IMMOBILIENMARKT DEUTSCHLAND

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "IMMOBILIENMARKT DEUTSCHLAND 2014 2015"

Transkript

1 IMMOBILIENMARKT DEUTSCHLAND 1 15 EINE FACHTHEMENREIHE DER DG HYP HANDEL, BÜRO UND WOHNEN: GUTE AUSSICHTEN NACHLASSENDE DYNAMIK OKTOBER 1

2

3 Immobilienmarkt Deutschland 1 15 Inhalt Vorwort Summary 3 Wirtschaftliche Lage in Deutschland 5 Deutschlands Metropolen The place to be Handelsimmobilien Büroimmobilien 3 Wohnimmobilien 35 Prognosewerte im Überblick 39 Impressum Disclaimer Anschriften der DG HYP 1 1

4 Immobilienmarkt Deutschland 1 15 Vorwort Als gewerbliche Immobilienbank untersuchen wir regelmäßig die Märkte, in denen wir aktiv sind, um unsere Geschäftsbereiche und das Risikomanagement bei Kreditentscheidungen zu unterstützen. Die Ergebnisse der Analysen veröffentlichen wir in gewerblichen Immobilienmarktberichten. Diese richten sich an Investoren sowie unsere Partner in der genossenschaftlichen FinanzGruppe, die Volksbanken und Raiffeisenbanken, mit denen wir in den einzelnen Regionen gemeinsam Finanzierungen durchführen. Mit der vorliegenden Studie setzen wir unsere Reihe zum Immobilienmarkt Deutschland fort, die turnusmäßig im Herbst erscheint. Der Research-Bericht beschäftigt sich mit den Entwicklungen auf den Handels-, Büro- und Wohnimmobilienmärkten für 1 und gibt einen Ausblick auf das Jahr 15. An den sieben in der Studie betrachteten Top-Standorten Hamburg, Berlin, Düsseldorf, Köln, Frankfurt, Stuttgart und München profitiert der Immobilienmarkt in den Segmenten Einzelhandel, Büro und Wohnen von einer anhaltenden Nachfrage von Investoren. Gleichwohl dürfte die Dynamik infolge des bereits erreichten hohen Niveaus leicht nachlassen. Aufgrund des guten Konsumklimas und steigenden Umsätzen setzt sich der Aufwärtstrend der Spitzenmiete in sehr guten Einzelhandelslagen in den deutschen Metropolen weiter fort. Die Entwicklung wird von der kontinuierlichen Nachfrage nach hochwertigen Verkaufsflächen getragen. Auch auf dem Büromarkt sind die Aussichten positiv. Der angezogene Büroflächenneubau dürfte allerdings für eine Angebotsausweitung sorgen und damit zu einem leicht verlangsamten Anstieg der Spitzenmiete führen. Entsprechend sind die Aussichten für den Wohnungsmarkt, obwohl die Marktsituation angespannt bleibt. Grund dafür sind die spürbar gestiegenen Wohnungsnebenkosten, die die Mieter zusätzlich belasten. Hinzu kommt die attraktive Alternative Wohnungskauf infolge niedriger Zinsen. Der für 1 erwartete Mietanstieg dürfte insofern etwas verhaltener ausfallen. Der Immobilienmarktbericht Deutschland liegt auch in der englischen Übersetzung vor. Alle bislang veröffentlichten Marktberichte der DG HYP stehen Ihnen im Internet unter zum Download zur Verfügung oder können bei uns angefordert werden. Deutsche Genossenschafts-Hypothekenbank AG Oktober 1

5 Immobilienmarkt Deutschland 1 15 SUMMARY» Die Märkte für Gewerbeimmobilien an den sieben deutschen Top-Standorten das sind Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln, München und Stuttgart haben sich in den vergangenen zwei Jahren sehr erfreulich entwickelt. Die Mieten der in dieser Studie betrachteten Marktsegmente Büro, Einzelhandel und Wohnen zogen kräftig an. Und das bei einem gesamtwirtschaftlichen Wachstum, das nur knapp oberhalb der Nulllinie lag.» Die Gründe für die anhaltend gute Nachfrage nach Büros, Verkaufsflächen und Wohnungen sind vielfältig: Der Urbanisierungstrend zieht die Menschen in die Städte. Der Einzelhandel, aber auch viele Unternehmen aus anderen Branchen folgen den potenziellen Kunden und den gesuchten Fachkräften. Aber auch der robuste Arbeitsmarkt, steigende Löhne, ein gutes Konsumklima und die Aussicht, dass Deutschland als europäische Konjunkturlokomotive wieder kräftig Fahrt aufnimmt, haben sich nachfragefördernd ausgewirkt.» Bis zum Sommer dieses Jahres sah es auch danach aus, dass die deutsche Wirtschaftsleistung 1 und 15 wieder kräftig wächst. Doch vor allem geopolitische Risiken wie die Ukraine-Krise sorgen aktuell für Gegenwind, die Wachstumserwartung hat sich dadurch fast halbiert.» Damit büßt die gewerbliche Immobiliennachfrage einen Teil ihres Rückenwindes ein. Ohnehin wirken sich die spürbar gestiegenen und zum Teil hohen Mieten dämpfend aus. Hinzu kommt noch ein steigendes Flächenangebot, weil im prosperierenden Marktumfeld wieder mehr Neubauprojekte angeschoben wurden. Unter dem Strich sind die Aussichten aber durchaus positiv; die aufwärtsgerichteten Marktkräfte sind noch intakt. Damit dürften die Mieten insgesamt weiter anziehen, wenn auch mit einem etwas gemäßigterem Tempo. PROGNOSE FÜR HANDELSIMMOBILIEN Veränderung Miete in % ggü. Vorjahr Miete Top-Lage in Euro pro m² 13 1e 15e 13 1e 15e Berlin 1,5, 1, Düsseldorf 9,1 1,3 1, 3 7 Frankfurt 5,7 1,1 1, 3 Hamburg,1 1,9 1,9 5 7 Köln,1 1,3 1, 3 München 3,3 1, 1, Stuttgart,,, Top-Standorte Durchschnitt 7,,9 1, 7 7 Quelle: BulwienGesa, Feri, Prognose DZ BANK Research» Der lange Zeit stagnierende Einzelhandelsumsatz legt zu, das Konsumklima ist trotz des jüngsten Rückschlags gut und das Shopping in den Einkaufsmeilen der Metropolen und den innerstädtischen Einkaufszentren steht bei den Verbrauchern hoch im Kurs. Außerdem steigt die Zahl konsumfreudiger Besucher aus dem Ausland. Zudem lockt die solide wirtschaftliche Lage internationale Filialisten nach Deutschland, die dann fast immer einen Top-Standort wählen.» Entsprechend groß ist die Nachfrage nach erstklassigen Verkaufsflächen. Diese legen durch Projektentwicklungen zwar fast überall zu, das Angebot ist aber dennoch nicht ausreichend. Allerdings zeichnet sich ab, dass die Bereitschaft Einzelhandel: Shopping in der City liegt im Trend 3

6 Immobilienmarkt Deutschland 1 15 der Mieter sinkt, noch höhere Spitzenmieten zu akzeptieren. Diese haben sich innerhalb von zehn Jahren um mehr als Prozent auf im Durchschnitt fast 7 Euro je Quadratmeter verteuert. Verschlechterte wirtschaftliche Aussichten könnten zudem zu einem vorsichtigeren Agieren führen. Somit erwarten wir für 1 und 15 nur noch ein leichtes Plus bei der Spitzenmiete. PROGNOSE FÜR BÜROIMMOBILIEN Veränderung Miete in % ggü. Vorjahr Leerstandsquote in % 13 1e 15e 13 1e 15e Berlin,3, 1,3, 7, 7,7 Düsseldorf,, 1, 1, 1,9 11, Frankfurt,1, 1, 1,5 1,3 1,3 Hamburg, 1,3 1, 7, 7, 7,3 Köln,9 1, 1, 7,5 7, 7, München 5,, 1,5,,, Stuttgart -1,1,7 1, 5,,9,7 Top-Standorte Durchschnitt 3,, 1,5,,,1 Quelle: BulwienGesa, Feri, Prognose DZ BANK Research» Die gute Entwicklung der Beschäftigtenzahlen unterstützt die hohe Nachfrage nach erstklassigen Büroflächen in den Metropolen. Zugleich wurden durch die zurückliegende Wirtschaftskrise kaum noch neue Projekte begonnen. Dadurch hat sich das verfügbare Flächenangebot zunehmend verknappt. Die Spitzenmiete konnte spürbar zulegen, der Leerstand ging kräftig zurück.» Im weiteren Verlauf dieses Jahres dürfte die Dynamik aber an Schwung einbüßen. Zum einen kommen nun wieder mehr Büroflächen auf den Markt, zum anderen haben sich die wirtschaftlichen Aussichten eingetrübt. Deshalb dürfte sich in diesem und dem nächsten Jahr der Anstieg der Spitzenmiete verlangsamen. PROGNOSE FÜR WOHNIMMOBILIEN Miete Erstbezug Durchschnitt in % ggü. Vorjahr Miete Erstbezug Durchschnitt in Euro pro m² 13 1e 15e 13 1e 15e Berlin, 3,7 1, 1, 11, 11, Düsseldorf,,5 1, 1, 1,3 1,5 Frankfurt 5,,,3 1, 13, 13,3 Hamburg,,3 1,5 13, 13,3 13,5 Köln 1, 1, 1, 11, 11, 11, München 3,7 5,, 1, 1,7 15, Stuttgart,9 1,9 1, 1, 11, 11, Top-Standorte Durchschnitt,3 3,1 1, 11,9 1,3 1,5 Büro: Gute Beschäftigungslage sorgt für eine hohe Nachfrage Wohnen: Wohnraum in den Metropolen ist Mangelware, die Märkte bleiben angespannt Quelle: BulwienGesa, Feri, Prognose DZ BANK Research» Die Wohnungsmärkte der Top-Standorte bleiben angespannt: Es wird zwar mehr gebaut, aber nicht genug, um dem kräftigen Einwohnerzuwachs in den Metropolen gerecht zu werden. Zudem hat sich in den letzten Jahren eine erhebliche Angebotslücke aufgebaut. Dennoch dürfte sich der Mietanstieg weiter verlangsamen. Diese Entwicklung ist bereits seit 13 zu beobachten. Schließlich werden die Mieter durch spürbar gestiegene Wohnungsnebenkosten noch zusätzlich belastet. Budgetrestriktionen der Haushalte dürften Ausweichreaktionen auf günstigere Stadtteile oder das Umland fördern. Der Wohnungskauf ist durch die niedrigen Zinsen weiterhin oft eine attraktive Alternative zur Miete.

7 Immobilienmarkt Deutschland 1 15 WIRTSCHAFTLICHE LAGE IN DEUTSCHLAND KONJUNKTURPROGNOSE DEUTSCHLAND in % ggü. Vorjahr Bruttoinlandsprodukt,,1 1,5 1,3 Privater Konsum,,9 1, 1, Staatskonsum 1,, 1, 1,3 Anlageinvestitionen -,1 -,9 5,3,3 Ausfuhren 3,,9 5,1,7 Einfuhren 1, 1,5,7 7,3 Inflationsrate (HVPI),1 1,,9 1,9 Arbeitslosenquote (in %),,9,7,7 Budgetsaldo (in % des BIP),1, -, -,1 Quelle: DZ BANK Research Nach dem überaus guten Verlauf der deutschen Konjunktur zu Jahresbeginn schrumpfte die Wirtschaft im zweiten Quartal leicht um, Prozent. Sowohl der Außenhandel als auch die Investitionen sorgten für diese Entwicklung. Das gute Wetter im ersten Quartal hatte dazu geführt, dass ein Teil der eigentlich für das zweite Quartal geplanten Bauinvestitionen vorgezogen wurden. Außerdem konnte sich die exportorientierte deutsche Industrie nicht ganz den Auswirkungen der Ukraine-Krise entziehen. Deutsche Wirtschaft schrumpfte im. Quartal um, Prozent Ein leichter Anstieg des Konsums verhinderte ein noch schwächeres Ergebnis. Sowohl der Staat als auch die privaten Haushalte haben ihre Konsumausgaben weiter gesteigert. Der Konsum wurde damit seiner Rolle als stabilisierender Faktor der deutschen Wirtschaft einmal mehr gerecht. Die Konjunktur wird sich im zweiten Halbjahr wieder leicht beleben. Dennoch dürfte 1 nur ein Wachstum von 1,5 Prozent erzielt werden. Im kommenden Jahr wird sich die Wachstumsdynamik sogar noch etwas abschwächen. Die Konsumausgaben entwickeln sich zwar robust. Die außenwirtschaftlichen Belastungen werden aber ein besseres Ergebnis verhindern. Robuste Inlandsnachfrage stützt Wachstum 1 und 15 BIP-WACHSTUM GGÜ. VORJAHR IN PROZENT - Deutschland - Eurozone e Quelle: DZ BANK ARBEITSLOSENQUOTE IN PROZENT Deutschland Eurozone e Quelle: DZ BANK 5

