Der Deutsche Kinderschutzbund: Denken, Handeln, Leben.

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Der Deutsche Kinderschutzbund: Denken, Handeln, Leben."

Transkript

1 Der Deutsche Kinderschutzbund: Denken, Handeln, Leben. Jahresbericht 2012 Deutscher Kinderschutzbund Bezirksverband Darmstadt e.v.

2 Vorwort VORWORT Liebe Leserin, lieber Leser, Sie halten gerade den Jahresbericht 2012 des Deutschen Kinderschutzbundes in Darmstadt in den Händen und allein das ist für uns ein Anlass zur Freude! Warum? Nun, es zeigt uns, dass es in unserem Einzugsbereich, also in der Stadt Darmstadt und im sie umgebenden Landkreis Darmstadt-Dieburg, viele Menschen gibt, die uns kennen und die uns und unsere Arbeit offenbar noch genauer kennen lernen wollen. Wenn Sie mich fragen: Ein guter Entschluss! Denn so klar es vielen Menschen erscheint, dass der Kinderschutzbund (und damit ist oft unser Bundesverband gemeint) irgendwas mit dem Schutz von Kindern zu tun haben muss, so wenig ist ihnen im einzelnen vertraut, welche Hilfe, Beratung und Unterstützung der örtliche Verband, also gewissermaßen direkt vor ihrer Haustür, anbietet. Und wie wichtig kann dieses Wissen im Falle eines Falles sein! Eine Anlaufstelle zu kennen, die in der Not sofort, bedingungslos und erfahren zuhört, Ratschläge gibt und konkrete Unterstützung leistet, die Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen und Familien dabei hilft, ihr Leben (und vor allem ihr Zusammenleben) in Ordnung zu bringen und zu erhalten, und die auch dann schon bereit steht, wenn es nicht um die Beseitigung, sondern um die Verhinderung von schwerwiegenden Konflikten geht. Für all dies braucht es viele engagierte Menschen, die daran mitarbeiten berufsmäßig oder ehrenamtlich. Wir haben viele davon, und für ihren Einsatz, ihre Mitverantwortung und ihre Zeit danke ich allen an dieser Stelle ganz herzlich. Ebenso danke ich aber auch denen, die uns großzügig mit finanziellen und mit Sach-Mitteln unterstützt haben. Ich bitte Sie alle egal ob Sie uns schon seit Jahren verbunden sind oder vielleicht heute durch die Lektüre dieses Berichts zum ersten Mal : Helfen Sie uns dabei, Kindern in Not zu helfen und, wo immer es geht, dass sie erst gar nicht in Not geraten! Wirken Sie daran mit, Angst, Gewalt, Hunger und Einsamkeit von den Schwächsten in unserer Mitte fernzuhalten. Machen Sie unser Motto von jetzt an auch zu Ihrem: Gemeinsam für die Zukunft aller Kinder! Mit herzlichen Grüßen Ihr Erich Oetken Vorsitzender Bezirksverband Darmstadt Seite 2

3 Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis 1. ORGANISATION DES VEREINS ZIELE DES VEREINS DIE VEREINSMITGLIEDER DER VORSTAND DIE MITARBEITERINNEN UND MITARBEITER BERICHT DES VORSTANDES UND DER GESCHÄFTSFÜHRUNG INFORMATIONEN AUS DER GESCHÄFTSSTELLE ANGEBOTE IM ÜBERBLICK BERICHT DER BERATUNGSSTELLE BERATUNG IM KINDERSCHUTZBUND SCHUTZ VOR GEWALT (STADT DARMSTADT) ELTERN-STRESS-TELEFON (UND INTERNETBERATUNG) NOTRUF-TELEFON FACHKRAFT NACH 8A UND 8B SGB VIII (LANDKREIS DARMSTADT-DIEBURG) KINDERTHERAPEUTISCHES ANGEBOT VORTRAGSANGEBOTE BETREUTER UMGANG FRÜHE HILFEN ELTERNKURS STARKE ELTERN STARKE KINDER GRUPPE FÜR KINDER GETRENNT LEBENDER ODER GESCHIEDENER ELTERN FAMILIENLOTSINNEN (MÜTTERPFLEGERINNEN) FAMILIENPATEN FAMILIENENTLASTENDE KINDERBETREUUNG (FAMKIB) SOZIALES PROJEKT SCHILLERSCHULE EHRENAMTLICHE PROJEKTE SPIELE-WAGEN UND ERLEBNIS-TUNNEL BABYSITTER-VERMITTLUNGSDIENST KIND IM KRANKENHAUS KINDERPATEN BÄRENSTARK HAUSAUFGABENHILFE AKTIVITÄTEN WELTKINDERTAG 20. SEPTEMBER TRADITIONELLES DRACHENFEST IM HERBST ERSTER WELCOMEBAZAR EIN GROßER ERFOLG FINANZEN BERICHT DER SCHATZMEISTERIN STIFTUNG KINDERSCHUTZ DARMSTADT PROJEKT SAMMELN VON ALTGOLD FONDS FÜR BEDÜRFTIGE FAMILIEN IM KINDERSCHUTZBUND DARMSTADT SPENDER UND SPONSOREN TERMINE / VERANSTALTUNGEN / KOOPERATIONEN / QUALITÄTSENTWICKLUNG FACHTAGE, FORT- UND WEITERBILDUNG DER MITARBEITER/-INNEN EIGENE VORTRAGS- UND INFORMATIONSVERANSTALTUNGEN / PROJEKTE ORGANISATIONS- UND QUALITÄTSENTWICKLUNG ÖFFENTLICHKEITSARBEIT MITARBEIT IN ARBEITSGRUPPEN UND TEILNAHME AN KONFERENZEN RUNDER TISCH KINDERARMUT IN DARMSTADT PRESSESPIEGEL BEITRITTSERKLÄRUNG...46 Bezirksverband Darmstadt Seite 3

4 1. Organisation des Vereins 1. Organisation des Vereins 1.1 Ziele des Vereins Der Deutsche Kinderschutzbund, BV Darmstadt e.v., die Lobby für Kinder, setzt sich ein für die Verwirklichung der im Grundgesetz verankerten Rechte für Kinder und Jugendliche, die Verwirklichung einer kinderfreundlichen Gesellschaft, die Förderung und Erhaltung einer kindgerechten Umwelt, die Förderung der geistigen, psychischen, sozialen und körperlichen Entwicklung der Kinder, den Schutz der Kinder vor Ausgrenzung, Diskriminierung und Gewalt jeder Art soziale Gerechtigkeit für alle Kinder, die Beteiligung von Kindern bei allen Entscheidungen, Planungen und Maßnahmen, die sie betreffen, gemäß ihrem Entwicklungsstand, die Umsetzung des UN-Übereinkommens über die Rechte des Kindes, ein kinderfreundliches Handeln der einzelnen Menschen und aller gesellschaftlichen Gruppen. Der Verein will diese Ziele erreichen, indem er insbesondere die öffentliche Meinung und das soziale Klima durch seine Öffentlichkeitsarbeit beeinflusst, Politik und Verwaltung zu kinderfreundlichen Entscheidungen anregt und bei der Planung und Durchsetzung solcher Entscheidungen berät, verantwortliches Handeln der Wirtschaft und der Medien gegenüber Kindern einfordert, vorbeugend aufklärt und berät, Einrichtungen und Projekte der Kinder- und Jugendhilfe errichtet und betreibt, Maßnahmen zum Schutz gefährdeter Kinder ergreift oder veranlasst, die Zusammenarbeit mit anderen Organisationen sucht, die vergleichbare Ziele verfolgen, anstreben und kinderfreundliche Initiativen fördern, Fortbildungsveranstaltungen und Tagungen durchführt, Mittel für die Verwirklichung der Vereinszwecke und die Förderung besonderer Aktivitäten einwirbt. Dabei kooperieren wir mit örtlichen Organisationen, die gleiche oder ähnliche Ziele verfolgen. Der Verein ist weder konfessionell noch parteipolitisch gebunden. 1.2 Die Vereinsmitglieder Die Mitgliedschaft ist ein wichtiges Zeichen für die Arbeit unseres Verbandes. Jedes Mitglied gibt uns mit seinem Beitrag eine ideelle und finanzielle Unterstützung für alle Aufgaben, die wir erfüllen. Durch sie wird auch der Vorstand unterstützt, der die Arbeit des Kinderschutzbundes nach außen vertritt. Die Anzahl unserer Mitglieder betrug zum Jahresende 189 Unsere Mitglieder wohnen: In Darmstadt 90 Im Landkreis Darmstadt-Dieburg 68 Im überregionalen Gebiet 31 Zusätzlich haben wir 20 Mitglieder im Freundeskreis des Kinderschutzbundes, welche uns jährlich regelmäßig Spenden zukommen lassen. Bezirksverband Darmstadt Seite 4

