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1 14... Daten laden

2 Lesson 14: Daten laden Ziele Ziele Nach dieser Lektion sollten Sie Folgendes können: Daten laden: Einfügen mit Direct Load Mit SQL*Loader Daten in Oracle Tabellen laden mit: Conventional Path Direct Path Oracle8i Datenbankadministration Teil I

3 Überblick Überblick Andere Anwendungen Überblick Oracle Datenbank SQL*Loader Export Import Oracle Datenbank Einfügen mit Direct-Load 14-3 Daten laden Es gibt mehrere Möglichkeiten, Daten in Oracle Datenbank-Tabellen zu laden. Folgende Methoden sind in diesem Kapitel beschrieben: Einfügen mit Direct-Load SQL*Loader Export- und Import-Utilities Einfügen mit Direct-Load Einfügen mit Direct-Load kann verwendet werden, um Daten aus einer Tabelle in eine andere Tabelle derselben Datenbank zu kopieren. Diese Einfüge-Operation ist schnell, weil der Buffer-Cache übergangen wird und die Daten direkt in die Datendateien geschrieben werden. SQL*Loader Das Utility SQL*Loader wird verwendet, um Daten aus externen Dateien in Oracle Tabellen zu laden. Dies erlaubt eine Migration von anderen Datenbanksystemen in eine Oracle-Datenbank. Oracle8i Datenbankadministration Teil I 14-3

4 Lesson 14: Daten laden Export- und Import-Utilities Das Export-Utility ermöglicht Benutzern, Dictionary-Informationen und Daten aus einer Oracle Datenbank abzurufen und in eine Betriebssystem-Datei im Oracle- Binärformat zu speichern. Diese mit dem Export-Utility erzeugten Dateien können mit dem Import-Utility in dieselbe Oracle Datenbank oder in eine andere Oracle- Datenbank gelesen werden. Export- und Import-Utilities werden in der nächsten Lektion behandelt Oracle8i Datenbankadministration Teil I

5 Daten einfügen mit Direct-Load Daten einfügen mit Direct-Load Einfügen mit Direct-Load INSERT /*+APPEND */ INTO scott.emp NOLOGGING SELECT * FROM scott.old_emp; EMP-Tabelle Server- Prozess Verwendeter Block Freier Speicher nach Löschen High-Watermark Von eingefügten Zeilen verwendete Blöcke 14-4 Syntax Einfügen mit Direct-Load kann mit dem APPEND-Hinweis aufgerufen werden, wie im folgenden Kommando: INSERT /*+APPEND */ INTO [ schema. ] table [ [NO]LOGGING ] sub-query; mit: schema Eigentümer der Tabelle table Tabellenname sub-query Unterabfrage, die die benötigten Spalten und Zeilen für das Einfügen angibt Einfügungen mit Direct-Load sind nur möglich, wenn der Befehl INSERT INTO SELECT verwendet wird. Die Option ist beim Befehl INSERT INTO VALUES nicht möglich. Einfügen mit Direct-Load kann sowohl bei nicht-partitionierten als auch bei partitionierten Tabellen verwendet werden. Die Operation verwaltet Indizes und überprüft alle aktivierten Constraints. Sie erlaubt ferner, dass andere Benutzer gleichzeitig die nicht betroffenen Zeilen in der Tabelle bearbeiten können. Oracle8i Datenbankadministration Teil I 14-5

6 Lesson 14: Daten laden LOGGING-Modus Beim Einfügen mit der Default-Option LOGGING erzeugt die Operation Redo Log- Einträge, die im Fall von Fehlern ein vollständiges Recovery ermöglichen. Wenn die Option NOLOGGING angegeben wird, werden Datenänderungen nicht im Redo Log Buffer verzeichnet. Ein Minimal-Protokoll für Operationen, die das Data Dicitionary ändern, ist auch hier vorhanden. Der Modus NOLOGGING wird verwendet, wenn das entsprechende Attribut für die Tabelle gesetzt ist. Ist es wahrscheinlich, dass aufeinander folgend mehrere Online-Änderungen an den Tabellendaten auftreten, kann es ratsam sein, vor dem Laden das Attribut NOLOGGING zu setzen und es nach erfolgtem Laden auf LOGGING zurückzusetzen. Weitere Überlegungen Einfügungen mit Direct-Load erlauben anderen Transaktionen, gleichzeitig Änderungen in der Tabelle vorzunehmen. Alle mit dieser Methode eingefügten Daten werden über der High-Watermark geladen. Wenn die Tabelle viele Blöcke mit gelöschten Zeilen enthält, kann Speicherplatz verschwendet werden. Außerdem können Full Table Scans langsamer werden Oracle8i Datenbankadministration Teil I

