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1 sprech ihre Sommer 2014 stunde SORGEN SIE VOR WISSENSWERTES ZUR FRÜHERKENNUNG ERFOLGSGESCHICHTE 10 Jahre Geriatrische Tagesklinik PATIENTENWUNSCH Abgesichert in die Zukunft GESUNDE GESCHICHTE Klostermedizin und ihre Bedeutung Für Sie zum Mitnehmen!

2 3 LIEBE LESERIN, LIEBER LESER, UNSER LIEFERSERVICE FÜR SIE: ESSEN AUF RÄDERN AUS MÜNSTER, FÜR MÜNSTER! Schon seit dem Jahr 2009 bietet die WIVO diesen Service, und da Qualität, Service und Preis stimmen, ist dieses Angebot in der Stadt Münster schnell bekannt geworden. Das Essen für diesen kulinarischen Service wird bei der WIVO jeden Tag frisch zubereitet, heiß in für Mikrowellen geeignete Einwegschalen verpackt, mit einer Siegelfolie verschweißt und zusammen mit einem Dessert auf den Weg gebracht. Als lokaler Anbieter für die Stadt Münster und Betreiber der Küche im Ev. Krankenhaus im Kreuzviertel kennt die WIVO die Bedürfnisse ihrer Kundschaft. Wir reagieren schnell und sind sehr flexibel: Bis morgens 09:00 Uhr können noch Bestellungen eingehen bzw. kann eine Bestellung rückgängig gemacht werden. Unsere Kunden bekommen jede Woche für die Folgewoche einen Speisenplan mit drei unterschiedlichen Gerichten, wobei immer ein vegetarisches Gericht im Angebot ist. Steht Fleisch auf der Speisenkarte, so ist immer auch ein Gericht ohne Schweinefleisch dabei. Außerdem kann der Kunde zwischen einer ganzen und einer halben Portion wählen. Sonderkostformen? Pürierte Kost? Das ist für die WIVO kein Problem! wir alle wissen, wie wichtig Vorsorgeuntersuchungen sind. Wir sind uns bewusst, dass durch sie Erkrankungen erkannt und in einem Stadium behandelt werden können, die eine vollständige Genesung ermöglichen. Es stellt sich dann nur die Frage, warum es immer noch zu wenige gibt, die das breite Angebot der Vorsorge auch annehmen. Bei der Nachsorge sieht das statistische Bild schon besser aus. Hier ist es vielen Patienten bewusst, dass auch nach der Krankenhausentlassung jeder einzelne etwas für seine Gesundheit tun muss, um wirklich ein optimales Ergebnis zu erzielen. Auch hier existiert ein breites Spektrum, ist es für den Patienten nicht immer einfach, genau zu wissen, was bei welcher Erkrankung oder Verletzung für eine Nachsorge notwendig ist und wie diese durchzuführen ist. Unsere aktuelle Ausgabe der Sprechstunde soll Ihnen dabei helfen, die Themen Vorsorge und Nachsorge noch besser zu verstehen. Wir hoffen, dass wir Ihnen mit den vielen Expertentipps wichtige Leitlinien an die Hand geben, die Ihr Vorsorgeverhalten noch weiter verbessern. Wer sich erst einmal bewusst gemacht hat, wie viele Krankheitsbilder sich durch die richtige Vorsorgeuntersuchung frühzeitig entdecken lassen, der geht mit diesem Thema deutlich bewusster und offensiver um. Ihnen wünschen wir weiterhin gute Gesundheit. Michael Wermker und Jochen Brink Geschäftsführer der Valeo-Kliniken GmbH Bei Menschen mit Handicap werden auch Mahlzeitvorbereitungen wie z. B. das Bedienen der Mikrowelle oder das Zerschneiden der Speisen von den WIVO-Fahrern übernommen. Somit ist der Lieferservice Essen auf Rädern auch ein wichtiger sozialer Dienst für viele unserer Mitbürger in Münster geworden. Genießen Sie unser Menü in den eigenen vier Wänden. Die WIVO wünscht Guten Appetit!. INHALT 4 DR. KALVARI ÜBER VORSORGE 8 10 JAHRE TAGESKLINIK 12 DEMENZKRANKE AUF STATION 16 PATIENTENWUNSCH 19 NACHSORGEKONZEPT 22 MOBILE SONDERKOST 24 SEELSORGE 26 GESCHICHTE: KLOSTERMEDIZIN 29 SOMMER-RÄTSEL 30 VORSCHAU/IMPRESSUM

3 4 5 VORSORGE BESSER ALS NACHSORGE VORSORGEUNTERSUCHUNGEN MÖGEN SO MANCH EINEM ALS ÜBERFLÜSSIG ERSCHEINEN SOLANGE MAN KEINE SCHMERZEN VERSPÜRT. DOCH GERADE BEI HERZ-KREISLAUF-ERKRANKUN- GEN UND KREBSERKRANKUNGEN TRETEN SYMPTOME ERST IM FORTGESCHRITTENEN STADIUM AUF HÄUFIG SIND DANN DIE AUSSICHTEN AUF HEILUNG WESENTLICH GERINGER ALS HÄTTE MAN DIE VORZEICHEN FRÜHZEITIG ERKANNT. Wenn sie rechtzeitig erkannt und behandelt werden, sind Herz-Kreislauf- Erkrankungen und Krebserkrankungen gut behandelbar, weiß Dr. Peter Kalvari, Chefarzt am EVK Münster. Er rät dringend dazu, die von den gesetzlichen Krankenkassen vorgesehenen Hauptvorsorgeuntersuchungen rechtzeitig und in regelmäßigen Abständen wahrzunehmen. Bestimmte Risikogruppen sind durch Erkrankungen wie Gebärmutterhalskrebs, Prostatakrebs oder Darmkrebs besonders gefährdet und sollten daher die Schutzvorsorge unbedingt ernst nehmen. So erfolgt bei Frauen die jährliche Vorsorgeuntersuchung auf Gebärmutterhalskrebs ab dem 20. Lebensjahr, bei Männern sollte die Früherkennung von Prostatakrebs spätestens ab dem 50. Lebensjahr einmal pro Jahr stattfinden und bei beiden Geschlechtern sollte ebenfalls ab dem mittleren Erwachsenenalter im Fünfjahres-Rhythmus eine Darmspiegelung gemacht werden, um frühe Stadien eines Darmkrebses erkennen zu können. Zudem empfiehl Dr. Kalvari auch für den Bereich Herz-Kreislauf eine regelmäßige Kontrolle durchführen zu lassen. So kann ein hoher Blutdruck zu massiven Schädigungen des Herzens und der Niere führen, wenn er nicht regelmäßig gemessen und überprüft wird. Darüber hinaus sollte man ab einem Alter von 50 Jahren das Blut auf Diabetes und erhöhte Zuckerwerte überprüfen und vom Hausarzt ein EKG machen lassen können hierdurch doch beispielsweise Anzeichen auf Herzrhythmusstörungen festgestellt und ein Herzinfarktrisiko erkannt werden. Speziell im Bereich Herz-Kreislauf kann man Erkrankungen durch frühzeitige Vorsorgemaßnahmen gut vorbeugen, betont Dr. Kalvari die Bedeutung der Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Bei bestimmten Risikogruppen ist es zudem sinnvoll, eine Knochendichtemessung durchzuführen, um eine Osteoporose ausschließen zu können. Dies betrifft Frauen ab dem 50. Lebensjahr,

