Sortenbeschreibung Apfelsorten für Streuobstwiesen. Maunzenapfel. Neckartaler (Schöner vom Neckartal) Oberlausitzer Muskatrenette

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1 Maunzenapfel Herkunft aus der Nähe von Göppingen in Baden- Württemberg, nach 1928 stark verbreitet. Die Frucht ist klein bis mittelgroß, regelmäßig, hochrund. Die gelblich-grüne Schale ist sonnenseits kräftig rot gestreift, etwas fettig. Das Fruchtfleisch ist sehr fest, säuerlich und saftig. Sehr guter Most- und Wirtschaftsapfel. Baumreife ab Mitte Oktober, windfest. Der Ertrag ist wechselnd. Die Sorte stellt keine besonderen Ansprüche an Boden und Klima, gedeiht auch in rauen und windigen Lagen, sehr robust gegen Krankheiten und Schädlinge. Begehrte Sorte im Streuobstbau. Neckartaler (Schöner vom Neckartal) Nicht identisch mit Rheinischem Winterrambur. Ähnlich, die Schale zeigt aber weniger Rotfärbung. Wirtschafts- und Tafelapfel. Pflückreife Mitte Oktober, bis Januar lagerfähig. Oberlausitzer Muskatrenette Zurzeit keine Sortenbeschreibung verfügbar. Öhringer Blutstreifling Lokalsorte aus der Gegend um Öhringen/ Württemberg, 1907 erstmals beschrieben. Die Frucht ist mittelgroß bis klein, Form unterschiedlich, meist hochgebaut mit typischen Kanten. Die Schale ist glatt und wachsig, bei Vollreife strohgelb. Deckfarbe sonnenseits blutrot mit dunkleren Streifen. Das weißliche Fruchtfleisch ist fest, saftreich, süßlich, aber nur wenig Aroma. Verwendung als Tafelapfel für den Sofortverzehr und als Wirtschaftsapfel. Pflückreife je nach Lage Anfang bis Mitte Oktober, genussreif bis April. Der Ertrag setzt früh ein, ist hoch und regelmäßig. Auf guten Böden bis in höhere Lagen anbaufähig, auf trockenen und nährstoffarmen Böden nur kleine Früchte, nicht in Tallagen oder auf nassen Böden. Liebhabersorte für den Streuobstbau.

2 Oldenburg siehe unter Geheimrat Dr. Oldenburg

3 Ontario Um 1820 in Ontario/USA gezüchtet, ab 1882 über Frankreich in Europa verbreitet. Die Frucht ist groß bis sehr groß, unregelmäßig breitrund, kantig. Die Schale ist bei Reife grüngelb, hell bereift, sonnenseits verwaschen rötlich geflammt oder gestreift. Das gelblich-weiße Fruchtfleisch ist mittelfest, sehr saftig und säuerlich-herb mit hohem Vitamin C- Gehalt. Diabetikersorte, Tafel- und Wirtschaftsapfel, sehr guter Back- und Mostapfel. Baumreife ab Ende Oktober, so spät wie möglich ernten, genussreif erst nach Lagerung bis in den April/Mai. Ertrag alternierend. Die Sorte bevorzugt geschützte Lagen und bildet eine mittelgroße, lockere Krone. Beliebte Streuobstsorte. Parkers Pepping Alte englische Sorte, die Anfang des 19. Jahrhunderts nach Deutschland kam. Die Frucht ist klein bis mittelgroß, meist regelmäßig kugelig. Die Schale ist ledrig und vollflächig fein berostet. Anfangs oliv-, später zimtfarben, sonnenseits leicht braunorange durchschimmernd. Fruchtfleisch gelblich-weiß, saftig, renettenartig gewürzt, angenehm weinig. Tafel-, Wirtschafts- und Mostapfel.Ende Oktober pflückreif, bis März lagerfähig. Früh einsetzender, hoher und regelmäßiger Ertrag. Der Baum ist eher schwachwüchsig, braucht deshalb ausreichend Nährstoffe und Wasser und ist auch für höhere Standorte geeignet.

4 Pfirsichroter Sommerapfel Vermutlich aus Frankreich oder Thüringen stammend, dort seit 1800 bekannt. Die kleinen bis mittelgroßen Äpfel sind grünlichweiß mit hellrosa bis dunkelkarminroter Deckfarbe, deutlich fünfkantig. Das Fruchtfleisch ist weiß, unter der Schale etwas rötlich, saftig mürbe mit weinsäuerlichem Aroma. Tafelapfel. Reife ab Mitte August, für guten Geschmack mehrmals durchpflücken, bis Anfang September haltbar. Der Baum wächst anfangs stark, wird aber nicht sehr groß, er bildet eine breit überhängende Krone aus. Die Sorte ist sehr robust und widerstandsfähig und kann auf guten und ausreichend feuchten Böden in Höhenlagen bis 1000 m angebaut werden. Pilot Züchtung des Instituts für Obstbau in Dresden- Pillnitz, Kreuzung aus Clivia x Undine, seit 1988 im Handel. Die mittelgroßen relativ flachen Äpfel sind leuchtend gelbrot gefärbt. Das gelbliche Fruchtfleisch ist sehr fest, mäßig saftig, süßsäuerlich mit markantem Aroma. Tafelapfel. Baumreife Mitte Oktober; Genussreife von Januar bis Juni; der Ertrag setzt früh ein, ist hoch und regelmäßig. Der Baum wächst mittelstark und verlangt regelmäßige Schnittmaßnahmen. Pinova Züchtung des Instituts für Obstbau in Dresden- Pillnitz, Kreuzung aus Clivia x Golden Delicious, seit 1996 im Handel. Die mittelgroßen Äpfel sind meist hochgebaut, goldgelb mit leuchtend hellroter, gemaserter oder gestreifter Deckfarbe. Das Fruchtfleisch ist gelblich, fest, mäßig saftig mit wenig Säure, süß und aromatisch. Tafelapfel. Pflückreife Mitte Oktober, etwas folgend; Genussreife Oktober bis mindestens Februar, gut haltbar auch im Naturlager. Der Ertrag setzt sehr früh ein, ist sehr hoch und regelmäßig. Der Baum wächst nur mittelstark und benötigt nur wenige Schnittmaßnahmen. Die Sorte ist robust.

