Leistungsportfolio der ifb group mit dem Schwerpunkt Business Technology

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1 Leistungsportfolio der ifb group mit dem Schwerpunkt Business Technology ifb group, 14. August 2015

2 Über die ifb group Fachkompetenz und Fokussierung als Grundlage erfolgreicher Projekte ifb group weltweit Gegründet 1989 in Köln Über 350 Mitarbeiter Über 800 zufriedene Kunden Projekte in über 25 Ländern ifb group Kernmarkt D-A-CH Standorte Deutschland (HQ) Österreich Schweiz Luxemburg USA Kanada Kolumbien Grosse Umsetzungsstärke durch Fachkompetenz und Erfahrung in: Umsätze pro Industrie 2014 Berater-Mix 2014 Externes Rechnungswesen und Controlling Risikomanagement, Regulatorische & Compliance Themen Gesamtunternehmenssteuerung, Business Intelligence, Big Data Integrierte Finanz- und Risikoarchitektur (Unternehmensarchitektur, Prozesse, Daten, Methoden, IT-Anwendungen) und Technologien Governance, Prozess- und Transformationsmanagement 2

3 IT Fachbereiche Aktuelle Herausforderungen an die Unternehmensarchitektur Unser Zielbild fokussiert sich auf vier wesentliche Handlungsfelder Prozesse & Governance Prozessdokumentation und Governance Daten-Governance-Prozess zur Sicherstellung von Datenqualität und -konsistenz Berücksichtigung von Compliance-Themen (z.b. BCBS 239 oder CCAR) in den Risiko-, Finanz- und Reporting- Prozessen Optimierte Berichtsprozesse (Berichtslandschaft) Ziel-Betriebsmodelle für Fachbereiche und die IT Zusammenarbeitsmodelle mit den (internen) Kunden Klare Verantwortlichkeiten (RACI-Matrix) Methoden, Kennzahlen & Reporting Eindeutige und klare Semantik der Methoden und Funktionen sowie definierte Kennzahlen (KPI s) Vollständige Methoden und Funktionen, wobei eine gewünschte Varietät über die Governance verwaltet wird Optimierung der betriebswirtschaftlichen Methoden zur Reduktion von redundanten Funktionen und Silos in den Rechenkernen Konsistente, effiziente und flexible Berichtserstellung, jeweils abgestimmt mit den Adressaten IT-Anwendungen Flexible und integrierte Architektur zur Reduktion der Komplexität (Anzahl IT-Systeme & Schnittstellen) Harmonisierung der IT-Anwendungen Schaffung eines integrierten Datenhaushalts (Werkzeuge zur Transparenzerhöhung) bei gleichzeitiger Reduktion der Daten-Aggregate und Data Marts Stabile Labor-Umgebung für ad-hoc Anfragen und Datenanalysen (z.b. predictive Analytics, Big Data) Hohe Performanz der IT-Anwendungen und -Systeme (z.b. durch in-memory Technologien) Daten & Governance Eindeutige und klare Semantik der Daten Taxonomie und Ontologie der Datenarchitektur Vollständiger Datenhaushalt und einheitliche Datensicht (data lineage) mit zentraler Dokumentation Datenqualität ist ausreichend und jederzeit transparent (d.h. es gibt eine ganzheitliche Sicht über relevante Daten-flüsse vom Front zum Back Office) Agilität, um allfällige neue Anforderungen handhaben zu können (z.b. Intraday-Kalkulation und ad-hoc Reporting) 3

