Die Kundenzeitung der ekom21

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1 Die Kundenzeitung der ekom21 III / 2013 Liebe Leserinnen und Leser, es erwartet Sie eine spannende Lektüre, denn wir haben Ihnen in dieser Herbst-Aus - gabe wie der eine Men - ge aktueller Infor ma tio - nen zusam men gepackt. Kennen Sie beispielsweise IVENA? Der In - terdisziplinäre Versorgungsnachweis, der bei der ekom21 gehostet wird, hilft Leben zu retten. Aber nicht nur das, es werden auch wichtige Ressourcen besser eingesetzt beziehungsweise optimal ausgeschöpft. Mehr dazu lesen Sie auf Seite 3. Seit Kurzem nutzen wir Interamt, das bundesweit erste verwaltungs- und fachübergreifende Stellenportal des öffentlichen Dienstes. Die Lösung für erecruiting wollen wir aber auch Ihnen, unseren Kunden, zugängig machen. Lesen Sie auf Seite 3 weiter. Als ersten Kunden unseres neuen Woh nungs - wesens begrüßen wir die Stadt Bad Homburg. Mit dem Einsatz von domicil21 geht ein Mehr an Effizienz und Schnelligkeit einher. Diese und weitere Erfahrungen von Bad Homburg können Sie sich auf Seite 4 ansehen. Eines noch: Denken Sie bitte an unseren Datenschutztag am 29. Oktober. Es erwartet Sie ein spannendes Programm und hochkarätige Referenten. Eine kleine Vorschau und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie auf Seite 7. Was sonst noch alles los war, lesen Sie auf den nächsten Seiten. Viel Spaß mit unserer aktuellen Kundenzeitschrift! Ihre Gabi Göpfert Leiterin Unternehmensbereich Vertrieb/Marketing Städte wagen innovatives Projekt Viel Lob vom Innenminister Von Stefan Thomas Interkommunale Zusammenarbeit (IKZ) der besonderen Art pflegen derzeit die Städte Königstein, Kronberg und Steinbach. Die drei Kommunen aus dem Hochtaunuskreis hatten sich bereits Anfang 2013 zusammengetan, um die Gemeinschaftskasse Taunus zu gründen, die neben den klassischen Kassenaufgaben auch die Vollstreckung übernimmt. Die Technik kommt dabei von der ekom21. Fortsetzung auf Seite 2 Seit Februar diesen Jahres hosted die ekom21 die Anwendungslösung IVENA. Das Kürzel steht für Interdisziplinärer Versorgungs - nachweis. Das Verfahren dient der optimalen Kommunikation zwischen Rettungsdiensten, Krankenhäusern sowie Leitstellen und schafft mehr Transparenz. Momentan arbeiten neben Frankfurt am Main noch 12 andere Kunden der ekom21 zufrieden mit IVENA. Fortsetzung auf Seite 3 IVENA eine Erfolgsstory Von Stephanie Döring Komplettlösung mit Interamt Aus einer Pressemitteilung der Vivento und ekom21 Die ekom21 nutzt ab sofort für Personal - rekrutierung und Bewerber management die Softwarelösung Interamt, das übergreifende Stellenportal des öffentlichen Dienstes. Entwickelt wurde das Verfahren von der Firma Vivento. Am 20. August 2013 unterzeichneten ekom21-geschäftsführer Bertram Huke und Vivento-Vertriebsleiter Dr. Heinrich Heindl offiziell die neue Kooperation. Fortsetzung auf Seite 3 ekom21, Geschäftsstelle Darmstadt Robert-Bosch-Straße 13, Darmstadt Redaktion: Stefan Thomas Tel.: , Effizienz gesteigert Stadt Gießen setzt ecash21 ein Von Anne Schmidt Die Softwarelösung ecash21 ist ein Bar - kassensystem, speziell entwickelt für kommunale Verwaltungen. Nun hat auch das Bürger - büro der Stadt Gießen den Umstieg von dem Vorgängerverfahren CityCash auf ecash21 er - folg reich bewerkstelligt. Im gleichen Zuge entschied sich auch das Standes amt der Uni - versitätsstadt für das Verfahren und arbeitet ebenfalls erfolgreich damit. Fortsetzung auf Seite 5

2 2 I nterkommunale Zusammenarbeit (IKZ) der besonderen Art pflegen derzeit die Städte Königstein, Kronberg und Steinbach. Städte wagen innovatives Projekt Viel Lob vom Innenminister Von Stefan Thomas drei Städte, Klaus Temmen (Kronberg), Leonhard Helm (Königstein) und Dr. Stefan Naas (Steinbach). Sie haben es gewagt, neue gespart werden, wie die Bürgermeister ausgerechnet haben. Nach Information des hessischen Innenmi nisteri ums wird die vom In Kronberg ist der Sitz der Gemeinschaftskasse Taunus Förderbescheid Die drei Kommunen aus dem Hochtaunuskreis hatten sich bereits Anfang 2013 zusammengetan, um eine Gemeinschaftskasse zu gründen, die neben den klassischen Kassenaufgaben auch die Vollstreckung übernimmt. Die Boris Rhein mit den Bürgermeistern Dr. Stefan Naas, Klaus Temmen und Leonhard Helm (v.l.n.r.) Technik kommt von der ekom21. Für rund Einwohner aus den drei Städten ist diese Gemeinschaftskasse Taunus mit Sitz in Kronberg zuständig. Die Verteilung der Kosten zwischen den Gemeinden ist durch einen prozentualen Schlüssel geregelt. Derzeit erfolgt eine schrittweise Umsetzung und ab Oktober 2013 soll dann der Echtbetrieb beginnen. Neun Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind momentan in diesem IKZ-Projekt tätig; Arbeitgeber bleibt weiterhin die jeweilige Stadt. Zukünftig sollen in der Gemein schafts - kasse nur noch sieben Bedienstete arbeiten. Wege zu beschreiten, so der Innenminister zu den Bürgermeistern. Einsparpotentiale Im Hinblick auf die Fördergelder erklärte Rhein: Seit 2008 haben wir in Hessen bereits 310 Kommunen bei Koopera tions pro jek - ten unterstützt und 70 Fördermittelbescheide er - teilt. Die Förderung des Landes Hessen stand bei der Gründung der Gemein - schaftskasse allerdings nicht im Vordergrund. Viel mehr war es die Erkenntnis, durch Zusam - menarbeit dauerhaft Geld zu sparen. Ein IKZ-Projekt haben die drei Kom mu - nen bereits im Bereich der Standesämter laufen mit respektablem Er folg. Bei