ERFOLGS- UND BESTANDSKONTEN FÜHREN UND BUCHEN Gefördert durch:

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1 ERFOLGS- UND BESTANDSKONTEN FÜHREN UND BUCHEN Gefördert durch:

2 IMPRESSUM...4 ÜBERSICHT...5 EINFÜHRUNG...6 INHALT...7 LEITFRAGEN ERFOLGSKONTEN: AUFWANDS- UND ERTRAGSKONTEN ALLGEMEINES ÜBER WERTBEWEGUNGEN WERTBEWEGUNGEN KONTROLLE ZUSAMMENFASSUNG ÄNDERUNGEN DES EIGENKAPITALS DURCH ERFOLGSVORGÄNGE EIGENKAPITALKONTO UND UNTERKONTEN BUCHUNG VON AUFWENDUNGEN UND ERTRÄGEN ZUSAMMENFASSUNG ABSCHLUSS DER ERFOLGSKONTEN ABSCHLUSS DER AUFWANDS- UND ERTRAGSKONTEN ABSCHLUSS DER ERFOLGS- UND BESTANDSKONTEN GEWINN- UND VERLUSTKONTO ABSCHLUSS DES GEWINN- UND VERLUSTKONTOS ZUSAMMENFASSUNG UMSATZSTEUER DAS SYSTEM DER UMSATZSTEUER VORSTEUER UND UMSATZSTEUER DIE UMSATZSTEUER ZUSAMMENFASSUNG ZWISCHENÜBERSICHT: EIN- UND VERKAUF UMSATZSTEUERBUCHUNGEN BEIM EIN- UND VERKAUF I UMSATZSTEUERBUCHUNGEN BEIM EIN- UND VERKAUF II VORSTEUERBUCHUNG BEIM EINKAUF UMSATZSTEUERBUCHUNG BEIM VERKAUF ZUSAMMENFASSUNG ZWISCHENÜBERSICHT: VORSTEUERÜBERHANG BERECHNUNG UND BILANZIERUNG DES VORSTEUERÜBERHANGS ZUSAMMENFASSUNG ZWISCHENÜBERSICHT: UMSATZSTEUER-VORANMELDUNG UMSATZSTEUER-VORANMELDUNG VERANLAGUNG ZUR UMSATZSTEUER JAHRESUMSATZSTEUERERKLÄRUNG ZUSAMMENFASSUNG...44 IHK-Akademie Schwaben: Modul 1 Kapitel 2 Seite 2

3 5 WARENEIN- UND -VERKAUF MIT/OHNE BESTANDSVERÄNDERUNGEN (HANDEL) ALLGEMEINES ZUR WARENBUCHUNG WARENBUCHUNGEN FÜR EINEN WARENHANDELSBETRIEB HINWEISE ZU WARENEINKAUFS- UND -VERKAUFSBUCHUNGEN BUCHUNGSSÄTZE FÜR WARENEINKAUFS- UND -VERKAUFSBUCHUNGEN EINSTANDSPREIS ABSCHLUSS VON WARENEINGANGS- UND WARENVERKAUFSKONTO ROHGEWINN - ROHVERLUST BESTANDSVERÄNDERUNGEN BUCHUNGSSÄTZE MIT BESTANDSVERÄNDERUNGEN BESTANDSMEHRUNG UND -MINDERUNG ZUSAMMENFASSUNG...58 TRAININGSAUFGABEN...59 TA1: ERFOLGSKONTEN: AUFWANDS- UND ERTRAGSKONTEN...60 TA2: ÄNDERUNGEN DES EIGENKAPITALS DURCH ERFOLGSVORGÄNGE...61 TA3: ABSCHLUSS DER ERFOLGSKONTEN...62 TA4: DAS SYSTEM DER UMSATZSTEUER...63 TA5: UMSATZSTEUERBUCHUNGEN BEIM EIN- UND VERKAUF...64 TA6: BERECHNUNG UND BILANZIERUNG DES VORSTEUERÜBERHANGS...65 TA7: UMSATZSTEUER-VORANMELDUNG...66 TA8: WARENEIN- UND -VERKAUF MIT/OHNE BESTANDSVERÄNDERUNGEN...67 FALLSTUDIE...68 FALLSTUDIE - AUSGANGSSITUATION...69 FALLSTUDIE - AUFGABENSTELLUNG...70 QUALIFIKATIONSTEST...71 TEST...72 IHK-Akademie Schwaben: Modul 1 Kapitel 2 Seite 3

4 Einleitung Impressum An dieser Qualifizierungseinheit haben mitgewirkt: Herausgeber: Inhaltliche Konzeption: Redaktionelle Betreuung: Rechte: IHK-Akademie Schwaben GmbH Stettenstraße Augsburg ets GmbH, Kirchstr. 3, Halblech IHK-Akademie Schwaben GmbH Dr. Rudolf Hartl, Andreas Saliger, Manfred Lang, IHK- Akademie Schwaben GmbH Claudia Hohdorf, ets GmbH Copyright 2002 IHK-Schwaben-Akademie GmbH, Augsburg Alle Rechte vorbehalten. Kein Teil des Werkes darf in irgendeiner Form (durch Fotokopie, Mikrofilm oder ein anderes Verfahren) ohne schriftliche Genehmigung des Herausgebers reproduziert oder unter Verwendung elektronischer Systeme verarbeitet, vervielfältigt oder verbreitet werden. Auch die Rechte der Wiedergabe durch Vortrag, Funk und Fernsehen sind vorbehalten. Text, Abbildungen und Programme wurden mit größter Sorgfalt erarbeitet. Herausgeber, Programmierer und Autoren können jedoch für eventuell verbliebene fehlerhafte Angaben und deren Folgen weder eine juristische Verantwortung noch irgendeine Haftung übernehmen. Die Titel basieren auf den ets IQC InteractiveQualifikationContents - Produkten. Namensschutz: Inhaltliche Verantwortung: Die meisten in dieser Einheit erwähnten Soft- und Hardwarebezeichnungen sind auch eingetragene Marken und unterliegen als solche den gesetzlichen Bestimmungen. Microsoft, Windows und andere Namen von Produkten der Firma Microsoft, die in dieser Qualifizierungseinheit erwähnt werden, sind eingetragene Warenzeichen der Microsoft Corporation. Diese Qualifizierungseinheit enthält Verweise (sogenannte Hyperlinks) auf Seiten im World Wide Web. Wir möchten darauf hin weisen, dass wir keinen Einfluss auf die Gestaltung sowie die Inhalte der gelinkten Seiten haben. Deshalb distanzieren wir uns hiermit ausdrücklich von allen Inhalten der Seiten, auf die aus unserem Lerninhalt verwiesen wird. Diese Erklärung gilt für alle in diesem Lerninhalt ausgebrachten Links und für alle Inhalte der Seiten, zu denen Links oder Banner führen. IHK-Akademie Schwaben: Modul 1 Kapitel 2 Seite 4