7 Daten einfügen mit Direct-Load Paralleles Einfügen mit Direct-Load ALTER SESSION ENABLE PARALLEL DML; INSERT /*+PARALLEL(scott.emp,2) */ INTO scott.emp NOLOGGING SELECT * FROM scott.old_emp; EMP-Tabelle Unter- Prozess Unter- Prozess Verwendeter Block High-Watermark 14-5 Freier Speicher nach Löschen Temporäre Segmente Paralleles Einfügen mit Direct-Load Es gibt folgende Möglichkeiten, Einfügungen mit Direct-Load parallel auszuführen: PARALLEL-Hinweis in der INSERT-Anweisung (siehe Beispiel) PARALLEL-Klausel beim Erzeugen oder Ändern der Tabelle Beim parallelen Ausführen von Einfügungen mit Direct-Load verwendet der Oracle Server mehrere Prozesse, sogenannte parallele Unterprozesse, um die Daten in die Tabelle einzufügen. Temporäre Segmente werden angefordert, um die einzufügenden Daten jedes Unterprozesses zu speichern. Wird die Transaktion festgeschrieben, werden die Extents dieser einzelnen Segmente Teil der Tabelle, in die die Datensätze eingefügt werden. Hinweis Der DML-Befehl ALTER SESSION ENABLE PARALLEL muss zu Beginn der Transaktion ausgeführt werden. Ein Objekt, das mit parallelen Einfügungen mit Direct-Load geändert wird, kann in derselben Transaktion nicht noch einmal abgefragt oder geändert werden. Eine detaillierte Beschreibung paralleler Einfügungen mit Direct-Load finden Sie im Handbuch Oracle8i References, Parallel Execution. Oracle8i Datenbankadministration Teil I 14-7

8 Lesson 14: Daten laden Daten laden mit SQL*Loader SQL*Loader Kontrolldatei Datendateien Parameterdatei (optional) Verworfen SQL*Loader Feld-Verarbeitung Angenommen Datensatz-Auswahl Ausgewählt Abgewiesen Bad- Datei Discard- Datei (optional) Log-Datei Oracle Server Eingefügt Abgewiesen Datenbank-Dateien 14-6 SQL*Loader-Funktionen SQL*Loader lädt Daten aus externen Dateien in Oracle Datenbank-Tabellen. SQL*Loader bietet folgende Funktionen: Eine oder mehrere Eingabedateien können verwendet werden. Mehrere Eingabe-Datensätze können für das Laden zu einem logischen Datensatz verknüpft werden. Eingabefelder können festdefinierte oder nicht-festdefinierte Länge haben. Eingabedaten können in jedem Format vorliegen Zeichen, Binär, Datum, gepacktes und ungepacktes Format. Daten können von verschiedenen Medien geladen werden, wie Platte, Band oder Named Pipes. Daten können in einem Lauf in mehrere Tabellen geladen werden. Es gibt Optionen, um bereits vorhandene Daten in der Tabelle entweder zu ersetzen oder an diese anzuhängen. SQL-Funktionen können auf die Eingabedaten angewandt werden, bevor eine Zeile in der Datenbank gespeichert wird. Spaltenwerte können basierend auf Regeln automatisch erzeugt werden. Zum Beispiel kann ein sequentieller Schlüsselwert erzeugt und in einer Spalte gespeichert werden. Daten können direkt in die Tabelle geladen werden, unter Umgehung des Datenbank Buffer-Cache Oracle8i Datenbankadministration Teil I

9 Daten laden mit SQL*Loader Dateien, die SQL*Loader verwendet SQL*Loader verwendet die folgenden Dateien: Kontrolldatei: legt Eingabeformat und Ausgabetabellen fest sowie optionale Bedingungen, die verwendet werden können, um nur einen Teil der Datensätze in der Eingabedatei zu laden Datendateien: enthalten die Daten im Format, wie in der Kontrolldatei beschrieben Parameter-Datei: optional, kann verwendet werden, um die Befehlszeilenparameter für das Laden festzulegen Log-Datei: angelegt vom SQL*Loader, enthält einen Datensatz zum Ladevorgang Fehlerdatei: wird verwendet, um Datensätze, die beim Laden abgewiesen werden, zu speichern. (Dies kann bei der Überprüfung der Eingabedatensätze durch das Utility oder beim Einfügen der Datensätze durch den Oracle-Server auftreten.) Discard-Datei: kann, wenn nötig, angelegt werden, um alle Datensätze zu speichern, die die Auswahlkriterien nicht erfüllen Oracle8i Datenbankadministration Teil I 14-9