4 Ganzheitliche Ansicht verknüpft Prozesse, Daten, Methoden und Applikationen Eine ganzheitliche Architektur bildet alle wichtigen Sichten der Organisation ab Überblick Das ganzheitliche Architekturmodell etabliert eine datenzentrische und unternehmensweite Sicht auf alle relevanten Datenobjekte, Methoden, Prozesse und IT-Applikationen. Die Datenobjekte (und Methoden, falls zutreffend) werden über die Geschäftsprozesse mit den entsprechenden Verantwortlichkeiten (Rollen), den notwendigen Kennzahlen (KPI s) und dem Berichtswesen unter der Betrachtung der Unternehmenskultur verknüpft, um eine ganzheitliche Governance zu etablieren. Das Prozess-Rahmenwerk beschreibt die Geschäftsprozesse definiert den Mindeststandard der Prozessdokumentation, welcher von den Aufsichtsbehörden und Wirtschaftsprüfern gefordert wird. Das Prozess-Dokumentation ermöglicht einen ganzheitlichen Blick auf alle Geschäftsprozesse sowie deren Elemente und verknüpft diese mit der dazugehörigen Governance. Das Semantische Datenmodell beschreibt alle Datenelemente. Dies ist eine formalisierte logische Beschreibung aller Datenobjekte für alle verwalteten Objekte und ihre Beziehungen untereinander. Das Semantische Methodenmodell ist eine logische Beschreibung aller notwendigen Transformationen und Berechnungsmethoden (Funktionen) und stellt somit die Grundlage für die relevanten Rechenkerne in der IT-Applikationslandschaft dar. Das Prozess-Rahmenwerk, semantische Datenmodell und semantische Methodenmodell ermöglichen somit eine ganzheitliche Betrachtung der IT-Applikationslandschaft und erleichtern die Kommunikation innerhalb der Fachbereiche sowie dem Fachbereich und der IT. Diese Modelle bilden auch die Grundlage, um die entsprechende Daten- und Methoden-Governance zu etablieren. Gesamtarchitektur über Prozesse, Daten, Methoden und IT-Applikationen Governance (Rollen) Unternehmenskultur Kennzahlen & Berichte Fachbereiche Prozess-Rahmenwerk Semantisches Datenmodell Semantisches Methodenmodell IT IT-Applikationslandschaft 4

5 ifb group Business Technology Innovative Dienstleistungen für aktuelle und neue Herausforderungen Umfeld- und Marktbedingungen (Komplexitätsreduktion, Standardisierung, Margen-/Kostendruck, Volkswirtschaftliche Faktoren, Betriebsmodelle) Integrierte Steuerung & Reporting Lokale und internationale Rechnungslegungsstandards Controlling Externes Rechnungswesen Risikomanagement Regulatory & Compliance Regulatorische und aufsichtsrechtliche Anforderungen Finanz- und Risikoarchitektur, Governance & Prozesse Interne Anforderungen an CFO/CRO/COO (Integrierte Finanz- und Risikoarchitekturen, Effektivität & Effizienz, Transparenz, Märkte & Produkte) 5

6 ifb group Business Technology Überblick Ergänzend zum Management Consulting haben wir ein internationales Team von Spezialisten, die sich primär mit den Herausforderungen zu Themen und Trends der Unternehmensarchitektur und Business Intelligence sowie den modernsten Technologien tiefgründig befassen. Dazu gehören zum Beispiel die Verknüpfung von Geschäfts- und IT-Strategien, die Entwicklung und Optimierung der Unternehmens- und Datenarchitektur sowie die dazugehörigen Geschäftsprozesse. Wir entwickeln gemeinsam mit unseren Kunden eine agile, integrierte Finanz- und Risikoarchitektur oder unterstützen Banken und Versicherungen bei Vorhaben zur Rationalisierung und Optimierung der jeweiligen Daten-, Prozess- und Applikationslandschaften. Des Weiteren entwerfen, optimieren und implementieren wir Lösungen im Umfeld von Business Intelligence - von der Datenkonsolidierung und Datenintegration über die Optimierung von Data Warehouses bis hin zum Berichtswesen und der Datenanalyse sowie Anwendungen von Big Data und Digitalisierungsstrategien für Banken. 6