5 Übersicht IHK-Akademie Schwaben: Modul 1 Kapitel 2 Seite 5

6 Übersicht Einführung IHK-Akademie Schwaben: Modul 1 Kapitel 2 Seite 6

7 Übersicht Inhalt Qualifizierungsziele Am Ende dieser Qualifizierungseinheit kennen Sie die Erfolgs- und Bestandskonten wissen Sie, wie durch Erfolgsvorgänge das Eigenkapital geändert wird wissen Sie, wie Erfolgskonten abgeschlossen werden kennen Sie Wareneinkauf und Warenverkauf mit und ohne Bestandsveränderungen können Sie Erfolgs- und Bestandskonten buchen. Qualifizierungsinhalte und Schwerpunkte Erfolgskonten: Aufwands- und Ertragskonten Änderungen des Eigenkapitals durch Erfolgsvorgänge Abschluss der Erfolgskonten Wareneinkauf und Warenverkauf ohne Bestandsveränderungen (Handel) Wareneinkauf und Warenverkauf mit Bestandsveränderungen (Handel) Erfolgsermittlung mit Bestandsveränderungen von Erzeugnissen (Industrie) Voraussetzungen Vorausgesetzt werden solide Grundkenntnisse zur Buchführung sowie Erfahrungen im Umgang mit Grund-, Haupt- und Nebenbüchern der Buchführung. Es können erste einfache Geschäftsvorfälle gebucht werden, die zu Mehrungen bzw. Minderungen des Eigenkapitals führen. IHK-Akademie Schwaben: Modul 1 Kapitel 2 Seite 7

8 Übersicht Leitfragen Lesen Sie sich die Leitfragen durch. Sie sollen Ihnen Richtschnur für die Inhalte dieser Lerneinheit sein. Hier können Sie bereits erste Überlegungen notieren. Diese werden Sie dann von Zeit zu Zeit vervollständigen. IHK-Akademie Schwaben: Modul 1 Kapitel 2 Seite 8

9 1 Erfolgskonten: Aufwands- und Ertragskonten IHK-Akademie Schwaben: Modul 1 Kapitel 2 Seite 9

10 1 Erfolgskonten: Aufwands- und Ertragskonten 1.1 Allgemeines über Wertbewegungen Die bisher gebuchten Geschäftsvorfälle veränderten den Wert von mindestens zwei Bestandskonten in der Bilanz. Keine der bis jetzt kennen gelernten Buchungen zeigte jedoch Auswirkungen auf das Eigenkapital, weil nur Umschichtungen auf der Vermögens- oder Kapitalseite vorgenommen wurden. Im Laufe eines Geschäftsjahres fallen aber auch Wertbewegungen an, die zu Mehrungen oder Minderungen des Eigenkapitals führen. Verkaufserlöse, Zins- oder Mieterträge bezeichnet man in der Buchführung als Erträge, die zu Mehrungen des Eigenkapitals führen. Erträge sind alle Wertzugänge in einem Unternehmen innerhalb eines Geschäftsjahres, die das Eigenkapital erhöhen. Z.B. Löhne und Gehälter, Zinsaufwendungen, Aufwendungen für Telefon, Steuern, Versicherungen usw. bezeichnet man in der Buchführung als Aufwendungen, die zu Minderungen des Eigenkapitals führen. Aufwendungen sind alle Wertabgänge in einem Unternehmen innerhalb eines Geschäftsjahres, die das Eigenkapital vermindern. IHK-Akademie Schwaben: Modul 1 Kapitel 2 Seite 10

11 1 Erfolgskonten: Aufwands- und Ertragskonten 1.2 Wertbewegungen Aufwendungen 1 und Erträge 2 verändern das Eigenkapital 3. Das Eigenkapitalkonto ist ein passives Bestandskonto, das die Abgänge (= Aufwendungen) auf der Sollseite und die Zugänge (= Erträge) auf der Habenseite erfasst. Würde man die große Anzahl der erfolgswirksamen Vorgänge, die zu einer Veränderung des Eigenkapitals führen, direkt auf dem Eigenkapitalkonto buchen, wäre es schnell unübersichtlich. Der Unternehmer hätte keinen Überblick über die einzelnen Aufwands- und Ertragsarten und könnte sich z.b. die Aufwendungen für Löhne und Gehälter nur durch mühsames Addieren errechnen. 1 Aufwendungen/Aufwand entsteht durch wertmäßigen Verzehr an Gütern und Dienstleistungen. Buchungstechnisch wird ein Aufwand in Abhängigkeit von der Aufwandsart auf ein Aufwandskonto gebucht. 2 Der Ertrag erfasst die bewertete Entstehung von Gütern und Dienstleistungen. Buchtechnisch wird ein Ertrag in Abhängigkeit von der Ertragsart auf einem Ertragskonto gebucht. 3 Das Eigenkapital ist das von den Unternehmenseigentümern dem Betrieb zur Verfügung gestellte Kapital. Eigenkapital wird dem Unternehmen grundsätzlich ohne zeitliche Begrenzung und ohne feste Verzinsung überlassen. IHK-Akademie Schwaben: Modul 1 Kapitel 2 Seite 11

12 1 Erfolgskonten: Aufwands- und Ertragskonten 1.3 Kontrolle Zur besseren Kontrolle der verschiedenen Aufwendungen und Erträge werden daher Unterkonten 4 zum Eigenkapitalkonto 5 eingerichtet: die Aufwandskonten 6, die die Eigenkapitalminderungen erfassen die Ertragskonten 7, die die Eigenkapitalmehrungen erfassen Aufwands- und Ertragskonten werden als Erfolgskonten 8 bezeichnet. Aufwendungen sind negative Erfolge, Erträge sind positive Erfolge. Jede Aufwands- und Ertragsart wird also auf einem speziellen Konto gebucht, sodass die Quellen des Erfolges sichtbar werden. Auf dem Eigenkapitalkonto erscheint im Laufe des Geschäftsjahres überhaupt keine Buchung.. 4 Unterkonten existieren sowohl bei den Bestands - als auch bei den Erfolgskonten. Die Einstufung eines Kontos als Unterkonto gewinnt erst beim Abschluss des Kontos an Bedeutung. 5 Das Eigenkapitalkonto dient der buchtechnischen Erfassung der Änderungen des Eigenkapitals. 6 'Ein Aufwandskonto ist ein Erfolgskonto, auf dem Aufwendungen der jeweiligen Aufwandsart gebucht werden. 7 Ein Ertragskonto ist ein Erfolgskonto, auf dem die Erträge der jeweiligen Ertragsart gebucht werden. 8 'Im Gegensatz zu den Bestandskonten handelt es sich bei den Erfolgskonten um die in die Gewinn- und Verlustrechnung eingehenden Konten. IHK-Akademie Schwaben: Modul 1 Kapitel 2 Seite 12

13 1 Erfolgskonten: Aufwands- und Ertragskonten 1.4 Zusammenfassung Interaktionsfragen Warum werden zur Erfassung von Aufwendungen und Erträgen spezielle Konten eingerichtet? Nennen Sie die Ihnen bekannten Arten von Konten! IHK-Akademie Schwaben: Modul 1 Kapitel 2 Seite 13

14 2 Änderungen des Eigenkapitals durch Erfolgsvorgänge IHK-Akademie Schwaben: Modul 1 Kapitel 2 Seite 14

