Wissenschaft für die Praxis

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1 Herausgeber: Wissenschaftsförderung der Sparkassen-Finanzgruppe e.v. Heft 70 November 2010 Wissenschaft für die Praxis MITTEILUNGEN DER WISSENSCHAFTSFÖRDERUNG DER SPARKASSEN-FINANZGRUPPE E.V. DAS AKTUELLE INTERVIEW AUS DER FORSCHUNG FZSE MAGDEBURG Eine Brücke von der Wissenschaft zur Praxis Dezentrale Verbundstrukturen im Bankenmarkt Personalpolitik und demografischer Wandel

2 IMPRESSUM Herausgeber: Wissenschaftsförderung der Sparkassen-Finanzgruppe e.v. Geschäftsstelle: Simrockstraße 4, Bonn Postanschrift: Postfach 14 29, Bonn Telefon: (02 28) Fax: (02 28) Internet: Verantwortlich: Klaus Krummrich Redaktion: Roswitha Wirth Telefon: (02 28) Fax: (02 28) Gestaltung: weber preprint service, Bonn Druck: Redaktionsschluss: 30. September 2010 Die Mitteilungen erscheinen zweimal im Jahr und werden den Mitgliedern der Wissenschaftsförderung der Sparkassen- Finanzgruppe sowie der interessierten Fachöffentlichkeit unentgeltlich zur Verfügung gestellt. ISSN Titelbild: Campus der Universität Hohenheim mit Schloss Hohenheim Foto: Universität Hohenheim Dieses Produkt wurde auf FSC-zertifiziertem Papier aus verantwortungsvoller Forstwirtschaft gedruckt. natureoffice.com DE

3 EDITORIAL/INHALT Editorial Wissenschaft für die Praxis 4 Das aktuelle Interview Prof. Dr. Hans-Peter Burghof: Eine Brücke schlagen von der Wissenschaft zur Praxis WERNER NETZEL Vorsitzender des Vorstandes der Wissenschaftsförderung der Sparkassen-Finanzgruppe e.v. Manche sehen im Konzept des sogenannten Islamic Finance, verbunden mit enger realwirtschaftlicher Ankopplung und dem Verzicht auf Spekulation, eine neue Orientierung auch für die kon ven tionellen Finanzmärkte, denn die Finanzkrise hat den Ruf nach einer Erneuerung des Finanzgeschäfts laut werden lassen. Um Islamic Finance zu verstehen, ist eine Auseinandersetzung mit vielen Aspekten notwendig. Sie reichen von der Produktausgestaltung und möglicher Nachfrage über die religiösen Wurzeln bis hin zu historischen und aufsichtsrechtlichen Sachverhalten. Im Beitrag der TU Chemnitz in diesem Heft werden einige dieser Themen angerissen. Eine ausführliche Darstellung finden Sie im neuesten Band der Buchreihe Wissenschaft für die Praxis mit dem Titel Das islamgerechte Finanzgeschäft. In der letzten Ausgabe hatten Forscher des House of Finance über wichtige Aspekte des Projekts Dezentrale Verbundstrukturen im Bankenmarkt berichtet. Im aktuellen Heft werden weitere Untersuchungen präsentiert, die sich mit der Nutzung von IT und Wettbewerbsfähigkeit sowie der Bedeutung des Leasing für das Bankgeschäft befassen. Die letztgenannte Studie zeigt, dass Sparkassen, die in hohem Maß Leasingprodukte ihren Kunden anbieten, ertragsstärker und effizienter sind als andere. Das ist ein gutes Beispiel für Finanzinnovationen, die sich bewährt haben. 6 Personalia 7 Kuratorium Bericht über die 58. Sitzung am 24. September Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft Endrunde im Wettbewerb für exzellente Lehre 9 Wissenschaft vor Ort Bonner Akademischer Sommer am 20./21. Mai 2010 in Bonn 12 Aus der Forschung Prof. Dr. Friedrich Thießen: Das islamgerechte Finanzgeschäft mit Privatkunden in Deutschland Prof. Dr. Dr. h. c. Reinhard H. Schmidt/Felix Noth/Dilek Bülbül: Dezentrale Verbundstrukturen im Bankenmarkt Newsticker 18 Forschungszentrum für Sparkassenentwicklung e. V. Magdeburg 3. Magdeburger Finanzmarktdialog am 3. Juni 2010 Personalarbeit bei demografischem Wandel Workshop Coping with the Financial Crisis am 24./25. Juni 2010 in Potsdam 22 Sparkassen-Bibliothek 24 Unternehmensgeschichte Neues Internetportal für Wirtschaftsarchive 25 Institut für Kreditrecht Mainz 26 Veranstaltungen Henry Duncan Bicentenary Conference und Europäische Konferenz für Sparkassengeschichte am 10./11. Juni 2010 in Edinburgh 27 Eberle-Butschkau-Stiftung 30 Publikationen Wissenschaft für die Praxis Mitteilungen 70 3

4 DAS AKTUELLE INTERVIEW Bank-Management ein thematischer Schwerpunkt Eine Brücke schlagen von der Wissenschaft zur Praxis Professor Dr. Ansgar Belke, Essen, und Prof. Dr. Hans-Peter Burghof, Stuttgart, zeichnen ab 2010 als geschäftsführende Herausgeber für die kreditwissenschaftliche Zeitschrift KREDIT und KAPITAL verantwortlich, die von der Wissenschaftsförderung der Sparkas sen-finanzgruppe e. V. gefördert wird. Die Redaktion von Wissenschaft für die Praxis hat beide Wissenschaftler befragt, wie sie die Bedeutung wissenschaftlicher Fachzeitschriften vor dem Hintergrund der Finanzkrise einschätzen und welche Akzente sie als Herausgeber von KREDIT und KAPITAL zu setzen beabsichtigen. Im vorigen Heft hatte Professor Belke zu unseren Fragen Stellung genommen. Im nachfolgenden Interview äußert sich Professor Burghof. Frage: Die Finanzkrise beschäftigt gleichermaßen die Finanzpraxis wie die Wissenschaft. Wie spiegeln sich die Krise sowie deren Ursachen und Folgen in den Beiträgen wissen schaftlicher Zeitschriften wider? Eine erste Reihe von Texten zur Finanzkrise hat primär beschreibenden Charakter. Dabei wurden vorhandene Argumentationsmuster der Wirtschaftswissenschaften auf die Krise übertragen, um den hohen Aufklärungsbedarf der Öffentlichkeit, aber auch weiter Teile der Fachöffentlichkeit zu bedienen. Viele Wissenschaftler auch aus dem finanzwirtschaftlichen Bereich hatten sich mit Fragen der Stabilität der Bank- und Finanzmärkte lange Zeit wenig auseinandergesetzt oder die Relevanz der entsprechenden Arbeiten vor dem Hintergrund scheinbar hocheffizienter und extrem liquider Märkte sogar negiert. Daher war es sinnvoll, sich diese Theorien am aktuellen Beispiel in Erinnerung zu rufen. Die originäre Aufarbeitung der Krise benötigt dagegen mehr Zeit. Zunächst sind die spezifischen Fragestellungen zu formulieren und Daten zu erfassen, aufzuarbeiten und zu analysieren. Diese ökonometrischen Arbeiten ge- langen jetzt in größerer Zahl in die Konferenzen und auch allmählich in die Zeitschriften. Der umfassende Charakter der Krise und ihre vielfältigen Ausprägungen bewirken, dass sich Wissenschaftler noch sehr lange mit dieser Form der wissenschaftlichen Retrospektive befassen können und werden. Man darf dennoch nicht erwarten, dass sich daraus ein geschlossenes Bild der Entstehung und Ausbreitung der Krise entwickeln wird. Die Perspektiven sind sehr unterschiedlich und lassen sich kaum integrieren. Mit Blick auf die Vermeidung zukünftiger Krisen wäre es aber wünschenswert, mehr Studien zu den Handlungsanreizen der Akteure zu finden, auch wenn diese sich nicht so unmittelbar beobachten lassen wie Übertragungseffekte auf den Kapitalmärkten. Frage: Welchen Mehrwert liefert die Lektüre einer renommierten wissenschaftlichen Fachzeit schrift wie KREDIT und KAPITAL für Führungskräfte und Spezialisten aus der Bank- und Sparkassenpraxis? Wirtschaftliche Vorgänge sind sehr vielschichtig. Auf ebenso vielen Ebenen bewegen sich auch die Erklärungsansätze für diese Vorgänge, ohne dass eine dieser Ebenen eine alleinige Gültigkeit in Anspruch nehmen kann. Die Lektüre einer wissenschaftlichen Fachzeitschrift liefert dabei keine einfachen Handlungsrezepte. Sie vertieft aber das Verständnis für das Wirtschaftsgeschehen um weitere Dimensionen, die für den Bankpraktiker auch schon einmal überraschend ausfallen können. Das Ergebnis der Auseinandersetzung mit wissenschaftlichen Texten kann von der Bestärkung in bereits vorhandenen Ansichten über die kritische Hinterfragung bis hin zur Verneinung der Relevanz der jeweiligen wissenschaftlichen Analyse reichen. Alle diese Reaktionen bringen den Leser zu einem besseren Verständnis seiner eigenen Position und ihres geistigen und argumentativen Umfelds. Die einzige unfruchtbare Haltung ist die, sich auf Prof. Dr. Hans-Peter Burghof das mit einem solchen Text verbundene Gedankenexperiment nicht einzulassen. Frage: Wo sehen Sie die Schwerpunkte Ihrer Tätigkeit als Herausgeber von KREDIT und KAPITAL? KREDIT und KAPITAL steht in einem Konflikt, dem sich viele Wirtschaftswissenschaftler gerne entziehen. Einerseits wird es darauf ankommen, gutklassige Forschungsarbeiten attrahieren zu können. Diese zeichnen sich oftmals durch einen hohen Grad der Rigidität und Abstraktion in der Modellbildung aus. Die behandelten Fragestellungen ergeben sich aus einem Kontext des wissenschaftlichen Diskurses heraus und sind gelegentlich sehr weit von solchen Problemen entfernt, die sich einem Bankpraktiker stellen. Die Karriere eines Wissenschaftlers hängt aber primär vom Ansehen ab, das er innerhalb seiner eigenen Community genießt. Andererseits sind die Wirtschaftswissenschaften eine angewandte Wissenschaft, die helfen soll, die Realität der Wirtschaft besser zu verstehen und sinnvoll zu gestalten. Gerade KRE- DIT und KAPITAL steht aufgrund seiner engen 4 Wissenschaft für die Praxis Mitteilungen 70

