Der Chirurg. Elektronischer Sonderdruck für F. Bonnaire. Osteoporotische Frakturen des proximalen Femurs. Ein Service von Springer Medizin

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Der Chirurg. Elektronischer Sonderdruck für F. Bonnaire. Osteoporotische Frakturen des proximalen Femurs. Ein Service von Springer Medizin"

Transkript

1 Der Chirurg Zeitschrift für alle Gebiete der operativen Medizin Organ des Berufsverbands der Deutschen Chirurgen e.v. (BDC), der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie (DGCh) und der Deutschen Gesellschaft für Viszeralchirurgie (DGVC) Elektronischer Sonderdruck für F. Bonnaire Ein Service von Springer Medizin Chirurg : DOI /s Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2012 zur nichtkommerziellen Nutzung auf der privaten Homepage und Institutssite des Autors F. Bonnaire C. Straßberger M. Kieb P. Bula Osteoporotische Frakturen des proximalen Femurs Was gibt es Neues?

2 Leitthema Chirurg : DOI /s Online publiziert: 12. Oktober 2012 Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2012 F. Bonnaire C. Straßberger M. Kieb P. Bula Klinik für Unfall-, Wiederherstellungs- und Handchirurgie, Städtisches Klinikum Dresden-Friedrichstadt, Dresden Osteoporotische Frakturen des proximalen Femurs Was gibt es Neues? Der am veröffentlichte 3. Europäische Demographiereport beschreibt eindrücklich eine alternde Bevölkerungsstruktur. Hochrechnungen ermitteln einen Anstieg des durchschnittlichen Bevölkerungsalters von 40,6 Jahren 2009 auf 47,9 im Jahr Die Zahl der 60- und Über-60-Jährigen in der Europäischen Union nimmt im Vergleich zu vor 3 Jahren derzeit rund doppelt so schnell zu [11]. Aufgrund des zunehmenden Alters der Bevölkerung ist ein deutlicher Anstieg von Hüftfrakturen zu verzeichnen. Dabei nehmen pertrochantäre Frakturen und mediale Schenkelhalsfrakturen jeweils etwa 50% der Frakturen des proximalen Femurs ein [15]. Eine hüftnahe Fraktur ereignet sich überwiegend durch ein Niedrigrasanztrauma auf der Basis einer Osteo porose. Auch wenn Hüftfrakturen nach Wirbelkörper- und Handgelenksfrakturen nur die dritthäufigste aller osteoporoseassoziierten Frakturen darstellen, so fallen auf sie ca % der Gesamtkosten [8]. Neue Ansätze in Prophylaxe und Therapie Die deutsche Leitlinie der Osteoporosetherapie stützt sich derzeit auf 6 Pfeiler: F Die 3 prophylaktischen Säulen umfassen Muskelkraft-/Koordinationsverbesserung und Sturzprophylaxe, Adap tation von Ernährung und Lebensstil sowie Medikamentenrevi sion. F Die 3 therapeutischen Ansätze beinhalten eine Basistherapie, eine spezifische medikamentöse Therapie sowie die Therapie von Schmerzen und funktionellen Einschränkungen. Das oberste Ziel der Osteoporosetherapie muss die bestmögliche Sicherung einer hohen Lebensqualität sein. Ereignet sich eine Hüftfraktur, ist es das vorrangige Ziel, alle daraus folgenden sekundären Komplikationen zu vermeiden. Metaanalysen haben gezeigt, dass ein multidisziplinärer Behandlungsansatz mit einem verbesserten klinischen Outcome assoziiert ist [34]. Aufgrund des typischen hohen Patientenalters und der oft vorhandenen Komorbiditäten sind diese Verletzungen potenziell lebensbedrohlich. Die Frühmobilisation spielt bei der Begrenzung der allgemeinen Komplikationen wie Dekubitus, Thrombose und Lungenembolie, Atem- und Harnwegsinfekten eine entscheidende Rolle. Eine unverzügliche postoperative Mobilisation ist nur durch den Einsatz von Implantatlösungen mit hoher Primärstabilität möglich. Auch bei schwerster Osteoporose sollte eine sofortige schmerzadaptierte Vollbelastung postoperativ erreicht werden. Sozialer und mentaler Status, Gehfähigkeit vor dem Trauma In einer eigenen, aktuellen Studie lebten drei Viertel der Patienten zum Sturzzeitpunkt zu Hause, ein Viertel wohnte bereits beim Sturz im Seniorenheim. Eine europäische Multicenterstudie zeigte ähnliche Verhältnisse [29]. Laut Statistischem Bundesamt lebten in Deutschland 2009 etwa 3,65 Mio. Über-80-Jährige. Nach dem Schottischen Hüftfrakturen-Audit von 2009 beträgt die Pflegebedürftigkeit dieser Gruppe 39,4%. Siebenundfünfzig Prozent der Stürze haben eine mechanische Ursache (Stolpern, Teppichkanten etc.) und 16% internistische Ursachen wie Synkopen oder Schwindel. Diagnostik In den letzten Jahren hat sich mehr und mehr gezeigt, dass Röntgenaufnahmen alleine das Erkennen der Verletzungsfolgen nicht sicher abbilden können. Nicht selten werden nicht dislozierte Frakturen übersehen und dislozieren später ohne Trauma. Eine Operation zu einem Zeitpunkt ohne Dislokation ist immer schonender als bei erfolgter Dislokation und erspart eine schmerzhafte Phase der Immobilität. Findet sich keine Fraktur im proximalen Femur, sollte eine CT-Untersuchung veranlasst werden, bei welcher auch nach Frakturen am hinteren Beckenring gefahndet werden muss. Dieser ist in der Projektionsradiographie nicht ausreichend darstellbar. Frakturen des Sakrums (S1) sind häufig die Ursache für lang anhaltende Beschwerden und können chirurgisch mit dem Erreichen der sofortigen Mobilisation therapiert werden. 882 Der Chirurg

3 Abb jähriger Patient mit wenig dislozierter Schenkelhalsfraktur. Versorgung mit dynamischer Hüftschraube und Spiralklinge. Keine Beschwerden bei der Nachuntersuchung nach 2 Jahren. a Beckenübersicht: gering dislozierte Schenkelhalsfraktur rechts Typ Garden III; b axiale Darstellung: leichte Retrotorsion des Kopffragmentes; c Hüfte a. p.: Ausheilungsbild mit DHS und Spiralklinge, d Lauenstein-Aufnahme: korrekte Stellung und Heilung der Fraktur Zeitraum vom Sturz bis zur Operation Schenkelhalsfrakturen und pertrochantäre Frakturen werden unter dem Begriff hüftgelenksnahe Frakturen in der verpflichtenden Qualitätssicherung zusammengefasst. Bei einer nahezu 50:50-Verteilung zwischen diesen beiden Frakturtypen sowie zahlreichen Gemeinsamkeiten bezüglich der Komorbiditäten lässt sich die Forderung in der Leitlinie Schenkelhalsfraktur auf die pertrochantären Frakturen übertragen [6]. Hierin wird eine operative Versorgung innerhalb von 6 24 h empfohlen, wobei die Schenkelhalsfraktur des jungen, aktiven Menschen weiterhin als Notfallindikation wie eine offene Fraktur angesehen wird.» Es wird eine operative Versorgung innerhalb von 48 h empfohlen Die Begründung für diese Forderung nach Operation innerhalb von 48 h liegt darin, dass bei einem Überschreiten dieser Frist signifikant höhere postoperative Komplikationsraten auftreten. Im Einzelnen sind erhöhte Raten an chirurgischen und allgemeinen Komplikationen aus den Daten der verpflichtenden Qualitätskontrolle in Nordrhein-Westfalen zu erkennen [30]. Endoprothesen werden zur Frakturbehandlung immer noch später als Osteosynthesen durchgeführt und haben eine erhöhte Mortalität gegenüber diesen. Die Ursache für die verzögerten Versorgungen sind hier meist organisatorischer und struktureller Art [31]. Die Problematik des sog. bridging bei Vorliegen einer medikamentösen Antikoagulation ist weitgehend überwunden. Thrombozytenaggregationshemmer dürfen aus kardiologischer Sicht häufig nicht abgesetzt werden und erhöhen das Risiko einer Blutung oder Hämatombildung nur gering. Die intravenöse Gabe von Vitamin K oder fresh frozen plasma (FFP) bei Behandlung mit Cumarin-Derivaten erlaubt in fast allen Fällen eine Operation innerhalb von h. Die Risikoabwägung fällt in den überwiegenden Fällen zugunsten einer frühen Operation aus. Die Rate an Operationen, die nach einem Intervall von 48 h durchgeführt werden, liegt mittlerweile in Deutschland unter 10% und damit weit unter dem mit 15% angesetzten Qualitätsindikator der Qualitätssicherung in Deutschland. Präoperative bedrohliche Gesundheitszustände, die innerhalb absehbarer Zeit (24 48 h) mit Aussicht auf Erfolg verbessert werden können, sollten zur präoperativen Optimierung therapiert werden. Für demenzkranke Patienten, deren Betreuer nicht erreichbar ist, sollte der Chirurg eine dringliche Indikation dokumentieren und im Sinne des Patienten eine Geschäftsführung ohne Auftrag eingehen, um im mutmaßlichen Sinne des Patienten die frühe Operation zu ermöglichen. Implantate Für die Osteosynthese der Schenkelhalsfrakturen haben sich die stabileren Implantate aus Stahl wie die dynamische Hüftschraube (DHS) mir Antirotationsschraube und Schaftverankerung mit 2-Loch-Platte gegenüber der perkutanen Verschraubung gerade bei Vorliegen einer Osteoporose durchgesetzt. Die DHS liegt mittlerweile auch als Variante mit rotationssicherer Klinge vor (. Abb. 1). Von neueren Verfahren wie Platten-Schrauben-Systemen (Dynamic Locking Blade, Fa. Aesculap) mit Mehrfachverschraubung und lateraler, winkelstabiler Verankerung werden vielversprechende Ergebnisse angekündigt. In einer Arbeit mit 25 Frakturen werden nur 2 als Versager innerhalb von 2 Jahren dargestellt. Die übrigen Ergebnisse werden als exzellent bezeichnet [28]. In den eigenen Erfahrungen mit extern operierten Patienten können wir dies allerdings nicht vorbehaltlos bestätigen. Der Trend, nicht oder nur gering dislozierte Frakturen mit einer belastungsfähigen Osteosynthese und dislozierte Frakturen mit einer Endoprothese zu versorgen, hat sich verstärkt [1]. Die Komplikationsrate nach Osteosynthesen liegt mittlerweile bei guter Performance unter 10% [24]. Die Zementaugmentation der Implantatverankerung bei diesen Frakturen wird wegen der Unsicherheit bezüglich der Entstehung einer Femurkopfnekrose noch sehr zurückhaltend beurteilt. Indikationen zur intramedullären Versorgung von Schenkelhalsfrakturen werden Der Chirurg