15 2 Änderungen des Eigenkapitals durch Erfolgsvorgänge 2.1 Eigenkapitalkonto und Unterkonten Das Eigenkapitalkonto ist ein passives Bestandskonto, das Minderungen im Soll und Mehrungen im Haben aufnimmt. Die Aufwands- und Ertragskonten sind Unterkonten des Eigenkapitalkontos und bewegen sich daher auch so. Aufwendungen vermindern das Eigenkapital und werden deshalb auf dem betreffenden Aufwandskonto im Soll gebucht. Erträge vermehren das Eigenkapital und werden deshalb auf dem betreffenden Ertragskonto im Haben gebucht. IHK-Akademie Schwaben: Modul 1 Kapitel 2 Seite 15

16 2 Änderungen des Eigenkapitals durch Erfolgsvorgänge 2.2 Buchung von Aufwendungen und Erträgen Für folgende Geschäftsvorfälle sind die Buchungssätze zu bilden, wobei auch hier wieder die vier Grundfragen zur Entwicklung eines Buchungssatzes zu stellen sind: 1. Banküberweisung der Miete für eine Lagerhalle Buchungssatz: Mietaufwand an Bank Überweisung des Monatsgehalts eines Angestellten Buchungssatz: Gehälter an Bank Die Bank schreibt uns Zinsen gut Buchungssatz: Bank an Zinserträge Wir erhalten Vermittlungsprovision Buchungssatz: Bank an Provisionserträge Nur Storno- und Korrekturbuchungen werden folgendermaßen behandelt: Sie sind auf einem Aufwandskonto im Haben bzw. auf einem Ertragskonto im Soll zu erfassen. IHK-Akademie Schwaben: Modul 1 Kapitel 2 Seite 16

17 2 Änderungen des Eigenkapitals durch Erfolgsvorgänge 2.3 Zusammenfassung Interaktionsfragen Um welche Art von Wertveränderungen handelt es sich bei den vier Beispielsbuchungssätzen? Nennen Sie Ausnahmen, bei denen von dem Grundsatz, dass auf einem Aufwandskonto nur im Soll, auf einem Ertragskonto nur im Haben zu buchen ist, abgewichen wird! IHK-Akademie Schwaben: Modul 1 Kapitel 2 Seite 17

18 3 Abschluss der Erfolgskonten IHK-Akademie Schwaben: Modul 1 Kapitel 2 Seite 18

19 3 Abschluss der Erfolgskonten 3.1 Abschluss der Aufwands- und Ertragskonten Das Gewinn- und Verlustkonto ist ein Unterkonto des Eigenkapitalkontos. Es hat die Aufgabe, den Erfolg des Unternehmens durch die Gegenüberstellung aller Aufwendungen und Erträge festzustellen. IHK-Akademie Schwaben: Modul 1 Kapitel 2 Seite 19

20 3 Abschluss der Erfolgskonten 3.2 Abschluss der Erfolgs- und Bestandskonten Die aktiven und die passiven Bestandskonten werden über das Schlussbilanzkonto 9 abgeschlossen. Die Buchungssätze lauten: Schlussbilanzkonto an alle Aktivkonten 10 Alle Passivkonten 11 an Schlussbilanzkonto Somit erfasst das Schlussbilanzkonto auf der Sollseite alle Aktiv-, auf der Habenseite alle Passivkonten. Das Gewinn- und Verlustkonto 12 dient als Abschlusskonto für die Erfolgskonten. Die Buchungssätze lauten: Gewinn- und Verlustkonto an alle Aufwandskonten 13 Alle Ertragskonten 14 an Gewinn- und Verlustkonto 9 Die Erstellung der Schlussbilanz wird mit Hilfe eines Schlussbilanzkontos, auf das die Salden sämtlicher Bestandskonten abgeschlossen werden, vorgenommen. 10 'Am Anfang eines Geschäftsjahres wird die Bilanz in Konten aufgelöst, die Einzelabrechnungen für die verschiedenen Bilanzpositionen sind. Die Konten zu den Posten der Aktivseite der Bilanz heißen Aktivkonten. 11 Am Anfang eines Geschäftsjahres wird die Bilanz in Konten aufgelöst, die Einzelabrechnungen für die verschiedenen Bilanzpositionen sind. Die Konten zu den Posten der Passivseite der Bilanz heißen Passivkonten. 12 Die Salden der Erfolgskonten werden nicht unmittelbar auf das Eigenkapitalkonto übertragen, sondern zunächst zu einem Sammelkonto abgeschlossen. Dieses Sammelkonto trägt die Bezeichnung Gewinn- und Verlustkonto. 13 Ein Aufwandskonto ist ein Erfolgskonto, auf dem Aufwendungen der jeweiligen Aufwandsart gebucht werden. 14 Ein Ertragskonto ist ein Erfolgskonto, auf dem die Erträge der jeweiligen Ertragsart gebucht werden. IHK-Akademie Schwaben: Modul 1 Kapitel 2 Seite 20

21 3 Abschluss der Erfolgskonten 3.3 Gewinn- und Verlustkonto Das Gewinn- und Verlustkonto 15 erfasst somit auf der Sollseite alle Aufwendungen, auf der Habenseite alle Erträge. 15 Die Salden der Erfolgskonten werden nicht unmittelbar auf das Eigenkapitalkonto übertragen, sondern zunächst zu einem Sammelkonto abgeschlossen. Dieses Sammelkonto trägt die Bezeichnung Gewinn- und Verlustkonto. IHK-Akademie Schwaben: Modul 1 Kapitel 2 Seite 21

22 3 Abschluss der Erfolgskonten 3.4 Abschluss des Gewinn- und Verlustkontos Das Gewinn- und Verlustkonto als Unterkonto des Eigenkapitalkontos wird auch über das Schlussbilanzkonto abgeschlossen. Die Buchungssätze lauten: Um den Buchungskreislauf zu schließen, wird der Schlussbestand des Eigenkapitalkontos in das Schlussbilanzkonto übernommen. Der Buchungssatz lautet: Eigenkapitalkonto an Schlussbilanzkonto IHK-Akademie Schwaben: Modul 1 Kapitel 2 Seite 22

23 3 Abschluss der Erfolgskonten 3.5 Zusammenfassung Interaktionsfragen Über welches Konto werden die Erfolgskonten abgeschlossen? Was wird auf dem Gewinn- und Verlustkonto erfasst? Was ergibt sich aus der Gegenüberstellung von Aufwendungen und Erträgen? Mit welchem Buchungssatz wird das Gewinn- und Verlustkonto bei einem Gewinn bzw. bei einem Verlust abgeschlossen? IHK-Akademie Schwaben: Modul 1 Kapitel 2 Seite 23

24 4 Umsatzsteuer IHK-Akademie Schwaben: Modul 1 Kapitel 2 Seite 24

25 4 Umsatzsteuer 4.1 Das System der Umsatzsteuer IHK-Akademie Schwaben: Modul 1 Kapitel 2 Seite 25

26 4 Umsatzsteuer 4.2 Vorsteuer und Umsatzsteuer Jeder Unternehmer bezahlt für die von ihm eingekauften Waren Vorsteuer. Er erhält dagegen für die von ihm verkauften Waren Umsatzsteuer. Die Differenz zwischen der Umsatzsteuer beim Verkauf und der Vorsteuer beim Einkauf ist die Zahllast, die er an das Finanzamt abzuführen hat. Der Unternehmer zieht also von seiner Steuerschuld (die beim Verkauf entstehende Umsatzsteuer ist eine Schuld an das Finanzamt) die ihm selbst in Rechnung gestellte Vorsteuer (Umsatzsteuer beim Einkauf, die eine Forderung an das Finanzamt darstellt) ab. Man nennt diesen Vorgang Vorsteuerabzug. Er ist nur möglich, wenn die Umsatzsteuer in der Rechnung als Euro-Betrag gesondert ausgewiesen wird. Die Angabe des Steuersatzes allein genügt nicht. IHK-Akademie Schwaben: Modul 1 Kapitel 2 Seite 26