der aktuellen Zusammenarbeit sollen jährlich ,-- Euro Förderprogramm verlangte mindestens 15 prozentige Kosteneinsparung in der Regel stets erreicht, vielfach sogar deutlich überschritten. Gute Gründe Neben den Einsparpotentialen gibt es aber noch weitere gute Gründe für gemeinsame IKZ-Projekte. Die wesentlichen Vorteile einer Kooperation im Bereich des Kassen- und Rechnungswesens sind die Qualität der Arbeitsergebnisse und die Aufwand optimie rung der Aufgabendurchführung. Für die kommu - na le Aufgabe des Kassenwesens ist eine Spezialisierung erforderlich, die durch eine Zusammenlegung dieses Aufgabenbereiches mit mehreren Kommunen gestärkt werden kann. Zudem bündelt die Zusammenführung die personelle Ausstattung, wodurch die Städte auch die krankheits- oder urlaubsbedingten Fehlzeiten besser auffangen können. Ins - gesamt ist durch die Organisations ver än - derung und eine verbesserte Auslastung der Mitarbeiter eine nachhaltige Reduzierung des Aufwands möglich. Um einen Förderbescheid des Landes Hessen über ,-- Euro zu übergeben, reiste ei - gens der hessische Innenminister Boris Rhein an. Das ist ein guter Anlass, hier zu sein, freute sich Rhein. Viel Lob für Mut und Innovation gab es für die Bürgermeister der Innenminister Rhein (rechts) fand lobende Worte für die drei Städte und ihren IT-Partner ekom21. Geschäftsführer Ulrich Künkel (vierter v.l.) hörte es gerne

3 3 D ie ekom21, der größte kommunale IT- Dienstleister in Hessen, nutzt ab sofort für Per sonalrekrutierung und Bewerber manage - ment Interamt, das übergreifende Stellen - por tal des öffentlichen Dienstes. Am 20. Au gust 2013 unterzeichneten ekom21-ge schäfts führer Bertram Huke und Vivento Vivento-Vertriebs - leiter Dr. Heinrich Heindl offiziell die neue Kooperation. In Hessen betreiben mehrere Städte und Kreise bereits erecruiting (Personal be - schaffung durch elektronische Medien) mit Interamt. Dazu gehören die Stadt Frankfurt am Main, der Landkreis Darmstadt-Dieburg, der Wetteraukreis und die Stadt Wetzlar. Ihre Empfehlungen brachten ekom21-geschäfts - führer Bertram Huke auf Interamt. "Die positiven Erfahrungen dort haben uns veranlasst, uns Interamt genauer anzuschauen und allen hessischen Kommunen zugängig zu machen", so der Geschäftsführer. Weiterhin begründet er die Entscheidung: Mit rund 550 kommunalen Kunden und Anwendern ist die ekom21 der drittgrößte IT-Dienstleister des öffentlichen Dienstes in Deutschland. An Interamt hat uns überzeugt, dass gerade die Komplettlösung mit Interamt Aus einer Pressemitteilung der Vivento und ekom21 Auswahlprozesse sowie das Bewerber ma - nagement mit Hilfe dieser Plattform erheblich effizienter und moderner gestaltet werden können. Das wollen wir einerseits für uns nutzen, aber eben auch an unsere Kunden weitergeben. Aus meiner Sicht trägt das letztlich auch dazu bei, dass unser professionelles Dienstleis - tungsangebot für Kommunen und kommunale Eigenbetriebe weiter gestärkt wird. Heinrich Heindl freute sich seinerseits über den neuen Partner: Die Kooperation mit der ekom21 ist für uns besonders bedeutsam, da wir hier einen Multiplikatoren für ganz Hessen von unseren Dienstleistungen überzeugen konnten. Ich bin mir sicher, sobald der Echtbetrieb gut angelaufen ist, werden vergleichbare Einrichtungen und Verbände auch in anderen Bundesländern nachziehen. Die ekom21 hat für uns große Strahlkraft innerhalb Hessens sowie darüber hinaus. Der Vertragsabschluss ist gleichzeitig der Startschuss für die weitere Abwicklung des Projekts. Noch im August 2013 fanden die Schulungen von ekom21-mitarbeitern statt und Anfang September soll das System in den Echteinsatz gehen. Ab diesem Zeitpunkt kann die ekom21 alle Anwendungen und Vorteile Vivento-Vertriebsleiter Dr. Heinrich Heindl und ekom21- Geschäftsführer Bertram Huke bei der Vertrags unter - zeichnung (v.l.n.r.) von Interamt in vollem Umfang für sich nutzen. Wenn Sie Interesse an Interamt haben, sprechen Sie bitte Ihren Kommunalberater an. S eit Februar diesen Jahres hosted die BSIzertifizierte ekom21, der größte kommunale IT-Dienstleister in Hessen, 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche und 365 Tage im Jahr, die Anwendungslösung IVENA. Das Kürzel steht für Interdisziplinärer Versorgungs - nachweis und es handelt sich dabei um ein Verfahren im Bereich ehealth (Software im Gesundheits wesen). IVENA dient der optimalen Kommu nikation zwischen Rettungs - diensten, Kranken häusern sowie Leitstellen IVENA weil jede Sekunde zählt (Bildrechte: Fotolia) und schafft mehr Transparenz. Momentan arbeiten neben Frankfurt am Main noch 12 andere Kunden der ekom21 zufrieden mit IVENA und weitere Kommunen stehen in den Startlöchern. IVENA eine Erfolgsstory Von Stephanie Döring Bei den meisten Notfällen, wie zum Beispiel einem Herzinfarkt oder einem schweren Unfall, entscheiden Minuten über Leben und Tod; da muss auch die schnelle Kommuni ka - tion zwischen den Rettungsdiensten, Kranken - häusern und Rettungsstellen stimmen. Nach einer fachlichen Vorgabe müssen Notfall pa - tienten von der Zentralen Leitstelle in einem Krankenhaus angemeldet werden eine zeitaufwendige und schwierige Angelegenheit. Sollte es dann noch der Fall sein, dass die Telefonleitungen belegt sind oder es keine freien Betten oder Oper - ationssäle mehr gibt, je nach Verletzung oder Krankheit, muss nach einem alternativen Kran ken - haus gesucht werden. Das alles kostet Zeit Zeit, die die Not - fallpatienten aber nicht haben. Dies dachten sich auch die Entwickler der neuen Software IVENA. Zielgruppe sind Kran - kenhäuser und Rettungs dienst - leitstellen, denn ihre Auf gabe besteht darin, die Patienten und Notfallpatienten einem, dem Krankheits bild entsprechenden Krankenhaus zuzuweisen. Diese komplexe Aufgabe wird durch die Software IVENA erleichtert. Durch eine besondere Form der Onlineerfassung zeigen die Kran - ken häuser ihre zeitlichen Eng - pässe der Behandlungs- und Versorgungskapazitäten, wie beispielsweise bettenführende Ab - tei lungen oder Schockräume an. Die Einteilung in Behand lungs - schweregrade und die fachgebietsbezogene Zuordnung der Krankheiten durch die Rettungsdienste ist jedoch von höchster Priorität, denn erst damit kann gewährleistet werden, dass der Patient alle benötigten Abteilungen des Kranken hauses durchläuft oder vermieden wird, dass der Patient Behandlungen bekommt, die seinem Krank - heitsbild nicht entsprechen. Diese Katego ri sie - rung bzw. Ersteinschätzung der Leitsymptome dient dem Rettungsdienst als Orien tie - rungshilfe. Dem Zielkrankenhaus geht in kürzester Zeit eine Textinformation über einen Pager (Funkmeldeempfänger) zu. Somit ist schnelles Reagieren möglich und fachbezogene Teams können in kürzester Zeit alarmiert werden. Dadurch ist eine optimale Patienten - zuweisung in Notfällen gewährleistet und vorhandene Ressourcen werden besser eingesetzt und optimal ausgeschöpft. Reibungslose Kommunikation ist ein Schwerpunkt von IVENA, jedoch was das Wichtigste bei einem Notfall ist: Es passiert alles sofort. Die Akzeptanz der Software lässt sich anhand der Zahlen erkennen. Laut Hans Georg Jung, Amt für Gesundheit der Stadt Frankfurt am Main, existierten vor der Systemeinführung, im Jahr 2009, über 200 Ablehnungen einer Klinikaufnahme, jedoch im Jahr 2011 mit dem neuen System wurden lediglich 17 Fälle der Ablehnung dokumentiert. Notzuweisungen an das Amt für Gesundheit gab es im Jahr 2011 nicht mehr, wobei im Jahr 2009 noch 261 Fälle dokumentiert wurden. René Gottschalk, Leiter des Amtes für Gesundheit möchte IVENA jedenfalls nicht mehr missen: Durch eine vorher nie dagewesene Transparenz der aktuellen Möglichkeiten können wir die bestmögliche Zuweisung und Hilfe der betroffenen Men - schen erreichen. Weitere Informationen über IVENA und das Hosting über die ekom21 erhalten Sie von Gabi Göpfert

4 4 Bad Homburg setzt Maßstäbe Stadt ist erster Kunde von domicil21 Von Reinhard Bernard N ach dem Wegfall der so genannten Fehl be - legungsabgabe hat die ekom21 die Gele gen - heit ergriffen, ihr Angebot im Wohnungs we - sen insgesamt zu überdenken. Herausge kom - men ist eine Neuentwicklung auf Basis einer Browser-orientierten Entwicklungs technik nach neuestem Stand der Technologie. raum und bei der Bildung von selbst genutztem Wohneigentum durch das Land Hessen. Insgesamt erhalten die domicil21-kunden im Leistungsumfang ein Verfahren für die Wohn - ungsbindung, die Wohnbe rechtigungs be - schein igung und die Wohnraumvermittlung. Start waren einige Aufgaben zu erledigen, unter anderem die Migration der Daten aus dem Vorgängerverfahren, die Definition der kundenspezifischen Parameter und die Umsetzung der Gesetzesvorgaben. Eine Analyse der Datensituation ergab die Notwendigkeit, geeignete Anpassungsregeln zu definieren, um die heterogene Daten land - schaft aus dem Vorgängerverfahren zu standardisieren. Das Vorgängerverfahren war überwiegend im dezentralen Einsatz, sodass die kundenspezifischen Parameter, wie beispielsweise Anrede, Nationalität, Familienzugehörigkeit, Ein kom - mens arten, Personenkreis, Dringlichkeit etc., selbständig von jedem Anwender eingegeben werden konnten. Davon wurde ausgiebig Gebrauch gemacht, sodass sich die Stan - dardisierung im ASP-Verfahren (Rechen zen - trumslösung) zunächst schwierig gestaltete. Bad Homburg hat in diesem Verfahrensteil aber Pionierarbeit geleistet und alle kundenspezifischen Parameter überarbeitet, die somit zum großen Teil übernommen werden konnten. Die Rechenzentrumslösung enthält eine für alle Anwender bindende Standard ein - stellung. Eine so genannte mandantenspezifische Modifizierung ist zulässig, wenn ein Kunde sein eigenes Profil realisieren möchte. Pionierarbeit geleistet (v.l.n.r.): Reinhard Bernard (ekom21), Erika Ulbrich und Andreas Klein (beide Bad Homburg) Das Verfahren wurde in einer Projektgruppe, bestehend aus Kunden mit Praxiserfahrung, der ekom21 und einem beauftragten Soft - wareunternehmen entwickelt. Basis der neuartigen Lösung ist das Hessische Gesetz zur Förderung von Sozialem Wohnraum, das so genannte Wohnraumfördergesetz. Dies regelt die Förderung des Wohnungsbaus und anderer Maßnahmen zur Unterstützung von Haushalten bei der Versorgung mit Miet wohn - Die Stadt Bad Homburg (Fachbereich Jugend, Soziales und Wohnen - Wohnungsamt) ist Mitglied in der Projektgruppe und durch Erika Ulbrich und Andreas Klein vertreten. Die Kreisstadt (Hochtaunuskreis) hat sich als erster Kunde entschieden, das neue Verfahren domicil21 einzusetzen. Bereits in der Projekt - phase war dieser Entschluss gereift und so wurde am 1. Januar 2013 der Startschuss für den produktiven Einsatz gegeben. Vor dem Bad Homburg setzt mit dem Einsatz von domicil21 nicht nur neue Maßstäbe, sondern kann schon jetzt von einem Mehr an Effizienz und Schnelligkeit in der Verarbeitung sprechen. Sind auch Sie an domicil21 interessiert? Reinhard Bernard berät Sie