Unterrichtsentwurf. Umsatzsteuer Einführung. BBS Rinteln - Standort Dauestraße Rinteln Tel.: Mobil:

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1 BBS Rinteln - Standort Dauestraße Rinteln Tel.: Mobil: Abgabedatum Studienreferendarin Bettina Kallmeyer Ausbildungsgruppe Unterrichtsentwurf Einfacher Unterrichtsbesuch Nr. 1 Unterrichtsfach Wirtschaft und Verwaltung Thema der Stunde Umsatzsteuer Einführung Schulform Einjährige Berufsfachschule Wirtschaft für Realschulabsolventinnen/-absolventen (Höhere Handelsschule) Klasse bzw. Lerngruppe BFW Fachlehrkraft Herr M. Unterricht Tag Ort Rinteln, Dauestr. 4 Zeit Raum R111 Besprechung Zeit im Anschluss Raum Bücherei Beteiligte Fachlehrer Herr M. Fachleitung Herr Marx Schulleitung

2 I. Inhaltsverzeichnis 1 Analyse des Bedingungsfeldes Strukturdaten der Klasse Analyse der Schüler- und Klassensituation Situation des Referendars in der Klasse Analyse der curricularen Vorgaben Strukturierung und Zielsetzung der Makrosequenz Angabe der Lern-/Handlungsziele bzw. der angestrebten Kompetenzen Lernziele zur Förderung der Fachkompetenz (F) Lernziele zur Förderung der Methoden- und Sozialkompetenz (MuS) Planung des Unterrichtsverlaufs Literaturverzeichnis... 9 II. Anlagenverzeichnis Anlage 1 Strukturdaten der Klasse mit Fotos... Fehler! Textmarke nicht definiert. Anlage 2 Folie Ausgangssituation Anlage 3 Beleg 1: Ausgangsrechnung der Kettenfabrik A & S GmbH Verkauf von Waren Anlage 4 Die Letzten beißt die Umsatzsteuer (1) Anlage 5 Die Letzten beißt die Umsatzsteuer (2) Anlage 6 Folie Gruppeneinteilung und Arbeitsauftrag Anlage 7 Beleg 2: Eingangsrechnung bei der Kettenfabrik A & S GmbH Einkauf von Waren Anlage 8 Das Modellunternehmen Anlage 9 Tafelbild inkl. Plakatpräsentation Anlage 10 Ergebnissicherung Die buchhalterische Erfassung der Umsatzsteuer beim Verkauf von Waren Anlage 11 Ergebnissicherung Die buchhalterische Erfassung der Umsatzsteuer beim Einkauf von Waren Anlage 12 Hausaufgabe Buchungen mit Umsatzsteuer... 21

3 1 Analyse des Bedingungsfeldes 1.1 Strukturdaten der Klasse Der vorliegende Unterrichtsentwurf ist konzipiert für die Klasse BFW, einer einjährigen Berufsfachschule Wirtschaft für Realschulabsolventen und Realschulabsolventinnen (Höhere Handelsschule). Die Klasse setzt sich aus 25 Schülern und Schülerinnen 1 im Alter von 16 bis 20 Jahren zusammen, wobei etwa 2/3 der Schüler im Alter von 16, bzw. 17 Jahren sind und nur zwei der Schüler 19, bzw. 20 Jahre alt sind. Die bisher erworbenen Schulabschlüsse weisen keine Unterschiede auf. Alle 25 Schüler besitzen den Sekundarabschluss I Realschulabschluss. Hingegen sind die zuletzt besuchten Schulformen sehr unterschiedlich, so dass im Allgemeinen von einer eher heterogenen wirtschaftlichen Vorbildung auszugehen ist. Die genauen Angaben zu den zuletzt besuchten Schulformen sind der Anlage 1 Strukturdaten der Klasse BFW mit Fotos im Anhang zu entnehmen. 1.2 Analyse der Schüler- und Klassensituation Die BFW ist eine sehr lebhafte Klasse und zeigt Interesse an betriebswirtschaftlichen Inhalten im schulischen Umfeld. Die mündliche Beteiligung ist insgesamt als gut einzustufen, bedarf jedoch einer weiteren Differenzierung. Im bisherigen Unterrichtsgeschehen haben sich vor allem durch ihre rege und qualitativ hochwertige mündliche Beteiligung aus dem Klassenverband abgehoben. leisten ebenfalls viele mündliche Beiträge, die jedoch qualitativ häufig nicht für den weiteren Unterricht förderlich sind. Die Ergebnisse der beiden Klassenarbeiten bestätigen als leistungsstarke Schüler, während bisher sowohl mündlich als auch schriftlich nur sehr schwache Leistungen erbrachten. In den vorhergehenden Stunden wird die Klasse eine Klassenarbeit in Englisch schreiben, was sich auf die anfängliche Motivation auswirken kann. Hinsichtlich der Fachkompetenz im Lernfeld 5 Geschäftsvorfälle kontieren, buchen, kostenrechnerisch zuordnen und auswerten ist zu sagen, dass die Schüler relevante fachliche Vorkenntnisse aus dem Lernfeld besitzen. Hierzu zählen unter anderem die Erfassung des Einkaufs und Verkaufs nach Belegen ohne Berücksichtigung der Umsatzsteuer, die Erfassung von Bestandsveränderungen und die Führung und der Abschluss von Bestandsund Erfolgskonten. Des Weiteren ist den Schülern die vereinfachte Darstellung des Modellunternehmens Kettenfabrik A & S GmbH geläufig. 1 Im Folgenden verwende ich einheitlich die männlichen Bezeichnungen; hier: Schüler. Mit diesem Sammelbegriff ist sowohl die männliche als auch weibliche Form gemeint. Diese Regelung gilt auch für weitere Sammelbegriffe, die andere Personen/-gruppen betreffen. 2