4 6 7 bei Männern tritt die Knochenerkrankung meistens 10 Jahre später auf. Der Hausarzt kann anhand bestimmter Risikofaktoren feststellen, ob der Patient zu dieser Risikogruppe gehört und weitere Maßnahmen einleiten. Dabei betont Dr. Kalvari, dass die Altersangaben nur grobe Richtwerte sein können je nach genetischer Veranlagung ergeben sich für jeden Patienten individuelle Empfehlungen, die nur in Absprache mit dem Hausarzt verlässlich getätigt werden können. Die von den Krankenkassen vorgesehenen Hauptvorsorgeuntersuchungen basieren auf wissenschaftlichen Befunden, die auf eine breite Bevölkerungsgruppe zutreffen. Das entbindet den Einzelnen jedoch nicht von der Verantwortung, sich indivi- duell mit dem Thema Vorsorge auseinanderzusetzen und sich gegebenenfalls bereits zu einem früheren Zeitpunkt um eine Früherkennung zu kümmern, erklärt Dr. Kalvari, der besonders unter dem männlichen Bevölkerungsanteil ein geringeres Bewusstsein für die eigene Gesundheitsvorsorge ausmacht. Ein effektives Instrument mit dem man Menschen zur Vorsorge bewegen kann, würde ihm nicht einfallen. Zwar könne man beispielsweise mit Aktionstagen in der Öffentlichkeit einige Menschen für das Thema Vorsorgeuntersuchungen sensibilisieren, aber im Endeffekt müsse der Hausarzt als Schlüsselstelle fungieren. Doch auch hier sei nicht garantiert, dass alle Betroffenen damit erreicht werden: Wer symptomfrei ist, geht nicht automatisch zum Hausarzt, sobald er in das entscheidende Alter kommt und wird somit auch nicht zwangsläufig mit dem Thema konfrontiert, beschreibt Dr. Kalvari die Problematik. Aber gerade Menschen, die sich sportlich mehr betätigen wollen, rät der Facharzt für Innere Medizin, Physikalische Therapie und Palliativmedizin dringend das Gespräch mit dem Hausarzt zu suchen. Bei einer gravierenden Steigerung der körperlichen Belastung sollte vorher auf jeden Fall ein Herz-Kreislauf- Check gemacht werden, sonst können unerkannte Erkrankungen, wie beispielsweise Herzfehler, schwerwiegende Folgen haben. Nicht selten käme es dadurch bei Sportlern zum Todesfall. Dass dieses Risiko altersunabhängig ist und somit jeden Menschen betreffen kann, verdeutlicht umso mehr, wie wichtig es für die eigene Gesundheit ist, sich mit dem Thema Vorsorge auseinanderzusetzen und zwar nicht erst, wenn Symptome auftreten. Dr. med. Peter Kalvari Chefarzt, Facharzt für Innere Medizin, Zusatzbezeichnung Geriatrie, Physikalische Therapie und Palliativmedizin

5 8 9 HAND IN HAND DIE GERIATRISCHE TAGESKLINIK SCHREIBT 10-JÄHRIGE ERFOLGSGESCHICHTE ES IST KURZ NACH ACHT. DIE ERSTEN PATIENTEN KOMMEN GERADE IN DER GERIATRISCHEN TAGESKLINIK DES EVK MÜNSTER AN. SIE WURDEN WIE JEDEN MORGEN VON MONTAGS BIS FREITAGS VOM ASB-FAHRDIENST ZU HAUSE ABGEHOLT UND HIERHER GEBRACHT, IN DEM SCHÖNEN WISSEN HEUTE ABEND WIEDER IM EIGENEN BETT, DEN EIGENEN VIER WÄN- DEN EINZUSCHLAFEN. Freundlich werden sie von Schwester Jennifer Hupp begrüßt. Wie jeden Morgen beginnt der Tag erst einmal mit einem gemeinsamen Frühstück in Ruhe mit den anderen Patienten. Das Essen wird nicht, wie sonst in Krankenhäusern üblich, auf einem Tablett serviert. Es steht wie zu Hause auf dem Tisch und jeder bedient sich selbst. Es ist ein gutes Gefühl und eine willkommene Abwechslung für viele ältere Menschen, so viele Gesprächspartner zu haben. Und die Gewissheit, hier in guten Händen zu sein. Seit 10 Jahren bereits ist nicht nur das Frühstücksritual ein wichtiger Punkt im Tagesablauf der Geriatrischen Tagesklinik. Vieles verbindet sich hier zu einer fast heimischen Atmosphäre. Wenig erinnert an eine Klinik. Und dennoch steht die medizinische Qualität in keiner Weise der eines stationären Aufenthaltes nach. Das Evangelische Krankenhaus verfügt in der Tagesklinik über insgesamt 15 teilstationäre Plätze für all diejenigen Menschen, bei denen eine vollstationäre Behandlung ihrer meist krankheitsbedingten Fähigkeitsstörungen nicht erforderlich ist. Dazu gehören etwa Unsicherheiten beim Gehen, Bewegungseinschränkungen nach Knochenbrüchen, akute und chronische Schmerzen, Diabetes, mangelnde Belastbarkeit z. B. nach einer Herz-Kreislauferkrankung oder Spätfolgen von Schlaganfällen oder Parkinson. Nach der Ankunft um 8.30 Uhr und dem gemeinsamen Frühstück beginnen die therapeutischen Behandlungen und die engmaschige Betreuung durch das spezialisierte Team. Krankengymnastik, Ergotherapie oder Logopädie, Diätberatung, pflegetherapeutische oder auch seelsorgerische Betreuung und nicht zuletzt die tägliche ärztliche Visite füllen hier das Tagesprogramm der Patienten.