5 1. Organisation des Vereins 1.3 Der Vorstand Der Vorstand leitet den Verein und legt die Ziele der Vereinsarbeit fest. Hierfür wird regelmäßig monatlich eine Vorstandssitzung abgehalten, in die auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Beratungsstelle mit einbezogen werden. Vorsitzender Stellv. Vorsitzender Schatzmeisterin Schriftführerin Beisitzerin Beisitzerin Erich Oetken vakant Gisela Gütschow Eva-Maria Löw Ulrike Bonitz-Reus Sandra Frank Der Vorstand wird satzungsgemäß für zwei Jahre gewählt und arbeitet ehrenamtlich. 1.4 Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Astrid Zilch Ulrike Anders Karin Bernet Angela Bucher Anne-Marie Eitel Christiane Raasch Birgit Schollbach Birgit Weidermann Martin Rühl Svenja Kretschmer Carolin Ankenbauer Marie Linke Jeanette Linke Kim Dantse Monika Fischer Anna Elisabeth Schmitzer Ursula Bialon Carolin Ankenbauer Julia Burkhardt Geschäftsführerin Dipl. Sozialpädagogin, Teilzeit (35 Std./W.) Dipl. Sozialpädagogin, Teilzeit (21 Std./W.) Fachberaterin Dipl. Sozialpädagogin, Teilzeit, (35 Std./W, Fachberaterin Dipl. Sozialpädagogin, Teilzeit (30 Std./W.) Fachberaterin Dipl. Sozialpädagogin, Teilzeit (30 Std./W.) Fachberaterin Dipl. Sozialarbeiterin, (21 Std./W.) Fachberaterin Sekretariat, Teilzeit (20 Std./W.) ab Std./W. Sekretariat, Teilzeit (20 Std./W.) ab Std./W. Praktikant Praktikantin Praktikantin Schülerpraktikantin FamilienLotsin, Teilzeit (10 Std./W.) FamilienLotsin, Honorarmitarbeiterin FamilienLotsin, Honorarmitarbeiterin FamilienLotsin, Honorarmitarbeiterin Kindertherapie, Kindergruppe, Honorarmitarbeiterin, Studentische Aushilfskraft/Protokolle 8a Betreuter Umgang, Honorarmitarbeiterin Sandra Kopp Oliver Haberer Doris Dingeldey-Rauh Langzeit-Betreuter-Umgang, Honorarmitarbeiterin Langzeit-Betreuter-Umgang; Eltern-Kursleiter, Honorarmitarbeiter Elternkursleiterin, Honorarmitarbeiterin, Bezirksverband Darmstadt Seite 5

6 2. Bericht des Vorstandes und der Geschäftsführung Maria Dorothea Janicka Detlef Schlusnus Carolin Ankenbauer Helena Braisz Jill Barthel Evin Budak Lisa Gräs Simone Karl Tanja Kolbe Mirjam Lalk Miriam Lang Lisanne Löbig Sophia Mohr Selina Rensch Alisa Roth Claire Schelker Christina Wennmacher Kathrin Weygandt Nadine Wolfframm Saskia Schöning Birgit Quiel Soziales Projekt Schillerschule, Pfungstadt Honorarmitarbeiter/-innen FamKib, Honorarmitarbeiterinnen Fundraising, Honorarmitarbeiterin 2. Bericht des Vorstandes und der Geschäftsführung In Fortsetzung der nun schon seit vielen Jahren bewährten Verfahrensweise trafen sich der Vorstand und die Geschäftsführerin des Vereins planmäßig zu den Vorstandssitzungen. Im vergangenen Jahr waren es zehn (monatlich mit Ausnahme der Hauptferienzeit und einmal aus terminlichen Gründen). Wiederum nahmen an vier dieser Sitzungen hauptamtliche Mitarbeiter der Beratungsstelle teil. Auch bei dieser Routine handelt es sich um ein Verfahren, das sicherstellt, dass der Vorstand nicht nur von der laufenden Information durch die Geschäftsführerin profitiert, sondern sich auf der Grundlage der durch die Beraterinnen gegebenen unmittelbaren Berichte und Einschätzungen ein plastisches Bild auch von Einzelheiten aus der Tagesarbeit der Beratungsstelle machen kann. Unsere fachliche Unterstützerin im Bereich Fundraising, Frau Birgit Quiel, hat sich im vergangenen Jahr mit beachtlichem Einsatz und entsprechendem Erfolg um Akquisition und Ausbau von unterstützungswilligen Einrichtungen und Unternehmen bemüht und konnte so direkt und mittelbar (und nicht unwesentlich) zur Absicherung unserer steten Finanzierungsbemühungen beitragen. Für die zum Bereich der Frühen Hilfen zählenden Projekte FamilienPaten und FamilienLotsinnen kann die für 2011 beschriebene Entwicklung erfreulicherweise auch für 2012 bestätigt werden; insbesondere war das Angebot an ehrenamtlichen Helfern sehr groß. In diesem Zusammenhang war es im vergangenen Jahr besonders erfreulich, dass wir für das stark nachgefragte Projekt Familienpaten von der Software AG-Stiftung unter dem Motto Anstiften! mit einem Betrag von 5.000,00 gefördert wurden einer großzügigen Summe, die von der das Projekt ebenfalls unterstützenden Sparkasse Darmstadt zudem noch verdoppelt wurde! Beiden gilt unser ganz herzliches Dankeschön ebenso wie den Firmen Kao Corporation GmbH und Merck KGaA sowie dem Lions Club Darmstadt Louise Büchner für ihre besonders großzügigen Unterstützungen unserer Arbeit. Ähnlich erfreulich wie bei den vorstehend genannten Projekten wenn auch nicht direkt vergleichbar verhält es sich bei der neu vereinbarten Zusammenarbeit mit der Bärenstark GmbH (einer Einrichtung, die sich um die medizinische und pflegerische Versorgung schwerstbehinderter Kinder kümmert) mit den von uns für die ergänzende Betreuung angebotenen Kräften. Bezirksverband Darmstadt Seite 6