4 Zusammenfassung Abstract Chirurg : DOI /s Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2012 F. Bonnaire C. Straßberger M. Kieb P. Bula Osteoporotische Frakturen des proximalen Femurs. Was gibt es Neues? Zusammenfassung Die hüftnahen Frakturen im Alter nehmen weiterhin zu und sind fast alle mit einer Osteoporose assoziiert. Es sind besonders die Über-80-Jährigen, die zahlenmäßig zunehmen und die gefährdet sind. In der Behandlung dieser Patienten sind in den vergangenen Jahren einige neue Erkenntnisse gewonnen worden: Ein interdisziplinärer, multimodaler Ansatz mit früher Einbeziehung von Internisten, Geriatern, Anästhesisten, Osteologen, Sozialarbeitern, ambulanten Pflegeeinrichtungen, Seniorenheimen und niedergelassenen Orthopäden/Unfallchirurgen scheint bessere Ergebnisse mit weniger Komplikationen zu generieren. Die Diagnostik bei Frakturverdacht sollte CT-Untersuchungen mit Darstellung des dorsalen Beckenrings mit beinhalten. Die frühzeitige Operation innerhalb von 48 h hat einen signifikant positiven Effekt bez. allgemeiner und lokaler Komplikationsraten und einer frühen Mortalität. Medizinische und organisatorische Hindernisse der Frühoperation wie eine gerinnungshemmende Medikation, der Umgang mit Patienten mit mentaler Dysfunktion und fehlende Operationskapazitäten sind in Deutschland zunehmend rückläufig. Damit verringern sich die Komplikationen in der BRD nahezu jährlich. Die Endoprothetik ist weiterhin mit einer höheren Klinikletalität belastet als die Osteosynthese (4,4 vs. 5,8%). Die Neuerungen bei Implantaten und Operationstechniken haben ebenfalls zu den verminderten Komplikationsraten beigetragen. Während sich für die wesentlich dislozierten Schenkelhalsfrakturen weiterhin die Endoprothese anbietet, ist die belastungsstabile Osteosynthese mit stabilen extramedullären Implantaten bei den nicht und wenig dislozierten Frakturen angezeigt. Für die pertrochanteren Frakturen hat sich die extramedulläre Stabilisierung für stabile Frakturtypen und die intramedulläre für die instabilen Frakturformen etabliert. Die 3. Generation der Nägel hat eine signifikante Reduktion der Komplikationsraten bez. cutout und Reoperationen mit sich gebracht. Die Rotationssicherung des Kopf-Hals-Fragmentes durch winkelstabile Klingen und die Möglichkeit der Zementaugmentation der Knochensubstanz im Hüftkopf bringen Vorteile, die in der Praxis noch bestätigt werden müssen. Die Endoprothetik hat bei den pertrochanteren Frakturen nach wie vor 3-fach erhöhte Komplikationsraten und somit nur in Einzelfällen eine Berechtigung. Schlüsselwörter Proximale Femurfrakturen Osteoporose Implantate Ergebnisse Innovationen Osteoporotic fractures of the proximal femur. What s new? Abstract Proximal femoral fractures in the elderly are still increasing and are almost always associated with osteoporosis. Especially the over 80-year-olds are increasing and at risk in this respect. In the treatment of these patients new knowledge has been achieved over the last years. An interdisciplinary, multimo dal approach with early involvement of internists, geriatricians, anesthetists, osteologists, social workers, care facilities and outpatient trauma and orthopedic surgeons seems to generate a better outcome with fewer complications. In cases of suspected proximal femoral fracture diagnostic imaging should include a computed tomography scan of the posterior pelvic ring to detect commonly occurring fragility fractures of the lateral mass of the sacrum. Early surgery within the first 48 h has a significant positive effect with respect to general and local complications and early mortality. Medical and organizational barriers to an early operation, such as anticoagulant medication, limited capability of communication due to mental dysfunction and lack of operation capacity are continuously declining and subsequently complication rates are decreasing annually in Germany. Endoprosthetics are still associated with higher perioperative mortality than osteosynthesis (4.4 % versus 5.8 %). The innovations in the field of implants and surgical technique also contribute to these lower complication rates. While endoprosthetic treatment is still the gold standard for severely dislocated femoral neck fractures, non-dislocated or slightly dislocated fractures should be fixed with a stable extramedullary implant. For pertrochanteric fractures extramedullary stabilization can only be recommended for stable types of fractures. Every instable trochanteric fracture should be fixed with an intramedullary implant. The use of third generation nails has implicated a significant reduction of complication rates regarding cut-out and reoperations. Rotational fixing of the head-neck fragment with angular stable blade systems and the option of polymethyl-methacrylate (PM- MA) cement augmentation are promising advantages that still remain to be clinically tested. Endoprosthetic treatment of pertrochanteric femoral fractures still has 3 times higher complication rate and is implemented only in exceptional situations. Keywords Proximal femoral fractures Osteoporosis Implants Clinical results Innovations weiterhin nur von einzelnen Autoren gesehen. Die reine Schraubenosteosynthese ist beim Vorliegen einer Osteoporose nicht ausreichend stabil. Für die Versorgung von pertrochantären Frakturen stehen sich weiterhin extraund intramedulläre Stabilisierungsverfahren gegenüber. Die DHS als extramedulläres Implantat galt lange Zeit als Goldstandard in der Behandlung dieser Frakturen, derzeit allerdings nur noch für die stabilen Frakturformen. Intramedulläre Nagelsysteme haben biomechanische Vorteile nur in der Primärstabilität bei instabilen Frakturen. Die Implantate der 1. und 2. Generation hatten bislang höhere Komplikationsraten durch Femurschaftfrakturen und perioperative Frakturen im Allgemeinen als die DHS. Die Rotation und die Varuskippung des Hüftkopfes, sowohl unmittelbar bei Implantation als auch nach Einbringen des intramedullären Implantates, stellen weiterhin Probleme dar. Die Migration des hüftkopftragenden Implantates galt seit Einführung der hüftkopferhaltenden Verfahren als ein gravierendes Problem in bis zu 15% der Fälle aller Implantate. Führt dies zu einer Penetration der Kor- 884 Der Chirurg

5 Abb. 2 9 Der Einsatz von Knochenzement zur Verstärkung der Verankerung des Kopf-Hals-Kraftträgers führt im Experiment zu einer deutlichen Verbesserung der Rotationsstabilität und erhöhten Pull-out- Werten. a Beckenübersicht: pertrochantere Fraktur Typ A2; b rechte Hüfte mit proximalem Femur a. p.: Osteosynthese mit PFNA und Zementaugmentation, gute Stellung der Fraktur; c Lauenstein-Aufnahme rechte Hüfte: Defekt dorsomedial tikalis des lateralen Femurkopfes, spricht man von einem cutting-out, wird das Azetabulum penetriert von einer medialen Migration. Das Cutting-out war lange die häufigste Ursache eines Implantatversagens bei der operativen Versorgung pertrochantärer Frakturen. Durch Rotationssicherung und zusätzliche Augmentation der Kraftträger mit PMMA(Polymethylmethacrylat)-Zement kann eine beträchtliche Steigerung der Stabilität bei Osteosynthesen von instabilen pertrochantären Frakturen in Verbindung mit Osteoporose erreicht werden. Vorläufige Ergebnisse sind ermutigend; die mechanischen Vorteile mit verbesserter Dauerbelastung, Rotationssicherung und Ausrissverhalten müssen sich klinisch noch bestätigen ([10],. Abb. 2).» In der Praxis werden vermehrt intramedulläre Implantate für instabile Frakturen eingesetzt Eine Cochrane-Metaanalyse von 2010 schloss 6446 pertrochantäre Frakturen ein. In der Verwendung des weltweit am häufigsten angewandten extramedullären Implantates, der sliding hip screw (SHS, DHS) wird weiterhin die sicherste operative Versorgung für pertrochantäre Frakturen gesehen. Dieser Konsens besteht und ist im Allgemeinen für stabile pertrochantäre Frakturen voll akzeptiert. Die Autoren kommen aber auch zu dem Schluss, dass dies nicht zwingend für neuere intramedulläre Implantate sowie für spezifische Frakturtypen gelten muss. Besonders bei instabilen Frakturen, so räumen die Autoren weiter ein, könnten Vorteile für intramedulläre Nagelsysteme bestehen [24]. Auch wenn diese Autoren keinen Beweis für eine reduzierte Versagensrate durch intramedulläre Implantate bei instabilen pertrochantären Frakturen sehen, so lässt sich doch anhand der aktuellen Publikationen erkennen, dass in der Praxis vermehrt intramedulläre Implantate für instabile pertrochantäre Frakturen eingesetzt werden und das mit immer geringeren Komplikationsraten. Für subtrochantäre Frakturen gibt es einen Evidenzgrad 2 dafür, dass Operationszeit und Implantatversagen bei intramedullärer Versorgung geringer sind. Im Einsatz bei reversen subtrochantären Frakturen, die etwa 2% aller proximaler Femurfrakturen und 5% aller trochantärer Frakturen ausmachen, hatte bei einer retrospektiven Studie an 57 Patienten die 95 -Kondylenplatte signifikant weniger Versagensraten als die DHS. Zudem wurden schlechte Reposition und schlechte Implantatlagen für erhöhte Versagensraten verantwortlich gemacht [13]. Geschlossene vs. offene Reposition Grundsätzlich gilt weiterhin, dass die geschlossene Reposition die schonendere Methode darstellt. Die Qualität der Reposition ist allerdings bezüglich späterer Heilungsprobleme prioritär. Nahezu alle Untersuchungen kommen zu dem Schluss, dass die Qualität der Reposition und die korrekte Implantatlage für die Heilung entscheidend sind. Schenkelhalsfrakturen lassen sich in nahezu allen Fällen geschlossen reponieren und haben bei geschlossener Reposition bessere Heilungsaussichten. Speziell für die subtrochantären Frakturen hat es sich erwiesen, dass eine offene Reposition und das Halten der Reposition mit einzelnen, gezielt platzierten Draht-Cerclage die Heilungsstörungen reduzieren können. Der Nagel sollte erst in der perfekten Reposition eingebracht werden. Diese Technik hat sich letztendlich durchgesetzt ([6], s.. Abb. 3). Es ist andererseits anerkannt, dass Cercla gen je nach Art der Anwendung und Lokalisation auch Heilungsstörungen mitbegründen können ( Würgeschlaufen ). Eine Cerclage oberhalb und eine unterhalb des Trochanter minor ist bei langer Spiralfraktur wünschenswert und optimal platziert. Bei den subtrochantären Frakturen sollte immer auch an eine sekundäre Dynamisierung in der Schaftachse gedacht werden, da leicht Pseudarthrosen entstehen, die zum Bruch des Implantates führen können (. Abb. 4). Intraoperative Schwierigkeiten durch Passungsstörungen der Nägel Die intraoperative Komplikation ist ein Ereignis, welches die Operation maßgeblich verlängert, einen Revisionsein- Der Chirurg

6 Leitthema Abb. 3 9 Der gezielte Einsatz von Cerclagen vor dem Einbringen des Nagels nach offener Reposition führt zu einer verbesserten Heilung der Fraktur. a Beckenübersicht: pertrochantere Fraktur Typ A3 links; b Lauenstein-Aufnahme: Frakturausläufer nach distal; c postoperatives a. p. Bild: proximale Cerclage um den Frakturausläufer zur Reposition und PFNA- Osteosynthese mit statischer Verriegelung; d axiale Aufnahme: korrekte Reposition, Klinge etwas weit dorsal gelegen, e Ausheilungsbild a. p. mit Kallusbildung medial, f Lauenstein- Aufnahme: achsengerechte Heilung nach 2 Jahren ohne Dynamisierung griff bedingt oder das klinische Outcome nachhaltig verschlechtert." Etwa 85% aller intraoperativen Schwierigkeiten beziehen sich auf technische Probleme wie falsche Längenmessung und Frakturdislokation beim Einbringen des Nagels [29]. Implantatassoziierte intraoperative Probleme traten in einer aktuellen eigenen in Publikation befindlichen, prospektiven, randomisierten Studie bei 20,8% beim Gamma3 -Nagel (Fa. Stryker) und 28,3% beim PFN-A-Nagel (Fa. Synthes) auf. Eine prospektive, nichtrandomisierten Studie unter Einschluss von TGN ( trochanteric gamma nail ) und 2.-Generation-PFN ( proximal femur nail ) gibt eine intraoperative Gesamtkomplikationsrate von 21,5% an, wobei Einbringprobleme in 5,4% beim TGN und in 12,1% beim PFN auftraten [23]. Eine chinesische Studie gibt intraoperative Schwierigkeiten von 23,1% für den Gamma-Nagel der 3. Generation und 20,0% für den PFN-A-Nagel an [37]. Im Detail führt sie als häufigste Komplikationen Femurschaftfrakturen, Verriegelungsschwierigkeiten und inadäquate Schraubenlängen der Schenkelhals-Kopf-Komponente auf. Die Probleme der Dislokation reponierter Frakturen und intraoperativer Frakturen durch Passungsstörungen zwischen Nagel und Femur bestehen weiterhin. Implantateintrittspunkt Zur Vermeidung intraoperativer Komplikationen wie eines sekundären Repositionsverlustes beim Einbringen des Nagels oder einer Verklemmung des Implantats in der Markhöhle hat es sich als sehr hilfreich erwiesen, intraoperativ in einer exakten seitlichen Aufnahme den Eintrittspunkt des Führungsdrahtes darzustellen und auf die exakte Verlängerung des Schaftes auszurichten. Wenn trotzdem Schwierigkeiten auftreten, kann eine mediale Erweiterung der Eintrittsstelle vorgenommen werden. Das Problem der Muskelansatzverletzung durch den Eintritt des Nagels mit Durchmessern von mm darf jedoch nicht unterschätzt werden. Auch periimplantäre Frakturen wie der Ausbruch der lateralen Wand führen zu Muskelinsuffizienzen, klinischen Beschwerden und Heilungsstörungen. Instabile Frakturen sind für eine Dislokation durch den Nagel verstärkt prädisponiert. Die Dislokation beim Einbringen kann durch verschiedene Ursachen hervorgerufen werden. Entscheidend zur Vermeidung einer Frakturdehiszenz beim Einbringen des Nagels ist der korrekte Insertionspunkt. Bei korrekt gewähltem Eintrittspunkt kann eine vermehrte Angulation mit zusätzlichen Kraftspitzen weitgehend vermieden werden. Implantatlänge Bei starker Antekurvation des Femurs können Nägel über 200 mm Länge ein Problem durch den Kontakt mit der ventralen Kortikalis haben und sollten durch kürzere ersetzt werden. Besonders offensichtlich wurde dieses Problem bei An- 886 Der Chirurg

