Auch eine Form der Vorsorge: EKH-Dame Karin Claas setzt Hannah Julia Kernbach aus der mhh-kita eine Mütze auf.

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1 Auch eine Form der Vorsorge: EKH-Dame Karin Claas setzt Hannah Julia Kernbach aus der mhh-kita eine Mütze auf.

2 mhh Info Oktober/November 2006 Titel Prävention Plädoyer für mehr Prävention Die Förderung der Gesundheit in Deutschland ist trotz messbarer Erfolge noch unpopulär Es ist ein Widerspruch, der sich hoffentlich in naher Zukunft auflösen wird: Prävention, das heißt übersetzt Krankheitsverhütung, wird auf Nachfrage grundsätzlich von allen als notwendige Maßnahme angesehen. Trotzdem betrachten Krankenkassen, Versicherungen und teilweise sogar Mediziner krankheitsverhütende Maßnahmen immer noch als nachrangige Behandlungsstrategie. Derzeit liegt der Anteil der Ausgaben für Prävention an den Gesundheitsausgaben in Deutschland nur bei 4,6 Prozent. Dabei können zielgerichtete, der Krankheit zuvor kommende Maßnahmen gesundheitliche Schäden verhindern oder verzögern. Ziel der Prävention in einer alternden Gesellschaft ist es, die Selbstständigkeit im Alter so lange wie möglich zu erhalten, beispielsweise mit körperlicher Bewegung mehrmals pro Woche sowie mit fettarmer und gesunder Ernährung. Dank einer solchen Lebensweise kann die Entstehung eines Typ-II Diabetes mellitus verhindert werden (Primärprävention) oder dessen Manifestation bei frühzeitig entdeckten und behandelten Stoffwechselstörungen (sekundäre Prävention). Weiterhin kann sie helfen, Folgeschäden, wie beispielsweise den diabetischen Fuß, zu vermeiden (Tertiärprävention). Prävention ist für alle Menschen jeden Alters wichtig. Ohne dass es uns bewusst ist, wenden wir inzwischen einige präventive Maßnahmen im täglichen Leben»automatisch«an: Wir schnallen uns im Auto an oder benutzen Fahrradhelme. Bewusste Prävention sollte bereits vor der Schwangerschaft beginnen: Beispielsweise sollten Frauen, die sich ein Kind wünschen, Folsäuretabletten einnehmen, um Neuralrohrschäden des Neugeborenen zu vermeiden. Im Arbeitsleben gehören zur gesundheitsförderlichen Gestaltung nicht nur der ergonomische Arbeitsplatz, sondern auch»flache«hierarchiestrukturen. Auch die primäre Prävention ist nicht nur auf Kinder und Jugendliche beschränkt, sondern noch im höheren Alter sinnvoll, beispielsweise die Grippeimpfung. Dass Prävention wirksam ist, lässt sich an der erheblichen Verbesserung der Mundgesundheit von Kindern zeigen. Wiesen noch 1989 Zwölfjährige in Deutschland über vier kariöse, fehlende oder gefüllte bleibende Zähne auf, konnte der Anteil an geschädigten Zähnen bis 2004 bei dieser Altersgruppe auf unter einen kranken Zahn gesenkt werden. Dieser Erfolg, den es weiterhin zu verbessern gilt, ist einem Bündel an Maßnahmen zu verdanken: von der Ernährungsberatung, Mundhygiene, Zahnschmelzhärtung in Kindergärten und Schulen, über die Individualprophylaxe bei Zahnärzten bis zur mittlerweile weit verbreiteten Anwendung von fluoridierter Zahnpasta und fluoridiertem Speisesalz. Die Bundesregierung hat sich für die Stärkung der Prävention ausgesprochen. Einen wichtigen Schritt stellt dabei auch ihre in den vergangenen Jahren erfolgte Verankerung in der Ausbildung der Medizinerinnen, Mediziner und Pflegekräfte dar. Mit der jüngst beschlossenen Gesundheitsreform soll unter anderem die regelmäßige Teilnahme an Krankheitsfrüherkennungsuntersuchungen, ähnlich wie bei der jährlichen prophylaktischen Zahnuntersuchung, belohnt und gefördert werden. Zudem soll Prävention über ein eigenständiges Gesetz Aufgabe zahlreicher Sozialversicherungen werden. Ziel ist eine spezifische Förderung verhaltens- und lebensweltbezogener Maßnahmen, um die Gesundheit der Bevölkerung zu verbessern. Ulla Walter, Stiftungslehrstuhl Prävention und Rehabilitation in der System- und Versorgungsforschung an der Abteilung Epidemiologie, Sozialmedizin und Gesundheitssystemforschung 11

3 Voller Schwung: Kinder einer Göttinger Grundschule beim täglichen Schulsport. Fit für Pisa Fördert täglicher Schulsport Gesundheit und Lernen? mhh-forscherinnen und -Forscher kooperieren mit Göttinger Team (bb)»sport macht Kinder schlau«davon ist Dr. Thomas Suermann, Präventionsbeauftragter der Ärztekammer Niedersachsen sowie Internist und Sportmediziner in Göttingen, überzeugt. Deswegen leitet er das Projekt»Fit für Pisa«, bei dem Grundschüler vier Jahre lang jeden Tag eine Schulsportstunde haben. Das Projekt begann im Jahr 2003 in drei Göttinger Schulen, in den Jahren 2004 und 2005 kam je eine Schule dazu. Jedes Jahr überprüft das Projektteam Motorik, Gesundheit und Befindlichkeit der insgesamt 225 Grundschüler. Die Ergebnisse werden mit denen einer Kontrollschule verglichen, an der die Schüler nur zwei Stunden Sport pro Woche haben. mhh-wissenschaftlerinnen und -Wissenschaftler, das Team um Professorin Dr. Ulla Walter, Abteilung Epidemiologie, Sozialmedizin und Gesundheitssystemforschung, werten die Daten zum Abschluss aus. Zudem untersuchen sie die Langzeitwirkungen in der 5. und 6. Klasse sowie die Kosteneffektivität.»Im Moment können wir hinsichtlich der körperlichen Gesundheit noch keine eindeutigen Aussagen machen dafür ist es nach zwei Jahren noch zu früh«, sagt Dr. Suermann. Im Trend zeige sich aber, dass der Sportunterricht die Gesundheit fördere. Motorisch hätten sich die Kinder der Projektschulen etwas besser entwickelt als die Mädchen und Jungen der Kontrollschule beispielsweise springen die Projektschul- Kinder beim Standweitsprung fünf Zentimeter weiter.»hinsichtlich der emotionalen Befindlichkeit seien die Ergebnisse eindeutig:»die Kinder sind vom täglichen Schulsport begeistert. Fast allen gefällt er sehr gut oder gut«, sagt Dr. Suermann. Zudem gehen die Projektschul-Kinder lieber in Im Projekt»Fit für Pisa«wirken mit: (bb) Das Team um mhh-professorin Dr. Ulla Walter, der Sportverein ASC Göttingen, die Kassenärztliche Vereinigung, die Ärztekammer Niedersachsen, das Institut für Sportwissenschaften Göttingen, das Institut für Pädagogik und Psychologie Göttingen, die Universitätskinderklinik Göttingen, das Gesundheitsamt Göttingen und der Sportärztebund Niedersachsen sowie Göttinger Grundschulen. Die Evaluation wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit Euro gefördert. die Schule als die Kontrollschul-Kinder. Auch den Eltern gefällt das Projekt. Fast alle haben bei einer schriftlichen Befragung angegeben, dass die Kinder mit Spaß am täglichen Sportunterricht teilnehmen. Ihre Töchter und Söhne seien körperlich fit und ausgeglichen, können sich gut konzentrieren und ihr Sozialverhalten sowie die schulischen Leistungen hätten sich verbessert.»wir als Projektteam gehen davon aus, dass sich die bisherigen Trends weiter bestätigen werden«, sagt Dr. Suermann. Ziel sei es, Bewegungsmangel entgegenzuwirken, da er die Konzentration störe, die Haltung schädige und psychosoziale Auffälligkeiten sowie mangelnde motorische Fitness mit sich bringe.»der Gesundheitszustand der Kinder soll sich verbessern, ebenso ihr Gesundheitsbewusstsein und -verhalten. Wir wollen, dass sich die Gesellschaft und die Politik für die tägliche Sportstunde einsetzt. Sie muss in allen Grundschulen verbindlich festgesetzt werden«, sagt Dr. Suermann. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter: 12