7 2. Bericht des Vorstandes und der Geschäftsführung Besonderer Erwähnung bedarf es, dass der Landkreis im Hinblick auf die aus dem zuvor verabschiedeten Bundeskinderschutzgesetz sich ergebenden Ansprüche auf fachliche Beratung und Begleitung zum Schutz von Kindern und Jugendlichen nach 8b SGB VIII uns als geeigneten Träger ausgewählt hat ein Auftrag, den wir nicht nur als Herausforderung verstehen, sondern auch als Anerkennung der über Jahre erworbenen und weiterentwickelten Kompetenz unserer professionellen Beraterinnen. Im Zuge dieser neu hinzugewonnenen Aufgaben, aber auch organisatorischer Veränderungen haben wir unser Team erweitert, das nun mit fünf diplomierten Beraterinnen Ratsuchenden Hilfe anbietet. Durch günstiges Hinzumieten zusätzlicher Räumlichkeiten konnten wir dieser Erweiterung Rechnung tragen. An den Mitgliederversammlungen unseres Landesverbandes (am in Friedberg und am in Langen) haben wir auch im vergangenen Jahr wieder teilgenommen und dort - wie stets - die vielfältigen Möglichkeiten genutzt, uns mit den zahlreich vertretenen anderen Kinderschützern fachlich und persönlich auszutauschen. Einen kleinen Höhepunkt bildete dabei im Rahmen der ersten Halbjahressitzung die Auszeichnung der früheren Vorsitzenden des Vereins, Frau Ulrike Bonitz-Reus, für ihre unermüdliche Arbeit in den vergangenen Jahren mit der Ehrennadel in Silber. Und in diesem Zusammenhang nicht unerwähnt bleiben soll auch das 25-jährige Dienstjubiläum unserer Verwaltungsfachkraft, Frau Birgit Weidermann, die in dieser langen Zeit mit haupt- und ehrenamtlicher Tätigkeit das Gesicht unseres Vereins ganz wesentlich mitgeprägt hat. Zur Tradition in der Arbeit unseres Vereins gehört das Ausrichten zahlreicher Veranstaltungen bzw. die Mitwirkung oder Teilnahme daran. Dazu gehörten wie in jedem Jahr die unter der Regie des Bundesverbands stehenden Kinderschutztage, die diesmal im Mai in Nürnberg begangen wurden, das Sommerfest der Kinderkliniken Prinzessin Margaret am , der Weltkindertag am und das Drachenfest, das wie immer am 03. Oktober auf dem Gelände des Bayerischen Biergartens stattfand und viele Familien zu einer gemeinsamen Unternehmung anlockte. Nach monatelanger Vorarbeit ihrer drei Organisatorinnen wurde zudem im vergangenen Jahr eine Veranstaltung aus der Taufe gehoben, die nach einem überwältigenden Zuspruch ebenfalls das Zeug hat, zur Tradition zu werden. Am fand in den Räumlichkeiten des Welcome- Hotels ein Bazar zum Verkauf von gespendeter Kleidung und Accessoires statt, der mit einem Erlös von an die ,00 alle Erwartungen übertraf und für unsere Tätigkeiten im Bereich der Frühen Hilfen einen enormen Rückenwind bedeutete. Außerdem war der Vorstand wie schon im Vorjahr auch 2012 in einer Vielzahl von Gremien, bei Veranstaltungen und Empfängen vertreten. Dazu zählte die Anwesenheit beim Empfang des Familienzentrums am oder der Telefonseelsorge zur Amtseinführung des neuen Pastoralreferenten am ebenso wie in der Lenkungsgruppe Gesundes Darmstadt am , beim Tag der Offenen Tür der Bärenstark GmbH am , bei der Familienmesse in Groß-Umstadt am , bei der Einweihung der Kinderklinik-Erweiterung am oder beim Kommunalen Präventionsrat Darmstadt am , bei der Neueröffnung des Freiwilligenzentrums am und schließlich bei der Ausstellung des Landkreises zur Stärkung der Suchtprävention am in der Kreistagsverwaltung. Seit vielen Jahren gehört außerdem die Repräsentation des Vereins in den Jugendhilfeausschüssen der Stadt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-Dieburg dazu, bei den jeweiligen Bündnissen für Familie (dort insbesondere mit dem Schwerpunkt Runder Tisch Kinderarmut in Darmstadt ) und im Psychosozialen Beirat. Erich Oetken Vorsitzender 2.1 Informationen aus der Geschäftsstelle In der Beratungsstelle haben wir im Jahr 2012 gemeinsam mit dem Städtischen Sozialdienst der Stadt Darmstadt ein Konzept für ein ergänzendes Angebot (Schutz vor Gewalt Beratung und Begleitung von gewalttätigen Eltern) erstellt. Das Projekt lief 2012 an und soll im Jahr 2013 fortgesetzt werden. Im Berichtsjahr hat der Kinderschutzbund vier Kurse angeboten, zweimal den Elternkurs Starke Eltern, starke Kinder und zweimal die Kindergruppe Trennung-Scheidung, letztere wieder in der bewährten Kooperation mit KOMM Beratung in Schule und Stadtteil. Bezirksverband Darmstadt Seite 7

8 3. Angebote im Überblick Auf Grund von Stundenreduzierungen im bestehenden Beratungsteam und der Ausweitung des Angebotes der Fachberatung beim Verdacht auf Kindeswohlgefährdung haben Frau Anders und Frau Raasch unser Beratungsteam verstärkt. Für unsere Angebote im Bereich der Frühen Hilfen hatten wir bereits 2011 Feedbackbögen für unsere Klienten entwickelt, die wir in diesem Jahr das erste Mal ausgewertet haben. Für 2013 werden diese Bögen auch in den Arbeitsbereichen Beratungsstelle und in der Fachberatung nach 8a/8b eingesetzt werden. Zum trat das Bundeskinderschutzgesetz in Kraft. Mit dem Landkreis Darmstadt- Dieburg führten wir daher Verhandlungen über die Ausweitung der Fachberatung beim Verdacht auf Kindeswohlgefährdung für Schulen und das Gesundheitswesen. Eine Vertragsergänzung um die Fachberatung erfolgt voraussichtlich im Jahr Im Betreuten Umgang führte der Bundesverband des DKSB eine neue statistische Erfassung ein. Die Auswertung unserer statistischen Daten erfolgt daher für 2012 das erste Mal über unseren Bundesverband. Bei unseren Angeboten im Bereich der Frühen Hilfen ist die Nachfrage bei den FamilienLotsinnen konstant geblieben, die Anfragen bei den FamKibs haben sich verdoppelt. Des Weiteren haben wir erneut ehrenamtliche Familienpaten ausgebildet. Vom DKSB-Bundesverband wurden Standards für die Frühen Hilfen erarbeitet und auf den Kinderschutztagen in Nürnberg verabschiedet. Der DKSB Darmstadt war beim Bundesfachausschuss mit der Geschäftsführerin, Frau Astrid Zilch, an der Erarbeitung beteiligt. Im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit unterstützt uns nach wie vor unsere Fundraiserin Frau Quiel. Im Bereich der ehrenamtlichen Projekte wurde Kinderpaten Bärenstark 2012 konzeptioniert. Die Bärenstark GmbH eröffnete im Juni 2012 in der Grafenstraße 13 eine stationäre Einrichtung für Kinder und Jugendliche mit besonders hohem Bedarf an medizinischer Behandlungspflege. Der DKSB wird Paten zur Verfügung stellen, die Besuchsdienste bei den Kindern übernehmen. Die Schulungen für die Kinderpaten starten im Februar Astrid Zilch Geschäftsführung 3. Angebote im Überblick Telefonische und persönliche Beratung für Kinder, Jugendliche und Eltern bzw. Bezugspersonen bei körperlicher, psychischer und sexueller Gewalt sowie Vernachlässigung an Kindern/Jugendlichen sowie bei Krisen und Konflikten (Gewalt, Erziehungsproblemen, Trennung und Scheidung, Schul- und Pubertätsproblemen, Jugendschutz/Jugendmedienschutz, Beratung von Kindern und Jugendlichen bei psychischer Erkrankung und/oder Suchtproblematik der Eltern) Beratung von Eltern zum Kinder- und Jugendschutz /-medienschutz von Personen, die mit Kindern oder Müttern/Vätern beruflich oder ehrenamtlich arbeiten und von Gewalthandlungen wissen oder diese vermuten Fachberatung Eltern-Stress-Telefon dienstags Uhr und donnerstags Uhr; telefonische Krisenberatung Notruf-Telefon in Krisensituationen außerhalb der Öffnungszeiten - Notrufnummer wird über Anrufbeantworter mitgeteilt Bezirksverband Darmstadt Seite 8