5 DAS AKTUELLE INTERVIEW Einbindung in die Finanzwirtschaft in dieser Tradition. Es wird also darauf ankommen, eine Brücke zwischen wissenschaftlichem Anspruch und Relevanz der veröffentlichten Forschung zu schlagen. Der wissenschaftliche Rang leitet sich heute auch aus der Internationalität des Forscherkreises ab, der in einer bestimmten Zeitschrift publiziert. Dazu sind bestehende Kontakte zu mobilisieren bzw. neue Kontakte auszubauen. Eventuell ist dazu auch eine engere Anbindung an international ausgerichtete Forschungseinrichtungen zu suchen. Frage: Welche Themen möchten Sie inhaltlich abbilden? Persönlich stehen mir Themen, die sich mit Management von Banken und mit Fragen des Bankensystems beschäftigen, am nächsten. Tatsächlich sehe ich hier auch wichtige thematische Schwerpunkte für KREDIT und KAPITAL. Während zahlreiche Praktikermagazine sich mit dem Bankmanagement in der Praxis beschäftigen, gibt es im europäischen Raum wenige Publikationswege für hochwertige bankwissenschaftliche Forschung. Gerade in Bezug auf Europa wird aber auch die Vielfalt der institutionellen Gestaltungsformen von Finanzinstituten und -märkten in der Forschung noch zu wenig abgebildet. Damit sollte ein Schwerpunkt, aber keine Einschränkung der für KREDIT und KAPITAL relevanten finanz wirtschaft lichen Themen genannt sein. Einige finanzwirtschaftliche Zeitschriften scheinen sich aus einer Beschränkung hinsichtlich der akzeptierten Methoden der Forschung auch inhaltlich unnötig einzuschränken. Diese Entwicklung wird allerdings durch eine wachsende Methodenvielfalt konterkariert, der auch KREDIT und KAPITAL folgen sollte. Der Schwerpunkt der Auswahlkriterien sollte jenseits jeder Dogmatik bei Qualität und Relevanz liegen. Zwischen den wissenschaftlichen Zeitschriften herrscht darüber hinaus ein intensiver Wettbewerb, in dem nur einige wenige führende, meist angelsächsische Zeitschriften aufgrund ihrer zentralen Rolle in der Entwicklung wissenschaftlicher Theorien und Karrieren eine Rente abschöpfen können. Diese Zeitschriften vertreten oft auch eine bestimmte wissenschaftliche Linie. Nach den strengen Regeln der Marktwirtschaft würde sich das Spektrum der möglichen Methoden und Positionen auf das reduzieren, was in diesen Zeitschriften Professur für Betriebswirtschaftslehre Universität Hohenheim Fakultät Wirtschaftswissenschaften Lehrstuhl für Bankwirtschaft und Finanzdienstleistungen 510F Schloss Hohenheim, Osthof Nord Stuttgart https://bank.uni-hohenheim.de LEITER: Prof. Dr. Hans-Peter Burghof ZUGLEICH: Prorektor der Universität Hohenheim für Internationalisierung und Wirtschaftskontakte, Geschäftsführer der Stiftung Kreditwirtschaft, Mitglied des Börsenrats der Baden-Württembergischen Wertpapierbörse, Mitinitiator von Stuttgart Financial, der Kommunikationsplattform für den Finanzplatz Stuttgart WISSENSCHAFTLICHE MITARBEITER: Dipl. oec. Arne Breuer Dipl. oec. Barbara Flaig Dipl. math. Katharina Nau Dipl. oec. Steffen Kirsch Dipl. Kfm. Andreas Wengner JÜNGERE VERÖFFENTLICHUNGEN ZUM BANKEN-, KREDIT- UND KAPITALMARKT: Can Stock Price Momentum Be Explained By Anchoring?, mit F. Prothmann, International Journal of Business and Finance Research, Vol. 3 (2009), S Risk Effects versus Delayed Price Response: The Case of the Post-Earnings- Announcement Drift in Germany, mit M. Johannsen, Kredit und Kapital, 42. Jg. (2009), S The Economics of State Subsidies in Early Stage Financing, mit E. Bauer, in: International Journal of the Economics of Business, Vol. 14 (2007), S Capital Allocation with Value-at-Risk the Case of Informed Traders and Herding, mit T. Sinha, Journal of Risk, Vol. 7 (2005), No. 4, Kreditderivate Handbuch für die Bank- und Anlagepraxis, als Herausgeber mit S. Henke, B. Rudolph, P. J. Schönbucher und D. Sommer, 2. Aufl. Stuttgart veröffentlicht werden kann. Es ist eine wichtige Aufgabe, dieses Spektrum sinnvoll und vorsichtig zu erweitern. Frage: Wissenschaftliche Fachzeitschriften in der traditionellen Druckform haben einerseits mit einer verminderten Nachfrage zu kämpfen, andererseits ist dies die von den Autoren nach wie vor bevorzugte Publikationsform. Wie schätzen Sie die zukünf tige Entwicklung ein? Heute greifen auch Wissenschaftler überwiegend auf Online-Ressourcen zu und haben die meisten für ihre Arbeit relevanten Journals nicht mehr in Papierform vorliegen. Daraus ergibt sich zwangsläufig, dass immer weniger Wissenschaft für die Praxis Mitteilungen 70 5

6 DAS AKTUELLE INTERVIEW gedruckte Versionen gekauft werden, ohne dass sich dadurch die Reichweite und Relevanz der einzelnen Zeitschriften für die wissenschaftliche Forschung vermindern würde. Die Frage, was eine Zeitschrift ausmacht und wie sie sich in einem solchen Rahmen finanzieren kann, wird daher zu stellen sein. Gerade für die Arbeit der Studierenden scheint es aber weiterhin sinnvoll, dass Bibliotheken auch zukünftig über die gedruckten Texte verfügen. Frage: Wann und wie haben Sie KREDIT und KAPITAL kennengelernt? Obwohl ich von 1984 bis 1988 bei der Sparkasse Neuwied arbeitete, kam ich mit KREDIT und KAPITAL erst ab 1990 in meiner Zeit als studentische Hilfskraft am Bonner Lehrstuhl des damaligen Mitherausgebers Hans-Jacob Krümmel in Berührung. Obwohl ich Volkwirtschaft studierte, spielten für das Studium vor allem die bankwirtschaftlichen Themen in KREDIT und KAPITAL eine Rolle. Danach war ich erneut an einem Lehrstuhl tätig, dessen Inhaber mit der Herausgabe von KREDIT und KAPITAL befasst war, nämlich bei Bernd Rudolph in München. Als Doktorand und Habilitand erlebte ich auch den Begutachtungsprozess und war gelegentlich als Gutachter ein gebunden. Später habe ich selbst in KREDIT und KAPITAL veröffentlicht. Vielen Dank für das Interview. Wir gratulieren Professor Dr. Dr. h.c. Hans Pohl zum 75. Geburtstag. Am 27. März 2010 feierte Professor Dr. Dr. h.c. Hans Pohl seinen 75. Geburtstag. Als akademischer Lehrer und Forscher an der Universität Bonn sowie als Wissenschaftsorganisator hat er sein Fach Verfassungs-, Sozial- und Wirtschaftsgeschichte geprägt. Aus seiner Feder stammen viele grundlegende Bücher und wegweisende Aufsätze zur Geschichte der Sparkassen und Landesbanken. Professor Pohl war viele Jahre Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats des Instituts für bankhistorische Forschung. Dem Arbeitskreis für Sparkassengeschichte der Wissenschaftsförderung der Sparkassen-Finanzgruppe e.v. gehörte er ebenfalls lange Zeit an. Darüber hinaus war er Mitglied der europäischen Study Group on Savings Banks His tory. Professor Dr. Günther Schulz zum 60. Geburtstag. Seinen 60. Geburtstag begeht am 27. November 2010 Professor Dr. Günther Schulz, Direktor der Abteilung Verfassungs-, Sozial- und Wirtschaftsgeschichte am Institut für Geschichtswissenschaft und Dekan der Philosophischen Fakultät der Universität Bonn. Er ist einer der renommiertesten Vertreter seines Fachs und Mitglied hochrangiger wissenschaft licher Gremien. Zu seinen weitgespannten Arbeitsgebieten zählt auch die Banken- und Sparkassengeschichte, über die er zahlreiche wichtige Beiträge verfasst hat. Der Wissenschaftsförderung der Sparkassen-Finanzgruppe e.v. ist Professor Schulz seit vielen Jahren verbunden. Er leitet den Arbeitskreis für Sparkassengeschichte und gehört der Study Group on Savings Banks History an. Professor Pohl und Professor Schulz haben maßgeblich dazu beigetragen, dass die historische Forschung über die Sparkassen einen großen Aufschwung genommen hat. Wir gratulieren beiden herzlich und wünschen ihnen für die Zukunft alles Gute. 6 Wissenschaft für die Praxis Mitteilungen 70

7 KURATORIUM Wissenschaftsförderung der Sparkassen-Finanzgruppe e.v. Bericht über die Sitzung des Kuratoriums Am 24. September 2010 fand in Bonn die 58. Sitzung des Kuratoriums der Wissenschaftsförderung der Sparkassen- Finanzgruppe e.v. statt. Wissenschaftsförderung e.v. als verlässlicher Partner Der Vorsitzende des Vorstandes, Werner Netzel, erinnerte an die vorjährige Kuratoriumssitzung, in der bekräftigt wurde, dass die Wissenschaftsförderung der Sparkassen-Finanzgruppe e. V. der Wissenschaft auch in der Wirt schafts- und Finanzkrise als verlässli cher Partner zur Seite stehen wird. Netzel stellte mit Blick auf die Aktivitäten der letzten Monate fest, dass der Verein diesem Anspruch gerecht geworden ist. Netzel betonte, dass mehr getan wurde, als nur Förder mittel zu vergeben. Der Verein hat auf wissenschaftlicher Ebene Trends aufgegriffen und Themen angestoßen, die für die künftige Positionie rung der Kreditwirtschaft sowie für die anste henden gesellschaftspoliti schen Heraus forderungen relevant sind. Dabei wurde großer Wert auf die Praxis nähe der wis senschaftlichen Forschung gelegt. Forschungsprogramme Die Wissenschaftsförderung hat in den letzten Monaten in allen Programm bereichen einen sehr hohen Output produziert. Netzel nannte als Beispiel den Sammelband über Das islam konforme Finanzgeschäft, mit dem eine Vorreiterrolle in der wissenschaftlichen Diskussion über diese Thematik über nom men wurde. Eine innovative Rolle strebt der Verein auch mit den neuen Projekten, z. B. über systemi sche Risiken in der Kreditwirt schaft, an. Die Forschungs ergebnisse sollen wieder breit in Wissen schaft, Politik und interessierter Fachöffentlichkeit gestreut werden. Netzwerk zur Wissenschaft Netzel hob hervor, dass es für eine erfolgreiche Umsetzung der Projektaktivitäten des Vereins eines umfassenden Netzwerks mit Hoch schul- lehrern und -einrichtungen bedarf. Die Wissenschaftsförderung baut dieses Netzwerk seit Jahren kontinuier lich aus. Der Erfolg zeigt sich unter anderem daran, dass für die von der Wissen schaftsförderung getragene Zeit schrift KREDIT und KAPITAL mit Prof. Dr. Ansgar Belke, Universität Duisburg-Essen, und Prof. Dr. Hans-Peter Burghof, Universität Stuttgart-Hohenheim, in Nachfolge von Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Hermann Francke, Uni versität Freiburg, und Prof. Dr. Bernd Rudolph, Universität München, wieder zwei renommierte Wissenschaftler als Geschäftsführende Herausgeber gewonnen werden konnten. Netzel sprach an dieser Stelle Prof. Francke und Prof. Rudolph seinen Dank für ihr langjähriges Engagement aus. Nachwuchsförderung Bei der Gewinnung von Nachwuchs wis senschaftlern hat der Verein erneut hohe Aufmerksamkeit erzielt. Netzel nannte als Beispiele die Auslobung von Förderpreisen bei der Deutschen Gesellschaft für Finanzwirtschaft (DGF) und beim Förderkreis Gründungs- Forschung (FGF) sowie das Promotions stipendienprogramm der Wissenschaftsförderung. Die Eberle-Butschkau-Stiftung als Teil der Wissenschaftsförderung unterstützt zusätzlich leistungsfähige Führungsnachwuchskräfte aus der Sparkassen-Finanzgruppe. Netzel verwies auf das ausgezeichnete Kosten-Nutzen-Verhältnis bei der Betreuung der Kollegiaten sowie die Rolle der Stiftung als dritte Säule der Nachwuchsförderung in der Organisation neben der Hochschule der Sparkassen-Finanzgruppe University of Applied Sciences und dem Lehrinstitut der Deutschen Sparkassenakademie. Sparkassengeschichte Zur Erweiterung des Netzwerks mit Wissenschaftlern soll auch der erstmals am 16. September 2010 veranstaltete wissen schaftliche Workshop zur Spar kassengeschichte beitragen. Netzel berichtete, dass die Auftakt ver- anstaltung Neue For schungen zur Kreditwirtschaft im National sozialismus sehr gut an genommen wurde, sodass hier für die Zukunft ein hohes kreatives Poten zial erwartet werden kann. Besonders ging Netzel auf die in Kürze erschei nende Broschüre zur Sparkassen geschichte im Stil moderner Geschichts magazine ein. Dieses Werk wird zeigen, dass Sparkassengeschichte informativ und gleichzeitig unterhaltsam vermittelt werden kann. Zuwahlen in die Gremien Das Kuratorium wählte PD Dr. Lars Norden, Erasmus-Universität Rotterdam, sowie Martin Schmidt, Leiter der Rheinischen Sparkassenakademie, zu neuen Mitgliedern des Kuratoriumsausschusses für Aufgaben der Eberle- Butschkau-Stiftung. Als neues Mitglied des Arbeitskreises für Sparkassengeschichte wurde Oliver Lux, Mitglied der Geschäftsführung des Deutschen Sparkassenverlags, gewählt. Neue Forschungsvorhaben Das Kuratorium hat zu folgenden Themen Forschungsvorhaben beschlossen bzw. bestätigt: Systemisches Risiko: Identifikation und Operationalisierung Risk-Taking in the Banking Sector: Are Retail Banks and Wholesale Banks Different? Nachhaltige Geldanlage-Strategien im Eigen - geschäft (Depot-A-Geschäft) von Sparkassen Analyse und Prognose des Konsum- und Sparverhaltens privater Haushalte Mitarbeiter als Markenbotschafter Marco Zieger Wissenschaft für die Praxis Mitteilungen 70 7