6 10 11 Ein gemeinsames Mittagsessen und eine Ruhezeit, in der sich die Patienten in die gemütlichen Ruheräume zurückziehen können, gehören ebenso dazu. Wir sind in unserer Geriatrischen Tagesklinik für die älteren Menschen da, die irgendwo zwischen Krankenhaus und zu Hause stehen. Häufig fehlt ihnen die Kraft oder das Gleichgewicht, um alleine direkt nach Hause entlassen werden zu können, erklärt Jennifer Hupp, manche waren auch gar nicht erst in stationärer Behandlung, sie kommen direkt von zu Hause hierher zu uns. In der geriatrischen Tagesklinik des EVK Münster hat sich deshalb das Team aus speziell ausgebildeten Ärzten, Therapeuten und Pflegekräften zum Ziel gesetzt, den betagten Patienten mit einer teilstationären geriatrischen Behandlung zu neuer Lebensqualität zu verhelfen. Tagsüber die professionelle und umfassende medizinische Versorgung und abends und am Wochenende wieder in der gewohnten Umgebung zu Hause sein das ist es, was die Tagesklinik so besonders macht. Die Behandlungserfolge und Fortschritte im Therapieverlauf können die Patienten direkt in ihrem Alltag zu Hause erproben, bei Bedarf in enger Zusammenarbeit mit den ambulanten Pflegediensten. Im Vergleich zu einem Reha-Aufenthalt können daher auch Patienten mit akuten Beschwerden aufgenommen werden, denn die Tagesklinik in Münster bietet noch dazu die medizinischen und technischen Möglichkeiten eines Akutkrankenhauses. Im Rahmen medizinischer Untersuchungen und der medikamentösen Therapie stehen den Patienten alle Möglichkeiten des EVK Münster und seiner Kooperationspartner zur Verfügung. Dennoch ist die Organisation, die Atmosphäre, überhaupt die ganze Struktur der Geriatrischen Tagesklinik keine, die an ein Krankenhaus erinnert. Bilder an den Wänden und gesellige Sitzecken laden zum Verweilen ein. Auch zur Mittagszeit wirken die freundlich gestalteten Räume Jennifer Hupp Krankenschwester in der Geriatrischen Tagesklinik im EVK Münster hoch über den Dächern des Kreuzviertels eher wie das Zuhause der Patienten. Bei uns stehen auch dampfende Kartoffeln auf dem Mittagstisch. Das ist uns wichtig, weil die Atmosphäre auch für die Genesung so wertvoll ist, sagt Jennifer Hupp, die tagtäglich beobachten kann, wie wohl sich die Patienten fühlen. Viele der alten Menschen, die in der geriatrischen Tagesklinik bereits betreut wurden, sind im Alltag regelrecht aufgeblüht, berichtet sie zufrieden. Ein Grund dafür ist, dass sich die Ärzte, das Pflegepersonal und die Therapeuten mehr Zeit für die Patienten nehmen können, als es z. B. auf einer Krankenhausstation oftmals möglich ist. Für wen ein Aufenthalt in der Geriatrischen Tagesklinik infrage kommt, kristallisiert sich schnell im Erstgespräch heraus. Da wird ganz genau erfragt, wie der körperliche und seelische Zustand des Patienten ist, von welcher Station oder Situation er zu uns kommt, wie seine Essensgewohnheiten sind, was ihn zu Hause erwartet und was zumutbar ist. Am wichtigsten ist es aber, dass wir gemeinsam Perspektiven erarbeiten. Uns geht es darum, dass wir die Patienten aktivieren und sie in ihrer gewohnten Umgebung gut leben können. Und sie sich so wohl bei uns fühlen, dass sie ganz vergessen, dass sie in einem Krankenhaus sind, sagt Jennifer Hupp und weiß, dass dieses Ziel tagtäglich auch erreicht wird. Die Einweisung und Verlegung in die Tagesklinik erfolgt in der Regel durch den Hausarzt oder ein anderes Krankenhaus. Weitere Fragen und Anmeldungen nimmt das Team gerne persönlich oder telefonisch ( ) zwischen Montag und Freitag von 8 bis 16 Uhr entgegen.