gerne. Nachruf Mit tiefer Betroffenheit haben wir die Nachricht vom Tode unseres ehemaligen Vorsitzenden des Verwaltungsrates Herrn Oberbürgermeister a. D. Günther Metzger erhalten. Herr Metzger wurde im Oktober 1981 in den Verwaltungsrat des Kommunalen Gebietsrechenzentrums Starkenburg gewählt, dessen Vorsitz er bereits ein Jahr später übernahm und bis 1993 innehatte. In diesen Jahren setzte sich Günther Metzger leidenschaftlich für den technologischen Fortschritt der kommunalen Informationsverarbeitung ein und zeichnete sich in seinem Wirken durch hohen Arbeitseinsatz und große Tatkraft aus. Wir werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren. Unser Mitgefühl gilt seiner Familie. Gießen im August 2013 Für die Unternehmensleitung, die Gremien der ekom21 KGRZ Hessen, ekom21 GmbH und die Belegschaft. Bertram Huke Geschäftsführer Ulrich Künkel Geschäftsführer Gerhard Schultheiß Verbandsvorstands Oswin Veith Aufsichtsrats Reinhard Ahlheim Gesamtpersonalrats

5 5 D as Verfahren ecash21 ist ein Bar kas - sensystem (Einnahmestelle), speziell entwickelt für kommunale Verwaltun gen. Nicht nur Großstädte, wie zum Beispiel Frankfurt am Main, Kassel oder Rüsselsheim, arbeiten schon länger mit dieser Lösung. Nun hat auch das Bürgerbüro der Stadt Gießen den Umstieg von dem Vor gän ger - Die Effizienz gesteigert Stadt Gießen setzt ecash21 ein Von Anne Schmidt Arbeit ab und vieles läuft automatisiert, so die Stadtbüro-Leiterin. Intensive Vorabprüfung Vor dem Einsatz musste aber Heidemarie Albrecht vom Revisionsamt das Verfahren auf Herz und Nieren testen. Es war eine intensive Vorabprüfung, ob das Verfahren unseren Anforderungen entspricht, erinnert sich Auch innerhalb des Stadtbüros hat sich die Effizienz gesteigert: Personalisierte Daten wer den schnell und sicher über die Schnitt - stelle an das ecash21 übergeben, was die Arbeit erleichtert und die Fehlerquote senkt. Umfangreiches Spektrum Das Verfahren ist für kleine sowie für große Kommunen vielseitig einsetzbar. Die Ge - Umstellung gelungen (v.l.n.r.): Anne Schmidt und Karl-Heinz Müller (beide ekom21), Heidemarie Albrecht und Angela Schupp (beide Stadt Gießen) sowie Detlef Broweleit (ekom21) verfahren CityCash auf ecash21 erfolgreich bewerkstelligt. Im gleichen Zuge entschied sich auch das Standes amt der Uni versi - tätsstadt für das Verfahren und arbeitet ebenfalls erfolgreich damit. Zusammenspiel der Ämter Nachdem das Revisionsamt grünes Licht gegeben hatte, wurden Vor bereitungen zum Einsatz getroffen. Verantwortliche für die Einführung im Stadtbüro und im Standesamt war die Leiterin des Stadtbüros, Angela Schupp. Die Stadt büro-leiterin ist zufrieden mit der geglückten Umstellung und lobt vor allem die Teamarbeit der beteiligten Stellen. Es war ein Zusammenspiel verschiedener Ämter und hat tadellos geklappt. Immerhin waren das Revisionsamt, die Kämmerei, das Standesamt, unser Stadtbüro und die IT involviert zusätzlich zur ekom21, berichtet Schupp. Mit ecash21 ist man bei der Stadt Gießen zufrieden und möchte es nicht mehr missen. Die Software nimmt uns eine Menge Albrecht, zu deren Prüfungsbereich die Allge - meine Verwaltung gehört. Mehrere und zugleich strenge Kriterien wurden an den Tag gelegt, um zu untersuchen, ob ecash21 für den revisionssicheren Betrieb geeignet ist. Zwar hat das Rechnungs - prüfungsamt der Stadt Kassel schon ein entsprechendes Testat ausgestellt, aber in Gießen wollte man verständlicherweise die eigenen Prüfungsrichtlinien ansetzen. Das Ergebnis: Für den revisionssicheren Betrieb geeignet. Große Erleichterung Das Verfahren besitzt zum Beispiel Schnitt - stellen zum Einwohnerwesen (PAMELA) und zum Finanzwesen (newsystem kommunal u. a.), was die Prozesse innerhalb der Kommune optimiert. Gerade im letzteren Fall sind Sabine Reinl und Helena Schwarz von der Finanz - buch haltung froh über den Einsatz von ecash21, entfallen doch lästige ma nu elle Buchungen. meinde Seeheim-Jugenheim (Landkreis Darm - stadt-dieburg, rund Einwohner) setzt ecash21 beispielsweise schon seit Jahren ein und ist durchaus zufrieden mit der Anwendung. Kein Wunder, denn die Lösung besticht durch ihre Vorteile: vielfältige Bezahlfunktionen erleichterter Abschluss Schnittstelle für Finanzbuchhaltung Schnittstelle aus dem Einwohnerwesen ASP-Betrieb Browserbasiert, somit kein Installationsaufwand keine Client-Administration erforderlich. Das vollständige Leistungsspektrum können Sie auf unserer Homepage abrufen oder erfahren Sie von Anne Schmidt

6 6 D ie ekom21 hat für ihre Kunden im Ein - wohnerwesen PAMELA für diese unbemerkt und ohne Aufwand zwei große Daten - übermittlungen erfolgreich durchgeführt: Im Rahmen des Kindergeldabgleichs wurden im Oktober 2012 insgesamt Kinder- Datensätze mit den dazugehörigen Eltern - daten an die Bundesagentur für Arbeit übermittelt. Im März 2013 fand die erste Teil - lieferung an die Landesrundfunkanstalten statt. Dabei wurden Personen da - tensätze von 109 PAMELA-Kunden übertragen. Weitere Teillieferungen erfolgen im September 2013 und im März Daneben stehen die jährlichen Lieferungen an die Bundesagentur für Arbeit und an die Wehr ver waltung an. Die Übertragungen erfolgen nach Maßgabe der geltenden melderechtlichen Vorschriften. Riesige Datenmengen Die elektronische Datenübermittlung an Meldebehörden, Bundesbehörden und andere öffentliche Stellen über den XMeld-Standard ist mittlerweile seit Jahren etabliert. Den überwiegenden Teil bildeten bisher