27 4 Umsatzsteuer 4.3 Die Umsatzsteuer Die Umsatzsteuer gehört zu den indirekten Steuern. Der Unternehmer zahlt die Umsatzsteuer zwar an das Finanzamt, d.h. er ist Steuerschuldner und Steuerzahler. Der Endverbraucher ist jedoch der Steuerbelastete bzw. derjenige, der die Steuer trägt, weil die Umsatzsteuer in der Kette der Unternehmen vom Urerzeuger bis zum letzten Verbraucher offen überwälzt wird. Der Unternehmer stellt sie seinen Kunden beim Verkauf in Rechnung, so dass sie für ihn kein Kostenbestandteil, sondern ein durchlaufender Posten ist. Die Umsatzsteuer ist für den Unternehmer also wettbewerbsneutral Das bedeutet, dass die Summe aus Vorsteuer (die er beim Kauf bezahlt) und Zahllast (die er ans Finanzamt entrichtet) der Umsatzsteuer (die er beim Verkauf erhält) entspricht. IHK-Akademie Schwaben: Modul 1 Kapitel 2 Seite 27

28 4 Umsatzsteuer 4.4 Zusammenfassung IHK-Akademie Schwaben: Modul 1 Kapitel 2 Seite 28

29 4 Umsatzsteuer 4.5 Zwischenübersicht: Ein- und Verkauf IHK-Akademie Schwaben: Modul 1 Kapitel 2 Seite 29

30 4 Umsatzsteuer 4.6 Umsatzsteuerbuchungen beim Einund Verkauf I Gegenstand der Besteuerung sind die Umsätze der Unternehmen ( 1 UStG). Dazu gehören folgende Umsatzarten: Lieferungen und sonstige Leistungen 17, die ein Unternehmer im Inland gegen Entgelt im Rahmen seines Unternehmens ausführt Eigenverbrauch 18 im Inland Innergemeinschaftlicher Erwerb 19 im Inland gegen Entgelt (unterliegt mit Beginn des EU- Binnenmarktes ab der deutschen Umsatzsteuer) Einfuhr von Gegenständen aus dem Drittlandsgebiet in das Inland (Einfuhrumsatzsteuer) 17 Ein Hersteller von Kühlschränken verkauft seine Produkte und Serviceleistungen wie Beratung und Anschluss und Wartung der Geräte. 18 Ein PC-Hersteller verwendet eigene Produkte im Unternehmen. 19 Beim Einkauf von Waren aus Frankreich müssen sowohl Einkäufer als auch Verkäufer über eine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer verfügen, welche auf der Rechnung erscheinen müssen, die ohne Umsatzsteuer ausgestellt wird. Mit dieser Rechnung muss beim Finanzamt die Umsatzsteuer angemeldet werden. IHK-Akademie Schwaben: Modul 1 Kapitel 2 Seite 30

31 4 Umsatzsteuer 4.7 Umsatzsteuerbuchungen beim Einund Verkauf II Steuerbemessungsgrundlage ist das Entgelt. Darunter versteht man alles, was der Empfänger der Lieferung oder sonstigen Leistung aufwendet, um diese Leistung zu erhalten, jedoch ohne Umsatzsteuer. Das Entgelt entspricht also dem Nettopreis. Beim Einkauf entsteht Vorsteuer, und zwar mit dem Kauf von Handelswaren, Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen dem Kauf von Anlagegegenständen (z.b. Maschinen, Fahrzeuge) dem Bezug von Energie (z.b. Gas, Strom) dem Kauf von Büromaterial der Inanspruchnahme von Dienstleistungen ( z.b. Steuerberatung, Fremdreparaturen, Werbung) IHK-Akademie Schwaben: Modul 1 Kapitel 2 Seite 31

32 4 Umsatzsteuer 4.8 Vorsteuerbuchung beim Einkauf Die in einer Eingangsrechnung ausgewiesene Umsatzsteuer ist die Vorsteuer, die für den Unternehmer eine Forderung an das Finanzamt darstellt. Ein Vorsteuerabzug ist nur erlaubt, wenn die Eingangsrechnung die nach dem Umsatzsteuergesetz erforderlichen Angaben enthält. Die Vorsteuer beim Einkauf wird auf dem aktiven Bestandskonto Vorsteuer erfasst, das Forderungscharakter hat und zur Kontengruppe der Sonstigen Vermögensgegenstände gehört. Beispiel: Ein Industriebetrieb bucht auf Grund einer ER den Kauf von Rohstoffen zu einem Nettopreis von % USt. Buchungssatz: Rohstoffe Vorsteuer 384 an Verbindlichkeiten a.l.u.l IHK-Akademie Schwaben: Modul 1 Kapitel 2 Seite 32

33 4 Umsatzsteuer 4.9 Umsatzsteuerbuchung beim Verkauf Beim Verkauf wird auf Grund der Ausgangsrechnung die Umsatzsteuer gebucht, die für den Unternehmer eine Schuld an das Finanzamt darstellt. Sie wird auf dem passiven Bestandskonto Umsatzsteuer erfasst, das zu der Kontengruppe der Sonstigen Verbindlichkeiten gehört. Beispiel: Der Industriebetrieb bucht den Verkauf von Fertigerzeugnissen laut AR % USt. Buchungssatz: Forderungen a.l.u.l an Umsatzerlöse an Umsatzsteuer 736 IHK-Akademie Schwaben: Modul 1 Kapitel 2 Seite 33

34 4 Umsatzsteuer 4.10 Zusammenfassung Interaktionsfragen 1. Bei welcher Art von Einkäufen entsteht Vorsteuer? 2. Beschreiben Sie die Konten, auf denen die Umsatzsteuerbuchungen des Ein- und Verkaufs durchgeführt werden! IHK-Akademie Schwaben: Modul 1 Kapitel 2 Seite 34

35 4 Umsatzsteuer 4.11 Zwischenübersicht: Vorsteuerüberhang IHK-Akademie Schwaben: Modul 1 Kapitel 2 Seite 35

36 4 Umsatzsteuer 4.12 Berechnung und Bilanzierung des Vorsteuerüberhangs IHK-Akademie Schwaben: Modul 1 Kapitel 2 Seite 36