7 wendung des Standard-Gamma-Nagels in der kleineren asiatischen Bevölkerung. Schwierigkeiten traten dort auf, obwohl diese 1. Gamma-Nagel-Generation lediglich 200 mm maß. Eine spätere Multicenterstudie mit 349 pertrochantären Frakturen konnte eine reduzierte Rate an implantatassoziierten Problemen des modifizierten Gamma-Nagels Asia Pazifik zeigen [17]. Der PFN und die beiden folgenden Generationen, der TFN und der PFN-A, waren lange Zeit nur als europäische und nordamerikanische Standardversion verfügbar. Auch hier gab es die Größenkompatibilitätsprobleme zwischen Implantat und dem kleineren asiatischen Femur mit oft unterschiedlicher Geometrie. Femurschaftfrakturen Seit Beginn der intramedullären Stabilisierung werden Femurschaftfrakturen als eine der häufigsten intraoperativen (und postoperativen) Komplikationen bei der Versorgung pertrochantärer Frakturen aufgeführt. Auch in aktuellen Studien sind Raten bis 7,3% zu finden [25]. Die meisten aktuellen Veröffentlichungen weisen allerdings keine Femurschaftfrakturen mehr aus [16, 22]. Eine 2009 veröffentlichte Metaanalyse von 20 randomisierten Studien mit 3464 Patienten beleuchtet das Auftreten von Femurschaftfrakturen bei Gamma-Nägeln im Vergleich zu dynamischen Hüftschrauben [4]. Die ersten 45,8% der Patienten zeigten ein um 4,5-fach erhöhtes Femurschaftfrakturrisiko gegenüber den übrigen, aus späteren Studien beobachteten Patienten. Die Autoren der Metaanalyse sehen damit das Problem der Femurschaftfrakturen beim Gamma-Nagel durch Lernkurven und Implantatverbesserung als gelöst an. Hauptursachen sind Fehlbohrungen bei der distalen Verriegelung. Diese sind durch verbesserte Zielbögen weitgehend reduziert worden und treten nur bei Verbiegung des Materials durch zu hohe Spannungen im Nagel oder der Zielvorrichtung auf. Reoperationen Die Gesamtreoperationsrate liegt einer aktuellen Veröffentlichung nach bei

8 Leitthema Abb. 4 8 a e Die Dynamisierung nach primär statischer Verriegelung einer A3-Fraktur führt zur stabilen Ausheilung der Fraktur unter leichter Verkürzung. f Die ausbleibende Dynamisierung kann zur ausbleibenden Heilung und damit zum Nagelbruch führen. g Der Nagel übernimmt dann die gesamte Traglast, was an der Periostreaktion der Verriegelungsbolzen distal zu erkennen ist 7,9% [23]. Die Rate der Reoperationen während des stationären Aufenthaltes bei hüftgelenksnahen Frakturen liegt in Deutschland bei 3,1% im Jahr Das entspricht 3188 von Patienten [1]. Die häufigsten Ursachen hierfür sollen besprochen werden: Cutting-out Das Cutting-out galt in der Vergangenheit als häufigste Komplikation [7]. Von der ersten Nagelgeneration an wird das Cutout als typisches Phänomen sowohl der extramedullären als auch der intramedullären Implantate angesehen. Zu dieser initialen klassischen Definition des Cut-outs hat sich seit wenigen Jahren eine Untergruppe gebildet. Der Begriff mediale Migration war ein zunächst sehr selten beschriebenes Phänomen des mechanischen Implantatversagens. Es beschreibt die mediale Migration der Schenkelhalskomponente in das Hüftgelenk bzw. in das Becken. Die initiale Beschreibung erfolgte unter dem Begriff des Z-Effektes bei Zwei-Schenkelhalskomponenten-Systemen [19]. Die mediale Migration tritt jedoch auch bei Systemen mit einer krafttragenden Schenkelhalskomponente auf [20, 32]. In der Literatur findet man Cut-out- Raten für die 1. und 2. Nagelgeneration von bis zu 15% [16]. In den meisten Arbeiten liegen die Cut-out-Raten mit 7 8% jedoch deutlich niedriger [12, 14]. In der 3. Nagelgeneration werden im Vergleich zur 2. Nagelgeneration mit 2 4% signifikant niedrigere Cut-out-Raten gefunden [25, 33, 36] und es werden auch immer mehr Studien ohne Cut-outs publiziert [18, 27]. Implantatposition und Tip- Apex-Distanz (TAD) korrelieren hierbei weiterhin streng mit der Ausrissrate. Dieses Problem scheint v. a. bei höhergradiger Osteo porose auch durch Zementaugmentation verringert werden zu können [10]. D Eine inkorrekte Implantatposition des Kopf-Hals-Kraftträgers gilt seit langem als Ursache für den Cut-out. Als komplikationsassoziierte Implantatlage wurde bereits 1959 die anterior-superiore Lage beschrieben [9]. In einer weiteren Veröffentlichung aus dem Jahr 2005 liegt ebenfalls allen Cut-outs eine superiore Implantatlage zugrunde [35]. Im anterior-posterioren Aspekt wird eine zentrale bzw. inferiore Schenkelhalskomponentenposition als ideal angesehen. Im latera- 888 Der Chirurg

9 Standard osteoporosebedingte Frakturen modifiziert nach DVO-Leitlinie Osteoporose 2009 Hüftgelenknahe Femurfraktur Frauen > 60. Lebensjahr Männer >70. Lebensjahr Routinelabor mit 25-OH-Vitamin-D Kalziumzufuhr über Nahrung 1500 mg pro Tag bei Mangelernährung Kalziumsubstitution (Kautablette 500 mg 1-2 x tgl.) 1 25-OH-Vitamin-D < 20 ng/l: Dekristol 1 x wöchentlich für 4 Wochen, weiter 1 x mtl., Kontrolle in 6 Monaten Vitamin-D-Depot nach Laborwert (Dekristol IE 1 ) Empfehlung spezifische Therapie nach Leitlinie DVO 2009 Abb. 5 8 Beispiel für die stationäre Osteoporosediagnostik bei hüftgelenksnaher Fraktur der Klinik für Unfall-, Wiederherstellungs- und Handchirurgie am Klinikum Dresden-Friedrichstadt len Aspekt wird einheitlich eine zentrale Lage präferiert (Center-Center-Position). Als wegweisend ist die Tip-Apex-Distanz nach Baumgärtner zu nennen [3]. Anhand von 198 pertrochantären Frakturen konnte nachgewiesen werden, dass der Abstand der Schenkelhalskomponente von der Kopfkalotte, in beiden Ebenen gemessen, der stärkste Prädiktor bezüglich der häufigsten Komplikation, dem Cut-out, darstellt. Sechzig Prozent aller Frakturen wiesen einen TAD kleiner als 25 mm auf und bei keiner einzigen dieser Frakturen konnte ein Cut-out nachgewiesen werden. Diverse Autoren bestätigten in klinischen Studien diese Beobachtung. Mediale Migration Zur medialen Migration bei singulären Schenkelhalskomponenten finden sich in der Literatur seit ca. 3 Jahren lediglich einzelne Fallbeschreibungen. Eine Schweizer, prospektiv randomisierte Studie mit 335 Patienten verglich die beiden existierenden Schenkelhalskomponenten Schraube vs. Klinge. Bei einer media len Migration von weit unter 1% konnte kein Vorteil eines Systems hinsichtlich Cutout- und Reoperationsraten gezeigt werden [33]. Knochenqualität und Frakturwahrscheinlichkeit Noch zu Beginn der 1990er Jahre verstand man unter Osteoporose laut der Weltgesundheitsorganisation diese als systemische Skelettkrankheit mit krankhaft erhöhter Knochenbrüchigkeit. Definiert wurde dieser pathologische Prozess über die Knochendichte gemessen mit der DEXA ( dual-energy-x-ray-absorptiometry ). Der Pathogenese besser Rechnung tragend modifizierten die National Institutes of Health (NIH) 2001 in einem Konsensuspapier die Osteoporose als Skeletterkrankung mit unzureichender Knochenfestigkeit, welche zu einem erhöhten Frakturrisiko prädisponiert. Die Knochenfestigkeit selber wird durch die Parameter Knochendichte und insbesondere die Knochenqualität bestimmt. Eine Umorientierung der Einschätzung der Osteoporose und vor allem des Risikos für das Auftreten von Knochenbrüchen ergibt sich aus der S3-Leitlinie des Dachverbandes der deutschsprachigen wissenschaftlichen Fachgesellschaften für Osteologie (DVO) e. V. von 2006 und folgend 2009 [26]. Entscheidend für die Notwendigkeit einer Diagnostik und Therapie bei Osteoporoseverdacht ergibt sich bei einem absoluten 10-Jahres-Risiko für eine osteoporoseassoziierte Fraktur von über 20 bzw. 30%. Eine wesentliche Betrachtung in dieser Risikokalkulation erfahren klinische Parameter wie Alter, Geschlecht, Nebenerkrankungen, stattgehabte Frakturen und genetische Disposition. Bei der Betrachtung des Problems Osteoporose und osteoporoseassoziierte Fraktur sind Unfallchirurgen und Orthopäden, aber auch alle anderen chirurgischen Fachrichtung besonders bei der Sekundärprophylaxe gefordert, d. h, nach bereits eingetretener osteoporosebedingter Fraktur, die entsprechenden diagnostischen und ggf. therapeutischen Maßnahmen einzuleiten. Klinisch stationäres Osteoporosemanagement Die moderne Osteoporosediagnostik beinhaltet heute 5 Bausteine. Die ausführliche Anamnese, die klinische Untersuchung, Labor- und Röntgendiagnostik sowie die Knochendichtemessung. Spezielle Verfahren zur Beurteilung der Mikrostruktur im HR( high resolution )- Computertomogramm stellen noch keine Standardmethode dar. Als Goldstandard gilt heute wegen der höheren Objektivität die DEXA-Methode. Finanzielle und organisatorische Herausforderungen sind limitierend für den standardmäßigen Einsatz der DEXA-Methode postoperativ. Zumutbar ist die Untersuchung erst nach einer gewissen Rekonvaleszenz. Limitiert wird die stationäre Diagnostik durch eine Reihe Faktoren. Genannt seien die zunehmend reduzierten Verweildauern der Patienten, organisatorische Engpässe und personelle Voraussetzungen bei der Einschätzung der Befunde und Ableitung der Therapieindikationen. In Betracht gezogen müssen ebenfalls kognitive und Compliance-Defizite der in der Regel geriatrischen Patientengruppe. Jede unfallchirurgische Klinik sollte für diese Patientengruppe einen diagnostischen Algorithmus im Rahmen der akutstationären Frakturbehandlung ermitteln (. Abb. 5). Osteoporose und Präventionsstrategien Das Ziel der erhöhten Lebensqualität im hohen Alter kann durch eine Verhinderung osteoporotischer Frakturen bzw. der Osteoporose im Sinne einer Primär- und Der Chirurg