8 Immobilienmarkt Deutschland 1 15 DEUTSCHLANDS METROPOLEN THE PLACE TO BE Eine der globalen Entwicklungen, die die Trendforscher für die Zukunft ausgemacht haben, ist die Urbanisierung. Auch in Deutschland lässt sich die Renaissance der Städte vielerorts beobachten. Dabei ist es noch gar nicht so lange her, dass die Verödung der Innenstädte thematisiert wurde. Wer es sich leisten konnte, kaufte ein Eigenheim im Grünen. Eingekauft wurde gerne in den neuen großzügigen Shopping-Centern, die vor den Toren der Städte entstanden. In der City selber war nach Büroschluss nicht mehr viel los. Ausgestorbene Städte werden heute allenfalls mit Abwanderungsregionen in Verbindung gebracht. Die Landflucht hat in vielen strukturschwachen Regionen nicht nur in Ostdeutschland schon deutliche Spuren hinterlassen: Überalterung, weil die Jungen wegziehen, Häuser finden keine Käufer, Kindergärten und Schulen schließen. Ein Beispiel ist der Werra-Meißner-Kreis in Nordhessen, der in der zurückliegenden Dekade pro Jahr fast 1 Prozent seiner Bevölkerung verloren hat. Städte liegen im Trend: Sie sind die Profiteure der Landflucht Viele Großstädte werden dagegen geradezu überrannt. An allen Top-Standorten ist die Einwohnerzahl in den zurückliegenden Jahren kräftig gestiegen. Wer es sich heute leisten kann, zieht in die Stadtteile, die IN sind. Oft sind es ehemals alternativ angehauchte Wohngebiete, wo man noch vor wenigen Jahren für wenig Geld im Altbau wohnen konnte: Etwa am Prenzlauer Berg in Berlin, im Schanzenviertel in Hamburg oder in Bockenheim in Frankfurt. Deshalb wird in den Kiezen immer wieder protestiert, weil sich die alteingesessenen Anwohner Stichwort Gentrifizierung vertrieben fühlen. Sie können die hohen Mieten und Kaufpreise oft nicht zahlen, die von der Nachfrage der einkommensstarken neuen Viertel- Bewohner nach oben getrieben wurden. Wem gehört die Stadt? TOP-STANDORTE: EINWOHNERZAHL WÄCHST KONTINUIERLICH 1% 9% % % 5% 5% 5% Düsseldorf Stuttgart Frankfurt Köln München Hamburg Berlin Einwohnerzahl in Tausend Zuwachs von 3 bis 13 Quelle: Feri, eigene Berechnungen UND HÄNGT DABEI DEN REST DES LANDES AB 1993= Top-7 Deutschland Quelle: Feri, eigene Berechnungen Nun ist es nicht so, dass die Deutschen nicht mehr im eigenen Haus oder in der grünen Idylle wohnen wollen. Das zeigt der große Erfolg vieler Zeitschriften rund um das Thema Landleben. Wenn aber die Auswahl einer Immobilie konkret wird, überwiegen die Vorteile der Stadt. Und so sorgen die, die auf jeden Fall in der Stadt wohnen wollen und die, für die dort die Vorteile überwiegen, für die anhaltend hohe Nachfrage nach Wohnungen und Häusern in den Ballungsräumen. Und viele, die in Romantische Vorstellungen über das Landleben bestehen nicht den Praxistest

9 Immobilienmarkt Deutschland 1 15 jungen Jahren in die Stadt gezogen sind, bleiben dort anders als noch vor wenigen Jahren auch nach der Familiengründung. Die Gründe, die für das Leben in den Städten sprechen, sind vielfältig. Beispiele sind die gute öffentliche Infrastruktur, reichlich Einkaufsmöglichkeiten und ein umfassendes kulturelles Angebot, ein ausgeprägtes Arbeitsmarktangebot, verbunden mit einem kurzen Weg zur Arbeit oder eine bessere ärztliche Versorgung. Dazu kommt oft ein größeres Angebot in der Kinderbetreuung und die Vielfalt verschiedener Schultypen und Privatschulen, was angesichts der hohen Bedeutung, die heute einer guten Bildung beigemessen wird, für viele Eltern sehr wichtig ist. Das Attraktivitätsgefälle zwischen Stadt und Land wird mit der Zeit noch zunehmen, weil mit fortschreitender Abwanderung die Angebote im ländlichen Raum noch schlechter werden. Vieles spricht für die Stadt Auf der anderen Seite bringt das Wachstum der Großstädte auch Nachteile und Belastungen mit sich. Die Wohnungsmärkte sind zunehmend angespannt und die Mieten sind hoch. Oft ist auch die Verkehrsinfrastruktur überlastet. Dazu kommen Umweltbelastungen wie Luftverschmutzung und Lärm. aber es gibt auch Nachteile: Hohe Preise, Staus, Lärm und Abgase Auch für die Wirtschaft hat der Verstädterungstrend weitreichende Folgen. Das gilt unmittelbar für den Einzelhandel, der der verlagerten Kaufkraft folgt. Entsprechend groß ist die Dynamik im innerstädtischen Einzelhandel. Die hohe Nachfrage nach attraktiven Verkaufsflächen sorgt für kräftig steigende Mieten und für den Neubau von Einkaufszentren, die seit einigen Jahren fast ausschließlich in Städten eröffnet werden. Aber auch für die Unternehmen aus vielen anderen Branchen sind Standorte in den wachsenden Städten zunehmend wichtig. Hier finden sie noch am ehesten die gesuchten Fachkräfte. Im Zuge der steigenden Einwohnerzahl und der florierenden Wirtschaft ist hier auch das Absatzpotenzial größer. Kunden außerhalb des Ballungsraums können zudem über die gute Verkehrsinfrastruktur rasch erreicht werden. Für die zunehmende Zahl global agierender Unternehmen sind vor allem die Metropolen mit einem internationalen Flughafen interessant, um Reisezeiten zu Kunden oder ausländischen Standorten zu verkürzen. Auch Wirtschaft und Handel zieht es in die Städte Für den Immobilienmarkt hat die Urbanisierung in Verbindung mit der Abwanderung aus ländlichen Gebieten weitreichende Folgen: Chancen in Wachstumsregionen stehen Risiken in schrumpfenden Gegenden gegenüber. Während die Immobiliennachfrage in vielen Ballungsräumen das Angebot übersteigt, reicht sie andernorts nicht aus. Im ungünstigsten Fall können bestehende Objekte selbst mit großen Zugeständnissen weder verkauft noch vermietet werden. Weitreichende Folgen für den Immobilienmarkt: Risiken in ländlichen Regionen Dagegen sind die in diesem Bericht im Fokus stehenden Top-Standorte mit ihrem zukünftigen Potenzial auf der Gewinnerseite. Die gegenläufige Entwicklung der Regionen dürfte sich noch verstärken, wenn die demografische Entwicklung für den prognostizierten Bevölkerungsrückgang sorgt. Die Ballungsräume werden sich dieser negativen Entwicklung voraussichtlich weitgehend entziehen können. Also wird sich die Immobiliennachfrage auf diese Sammelbecken konzentrieren. Aus der erwarteten überdurchschnittlich guten Entwicklung resultiert die enorme Investorennachfrage, die die Preise für Büro- und Handelsobjekte im Core-Bereich wie auch für Wohnungen kräftig nach oben getrieben hat. Die erzielbaren Renditen sind dadurch trotz steigender Mieten allerdings spürbar gefallen. stehen Chancen in den Ballungsräumen gegenüber 7

10 Immobilienmarkt Deutschland 1 15 HANDELSIMMOBILIEN Marktentwicklung, Trends und Ausblick Der Handel folgt den Menschen und diese haben die Innenstadt neu entdeckt, schreibt das EHI Retail Institute und bringt damit die Entwicklung im Einzelhandel der letzten Jahre auf den Punkt. Daher überrascht es nicht, dass seit der Jahrtausendwende zwei Drittel der neu gebauten Einkaufszentren in Innenstadtlagen entstanden sind, von 11 bis 13 waren es sogar mehr als drei Viertel. Auf der grünen Wiese werden dagegen nur noch vereinzelt Projekte angestoßen. Dabei begann dort die Erfolgsgeschichte der heute rund 5 deutschen Shopping-Center: Denn vor fast genau 5 Jahren öffnete mit dem Main-Taunus-Zentrum vor den Toren Frankfurts das erste deutsche Shopping-Center seine Pforten. Alle wollen in die Stadt! Der Trend zurück in die Stadt scheint so nachhaltig zu sein, dass IKEA in diesem Jahr in Hamburg-Altona die erste City-Filiale eröffnet hat. Dabei basiert das Geschäftsmodell des schwedischen Möbelriesen eigentlich auf dem Platzangebot, das die grüne Wiese bietet. Hier ist der Platz für die großzügigen Verkaufs- und Parkflächen, die für die Möbelpräsentation und den Selbsttransport mit dem PKW erforderlich sind, vorhanden. Aber die Gewohnheiten ändern sich. Junge Leute in den Großstädten sind zwar potenzielle Kunden für IKEA, aber sie legen weniger Wert auf einen eigenen PKW, als das in der Vergangenheit der Fall war. Das erschwert den Transport der schweren Möbelkartons. Online-Shopping und die bequeme Lieferung nach Hause stehen dagegen hoch im Kurs. Darauf hat IKEA reagiert. Andere Einzelhändler, etwa Möbelhäuser oder Baumärkte, deren Konzepte ebenfalls auf automobilen Kunden basieren, dürften die Entwicklung in Hamburg-Altona genau verfolgen. Selbst reine Online-Händler wie Zalando erachten es offensichtlich für vorteilhaft, auch über eine Präsenz in der Stadt zu verfügen. Inzwischen betreibt der Mode-Versender zwei Outlet-Stores in Berlin und Frankfurt. Das gilt sogar für die, die es eigentlich nicht vorhatten INNERSTÄDTISCHE SHOPPING-CENTER LIEGEN IM TREND NUR IN DER INNENSTADT STEIGT DIE SPITZENMIETE IM HANDEL % % 7% 7% 5% 5% grüne Wiese Stadtteil City Quelle: EHI Retail Institute Spitzenmiete 1A-Lagen in Euro/Quadratmeter Spitzenmieten Stadtteil-Lagen in Euro/Quadratmeter Quelle: BulwienGesa, eigene Berechnungen Die beiden obigen Beispiele von Unternehmen, die sich entgegen ihres originären Geschäftsmodells für eine Niederlassung in der Stadt entschieden haben, wählten jeweils eine Stadtteillage. Das kann sich natürlich noch ändern, denn die Strahlkraft Vom Erfolg der Metropolen kommt in den Stadtteillagen nicht viel an

11 Immobilienmarkt Deutschland 1 15 der Top-Lagen ist ungebrochen. Letztlich konnten bislang auch nur die 1A-Verkaufsflächen vom Boom der Metropolen mit ihren anhaltend kräftig wachsenden Einwohnerzahlen profitieren. Im Wesentlichen fokussiert sich die Dynamik im Handel auf die wenige hundert Meter langen Shopping-Meilen sowie die neuen, durchgestylten Einkaufszentren. Das zeigt die umseitig dargestellte Mietentwicklung. Während die Spitzenmiete in Stadtteillagen seit Jahren stagniert, zieht sie in den 1A-Lagen der Innenstädte seit dem Ende des vergangenen Jahrtausends fast kontinuierlich an. Allerdings könnten die Stadtteil- und Seitenlagen eine Aufwertung erfahren, wenn sich dort Publikumsmagnete wie IKEA und Zalando niederlassen und so für eine steigende Kundenfrequenz sorgen. Der Run auf die innerstädtischen Verkaufsflächen ist so groß, dass sich die bisherige strikte räumliche Trennung von 1A- und Seitenlagen allmählich aufzulösen scheint. In den Metropolen finden sich verschiedene Beispiele, die entweder auf eine Verlängerung der Spitzenlagen Beispiel Goethestraße in Frankfurt oder auf eine Aufwertung von bisherigen Seiten- oder Stadtteillagen Beispiel Hackescher Markt in Berlin hinauslaufen. Das kann etwa durch geschickte Projektentwicklungen an den Rändern der Top-Lagen erfolgen oder einfach dadurch, dass die Niederlassung eines zugkräftigen Labels in einer Seitenstraße eröffnet wird. In den 1A-Lagen wird es aber nicht nur dadurch immer enger, weil die Zahl der nationalen und internationalen Filialisten sowie der Markenhersteller, die hier vertreten sein wollen, steigt. Selbst Supermärkte und Drogerien lassen sich von den hohen Mieten nicht mehr abschrecken und drängen mit City- Konzepten in die attraktiven Innenstädte. Beispiele sind der Aldi an der Kö in Düsseldorf und der dm-markt im Neubau Zeil 13. Beide Geschäfte wurden im Juni dieses Jahres eröffnet. 1A-Lagen breiten sich aus DIE EINZELHANDELSFLÄCHE UND DIE ZAHL DER EINKAUFSZENTREN LEGEN WEITER ZU Einzelhandelsfläche in Millionen Quadratmetern Anzahl (links) Zuwachs (rechts) Deutschland (links) Top-Standorte (rechts) e Quelle: Feri, eigene Berechnungen Quelle: Statistica, eigene Berechnungen Während zur Zeit die Verkaufsfläche in den 1A-Lagen durch schicke neue Shopping-Center, Projektentwicklungen und Lagenaufwertungen zunimmt, könnte sich die Struktur der Nachfrage in der Zukunft möglicherweise verändern. Erfolgversprechend in der City sind in der letzten Zeit vor allem hybride Konzepte mit einer Kombination aus erstklassiger Warenpräsentation vor Ort und einem ansprechenden Online-Shop. Das bietet die Chance, die Präsenz zum Anfassen, den Internet-Shop und die Versandlogistik noch besser zu integrieren und mit deutlich kleineren als Werden verstärkt kleinere Ladenflächen in der Innenstadt nachgefragt? 9