37 4 Umsatzsteuer 4.12 Berechnung und Bilanzierung des Vorsteuerüberhangs Die Summe der auf dem Konto Umsatzsteuer gebuchten Beträge stellt eine Verbindlichkeit an das Finanzamt dar. Die Summe der auf dem Konto Vorsteuer gebuchten Beträge stellt eine Forderung an das Finanzamt dar. Erklärung der Differenz Die sich aus der Verrechnung der Verbindlichkeiten mit den Forderungen ergebende Differenz ist: die Zahllast, die der Unternehmer an das Finanzamt abzuführen hat. Sie ergibt sich, wenn die Umsatzsteuerbeträge größer sind als die Vorsteuerbeträge der Zahlanspruch, der dem Unternehmer vom Finanzamt erstattet wird. Ein solcher Vorsteuerüberhang ergibt sich, wenn die Vorsteuerbeträge größer sind als die Umsatzsteuerbeträge. Zahllast Zur buchhalterischen Ermittlung der Zahllast wird das Konto Vorsteuer über das Konto Umsatzsteuer abgeschlossen. Bevor die Konten abgeschlossen werden, ist es zweckmäßig, die Salden zunächst in einer Nebenrechnung zu ermitteln Buchungssatz: Umsatzsteuer 20 an Vorsteuer 150 Buchungssatz: Umsatzsteuer an Bank 120 Für die Passivierung der Zahllast gilt der Buchungssatz: Umsatzsteuer 21 an SBK Der sich auf dem Konto Umsatzsteuer ergebende Saldo ist die Zahllast, die der Unternehmer an das Finanzamt abzuführen hat. 21 Die sich zum Geschäftsjahresabschluss ( ) ergebende Zahllast wird erst im nächsten Jahr an das Finanzamt überwiesen. Sie ist dann als sonstige Verbindlichkeit auf dem passiven Bestandskonto Umsatzsteuer in der Bilanz au IHK-Akademie Schwaben: Modul 1 Kapitel 2 Seite 37

38 4 Umsatzsteuer 4.12 Berechnung und Bilanzierung des Vorsteuerüberhangs Zahlanspruch Um den Zahlanspruch bzw. Vorsteuerüberhang buchhalterisch zu ermitteln, wird das Konto Umsatzsteuer über das Konto Vorsteuer abgeschlossen. Buchungssatz: Umsatzsteuer an Vorsteuer Buchungssatz: Bank an Vorsteuer 120 Für die Aktivierung des Vorsteuerüberhangs gilt der Buchungssatz: Schlussbilanzkonto an Vorsteuer Der sich auf dem Konto Vorsteuer ergebende Saldo ist der Vorsteuerüberhang, der dem Unternehmer vom Finanzamt erstattet wird. 23 Ergibt sich zum Geschäftsjahresende ( ) ein Vorsteuerüberhang, so ist dieser als sonstige Forderung auf dem aktiven Bestandskonto Vorsteuer in der Bilanz auszuweisen. IHK-Akademie Schwaben: Modul 1 Kapitel 2 Seite 38

39 4 Umsatzsteuer 4.13 Zusammenfassung Interaktionsfragen 1. Was geschieht mit der Zahllast? 2. Wie entsteht ein Vorsteuerguthaben und was geschieht damit? IHK-Akademie Schwaben: Modul 1 Kapitel 2 Seite 39

40 4 Umsatzsteuer 4.14 Zwischenübersicht: Umsatzsteuer-Voranmeldung IHK-Akademie Schwaben: Modul 1 Kapitel 2 Seite 40

41 4 Umsatzsteuer 4.15 Umsatzsteuer-Voranmeldung Nach 18 Abs. 1 UStG muss der Unternehmer seine Umsatzsteuer-Voranmeldung auf einem dafür vorgesehenen amtlichen Formular bis zum 10. Tag nach Ablauf des Voranmeldungszeitraums beim zuständigen Finanzamt einreichen. Der Voranmeldungszeitraum ist nach 18 Abs. 2 UStG das Kalendervierteljahr. IHK-Akademie Schwaben: Modul 1 Kapitel 2 Seite 41

42 4 Umsatzsteuer 4.16 Veranlagung zur Umsatzsteuer Der Unternehmer wird zur Umsatzsteuer veranlagt. Grundsätzlich ist nach 16 Abs. 1 Satz 2 UStG der Besteuerungszeitraum für die Veranlagung das Kalenderjahr. Es sind jedoch entweder monatlich oder kalender-vierteljährlich Umsatzsteuervorauszahlungen zu entrichten. IHK-Akademie Schwaben: Modul 1 Kapitel 2 Seite 42

43 4 Umsatzsteuer 4.17 Jahresumsatzsteuererklärung Am Ende des Kalenderjahres muss der Unternehmer noch eine Jahresumsatzsteuererklärung auf einem amtlich vorgeschriebenen Vordruck abgeben, da die auf Grund der Voranmeldungen entrichteten Beträge lediglich Vorauszahlungen 24 darstellen. Ergibt sich daraus eine zusätzliche Schuld an das Finanzamt, so ist diese innerhalb eines Monats nach Abgabe der Steuererklärung fällig. Sind zu hohe Vorauszahlungen geleistet worden, so wird der Unterschiedsbetrag zugunsten des Unternehmers erstattet. 24 Betrug die Umsatzsteuerzahllast für das Vorjahr weniger als 512, kann das Finanzamt den Unternehmer von der Pflicht zur Abgabe der Voranmeldungen und zur Leistung der Vorauszahlungen befreien. Am Jahresende ist dann lediglich eine Jahresumsatzsteuererklärung abzugeben. IHK-Akademie Schwaben: Modul 1 Kapitel 2 Seite 43

44 4 Umsatzsteuer 4.18 Zusammenfassung Interaktionsfragen 1.Was geschieht mit der Zahllast? 2.Wie entsteht ein Vorsteuerguthaben und was geschieht damit? 3. Wann ist der Kalendermonat, wann das Kalendervierteljahr der Voranmeldungszeitraum? 4. Wann hat der Unternehmer grundsätzlich die Voranmeldung abzugeben und die Vorauszahlung zu leisten? IHK-Akademie Schwaben: Modul 1 Kapitel 2 Seite 44

45 5 Warenein- und -verkauf mit/ohne Bestandsveränderungen (Handel) IHK-Akademie Schwaben: Modul 1 Kapitel 2 Seite 45

46 5 Warenein- und -verkauf mit/ohne Bestandsveränderungen (Handel) 5.1 Allgemeines zur Warenbuchung Die Gewinnerzielung aus dem Ein- und Verkauf von Waren 25 ist der eigentliche Betriebszweck eines Handelsunternehmens. Die Warenbuchungen werden auf getrennten Konten für den Wareneinkauf 26 und den Warenverkauf 27 durchgeführt. 25 Unter Waren werden alle fremdbezogenen Gegenstände verstanden, die vom Unternehmen ohne Be- und Verarbeitung veräußert werden. 26 Wareneinkäufe werden über das Konto Wareneingang gebucht. 27 Warenverkäufe werden über das Konto Warenverkauf gebucht. IHK-Akademie Schwaben: Modul 1 Kapitel 2 Seite 46

47 5 Warenein- und -verkauf mit/ohne Bestandsveränderungen (Handel) 5.2 Warenbuchungen für einen Warenhandelsbetrieb Die auf den nächsten Seiten dargestellten Warenbuchungen gelten nur für einen Warenhandelsbetrieb, nicht für einen Industriebetrieb, dessen Hauptaufgabe in der Herstellung und dem Absatz seiner Erzeugnisse besteht. Die angesprochenen Konten sind daher im Kontenrahmen für den Groß- und Außenhandel zu finden. Gemäß Abgabenordnung gibt es für alle gewerblichen Unternehmen gesonderte Aufzeichnungspflichten für den Wareneingang und für den Warenausgang. Nachfolgende Daten sind aufzuzeichnen: Datum des Wareneingangs oder der Rechnung Name oder Firma und Anschrift des Lieferers handelsübliche Bezeichnung und Preis der Ware Hinweis auf Beleg Für die Aufzeichnungen gibt es keine Formvorschriften. Es genügt auch eine geordnete Ablage der Belege oder die Speicherung auf Datenträgern. IHK-Akademie Schwaben: Modul 1 Kapitel 2 Seite 47

