Handreichung zur Anerkennung von Studien- und Prüfungsleistungen innerhalb und außerhalb des Hochschulbereiches

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1 Handreichung zur Anerkennung von Studien- und Prüfungsleistungen innerhalb und außerhalb des Hochschulbereiches Stand Januar 2014 Diese Handreichung dient zur Orientierung an die veränderte Anerkennungspraxis von Studien- und Prüfungsleistungen innerhalb und außerhalb des Hochschulbereiches. Diese Handreichung gliedert sich wie folgt: I. Einführung II. Rechtliche Grundlagen III. Anrechnungsverfahren IV. Fallbeispiele und Lösungsansätze V. Notenberechnung nach der modifizierten bayerischen Formel VI. Zusammenfassende Prozessempfehlungen VII. Literatur I. Einführung Um den Zugang zu tertiären Bildungsangeboten und die Mobilität der Studierenden zu fördern, muss die Anerkennung von erworbenen Kompetenzen fair und transparent nach dem Kriterium des wesentlichen Unterschiedes und nicht nach der inhaltlichen oder formalen Gleichartigkeit erfolgen. Eine Leistung ist anzuerkennen, wenn kein wesentlicher Unterschied zwischen der erworbenen und der zur ersetzenden Kompetenz besteht. Für die Anrechnungsentscheidung kommt es nur darauf an, dass eine erworbene Kompetenz nachgewiesen ist. Es ist daher grundsätzlich nicht relevant, ob diese innerhalb oder außerhalb des Hochschulsystems bzw. im In- oder Ausland erworben wurden. Die generelle Verpflichtung zur Anerkennung wird durch die folgenden rechtlichen Rahmenbedingungen geregelt. II. Rechtliche Grundlagen Seitdem das Übereinkommen über die Anerkennung von Qualifikationen im Hochschulbereich in der europäischen Region der UNESCO und des Europarats die sogenannte Lissabon-Konvention im Jahr 2007 ratifiziert und in das Bundesrecht überführt worden ist, müssen die Hochschulen extern erbrachte Studien- und Prüfungsleistungen sowie Kompetenzen die außerhalb des Hochschulbereichs erworben wurden grundsätzlich anerkennen. Im Sinn der Lissabon-Konvention bezieht sich der Begriff der Anerkennung auf die Anerkennung zwischen den Vertragsstaaten und nicht auf die Anerkennung innerhalb bestimmter Vertragsstaaten. Die Umsetzung der Vorgaben der Lissabon-Konvention in Art. 63 des Bayerischen Hochschulgesetzes (BayHSchG) vom 23. Februar 2011 bewirkt jedoch, dass auch Studierende aus Drittstaaten sowie deutsche Studierende erfasst werden. Die gesetzliche Regelung entspricht zudem der aktuellen Beschlusslage der Kultusministerkonferenz (Beschluss der 327. Kultusministerkonferenz vom ). Die Anerkennung von extern erbrachten Leistungen kann nur abgelehnt werden, wenn die Hochschule nachweist, dass zwischen der anzuerkennenden und der zu ersetzenden Leistung ein wesentlicher Unterschied besteht. Das Konzept des wesentlichen Unterschiedes zielt auf eine flexible Akzeptanz von Unterschieden. Eine Anerkennung kann demnach nur noch versagt werden, wenn es dem Studierenden als Folge der Anerkennung nicht mehr möglich wäre, erfolgreich weiter zu studieren. Nur bei einer konkreten Gefährdung des weiteren Studienerfolgs ist von einem wesentlichen Unterschied im Sinne der Lissabon-Konvention auszugehen. 1