9 3. Angebote im Überblick Fachberatung nach 8a SGB VIII für Kindertagesstätten und Einrichtungen der Jugendförderung im Landkreis Darmstadt-Dieburg Kindertherapeutisches Angebot für Kinder mit Gewalterfahrungen Vortrags- und Gesprächsangebote für Eltern, Kindergärten, Schulen, Vereine, Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe Seminare, Fachtage und Vorträge zum Thema Kindeswohlgefährdung Informationsangebote für Schüler und Studierende zu den Themen der Beratungsstelle Kooperation und Vernetzung mit anderen Institutionen Gruppenangebote: Gruppe für Kinder von geschiedenen oder getrennt lebenden Eltern Elternkurse Starke Eltern, Starke Kinder Betreuter Umgang Unterstützungsangebot für Kinder und Eltern bei der Umsetzung des Umgangsrechtes FamilienLotsinnen FamilienLotsinnen leisten präventive, aufsuchende Hilfe zur Verbesserung der nachgeburtlichen Betreuung, zusätzlich zur Hebamme Familienpaten sind ehrenamtliche Mitarbeiter /-innen, die von einer pädagogischen Fachkraft geschult und begleitet werden und die über einen gewissen Zeitraum hinweg in Familien gehen, die sich in einer vorübergehenden Notlage befinden. FamKib Familienentlastende Kinderbetreuerinnen leisten präventive, aufsuchende Hilfe zur Entlastung von Familien in vorübergehenden Überforderungssituationen. Bezirksverband Darmstadt Seite 9

10 4. Bericht der Beratungsstelle 4. Bericht der Beratungsstelle Unser Beratungsangebot richtete sich auch 2012 in der Hauptsache an Kinder, Jugendliche und Eltern, die mit dem Thema Gewalt an Kindern und Jugendlichen direkt konfrontiert waren. Gleichzeitig boten wir unsere Unterstützung aber auch Eltern und Kindern in Überlastungs- oder Grenzsituationen an, um den präventiven Ansatz zur Gewaltvermeidung stärker zu berücksichtigen. Parallel zur Beratungs- und Gruppenarbeit waren die Mitarbeiter /-innen in Arbeitskreisen und Fachgremien, bei Vorträgen und öffentlichen Veranstaltungen und in den Medien zu den Themen der Beratungsstelle aktiv. Die Arbeit mit Eltern, Kindern und Jugendlichen basiert auf Erfahrungsund Fachwissen und bedarf einer ständigen Reflexion und Weiterentwicklung. Zu diesem Zweck nahmen wir entsprechende Fortbildungsveranstaltungen sowie eine fortlaufende Supervision unserer Fallarbeit durch eine externe Fachkraft wahr. Die Beratungsarbeit orientiert sich methodisch sehr stark an den verschiedenen Ansätzen der systemischen Beratung/Therapie. Im Fokus der Beratung steht die gemeinsame Entwicklung von umsetzbaren Lösungen, die an den Möglichkeiten und Ressourcen der Ratsuchenden und deren jeweiligen Lebenssituation anknüpfen. 4.1 Beratung im Kinderschutzbund Die Beratungsangebote des DKSB im Bereich Keine Gewalt gegen Jungen und Mädchen basieren auf der Erkenntnis, dass gesellschaftlich-strukturelle, soziale und persönliche Bedingungen an der Entstehung von Gewalt in Beziehungen einen hohen Anteil haben. Familiale Gewalt ist zu sehen als Ausdruck und Folge psychosozialer Überforderung und komplexer Beziehungsstörungen zwischen den Geschlechtern und Generationen. Diese kann sich äußern als Vernachlässigung, körperliche und psychische (emotionale) Misshandlung und sexualisierte Gewalt (sexueller Missbrauch) von Mädchen und Jungen. Kinder und Jugendliche sind in ihrer Entwicklung von Erwachsenen abhängig. Gewalt beeinträchtigt sie in extremer, manchmal lebensbedrohlicher Form, schränkt ihre Entwicklungsfähigkeit ein und kann andauernde Folgen haben. Das Hilfe- und Unterstützungsangebot der Beratungsstelle des DKSB richtet sich in erster Linie an Mädchen und Jungen, Mütter und Väter, Familien und andere wichtige Bezugspersonen der Kinder und Jugendlichen. Die Leitlinien der Beratungsarbeit orientieren sich an den Prinzipien des Bundesverbandes des DKSB. Handlungsleitend ist das Prinzip im besten Interesse der Mädchen oder Jungen. Die Ziele und Aufgaben der Beratung sind abhängig vom jeweiligen Auftrag, der jeweiligen Problemlage und individuellen Lebenssituation der beteiligten Personen. In akuten Gewaltsituationen erfolgen Krisenhilfe und Beratung direkt (auch telefonisch) und zeitnah. Gezielte Öffentlichkeitsarbeit, Veranstaltungen und Projekte des DKSB helfen, die Angebote der Beratungsstelle bekannt zu machen. Das Angebot telefonischer Beratung, insbesondere die Sprechzeiten des Eltern-Stress-Telefons, ermöglicht einen niedrigschwelligen Zugang, der sehr häufig als Erstkontakt genutzt wird. Außerhalb der Dienstzeiten gibt es eine Kooperation mit der örtlichen Telefonseelsorge, an die sich Ratsuchende in Krisensituationen wenden können. Neben dem Beratungsangebot in aktuellen Krisensituationen sind Angebote zur Gewaltprävention wichtiger Bestandteil des Hilfeangebotes: Elternabende in Kindergärten und Schulen, mögliche Themen: Wie schütze ich mein Kind vor sexuellem Missbrauch Gruppenangebote für Schülerinnen und Schüler bzw. Studenten und Studentinnen, mit denen die genannten Themen angesprochen werden oder der Kinderschutzbund vorgestellt wird. Der Besuch und das Kennenlernen der Beratungsstelle sind oft damit verbunden Mitwirkung bei Präventionsveranstaltungen 2012: Ausstellung Angst trifft Mut, gelingender Opferschutz - Vernetzung und Kooperation der verschiedenen Fachdisziplinen bei Strafverfahren nach häuslicher und sexualisierter Gewalt, Hackedicht Schultour (Suchtprävention) Bezirksverband Darmstadt Seite 10