7 ifb group Business Technology Übersicht unserer Dienstleistungen in diesem Bereich Finanz- und Risikoarchitektur, Governance & Prozesse Unternehmensarchitektur und -governance Agile, integrierte Finanz- und Risikoarchitektur Architekturmodelle und -prozesse nach TOGAF Architektur-Taxonomie und -Ontologie Unternehmenssteuerung (Governance) Reifegrad-Betrachtung Ziel-Betriebsmodell Steuerung der Gesamtbetriebskosten Effizienzsteigerung und Kostenreduktion Business Intelligence Datenanalyse und Big Data Data Mining und Data Discovery Individual-zentrische Datenmodellierung Optimierung des Berichtswesens (MIS) Mobile und Multikanal BI Prozess-orientierte BI Implementierung von Berichts- und Analyse-Plattformen Entwicklung von BI-Anwendungen Prozessarchitektur und -governance Modernes Prozessarchitektur-Design Design eines Prozess-Rahmenwerks & Einführung von Prozess-Excellence Geschäftsprozess-Optimierung Vorgehensmodelle für BCBS 239, CCAR sowie Automatischer Informationsaustausch (AIA) Internes Kontrollsystem (IKS) igrafx und SAP PowerDesigner SAP Transactional Banking (BCA/CML, DM/LM, TRM) Kernbankensysteme (u.a. Avaloq) Transformationsmanagement Industrialisierung und Rationalisierung Programm- und Projektmanagement Methodenkompetenz (z.b. Scrum) Reifegrad-Modelle Design und Implementierung von Veränderungsmanagement Design und Implementierung von Umsetzungsmanagement Entwicklung von Trainings- und Kommunikationskonzepten Datenarchitektur und -governance Transformation von Daten- und Methodensilos in Schichtenarchitektur Agiles Datenarchitektur-Design DWH-Design und Datenmodellierung Datenharmonisierung und Datenintegration (Single Source of Truth) Datenkonsolidierung, Daten-Mapping und Stammdaten-Verwaltung Daten-Governance und -management Semantische Datenmodelle Semantische Methoden- und Funktionenmodelle Übergreifende Themen Dienstleistungen aus der Cloud Implementierung von ETL-Prozessen SOA for Banking (BIAN) SAP Technologien (u.a. HANA, BW, CVPM, DLL, RDL, SDL) Oracle Technologien (u.a. Essbase, OBIEE) SAS Technologien (u.a. Base, GRC) Teradata Technologien In-memory (E-LT) Konzepte 7

8 Service: Ausrichtung von Geschäfts- und IT-Strategie Schließung der Lücke zwischen Fachbereich und IT Geschäftsstrategie Märkte, Kundensegmente, Produkte, Kanäle Wertangebot, Wettbewerbsfähigkeit Roadmap für das Ziel-Betriebsmodell Design der Unternehmensarchitektur Strategische Unternehmenssteuerung (Kontrolle der Zielsetzung und Überwachung) IT-Strategie Design der Geschäftsarchitektur Design der Datenarchitektur Ziel-Betriebsmodell (Target Operating Model, TOM) Prozess-Rahmenwerk Semantisches Datenmodell Semantisches Methodenmodell IT-Ziellandschaft (Anwendungen) IT-Zielmodell (Prozesse, Daten, Methoden, Anwendungen) Cloud -& Plattform- Dienstleistungen Sourcing und Einsatzstrategien Planung, Ausführung und Lieferung Fachbereiche IT Spezial-Modul Beiträge 8

9 Service: Unternehmensarchitektur Lösungskompetenz Prozesse, Daten, Unternehmenssteuerung Effektivität Effizienz Agilität Beständigkeit Geschäftsvision und Aufgabenstellung Geschäftsarchitektur Design der Informationsarchitektur Prozess-Rahmenwerk Semantisches Methodenmodell Heat Maps Geschäftsprozess-Optimierung Datenarchitektur (Prozesse, Daten, Methoden, Anwendungen) Semantisches Datenmodell Applikationslandschaft Physisches Datenmodell Informationssystemarchitektur Industrialisierung / Rationalisierung Strategische Unternehmenssteuerung (Kontrolle der Zielsetzung und Überwachung) Fachbereiche IT Spezial-Modul Beiträge 9

10 IT Architecture Layers Business Architecture Layers Unternehmensarchitektur (Meta-Modell v1.2) Unser Meta-Modell bietet die Gesamtsicht aller Architekturmodelle Best Practice ifb group Business Capability Framework Business Architecture Business Process Framework Risks & Controls Framework Governance & Organization BC Area Process Cluster Risk Organization BC Domain BC Cluster Business Capability Conceptual Data (Business Information) Model has as input/ output is executed within Calc Method CDM Domain Business Object Business Attribute Logical Data Model* Physical Data Model* Process Sub Process Activity is input/ output to Task is inspected by poses represents is mitigated by begins escalation procedure for Control involves performed by Role owns assigned to (RACI) Activity Business Capability Business Object Governance, Risk & Compliance (GRC) Architecture Layers is realized as Business Service within APL Domain Application Landscape Application feeds is fed by Interface is transported by Application automates Infrastructure Architecture *) Meta objects similar to Business Information Model. Details not shown here for the sake of clarity. 10