10 Lesson 14: Daten laden Laden mit Conventional Path und mit Direct Path Instanz SGA Shared Pool Array- Einfügung Conventional Extent- Verwaltung Tabelle Daten speichern Direct Path 14-7 Speicherplatz, der nur bei Laden mit Conventional Path verwendet wird High-Watermark Methoden zum Laden SQL*Loader bietet zwei Methoden zum Laden von Daten: Conventional Path Direct Path Laden mit Conventional Path Laden mit Conventional Path erzeugt ein Array aus den Zeilen, die eingefügt werden sollen, und lädt die Daten mit der SQL-Anweisung INSERT. Während des Ladens mit Conventional Path werden die Eingabedatensätze basierend auf den Feldspezifikationen geparst, das Array erzeugt und in die Tabelle geladen, die in der Kontrolldatei angegeben ist. Datensätze, die die Feldspezifikationen nicht erfüllen, werden abgewiesen. Datensätze, die die Auswahlkriterien nicht erfüllen, werden verworfen. Laden mit Conventional Path kann Daten sowohl in Tabellen laden, die in einem Cluster angelegt sind, als auch in Tabellen, die nicht in einem Cluster angelegt sind. Die Erzeugung des Redo Log wird vom Logging-Attribut der Tabelle gesteuert, in die geladen wird. Laden mit Direct Path Laden mit Direct Path erzeugt Datenblöcke im Speicher und schreibt diese Blöcke direkt in die Extents, die für die Tabelle angefordert sind, in die geladen wird. Es werden keine Redo Log-Einträge erzeugt, außer die Datenbank ist im Modus ARCHIVELOG. Laden mit Direct Path verwendet die Feldspezifikationen, um Oracle8i Datenbankadministration Teil I

11 Daten laden mit SQL*Loader komplette Oracle Datenblöcke zu erzeugen, und schreibt die Blöcke direkt in die Oracle Datendateien. Dabei wird der Datenbank Buffer-Cache übergangen und auf die SGA nur für Extent-Verwaltung und Einstellung der High-Watermark zugegriffen. Laden mit Direct Path (Fortsetzung) Laden mit Direct Path ist in der Regel schneller als Laden mit Conventional Path, kann aber nicht in allen Situationen verwendet werden. Der folgende Abschnitt vergleicht Laden mit Conventional Path und Laden mit Direct Path und enthält Beispiele, in welchen Situationen welche Methode verwendet werden kann. Hinweis: Das von Oracle bereitgestellte Skript catldr.sql erzeugt Views, die bei Laden mit Direct Path verwendet werden. Dieses Skript wird automatisch ausgeführt, wenn das Skript catalog.sql ausgeführt wird. Oracle8i Datenbankadministration Teil I 14-11

12 Lesson 14: Daten laden Vergleich zwischen Laden mit Direct und mit Conventional Path Laden mit Conventional Path Verwendet COMMITs, um Änderungen dauerhaft zu machen Redo Log Einträge werden immer generiert Überprüft alle Constraints INSERT-Trigger werden ausgelöst Kann in Tabellen laden, die in einem Cluster abgelegt sind Andere Benutzer können in den Tabellen Änderungen vornehmen Laden mit Direct Path Verwendet Data Saves Generiert Redo nur unter bestimmten Bedingungen Überprüft nur Primärschlüssel, Unique und NOT NULL INSERT-Trigger werden nicht ausgelöst Kann nicht in Tabellen laden, die in einem Cluster abgelegt sind Andere können keine Änderungen in den Tabellen vornehmen 14-8 Methode der Datenspeicherung Laden mit Conventional Path verwendet SQL-Verarbeitung und Datenbank- COMMIT, um Daten zu sichern. Dem Einfügen eines Array mit Datensätzen folgt eine COMMIT-Operation. Jedes Laden von Daten erzeugt möglicherweise mehrere Transaktionen. Laden mit Direct Path verwendet Data Saves, um Datenblöcke in Oracle Datendateien zu schreiben. Die folgenden Merkmale unterscheiden einen Data Save von einem COMMIT: Während eines Data Save werden nur vollständige Datenbankblöcke in die Datenbank geschrieben. Diese werden nach der High-Watermark der Tabelle geschrieben. Nach dem Data Save wird die High-Watermark verschoben. Nach einem Data Save werden keine internen Ressourcen freigegeben. Ein Data Save beendet die Transaktion nicht. Indizes werden nicht nach jedem Data Save aktualisiert. Protokollieren von Änderungen Laden mit Conventional Path erzeugt wie eine DML-Anweisung Redo Log-Einträge. Laden mit Direct Path erzeugt keine Redo Log-Einträge, wenn: die Datenbank im Modus NOARCHIVELOG ist die Datenbank im Modus ARCHIVELOG ist, aber die Protokollierung abgeschaltet ist. Die Protokollierung kann abgeschaltet werden, indem das Attribut NOLOGGING für die Tabelle gesetzt oder die Klausel UNRECOVERABLE in Oracle8i Datenbankadministration Teil I