12 Immobilienmarkt Deutschland 1 15 den bislang oft großflächigen Stores auszukommen. Mit solchen begehbaren Onlineshops, die vor allem die Bestseller aus dem Sortiment präsentieren, würde bei konstanter Zahl der Mietabschlüsse die vermietete Fläche zurückgehen. DER UMSATZ IM EINZELHANDEL (OHNE KFZ) IST IM AUFWIND HANDEL: KONSUM- UND GESCHÄFTSKLIMA VERSCHLECHTERN SICH 115 = 1 1 in Punkten Saldo der Antworten real nominal (jeweils -Monats-Durchschnitt) Quelle: Bundesbank, eigene Berechnungen 1 - GfK Konsumklima (linke Achse) - ifo Geschäftsklima Einzelhandel (rechte Achse) Quelle: ifo, GfK Neben dem City-Trend setzen sich mit steigenden Einzelhandelsumsätzen, einem guten Konsumklima und dem aufstrebenden Online-Handel drei für den deutschen Einzelhandel wichtige Entwicklungen weiter fort. Die nominal und real viele Jahre lang stagnierenden Umsätze im Einzelhandel haben ihre 1 begonnene Aufwärtsbewegung 1 weiter fortgesetzt. Angesichts der guten Arbeitsmarktlage und der soliden Lohnabschlüsse dürfte dies auch weiterhin so bleiben. Damit stützt der private Verbrauch stärker als die von geopolitischen Krisen belastete Exportwirtschaft die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland. Dem negativen Einfluss internationaler Krisen kann sich aber auch der Handel nicht ganz entziehen. Das zeigt die Grafik oben rechts. Aktuell hat das lange Zeit kräftig gestiegene GfK Konsumklima aber auf hohem Niveau einen kleinen Rückschlag erlitten. Das ifo Geschäftsklima hatte sich schon etwas früher eingetrübt. Stabile Trends: Steigende Umsätze, gutes Konsumklima, wachsender Online-Handel ONLINE-SHOPPING ERREICHT FAST 1% UMSATZANTEIL UMSATZ VON AMAZON WÄCHST WEITERHIN KRÄFTIG Umsatz in Mrd. Euro (links) Anteil am Einzelhandelsumsatz in % (rechts) 1 1 1e Nettoumsatz von Amazon in Milliarden US-Dollar Quelle: HDE, RHI Retail Institute Quelle: Amazon, EHI Retail Institute 1

13 Immobilienmarkt Deutschland 1 15 Allerdings kann der stationäre Handel davon nur eingeschränkt profitieren, weil auf den schnell wachsenden Online-Handel ein immer größerer Teil des gesamten Einzelhandelsumsatzes entfällt. Aktuell werden rund 9 Prozent des gesamten Umsatzes von rund 5 Milliarden Euro online erzielt. Alsbald dürfte der Anteil der Verkäufe über das Internet aber schon einen zweistelligen Prozentsatz erreicht haben. Bei manchen Produktgruppen wie Telekommunikation oder Medien ist der Umsatzanteil über das Internet heute schon höher als der im stationären Handel. Damit ist das anhaltende Flächenwachstum im Einzelhandel letztlich nicht durch entsprechend zunehmende Verkaufsumsätze unterlegt. Dadurch nimmt schon bei konstanten Mieten der durchschnittliche Kostenanteil für Mietaufwendungen zu und belastet damit die Rentabilität. Dass die Mieten in den 1A-Lagen der Top-Standorte trotzdem steigen, unterstreicht deren hohe Attraktivität und den Wunsch, in den Shopping- Meilen präsent zu sein. Selbst Großstädte unterhalb des Top-Standort-Niveaus Städte mit bis zu 5. Einwohnern fallen bei der Mietdynamik spürbar zurück. Online-Umsätze machen stationärem Einzelhandel das Leben schwer NUR DIE TOP-STANDORTE 1 SIND IM EINZELHANDEL SPITZE 3 Spitzenmiete Top-Lagen in Euro/Quadratmeter Top-7 Regional e Quelle: BulwienGesa, eigene Berechnungen AUSLÄNDISCHE BESUCHER SIND OFT KONSUMFREUDIG Durchschnittsbetrag je TaxFree-Einkauf in Euro Stuttgart Berlin Köln Hamburg München Düsseldorf Frankfurt Quelle: Global Blue Die Mehrklassengesellschaft im Einzelhandel resultiert auch aus dem hohen Besucher-Aufkommen aus dem In- und Ausland. Dabei kaufen vor allem ausländische Gäste, die sich naturgemäß insbesondere für die Hauptstadt und die bedeutendsten Städte eines Landes interessieren, für hohe Beträge ein. Am höchsten fiel der durchschnittliche TaxFree-Einkauf von Chinesen aus, der 13 bei 5 Euro lag. US-Amerikaner gaben im Durchschnitt 317 Euro aus, Russen lagen mit 33 Euro noch etwas darüber. Über Prozent der TaxFree-Einkäufe werden für Kleidung und Modeartikel ausgegeben, rund 5 Prozent für Uhren und Schmuck. Unter den sieben Top-Standorten fallen die TaxFree-Einkäufe in Frankfurt dank des Flughafens am höchsten aus: Am Ende der Reise wird vor dem Rückflug kräftig eingekauft. Internationale Gäste sind gute Kunden im Einzelhandel 1 Top-7: Index der Städte Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln, München und Stuttgart; Regional-1: Index der Städte Augsburg, Bremen, Darmstadt, Dresden, Essen, Hannover, Karlsruhe, Leipzig, Mainz, Mannheim, Münster und Nürnberg 11

14 Immobilienmarkt Deutschland 1 15 Handel: Top-Standorte im Vergleich Der kräftige Aufwärtstrend der Spitzenmiete hält an allen sieben Top-Standorten weiterhin an. Die Entwicklung wird von der kontinuierlichen Nachfrage nach erstklassigen Verkaufsflächen in 1A-Lagen getragen. Die Dynamik ist so groß, dass selbst die Rezession der deutschen Wirtschaft in den Jahren und 9 keinen Mietrückgang, sondern lediglich eine temporäre Stagnation hervorgerufen hat. Das Gesamtbild hat sich in den letzten Jahren allerdings ein wenig verändert: In der Vergangenheit lag München einsam an der Spitze und wurde von einem kompakten Hauptfeld verfolgt. Heute liegt München mit einer Spitzenmiete von 3 Euro je Quadratmeter zwar immer noch weit vorn, das Verfolgerfeld hat sich aber in zwei Gruppen aufgeteilt. Während sich Berlin, Frankfurt und Hamburg im Bereich der durchschnittlichen Spitzenmiete von rund 7 Euro je Quadratmeter bewegen, beträgt diese in Düsseldorf, Köln und Stuttgart rund Euro. Aufwärtstrend der Spitzenmiete ist ungebrochen SPITZENMIETE SETZT DEN AUFWÄRTSTREND WEITER FORT, DER ANSTIEG DÜRFTE SICH ABER VERLANGSAMEN Spitzenmiete in Euro je Quadratmeter B D F HH K M S Top Spitzenmiete in Euro je Quadratmeter e Berlin Düsseldorf Frankfurt Hamburg Köln München Stuttgart e 15e Top-7 Quelle: BulwienGesa, eigene Berechnungen Quelle: BulwienGesa, eigene Berechnungen Vor allem die hohe Dynamik des Berliner Einzelhandels hat in den beiden zurückliegenden Jahren für das kräftige Plus der flächengewichteten durchschnittlichen Spitzenmiete gesorgt. 13 hat aber auch in Düsseldorf, Frankfurt und Hamburg die Spitzenmiete spürbar zulegen können. In diesem Jahr dürfte es weiter aufwärts gehen. Der Verlauf des ersten Halbjahres deutet aber darauf hin, dass das Plus deutlich kleiner ausfallen dürfte. Offenbar stößt die Spitzenmiete mit dem nun erreichten Niveau häufiger an die Schmerzgrenze der Flächennachfrager. 1 und 13 hat vor allem Berlin performt Prognose: 1 und 15 zeichnet sich ein verhaltener Mietzuwachs ab 1

15 Immobilienmarkt Deutschland 1 15 SPITZENMIETE GEGENÜBER VORJAHR IN PROZENT Berlin 9 Frankfurt Düsseldorf Frankfurt Hamburg Quelle: BulwienGesa, eigene Berechnungen Köln München Stuttgart e 15e 1 Top-7 VERÄNDERUNG DER SPITZENMIETE SEIT 3 IN PROZENT Stuttgart München Düsseldorf Quelle: BulwienGesa, eigene Berechnungen Köln Top-7 Hamburg 17 Berlin von 3 bis von bis 13 insgesamt 3 bis 13 Die großen Unterschiede in der Mietwicklung an den Standorten in einzelnen Jahren haben sich zu großen Teilen bei einer längerfristigen Betrachtung ausgeglichen. Im Durchschnitt legte die Spitzenmiete in den vergangenen zehn Jahren um etwas über Prozent zu. In Berlin und Frankfurt ist der Zuwachs marginal höher, in Düsseldorf und Köln leicht niedriger ausgefallen. Etwas langsamer ging es in München und Stuttgart aufwärts. In München dürfte das sehr hohe Mietniveau das Aufwärtsmomentum dämpfen. In Stuttgart ist wie auch in Köln die Miete in den letzten fünf Jahren kaum noch gestiegen und hat damit zum etwas schlechteren Gesamtergebnis geführt. An den übrigen fünf Standorten ist die Mietentwicklung in den beiden Fünf-Jahres-Perioden von 3 bis und von bis 13 dagegen in etwa gleich stark ausgefallen. Langfristig entwickeln sich die Standorte relativ homogen Die gesamte Einzelhandelsfläche der sieben Top-Standorte reicht von gut 1 Million Quadratmetern in Stuttgart bis zu etwas über Millionen Quadratmetern in Berlin. Der Anteil der innerstädtischen Verkaufsfläche bewegt sich zwischen etwas über 1 Prozent bis hin zu fast Prozent. Insgesamt hat sich die gesamte Verkaufsfläche in den letzten zehn Jahren um rund 3 Prozent ausgeweitet. In Düsseldorf und Frankfurt waren es mehr als Prozent. Köln kam dagegen nur auf einen Zuwachs von unter 1 Prozent. Daher überrascht es, dass in Köln der Anstieg der Spitzenmiete nicht kräftiger ausgefallen ist. Im Durchschnitt der sieben Top- Standorte steigt die gesamte Verkaufsfläche jährlich um rund,5 Prozent an. In den vergangenen drei Jahren ist der Flächenzuwachs aber sichtbar schwächer ausgefallen als in der vorangegangenen Dekade. Verkaufsflächenwachstum hält an, hat sich aber durchweg verlangsamt 13

16 Immobilienmarkt Deutschland 1 15 VERKAUFSFLÄCHE AN DEN SIEBEN TOP-STANDORTEN NIMMT WEITER ZU (ZUWACHS ÜBER 3 JAHRE IN PROZENT) Verkaufsfläche in Tausend Quadratmetern (links) davon innerstädtisch (links) Anteil innerstädtische Verkaufsfläche in % (rechts) Köln München Berlin 1 Berlin Stuttgart Düsseldorf Frankfurt Hamburg Düsseldorf Frankfurt Hamburg Köln München Stuttgart Top-7 Quelle: Feri, Comfort, eigene Berechnungen Quelle: Feri, eigene Berechnungen Ein wichtiger Faktor für die hohe Einzelhandels-Attraktivität der Top-Standorte fußt auf der hohen Kaufkraft. Mit Ausnahme von Berlin hier liegt die Kaufkraftkennziffer unter dem Bundesdurchschnitt von 1 erreichen die Standorte sehr gute Kaufkraftwerte, die zwischen 1 Prozent (Hamburg) und 3 Prozent (München) oberhalb der deutschen Benchmark liegen. Damit können sich die Einwohner der Städte neben dem Notwendigen eben auch häufiger etwas Besonderes leisten, was sie in den 1A-Lagen auch gerne tun. Neben den Top-Standorten erreichen nur ganz wenige Großstädte so gute Kaufkraftzahlen. Dass die Zentralität der attraktiven Städte überdurchschnittlich ausfällt, überrascht nicht. Allerdings werden nicht die zum Teil deutlich höheren Werte regionaler Oberzentren erreicht. Das erscheint aber logisch, weil Waren für den täglichen Bedarf, die einen großen Teil der Konsumausgaben ausmachen, direkt am Wohnort eingekauft werden. 1A-Lagen profitieren von der hohen Kaufkraft der Top-7 ÜBERDURCHSCHNITTLICHE KENNZAHLEN FÜR KAUFKRAFT UND ZENTRALITÄT Kaufkraft Deutschland-Durchschnitt Zentralität Deutschland-Durchschnitt Berlin Köln München Berlin München Hamburg Stuttgart Frankfurt Düsseldorf Frankfurt Hamburg Düsseldorf Stuttgart Köln Quelle: Comfort, eigene Berechnungen Quelle: Comfort, eigene Berechnungen 1

17 Immobilienmarkt Deutschland 1 15 Europäischer Einzelhandel Top-Standorte im Vergleich Im europäischen Vergleich liegt die Spitzenmiete der deutschen Top-Standorte oberhalb des Durchschnitts. Der Abstand zu den teuersten Städten bezogen auf die Einzelhandelsmiete ist aber groß. In Zürich ist die Spitzenmiete fast doppelt so hoch wie in München als Deutschlands teuerster Großstadt. Aber selbst Zürich wird von den europäischen Spitzenreitern London und Paris noch weit übertroffen. Spitzenmiete der Top-Standorte liegt leicht oberhalb des europäischen Durchschnitts SPITZENMIETE IM HANDEL IN EUROPA IN EURO JE QUADRATMETER DEUTSCHE TOP-STANDORTE SIND LEICHT ÜBERDURCHSCHNITTLICH 1. Durchschnitt Quelle: CBRE, eigene Berechnungen Stand: Q/1 15