5 Piros Züchtung des Instituts für Obstbau in Dresden- Pillnitz, Kreuzung aus Helios x Apollo, seit 1985 im Handel. Die mittelgroßen Äpfel sind hochgebaut, etwas gerippt mit hellgrünlich-gelber Schale und rot geflammter Deckfarbe. Das Fruchtfleisch ist hellgelb, feinzellig, süß und saftig mit angenehmer Säure. Tafelapfel. Pflückreife Anfang August; Genussreife Anfang-Ende August/Anfang September. Der Ertrag setzt früh ein, ist anfangs noch nicht hoch, aber regelmäßig. Der Baum wächst mittelstark, benötigt wenig Schnittmaßnahmen; er ist robust, wenn feuchte Standorte gemieden werden. Prinz Albrecht von Preußen Entstand 1865 als Sämling der Sorte 'Kaiser Alexander'. Die Frucht ist mittelgroß und regelmäßig flachrund, mit glatter, weißlich-gelber und ledriger Schale, sonnenseits dicht rot gestreift, duftend. Das Fruchtfleisch ist grünlich-weiß, süßsäuerlich und saftig. Sehr guter Tafel- und Wirtschaftsapfel. Pflückreife Ende September, Genussreife bis Dezember (aus höheren Lagen bis Januar). Früher, hoher und regelmäßiger Ertrag. Der Baum wächst mittelstark, im Vollertrag schwach und bildet eine breitkugelige dichte Krone. Die Sorte ist sehr widerstandsfähig, auf guten Böden auch für höhere Lagen geeignet, regelmäßiger Schnitt vorteilhaft. / Prinzenapfel Die Frucht ist groß bis mittelgroß, überwiegend kegelförmig, stielbauchig und hochgebaut. Die Farbe ist hellgrün bis gelblich-grün, sonnenseits rötlich. Die Schale ist glatt, trocken, dünn und weich. Das Fruchtfleisch ist weiß, knackig und fest, nicht allzu saftig. Der Geschmack ist feinfruchtig, mildwürzig und erfrischend. Vielseitige Verwendbarkeit als Tafel-, Back- und Mostapfel. Der Ertrag setzt früh ein, ist hoch und weitgehend regelmäßig. Baumreife Anfang bis Mitte Oktober, genussreif bis Januar. Eine lokal sehr angepasste und robuste Sorte. Der Baum wächst mittelstark und entwickelt eine kompakte, flachkugelige Krone. Streuobstbau.

6 Purpurroter Cousinot Sehr alte deutsche Sorte. Die Frucht ist klein, länglich-rund und gleichmäßig gebaut, mit gelblich-grüner, später gelber Grundfarbe, intensiv rötlich gestreift. Das Fruchtfleisch ist gelblich-weiß, manchmal leicht gerötet, fest, saftig, leicht gewürzt, hervortretende Säure. Hervorragend zum Keltern. Pflückreife ab Mitte Oktober, Genussreife ab Dezember bis Juni. Früh einsetzender hoher bis sehr hoher Ertrag. Der Baum wächst mittelstark und bildet eine runde Krone. Er stellt geringe Ansprüche an Boden und Klima und ist für raue Höhenlagen bis 900 m geeignet. Purpurroter Zwiebelapfel (syn. Kohlenbacher) Lokalsorte aus dem Elztal, Baden, in Baden- Württemberg verbreitet. Die kleinen bis mittelgroßen Früchte sind flachrund, sonnenseits intensiv rot gefärbt, blauviolett überzogen und mit deutlichen hellen Lentizellen. Das Fruchtfleisch ist sehr fest, säuerlich feinwürzig und sehr saftig. Sehr guter Most- und Wirtschaftsapfel. Verwertung ab November, ab Februar auch als Tafelapfel; haltbar bis April. Der Baum ist starkwüchsig und gesund, bildet eine große Krone aus und ist sehr widerstandsfähig.

7 Rebella Züchtung des Instituts für Obstbau in Dresden- Pillnitz, Kreuzung aus Golden Delicious x Remo, seit 1997 im Handel. Die mittelgroßen Äpfel sind hochgebaut und gerippt, mit goldgelber Schale und leuchtend hellrot geflammter Deckfarbe. Das Fruchtfleisch ist gelblich, weich und saftig, süß mit ausgewogener Säure und kräftigem Aroma. Tafelapfel. Pflückreife Ende September bis Anfang Oktober; Genussreife Oktober bis Dezember. Der Ertrag setzt früh ein, ist hoch und recht regelmäßig. Der Baum wächst mittelstark bis stark und verzweigt sich gut. Die Sorte ist sehr gesund und widerstandsfähig. Resi Züchtung des Instituts für Obstbau in Dresden- Pillnitz, seit 1996 im Handel. Die mittelgroßen Früchte sind fast vollständig hellpurpurrot gestreift, mit vielen Lentizellen. Das Fruchtfleisch ist gelblich, saftig, sehr feinzellig, leicht süß mit angenehmer Säure und feinem Aroma. Tafelapfel. Pflückreife Mitte bis Ende September, Genussreife Oktober bis Januar. Der Ertrag setzt früh ein, ist mittelhoch, aber regelmäßig. Ausdünnen für größere Früchte empfehlenswert. Der Baum wächst nur schwach, ist aber sehr robust. Retina Züchtung des Instituts für Obstbau in Dresden- Pillnitz, seit 1991 im Handel. Die großen Äpfel sind leicht konisch gebaut. Die Schale ist gelblich-grün und großflächig dunkelrot bedeckt. Das Fruchtfleisch ist gelblich, mittelfest, saftig, leicht süß mit feiner Säure und aromatischem Geschmack. Tafelapfel. Pflückreife Ende August, nachfolgend, Genussreife bis Ende September. Der Ertrag setzt früh ein, ist mittelhoch und regelmäßig. Der Baum wächst stark, bildet eine breite Krone und ist sehr gesund.