2 Entscheidender Grundsatz der Lissabon-Konvention ist, dass eine Qualifikation im Regelfall anzuerkennen ist. Die Beweislast, dass ein Antrag auf Anerkennung nicht die entsprechenden Voraussetzungen erfüllt, liegt bei der für die Anerkennung zuständigen Stelle. An der Hochschule Augsburg ist dies gem. 3 Abs. 3 Nr. 4 der Rahmenprüfungsordnung für die Fachhochschulen in Bayern vom 17. Oktober 2001 (RaPO) die Prüfungskommission des jeweiligen Studiengangs. Die grundsätzliche Verpflichtung zur Anerkennung von erworbenen Kompetenzen und die Beweislastumkehr finden ihren Niederschlag in Art. 63 BayHSchG. Anerkennung von innerhalb des Hochschulbereichs erworbenen Kompetenzen gem. Art. 63 Abs. 1 BayHSchG Studienzeiten, Studien- und Prüfungsleistungen, die in Studiengängen an anderen staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschulen in der Bundesrepublik Deutschland, durch die erfolgreiche Teilnahme an einer Fernstudieneinheit im Rahmen eines Studienganges an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule in der Bundesrepublik Deutschland oder in Studiengängen an ausländischen Hochschulen erbracht worden sind, sind anlässlich der Fortsetzung des Studiums, der Ablegung von Prüfungen, der Aufnahme eines weiteren Studiums oder der Zulassung zur Promotion anzurechnen, außer es bestehen wesentliche Unterschiede hinsichtlich der erworbenen Kompetenzen (Lernergebnisse). Gleiches gilt für Studienzeiten, Studien- und Prüfungsleistungen, die an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule in Bayern im Rahmen von sonstigen Studien nach Art. 56 Abs. 6 Nrn. 1 und 2, in speziellen Studienangeboten nach Art. 47 Abs. 3 Satz 1 oder an der Virtuellen Hochschule Bayern erbracht worden sind. Anerkennung von außerhalb des Hochschulbereichs erworbenen Kompetenzen gem. Art. 63 Abs. 2 BayHSchG Kompetenzen, die im Rahmen einer einschlägigen, erfolgreich abgeschlossenen Berufs- oder Schulausbildung, sonstiger weiterbildender Studien nach Art. 56 Abs. 6 Nr. 3 oder einer berufspraktischen Tätigkeit erworben wurden, können angerechnet werden, wenn sie gleichwertig sind. Außerhalb des Hochschulbereichs erworbene Kompetenzen dürfen höchstens die Hälfte der nachzuweisenden Kompetenzen ersetzen. Die Rahmenprüfungsordnung für die Fachhochschulen in Bayern (RaPO) und die Allgemeine Prüfungsordnung der Fachhochschule Augsburg vom 01. August 2007 (APO) füllen den vorgegebenen Rahmen des Art. 63 BayHSchG aus und regeln insbesondere Zuständigkeit und Verfahren. Für die Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Bayern hat die Rahmenprüfungsordnung in 3 Abs. 3 Nr. 4 RaPO die Zuständigkeit der Prüfungskommission über die Anrechnungsentscheidung festgelegt und in 4 RaPO die Verpflichtung zur Anrechnung nochmals normiert. Eine Besonderheit ist in 4 Abs. 2 RaPO geregelt: Studien- und Prüfungsleistungen bis zu einem Umfang von 60 ETCS- Punkten, die in einem gleich benannten oder verwandten Bachelorstudiengang an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Fachhochschule in Bayern in Grundlagenmodulen des Studiums erworben worden sind, sind auf Antrag ohne weitere Prüfung auf die Grundlangenmodule in einem Bachelorstudiengang der aufnehmenden Hochschule anzurechnen. Die Hochschule Augsburg hat in 11 APO das Anrechnungsverfahren normiert und die wesentlichen Verfahrensschritte geregelt. 2

3 III. Anrechnungsverfahren Voraussetzung für die Anerkennung ist, dass der Studierende einen schriftlichen Antrag auf Anerkennung an die Prüfungskommission des entsprechenden Studienganges stellt. Dem Antrag sind die für die Anrechnung erforderlichen Unterlagen, gegebenenfalls in übersetzter Form, beizulegen. Über den Antrag ist innerhalb einer angemessenen Frist zu entscheiden. Diese sollte einen Zeitraum von vier Wochen nicht überschreiten, vgl. 11 Abs. 4 APO. Die Studierenden sind dafür verantwortlich alle für die Anrechnung benötigten Informationen und erforderlichen Unterlagen vollständig vorzulegen. Für den Fall, dass die Unterlagen nicht vorgelegt werden und innerhalb einer angemessenen Frist auch nicht nachgereicht werden, kann eine Anrechnungsentscheidung nicht erfolgen. Die Hochschule Augsburg ist gleichermaßen verpflichtet, den Studierenden