11 Technology Architecture Applications Architecture Data Architecture Function Architecture Process Architecture Überblick: Unternehmensarchitektur (Meta-Modell v1.2) Best Practice ifb group Unsere Dienstleistungen beinhalten Referenzmodelle, Vorgehensweisen zur Implementierung und andere Modelle (z.b. Governance) entlang der verschiedenen Schichten der Unternehmensarchitektur ifb Reference Model Methodology (Implementation) Governance, Risk, and Compliance (GRC) Meta Layer Process Model Capability Model Process Landscape Process Maps and Diagrams Process Templates Process Implementation Process Modelling/Design Process Optimization Process Maturity Assessment Risk & Control Framework Process Modelling/Design Process Optimization Process Maturity Assessment Process Mgmt & Governance Architecture Governance Architecture Governance Architecture Compliance Process Architecture Principles Function Model Function Model Function Modelling / Design Functional Decomposition Functional Modelling / Design Function Governance Model Function Governance Process Optimization Process Maturity Assessment Process Mgmt & Governance Architecture Framework Content Framework / Meta model Architecture Development Process Architecture Maturity Assessment Architecture Skills Framework Data Model Data Domain Model Business Object Model Data Semantics Physical Data Model Data Modelling DWH / ETL Architecture Design Reporting Factory Reporting Design Reporting Process Data Governance Model DG Policies DG Organization DG Roles & Responsibilities DG Processes (DG/Data Lineage) DG Processes (DG/Data Lineage) Architecture Tools Documentation Standards Tool Selection Approach PowerDesigner Reference Impl. Application Landscape Target Application Architecture Application Architecture Solution Architecture (Templates) Application Portfolio Application Portfolio Mgmt Rationalization Approach Application Architecture Solution Architecture (Design) Application Governance Application Gov. & Policies Application Roles & Responsibilities Application Service Mgmt (e.g. ITIL) TCO Analysis TCO Optimization Technology Landscape Target Application Architecture Technology Portfolio HANA Platform In-Memory Technologies Big Data Platforms Technology Governance ITIL BIAN TOGAF 11

12 Generelles Vorgehen: Daten- und Prozessmodellierung Best Practice ifb group Modellierung mit SAP PowerDesigner erfüllt u.a. Data Lineage-Anforderungen Modelle, Notationen und deren Zusammenhänge in SAP PowerDesigner: Prozessmodellierung Datenmodellierung Enterprise Architecture Model Business Process Model Physical Data Model (PDM) Logical Data Model (LDM) Conceptual Data Model (CDM) Data Movement Model Datenflussmodellierung (ETL) Data Dictionary Die Modellierung der Datenflüsse unterstützt die regulatorischen Anforderungen von z.b. BCBS 239 und CCAR in Bezug auf die erforderliche Transparenz (Data Lineage) und Impact-Analyse. 12

13 Service: Geschäftsarchitektur Fokus auf Geschäftsprozesse und Unternehmenssteuerung Geschäftsvision und Aufgabenstellung Was wird gemacht? Wer macht es? Welche Informationen werden benötigt? Wo wird es gemacht? Investitionsplanung: Nachfragesteuerung / Service Management Portfolio-Optimierung Reifegrad-Modell Prozess-Rahmenwerk Strategische Veränderungsinitiativen Regulatorische Anforderungen (z.b. GRC, SSM, BCBS 239, CCAR) Planung, Lieferung, Ausführung Prozess Heat Maps Betrieb Daten-Governance (Qualität, Konsistenz, Vollständigkeit) Extended Business Modeling Language Geschäftswissen (Repository) Geschäftsprozess- Optimierung Ziel-Betriebsmodell Effizienzsteigerung (Kostenreduktion und Automatisierung) Nachhaltige IT-Architektur Strategische Unternehmenssteuerung (Kontrolle der Zielsetzung und Überwachung) Fachbereiche IT Spezial-Modul Beiträge 13