13 Daten laden mit SQL*Loader der Kontrolldatei angegeben wird. Überprüfen von Constraints Beim Laden mit Conventional Path werden wie bei einer DML-Anweisung alle Constraints überprüft, die aktiviert sind. Bei Laden mit Direct Path werden Constraints wie folgt behandelt: NOT NULL-Constraints werden beim Erzeugen der Arrays geprüft. Fremdschlüssel- und CHECK-Constraints sind deaktiviert und können bei Ausführungsende aktiviert werden, indem die entsprechenden Befehle in der Kontrolldatei angegeben werden. Fremdschlüssel-Constraints sind deaktiviert, weil sie andere Zeilen oder Tabellen referenzieren. CHECK-Constraints sind deaktiviert, weil sie SQL-Funktionen verwenden könnten. Verwenden Sie Laden mit Conventional Path, falls nur eine kleine Anzahl Zeilen in eine große Tabelle eingetragen werden soll. Primärschlüssel- und Unique-Constraints werden während der Ausführung und bei Ausführungsende überprüft. Sie können deaktiviert werden, wenn sie verletzt werden sollten. Auslösen von INSERT-Triggern Während INSERT-Trigger beim Laden mit Conventional Path ausgelöst werden, werden sie vor dem Laden mit Direct Path deaktiviert und bei Ausführungsende wieder aktiviert. Sie können deaktiviert bleiben, wenn ein referenziertes Objekt bei Ausführungsende nicht zugreifbar ist. Sie sollten Laden mit Conventional Path verwenden, um Daten in Tabellen mit INSERT-Triggern zu laden. Laden von Tabellen, die in einem Cluster abgelegt sind Laden mit Direct Path kann nicht verwendet werden, um Zeilen in Tabellen zu laden, die in einem Cluster abgelegt sind. Solche Tabellen können nur durch Laden mit Conventional Path geladen werden. Sperren Während Laden mit Direct Path läuft, kann keine andere Transaktion Änderungen an der Tabelle vornehmen, die geladen wird. Einzige Ausnahme sind mehrere gleichzeitig laufende parallele Sessions mit Direct-Load. Parallele Direct-Loads sind im folgenden Abschnitt beschrieben. Oracle8i Datenbankadministration Teil I 14-13

14 Lesson 14: Daten laden Parallele Direct-Loads Temporäre Segmente load1.dat load1.ctl SQL*Loader load2.dat load2.ctl load3.dat load3.ctl SQL*Loader SQL*Loader Tabelle High-Watermark 14-9 Parallele Direct-Loads Parallele Direct-Loads ermöglichen es, mehrere Sessions mit Direct-Load gleichzeitig zu verwenden, um Daten in eine Tabelle zu laden. Reihenfolge der Operationen Verwenden Sie für jede parallele Lade-Session eigene Eingabedateien. Wenn mehrere parallele Sessions für Direct-Load ausgelöst werden, erfolgt das Laden in folgenden Schritten: 1 Jede Session verwendet ein temporäres Segment, um die Daten aus den Eingabe- Datendateien zu laden. Diese temporären Segmente werden in dem Tablespace erzeugt, der die Tabelle enthält, die geladen werden soll. Wenn der Tablespace mehrere Datendateien enthält, kann der Benutzer für jede Session die Datei angeben, in der das temporäre Segment erzeugt werden soll. Außerdem kann der Benutzer die Speicher-Parameter für diese Segmente festlegen. Als Voreinstellung verwenden die Segmente dieselben Speicher-Attribute wie die zu ladende Tabelle. 2 Der letzte Extent in jedem temporären Segment ist so eingestellt, dass er bei Session-Ende unbenutzten Speicherplatz freigibt. 3 Alle temporären Segmente werden bei Ausführungsende zu einem Segment zusammengefasst. 4 Das entstehende temporäre Segment wird zum Tabellen-Segment hinzugefügt Oracle8i Datenbankadministration Teil I

15 Daten laden mit SQL*Loader Einschränkungen Die folgenden Einschränkungen gelten bei parallelem Laden mit Direct-Load: Indizes werden beim Laden nicht verwaltet. Löschen Sie Indizes vor einem parallelen Laden und erzeugen Sie sie bei Ausführungsende neu. Referentielle Integrität, Check-Constraints und Trigger müssen deaktiviert und manuell wieder aktiviert werden. Zeilen können nur an vorhandene Daten angehängt werden, weil die einzelnen Ladevorgänge nicht koordiniert sind. Wenn Daten in der Tabelle ersetzt werden sollen, leeren Sie die Tabelle vor dem parallelen Laden manuell. Oracle8i Datenbankadministration Teil I 14-15

16 Lesson 14: Daten laden SQL*Loader verwenden $sqlldr scott/tiger \ > control=ulcase6.ctl \ > log=ulcase6.log direct=true ulcase6.ctl SQL*Loader EMP-Tabelle ulcase6.log Befehlszeile Verwenden Sie folgenden Befehl unter UNIX oder Windows NT, um Daten zu laden: $sqlldr [keyword=]value [ [ [,] keyword=]value ]... mit: keyword eines der Schlüsselwörter, die im folgenden Abschnitt beschrieben sind value Wert, der dem Schlüsselwort zugeordnet ist Hinweise Wenn keine Schlüsselwörter angegeben sind, müssen die Werte in der richtigen Reihenfolge angegeben sein. Obwohl diese Möglichkeit besteht, ist es ratsam, Schlüsselwörter zu verwenden. Wie in der Folie gezeigt, ist es möglich, die ersten Werte ohne Schlüsselwörter anzugeben und weitere Werte dann mit Schlüsselwörtern Oracle8i Datenbankadministration Teil I