4 Die Methodenkompetenz der Lerngruppe ist gut. Das eingeführte Lehrbuch Modellunternehmen Kettenfabrik A & S GmbH Grundkurs Rechnungswesen belegorientiert 2 unterstützt die selbstständige und handlungsorientierte Erarbeitung der relevanten Inhalte des Lernfeldes 5. Der Großteil der Klasse ist in der Lage, Inhalte eigenständig mit Hilfe vorgegebener Informationsquellen zu erarbeiten. Arbeitsaufträge werden relativ diszipliniert und selbständig in den vorgegebenen Sozialformen Einzel-, Partner- oder Gruppenarbeit erledigt. Bezüglich der Präsentationsfähigkeiten der Schüler habe ich bisher keine Erfahrungen sammeln können. Insgesamt ist der Umgang der Schüler untereinander als kooperativ und freundlich einzuschätzen, so dass bei allen von einer angemessenen sozialen Kompetenz auszugehen ist. Allerdings ist in dem Klassenverband eine Gruppenbildung festzustellen, indem sich eine Gruppe um abgrenzt, was sich durch Kommentare der Mitschüler äußert, jedoch den bisherigen Unterrichtsverlauf nicht beeinträchtigt hat. 1.3 Situation des Referendars in der Klasse Im Rahmen meiner Hospitationsphase des Referendariats nehme ich seit Anfang November in der Klasse BFW an zwei der insgesamt vier Unterrichtsstunden pro Woche im Lernfeld 5 teil. Seit diesem Zeitpunkt habe ich fünf Stunden eigenständig unterrichtet. Das Verhältnis zwischen mir und der Klasse empfinde ich als freundlich, respektvoll und aufgeschlossen. Insgesamt fühle ich mich in der Klasse wohl und als Lehrkraft akzeptiert. 2 Analyse der curricularen Vorgaben Die curricularen Grundlagen für die vorliegende Makrosequenz bilden die Rahmenrichtlinien für die fachrichtungsbezogenen Fächer in der einjährigen Berufsfachschule Wirtschaft für Realschulabsolventinnen und Realschulabsolventen (Höhere Handelsschule) 3 sowie der schulinterne Stoffverteilungsplan der BBS Rinteln 4. Das Thema der geplanten Stunde ist dem Lernfeld 5 Geschäftsvorfälle kontieren, buchen, kostenrechnerisch zuordnen und auswerten zuzuordnen. Die Zielformulierung in den Rahmenrichtlinien lautet: Die Schülerinnen und Schüler beschreiben das System der Umsatzsteuer, prüfen deren Berechnung auf Belegen, nehmen die entsprechenden Buchungen vor. 5 Die vorgegebenen Inhalte der Rahmenrichtlinien entsprechen den Lerninhalten des schulinternen Stoffverteilungsplans. Das Themengebiet System der Umsatzsteuer und die hier geplante 2 Preiß, Peter (2006): Modellunternehmen Kettenfabrik A & S GmbH Grundkurs Rechnungswesen belegorientiert. 3 Niedersächsisches Kultusministerium (2005): Rahmenrichtlinien für die fachrichtungsbezogenen Fächer in der einjährigen Berufsfachschule Wirtschaft für Realschulabsolventinnen und Realschulabsolventen (Höhere Handelsschule). Stand: April Berufsbildende Schulen Rinteln (2007): Entwurf eines zeitlich und inhaltlich abgestimmten Stoffverteilungsplans für das Lernfeld 5. 5 Ebenda, S

