PUPPENTHEATER. IN DIESER AUSgABE: ZEITScHRIFT DER STIFTUNg OSTEUROPAMISSION NR. 8, AUgUST 2013, 44. JAHRgANg

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1 IN DIESER AUSgABE: RUMäNIEN: BERIcHT AUS VISEU DE SUS / REPORT SIMONE HAAg SLOWAKEI: AMARO DEL AUF TOURNEE OSTEN AKTUELL: NOTHILFE PUPPENTHEATER..sind der grosse Renner bei den Kindern in Serbien, Rumänien, Ungarn und der Ukraine. Auch die Erwachsenen schauen oder hören gerne zu bei unseren Theaterprogrammen oder einem Open Air- Konzert der Amaro Del Band, welche kürzlich auf Tournee in der Slowakei war (s. Bericht Seite 5). Solche Veranstaltungen während der Sommerzeit dienen jedoch nicht nur der reinen Unterhaltung, sondern wollen eine Botschaft vermitteln, dazu anregen, über Sinn und Ziel unseres Lebens tiefer nachzudenken. Dabei ergeben sich oft wertvolle Gespräche und gute Kontakte mit der Bevölkerung. ZEITScHRIFT DER STIFTUNg OSTEUROPAMISSION NR. 8, AUgUST 2013, 44. JAHRgANg

2 IMPRESSUM Stiftung Osteuropa Mission Schweiz Postfach 43, 8624 Grüt ZH Missionsleitung: Eelco de Boer Tel: 044 / , Fax: 044 / PC Zürich Sammelstellen für Kleider und Hilfsgüter: * Fam. G. Schmid, Tel: 044 / Mönchaltorf * Fam. K u. N. Albisser, 8049 Zürich Tel: 044/ , Natel 079/ HOMEPAGE IM INTERNET LIEBE MISSIONSFREUNDE Ein Lied Davids: Siehe, wie fein und lieblich ist's, wenn Brüder einträchtig beieinander wohnen! Wie der köstliche Balsam, der vom Haupt Aarons hinabfliesst in seinen Bart bis zum Saum seines Kleides. Wie der Tau, der von Hermon herabfällt auf die Berge Zions. Denn dort schenkt der Herr Segen und Leben für immer und ewig. Psalm 133 Versöhnung und Heilung der Vergangenheit Redaktion: Elsbeth de Boer Osteuropa Mission Eggingen e.v. Region Süddeutschland Leitung: Daniela Gäng, Grünwiesen 2, Eggingen, Tel.: , Bankverbindung: Konto-Nr: bei Sparkasse-Bonndorf-Stühlingen, Swift-Bic: DE BLZ , Sammelstelle für Kleider und Hilfsgüter mit Voranmeldung bei Daniela & Theo Gäng (siehe oben). Partnerorganisationen: Hilfswerk f. Rumänien, H. Hofmann Schweiz Osteuropa Mission Eggingen e.v. Deutschland Osteuropa Mission Österreich Osteuropa Misjonen Norwegen Kelet-Európa Misszió Ungarn Est Europa Cluj Rumänien Casa Speranta, Viseu de Sus Rumänien Fundatia Umanitara, Ruscova Rumänien Fundatia Casa Speranta, Arad Rumänien Wostotschno-Ewropeickaja Missija Ukraine Istocno Evropska Misija Serbien Eastern European Mission Kosova Eastern European Mission Georgien Deti nadeje / OEM, Tschechische Rep. Die Osteuropa Mission ist ein unabhängiges christliches Hilfswerk, das in Osteuropa materielle und soziale Hilfe leistet. Unsere Zeitschrift erscheint monatlich. Im jährlichen Mitgliederbeitrag von CHF 10,-- sind die Kosten für die Zeitschrift enthalten. Der Nachdruck der hier veröffentlichten Texte ist nur mit Quellenangabe gestattet, wir bitten um Zusendung von zwei Belegsexemplaren. Die Einnahmen und Ausgaben werden jährlich von der BDO Visura in Basel überprüft. Die Prüfungsberichte können auf Anfrage eingesehen werden. Wir bitten Sie, beiliegendenden Einzahlungsschein nicht als Aufforderung zu betrachten. Er soll jene, die unsere Arbeit unterstützen wollen, entlasten. Kürzlich habe ich an einer christlichen Konferenz einen Freund wieder getroffen, den