4 mhh Info Oktober/November 2006 Titel Prävention Bei jedem Kind einen Zahn oder? Zahnärztliche Gesundheitsfrühförderung in der Schwangerschaft ein Präventionskonzept (bb)»schwangere müssen von ihrem Zahnarzt intensiv präventiv betreut werden«, sagt Professor Dr. Hüsamettin Günay, Direktor der mhh-abteilung Zahnerhaltung und Parodontologie.»Diese Gesundheitsfrühförderung die so genannte Primär-Primär-Prophylaxe trägt, zahlreiche Studien belegen dies, ganz entscheidend zur Mundgesundheit der werdenden Mutter und des Kindes bei.«im Mund einer Schwangeren könne es zu Zahnfleischblutungen der so genannten Schwangerschaftsgingivitis kommen sowie zu einem erhöhten Erosions- und Kariesrisiko. Deshalb hat Professor Günay zusammen mit seinem Team in den neunziger Jahren ein Frühpräventionskonzept erarbeitet, das mindestens zwei Untersuchungstermine während der Schwangerschaft vorsieht. Der erste Termin, die so genannte S1, sollte im ersten Drittel der Schwangerschaft erfolgen, spätestens in der Zeit von der 12. bis zur 16. Schwangerschaftswoche. Die zweite Untersuchung, die S2, im letzten Drittel der Schwangerschaft, ungefähr zwischen der 28. und der 32. Woche. Bei diesen Besuchen sollte der Zahnarzt der Schwangeren erläutern, welcher Zusammenhang zwischen ihrer Zahn- und Mundgesundheit und der des Kindes besteht.»die Mutter kann beispielsweise ihre kariesaktiven Bakterien auf das Kind übertragen, indem sie den Schnuller, Löffel oder Nuckel in ihren Mund nimmt und ihn anschließend dem Kind zurückgibt«, sagt Professor Günay. Darüber hinaus sollte der Zahnarzt erklären, dass zucker- oder fruchtsäurehaltige Getränke in Nuckelflaschen Karies verursachen können. Wichtig sei zu verdeutlichen, wie sehr die Pflege eine Rolle spiele: Da das Zahnfleisch stärker durchblutet wird, kann es sich schneller entzünden, was auf den Zahnhalteapparat übergehen kann.»besonders schwangere Frauen, bei denen bereits eine parodontale Erkrankung bekannt ist, sollten auf das Risiko einer Frühgeburt aufmerksam gemacht werden«, sagt Professor Günay. Nach der Entbindung sollten Mutter und Kind zu drei zahnärztlichen Betreuungsterminen gehen, um Karies im frühkindlichen Alter zu verzögern, oder sogar zu verhindern in der Zeit vom sechsten bis zum 32. Lebensmonat des Kindes. Professor Günay:»Frauen-, Kinder- und Zahnärzte sollten zur Gesundheitsfrühförderung ihren Beitrag leisten.«kontakt: Professor Dr. Hüsamettin Günay, Telefon: (0511) oder Bei der Schwangerenberatung: Zahnärztin Sonja Nicksch erläutert die richtige Zahnpflege in der Schwangerschaft. Risikofaktoren von Erkrankungen des Kiefergelenkes (ina) Seit mehreren Jahren beschäftigen sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der mhh-abteilung Zahnärztliche Prothetik unter der Leitung von Professorin Dr. Meike Stiesch-Scholz im Rahmen drittmittelgeförderter Projekte damit, die Risikofaktoren und -gruppen von Funktionsstörungen des Kiefergelenkes (Craniomandibuläre Dysfunktionen) zu erforschen. Unter Craniomandibulärer Dysfunktion versteht man alle Funktionseinschränkungen des Kausystems wie beispielsweise entzündliche Erkrankungen der Kiefergelenke, Arthrosen, Verlagerungen der Gelenkscheibe im Kiefergelenk oder auch Funktionsstörungen der Kaumuskulatur. Mehr als 40 Prozent der Bevölkerung weist Symptome von Craniomandibulären Dysfunktionen auf. Die Erkrankung geht mit Schmerzen und Einschränkungen der Mundöffnung einher, welche die Lebensqualität stark beeinträchtigen können. Zurzeit erarbeiten die Beschäftigten der Abteilung Zahnärztliche Prothetik klinische und epidemiologische Studien in enger Kooperation mit den mhh-abteilungen Physikalische Medizin und Rehabilitation, Balneologie und Medizinische Klimatologie und dem Stiftungslehrstuhl Prävention. Ihr Ziel ist es, Risikofaktoren von Craniomandibulären Dysfunktionen zu identifizieren und Strategien zur Prävention dieser Erkrankung zu entwickeln. 13

