betriebliche Direktversicherung kann innerhalb von drei Monaten nach Beendigung der Elternzeit wieder zu den vor der Umwandlung vereinbarten Bedingungen fortgeführt werden. Die Elternzeit beträgt für gewöhnlich drei Jahre, wenn nicht mehrere Elternzeiten ineinandergreifen. Fax den Beitrag erhöhen bei einer betrieblichen Direktversicherung nach 40b EStG a. F. schriftliche Willenserklärung des Versicherungsnehmers Eine Erhöhung des Beitrages bei Verträgen mit steuerlicher Förderung nach 40b EStG a. F. ist zurzeit nur unter folgenden Voraussetzungen möglich: Vertrag muss vor der Erhöhung reduziert worden sein und der neue Beitrag darf den ursprünglich vereinbarten Beitrag nicht überschreiten und der Zeitraum zwischen Reduzierung und Erhöhung darf nicht mehr als (i. d. R.) 24 Monate betragen. Bei einem eingeschlossenen Risikobaustein ist eine erneute Risikoprüfung erforderlich. Die Beitragserhöhung ist zur nächsten Beitragsfälligkeit möglich. Fax

22 22 Versicherungsvertragliche Änderungen in der Direktversicherung Sie möchten Wir benötigen Hinweise Mögliche Mitteilungsart den Beitrag erhöhen bei einer betrieblichen Direktversicherung nach 3 Nr. 63 EStG schriftliche Willenserklärung des Versicherungsnehmers Bei einem eingeschlossenen Risikobaustein ist eine erneute Risikoprüfung erforderlich. Die Beitragserhöhung ist zur nächsten Beitragsfälligkeit möglich. Fax den Beitrag reduzieren schriftliche Willenserklärung des Versicherungsnehmers Abhängig vom zugrunde liegenden Produkt und von einem ggf. eingeschlossenen Zusatzbaustein (z. B. Beitragsbefreiung für den Fall der Berufsunfähigkeit) ergeben sich Mindestbeiträge, die auch unter Berücksichtigung der Zusatzbeiträge/Risikobeiträge zu beachten sind. Eine Beitragsreduzierung ist nur zur nächsten Beitragsfälligkeit möglich. Eine Änderung vor eingang ist nicht möglich. Fax sich über die aktuellen Vertragswerte informieren keine Schriftform erforderlich Bitte beachten Sie, dass wir Ihnen die Vertragswerte aufgrund unserer Datenschutzbestimmungen ausschließlich schriftlich oder per Fax mitteilen dürfen. Eine telefonische Bekanntgabe von Vertragswerten ist möglich, sofern der Anrufer eindeutig identifiziert und als Berechtigter angesehen werden kann. Berechtigter kann beispielsweise sein: versicherte Person, Versicherungsnehmer, Abtretungsgläubiger usw. Fax Telefon die Beendigung des Arbeitsverhältnisses anzeigen schriftliche Mitteilung des Versicherungsnehmers mit Angabe des Betriebsaustrittsdatums Sofern der Vertrag im Rahmen der Entgeltumwandlung finanziert wurde bzw. sofern bereits bei Vertragsabschluss vereinbart wurde, dass die Versicherungsnehmereigenschaft im Fall der Beendigung des Arbeitsverhältnisses auf den ausgeschiedenen Arbeitnehmer übergeht, ist der bisherige Arbeitgeber mit der weiteren Verwaltung des Vertrags nicht mehr belastet. Der Versicherungsschein ist dem ausgeschiedenen Arbeitnehmer auszuhändigen. Bei Direktversicherungen mit eingeschränkt unwiderruflichem Bezugsrecht wird zunächst geprüft, ob der ausgeschiedene Arbeitnehmer bereits einen unverfallbaren Anspruch auf Versicherungsleistungen erworben hat. Fallabhängig werden wir dem Arbeitgeber dann Änderungsvorschläge unterbreiten: Bei einer unverfallbaren Anwartschaft werden wir immer empfehlen, die Versicherungsnehmereigenschaft zu übertragen, sofern die Übertragung nicht ohnehin schon bei Vertragsabschluss vereinbart wurde. Bei lediglich verfallbaren Ansprüchen obliegt es dem Arbeitgeber, den Vertrag dennoch zu übertragen oder selbst Anspruch auf den Vertrag zu erheben. Grundsätzlich sind die Regelungen des Betriebsrentengesetzes sowie die weiteren vertraglichen Vereinbarungen zu beachten. Fax