ich schon mehrere Jahre nicht mehr gesehen hatte. Wegen unterschiedlichen Ansichten in der Gemeinde hatten wir uns damals im Streit getrennt. Zurück blieben Bitterkeit, Wut und Unverständnis. Ein Jahr später zeigte mir Gott, dass ich auf ihn zugehen und ihn um Vergebung bitten sollte. In mir war ein Kampf entbrannt. Wenn ich den ersten Schritt tue, dann sieht es so aus, als ob er im Recht gewesen wäre und ich im Unrecht. Er sollte sich eigentlich zuerst bei mir entschuldigen, denn er hatte mich sehr verletzt. Schliesslich überwand ich meinen Stolz und bat ihn um Vergebung. Nun standen wir uns an dieser Konferenz unerwartet gegenüber. Anstatt der Bitterkeit, die früher da war, empfand ich Liebe und riesige Freude. Die harten Worte waren vergeben, die Wunden geheilt und vergessen. So genossen wir eine wunderbare Zeit zusammen. Ich realisierte, dass dies ein Wunder Gottes ist, welches die Welt so nicht kennt. Jesus versöhnte uns mit Gott indem er bereit war, seine Krone abzulegen und in Demut am Kreuz zu sterben. So sollen auch wir unsere Krone, unseren Stolz ablegen. Wie schnell passiert es, dass wir uns mit unserer Rechthaberei oder Besserwisserei über Menschen hinwegsetzen und dadurch Schaden anrichten. Einzelne Menschen, ganze Familien und Völker haben durch Streit und Krieg scheinbar unüberwindbare Gräben gezogen, die sie voneinander trennen. Die Menschheit leidet an zerrütteten Beziehungen und deren Folgen. Es braucht jemand, der einen ersten Schritt unternimmt. Jesus fordert uns auf, einander zu vergeben - ja noch mehr - einander zu lieben. Es ist einfach, diejenigen zu lieben, die sympathisch und nett sind. Doch jene zu lieben, die uns verletzt und abgelehnt haben, da braucht es schon mehr. Hier zeigt sich echte Liebe - eine Liebe, die denjenigen, der sie verschenkt, etwas kostet - und derjenige, der sie empfängt, nicht verdient hat. Einheit bedeutet nicht oberflächliche Toleranz, sondern echte Annahme und Versöhnung. Nur wer bereit ist, in Demut seine Hand zur Versöhnung zu reichen, wird deren Früchte auch geniessen können. Wie im Psalm 133 beschrieben, hat Gott dort seinen Segen verheissen - Leben in Ewigkeit! Lasst uns nicht nur Versöhnung predigen, sondern Versöhnung leben. Christian Jungo Volontär OEM CH

3 RUMäNIEN: BERIcHT AUS VISEU DE SUS Aus dem Rundbrief von Heidi und Walter Burgener BEFIEHL DEM HERRN DEINE WEGE UND HOFFE AUF IHN, ER WIRD S WOHL MACHEN. Ps. 37, 6 Mit diesem Bibelvers möchten wir Euch ganz herzlich grüssen. Seit unserem letzten Rundbrief gibt es wieder einiges zu berichten. Im letzten Februar kehrte Simone Haag nach zehn Monaten Einsatz im Kinderheim wieder in die Schweiz zurück, was bei den Kindern und auch bei der Heimleiterin eine Lücke hinterliess. Wir haben dieses Anliegen im Gebet vor Gott gebracht und sind dankbar, dass ER uns eine Lösung geschenkt hat. Nach reiflicher Überlegung hat sich Simone entschieden, für ein weiteres Jahr einen Volontäreinsatz im Kinderheim zu leisten, wo sie seit Mitte April wieder tätig ist. Da die meisten der Kinder schon in der Pubertät und einige der Jungs manchmal etwas rebellisch sind, hat sie nicht gerade eine leichte Aufgabe. Deshalb waren wir froh, als Ende April Frau Liselotte Pfister für einen zweiwöchigen