14 Service: Prozessmanagement Optimierung und Dokumentierung der Geschäftsprozesse Rollen und Verantwortlichkeiten Ganzheitliche Betrachtung Transparenz und Kontrolle Dokumentationsstandards Reifegrad-Modell Geschäftsprozessoptimierung Dokumentationsrichtlinien (Business Process Modell and Notation) Prozess Heat Maps Prozess- Rahmenwerk Prozess-Cluster (Level-1) Geschäftsprozess (Level-2) Teilprozess (Level-3) Aktivität (Level-4) Prozess-Cluster Prozess-Landkarte SIPOC-Analyse Swim lane Diagramm Test-/Anwendungsfälle Prozess- Excellence (kontinuierliche Verbesserung) Internes Kontrollsystem (Prüfung und Nachvollziehbarkeit) Strategische Prozess-Steuerung (Kontrolle der Zielsetzung und Überwachung) Fachbereiche IT Spezial-Modul Beiträge 14

15 Prozessmanagement: Prozess-Rahmenwerk (BPMN*) Unser vollständiges Prozess-Rahmenwerk besteht aus fünf Hierarchieebenen Primäre Arbeitsergebnisse in den fünf Hierarchieebenen unseres Prozess-Rahmenwerks: Level 0: Prozesslandschaft (z.b. gesamte Prozesslandschaft eines Unternehmens) Level 1: Prozess-Cluster (z.b. 3. Daten-Governance) Level 2: Geschäftsprozesse (z.b Datenqualitäts-Mgmt.) Level 3: Teilprozesse (z.b Definition der Datenqualität) Level 4: Aktivitäten (z.b Definiere Kennzahlen für Datenqualität; beginnt immer mit einem Verb) Level 5: Aufgaben (Tasks) (das sind i.d.r. detaillierte Arbeitsanweisungen) 1 L0 Gesamte Prozesslandschaft Prozessbeschreibung Alternative Gruppierung von Prozess-Clustern möglich L1 Prozess- Cluster- Karten Alternative Gruppierung von Prozessen möglich 2 L1 3 L2 RACI** -Matrix 4 L2 Geschäfts- prozess- Karten Prozess- Cluster Heat Maps L2 Swim Lane Diagramme 5 L3 Swim Lane Diagramme Best Practice ifb group 6 L4 Swim Lane Diagramme L2 SIPOC*** Optional Alternative Sichten mögl. Nötig für Optimierung Ggf. inkl. Datenflüssen * BPMN = Business Process Model and Notation; beschreibt Geschäftsprozesse in einer graphischen Notation in einer standardisierten Form ** RACI = Responsibility, Accountability, Consulted, Informed; kann auf das RACSI-Format mit S = Supported erweitert werden *** SIPOC = Supplier, Input, Process, Output, Customer; besteht im allgemeinen aus Listen und einer Matrix von Daten-Artefakten und jeweils zugehörigem Owner Optional 15

16 Prozess-Rahmenwerk ITIL Service-Prozesslandschaft Best Practice ifb group 5 Phasen für Governance und operative Prozesse im ITIL v3 Service-Lebenszyklus Service Lifecycle Governance Processes Service Lifecycle Operational Processes 5 Continual Service Improvement Pr. Service Measurement Service Reporting Service Improvement Service Strategy Prozesse Strategy Generation Financial Management (incl. Budget Planning) Service Portfolio Management Information Security Management Service Asset and Configuration Management Service Design Prozesse Service Catalog Management Service Level Management Capacity Management Availability Management Service Continuity Management Release and Deployment Management Service Transition Prozesse Demand Management Vendor Management Knowledge Management Operative Demand Management Operative Vendor Management Transition Planning & Support Change Request Management Service Validation and Testing Evaluation Service Operation Prozesse Event Management Request Fulfillment Access Management Operations Management Incident Management Problem Management 16

17 Prozess-Rahmenwerk Beispiele Einzelne Arbeitsergebnisse im Kontext von Daten- und Prozess-Governance Illustrative Beispiele L1 Rollen & Verantwortlichkeiten (Teil der RACI-Matrix) 3a L2 Geschäftsprozess-Karte 4 5 *RACI = Responsibility, Accountability, Consulted, Informed L2 RACI-Matrix 3b L3 Swim Lane Diagramm (z.b. Datenfluss-Graphiken) 17