8 STIFTERVERBAND FÜR DIE DEUTSCHE WISSENSCHAFT Neuer Glanz für die Lehre Strategiekonzepte der Hochschulen im Wettbewerb Berlin, Mitte Oktober Endrunde im Wettbewerb für exzellente Lehre: 108 Hochschulen hatten sich beworben, 60 Prozent aller Universitäten und 40 Prozent aller Fachhochschulen. Am Ende teilten sich sechs Universitäten und vier Fachhochschulen insgesamt 10 Millionen Euro. Die Aufbruchsstimmung war unverkennbar. Viele Teams nahmen nicht allein wegen der Preissumme teil, beobachtete Bettina Jorzik, Programmbeauftragte des Stifterverbandes für die Zukunft der Lehre. Tatsächlich reiste zur Endrunde jedes Präsentationsteam mit Präsidentin oder Rektor im Gepäck an, auch bei Ausschreibungen für weit höhere Summen ein seltener Anblick. Vier Tage lang nutzten über 200 Hochschulvertreter die Gelegenheit, sich über Konzepte und Vorstellungen auszutauschen. Offensichtlich fanden sich auch viele Gleichgesinnte, die die Aufgabe, gut zu lehren, weniger als Bürde, sondern als Vorlage für eigene Höchstleistungen ansehen. In dem gemeinsam vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und der Kultusministerkonferenz ausgeschriebenen Wettbewerb sollten die Hochschulen ein Strategiekonzept formulieren, das ihre Ziele in Bezug auf Studium und Lehre auf der Grundlage ihres Selbstverständnisses und ihrer bisherigen Leistungen in der Lehre definiert. Es sollte darlegen, wie die Hochschulen ihre Sichtbarkeit und Attraktivität als Ausbildungsstätte steigern wollen. Das Preisgeld wurde zur Hälfte von den Bundesländern und zur Hälfte vom Stifterverband aufgebracht, zu dessen wichtigsten Förderern der Deutsche Sparkassenund Giroverband gehört. Im Wettbewerb wurde vor allem das Modellhafte prämiert, der Wille, langfristige Akzente zu setzen. Dabei wurden von den Hochschulen oft ähnliche Probleme thematisiert: Zeit und Anerkennung bleiben knappe Ressourcen, die Lehrende benötigen, wenn sie eine neue Lehrund Studienkultur entwickeln sollen. Gleichzeitig sollen die Studierenden im eigenständigen Lernen gefördert werden. Die Fachhochschulen mit ihrem traditionellen Fokus auf Wissensvermittlung und Anwendungsbezug haben dabei einen gewissen Startvorteil. So soll in der Fachhochschule Potsdam bereits in den grundständigen Studiengängen forschendes und fachübergreifendes Lernen und Lehren zum Alltag werden. Wöchentlich wird ein interdisziplinärer Studientag eingeführt, dann werden in fachbereichsübergreifenden Lehrveranstaltungen aktuelle Fragen aus der Forschung thematisiert. Darüber hinaus können Bachelorstudierende in einer Sommerakademie an konkreten Forschungsprojekten im Team mit Professoren und Masterstudierenden mitarbeiten. Die Verschiedenartigkeit ihrer Studierenden besser zu erkennen, ist erklärtes Ziel der Fachhochschule Köln. Neue Lehrkonzepte schaffen dringend notwendig gewordene educational diversity Vielfalt in den Lehrmethoden. Lernende werden zum Beispiel individuell angesprochen, erhalten einen Kompetenzcheck und Lerntypentest zur Selbst-Einschät- zung. Ein KOMpetenzPASS definiert jedes Semester neu, wo der Studierende steht und wie er sich als Lernender weiterentwickeln kann. Zwei prämierte Konzepte von Fachhochschulen, die eindrucksvoll zeigen, was heute bereits möglich ist. Dass sie von der Jury ausgezeichnet wurden, ist aber eben auch ein Beleg dafür, wie weit solche Vorbilder vom Alltag in den Hochschulen entfernt sind. Gerade deshalb war der Wettbewerb wichtig: Wer sich mit guten Lehrleistungen an seiner eigenen Hochschule bekannt macht, konnte bis jetzt fast nie mit zusätzlichen Geldmitteln oder Freistellungen rechnen, zum Beispiel um Lehrkonzepte zu verbessern oder neue didaktische Ansätze auszuprobieren. Im Gegenteil: Wer engagiert lehrt, ist häufig auch als Prüfer überdurchschnittlich gefragt und hat dadurch noch weniger Zeit, sagt Andrea Frank, Mitglied des Siegerteams der Universität Bielefeld: Genau das könnte sich jetzt aber ändern. Nicht nur sie erhofft eine Aufwertung guter Lehre und ihrer Reputation durch vergleichbare Wettbewerbe und ähnliche finanzielle Anreize. Übertragbare Best-Practice-Beispiele wie etwa die Betreuung von Studenten durch e-learning münden in einen Ideenpool, von dem alle Hochschulen profitieren werden, sagt Bettina Jorzik vom Stifterverband. Erster Schritt: Aus den besten Konzepten werden die Siegerteams gemeinsam mit Mitgliedern beider Jurys eine Charta gute Lehre entwickeln. Moritz Kralemann, Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft ist die Gemeinschaftsinitiative der Wirtschaft. Seit 1920 setzen sich die führenden Unternehmen in Deutschland gemeinsam für exzellente Hochschulen und international wettbewerbsfähige Forschungsinstitute ein. Die großen DAX-Unternehmen, kleine und große Firmen, Verbände, Privatpersonen und Stiftungen haben sich im Stifterverband zusammengeschlossen. Ihre Spenden, Beiträge und Stiftungserträge machen den Stifterverband mit einem jährlichen Fördervolumen von rund 150 Millionen Euro zum größten privaten Wissenschaftsförderer des Landes. Der Deutsche Sparkassen- und Giroverband leistet dazu nicht nur einen erheblichen finanziellen Beitrag, sondern ist durch seinen Präsidenten, Heinrich Haasis, auch im Vorstand des Stifterverbandes vertreten und dadurch aktiv in seine programmatische Arbeit eingebunden. 8 Wissenschaft für die Praxis Mitteilungen 70

9 WISSENSCHAFT VOR ORT Bonner Akademischer Sommer am 20./21. Mai 2010 Interessante Themen auch jenseits des Sparkassenalltags Gedankenaustausch über wichtige Forschungsergebnisse und ihre praktische Umsetzung Grüne Fonds, Komfort-Sieger und Milliarden Synapsen. Einen bunten Strauß von Themen hatten die Veranstalter für den Bonner Akademischen Sommer zusammengestellt. So wurden nicht nur aktuelle Forschungsprojekte mit ihren Ergebnissen präsentiert, sondern auch Fragen des Praxisalltags beantwortet und mit der biologischen Vielfalt und der Lernweise des Gehirns Bereiche angesprochen, die zum intensiven Nachdenken anregten. Mehr als 150 Teilneh mer von Sparkassen, der Wissenschaft und dem akademischen Nachwuchs zeigten sich denn auch hoch zufrieden mit dem Programm, für das die Wissenschaftsförderung der Sparkassen-Finanzgruppe, die Deutsche Sparkassenakademie und die Hochschule der Sparkassen-Finanzgruppe verantwortlich waren. Bei einer Veranstaltung in Bonn ist die Kommunalpolitik präsent. Diesen Part übernahm Angelica Maria Kappel, Bürgermeisterin der Stadt, die darauf hinwies, dass Bonn traditionell ein bedeutender Wissenschaftsstandort sei. Gerade auch deshalb sei der größte Teil der Ausgleichsmittel, die Bonn im Zuge des Regierungsumzuges erhalten habe, in die Wissenschaft geflossen. Davon zeugten z. B. neu gegründete Fachhochschulen, darunter auch die Hochschule der Sparkassen-Finanzgruppe. Die Position als international gefragter Standort werde durch mittlerweile 19 UN-Organisationen verdeutlicht. Für den Vorstandsvorsitzenden der Wissenschaftsförderung und Geschäftsführendes Vor standsmitglied des Deutschen Sparkassenund Giroverbandes, Werner Netzel, dient der Bonner Akademische Sommer vor allem dem Gedankenaustausch, aber auch der Präsentation wichtiger Erkenntnisse der Wissenschaft und ihrer Umsetzung in die Praxis. Für Letzteres die nten auch das Lehrinstitut, die Hochschule und die Eberle-Butschkau-Stiftung als Talent schmiede, die für ein individuelles Ausund Fortbildungsangebot sorgten und dabei Unter nehmenskultur und genetischen Code der Sparkassen vermittelten. Dass die Themen der Veranstaltung weit über den Finanzbereich hinausgehen, machte der Vortrag von Prof. Dr. Beate Jessel deutlich, die sich als Präsidentin des Bundesamtes für Natur schutz mit der biologischen Vielfalt aus einandersetzte. Als Basis unseres Lebens habe sie Bedeutung für die Primärproduktion, den Nährstoffkreislauf, für Nahrungsketten, Boden bildung, Wasserkreislauf und das Klima. Obwohl nach zuverlässigen Befragungen jeder Haushalt bereit wäre, 100 Euro für ein bundesweites Naturschutzprogramm auszugeben, Wie in den Vorjahren fand auch die diesjährige Veranstaltung Bonner Akademischer Sommer bei den Teilnehmern große Resonanz. Wissenschaft für die Praxis Mitteilungen 70 9