anlassbezogene Einzelnachrichten. Wenn in einem Einwoh - ner meldeamt zum Beispiel die Anmeldung eines Bürgers verbucht wird, löst dies unter anderem Datenübermittlungen an die bisher zuständige Meldebehörde, an die Deutsche Rentenversicherung, an das Bundeszentralamt für Steuern usw. aus. Der XMeld-Standard de - finiert für jeden Meldevorgang eine entsprechende Nachricht, mit der die Daten über - mittlung stattfindet. Massendatenübertragungen als Bestands da - ten übermittlungen waren bisher die absolute Ausnahme, wie beispielsweise an das Bundes - zentralamt für Steuern über den XMeld- Standard. Die Weiterentwicklung des Stan - dards führt dazu, dass immer mehr Daten - übermittlungen auf diesen elektronischen Weg umgestellt werden. Im Rahmen dessen ge - winnt nun auch die regelmäßige Übertragung von Massendaten und Bestandsdaten zunehmend an Bedeutung. Massendaten Zukünftig werden regelmäßig Massendaten - übermittlungen als jährliche Einmallieferung vorgenommen (Kindergeldabgleich, Wehrer - fassung, Landesrundfunkanstalt). Keine Sorge für PAMELA-Kunden Massendatenübertragungen haben es in sich Von Martin Rammenzweig Massendatenübermittlungen verursachen so - wohl bei den sendenden Gemeinden als auch bei den empfangenden Behörden einen sehr hohen organisatorischen Aufwand. Die Em - pfänger der Daten erstellen deshalb jeweils Lieferkonzepte, in denen beispielsweise der Stich tag für den Bestandsabzug und der Zeitpunkt, an dem die Datenübermittlung je Gemeinde zu erfolgen hat, festgelegt sind. Da die Empfänger Daten aus ganz Deutschland erhalten, ist es sehr wichtig, dass die Liefer - konzepte genau eingehalten werden. Wenn alle Meldebehörden aus Deutschland unkoordiniert an einem Tag die Nachrichten verschicken würden, könnte dies fatale Folgen haben und zu einer Überlastung der Transport - infrastruktur führen. So sieht zum Beispiel das Lieferkonzept des ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice (ehemals Gebühren einzugs - zentrale GEZ) vor, dass der Datenbestand aller Meldebehörden zum Stichtag 3. März zu verwenden ist. Der Zeitpunkt, zu dem eine Ge - meinde dann tatsächlich diese Daten übertragen muss, ist allerdings sehr unterschiedlich und kann ggf. erst zwei Jahre später sein. Das bedeutet also für einige Gemeinden, dass sie die Daten vom zwei Jahre lang unverändert vorhalten müssen. Die Kommunen müssen sich also bei allen Bestandsdatenlieferungen darum kümmern, dass ihre Daten zum richtigen Zeitpunkt eingefroren /abgezogen, XMeld-Nachrichten aus diesen Daten erstellt und zum richtigen Zeit - punkt verschickt werden. Man kann sich vorstellen, dass dies eine organisatorische Herausforderung für die Kom mu - nen darstellt und dass es auch nicht immer problemlos und wie im Lieferkonzept vorgesehen abläuft. Die gute Nachricht für alle PAMELA-Anwender ist: Die ekom21 übernimmt diese Tätigkeiten für diese Kunden als kostenlose Dienst - leistung, so dass keine PAMELA-Meldebehörde etwas unternehmen muss. Dienstleistung der ekom21 Was tut die ekom21 nun im Einzelnen? Außer den für einen Verfahrensentwickler im Ein - wohnerwesen typischen Aufgaben, wie Analyse der Lieferkonzepte, Erstellung von Programmen für den Datenabzug und die Datenübermittlung, übernimmt die ekom21 eine ganze Reihe organisatorischer Aufgaben. Die ekom21 führt außerdem die direkte Korrespondenz mit den Empfängern von Massendatenübermittlungen und steht mit diesen im engen Kontakt, realisiert den Ablauf, wie er in den Lieferkonzepten der Empfänger definiert ist, überwacht die Einhaltung der Termine, führt Testphasen durch, klärt Problemfälle und sorgt letztlich für den sicheren und rechtzeitigen Transport der Daten. Außerdem überwacht die ekom21 auch den gesamten Prozess nach der Auslieferung der Daten, analysiert die von den Daten - empfängern verschickten Quittungs nach - richten und sorgt dafür, dass die Lieferungen ordnungsgemäß abgeschlossen werden. Die PAMELA-Kunden werden also von folgenden Tätigkeiten befreit: Analyse der Lieferkonzepte Durchführung von Testphasen, Erstellung von Testnachrichten Einhaltung der Termine, sowohl für den Datenabzug als auch für die Lieferung Einfrieren der Daten zu einem be stim mten Stichtag Vorhalten der Daten, ggf. über einen langen Zeitraum Abzug der Daten und korrekte Paketierung zu XMeld-Sammelnachrichten Transport der Nachrichten genau zu dem vorgegebenen Zeitpunkt Überwachung des Transportes Auswertung der Rückläufer in Form von Quittungen Erstellung von Nachlieferungen korrigierter Datensätze Korrespondenz und Abstimmung mit den jeweiligen Datenempfängern. Die an der Umsetzung maßgeblich beteiligten Entwickler (v.l.n.r.): Heinz-Konrad Jockel, Adam Gromadzki, Alexander Nitter