5 Titel mhh Info Oktober/November 2006 Drei Tage nach dem ersten Schrei Dr. Frank Dressler untersucht Neugeborene auf Station 82 (ina) Der drei Tage junge Valentin Yekkel liegt auf dem Wickeltisch unter der Wärmelampe und quäkt vor sich hin, als seine Mutter Hanna ihm Strampelanzug, Body und Windel auszieht. Dann umschließt sie seine winzigen Fingerchen mit ihren warmen Händen. Das nackte Wesen mit der roten Haut verstummt und blickt unter seinem braunen Haarschopf hervor. Dr. Frank Dressler hat Mutter und Kind vor wenigen Minuten in den Untersuchungsraum auf Station 82 gebeten. Seine Aufgabe ist es nun, den Säugling gründlich zu untersuchen.»bei der so genannten U2, der ersten kinderärztlichen Untersuchung, kontrolliere ich neben Gewicht, Größe und Kopfumfang des Kindes die Herzgeräusche und weitere lebenswichtige Funktionen. Außerdem nehme ich dem Kind Blut ab. Daran ist zu erkennen, ob eine Stoffwechselstörung, wie beispielsweise eine Schilddrüsenunterfunktion vorliegt. Wäre dies der Fall, müsste das Baby gleich behandelt werden«, berichtet der Mitarbeiter der mhh-abteilung Kinderheilkunde, Pädiatrische Pneumologie und Neonatologie.»Der Kleine hat schon wieder etwas zugenommen«, bestätigt er der Mutter. Nach dem Wiegen tastet er, ob die Hoden richtig liegen, schiebt die Vorhaut des Penis zurück, untersucht Po, Hüften und Leisten des kleinen Jungen. Er erklärt Hanna Yekkel, dass die Nabelschnur, um die eine blaue Plastikklemme geschnürt ist, wahrscheinlich in der zweiten Lebenswoche abfällt:»bis dahin sollten Sie die Stelle mehrmals täglich mit einem sterilen Tupfer abdecken«, empfiehlt er. Dr. Dressler betastet die Form des Schädels und prüft die Fontanellen, die Knochenlücken am Schädel von Neugeborenen. Er schaut in den Mund, um eine Lippen-Kiefer-Gaumenspalte auszuschließen, tastet die Schlüsselbeine ab und prüft, ob sie während der Geburt nicht gebrochen sind. Nun prüft er, wie das Neugeborene auf Reize reagiert: Er schiebt einen Finger unter dessen Handfläche und testet, ob Valentin zufasst.»das ist der so genannte Greif-Reflex «, sagt Dr. Dressler. Um das Herz abzuhorchen, steckt er dem Baby dessen linken Daumen in den Mund, damit es saugt und ruhig ist.»alles schön«, sagt er kurze Zeit später. Nun folgt die»vitaminspritze«: Valentin bekommt Vitamin K in den Mund geträufelt, es soll Gehirnblutungen vorbeugen. Nun entlockt der Kinderarzt dem kleinen Jungen sieben Tropfen Blut mit einer Mini-Nadel aus dem Handrücken. Mutter und Kind sind beide sehr tapfer.»wir melden uns nur, wenn wir etwas Auffälliges finden«, beruhigt Dr. Dressler Hanna Yekkel. Dann erläutert er ihr das gelbe Vorsorgeheft: Darin werden die Ergebnisse der Untersuchung eingetragen, auch eventuelle Auffälligkeiten. Der Arzt empfiehlt die Gabe von Vitamin D ab der zweiten Lebenswoche für die Knochenentwicklung und Fluortabletten, um Karies vorzubeugen. Außerdem weist er auf die nächste Vorsorgeuntersuchung beim Kinderarzt hin: die U3, sie findet im Alter von vier bis sechs Wochen statt. Dr. Dressler rät zur Sechsfach-Impfung ab dem dritten Lebensmonat gegen Diphtherie, Wundstarrkrampf, Kinderlähmung, Keuchhusten, Hepatitis B und Hämophilus influenzae. Am Nachmittag sollen Mutter und Kind aus der Klinik entlassen werden.»sie können beruhigt nach Hause gehen«, verabschiedet er Mutter und Baby. Vorsorgeuntersuchungen für Kinder Seit 1976 gibt es in Deutschland die kostenlosen Vorsorgeuntersuchungen für Kinder, seit 1991 sind sie in allen Bundesländern einheitlich. Ab der Geburt bis zum fünften Lebensjahr sind neun Untersuchungen vorgesehen: von der U1 bis U9. Sie sollen mögliche körperliche und geistige Entwicklungsprobleme, Verzögerungen oder Behinderungen und Krankheiten rechtzeitig erkennen, damit durch frühes Fördern oder Behandeln eine Besserung oder völlige Heilung erreicht werden kann. Seit 2006 bieten Kinderärzte die U10 auch J1 genannt an. Hierbei werden Jugendliche zwischen dem zwölften und 14. Lebensjahr körperlich untersucht, auch die sexuelle Entwicklung wird einbezogen. Die Ärzte sprechen Konflikte der Jugendlichen an, von Problemen im Elternhaus bis zum Thema Drogenprävention. 14

6 mhh Info Oktober/November 2006 Titel Prävention Mitgefühl für Mitarbeiter Können Chefs ihre Beschäftigten vor Krankheiten schützen? Nachgefragt bei Professor Dr. Harald Gündel, Leiter der mhh-abteilung Psychosomatik und Psychotherapie Herr Professor Gündel, wo fängt für Sie Prävention an? Prävention fängt beim Einzelnen an. Dazu gehört beispielsweise das Achten auf gesunde Ernährung und sportliche Aktivitäten sowie das Zulassen von Erholungsphasen, um permanenter innerer Anspannung und damit verbundenen Krankheiten entgegenzuwirken das ist die so genannte verhaltensorientierte Prävention. Demgegenüber steht die verhältnisorientierte Prävention. Sie beleuchtet strukturelle Bedingungen, vor allem im Arbeitsleben, unter denen stressbedingte Erkrankungen entstehen können. Psychosomatik-Experte: Professor Dr. Harald Gündel Unter welchen Arbeitsbedingungen entstehen beispielsweise stressbedingte Erkrankungen? Viele Beschäftigte arbeiten heutzutage zwischen acht und zwölf Stunden pro Tag. Dabei kann der menschliche Organismus auf verschiedene Einflüsse von außen mit körperlichen Symptomen, wie Kopf- und Rückenschmerzen, Magenbeschwerden, Müdigkeit, Antriebslosigkeit und Schlafstörungen reagieren beispielsweise wenn sich Mitarbeiter am Arbeitsplatz zu wenig oder nicht anerkannt oder sogar vom Team ausgeschlossen fühlen. Auch unklare Kommunikationswege oder chronische Konflikte am Arbeitsplatz können dabei eine wichtige Rolle spielen. Wie können Konflikte am Arbeitsplatz beigelegt werden? Indem beispielsweise gemeinsam mit dem Vorgesetzten und gegebenenfalls mit weiteren beteiligten Kollegen die Strukturen analysiert werden, in denen die betroffenen Mitarbeiter arbeiten. So können Arbeitsplatzbedingungen verbessert und persönliche Reibungsverluste und Kraftanstrengungen verringert werden. Wie kann man Situationen, die zu stressbedingten Erkrankungen führen, vorbeugen? Eine große Hilfe ist es, persönliche Fähigkeiten der Konfliktlösung und der Kommunikation zu verbessern. Zum Beispiel sollten Mitarbeiter lernen, im Konfliktfall frühzeitig ein lösungsorientiertes Gespräch zu suchen und nicht einfach zu schweigen. Das ist ein wichtiger Teil der verhaltensorientierten Prävention. Gibt es einen Zusammenhang zwischen dem Verhalten von Vorgesetzten und der Gesundheit ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter? Ja, in klinischen Studien sind beispielsweise Zusammenhänge nachgewiesen worden zwischen subjektiv empfundener mangelnder Unterstützung des Vorgesetzten und häufiger auftretenden Rückenschmerzen der Beschäftigten. Außerdem gibt es Zusammenhänge zwischen Führungsverhalten und der Höhe an Krankheitstagen in einer Abteilung. Als Faustregel gilt: Bei chronischen Problemen zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitern sind die Beschäftigten häufiger krank. Was können Vorgesetzte konkret für die Gesundheit ihrer Mitarbeiter tun? Sie sollten für eine offene Kommunikationskultur sorgen, so dass Konflikte und verschiedene Interessen im Team angesprochen werden können. Zudem sollten ihre Entscheidungswege nachvollziehbar sein. Außerdem ist es hilfreich, wenn Vorgesetzte frühzeitig erkennen, wenn Mitarbeiter sich in ihrer Persönlichkeit oder im Arbeitsverhalten verändern. Dann sollten Vorgesetzte sie je nach Einzelfall vorsichtig unter vier Augen in einem ruhigen Moment ansprechen. Dabei sind offene Fragen wichtig, beispielsweise:»mir ist aufgefallen, dass Sie in ihren Berichten mehr Fehler machen als früher außerdem lachen Sie viel seltener. Trägt etwas an Ihrer Arbeitssituation dazu bei?«bei solchen Fragen kann der Mitarbeiter entscheiden, ob er die Schwierigkeiten offenbaren möchte oder nicht. Das Interview führte Kristina Weidelhofer. 15