alle maßgeblichen Informationen in Form eines Transcript of Records für die Bewertung ihres Antrags auf Anerkennung zur Verfügung zu stellen, wenn diese an eine Hochschule eines Vertragsstaates nach der Lissabon-Konvention wechseln wollen. Hilfreich ist es für die Studierenden zur Einreichung ihres Antrages, wenn sie eine transparente, schriftliche Aufstellung über inhaltlichen und formalen Anspruch des Antrags seitens der Heimathochschule erhalten. Über die Anrechung entscheidet gem. Art. 3 Abs. 3 Nr. 4 RaPO die Prüfungskommission. Diese prüft, ob zwischen der anzurechnenden Leistung und der zu ersetzenden Leistung ein wesentlicher Unterschied besteht. Die Leitfrage in diesem Zusammenhang lautet: Sind die Unterschiede so wesentlich, dass sie den Erfolg des Studierenden bei der Fortsetzung seines Studiums gefährden würden? Fünf Schlüsselelemente sind bei der Prüfung des wesentlichen Unterschiedes zu beachten: 1. Qualität Prüfung, ob die ausländische Hochschule oder der Studiengang akkreditiert sind. Wenn dies der Fall ist, dann ist von einer hinreichenden Qualität der Leistung auszugehen. Bezüglich der Akkreditierung von ausländischen Bildungseinrichtungen kann auf ANABIN zurückgegriffen werden (www.anabin.kmk.org). 2. Niveau Prüfung welcher Niveaustufe die Leistung zuzuordnen ist. Bei im Ausland erbrachten Leistungen ist es erforderlich den Platz zu identifizieren, welche diese im heimischen Bildungssystem einnimmt. 3. Lernergebnisse Die Anerkennung sollte lernergebnisorientiert sein. Die Lernergebnisse sind nur im Hinblick auf das Erfordernis des Weiterstudiums zu vergleichen. 4. Workload Abweichungen im quantitativen Umfang der erbrachten Studienleistungen sind in der Regel kein Grund für die Verweigerung der Anerkennung. Im Mittelpunkt stehen die erreichten qualitativen Lernergebnisse, also die erworbenen Kompetenzen und Fähigkeiten. 5. Profil Prüfung, ob die erzielten Lernergebnisse zum Profil des Studiengangs an der Heimathochschule Bezug haben. Zur transparenten und verbindlichen Darstellung von zu erbringenden und anzuerkennenden Leistungen, die zwischen Heimathochschule, Partnerhochschule und Studierendem im Falle eines Auslandstudiums vereinbart werden können, bietet sich die Erstellung eines Learning 3

4 Agreements an. Weitere Informationen sowie ein Musterformular erhalten Sie auf den Internetseiten der Hochschule Augsburg. Stellt die Prüfungskommission fest, dass ein wesentlicher Unterschied gegeben ist und keine Anerkennung erfolgen kann, ist dies zu begründen und ein schriftlicher Ablehnungsbescheid zu erlassen. Vor einer endgültigen Ablehnungsentscheidung sollte aber geprüft werden, ob eine Teilanerkennung möglich ist. Darüber hinaus sollte der/die Antragsteller/in darüber informiert werden, welche Maßnahmen ergriffen werden können, um die Anerkennung zu einem späteren Zeitpunkt zu erlangen, vgl. 11 Abs. 10 APO. Ein Musterbescheid steht Ihnen an Ihrer Fakultät oder bei Frau Reisch in der Abteilung für Studienangelegenheiten zur Verfügung. Gegen die Ablehnungsentscheidung können die Studierenden Rechtsmittel einlegen. Aus Art. 63 Abs. 3 BayHSchG i.v.m. 4 Abs. 3 RaPO ergibt sich die Möglichkeit, dass ein Antrag auf Überprüfung bei der Hochschulleitung beantragt wird. Diese hat dann die Möglichkeit der Prüfungskommission eine Empfehlung auszusprechen. Daneben steht den Studierenden grundsätzlich die Möglichkeit offen direkt Klage gem. 42 BayVwGO einzulegen, da es sich nach h.m. um eine negative Anerkennungsentscheidung und damit um einen Verwaltungsakt handelt. Dabei gilt zu beachten, dass die Frage, ob eine anzurechnende Leistung gleichwertig ist bzw. ob ein wesentlicher Unterschied besteht, anders