10 WISSENSCHAFT VOR ORT Werner Netzel, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes, begrüßte die zahlreich erschienenen Teilnehmer. Prof. Dr. Beate Jessel Stephan Ziegler seien die tatsächlichen Ausgaben lediglich ein Viertel dieses Betrages. Jessel wies überzeugend nach, dass der Schutz der Natur billiger sei als ihre Wiederherstellung. Dabei müsse allerdings sichergestellt werden, dass Kosten und Gewinne aus der Nutzung angemessen aufgeteilt würden. Von den Spar kassen wünsche sie sich, dass sie grüne regionale Fonds initiierten, die beispielsweise verstärkt für Naturschutz oder regenerative Energieerzeugung nützlich seien. Für Stephan Ziegler, Vorstandsvorsitzender der Nassauischen Sparkasse, gibt es keinerlei Zweifel, dass Qualitätsmanagement zu den wichtigsten strategischen Herausforderungen eines Kreditinstitutes zählt. Dabei müsse vom Kunden her gedacht werden. Da die Spar kasse weder die Preis- noch die Produktführerschaft übernehmen könne, habe sein Haus sich das Ziel gesetzt, beim Komfort die Nr. 1 zu werden. Kunden- und Mitarbeiterbefragungen hät ten dies als wünschenswert artikuliert. Und deshalb werde jetzt jedes Kundengespräch bewertet und ausgewertet. Die Kunden ihrerseits könnten ebenfalls ihre Wünsche, Er - war tungen und ihre Kritik online äußern. Auf diese Weise erhalte die Sparkasse laufend Hin weise, wo es hakt und wo Verbesserungen möglich und nötig seien. Da Ziegler davon über zeugt ist, dass die Zukunft online ist, investiere die Sparkasse viel in social media und berei te sich konzentriert auf neue Kommunikationskonzepte vor. Dazu gehöre auch, viele Kon taktaufnahmen abends oder am Wochenende durchzuführen. In den Foren am Nachmittag konnten sich die Teilnehmer mit den Themen Islamic Ban king Chancen im Vertrieb, Aktuelle Entwicklungen der Managerhaftung und der Perso nalstrategie der Sparkassen auseinandersetzen. So gibt es beim Islamic Banking über die Forschungen von Prof. Dr. Friedrich Thießen, Professur für Finanzwirtschaft und Bankbetriebslehre an der TU Chemnitz, hinaus mittlerweile erste Erfahrungsberichte einzelner Sparkassen. Andreas Grell von der Sparkasse Dortmund berichtete beispielsweise, dass sich das Institut gezielt an Migranten wende, die in Dortmund eine bedeutende Zielgruppe darstellten. Häufig bilden dort familiäre Ereignisse den Anlass für einen Geschäftsabschluss auf der Kreditseite. Dagegen spielten etwa Baufinanzierung oder Altersvorsorge eine eher untergeord nete Rolle. Der neuen Personalstrategie der Sparkassen widmeten sich Prof. Dr. Liane Buchholz von der Deutschen Sparkassenakademie sowie Dr. Tim P. Zimmermann von Roland Berger und Partner. Grundvoraussetzung für das Projekt sei gewesen, dass die Wettbewerbsposition der Sparkassen zumindest gehalten, nach Möglichkeit aber verbessert und ausgebaut werden soll, mögli cherweise aber auch ersetzt werden muss. Und es wurde unterstellt, dass personelle Ver änderungen rund fünf Jahre dauern, bis sie in der Führungsspitze angekommen sind. Buchholz konstatierte seit Anfang der 90er-Jahre eine Kulturveränderung, die mit einem Verdrängungswettbewerb einhergehe. Für die Sparkassen bedeute dies, dass der Kunde mittlerweile nur noch über Preise verhandele. Zimmermann machte deutlich, dass neben der Analyse und dem Konzept der Personalstrategie Leitlinien und ein Umsetzungsplan entwickelt werden, die im Herbst 2010 den verschiedenen Gremien zur Abstimmung vorgelegt werden. Das Ziel ist ein Werkzeugkasten, aus dem sich die Sparkassen bei der Umsetzung individuell bedienen können. Andreas Heinsen vom Vorstand der ÖRAG erläu terte das Spannungsverhältnis zwischen Führungskräften einer Sparkasse und dem Versi cherungsgeber einerseits und der BaFin andererseits. Über eine Vermögensschaden- Haftpflichtversicherung könnten Mitglieder der Geschäftsleitung, aber auch der Auf sichtsgre mien ihr Privatvermögen schützen. Steuerrechtlich überwiege sogar das Unternehmensschutzinteresse. Durch die Beweislastumkehr müsse das handelnde Organ darlegen, dass sein Handeln nicht pflichtwidrig war. Prof. Dr. Andreas Hackethal, Lehrstuhl für BWL, insb. Finanzen, an der Goethe-Universität Frankfurt/M., wies nach, dass der durchschnittliche Anleger immer eine schlechtere Performance als der DAX erreicht habe, wobei der Kunde oft nicht einmal wisse, in welcher Risikoklasse er sich bewege. Unter den drei Instrumenten zur Verbesserung der Entscheidungsqualität spiele die Beratung die entscheidende Rolle. Sie müsse folgende An forderungen erfüllen: Berücksichtigung des Ri sikos, einfach, leicht nachvollziehbar, technisch gut umsetzbar, berechenbar für Einzelkunden und Kundengruppen sowie nicht mani pu lier bar (keine Schätzgröße). Die Beratungsqualität lasse sich daran messen, wie gut ihre Antworten auf folgende Anleger- Kernfragen ausfalle: Wie viel Finanz-Risiko soll ich tragen? Stimmt mein derzeitiges Risiko mit dem Soll-Risiko überein? Verdiene ich eine faire (wie mein Nachbar) Rendite auf das 10 Wissenschaft für die Praxis Mitteilungen 70

11 WISSENSCHAFT VOR ORT getragene Finanz-Risiko? Diese Fragen ließen sich mit den heutigen Instrumenten nur bedingt beantworten. Dass Compliance, die Gesamtheit aller organisatorischen Maßnahmen zur Verhinderung von Gesetzesverletzungen und Regelverstößen, kein Modethema ist, belegte Prof. Dr. Dr. h. c. Uwe H. Schneider, Direktor des Instituts für deutsches und internationales Recht des Spar-, Giro- und Kreditwesens an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, mit einer Zahl: Mehr als 4,2 Mrd. Euro Bußgeld mussten große Firmen zwi schen 2008 und 2009 an die EU wegen kartellmäßigen Verhaltens bezahlen. Für Kreditinsti tute sorgten Kreditwesengesetz, Wertpapierhandelsgesetz und Ordnungswidrigkeitenge setz dafür, dass ein regelkonformes Verhalten sichergestellt sei. Daraus folgten entspre chende organisationsrechtliche Pflichten: klares Bekenntnis zu rechtmäßigem Verhalten ( zero tolerance ), Information der Mitarbeiter, laufende Kontrolle des Verhaltens der Mit arbeiter, gesteigerte Überwachungspflichten bei konkreten Verdachtsfällen und Sanktio nierung rechtswidrigen Verhaltens. Schneider kündigte an, dass durch ein Rundschreiben der BaFin an die Kreditinstitute die weiteren Verhaltens-, Organisations- und Transparenz pflichten konkretisiert werden sollen. Für Prof. Dr. Jutta Allmendinger, Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung, sind die demografische Entwicklung und der Arbeits markt die zentralen Rahmendaten für die Bildungspolitik dürfte die Situation eintre ten, dass die Zahl der unter Zwanzigjährigen der der über Achtzigjährigen entspreche. Allmendinger wies nach, dass in der Bildungspolitik innerhalb der Bundesländer große Unterschiede existierten und Deutschland hier international an Boden verliere. Bei der Frage nach der Kompetenz (kognitiv, sozial, emotional) gebe es durchaus Zweifel an gleichen Lebensbe dingungen. Allmendinger kritisierte die zu frühe Aufteilung in verschiedene Bildungs gänge und konzidierte zwar eine Durchlässigkeit des Systems, allerdings nur nach unten. Sie trat ein für höhere Ausgaben für Bildung und eine Verlagerung der Förderung überwiegend in die Frühphase. Schlussendlich plädierte Allmendinger für ein Aufbrechen des Kooperati onsverbotes Bund/ Länder und eine andere, verbesserte Lehrerausbildung. Prof. Dr. Ralf Elsas, Vorstand des Instituts für Finance und Banking an der Ludwig-Maxi- milians-universität München, setzte sich mit dem Wirtschaftsfonds auseinander, mit dem die Bun desregierung ein Finanzierungsprogramm für Unternehmen initiiert hat, um realwirtschaft liche Schäden zu verhindern. Bis Februar hätten immerhin Anträge dafür vorgelegen. Der maximale Rahmen von 115 Mrd. Euro entspreche fast dem Zweifachen der Nettoinvestitio nen der nichtfinanziellen Kapitalgesellschaften Deutschlands in Bedingung für die Inanspruchnahme war, dass die Unternehmen vor der Krise zu einem bestimmten Stichtag noch nicht in finanziellen Schwierigkeiten oder Sanierungsfälle waren. Dafür wurde ein ökonomisch fundiertes Kriterium zur Identifikation finanzieller Schieflagen (Financial Distress) börsennotierter Unternehmen entwickelt, um im Unternehmensquerschnitt Fälle mit einer absolut und relativ hohen Ausfallwahrscheinlichkeit zeitnah zu identifizieren. Danach hätten zum Stichtag 1. Juli Unternehmen nicht durch den Fonds unterstützt werden können. Bis August 2009 erfüllten immerhin 166 Unternehmen die Qualifikationsbedingung. Anhand des Beispiels Arcandor AG wies Elsas nach, dass die Absage einer Förderung ökonomisch nachvollziehbar gewesen sei. Wie lernt das Gehirn? Dieser Frage ging Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer nach. Für den Ärztlichen Direktor der Universitätsklinik für Psychiatrie in Ulm ist das Gehirn mit seinen Milliarden Synapsen das wichtigste Organ des Menschen. Er be zeichnete es als Hardware, die sich ständig der Software anpasse. Je mehr im Gehirn sei, desto mehr passe rein ( paradoxer Schuhkarton ). Laut Spitzer lerne das Gehirn immer, aber differenziert und in Strukturen und Mustern. So lerne beispielsweise ein Baby schon mit sieben Monaten Grundzüge der Grammatik. Und wer bereits fünf Sprachen beherrsche, dem falle das Lernen der sechsten nicht schwer. Da bei Angst alle Kreativität abgeschaltet werde, sollte man nicht mittels Angst oder Drohungen unterrichten. Verhaltensänderungen fielen deshalb schwer, weil sich dahinter ein dauerhafter Prozess ver berge. Henning Löber Prof. Dr. Dr. h. c. Uwe H. Schneider Prof. Dr. Jutta Allmendinger Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer Wissenschaft für die Praxis Mitteilungen 70 11