18 Immobilienmarkt Deutschland 1 15 Berlin: Handelsimmobilien SPITZENMIETE IM EINZELHANDEL IN EURO JE QUADRATMETER 3 EINZELHANDELSFLÄCHE PRO KOPF IN QUADRATMETERN, 5, 1, 15 1, 1 Berlin Top-7 Regional e 1, 1, Berlin Top-7 Regional e Quelle: BulwienGesa, Feri, Prognose DZ BANK Research Quelle: Feri Berlin hat sich sowohl insgesamt als auch als Shopping-Standort sehr gut entwickelt und zieht damit ein zunehmendes Interesse von Retailern und Investoren auf sich. Im Zuge der stabilen wirtschaftlichen Entwicklung Deutschlands ist die Hauptstadt der größten europäischen Volkswirtschaft stärker in den Fokus gerückt. Hinzu kommt ein positiver Trend der eher unterentwickelten Berliner Wirtschaft und ein hohes und wachsendes Besucheraufkommen, das zu einem Viertel zu den Einzelhandelsumsätzen beiträgt und damit die unterdurchschnittliche Kaufkraft der Einwohner ausgleicht. Damit kann der Berliner Einzelhandel seine Rolle als deutscher Testmarkt ausbauen und von den internationalen Handelsketten, die auf den deutschen Markt drängen, profitieren. Jüngstes Beispiel ist die japanische Modekette Uniqlo, die an der Tauentzienstraße einen.7 Quadratmeter großen Store eröffnet hat. Im Zuge der guten Nachfrage können sich szenige Lagen wie der Hackesche Markt in Richtung 1A-Lage entwickeln. Und die Spitzenmiete ist seit 9 mit jährlich fast 5 Prozent am schnellsten unter den Top-7 gestiegen. Der Spielraum für weitere Zuwächse ist in Anbetracht des auf 7 Euro je Quadratmeter gestiegenen Niveaus und der kräftigen Flächenausweitung in diesem Jahr aber gering. Trotz der schon vorhandenen mehr als Einkaufszentren kommen mit dem Bikini Berlin und der Mall of Berlin 1. Quadratmeter Verkaufsfläche hinzu. Standort Berlin hat sich sehr gut entwickelt Testmarkt für Deutschland Nach dynamischen Mietwachstum begrenzt die Flächenausweitung den weiteren Anstieg HANDELSIMMOBILIEN IN BERLIN e 15e Nachfrage Verf. Einkommen pro Kopf in Euro/Monat Verf. Einkommen pro Kopf in % ggü. Vorjahr,7,9 1,3 1, Arbeitslosenquote (BA) in % 1,3 11,7 11,1 1, Einzelhandelsumsatz in % ggü. Vorjahr 1,9,, 1, Angebot Handelsfläche in Millionen m²,,1,3, Handelsfläche in % ggü. Vorjahr 1,,,5,5 Miete Einzelhandel Top- / Seitenlage in Euro/m² / 1, 7 / 1, 7 / 1, 75 / 1, Top- / Seitenlage in % ggü. Vorjahr,7 /, 1,5 /,, /, 1,9 /, Quelle: Feri, BulwienGesa, Prognose DZ BANK Research 1

19 Immobilienmarkt Deutschland 1 15 Düsseldorf: Handelsimmobilien SPITZENMIETE IM EINZELHANDEL IN EURO JE QUADRATMETER 3 EINZELHANDELSFLÄCHE PRO KOPF IN QUADRATMETERN, 5, 1, 15 1, 1 Düsseldorf Top-7 Regional e 1, 1, Düsseldorf Top-7 Regional e Quelle: BulwienGesa, Feri, Prognose DZ BANK Research Quelle: Feri Düsseldorf ist durch die hohe Kaufkraft und die große Einwohnerzahl der Rhein- Ruhr-Region ein gefragter Einzelhandelsstandort. Die Luxusmeile Kö ist als Einkaufsstraße auch überregional vielen ein Begriff. Die Verkaufsfläche in den Düsseldorfer 1A-Lagen, zu denen noch die Schadow- und die Flingerstraße zählen, konnte mit dem architektonisch gelungenen und gerade fertiggestellten Kö-Bogen erweitert werden. Die Attraktivität als Shopping-Standort hat zudem durch die Revitalisierung und Verbindung von Sevens und Kö-Galerie gewonnen. Positiv sind auch die Fortschritte auf der Westseite der Königsallee, etwa durch den Umbau der Trinkaus- Passage. Perspektivisch wird sich die Attraktivität auch durch städtebauliche Maßnahmen wie dem Abriss der Hochstraße Tausendfüßler, dem neuen Autotunnel und der U-Bahn-Anbindung der Schadowstraße verbessern. Derzeit wird der Einzelhandel in der Innenstadt allerdings noch durch die Baustellen belastet. In Verbindung mit dem Flächenwachstum und dem -prozentigen Mietanstieg von bis 13 dürfte die Spitzenmiete in diesem Jahr stagnieren. Auch 15 sind keine großen Sprünge zu erwarten. Über kurz oder lang ist mit der Aufwertung des Standorts und der generell guten Nachfrage nach erstklassigen Handelsflächen aber Potenzial nach oben vorhanden. Im Standortwettbewerb mit den umliegenden Großstädten und Centern bleibt Düsseldorf gut positioniert. Städtebauliche Maßnahmen, Center-Revitalisierungen und Neubauprojekte machen den Standort noch attraktiver Baustellen belasten aktuell den Einzelhandel HANDELSIMMOBILIEN IN DÜSSELDORF e 15e Nachfrage Verf. Einkommen pro Kopf in Euro/Monat Verf. Einkommen pro Kopf in % ggü. Vorjahr 1,7 1, 1,5 1, Arbeitslosenquote (BA) in %,9, 9,,7 Einzelhandelsumsatz in % ggü. Vorjahr 3,1 3,5 3,1,1 Angebot Handelsfläche in Millionen m² 1, 1, 1, 1,3 Handelsfläche in % ggü. Vorjahr,3, 1, 1,3 Miete Einzelhandel Top- / Seitenlage in Euro/m² / 13,5 / 1, 3 /, 7 /, Top- / Seitenlage in % ggü. Vorjahr 1, /, 9,1 / 3,7 1,3 /, 1, /, Quelle: Feri, BulwienGesa, Prognose DZ BANK Research 17

20 Immobilienmarkt Deutschland 1 15 Frankfurt: Handelsimmobilien SPITZENMIETE IM EINZELHANDEL IN EURO JE QUADRATMETER 3 EINZELHANDELSFLÄCHE PRO KOPF IN QUADRATMETERN, 5, 1, 15 1, 1 Frankfurt Top-7 Regional e 1, 1, Frankfurt Top-7 Regional e Quelle: BulwienGesa, Feri, Prognose DZ BANK Research Quelle: Feri Frankfurt wächst kräftig: Seit Jahren zeigen die Zahlen für Einwohner, Erwerbstätige sowie für in- und ausländische Gäste nach oben. Damit steigt zugleich die Attraktivität als Shopping-Standort, was Retailer wie Investoren gleichermaßen auf den Plan ruft. Durch die gute Nachfrage konnte die deutliche Ausweitung der Verkaufsfläche problemlos absorbiert werden. 13 öffnete mit dem Skyline Plaza ein großes innerstädtisches Einkaufszentrum mit 17 Shops. In diesem Jahr kam das One Goethe Plaza hinzu, wodurch die Verkaufsfläche der Luxuslage Goethestraße um 5. Quadratmeter erweitert werden konnte. Mittlerweile kommt die Knappheit an 1A-Flächen auch den Seitenlagen zugute: So geht das italienische Label Brioni in die Alte Rothofstraße, die von der Goethestraße abzweigt. Auch das Sortiment wird vielfältiger. Im vergangenen Jahr öffnete das kleinere Quartier MA*, das mit trendigen Geschäften eine gute Ergänzung zu der von Filialisten geprägten City bildet. Neues gibt es auch an der Zeil: Ein Neubau ersetzt das ehemalige Hako-Haus in der Nähe der Hauptwache. Die gegenüberliegende Zeilgalerie kommt jedoch trotz erfolgter Aufwertung auf keinen grünen Zweig. Damit geht die Suche nach einem Erfolgskonzept für die schmale siebenstöckige Schneider-Immobilie weiter. Nach der Flächenausweitung und dem starken Mietanstieg der vergangenen Jahre dürfte die Spitzenmiete in diesem und dem nächsten Jahr aber langsamer steigen. Frankfurt wächst und zieht Retailer wie Investoren gleichermaßen an Flächenausweitung und starker Anstieg dürften die Entwicklung der Spitzenmiete dämpfen HANDELSIMMOBILIEN IN FRANKFURT e 15e Nachfrage Verf. Einkommen pro Kopf in Euro/Monat Verf. Einkommen pro Kopf in % ggü. Vorjahr 1, 1,5 1, 1,7 Arbeitslosenquote (BA) in % 7, 7,5 7, 7, Einzelhandelsumsatz in % ggü. Vorjahr,7 1, 1,7, Angebot Handelsfläche in Millionen m² 1, 1,5 1,5 1,5 Handelsfläche in % ggü. Vorjahr,7,3,3 1, Miete Einzelhandel Top- / Seitenlage in Euro/m² 5 / 1, / 1, 3 /, /, Top- / Seitenlage in % ggü. Vorjahr 3,9 /, 5,7 /, 1,1 /, 1, /, Quelle: Feri, BulwienGesa, Prognose DZ BANK Research 1

21 Immobilienmarkt Deutschland 1 15 Hamburg: Handelsimmobilien SPITZENMIETE IM EINZELHANDEL IN EURO JE QUADRATMETER EINZELHANDELSFLÄCHE PRO KOPF IN QUADRATMETERN, Hamburg Top-7 Regional-1,, 1, 1, 1 Hamburg Top-7 Regional e 1, 1, e Quelle: BulwienGesa, Feri, Prognose DZ BANK Research Quelle: Feri Hamburg fungiert mit 1, Millionen Einwohnern als zweitgrößte deutsche Stadt und zugleich als herausragender Shopping-Standort in Norddeutschland. Die hohe Kaufkraft der Hamburger wird durch das große Einzugsgebiet in Niedersachsen und Schleswig-Holstein noch erheblich erweitert. Hinzu kommen viele Touristen und Geschäftsreisende. Dieses hohe Käuferpotenzial macht Hamburg zu einem gefragten Standort. Günstig ist auch die breite Angebotsstruktur von klassischen Konsumlagen wie der Spitalerstraße bis hin zu ausgeprägten Luxuslagen wie dem Neuen Wall. Damit ist die Elbmetropole interessant für die Expansionsstrategien von nationalen und internationalen Filialisten, entsprechend groß ist die Flächennachfrage. Bedingt durch den geringen innerstädtischen Verkaufsflächenanteil ist das 1A-Flächenangebot knapp, die Nachfrage kann bei weitem nicht befriedigt werden. Die letzte große Flächenerweiterung erfolgte mit der Eröffnung der Europa Passage. Dementsprechend kräftig konnte die Spitzenmiete in den vergangenen Jahren anziehen. Von bis 13 stieg sie um über Prozent. In den Top-Lagen werden Projektentwicklungen für weitere Verkaufsflächen sorgen. Darüber hinaus dürften sich die 1A-Lagen aber über die Aufwertung heutiger Seitenlagen ausdehnen. Die allmähliche Flächenausweitung dürfte mit einem moderateren Mietanstieg einhergehen. Wir erwarten, dass die Spitzenmiete 1 und 15 um jeweils rund Prozent steigt. HANDELSIMMOBILIEN IN HAMBURG Der herausragende Shopping- Standort in Norddeutschland ist für nationale und internationale Filialisten hochinteressant 1 und 15 dürfte die Spitzenmiete jeweils um rund Prozent steigen e 15e Nachfrage Verf. Einkommen pro Kopf in Euro/Monat Verf. Einkommen pro Kopf in % ggü. Vorjahr 1, 1, 1, 1,5 Arbeitslosenquote (BA) in % 7,5 7,3 7,7 7, Einzelhandelsumsatz in % ggü. Vorjahr 1,,,,5 Angebot Handelsfläche in Millionen m²,9 3, 3, 3, Handelsfläche in % ggü. Vorjahr,7 1,3 1,5 1, Miete Einzelhandel Top- / Seitenlage in Euro/m² 5 /, /, 5 /, 7 /, Top- / Seitenlage in % ggü. Vorjahr,3 /,,1 /, 1,9 /, 1,9 /, Quelle: Feri, BulwienGesa, Prognose DZ BANK Research 19