als eine Prüfungsentscheidung der vollen gerichtlichen und rechtsaufsichtlichen Überprüfbarkeit unterliegt (OVG NRW. Urt , 22 A 3745/98, OVG Hamburg, Urt , 3 Bf 64/04). Ist kein wesentlicher Unterschied feststellbar, hat eine Anerkennungsentscheidung zu ergehen. Leistungen die innerhalb des Hochschulbereichs erbracht worden sind, müssen unbegrenzt anerkannt werden. Eine Begrenzung darf nur für Kompetenzen erfolgen die außerhalb des Hochschulbereichs erworben wurden, vgl. Art. 63 Abs. 2 BayHSchG. VI. Fallbeispiele und Lösungsansätze Im Folgenden werden einige Fallbeispiele häufig auftretender Situationen aus der Anerkennungspraxis dargestellt und mögliche Lösungsansätze angeboten. Laut der durch das Lisabon Recognition Convention Committee veröffentlichten Empfehlungen sollte eine Nichtanerkennung nur bei wesentlichen Unterschieden in folgenden Bereichen erwogen werden: Stark divergierende Lernergebnisse Gravierende Unterschiede bzgl. der Voraussetzungen zur Zulassung zu weiterführenden Programmen Wesentliche Differenzen der Schwerpunkte jener Studienprogramme, die zu einer Qualifikation führen. Die Vergleichbarkeit der Studienprogramme sollte immer im Hinblick auf die Vergleichbarkeit der Lernergebnisse und der Befähigung zur Fortführung des Studiums untersucht werden und nicht als eigenständige, notwendige Bedingung für die Anerkennung von Studienleistungen In Ausnahmefällen: Stark abweichende Qualität der Studienprogramme. Gravierende Unterschiede in der Qualität der Studienprogramme müssen, um der Beweislastumkehr gerecht zu werden, belegt werden. Fallbeispiel 1: Das anzuerkennende Modul entspricht zwar inhaltlich und niveaubezogen dem des eigenen Studiengangs hat aber weniger Credits. Lösungsansatz: Die Prüfungskommission kann das Modul bei ähnlichem Umfang der Credits als gleichwertig anerkennen mit den Credits des jeweiligen eigenen Studiengangs. 4

5 Fallbeispiel 2: Das anzuerkennende Modul entspricht zwar inhaltlich und niveaubezogen dem des eigenen Studiengangs, hat aber signifikant weniger Credits. Lösungsansatz: Das Modul ist anzuerkennen, wenn kein wesentlicher Unterschied in dem Sinne festgestellt werde kann, dass das erfolgreiche Weiterstudieren gefährdet ist. Der Workload bzw. die erhaltenen Credits sind bei der Bewertung der anzurechnenden Leistung grundsätzlich nicht zu beachten. Zu prüfen ist auch die Anerkennung einer Teilleistung. Eine bereits erworbene Kompetenz darf aber nicht nochmals nachgeprüft werden. Eine Prüfung zur Kompensation ist nur möglich, wenn eine noch fehlende Kompetenz für eine Gesamtanrechung ergänzt werden soll. Fallbeispiel 3: Das anzuerkennende Modul entspricht zwar inhaltlich und niveaubezogen dem des eigenen Studiengangs, hat aber mehr Credits. Lösungsansatz: Die Prüfungskommission erkennt das Modul als gleichwertig an mit den Credits des jeweiligen eigenen Studiengangs. Es können nur die Credits angerechnet werden, die in der eigenen SPO dafür vorgesehen sind. Die überschüssigen Credits verfallen. Fallbeispiel 4: Es gibt mehrere extern erbrachte Module, die aufgrund ihres inhaltlichen und niveaubezogenen Umfangs in der Summe angerechnet werden können. Lösungsansatz: Die extern erbrachte Leistung besteht aus einem Fach mit zwei Credits und einem Fach mit acht Credits. Die entsprechenden Fächer des eigenen Studiengangs haben je fünf Credits. Die Credits können gegeneinander verrechnet werden. Bei der Anerkennung sollte beachtet werden, dass die Credits auf 30 Credits pro Semester umgerechnet werden müssen falls in anderen Ländern eine andere Anzahl von Credits pro Semester vergeben wird. Fallbeispiel 5: Das Modul wurde an der anderen Hochschule nicht differenziert