12 AUS DER FORSCHUNG AUTOR Das islamgerechte Finanzgeschäft mit Privatkunden in Deutschland Rückblick und Tendenzen Prof. Dr. Friedrich Thießen hat an der Technischen Universität Chemnitz die Professur für Finanzwirtschaft und Bankbetriebslehre inne. Mit der Finanzkrise hat das Interesse am sogenannten Islamic Banking mit seiner realwirtschaftlichen Ankopplung und dem Verzicht auf rein spekulative Investments beträchtlich zugenommen. Auch die wissenschaftliche For - schung hat sich des Themas angenommen. Nachfolgend gibt Prof. Dr. Friedrich Thießen, TU Chemnitz, einen Einblick in die Thematik. Islamic Banking wird gemeinhin als das Bankgeschäft angesehen, das mit den Regeln der Sharia, d. h. islamischen Normen, übereinstimmt. Seine Ursprünge reichen bis in die 50er-Jahre des 20. Jahrhunderts zurück, als sich in arabischen Ländern Unabhängigkeitsbestrebungen etablierten. Es entstand die Utopie eines vom Westen unabhängigen islamischen Wirtschaftssystems, in dem ein spezielles islamisches Finanzwesen einen Baustein darstellte. Diese ersten Ideen blühten lange Zeit im Verborgenen. In den 90er-Jahren dann nahm das islamische Finanzgeschäft Fahrt auf. Die Produkte wurden vereinfacht. Immer mehr Finanzdienstleister griffen sie auf. Wissenschaftler und Religionsgelehrte durchleuchteten das Geschäft, steigerten seinen Bekanntheitsgrad und verringerten Risiken im Umgang mit den Dienstleistungen. Heute fragt sich praktisch jeder im Finanzmarkt, ob er Kunden mit muslimischem Hintergrund entsprechende Produkte und Leistungen anbieten soll. In Deutschland gibt es eine Zweiteilung des islamischen Finanzgeschäftes in einen Wholesale- und einen Retailbereich. Als Wholesalebereich wird das international orientierte Geschäft mit institutionellen Kunden vorwiegend aus dem arabischen und südostasiatischen Raum (insbes. Malaysia) betrachtet. Einige deutsche Banken haben sich hier eine starke Wettbewerbsposition aufgebaut und gehören zu den bedeutenden Anbietern islamgerechter Finanzdienstleistungen in der Welt. Im Retailbereich sieht es ganz anders aus. Dieses Geschäft ist naturgemäß auf Deutschland beschränkt, und die Wettbewerber halten sich mit speziellen Angeboten für ihre muslimische Kundschaft zurück. Dies hat mehrere Gründe. Zum einen zeigt die Erfahrung, dass Finanzdienstleistungen leicht nachahmbar sind. Innovatoren können in Deutschland ihre Position selten lange behaupten. Der Vorreiter hat sogar den Nachteil, dass andere von seinen Erfahrungen lernen. Zum anderen wirkt sich die relativ große Liberalität des Islam aus. Die islamische Lehre besagt zwar, dass Muslime islamgerechte Finanzprodukte kontrahieren sollen. Aber diese Sollvorschrift hat viele mögliche Ausnahmen. Andere Produkte können z. B. kontrahiert werden, wenn islamgerechte nicht verfügbar sind oder wenn sie von den Banken zu teuer angeboten werden. Diese Rechtfertigung von Ausnahmen wird sogar auf Mohamed und die nachfolgenden Kalifen selbst zurückgeführt, die nicht islamgerechte Finanzprodukte (insbesondere Kredite) kontrahiert haben, um das Erreichen ihrer Ziele nicht zu gefährden. Dies führt dazu, dass Muslime nicht gezwungen sind, die Bankprodukte, die Banken in Deutschland üblicherweise anbieten und die überwiegend nicht shariakonform sind, abzulehnen. Daraus kann aber nicht der Schluss gezogen werden, dass sie solche Produkte auch dann ablehnen, wenn sie angeboten werden. Es gibt Untersuchungen zur Einstellung der Muslime zu religiösen Fragen. Neben relativ wenigen strenggläubigen Muslimen und wenigen Muslimen, denen ihre Religion gar nichts bedeutet, findet man dabei hauptsächlich Muslime, die versuchen, ihren Glauben pragmatisch mit den Anforderungen eines Lebens in Deutschland zu verbinden. Der Glaube hat auch eine soziale Funktion, indem er die Zugehörigkeit zu einer gesellschaftlichen Gruppe unterstreicht. Deshalb ist nicht zu erwarten, dass Muslime ein Angebot attraktiver shariakonformer Produkte ausschlagen. Ein Blick in andere Länder kann zeigen, wie Muslime dort mit islamgerechten Produkten Prof. Dr. Friedrich Thießen umgehen. In Malaysia wird der Islam aus politischen Gründen gefördert. Banken werden dazu angehalten, neben den konventionellen auch islamgerechte Produkte anzubieten. Die Praxis zeigt, dass Banken darauf achten, dass Letztere im Hinblick auf das Leistungsspektrum den konventionellen bis auf Nachkommarenditestellen ähneln. Die Banken in Malaysia haben daher die Entwicklung kostengünstiger Produktvarianten maßgeblich mit vorangetrieben. In der Türkei stößt man auf eine regelrechte Spaltung der Gesellschaft. Die Türkei versteht sich offiziell als laizistischer Staat, und viele Bürger fürchten sich vor einem fundamentalistischen Islam. Entwicklungen in einigen Nachbarstaaten der Türkei werden von vielen als abschreckend empfunden. Aus diesem Grund wurde das Angebot islamgerechter Produkte staatlicherseits nicht gefördert und wird auch von vielen Türken skeptisch betrachtet. Es gibt aber mittlerweile Banken, die Islamic-Finance-Produkte anbieten. Sie konzentrieren sich auf eine ganz bestimmte Klientel, die sie ganzheitlich bedienen. Dies führt zum sogenannten Ethno-Banking, d. h. zur Betrachtung eines Angebotes 12 Wissenschaft für die Praxis Mitteilungen 70

13 AUS DER FORSCHUNG von Islamic-Finance-Produkten als Teil eines auf spezielle Kundengruppen gerichteten Gesamtpaketes von Dienstleistungen. Dieses Gesamtpaket besteht in der Einstellung auf Sitten und Gebräuche, die Sprache und auch besondere Bedarfe, wozu die Produkte gehören. Ansätze, welche die Produkte ausnehmen, sind längerfristig zum Scheitern verurteilt, weil die gesondert betreute Gruppe der Muslime ihre Sonderstellung wahrnehmen wird und früher oder später nach entsprechenden Produkten als logische Ergänzung fragen wird. Es fragt sich: Wie schwierig ist es eigentlich, in Deutschland Islamic-Finance-Produkte im Retailgeschäft anzubieten? In der Produktentwicklung hat es in den letzten Jahren einen rasanten Wandel gegeben. Während in der Anfangszeit von Islamic Finance vor allem auf religiöse Vorgaben und die gesellschaftspolitische Intention des islamischen Finanzwesens geachtet wurde, ist es seitdem zu einem Prozess der Pragmatisierung, Vereinfachung und der Standardisierung gekommen. Typische finanzwirtschaftliche Ziele wie Rentabilität, Liquidität, Risikoarmut etc. stehen im Vordergrund. Ein wichtiges Ziel der Entwicklung ist es, Produkte so einfach wie möglich zu machen, um im Wettbewerb mit konventionellen Produkten bestehen zu können. Während früher z. B. reale Güterbewegungen (bei Murabaha-Verträgen) oder reale Risikobeteiligungen (bei Mudaraba-Verträgen) zwingend erforderlich waren, dominieren jetzt Verfahren, mit denen sich beides, wenn Kunden dies wollen, ersparen lässt. Zwei wichtige international tätige Organisationen (AAOIFI, IFSB) wurden gegründet, welche nach Best-Practise-Lösungen suchen und Standards veröffentlichen. Diese Standards betreffen nicht nur die Produkte selbst, sondern auch Fragen der Bankorganisation, Banksteuerung, Bilanzierung etc. Dabei ist eine Annäherung an die Vorschläge der internationalen Bankenaufsicht (Basel II) und eine Verzahnung mit denselben unverkennbar, sodass es für Banken immer leichter wird, shariakonformes Geschäft in ihr sonstiges Bankgeschäft zu integrieren. Professur für Finanzwirtschaft und Bankbetriebslehre INHABER: Prof. Dr. Friedrich Thießen Thüringer Weg Chemnitz Postadresse: Chemnitz Tel (0) Fax 0049-(0) fi Internet: SCHWERPUNKTE: Der Lehrstuhl hat drei Schwerpunkte: Für die Bachelor-Studiengänge befasst sich der Lehrstuhl mit aktuellen Frage - stellungen zwischen Theorie und Praxis. In Bezug auf den Master of Finance werden vertiefte Studien mit Schwerpunkt Investment Banking angeboten. In Bezug auf die Arbeit im Bereich Grundlagenforschung befasst sich der Lehrstuhl mit dem Phänomen des Opportunismus und seinen biologischen und ökonomischen Ursachen und Folgen. ANGEBOTENE SONDERTHEMEN: Daneben bietet der Lehrstuhl interessierten Studierenden und Doktoranden Sonderthemen an, die von vielen mit Begeisterung aufgenommen werden. Eine Auswahl aktueller Themen: Islamic Finance Internationale Finanzzentren Bad Banks Der Wert von Stil bei Immobilien Der Wert von Homogenität im Städtebau Fluglärm und Immobilien Altersgerechte Stadtgestaltung Soziale Mindestsicherung, Arbeitslosigkeit von Geringqualifi zierten etc. Das Thema Islamic Finance wurde im Rahmen eines Forschungsprojekts der Wissenschaftsförderung der Sparkassen-Finanzgruppe e.v. unter Leitung von Prof. Dr. Friedrich Thießen, Technische Universität Chemnitz, und Prof. Dr. Hans-Georg Ebert, Universität Leipzig, intensiv aufgearbeitet. Die Ergebnisse wurden kürzlich in einem Sammelband mit dem Titel Das islamkonforme Finanzgeschäft. Aspekte von Islamic Finance für den deutschen Privatkundenmarkt in der Reihe Wissenschaft für die Praxis beim Deutschen Sparkassenverlag (ISBN ) veröffentlicht (s. auch S. 30). Wissenschaft für die Praxis Mitteilungen 70 13