17 Daten laden mit SQL*Loader So laden Sie Daten mit dem Oracle Enterprise Manager 1 Starten Sie die Oracle Enterprise Manager Konsole: Start >Programs >Oracle - EMV2 Home >Oracle Enterprise Management >Enterprise Manager Console 2 Geben Sie Administrator, Passwort und Management Server ein. Klicken Sie OK, um sich an der Konsole anzumelden. 3 Erweitern Sie den Ordner Databases. 4 Wählen Sie die Datenbank, mit der Sie arbeiten und wählen Sie Data Management >Load aus dem Kontext-Menü, das Sie mit der rechten Maustaste anzeigen. 5 Geben Sie den Namen der Kontrolldatei im Register Control File ein und klicken Sie Next. 6 Geben Sie die Namen der anderen Dateien im Register Data Files ein und klicken Sie Next. 7 Wählen Sie die Load-Methode im Register Load Method aus und klicken Sie Next. 8 Geben Sie eine Zeitvorgabe im Register Scheduling an und klicken Sie Finish. 9 Überprüfen Sie die Einträge im Register Summary und klicken Sie OK. Oracle8i Datenbankadministration Teil I 14-17

18 Lesson 14: Daten laden Schlüsselwörter für die Befehlszeile Einige der geläufigsten Schlüsselwörter und Optionen für das Laden, die auf Seite 3 des Data Manager Wizard angegeben werden können, sind im Folgenden gezeigt. Schlüsselwort USERID CONTROL LOG BAD DATA DISCARD DISCARDMAX SKIP LOAD ERRORS ROWS BINDSIZE DIRECT Bedeutung Oracle Benutzername und Passwort. Wenn kein Passwort angegeben ist, wird das Passwort vom Benutzer abgefragt. Name der Kontrolldatei Name der Log-Datei: Default-Einstellung: Name der Kontrolldatei mit der Erweiterung log Name der Fehlerdatei, in der abgewiesene Datensätze gespeichert werden. Default-Einstellung: Name der Kontrolldatei mit der Erweiterung bad Namen der Eingabe-Datendateien Name der optionalen Discard-Datei, in der die Datensätze gespeichert werden, die nicht ausgewählt wurden maximale Anzahl für Datensätze, die nicht ausgewählt wurden. Voreinstellung: keine Beschränkung. Verwenden Sie diesen Parameter als ein Sicherheitsmaß, um die Ausführung zu beenden, falls falsche Eingabedateien angegeben wurden. Anzahl zu überspringender Datensätze; hauptsächlich verwendet, um das Laden nach einem Fehler fortzuführen. Verwenden Sie diese Option nur, wenn Sie in eine einzelne Tabelle laden oder um in allen zu ladenden Tabellen dieselbe Anzahl an Datensätzen zu überspringen. Anzahl der zu ladenden Datensätze, nachdem die mit SKIP angegebene Anzahl an Datensätzen übersprungen wurde maximale Anzahl für abgewiesene Datensätze Anzahl der Zeilen, die vor jedem Einfügen mit Conventional Load im Array gebildet werden sollen. Bei Laden mit Direct Path ist das die ungefähre Anzahl der Zeilen, die aus der Eingabe für jeden Data Save gelesen werden. Laden mit Direct Load erzeugt vollständige Blöcke und weist dann vor dem Data Save die Datensätze zurück, die nicht ausgewählt oder ungültig sind. maximale Anzahl der Bytes, die für das Erzeugen des Array mit den Zeilen verwendet werden, die bei jedem Datenbankaufruf mit Conventional Load eingefügt werden. Wenn auch der Parameter ROWS angegeben ist, erzeugt SQL*Loader so viele Zeilen, wie mit ROWS angegeben, unter Berücksichtigung des mit BINDSIZE festgelegten Grenzwerts. SQL*Loader verwendet Laden mit Direct Path, wenn dieser Parameter auf TRUE gesetzt wird, ansonsten Conventional Path. Voreinstellung: Conventional Path Oracle8i Datenbankadministration Teil I

19 Daten laden mit SQL*Loader Schlüsselwort PARFILE PARALLEL FILE Bedeutung Name der Datei, die alle Parameter für das Laden enthält (Parameter, die in der Befehlszeile angegeben sind, überschreiben die in der Parameter- Datei festgelegten Werte.) gilt nur bei Laden mit Direct Load und gibt an, dass paralleles Laden mit Direct Load ausgeführt werden soll gibt die Datei an, in der das temporäre Segment für ein paralleles Laden mit Direct Load angelegt werden soll Die Parameter können auch in der Kontrolldatei festgelegt sein. Hinweis: Die Parameter sind hier nicht vollständig beschrieben. Die vollständige Beschreibung finden Sie im Kapitel SQL*Loader Befehlszeilenreferenz im Handbuch Oracle8i Utilities. Oracle8i Datenbankadministration Teil I 14-19