Schnuppereinsatz ins Kinder - heim kam, um eventuell im Herbst nochmals für einen längeren Einsatz zu kommen. die Staplerprüfung ermöglichen. Gabriela entwickelt sich weiterhin recht gut und besucht das Berufslyzeum für Tourismus mit Ausbildung zur Köchin. Andreea steht vor der Entscheidung, in welche Richtung sie im Herbst das Lyzeum besuchen möchte. Sport steht noch an erster Stelle, was jedoch keine besonders guten Berufschancen bietet, eine Alternative wäre in Richtung Übersetzerin. Madalina interessiert sich für den Friseurberuf. Die jüngeren Kinder haben noch Zeit für die Berufswahl. Wenn sich Vasile, Florin, Sünzian und Cornel in der Schule noch etwas mehr Mühe geben, werden sie es auch in ein Berufslyzeum schaffen. Für Florina und Bianca,welche die Sonderschule besuchen, aber auch für Viorel und Radu wird es nicht ganz einfach sein, das Passende zu finden. Zurzeit ist Vasile unser grösstes Sorgenkind, da er sich schwer an Regeln halten kann und sein schwieriges Verhalten einige Probleme verursacht. Ende April befand ich mich (Walter) wieder für eine Woche in Viseu de Sus, da noch einige Anpassungen in den Statuten notwendig waren. Dabei wurde ich einmal mehr mit der rumänischen Bürokratie konfrontiert. Nach einigem hin und her und etlichen Verzögerungen wegen den notariellen Beglaubigungen konnte die Stiftungsratssitzung endlich stattfinden und die offiziellen Papiere bei den Behörden eingereicht werden. Während meines Aufenthalts hatte ich guten Gesprächsaustausch mit der Heimleiterin und dem Personal, die um die Weiterentwicklung der Kinder wirklich sehr bemüht sind. Wir sprachen auch über die Gestaltung der langen Sommerferien, da die Kinder dieses Jahr nicht in die Schweiz kommen werden. Es sind zwei Ferienlager von je zwei Wochen geplant, die Kosten sind noch in Abklärung. Für Spenden sind wir weiterhin sehr dankbar. Diese kann auch in Form einer Kinderpatenschaft (CHF 40.- p. Mt.) oder einfach für das Heimprojekt sein, das Sekretariat der OEM CH in Grüt gibt gerne Auskunft. Zum Schluss möchten wir allen Unterstützern herzlich danken, sei es finanziell oder auch im Gebet, und wünschen Euch allen Gottes Segen. Walter und Heidi Burgener Stelian, der im August 18 Jahre alt wird, hat Anfang Jahr zu unserem Bedauern die Schule abgebrochen. Doch dank dem Engagement der Heimmutter konnte für ihn eine Arbeitsstelle gefunden werden, wo er sich nach zwei Wochen schon recht gut entwikkelt. Dank dem sozial denkenden Chef hat Stelian jetzt trotz fehlendem Schulabschluss eine Zukunftsperspektive. Wenn er sich an die Regeln hält, will ihm sein Arbeitgeber die Ausbildung zum Gerätemechaniker und auch Kinder vor der Museumslok Sitzung mit Notar (rechts) Ausflug mit der Bahn Beim Picknick

4 REPORT AUS DEM KINDERHEIM casa SPERANTA Simone Haag, junge Sozialpädagogin aus der Schweiz, berichtet aus Viseu de Sus: Die Reise Am 16. April fuhr ich mit Thomas Leemann mit vollbepacktem Auto in Richtung Rumänien los. Thomas fährt seit Jahren nach Viseu de Sus, wo er regelmässig, oft über Monate im Kinderheim Casa Speranta mitgearbeitet hat. In Feldkirch fuhren wir mit dem Simone Haag Nacht- Autozug bis nach Wien. Am Morgen ging es mit dem PW weiter durch Ungarn über die Grenze nach Rumänien und dann