8 Rewena Züchtung des Instituts für Obstbau in Dresden- Pillnitz, seit 1991 im Handel. Die mittelgroßen Früchte sind hochgebaut, gerippt und sehr langstielig. Die Schale ist gelbgrün mit dunkelbraunroter Maserung und sehr fettig. Das Fruchtfleisch ist grünlich bis cremefarben, saftig und herbsäuerlich mit gutem Aroma. Tafel- und Mostapfel. Pflückreife Ende September bis Anfang Oktober, Genussreife November bis März. Der Ertrag setzt früh ein, ist mittelhoch und regelmäßig. Der Baum wächst schwach und bildet eine lockere Krone, ist aber sehr robust und widerstandsfähig. Rheinischer Bohnapfel Zwischen 1750 und 1760 als Zufallssämling im Neuwieder Becken (Mittelrhein) entstanden. Die mittelgroßen Früchte sind fass- bis walzenförmig und betont mittelbauchig. Die Schale ist bei Vollreife hellgelb, sonnenseits braunrot marmoriert, glatt, leicht wachsig und hart. Das Kerngehäuse ist groß. Grünlich-gelbes bis cremefarbenes Fruchtfleisch, anfangs sehr hart und fest, später saftig bis mürbe, je nach Reife herbsäuerlich bis schwach süß, wenig Aroma. Mostapfel (hier Aromaträger), sehr guter Koch- und Backapfel. Pflückreife Mitte Oktober bis Anfang November, sollte gut ausreifen können. Haltbar bis Mai/Juni. Hohe Erträge, Alternanzneigung. Starker, steil aufrechter Wuchs, benötigt wenig Pflege, anpassungsfähig an Wärmeklima und Bodengüte, auch für Höhenlagen geeignet. Die Bäume können sehr alt werden.

9 Rheinischer Krummstiel Alte deutsche Sorte, vor 1800 entstanden, aus dem Raum Köln-Bonn stammend. Die Frucht ist mittelgroß, hochrund und recht gleichmäßig gebaut, Rippen flach über die Frucht laufend. Die Schale ist glatt, zitronengelb, sonnenseits unterschiedlich stark gerötet und gestreift. Das Fruchtfleisch ist weiß, saftig, leicht würzig mit vorherrschender Säure, aber angenehmem Aroma. Guter Tafel- und Wirtschaftsapfel. Pflückreife ab Ende Oktober, Genussreife Dezember bis Mai. Spät einsetzender, dann sehr hoher Ertrag. Der Baum wächst stark, bildet eine große Krone mit über-hängenden Zweigen. Für gute Apfelböden, dann sehr widerstandsfähig, für raue Lagen bis 500m bei ausreichender Wärme. Rheinischer Winterrambur Herkunft unbekannt, sehr alte Sorte, schon im 17. Jahrhundert bekannt. Große Früchte, flachrund mit typischer Kante. Die Schale ist hellgelb, sonnenseits marmoriert, leicht fettig, das Fruchtfleisch gelblich-weiß und saftig. Kräftiger Geruch. Guter Wirtschafts-, sehr guter Kelterapfer, in guten Jahren Tafelobst. Spät einsetzender Ertrag, Alternanzneigung; Pflückreife Anfang bis Mitte Oktober, Lagerung bis April möglich. Der Baum ist starkwüchsig und bildet eine große weit ausladende Krone mit herabhängenden Zweigen aus. Auf guten, nicht zu trockenen Böden ist er auch in Höhenlagen anbauwürdig, robust.