7 7 D en nunmehr fünften Hessischen kommunalen Datenschutztag richtet die ekom21 am 29. Oktober 2013 aus. Veranstaltungsort ist diesmal das Bürgerhaus in Butzbach. Der ekom21 ist es wieder gelungen, hochkarä - tige Referenten aus Behörden und Wirt schaft zu gewinnen. Beispielsweise gehört Professor Dr. Michael Ronellenfitsch zu den Rednern. Der Hes - sische Datenschutzbeauftragte wird unter dem provokanten Titel Mit dem unsozialen Netzwerk in die Pöbelherrschaft ein brisantes Thema aufgreifen. Um die DIN geht es in dem Referat von Gerhard Stampe, Geschäftsführer der Merentis DataSec GmbH. Als Obmann des DIN-Ausschusses Vernichten von Daten trä - gern ist Stampe ein ausgewiesener Experte und kann über diesen Standard detailliert Auskunft geben. Außerdem dürfen sich die Teilnehmer auf ein weiteres hochaktuelles Thema freuen: Über Open Data und seine rechtlichen Aspekte referiert Niobe Reichard. Die ekom21-haus - jursitin ist auf IT- und Datenschutzrecht sowie Vertrags- und Vergaberecht spezialisiert. 5. Hessischer kommunaler Datenschutztag Von Stefan Thomas Eine Neuerung des letzten Jahres wurde wegen des großen Zuspruchs wieder in das Programm aufgenommen: Ulrike Müller und Rüdiger Wehrmann, beide Referatsleiter beim Hessischen Datenschutzbeauftragten, stellen sich in einer Podiumsdiskussion den Praxis - fragen der Teilnehmer. Last but not least wird Regierungsdirektor Markus Wiegand, Referent IT-Architektur im Hessischen Innenministerium, über CERT Hessen (Computer Emergency Response Team) sprechen. Diese Stelle bietet der Landesverwaltung, sowie Kommunen und Unternehmen in Hessen Dienstleistungen zum Schutz gegen Cyber-Angriffe an. Der Datenschutztag (wie hier in 2012) ist immer gut besucht Die Teilnehmer erwarten also aktuelle und brisante Themen sowie hochkarätige Referenten. Daneben soll der rege Aus - tausch mit anderen Datenschutz be auf - tragten einen möglichst bereiten Raum einnehmen. Interessiert? Dann melden Sie sich am besten gleich über die Veranstaltungsübersicht auf unserer Homepage an. Sie erhalten dann eine Bestätigung, sofern noch Plätze frei sind andernfalls informieren wir Sie sofort. Die Anmeldungen werden nach Reihenfolge der Eingänge berücksichtigt. Nachruf Wir sind tief bestürzt über den Tod unseres ehemaligen Mitglieds des Verbandsvorstandes Herrn Bürgermeister a. D. Günther Biwer Herr Biwer wurde 1980 in den Verbandsvorstand des Kommunalen Gebietsrechenzentrums Frankfurt am Main gewählt und war auch nach Gründung der Kommunalen Informationsverarbeitung in Hessen Mitglied dieses Gremiums. Bis Juni 1999 lenkte er maßgeblich die Geschicke der hessischen Informationsverarbeitung. Neben seiner großen Schaffenskraft zeichneten ihn seine Herzlichkeit und Menschlichkeit aus. Wir werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren. Unser Mitgefühl gilt seiner Familie. Gießen im August 2013 Für die Unternehmensleitung, die Gremien der ekom21 KGRZ Hessen, ekom21 GmbH und die Belegschaft. Bertram Huke Geschäftsführer Ulrich Künkel Geschäftsführer Gerhard Schultheiß Verbandsvorstands Oswin Veith Aufsichtsrats Reinhard Ahlheim Gesamtpersonalrats

8 8 A m 1. und 2. Juli 2013 fand eine Inhouse- Schulung der ekom21 zum Thema Finanz- Grund lagen in den Räumen der Gemeinde Lützel bach (Odenwaldkreis) statt. Die Ge - mein den Lützelbach, Höchst i. Odw. und die Stadt Bad König hatten sich für dieses Seminar zusammengeschlossen. Die Teilneh - mer kamen nicht nur aus dem Bereich Finanzbuchhaltung und Kasse, sondern auch aus anderen Ämtern, so zum Beispiel dem Bauamt, Ordnungsamt sowie dem Hauptamt. Als Dozent vertrat ekom21-mitarbeiter An dre as Hennemann seinen leider verhinderten Kollegen Wilhelm Wecker. Doppik leicht gemacht Von Andreas Hennemann Vielzahl von Übungen, um das Gelernte zu vertiefen, rundeten das Seminarspektrum ab. Solche Weiterbildungen sind von enormer Wichtigkeit, da sie der Finanzverwaltung der doppischen Kommunen ermöglichen, die umfangreichen Erfordernisse der doppelten Buchführung für andere Fachbereiche verständlicher zu machen. Durch die in den letzten Jahren bei allen Kommunen und Zweckverbänden in Hessen erfolgte Um - stellung von der Kameralistik zur Doppik ist die Tiefe der erforderlichen Dokumentation und der notwendigen Arbeiten massiv Fortbildungsveranstaltungen das notwendige Rüstzeug. Wenn Sie Interesse an einer diesbezüglichen Schulung und dem Finanz-Consulting der ekom21 haben, wenden Sie sich bitte an Andreas Hennemann Beim Seminar: Andreas Hennemann (ganz rechts) sowie Lützelbachs Bürgermeister Uwe Olt (vorne, 3.v.l.) Hauptziel der Veranstaltung war es, allen Teilnehmern ein besseres Verständnis für die neuen Erfordernisse der Verwaltungsbuch - führung ( Doppik ) zu ermöglichen. Als Einstieg wählte der Dozent die breiten Grundlagen der Kaufmännischen Buch füh - rung. Ein wesentlicher Schwerpunkt war dabei die Abbildung von Geschäftsvorfällen in Buchungssätze und deren Auswirkung auf Bilanz und Erfolgsrechnung. Des Weiteren wurden unter anderem die Themen Sach - anlagevermögen, Darlehen und Zinsen, Grundsätze der ordnungsgemäßen Buch - führung und Umsatzsteuer behandelt; eine gewachsen. Die notwendigen Berichte zum Beispiel für die Anlagenbuchhaltung und Jahresabschlüsse stehen in keinem Verhältnis mehr, zu den früher ausreichenden Unterlagen. Auch die Abteilungen, die nicht primär mit der Buchführung und Kasse in den Kommunen befasst sind, müssen und mussten bereits ihre Arbeitsweise und Dokumentationen an diese neuen Erfordernisse anpassen. Damit haben sich in vielen Bereichen weit reichende Konsequenzen ergeben. Um diesen Prozess den Mitarbeitern zu erleichtern, liefern solche Hintergrund Seit geraumer Zeit bietet die ekom21 das so genannte Finanz-Consulting an. Es handelt sich um ein ausgefeiltes Dienstleistungs - angebot zur Umsetzung des doppischen Finanz- und Rechnungs wesens. Die Unter - stützung erfolgt in Form von Schulung, Beratung sowie aktiver Begleitung und hat zum Ziel, nicht nur Haushaltsan ge le - genheiten besser verstehen, sondern auch die spezifische Software (newsystem kommunal nsk, Rechnungs workflow, Inventari - sierung, Analyse- und Steuerungssystem etc.) effizienter einsetzen zu können.