22 Immobilienmarkt Deutschland 1 15 Köln: Handelsimmobilien SPITZENMIETE IM EINZELHANDEL IN EURO JE QUADRATMETER EINZELHANDELSFLÄCHE PRO KOPF IN QUADRATMETERN, Köln Top-7 Regional-1,, 1, 1, 1 Köln Top-7 Regional e 1, 1, e Quelle: BulwienGesa, Feri, Prognose DZ BANK Research Quelle: Feri Die Millionenstadt Köln ist neben Düsseldorf der zweite international bedeutende Shopping-Standort im Westen. Während in Düsseldorf das Luxussegment stärker ausgeprägt ist, zeigt sich Köln konsumiger. Die Stadt verfügt mit Schildergasse und Hohe Straße über zwei der am stärksten frequentierten deutschen Konsumlagen. In der City sind aber auch viele trendige Läden ansässig, vor allem in der Ehrenstraße. Das Angebot wird mit der Luxuslage Wallraffplatz abgerundet. In Verbindung mit dem Einwohnerzuwachs, dem großen Einzugsgebiet sowie vielen Touristen und Geschäftsreisenden aus aller Welt ist Köln ein interessanter Standort für den Einzelhandel. Das sorgt für eine gute Flächennachfrage in den 1A-Lagen, wenngleich die Dynamik der Spitzenmiete in den letzten Jahren schwächer als an den meisten anderen Top-Standorten ausgefallen ist. Die Zahlungsbereitschaft der Flächennachfrager scheint mit dem aktuellen Niveau weitgehend ausgereizt. Wir erwarten allenfalls noch moderate Mietzuwächse. Die gute Nachfrage könnte aber zu einer Aufwertung von Seitenlagen führen. Auffällig ist die niedrige Verkaufsfläche je Einwohner. Daran wird sich in den Top-Lagen vorerst wenig ändern. Große Projekte stehen in der Kölner City nach der abgeschlossen Revitalisierung der Neumarkt-Galerie nicht an. Mit dem hier 1 eröffneten. Quadratmeter großen Flagship-Store von Primark profitiert die Lage nun von diesem Publikumsmagneten. Konsumiger Shopping-Standort im Westen Potenzial der Spitzenmiete scheint begrenzt HANDELSIMMOBILIEN IN KÖLN e 15e Nachfrage Verf. Einkommen pro Kopf in Euro/Monat Verf. Einkommen pro Kopf in % ggü. Vorjahr 1,5, 1,1 1,1 Arbeitslosenquote (BA) in % 9,5 9, 9, 9,5 Einzelhandelsumsatz in % ggü. Vorjahr,,, 1, Angebot Handelsfläche in Millionen m² 1, 1, 1, 1, Handelsfläche in % ggü. Vorjahr,,,,3 Miete Einzelhandel Top- / Seitenlage in Euro/m² 35 / 1, / 1,5 3 /, /, Top- / Seitenlage in % ggü. Vorjahr, /,,1 /, 1,3 /, 1, /, Quelle: Feri, BulwienGesa, Prognose DZ BANK Research

23 Immobilienmarkt Deutschland 1 15 München: Handelsimmobilien SPITZENMIETE IM EINZELHANDEL IN EURO JE QUADRATMETER EINZELHANDELSFLÄCHE PRO KOPF IN QUADRATMETERN, München Top-7 Regional-1,, 1, 1, 1 München Top-7 Regional e 1, 1, e Quelle: BulwienGesa, Feri, Prognose DZ BANK Research Quelle: Feri Die bayerische Landeshauptstadt ist der mit Abstand teuerste Shopping-Standort in Deutschland. Die Spitzenmiete liegt Prozent über dem Top-7-Durchschnitt. Dafür gibt es gute Gründe: Der wirtschafts- und einkommensstarke Großraum München sorgt in Verbindung mit der sehr hohen Besucherzahl aus dem In- und Ausland für eine ausgesprochen hohe Kaufkraft. Die Attraktivität als Shopping-Standort profitiert zudem vom vielfältigen Angebot. München hebt sich mit vielen inhabergeführten Geschäften vom hohen Filialisierungsgrad anderer 1A-Lagen positiv ab. Und die Flächenproduktivität der Innenstadt ist mit.5 Euro je Quadratmeter die höchste unter den Top-Standorten. Somit steht München bei praktisch allen Filialisten oben auf der Standortliste. Die hohe 1A-Flächennachfrage sorgt dafür, dass neue Einzelhandelsprojekte jüngere Beispiele sind die Hofstatt-Passage oder das Palais an der Oper rasch und problemlos vom Markt absorbiert werden. Allerdings sind auch dem Münchener Einzelhandel Grenzen gesetzt, die aber letztlich auf dem eigenen Erfolg beruhen. Das schon erreichte hohe Niveau der Spitzenmiete von aktuell 3 Euro je Quadratmeter sorgt für eine verlangsamte Dynamik: In Berlin, Düsseldorf, Frankfurt und Hamburg stieg die Spitzenmiete in den vergangenen fünf Jahren schneller an. Dieser Trend dürfte noch anhalten. Wir erwarten, dass das Münchener Mietniveau weiter steigt, jedoch mit einem verringerten Tempo. Münchens Einzelhandel bleibt einzigartig in Deutschland Abgeschwächtes Anstiegsmomentum bei sehr hohem Mietniveau HANDELSIMMOBILIEN IN MÜNCHEN e 15e Nachfrage Verf. Einkommen pro Kopf in Euro/Monat Verf. Einkommen pro Kopf in % ggü. Vorjahr 1,3 1,1 1,3 1,3 Arbeitslosenquote (BA) in % 5, 5, 5, 5, Einzelhandelsumsatz in % ggü. Vorjahr, 1,,, Angebot Handelsfläche in Millionen m²,,,,1 Handelsfläche in % ggü. Vorjahr,5,, 1,9 Miete Einzelhandel Top- / Seitenlage in Euro/m² 35 / 35, 315 / 35, 3 /,1 35 /,1 Top- / Seitenlage in % ggü. Vorjahr 3, /, 3,3 /, 1, /, 1, /, Quelle: Feri, BulwienGesa, Prognose DZ BANK Research 1

24 Immobilienmarkt Deutschland 1 15 Stuttgart: Handelsimmobilien SPITZENMIETE IM EINZELHANDEL IN EURO JE QUADRATMETER EINZELHANDELSFLÄCHE PRO KOPF IN QUADRATMETERN, Stuttgart Top-7 Regional-1,, 1, 1, 1 Stuttgart Top-7 Regional e 1, 1, e Quelle: BulwienGesa, Feri, Prognose DZ BANK Research Quelle: Feri Der Einzelhandel in der sechstgrößten deutschen Stadt profitiert von einem,5 Millionen Einwohner großen und wirtschaftsstarken Einzugsgebiet. Viele erfolgreiche Unternehmen insb. der Automotive-Bereich ist stark vertreten - haben in der Region ihren Sitz. Die Kaufkraft ist überdurchschnittlich hoch. Ähnlich wie in München und Köln ist der Filialisierungsgrad etwas niedriger, was der Angebotsvielfalt zugute kommt. Die hohe Attraktivität als Einzelhandelsstandort schlägt sich in einer guten 1A-Flächennachfrage nieder, die vom Angebot nicht gedeckt werden kann. Der Nachfrageüberhang sorgte aber nicht wie an den Top-Standorten insg. für einen starken Anstieg der Spitzenmiete. Das Plus über fünf Jahre erreicht mit 7 Prozent nur gut ein Drittel des Top-7-Durchschnitts. Möglicherweise haben sich hierbei die Querelen um Stuttgart 1 belastend ausgewirkt. Der Spielraum für Mietzuwächse dürfte aber auch in diesem und den kommenden Jahren stark limitiert ausfallen. Der Grund: drei große Einzelhandelsprojekte, die die Verkaufsfläche in der City in relativ kurzer Zeit um insgesamt 1. Quadratmeter ausweiten. Dazu gehört das GER- BER, das im September 1 öffnet und mit 5. Quadratmetern das kleinste der drei Projekte darstellt. Einen Monat später folgt das weitaus größere MILANEO mit 3. Quadratmetern. 1 dürfte dann das DorotheenQuartier mit 3. Quadratmetern sowie einer direkten Anbindung an die Fußgängerzone folgen. Attraktiver Shoppingstandort in einer wirtschaftsstarken Region Drei große Einzelhandelsprojekte limitieren in den kommenden Jahren den Mietanstieg HANDELSIMMOBILIEN IN STUTTGART e 15e Nachfrage Verf. Einkommen pro Kopf in Euro/Monat Verf. Einkommen pro Kopf in % ggü. Vorjahr 1, 1, 1,1 1,1 Arbeitslosenquote (BA) in % 5,, 5, 5,3 Einzelhandelsumsatz in % ggü. Vorjahr, 1, 1,7 1,7 Angebot Handelsfläche in Millionen m² 1, 1, 1, 1,1 Handelsfläche in % ggü. Vorjahr -,1 1,7,, Miete Einzelhandel Top- / Seitenlage in Euro/m² 5 / 1, 35 / 1, 35 /, 35 /, Top- / Seitenlage in % ggü. Vorjahr, /,, /,, /,, /, Quelle: Feri, BulwienGesa, Prognose DZ BANK Research

REGIONALE IMMOBILIENZENTREN DEuTSCHLAND 2014

REGIONALE IMMOBILIENZENTREN DEuTSCHLAND 2014 REGIONALE IMMOBILIENZENTREN DEuTSCHLAND 2014 EINE FACHTHEMENREIHE DER DG HYP MÄRZ 2014 BÜRO und HANDEL: ANHALTEND SOLIDE ENTWICKLuNG IN DEN OBERZENTREN Inhalt Vorwort 3 Solider Büromarkt, starker Handel

Mehr

IMMOBILIENMARKT DEUTSCHLAND 2013 2014

IMMOBILIENMARKT DEUTSCHLAND 2013 2014 IMMOBILIENMARKT DEUTSCHLAND 213 214 EINE FACHTHEMENREIHE DER DG HYP OKTOBER 213 DEUTSCHER IMMOBILIENMARKT IN GUTER VERFASSUNG Inhalt Vorwort 2 Summary 3 Wirtschaftliche Lage in Deutschland 5 Deutschlands

Mehr

IMMOBILIENMARKT DEUTSCHLAND 2012 2013

IMMOBILIENMARKT DEUTSCHLAND 2012 2013 IMMOBILIENMARKT DEUTSCHLAND 212 213 EINE FACHTHEMENREIHE DER DG HYP SEPTEMBER 212 HANDEL, BÜRO UND WOHNEN: POSITIVE ENTWICKLUNG SETZT SICH FORT Immomarkt_Deutschland_212_Druck.indd 1 21.9.12 12:3 Immomarkt_Deutschland_212_Druck.indd

Mehr

REGIONALE IMMOBILIENZENTREN DEUTSCHLAND 2012

REGIONALE IMMOBILIENZENTREN DEUTSCHLAND 2012 REGIONALE IMMOBILIENZENTREN DEUTSCHLAND 2012 EINE FACHTHEMENREIHE DER DG HYP MÄRZ 2012 BÜRO UND HANDEL: OBERZENTREN BIETEN STABILITÄT STEIGENDE MIETEN Inhalt Vorwort 3 Oberzentren bieten Stabilität Augsburg

Mehr

IMMOBILIENMARKT NORDDEUTSCHE BUNDESLÄNDER 2013 EINE FACHTHEMENREIHE DER DG HYP

IMMOBILIENMARKT NORDDEUTSCHE BUNDESLÄNDER 2013 EINE FACHTHEMENREIHE DER DG HYP IMMOBILIENMARKT NORDDEUTSCHE BUNDESLÄNDER 2013 EINE FACHTHEMENREIHE DER DG HYP APRIL 2013 NORDDEUTSCHE STÄDTE IM BUNDESTREND LEICHT STEIGENDE MIETEN IN 2013 Inhalt Grußwort 2 Summary 3 Immobilienmarkt

Mehr

Studie Immobilienmärkte Berlin und Ostdeutschland 2015. TLG IMMOBILIEN AG, 15. September 2015

Studie Immobilienmärkte Berlin und Ostdeutschland 2015. TLG IMMOBILIEN AG, 15. September 2015 Studie TLG IMMOBILIEN AG, 15. September 2015 AGENDA STUDIENERGEBNISSE IM ÜBERBLICK 1.Marktumfeld 2. Berlin und die ostdeutschen Wachstumszentren Transaktionsmarkt Highlights am Büroimmobilien-Markt Highlights

Mehr

Sonderthema. Investmentstrategie. November 2014

Sonderthema. Investmentstrategie. November 2014 Investmentstrategie Sonderthema November 2014 Thema des Monats: Gute Aussichten für europäische Gewerbeimmobilien Mieten an den meisten Standorten im Aufwärtstrend Europäischer Gewerbeimmobilienmarkt am

Mehr

HDE-Konjunktur-Pressekonferenz

HDE-Konjunktur-Pressekonferenz HDE-Konjunktur-Pressekonferenz 3. September 2014, Düsseldorf mit Ergebnissen der HDE-Konjunkturumfrage Sommer 2014 1 Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Gesamtwirtschaft Bruttoinlandsprodukt im 2. Quartal

Mehr

GIMX - Der Gewerbeimmobilienindex von ImmobilienScout24

GIMX - Der Gewerbeimmobilienindex von ImmobilienScout24 www.immobilienscout24.de GIMX - Der Gewerbeimmobilienindex von ImmobilienScout24 GIMX 2. Halbjahr 2014 Neuer Angebotspreisindex für Gewerbeimmobilien Seit 2011 veröffentlicht ImmobilienScout24 den Angebotsindex

Mehr

Berlin mit höchstem Zuwachs in ITK-Branche Schwache Finanzbranche bremst Frankfurt aus Immobilienwirtschaft mit wenig Beschäftigungsaufbau

Berlin mit höchstem Zuwachs in ITK-Branche Schwache Finanzbranche bremst Frankfurt aus Immobilienwirtschaft mit wenig Beschäftigungsaufbau P R E S S E M I T T E I L U N G Neue Untersuchung zu Top-15 Bürostandorten 2,2 Millionen mehr Bürobeschäftigte seit Finanzbranche auf Schrumpfkurs und Immobilienwirtschaft mit wenig Beschäftigungsaufbau

Mehr

Immobilienmarkt Deutschland 2009 2

Immobilienmarkt Deutschland 2009 2 Immobilienmarkt Deutschland 2009 2 EINE FACHTHEMENREIHE DER DG HYP September 2009 Büro- und Handelsimmobilien noch abwärts Wohnimmobilien stabil Inhalt Immobilienmarkt Deutschland 2 Büro 4 Lage und Trends