7 12 13 Frau Dr. med. Verena Lange Fachärztin für Anästhesiologie, Intensivmedizin, Schmerztherapie, Notfall- und Palliativmedizin SO VIEL NORMALITÄT WIE MÖGLICH WENN DEMENZKRANKE OPERIERT WERDEN MÜSSEN WENN EINEM DEMENZKRANKEN EINE OPERATION BEVORSTEHT, GILT ES EINIGE DINGE IM VORFELD ABER AUCH WÄHREND DES AUFENTHALTES ZU BEACHTEN, UM DIE ZEIT IN DER UNGE- WOHNTEN UMGEBUNG FÜR DEN PATIENTEN SO ERTRÄGLICH WIE MÖGLICH ZU MACHEN. DENN DEMENZKRANKE REAGIEREN IM KRANKENHAUS OFT MIT ANGST UND UNRUHE. Sobald Demenzpatienten aus ihrer gewohnten Umgebung herausgerissen werden, findet ein enormer Orientierungsverlust statt, berichtet Dr. Verena Lange, Chefärztin der Anästhesie im EVK Münster und Fachärztin für Intensivmedizin, Schmerztherapie, Notfall- und Palliativmedizin. Oft versuchen die Patienten dann, die Klinik zu verlassen. Die ungewohnte Umgebung, die fremden Menschen, das alles kann eine Abwehrreaktion bei ihnen auslösen. Sie sehen die Notwendigkeit der Behandlung nicht ein und können meist keine Auskunft über sich, ihre Beschwerden und Wünsche geben. Umso mehr sind ihre Angehörigen und die Pflegenden gefragt, diese schwierige Situation optimal vorzubereiten. Bei einem geplanten Aufenthalt sollte deshalb vorweg ein Krankenhaus gewählt werden, das besonders auf geriatrische Patienten eingestellt ist. So wie das EVK Münster. Hier gibt es seit 2010 eine speziell auf die Bedürfnisse Demenzkranker eingestellte Station. Auf der Demenzstation herrscht eine ruhige Atmosphäre und die gesamte Umgebung ist alltagsnah gestaltet. Auch der Stationsalltag ist an die Bedürfnisse der demenzkranken Patienten angepasst. Welche Bedürfnisse das sind, welche besonderen Angewohnheiten und Vorlieben die Patienten haben, das kann das Krankenhauspersonal jedoch nur von den Angehörigen erfahren. Deshalb sind ausführliche Informationen von den

8 14 15 Angehörigen bei der Aufnahme sehr wichtig. Wann bekommt der Patient Angst? Welches Verhalten löst Abwehr bei ihm aus? Und welche Tendenzen zeigt er zum Weglaufen? Aber auch feste Toilettenzeiten sollten berücksichtigt werden. Denn ein veränderter Tagesablauf im Krankenhaus, der geprägt ist von Diagnostik und Therapie, kann besonders auffälliges Verhalten hervorrufen. Daher gilt, so gut wie möglich eine vertraute Umgebung und den gewohnten Tagesablauf zu schaffen. Bereiten Sie zu Hause schon eine Auswahl an persönlichen Dingen vor das Lieblingskissen, Bilder, Stofftiere die den Patienten ins Krankenhaus begleiten. Und: begleiten Sie auch selbst nach Möglichkeit den Patienten während des Krankenhausaufenthaltes, soweit es Ihnen möglich ist. Als Bezugsperson können Sie dazu beitragen, seine Situation erheblich zu verbessern. Auch vor, während und nach einer Operation ist die besondere Überwachung und Betreuung der demenzkranken Patienten notwendig. Im Vorfeld der OP sollte die Patientenbeurteilung möglichst frühzeitig erfolgen, damit eine gute Planung dem Patienten genügend Struktur ermöglicht, so die Anästhesistin. Und auch hier gilt: so schnell es geht danach wieder den gewohnten Ablauf herstellen. Neben einer ausreichenden Schmerztherapie geht es in erster Linie darum, dem Patienten rasch wieder Orientierung zu geben, erklärt Dr. Lange. Zum Beispiel indem man ihm im Aufwachraum sofort Brille oder Hörgerät wiedergibt. Und er sollte auch möglichst schnell wieder zu Essen und zu Trinken bekommen. Außerdem versuchen wir durch die gezielte Reduktion von Schmerzen in der Nacht den Tag-Nacht-Rhythmus wiederherzustellen. Ein betagter Patient ist sensibler gegenüber Veränderungen der Organfunktionen, die bei jeder Narkose vorkommen. Hier ist der Narkosearzt gefordert, das natürliche Gleichgewicht aufrecht zu erhalten. Dies ist vor allem durch erfahrene Ärzte gut zu kontrollieren. Durch unsere große Patientenzahl im höheren Alter haben wir hier tagtäglich auch mit multimorbiden Patienten zu tun. Die Behandlung von Menschen mit vielen unterschiedlichen Vorerkrankungen erfordert genaue Kenntnisse des Zusammenspiels von Medikamenten und eine besondere Narkosebetreuung.

9 16 17 DER WILLE DES PATIENTEN ALS OBERSTE LEITMAXIME WENN EIN MENSCH AUFGRUND EINER KÖRPERLICHEN ODER PSYCHISCHEN ERKRANKUNG UNERWARTET IN EINEN ZUSTAND VERSETZT WIRD, IN DEM ER NICHT MEHR IN DER LAGE IST, SEINEN EIGENEN WILLEN ZU ÄUSSERN, KANN DIE ENTSCHEI- DUNGSSITUATION FÜR DIE ANGEHÖRIGEN DRAMATISCHE ZÜGE ANNEHMEN. EINE FRÜHZEITIGE AUSEINANDERSETZUNG MIT DEM THEMA PATIENTENVERFÜGUNG UND VORSORGEVOLL- MACHT GARANTIERT DAHER NICHT NUR DEM ERKRANKTEN, DASS SEINEM WUNSCH ENTSPROCHEN WIRD, SONDERN ENT- LASTET AUCH SEINE VERWANDTEN VON ENTSCHEIDUNGEN, DIE LETZTLICH NUR DER BETROFFENE SELBST TREFFEN KANN. Während in der Patientenverfügung Fragen rund um die etwaige gesundheitliche Versorgung des Betroffenen zu klären sind, wird mit der Vorsorgevollmacht eine Person des Vertrauens ermächtigt, stellvertretend für den Vollmachtgeber zu entscheiden, falls dieser nicht mehr selber für seine Belange eintreten kann. Letzteres setzt ein unbedingtes und uneingeschränktes Vertrauen voraus, bei dem der Bevollmächtigte vollends über die Wünsche und Wertvorstellungen des Vollmachtgebers informiert sein sollte. Es empfiehlt sich daher, die Vorsorgevollmacht zusammen mit dieser Vertrauensperson aufzusetzen. Für die Patientenverfügung sollte man die fachliche Beratung eines Arztes in Anspruch nehmen, da hier gilt: je differenzierter desto besser. Treten nämlich mehrere Erkrankungen gleichzeitig auf, muss sich der zuständige Arzt im Zweifelsfall nicht mehr an die Anweisungen des Patienten halten. Sowohl für die Patientenverfügung als auch für die Vorsorgevollmacht ist es daher hilfreich, auf vorgefertigte Formulare zurückzugreifen im Internet finden sich viele dieser Vordrucke. Umfang und Qualität variieren allerdings enorm, berichtet Thomas Groll, Pfarrer und Seelsorger am EVK Münster und verweist in diesem Zusammenhang auf ein Formular des bayerischen Justizministeriums, welches auf der Homepage kostenlos heruntergeladen werden kann und neben den jeweiligen Formularen auch einen ausführlichen Informationsteil zum Thema gesetzliche Betreuung und Vorsorgevollmacht beinhaltet. Im EVK Münster liegen solche Formulare ebenfalls zur Mitnahme bereit. Aktuell wird für die VAELO-Kliniken ein sowohl übersichtliches als auch ausreichend differenziertes Formular erarbeitet, das in Kürze den Patienten ausgehändigt werden Thomas Groll Pfarrer und Krankenhausseelsorger