10 Leitthema Sekundärprophylaxe erreicht werden. In einer aktuellen Stellungnahme der Internationalen Osteoporose Foundation (IOF) wird für Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Schweden und das vereinigte Königreich (UK) eine Steigerung osteoporotisch assoziierter Frakturen von 25 Mio. im Jahr 2010 auf 32 Mio. im Jahr 2025 proklamiert [21]. Die IOF sieht ein deutliches Reduktionspotenzial der Frakturanzahl in der konsequenten medikamentösen Osteoporoseprophylaxe. Ziel dieser Medikamente ist es, ein weiteres Absinken der Knochendichte zu verhindern. Der Nachweis der Effektivität dieser Medikamente ist Bestandteil aktueller klinischer Studien. Sie zeigen bislang überwiegend positive Resultate. Trotz existierender Richtlinien erhalten viele Patienten mit Frakturrisiko keine medikamentöse Prophylaxe. Gleichzeitig existiert derzeit eine heftige Debatte über die Nebenwirkungen dieser Medikamente. Im Fokus hierbei steht besonders das Auftreten atypischer Femurfrakturen. In einer landesweiten schwedischen Untersuchung wird das Risiko atypischer Femurfrakturen durch Bisphosphonate als gering eingeschätzt (Erhöhung des absoluten Risikos um 5 Fälle/ Patientenjahre). Eine abschließende Klärung steht noch aus.» Therapieziel ist heute die Minderung des Frakturrisikos Als Antwort auf das Statement der IOF von Marsh et al. [21] warnen die Redakteure des Lancet zu recht vor einer alleinigen medikamentösen Osteoporoseprävention [5]. Dies entspricht den aktuellen Empfehlungen der S3-Leitlinie Osteoporose des DVO von 2009 [26]. Therapieziel ist heute nicht mehr die alleinige Verbesserung der Knochendichte, sondern vielmehr die Minderung des Frakturrisikos bzw. die Vermeidung von Folgefrakturen. Untermauert wird dies durch die Tatsache, dass osteoporosebedingte Frakturen die schwerwiegendste und die Lebensqualität des Patienten am meisten beeinflussendste Komplikation einer Osteoporose darstellt. Ähnlich dem Bausteinprinzip bei der Diagnostik der Osteoporose lassen sich die therapeutischen Maßnahmen darstellen. Voran steht die Reduktion von Risikofaktoren wie Mangelernährung, Nikotingenuss und körperlicher Inaktivität. Eine Reihe internistischer und neurologischer Erkrankungen wie die diabetische Polyneuropathie oder der M. Parkinson sind häufig ursächlich für ein Sturzereignis. Die Maßnahmen der nichtmedikamentösen Therapie der Osteoporose beinhalten daher den Erhalt bzw. die Verbesserung von Muskelkraft und Koordination, die Vermeidung von Stürzen, eine ausreichende Ernährung und Versorgung mit Vitamin D und Kalzium sowie die kritische Betrachtung sturzfördernder oder den Knochen schädigender Erkrankungen und Medikamente. Eine Erniedrigung des Serum-25-Hydroxy-Vitamin-D-Spiegels ist signifikant mit einer erhöhten Sturzrate und Frakturen assoziiert. Ist eine Versorgung vor allem mit Vitamin D nicht in ausreichendem Maße über die Ernährung möglich, muss entsprechend substituiert werden. Im Vordergrund steht die Einnahme von Vitamin D mit einer empfohlenen Tagesdosis von 800 IE/Tag. Empfehlenswert ist die Gabe eines Boluspräparates. Die Einnahme von mg Kalzium pro Tag kann in der Regel über die Ernährung sichergestellt werden. Bei entsprechender Indikationsstellung ist die Einleitung einer spezifischen antiosteoporotischen Therapie notwendig. In den Zulassungsstudien konnte für alle gängigen Osteoporosemedikamente eine Risikoreduktion für Wirbelkörperfrakturen zwischen 30 und 50% nachgewiesen werden. Für einzelne Präparate mit oraler und intravenöser Applikation sowie dem osteoanabolen Parathormon ist auch eine Verminderung peripherer Frakturen nachgewiesen [26]. Mortalität In der europäischen und nordamerikanischen Literatur reichen die Mortalitätsraten nach einem Jahr von 11% [22] bis 29% [2]. Dabei resultieren die beiden Extremwerte aus zwei englischen Studien. In diesen bestand vergleichend ein Altersdurchschnitt von 78 Jahre (Mortalität 11%) vs. 83 Jahre (Mortalität 29%). Beide Studien reflektieren die aktuelle Literatur. Unterschiede im Durchschnittsalter des Patientenkollektivs haben großen Einfluss auf die jeweilige Mortalitätsrate. In Deutschland ist derzeit eine Alterserwartung von 81 Jahre für Männer und 84,8 Jahre für Frauen ausgewiesen. Die Gesamtletalität liegt in Deutschland für den stationären Aufenthalt 2010 bei 4,4% nach osteosynthetischer und 5,8% bei endoprothetischer Versorgung [1]. Fazit F Die proximalen Femurfrakturen der alten Menschen nehmen deutlich zu; sie sind fast ausnahmslos mit einer Osteoporose assoziiert. F Neben einem multidisziplinären Therapieeinsatz ist die frühe, belastungsstabile, schonende und schmerzarme Versorgung dieser Frakturen ein Segen für die Patienten. Ziel ist eine schnelle Überführung des Patienten in den Prätraumazustand und die Reduktion weiterer osteoporoseassoziierter Frakturen. F Die besseren strukturellen und technischen Möglichkeiten führten im letzten Jahrzehnt zu eindeutig weniger Komplikationen. Für alle Komplikationen sollte eine Reoperationsrate unter 10% angestrebt werden. F Jede Klinik sollte einen eigenen Algorithmus für die Behandlung und Prävention dieser Frakturen interdisziplinär entwickeln. Korrespondenzadresse Prof. Dr. F. Bonnaire Klinik für Unfall-, Wiederherstellungsund Handchirurgie, Städtisches Klinikum Dresden-Friedrichstadt, Friedrichstr. 41, Dresden Interessenkonflikt. Der korrespondierende Autor gibt für sich und seine Koautoren an, dass kein Interessenkonflikt besteht. Literatur 1. Aqua, Qualitätsreport (2011) Qualitätsreport In: AQUA-Institut für angewandte Qualitätsförderung und Forschung im Gesundheitswesen GmbH 890 Der Chirurg

11 Für Autoren 2. Barton TM, Gleeson R, Topliss C et al (2010) A comparison of the long gamma nail with the sliding hip screw for the treatment of AO/OTA 31-A2 fractures of the proximal part of the femur: a prospective randomized trial. J Bone Joint Surg Am 92: Baumgaertner MR, Curtin SL, Lindskog DM et al (1995) The value of the tip-apex distance in predicting failure of fixation of peritrochanteric fractures of the hip. J Bone Joint Surg Am 77: Bhandari M, Schemitsch E, Jonsson A et al (2009) Gamma nails revisited: gamma nails vs. compression hip screws in the management of intertrochanteric fractures of the hip: a meta-analysis. J Orthop Trauma 23: Board E (2011) Osteoporosis striking the right balance. Lancet 25: Bonnaire F, Lein T, Bula P (2011) Trochanteric femoral fractures: anatomy, biomechanics and choice of implants. Unfallchirurg 114: Bonnaire F, Weber A, Bosl O et al (2007) Cutting out in pertrochanteric fractures problem of osteoporosis? Unfallchirurg 110: Burge R, Dawson-Hughes B, Solomon DH et al (2007) Incidence and economic burden of osteoporosis-related fractures in the United States, J Bone Miner Res 22: Cleveland M, Bosworth D, Thompson F et al (1959) A ten-year analysis of intertrochanteric fractures of the femur. J Bone Joint Surg Am 41-A: Erhart S, Schmoelz W, Blauth M et al (2011) Biomechanical effect of bone cement augmentation on rotational stability and pull-out strength of the Proximal Femur Nail Antirotation. Injury 42: Eurostat (2011) European demography report Geller JA, Saifi C, Morrison TA et al (2010) Tip-apex distance of intramedullary devices as a predictor of cut-out failure in the treatment of peritrochanteric elderly hip fractures. Int Orthop 34: Haidukewych GJ, Israel T, Berry D (2001) Reverse obliquity fractures of the intertrochanteric region of the femur. J Bone Joint Surg Am 83-A: Hohendorff B, Meyer P, Menezes D et al (2005) Treatment results and complications after PFN osteosynthesis. Unfallchirurg 108: Icks A, Haastert B, Wildner M et al (2008) Trend of hip fracture incidence in Germany : a population-based study. Osteoporos Int 19: Lenich A, Vester H, Nerlich M et al (2010) Clinical comparison of the second and third generation of intramedullary devices for trochanteric fractures of the hip blade vs screw. Injury 41: Leung KS, Chen C, So WS et al (1996) Multicenter trial of modified Gamma nail in East Asia. Clin Orthop Relat Res 323: Liu Y, Tao R, Liu F et al (2010) Mid-term outcomes after intramedullary fixation of peritrochanteric femoral fractures using the new proximal femoral nail antirotation (PFNA). Injury 41: Loch DA, Kyle RF, Bechtold JE et al (1998) Forces required to initiate sliding in second-generation intramedullary nails. J Bone Joint Surg Am 80: Lucke M, Burghardt RD, Siebenlist S et al (2010) Medial migration of lag screw with intrapelvic dislocation in gamma nailing a unique problem? A report of 2 cases. J Orthop Trauma 24:e6 e Marsh D, Akesson K, Beaton D et al (2011) Coordinator-based systems for secondary prevention in fragility fracture patients. Osteoporos Int 22: Mereddy P, Kamath S, Ramakrishnan M et al (2009) The AO/ASIF proximal femoral nail antirotation (PFNA): a new design for the treatment of unstable proximal femoral fractures. Injury 40: Muller M, Seitz A, Besch L et al (2008) Proximal femur fractures: results and complications after osteosynthesis with PFN and TGN. Unfallchirurg 111: Parker MJ, Handoll HH (2010) Gamma and other cephalocondylic intramedullary nails vs. extramedullary implants for extracapsular hip fractures in adults. Cochrane Database Syst Rev:CD Penzkofer J, Mendel T, Bauer C et al (2009) Treatment results of pertrochanteric and subtrochanteric femoral fractures: a retrospective comparison of PFN and PFNA. Unfallchirurg 112: Pfeilschifter J (2006) DVO-guideline for prevention, diagnosis, and therapy of osteoporosis for women after menopause, for men after age 60 executive summary guidelines. Exp Clin Endocrinol Diabetes 114: Pu JS, Liu L, Wang GL et al (2009) Results of the proximal femoral nail anti-rotation (PFNA) in elderly Chinese patients. Int Orthop 33: Roerdink W, Aalsma A, Nijenbanning G et al (2011) Initial promising results of the dynamic locking blade plate, a new implant for the fixation of intracapsular hip fractures: results of a pilot study. Arch Orthop Trauma Surg 131: Simmermacher RK, Ljungqvist J, Bail H et al (2008) The new proximal femoral nail antirotation (PFNA) in daily practice: results of a multicentre clinical study. Injury 39: Smektala R, Endres HG, Dasch B et al (2008) The effect of time-to-surgery on outcome in elderly patients with proximal femoral fractures. BMC Musculoskelet Disord 9: Smektala R, Hahn S, Schrader P et al (2010) Medial hip neck fracture: influence of pre-operative delay on the quality of outcome. Results of data from the external in-hospital quality assurance within the framework of secondary data analysis. Unfallchirurg 113: Stern R (2010) Medial migration of lag screw with intrapelvic dislocation in Gamma nailing a unique problem? A report of two cases. J Orthop Trauma 24:e Stern R, Lubbeke A, Suva D et al (2011) Prospective randomised study comparing screw vs helical blade in the treatment of low-energy trochanteric fractures. Int Orthop 35: Strassberger C, Unger L, Weber AT et al (2010) Management of osteoporosis-related bone fractures: an integrated concept of care. Arch Orthop Trauma Surg 130: Utrilla AL, Reig JS, Munoz FM et al (2005) Trochanteric gamma nail and compression hip screw for trochanteric fractures: a randomized, prospective, comparative study in 210 elderly patients with a new design of the gamma nail. J Orthop Trauma 19: Wild M, Jungbluth P, Thelen S et al (2010) The dynamics of proximal femoral nails: a clinical comparison between PFNA and Targon PF. Orthopedics Yaozeng X, Dechun G, Huilin Y et al (2010) Comparative study of trochanteric fracture treated with the proximal femoral nail anti-rotation and the third generation of gamma nail. Injury 41: Möchten Sie einen Beitrag für Der Chirurg einreichen? Wir freuen uns, dass Sie unsere Zeit schrift Der Chirurg mitgestalten möchten. Für folgende Rubriken können Manuskripte eingereicht werden: Übersichten Originalien Bild und Fall Klinische Studien Um Ihnen bei der Manuskripterstellung behilflich zu sein, haben wir für unsere Autoren ausführliche Autorenleitfäden und Musterbeiträge für die verschiedenen Rubriken zusammengestellt. Diese und weitere Hinweise zur Manuskripterstellung finden Sie online unter dem Menüpunkt Hinweise für Autoren unter Bitte reichen Sie Ihren fertigen Beitrag in unser online Begutachtunssystem Editorial Manager ein: Sollten Sie noch Fragen zur Manuskriptgestaltung haben, wenden Sie sich bitte an die Redaktion: Christiane Jurek Wir freuen uns auf Ihre Beiträge! Ihre Redaktion von Der Chirurg Der Chirurg