Mehr

Der Immobilienstandort Deutschland im europäischen Umfeld. Dr. Marcus Cieleback Real Estate Appraisal & Consulting, Head of Research

Der Immobilienstandort Deutschland im europäischen Umfeld. Dr. Marcus Cieleback Real Estate Appraisal & Consulting, Head of Research Dr. Marcus Cieleback Real Estate Appraisal & Consulting, Head of Research 1. Immobilieninvestmentmarkt Europa 2 24 Hohes Interesse institutioneller Investoren an Immobilien Starkes Wachstum nicht börsengehandelter

Mehr

IMMOBILIENMARKTBERICHT DES DEUTSCHEN ANLAGE-IMMOBILIEN VERBUNDS STARKE IMPULSE AUS DEM SÜDEN

IMMOBILIENMARKTBERICHT DES DEUTSCHEN ANLAGE-IMMOBILIEN VERBUNDS STARKE IMPULSE AUS DEM SÜDEN IMMOBILIENMARKTBERICHT DES DEUTSCHEN ANLAGE-IMMOBILIEN VERBUNDS DAVE DUISBURG AUSGABE N 2 2014 / 2015 STARKE IMPULSE AUS DEM SÜDEN DUISBURG PROFITIERT VON BOOMENDEN REGIONEN DER RHEINSCHIENE BERLIN KIEL

Mehr

IMMOBILIENMARKT OSTDEUTSCHE

IMMOBILIENMARKT OSTDEUTSCHE IMMOBILIENMARKT OSTDEUTSCHE BUNDESLÄNDER DAS UND LEITBILD BERLIN DER 12 DG 13 HYP EINE FACHTHEMENREIHE DER DG HYP NOVEMBER 12 WACHSTUM IN BERLIN OSTDEUTSCHE STÄDTE STABILISIERT Inhalt Vorwort 2 Summary

Mehr

ConTraX Real Estate. Investmentmarkt in Deutschland 2005 (gewerbliche Immobilien) Transaktionsvolumen Gesamt / Nutzungsart

ConTraX Real Estate. Investmentmarkt in Deutschland 2005 (gewerbliche Immobilien) Transaktionsvolumen Gesamt / Nutzungsart ConTraX Real Estate Investmentmarkt in Deutschland 2005 (gewerbliche ) Der Investmentmarkt im Bereich gewerbliche wurde im Jahr 2005 maßgeblich von ausländischen Investoren geprägt. Das wurde auch so erwartet.

Mehr

PRESSEMITTEILUNG IVD:

PRESSEMITTEILUNG IVD: PRESSEMITTEILUNG IVD: Gute Konjunktur lässt Büromieten moderat steigen Mieten steigen trotz sinkendem Flächenumsatz Büroleerstand geht weiter zurück Berlin, 08.10.2013 Die anhaltend gute konjunkturelle

Mehr

IMMOBILIENMARKT WESER-EMS 2013

IMMOBILIENMARKT WESER-EMS 2013 IMMOBILIENMARKT WESER-EMS 2013 EINE FACHTHEMENREIHE DER DG HYP SPEZIALAUSGABE APRIL 2013 WACHSTUMSREGION WESER-EMS CHANCEN FÜR DEN GEWERBLICHEN IMMOBILIENMARKT Inhalt Grußwort 2 Gewerbliche Immobilien

Mehr

Pressemitteilung. Immobilienmärkte in Berlin und ostdeutschen Wachstumszentren profitieren von positiver Dynamik

Pressemitteilung. Immobilienmärkte in Berlin und ostdeutschen Wachstumszentren profitieren von positiver Dynamik Pressemitteilung Immobilienmärkte in Berlin und ostdeutschen Wachstumszentren profitieren von positiver Dynamik Stabile Mieten und steigende Preise an den Gewerbeimmobilienmärkten von Berlin, Potsdam,

Mehr

Immobilien. Martina Reitzle

Immobilien. Martina Reitzle Immobilien Martina Reitzle 31.10.2012 Gliederung Die Immobilie Immobilien in der Lebensversicherung Aufgaben einer Immobilienverwaltung Immobilienmarkt Deutschland Münchner Immobilienmarkt Zukünftige Entwicklung

Mehr

IVD: Leicht steigende Zinsen führen zu sinkender Erschwinglichkeit von Wohneigentum

IVD: Leicht steigende Zinsen führen zu sinkender Erschwinglichkeit von Wohneigentum PRESSEMITTEILUNG IVD: Leicht steigende Zinsen führen zu sinkender Erschwinglichkeit von Wohneigentum Erschwinglichkeit bleibt dennoch weiter auf hohem Niveau Regional sehr große Unterschiede Ausblick weiterhin

Mehr

DER WIRTSCHAFTSRAUM AUGSBURG!

DER WIRTSCHAFTSRAUM AUGSBURG! DER WIRTSCHAFTSRAUM AUGSBURG Aktuelle Marktentwicklung und Perspektive Dr. Heike Piasecki, Niederlassungsleiterin München 2. A 3 Immobilienkongress Wirtschaftsraum Augsburg Augsburg, 25. November 2014

Mehr

Städte wirklich? Analyse am Beispiel der Stadt Chemnitz

Städte wirklich? Analyse am Beispiel der Stadt Chemnitz Renaissance der Großstädte? Gibt es den Trend Zurück in die (Innen)-Städte Städte wirklich? Analyse am Beispiel der Stadt Chemnitz Forschungsfrage Das schreiben die Medien: Die Deutschen zieht es in die

Mehr

IVD: Erschwinglichkeit von Wohneigentum höher als jemals zuvor

IVD: Erschwinglichkeit von Wohneigentum höher als jemals zuvor PRESSEMITTEILUNG IVD: Erschwinglichkeit von Wohneigentum höher als jemals zuvor Niedrige Zinsen und steigende Einkommen gleichen Preisanstiege aus Immobilien im Berliner Osten am erschwinglichsten Interessenten

Mehr

Der gehobene Wohnungsmarkt München im Vergleich

Der gehobene Wohnungsmarkt München im Vergleich research analysis consulting Der gehobene Wohnungsmarkt München im Vergleich Vortrag von Dr. Heike Piasecki, Niederlassungsleiterin Immobilien Colloquium München, 18. Februar 2011 Nymphenburger Straße

Mehr

Büromarktüberblick. Big 7 2. Quartal 2014 Erschienen im Juli 2014

Büromarktüberblick. Big 7 2. Quartal 2014 Erschienen im Juli 2014 Büromarktüberblick Big 7 2. Quartal 2014 Erschienen im Juli 2014 JLL Büromarktüberblick Juli 2014 2 Deutscher Bürovermietungsmarkt wenig dynamisch, aber solide Positive ökonomische Rahmendaten Die Unruhen

Mehr

Büromarktüberblick. Big 7 1. Quartal 2014 Erschienen im April 2014

Büromarktüberblick. Big 7 1. Quartal 2014 Erschienen im April 2014 Büromarktüberblick Big 7 1. Quartal 2014 Erschienen im April 2014 JLL Büromarktüberblick April 2014 2 Vermietungsmärkte mit gutem Jahresstart und positivem Ausblick für 2014 Positive ökonomische Rahmendaten

Mehr

Shopping-Malls und Innenstadtentwicklung: Was gilt es zu beachten

Shopping-Malls und Innenstadtentwicklung: Was gilt es zu beachten : Was gilt es zu beachten SPD Dialog Stadt: City-Center ein richtiger Weg zu einer ganzheitlichen Entwicklung unserer Altstadt? Impulsreferat - Prof. Dr. Ivo Mossig Rahmenbedingungen Stagnierende Einzelhandelsumsätze

Mehr

Büromarkt Düsseldorf. Jahresbericht 2012. www.anteon.de

Büromarkt Düsseldorf. Jahresbericht 2012. www.anteon.de Büromarkt Düsseldorf Jahresbericht 2012 Standortkennziffern Einwohnerzahl 590.667 Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte 366.225 Kaufkraftindex 120,9 Büroflächenbestand 7,5 Mio. m 2 Arbeitslosenquote

Mehr

Insgesamt verhaltende Nachfrage bei gutem Zugang zu Firmenkrediten

Insgesamt verhaltende Nachfrage bei gutem Zugang zu Firmenkrediten Zur Lage der Unternehmensfinanzierung 28. Februar 2013 Insgesamt verhaltende Nachfrage bei gutem Zugang zu Firmenkrediten Das Jahr 2012 endete mit einem konjunkturell schwachen Quartal, im laufenden Jahr

Mehr

Immobilienstandort Baden-Württemberg

Immobilienstandort Baden-Württemberg Immobilienstandort EINE FACHTHEMENREIHE DER DG HYP Büro- und Wohnen Aufwärtstrend bei Mieten setzt sich fort 2011 April 2011 Immobilienstandort 2011 Inhalt Grußwort 2 Einführung 3 Summary 4 Büro- und

Mehr

Trends in der Immobilienfinanzierung. Oliver Hecht / Rainer Rennspieß Lübeck, 29.09.2015

Trends in der Immobilienfinanzierung. Oliver Hecht / Rainer Rennspieß Lübeck, 29.09.2015 Trends in der Immobilienfinanzierung Oliver Hecht / Rainer Rennspieß Lübeck, 29.09.2015 Berlin Hyp im Kurzüberblick 1868 gegründet Mitglied der Mitglied im Haftungsverbund Sparkassen als Eigentümer; ab

Mehr

Büromarkt Düsseldorf. Bericht I. Halbjahr 2014. www.anteon.de. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte Kaufkraftindex

Büromarkt Düsseldorf. Bericht I. Halbjahr 2014. www.anteon.de. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte Kaufkraftindex Büromarkt Düsseldorf Bericht I. Halbjahr 2014 Standortkennziffern Einwohnerzahl 597.102 Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte 373.679 Kaufkraftindex Büroflächenbestand Arbeitslosenquote Gewerbesteuerhebesatz

Mehr

IMMOBILIENMARKTBERICHT DES DEUTSCHEN ANLAGE-IMMOBILIEN VERBUNDS METROPOLE DÜSSELDORF

IMMOBILIENMARKTBERICHT DES DEUTSCHEN ANLAGE-IMMOBILIEN VERBUNDS METROPOLE DÜSSELDORF IMMOBILIENMARKTBERICHT DES DEUTSCHEN ANLAGE-IMMOBILIEN VERBUNDS DAVE DÜSSELDORF AUSGABE N 2 2014 / 2015 METROPOLE DÜSSELDORF IN DEM WIRTSCHAFTSSTANDORT DÜSSELDORF STEHEN DIE ZEICHEN AUF STABILITÄT BERLIN

Mehr

Mona Bruns, Melvin Malinowsky, Bernd Hofmann

Mona Bruns, Melvin Malinowsky, Bernd Hofmann Mona Bruns, Melvin Malinowsky, Bernd Hofmann Gliederung: 1. Abgrenzung und Definition 2. Einzelhandel 3. Shopping Center 4. Standortwahl 5. Vermietung 6. Entwicklung und Einschätzung Abgrenzung Immobilienarten

Mehr

Partnerschaft ist unser Fundament. Trendbarometer. Trends der Immobilienbranche auf dem Prüfstein. Die Expertenbefragung der Berlin Hyp AG

Partnerschaft ist unser Fundament. Trendbarometer. Trends der Immobilienbranche auf dem Prüfstein. Die Expertenbefragung der Berlin Hyp AG Trendbarometer Trendbarometer 1/ 2015 2015 Trends der Immobilienbranche auf dem Prüfstein. Die Expertenbefragung der Berlin Hyp AG Wie wird das Immobilienjahr? Wird Deutschland weiterhin als sicherer Hafen

Mehr

Presseinformation. Starker Jahresauftakt auf dem deutschen Investmentmarkt dank Einzelhandel

Presseinformation. Starker Jahresauftakt auf dem deutschen Investmentmarkt dank Einzelhandel Presseinformation Kontakt: Marcus Lemli, Leiter Leasing & Capital Markets Jones Lang LaSalle Deutschland Helge Scheunemann, Leiter Research Jones Lang LaSalle Deutschland Telefon: +49 (0) 69 2003 1220

Mehr

Büromarktuntersuchung Hannover 2009

Büromarktuntersuchung Hannover 2009 research analysis consulting Büromarktuntersuchung Hannover 2009 - Ergebnisse - 25. Juni 2009 Über die Studie Zielstellung Methodik Erstmals wurde der Büroflächenbestand des Büromarktes Hannover (Städte

Mehr

Presseinformation. Immobilien-Investmentmärkte gefangen im Sog der Finanzmarkt- und Konjunkturkrise

Presseinformation. Immobilien-Investmentmärkte gefangen im Sog der Finanzmarkt- und Konjunkturkrise Presseinformation Kontakt: Marcus Lemli, Leiter Capital Markets Jones Lang LaSalle Deutschland Helge Scheunemann, Leiter Research Jones Lang LaSalle Deutschland Telefon: +49 (0) 69 2003 1220 +49 (0) 40

Mehr

SOMMERUMFRAGE 2014 BÜROMARKT WIRTSCHAFTSRAUM ZÜRICH

SOMMERUMFRAGE 2014 BÜROMARKT WIRTSCHAFTSRAUM ZÜRICH SOMMERUMFRAGE 214 BÜROMARKT WIRTSCHAFTSRAUM ZÜRICH BÜROMARKT WIRTSCHAFTSRAUM ZÜRICH Schwierige Marktverhältnisse und eingetrübte Aussichten Im Wirtschaftsraum Zürich ist die nutzerseitige Nachfrage nach

Mehr

Wohnungsbedarf vs. Bautätigkeit Wie groß ist der Mangel an neuen Wohnungen? Dr. Ralph Henger Gesprächskreis Mittelstand, Berlin, 3.