48 5 Warenein- und -verkauf mit/ohne Bestandsveränderungen (Handel) 5.3 Hinweise zu Wareneinkaufs- und - verkaufsbuchungen Insbesondere größere Unternehmen, die mit verschiedenartigen Waren handeln, untergliedern die Warenkonten nach Warengruppen (z.b. I - V) und nach Umsatzsteuersätzen. Damit ist eine bessere Kontrolle beim Einkauf einzelner Waren gewährleistet. Die Wareneinkaufs- und Warenverkaufsbuchungen werden zunächst ohne die Berücksichtigung von Bestandsveränderungen durchgeführt. Diese eher praxisferne Annahme bedeutet, dass alle eingekauften Waren auch verkauft wurden. Weder am Jahresanfang noch zur Erfolgsermittlung am Jahresende gibt es Lagerbestände. Dies bedeutet, dass die Anfangs- und Schlussbestände übereinstimmen. IHK-Akademie Schwaben: Modul 1 Kapitel 2 Seite 48

49 5 Warenein- und -verkauf mit/ohne Bestandsveränderungen (Handel) 5.4 Buchungssätze für Wareneinkaufsund -verkaufsbuchungen IHK-Akademie Schwaben: Modul 1 Kapitel 2 Seite 49

50 5 Warenein- und -verkauf mit/ohne Bestandsveränderungen (Handel) 5.5 Einstandspreis Beispiel: Ein Großhändler kauft Spielzeug für 80 ein und verkauft es für 120 weiter. Um 120 Verkaufserlös zu erzielen, musste er im Einkauf 80 aufwenden. Der Einstandspreis des verkauften Spielzeugs beträgt 80. Wareneinsatz = Saldo des Wareneingangskontos (er entspricht dem Einstandspreis, wenn keine Bestandsveränderungen auftreten) Wareneinsatz = Einstandspreis der verkauften Waren (es ist das, was ein Unternehmer aufwenden muss, um einen Verkaufserlös zu erzielen) IHK-Akademie Schwaben: Modul 1 Kapitel 2 Seite 50

51 5 Warenein- und -verkauf mit/ohne Bestandsveränderungen (Handel) 5.6 Abschluss von Wareneingangsund Warenverkaufskonto Wareneingangs- 28 und Warenverkaufskonto 29 sind wie alle anderen Erfolgskonten auch über das Gewinn- und Verlustkonto abzuschließen. Die Buchungssätze lauten: für das Wareneingangskonto: Gewinn- und Verlustkonto an Wareneingang für das Warenverkaufskonto: Warenverkauf an Gewinn- und Verlustkonto Im Gewinn- und Verlustkonto stehen sich die Verkaufserlöse und der Wareneinsatz brutto (= unsaldiert) gegenüber. Man spricht von einem Bruttoabschluss der Warenkonten. 28 Wareneinkäufe werden über das Konto Wareneingänge gebucht. 29 Warenverkäufe werden über das Konto Warenverkauf gebucht. IHK-Akademie Schwaben: Modul 1 Kapitel 2 Seite 51

52 5 Warenein- und -verkauf mit/ohne Bestandsveränderungen (Handel) 5.7 Rohgewinn - Rohverlust IHK-Akademie Schwaben: Modul 1 Kapitel 2 Seite 52

53 5 Warenein- und -verkauf mit/ohne Bestandsveränderungen (Handel) 5.8 Bestandsveränderungen In der Praxis spielen die Veränderungen der Bestände vom Jahresanfang bis zum Jahresende bei der Erfolgsermittlung eine wesentliche Rolle. Die Bestandsveränderungen eines Geschäftsjahres können sich auf zweifache Weise ergeben. der Schlussbestand ist größer als der Anfangsbestand die Einkaufsmenge ist größer als die Verkaufsmenge der Schlussbestand ist kleiner als der Anfangsbestand die Einkaufsmenge ist kleiner als die Verkaufsmenge IHK-Akademie Schwaben: Modul 1 Kapitel 2 Seite 53

54 5 Warenein- und -verkauf mit/ohne Bestandsveränderungen (Handel) 5.9 Buchungssätze mit Bestandsveränderungen Für die Erfassung der Warenbestände gibt es das Aktivkonto Warenbestände. Am Geschäftsjahresanfang nimmt es den Anfangsbestand an Waren im Soll auf und am Geschäftsjahresende den Schlussbestand laut Inventur im Haben. Das Warenbestandskonto erfasst die Bestände mit folgenden Buchungssätzen: den Anfangsbestand: Warenbestände an Eröffnungsbilanzkonto den Schlussbestand: Schlussbilanzkonto an Warenbestände laut Inventur: IHK-Akademie Schwaben: Modul 1 Kapitel 2 Seite 54

55 5 Warenein- und -verkauf mit/ohne Bestandsveränderungen (Handel) 5.10 Bestandsmehrung und - minderung IHK-Akademie Schwaben: Modul 1 Kapitel 2 Seite 55

56 5 Warenein- und -verkauf mit/ohne Bestandsveränderungen (Handel) 5.10 Bestandsmehrung und -minderung Bestandsmehrung I Wenn der Schlussbestand 30 größer ist als der Anfangsbestand, liegt eine Bestandsmehrung 31 vor. Weil mehr Waren eingekauft als verkauft wurden, hat sich der Lagerbestand erhöht. Im Wareneinsatz werden aber nur die verkauften Waren als Aufwand berücksichtigt. Die Waren im Lager sind noch nicht verkauft und können deshalb noch kein Aufwand sein, der in die Gewinn- und Verlustrechnung eingeht. Will man den Wareneinsatz - also das, was der Unternehmer tatsächlich eingesetzt hat, um die Verkaufserlöse zu erzielen - ermitteln, müssen die Wareneinkäufe zum Einstandspreis um die Bestandsmehrung korrigiert werden. Bestandsmehrung II Zur buchhalterischen Feststellung des Wareneinsatzes ist die Bestandsmehrung, die als Soll-Saldo auf dem Warenbeständekonto erscheint, auf das Wareneingangskonto umzubuchen. Buchungssatz: Warenbestände an Wareneingang Der Saldo im Wareneingangskonto ist dann der Wareneinsatz. 30 Der Saldo ist die Differenz zwischen Soll- und Habenbeträgen auf einem Konto. Der Saldo wird beim Abschluss eines Kontos auf der betragsmäßig niedrigeren Kontenseite eingetragen. 31 Siehe Bestandsveränderung IHK-Akademie Schwaben: Modul 1 Kapitel 2 Seite 56