7 Titel mhh Info Oktober/November 2006 Lücke im System Sport kann Herz-Kreislauferkrankungen verhindern doch oft mangelt es am individuellen Maß (bb) Acht Kilo zuviel auf den Rippen, ein erhöhter Blutdruck von 160 zu 120 und ein Tennisellenbogen das waren Gründe für Gerti Schwedhelm, bei Dr. Uwe Tegtbur in Behandlung zu gehen das heißt, eigentlich behandelt sie sich selbst: Seit zwei Jahren fährt die 64-Jährige wöchentlich ein- bis zweimal 20 Minuten Rad, sie übt auf dem Crosstrainer und nutzt die anderen Fitnessgeräte der mhh-abteilung Sportmedizin des Agnes-Karll-Krankenhauses in Laatzen.»Während des Trainings machen wir ein EKG, kontrollieren Blutdruck, Milchsäure und Herzfrequenz«, erklärt Dr. Tegtbur. Gerti Schwedhelm hat bereits Erfolg:»Blutdruck und Gewicht sind jetzt normal, die Schmerzen im Arm sind verschwunden«, sagt sie.»mit diesem Training beugt sie Herz-Kreislauferkrankungen vor«, sagt Dr. Tegtbur. Bevor Gerti Schwedhelm den Sport begann, hatte er unter anderem ihr Herz-Kreislaufsystem untersucht, Cholesterin und Glukose im Blut bestimmt.»einen solchen Gesundheits-Check kann jeder Versicherte ab dem 35. Lebensjahr alle zwei Jahre bei seinem Hausarzt in Anspruch nehmen«, erklärt der Sportmediziner. Dann sei klar, was zum Wohle der Gesundheit getan werden müsse etwa mit gezieltem körperlichen Training.»Liegen die Ergebnisse des Checks vor, sollte der Arzt dem Patienten ergebnisabhängige Übungsprogramme empfehlen etwa, um in einem Präventionskurs im Verein gezielt trainieren zu können«, sagt Dr. Tegtbur.»Aber hier gibt es eine Lücke im System. Oft kennen Ärzte die umfassenden und zertifizierten Präventions- und Rehabilitationssportan- Sorgt für ihre Gesundheit: Gerti Schwedhelm auf dem Crosstrainer. gebote ihrer lokalen Sportvereine nicht«, sagt er. Auf der anderen Seite fehle in vielen Vereinen noch das auf die gesundheitlichen Probleme abgestimmte individuell gesteuerte Training. Es lohnt sich Sport beugt Todesursache Nummer eins vor Herz-Kreislauferkrankungen sind in Deutschland Todesursache Nummer eins und Hauptkostenfaktor im Gesundheitswesen. Hierfür sind Bluthochdruck, erhöhte Blutfette, Übergewicht, Diabetes mellitus und Bewegungsmangel mitverantwortlich. Körperliches Training hat weitreichende präventive und therapeutische Effekte: Eine Studie mit mehr als Personen zeigte, dass sportliche Aktivität mehrmals wöchentlich die Wahrscheinlichkeit, eine Herz-Kreislauf-Erkrankung zu erleiden, um 42 Prozent vermindert. Mit zunehmendem Umfang beziehungsweise höherer Intensität des Trainings sinkt auch die Erkrankungsrate an Diabetes mellitus und Bluthochdruck. Körperliches Training sollte Bestandteil jeder Diät zur Gewichtsreduktion sein, da das Körperfett und nicht die Muskelmasse reduziert werden soll. Bei bereits herzkranken Menschen kann Sport eine bessere Herz-Kreislauffunktion bewirken und die Gefahr zu versterben reduzieren. Uwe Tegtbur Vereinssport zur Prävention (bb) Der Landessportbund Niedersachsen und der Niedersächsische Turnerbund bilden Trainer speziell zur Krankheitsvorsorge aus etwa für das Herz-Kreislaufsystem oder den Rücken. Die Kurse werden flächendeckend in Niedersachsen angeboten. Die Inhalte richten sich nach einem von den Krankenkassen geprüften Curriculum, die Kassen fördern sie meist bis zu 75 Prozent. Ansprechpartner für den Präventionssport im Landessportbund Niedersachsen ist Bernd Grimm, Telefon: (0511)

8 mhh Info Oktober/November 2006 Titel Prävention Präventionsmaßnahmen auf einen Blick Impfungen aus hausärztlicher Sicht Tetanus Diphtherie Polio Diese vergleichsweise gut verträgliche Dreifach-Kombinations- Impfung wird als Standard für alle Erwachsenen angesehen und sollte alle zehn Jahre aufgefrischt werden. Die Kosten übernehmen die Gesetzlichen Krankenkassen. Indikations- und Expositionsimpfungen müssen individuell erwogen werden, typischerweise als Reiseimpfungen in Gefährdungsgebiete. Eine Kostenübernahme ist unterschiedlich geregelt. Saisonale Influenza Für Personen ab 60 Jahren oder wegen bestimmter Krankheiten besonders Gefährdete sowie für Mitarbeiter in öffentlichen Einrichtungen wird die einmalige Impfung gegen die saisonale Influenza empfohlen, die Impfung erfolgt meist zwischen September und Dezember. Die Kosten übernehmen die Gesetzlichen Krankenkassen. Weitere Früherkennungsuntersuchungen für gesetzlich Versicherte Untersuchung bei der Frau Früherkennung von Krebserkrankungen des Genitals ab dem Alter von 20 Jahren (Abstrich), jährlich Untersuchung der Brust und der Haut ab dem Alter von 30 Jahren, alle drei Jahre, ab 40 Jahren jährlich Untersuchung des Mastdarms (Rektum) und des übrigen Dickdarms ab dem Alter von 50 Jahren, jährlich Mammographie-Screening ab dem Alter von 50 Jahren bis zum Ende des 70. Lebensjahres, alle zwei Jahre. Untersuchung beim Mann Früherkennung von Krebserkrankungen der Prostata, des äußeren Genitals und der Haut ab dem Alter von 45 Jahren sowie des Mastdarms und des übrigen Dickdarms ab dem Alter von 50 Jahren. Untersuchungen bei Frauen und Männern Früherkennung des kolorektalen Karzinoms (Spiegelung des Dickdarms) ab 55 Jahren, einmal wiederholt nach zehn Jahren. Pneumokokken Für Personen ab 60 Jahren oder wegen bestimmter Krankheiten besonders Gefährdete, wird die einmalige Impfung gegen Pneumokokken empfohlen. Sie muss frühestens nach fünf Jahren wieder aufgefrischt werden. Die Kosten übernehmen die Gesetzlichen Krankenkassen. Hepatitis B Alle Mitarbeiter in Einrichtungen des Gesundheitswesens sollten einen ausreichenden Schutz durch drei vergleichsweise gut verträgliche Impfungen (Grundimmunisierung) erhalten. Auf die erste Impfung folgt die nächste nach vier bis sechs Wochen, die dritte nach einem halben Jahr. Die Impfung sollte alle zehn Jahre aufgefrischt werden. Die mhh übernimmt die Impfkosten bei entsprechender Belastung am Arbeitsplatz. Die Impfung ist in Kombination gegen Hepatitis A möglich. Aktueller Impfkalender siehe dort finden Sie die Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO). Zusammengestellt von Dr. Johannes Hauswaldt, Mitarbeiter der mhh-abteilung Allgemeinmedizin Zusammengestellt von Dr. Johannes Hauswaldt, Mitarbeiter der mhh-abteilung Allgemeinmedizin Gesundheitsuntersuchung (»Check up«) (bb) Den»Check up«kann der Hausarzt durchführen. Er umfasst: Erhebung der Eigen-, Familien- und Sozialanamnese mit Erfassung des Risikoprofils klinische Untersuchung des Ganzkörperstatus mit Blutdruck, Körpergröße und -gewicht Laboruntersuchungen mit Bestimmung von Gesamtcholesterin, Glukose im Blut sowie Harnstreifentest ärztliche Beratung Folgerungen aus den Ergebnissen sowie die Dokumentation. Hinzu kommen kann etwa ein Belastungs-EKG bei Aufnahme eines Sportprogramms im Alter ab 40 Jahren. Werden Hinweise auf bisher unbekannte Erkrankungen gefunden, muss vor Aufnahme des Trainingsprogramms eine ärztliche Untersuchung und gegebenenfalls Behandlung erfolgen. 17