11 4. Bericht der Beratungsstelle Problembereiche und Klienten Wir erhielten 42 neue Beratungsanfragen. 18 laufende Beratungsprozesse wurden aus dem Vorjahr fortgeführt. Abgeschlossen werden konnten 38 Beratungsprozesse; 22 wurden in das Folgejahr übernommen. Die Fallzahl im Bereich der persönlichen Beratung betrug 60. In der Einrichtung wurden im Berichtsjahr insgesamt 354 Beratungsgespräche geführt und 117 Personen beraten. Die durchschnittliche Anzahl der Beratungsgespräche (persönlich und telefonisch) lag bei 5,9 Gesprächen pro Fall. In unserer Statistik unterscheiden wir zwischen kurzfristig angelegter Krisen- und Konfliktberatung (max. 3 Gesprächstermine) und länger andauernden Beratungsprozessen. Diese Zweiteilung basiert auf unseren unterschiedlichen Beratungsangeboten. In der Hauptsache richten wir uns an Ratsuchende, die mittel- oder unmittelbar mit den verschiedenen Formen von Gewalt (körperliche, psychische und sexualisierte Gewalt) konfrontiert sind. Gleichzeitig bieten wir Ratsuchenden, deren Problemsituationen schwierig, jedoch (noch) nicht eskaliert sind, eine auf maximal drei Termine beschränkte Kurzzeitberatung an. Anzahl der Personen, die beraten wurden gesamt deutsch nicht deutsch Migrationshintergrund m w m w m w Kinder (0 3 Jahre) Kinder (4 6 Jahre) Kinder (7 10 Jahre) Kinder (11 13 Jahre) Jugendliche (14 17 Jahre) junge Volljährige (18 20 Jahre) Erwachsene keine Altersangaben Summe: Schwerpunktthema der Beratung Krisen- und Konfliktberatung (1-3 Gespräche) Häufigkeit Anzahl Gespräche* Gewalt, Vernachlässigung, psychische Misshandlung Sexualisierte Gewalt/Sexueller Missbrauch 6 9 Trennungs-/ Scheidungsberatung 5 11 Erziehungsfragen 1 3 Jugendliche: Probleme mit Eltern, Schule und sozialem Umfeld 3 4 Bezirksverband Darmstadt Seite 11

12 4. Bericht der Beratungsstelle Psychische/psychosomatische Auffälligkeit der Eltern und/oder der Kinder Schulprobleme Summe Längerfristige Beratungen (ab 4 Gespräche) Häufigkeit Anzahl Gespräche* Gewalt, Vernachlässigung, psychische Misshandlung 6 38 Sexualisierte Gewalt/Sexueller Missbrauch 6 31 Trennungs-/ Scheidungsberatung 1 10 Erziehungsfragen 2 11 Jugendliche: Probleme mit Eltern, Schule und sozialem Umfeld 5 25 Psychische/psychosomatische Auffälligkeit der Eltern und/oder der Kinder 5 19 Schulprobleme 0 0 Summe *Anzahl Gespräche: Face to Face Beratungen ohne Telefonberatung und Internet Begleitung zu Terminen/Telefonberatung Zusätzlich zu den persönlichen Beratungen erhielten die Klienten 156 Beratungen über Telefon oder Internet. 13mal wurden Klienten zu Terminen begleitet (Polizei, Einrichtung der Jugendhilfe, Ämter/Behörden, anderen Beratungsstellen, Schule). Fachberatungen / Infogespräche Vereine/Verbände/Schulen 4 professionelle Einrichtungen 7 Einzugsgebiet Das Einzugsgebiet der Beratungsstelle erstreckt sich im Wesentlichen auf die Stadt Darmstadt und den Landkreis Darmstadt-Dieburg. Die Klientinnen und Klienten kamen aus: Stadt Darmstadt 33 Fälle = 55 % Landkreis Darmstadt-Dieburg 27 Fälle = 45 % Sonstiges Umland oder unbekannt 0 Fälle Zugangswege Die Zugangswege der Klienten sind unterschiedlich. Meist werden sie auf die Angebote unserer Beratungsstelle aufmerksam durch: Eltern-Stress-Telefon (Veröffentlichung in der Zeitung) Allgemeine Öffentlichkeitsarbeit, Bekanntheitsgrad der Institution Multiplikatorenarbeit: Elternabende, Vorträge, Informationsveranstaltungen Hinweise anderer psychosozialer Einrichtungen, des Jugendamtes oder des Gerichtes Empfehlungen ehemaliger Klientinnen und Klienten Bezirksverband Darmstadt Seite 12

13 4. Bericht der Beratungsstelle 4.2 Schutz vor Gewalt (Stadt Darmstadt) Der DKSB berät und begleitet gewalttätige Eltern, deren Kinder durch das Jugendamt In Obhut genommen wurden oder bei denen das Jugendamt auf Grund einer Kindeswohlgefährdung bzw. drohenden Kindeswohlgefährdung das Wohl der Kinder durch andere Maßnahmen der Jugendhilfe sichergestellt hat. Ziel des Angebotes ist es, dass die Eltern bei der Erziehung ihrer Kinder Verantwortung für ihr Handeln übernehmen, neue Verhaltensweisen erlernen und umsetzen, keine Gewalt mehr ausüben und die Kinder altersadäquat versorgen. Die Kinder sollen vor häuslicher Gewalt sowie Vernachlässigung geschützt werden. Der Focus der Berater /-innen des DKSB liegt bei den Kindern. Ihr Wunsch nach Kontakt zu den Eltern bzw. die Verweigerung des Kontaktes zu den Eltern wird respektiert und hat Vorrang. Zielgruppe sind Eltern, die bei ihrer Erziehung überfordert und körperlich gewalttätig sind und/oder ihre Kinder körperlich und/oder emotional vernachlässigen. Das Angebot des DKSB ist keine Maßnahme der Hilfen zur Erziehung sondern ein Beratungsangebot, auf das sich die Eltern freiwillig einlassen. Die Beratung und Begleitung gewalttätiger Eltern ist eine lösungsorientierte fachliche Intervention aus: Beratungsgesprächen mit den Eltern durch eine Fachkraft Gesprächen mit den Kindern und den sie betreuenden Personen (Jugendhilfeträger, Pflegefamilie) durch eine Fachkraft Begleiteten Besuchskontakten Im Jahr 2012 wurde die Konzeption für das Projekt erstellt und 1 Familie mit 4 Kindern beraten und begleitet. Insgesamt fanden 13 persönliche Kontakte mit der Familie statt, 8 Beratungsgespräche im DKSB, 5 Hausbesuche unserer Mitarbeiterin in der Familie. Des Weiteren gab es 3 Kontakte mit pädagogischen Institutionen, einmal begleitete unsere Mitarbeiterin die Familie in die Heimeinrichtung der Kinder. Zweimal wurde die Familie zu Ämtern/Behörden begleitet. Zusätzlich zum Kinderschutzbund wurden die Eltern an 3 Beratungsstellen (Täterarbeit, Ehe-, Familien- und Lebensberatung, Bildungs- und Beratungszentrum) sowie an eine Therapeutin angebunden. 4.3 Eltern-Stress-Telefon (und Internetberatung) Das Eltern-Stress-Telefon wird seit 1987 dienstags von Uhr und donnerstags von Uhr von einer Beraterin oder einem Berater besetzt. Anrufende Eltern und andere Ratsuchende erhalten so auf einem sehr unkomplizierten und direkten Weg Soforthilfe und Unterstützung in Belastungssituationen oder bei akuten Krisen. Die Telefonsituation ermöglicht zunächst einen niedrigschwelligen Zugang und bietet Vertrauensschutz durch Anonymität. Je nach Anliegen und Situation kann ein einmaliges Telefongespräch bereits ausreichend sein, um eine erste Orientierung oder wichtige Informationen zu erhalten, wieder Sicherheit zu gewinnen oder die eigene Perspektive zu verändern und somit neue Lösungswege im Umgang mit den Kindern zu eröffnen. Oft ist der Telefonkontakt auch der Beginn eines Beratungsprozesses, der in der Regel zu einem späteren Zeitpunkt als persönliche Beratung weitergeführt wird. In vielen Situationen bietet der erste Telefonkontakt bereits die Chance, die Problemsituation zu umreißen und erste Impulse für eine Veränderung zu setzen, deren mögliche Auswirkungen später in der persönlichen Beratungssituation wieder aufgegriffen werden. Sofern sich Kinder oder Jugendliche telefonisch bei uns melden, gehen wir diesen Anfragen direkt und zeitnah nach. Natürlich werden Ratsuchende, die außerhalb unserer Eltern-Stress-Zeiten bei uns anrufen, nicht auf die Sprechzeiten verwiesen, wenn sich für uns der Eindruck ergibt, dass eine nicht aufschiebbare Notsituation zu Grunde liegt oder wenn Gefahr im Verzug ist. In den vergangenen Jahren haben neben dem Eltern-Stress-Telefon die Beratungen über das Internet ( ) zugenommen, so dass wir sie in diesem Jahr das erste Mal gesondert aufführen. Bezirksverband Darmstadt Seite 13