noch gut 3 Stunden auf löchrigen Strassen bis nach Viseu de Sus. Meistens sass Thomas am Steuer ausser auf der ungarischen Autobahn, wo ich ihn für ca. 2 Stunden ablöste. Die Reise verlief ohne Zwischenfälle und mit nur wenigen Pausen erreichten wir am Abend gegen Uhr das Kinderheim, wo wir von den Kindern und der Heimleitung freudig begrüsst wurden. Auch wir freuten uns über das Wiedersehen und verbrachten zusammen einen schönen und gemütlichen Abend. Zeit mit den Kindern Die Kinder hatten sich sofort wieder an mich gewöhnt, sodass ich die gemeinsamen Morgen- und Abendrituale, die sich bei meinem ersten Einsatz vor meiner 2 ½- monatigen Abwesenheit eingespielt hatten, gleich wieder aufnehmen konnte. Das freute mich, denn die Zeit vor dem Schlafengehen ist auch immer ein guter Zeitpunkt, um mit jedem einzelnen Kind Kontakt zu haben, zu Aufgabenbesprechung Besonderes Diese Woche war etwas speziell, weil gleich mehrere Schweizer im Kinderheim waren. Am Mittwochabend waren Thomas und ich angekommen. Am Sonntagnachmittag traf Walter Burgener ein, den die Kinder Grossvater nennen (er hat mit seiner Frau Heidi das Heim gegründet und die Kinder die ersten Jahre aufgezogen). Auf ihn hatten sich die Kinder am meisten gefreut, denn sie hatten Grossvater lang nicht mehr gesehen. Am Dienstag kam dann noch Lieselotte Pfister aus der Schweiz angereist, um für ca. 2 Wochen im Kinderheim mitzuhelfen. Obwohl sie den Kindern noch nicht bekannt war, fand sie schnell den Draht zu ihnen und machte mit einer Gruppe den ersten kleinen Ausflug. All diese Personen brachten viel Abwechslung ins Heim, was für die Heimleiterin Monica und für mich auch eine Entlastung war. Ich hoffe auf eine gute Zusammenarbeit aller Beteiligten im Heim und dass ich meine in der Schweiz zusammengestellten Pläne gut einbringen und umsetzen kann. plaudern und gute Beziehungen zu pflegen. Seit meiner Abwesen - heit hatte sich nicht viel verändert. Wir nutzten das schöne Wetter zum gemeinsamen Fussballspiel, bemühten uns mit lernen und erledigen der Hausaufgaben, manchmal gab es auch kleinere oder grössere Streitereien. Ansonsten erlebte ich eine sehr gute erste Woche in der Casa Speranta. Rast bei einer Wanderung Hausmutter Monica mit Andrea und Sanzian Bianca und Thomas Florina mit Liselotte Pfister

5 AMARO DEL AUF TOURNEE IN DER SLOWAKEI Amaro Del Amaro Del, eine Band von fünf begabten Musikern aus der Ukraine, verkündigt mit ihren Auftritten, Konzerten und CDs das Evangelium. Sie gehören zur Volksgruppe der Roma und leben in der Zigeunersiedlung in Mukatschewo. Nachdem sie vor mehreren Jahren durch unsere Mitarbeiter zum ersten Mal die Botschaft des Evangeliums hörten, gaben sie ihr wildes Leben auf und entschieden sich für Jesus Christus. Seither treten sie überall in Osteuropa auf und erreichen mit ihrer Musik, ihren eigenen Songs und ihrem starken Zeugnis die Herzen der Menschen. In diesem Frühjahr tourte Amaro Del durch die Slowakei. Die regionale reformierte Kirche hatte 8 Konzerte in Kulturzentren, in Gemeinden oder in Freiluftveranstaltungen organisiert. Auftritt vor Wohncontainer Ruslan, Sänger und Gitarrist der Band, berichtet, dass jedes Konzert trotz manchen Schwierigkeiten ein grosser Erfolg war. In einer Stadt hatten