Der interessante Fall: Standardchaos?

Der interessante Fall: Standardchaos? AWMF-Arbeitskreis Ärzte und Juristen Tagung 15./16.11.2013 in Bremen Der interessante Fall: Standardchaos? Dr. iur. Volker Hertwig 1 Patientin: 67 Jahre alt Diagnose: Coxathrose rechts Therapie: Hüft-TEP

Mehr

Modell einer altersgerechten und integrierten Gesundheitsversorgung im Spital

Modell einer altersgerechten und integrierten Gesundheitsversorgung im Spital Gerontotraumatologie Modell einer altersgerechten und integrierten Gesundheitsversorgung im Spital Leitung: PD Dr. med. Christoph Meier, Klinik für Chirurgie Dr. med. Sacha Beck, Klinik für Akutgeriatrie

Mehr

Sturz mit Folgen - der Oberschenkelhalsbruch im höheren Alter

Sturz mit Folgen - der Oberschenkelhalsbruch im höheren Alter Sturz mit Folgen - der Oberschenkelhalsbruch im höheren Alter Prof. Dr. med. R. Smektala Leitender Arzt der Abteilung für Unfallchirurgie und Orthopädie Knappschaftskrankenhaus Bochum-Langendreer - Universitätsklinik

Mehr

Fallvignette Grippe. Andri Rauch Universitätsklinik für Infektiologie Inselspital Bern andri.rauch@insel.ch

Fallvignette Grippe. Andri Rauch Universitätsklinik für Infektiologie Inselspital Bern andri.rauch@insel.ch Fallvignette Grippe 72-jähriger Patient mit schwerer COPD - Status nach mehreren Infektexazerbationen, aktuell stabil - Grippeimpfung nicht durchgeführt wegen langer Hospitalisation nach Unfall - Partnerin

Mehr

Radiusköpfchenfrakturen Was ist richtig? Martin Panzica

Radiusköpfchenfrakturen Was ist richtig? Martin Panzica Radiusköpfchenfrakturen Was ist richtig? Martin Panzica 1 Einleitung Klinik Diagnostik Klassifikation Differenzialtherapie 2 Epidemiologie - 4% aller Frakturen -33% aller Ellenbogenfrakturen -33% regionale

Mehr

Osteoporose. Ein echtes Volksleiden. Schon jetzt zählen die Osteoporose und die damit verbundene erhöhte Brüchigkeit der Knochen

Osteoporose. Ein echtes Volksleiden. Schon jetzt zählen die Osteoporose und die damit verbundene erhöhte Brüchigkeit der Knochen Osteoporose Osteoporose 9 Osteoporose Ein echtes Volksleiden Schon jetzt zählen die Osteoporose und die damit verbundene erhöhte Brüchigkeit der Knochen in den entwickelten Ländern zu den häufigsten Erkrankungen

Mehr

Reha-Curriculum für Vertragsärzte Indikationen und Fallbeispiele aus der Geriatrie

Reha-Curriculum für Vertragsärzte Indikationen und Fallbeispiele aus der Geriatrie Reha-Curriculum für Vertragsärzte Indikationen und Fallbeispiele aus der Geriatrie Bad Münder 06. Juni 2007 Dr. Manfred Gogol Klinik für Geriatrie Indikation allgemein I Alle Erkrankungen die mit funktionellen

Mehr

Osteoporose. Prävention - Diagnostik - Therapie. Reiner Bartl. Unter Mitarbeit von Christoph Bartl

Osteoporose. Prävention - Diagnostik - Therapie. Reiner Bartl. Unter Mitarbeit von Christoph Bartl Osteoporose Prävention - Diagnostik - Therapie Reiner Bartl Unter Mitarbeit von Christoph Bartl 3., vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage 145 Abbildungen 10 Tabellen Georg Thieme Verlag Stuttgart

Mehr

Zusammenfassung. 5 Zusammenfassung

Zusammenfassung. 5 Zusammenfassung 5 Zusammenfassung Die Diskussion über den optimalen Operationszeitpunkt der frakturierten Hüfte wird seit langem kontrovers geführt. Ziel dieser Arbeit war zu überprüfen, ob die in Deutschland derzeit

Mehr

Überlegungen und Daten zum Herzkreislaufstillstand/der Reanimation in der Geriatrie Martin Frossard Universitätsklinik für Notfallmedizin

Überlegungen und Daten zum Herzkreislaufstillstand/der Reanimation in der Geriatrie Martin Frossard Universitätsklinik für Notfallmedizin Überlegungen und Daten zum Herzkreislaufstillstand/der Reanimation in der Geriatrie Martin Frossard Universitätsklinik für Notfallmedizin Einleitung Der plötzliche Herz-Kreislaufstillstand außerhalb des

Mehr

Morbus Bosporus. Dr. Senol Elmas Ev. Krankenhaus Weende-Göttingen Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie

Morbus Bosporus. Dr. Senol Elmas Ev. Krankenhaus Weende-Göttingen Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie Morbus Bosporus Dr. Senol Elmas Ev. Krankenhaus Weende-Göttingen Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie Inhalt Aktuelle Studien Arzt-Patienten-Verhältniss Beeinflusst ein türkischer Migrationshintergrund

Mehr

SCHÖNE ZÄHNE. Lebensqualität mit Zahnimplantaten 1

SCHÖNE ZÄHNE. Lebensqualität mit Zahnimplantaten 1 SCHÖNE ZÄHNE Lebensqualität mit Zahnimplantaten 1 1 Lebensqualität mit Zahnimplantaten bezieht sich auf eine höhere Lebensqualität mit einem Zahnimplantat im Vergleich zu keiner Behandlung. Awad M.A et

Mehr

Osteoporose, Spondylarthropathien

Osteoporose, Spondylarthropathien KLINIK UND POLIKLINIK FÜR INNERE MEDIZIN I Osteoporose, Spondylarthropathien Dr. med. Nadine Schneider Teriparatid oder Alendronat bei Glukokortikoidinduzierter Osteoporose? (Saag et al. NEJM 2007; 357:2028-39)

Mehr

OSTEOPOROSE KNOCHENSCHWUND: VERMEIDBAR, BEHANDELBAR ODER EINFACH EIN SCHICKSALSSCHLAG?

OSTEOPOROSE KNOCHENSCHWUND: VERMEIDBAR, BEHANDELBAR ODER EINFACH EIN SCHICKSALSSCHLAG? OSTEOPOROSE KNOCHENSCHWUND: VERMEIDBAR, BEHANDELBAR ODER EINFACH EIN SCHICKSALSSCHLAG? ÜBERSICHT Das Organ Knochen Knochenkrankheit Was ist das? Einteilung der Osteoporose Risikofaktoren Symptomatik Diagnostik

Mehr

Primärer Endpunkt Fallzahlkalkulation...

Primärer Endpunkt Fallzahlkalkulation... Prospective randomized multicentre investigator initiated study: Randomised trial comparing completeness of adjuvant chemotherapy after early versus late diverting stoma closure in low anterior resection

Mehr

Update SGED Workshops 2016: Christian Meier

Update SGED Workshops 2016: Christian Meier Update SGED Workshops 2016: Osteoporose Christian Meier Endokrinologische Praxis & Labor, Basel und Klinik für Endokrinologie, Diabetes und Metabolismus Universitätsspital Basel www.svgo.ch Frakturrisiko

Mehr

Joachim Hess, Dr. med. P. Pieczykolan, Dr. med. D. Thull Fußzentrum Köln, Vorgebirgstraße 118, 50969 Köln

Joachim Hess, Dr. med. P. Pieczykolan, Dr. med. D. Thull Fußzentrum Köln, Vorgebirgstraße 118, 50969 Köln Die modifizierte distale, gelenkerhaltende Chevron-Osteotomie nach Austin mit Extremverschiebung des Metatarsale-Köpfchens Retrospektive Komplikationsanalyse bei 311 Fällen Joachim Hess, Dr. med. P. Pieczykolan,

Mehr

Beurteilung der klinischen Heterogenität: eine empirische Untersuchung

Beurteilung der klinischen Heterogenität: eine empirische Untersuchung Beurteilung der klinischen Heterogenität: eine empirische Untersuchung Christian Lerch, Bernd Richter Cochrane Metabolic and Endocrine Disorders Group Abteilung für Allgemeinmedizin Universitätsklinikum

Mehr

Campus Innenstadt LMU München

Campus Innenstadt LMU München Neue Implantate zur Versorgung von komplexen Sprunggelenksfrakturen Erste klinische Erfahrungen Markus Regauer Standardversorgung von Sprunggelenksfrakturen Kleinfragment-Titan-Implantate Standardversorgung

Mehr

Relationship between cortical bone thickness or computerized tomography-derived bone density values and implant stability.