20 Lesson 14: Daten laden SQL*Loader: Eingabedateien Parameterdatei enthält Ladeoptionen Datendatei enthält Eingabe-Datensätze Kontrolldatei enthält Ladeinstruktionen LOAD DATA INFILE 'ulcase6.dat' INSERT INTO TABLE emp (empno POSITION(01:04) INTEGER EXTERNAL NULLIF empno=blanks,... ) Parameter-Datei Die Parameter-Datei kann benutzt werden, um die Parameter für das Laden festzulegen. Verwenden Sie eine Parameter-Datei, um alle häufig benutzten Parameter zu speichern. Für die Datei gilt folgendes Format: KEYWORD=VALUE Kontrolldatei Eine Kontrolldatei enthält unter anderem Folgendes: Namen der Eingabe-Datendateien in der INFILE-Klausel die Komposition eines logischen Datensatzes aus einem physikalischen Datensatz der Eingabe-Datendateien mit Klauseln wie CONCATENATE und CONTINUEIF Feldspezifikationen wie Positionen, Datentypen und Bedingungen für Begrenzungszeichen in der FIELDS-Klausel Tabellennamen in der Klausel INTO TABLE Methode des Ladens: das bedeutet, ob die Daten in eine leere Tabelle geladen werden sollen, ob sie eingefügt werden sollen, nachdem vorhandene Datensätze gelöscht oder geleert wurden, oder ob sie an vorhandene Daten angehängt werden sollen Datensätze, die bei jeder Tabelle übersprungen werden sollen, in der CONTINUE_LOAD-Klausel Bedingungen für die Auswahl der zu ladenden Datensätze mit der WHEN-Klausel Spalten, die geladen werden sollen Oracle8i Datenbankadministration Teil I

21 Daten laden mit SQL*Loader Kontrolldatei (Fortsetzung) Regeln für das Erzeugen von Spaltenwerten, mit Klauseln wie RECNUM und SYSDATE, und das Anwenden von SQL-Funktionen Spaltenoperationen wie das Entfernen von führenden/abschließenden Leerzeichen und das Umwandeln von Nullen in Null-Werte Parameter für das Laden mit der OPTIONS-Klausel Speicherangaben für temporäre Segmente, die beim parallelen Laden mit Direct Load erzeugt werden Kommentare, eingeleitet mit -- Andere Optionen für Direct Load, wie: SINGLEROW, um Indizes auf einer Zeile-für-Zeile-Basis zu verwalten REENABLE, um deaktivierte Constraints nach Abschluss der Ausführung zu aktivieren SORTED_INDEXES, um anzuzeigen, dass die Daten vorsortiert sind UNRECOVERABLE, um das Erzeugen von Redo-Information zu verhindern Hinweise Das Setzen des NOLOGGING-Attributs für die Tabelle mit dem Schlüsselwort NOLOGGING entspricht der Angabe der Option UNRECOVERABLE in der Kontrolldatei. Daten können auch in der Kontrolldatei gespeichert sein, indem INFILE * angegeben und mit BEGINDATA der Beginn der Daten angezeigt wird. Wenn diese Option verwendet wird, werden alle Datensätze, die auf BEGINDATA folgen, als Daten interpretiert. Mehrere Fallstudien, die unterschiedliche Ladeoptionen und Kontrolldatei- Einträge veranschaulichen, befinden sich in den Verzeichnissen $ORACLE_HOME/ rdbms/demo bei UNIX bzw. %ORACLE_HOME%\RDBMS80\LOADER bei Windows NT. Sie sind im Kapitel SQL*Loader Fallstudien im Handbuch Oracle8i Utilities beschrieben. Die vollständige Beschreibung der Kontrolldatei-Befehle finden Sie im Kapitel SQL*Loader Kontrolldatei-Referenz im Handbuch Oracle8i Utilities. Datendatei Die Datendatei enthält die zu bearbeitenden Datensätze im Format wie in der Kontrolldatei beschrieben. Oracle8i Datenbankadministration Teil I 14-21

22 Lesson 14: Daten laden Inhalt der Log-Datei Header-Informationen Globale Informationen: Parameter und Dateinamen Tabellen-Informationen: Tabellen- und Spaltenspezifikationen Datendatei-Informationen: verarbeitete Datensätze Tabellen-Ladeinformationen: Fehler und abgewiesene Datensätze Zusammenfassende Statistiken Log-Dateien Die Log-Datei ist Pflicht. Das Laden wird beendet, wenn die Log-Datei nicht erzeugt werden kann, weil der Speicherplatz nicht ausreicht oder Zugriffsrechte fehlen. Die Log-Datei enthält: Header-Informationen wie das Datum der Ausführung und die Versionsnummer der Software globale Informationen, unter anderem: Namen aller Eingabe- und Ausgabedateien Argumente der Befehlszeile Tabelleninformationen wie: Tabellennamen Methode und Bedingungen beim Laden Feld- und Spalteninformationen Datendatei-Informationen, die die abgewiesenen und nicht ausgewählten Datensätze mit der jeweiligen Begründung zeigen Oracle8i Datenbankadministration Teil I