14 4. Bericht der Beratungsstelle Statistik des Eltern-Stress-Telefons 2012 Den nachfolgend erwähnten statistischen Angaben liegen insgesamt 263 Beratungsgespräche zu Grunde, die überwiegend im zeitlichen Rahmen des Eltern-Stress-Telefons geführt wurden. Die einzelnen Gespräche werden unter Wahrung der Anonymität der Anrufer dokumentiert. Einzelne Daten werden nicht explizit abgefragt, sondern ergeben sich aus dem Gesprächszusammenhang. Aus diesem Verfahren resultieren zwangsläufig Lücken, die zu statistischen Unschärfen führen. Angaben zum/r Anrufer /-in Im Berichtsjahr waren 66,5 % (175 Personen) der Anrufer/-innen weiblich, 33,5 % (88 Personen) männlich. Insgesamt waren 363 Kinder Gesprächsthema, davon waren 161 Mädchen (44,4 %) und 202 Jungen (55,6 %). Von den 363 Kindern waren 137 (37,8 %) von Gewalt betroffen (68 Mädchen und 69 Jungen). Gelegentlich nannten die Anrufer bzw. Anruferinnen nicht das Alter und Geschlecht der Kinder. Die Anrufer/-innen kamen aus: Stadt Darmstadt ,7 % Landkreis Darmstadt-Dieburg ,3 % Sonstiges Umland oder unbekannt 29 11,0 % Herkunft der Anrufer/-innen: Deutsch ,2 % Nicht-Deutsch 19 7,2 % Unbekannt 41 15,6 % Altersstruktur der Kinder weiblich männlich 0 3 J. 4-6 J J J J ab 18 J. ungenannt ,9 % 8,6 % 11,6 % 6,9 % 4,7 % 1,9 % 4,1 % ,2 % 13,5 % 12,7 % 7,7 % 6,7 % 0,6 % 3,9 % Hauptthemengebiete des Gesprächs (Mehrfachnennung möglich) Anzahl % Themen ,8 % Gewalt (körperliche, psychische, sexualisierte Gewalt, Vernachlässigung) ,8 % Trennung und Scheidung, z.b. Umgangsprobleme 67 25,5 % Erziehungsprobleme 35 13,3 % Anrufe Jugendlicher, die Probleme mit Eltern oder mit anderen Personen haben 7 2,7 % Psychische und psychosomatische Auffälligkeiten der Eltern 14 5,3 % Psychische und psychosomatische Auffälligkeiten der Kinder 7 2,7 % Schulprobleme 11 4,2 % Probleme mit anderen (Nachbarn, Ämtern, u.a.) 7 2,7 % sonstiges Bezirksverband Darmstadt Seite 14

15 4. Bericht der Beratungsstelle Statistik Internetberatung 2012 Die Klienten des Kinderschutzbundes wenden sich nicht nur telefonisch an uns, sondern auch über das Internet, zumeist per . Im Jahr 2012 haben wir 18 Beratungen über das Internet durchgeführt. Bei 6 dieser Anfragen ging es um Gewaltthemen. Angaben zu den Klienten Von den Anfragenden waren 12 (66,7 %) weiblich und 6 (33,3 %) männlich. Insgesamt waren 23 Kinder Gesprächsthema, davon waren 10 Mädchen (43,4 %) und 13 Jungen (56,5 %). Von den 23 Kindern waren 8 (34,8 %) von Gewalt betroffen (2 Mädchen und 6 Jungen). Gelegentlich nannten die Klienten bzw. Klientinnen nicht das Alter und Geschlecht der Kinder. Die Klienten /-innen kamen aus: Stadt Darmstadt 11 61,1 % Landkreis Darmstadt-Dieburg 1 5,6 % Sonstiges Umland oder unbekannt 6 33,3 % Herkunft der Klienten /-innen: Deutsch 17 94,4 % Nicht-Deutsch 0 0 % Unbekannt 1 5,6 % Altersstruktur der Kinder weiblich männlich 0 3 J. 4-6 J J J J ab 18 J. ungenannt % 8,7 % 4,4 % 8,7 % 0 % 0 % 8,7 % % 17,4 % 8,7 % 4,4 % 13 % 0 % 13 % Hauptthemengebiete (Mehrfachnennung möglich) Anzahl % Themen 7 38,9 % Gewalt (körperliche, psychische, sexualisierte Gewalt, Vernachlässigung) 8 44,4 % Trennung und Scheidung, z.b. Umgangsprobleme 8 44,4 % Erziehungsprobleme 4 22,2 % Anrufe Jugendlicher, die Probleme mit Eltern oder mit anderen Personen haben 0 0 % Psychische und psychosomatische Auffälligkeiten der Eltern 0 0 % Psychische und psychosomatische Auffälligkeiten der Kinder 1 5,6 % Schulprobleme 0 0 % Probleme mit anderen (Nachbarn, Ämtern, u.a.) 1 5,6 % sonstiges Bezirksverband Darmstadt Seite 15

16 4. Bericht der Beratungsstelle 4.4 Notruf-Telefon Das Notruf-Telefon ist ein Kooperationsprojekt mit der Telefon-Seelsorge in Darmstadt. Ratsuchende können sich über die kostenfreien Telefon-Nummern (0800) oder (0800) der Telefon-Seelsorge Unterstützung holen. Jeder Mensch kann unerwartet in Krisen geraten. Und oft gibt es niemand, mit dem man darüber reden kann. Bei der Telefon-Seelsorge gibt es die Möglichkeit zum vertraulichen Gespräch 24 Stunden täglich, auch an Sonn- und Feiertagen. Die Beratung ist anonym und kostenfrei über den Mobilfunk und das Festnetz. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Telefon-Seelsorge haben eine fundierte Ausbildung von ca.150 Stunden und werden fortlaufend professionell begleitet (z.b. regelmäßige Fortbildungen). Bei Bedarf vermittelt die Telefon-Seelsorge Anrufer an den Deutschen Kinderschutzbund in Darmstadt. 4.5 Fachkraft nach 8a und 8b SGB VIII (Landkreis Darmstadt-Dieburg) Zum 01. Dezember 2007 startete die Beratungsstelle mit ihrem Angebot der insoweit erfahrenen Fachkraft nach 8a SGB VIII für den Landkreis Darmstadt-Dieburg. Zu den Einrichtungen, die von uns zur Risikoeinschätzung bei Kindeswohlgefährdung beraten werden, gehören kommunale, kirchliche und freie Kindertagesstätten und Institutionen der Jugendförderung. Im Jahr 2012 trat das Bundeskinderschutzgesetz in Kraft. Seit dem haben auch andere Berufsgruppen (u.a. Schulen und das Gesundheitswesen) den Anspruch auf eine Fachberatung beim Verdacht auf Kindeswohlgefährdung. Im Jahr 2013 soll der DKSB vom Landkreis damit beauftragt werden, die Fachberatungen auch für diese Berufsgruppen durchzuführen. Die Beratung wurde von drei Mitarbeiterinnen mit der Zusatzqualifikation insoweit erfahrene Fachkraft nach 8a SGB VIII vor Ort durchgeführt und steht den Teams in den Einrichtungen kurzfristig zur Verfügung. Eine Mitarbeiterin absolvierte 2012 die Weiterbildung zur insoweit erfahrenen Fachkraft. Zu den Aufgaben der Fachkräfte gehört die gemeinsame Risikoeinschätzung, die Vorbereitung der Mitarbeiter /-innen in den Institutionen auf das Elterngespräch sowie die Begleitung des weiteren Prozesses, bezogen auf den individuellen Bedarf entstand ein Arbeitskreis für insoweit erfahrene Fachkräfte aus der Region, der von der Stadt Darmstadt initiiert wurde und in dem der DKSB regelmäßig mitarbeitet. Im Berichtzeitraum wurden im Landkreis Darmstadt-Dieburg 63 Fälle im Sinne des 8a und 8b SGB VIII bearbeitet. In 47 Fällen wurden Kindertagesstätten, in 2 Fällen Institutionen des Gesundheitswesens und in 14 Fällen Schulen beraten. Insgesamt wurden 88 persönliche Beratungsgespräche sowie 95 telefonische Gespräche geführt, dies entspricht einem Durchschnitt von 2,9 Gesprächen pro Fall. Im Verlauf des Jahres wurden 130 Personen, 119 weibliche Mitarbeiterinnen und 11 männliche Mitarbeiter beraten. Themengebiete der Fachberatung 2012 Fälle Fälle in % Anzahl der persönl. Gespräche Anzahl zusätzliche Telefonate Beratungsthema 20 31,8 % körperliche Gewalt 21 33,3 % Vernachlässigung 4 6,3 % 6 2 psychische Misshandlung 12 19,1 % sexualisierte Gewalt/sexueller Missbrauch 1 1,6 % 1 0 Selbstgefährdung 1 1,6 % 1 4 Suchterkrankung der Eltern 4 6,3 % 5 9 psychische Erkrankung der Eltern % Summe Bezirksverband Darmstadt Seite 16