9 Titel mhh Info Oktober/November 2006 Hilfe zur Prävention Mediatoren unterstützen Migrantinnen und Migranten beim Gesundheitsschutz (bb)»meistens tun diejenigen, die es am nötigsten haben, zu wenig für ihre Gesundheit«, sagt Professorin Dr. Ulla Walter, Inhaberin des Stiftungslehrstuhls Prävention und Rehabilitation der mhh. Dies sei am Beispiel von Sportkursen, Ernährungs- oder Suchtberatung zu sehen, die vor allem Gesundheitsbewusste nutzen.»dabei spielt die Nationalität keine Rolle aber Menschen mit Migrationshintergrund können sprachliche und kulturelle Schwierigkeiten haben, Gesundheitsprävention in Anspruch zu nehmen«, sagt die Wissenschaftlerin. Zudem benötigen sie eventuell andere Sportangebote etwa Schwimmkurse für muslimische Frauen. Dieses Angebot müsste außerhalb des öffentlichen Badebetriebes stattfinden, da muslimische Frauen sich in der Öffentlichkeit nicht in Badebekleidung zeigen. Wie und wo Migranten bei der Gesundheitsprävention unterstützt werden können, das möchte sie zusammen mit ihrem Team und einer Arbeitsgruppe um Professor Dr. Wielant Machleidt, Leiter der mhh-abteilung Sozialpsychiatrie und Psychotherapie und erster Vorsitzender des Ethno-Medizinischen Zentrums (EMZ) Hannover, untersuchen. Die Forscherinnen und Forscher gehen davon aus, dass muttersprachliche Präventionsberater helfen können Menschen, die sowohl Deutsch als beispielsweise auch Türkisch oder Russisch sprechen und in Präventionsfragen geschult sind. Dabei wollen die Wissenschaftler herausfinden, auf welchem Wege Präventionsberatung geschehen kann ob über das Telefon, das Internet, in Moscheen, Nähstuben oder Cafés und welche Kosten dabei entstehen. Die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit knapp Euro unterstützte Studie läuft seit Juni 2005.»Mit dieser auf drei Jahre angelegten Studie leisten wir Pionierarbeit auf dem Gebiet der Migrationsforschung«, sagt Professor Machleidt. Bisher haben die Forscherinnen und Forscher Fragebögen zur seelischen Gesundheit sowie zum Ernährungs-, Sucht- und Bewegungsverhalten entwickelt, mit denen Interviewerinnen und Interviewer ab Herbst dieses Jahres 300 russischsprachige Personen und 300 türkischsprachige Personen, die in Hannover zu Hause sind, befragen. Hinzu kommen über 450 Interviews bei Veranstaltungen, die jeweils auf Türkisch und Russisch geführt werden etwa in Sprachschulen.»Wo informieren Sie sich über gesundheitliche Themen? In welcher Sprache möchten Sie Informationen erhalten?«diese Fragen stellen die Interviewer den Migranten ebenso wie Fragen zum psychischen und physischen Befinden und zum Essverhalten. mhh-expertise bei Migranten-Versorgung gefragt (ina) Ramazan Salman, Mitarbeiter der mhh-abteilung Sozialpsychiatrie und Psychotherapie, wurde von Bundeskanzlerin Angela Merkel zum Integrationsgipfel der Bundesregierung im Juli 2006 eingeladen und zum Forum Migration berufen, um an dem ersten Integrationsplan der Bundesregierung mitzuarbeiten. Er soll seine Expertise insbesondere bei der gesundheitlichen Versorgung von Migranten einbringen. Muttersprachliche Informations-Veranstaltung: Zahnärztin Dr. Yüce Günay klärt in der Moschee in Garbsen über das Thema Mundgesundheit auf.

10 mhh Info Oktober/November 2006 Titel Prävention Die Interviewer befragen nicht nur Migranten, sondern auch die muttersprachlichen Präventionsberater. So können die als Mediatoren Tätigen ihre Erfahrungen mit der Erreichbarkeit von Migranten in Fragebögen festhalten. Sie sind zum Teil schon lange als Mediatoren in anderen Projekten tätig, haben Erfahrungen.»Wichtig ist, dass ich als Mediatorin die gleichen Wurzeln und die gleiche Muttersprache wie die Teilnehmer habe«, sagt Dr. Yüce Günay. Die meisten Menschen sind ihr gegenüber sehr offen, manchmal sogar dankbar.»ich schaffe bei den Informationsveranstaltungen eine gastgeberische, familiäre Atmosphäre, habe zum Beispiel gesunde Getränke, Obst und Gemüse dabei. Es ist kein wissenschaftlicher Monolog, sondern ein ungezwungener offener Dialog. Die Leute wollen gern handfestes, praktisches Wissen vermittelt bekommen, beispielsweise zur gesunden Ernährung und zum zahnärztlichen Bonusheft«, sagt Dr. Günay. Sie ist seit Jahrzehnten als Präventionsberaterin tätig seit mehr als sechs Jahren auch für das EMZ. Dort finden unter anderem Veranstaltungen zur Suchtprävention statt.»zudem haben wir Mitarbeiter des Zentrums einen Wegweiser durch das deutsche Gesundheitssystem speziell für Migranten erstellt. Er heißt Gesundheit Hand in Hand, klärt etwa über Krankenversicherung, Arztbesuche und Krankenhausaufenthalte auf und ist über uns zu beziehen«, sagt Ramazan Salman, Geschäftsführer des Zentrums und Mitarbeiter der mhh-abteilung Sozialpsychiatrie und Psychotherapie.»Das EMZ hat hier eine Vorreiterrolle in Deutschland«, sagt Professorin Walter.»Zusammen mit ihm als Kooperationspartner wollen wir mehr über das Gesundheits- und Präventionsverhalten von Menschen mit Migrationshintergrund erfahren, um ihre Gesundheit zu verbessern.«kontakt: Professorin Dr. Ulla Walter Telefon: (0511) Professor Dr. Wielant Machleidt Telefon: (0511) Ramazan Salman Ethno-Medizinisches Zentrum e.v. Telefon: (0511) , Internet: Neues Transportfahrzeug: Gas und Bremse funktionieren über Daumendruck, eine Stehhilfe schont den Rücken der Transporteure. Der Gesundheitstipp (28) Prävention im Arbeitsschutz Arbeitsschutz ist dann am wirkungsvollsten, wenn er präventiv, das heißt vorausschauend und vorbeugend, ausgerichtet ist. Deshalb sollten beispielsweise bei Beschaffungs- oder Baumaßnahmen schon im Planungsstadium die Aspekte der Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes berücksichtigt werden. Ein solches Vorgehen verringert nicht nur gesundheitliche Risiken für die Beschäftigten, es vermeidet auch kostenträchtige Nachbesserungen. Ein aktuelles Beispiel ist die Materialversorgung in der mhh nach der Auflösung des Medizinischen Zentrallagers. Die Firma Rhenus Eonova GmbH liefert seit Februar 2006 die von der mhh bestellten Güter dreimal täglich in Gitterboxenwagen vom Lindener Hafen aus an. Daraus ergibt sich eine neue Versorgungssituation. Früher packten Mitarbeiter des Zentrallagers die Güter zunächst auf die Paketwagen. Diese transportierten die Mitarbeiter der Transportzentrale mit den herkömmlichen Elektrofahrzeugen bis zu den Fahrstühlen und brachten sie in die verschiedenen Abteilungen und auf die Stationen. Um innerhalb der Hochschule ein Transportsystem zu schaffen, bei dem die körperliche Belastung der Mitarbeiter im Transportdienst möglichst gering ist, wurden die Abteilung Arbeitssicherheit, der Betriebsärztliche Dienst und der Personalrat im Vorfeld mit eingebunden. Als eine von mehreren Varianten kam ein Elektrofahrzeug mit Hubeinrichtung eine so genannte Selbstfahrlafette in die engere Wahl. Dank dieses Fahrzeugs können nun maximal vier Gitterboxenwagen auf die dafür vorgesehene Aufladevorrichtung geschoben werden. Inzwischen besitzt die Hochschule drei Fahrzeuge, bei deren Bau Vorgaben der Arbeitssicherheit berücksichtigt worden sind. Bis Ende September 2006 testeten Beschäftigte der Transportzentrale die Fahrzeuge und ließen letzte Mängel beheben. Die endgültige Freigabe zum Transportbetrieb erfolgte erst nach den Nachbesserungen und der Fahrerschulung. Rolf Holzgrebe, Mitarbeiter der Stabsstelle Arbeitssicherheit Kontakt: Rolf Holzgrebe, Telefon: (0511)