5 Unterrichtseinheit Grundlagen der Umsatzsteuer und ihre buchhalterische Erfassung sind somit durch die Rahmenrichtlinien und den schulinternen Stoffverteilungsplan legitimiert. 3 Strukturierung und Zielsetzung der Makrosequenz Auf Grund des eingeführten Lehrbuches Modellunternehmen Kettenfabrik A & S GmbH Grundkurs Rechnungswesen belegorientiert wird das Lernfeld 5 anhand eines spiralförmigem Konzeptes erarbeitet, so dass unter Anknüpfung an das Vorwissen der Schüler eine ständige Steigerung der Komplexität erfolgt. Dieses legitimiert innerhalb der folgenden Makrosequenz den Unterricht am zur Verwendung des Jahresüberschusses und der Abführung der Körperschaftssteuer. Tabelle 1: Beschreibung der Makrosequenz Datum/ Stunden Thematische Einheit Inhalt Methoden/ Sozialform/ Medien Handlungsprodukt /2. Std. UB Grundlagen der Umsatzsteuer und ihre buchhalterische Erfassung wirtschaftliche und rechtliche Grundlagen der Umsatzsteuer Material- und Wertströme beim Ein- und Verkauf von Waren unter Berücksichtigung der Umsatzsteuer buchhalterische Erfassung der Umsatzsteuer S-L-Gespräch Gruppenarbeit Folie/OHP Arbeitsblatt/Poster Tafel Arbeitsblätter zu Grundlagen Arbeitsblätter Die buchhalterische Erfassung von Einkauf und Verkauf unter Berücksichtigung der Umsatzsteuer und /4. Std. Festigung der Buchung von Einkäufen und Verkäufen unter Berücksichtigung der Umsatzsteuer Buchung der Belege des 1. Quartals 2012 der Kettenfabrik A & S GmbH Partnerarbeit S-L-Gespräch Beleg- Arbeitsheft Konten-Arbeitsheft Folie/OHP Tafel Konten- Arbeitsheft: Buchung auf Konten (S ) Beleg- Arbeitsheft: Buchungssätze S /6. Std. 1. Quartalsabschluss Festigung der Buchung Abschluss der Konten Umsatzsteuer und anrechenbare Vorsteuer über Umsatzsteuer-Vorauszahlung für das 1. Quartal 2012 Buchung der Belege des 2. Quartals Abführung der Zahllast S-L-Gespräch Einzelarbeit Arbeitsblatt Original-Beleg: Umsatzsteuer- Voranmeldung Beleg-Arbeitsheft Konten-Arbeitsheft Beleg- Arbeitsheft: Buchungssätze S Konten- Arbeitsheft: Führung der Konten S inkl. Umsatzsteuer-Vorauszahlung S Std. Verwendung des Jahresüberschusses aus 2011 Abführung der Körperschaftssteuer Umsetzung des Beschlusses der Gesellschafterversammlung der Kettenfabrik A & S GmbH Bezahlung der S-L-Gespräch Einzelarbeit Beleg-Arbeitsheft Konten-Arbeitsheft Beleg- Arbeitsheft: Buchungssätze S. 63 Konten- 4

6 Körperschaftssteuer Arbeitsheft: Buchung auf Konten S Std. Festigung der Buchung mit Umsatzsteuer 2. Quartalsabschluss Buchung der Belege Ermittlung des Vorsteuer- Überschusses des 2. Quartals Partnerarbeit S-L-Gespräch Original-Beleg: Umsatzsteuer- Voranmeldung Beleg-Arbeitsheft Konten-Arbeitsheft Folie/OHP Beleg- Arbeitsheft: Buchungssätze S Konten- Arbeitsheft: Buchung auf Konten S /10. Std. Differenzierung Zahllast und Steuerüberhang Festigung der Buchung von Umsatzsteuer und des Quartalsabschlusses Buchung der Belege des 3. und 4. Quartals mit jeweiligen Quartalsabschluss und Abführung der Zahllast S-L-Gespräch Partnerarbeit Arbeitsblatt Beleg-Arbeitsheft Konten-Arbeitsheft 4 Angabe der Lern-/Handlungsziele bzw. der angestrebten Kompetenzen Beleg- Arbeitsheft: Buchungssätze S Konten- Arbeitsheft: Buchung auf Konten S Ziel der Doppelstunde: Die Schüler kennen die wirtschaftlichen und rechtlichen Grundlagen der Umsatzsteuer und erfassen die Umsatzsteuer buchhalterisch beim Ein- und Verkauf von Waren. 4.1 Lernziele zur Förderung der Fachkompetenz (F) Die Schülerinnen und Schüler F 1 F 2 F 3 F 4 F 5 zeigen die Notwendigkeit der Erhebung von Umsatzsteuer, indem sie die Ausgangssituation analysieren und die Differenz zwischen Netto- und Bruttorechnungsbetrag als Umsatzsteuererhebung erklären. erarbeiten sich die betriebswirtschaftlichen und rechtlichen Grundlagen der Umsatzsteuer und deren Erhebung, indem sie dem zur Verfügung gestellten Informationstext die relevanten Angaben zur Vervollständigung des Lückentextes entnehmen. strukturieren die steuerbaren Umsätze in steuerpflichtige und steuerfreie Umsätze und ordnen diesen Beispielen zu, indem sie eine Abbildung ergänzen. betrachten das Verfahren der Umsatzsteuererhebung kritisch, indem sie das Verfahren und die Behandlung von Kombi-Produkten diskutieren. erfassen, dass die vereinnahmte Umsatzsteuer für die getätigten Lieferungen und Leistungen eines Unternehmens eine Verbindlichkeit gegenüber dem Finanzamt 5