23 Daten laden mit SQL*Loader Log-Dateien (Fortsetzung) Tabellen-Ladeinformationen wie: Anzahl geladener Zeilen Anzahl der für das Laden vorgesehenen, aber wegen Datenfehlern abgewiesenen Zeilen Anzahl der nicht ausgewählten Zeilen Anzahl der Zeilen, bei denen alle relevanten Felder Null sind zusammenfassende Statistiken, die folgende Daten beinhalten: Speicherplatz, der für das Array angefordert wurde Statistiken zum Laden für alle Datendateien Anfangs- und Endezeit der Ausführung insgesamt verstrichene Zeit insgesamt benutzte CPU-Zeit, inklusive der Zeit für die gesamte Datei-I/O, aber ohne die CPU-Zeiten, die von Hintergrundprozessen benötigt wurden Oracle8i Datenbankadministration Teil I 14-23

24 Lesson 14: Daten laden SQL*Loader: Andere Ausgabedateien Bad-Datei abgewiesene Datensätze gleiches Format wie Datendatei Discard-Datei Datensätze, die den Bedingungen nicht genügen gleiches Format wie Datendatei Bad-Datei Die Bad-Datei enthält die Datensätze, die bei der Ausführung aus einem der folgenden Gründe abgewiesen wurden: Eingabe-Datensätze haben Fehler, wie z.b. zu wenige oder falsch formatierte Felder. Zeilen können nicht eingefügt werden, weil z.b. Constraints verletzt sind. Die Datensätze in der Bad-Datei haben dasselbe Format wie die Eingabe-Datensätze. Sie können nach Korrektur der Fehler verwendet werden, um das Laden dieser Daten zu wiederholen. Discard-Datei Die Discard-Datei enthält Daten im selben Format wie die Eingabe-Datendateien. Sie ist nützlich, wenn Daten selektiv in Tabellen geladen werden sollen, entweder in unterschiedliche Datenbanken oder zu unterschiedlichen Zeitpunkten Oracle8i Datenbankadministration Teil I

25 Daten laden mit SQL*Loader SQL*Loader: Verwendungsrichtlinien Geben Sie häufig verwendete Befehlszeilen- Optionen in einer Parameter-Datei an Plazieren Sie Daten nur für kurzes, einmaliges Laden in die Kontrolldatei Verbessern Sie die Performance, indem Sie: Ausreichend Speicherplatz zuweisen Die Daten nach dem größten Index sortieren für parallele Loads verschiedene Dateien für temporäre Segmente angeben Richtlinien zur Verwendung des SQL*Loader Halten Sie sich bei der Benutzung von SQL*Loader an folgende Richtlinien, um Fehler zu vermeiden und die Performance zu steigern: Geben Sie häufig verwendete Befehlszeilen-Optionen in einer Parameter-Datei an. Wenn Sie zum Beispiel jede Woche Daten in ein Data Warehouse laden, könnten alle Optionen bis auf die Dateinamen gleich bleiben. Aufteilen in eine Kontrolldatei und eine Datendatei ermöglicht die Wiederverwendung der Kontrolldatei in mehreren Lade-Sessions. Reservierter Speicherplatz entsprechend dem zu erwartenden Datenvolumen verhindert dynamische Belegung von Extents während des Ladens und beschleunigt das Laden. Beim Laden mit Direct Load werden temporäre Segmente verwendet, um Indizes für die neuen Daten anzulegen. Diese Indizes werden nach Abschluss des Ladens mit den bereits vorhandenen Indizes kombiniert. Indem die Eingabedaten auf dem Schlüssel des größten Index sortiert werden, wird der benutzte Speicherplatz für das Sortieren minimiert. Beim parallelen Laden mit Direct Load können Sie den Ort der temporären Segmente festlegen, die für das Einfügen der Daten verwendet werden. Geben Sie für jede Lade-Session eine andere Datenbank-Datei an, um maximale Performance zu erzielen. Oracle8i Datenbankadministration Teil I 14-25

26 Lesson 14: Daten laden SQL*Loader: Troubleshooting Ungenügender Speicherplatz für Tabelle oder Index Instanz-Fehler während des Ladens Wenn die SORTED INDEXES-Klausel verwendet wird und Daten nicht in der angegebenen Reihenfolge sind Doppelte Schlüssel in einen Unique-Index, Unique- oder Primärschlüssel bei Direct Load BINDSIZE kann eine einzelne Zeile enthalten Fehlerhafte oder verworfene Datensätze überschreiten angegebenen Grenzwert Fehlerbehebung bei SQL*Loader Wenn das Laden vorzeitig abbricht, ist es wahrscheinlich, dass alle Daten bis zu dem Punkt festgeschrieben sind, an dem der Fehler auftrat. Nachdem Sie das Problem bereinigt haben, fahren Sie wie folgt fort, um das Laden abzuschließen: Wenn nur eine Tabelle geladen wird oder wenn alle Tabellen bis zur selben Anzahl von Datensätzen bearbeitet sind, verwenden Sie zum Fortsetzen des Ladens den Befehlszeilen-Parameter SKIP. Wenn mehrere Tabellen geladen werden und die Anzahl der pro Tabelle bearbeiteten Datensätze unterschiedlich ist, verwenden Sie in der Kontrolldatei die Option CONTINUE_LOAD, um die Anzahl der zu überspringenden Datensätze je Tabelle festzulegen. Prüfen Sie, ob Indizes mit Unusable gekennzeichnet sind. Dies kann passieren, wenn der Index nicht mit der Tabelle konsistent ist. Löschen Sie Indizes, die diesen Status haben, und erzeugen Sie sie neu, sobald das Laden abgeschlossen ist. Fehlerbehebung Ungenügender Speicherplatz: Das Laden kann abbrechen, wenn der Oracle Server den zu ladenden Tabellen nicht genügend Speicherplatz zuordnen kann. Tritt dieser Fall auf, ermitteln Sie die Ursache des Problems liegt es am ungenügenden Plattenplatz oder sind die Dateien voll oder ist MAXEXTENTS erreicht und beheben Sie das Problem. Instanz-Fehler: Ermitteln Sie die Ursache des Fehlers, korrigieren Sie den Fehler, starten Sie die Instanz neu und setzen Sie das Laden fort Oracle8i Datenbankadministration Teil I