benotet, wird aber nach der eigenen SPO differenziert benotet. Lösungsansatz: Die Prüfungskommission kann das Modul anerkennen, ohne dass es benotet wird. Die Credits werden gemäß der eigenen SPO gutgeschrieben, es geht jedoch keine Note in die Prüfungsgesamtnote ein. Das Modul erscheint mit dem Prädikat mit Erfolg bzw. passend. Fallbeispiel 6: Das Modul wurde an der anderen Hochschule differenziert benotet, wird nach der eigenen SPO aber nicht differenziert benotet. Lösungsansatz: Die Prüfungskommission kann das Modul anerkennen. Die Note für das Modul geht nicht in die Prüfungsgesamtnote ein, nur die Credits. Das Modul erscheint mit dem Prädikat mit Erfolg bzw. passend. Fallbeispiel 7: Es liegen Teilnahmescheine (z.b.von Universitäten) vor, die Prüfung wurde aber nicht bestanden/nicht abgelegt. Lösungsansatz: Nach dem Grundsatz der modularisierten Studienorganisation werden Credits nur dann erworben, wenn die Studierenden durch eine Leistung nachweisen, dass sie die Lernziele des Moduls erreicht haben. Regelmäßige Anwesenheit stellt in diesem Sinne keinen Nachweis der erfolgreichen Teilnahme dar, sodass die Prüfungskommission das Modul nicht anerkennen kann. Fallbeispiel 8: Es wurde eine andere Prüfungsform verwendet. Lösungsansatz: Eine andere Prüfungsform (z.b. Hausarbeit statt Klausur) ist kein Grund das Modul nicht anzuerkennen. Bei gleichwertigem Kompetenzerwerb ist das Modul anzuerkennen. Fallbeispiel 9: Es liegen Studien- und/oder Prüfungsleistungen aus nicht modularisierten Studiengängen bzw. Studiengängen ohne Verwendung des ECTS-Systems vor. 5

6 Lösungsansatz: Die Prüfungskommission überträgt die Studien- und Prüfungsleistungen bei gleichwertigem Kompetenzerwerb in das hiesige modularisierte System und erkennt sie für Module (mit entsprechenden Leistungspunkten) an. Fallbeispiel 10: Es wurden im Rahmen des Bachelorstudiums Module belegt, die nun im Rahmen des Masterstudienganges angerechnet werden sollen. Lösungsansatz: Wenn die im Rahmen des Moduls erworbenen Kompetenzen den Lernergebnissen des Masterstudienganges entsprechen, kann die Prüfungskommission diese auf das Masterstudium anrechnen. Nach der Lissabon-Konvention gibt es keinen Verbrauch von Kompetenzen. Fallbeispiel 11: Das anzuerkennende Modul ist inhaltlich nicht im Pflicht- oder Wahlpflicht- Katalog des eigenen Studiengangs enthalten. Lösungsansatz: Die Prüfungskommission kann das Modul im Allgemeinwissenschaftlichen oder fachwissenschaftlichen Wahlpflichtfachbereich anerkennen oder es als zusätzliches Wahlmodul ausweisen. In letzterem Fall fließen die Credits nicht in die Pflicht-Credits ein. Die Note bleibt ungewichtet und zählt nicht zur Prüfungsgesamtnote. V. Notenberechnung nach der modifizierten bayerischen Formel Die Note wird im Regelfall aus der Heimatsituation übernommen, soweit vergleichbare Notensysteme vorliegen. Bei nicht vergleichbaren Notensystemen ist die Prüfungsleistung als bestanden auszuweisen, vgl. 11 Abs. 7 APO. Darüber hinaus ist eine Umrechnung nach der sogenannten bayerischen Formel möglich: Formel: N max Nd x 1 3 N max N min x = gesuchte Umrechnungsnote Nmax = beste erzielbare Note Nmin = unterste Bestehensnote Nd = erzielte Note Das Ergebnis wird zur nächstliegenden deutschen Note gerundet, also z.b. 1,6 1,7 2,4 2,3 2,6 2,7 Falls das Ergebnis genau zwischen zwei deutschen Noten liegt, wird zur besseren Note gerundet, z.b. 2,5 2,3 1,15 1,0 3,85 3,7 Sie können die verschiedenen Notensysteme auch auf der Webseite abrufen. VI. Zusammenfassende Prozessempfehlungen 1. Studierende/r stellt einen Antrag zur Anrechung. Die entsprechenden Formblätter können von der Internetseite des Prüfungsamtes heruntergeladen werden oder stehen in der Abteilung für Studienangelegenheiten zur Abholung zur Verfügung. 6