7 darstellt, bzw. dass die für die von einem Unternehmen empfangenen Lieferungen und Leistungen anrechenbare Vorsteuer eine Forderung gegenüber dem Finanzamt darstellt, indem sie die relevanten Material- und Wertströme im Modellunternehmen abbilden. F 6 F 7 F 8 entwickeln exemplarisch die zur Erfassung eines Verkaufs und eines Einkaufs relevanten zusammengesetzten Buchungssätze, indem sie mit den erarbeiteten Material- und Wertströmen des Modellunternehmens an ihr Vorwissen anknüpfen. konkretisieren die Charakteristika der Konten Umsatzsteuer und anrechenbare Vorsteuer, indem sie Merksätze zu den jeweiligen Sachverhalten verfassen. Festigen die Buchungssystematik von Ausgangs- und Eingangsrechnungen unter Berücksichtigung der Umsatzsteuer, indem sie ausgewählte Geschäftsvorfälle buchen und kontieren (didaktische Reserve). 4.2 Lernziele zur Förderung der Methoden- und Sozialkompetenz (MuS) Die Schülerinnen und Schüler MuS 1 MuS 2 MuS 3 MuS 4 schulen ihre Fähigkeiten, sich problemorientiert zu artikulieren, indem sie die Ausgangssituation verbal zusammenfassen. verbessern ihre Fähigkeit, gezielt Informationen einem Text zu entnehmen, indem sie aus bereitgestelltem Informationsmaterial die für den Arbeitsauftrag relevanten Aspekte filtern. erweitern durch die Erarbeitung in den Gruppen ihre Fähigkeit, selbständig in einer vorgegebenen Zeit für ihre Arbeitsergebnisse verantwortlich zu sein. trainieren ihre Fähigkeit, Arbeitsergebnisse für ihre Mitschüler verständlich zu präsentieren, indem sie die Ergebnisse ihrer Gruppenarbeit vorstellen und mögliche Nachfragen beantworten. 6

8 5 Planung des Unterrichtsverlaufs Tabelle 2: Geplanter Unterrichtsverlauf 6 Zeit Unterrichtsphase/Lernziel Einstiegsphase (8 Minuten) 9:40 9:48 Uhr (8 ) Differenz zwischen Netto- und Bruttorechnungsbetrag erkennen. Folgerung: Umsatzsteuer wird erhoben F 1, MuS 1 Informationsphase (26 Minuten) 9:48 10:00 Uhr (12 ) 10:00 10:14 Uhr (14 ) Was ist Umsatzsteuer (USt.)? Wer führt die USt. ab? Worauf und wofür wird USt. erhoben? F 2, MuS 2 Von der Ust. befreite Umsätze und Umsätze, die dem ermäßigten Steuersatz unterliegen. F 3, F 4, MuS 2 Wesentliche Lehr- und Lernaktivitäten L präsentiert die Ausgangssituation auf Folie, die von einem S vorgelesen wird. L präsentiert die Ausgangsrechnung. S geben die Ausgangssituation in eigenen Worten wieder und formulieren das Thema der Stunde. L notiert dieses an der Tafel. S geben erste Antworten auf den Arbeitsauftrag (Vorwissen). L notiert Stichworte an der Tafel. L verteilt Informationstext. S lesen den Informationstext. S stellen ggf. Verständnisfragen. S ergänzen Lückentext Beantwortung des Arbeitsauftrages zur Ausgangssituation. Impuls: Worauf zahlt man USt.? S erkennen, dass Steuerbelastung umso höher ist, umso mehr man konsumiert. S diskutieren, ob Erhebung der USt. sozial ist. L verteilt AB. S lesen Informationstext und ergänzen Abbildung. Vertiefung: Welche Steuersätze bei Kombi-Produkten (Überraschungs-Ei/Zeitschrift inkl. CD)? L moderiert Diskussion. Beginn des Unterrichtsbesuches in der Gruppenarbeitsphase Anwendungsphase I (21 Minuten) 10:14 10:35 Uhr (21 ) Welche Material- und Wertströme werden beim Verkauf und Einkauf von Waren unter Berücksichtigung der Umsatzsteuer im Modellunternehmen ausgelöst? L erläutert weitere Vorgehensweise, fordert S auf Gruppen zu bilden und verteilt das Arbeitsmaterial. S finden sich in ihren Gruppen ein. L steuert ggfs. Gruppenbildung. S bearbeiten die Arbeitsaufträge. L steht zur Klärung von Verständnisfragen zur Verfügung und unterstützt ggfs.. Aktionsund Sozialform S-L- Gespräch Einzelarbeit Partnerarbeit S-L- Gespräch fragendentwickelnd impulsgebend Gruppenarbeit Medien Folie Ausgangssituation (Anlage2)/OHP Folie Beleg 1: Ausgangsrechnung Verkauf von Waren (Anlage 3)/OHP Tafel AB Die Letzten beißt die Umsatzsteuer (1) (Anlage 4) AB Die Letzten beißt die Umsatzsteuer (2) (Anlage 5) Überraschungs- Ei Folie: Arbeitsauftrag (Anlage 6) AB Beleg 1: Ausgangsrechnung Verkauf von Waren (Anlage 3) AB Beleg 2: Eingangs- 6 L = Lehrer, S = Schüler, S L Gespräch = Schüler Lehrer Gespräch, S Präsentation = Schülerpräsentation, OHP = Overheadprojektor, AB = Arbeitsblatt 7