23 23 Versicherungsvertragliche Änderungen in der Direktversicherung Sie möchten Wir benötigen Hinweise Mögliche Mitteilungsart die Zahlungsweise ändern schriftliche Willenserklärung des Versicherungsnehmers Bei Änderung der Zahlungsweise zu betrieblichen Direktversicherungen mit steuerlicher Förderung nach 40b EStG a. F. beachten Sie bitte, dass die Beiträge aus einer Entgeltumwandlung dann nicht mehr von der Sozialversicherungspflicht befreit sind, wenn diese nicht aus Sonderzahlungen (beispielsweise Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld, sonstige Gratifikationen) stammen. Beachten Sie diesen Aspekt insbesondere bei der Umstellung auf monatliche oder vierteljährliche Zahlungsweise. Der Änderungstermin ist abhängig von der Hauptfälligkeit (= Jahrestag des Versicherungsbeginns) des Vertrags. Die Hauptfälligkeit selbst kann nicht geändert werden. Fax die Zahlungsfälligkeit ändern schriftliche Willenserklärung des Versicherungsnehmers Eine Änderung der Zahlungsfälligkeit ist erst mit Beginn des zweiten Versicherungsjahres möglich. Die Änderung der Zahlungsfälligkeit richtet sich nach der vereinbarten Zahlungsweise. Beispiel: Bei vereinbarter monatlicher Zahlungsweise kann die Zahlungsfälligkeit auf maximal den 27. Tag des jeweiligen Fälligkeitsmonats gelegt werden. Bei einer gewünschten Änderung im ersten Versicherungsjahr bieten wir eine Beginnverlegung an. Fax den Verlust des Versicherungsscheins anzeigen keine Schriftform erforderlich Nach Zugang der Information über den Verlust des Versicherungsscheins werden wir dem Versicherungsnehmer eine Verlusterklärung zur Verfügung stellen. Nach Gegenzeichnung wird eine Zweitschrift erstellt und dem Versicherungsnehmer zugesendet. Fax Telefon das Bezugsrecht bzw. die Zahlungsrangfolge im Todesfall ändern schriftliche Anzeige des Versicherungsnehmers mit Zustimmung der versicherten Person Ausnahme: Bei einem vereinbarten unwiderruflichen Bezugsrecht kann der versicherte Arbeitnehmer die Änderung der Zahlungsrangfolge direkt bei Canada Life anzeigen. Für betriebliche Direktversicherungen nach 40b EStG a. F. gilt der weite Hinterbliebenenbegriff. Das bedeutet, eine beliebige Person kann in der Zahlungsrangfolge berücksichtigt werden. Für betriebliche Direktversicherungen mit der steuerlichen Förderung nach 3 Nr. 63 EStG gilt der enge Hinterbliebenenbegriff. Demnach sind nur die Ehegatten, mit denen die versicherte Person im Zeitpunkt des Ablebens in gültiger Ehe verheiratet war (darunter sind auch eingetragene Partner nach dem LPartG zu verstehen), frühere Ehegatten, Lebensgefährten mit gemeinsamer Haushaltsführung (gesonderte Bestätigung erforderlich) sowie die ehelichen und die ihnen gleichgestellten Kinder zu gleichen Teilen, die im Sinne von 32 EStG berücksichtigungsfähig sind, zulässig.