27 Daten laden mit SQL*Loader Fehlerbehebung (Fortsetzung) Daten sind nicht in der angegebenen Reihenfolge: Die Daten werden geladen, aber der Index ist in unbenutzbarem Zustand. Löschen Sie unbenutzbare Indizes und erzeugen Sie sie neu. Gleicher Wert in einer Primärschlüssel- oder Unique-Spalte oder in einem eindeutigen Index: Dies bricht den Ladevorgang nicht ab, kann aber zu deaktivierten Constraints oder unbenutzbaren Indizes führen. Verwenden Sie im Falle von Constraint-Fehlern eine Exception-Tabelle, um die Fehler abzufangen und zu korrigieren. Wenn ein eindeutiger Index unbenutzbar ist, müssen Sie möglicherweise die Fehler finden, indem Sie ein Unique-Constraint auf der indizierten Spalte anlegen, die Fehler in einer Exception-Tabelle abfangen und sie korrigieren. BINDSIZE zu klein: Verwenden Sie einen größeren Wert und laden Sie die Daten. Fehlerhafte Datensätze erreichen den Grenzwert: Das Laden wird abgebrochen, weil die Anzahl ungültiger Datensätze den Wert ERRORS erreicht. Die häufigste Ursache für dieses Problem ist die Verwendung falscher Eingabe-Datendateien. Prüfen Sie dies und verwenden Sie die richtigen Dateien. Verworfene Datensätze erreichen den Grenzwert: Das Laden wird abgebrochen, weil die Anzahl verworfener Datensätze den Wert DISCARDMAX erreicht. Die häufigste Ursache für dieses Problem ist die Verwendung falscher Eingabe- Datendateien. Prüfen Sie dies und verwenden Sie die richtigen Dateien. Hinweis: Die Klausel SORTED INDEXES ist nur für das Laden mit Direct Path erlaubt. Syntax und detaillierte Beschreibung zur Verwendung finden Sie im Kapitel SQL*Loader Kontrolldatei-Referenz im Handbuch Oracle8i Utilities. Oracle8i Datenbankadministration Teil I 14-27

28 Lesson 14: Daten laden Laden mit Direct Path Lade-API für Direct Path Daten Client Server OCI-Aufrufe Block-Formatierer Tabelle Laden mit Direct Path über Oracle Call Interface Die Direct Path Load-Schnittstelle ermöglicht einer Oracle Call Interface (OCI) Anwendung auf die Direct Path Load Engine des Oracle Servers zuzugreifen, um die Funktionen der SQL*Loader Utility durchzuführen. Diese Funktionalität bietet die Möglichkeit Daten aus externen Dateien in eine Oracle-Tabelle zu laden. Die OCI Direct Path Load-Schnittstelle kann mehrere Zeilen laden, indem es einen Direct Path Stream lädt, der Daten für mehrere Zeilen enthält. Eine Direct Load-Operation erfordert, dass das zu ladende Objekt gesperrt wird, um DML-Befehle für das Objekt zu verhindern. Beachten Sie, dass Abfragen keine Sperren setzen und während des Laden des Objekts erlaubt sind. Die Direct Path Load-Schnittstelle unterliegt den gleichen Beschränkungen wie SQL*Loader Oracle8i Datenbankadministration Teil I

29 Zusammenfassung Zusammenfassung Zusammenfassung In dieser Lektion sollten Sie Folgendes gelernt haben: Einfügen mit Direct-Load, um Tabellen zu kopieren Daten laden mit dem SQL*Loader Modus Direct Path verwenden, falls anwendbar Kurzreferenz Kontext Initialisierungsparameter Dynamische Performance-Views Data Dictionary-Views Befehle Prozeduren und Funktionen in Packages Referenz keine keine keine sqlldr oder sqlload keine Oracle8i Datenbankadministration Teil I 14-29

30 Lesson 14: Daten laden Oracle8i Datenbankadministration Teil I

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