11 Titel mhh Info Oktober/November 2006 Gesundheitstage»Schnuppern«, entspannen und aktiv werden Der Arbeitskreis Gesundheitsförderung organisiert für mhh-beschäftigte regelmäßig die Gesundheitstage Präsentierten Heilkräuter: Ute Kohstall aus der mhh-zentralapotheke und Sonja Zawalij aus der Abteilung Klinische Chemie. (ina)»gesunde und zufriedene Beschäftigte sind wichtig, wenn das Unternehmen mhh langfristig erfolgreich bleiben will«, sagt Sylvia Degenhardt aus der mhh-abteilung Personalentwicklung. Gemeinsam ist sie mit ihrer Kollegin Ulrike Kästner in der Hochschule an der Einführung des betrieblichen Gesundheitsmanagements beteiligt. Unter dem Motto»Stress lass nach«organisierte der Arbeitskreis Gesundheitsförderung zum dritten Mal die Gesundheitstage am 19. und 20. September Die Beschäftigten sollten dazu angeregt werden, sich Gedanken über ihr eigenes Wohlbefinden zu machen.»außerdem sollten sie sich mit Techniken vertraut machen, die helfen, mit Stress besser umzugehen«, sagt Sylvia Degenhardt. Interessierte konnten sich an Informationsständen in der Ladenpassage informieren, die vom Betriebsärztlichen Dienst, der Arbeitssicherheit, der Apotheke, dem Arbeitskreis Sucht, der Personalentwicklung sowie von den Krankenkassen AOK, DAK, TKK und der Barmer Ersatzkasse aufgebaut worden waren. Die Buchhandlung Lehmanns stellte einen Büchertisch zum Thema Stress zusammen. Außerdem gab es»schnupperkurse«im dortigen Konferenzraum: Progressive Muskelentspannung, Yoga, Rückenschule und Autogenes Training. Die Beschäftigten konnten an einem Quiz zum Thema»Stress lass nach«teilnehmen.»diejenigen, die diese Techniken für Ihre Gesunderhaltung nutzen möchten, können sich für Kurse der Fort- und Weiterbildung der mhh anmelden, die im kommendem Januar beginnen«, sagt Dorothee Leßmann-Willeke aus der Abteilung Personalentwicklung.»Langfristig ist es wichtig, dass mhh-beschäftigte mehr für ihre Gesundheit tun und dass der Arbeitgeber dies auch unterstützt. Um diesen Stein ins Rollen zu bringen, sind die Gesundheitstage genau richtig«, sagt Ulrike Kästner. Bei den Gesundheitstagen im September ging dieses Konzept auf, mehrere hundert Menschen informierten sich:»wir sind mit der Besucherresonanz zufrieden«, sagt Sylvia Degenhardt. Arbeitskreis Gesundheitsförderung (ina) Der Arbeitskreis existiert seit zehn Jahren. Dort tauschen sich Beschäftigte aus den Abteilungen Personalmanagement, Personalentwicklung, Unternehmensentwicklung, Arbeitssicherheit und Unfallverhütung, dem Betriebsärztlichen Dienst und dem Personalrat aus und entwickeln gemeinsam Ideen über Themen rund um die Gesundheit. Unter anderem hat der Arbeitskreis auch eine Zielvereinbarung zur Gesundheitsförderung entwickelt. Die nächsten Gesundheitstage finden im Jahr 2008 statt. 20

12 mhh Info Oktober/November 2006 Titel Prävention Entspannen: Ausgleichssportarten wie Yoga helfen gegen Stress. Gesundheitstage Unter Strom Martina Plaumann informierte über Stress und was man dagegen tun kann (bb)»38 Prozent der EU-Bevölkerung fühlt sich regelmäßig gestresst«, sagt Martina Plaumann, wissenschaftliche Mitarbeiterin des mhh-stiftungslehrstuhls Prävention und Rehabilitation in der System- und Versorgungsforschung. Sie wies in ihrem Einführungsvortrag der mhh-gesundheitstage»stress lass nach!«am 19. September 2006 unter anderem darauf hin, dass durchschnittlich 31 Prozent der Deutschen regelmäßig unter Strom stehen Frauen eher als Männer.»Studien belegen, dass Stress mit zunehmenden Alter abnimmt«, erläutert sie. Am meisten empfänden ihn Menschen im mittleren also erwerbsfähigen Lebensalter.»Zusätzlich zu den Anforderungen im Arbeitsleben kommt in diesem Lebensabschnitt meist die Gründung einer Familie hinzu. Durch die schwierige Vereinbarkeit von Arbeits- und Privatleben entsteht oftmals ein Stressempfinden«, sagt Martina Plaumann. Stressbedingte Gesundheitsstörungen seien laut einer Studie der WHO aus dem Jahr 2004 die Hauptursache für Fehlzeiten am Arbeitsplatz unter anderem deswegen gebe es eine wirtschaftliche Dimension dieses Phänomens, die nicht zu unterschätzen sei.»ständige Unterbrechungen bei der Arbeit können eine Ursache für Stress ein«, sagt sie. Darüber hinaus spielen unter anderem Arbeitsklima, Zeitdruck und Verantwortung eine wichtige Rolle.»Die Folgen von Stress für den Einzelnen können chronische Kopfschmerzen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Ängste, Schlafstörungen, Depressionen, Leistungsabfall sowie Suchtverhalten sein. Für das Unternehmen kann dies eine hohe Abwesenheitsquote und eine hohe Personalfluktuation bedeuten«, erklärt sie. Studien zeigen auf, dass Personen, die Schutzfaktoren wie soziale Unterstützung durch Familie oder Freunde, eine optimistische Lebenseinstellung, materielle Absicherung und befriedigende Arbeitsbedingungen vorweisen, weniger anfällig für Stress sind.»manchmal kann es helfen, Arbeitstätigkeiten und Arbeitsbedingungen umzustrukturieren. Oftmals wird jedoch beim Individuum angesetzt: Ausgleichsportarten wie Joggen, Entspannungstechniken wie Yoga und ein verbessertes Zeitmanagement können helfen, Stress abzubauen«, sagt Plaumann. Kontakt: Dipl. oec. troph. Martina Plaumann, MPH Telefon: (0511)