9 Präsentationsphase (10 Minuten) 10:35 10:45 Uhr (10 ) F 5, MuS 3 S bereiten sich auf die Präsentation ihrer Ergebnisse vor. Präsentation der Ergebnisse F 5, MuS 4 Anwendungsphase II (12 Minuten) 10:45 10:57 Uhr (12 ) Buchhalterische Erfassung bei den Grundfällen (Einkauf und Verkauf von Waren) F 6, F 7 Sicherungsphase (13 Minuten) 10:57 11:05 Uhr (8 ) 11:05 11:10 Uhr (5 ) Übertragung der erarbeiteten Ergebnisse zur Sicherung Hausaufgabe Didaktische Reserve Übungsphase F 8 L bittet zwei Gruppen ihre Ergebnisse zu präsentieren S präsentieren die Material- und Wertströme und erläutern diese anderen S und L ergänzen und korrigieren die Präsentationen L: Welche Konten werden benötigt? S: Neues Konto Umsatzsteuer. S erarbeiten die Buchungssätze exemplarisch für die Belege der Gruppenarbeit S erarbeiten Merksätze zu neuen Konten Impuls: durchlaufender Posten? L verteilt Arbeitsblätter S übernehmen die erarbeiteten Material- und Wertströme, die exemplarischen Buchungssätze und Merksätze L verteilt Arbeitsblatt mit Hausaufgabe L beendet den Unterricht Hausaufgabe kann als Übung zur Bildung von Buchungssätzen genutzt werden. S-Präsentation S-L- Gespräch S-L- Gespräch fragendentwickelnd impulsgebend Einzelarbeit S-L- Gespräch rechnung Einkauf von Waren (Anlage 7) DIN A3- Arbeitsblatt Das Modellunternehmen (Anlage 8)/Pfeile 2 x Plakat Das Modellunternehmen (Anlage 8, siehe auch Anlage 9) Pfeile Tafel (Anlage 9) ABs Die buchhalterische Erfassung der USt. beim Verkauf (Anlage 10) und beim Einkauf (Anlage 11) AB Hausaufgabe Buchungen mit Umsatzsteuer (Anlage 12) ABs Hausaufgabe Buchungen mit Umsatzsteuer (Anlage 12) 8

10 6 Literaturverzeichnis Berufsbildende Schulen Rinteln (2007). Entwurf eines zeitlich und inhaltlich abgestimmten Stoffverteilungsplans für das Lernfeld 5. Joost, D., Kripke, G. (2005). Wirtschaftsinstrumentelles Rechnungswesen, T. Tramm (Hrsg.), 2. Auflage, Troisdorf: Bildungsverlag EINS. Niedersächsisches Kultusministerium (2005). Rahmenrichtlinien für die fachrichtungsbezogenen Fächer in der einjährigen Berufsfachschule Wirtschaft für Realschulabsolventinnen und Realschulabsolventen (Höhere Handelsschule). Stand: April Preiß, P. (1999). Didaktik des wirtschaftsinstrumentellen Rechnungswesens, München: Oldenbourg. Preiß, P. (2006). Modellunternehmen Kettenfabrik A & S GmbH Grundkurs Rechnungswesen belegorientiert, Troisdorf: Bildungsverlag EINS. Waltermann, A., Speth, Dr. H., Beck, Th. (2008). Grundlagen der Buchführung und des Wirtschaftsrechnens. 9. Auflage, Rinteln: Merkur. 9

11 II. Anlagenverzeichnis Anlage 1 Anlage 2 Anlage 3 Strukturdaten der Klasse Folie Ausgangssituation Beleg 1: Ausgangsrechnung der Kettenfabrik A & S GmbH Verkauf von Waren Anlage 4 Arbeitsblatt Die Letzten beißt die Umsatzsteuer (1) Anlage 5 Arbeitsblatt Die Letzten beißt die Umsatzsteuer (2) Anlage 6 Anlage 7 Anlage 8 Anlage 9 Anlage 10 Anlage 11 Anlage 12 Folie Gruppeneinteilung und Arbeitsauftrag Beleg 2: Eingangsrechnung bei der Kettenfabrik A & S GmbH Einkauf von Waren Das Modellunternehmen Tafelbild inkl. Plakatpräsentation Arbeitsblatt Die buchhalterische Erfassung der Umsatzsteuer beim Verkauf von Waren Arbeitsblatt Die buchhalterische Erfassung der Umsatzsteuer beim Einkauf von Waren Hausaufgabe Buchungen mit Umsatzsteuer 10

12 Anlage 2 Folie Ausgangssituation Ausgangssituation Die Kettenfabrik A & S GmbH verkauft ihre Produkte im Wesentlichen an Industriebetriebe, allerdings dürfen die eigenen Mitarbeiter alle Produkte im Werksverkauf zu Einkaufspreisen beziehen. Diese Möglichkeit möchte auch der Azubi Felix nutzen, um Kettenräder und anderes Zubehör für seine private Werkstatt zu Hause zu beziehen. Am 05. Januar erhält er vom Lageristen, wie bestellt, 6 Kettenspanner Typ NSE und 12 Kettenräder für Einfach-Rollenketten. Zwei Tage später erhält er die Rechnung über die Ware, die zu Einkaufspreisen berechnet wurde (siehe Ausgangsrechnung der Kettenfabrik A & S GmbH). Felix wundert sich über den Rechnungsbetrag. Wieso muss ich 346,29 zahlen? Ich hatte mit nur 291,00 gerechnet. Arbeitsauftrag: Muss Felix tatsächlich 346,29 zahlen? 11