sie für ein Open-Air- Konzert alles aufgebaut und nach der Begrüssung mit dem ersten Lied begonnen, als plötzlich der Strom ausfiel. Das war kein technisches Problem, sondern die Tat eines Mannes, der in der Stadt etwas zu sagen hatte. Er beschuldigte die Band lautstark, ohne behördliche Genehmigung zu spielen. Die von einigen Leuten herbeigerufene Polizei unterstützte die Musiker, da der Bürgermeister die Genehmigung erteilt hatte. Dennoch verliessen Amaro Del und die Organisatoren den Platz freiwillig, um weitere Auseinandersetzungen zu vermeiden. Sie luden alle Anwesenden in den Hof eines Hauses ein und gaben dort ohne technische Ausstattung ihr Konzert. Die Mehrheit der versammelten Menge folgte ihnen und blieb bis zum Schluss. Die Gegenwart Gottes war deutlich spürbar. Einige Menschen baten unter Tränen um Gebet. Ein junger Roma hatte einen Lehnstuhl mitgebracht, sich bequem hingesetzt und mit einer grossen Menge Wein auf den Beginn der vermeintlichen Party gewartet. Er erlebte eine radikale Veränderung, verstand, worum es ging, vergass seinen Wein und interessierte sich nur noch dafür, wie er sein Leben auf Gott ausrichten kann. An einem anderen Ort besuchte Amaro Del ein Zigeuner-Barackenlager, wo ca. 600 Personen in einer Container-Siedlung wie in einem Ghetto leben. Der Ruf dieses Fleckens ist sehr schlecht. Das Leben ist hart, Prostitution, Alkohol und Drogen beherrschen die Szene. Als die Leute hörten, dass Amaro Del sie besuchen würde, versuchten sie Ordnung zu schaffen und aufzuräumen, zogen saubere Kleidung an und warteten gespannt auf das grosse Ereignis. Einige versammelten sich rund um die Band, andere schauten vom oberen Stockwerk der Wohncontainer zu. Das Interesse war groß, manchen blieb beim Zuhören der Mund offen stehen. Zum Schluss kamen viele nach vorne zu den Bandmitgliedern, damit sie mit ihnen beteten. Die Tournee hatte einen positiven Nebeneffekt. Ungarische Christen, die bei der Organisation geholfen hatten, änderten ihre Meinung, was die Mission unter Zigeunern betrifft. Da sie miterlebten, wie Gott unter ihnen wirkte, kamen sie zur Überzeugung, dass auch Zigeuner sich ändern und ein neues Leben beginnen können. Es scheint, dass sich sowohl das Denken der Christen als auch der Nichtchristen in dieser Hinsicht ändern muss. Zuhörer

6 O STEN A KTUELL NOTHILFE NOTHILFE UKRAINE: Finanzielle Unterstützung für OP von Zwillingsmädchen Unser CH- Mitarbeiter Leonard Hanykovic schreibt: Die Zwillinge Marina und Valentina Bezek sind beide von Geburt an gelähmt. Marina kann nicht gehen und ist blind. Valentina ist sehbehindert und kann nur hinkend gehen. Am 16. Marina & Valentina Bezek Mai dieses Jahres haben sich die beiden Mädchen einer Operation unterzogen. Diese verlief nach der Methode Ulzibat. Das bedeutet, dass an den kranken Muskeln der Beine ganz feine Mikroschnitte gemacht werden, wobei die Haut nicht genäht werden muss. Laut den Ärzten ist dies notwendig, damit die Beine sich nicht verformen und Heilung der Lähmung in der Entwicklung ermöglicht wird. Nun müssen die Mädchen noch 3 Wochen liegen oder sitzen, bevor man mit der Reha beginnen kann. Die Ärzte sind zuversichtlich, dass auch Marina wird gehen können. Ihre Mutter Katarina möchte die Mission herzlich