10 18 19 kann. Schon jetzt erhalten Patienten im EVK Münster, wenn sie es wünschen, durch Sozialdienst oder Seelsorge Unterstützung beim Ausfüllen ihrer Verfügung und/oder Vorsorgevollmacht. Wer eine Vorsorgevollmacht aufgesetzt hat, kann die Vertrauensperson im Bundesregister registrieren lassen, es ist jedoch nicht dringend erforderlich. Viel wichtiger ist es, dass die bevollmächtigte Person über eine Kopie der Vorsorgevollmacht sowie der Patientenverfügung verfügt, um bei einer Einweisung ins Krankenhaus die beiden Dokumente vorlegen zu können. Damit die Wünsche des Patienten umgesetzt werden können, reicht es nicht aus, wenn das Formular zu Hause in der Schublade liegt die darin enthaltenen Anweisungen müssen auch in die Krankenakte mit aufgenommen werden und dafür müssen dem Krankenhaus die jeweiligen Dokumente vorliegen. Erst dann sind die Ärzte verpflichtet, nach den Vorgaben des Patienten zu handeln, erläutert Herr Groll die Verfahrensanwendung im Krankenhaus. Für den Fall, dass keine Patientenverfügung vorliegt, muss im Gespräch zwischen den zuständigen Ärzten, den sonstigen behandelnden Berufsgruppen und den Angehörigen der sogenannte mutmaßliche Wille des Patienten ermittelt werden. Im Zweifels- oder Konfliktfall kann eine Ethische Fallbesprechung hilfreich sein für den weiteren therapeutischen Verlauf. Stand früher der ethische Wert der Fürsorge im Vordergrund, gilt seit 2009 der Wert der Autonomie, also die persönliche Entscheidung des Patienten als oberste Maxime. Daher sei es wichtig, sich möglichst früh über die eigenen Wertvorstellungen und Wünsche hinsichtlich der eigenen medizinischen Behandlung Gedanken zu machen und diese schriftlich festzuhalten. Eine Abänderung sowohl der Patientenverfügung als auch der Vorsorgevollmacht ist natürlich jederzeit möglich. Auch grundlegende Einstellungen können sich im Laufe des Lebens ändern. Daher ist es absolut ratsam hin und wieder die Dokumente hervorzuholen und zu prüfen, ob der eigene Wille sich eventuell in den letzten Jahren geändert hat, rät Pfarrer Groll. Besonders die Wahl der Ver- trauensperson sollte dem aktuellen Stand entsprechen, denn letztlich ist sie es, die im Zweifelsfall über lebensverlängernde Maßnahmen entscheiden muss eine Entscheidung, die unendlich schwerfallen kann und daher nur von jemandem getroffen werden sollte, der mit den Einstellungen und Wünschen des Patienten vollends vertraut ist. Je früher man sich also mit den eigenen Wertvorstellungen hinsichtlich der Patientenverfügung sowie Vorsorgevollmacht auseinandersetzt und diese auch schriftlich festhält, desto eindeutiger lassen sich Entscheidungen im Zweifelsfall im Sinne der eigenen Vorstellungen treffen auch wenn man diese in dem Augenblick nicht mehr äußern kann.