13 Anlage 3 Beleg 1: Ausgangsrechnung der Kettenfabrik A & S GmbH Verkauf von Waren Kettenfabrik A & S GmbH Juliusmühle, Einbeck Tel: Fax: Kettenfabrik A & S GmbH, Postfach 1605, Einbeck Herrn Felix Watermann Im Hause Rechnung Nr Datum Kunden-Nr Pos. Artikel-Nr. Artikelbezeichnung Menge Preis je Einheit Betrag Kettenspanner 6 Stück 32,50 195,00 Typ NSE Kettenräder für 12 Stück 8,00 96,00 Einfach-Rollenketten Nettobetrag 291,00 19 % Umsatzsteuer in 55,29 Rechnungsbetrag 346,29 Zahlbar innerhalb von 30 Tagen ohne Abzug. USt.-ID-Nr. DE Steuernr. 34/018/4515 Geschäftsführer: Detlef Bartels Sitz der Gesellschaft: Einbeck Reg. Nr. HRB 1006 AG Einbeck 12

14 Anlage 4 Die Letzten beißt die Umsatzsteuer (1) Die Letzten beißt die Umsatzsteuer (1) Die Umsatzsteuer ist eine Verbrauchsteuer, die vom Endverbraucher getragen werden soll. Sie ist für den Staat eine der wichtigsten Einnahmequellen, um seine Aufgaben erfüllen zu können. Für den Endverbraucher ist die Steuerbelastung allerdings nicht immer deutlich ersichtlich, da die Umsatzsteuer bei Verkäufen an Privatpersonen nicht gesondert ausgewiesen wird, sondern bereits im Preis enthalten ist. Jeder Endverbraucher beteiligt sich folglich anteilig in Höhe der Umsatzsteuer an der Finanzierung der bereitgestellten öffentlichen Güter. Der Staat verlangt, dass die Unternehmen diese Steuer kostenlos von den Endverbrauchern einnehmen und an das Finanzamt weiterleiten, d. h. das Unternehmen ist der Steuerschuldner. Die Bemessungsgrundlage für die Umsatzsteuer ist der Umsatz, d. h. das vereinbarte Entgelt für die Lieferungen (Erzeugnisse) und andere Leistungen (Dienstleistungen) von Unternehmen an Endverbraucher im Inland. Steuerpflichtige Umsätze sind dabei: Lieferungen und sonstige Leistungen, die von einem Unternehmer im Inland gegen Entgelt erbracht werden. der Eigenverbrauch des Unternehmers bei Personengesellschaften oder Einzelunternehmen (z. B. Entnahme von Erzeugnissen für eigene Zwecke). Ergänzen Sie die folgenden Sätze: 1) Der Staat erhält von den Unternehmen (= Steuerschuldner) die Umsatzsteuer. 2) Die Unternehmen sind somit verpflichtet, dem Endverbraucher die Umsatzsteuer in Rechnung zu stellen und an das Finanzamt weiterzuleiten. 3) Die Höhe der zu zahlenden Umsatzsteuer bemisst sich am, Umsatz d. h. an der Höhe des vereinbarten Entgeltes für die Lieferung und Leistungen der Unternehmen an den Endverbraucher. 4) Die von jedem Endverbraucher zu zahlende Umsatzsteuer stellt somit eine Beteiligung an der Finanzierung der vom Staat bereitgestellten öffentlichen Güter dar. 5) Für alle Lieferungen und Leistungen muss ein Unternehmen seinen Kunden zusätzlich die Umsatzsteuer in Rechnung stellen. Beantwortung der Frage aus der Ausgangssituation: Muss Felix tatsächlich 346,29 zahlen? Ja, Felix muss als Endverbraucher die Umsatzsteuer und somit 346,29 zahlen. 13

15 Anlage 5 Die Letzten beißt die Umsatzsteuer (2) Die Letzten beißt die Umsatzsteuer (2) Seit dem beträgt der allgemeine Umsatzsteuersatz in Deutschland 19 %, d. h. auf die Entgelte für Lieferungen und Leistungen werden im Inland 19 % Umsatzsteuer fällig. Der Staat hat für einige Umsätze einen ermäßigten Steuersatz von 7 % eingeführt. Hierzu zählen: Lebensmittel; Bücher, Zeitungen; Lebende Tiere; Blumen; Kunstgegenstände. Einige sogenannte steuerbare Umsätze hat der Staat aus sozial-, kultur- oder wirtschaftspolitischen Gründen von der Umsatzsteuer befreit. Hierzu zählen: Ausfuhrlieferungen; Lieferungen innerhalb der EU (Europäischen Union); Entgelte für Kreditgewährung; Entgelte für Versicherungsverhältnisse; Entgelte für Vermietung und Verpachtung; Umsätze der Ärzte, Heilpraktiker, Hebammen, Altenheime, Museen, botanischen und zoologischen Gärten, Büchereien etc. Ergänzen Sie die folgende Abbildung! steuerbare Umsätze steuerpflichtige Umsätze Regelsteuersatz 19 % ermäßigter Steuerstatz 7 % auf alle Lieferungen und sonstige Leistungen, die von einem Unternehmer im Inland gegen Entgelt erbracht werden auf z. B.: - Lebensmittel - Bücher, Zeitungen - Blumen - Lebende Tiere z. B.: steuerfreie Umsätze - Lieferungen innerhalb der EU - Entgelte für Kreditgewährungen - Entgelte für Versicherungsverhältnisse - Entgelte für Vermietung und Verpachtung 14