bitten, ihr finanziell zu helfen. Die OP kostete pro Mädchen CHF , also CHF 2000,--/ Euro Die Mutter hatte sich CHF von Bekannten geliehen, den Rest legte die Familie zusammen. So bleibt die Schuld von CHF /Euro Nach der Bettruhe müssen die Mädchen zur Reha in die Südukraine fahren, die Familie ist also in finanzieller Not. Der Vater arbeitet beim Holzabbau in Russland und hat seit 3 Monaten keinen Lohn mehr erhalten, was auch später kaum der Fall sein wird. So ist es nun mal in Russland, ukrainische Arbeiter werden als Arbeitssklaven ausgebeutet. Zur OP. musste die Familie 370km weit nach Lutsk reisen, wo die Patienten von russischen Ärzten empfangen und behandelt wurden. Es wäre schön, wenn mindestens der geschuldete Betrag von CHF / Euro für die Familie zusammenkommen würde, ca. CHF / Euro werden noch zusätzlich für die Reha benötigt. Wenn Sie mit einem finanziellen Beitrag helfen möchten, vermerken Sie OP Bezek, vielen Dank. VOIVODINA: WORT UND TAT (RÖMER 15:18) Unser serbischer Mitarbeiter Tibor Nagy schreibt: Eure Unterstützung ist eine enorme Hilfe für so manche Bedürftige. Viele erhielten Heizungsmaterial (im Winter und zum Kochen), Lebensmittelpakete, Kleidung, Medizin und Geld für den Schulbus der Kinder oder um Rechnungen für das Gas oder die Miete zu bezahlen. Nun möchte ich Euch erzählen, was sich vor einigen Wochen ereignet hat. Ich befand mich im Missionsbüro in Szabatka, als eine junge Mutter hereinkam und mich zaghaft ansprach. Sie hatte gehört, dass wir Menschen helfen, die in Not sind. Sie erzählte, dass ihr zweijähriger Sohn eine schwere Hautkrankheit hat und eine spezielle Salbe dafür benötigt. Sie zeigte mir verschiedene Dokumente mit dem medizinischen Befund dieser Krankheit. Sie erzählte weiter, dass sie noch eine ältere Tochter hat, ihr Mann normal zur Arbeit geht und es ihnen sonst nicht schlecht geht. Doch da der Preis für das Medikament sehr hoch ist, ist die Familie in finanzielle Not geraten und der jungen Mutter fiel es schwer, jemand um Hilfe bitten zu müssen. Ich kaufte für sie zwei Pakete dieser Medizin, die 50 Euro/ ca. CHF 62.- kostet, das reichte für einen Monat. Es ist lange her, dass ich eine Person so dankbar gesehen habe wie diese Frau, die kaum glauben konnte, dass wir ihr wirklich geholfen haben, und dann noch so schnell! Für Familien, die früher gut für sich selber sorgen konnten ist es schwer, plötzlich bedürftig und von der Hilfe anderer Menschen abhängig zu sein. Ich war sehr froh, dass wir helfen konnten. PATENSCHAFTS- COUPON Ich bitte um Information über: Kinderpatenschaft K Seniorenpatenschaft Mitarbeiterpatenschaft FERIENLAGER 2013 Für Kinder in Osteuropa Auch in diesem Jahr möchten wir Kindern aus armen Familien in Osteuropa ermöglichen,an einem unserer Ferienlager teilzunehmen. Diese bieten den Kindern nicht nur Erholung, Entspannung und gutes Essen, sie hören und lernen viele Dinge, die ihnen eine neue Lebensperspektive aufzeigen und wegweisend für die Zukunft sein können. Wenn Sie einem Kind solche Ferien schenken möchten (Kosten CHF 80.- / Euro 60.-), vermerken Sie Ferienlager, vielen Dank. Name: Strasse: Plz: Ort: Bitte zusenden an: Stiftung Osteuropamission, Postfach Grüt

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