14 AUS DER FORSCHUNG Für deutsche Banken bedeutet dies alles zusammengenommen, dass für das islamgerechte Einlagen- und Vermögensanlagegeschäft sowie das Transaktionsgeschäft (Überweisungen etc.) mittlerweile gute Lösungen möglich sind. Anders sieht es im Kreditgeschäft aus. Hier sind eine Reihe von Risiken und offene Rechtsfragen zu beachten. Diese werden sich vermutlich aber gar nicht analytisch, sondern nur pragmatisch durch Ausprobieren und Erfahrung sammeln lösen lassen. Betrachtet man die Kapitalströme insgesamt, dann fällt auf, dass das islamgerechte Finanzgeschäft passivlastig ist. Das bedeutet, dass es mehr Nachfrage nach shariakonformen Einlagen als nach shariakonformen Krediten gibt. Dies kann für die Banken ein Problem darstellen, weil die Einleger von ihren Banken erwarten, dass die Mittel auch islamgerecht angelegt werden. Es tut sich hier die Aufgabe für deutsche Banken auf, ein islamgerechtes Aktivgeschäft zu entwickeln. Die einfachste Möglichkeit dazu liegt in der Umformulierung von Leasingverträgen, weil sich islamgerechte Leasingverträge kaum von konventionellen unterscheiden. Ein solches entwickeltes islamgerechtes Aktivgeschäft hätte mehrere Vorteile. Zum einen können die deutschen Banken ihr Leasinggeschäft forcieren, wenn sie hereingenommene islamgerechte Einlagen dahin lenken. Zum anderen lassen sich neue Refinanzierungsmittel erschließen, denn international suchen große Kapitalbeträge nach Möglichkeiten zu einer islamgerechten Anlage und Anlagen in Deutschland gelten für viele Kapitalbesitzer aus eher instabilen Ländern als eine hervorragende Alternative. Dezentrale Verbundstrukturen im Bankenmarkt Forschungsprojekt des House of Finance Die öffentlich-rechtliche Struktur und das Verbundsystem der Sparkassen in Deutschland sind äußerst kontrovers diskutierte Themen in Wirtschaft, Politik und Recht. Dabei zeigt sich ein deutliches Defizit an ökonomisch fundierten Forschungsarbeiten. Das Projekt Dezentrale Verbundstrukturen im Bankenmarkt soll diese wissenschaftliche Lücke schließen, dem Thema im nationalen und internationalen wissenschaftlichen Diskurs eine bedeutende und gut sichtbare Stellung verschaffen, diesem Diskurs zu mehr ökonomischem Gehalt verhelfen und ihn insbesondere für internationale Beobachter differenzierter gestalten. Das Projekt hat sich deshalb zum Ziel gesetzt, mit ökonomisch fundierten Forschungsarbeiten die Rolle von Sparkassen und die Effektivität von Verbundstrukturen im Bankensektor zu untersuchen. Das Verbundsystem der Sparkassen in Deutschland wird im Hinblick darauf analysiert, welche Aufgaben der Sparkassensektor in der Bereitstellung von Finanzdienstleistungen für den Privatsektor und die Allgemeinheit eigentlich erfüllt, welche Rolle bei der Erfüllung dieser Aufgaben die Organisationsstruktur des Sparkassensektors, also das Verbundsystem, spielt und wie diese Aufgabenerfüllung zu bewerten ist. Unterstützt wird das Projekt vom Deutschen Sparkassen- und Giroverband, der DekaBank, der Deutsche Leasing AG und der Wissenschaftsförderung der Sparkassen-Finanzgruppe e.v. Das Projekt wird von zwei Professoren der Goethe- Universität, House of Finance Prof. Dr. Dr. h.c. Reinhard H. Schmidt und Prof. Dr. Andreas Hackethal und einem Professor der Zeppelin Universität in Friedrichshafen Prof. Dr. Marcel Tyrell geleitet. In der Wissenschaft für die Praxis Mitteilungen 69 hatten wir drei ausgewählte Arbeitsergebnisse zur Rolle der Sparkassen bei der Bereitstellung von Finanzdienstleistungen Prof. Dr. Dr. h.c. Reinhard H. Schmidt Prof. Dr. Andreas Hackethal Prof. Dr. Marcel Tyrell 14 Wissenschaft für die Praxis Mitteilungen 70

15 AUS DER FORSCHUNG vorgestellt. In diesem Heft präsentieren wir zwei Untersuchungen, die die Bedeutung des Verbundsystems für die Aufgabenerfüllung analysieren. Der erste Beitrag The efficient use of IT and bank competitiveness entwickelt und verwendet für einzelne Banken ein Maß, mit dessen Hilfe man Aussagen über die effiziente Nutzung von Informationstechnologien in Banken treffen kann. Darüber hinaus untersucht die Arbeit, ob Banken, die Informationstechnologien besser nutzen, dadurch einen Wettbewerbsvorteil erreichen können und auch wirklich erreichen. Der zweite Beitrag Why do banks provide leasing? geht der Frage nach, welche Bedeutung Leasing als Finanzprodukt für Banken generell und speziell für Sparkassen hat und inwieweit Leasing Auswirkungen auf den Erfolg der Banken hat. The Efficient Use of IT and Bank Competitiveness (Die effiziente Nutzung von IT und die Wettbewerbsfähigkeit von Banken) Von Michael Koetter und Felix Noth Eine der wichtigsten Funktionen, die Banken in einem Finanzsystem erfüllen, besteht darin, Informationen zu generieren, zu nutzen und zu verbreiten. Eine professionelle und effiziente Informationsgewinnung und -verwendung versetzt Banken beispielsweise in die Lage, bei der Kreditvergabe vor Vertragsabschluss Informationsasymmetrien abzubauen und während der Laufzeit der Kredite Projekte besser zu überwachen. Als Folge sollte beobachtet werden können, dass mehr profitable Projekte finanziert werden und insgesamt weniger Kredite ausfallen. Bei der Generierung von Informationen spielt die Nutzung von Informationstechnologien (IT) eine entscheidende Rolle. Durch ein gutes IT-Management ist eine Bank in der Lage, wichtige Informationen zusammenzuführen und diese dann adäquat zu nutzen. Dass IT eine wichtige Rolle für Banken spielt, galt bisher unter Praktikern wie auch unter Wissenschaftlern als ausgemacht, ein methodisch strenger Nachweis für diese plausible Vermutung durch methodisch anspruchsvolle empirische Studien konnte jedoch bisher nicht erbracht werden. Während sich wissenschaftliche Studien zu Nicht-Finanzunternehmen schon lange damit auseinandersetzen, ob und wie deren IT-Management die Struktur und Strategie von Unternehmen beeinflusst und sich auf deren Erfolg auswirkt, gibt es nur sehr wenige wissenschaftliche Studien zur Nutzung und Auswirkung von IT in Banken. Dieser Aufsatz beschäftigt sich mit dem Management von IT bei einzelnen Sparkassen im Zeitraum Die Arbeit überprüft, ob Sparkassen mit einem besseren IT-Management wettbewerbsfähiger sind als sonst vergleichbare Banken. Ein erster Beitrag des Aufsatzes besteht darin, genau zu kennzeichnen, was ein besseres IT-Management ausmacht, und eine Maßgröße für die Qualität des IT-Managements zu entwickeln, statt sich, wie in bisherigen Studien, nur auf die relative Größe von IT-Aufwendungen innerhalb von Banken zu stützen; denn setzt man die Größe mit der Qualität gleich, lässt man mögliche Ineffizienzen bei der Nutzung von IT unberücksichtigt. Im ersten Teil des Aufsatzes wird daher, unter Verwendung gebräuchlicher ökonometrischer Methoden, ein bankspezifisches Maß entwickelt, das widerspiegelt, wie effizient Banken IT nutzen. Dieses Maß bestimmt sich durch den Abstand der einzelnen Bank bezüglich ihrer IT-Nutzung innerhalb des Datensatzes zu einer Best-Practice-Lösung. Im zweiten Teil wird die ermittelte bankspezifische Größe benutzt, um den Einfluss von IT, gemessen als IT-Effizienz, auf die Wettbewerbsfähigkeit der einzelnen Sparkassen zu bestimmen. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass es erhebliche Unterschiede in der Nutzung von IT zwischen den einzelnen Sparkassen gibt. Gemäß den Ergebnissen sind für die durchschnittliche Sparkasse Effizienzsteigerungen von ca. 30% im Bereich IT möglich. Die Arbeit zeigt weiterhin, dass die Banken, die ihre IT effizienter nutzen, in der Lage sind, diesen Vorteil in eine höhere Wettbewerbsfähigkeit umzusetzen und auch ihre Performance gemäß gebräuchlichen Erfolgsfaktoren wie z. B. Return on assets, Return on equity etc. zu erhöhen. An dieser Stelle zeigt sich, dass unter Verwendung eines Maßes, das die Effizienz bei der Nutzung von IT berücksichtigt, die Vorteile von IT wesentlich konsistenter und stärker zur Geltung kommen als in bisherigen Studien, die ausschließlich die relative Höhe von IT-Aufwendungen als Indikator für das Informationsmanagement von Banken verwendet haben. Mit diesem Ergebnis bietet der Aufsatz einen neuartigen empirischen Beleg für die signifikant positive Auswirkung von IT-Management auf den Erfolg von Banken. Der Schwerpunkt dieser Analyse liegt hierbei auf der Verwendung eines Maßes, das die effiziente Nutzung von IT durch Sparkassen ermittelt und somit etwaige Ineffizienzen bezüglich IT berücksichtigt. Vor allem im Hinblick auf die mittlerweile abgeschlossene Zusammenlegung aller Sparkassen-Rechenzentren, die diese Untersuchung nur teilweise berücksichtigen kann (der finale Zusammenschluss der Sparkassen-Informatik und der FinanzIT erfolgte am ), sind weitere Effizienzsteigerungen im Bereich IT im Sparkassenverbund zu erwarten, was die Wettbewerbsfähigkeit der Sparkassen in ihren Geschäftsgebieten weiter festigen sollte. Der Beitrag ist bisher auf mehreren nationalen wie internationalen wissenschaftlichen Tagungen vorgestellt und diskutiert worden und ist jüngst auf der Konferenz der EURO Working Group on Efficiency and Productivity Analysis als bester Tagungsbeitrag eines Doktoranden ausgezeichnet worden. Der Aufsatz soll demnächst in einer Fachzeitschrift veröffentlicht werden. Why Do Banks Provide Leasing? (Warum bieten Banken Leasing an?) Von Dilek Bülbül, Felix Noth und Marcel Tyrell Leasing hat sich seit den Siebzigerjahren als eine Alternative zu herkömmlichen Finanzierungsformen fest etabliert und der Leasingmarkt ist über die letzten Jahrzehnte stetig gewachsen. Laut dem Bundesverband deutscher Leasingunternehmen ist Leasing für bestimmte Investitionswerte mittlerweile bedeutender als der klassische Bankkredit. Es ist daher nicht verwunderlich, dass Banken einschließlich der deutschen Sparkassen sich zunehmend im Leasingmarkt engagieren und sich inzwischen zu wichtigen Marktteilnehmern für Leasingleistungen entwickelt haben. Im letzten Jahr betrug in Deutschland der Anteil am Leasing-Neugeschäft über den Vertriebsweg des Bankschalters 13 %. Auch die von Leaseurope, dem europäischen Dachverband der nationalen Leasing-Verbände, veröffentlichte Rangliste der Top-Leasingunternehmen zeigt die Bedeutung von Lea singleis - tungen für europäische Banken. So werden die Top Ten der europäischen Leasingunternehmen von Banken oder bankverbundenen Unter nehmen dominiert. Dabei haben viele Banken das Leasinggeschäft an Tochtergesellschaften oder Verbundinstitute im Leasingsektor ausgegliedert, da die Objektfinanzierung spezielles Know-how und eine ent - sprechende Infrastruktur benötigt. Trotz der Tatsache, dass Banken zunehmend Leasingleistungen anbieten, wissen wir Wissenschaft für die Praxis Mitteilungen 70 15