16 Anlage 6 Folie Gruppeneinteilung und Arbeitsauftrag 1. Bilden Sie Gruppen von je 5 Personen. 2. Jede Gruppe erhält eine Ausgangsrechnung (Beleg 1) und eine Eingangsrechnung (Beleg 2) der Kettenfabrik A & S GmbH, zwei DIN A3- Poster des Modellunternehmens und einige Papier-Pfeile. 3. Bilden Sie die Material- und Wertströme zu jedem Beleg jeweils in einem Poster des Modellunternehmens ab. Achtung: Auch die Umsatzsteuer soll durch Pfeile dargestellt werden! blauer Pfeil = Wertstrom grüner Pfeil = Materialstrom 4. Beschriften Sie die Pfeile stichwortartig! 5. Überlegen Sie sich eine angemessene Präsentationsform und entscheiden Sie, wer aus Ihrer Gruppe präsentieren darf. Viel Erfolg! Sie haben 15 Minuten Zeit. 15

17 Anlage 7 Beleg 2: Eingangsrechnung bei der Kettenfabrik A & S GmbH Einkauf von Waren Rückfort Ketten GmbH & Co. KG Oplandener Straße 8a Tel: Leichlingen Fax: Rückfort Ketten GmbH & Co. KG, Postfach, Leichlingen Kettenfabrik A & S GmbH Postfach Einbeck Rechnung Nr. 458 FG 89 Datum: Pos. Artikel-Nr. Artikelbezeichnung Menge Preis je Einheit Betrag Kettenspanner Typ NSE 640 Stück 32, ,00 Nettobetrag ,00 19 % Umsatzsteuer in 3.952,00 Rechnungsbetrag ,00 Zahlbar innerhalb von 30 Tagen ohne Abzug. Geschäftsführer: Klaus Droste USt.-ID-Nr. DE Steuer-Nr Stadtsparkasse Leichlingen Konto-Nr.: BLZ

18 Anlage 8 Das Modellunternehmen Lieferanten Arbeitnehmer Unternehmen Anlagevermögen Grundstücke (Grund und Boden + Gebäude) Technische Anlagen und Maschinen Betriebs- und Geschäftsausstattung Vorratsvermögen unfertige Erzeugnisse Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe Fertige Erzeugnisse und Waren Leistungsprozess Beschaffung Produktion Absatz Rohstoffe Hilfsstoffe Abnutzung von Anlagen Betriebsstoffe unfertige Erzeugnisse fertige Erzeugnisse Arbeit Umsatzleistungen Finanzierungsprozess sonstige Leistungen Kunden Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Eigentümer Eigenkapital Zahlungsmittel Kasse, Bank Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung langfristige Bankverbindlichkeiten Kreditinstitute staatliche Einrichtungen 17

19 Anlage 9 Tafelbild inkl. Plakatpräsentation Linke Klapphälfte Mittelteil Mittelteil Rechte Klapphälfte Buchung des Verkaufs von Waren Verkauf von Waren- Ausgangsrechnung Einkauf von Waren Eingangsrechnung Buchung des Einkaufs von Waren (gegen Rechnung): (auf Ziel): Buchung im Grundbuch: Nr. Konto Betrag Bezeichnung Soll Haben 2400 Forderungen aus LuL 346,29 Umsatzerlöse für 5100 Waren 291, Umsatzsteuer 55,29 Merke! Die Umsatzsteuer auf Ausgangsrechnungen stellt eine Verbindlichkeit des Unternehmens ggü. dem Finanzamt dar. Umsatzsteuer 4800 = Schuldkonto Umsatzsteuerkonto = Passivkonto Lieferanten Arbeitnehmer Eigentümer Unternehmen Anlagevermögen Grundstücke (Grund und Boden + Gebäude) Technische Anlagen und Maschinen Betriebs- und Geschäftsausstattung Vorratsvermögen unfertige Erzeugnisse Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe Fertige Erzeugnisse und Waren Leistungsprozess Beschaffung Produktion Absatz Rohstoffe Hilfsstoffe Abnutzung von Anlagen Betriebsstoffe unfertige Erzeugnisse fertige Erzeugnisse Arbeit Umsatzleistungen sonstige Leistungen Finanzierungsprozess Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Zahlungsmittel Kasse, Bank Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung Eigenkapital langfristige Bankverbindlichkeiten Kunden (Privatperson) Kreditinstitute Lieferanten Arbeitnehmer Eigentümer Unternehmen Anlagevermögen Grundstücke (Grund und Boden + Gebäude) Technische Anlagen und Maschinen Betriebs- und Geschäftsausstattung Vorratsvermögen unfertige Erzeugnisse Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe Fertige Erzeugnisse und Waren Leistungsprozess Beschaffung Produktion Absatz Rohstoffe Hilfsstoffe Abnutzung von Anlagen Betriebsstoffe unfertige Erzeugnisse fertige Erzeugnisse Arbeit Umsatzleistungen sonstige Leistungen Finanzierungsprozess Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Zahlungsmittel Kasse, Bank Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung Eigenkapital langfristige Bankverbindlichkeiten Kunden Kreditinstitute Buchung im Grundbuch: Nr Konto Betrag Bezeichnung Soll Haben Aufwendungen für Waren , anrechenbare Vorsteuer 3.952, Verbindlichkeiten aus LuL ,00 Merke! Die Umsatzsteuer auf Eingangsrechnungen stellt eine Forderung des Unternehmens ggü. dem Finanzamt dar. Vorsteuer 2600 = Forderungskonto Vorsteuerkonto = Aktivkonto staatliche Einrichtungen staatliche Einrichtungen 18