11 20 21 REHABILITATION MIT KONZEPT GEMEINSAMES NACHSORGEKONZEPT VON EVK MÜNSTER UND BARMER GEK GERADE WENN ES UM ÄLTERE PATIENTEN GEHT, IST DIE NACH- SORGE IMMER AUCH GLEICHZEITIG VORSORGE. MIT DER RICHTI- GEN UND INTENSIVEN REHABILITATION KÖNNEN SIE GESTÄRKT IN IHREN ALLTAG ZURÜCKFINDEN. DAS EVK MÜNSTER BIETET IN ZUSAMMENARBEIT MIT DER BARMER GEK DESHALB EIN NACH- SORGEKONZEPT FÜR GERIATRISCHE PATIENTEN AN. Unsere Patienten, die hier aufgrund einer internistischen Erkrankung oder Fraktur stationär behandelt wurden und dann keiner Krankenhausbehandlung mehr bedürfen, werden zwar entlassen, brauchen aber oft noch intensive physiotherapeutische Rehabilitationsmaßnahmen, erklärt Jens Börner. Er arbeitet am EVK Münster als Facharzt für Innere Medizin und Allgemeinmedizin mit der Zusatzbezeichnung Geriatrie. Der Weg führe diese Patienten in der Regel nach dem stationären Aufenthalt erst zu dem niedergelassenen Arzt, damit sie dann eine Überweisung für die geeignete Rehabilitationsmaßnahme wie Physiotherapie bekommen. Versicherte der Barmer GEK können diesen Schritt nun überspringen. Für diese Patienten können wir direkt die Therapieeinheiten beantragen, berichtet Jens Börner. Das heißt, wenn wir sehen, dass ein Patient in dieses Programm passt, er also intensive Physiotherapie als Nachsorgebehandlung benötigt und gleichzeitig bei der Barmer GEK versichert ist, übernehmen wir noch während des stationären Aufenthaltes die Organisation und Beantragung der Nachsorgebehandlung. 20 Therapieeinheiten werden den Patienten genehmigt. Diese finden dann zweimal pro Woche im EVK Münster im Institut für Physikalische Therapie und Rehabilitation statt. Ein großer Komfort ist hierbei für die Patienten, dass sie sogar vom Taxiunternehmen von zu Hause abgeholt, zur Therapieeinheit gebracht und nach einer Stunde auch wieder nach Haus chauffiert werden, so der Facharzt, so soll den Patienten die Nachsorge so einfach wie möglich gemacht werden. Ein besonderer Vorteil an diesem Konzept ist natürlich auch, dass die Therapeuten die Patienten auch schon während des stationären Aufenthaltes kennenlernen können. Nicht zuletzt durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit den Ärzten aller Fachrichtungen im Haus ist es so möglich, im Team eine optimale medizinische und physiotherapeutische Behandlung zu bieten. Für einen kleineren Teil der Patienten kann nach den ersten 20 Therapieeinheiten eine Fortsetzung der Nachsorge beantragt werden. Die Patienten, die bereits an dem Programm teilgenommen haben, waren durchweg sehr zufrieden mit dem Ablauf und der Behandlung, berichtet Jens Börner. Das Nachsorgekonzept wurde zwar ursprünglich für die physiotherapeutische Nachsorge entwickelt, in Einzelfällen konnten jedoch auch Logopädie und Ergotherapie genehmigt werden. Fragen zu dem Nachsorgekonzept beantwortet das Team des EVK Münster gern. Jens Börner Facharzt für Innere Medizin, Facharzt für Allgemeinmedizin, Zusatzbezeichnung Geriatrie und Rettungsmedizin

12 22 23 RICHTIG LECKER ESSEN AUF RÄDERN BIETET AUCH DIE IDEALE VERSORGUNG WÄHREND DER NACHSORGE DIABETIKER-MENÜ, LEICHTE VOLLKOST, MENÜS OHNE FLEISCH ODER CHOLESTERINREDUZIERT, BESONDERS KALORIENARM ODER GLUTEN- UND LAKTOSEFREI FÜR DIE PATIENTEN DES EVK MÜNSTER ERARBEITEN DIE DIÄTASSISTENTINNEN JEDE NOTWENDIGE SONDERKOSTFORM. ZUBEREITET WERDEN DIESE INDIVIDUELLEN MENÜS ANSCHLIESSEND IN DER KÜCHE DES HAUSES. UND DAS NATÜRLICH TÄGLICH FRISCH. Wer Hilfe braucht beim Bedienen der Mikrowelle oder beim Zerschneiden der Speisen, dem wird natürlich von dem Lieferanten geholfen, so Ralf Bosse. Langjährige Kunden zählen ebenso zu dem sehr zufriedenen Kundenstamm wie diejenigen, die nur einen befristeten Zeitraum den Service in Anspruch nehmen, weil sie beispielsweise im Rahmen der optimalen Nachsorge auch zu Hause die individuell abgestimmte Sonderkost benötigen. Hier findet die Beratung schon während des stationären Aufenthalts durch unsere Diätassistentinnen statt, erklärt der gastronomische Leiter. Durch unseren Service kann die richtige Verpflegung dann auch in den eigenen vier Wänden fortgesetzt werden. Für ärztlich verschriebene Sonderkostformen übernehmen übrigens die Krankenkassen die Kosten. Manche Krankenkassen mit Zusatzversicherungen übernehmen auch bei Pflegebedürftigen die Kosten für die Verpflegung durch den Lieferservice. Teilweise übernimmt auch das Sozialamt anteilig oder ganz die Kosten, berichtet Ralf Bosse. Aber auch für Angehörige, die während des Urlaubs sicher sein wollen, dass die pflegebedürftigen Familienmitglieder gut versorgt sind, ist der Lieferservice ein ideales Angebot. Und auch wer selbst durch Krankheit ausfällt, der kann sich mithilfe des Lieferservices Essen auf Rädern trotzdem sicher sein: die Lieben genießen jeden Tag eine schmackhafte Mahlzeit mit frischen Zutaten in ausgewogener Zusammensetzung. Aber nicht nur die Patienten, die stationär im EVK Münster behandelt werden, können dieses Menüangebot nutzen und genießen. Denn mit dem Serviceangebot der WIVO (Wirtschafts- und Versorgungsdienst GmbH) Essen auf Rädern kann sich jeder die kulinarische Versorgung ob Sonderkost, Vollkost oder vegetarische Kost auch für zu Hause bestellen. Morgens bis neun Uhr ist die Bestellung noch telefonisch möglich, auch für Neukunden, dann gibt es von uns die Speisen am selben Tag mittags geliefert, erklärt Ralf Bosse, der gastronomische Leiter der WIVO. Heiß, in Einwegschalen verpackt, die auch für die Mikrowelle geeignet sind und mit einer Siegelfolie verschweißt, kommt dann das gewünschte Menü bei dem Kunden pünktlich an. Ralf Bosse Leitender Gastronom, WIVO Wirtschafts- und Versorgungsdienst GmbH Kontakt der WIVO Die umfassende Beratung in Ernährungsfragen ist ein kostenloser Service für die Kunden der WIVO. Diätberatung Telefon: 0251 / (vormittags) WIVO Wirtschafts- und Versorgungsdienst GmbH Werler Straße Hamm