16 AUS DER FORSCHUNG jedoch sehr wenig über die Leasingaktivitäten der Banken und über die Rolle, die Leasing für einzelne Banken und Bankengruppen spielt. Bisher wurde die akademische Debatte zu Leasing hauptsächlich aus der Sicht der Unternehmen geführt, und sie hat sich fast ausschließlich mit der Frage beschäftigt, ob Leasing als Substitut oder Komplement zum Bankkredit von Unternehmen eingesetzt wird. Die Rolle der Banken im Leasinggeschäft blieb aber bisher in der Literatur weitestgehend unberücksichtigt. Mit dieser Studie wollen wir diese Lücke schließen und der Frage nachgehen, welche Bedeutung Leasing als Finanzprodukt für Banken hat. In den letzten Jahren ist im Bankgeschäft ein Trend zur Diversifikation von Finanzdienstleistungen zu beobachten, nicht zuletzt als Reaktion auf veränderte Kundenerwartungen. Banken sind in neue Märkte eingetreten und haben neue Finanzprodukte entwickelt, um wettbewerbsfähig zu bleiben. In der Bankenliteratur wird in diesem Rahmen diskutiert, dass Banken erfolgreich ihr traditionelles Geschäft durch Provisionsgeschäfte ersetzen bzw. erweitern konnten. Das Leasinggeschäft der Banken kann in diesem Kontext gesehen werden. Dieser Aufsatz beschäftigt sich damit, inwiefern das Leasinggeschäft eine Auswirkung auf den Erfolg von Sparkassen hat. Die Sparkassen betreiben das Leasinggeschäft über die Deutsche Leasing AG. Als Teil der Sparkassen-Finanzgruppe arbeitet die Deutsche Leasing eng mit den Sparkassen zusammen und ermöglicht es diesen, durch die Vermittlung des Leistungsangebots der Leasinggesellschaft ihr eigenes Leistungsspektrum insbesondere für ihren großen Kundenkreis der mittelständischen Unternehmen zu erweitern. Dabei profitieren die Sparkassen von der Objektkompetenz der Leasinggesellschaft. Unsere Untersuchung deckt 457 Sparkassen, beobachtet für den Zeitraum 1996 bis 2006, ab und stützt sich auf Bilanzdaten und detaillierte Angaben über die Leasingaktivitäten der einzelnen Sparkassen. Wir unterscheiden Leasinggeschäfte danach, ob sie von den Sparkassen auf eigenes Risiko oder auf Provisionsbasis durchgeführt werden. Bei Provisionsleasing liegt das Ausfallrisiko bei der Leasinggesellschaft, die Bank übernimmt hierbei lediglich die Rolle des Mittelsmannes und erhält als Gegenleistung für ihre Dienstleistung eine einmalige Vermittlungsgebühr. House of Finance Goethe-Universität Frankfur t Grüneburgplatz Frankfurt am Main Telefon +49 (0) Telefax +49 (0) GESCHÄFTSFÜHRENDER DIREKTOR: Prof. Wolfgang König GRÜNDUNGSJAHR: 2008 MITARBEITER: circa 200, davon 30 Professoren GEBÜNDELTE FINANZKOMPETENZ UNTER EINEM DACH: Das House of Finance, welches in 2008 bezogen wurde, bündelt mit ca. 200 Mitarbeitern die interdisziplinäre Forschung der Goethe-Universität Frankfurt in den Bereichen Finanzen, Geld und Währung und Recht der Unternehmen und Finan - zen unter einem Dach. Die wissenschaftliche Arbeit nährt sich aus den zu den Fachbereichen Rechts- und Wirtschaftswissenschaften gehörenden Wissen schaftlern sowie den im House of Finance beheimateten Instituten, dem Center for Financial Studies, dem Institute for Law and Finance, dem E-Finance Lab, dem Institute for Monetary and Financial Stability, der Graduate School of Finan ce, Economics, and Management und dem International Center for Insurance Regu lation. Die exzellen ten Forschungsleistungen der Wissenschaftler/innen schlagen sich in zahlreichen Veröffentlichungen in internationalen Top-Journals und einer großen Anzahl an juristischen Kommentaren und Monografi en nieder. Für Wissen schaft, Wirtschaft und Politik ist das House of Finance in Europa und darüber hinaus ein offenes Forum des Austauschs von Erkenntnissen, das zur grenz- und disziplin überschreitenden Kooperation einlädt. Wir gehen davon aus, dass Sparkassen, die auf die Nachfrage ihrer Kunden reagieren und Leasing als zusätzliche Finanzierungsform anbieten, diese effizient und ertragsstark vermarkten können, und überprüfen die Hypothese, dass im Leasinggeschäft höhere Ge winnspannen im Vergleich zum herkömmlichen Firmenkundenkreditgeschäft verwirklicht werden können. Zudem ist nicht zu vernachlässigen, dass der Abschreibungsbetrag des Leasinggutes den überwiegenden Teil der Leasingraten ausmacht und deshalb möglicherweise höhere Gewinnmargen in der Leasingrate aus Kundensicht weniger ins Gewicht fallen. Abgesehen davon können die Banken, die langjährige Bankbeziehungen zu ihren Kunden pflegen, beim Abschluss des Leasinggeschäf- 16 Wissenschaft für die Praxis Mitteilungen 70

17 AUS DER FORSCHUNG tes auf vorhandene Kundeninformationen zurückgreifen, was zu einer effizienteren Informationsnutzung beiträgt. Unsere Ergebnisse zeigen, dass Sparkassen, die in stärkerem Maße Leasinggeschäfte abwickeln, hinsichtlich ihrer Ertragsfähigkeit und Effizienz besser einzustufen sind als vergleichbare Institute mit geringerer Leasingaktivität. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass durch vermehrtes Leasinggeschäft die Sparkassen in der Lage sind, Bestands- und auch Neukunden mit den von ihnen gewünschten Bankdienstleistungen zu versorgen und so eine stärkere Kundenbindung herzustellen. Mit diesen Ergebnissen bietet dieser Aufsatz einen neuartigen empirischen Beleg dafür, dass Leasing als Finanzprodukt für Banken eine wichtige und positive Rolle spielt. Für die Banken ist Leasing ein Alternativprodukt zum Bankkredit. Inwieweit die Banken an einer zusätzlichen Ausweitung des Leasinggeschäftes interessiert sind, ist daher davon abhängig, wie sie ihre Position im Kreditgeschäft für die Zukunft definieren. Auch dieser Aufsatz wurde bisher auf mehreren internationalen Fachkonferenzen vorgestellt und diskutiert und wird im Oktober 2010 auf der renommierten Konferenz Financial Management in New York einem breiten Publikum internationaler Forscher und interessierter Finanzexperten aus der Praxis präsentiert. Der Aufsatz soll demnächst in einer Fachzeitschrift veröffentlicht werden. Prof. Dr. Dr. h.c. Reinhard H. Schmidt, Felix Noth und MSc Dilek Bülbül Newsticker Das Center for Financial Studies (CFS), Frankfurt/M., betreibt unabhängige und international ausgerichtete Forschung über Finanzmärkte, Finanzintermediäre und monetäre Ökonomie, fördert den Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis, bietet hochgradige Qualifizierung und Weiterbildung. Über die vom CFS regelmäßig veranstalteten internationalen Konferenzen und Kolloquien, wissenschaftlichen Foren, Fachvorträge und Seminare informiert die Homepage Der Arbeitskreis für kritische Unternehmens- und Industriegeschichte e.v. (AKKU) veranstaltet am 12./13. November 2010 im Stadtund Industriemuseum Rüsselsheim seine Jahrestagung 2010 zu dem Thema Unternehmensgeschichte im öffentlichen Raum Medien, Orte, Akteure. Nähere Informationen unter Der Roundtable 2010 Wertewandel und Wertepraxis im Finanzsektor des Vereins für Umweltmanagement in Banken, Sparkassen und Versicherungen e. V. (VfU) findet am 15./16. November 2010 in Ermatingen/ Bodensee in der Schweiz statt. Die 34. Öffentliche Vortragsveranstaltung der Gesellschaft für Unternehmensgeschichte e. V. (GUG) am 16. März 2011 befasst sich mit der Euro päisierung der Mitbestimmung. Der Tagungsort wird noch bekanntgegeben. Das Center for Financial Research der Universität zu Köln (CFR) veranstaltet am 8. April 2011 in Köln das 10. Kölner Finanzmarktkolloquium mit dem Schwerpunktthema Asset Management. Nähere Informationen unter Das Institut für bankhistorische Forschung (IBF) lädt am 25. Mai 2011 zu seinem 33. Symposium ein. Die Tagung bei der UniCredit AG Deutschland in München beschäftigt sich mit dem Thema Eigenkapital bei Banken. Wissenschaft für die Praxis Mitteilungen 70 17

18 FORSCHUNGSZENTRUM FÜR SPARKASSENENTWICKLUNG E.V. 3. Magdeburger Finanzmarktdialog Anregungen für die künftige Personalpolitik Symposium zur Personalarbeit bei demografischem Wandel Bereits zum dritten Mal trafen sich am 3. Juni 2010 Wissenschaftler, Praktiker und Politiker zum Magdeburger Finanzmarktdialog in der Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts. Die vom Forschungszentrum für Sparkassenentwicklung e. V. (FZSE) ausgerichtete Ver an - staltung stand unter dem Generalthema Personalarbeit im Finanzsektor die demografische Herausforderung. Nach der Begrüßung der Symposiumsteilnehmer und einer kurzen thematischen Einführung durch den Geschäftsführenden Direktor des FZSE, Prof. Dr. Horst Gischer, referierte Prof. Dr. Thomas Spengler, ebenfalls Mitglied im Direktorium des FZSE und Inhaber des Lehrstuhls für Unternehmensführung und Organisation an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, zum Problem der Szenarioorientierten Personalstrukturanalyse. Der Referent stellte den nachgerade untrennbaren, aber häufig in der Praxis vernachlässigten, Zusammenhang zwischen Personalbedarf, Personalausstattung und Personaleinsatz in den Mittelpunkt seiner Ausführungen. Vor dem Hintergrund der bereits stattfindenden demografischen Veränderungen stellen sich die zu lösenden Probleme nicht nur in der quanti tativen, sondern insbesondere in ihrer qualitativen Dimension dar: Personalbedarf und Per sonalausstattung sind daher unter verschiedenen strukturellen Aspekten (z. B. Qualifikation, zeitliche Verfügbarkeit etc.) zu koordinieren. Spengler präsentierte nicht nur einen umfassenden und ursachenorientierten Problemaufriss, sondern auch geeignete Lösungsstrategien. Vor allem bei der Verwendung von Simulationsverfahren, z. B. der Markoff-Ketten- Technik, können unternehmensindividuell kritische Zustände ermittelt und vorausschauend (weitgehend) vermieden werden. Den nötigen Weg in eine neue Personalarbeit wies auf dem bereiteten Fundament aufbauend Prof. Dr. Christian Scholz (Universität des Saarlandes in Saarbrücken) in seinem Vortrag Die Sparkassen zwischen Darwiportunis- Die Komplexität dieser Aufgabe illustrierte der Referent zunächst an der Geschäftsfeld- und Organisationsstruktur seines Hauses. Personalarbeit in einer großen (Landes-)Bank, so Loof, orientiere sich vor allem an der Aufrechterhaltung von Anpassungsflexibilität, möglichst in allen Dimensionen. Die NORD/LB suche daher nicht nur nach speziellen Qualifikationen für konkrete Aufgaben bzw. Stellenprofile, sondern vielmehr nach Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die an unterschiedlichen Arbeitsplätzen sinnvoll und produktiv einsetzbar sind. Der demografische Wandel und dessen Auswirkungen auf die Altersstruktur der Gesamtbelegschaft machen die strategisch ausgerichtete Akquirierung von neuen Arbeitskräften nur noch dringlicher. Das Abschlussreferat des Symposiums hielt der Geschäftsführende Präsident des Ostdeutschen Sparkassenverbandes (OSV), Claus Friedrich Holtmann. Sparkassen-Personalpolitik an gesichts der Herausforderungen des demografischen Wandels, so sein Thema, bemus und Humankapital. Der Referent skizzierte sehr plastisch die Gemengelage in modernen Unternehmen: Vielfalt der Qualifikationen und Kompetenzen einerseits, notwendige Anpassungsfähigkeit bzw. Einsatzflexibilität andererseits. Die geeignete Ab - grenzung und Ermittlung des rechnerischen Wertes des in einer Unternehmung vorhandenen Humankapitals ( Saarbrücker Formel ) bildet nach Ansicht von Scholz die operative Basis der Steuerung im Personalmanagement. Er empfiehlt (auch) Fi nanzunternehmen nachdrücklich, Humankapital nicht als eher vage messbare Variable zu betrachten, sondern die Wertermittlung und -steigerung analog zur Vorgehensweise im internen Rechnungswesen oder der betrieb lichen Investitionsrechnung vorzunehmen. Die Sicht der Bankpraxis vermittelte anschließend Uwe Loof, Personalleiter der Norddeutschen Landesbank Girozentrale (NORD/ LB). Er berichtete über Ansatzpunkte nachhaltiger Personalplanung in einer Landesbank. V.l.n.r.: Prof. Dr. Christian Scholz (Universität des Saarlandes), Claus Friedrich Holtmann (OSV), Prof. Dr. Horst Gischer (FZSE, verdeckt), Prof. Dr. Peter Reichling (FZSE), Prof. Dr. Ulrich Burgard (FZSE), Prof. Dr. Thomas Spengler (FZSE), Uwe Loof (Nord/LB) 18 Wissenschaft für die Praxis Mitteilungen 70