Relationship between cortical bone thickness or computerized tomography-derived bone density values and implant stability. Merheb J, Van Assche N, Coucke W, Jacobs R, Naert I, Quirynen M. Relationship between cortical bone thickness or computerized tomography-derived bone density values and implant stability. Clin Oral Implants

Mehr

Sturz auf die extendierte Hand

Sturz auf die extendierte Hand Sturz auf die extendierte Hand 1 Distale Radiusfraktur 2 Epidemiologie 10 25% aller Frakturen Deutschland 200 000 distale Radiusfrakturen / Jahr Altersgipfel: - 9-18 Jahre - > 50 Jahre (80%) Siebert H.R.,

Mehr

Ergebnisse des Projekts Sturzprävention

Ergebnisse des Projekts Sturzprävention Ergebnisse des Projekts Sturzprävention Priv. Doz. Dr. med. Kilian Rapp, MPH - Geriatrische Rehabilitationsklinik, Robert Bosch Krankenhaus Stuttgart - Institut für Epidemiologie, Universität Ulm München,

Mehr

FUNKTIONELLE GYMNASTIK. Jens Babel GluckerSchule

FUNKTIONELLE GYMNASTIK. Jens Babel GluckerSchule FUNKTIONELLE GYMNASTIK Jens Babel GluckerSchule OSTEOPOROSE II ZUSAMMENFASSUNG FACHARTIKEL (A. ROTH, K. ABENDROTH LEHRSTUHL FÜR ORTHOPÄDIE DER FRIEDRICH SCHILLER UNIVERSITÄT JENA) Jens Babel Glucker Schule

Mehr

Knochenschwund: Wenn man nicht dran denkt, passieren die meisten Fehler

Knochenschwund: Wenn man nicht dran denkt, passieren die meisten Fehler Knochenschwund: Wenn man nicht dran denkt, passieren die meisten Fehler Prof. Dr. med. Rüdiger Smektala Direktor der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie WAZ-Nachtforum Universitätsklinikum KK Bochum

Mehr

Der Typ 2 Diabetiker mit arterieller Hypertonie. 1. zu spät gehandelt. 2. zu spät behandelt. 3. zu ineffektiv therapiert.

Der Typ 2 Diabetiker mit arterieller Hypertonie. 1. zu spät gehandelt. 2. zu spät behandelt. 3. zu ineffektiv therapiert. 1. zu spät gehandelt 2. zu spät behandelt 3. zu ineffektiv therapiert Torsten Schwalm Häufige Koinzidenz, Problemstellung - gemeinsame pathogenetische Grundlagen - Diabetiker sind 3 x häufiger hyperton

Mehr

Definition der Osteoporose

Definition der Osteoporose Definition der Osteoporose Ø SVGO 2010, (DVO Leitlinien 2009) Systemische Skeletterkrankung, die durch eine verminderte Knochenmasse und Störung der Knochenarchitektur (Knochenintegrität) zu einer verminderten

Mehr

AOTrauma Jahrestreffen 2011 Alterstraumatologie: Wirbelsäule und proximales Femur

AOTrauma Jahrestreffen 2011 Alterstraumatologie: Wirbelsäule und proximales Femur Programm AOTrauma Jahrestreffen 2011 Alterstraumatologie: Wirbelsäule und proximales Femur 24. 26. Februar 2011 Bonn, Deutschland Home to Trauma & Orthopaedics Unser Leitbild AOTrauma will durch ein hochqualifiziertes

Mehr

Medikamentöse Langzeittherapie der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit in der hausärztlichen Praxis-Versuch einer Kosten-Nutzen-Analyse

Medikamentöse Langzeittherapie der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit in der hausärztlichen Praxis-Versuch einer Kosten-Nutzen-Analyse Andreas Lindenau Dr. med. Medikamentöse Langzeittherapie der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit in der hausärztlichen Praxis-Versuch einer Kosten-Nutzen-Analyse Geboren am 30.01.1965 in Diepholz

Mehr

Diabetes mellitus The silent killer. Peter Diem Universitätspoliklinik für Endokrinologie, Diabetologie und Klinische Ernährung Inselspital - Bern

Diabetes mellitus The silent killer. Peter Diem Universitätspoliklinik für Endokrinologie, Diabetologie und Klinische Ernährung Inselspital - Bern Diabetes mellitus The silent killer Peter Diem Universitätspoliklinik für Endokrinologie, Diabetologie und Klinische Ernährung Inselspital - Bern Diabetes mellitus und KHK Diabetiker leiden häufig an KHK

Mehr

Phalanx Frakturen. Thomas Mészáros Dr.med. J. Huracek

Phalanx Frakturen. Thomas Mészáros Dr.med. J. Huracek Phalanx Frakturen Thomas Mészáros Dr.med. J. Huracek Inhalt Fraktur Typen Komplikationen Phalanx Distalis Einteilung: Tuft fracture Schaft Fraktur Schräge, quere Longitudinale Artikuläre Fraktur Dorsale

Mehr

Berücksichtigen Leitlinien die aktuelle Evidenzlage?

Berücksichtigen Leitlinien die aktuelle Evidenzlage? gmds Leipzig 2006 Berücksichtigen Leitlinien die aktuelle Evidenzlage? Anne Kathrin Stich Ulrich Siering Dr. Hanna Kirchner 1 Inhalt Hintergrund Fragestellung Methoden Ergebnisse Diskussion 2 Das IQWiG

Mehr

MRT zur Früherkennung einer Alzheimer-Demenz

MRT zur Früherkennung einer Alzheimer-Demenz MRT zur Früherkennung einer Alzheimer- Ergebnisbericht Recherche Datum der Suche: 10.08.2011 PICO-Fragestellung: Population: Personen ohne Alzheimer- (AD) Intervention: MRT zur Früherkennung von Alzheimer-

Mehr

GEMEINSAM SIND WIR (KNOCHEN) STARK

GEMEINSAM SIND WIR (KNOCHEN) STARK GEMEINSAM SIND WIR (KNOCHEN) STARK 1. Auflage 2008 WAS IST OSTEOPOROSE? In der Schweiz leiden rund 300000 Menschen an Osteoporose und jede zweite Frau sowie jeder fünfte Mann ab fünfzig muss heute damit

Mehr

Patienten und Methoden. AQC Daten als nützliches Instrument zur Auswertung der akuten Appendizitis

Patienten und Methoden. AQC Daten als nützliches Instrument zur Auswertung der akuten Appendizitis AQC Daten als nützliches Instrument zur Auswertung der akuten Appendizitis Urs von Holzen, André Gehrz, Markus Zuber, Lukas Meier Chirurgische Klinik, Departement Chirurgie, Kantonsspital Olten, Baslerstrasse

Mehr

Multiple Sklerose und ihre Begleiterkrankungen

Multiple Sklerose und ihre Begleiterkrankungen Umfassende Behandlung der schubförmigen Multiplen Sklerose (MS) Multiple Sklerose und ihre Begleiterkrankungen - Novartis startet Forschungsprogamme zu Folgeerkrankungen bei MS - Osteoporose bei Multipler

Mehr

Vorwort. aus: Bartl, Osteoporose. Prävention Diagnostik Therapie (ISBN 9783131057532), 2008 Georg Thieme Verlag KG

Vorwort. aus: Bartl, Osteoporose. Prävention Diagnostik Therapie (ISBN 9783131057532), 2008 Georg Thieme Verlag KG V Osteoporose ist heute ein weltweites Gesundheitsproblem. Die WHO hat die Osteoporose als eine der 10 wichtigsten Volkskrankheiten eingestuft. Patienten mit Osteoporose haben einen porösen, instabilen

Mehr

Eckpunkte des sog.rheumavertrages

Eckpunkte des sog.rheumavertrages Eckpunkte des sog.rheumavertrages Titel: Vereinbarung zur Förderung der wirtschaftlichen Verordnung von Arzneimitteln in der Therapie der rheumatoiden Arthritis gemäß 84 Abs. 1 Satz 5 SGB V Rahmenvertrag

Mehr

Intraoperative Strahlentherapie bei Brustkrebs

Intraoperative Strahlentherapie bei Brustkrebs Intraoperative Strahlentherapie bei Brustkrebs Uniklinik Köln 1 Kein Grund für Verzweiflung Wenn die Diagnose Brustkrebs festgestellt wird, ist erst einmal die Sorge groß. Beruhigend zu wissen, dass es

Mehr

Zertifikate: Nutzen für wen?

Zertifikate: Nutzen für wen? Zertifikate: Nutzen für wen? Zertifikate = Bessere Qualität? Hans Ulrich Rothen, Vorsitzender Qualitätskommission Inselspital Zertifizierungen Überprüfung von Prozessen (Arbeitsabläufen) und deren Ergebnisse

Mehr

Ist geriatrische Rehabililtation wirksam?

Ist geriatrische Rehabililtation wirksam? Ist geriatrische Rehabililtation wirksam? Dr. med. Stefan Bachmann Chefarzt Rheumatologie/muskuloskelettale Rehabilitation Rehabilitationszentrum Klinik Valens Leiter Forschung Geriatrie Universität Bern

Mehr

1.1 Studientitel: XY 1.2 Studienleiter: XY 1.3 Medizinischer Hintergrund

1.1 Studientitel: XY 1.2 Studienleiter: XY 1.3 Medizinischer Hintergrund 1.1 Studientitel: XY 1.2 Studienleiter: XY 1.3 Medizinischer Hintergrund Patienten, welche unter chronischer Herzinsuffizienz leiden erleben häufig Rückfälle nach einem klinischen Aufenthalt. Die Ursache

Mehr

Es klemmt bei der Versorgung der Volkskrankheit

Es klemmt bei der Versorgung der Volkskrankheit Powered by Seiten-Adresse: https://www.gesundheitsindustriebw.de/de/fachbeitrag/aktuell/es-klemmt-bei-derversorgung-der-volkskrankheit-osteoporose/ Es klemmt bei der Versorgung der Volkskrankheit Osteoporose

Mehr

Rhombus-3D-Kondylenfrakturplatte

Rhombus-3D-Kondylenfrakturplatte CMF-Chirurgie Rhombus-3D-Kondylenfrakturplatte Dreidimensionale Geometrien für multilaterale Kräfte Fallbild von Dr. Hamid-Reza Sarajian, Rotes Kreuz Krankenhaus, Kassel, Deutschland INNOVATION: Rhombus-3D-Kondylenfrakturplatte

Mehr

Die Auswirkungen des DRG-Systems auf die Qualität der Gesundheitsversorgung der Patienten

Die Auswirkungen des DRG-Systems auf die Qualität der Gesundheitsversorgung der Patienten Die Auswirkungen des DRG-Systems auf die Qualität der Gesundheitsversorgung der Patienten Dr. med. Günther Jonitz Facharzt für Chirurgie Präsident der Ärztekammer Berlin Ärztekammer Berlin Dr. Günther

Mehr

Sakrumfraktur und Osteoporose

Sakrumfraktur und Osteoporose Die Ursache der Sakrumfrakturen stellen im allgemeinen Hochrasanzunfälle dar, wie sie im Straßenverkehr bei Fußgängern oder bei Stürzen aus größerer Höhe auftreten. Hierbei stellt die Sakrumfraktur einen

Mehr

Pressespiegel 2014. Sinn und Unsinn der Prostatakarzinomvorsorge. Inhalt. Axel Heidenreich. Zielsetzung des Screening/ der Früherkennung beim PCA

Pressespiegel 2014. Sinn und Unsinn der Prostatakarzinomvorsorge. Inhalt. Axel Heidenreich. Zielsetzung des Screening/ der Früherkennung beim PCA Pressespiegel 2014 Klinik für Urologie Sinn und Unsinn der Prostatakarzinomvorsorge Ist die Prostatakrebs-Früherkennung für alle älteren Männer sinnvoll? Laut einer europäischen Studie senkt sie die Zahl

Mehr

Neue (direkte) orale Antikoagulantien. (DOAKS): Wie damit umgehen? - Copyright nur zum direkten persönlichen Nachlesen bestimmt-

Neue (direkte) orale Antikoagulantien. (DOAKS): Wie damit umgehen? - Copyright nur zum direkten persönlichen Nachlesen bestimmt- Neue (direkte) orale Antikoagulantien (DOAKS): Wie damit umgehen? - Copyright nur zum direkten persönlichen Nachlesen bestimmt- vor drei Wochen im Op 67 j. Patient, Jurist, 183 cm, 79 kg latente Bluthochdruckerkrankung

Mehr

Clearing the Smoke: Präoperative Rauchabstinenz als Möglichkeit zur Verringerung von postoperativen Komplikationen bei RaucherInnen!?