13 24 25 Regine Ellmer Pfarrerin UNSERE LEBENSKRAFT IST GRÜN Das mag man glauben, wenn wir das immer üppiger werdende Grün des Sommers erfahren. Grün tut unserem Auge und unserer Seele gut. Lebendiges Grün gibt uns neue Kraft. Die Natur beschenkt uns durch ihr sattes Grün mit wertvollem Sauerstoff und wir dürfen aufatmen. In den letzten Tagen fiel mir ein Buch über Hildegard von Bingen in die Hände. Die große Mystikerin war von dieser Grünkraft in der Schöpfung begeistert. Für sie war es die Kraft, die nicht nur in Gottes guter Natur anwesend ist, sondern auch in uns Menschen, als Geschöpfe Gottes. Eine Kraft, die alles, was Gott geschaffen hat, untereinander verbindet und unerschöpfliche Lebendigkeit hervorbringt. Aber gerade unsere Erschöpfung macht uns immer wieder zu schaffen. Kraftlosigkeit und Mattheit machen sich breit. Überlastung ist eine unserer häufigsten Anfechtungen. Was ist passiert? Nach Hildegard ist es ein Zeichen, dass wir uns nicht mehr mit unserer göttlichen Quelle verbinden. Sobald wir beginnen Gott zu imitieren und alles selbst bestreiten wollen, erschöpfen wir uns. Dabei ist alles Notwendige vorhanden, um mit uns und der Natur wieder ins Reine zu kommen. Es braucht nur ein bisschen Achtsamkeit: Die Natur wieder schätzen und begreifen, dass sie mit all ihren Elementen und Kräften auch in uns steckt. Auf einen angemessen Rhythmus von Schlaf und aktiven Zeiten achten; auf unsere innere Stimme horchen und uns leiten lassen sie nicht vorschnell überstimmen eben, uns selbst und die Natur wieder ernst nehmen und ein gutes Maß finden für den Leib, die Seele und den Geist. Was sollte Gott von uns haben, wenn wir uns verausgaben, ohne uns stets nachfüllen zu lassen. Kommen Sie in dieser schönen Sommerzeit in der Natur nach Hause machen Sie einen Spaziergang und erfahren Sie, dass Gott Ihnen in allem, was er geschaffen hat Kraft anbietet und Sie unterstützen will. Hören Sie auf Dingen nachzujagen, die Sie nur ausbeuten und hungrig zurücklassen, statt Sie satt zu machen. Und lassen Sie sich überraschen wie viel Genussfähigkeit und Wohlgefühl in Ihnen stecken kann. Denn laut Hildegard: Und so gibt es kein Geschöpf, dass nicht irgendein Strahlen hätte.

14 26 27 HEILIGE KRÄUTER DIE KLOSTERMEDIZIN UND IHRE HEUTIGE BEDEUTUNG DIE URSPRÜNGE UNSERER HEUTIGEN, MODERNEN MEDIZIN BEGANNEN SCHON FRÜH. DENN SCHON IN DER FRÜHEN KLOSTERGESCHICHTE ETWA UM 529 WURDE MEDIZIN- GESCHICHTE GESCHRIEBEN: DIE SORGE FÜR DIE KRANKEN SOLL ÜBER ALLEM STEHEN. MAN SOLL IHNEN DIENEN, ALS WÄREN SIE WIRKLICH CHRISTUS. HIELT BENEDIKT VON NURSIA, DER GRÜN- DER DES BENEDIKTINERORDENS, IN SEINER ORDENSREGEL FEST. Revolutionär an der Vorgabe des Ordensbruders war, dass nicht nur den Anhängern des eigenen Ordens geholfen werden sollte, sondern allen Menschen, die um Hilfe baten. Brüder und Schwestern des Ordens wurden deshalb zum Heilen ausgebildet. Die Ordensleute übernahmen demnach die medizinische Versorgung der Bürger, sie studierten die antike Heilkunde und forschten. So entstand die Klostermedizin. Karl der Große förderte die Klostermedizin, indem er Ländereien an Ordensleute verschenkte und befahl, weitere Klöster zu gründen, die sich verpflichten mussten, einen Klostergarten anzulegen. So vertieften die Mönche immer mehr ihr Wissen über die klostereigenen Gärten und die Heilkräuter, die sie darin züchteten. Innerhalb der Klöster gaben sie ihr Wissen weiter. Der sogenannte St. Galler Klosterplan schuf später ( ) die ideale Klostergartenanlage. Hier wurde für jede Heilpflanze ein eigenes Beet angelegt, um deren Reinheit zu wahren. Zu den Heilpflanzen gehörten unter anderem Salbei, Wermut, Fenchel, Schlafmohn, Liebstöckel, Kerbel, Flohkraut, Betonie, Rettich und Minze. Der Klosterplan wurde in der Stiftsbibliothek St. Gallen auf fünf zusammengenähten, handbeschriebenen Pergamentstücken festgehalten und aufbewahrt. Die Aufzeichnung des idealen Klostergartens diente fortan vielen Klöstern als Modell für die Heilkräutergärten. In ganz Europa entstanden neue Klöster. Alle mit der gleichen Struktur, dem St. Gallener Klosterplan nachempfunden. So gab es in allen Klöstern eine Krankenabteilung, ein Arzthaus, einen Kräutergarten und einen Lagerraum für die Kräuter. Da unter Karl dem Großen besonders die Königsklöster in Reichenau, Fulda und Lorsch bedeutend unterstützt wurden, entstand so auch im Kloster Lorsch am Rhein eines der wichtigsten medizinischen Bücher des Mittelalters: das Lorscher Arzneibuch. Das Buch, das heute 1200 Jahre alt ist, aus 75 Kalbshaut-Pergamentblättern besteht