13 Titel mhh Info Oktober/November 2006 Gesundheitstage Das Gefühl, zu schweben Die mhh-gesundheitstage boten unter anderem einen Schnupperkurs»autogenes Training«an (bb)»sprechen Sie dreimal in Gedanken: Ich bin ganz ruhig«, sagte Ralf Haulitschek-Hauss, Leiter der Abteilung Arbeitssicherheit und Kursleiter für autogenes Training. Ihm gegenüber saßen sechs Frauen und ein Mann im Halbkreis auf Stühlen beim Schnupperkurs Autogenes Training der mhh-gesundheitstage. Die Augen der mhh-beschäftigten waren geschlossen, ihre Hände ruhten auf den Oberschenkeln. Nach ein paar Minuten sprach Ralf Haulitschek-Hauss die zweite der so genannten Formeln vor:»mein rechter Arm wird schwer«und anschließend:»mein rechter Arm wird warm.«nach nur rund zehn Minuten sollten alle ihre Arme strecken, um wieder»aufzuwachen«.»autogenes Training versucht in der Grundstufe, durch Körperformeln mit Vorstellungsinhalten zum Beispiel Ruhe, Schwere, Wärme und die dadurch eintretende Reaktion des Körpers eine geistige Entspannung herbeizuführen allein durch die Gedanken desjenigen, der es macht«, sagt Ralf Haulitschek-Hauss.»Die Methode entwickelte der Psychiater Johannes Heinrich Schultz im Jahre 1927 aus der Hypnose«, erklärt er. Anfänger lernen es häufig leichter im Liegen, prinzipiell könne aber in jeder Haltung trainiert werden, in der die Muskeln vollkommen entspannt werden können. Ralf Haulitschek-Hauss möchte, dass die Beschäftigten sich in den Arbeitspausen regelmäßig entspannen.»ein bis zweimal am Tag wäre am besten, auf dem Bürostuhl, in der Straßenbahn oder zu Hause«, sagt er.»ich hatte Mühe, nicht einzuschlafen«,»bei mir hat sich nicht nur der rechte Arm entspannt, sondern der ganze Körper«,»ich hatte das Gefühl, zu schweben«, schilderten die Teilnehmer am Ende des Schnupperkurses ihre Erlebnisse. Autogenes Training bietet die mhh im ersten Halbjahr 2007 an. Mitte Dezember 2006 erscheint das Programmheft der Fort- und Weiterbildung mit Anmeldeformular. Ruhe, Wärme, Schwere: So fühlt sich autogenes Training an. Bücher zum Thema m KKH (Herausgeber) in Zusammenarbeit mit der mhh, Stiftungslehrstuhl Prävention und Rehabilitation in der System- und Versorgungsforschung: Weißbuch Prävention 2005/2006 Stress? Ursachen, Erklärungsmodelle und präventive Ansätze Springer-Verlag Heidelberg 2006 ISBN: Ulla Walter, Uwe Flick, Anke Neuber, Claudia Fischer, Friedrich-Wilhelm Schwartz: Alt und gesund? Altersbilder und Präventionskonzepte in der ärztlichen und pflegerischen Praxis VS Verlag für Sozialwissenschaften Leverkusen 2006 ISBN:

14 Anzeige Excurs

15 Titel mhh Info Oktober/November 2006 Lebensstil-Änderungen gegen Diabetes Dr. Klas Mildenstein, Lehrbeauftragter der mhh, hilft seinen Patienten mit Ernährungsumstellung und Nordic Walking (ina) Als Renate Möller im März 2006 zur Kontrolle ihrer Blutwerte in die Praxis ihres Hausarztes Dr. Klas Mildenstein in Laatzen ging, hatte sie keinerlei Beschwerden. Ihr ging es gut. Doch nach der Analyse im Labor stand fest: Ihre Blutzuckerwerte waren zu hoch, bei der 62-Jährigen wurde Diabetes diagnostiziert. Da sich Diabetes mellitus Typ 2, im Volksmund verharmlosend auch Altersdiabetes genannt, schleichend verschlimmert, ist sofortiges Handeln für die Patienten wichtig.»sie erhalten sich so länger eine bessere Lebensqualität«, sagt Dr. Klas Mildenstein: Diabetespatienten haben beispielsweise ein hohes Risiko, zu erblinden, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu bekommen, oder ein Bein amputiert zu bekommen.»besonders wichtig ist es bei Diabetes, sofort die Ernährung umzustellen. Denn Ursache des Typ 2-Diabetes ist Übergewicht und Bewegungsmangel.«Renate Möller hat diesen Ratschlag umgehend in die Tat umgesetzt. Nach einer achtwöchigen Ernährungsberatung in der Praxis, geleitet von Diät- und Diabetesassistentin Kea Irps, und einem halben Jahr Ernährungsumstellung hat sie schon acht Kilo abgenommen.»die Patienten müssen selbst von diesem Weg überzeugt sein zirka 50 Prozent verhelfen wir zur richtigen Einstellung«, sagt Kea Irps.»Ich will keine Medikamente nehmen, deshalb gibt es bei mir jetzt kein Eisbein mit Sauerkraut mehr«, sagt Renate Möller. Anstelle von weißen Brötchen isst sie Mehrkornsemmeln, in den Kaffee kommt kein Zucker mehr und statt Schinkenwurst steht der kalorienärmere Lachsschinken auf dem Abendbrottisch. Im Gespräch: Renate Möller und Kea Irps. Für seine Patienten hat Dr. Mildenstein die»chipliste«entwickelt. Sie gibt einen Überblick über die wichtigsten Nahrungsmittel, deren Nährwert und Kaloriengehalt. So erleichtert sie den Diabetikern das Abnehmen.»Die,ChipListe ist seit mehreren Jahren in allen Apotheken in Deutschland erhältlich. Seit 2005 auch in russischer und türkischer Sprache«, berichtet Dr. Mildenstein. Renate Möller kommt mittlerweile nur noch alle drei Monate zur Blutzucker-Kontrolle in die Praxis. Ihre Werte haben sich normalisiert, weil sie ihre Ernährungsgewohnheiten verändert hat. Doch dies ist kein Grund zur Entwarnung:»Die Zuckerkrankheit kann jetzt als geheilt betrachtet werden. Falls die Patientin allerdings wieder in ihre alten Lebensgewohnheiten zurückfällt, würde auch ihr Blutzucker wieder ansteigen«, unterstreicht Dr. Mildenstein. Deshalb bleibt Renate Möller auch eisern: Manchmal überkommt sie ein Heißhunger auf Süßes:»Das hatte ich früher nie«, betont sie und verkneift sich trotzdem den Griff zum selbst gemachten Obstkuchen ihrer Gesundheit zuliebe. Nachgefragt Herr Dr. Mildenstein, Diabetes mellitus Typ 2 ist eine Volkskrankheit. Wie lässt es sich erklären, dass die Krankheit so häufig geworden ist? Wir gehen in Deutschland von sechs Millionen diagnostizierten Typ 2-Diabetikern aus. Zusätzlich ist mit einer Dunkelziffer von zwei Millionen zu rechnen. Für das Jahr 2010 werden zehn Millionen prognostiziert. Zirka 25 Milliarden Euro werden pro Jahr für die Behandlung der Krankheit und ihrer Komplikationen ausgegeben. Überernährung und Übergewicht verursachen eine Insulinresistenz. Das in den Inselzellen der Bauchspeicheldrüse gebildete Insulin kann nicht mehr ausreichend wirken, sodass die Insulinproduktion erhöht werden muss. Schließlich kommt es durch eine Erschöpfung der Inselzellen zu einem Insulinmangel. In Ihrer Praxis versuchen Sie, Diabetes-Patienten auf Dauer möglichst ohne die Gabe von Medikamenten zu behandeln. Wie funktioniert das? Die Patienten erhalten zusätzlich zu einer Gruppenschulung eine individuelle Ernährungsberatung durch unsere Diabetesassistentinnen, die gleichzeitig auch Diätassistentinnen sind. 24