Wohnungsbedarf vs. Bautätigkeit Wie groß ist der Mangel an neuen Wohnungen? Dr. Ralph Henger Gesprächskreis Mittelstand, Berlin, 3. Wohnungsbedarf vs. Bautätigkeit Wie groß ist der Mangel an neuen Wohnungen? Dr. Ralph Henger Gesprächskreis Mittelstand, Berlin, 3. April 2014 Kompetenzfeld Immobilienökonomik Das Institut der deutschen

Mehr

IMMOBILIENMARKT BERLIN!

IMMOBILIENMARKT BERLIN! IMMOBILIENMARKT BERLIN! Zahlen, Daten, Fakten! ZIA-BFW-Kongress Berlin! Andreas Schulten! 28. August 2014! Wallstraße 61! 10179 Berlin! Tel. (030) 27 87 68-0! Fax (030) 27 87 68-68! info@bulwiengesa.de!

Mehr

Die Innenstadt lebt weiter Impulsvortrag

Die Innenstadt lebt weiter Impulsvortrag www.pwc.de/mannheim Die Innenstadt lebt weiter Impulsvortrag Mannheim Innenstädte in Gefahr? 2 Bedrohung durch Online-Handel und aktiv gemanagten stationären Handel Online-Handel Bequemes Einkaufen von

Mehr

Standort-Prognosen ermöglichen breite Risikostreuung

Standort-Prognosen ermöglichen breite Risikostreuung Immobilien & Finanzierung 11-2002 Standort-Prognosen ermöglichen breite Risikostreuung Der Autor berichtet über ein von ihm mitentwickeltes Prognosemodell, in dessen Makrokomponente die verfügbaren Daten

Mehr

Gesamtwirtschaftliche Indikatoren bestätigen: München und Stuttgart sind Spitze

Gesamtwirtschaftliche Indikatoren bestätigen: München und Stuttgart sind Spitze Autor: Grafiken: Elmar Huss Angelika Issel Gesamtwirtschaftliche Indikatoren bestätigen: und sind Spitze er Untersuchung beweist: und haben die besten gesamtwirtschaftlichen Indikatoren Städtevergleich

Mehr

1. Motivation. 2. Hintergrund

1. Motivation. 2. Hintergrund Martin Kliem Exposé zur Masterarbeit Betreuung: Dr. Jan Glatter Zweitkorrektor: Dr. Thomas Beyerle (Head of Research, IVG Immobilien AG) Anmeldung: 1. Oktober 2012 Die Attraktivität von Innenstädten hinsichtlich

Mehr

Volkswagen Immobilien bleibt mit Wohnungsneubauprogramm und kontinuierlicher Bestandsmodernisierung auf Erfolgskurs

Volkswagen Immobilien bleibt mit Wohnungsneubauprogramm und kontinuierlicher Bestandsmodernisierung auf Erfolgskurs Pressemitteilung Seite 1 von 5 Volkswagen Immobilien bleibt mit Wohnungsneubauprogramm und kontinuierlicher Bestandsmodernisierung auf Erfolgskurs Fertigstellung des ersten Wohnungsneubauprojekts und umfassende

Mehr

Handel neu denken Digitalisierung im Einzelhandel

Handel neu denken Digitalisierung im Einzelhandel Handel neu denken Digitalisierung im Einzelhandel Reisebürotag des Deutschen Reiseverband 20.05.2015 1 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Gute Voraussetzungen für E-Commerce Verbraucher in guter Stimmung

Mehr

STÄDTEREPORT SAARBRÜCKEN STABILE MIETEN, GERINGE FLUKTUATION

STÄDTEREPORT SAARBRÜCKEN STABILE MIETEN, GERINGE FLUKTUATION STÄDTEREPORT SAARBRÜCKEN STABILE MIETEN, GERINGE FLUKTUATION SEPTEMBER 2015 In Zahlen Bundesland: Saarland Einwohnerzahl: 177.201 Bevölkerungsentwicklung: Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte: + 0,1

Mehr

Hamburger Kreditbarometer Ergebnisse der Sonderbefragung zur Kreditversorgung im Rahmen der Handelskammer-Konjunkturumfrage, I.

Hamburger Kreditbarometer Ergebnisse der Sonderbefragung zur Kreditversorgung im Rahmen der Handelskammer-Konjunkturumfrage, I. Ergebnisse der Sonderbefragung zur Kreditversorgung im Rahmen der Handelskammer-Konjunkturumfrage, I. Quartal 2015 Zugang zu Fremdkapital für Unternehmen weitgehend problemlos Nur 6,4 % der Hamburger Unternehmen

Mehr

Niedersächsischer Landtag 17. Wahlperiode Drucksache 17/1864. Kleine Anfrage zur schriftlichen Beantwortung mit Antwort

Niedersächsischer Landtag 17. Wahlperiode Drucksache 17/1864. Kleine Anfrage zur schriftlichen Beantwortung mit Antwort Niedersächsischer Landtag 17. Wahlperiode Drucksache 17/1864 Kleine Anfrage zur schriftlichen Beantwortung mit Antwort Anfrage des Abgeordneten Dr. Stephan Siemer (CDU), eingegangen am 22.07.2014 Wie haben

Mehr

Unternehmensfinanzierung in wirtschaftlich schwierigem Umfeld

Unternehmensfinanzierung in wirtschaftlich schwierigem Umfeld Unternehmensfinanzierung in wirtschaftlich schwierigem Umfeld Peter Heckl Leiter Unternehmenskunden Regionalbereich Filder Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen Zweitgrößte Sparkasse in Baden-Württemberg

Mehr

Zukunftsfähige Einzelhandelsstrukturen

Zukunftsfähige Einzelhandelsstrukturen Zukunftsfähige Einzelhandelsstrukturen Fachtagung mit dem Minister für Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung von Mecklenburg-Vorpommern 18. Juni 2014 Rittersaal Schwerin Hermann Jesske Herausforderungen

Mehr

Flächenreport 2013. Stadt Offenbach am Main. Wirtschaftsförderung

Flächenreport 2013. Stadt Offenbach am Main. Wirtschaftsförderung Flächenreport 2013 Stadt Offenbach am Main Wirtschaftsförderung Wirtschaftsförderung Stadt Offenbach am Main: Flächenreport 2013 3 Inhalt Leerstand in qm in den Bereichen Büro-, Lager- und Produktionsflächen

Mehr

Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise auf den deutschen Büromarkt

Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise auf den deutschen Büromarkt Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise auf den deutschen Büromarkt Dr. Michael Voigtländer, Forschungsstelle Immobilienökonomik Frankfurt am Main, 31. März 2009 Forschungsstelle Immobilienökonomik Das Institut

Mehr

INFORMATIONEN FÜR PRESSE, FUNK UND FERNSEHEN

INFORMATIONEN FÜR PRESSE, FUNK UND FERNSEHEN INFORMATIONEN FÜR PRESSE, FUNK UND FERNSEHEN Ihr Ansprechpartner Björn Cukrowski E-Mail bjoern.cukrowski@coburg.ihk.de Tel. 09561/74 26-27 Datum 10.10.2014 IHK-Konjunkturumfrage zum Herbst 2014: Weiterhin

Mehr

Wiener Büromarkt Marktbericht Q4 2012 / Jahresende 2012

Wiener Büromarkt Marktbericht Q4 2012 / Jahresende 2012 Wiener Büromarkt Marktbericht Q 212 / Jahresende 212 CBRE Research Vienna ANGEBOT VERMIETUNGS- LEISTUNG SPITZENMIETEN LEERSTAND INVESTMENT - VOLUMEN RENDITEN Vergleich mit Q 12 STARKES FINISH AM WIENER

Mehr

Presseinformation. BW-Bank mit solidem Jahresergebnis. 7. Mai 2014

Presseinformation. BW-Bank mit solidem Jahresergebnis. 7. Mai 2014 Christian Potthoff Pressesprecher Baden-Württembergische Bank Kleiner Schlossplatz 11 70173 Stuttgart Telefon 0711 127-73946 Telefax 0711 127-74861 Christian.Potthoff@BW-Bank.de www.bw-bank.de BW-Bank

Mehr

empirica Forschung und Beratung Kurfürstendamm 234 10719 Berlin

empirica Forschung und Beratung Kurfürstendamm 234 10719 Berlin Forschung und Beratung Kurfürstendamm 234 10719 Berlin REGIONALE UND DESKRIPTIVE ANALYSE VON BÜROMIETEN Möglichkeiten der -Preisdatenbank Ludger Baba September 2007 paper Nr. 160 http://www.-institut.de/kua/empi160lb.pdf

Mehr

SOMMERUMFRAGE 2014 BÜROMARKT WIRTSCHAFTSRAUM BASEL

SOMMERUMFRAGE 2014 BÜROMARKT WIRTSCHAFTSRAUM BASEL SOMMERUMFRAGE 14 BÜROMARKT WIRTSCHAFTSRAUM BASEL BÜROMARKT WIRTSCHAFTSRAUM BASEL Branchenstruktur gibt Rückhalt Die Dynamik der Schweizer Wirtschaft hat sich 14 deutlich abgeschwächt. Dies hat bisher weniger

Mehr

Wir kaufen Immobilien, bei denen man selbst Hand anlegen muss

Wir kaufen Immobilien, bei denen man selbst Hand anlegen muss Hannover Gespräch über Hannovers Einkaufsimmobilienmarkt mit Herrn Sepmeier (Investor Galerie Luise und Podbi-Park) sowie zwei weiteren Fachleuten, Michael Thomas 01.10.2014 00:53 Uhr GALERIE LUISE UND

Mehr

[Hotelmarkt Deutschland 2014]

[Hotelmarkt Deutschland 2014] Ein weiteres Rekordjahr stiegen die Übernachtungen in Deutschland um 3 auf den vorläufigen Höchststand von rund 424 Mio. Während die Zunahme der Übernachtungen hauptsächlich auf ausländische Gäste zurückzuführen

Mehr

Herzlich willkommen. zum Vortrag: Die otto group in Österreich. E-Commerce als Arbeitsplatz der Zukunft. 22. Januar 2014

Herzlich willkommen. zum Vortrag: Die otto group in Österreich. E-Commerce als Arbeitsplatz der Zukunft. 22. Januar 2014 Herzlich willkommen zum Vortrag: Die otto group in Österreich. E-Commerce als Arbeitsplatz der Zukunft 22. Januar 2014 Vortragende Mag. Harald Gutschi Sprecher der Geschäftsführung der UNITO-Gruppe Mag.

Mehr

BESONDERES LEISTEN MEHRWERTE SCHAFFEN

BESONDERES LEISTEN MEHRWERTE SCHAFFEN BESONDERES LEISTEN MEHRWERTE SCHAFFEN Für Sie Besonderes zu leisten, ist unser vorrangiges Ziel, individuell nach Ihren Wünschen sowie Ihrem konkreten Bedarf. Diesem Anspruch stellen wir uns mit höchstem

Mehr

Immovaria Real Estate AG Außerordentliche Hauptversammlung am 29. November 2013 in Berlin. Urheber Foto: Thomas Wolf, www.foto-tw.

Immovaria Real Estate AG Außerordentliche Hauptversammlung am 29. November 2013 in Berlin. Urheber Foto: Thomas Wolf, www.foto-tw. Immovaria Real Estate AG Außerordentliche Hauptversammlung am 29. November 2013 in Berlin Urheber Foto: Thomas Wolf, www.foto-tw.de Marktanalyse: Berlin gehört zu den sogenannten Big 5 der Gewerblichen

Mehr

Zwischenmitteilung 1-9 2013

Zwischenmitteilung 1-9 2013 Zwischenmitteilung 1-9 2013 INHALT Wirtschafts- und Branchenumfeld... 4 Entwicklung des Geschäftsergebnisses.... 5 Entwicklung der Ertragslage.... 6 Risikobericht... 6 Transaktionen mit nahestehenden

Mehr

Weltweite Unternehmensinsolvenzen: Europa gefährdet

Weltweite Unternehmensinsolvenzen: Europa gefährdet Weltweite Unternehmensinsolvenzen: Europa gefährdet D&B analysiert Firmenkonkurse mit globalem Insolvenzindex Nordamerika und nordische Länder stehen gut da Im Q4/2011 zeigte sich bei den Unternehmensinsolvenzen

Mehr

Bürovermietung in Düsseldorf. düsseldorf

Bürovermietung in Düsseldorf. düsseldorf Bürovermietung in Düsseldorf Breite StraSSe 29-31 düsseldorf Die Immobilie mit Verstand. Das BroadwayOffice: elegant Das 8-stöckige BroadwayOffice mit seinen begrünten Innenhöfen setzt im Bankenviertel

Mehr

Konsumkredit-Index im Detail

Konsumkredit-Index im Detail im Detail Stark fallend Fallend Stabil Steigend Stark steigend Gesamt Neuwagen Möbel, Küche Der Konsumkredit- Index für den Herbst 2012 ist mit 113 Punkten relativ stabil, mit einer leicht positiven Tendenz.

