PL/SQL und Ingres. Der beste Weg, die Zukunft vorauszusagen, ist, sie zu gestalten. John Naisbitt (*1930), amerik. Prognostiker

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1 PL/SQL und Ingres Der beste Weg, die Zukunft vorauszusagen, ist, sie zu gestalten. John Naisbitt (*1930), amerik. Prognostiker Reichertswinn Velburg Telefon Telefax

2 Hintergrund Ingres als OpenSource => DB-Migrationen als Marktsegement => Automatisierbarkeit? Migrationserfahrung: Ingres/Oracle/Sybase Problemchen : Tx, Errorhandling, Null-Werte, Wertebereiche, Syntax, Semantik Problem: PL/SQL vs. Datenbankprozeduren oder: C vs. SimpleBasic Business Case: Tanzanian Revenue Authority 2. Seite

3 Motivation einer DB-Migration Unterschiedliche technische Entwicklung der Produkte Verfügbarkeit von Produkten auf RDBMS Basis Marktakzeptanz Vereinheitlichung der Datenbankplattform Reduktion des Administrationsaufwandes Reduktion der Interface Anzahl Pooling von Lizenzgebühren 3. Seite

4 Migrationsziele Offene Migration ohne Änderung Migration mit geringen Änderungen Migration mit grossen Änderungen (Re-Design) Versteckte Einführen Hochverfügbarkeit, Backup und Recovery Konzepte, Integration neuer Geschäftsanforderungen, Ablösung Hardware oder Netzwerk, Server-Konsolidierung, Einführung System-Management- Framework,.... Hinweis 1. Kosten: Wieviel versteckte Ziele wollen Sie sich leisten? 2. Erwartung: Wieviel Enttäuschung vertragen die Anwender/Bezahler? 3. Erfolg: Wie sichern sie den Erfolg der Migration? 4. Seite

5 Versteckte Ziele? Was vergessen? 5. Seite

6 Was ist zu migrieren? Daten Tabellen und sonstige DB-Objekte, Daten in Files? Applikationen Applikation, Entwicklungsumgebung(en) Administration Skripte, Tools, System-Management-Frameworks Menschen Anwender, Programmierer, Administratoren, IT-Leiter Umgebung Schnittstellen, Netz, Betriebssystem, Seite

7 Migrationsschnittstellen Plattformwechsel / OS Wechsel Wichtige Schnittstellen bei der Portierung von Applikationen und Daten Netzwerk LAN / WAN Anwendung ESQL-C, 4GL, ESQL-COB Verfügbarkeit System Management Datenbank Stored Procedures Trigger Libs System Calls Administration UNIX-Kern Backup / Recovery Speicherkonsolidierung / SAN 7. Seite

8 Shift2Ingres Entstanden als Projekt der Million Dollar Challenge BSD Open Source License Aufzufinden unter: Projekt bekam $ Preisgeld Entwickelt von Harsh Azad in Indien Basierend auf Java Migration von Schema, Daten und Anwendung Zweistufige Migration 8. Seite

9 Shift2Ingres Erste Stufe: Data Migration 9. Seite

10 Shift2Ingres2 Zweite Stufe: Application Migration 10. Seite

11 Ergebnisse mit Shift2Ingres Vorbereitungen: Tests liefen unter Linux Änderungen an Sourcedateien waren vonnöten Das ging gut: Es konnten Tabellen mit ihren Daten migriert werden Benutzer wurden angelegt PL/SQL wurde in Java Code umgewandelt Das ging schief: Umlaute wurden unleserlich Verursachte hängende Anwendung Kaum verwertbare Trace Informationen Java Code fehlerhaft, nicht ausführbar Daher Lasttests nicht möglich 11. Seite

12 Migration von PL/SQL Weitere Möglichkeiten der Migration von PL/SQL Fat Client Application Server Erweiterung von Ingres 12. Seite

13 Fat Client Einbetten der PL/SQL Funktionalität in die Client-Anwendung 13. Seite

14 Application Server Einbetten der PL/SQL Funktionalität in einen Application Server 14. Seite

15 Ingres erweitern Einbetten der PL/SQL Funktionalität in eine PL/SQL Engine, Aufruf der Scripte durch Ingres 15. Seite

16 Entscheidung Shift2Ingres FatClient ApplicationServer Erweiterbarkeit ** * *** ** Handling ** * *** ** Performance ** ** ** *** Aufwand ** * ** * Transparenz *** * ** *** Administration * * *** *** Ingres Erweiterung 16. Seite

17 Zusammenfassung Idee: Automatisierte DB Migrationen inkl. der PL/SQL Migration Lösung, 1. Versuch: Shift2Ingres Lösungen: FatClient, ApplicationServer, Ingres Erweiterung Tanzania: Teilautomatisierte Lösung mit Tendenz ApplicationServer Migration kostet ggf. Geld und Zeit 17. Seite

18 Zusammenfassung zwingend erforderlich: Machbarkeitsstudie, Umstellungsplanung, präzises Contracting Migration von automatisiert bis teilautomatisiert möglich 1:1 Migration nur wenn sie begründet ist auf verdeckte Ziele achten und transparent Migration kostet ggf. Geld und Zeit 18. Seite

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