24 24 Versicherungsvertragliche Änderungen in der Direktversicherung Sie möchten Wir benötigen Hinweise Mögliche Mitteilungsart einen Versicherungsnehmerwechsel auf den neuen Arbeitgeber durchführen schriftliche Erklärung des bisherigen und zukünftigen Versicherungsnehmers sowie des Arbeitnehmers, sofern dieser nicht bereits Versicherungsnehmer war Idealerweise reichen Sie uns bitte einen Änderungsantrag in Abhängigkeit von der steuerlichen Förderung des Vertrages ein ( 40b EStG a. F. oder 3 Nr. 63 EStG). Der Versicherungsschein, die Versicherungsbedingungen, Beispielrechnungen und eventuell vorhandene Nachträge zum Versicherungsschein sind dem neuen Arbeitgeber auszuhändigen. Der Versicherungsnehmerwechsel wird von uns schriftlich bestätigt. das GDV-Übertragungsabkommen bei Arbeitgeberwechsel anwenden schriftliche Erklärung des Versicherungsnehmers, des neuen Arbeitgebers und ggf. der versicherten Person (Antrag auf Übertragung) Der Antrag zur Übertragung muss innerhalb von 15 Monaten seit der Beendigung des Arbeitsverhältnisses bei einem der beteiligten Versorgungsträger vorliegen. Bei der Übernahme einer bestehenden Versorgung wegen Arbeitgeberwechsels durch die Canada Life benötigen wir zusätzlich die vollständig ausgefüllten und unterschriebenen weiteren Antragsunterlagen. die betriebliche Direktversicherung kündigen Während der Dauer des Arbeitsverhältnisses ist eine Kündigung des Vertrags durch den Versicherungsnehmer den Arbeitgeber ohne Zustimmung der versicherten Person grundsätzlich nicht möglich. Wenn der Versicherte der Kündigung schriftlich zu stimmt und ausdrücklich auf seine Anwartschaft auf betriebliche Altersversorgung zu Gunsten der Firma verzichtet, ist eine Auszah lung an die Firma möglich. Der von uns auf das Firmenkonto auszuzahlende Rückkaufswert wäre von der Firma als Betriebseinnahme zu versteuern. Falls der Rückkaufswert an den versicherten Arbeitnehmer weitergeleitet wird, sind die für die Auszahlung von Arbeitslohn geltenden steuer- und sozialversicherungsrechtlichen Vorschriften zu beachten. Weitere wichtige Hinweise Bei Überweisung der Beiträge sind in der Referenzzeile immer die Vertragsnummer und der Name der versicherten Person anzugeben. Bei Sammelüberweisungen für mehrere Verträge benötigen wir eine aufgeschlüsselte Liste mit den betroffenen Verträgen, damit eine reibungslose Zubuchung der einzelnen Beiträge gewährleistet werden kann. Abhängig vom Änderungswunsch empfehlen wir Ihnen die Verwendung unserer Formulare (z. B. Änderungs antrag nach 3 Nr. 63 EStG / 40b EStG a. F.). Bitte beachten Sie, dass die zuvor genannten Ausführungen lediglich eine Orientierungshilfe darstellen. Darüber hinaus verweisen wir auf die den Verträgen zugrunde liegenden Vereinbarungen und Versicherungsbedingungen. Ebenso kann es unter Berücksichtigung der einschlägigen arbeits-, sozial- und steuerrechtlichen Bestimmungen zu Abweichungen in der beschriebenen Vorgehensweise kommen. Bei Fragen zu Verträgen bzw. Vertragsänderungen schreiben Sie bitte an oder rufen Sie uns an:

25 25 08 BilMoG Zum ist mit dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) die größte Reform des deutschen Handelsrechts in den letzten Jahr zehnten in Kraft getreten. 1_gesetz zur modernisierung des bilanzrechts Mit den neuen Regelungen des BilMoG soll den Unternehmen eine gleichwertige, aber einfachere und kostengünstigere Alternative zu den International Financial Reporting Standards (IFRS) geboten werden. Für Geschäftsjahre, die nach dem begonnen haben, gibt es somit für alle bilanzierungspflichtigen Kaufleute (also insbesondere alle Kapital- und Personengesellschaften) eine eigenständige handelsrechtliche Rückstellungsbewertung. Der für die Steuerbilanz ermittelte Wert nach 6a EStG wird für die Handelsbilanz nicht mehr akzeptiert. Das BiLMoG verfolgt das Ziel einer realistischeren Bewertung von Pensionsverpflichtungen in der Handelsbilanz. Dieses Ziel soll insbesondere dadurch erreicht werden, dass bei der Bewertung von Pensionsverpflichtungen sogenannte Trendfaktoren, die die Höhe der Versorgungsleistungen beeinflussen, näherungsweise zu berücksichtigen sind. Diese Trendfaktoren sind Zins, Gehalt, Fluktuation und Rente. In der Praxis bedeutet dies für die betriebliche Altersversorgung eine Erhöhung der Pensionsrückstellung um 40 % bis 100 % bei Rentenverpflichtungen (je nach Bestandszusammensetzung der Versorgungsberechtigten), eine Verschlechterung der Bilanzkennzahlen (z. B. Eigenkapitalquote) und eine Verschlechterung der Ratings (Basel II). Darüber hinaus führt der zu verwendende Abzinsungssatz in Zeiten volatiler Kapitalmärkte zu erheblicher Planungsunsicherheit auf Ebene der betroffenen Gesellschaften. Die Jahresergebnisse sind deutlichen Schwankungen unterworfen.

26 26 auswirkungen nach bilmog TE Finanzierungslücke E Finanzierungslücke E Heubeck-Barwert: E BilMoG-Barwert: E Versicherer- Barwert: E Vergleich zwischen Heubeck-Barwert (6 %), BilMoG-Barwert (hier 4,5 %) und Versicherer-Barwert (4 %) Basis: Mann, geboren 1969, Berechnungsendalter 67 Zugangsdaten: E Altersrente (mtl.), BilMoG-Berechnungsgrundlage: 4,5 % Rechnungszins, 2 % Rententrend Versicherer-Barwert: Canada Life GENERATION business, Dezember 2012 Quelle: AdMaximum GmbH und eigene Berechnungen, 12/2012 Eine weitere wichtige Neuerung ist das sog. Saldierungsgebot nach 246 Abs. 2 HGB-E. Dies schreibt künftig explizit eine Saldierung von Verbindlichkeiten und Vermögen vor. Eine verpfändete Rückdeckungsversicherung führt in Verbindung mit diesem Saldierungsgebot beispielsweise künftig zu einer Bilanzverkürzung und damit zu einer deutlich geringeren Bilanzsumme. Dies hat in der Regel eine spürbare Verbesserung der Eigenkapitalquote zur Folge. Zusätzlich sind Plan Assets künftig mit dem Zeitwert zu bilanzieren. Diese sog. Fair-Value-Betrachtung führt zu einer deutlichen Erhöhung des saldierungsfähigen Betrags. Vorteile: Bilanzverkürzung Verbesserte Eigenkapitalquote Verbessertes Basel-II-Rating Beispiel zum Saldierungsgebot vor Saldierung nach Saldierung Aktiv Passiv Aktiv Passiv Anlagevermögen 40 TE Eigenkapital 50 TE Umlaufvermögen 100 TE Verbindlichkeiten 90 TE Anlagevermögen 40 TE Eigenkapital 50 TE Umlaufvermögen 100 TE Verbindlichkeiten 90 TE Aktivwert 300 TE Rückstellung 300 TE 440 TE 440 TE 140 TE 140 TE Eigenkapitalquote = Bilanzsumme Eigenkapital 11,4 % Eigenkapitalquote = Bilanzsumme Eigenkapital 35,7 % Verbesserung: Rating, Kreditwürdigkeit

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