20 Anlage 10 Ergebnissicherung Die buchhalterische Erfassung der Umsatzsteuer beim Verkauf von Waren Unternehmen Anlagevermögen Lieferanten Grundstücke (Grund und Boden + Gebäude) Technische Anlagen und Maschinen Betriebs- und Geschäftsausstattung Vorratsvermögen unfertige Erzeugnisse Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe Fertige Erzeugnisse und Waren Leistungsprozess Kunden Arbeitnehmer Eigentümer Beschaffung Produktion Absatz Rohstoffe Hilfsstoffe Betriebsstoffe Arbeit Eigenkapital Abnutzung von Anlagen unfertige Erzeugnisse fertige Erzeugnisse Umsatzleistungen Finanzierungsprozess sonstige Leistungen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Zahlungsmittel Kasse, Bank Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung langfristige Bankverbindlichkeiten Kreditinstitute staatliche Einrichtungen Konto Betrag Nr. Bezeichnung Soll(+) Haben(-) Merke: 19

21 Anlage 11 Ergebnissicherung Die buchhalterische Erfassung der Umsatzsteuer beim Einkauf von Waren Unternehmen Anlagevermögen Lieferanten Grundstücke (Grund und Boden + Gebäude) Technische Anlagen und Maschinen Betriebs- und Geschäftsausstattung Vorratsvermögen unfertige Erzeugnisse Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe Fertige Erzeugnisse und Waren Leistungsprozess Kunden Arbeitnehmer Eigentümer Beschaffung Produktion Absatz Rohstoffe Hilfsstoffe Betriebsstoffe Arbeit Eigenkapital Abnutzung von Anlagen unfertige Erzeugnisse fertige Erzeugnisse Umsatzleistungen Finanzierungsprozess sonstige Leistungen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Zahlungsmittel Kasse, Bank Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung langfristige Bankverbindlichkeiten Kreditinstitute staatliche Einrichtungen Konto Betrag Nr. Bezeichnung Soll(+) Haben(-) Merke: 20

22 Anlage 12 Hausaufgabe Buchungen mit Umsatzsteuer Geschäftsvorfall Nr. 1:Ausgangsrechnung für Waren Kettenfabrik A & S GmbH Juliusmühle, Einbeck Kettenfabrik A & S GmbH, Postfach 1605, Einbeck Teip Antriebstechnik GmbH Frau Dorge Grombacher Str Walzbachtal-Jöhlingen Rechnung Tel: Fax: Nr Datum Kunden-Nr Pos. Artikel-Nr. Artikelbezeichnung Menge Preis je Einheit Betrag Geschäftsvorfall Nr. 3: Eingangsrechnung für Rohstoffe Deutsche Alu AG Georg-von-Boeslager-Straße Bonn Deutsche Alu AG, Georg-von-Boeslager-Str. 25, Bonn Tel.: Fax: sachlich und rechnerisch richtig Kettenfabrik mit Ct A & S GmbH Em : Rohstoffe Postfach Einbeck Ihre Bestellung vom Kunden-Nr. Rechnungs-Nr. Rechnungsdatum Rechnung Pos. Artikel-Nr. Artikelbezeichnung Menge Preis je Einheit Betrag Kettenräder für Einfachrollenketten DIN 1141 B/15 Kettenräder für Zweifachrollenketten 350 Stück 550 Stück 8,00 25, , , L 25 L 239 Laschenband 2,4 x 67 mm Laschenband 2,4 x 82 mm 3,75 t 8,50 t 600,00 700, , ,00 Nettobetrag ,00 19 % Umsatzsteuer 3.144,50 Rechnungsbetrag ,50 Geschäftsvorfall Nr. 2: Wir verkaufen Standard- und Spezialrollenketten (eigene Erzeugnisse) gegen Rechnung im Wert von netto ,00 EUR + 19 % Umsatzsteuer + = Bruttorechnungsbetrag = Nettobetrag 8.200,00 19 % Umsatzsteuer 1.558,00 Rechnungsbetrag 9.758,00 Geschäftsvorfall Nr. 4: Wir kaufen diverse Kettensprays (Hilfsstoffe) gegen Rechnung im Wert von 800,00 EUR + 19 % USt. + = Bruttorechnungsbetrag = 21

11 Umsatzsteuer beim Ein- und Verkauf

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