18 Service: Datenarchitektur Komplexitätsreduktion und Optimierung der IT-Applikationslandschaft Geschäftsvision und Aufgabenstellung Semantisches Methodenmodell Semantisches Datenmodell Datenkonsolidierung Daten-Blueprint Datenintegration In-Memory Technologien Berichtswesen (MIS) Datenanalyse Referenzdaten Transaktionsdaten Optimierung der Datenverarbeitung Stammdatenverwaltung Datenqualitätsmaßnahmen Kommentierungs- Workflow Analytisches MDM + CRM Data Mining und Data Discovery Single Source of Truth Design von Data Warehouse und multidimensionalen Datenbanken Big Data Behandlung von Fehlern und Ausnahmen Daten-Governance, Strategisches Informationsmanagement (Kontrolle der Zielsetzung und Überwachung) Fachbereiche IT Spezial-Modul Beiträge 18

19 Goldene Datenquelle: DWH und Data-Marts / Aggregate Die moderne, integrierte Finanz- und Risikoarchitektur* Best Practice ifb group Transformation der Daten- und Methodensilos in agile, leistungsfähige Schichten Reporting-Schicht Finanz-Reporting Regulator. Reporting Controlling Risiko-Management Datenintegration [Dispositive Daten Einzeltransaktionen, keine Aggregate] Kreditrisiko Marktrisiko Liquiditätsrisiko Bilanzierung ALM Analyse-Schicht (Rechenkerne) Cash Flow Fair Value Hauptbuch Nebenbücher Datenintegration [Operative Daten Einzeltransaktionen, keine Aggregate] Operative Systeme Darlehen Konten, Karten Handel/Treasury Beteiligungen Geschäftspartner * See also BIAN 19

20 Das moderne Business Intelligence / DWH Vorgehen Best Practice ifb group Von ETL und Datenzwischenspeicher zu Real-time E-LT (Extract Load, Transform) Traditionelles ETL + Datenzwischenspeicherung Zeilenbasierte Transformationen in der ETL- Engine auf teuren Middle-tier Servern Die invasive Datenspeicherung auf OLTP- Systemen unter Nutzung komplexer Adapter erfolgt meistens täglich nur ein Mal Ein Datenstrom durchläuft mehrere Stationen (mit Datenzwischenspeicherung) Verschiedene Geschäftslogiken sind über die einzelnen Datenspeicher verteilt Modernes E-LT + Datenzugriff in Real-time Heterogene Lösung ohne Middle-tier; Datensatz-basierte Transformationen nutzen die (in-memory) Datenbank direkt Möglichst viele Mini-batches zum Datenabgleich über den Tag verteilt Nicht-invasive Datenspeicherung Stetige Daten-feeds mit geringer Zeitverzögerung von allen operativen Systemen Alle Geschäftslogiken sind zentral abgelegt Extract Extract Trickle Transform Transform Agent Bulk Agent Lookup Data Lookup Data Heterogeneous 20

21 Entwicklung von Daten- und Prozess-Governance Festlegung eines umfassenden Informationsmanagement-Modells Best Practice ifb group Komponenten des strategischen Informationsmanagements Etablieren Steuerungsorganisation Struktur Ebene 1 liefert die Struktur der Instanzen (in hierarchischen Organisationsstrukturen) mit der jeweiligen Entscheidungsbefugnis, die notwendig für strategische und taktische Entscheidungen sind. Rollen und Verantwortlichkeiten definieren die Autorität der Instanzen für steuerungsbezogene Aktivitäten und unterstützen die gezielte Übernahme der Verantwortung. Definieren Steuerungsrichtlinien Rollen und Verantwortlichkeiten Verantwortlichkeiten Rechenschaftspflicht (Accountability) Ebene 2 definiert die Steuerungsrichtlinien, die erforderlich sind, um Verantwortlichkeiten und Rechenschaftspflicht (Accountability) zu ermöglichen und die Konsistenz der Geschäftsprozesse rund um die Erstellung, Wartung, Zugang, Nutzung und Lieferung der Daten zu gewährleisten. Ausführen Steuerungsprozesse Entscheidungsfindung und Problemlösung Einhaltung (Compliance) Ebene 3 ist die eigentliche Ausführung der Steuerungsprozesse, welche die erforderlichen Schritte definieren und dokumentieren, um die Governance aufgrund der vorliegenden Organisationsstruktur und definierten Richtlinien zu unterstützen. Diese Verfahren liefern den Workflow, der notwendig ist, um die verschiedenen Entscheidungen mit den Steuerungsaktivitäten zu verbinden. Sie wirken als ein Träger für die Zusammenarbeit und Kontrolle. 21