57 5 Warenein- und -verkauf mit/ohne Bestandsveränderungen (Handel) 5.10 Bestandsmehrung und -minderung Bestandsminderung I Ist der Schlussbestand kleiner als der Anfangsbestand, handelt es sich um eine Bestandsminderung 32. Weil mehr Waren verkauft als eingekauft wurden, hat sich der Lagerbestand von im Vorjahr angeschafften Waren verringert. Durch den Verkauf sind sie nun zu Aufwand geworden, der in die Gewinn- und Verlustrechnung eingeht. Nicht nur alle Einkäufe des laufenden Geschäftsjahres, sondern auch Bestände des Vorjahres wurden verkauft, die jetzt in den Wareneinsatz eingehen. Bestandsminderung II Zur buchhalterischen Feststellung des Wareneinsatzes ist die Bestandsminderung, die als Haben-Saldo auf dem Warenbeständekonto erscheint, auf das Wareneingangskonto umzubuchen. Buchungssatz: Wareneingang an Warenbestände Der Saldo im Wareneingangskonto ist dann der Wareneinsatz. 32 Siehe Bestandsveränderung IHK-Akademie Schwaben: Modul 1 Kapitel 2 Seite 57

58 5 Warenein- und -verkauf mit/ohne Bestandsveränderungen (Handel) 5.11 Zusammenfassung Interaktionsfragen Wie lauten die Buchungssätze für einen Wareneinkauf/ Warenverkauf auf Ziel (ohne Berücksichtigung der Umsatzsteuer)? Was versteht man unter dem Wareneinsatz? Worin unterscheiden sich Rohgewinn und Reingewinn? Wie heißt der Saldo des Wareneingangskontos und mit welchem Buchungssatz wird es abgeschlossen? a) Wareneinkäufe zum Einstandspreis? Bestandsmehrung = Wareneinsatz b) Wareneinkäufe zum Einstandspreis? Bestandsminderung = Wareneinsatz c) Ergänzen Sie die fehlenden Vorzeichen und begründen Sie Ihre Wahl! IHK-Akademie Schwaben: Modul 1 Kapitel 2 Seite 58

59 Trainingsaufgaben IHK-Akademie Schwaben: Modul 1 Kapitel 2 Seite 59

60 Trainingsaufgaben TA1: Erfolgskonten: Aufwands- und Ertragskonten Verwenden Sie bitte das Lösungsformular im Anhang. IHK-Akademie Schwaben: Modul 1 Kapitel 2 Seite 60

61 Trainingsaufgaben TA2: Änderungen des Eigenkapitals durch Erfolgsvorgänge Gegeben ist folgende stark verkürzte Bilanz: Aktiva Bilanz Passiva Bank Eigenkapital Banküberweisung der Miete für eine Lagerhalle: Buchungssatz: Mietaufwand an Bank Überweisung des Monatsgehalts eines Angestellten: Buchungssatz: Gehälter an Bank Die Bank schreibt uns Zinsen gut: Buchungssatz: Bank an Zinserträge Wir erhalten Vermittlungsprovision: Buchungssatz: Bank an Provisionserträge a) Büromaterial wird bar gekauft 280 b) Wir bezahlen die Gewerbesteuer per Bankscheck c) Für eine vermietete Garage gehen auf unser Bankkonto ein 360 d) Zinsgutschrift der Bank 850 e) Eine Fahrstuhlreparatur wird per Banküberweisung bezahlt f) Wir erhalten eine Provision per Postscheck 760 g) Die Kfz-Versicherung wird per Postscheck bezahlt Verwenden Sie bitte das Lösungsformular im Anhang. IHK-Akademie Schwaben: Modul 1 Kapitel 2 Seite 61

62 Trainingsaufgaben TA3: Abschluss der Erfolgskonten Verwenden Sie bitte das Lösungsformular im Anhang. IHK-Akademie Schwaben: Modul 1 Kapitel 2 Seite 62

63 Trainingsaufgaben TA4: Das System der Umsatzsteuer Verwenden Sie bitte das Lösungsformular im Anhang. Angaben zur Aufgabe 7: IHK-Akademie Schwaben: Modul 1 Kapitel 2 Seite 63

64 Trainingsaufgaben TA5: Umsatzsteuerbuchungen beim Ein- und Verkauf Verwenden Sie bitte das Lösungsformular im Anhang. IHK-Akademie Schwaben: Modul 1 Kapitel 2 Seite 64

65 Trainingsaufgaben TA6: Berechnung und Bilanzierung des Vorsteuerüberhangs Grafik zur Aufgabe 12: Verwenden Sie bitte das Lösungsformular im Anhang. IHK-Akademie Schwaben: Modul 1 Kapitel 2 Seite 65

66 Trainingsaufgaben TA7: Umsatzsteuer-Voranmeldung IHK-Akademie Schwaben: Modul 1 Kapitel 2 Seite 66

67 Trainingsaufgaben TA8: Warenein- und -verkauf mit/ohne Bestandsveränderungen Angaben zu Aufgabe 17: Anfangsbestand Stück zu 15 je Stück a) Zieleinkauf 300 Stück zu 15 je Stück b) Zielverkauf 160 Stück zu 20 je Stück c) Barverkauf 40 Stück zu 20 je Stück d) Verkauf gegen Bankscheck 200 Stück zu 20 je Stück Schlussbestand laut Inventur: 900 Stück zu 15 je Stück Verwenden Sie bitte das Lösungsformular im Anhang. IHK-Akademie Schwaben: Modul 1 Kapitel 2 Seite 67

68 Fallstudie IHK-Akademie Schwaben: Modul 1 Kapitel 2 Seite 68

69 Fallstudie Fallstudie - Ausgangssituation Erste Buchungen von Geschäftsvorfällen nach der Einführung des Finanzbuchhaltungsprogramms sind vorgenommen worden. Vergleiche mit der manuellen Buchung der Geschäftsvorfälle ergaben keine Differenzen. Da es sich bei den ersten Buchungen lediglich um Rechnungseingänge und -ausgänge handelte, waren damit keine Mehrungen bzw. Minderungen des Eigenkapitals verbunden. Derartige Buchungen werden nunmehr vorgenommen, da inzwischen Waren eingekauft und verkauft wurden, aber auch Zahlungseingänge wie Zahlungsausgänge zu verzeichnen sind. Frau Kleeberg und Frau Keller sind inzwischen ein eingespieltes Team und erledigen die Buchungen im Buchhaltungsprogramm und die manuellen Buchungen gemeinsam. IHK-Akademie Schwaben: Modul 1 Kapitel 2 Seite 69

