International? Bauausstellung? FrankfurtRheinMain? >AnStadt< Büro für regionale Entwicklungen. Sachstand und Potentiale eines chancenreichen Projektes

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1 International? Bauausstellung? FrankfurtRheinMain? Sachstand und Potentiale eines chancenreichen Projektes Jens Scheller

2 Herausforderungen des 21. Jahrhunderts für die Region Frankfurt/Rhein-Main Klimawandel Partizipation zersplitterte Zuständigkeiten Arbeitslosigkeit Leere Öffentliche Kassen Image Verödung der Innenstädte Wissensgesellschaft Demografie Freiraumansprüche Umbau Alterung Landwirtschaft Soziale Integration Migration Polarisierung Globale Vernetzung Infrastrukturkosten 24-Stunden- Europa Gesellschaft Verkehrsbewältigung 2

3 Interkommunale Konkurrenz: alte und neue Spielfelder Kampf um die Ansiedlung von Betrieben die Gewinnung solventer Neubürgerinnen und bürger sowie kreativer Köpfe die Auslastung von Infrastruktur: Schulen, Krankenhäuser etc. einen Kaufkraftzufluss im Einzelhandel die Verbesserung/Bewahrung der Umweltbedingungen 3

4 Rhein-Main: als Region Fiktion 4

5 Regionale Rettungsprojekte Olympiabewerbung Frankfurt Rhein-Main Kulturhauptstadt Frankfurt Rhein-Main Regionale bzw. Metropolitana Jetzt aber! die IBA FrankfurtRheinMain. 5

6 Vergangene und aktuelle Internationale Bauausstellungen IBA Berlin Stadtteile West-Berlins IBA Emscher Park Region Emscher IBA See Region Lausitz IBA Stadtumbau Land Sachsen-Anhalt IBA Hamburg Stadtteile Hamburgs IBA Basel Region Basel 6

7 die Themen Berlin Emscher Park Lausitz Sachsen-Anhalt Hamburg Basel Rekonstruktion + Stadterneuerung Umbau einer Industrieregion Umbau einer Tagebauregion Schrumpfende Stadt, Stadtumbau Sprung über die Elbe Trinationale Regionalentwicklung 7

8 und Handlungsfelder Berlin Emscher Lausitz Wohnungs- und Städtebau Landschaft, Arbeiten, Wohnen, Kultur Landschaft, Industriedenkmäler Sachsen-Anhalt Rückbaukonzepte Hamburg Basel Kosmopolis, Metrozonen, Klimawandel Baukultur, Mobilität, Landschaft, Wissen 8

9 Europäische Metropolen Berlin Paris Abb.: Jourdan

10 Grüngürtel, Regionalpark, Naturparks Abb.: Jourdan

11 Abb.: Jourdan

12 Leitidee Internationalität FrankfurtRheinMain ist eine internationale Region: Tradition internationaler Verbindungen Bevölkerung internationaler Prägung und vielfältigen Mischung International vernetzte Infrastruktur Beiträge von Kommunen, Land, Zivilgesellschaft und Wirtschaft: Wie leben wir die Internationalität im Alltag? Wie wird Internationalität auch im räumlichen Bezug zur Region gestaltet? Wie wird das Spannungsfeld von lokal und global erlebbar gemacht? 12

13 Chancen und Herausforderungen der Leitidee Internationalität Ankopplungsmöglichkeiten: neue Schulkonzepte, Bildungsinhalte, Zentren des Wissentransfers, internationale Warenströme, Wanderungsbewegungen, kultureller Austausch und Kulturproduktion, Mobilität, Städtebau, Architektur, Landschaftsentwicklung, Soziales. Verständigungs- und Reflexionsprozess: Die Definition von Inhalten und Projekten bietet der Region eine Plattform für die Reflexion über sich selbst. Die Region kann sich zugleich am globalen Kontext messen. Die Leitidee ist noch kein Thema: Als Thema einer Bauausstellung muss eine griffige, klare, leichter mit Assoziationen aufladbare Formulierung gefunden werden. 13

14 Anforderungen an alle Handlungsfelder und Projekte Klimaschutz: Bauvorhaben werden energieeffizient und flächensparend ausgeführt (die internationale Verantwortung der Region verlangt visionäre Beiträge) Demografie: Effekte des demographischen Wandels werden beachtet (d.h. Multifunktionalität, Anpassbarkeit, Nutzbarkeit für unterschiedliche Lebenssituationen) Baukultur: Architektur und Städtebau werden in hoher gestalterischer Qualität realisiert

15 Auswahl und Qualifizierung von Projekten (1) Kein Proporz - Projekte müssen die ganze Region überzeugen. (2) Jedes lokal verortete Projekt muss regionale Bedeutung haben (3) Die Projekte müssen die Kooperation in der Region befördern 15

16 Beispiele für Projektideen zukünftiges urbanes Wohnen und Arbeiten mit öffentlichem Raum für Begegnungsmöglichkeiten und Kommunikation der internationalen Bewohner und Arbeitenden. Wissensräume (Think places): innovative Schulbauten, kultursensible Kitabauten, innovative Kinder- und Familienzentren, Bildungseinrichtungen vernetzen mehrsprachige Schulbildung mit internationalen Lehrkräften nicht nur in Elite- oder Problemschulen. Landschaft als Ort der internationalen Begegnung gestalten. Eine neue Kultur urbaner Gärten für Versorgung und als Integrationsplattform der Kulturen. 16

17 IBA FrankfurtRheinMain: Andere Baustellen Wirtschafts- Initative Frankfurt/ RheinMain Regionalpark RheinMain GmbH Projekt Themenwelten Ewiger Drehpunkt Wachsende Schönheit Offene Denkmaschine Ausbau Routennetz Regionalpark-Ring Geheime Gärten Exekutivkommittee Arthesia AG Route der Industriekultur Stadt Frankfurt u.a. Projekt Frankfurt für Alle : Frankfurt für Unternehmen und Institutionen Frankfurt für die Umwelt Frankfurt für die Region Frankfurt für Frankfurter Frankfurt für Weltbürger Albert Speer & Partner Kulturfonds kulturelle Großereignisse mit nationaler und internationaler Bedeutung 17

18 Money matters Geschäftsstelle: Drittelfinanzierung Kommunen, Land, Wirtschaft (ca. 25 Mio ) Projektkosten (private und öffentliche Investitionen) Fördermittel (EU, Bund, Land) Qualifizierungsmittel (Kostenteilung strittig) Regionalwirtschaftliche Effekte: Bauvolumen in um den Faktor 8,3 größer als die eingesetzten Fördermittel Deutliche Haushaltsentlastungen zu erwarten 18

19 IBA FrankfurtRheinMain: nächste Schritte Landtag: Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft, Verkehr und Energie am 25. Juni Debatte um Folgeauftrag an die Lenkungsgruppe: Weitere Kommunalkonferenz Investorenkonferenz Ziel: Klärung von Finanzierungsfragen, Bericht bis Oktober

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