22 Service: Industrialisierung und Rationalisierung TCO-Governance führt zu Effizienzsteigerung und Kostenreduktion Steuerung der Gesamtbetriebskosten (Total Cost of Ownership, TCO) (Kostentransparenz / Kostentreiberanalyse, Verantwortlichkeiten, Preisbildung / Methodik / Verteilschlüssel) Investitionsentscheide / Verantwortlichkeiten Effizienz- und Nachfragesteuerung Semantisches Datenmodell Semantisches Methodenmodell Datenkonsolidierung Outsourcing / Offshoring Service-Management Ziel-Anwendungslandschaft Ziel-Betriebsmodell (Target Operating Model) Globale Service- & Produktkataloge Prozess-Rahmenwerk Geschäftsprozessoptimierung Right Sourcing IT-Organisation Technologie- Roadmap Kosten & Verrechnung Strategische Veränderungsinitiativen Betrieb Effizienzsteigerung und Kostenreduktion in Planung, Lieferung und Ausführung Management von Fähigkeiten und Talenten Veränderungsmanagement und Implementierung Fachbereiche IT Spezial-Modul Beiträge 22

23 Mgmt. von Unternehmensarchitektur und Transformationen Operationalisierung der Strategie und Realisierung von Effizienzpotentialen Best Practice ifb group 23

24 Service: Business Intelligence Optimierung des DWH, Entwicklung von Berichtswesen/Datenanalyse Daten-Governance Programm- und Veränderungsmanagement Semantisches Datenmodell Semantisches Methodenmodell Datenkonsolidierung Datenintegration (Single Source of Truth) In-Memory Technologien (Reduktion von Cubes / Aggregaten) Internes und externes Berichtswesen Datenanalyse Analytisches MDM + CRM Mobile und Multikanal BI Prozessorientierte BI Big Data & Data Warehousing Streaming Technologien Data Mining und Data Discovery Collaboration Architektur von Big Data, DWH, Data Marts (Blueprint) Konnektivität und ETL Multidimensionale Datenbanken (OLAP) In-Memory BI BI-Applikationen OBIEE / BIF / SAP Berichtsplattformen (Entwicklung und Anpassung) Big Data (Hadoop) Social CRM Wissensmanagement Dokumentationsmanagement Infrastrukturdienstleistungen (z.b. Cloud) Fachbereiche IT Spezial-Modul Beiträge 24

25 Business Intelligence: Betrachtung des Reifegrads Über das MIS-Berichtswesen und die Datenanalyse zur Szenario-Modellierung Best Practice ifb group Der BI-Reifegrad wird auf drei verschiedenen Ebenen dargestellt Eine vorhandene BI-Landschaft kann heterogen sein 2 Analyse interner Daten (vorausschauender Blick) 1 Integration interner Daten (rückwärtsgewandter Blick) 3 Integration unstrukturierter Daten (intern und extern) Big Data beschreibt nicht nur das Datenvolumen, sondern auch Datenvielfalt, Änderungsgeschwindigkeit und Wahrhaftigkeit der jeweils betrachteten Daten. 25

26 Service: Transformations- und Veränderungsmanagement Standardisierung der Projektarbeit mit Projektmanagement-Methoden Programm- und Veränderungsmanagement Allgemeine Prozesse Standardprozesse Begriffe & Definitionen Deployment- Unterstützung Projekt-Risikomanagement Qualitätssicherung After Action Review Veränderungsmanagement und Training Go-live Unterstützung Empowerment Kit Richtlinien, Templates, Risiko-Radar, Ratgeber, Werkzeuge, etc. Fachbereiche IT Spezial-Modul Beiträge 26

27 Transformationsmanagement: Implementierung Agiles Projektvorgehen durch z.b. Einsatz der SCRUM-Methodologie Best Practice ifb group Scrum ist eine iterative und inkrementell vorgehende, agile Methode zur Software- Entwicklung und unterstützt das zielgerichtete Management von Projekten für die Entwicklung von Produkten oder Applikationen. Daily Scrum Sprint Review Meeting Sprint Execution Sprint Backlog Sprint Retrospective Scrum Process Recurring Cycle Sprint Planning Meeting Scope Product Backlog Design Usable Software 27