Clearing the Smoke: Präoperative Rauchabstinenz als Möglichkeit zur Verringerung von postoperativen Komplikationen bei RaucherInnen!? Clearing the Smoke: Präoperative Rauchabstinenz als Möglichkeit zur Verringerung von postoperativen Komplikationen bei RaucherInnen!? Hermann Schmied, MPH 17. ONGKG Konferenz, Hermann Schmied, 27.09.2012

Mehr

mi-rna, zirkulierende DNA

mi-rna, zirkulierende DNA Erbsubstanz: Grundlagen und Klinik mi-rna, zirkulierende DNA 26.11.2010 Ingolf Juhasz-Böss Homburg / Saar Klinische Erfahrungen zirkulierende mirna erstmals 2008 im Serum von B-Zell Lymphomen beschrieben

Mehr

Klinik und Poliklinik für Chirurgie Abteilung für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie

Klinik und Poliklinik für Chirurgie Abteilung für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie Klinik und Poliklinik für Chirurgie Abteilung für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie Leiter: Prof. Dr. med. Dr. h.c. Axel Ekkernkamp Daten und Fakten Ferdinand-Sauerbruch-Straße 17475 Greifswald Telefon:

Mehr

Sakrum-Stäbe. Fixation des posterioren Beckens bei Frakturen oder Frakturdislokationen

Sakrum-Stäbe. Fixation des posterioren Beckens bei Frakturen oder Frakturdislokationen Sakrum-Stäbe. Fixation des posterioren Beckens bei Frakturen oder Frakturdislokationen des Sakroiliakalgelenks. Operationstechnik Dieses Dokument ist nicht zur Verteilung in den USA bestimmt. Inhaltsverzeichnis

Mehr

ebm info.at ärzteinformationszentrum Spinal Cord Stimulation

ebm info.at ärzteinformationszentrum Spinal Cord Stimulation ebm info.at ärzteinformationszentrum EbM Ärzteinformationszentrum www.ebm info.at Department für Evidenzbasierte Medizin und Klinische Epidemiologie Donau-Universität Krems Antwortdokument zur Anfrage

Mehr

Home Monitoring in der sektorenübergreifenden. Versorgung

Home Monitoring in der sektorenübergreifenden. Versorgung Home Monitoring in der sektorenübergreifenden Versorgung BIOTRONIK // Cardiac Rhythm Management Herzschrittmacher mit Home Monitoring in der sektorenübergreifenden Versorgung VDE MedTech 2013 26. September

Mehr

Knochendichtemessung

Knochendichtemessung Knochendichtemessung im Krankenhaus Meran Dienst für Radiologie Primar Dr. Anton Wieser Tel. 0473 26 3070, E-Mail: rx-me@asbmeran-o.it Knochendichtemessung DEXA: Ab 21. Oktober 2013 auch in Meran durchführbar

Mehr

Wo ist das Problem? Dr. med. K.-D. Zastrow. Klinikum Hellersdorf 24. Juni 2009

Wo ist das Problem? Dr. med. K.-D. Zastrow. Klinikum Hellersdorf 24. Juni 2009 Wo ist das Problem? Klinikum Hellersdorf 24. Juni 2009 Dr. med. K.-D. Zastrow Chefarzt des Instituts für f r Hygiene und Umweltmedizin der Vivantes Kliniken Berlin MRSA Epidemiologie der postoperativen

Mehr

Hormone replacement therapy and risk of venous thromboembolism in postmenopausal women: systematic review and meta-analysis

Hormone replacement therapy and risk of venous thromboembolism in postmenopausal women: systematic review and meta-analysis Hormone replacement therapy and risk of venous thromboembolism in postmenopausal women: systematic review and meta-analysis Canonico M, Plu-Bureau G, Lowe G and Scarabin PY. BMJ May 2008;336:1227-1231

Mehr

Vorwort. Bartl, Osteoporose (ISBN 9783131057549), 2011 Georg Thieme Verlag KG

Vorwort. Bartl, Osteoporose (ISBN 9783131057549), 2011 Georg Thieme Verlag KG V Osteoporose ist heute ein weltweites Gesundheitsproblem. Die WHO hat die Osteoporose als eine der 10 wichtigsten Volkskrankheiten eingestuft. Patienten mit Osteoporose haben einen porösen, instabilen

Mehr

Patientenspezifische Instrumente in der Orthopädie:

Patientenspezifische Instrumente in der Orthopädie: Patientenspezifische Instrumente in der Orthopädie: Wie funktioniert es und wie können sie die Art und Weise orthopädischer Operationen verbessern? Johan Hermans Associate Director Personalized Solutions

Mehr

149. Außenknöchel-Osteosynthese

149. Außenknöchel-Osteosynthese Unfallchirurgie 609 1 Indikation Absolut: jede dislozierte Außenknöchelfraktur. Kontra: schwerer Weichteilschaden, extreme Osteoporose. Alternativverfahren: konservative Behandlung bei nicht dislozierten

Mehr

Jüngere Menschen mit Demenz Medizinische Aspekte. in absoluten Zahlen. Altersgruppe zwischen 45 und 64 Jahren in Deutschland: ca.

Jüngere Menschen mit Demenz Medizinische Aspekte. in absoluten Zahlen. Altersgruppe zwischen 45 und 64 Jahren in Deutschland: ca. Prävalenz und Inzidenz präseniler en Jüngere Menschen mit Medizinische Aspekte Priv.Doz. Dr. med. Katharina Bürger Alzheimer Gedächtniszentrum Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie LudwigMaximiliansUniversität

Mehr

Intraoperative Strahlentherapie bei Brustkrebs Patienteninformation zur intraoperativen Radiotherapie (IORT-Boost)

Intraoperative Strahlentherapie bei Brustkrebs Patienteninformation zur intraoperativen Radiotherapie (IORT-Boost) Intraoperative Strahlentherapie bei Brustkrebs Patienteninformation zur intraoperativen Radiotherapie (IORT-Boost) Behandlung mit konventioneller Strahlentherapie Kein Grund für Verzweiflung Wenn die Diagnose

Mehr

Gibt es ein Osteoporose-Risiko bei Patienten mit Autoimmunen Lebererkrankungen?

Gibt es ein Osteoporose-Risiko bei Patienten mit Autoimmunen Lebererkrankungen? Autoimmune Lebererkrankungen Gibt es ein Osteoporose-Risiko bei Patienten mit Autoimmunen Lebererkrankungen? Christiane Wiegard Universitätsklinik Hamburg-Eppendorf I. Medizinische Klinik und Poliklinik

Mehr

Kostenreduktion durch Prävention?

Kostenreduktion durch Prävention? Gesundheitsökonomische Aspekte der Prävention: Kostenreduktion durch Prävention? Nadja Chernyak, Andrea Icks Jahrestagung DGSMP September 2012 Agenda Spart Prävention Kosten? Ist Prävention ökonomisch

Mehr

SCHÖNE ZÄHNE MIT ZAHNIMPLANTATEN

SCHÖNE ZÄHNE MIT ZAHNIMPLANTATEN SCHÖNE ZÄHNE MIT ZAHNIMPLANTATEN 1 Pjetursson BE, Karoussis I, Bürgin W, Brägger U, Lang NP. Patients satisfaction following implantherapy. A 10-year prospective cohort study. Clin Oral Implants Res 2005;16:185-193.

Mehr

Therapie bei infiziertem Implantat

Therapie bei infiziertem Implantat Septische Unfallchirurgie und Orthopädie 25./26. Januar 2008 Therapie bei infiziertem Implantat Matthias Bühler Zentrum für Septische und Rekonstruktive Chirurgie Definitionen Kontamination Infektion Sepsis

Mehr

Laufen im Alter. Gelenkersatz Laufen verboten?" Moritz Tannast! Klinik für Orthopädische Chirurgie, Inselspital! Universität Bern, Schweiz!

Laufen im Alter. Gelenkersatz Laufen verboten? Moritz Tannast! Klinik für Orthopädische Chirurgie, Inselspital! Universität Bern, Schweiz! Laufen im Alter Gelenkersatz Laufen verboten?" Moritz Tannast!! Klinik für Orthopädische Chirurgie, Inselspital! Universität Bern, Schweiz! Übersicht" Gesellschaftliche Veränderungen! Grundsätzliches!

Mehr

Koronare Herzkrankheit: optimales Management

Koronare Herzkrankheit: optimales Management ZÜRICH REVIEW-KURS KLINISCHE KARDIOLOGIE 9.April 2015 Koronare Herzkrankheit: optimales Management Orale Antikoagulation und Thrombozytenaggregationshemmer: was ist zu viel? Klinik für Kardiologie Hans

Mehr

Das Überleitungsmanagement der postoperativen Akutschmerztherapie von Fraktur-Patienten in die ambulante Weiterbehandlung

Das Überleitungsmanagement der postoperativen Akutschmerztherapie von Fraktur-Patienten in die ambulante Weiterbehandlung Das Überleitungsmanagement der postoperativen Akutschmerztherapie von Fraktur-Patienten in die ambulante Weiterbehandlung Christian J. P. Simanski 1, Carolin Bruns 2, Rolf Lefering 2, Edmund A.M. Neugebauer

Mehr

1 Übersicht über Epidemiologie, Diagnostik und Therapie der Osteoporose

1 Übersicht über Epidemiologie, Diagnostik und Therapie der Osteoporose 1 1 Übersicht über Epidemiologie, Diagnostik und Therapie der Osteoporose Johannes Pfeilschifter Der folgende Beitrag gibt eine Übersicht über Epidemiologie, Diagnostik und Therapie der Osteoporose. Er

Mehr

Gewebsersatz in der Implantologie: Knochenaugmentation des Sinusbodens mit autologen osteogenen Transplantaten

Gewebsersatz in der Implantologie: Knochenaugmentation des Sinusbodens mit autologen osteogenen Transplantaten Profesor Invitado Universidad Sevilla Dr. (H) Peter Borsay Gewebsersatz in der Implantologie: Knochenaugmentation des Sinusbodens mit autologen osteogenen Transplantaten Auf Grund des in den letzten Jahren

Mehr

Sofortige Beckenbodenrekonstruktion mit einem Rektus abdominis Lappen ( VRAM) nach abdominoperinealer Rektumamputation bei Rektum- und Analkarzinom

Sofortige Beckenbodenrekonstruktion mit einem Rektus abdominis Lappen ( VRAM) nach abdominoperinealer Rektumamputation bei Rektum- und Analkarzinom Rekonstruktive Mikrochirurgie Handchirurgie Ästhetische Chirurgie Verbrennungschirurgie Möglichkeiten der plastischen Chirurgie beim kolorektalen Karzinom M. Geomelas 1, W. Rau 2, M. Ghods 1 1 Klinik für

Mehr

DVO-Leitlinie zur Prophylaxe, Diagnostik und Therapie der Osteoporose bei Frauen ab der Menopause, bei Männern ab dem 60.

DVO-Leitlinie zur Prophylaxe, Diagnostik und Therapie der Osteoporose bei Frauen ab der Menopause, bei Männern ab dem 60. DVO-Leitlinie zur Prophylaxe, Diagnostik und Therapie der Osteoporose bei Frauen ab der Menopause, bei Männern ab dem 60. Lebensjahr Kurzfassung 2006 Die Buchstaben (A-D) geben den jeweiligen Empfehlungsgrad

Mehr

Rehabilitation von geriatrischen Patienten

Rehabilitation von geriatrischen Patienten von geriatrischen Patienten Definition (nach WHO 1980) bezeichnet den Einsatz und die Wirkung von Massnahmen, die darauf zielen, die körperlichen, psychischen und sozialen Folgen Dr. med. Stefan Bachmann

Mehr

Publikationsverzeichnis

Publikationsverzeichnis Publikationsverzeichnis Qualitätssicherung in der Behandlung von Bißwunden der Hand Viszeralchirurgie 33: 38, 1998 (Abstract) Behandlungsstrategie bei Verletzungen des PIP-Gelenkes eine kritische Betrachtung

Mehr

Ist es illusorisch, in der ambulanten Medizin von Qualität zu sprechen?