17 4. Bericht der Beratungsstelle Ergebnis der Fachberatung Ergebnis der Fachberatung (Mehrfachnennungen möglich) weitere Beobachtung durch Institution 29 weitere Begleitung durch Institution 15 Vermittlung an Erziehungsberatungsstelle 7 Vermittlung an das Jugendamt 14 Vermittlung an Beratungsstellen für Täterarbeit /-therapie Vermittlung an andere Beratungsstellen 7 Vorstellung beim Kinderarzt /-Krankenhaus 8 Diagnostik/Vorstellung Kinder- und Jugendpsychiatrie 12 sonstige Gesundheitseinrichtungen 5 Vermittlung an Frauenhaus Vermittlung an Selbsthilfegruppe Einschaltung von Polizei Meldung an das Jugendamt nach 8a SGB VIII 13 sonstige Ämter/Behörden 1 Sonstiges 8 Auswertung Statistik 2012 Im Vergleich zum Vorjahr wurden 9 Fälle mehr bearbeitet. Die Anzahl der persönlichen sowie telefonischen Gespräche betrug 183 und erhöhte sich damit im Vergleich zum Vorjahr um 75 geführte Gespräche wurden 26 Personen mehr beraten als im Jahr Bei den Ergebnissen der Fachberatung im Vergleich zum Vorjahr fiel auf, dass sich die Zahl der Kinder, die in der Kinder- und Jugendpsychiatrie behandelt wurden bzw. bei denen eine Diagnostik erstellt wurde, von 7 auf 12 erhöht hat. Dies ist eine Erhöhung um 71 %. Des Weiteren wurde 27 Mal das Jugendamt eingeschaltet (13 KWG, 14 Vermittlungen). Im Vergleich zum Vorjahr (19 Meldungen/Vermittlungen) bedeutet dies eine Erhöhung um 42 %. Auch die Anzahl der Kinder, die beim Kinderarzt oder im Krankenhaus vorgestellt werden mussten, erhöhte sich von 2 auf 8 Kinder. Kooperationen Auch im Berichtsjahr wurden Vorträge, Schulungen und Seminare zum Thema durchgeführt (siehe Seite 37). Als Kooperationspartner kam auf Anregung der Kindertagesstätten-Fachberatung die Tageseltern- Tageskinder-Vermittlung hinzu. Die Tageseltern erhielten 2012 insgesamt 4 Schulungen zum Thema Kindeswohlgefährdung. Des Weiteren führten wir mit den Kindertagesstätten 2 Fachtage zum Thema Häusliche Gewalt und Vernachlässigung sowie ein zweitägiges Seminar zum Thema Sicherheit gewinnen im Gespräch mit Eltern und Kindern bei vermuteter Kindeswohlgefährdung. Bei der Jugendförderung führten wir 2 Seminare und 1 Vortrag im Rahmen der Jugendleiter-Card- Ausbildung sowie 2 Vorträge bei der Jugendfeuerwehr durch. Die Planungen fanden gemeinsam mit der Kindertagesstätten Fachberatung, der Jugendförderung und dem Jugendamt des Landkreises statt. Parallel zu den Veranstaltungen fanden 5 Kooperationstreffen mit der Kindertagesstätten- Fachberatung und dem Jugendamt, 1 mit der Jugendförderung, 2 mit der Fachstelle Frühe Hilfen, 1 mit dem schulpsychologischem Dienst und 3 Treffen bezüglich des Ausbaus der Fachberatung nach 8b SGB VIII statt (siehe Seite 40). Bezirksverband Darmstadt Seite 17

18 4. Bericht der Beratungsstelle Im September 2012 fand die Kooperation des Landkreises mit dem DKSB bundesweite Aufmerksamkeit: Die Kinderschutzzentren in Köln baten den DKSB, das Kooperationsmodell im Rahmen eines Workshops auf Bundesebene vorzustellen. Des Weiteren wurden 2012 die Arbeitshilfen für die Kindertagesstätten und die der Jugendförderung überarbeitet. Im Jahr 2012 vereinbarte der DKSB des Weiteren eine Kooperation mit der Bärenstark GmbH (stationäre Einrichtung für Kinder/Jugendliche mit besonders hohem Bedarf an medizinischer Behandlungspflege in Darmstadt) bei dem Verdacht auf Kindeswohlgefährdung. Ausblick Zunehmend tragfähige Kooperationsstrukturen wurden bei den Kindertagesstätten und der Jugendförderung auf den Weg gebracht und werden stetig weiterentwickelt! Bei der Bearbeitung schwieriger Fälle haben insbesondere die Kindertagesstätten mehr Handlungssicherheit erlangt müssen diese Strukturen auch für die Schulen und das Gesundheitswesen im Landkreis ausgebaut werden. 4.6 Kindertherapeutisches Angebot Das kindertherapeutische Angebot steht drei Kindern zur Verfügung, die wöchentlich jeweils für eine Stunde betreut werden. Im Jahr 2012 wurden insgesamt 3 Kinder therapeutisch betreut. Durch die belastende Familiensituation ist Kindern oft der Zugang zu sich selbst und zu anderen verschlossen, und sie haben es verlernt, ihre eigenen Gefühle und Empfindungen wahrzunehmen und zu äußern. In dem geschützten Rahmen der Therapie können sie wieder eine Begegnung mit sich selbst und der Therapeutin als neutraler Person außerhalb des Familiensystems wagen. Durch das verlässliche Beziehungsangebot der Therapeutin können sie die Erfahrung machen, dass jemand nur für sie da ist, dass sie wichtig sind und letztendlich, dass sie mit all dem, was ihre Persönlichkeit ausmacht, respektiert werden. Spielerisch können Erlebnisse nachgespielt werden, um sie leichter zu verarbeiten. Dabei besteht die Möglichkeit, neue Lösungen zu finden und seine eigenen Kraftquellen wieder zu entdecken. Das kindertherapeutische Angebot befindet sich zurzeit in einer Umstrukturierungsphase und wird zukünftig durch unsere hauptamtliche Beraterin, Frau Anders, durchgeführt. 4.7 Vortragsangebote Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Beratungsstelle stehen auch für Vortrags- und Gesprächsabende in Schulen, Kindergärten und Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe zur Verfügung. Im Vorgespräch können Inhalt und Ablauf des Abends individuell und differenziert vereinbart werden. Mögliche Themen können sein: Wie schütze ich mein Kind vor sexuellem Missbrauch? Mehr Freude, weniger Stress mit den Kindern - den Erziehungsalltag meistern. Kindeswohlgefährdung Bezirksverband Darmstadt Seite 18