7 2. Dem Antrag sind die für die Anrechnung erforderlichen Unterlagen beizufügen. Sind Gegenstand der Anrechung Leistungen die an einer in- oder ausländischen Hochschule erbracht worden sind, hat der/die Antragsteller/in das Notenblatt, die Leistungsnachweise, Modulhandbuch und, falls benötigt, die Studienordnung beizulegen. Bei ausländischen Prüfungsleistungen sind die Unterlagen in übersetzter Form vorzulegen. Eine Notenumrechnungsscala kann ebenfalls verlangt werden. Für den Fall, dass eine außerhochschulisch erworbene Kompetenz angerechnet werden soll, ist der Nachweis von Bildungsabschlüssen der beruflichen Aus- und Weiterbildung nach Berufbildungsgesetz, Handwerksordnung, aus dem berufsbildenden Schulwesen sowie gleichgestellten Abschlüssen zu erbringen. Darüber hinaus sollten Prüfungszeugnisse, lernergebnisorientierte Nachweise, Lehrund Ausbildungspläne der Einrichtungen, Nachweis der Ausbildungsdauer und qualifizierte Arbeits- oder Praxiszeugnisse vorgelegt werden. Falls erforderlich können Klausuren, Prüfungsstücke, Arbeitsproben, Berichte, Dokumentationen und schriftliche Reflexionen angefordert werden. 3. Überprüfung der Antragsunterlagen. Gegebenenfalls Aufforderung zur Nachreichung fehlender Unterlagen innerhalb einer angemessenen Frist. (Empfohlen wird eine Frist von zwei Wochen). 4. Der vollständige Antrag ist an die Prüfungskommission zu richten, die innerhalb der Frist gem. 11 Abs. 4 APO über diesen entscheidet. Alle anrechenbaren Leistungen müssen anerkannt werden. Eine Begrenzung ist nur im Rahmen des Gesetzes gem. Art. 63 Abs. 2 BayHSchG für Kompetenzen, die außerhalb des Hochschulbereiches erworben wurden, zulässig. 5. Prüfung der erworbenen Kompetenzen. Eine Ablehnung ist nur möglich, wenn ein wesentlicher Unterschied zwischen den Leistungen nachgewiesen werden kann. 6. Anerkennungsentscheidung. Eine positive Anerkennungsentscheidung ist an das Prüfungsamt zur Verarbeitung in der Prüfungsverwaltung zu übermitteln. Eine negative Anerkennungsentscheidung muss durch Bescheid erlassen werden. 7. Wird ein Antrag abgelehnt, ist die Entscheidung durch die Prüfungskommission schriftlich zu begründen und entsprechend zu belegen. VII. Literatur: Übereinkommen über die Anerkennung von Qualifikationen im Hochschulbereich in den europäischen Regionen Lissabon-Konvention vom 11. April 1997 Gesetz zu dem Übereinkommen vom 11. April 1997 über die Anerkennung von Qualifikationen im Hochschulbereich in den europäischen Regionen vom 16. Mai 2007 Bayerisches Hochschulgesetz vom 23. Mai 2006 in der aktuell geltenden Fassung Gesetzentwurf der Staatregierung zur Änderung des Bayerischen Hochschulgesetzes, Drucksache 16/6026 vom Rahmenprüfungsordnung für die Fachhochschulen in Bayern vom 17. Oktober 2001 in der aktuell geltenden Fassung Allgemeine Prüfungsordnung der Fachhochschule Augsburg vom 01. August 2007 in der aktuell geltenden Fassung Leitfaden der Hochschulrektorenkonferenz zur Anerkennung von im Ausland erworbenen Studien- und Prüfungsleistungen Beschluss der Kultusministerkonferenz zur Anrechnung von außerhalb des Hochschulwesens erworbenen Kompetenzen, Kenntnissen und Fähigkeiten auf ein Hochschulstudium vom

8 Beschluss der Kultusministerkonferenz zur Weiterentwicklung des Bologna- Prozesses vom KMS vom , E3-H b/ /11 zur Anerkennung von Studienund Prüfungsleistungen European Area of Recognition Manual Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen, Urteil vom , Az: 22 A 3745/98 Hamburgisches Oberverwaltungsgericht, Urteil vom , Az: 3 Bf 64/04 8

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