16 mhh Info Oktober/November 2006 Titel Prävention Erfinder der ChipListe: Dr. Klas Mildenstein in seiner Praxis in Laatzen. Falls möglich, wird der Ehepartner in die Beratung mit einbezogen. Die Beratungsgespräche erstrecken sich auf zirka ein bis zwei Jahre. Dabei werden die Gesprächsabstände mit der Zeit länger. Die Grundlage für eine erste Beratung bildet ein Sieben-Tage-Ernährungsprotokoll. Die notwendigen Veränderungen der Ernährungsgewohnheiten und der Gewichtsreduzierung erfolgen in kleinen Schritten, zirka ein bis zwei Kilo pro Monat. Doch auch die Bewegung spielt eine Rolle. Warum ist körperliche Aktivität für Diabetiker wichtig? Körperliche Aktivität verbessert die Insulinwirkung: Die Muskelzellen nehmen den Blutzucker besser auf, dies beeinflusst den Blutzuckerspiegel günstig. Außerdem hat Sport eine vorteilhafte Wirkung auf das Herz-Kreislaufsystem und das Gewicht. Insbesondere das Unterbauch-Fett, das mit einem hohen Gefäßrisiko verbunden ist, wird reduziert. Ausdauersportarten wie Jogging und Nordic Walking sind geeignet. Warum haben Sie sich ausgerechnet der Prävention bei Diabetes-Patienten verschrieben? Der Typ 2 Diabetes ist für eine wirksame Prävention besonders geeignet, da die Erkrankung in erster Linie durch ungünstige Lebensstilfaktoren bedingt ist und diese durch entsprechende Veränderungen der Lebensweise positiv beeinflusst werden können. Wissenschaftliche Studien bestätigen, dass 60 Prozent der Risikopersonen auf diese Weise die Manifestation des Diabetes erfolgreich verhindern können. Außerdem lassen sich Personen mit erhöhtem Krankheitsrisiko einfach herausfinden, indem sie einen evaluierten Risikofragebogen beantworten. Vorsorge- und Reha-Forschung vernetzen Der Arbeitskreis Prävention und Rehabilitation der mhh ist offen für neue Interessenten (bb) Sich über Forschungsschwerpunkte und -projekte intern zu vernetzen und gemeinsame Projekte durchzuführen dies geschieht beim Arbeitskreis Prävention und Rehabilitation. In Form von Vorträgen, Diskussionen und Projektbesprechungen tauschen sich derzeit 35 Mitglieder aus verschiedenen mhh-abteilungen aus. Sie beteiligten sich zudem im Mai 2006 am zweiten Forschungssymposium der mhh. Derzeit planen sie, eine Kommunikationsplattform auf der Internetseite der mhh unter der Rubrik Forschung einzurichten. Der Arbeitskreis Prävention und Rehabilitation der mhh besteht seit Februar Seine Teilnehmerinnen und Teilnehmer treffen sich alle sechs Wochen abwechselnd im Konferenzraum des Stiftungslehrstuhls Prävention und Rehabilitation im Et-Cetera-Gebäude und im Seminarraum der Abteilung Physikalische Medizin und Rehabilitation, Balneologie und Medizinische Klimatologie, im Gebäude K8. Dort findet am 31. Oktober 2006 das nächste Zusammenkommen statt. Neue Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind jederzeit willkommen. Veranstalter des Arbeitskreises sind Professor Dr. Christoph Gutenbrunner, Koordinierungsstelle für angewandte Rehabilitationsforschung der Abteilung Physikalische Medizin und Rehabilitation, Balneologie und Medizinische Klimatologie, sowie Professorin Dr. Ulla Walter, Abteilung Epidemiologie, Sozialmedizin und Gesundheitssystemforschung. Kontakt: Diplom-Psychologin Monika Schwarze Koordinierungsstelle für angewandte Rehabilitationsforschung Telefon: (0511) , 25

17 Titel mhh Info Oktober/November 2006 Eifrige»Studenten«: Fast 500 Mädchen und Jungen besuchten die erste Vorlesung im neuen Semester. Kindern Gehör schenken»was macht die Schnecke im Ohr?«war das Thema der mhh-vorlesung im vierten Semester der KinderUniHannover (bb)»haben wir alle eine Weinbergschnecke im Ohr?«fragte Professorin Dr. Anke Lesinski-Schiedat am 10. Oktober 2006 im Hörsaal F bei der Vorlesung der KinderUniHannover. Die fast 500 Mädchen und Jungen im Auditorium waren sich sicher und antworteten der Leiterin des mhh-hörzentrums laut:»nein«. Dann mussten alle leise sein, um den Ton aus einem Lautsprecher hören zu können. Vor ihm stand eine brennende Kerze. Irgendwann war das Geräusch sehr tief und plötzlich ging die Kerze aus.»mit diesem Experiment gelingt es uns zu zeigen, was Geräusche bewirken es sind starke Wellen, die das Kerzenlicht ausdrücken können«, sagte Professorin Dr. Anke Lesinski- Schiedat.»Die Kinder sollen Respekt vor Lärm entwickeln«, sagte sie. Er schadet den Ohren und kann zu Schwerhörigkeit führen, wobei Lebensqualität verloren geht.»schwerhörigkeit ist die häufigste Krankheit«, erklärt sie den Kindern:»14 Millionen Menschen in Deutschland haben kranke Ohren.«Geräusche spüren konnten die Kinder anhand von»hörrollen«toilettenpapierrollen, die an einer Seite von Pergamentpapier verschlossen waren. Leise sollten die Kinder dort hinein singen und dabei mit den Fingerspitzen am Papier die Bewegungen fühlen. Der fünfjährige Oskar, den die Professorin mitgebracht hatte, erhielt als Säugling auf beiden Ohren ein Cochlea- Implantat, weil er von Geburt an hochgradig schwerhörig ist. Dass er gut hören kann, demonstrierte er dem Auditorium: Die Kinder konnten Instrumente erklingen lassen und Oskar zeigte in die Richtung, aus der die Klänge kamen und benannte sie richtig. Kontakt: Hörzentrum Hannover der mhh, Telefon: (0511) Kommuniziert über Kommunikation: Professorin Dr. Anke Lesinski-Schiedat erklärt den Aufbau des Ohres. 26

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