10 Rheinische Schafsnase Großer kegelförmiger Apfel, feine flache Rippen über die ganze Frucht laufend. Die Schale ist glatt, grünlich-gelb, später hellgelb, sonnenseits rötlich punktiert und gestreift, viele braune Schalenpunkte. Deutlicher Geruch. Das Fruchtfleisch ist gelblich-weiß und saftig mit angenehmer Säure. Hervorragender Wirtschaftsapfel, Fruchtfleisch bleibt bei Verarbeitung weiß. Der Ertrag ist bei guten Böden hoch, früh einsetzend und meist regelmäßig. Pflückreife Mitte September, Verarbeitung Ende September bis Dezember. Der Baum wächst mittelstark, bildet eine aufrechte Krone, die später sparrig wird. Er stellt geringe Ansprüche an Boden und Klima und ist auch für raue Höhenlagen geeignet. Ribston Pepping Vermutlich von 1800 auf Schloss Ribston in England entstanden. Die Frucht ist mittelgroß, schwach hochgebaut, überwiegend gleichmäßig rund. Die Schale ist grünlich-gelb, später goldgelb mit bräunlich-roten Backen gepunktet. Rostkappe am Kelch, eher matt, trocken und hart. Das grünlich-gelbe Fruchtfleisch ist fest, mittelsaftig, hoher Vitamin C-Gehalt. Der Geschmack ist edelaromatisch, ähnlich Cox Orange, süß und würzig; hervorragender Tafelapfel. Pflückreif ab Mitte Oktober, Februar. Ertrag etwas unregelmäßig. Die Sorte bevorzugt warme bis mäßig kühle Lagen und fruchtbare Böden. Der Wuchs ist stark, der Baum bildet große, umfangreiche Kronen aus. Riesenboiken Deutsche Lokalsorte. Große bis sehr große Frucht mit gelblich-grüner Schale. Fruchtfleisch gelblich-weißlich und saftig. Tafel- und Wirtschaftsapfel. Pflückreife ab Ende Oktober, Genussreife November bis April. Mittelfrüh einsetzender Ertrag, regelmäßig. Starkwachsend, der Baum bildet eine breit ausladende Krone. Geringe Ansprüche an Boden und Klima, robust, auch für raue und frostgefährdete Lagen.

11 Roter Astrachan Wurde in Deutschland, aber auch im inneren Russland (Wolgagebiet) häufig angebaut; bereits 1780 erstmals beschrieben. Mittelgroßer, abgestumpft rundlicher Apfel, mit bereifter, gelblich-grüner Schale. Zur Reife intensiv rot, leicht gestreift. Tafelapfel. Das Fruchtfleisch ist gelblich-weiß, unter der Schale oft leicht gerötet, mürbe, saftig und schwach gewürzt mit vorherrschender Säure. Pflückreife ab Ende Juli, haltbar bis Ende August. Guter, früher Ertrag. Früchte reifen nicht gleichzeitig. Der Wuchs ist zuerst stark, dann nachlassend, die Krone ist hochkugelig, später breiter. Geringe Ansprüche an Boden und Klima, bis 450 m Höhe, Fruchtqualität jedoch von Anbaubedingungen abhängig. Roter Bellefleur Aus Holland stammend, seit mindestens 1760 bekannt. Der Apfel ist mittelgroß, unregelmäßig gebaut, mit flachen Rippen über die ganze Frucht laufend. Die Schale ist glatt, gelblich-grün, sonnenseits stark gerötet und gestreift. Das Fruchtfleisch ist gelblichweiß, fest, saftig, gewürzt und vorwiegend süß. Sehr guter Tafel- und Wirtschaftsapfel. Pflückreife Mitte bis Ende Oktober, Genussreife Dezember bis Mai, gute Erträge auch in ungünstigen Jahren. Der Baum wächst schwach, Erziehungsschnitt erforderlich, und bildet eine gleichmäßige Krone. Er ist sehr widerstandsfähig, stellt geringe Ansprüche an den Boden und ist deshalb breit anbaufähig bis ins Mittelgebirge. Roter Berlepsch Mutante von 'Freiherr von Berlepsch'. Die Schale ist stärker rot gefärbt als die der Ursprungsform, die Erträge sind etwas höher.

12 Roter Boskoop Um 1878 von Ottolander in Boskoop, Holland gefunden, Nebentrieb einer Unterlage. Die Früchte sind groß, die Form wechselt von flach bis hochrund. Die Schale ist trocken bis rauh, grünlich-gelb, rot gestreifte Deckfarbe. Das gelblichweiße Fruchtfleisch ist mittelfest, saftig und aromatisch. Für alle Verwendungsarten einschließlich Frischverzehr geeignet. Die Pflückreife liegt zwischen Ende September und Mitte Oktober, die Genussreife reicht von November bis Februar. Der Ertrag ist mittelhoch, Neigung zur Alternanz. Der Wuchs ist stark, der Baum bildet eine breite flachkugelige sparrige Krone aus, kann bis in mittlere Höhenlagen gepflanzt werden, keine trockenen Böden. Roter Eiserapfel Schon im 16. Jahrhundert bekannt, 1875 vom Deutschen Pomologenverein empfohlen, Herkunft vermutlich aus der Nähe von Nürnberg. Die Frucht ist mittelgroß und hochgebaut. Die Schale ist bei Reife gelblich-grün, dunkelrot gestreift. Das gelblich-weiße Fruchtfleisch ist sehr fest und überwiegend süßlich. Überwiegend Wirtschaftssorte, vor allem zur Mostbereitung. Der Ertrag ist bei zusagendem Boden hoch, aber alternierend und setzt erst spät ein. Baumreife ab Mitte bis Ende Oktober, wind- und sturmfest. Genussreife Ende November bis Juni. Die Sorte welkt nicht und fault selten, sie wurde früher in Erdmieten überwintert. Die Sorte ist breit anbaufähig, auch in rauhen, windigen Lagen und kaum von Krankheiten und Schädlingen befallen. Sie wächst sehr kräftig und bildet eine flache, breite Krone. Streuobstbau auch in Extremlagen.