28 Transformationsmanagement: Reifegrad Schnelle Ermittlung durch ein standardisiertes Reifegradmodell Best Practice ifb group Ausgangslage Unternehmen haben zusätzliche und unerwartete Kosten durch unklare Prioritäten, nicht genau definierte Personalaufwände und Verzögerungen von Produkt- und Service-Entwicklungen. Unternehmen haben ein inkonsistentes, redundantes und ineffizientes Prozessmanagement. Es ist schwierig, die Verknüpfung zwischen Fachbereichen und IT herzustellen. Das Veränderungsmanagement ist langsam oder erreicht nicht die gewünschte Zielsetzung. Abhängigkeiten zwischen Anwendungen, Daten und Prozessen werden entweder nicht betrachtet oder nicht gesteuert. Reifegrad-Diagramm (Beispiel): Vorgehensmodell Das Vorgehen für eine Reifegrad-Betrachtung (z.b. SPICE) ist die Analyse des Reifegrads der derzeitigen Situation (IST), die Definition des gewünschten Ziel-Reifegrads und die Ableitung der dazu notwendigen Maßnahmen (Gap-Analyse). Als Basis für das Reifegradmodell dienen die grundlegenden Dimensionen der Unternehmensarchitektur: Geschäftsprozesse Semantisches Datenmodell (und Methodenmodell, falls nötig) IT-Anwendungen und IT-Systeme Governance Optional: IT-Ressourcen, IT-Projekte, IT-Services, IT-Produkte, etc. IST-Analyse ZIEL- Definition Gap- Analyse Reifegrad- Betrachtung Erreichbarer Nutzen Definition von notwendigen und passenden Maßnahmen: Tests, Erweiterungen und Verbesserungen der bestehenden Dokumentation Ein vereinheitlichtes Modell (Unified Model) hilft für interne Vergleiche, Steuerung und Verbesserung der Organisation Identifikation und Umsetzung von Best Practices dienen dem Unternehmen, um die Prozesse und den Betrieb zu optimieren 28

29 Transformationsmanagement: Organisation Beispiel eines Reifegradmodells für organisatorische Veränderungen Best Practice ifb group Reifegrade organisatorischer Veränderungen Ebene 1 Initial Ebene 2 Wiederholbar Ebene 3 Definiert Ebene 4 Gesteuert Ebene 5 Optimiert Reifegrad der org. Veränderung Steuerung Projektförderung; Führungskräfte verfolgen Change - Kennzahlen und Priorisierungsprozesse sind aktiv Errichtung einer organisatorische n Dienststelle; klare Rückmeldungen; ständige Beurteilung der Change -Ziele Vorstand leitet Change ; etabliertes Vorstandsreporting; agile Projektsteuerung Strategische Steuerung Empfänger Nachvollziehbare Kommunikation und Trainingsprozesse sind verfügbar Geschäftseinheiten haben den Überblick über Change Mgt (Heat Map) und die Möglichkeit,das Vorgehen zu beeinflussen Standards für die konsistente Change -Einführung sind im Einsatz; Rückmeldung über die Change -Effizienz ist vorhanden Geschäftsbereiche sind komfortabel mit ständigen Veränderungen; Führungskräfte und Manager haben die Lenkungskontrolle Bereitschaft der Geschäftseinheiten Umsetzung Ad-hoc Projekt Change Management (Schwerpunkt auf Ausbildung und Kommunikation) Change -Manager sind in Projekten vorhanden; eine Veränderungsmethode ist vorhanden und wird meistens verwendet. Change" und Projekt-Methoden sind verzahnt; Projektleiter sind im Change - Management ausgebildet Projekte werden gemäß der Change - Management-Vision definiert und bewertet Kleinere Initiativen; permanente Auswertungen des Change -Portfolio und der Anwendung von Change - Prozessen Projekt Change Management 29

30 Manfred Kulmitzer Global Head Business Technology ifb AG Schloßstraße Grünwald Deutschland Tel Fax Copyright 2014 ifb group and/or its affiliates. All rights reserved.

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