15 28 29 SOMMERRÄTSEL polit. Interessenvertretung Notizbuch eine Schlafphase (Abk.) Trostlosigkeit gefährliches Tier und so weiter (latein. Abk.) niederl. Adelsprädikat englisch: Zelt asiat. Staatenverbund (Abk.) Sohn Isaaks (A.T.) Handwerksberuf Haustier in Südeuropa und rund 480 Rezepte für Pillen, Zäpfchen, Pflaster und Salben enthält, zählt seit 2013 zum UNESCO-Weltdokumentenerbe Lange wurden die Geheimnisse der Heilkräuter von den Mönchen in ihren Bibliotheken gut gehütet. Zwischen dem 10. und dem 13. Jahrhundert erlebte die Klostermedizin ihren Höhepunkt. Im 11. Jahrhundert verfasste der Mönch Odo de Meung den Macer foridus, der ein anerkanntes Standardwerk zur Kräuterheilkunde bildete. Im 12. Jahrhundert schrieb Hildegard von Bingen ihre Werke Physica und Causae et Curae. Bis heute werden sie im Bereich der Naturheilkunde verwendet. Erst die Erfindung des Buchdrucks im 15. Jahrhundert öffnete den Weg für die weitere Verbreitung der gewonnenen Kenntnisse. Die Klostermedizin, die Lehre von Heilkräutern und Arzneipflanzen wurde ab diesem Zeitpunkt ebenso vom Adel und den Rittern weitergeführt. Es entstanden Bauerngärten, Pfarr- und Apothekergärten. Das Wissen der Mönche über ihre Kräuter und deren heilsame Wirkung ebnete so über die Jahrhunderte den Weg von der medizinischen Grundversorgung zur Entwicklung der heutigen Schulmedizin. deutsche Vorsilbe fünfzig Prozent Mensch um die Zwanzig analog, entsprechend Strom durch Maribor (Slowen.) Mailänder Opernhaus geschlossener Hausvorbau Holzblasinstrument Zahlungsart Grundstoff geländegängiges Motorrad Fremdenverkehr japanischer Kaisertitel 8 Polizeiposten Himmelsfärbung 2 Vorname Reagens Balkonpflanze französisch: Straße 3 großer kasachischer See Materialverlust am Reifen auf etwas hinweisend Verschiedenes österr. Psychologe 1939 kaputt (ugs.) 5 Abk.: Mister Hauptstadt von Baschkirien englischer Männername afrikanische Kuhantilope besitzanzeigendes Fürwort musik.: flink dt. Naturheilpraktiker Schiff der griechischen Sage lateinisch: von selbst Fiskus gefrorener Niederschlag Kohlenhydrat der Pflanzen englischer Artikel Edelgas pazifische Inselwelt Schmerzlaut Abschnitt Lebensgefährte Forschungseinrichtung 4 Besitz (... und Gut) Teil eines Körperorgans Doppelgewebe Tapferkeit eine Spielfeldbegrenzung englisch: benutzen 9 Beweis der Abwesenheit feine Gewebeart weibl. Borstentier Fremdwortteil: gegen 1. gewählter Reichspräsident Angeh. eines german. Stamms engl. Männerkurzname Staat in Nahost Dialekt wütend (ugs.) 1 indischer Bundesstaat eindrucksvoll Hauptstadt Jemens 12 Faultier französisch: Schlüssel 10 Vorname Eulenspiegels Außenorgan ein Kunstleder höchste einstellige Zahl Wundstarrkrampf Seelenschmerz, Kummer englisch: Huhn Mittelmeeranrainer verwesender Tierkörper Mutter der Nibelungenkönige Höhenzug bei Braunschweig Halbton unter G Lehrer Samuels das Universum Bankansturm lateinisch: ich 7 Haustier Opernlied Abendmahlfeier Stimmzettelbehälter 11 Wohnungsflur durchdachte Vorbereitung 6 engl. Fürwort: es kostbares Mineral Fremdwortteil: neu raetselstunde.com

16 30 VORSCHAU DIE NÄCHSTE AUSGABE IHRER SPRECHSTUNDE ERSCHEINT IM SPÄTHERBST 2014 DER ALTE MENSCH ANFORDERUNGEN AN DIE MODERNE MEDIZIN Wir alle werden älter. Was wie eine Drohung klingt, ist am Ende dann nur eine nüchterne, statistische Betrachtung, die den Krankenhausalltag massiv mitbestimmt. Auch unsere Häuser haben sich in den vergangenen Jahren selbstverständlich intensiv mit dem demografischen Wandel befasst, sind darauf vorbereitet, dass der durchschnittliche Patient immer älter wird. Doch was heißt das genau? Was erwartet Menschen, die plötzlich ihre gewohnte Umgebung verlassen müssen, eintauchen in eine Krankenhauswelt, die ihnen gänzlich fremd ist? Und ab wann gilt ein Mensch überhaupt als alt, welche Gesundheitsrisiken trägt er in sich, wie hält man sich am besten fit, um den Alterungsprozess möglichst lange herauszuschieben? All diese Fragen rund um den betagten Patienten beantworten wir in unserer kommenden Ausgabe der Sprechstunde, die im Spätherbst erscheinen wird. IMPRESSUM Herausgeber: Valeo-Kliniken GmbH Standort Hamm Werler Straße Hamm Standort Lippstadt Wiedenbrücker Str Lippstadt Konzept, Redaktion, Fotografie, Text und Design: HOCH5 GmbH & Co. KG, Bünde, Tobias Heyer, Florian Jorzick, Anna Lechner, Anne Lüneburg, Katharina Lütgert, Philipp Quest, Carmen Wolf, Sören Wolf Druck: Gebrüder Wilke GmbH Druckerei und Verlag Oberallener Weg Hamm Anzeigenverwaltung: Gebrüder Wilke GmbH Druckerei und Verlag Christiane Lütkefels Oberallener Weg Hamm Telefon: Es gelten die allgemeinen Anzeigentarife vom ISSN

17 Evangelisches Krankenhaus Johannisstift Münster ggmbh Wichernstraße Münster Tel.: Fax: Autobahn A1 Friesenring Nordplatz Wienburgstraße Einfahrt Tiefgarage Wichernstraße Gesundheitszentrum P Cheruskerring Kerßenbrockstraße Umgehungsstraße, Autobahn A43 Kanalstraße Innenstadt Nordstraße Coerdestraße Zentrale Notaufnahme Eingang EVK Münster Kettelerstraße Wermelingstraße Kettelerstraße Kanalstraße Zuhornstraße

Dr.rer.nat. Aleksandra Heitland

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