13 Roter Trierer Weinapfel Aus dem Raum Trier stammend, 1872 erstmals beschrieben. Die Frucht ist klein bis mittelgroß, rundlich und schwach gerippt. Die Schale ist glatt und derb, etwas glänzend mit bräunlich-grüner, später gelblich-grüner Grundfarbe. Zur Reife bräunliches bis bläuliches Rot mit dunkleren Steifen. Grünlich-gelbes sehr festes Fruchtfleisch, sehr saftig mit starker Säure, dann steigendem Zuckergehalt. Hervorragender Wirtschaftsapfel, eine der besten Keltersorten. Pflückzeit möglichst spät, bis Dezember, Verwertung bis April. Früh einsetzender Ertrag, regelmäßig, jedes zweite Jahr sehr hoch. Der Baum wächst anfangs sehr stark, bildet eine hochrunde Krone, die später breiter wird. Erziehungsschnitt sinnvoll. Er wächst auf schlechten Böden und in sehr rauen Lagen. Für zufriedenstellende Erträge sind aber gute Böden mit gleichmäßiger Wasserversorgung und warme Lagen notwendig. Roter Winterkalvill Entstehung vor Die Frucht ist mittelgroß bis groß, oft ungleichseitig, flachrund. Die Schale ist glatt, mattglänzend, Grundfarbe bei Reife gelb, ringsum rot gestreift, sonnenseits verwaschen rot. Das Fruchtfleisch ist fast weiß, unter der Schale zart gerötet und himbeerartig gewürzt, wenig Säure. Guter Tafel- und Wirtschaftsapfel. Baumreife ab Anfang Oktober, genussreif November bis Februar. Wechsel zwischen hohen und geringen Erträgen. Blüte unempfindlich, auch in rauen Lagen noch gute Fruchtqualität. Der Wuchs ist mittelstark. Es wird eine mittelgroße, flachkugelige Krone ausgebildet.

14 Rote Sternrenette Entstehung ungewiss, jedoch seit mehr als 200 Jahren bekannt; vermutlich aus der Gegend um Maastricht, 1830 erstmals beschrieben. Die Frucht ist mittelgroß, fast kugelrund, die Schale glatt und trocken, bei Reife flächig rot mit zahlreichen typischen Roststernen, feiner Geruch. Das gelblich-weiße Fruchtfleisch ist unter der Schale rötlich, mittelfest, kaum saftig, mit etwas parfümiertem Geschmack. Verwendung überwiegend im Frischverzehr, als Mostapfel brauchbar. Hoher Zierwert, Weihnachtsapfel. Pflückreife ab Ende September bis Anfang Oktober, nicht windfest. Genussreife bis Dezember/Januar. Aufgrund der Alternanz wechseln mittelhohe und niedrige Erträge. Gedeiht auf feuchten Böden, auch in ungünstigen Lagen geeignet, widerstandsfähig. Schneiderapfel Lokalsorte aus der Schweiz. Kleine Früchte, gelb. Most- und Wirtschaftsapfel. Spät reifend, von Januar bis März genussreif. Sehr stark wachsender Baum, robust und gesund, sehr anspruchslos an Boden und Klima. Schöner aus Berwangen Als Zufallssämling 1902 von Herrn Maier in Berwangen bei Sinsheim/Kraichgau gefunden. Die Früchte sind mittel bis groß, hochgebaut mit Kanten über die gesamte Frucht. Die Schale ist gelb gefärbt mit roten Streifen und Marmorierung. Das Fruchtfleisch ist weiß, saftig mit weinsäuerlichem Geschmack, fest und wohlschmeckend, für alle Verwertungsarten geeignet. Genussreife bis Mai.

15 Schöner aus Boskoop/Boskoop Hohenheim Zufallssämling von 1856, in Boskoop gefunden. Die Frucht ist groß bis sehr groß, rundlich, überwiegend mittelbauchig. Die Schale ist bei Vollreife gelb, gelegentlich mit roter Backe, vorher grün, große Lentizellen als grüne Punkte, rau, netzartig berostet und hart. Das Fruchtfleisch ist gelblich, saftig, zuerst fest, dann mürbe. Es hat einen sehr hohen Gehalt an Vitamin C und schmeckt kräftig fruchtig-säuerlich, würzig und erfrischend. Vielseitige Verwendbarkeit als Tafel-, Back- und Kochapfel, zur Saftgewinnung und zum Brennen. Die Pflückreife ist um Ende September bis Mitte Oktober. Im Kühllager ist er bis Februar genussreif. Der Ertrag setzt spät ein, ist hoch, aber alternierend. Die Eignung für den Streuobstbau wird durch das kräftige und robuste Wachstum der Bäume, die überdurchschnittliche Ertragsleistung und die geringe Anfälligkeit für Schorf wirkungsvoll unterstützt. Schöner aus Herrnhut Um 1880 in Herrnhut, Nordostsachsen gefunden. Die Frucht ist mittelgroß und gleichmäßig rund, sie hat eine sehr schöne rote Fruchtfarbe. Das Fruchtfleisch ist saftig und würzig, von angenehmem Geschmack. Tafel-, Wirtschafts- und Saftapfel. Pflückreife ab Oktober, genussreif November bis Januar. Der Ertrag setzt früh ein, ist hoch und wenig alternierend. Die Sorte ist gesund und widerstandsfähig, zeigt ein regelmäßiges Wachstum. Besonders für kalte Gebiete und Streuobstbau geeignet.