Mehr

Neue Chancen für. Dienstleistungsgesellschaft. Dr. Michael Voigtländer, Forschungsstelle Immobilienökonomik Berlin, 2. Juli 2009

Neue Chancen für. Dienstleistungsgesellschaft. Dr. Michael Voigtländer, Forschungsstelle Immobilienökonomik Berlin, 2. Juli 2009 Neue Chancen für Wohnungsunternehmen in der Dienstleistungsgesellschaft Dr. Michael Voigtländer, Forschungsstelle Immobilienökonomik Berlin, 2. Juli 2009 Forschungsstelle Immobilienökonomik Das Institut

Mehr

Rede Dr. Norbert Reithofer Vorsitzender des Vorstands der BMW AG Telefonkonferenz Zwischenbericht zum 30. September 2014 4. November 2014, 10:00 Uhr

Rede Dr. Norbert Reithofer Vorsitzender des Vorstands der BMW AG Telefonkonferenz Zwischenbericht zum 30. September 2014 4. November 2014, 10:00 Uhr 4. November 2014 - Es gilt das gesprochene Wort - Rede Dr. Norbert Reithofer Vorsitzender des Vorstands der BMW AG 4. November 2014, 10:00 Uhr Guten Morgen, meine Damen und Herren! Auf fünf Punkte gehe

Mehr

IMX - Der Immobilienindex von ImmobilienScout24

IMX - Der Immobilienindex von ImmobilienScout24 www.immobilienscout24.de IMX - Der Immobilienindex von ImmobilienScout24 IMX März 2015 Immobilienpreise ziehen im ersten Quartal 2015 wieder stark an Nach zuletzt eher moderaten Preissteigerungen sind

Mehr

Hamburger Kreditbarometer

Hamburger Kreditbarometer Ergebnisse der Sonderbefragung zur Kreditversorgung im Rahmen der Handelskammer Konjunkturumfrage, 1. Quartal 2010 Der Aufwärtstrend in der Hamburger Wirtschaft hält insgesamt an, so das Ergebnis der Handelskammer

Mehr

Kreditinstitute: Rückläufige Bilanzsumme und gebremstes Kreditwachstum

Kreditinstitute: Rückläufige Bilanzsumme und gebremstes Kreditwachstum Kreditinstitute: Rückläufige Bilanzsumme und gebremstes Kreditwachstum Wesentliche Entwicklungen im inländischen Finanzwesen im ersten Quartal Norbert Schuh Trotz historisch niedriger Zinssätze kam es

Mehr

Anlagestrategie Jeder muss eine Immobilie kaufen

Anlagestrategie Jeder muss eine Immobilie kaufen Anlagestrategie Jeder muss eine Immobilie kaufen Autor: Datum: Jens Hagen 18.02.2015 12:12 Uhr Die Immobilienpreise brechen alle Rekorde. Der Banker Mario Caroli erklärt, warum Interessenten den Kauf trotzdem

Mehr

Folgen der Finanzmarkt- und Eurokrise auf die Finanzierung was erwartet die Wohnungsunternehmen?

Folgen der Finanzmarkt- und Eurokrise auf die Finanzierung was erwartet die Wohnungsunternehmen? Folgen der Finanzmarkt- und Eurokrise auf die Finanzierung was erwartet die Wohnungsunternehmen? Jan Bettink, Vorstand Landesbank Berlin AG 28. November 2011 2. BBU-Neubautagung Die LBB im Äberblick 2

Mehr

HALBJAHRESINFO. Immobilien-Investments in Hamburg. April 2014. zinshausteam-kenbo.de

HALBJAHRESINFO. Immobilien-Investments in Hamburg. April 2014. zinshausteam-kenbo.de HALBJAHRESINFO Immobilien-Investments in Hamburg April 2014 HALBJAHRESINFO IMMOBILIEN-INVESTMENTS IN HAMBURG 2014 Liebe Immobilien-Investoren, Hamburg hat sich auch im vergangenen Jahr als attraktiver

Mehr

Vortragspräsentation: Perspektiven der IT-Technology

Vortragspräsentation: Perspektiven der IT-Technology Vortragspräsentation: Perspektiven der IT-Technology Dr. Hans-Joachim Frank Deutsche Bank Research 90er\Forum\Frank\ITFrankfurt_61102 \1 Frankfurt am Main, November 2002 Agenda 1. Wie sieht das wirtschaftliche

Mehr

Wirtschaftliche Entwicklung und Bevölkerungswachstum am Beispiel von China, Indien und Pakistan

Wirtschaftliche Entwicklung und Bevölkerungswachstum am Beispiel von China, Indien und Pakistan Schillerstr. 59 10 627 Berlin E-Mail: info@berlin-institut.org Tel.: 030-22 32 48 45 Fax: 030-22 32 48 46 www.berlin-institut.org Wirtschaftliche Entwicklung und Bevölkerungswachstum am Beispiel von China,

Mehr

H A U P T V E R S A M M LU N G DER DIC ASSET AG 3. JULI 2013

H A U P T V E R S A M M LU N G DER DIC ASSET AG 3. JULI 2013 WILLKOMMEN H A U P T V E R S A M M LU N G DER DIC ASSET AG 3. JULI 2013 Pa l m e n g a r t e n gesellschaftshau s, frankfur t am ma i n DIC ASSET AG HAUPTVERSAMMLUNG 2013 MARKT Deutsche Volkswirtschaft:

Mehr

Privatanleger sehen Schuldenkrise nicht gelöst

Privatanleger sehen Schuldenkrise nicht gelöst 12. Dezember 2013 DZ BANK AG Deutsche Zentral- Genossenschaftsbank Pressestelle Privatanleger sehen Schuldenkrise nicht gelöst Privatanleger mit mehr Börsen-Optimismus, aber ohne Euphorie / Risiken durch

Mehr

Arbeitsblatt Konjunkturphasen

Arbeitsblatt Konjunkturphasen Arbeitsblatt Konjunkturphasen Konjunktur Oft hört man in den Nachrichten von den Aktivitäten der Konjunktur und den Auswirkungen der Konjunktur auf unsere Wirtschaft. Verläuft die Konjunktur positiv, gibt

Mehr

Betrachtung der Lohnkosten in den kreisfreien Städten und Landkreisen Sachsen-Anhalts im Jahr 2007

Betrachtung der Lohnkosten in den kreisfreien Städten und Landkreisen Sachsen-Anhalts im Jahr 2007 11 Betrachtung der Lohnkosten in den kreisfreien Städten und Landkreisen s im Jahr 2007 Birgit Mushacke-Ulrich Betrachtung der Lohnkosten in den kreisfreien Städten und Landkreisen s im Jahr 2007 Teil

Mehr

PSA Peugeot Citroën. Finanzergebnisse des Konzerns 2004: Ziele erreicht Operative Marge IFRS: 4,5 % vom Umsatz

PSA Peugeot Citroën. Finanzergebnisse des Konzerns 2004: Ziele erreicht Operative Marge IFRS: 4,5 % vom Umsatz PSA Peugeot Citroën Finanzergebnisse des Konzerns : Ziele erreicht Operative Marge : 4,5 % vom Umsatz : WICHTIGE DATEN konnten die Absatzzahlen des Konzerns erneut gesteigert und die Markteinführungen

Mehr

20./21.11.2014 Forum deutscher Wirtschaftsförderer. www.mgretail2020.de

20./21.11.2014 Forum deutscher Wirtschaftsförderer. www.mgretail2020.de 20./21.11.2014 Forum deutscher Wirtschaftsförderer www.mgretail2020.de Forum deutscher Wirtschaftsförderer Wie kann der stationäre Handel auf die Herausforderung des Onlinehandels reagieren? - 1 - Ausgangspunkt

Mehr

Keine Kreditklemme in Deutschland

Keine Kreditklemme in Deutschland Februar 2009 Zur Lage der Unternehmensfinanzierung: Keine Kreditklemme in Deutschland Deutschland befindet sich gegenwärtig in einem außergewöhnlich starken und abrupten Wirtschaftsabschwung. Alles in

Mehr

Wohn-Immobilien 2. Sozial-Immobilien 5. Gewerbe-Immobilien 6

Wohn-Immobilien 2. Sozial-Immobilien 5. Gewerbe-Immobilien 6 Ankaufsprofile von Immobilien-Investoren (Stand 2015) Seite Wohn-Immobilien 2 Mehrfamilienhäuser Ankaufsprofil 1 2 Mehrfamilienhäuser Ankaufsprofil 2 (Development) 2 Mehrfamilienhäuser Ankaufsprofil 3

Mehr

Die wichtigste Bank in der Region

Die wichtigste Bank in der Region 28. März 2014 Bilanzpressekonferenz der Sparkasse Werl Die wichtigste Bank in der Region - Geschäftsentwicklung 2013 - Kreditgeschäft - Einlagen- und Wertpapiergeschäft - Dienstleistungsgeschäft - Mit

Mehr

Immobilienperformance Schweiz 2010. Dr. Nassos Manginas, IPD GmbH

Immobilienperformance Schweiz 2010. Dr. Nassos Manginas, IPD GmbH Immobilienperformance Schweiz 2010 Dr. Nassos Manginas, IPD GmbH Agenda Eckdaten 2009-2010 * Portfolios mit Geschäftsjahresende März und Juni bleiben im Index unberücksichtigt Schweizer Immobilienindex

Mehr

DG HYP: Ihr Partner für professionelle gewerbliche Immobilienfinanzierungen

DG HYP: Ihr Partner für professionelle gewerbliche Immobilienfinanzierungen : Ihr Partner für professionelle gewerbliche Immobilienfinanzierungen. Die innovative Immobilienbank. MASSGESCHNEIDERTE FINANZIERUNGSLÖSUNGEN Neue Handlungsspielräume in der Immobilienfinanzierung. Das

Mehr

Hauspreise 2007: Moderat, stabil, seitwärts Wohnungen etwas billiger Häuser etwas teurer

Hauspreise 2007: Moderat, stabil, seitwärts Wohnungen etwas billiger Häuser etwas teurer Hauspreise 2007: Moderat, stabil, seitwärts Wohnungen etwas billiger Häuser etwas teurer Berlin, 11. Januar 2008 Zusammenfassung Freistehende Ein- und Zweifamilienhäuser aus dem Bestand blieben 2007 relativ

Mehr

Pandion und Competo entwickeln Bürogebäude LeFlux

Pandion und Competo entwickeln Bürogebäude LeFlux Pressemitteilung Pandion und Competo entwickeln Bürogebäude LeFlux Düsseldorf, 13. April 2015 Im Le Quartier Central, dem neuen Düsseldorfer Innenstadtquartier, haben die bauvorbereitenden Maßnahmen für

Mehr

Büromarkt Düsseldorf. Bericht 3. Quartal 2014. www.anteon.de

Büromarkt Düsseldorf. Bericht 3. Quartal 2014. www.anteon.de Büromarkt Düsseldorf Bericht 3. Quartal 2014 Standortkennziffern Einwohnerzahl 597.102 Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte 373.679 Kaufkraftindex 121,4 Büroflächenbestand 7,57 Mio. m 2 Arbeitslosenquote

Mehr

Regionales Stadt-Shopping-Konzept

Regionales Stadt-Shopping-Konzept Regionales Stadt-Shopping-Konzept das Internetportal für das lokal ansässige Business Ihr regionales Einkaufsvergnügen Der Online-Marktplatz für den lokalen Einzelhandel Auf ShoppingBonn.de kann der in

Mehr

Presseinformation. Wien Prag Budapest. Büromärkte im Wettbewerb

Presseinformation. Wien Prag Budapest. Büromärkte im Wettbewerb Presseinformation Wien Prag Budapest Büromärkte im Wettbewerb Wien, am 6.4.2004 Ihre Gesprächspartner sind: Bernhard Haider Partner und Geschäftsführer, PwC Corporate Finance Beratung GmbH Tel.: +43 1

Mehr

Zuwanderungsmonitor Bulgarien und Rumänien

Zuwanderungsmonitor Bulgarien und Rumänien Aktuelle Berichte Zuwanderungsmonitor Bulgarien und Rumänien Juli 2015 Positive Arbeitsmarktentwicklung setzt sich fort, trotz steigenden SGB-II-Leistungsbezugs Die Arbeitsmarktentwicklung bei Bulgaren

Mehr

Banken der Automobilhersteller: Mehr Kunden denn je setzen auf Autofinanzierung

Banken der Automobilhersteller: Mehr Kunden denn je setzen auf Autofinanzierung Pressemitteilung Banken der Automobilhersteller: Mehr Kunden denn je setzen auf Autofinanzierung! Vertragsvolumen 2013 auf über 90 Milliarden Euro ausgebaut! Neugeschäft bleibt trotz angespannten Marktumfelds

Mehr

G Frankfurt Office Bethmannpark Friedberger Landstrasse 8 60316 Frankfurt am Main www.pbgm.de

G Frankfurt Office Bethmannpark Friedberger Landstrasse 8 60316 Frankfurt am Main www.pbgm.de P B G Frankfurt Office Bethmannpark Friedberger Landstrasse 8 60316 Frankfurt am Main www.pbgm.de Friedberger Landstraße 8 D-60316 Frankfurt am Main Tel. +49 (0)69-710 44 22 00 Fax. +49 (0)69-710 44 22

Mehr

Weiterhin gute Finanzierungsbedingungen

Weiterhin gute Finanzierungsbedingungen Zur Lage der Unternehmensfinanzierung 27. August 2012 Weiterhin gute Finanzierungsbedingungen Die deutschen Unternehmen profitieren aktuell von ausgesprochen guten Finanzierungsbedingungen. Sie haben einen

Mehr

Projekte entwickeln und bauen: Alles aus einer Hand

Projekte entwickeln und bauen: Alles aus einer Hand 0 4. 1 0. 2 0 1 0 S e i t e 1 v o n 5 Projekte entwickeln und bauen: Alles aus einer Hand DIRINGER & SCHEIDEL Unternehmensgruppe lässt aus Visionen Realität werden Innovatives Stadtquartier Q 6 Q 7 beispielhaft

Mehr