70 Fallstudie Fallstudie - Aufgabenstellung Problemstellung: Frau Kleeberg und Frau Keller bearbeiten die in der Zwischenzeit angefallenen Belege. Dabei werden neue Konten angesprochen - Aufwands- und Ertragskonten. Der Unterschied zu den bisherigen besteht darin, dass aus der Auswertung dieser Konten das Ziel der unternehmerischen Tätigkeit abgeleitet werden kann. Beide wissen, dass ihr Chef, Herr Kappler, ganz bestimmt demnächst erste Auswertungen auf seinem Tisch haben möchte. Daher arbeiten sie umsichtig und gewissenhaft. Aufgabenstellungen: 1. Buchen Sie die Geschäftsvorfälle in Aufwandsund Ertragskonten. 2. Buchen Sie den Warenein- und -verkauf ohne Bestandsveränderungen für die aufgeführten Geschäftsvorfälle. 3. Für weitere Geschäftsvorfälle ist der Wareneinkauf- und -verkauf mit Bestandsveränderung zu buchen. 4. Führen Sie weitere Aufgaben durch. 1) Buchen Sie die Geschäftsvorfälle in Aufwands- und Ertragskonten! 1. Mietzahlung an Vermieter 1.870,00 2. Energie-Abschlag Januar Februar 310,00 3. Geschäftsversicherung Jahresbeitrag 1.308,00 4. Telefonkosten-Abrechnung 218,10 5. Provision aus Leasinggeschäft 1.920,00 6. Zinserträge aus Termingeldanlage 618,18 2) Buchen Sie den Warenein- und verkauf ohne Bestandsveränderungen für die aufgeführten Geschäftsvorfälle: 1. Einkauf Notebook: S34100 an K Einkauf Drucker: S34100 an K Einkauf Monitor: S34100 an K Einkauf: S34100 an K Verkauf: Ausgangsrechnung: D10005 an S84100 Ausgangsrechnung: D10004 an S ) Für weitere Geschäftsvorfälle ist der Warenein- und verkauf mit Bestandsveränderung zu buchen. Anlegen von Sachkonten: S39800 Bestand an Waren S39810 Bestand an Fertigerzeugnissen Geschäftsvorfälle: 1. Einkauf diverses Zubehör: S39800 an K Einkauf diverses Zubehör: S39800 an K Verkauf: D10006 an S Buchen Materialrückgabeschein: S39600 an S Buchen Materialrückgabeschein: S34100 an S39800 S34100 an S ) Führen Sie weitere Aufgaben durch: a) Kontrollieren Sie an Hand der Kontenblätter S34100 und S39800, welche Materialbewegungen stattgefunden haben! b) Drucken Sie die GuV der bebuchten Periode aus und bewerten Sie die Auswertungen des Einund Verkaufs auf die GuV! c) Ermitteln Sie die Veränderungen des Eigenkapitals und bewerten Sie diese! d) Vergleichen Sie Ihre Buchungssätze mit dem hinterlegten Buchungserfassungsprotokoll! IHK-Akademie Schwaben: Modul 1 Kapitel 2 Seite 70

71 Qualifikationstest IHK-Akademie Schwaben: Modul 1 Kapitel 2 Seite 71

72 Qualifikationstest Test Worin unterscheiden sich Roh- und Reingewinn? Reingewinn ist ein Bestandteil des Rohgewinns. Rohgewinn / Rohverlust ist das Ergebnis des reinen Warengeschäfts. Rohgewinn ist gleich Reingewinn. Der Rohgewinn ist das Ergebnis reiner Handelstätigkeit, der Reingewinn ergibt sich aus der Gegenüberstellung aller Aufwendungen und Erträge. Warum werden Aufwendungen im Soll und Erträge im Haben gebucht? Aufwendungen vermindern das EK und werden deshalb im Soll gebucht. Erträge vermehren das EK und werden deshalb im Haben gebucht. Bei passiven Bestandskonten werden Abgänge stets auf der Sollseite und Zugänge stets auf der Habenseite gebucht. Aufwendungen und Erträge verändern das Eigenkapital und werden somit beide im Haben gebucht. Womit erzielt ein Handelsunternehmen seinen eigentlichen betrieblichen Gewinn? Aus der Preisdifferenz zwischen Aufwendungen beim Einkauf und den Erlösen beim Verkauf der Waren. Durch das Buchen auf getrennte Konten für den Waren Ein- und verkauf. Durch eigene Wertschöpfung beim Warendurchlauf. Ein Handelsunternehmen erzielt keinen betrieblichen Gewinn. Welche Kontoart ist das Eigenkapitalkonto? Das Eigenkapitalkonto (EKK) ist ein Konto des Anlagevermögens. Das EKK bildet das Eigenkapital des Unternehmers ab. Das Aufwandskonto ist ein Unterkonto des EKK. Das EKK ist ein passives Bestandskonto, das Minderungen im Soll und Mehrungen im Haben aufnimmt. Aufwendungen werden im Soll gebucht. Gibt es Ausnahmen? Nein, Aufwendungen werden immer im Soll gebucht. Ja, Storno- und Korrekturbuchungen sind bei einem Aufwandskonto im Haben zu buchen. Ja, Korrekturbuchungen können bei einem Aufwandskonto im Haben gebucht werden. Ja, wenn Aufwendungen im Umlaufvermögen gebucht werden. Wozu dient das Gewinn- und Verlustkonto (GuVK)? Zur Feststellung des Gewinns. Das GuVK hat die Aufgabe, den Erfolg eines Unternehmens durch Gegenüberstellung aller Aufwendungen und Erträge festzustellen. Die Gewinn- und Verlustkonten sind Unterkonten der Aufwands- und Ertragskonten. Das GuVK ist ein Bilanzkonto zum Nachweis des Gewinns für das Finanzamt. Warum belastet die Umsatzsteuer nur den Endverbraucher? Weil nur er gegenüber dem Finanzamt eine Steuerschuld hat. Der Endverbraucher kann keinen Vorsteuerabzug geltend machen, er ist in der Kette der Wertschöpfung der letzte Verbraucher. Weil er nur Waren einkauft und nicht verkauft. Weil der Gesetzgeber im UStG dies so festgelegt hat. IHK-Akademie Schwaben: Modul 1 Kapitel 2 Seite 72

73 Qualifikationstest Test Wie entsteht ein Vorsteuerguthaben und was geschieht damit? Der Vorsteuerbetrag ist größer als der Umsatzsteuerbetrag. Er wird nicht weiter bearbeitet; er ist nur eine rechnerische Größe. Der Vorsteuerbetrag ist größer als der Umsatzsteuerbetrag. Ein Vorsteuerguthaben entsteht nicht. Der Vorsteuerbetrag ist größer als der Umsatzsteuerbetrag. Er wird in der nächsten Periode verrechnet oder auf Antrag ausgezahlt. Was geschieht mit einer Zahllast? Sie wird mit der Vorsteuer verrechnet. Sie wird entsprechend der Festlegung des Finanzamtes monatlich oder quartalsweise an das Finanzamt überwiesen. Sie wird mit der Umsatzsteuer verrechnet. Ein Unternehmen hat gegenüber dem Finanzamt keine Zahllast. Bei welcher Art von Einkäufen entsteht Vorsteuer? Beim Kauf von Briefmarken. Beim Kauf von Handelsware, Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen. Beim Einkauf per Scheckkarte. Beim Kauf von Versicherungsleistungen. Auf welchen Konten werden Umsatzsteuerbuchungen des Ein- und Verkaufs gebucht? Konten des Anlage- und Umlaufvermögens, Kosten- und Aufwandskonten, Erlöskonten. Umsatzsteuerkonto. Finanzkonten. Vorsteuerkonto. Was versteht man unter dem Begriff Vorsteuerabzug? Abzug eines Pauschalbetrages von der Umsatzsteuerschuld gegenüber dem Finanzamt. Minderung der Mehrwertsteuer. Abzug der Vorsteuer vom Rechungsbetrag der Ausgangsrechnung. Abzug der Umsatzsteuer der Eingangsrechnungen von der Umsatzsteuer der Ausgangsrechnungen eines Unternehmens. IHK-Akademie Schwaben: Modul 1 Kapitel 2 Seite 73

74 Grundlagen der Buchführung Erfolgs- und Bestandskonten führen und buchen Name: Vorname: Klasse/Kurs: Datum: IHK-Akademie Schwaben: Modul 1 Kapitel 2 Seite 74

Zusammenfassung "Rechnungswesen"

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