16 Schöner aus Nordhausen Um 1810 als Sämling in Nordhausen gezogen, 1892 in den Handel gebracht. Mittelgroßer, abgestumpft rundlicher und gleichmäßig gebauter Apfel. Die Schale ist glatt, leicht fettig und hellgrün, später gelb und mit sonnenseits unterschiedlich starker Rötung. Gelblichweißes Fruchtfleisch, saftig, leicht gewürzt mit angenehmer Säure. Leichter Geruch. Guter Tafelund Wirtschaftsapfel, besonders für Saft. Pflückreife ab Mitte Oktober, Genussreife November bis April. Mittelfrüher Ertrag, recht regelmäßig und reichlich. Der Baum wächst zuerst kräftig, später mittelstark und bildet eine hochkugelige Krone, die später breit ausladend wird. Die Sorte benötigt gute Apfelböden und Pflege durch Schnittmaßnahmen, eignet sich dann für Lagen bis 500 m. Sie ist wenig anfällig gegen Krankheiten und Schädlinge. Schöner aus Wiesloch Alte Sorte, vermutlich um 1900 entstanden und 2007 in Heidelberg-Rohrbach wiederentdeckt. Die mittelgroßen stumpfkegelförmigen Äpfel sind hellgrün mit feinen roten Streifen, sonnenseits flächig rot, im Lager fettig werdend. Das Fruchtfleisch ist weiß, zart und saftig mit milde Säure. Guter Wirtschaftsapfel. Lagerfähig bis März/April. Der Baum wächst mittelstark, ist langlebig und besitzt eine gesunde Belaubung. Schwaikheimer Rambur Vermutlich aus Schwaikheim bei Waiblingen stammend. Die sehr großen Äpfel sind recht unregelmäßig geformt mit hellgrüner, später gelbgrüner Schale, sonnenseits mit breiten hellroten Streifen. Das Fruchtfleisch ist gelblich weiß, leicht gewürzt, nur leicht säuerlich und sehr saftig. Tafel- und Wirtschaftsapfel. Pflückreife ab Ende Oktober, gut lagerfähig bis Mai. Die Erträge setzen mittelfrüh ein, sind regelmäßig und hoch. Der Baum wächst sehr stark und bildet eine breite Krone aus. Die Sorte ist sehr robust und widerstandsfähig gegen Schädlinge und Krankheiten.

17 Schweizer Orangenapfel Züchtung der Eidgenössischen Forschungsanstalt Wädenswil aus 'Ontario' x 'Cox Orange', seit 1955 im Handel. Die Frucht ist mittelgroß bis groß, flachrund mit leichten Wülsten und Falten. Die Schale ist glatt und grüngelb mit orangeroter Marmorierung und Streifen. Das Fruchtfleisch ist gelblich, sehr saftig mit feinem süßsäuerlichem Aroma. Ausgezeichneter Tafel-, wertvoller Wirtschaftsapfel. Pflückreife Anfang Oktober (spät ernten fürs Aroma), Genussreife bis Februar. Ertrag mittel bis spät einsetzend, im Alter Alternanzneigung. Der Baum wächst schwach bis mittelstark, bildet eine hochkugelige Krone. Die Sorte benötigt gute Böden in warmen geschützten Lagen und Schnittpflege. Sonnenwirtsapfel Aus Backnang, Württemberg stammend, früher häufig als Stammbildner verwendet, 1932 erstmals beschrieben. Mittelgroße hochgebaute Frucht, die konisch zuläuft und am Kelch gerippt ist. Die Schale ist grünlich-gelb, sonnenseits mattrot marmoriert und geflammt, mit hellen Lentizellen. Das Fruchtfleisch ist fest, angenehm säuerlich mit fruchtigem Aroma. Tafel- und Wirtschaftapfel. Pflückreife Ende September bis Anfang Oktober, lagerfähig bis Februar, die Erträge sind mittelhoch bis hoch und regelmäßig. Der Baum wächst stark und bildet eine breitpyramidale Krone aus, er ist sehr gesund und kann ein hohes Alter erreichen, deshalb besonders empfehlenswert für den landschaftsprägenden Streuobstbau.

18 Spätblühender Taffetapfel Vor 1860 in Hohenheim bei Stuttgart entdeckt. Die Früchte sind klein bis mittelgroß, regelmäßig plattrund mit flachen Kanten. Die glatte Schale ist etwas fettig, bei Vollreife wachsartig gelblich mit dunklen Schalenpunkten. Das cremeweiße Fleisch ist mittelfest, sehr saftig, süßweiniges Aroma, leicht säuerlich. Guter Most- und Wirtschaftsapfel. Pflückreife je nach Standort Ende September bis Mitte Oktober, genussreif bis Januar. Der Ertrag ist hoch und regelmäßig, setzt aber erst spät ein. Anspruchslose Sorte, Anbau bis in raue Höhenlagen möglich, äußerst widerstandsfähig und langlebig, wächst recht stark und bildet eine regelmäßige, hochrunde, gutverzweigte, schöne Krone aus. Spitzrabau Alte hessische Lokalsorte aus dem Odenwald, die in einer Schrift 1915 für mitlere und rauhe Lagen empfohlen wurde. Mittelgroße Früchte, die sich zum Kelch hin leicht verjüngen, unregelmäßig geformt. Die Schale ist glatt, strohgelb und sonnenseits orangerot gestreift, stielseits berostet. Das Fruchtfleisch ist mittelfest und wird auf dem Lager mürbe. Süß-säuerlicher Geschmack. Robuste Wirtschaftssorte zum Backen, Kompott und Apfelweinherstellung. Der Apfel ist Anfang Oktober pflückreif; Genussreife ab Ende Oktober bis etwa Januar. Der Ertrag ist hoch und trotz mäßiger Alternanz ziemlich regelmäßig. Die Sorte ist robust und anspruchslos an Klima und Boden. Der Baum ist starkwüchsig und bildet große, hohe Kronen. Stina Lohmann Um 1800 in Holstein entstanden. Die mittelgroßen bis großen Äpfel sind gleichmäßig geformt mit goldgelber Schale, orangerot gestreift. Guter Tafel- und Wirtschaftsapfel. Genussreife von Januar bis Juli. Der Baum wächst stark, wird groß und bildet eine große Krone. Er ist sehr robust und widerstandsfähig, kann auch auf armen Böden bei ausreichender Wasserversorgung angebaut werden.