19 FORSCHUNGSZENTRUM FÜR SPARKASSENENTWICKLUNG E.V. trifft nicht nur das einzelne Institut, sondern selbstverständlich auch die infrastrukturell unterschiedlich aufgestellten Regionen bzw. Sparkassenverbände. Besonderes Augenmerk widmete Holtmann der wachsenden Bedeutung der betrieblichen Aus- und Weiterbildung. Es sei das Gebot der Stunde, jungen Menschen das Berufsbild eines Sparkassenmitarbeiters in seiner gesamten Breite und Attraktivität zu vermitteln. Dies gelte nicht nur für Schulabgänger, an denen sich die Nachfrage nach Auszubildenden orientiert, sondern auch für Studienanfänger, denen während des Studiums die spätere Beschäftigung in einer Sparkasse bspw. über Praktika oder Kooperationen mit den regionalen Hochschulen nähergebracht werden sollte. Die im Anschluss an die Vorträge stattfindende Podiumsdiskussion mit den Referenten, erweitert um Dr. Arno Brandt (NORD/LB) und Dr. Pavel Uttitz (Deutsche Sparkassenakademie), bot den zahlreichen Zuhörern die Möglichkeit, einzelne Schwerpunkte noch einmal zu vertiefen. In seinem Resümee blickte Prof. Dr. Horst Gischer auf eine interessante und höchst informative Veranstaltung zurück und gab zudem seiner Hoffnung Ausdruck, dass der 3. Magdeburger Finanzmarktdialog nützliche Anregungen für die künftige Personalpolitik in Finanzinstituten vermitteln konnte. FZSE-Workshop 24./25. Juni 2010 in Potsdam Coping with the Financial Crisis Ursachen der Finanzkrise und Ansatzpunkte zur Vermeidung künftiger Krisen Auf Einladung und Initiative des Forschungszentrums für Sparkassenentwicklung e.v. (FZSE) an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg trafen sich am 24. und 25. Juni 2010 im Kongresshotel Potsdam Wissenschaftler, Praktiker und Verbändevertreter, um unter dem Titel Coping with the Financial Crisis eine Zwischenbilanz der internationalen Finanzmarktkrise zu ziehen. Das Initiativreferat hielt nach Begrüßung durch Prof. Dr. Horst Gischer, Geschäftsführender Direktor des FZSE, Prof. Dr. Peter Reichling, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und FZSE, zum Thema Regulation of Credit Derivatives Markets Lessons from Future Markets. Zunächst behandelte Reichling die makro ökonomischen und realwirtschaftlichen Auswirkungen der Finanzmarktkrise. So zeigten sich im Verlauf der Krise deutlich erhöhte Ri sikoprämien auf dem Interbankenmarkt. Der drastische Preisverfall von Mortgage-Backed Securities (MBS) aufgrund gestiegener Ausfallraten auf dem US-amerikanischen Immobilienmarkt kann insofern als Ausgangspunkt der Finanzmarktkrise gesehen werden. Die Preisentwicklung am MBS-Markt spiegeln zugehörige Indizes wider, deren Einbruch jedoch kaum durch die tatsächlich realisierten Ausfallraten gerechtfertigt werden kann. Reichling führte dies auf mangelnde Liquidität des entsprechenden Marktes zurück. Regulierungsaktivitäten sollten sich daher, so Reichling, weniger auf Einschränkungen bei den Kontrakten, sondern vielmehr auf die Aufrechterhaltung eines funktionsfähigen Sekundärmarktes beziehen. Als Designated Sponsor könnte auf einem solchen semi-öffentlichen Markt der Originator der jeweiligen Emission verpflichtet werden. Ähnlich wie Reichling befürwortet auch Prof. Dr. Michael Hanke eine marktorientierte Regulierung anstelle instituts- oder kontraktspezifischer Eingriffe. Der an der Universität Innsbruck lehrende Ökonom sprach über den Vertrauensverlust im Interbankenmarkt und offerierte mit der Clearingbank AG eine österreichische Lösung. Galten Interbankgeschäfte noch bis zum Sommer 2007 als risikolos und wurden in der Regel unbesichert durchgeführt, führte ein immenser Vertrauensverlust im Bankensektor in der Folge und spätestens nach dem Kollaps der Investmentbank Lehman Brothers zum Erliegen dieser Geschäfte. Um das Misstrauen als Quelle vieler Liquiditätsengpässe zu umgehen, empfahl Hanke die Schaffung einer zentralen Clearing- Wissenschaft für die Praxis Mitteilungen 70 19

20 FORSCHUNGSZENTRUM FÜR SPARKASSENENTWICKLUNG E.V. bank als vertrauensbildende Refinanzierungsstation. Im österreichischen Exempel sind alle nationalen Banken deren Eigentümer und beteiligen sich am Eigenkapital. Zudem besteht ein Haftungsrahmen in Höhe von 4 Mrd. durch den Staat. Die Kosten für die Zentralinstanz werden durch eine Haftungsprämie von 50 Basispunkten zuzüglich 5 Basispunkten als Vergütung für die Clearingbank durch die ausleihenden Institute gedeckt. Die gleichzeitig durchgeführten Liquiditätsmaßnahmen der Europäischen Zentralbank wertet Hanke als Konkurrenz zur österreichischen Lösung. Im Abschlussbeitrag des ersten Tages wagte Prof. Dr. Alexander Karmann von der Technischen Universität Dresden den Übergang vom Ausfallrisiko der österreichischen Institute hin zum Konkursrisiko des griechischen Staates. In einem dynamischen Modell präsentierte der Redner exemplarisch die Ausfallwahrscheinlichkeit einer staatlichen Anleihe. Den Ausgangspunkt bildete dabei das Optionspreismodell von Merton (1974), für die Berück - sichtigung mehrerer Zahlungszeitpunkte müsse auf den Compound-Option-Ansatz von Geske (1979) übergegangen werden. Die Krisenwahrscheinlichkeit ergebe sich aus dem Vergleich von Zahlungskapazität und Schuldenlast eines Landes, die simultan aus beobachtbaren Marktdaten geschätzt werden können. Die Kalkulation lieferte beachtliche Ergebnisse. Während die Ausfallwahrscheinlichkeit in der kurzen Frist erwartungsgemäß sehr hoch ausgewiesen wurde, sei die Bedienung langfristiger Zahlungen nur moderat gefährdet, was nachfolgend den Gedankenaustausch über die Art der Stützungszahlungen an Griechenland anregte. Den zweiten Tag des Workshops eröffnete Nicolas Véron vom Brüsseler Wirtschaftsforschungsinstitut Bruegel. Die Implementierung einheitlicher internationaler Regulierungsstandards blicke auf eine noch sehr junge Geschichte zurück. Dabei mahnte Véron an, dass die globale Regulierung zu selten ökonomischen Erfordernissen folgte und zu oft politischen bzw. diplomatischen Zwängen unterlag. Der Aufstieg vieler Schwellenländer verstärke die Heterogenität der Finanzmärkte. Durch die engere Vernetzung der internationalen Kapitalmärkte seien überdies vermehrt Arbitrage und Ansteckungseffekte zu erwarten. Die Politisierung der Regulierungsentscheidungen habe sich in der Krise nicht nur weiter verschärft, anstelle einer globalen De-Regulierungsbewegung seien nationale Re-Regulie- DIREKTORIUM Professor Dr. Horst Gischer, Geschäftsführender Direktor Professor Dr. Thomas Spengler, stv. Geschäftsführender Direktor Professor Dr. Ulrich Burgard Professor Dr. Peter Reichling Anschrift: Professor Dr. Horst Gischer Professur Volkswirtschaftslehre, insbesondere Geld und Kredit Fakultät für Wirtschaftswissenschaft Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg Postfach 4120, Magdeburg Universitätsplatz 2, Magdeburg Tel.: / Fax: / URL: AKTIVITÄTSSPEKTRUM Vor dem Hintergrund einer konsequent an realen Erfordernissen ausgerichteten Wirtschaftswissenschaft soll das Forschungszentrum für Sparkassenentwicklung (FZSE) die Positionierung und Entwicklung der Sparkassen-Finanzgruppe innerhalb der deutschen und europäischen Finanzmärkte bzw. einzelner Sparkassen in ihrem jeweiligen regionalen Wettbewerbsumfeld (wissenschaftlich) begleiten. Dies kann in unterschiedlicher Art und Weise erfolgen, z. B. durch die Vergabe von Diplom- und Projektarbeiten in enger Abstimmung mit einzelnen Sparkassen oder Sparkassenverbänden, die Vergabe von Dissertationsprojekten mit sparkassenspezifi schen Fragestellungen, gegenseitige Unterstützung bei Qualifi zierungsmaßnahmen, regelmäßige Publikation von Fachaufsätzen in den Veröffentlichungsorganen der Sparkassen-Finanzgruppe und in anderen wissenschaftlichen Zeitschriften und die Herstellung und die Diskussion internationaler Bezüge im Zusammenhang mit Fragen der Organisation nationaler Banken- und Finanzmärkte, fundierte wissenschaftliche Beratung aller Organe des Sparkassensektors bei strategischen, wettbewerbspolitischen oder personalstrukturellen Entscheidungen, die Erarbeitung von wissenschaftlichen Gutachten für ökonomische und juristische Fragestellungen. 20 Wissenschaft für die Praxis Mitteilungen 70

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