Ist es illusorisch, in der ambulanten Medizin von Qualität zu sprechen? Nationale Qualitätsprinzipien: Ist es illusorisch, in der ambulanten Medizin von Qualität zu sprechen? von Urs Stoffel, Zentralvorstand FMH Dienstag, 29. Januar 2013, Hotel Bellevue, Bern FMH_U.Stoffel

Mehr

Ein Krankenhaus der Stiftung der Cellitinnen e.v. Qualitätsbericht Schilddrüsenchirurgie 2013 EINFACH DA SEIN

Ein Krankenhaus der Stiftung der Cellitinnen e.v. Qualitätsbericht Schilddrüsenchirurgie 2013 EINFACH DA SEIN Ein Krankenhaus der Stiftung der Cellitinnen e.v. Qualitätsbericht Schilddrüsenchirurgie 2013 EINFACH DA SEIN I n h a l t Vorwort... 2 1. Patienten in der Schilddrüsenchirurgie... 3 2. Diagnosen... 4 3.

Mehr

Menschen mit Demenz: Erfolgsfaktoren in der stationären Versorgung

Menschen mit Demenz: Erfolgsfaktoren in der stationären Versorgung Menschen mit Demenz: Erfolgsfaktoren in der stationären Versorgung Abschlussveranstaltung der Leuchtturmprojekte Demenz 21.09.2010 in Berlin Prof. Dr. Adelheid Kuhlmey U N I V E R S I T Ä T S M E D I Z

Mehr

What`s new in arrhythmias? Highlights vom ESC 2006 in Barcelona

What`s new in arrhythmias? Highlights vom ESC 2006 in Barcelona What`s new in arrhythmias? Highlights vom ESC 2006 in Barcelona Bielefeld, 13.09.2006 ACC/AHA/ESC Guidelines 2006 for the Management of Patients With Atrial Fibrillation ACC/AHA/ESC Guidelines 2006 for

Mehr

Wie soll individualisierte Medizin in evidenzbasierten Leitlinien umgesetzt werden? Eine Analyse von Leitlinienmanualen

Wie soll individualisierte Medizin in evidenzbasierten Leitlinien umgesetzt werden? Eine Analyse von Leitlinienmanualen IFOM INSTITUT FÜR FORSCHUNG IN DER OPERATIVEN MEDIZIN Wie soll individualisierte Medizin in evidenzbasierten Leitlinien umgesetzt werden? Eine Analyse von Leitlinienmanualen Michaela Eikermann, Tim Mathes,

Mehr

Begleitmedikation bei gefäßkranken Patienten Was ist evidenzbasiert? N. Attigah Klinischer Abend 27.07.2007 Therapieerfolg -Strenge Indikation -Akkurate OP-Technik -Konsequente Nachsorge -(Best Medical

Mehr

"Plastische Chirurgie - eine reine Erfahrungsdisziplin?"

Plastische Chirurgie - eine reine Erfahrungsdisziplin? "Plastische Chirurgie - eine reine Erfahrungsdisziplin?" RE Horch, MG Jeschke, J Kopp, AD Bach Abteilung für Plastische und Handchirurgie Leiter Prof. Dr. R.E. Horch Universitätsklinik Erlangen Einleitung

Mehr

Per- und subtrochantäre Femurfrakturen Versorgungsstrategie und Behandlungsergebnisse

Per- und subtrochantäre Femurfrakturen Versorgungsstrategie und Behandlungsergebnisse WISSENSCHAFT / RESEARCH Originalarbeit / Original Article 153 B. Bücking 1, S. Ruchholtz 1 Per- und subtrochantäre Femurfrakturen Versorgungsstrategie und Behandlungsergebnisse Zusammenfassung: Per- und

Mehr

3D-Printing in der computerassistierten Chirurgie

3D-Printing in der computerassistierten Chirurgie 3D-Printing in der computerassistierten Chirurgie Prof. Dr.-Ing. Stefan Weber ARTORG - Forschungszentrum ISTB - Institut für chirurgische Technologien und Biomechanic Universität Bern The ARTORG Center

Mehr

Potentiale der Telemedizin in der Versorgung von Patienten mit kardialen Implantaten

Potentiale der Telemedizin in der Versorgung von Patienten mit kardialen Implantaten Potentiale der Telemedizin in der Versorgung von Patienten mit kardialen Implantaten Prof. Dr. Steffen Behrens Vivantes Humboldt Klinikum & Klinikum Spandau 7. November 2014 Agenda Hintergrund Telemonitoring

Mehr

Geriatrische Frakturen

Geriatrische Frakturen Geriatrische Frakturen Klinik für Unfall-, Hand und Direktor: Prof. Dr. Steffen Ruchholtz Deutschland bis 2050 Statistisches Bundesamt 2007 Knochenbrüche im Alter *Oberarmkopf = 36.000/Jhr. *Speiche =

Mehr

In Fehlstellung verheilter femoraler Slope nach distaler Femurfraktur Gelenkersatz versus Gelenkerhalt

In Fehlstellung verheilter femoraler Slope nach distaler Femurfraktur Gelenkersatz versus Gelenkerhalt In Fehlstellung verheilter femoraler Slope nach distaler Femurfraktur Gelenkersatz versus Gelenkerhalt N. Südkamp, M. Feucht Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie Femoraler Slope...? Femoraler Slope

Mehr

Verletzungen bei Kindern Unfall, Krankheit oder Misshandlung?

Verletzungen bei Kindern Unfall, Krankheit oder Misshandlung? Verletzungen bei Kindern Unfall, Krankheit oder Misshandlung? Die Diagnostik als interdisziplinäre Herausforderung Priv.-Doz. Dr. Anette S. Debertin Institut für Rechtsmedizin Medizinische Hochschule Hannover

Mehr

Adipositas Wann kommt der Chirurg?

Adipositas Wann kommt der Chirurg? Adipositas Wann kommt der Chirurg? Thomas P. Hüttl Ärzte und Selbsthilfe im Dialog: Krankhaftes Übergewicht und Adipositas vermeiden München, 24. April 2013 Verständnis für Adipositaschirurgie Chirurgie

Mehr

Seminar: Schizophrenie: Intervention. Dr. V. Roder, FS 2009. Psychoedukation. Nadine Wolfisberg

Seminar: Schizophrenie: Intervention. Dr. V. Roder, FS 2009. Psychoedukation. Nadine Wolfisberg Seminar: Schizophrenie: Intervention Dr. V. Roder, FS 2009 Psychoedukation Nadine Wolfisberg 28. April 2009 Definition Psychoedukation Ziele der Psychoedukation Verschiedene Methoden Praktische Durchführung:

Mehr

Intensivierte Früherkennung bei BRCA 1 und 2 Mutationsträgerinnen

Intensivierte Früherkennung bei BRCA 1 und 2 Mutationsträgerinnen Intensivierte Früherkennung bei BRCA 1 und 2 Mutationsträgerinnen Prof. Dr. M. Kiechle, Direktorin der Frauenklinik, Technische Universität München Sprecherin der Kliniker im Konsortium HBOC gefördert

Mehr

Work-Life Balance in der Hausarztmedizin

Work-Life Balance in der Hausarztmedizin Universitäres Zentrum für Hausarztmedizin beider Basel / () Work-Life Balance in der Hausarztmedizin Wenn die Wertschätzung ausbleibt führt das zum work-familiy Konflikt? Andreas Zeller 16. April 2015

Mehr

QUALITÄTSMANAGEMENT. Kardiologie. Mortalität, Morbidität und Risk Assessment bei kardiologischen Eingriffen. 1. Juni 2014

QUALITÄTSMANAGEMENT. Kardiologie. Mortalität, Morbidität und Risk Assessment bei kardiologischen Eingriffen. 1. Juni 2014 QUALITÄTSMANAGEMENT Kardiologie Mortalität, Morbidität und Risk Assessment bei kardiologischen Eingriffen 1. Juni 2014 Universitätsspital Basel, Kardiologie, Petersgraben 4, CH-4031 Basel Telefon + 41

Mehr

Campus Innenstadt LMU München

Campus Innenstadt LMU München Frakturen des proximalen Metatarsale V Neue Klassifikation und Behandlungsempfehlungen basierend auf der aktuellen Evidenz H. Polzer & W.C. Prall Geschichte Jones (1902) Ann Surg 35:697 Epidemiologie Die

Mehr

The burden of chronic disease Kostentreiber, Lebensqualität, e-health, Prävention?

The burden of chronic disease Kostentreiber, Lebensqualität, e-health, Prävention? The burden of chronic disease Kostentreiber, Lebensqualität, e-health, Prävention? Jürg Th. Gasser, PhD Swiss Health Insurance Days 2014 24. / 25. April 2014, Interlaken MEDISERVICE, EIN UNTERNEHMEN DER

Mehr

Effizientere Versorgungsprozesse und mehr Lebensqualität mit Home Monitoring

Effizientere Versorgungsprozesse und mehr Lebensqualität mit Home Monitoring Effizientere Versorgungsprozesse und mehr Lebensqualität mit Home Monitoring Dr. Jens Günther leitender Arzt und Partner am Kardiologischen Centrum / Klinik Rotes Kreuz Frankfurt 17.10.2014 ehealth-konferenz

Mehr

Qualitätskriterien in der ambulanten und stationären Behandlung

Qualitätskriterien in der ambulanten und stationären Behandlung Qualitätskriterien in der ambulanten und stationären Behandlung Welche Voraussetzungen sind zu erfüllen um anerkannte Behandlungsleitlinien umsetzen zu können? NICE Guidelines, Wiener Konsensus AN Telefonumfrage

Mehr

TZM-Essentials. Fortgeschrittenes Rektumkarzinom und Rezidiv M. E. Kreis

TZM-Essentials. Fortgeschrittenes Rektumkarzinom und Rezidiv M. E. Kreis CAMPUS GROSSHADERN CHIRURGISCHE KLINIK UND POLIKLINIK DIREKTOR: PROF. DR. MED. DR. H.C. K-W. JAUCH TZM-Essentials Fortgeschrittenes Rektumkarzinom und Rezidiv M. E. Kreis Ludwig-Maximilians Universität

Mehr

MEtABoLic SurgErY HirSLAnDEn. neue wege in DEr. Hirslanden A mediclinic international company

MEtABoLic SurgErY HirSLAnDEn. neue wege in DEr. Hirslanden A mediclinic international company MEtABoLic SurgErY HirSLAnDEn neue wege in DEr Adipositas-Chirurgie Hirslanden A mediclinic international company Vorwort Sehr geehrte Damen und Herren Seit Jahren sind unterschiedliche Fachärzte in verschiedenen

Mehr

Prof. Dr. med. E. Winter Hüftprothesen-Wechsel-OP - Stand 2010 2220102009

Prof. Dr. med. E. Winter Hüftprothesen-Wechsel-OP - Stand 2010 2220102009 Seite 1 In Deutschland werden pro Jahr ca. 180.000 künstliche Hüftgelenke implantiert. Die Langzeit-Haltbarkeit der modernen Hüft-Prothesensysteme und die Zufriedenheit der betroffenen Patienten sind jeweils

Mehr

Remission in Non-Operated Patients with Diffuse Disease and Long-Term Conservative Treatment.

Remission in Non-Operated Patients with Diffuse Disease and Long-Term Conservative Treatment. 5th Congenital Hyperinsulinism International Family Conference Milan, September 17-18 Remission in Non-Operated Patients with Diffuse Disease and Long-Term Conservative Treatment. PD Dr. Thomas Meissner

Mehr