19 Taffetapfel siehe unter Spätblühender Taffetapfel Thurgauer Weinapfel Zufallssämling möglicherweise aus 'Frauenrothacher', seit 1860 in der Schweiz verbreitet. Die Frucht ist klein, flachkugelig, wenig gerippt mit graugrüner, dann gelber Schale, glatt, leicht bewachst. Zur Reife dunkelbraunrot marmoriert bis geflammt. Viele Schalenpunkte. Weißes bis cremefarbenes Fruchtfleisch, fest, saftig, mild, mit Säure. Sehr guter Mostapfel. Pflückreife ab Ende September, Verwertung ab Anfang Oktober. Mittelfrüher Ertragsbeginn, alternierend. Der Baum wächst mittelstark und bildet eine breite Krone. Die Sorte ist sehr robust. Topaz Züchtung des Instituts für Experimentelle Botanik, Prag, von Die Früchte sind mittelgroß, gelb mit orangerot geflammter und gestreifter Deckfarbe. Das Fruchtfleisch ist fest, feinzellig, sehr saftig, süßsäuerlich mit sehr gutem Aroma. Sehr guter Tafelapfel und Verwertungsapfel. Der Ertrag setzt früh ein, ist hoch und regelmäßig. Pflückreife Ende September bis Anfang Oktober, Genussreife bis Februar. Der Baum wächst mittelstark und bildet eine breit aufrechte Krone, gelegentliches Auslichten ist erforderlich. Das Laub ist sehr gesund. Transparent aus Croncels In Frankreich gezogen, seit 1869 im Handel. Die Äpfel sind mittelgroß bis groß, kugelförmig, oft abgeflacht. Die Schale ist weißlich-gelb, selten schwach orangerot überzogen. Das Fruchtfleisch ist gelblich-weiß bis cremefarben, locker, druckempfindlich, mit mildsäuerlichem Geschmack. Tafel- und Wirtschaftsapfel. Die Erträge setzen früh ein, sind hoch und regelmäßig. Pflückreife Ende August bis Mitte September, genussreif bis Mitte Oktober. Der Baum wächst mittelstark und ist eher für trockene Regionen.

20 Trenklesämling Entstand um 1949 in Bayern, benannt nach dem ehemaligen Präsidenten des bayerischen Landesverbandes für Gartenbau und Landespflege. Die mittelgroßen Äpfel sind grünlichgelb, zur Reife leicht gerötet, mit süßsäuerlichem aromatischem Geschmack. Die Schale ist fettig. Genussreife Dezember bis März. Der Baum ist starkwüchsig, sehr widerstandsfähig und robust und vor allem auch für den Anbau in Höhenlagen geeignet. Trierer Weinapfel siehe unter Roter Trierer Weinapfel Waldhilsbacher Findling Zufallssämling aus dem Neckargemünder Stadtteil Waldhilsbach, ca entstanden. Das Fruchtfleisch ist weiß und fest mit feinsäuerlichem Geschmack (ähnlich Glöckenapfel). Tafelapfel. Pflückreife Mitte Oktober, genussreif Dezember bis Februar. Weißer Winterkalvill Entstand vor 1600 in Frankreich, früher in Deutschland weit verbreitet. Die Frucht ist groß, abgestumpft rundlich mit fünf meist starken Kanten, gleichmäßig gebaut mit glatter grünlich-gelber, später gelber Schale. Sonnenseits intensiv gelb und manchmal leicht gerötet, zahlreiche Schalenpunkte. Das Fruchtfleisch ist gelblich-weiß, fein, sehr saftig, würzig, ausgewogenes Säure-Zucker-Verhältnis, geschmacklich eine der besten Tafelsorten. Genussreife Dezember bis März, Ertrag sehr reich bei geeignetem Anbau. Der Baum wächst anfangs sehr stark, kann sich schnell erschöpfen, Schnitt notwendig. Hohe Ansprüche an Boden, nur in warmen Lagen, da frühe witterungsempfindliche Blüte.

21 Welschisner Vermutlich aus Oberösterreich stammend, um 1600 entstanden, 1659 als 'Prinerapfel' beschrieben. Die Frucht ist mittelgroß, sehr unterschiedliche Form mit unregelmäßigen Kanten über die ganze Frucht. Die glatte Schale ist etwas bewachst, gelbgrün und erst bei Vollreife gelb mit hellen Schalenpunkten, sonnenseits flächig oder streifig gerötet; duftend. Das gelblich-weiße Fruchtfleisch ist fest, säuerlich, gering saftig, mit wenig Aroma. Wirtschafts-, Saftund Mostapfel. Baumreife je nach Lage Anfang bis Ende Oktober, windfest, genussreif je nach Lager bis Mai. Regelmäßige Erträge, hoch, aber spät einsetzend. Ansprüche an den Boden sind gering, bis in rauhe Lagen anbaufähig. Der Wuchs ist sehr stark, bei Vollertrag nur noch mittelstark. Er bildet eine große, hohe und breite Krone, im Alter überhängend. Wettringer Taubenapfel Ende des 19. Jahrhunderts in Wettringen bei Rothenberg ob der Tauber (Franken) gefunden. Kleiner bis mittelgroßer Apfel mit gelber Schale, dunkelrosa verwaschen, wachsig. Das Fruchtfleisch ist grünlich-weiß, saftig und süßsäuerlich. Guter Tafel- und Wirtschaftsapfel. Pflück- und Genussreife ab September, bis Dezember haltbar. Der Ertrag setzt früh ein und ist hoch. Der Baum wächst sehr stark mit hochgehender Krone. Er ist sehr widerstandsfähig und frosthart und stellt nur geringe Ansprüche an Boden und Klima. Wiesenbacher Gänsgarten Wahrscheinlich Zufallssämling von den ehemaligen Gänseweiden in Wiesenbach, südöstlich von Heidelberg. Die Früchte sind mittelgroß, variabel in der Form mit tiefer Kelchgrube, mit gelbgrüner, leicht fettiger Schale, sonnenseits hell- bis braunrot gefärbt mit dunkelroten Streifen. Zahlreiche Schalenpunkte. Das Fruchtfleisch ist weißlich mit herzhaft süßsäuerlichem Geschmack, gut geeignet zum Keltern und Backen.