9 9 W ährend für viele Kommunen die doppische Buchführung bereits Pflicht ist, haben Städte und Gemeinden, wie etwa in Thüringen und Straßenzustand in der Buchhaltung Von Michael Schober, Softplan Informatik GmbH werden den Straßenabschnitten, Flächen, Stationen und Bauwerken der Straße direkt über die Browseroberfläche zugeordnet. Bei kreisen eine effiziente und kostensparende Erfassung, Bewertung und Verwaltung der Straßeninfrastruktur. Gleichzeitig ermöglicht INGRADA web Straße die zuverlässige Ermittlung und Fortschreibung des kommunalen Straßeninfrastrukturvermögens einschließlich der Straßeneinrichtung und Neben - anlagen. Durchgängige Lösung INGRADA web sorgt für eine einfache und schnelle Bereitstellung raumbezogener Informationen aus allen Bereichen der Verwaltung. Selbst komplexe Abläufe, wie die Erfassung und Verwaltung von Straßen, Beitragsflächen und Gesplitteten Gebühren, Grünflächen, Liegenschaften sowie Gebäuden und Leerständen, werden direkt über den einfach bedienbaren Web-Browser verwaltet und ausgeführt. Mit mehr als 30 standardisierten Applikationen, einer übersichtlichen Be nutzer - oberfläche, offenen Schnittstellen sowie der Möglichkeit, ohne Programmier kenntnisse eigene Kataster zu definieren, wird der Einsatz von INGRADA web unternehmensweit in allen Bereichen der öffentlichen Verwaltung, bei Ver- und Entsorgungs betrieben sowie Dienstleistern, Ingenieur- und Vermessungs - büros ermöglicht. Bayern, noch ein Wahlrecht. Aufgabe der Doppik ist unter anderem, die Ver mö - genswerte der Stadt vollständig und damit einschließlich der Straßen zu beziffern und zu verwalten. Die Dokumentation der Straßen - infrastruktur stellt Kommunen und Städte allerdings oft vor große Herausforderungen. Denn neben der Erfassung von Straßen und deren Einrichtungen sind Straßenzustände zu bewerten. Gleichzeitig sind Maßnahmen, Termine und Gewährleistungen zu verwalten. Moderne Geoinformationssysteme (GIS) bieten hier effiziente Werkzeuge, um die umfangreichen Aufgaben und oftmals großen Datenmengen komfortabel zu erfassen und übersichtlich auszuwerten. Applikation Straße Mit dem kommunalen GIS INGRADA web und der integrierten Applikation Straße bietet Softplan eine moderne Oberfläche zur Erfassung, Verwaltung und Auswertung von Straßendaten. Der Anwender erhält die Möglichkeit, alle Informationen zur Straße nach eigenen Anforderungen zu verwalten und auszuwerten. Die Erfassung der Straßen - objekte einschließlich der notwendigen Informationen zur technischen und kaufmännischen Bewertung erfolgt direkt im Browser. Berücksichtigt werden bei der browserbasierten Softwarelösung alle für notwendig erachteten Bestandsdaten der Straßen einschließlich der Möglichkeit, Informationen über Schäden, Baulastträger, Unterhalts verein ba - rungen und Kontrollen zu dokumentieren. Aktuelle Normen und Richtlinien wie die RStO 01 (Richtlinie für die Standardisierung des Oberbaus von Verkehrsflächen) beziehungsweise die RASt 06 (Richtlinie für die Anlage von Stadtstraßen) sind standardmäßig hinterlegt. Dokumente, Bilder und Videosequenzen Bedarf kann innerhalb von INGRADA web ein Bestandsverzeichnis ergänzend zum Straßen - kataster geführt werden. Das integrierte Aufbruchkataster ermöglicht die Doku men - tation von Straßenaufbrüchen einschließlich der Verwaltung von Terminen und Ge währ - leistungsfristen. Standards eingebunden Die Zustandserfassung in INGRADA web Straße erfolgt wahlweise nach FGSV AP9/EMI2003 der Forschungsgesellschaft für Straßen und Verkehrswesen oder über die freie Erfassung mit der Möglichkeit, ein eigenes Notensystems zu hinterlegen. Schäden, wie Risse oder Löcher in der Straßendecke, werden über die Web-Oberfläche grafisch erfasst und können in der Sachdatenmaske beschrieben werden. Sämtliche für die Doppik erforderlichen Nachweise, wie zum Beispiel die Ablauf- und Gewährleistungsdauer sowie Historien und die Änderungsverfolgung, werden in INGRADA web Straße erbracht. Die Doppik-relevante Bewertung des Straßenbestands kann je nach Anforderung in der Kommune über verschiedene Verfahren erfolgen. Vordefinierte Reporte stehen dem Anwender zur Verfügung, um die Straßenbestandsdaten, Bewertungsergebnisse oder Wirtschaftsgüter an das Finanzverfahren zu übertragen oder um statistische Auswertungen in Diagrammoder Tabellenform darzustellen. Die Anbindung externer Verfahren sowie der Datenaustausch mit Dienstleistern erfolgt über standardisierte Schnittstellen (Shape, Arc-SDE, SDF, DXF, GEOgraf, ASCII, SQL Server etc.). Mobile Geräte, wie Tablett oder PDA, ermöglichen den schnellen Zugriff auf die Straßendaten vor Ort. INGRADA web Straße ermöglicht Kommunen und Land - INGRADA web unterstützt die für INSPIRE und GDI relevanten Standards und Technologien und bietet effiziente Werkzeuge für alle Planungs- und Verwaltungsaufgaben. INGRADA ist vollständig ALKIS-konform und unterstützt das amtliche Lagebezugssystem UTM/ETRS89. Karteninformationen unterschiedlicher Datenquellen lassen sich über Industriestandards (SDF, Shape oder DWF) in INGRADA zusammenzuführen und mit eigenen Daten überlagern. OGC-konforme Standards wie Web Mapping Service (WMS) oder Web Feature Service (WFS) können direkt in das GIS eingebunden werden. Kosteneinsparung Das neue Lizenzmodell von INGRADA web ermöglicht auch kleinen Kommunen den kostengünstigen Einsatz von GIS für beliebig viele Nutzer, ganz ohne Installation vor Ort. Die kostenintensive Beschaffung und Wartung leistungsstarker Hardware und Software - lizenzen entfällt. Ein offenes und freikonfigurierbares Rollenkonzept, intuitiv bedienbare Funktionen sowie der Einsatz verschiedener Browser und Endgeräte ermöglichen den Nutzen des GIS in der gesamten Verwaltung auch für ungeübte Anwender. Mehr als Anwender bundesweit nutzen INGRADA web in unterschiedlichen Bereichen der öffentlichen Verwaltungen sowie in Verund Entsorgungsbetrieben. Damit zählt Softplan mit seinen Partnern und Tochterunternehmen zu den führenden Anbietern von kommunalen GIS-Lösungen in Deutschland. Als ein Unternehmen der ekom21 bietet Softplan seinen Kunden in Hessen zusätzlichen und direkten Service sowie kostenfreie Beratung bei der Lösung von Fragen zu allen Bereichen des kommunalen GIS. Weitere Auskünfte erteilt die Softplan Informatik GmbH