22 Winterbananenapfel Entstand um 1870 in den USA. Die Frucht ist mittelgroß bis groß, kugelig bis breitrund mit einer typischen Kante, die über die ganze Frucht läuft. Die Schale ist glatt, weißgrün bis gelbgrün, zur Reife bräunlich-rot gesprenkelt mit braunen Schalenpunkten. Das Fruchtfleisch ist gelblich-weiß bis weiß, saftig, mit ausgewogenem Zucker-Säure-Verhältnis. Sehr guter Tafel- und Wirtschaftsapfel mit sehr hohem und regelmäßigem Ertrag. Pflückreife ab Oktober, Genussreife Januar bis April. Der Baum wächst stark, bildet eine breitkugelige Krone, braucht Schnittpflege. Er benötigt gute Apfelböden und warme Standorte, dann auch für höhere Lagen geeignet. Winterrambur siehe unter Rheinischer Winterrambur Winterzitronenapfel Herkunft unbekannt. Die mittelgroßen bis großen rundlichen Äpfel sind etwas ungleichmäßig mit grünlicher, später zitronengelber Schale, sonnenseits gerötet, zahlreiche Schalenpunkte. Das Fruchtfleisch ist gelblich-weiß, fein und saftig, mit angenehmer Säure. Guter Tafel- und sehr guter Wirtschaftsapfel. Hohe Erträge. Genussreife Dezember bis April. Der Baum wächst sehr stark und bildet eine hohe breite Krone. Er ist sehr gesund, braucht wenig Pflege und auch für den Anbau in rauhen Lagen geeignet. Wöbers Rambur Herkunft unbekannt. Die großen bis sehr großen Äpfel sind gelb mit roten Streifen und süßem Geschmack. Sehr guter Tafelapfel. Genussreife ab Januar, haltbar bis April. Der Baum wächst sehr stark und bildet eine hohe breite Krone; er ist extrem robust und für den Anbau in Grenzlagen geeignet.

23 Zabergäurenette 1885 als Zufallssämling in Hausen an der Zaber/Württemberg entstanden. Die Früchte sind meist groß, unterschiedlich in der Form, meist kegelförmig abgeflacht. Die Schale ist trocken, flächig zimtfarbig berostet, sonnenseits gelegentlich trüborange. Das Fruchtfleisch ist gelblich-weiß mit feinfruchtig würzigem Geschmack. Sehr guter Tafel-, Wirtschafts- und Mostapfel. Mittelhohe Erträge, Alternanzneigung. Pflückreife: Mitte bis Ende Oktober, Lagerung bis März. Der Baum wächst anfangs sehr stark, im Vollertrag nur noch mittelstark, er bildet eine große breite Krone aus. Für gute Fruchtqualitäten sind geschützte Lagen (Weinbauklima) und nährstoffreiche Böden notwendig. Zuccalmaglio Züchtung (Ananasrenette x Purpurroter Agatapfel) von D. Uhlhorn aus Grevenbroich von 1878, benannt nach Justizrat von Zuccalmaglio. Die mittelgroßen Früchte sind von der Form her variabel, die Schale glatt und grünlich-gelb, später goldgelb mit orangerötlicher verwaschener Deckfarbe. Das Fruchtfleisch ist weißlich-gelb, saftig knackend und fein aromatisch. Sehr guter Tafelapfel. Die Erträge setzen früh ein und sind hoch, Fruchtausdünnung vorteilhaft. Pflückreife ab Oktober, Genussreife November bis Februar. Der Baum wächst anfangs kräftig, später nur noch schwach. Schnittüberwachung ist sinnvoll. Die Sorte ist wenig krankheitsanfällig, verlangt aber gute nahrhafte Böden mit Feuchte.

24 Weiterführende Literatur: Fischer, Manfred: Farbatlas Obstsorten Eugen Ulmer Stuttgart, 1995 Friedrich, Gerhard und Herbert Petzold: Obstsorten 300 Obstsorten in Wort und Bild Verlag Eugen Ulmer Stuttgart, 1993 Gemeindeverwaltung Bad Schönborn (Hrsg.).: Der ObstGarten Bad Schönborn Traditionelle Streuobstsorten zwischen Rhein und Neckar Verlag Regionalkultur Ubstadt-Weiher, 2002 Hartmann, Walter und Fritz, Eckhart: Farbatlas Alte Obstsorten, 3., stark überarbeitete Auflage Verlag Eugen Ulmer Stuttgart, 2008 Mühl, Franz: Alte und neue Apfelsorten Obst- und Gartenbauverlag München, 2001 Silbereisen, Robert u.a.: Obstsorten Atlas Kernobst, Steinobst, Beerenobst Verlag Eugen Ulmer Stuttgart, 1996 Vötteler, W.: Verzeichnis der Apfel- und Birnensorten Obst- und Gartenbauverlag München, 1993

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