10 10 I nnovatives Personalmanagement ist zu ei - nem Dreh- und Angelpunkt der Organisation geworden. Diese Aktivitäten können ihre volle Wirkungskraft erst dann entfalten, wenn sie in ein strategisches und operatives Gesamt kon - zept integriert sind. Ein wichtiger Bestandteil dieses Gesamtkonzeptes ist die Visualisierung der Unternehmensstruktur. Der LOGA org.manager bietet die Möglichkeit, Informa tionen zur Organisation ansprechend, übersichtlich und automatisiert als Organigramm darzustellen. Unverzichtbar Ein Organigramm verschafft dem Betrachter innerhalb kürzester Zeit einen Überblick über die Aufbauorganisation einer Verwaltung oder eines Unternehmens. Für das Personalwesen haben sich Organi - gramme daher zu einem unverzichtbaren Werkzeug entwickelt und sind aus dem Tagesgeschäft nicht mehr wegzudenken. In der Praxis ist die Erstellung eines einfachen Organigramms jedoch nicht selten eine mühsame und zeitaufwendige Aufgabe. Da viele Landkreise, Städte, Gemeinden und andere Stellen des öffentlichen Bereiches bereits mit dem Modul LOGA Stellenplan Organisationsstrukturen in ihrem Personal - wirt schaftssystem abbilden, verfügen sie über beste Voraussetzungen für eine automatisierte Erstellung von Organigrammen. Dieser Aspekt stellt neben dem hohen Zeit- und Kostenaufwand die manuelle Erstellung von Organigrammen zu Recht in Frage. Geht es also auch einfacher? Auf Knopfdruck Der LOGA org.manager nutzt die bereits vorhandenen Daten aus dem Organisations - Organigramme auf Knopfdruck Präsentation im November Von Thomas Hanitzsch ma nagement und erstellt daraus vollautomatisch und ohne hohen Implemen tierungs - aufwand jederzeit aktuelle Organigramme. Dabei ermöglicht er die parallele Anbindung unterschiedlicher Datenquellen sowie die Übernahme von Informationen aus externen Datenquellen. Die Kommunikation zwischen P&I LOGA und dem LOGA org.manager wird durch eine integrierte Schnittstelle sichergestellt. Die Implementierung erfordert keine aufwendigen Anpassungen oder individuellen Program mie - rungen. Der direkte Aufruf aus dem LOGA Stellenplan ist nach einer kurzen Einrichtung möglich. Keine Grenzen Von der Darstellungsart des Organigramms als Baum oder Feder, über die Art oder Farbe der Rahmen und Verbindungslinien, bis hin zur Einbindung von Fotos oder anderen Grafiken und Informationen der LOGA org.manager setzt bei den Gestaltungsmöglichkeiten keine Grenzen. Zusätzliche Programmie - rungen sind zu keinem Zeitpunkt notwendig. Für die Publikation der Organigramme stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Selbstverständlich können die Organigramme auch ausgedruckt oder als Grafik exportiert werden. Die Visualisierung von Personaldaten ist eine der großen Stärken von LOGA org.manager. Beispielsweise können im Rahmen der Nachfolgeplanung alle vakanten Stellen mit einer speziellen Kennzeichnung (wie z. B. einem roten Hintergrund) abgebildet werden. Über die integrierte Diagrammfunktion können Kennzahlen, wie beispielsweise Auslas tungs - grade, Budgeterfüllung usw., in grafischer Form angezeigt werden. Interesse geweckt? In einer Informationsveranstaltung möchten wir Ihnen den LOGA org.manager als sinnvolle und innovative Ergänzung für das Modul LOGA Stellenplan präsentieren und den Funktionsumfang vorzustellen: am 4. November 2013, Beginn Uhr in der ekom21-geschäftsstelle Gießen. Bei Interesse melden Sie sich bitte bei einem der nachfolgend genannten Ansprechpartner an: Thomas Hanitzsch oder Hans-Joachim Roth Impressum Herausgeber: ekom21, Geschäftsstelle Darmstadt Darmstadt Robert-Bosch-Straße 13 Telefon: , Telefax: Redaktion, Satz und Gestaltung: Stefan Thomas, Claus Knobel Layout: Roman Dzwigaj Litho und Druck: Drach Print Media GmbH, Darmstadt Auflage: Exemplare Bildnachweis: ekom21, Stefan Thomas, Claus Knobel, Fotolia, Softplan Informatik. e-info21 erscheint vierteljährlich und dient ausschließlich der Information. Gewährleistungsansprüche sind ausgeschlossen. Nahezu alle Produktbezeichnungen, die in dieser Publikation erwähnt werden, sind gleichzeitig auch eingetragene Warenzeichen und sollten als solche betrachtet werden. Abdruck und Verviel fältigung, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung der Redaktion. e-info21 wird ausschließlich aus umweltfreundlichen Materialien hergestellt. Dazu gehört die Verwendung von 50% Altpapier, 50% chlorfreiem Zellstoff und mineralölfreier Druckfarbe. Anschriften Sitz Gießen Gießen Carlo-Mierendorff-Straße 11 Tel.: Fax: Geschäftsstelle Darmstadt Darmstadt Robert-Bosch-Straße 13 Tel.: Fax: Geschäftsstelle Kassel Kassel Knorrstraße 30 Tel.: Fax: Internet:

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