19 5. Betreuter Umgang 5. Betreuter Umgang Projektbeschreibung Der Betreute Umgang ist ein Unterstützungsangebot, das sich seit der Reform des Kindschaftsrechtes vom entwickelt hat. Darin wird Kindern ein Recht auf Umgang mit allen wichtigen Bezugspersonen eingeräumt. In der Beratungspraxis handelt es sich in den meisten Fällen nach wie vor um Probleme des Umgangs mit dem leiblichen Elternteil, mit dem das Kind nach der Trennung und Scheidung nicht mehr zusammenlebt. Es soll der Kontakt zwischen dem Kind und dem umgangsberechtigten Elternteil in einer spannungsarmen Atmosphäre und auf neutralem Boden ermöglicht werden, wenn die Eltern dies ohne Hilfe von außen nicht regeln können. Ziel ist in der Regel, die Elternteile so zu unterstützen, dass sie in die Lage versetzt werden, die Umgangskontakte im Sinne der Kinder eigenständig zu regeln. Zugangsweg Die Maßnahme des Betreuten Umgangs wird mit den zuständigen Jugendämtern in Form von Fachleistungsstunden abgerechnet. Es wurde hierüber eine entsprechende Leistungsvereinbarung mit der Stadt Darmstadt getroffen. Der Kinderschutzbund bietet den Betreuten Umgang als so genannter Mitwirkungsbereiter Dritter nach 1684 Abs. 4 BGB an. In der Praxis bedeutet dies für anspruchsberechtigte Eltern, dass sie einen dahin gehenden Antrag beim zuständigen Jugendamt stellen müssen. Sobald die Kostenzusage erfolgt ist, kann der Betreute Umgang beim Kinderschutzbund Darmstadt e.v. durchgeführt werden. Ein weiterer Zugangsweg ist der Langzeit-Betreute Umgang. Die Maßnahme wird im Rahmen eines Hilfeplanverfahrens in Kooperation mit dem Jugendamt durchgeführt. Der Umfang und die Zeitdauer der Hilfe werden zu Beginn besprochen. In der Regel wird ein Langzeit-Betreuter Umgang für die Dauer eines halben Jahres installiert. Danach wird wiederum geprüft, wie der Umgang zukünftig geregelt werden soll. Statistik Betreuter Umgang 2012 Der DKSB ist bundesweit der größte Anbieter im Arbeitsbereich Betreuter Umgang. Im Jahr 2012 wurde eine einheitliche statistische Erfassung der Fallzahlen des Betreuten Umgangs auf Bundesebene eingeführt. Der DKSB in Darmstadt hat sich, nach Absprache mit den Jugendämtern vor Ort, dafür entschieden, die statistischen Auswertungen des Bundesverbandes zu übernehmen. Da auf Bundesebene keine Differenzierung zwischen Betreutem Umgang und Langzeit- Betreutem-Umgang erfolgt, fließen ab diesem Jahr unsere Zahlen aus diesem Arbeitsbereich in die Statistik Betreuter Umgang mit ein. Im Berichtsjahr 2012 wurden im Kinderschutzbund Darmstadt 50 Fälle bearbeitet. 29 Maßnahmen (58%) werden im Jahr 2013 noch fortgeführt, 21 Maßnahmen wurden beendet (42%). Die Anzahl der Beratungen (mit Eltern und/oder Kind - persönlich oder telefonisch) betrug 642, die Anzahl der Umgangskontakte belief sich auf 287. Insgesamt betrug der Stundenumfang der Fachkräfte 928,5 Stunden. Dauer des Kontaktabbruchs zum umgangsberechtigten Elternteil: Zeit Anzahl der Nennungen Prozentualer Anteil Bis zu 3 Monaten 9 18 % Bis zu 6 Monaten 7 14 % Bis zu 1 Jahr % Bis zu 2 Jahren 8 16 % Bis zu 3 Jahren 2 4 % Bis zu 4 Jahren 1 2 % Keine Angaben 7 14 % Bezirksverband Darmstadt Seite 19

20 5. Betreuter Umgang Überweisungskontext (Mehrfachnennungen möglich) Grund/Institution Anzahl der Nennungen Prozentualer Anteil Selbstmelder 1 2 % Vermittlung Jugendamt % Anregung Gericht 5 10 % Anordnung Gericht % Sonstige (Vermittlung Frauenhaus) 1 2 % Umgangsberechtigte (Mehrfachnennungen möglich) Wer? Anzahl der Nennungen Prozentualer Anteil Beide Eltern 4 8 % Vater % Mutter 6 12 % Familienstand der Eltern Familienstand Anzahl der Nennungen Prozentualer Anteil Verheiratet % Nicht verheiratet % Sorgerecht (Mehrfachnennungen möglich) Person Anzahl der Nennungen Prozentualer Anteil Mutter % Vater 7 14 % Beide % Jugendamt 2 4 % Altersstruktur der Kinder 0 3 J. 4-6 J J J J ab 18 J. ungenannt ,8 % 31,8 % 24,3 % 9,1 % 1,5 % 0 % 1,5 % Geschlecht der Kinder Geschlecht Anzahl der Kinder Prozentualer Anteil Männlich % Weiblich % Aufenthalt des Kindes vor Beginn der Maßnahme (Mehrfachnennung möglich) Aufenthaltsort/Person Anzahl der Nennungen Prozentualer Anteil Bei der Mutter % Beim Vater 5 10 % Jugendhilfe-Einrichtung 1 2 % Pflegeeltern 3 6 % Bezirksverband Darmstadt Seite 20

21 5. Betreuter Umgang Staatsangehörigkeit der Eltern (Mehrfachnennung möglich) Nationalität Anzahl der Nennungen Prozentualer Anteil Beide Eltern deutsch % Mutter deutsch 9 18 % Mutter europäisch 9 18 % Mutter außereuropäisch 8 16 % Vater deutsch 6 12 % Vater europäisch 7 14 % Vater außereuropäisch % Umgangsberechtigte europäisch 4 8 % Umgangsberechtigte außereuropäisch 5 10 % Anlässe für den Betreuten Umgang (Mehrfachnennung möglich) Themengebiet Hochstrittigkeit Anlass/Grund Anzahl der Nennungen Prozentualer Anteil Massiver Elternkonflikt/Hochstrittigkeit % Themengebiet Gewalt Anlass/Grund Anzahl der Nennungen Prozentualer Anteil Entführungsgefahr 3 9 % Gewalt unter den Eltern % Stalking 5 14 % Gewalt gegen Kinder 8 23 % Vernachlässigung 2 6 % Verdacht auf sexuelle Gewalt 4 11 % Nachgewiesene sexuelle Gewalt 1 3 % Themengebiet Einschränkung der Erziehungsfähigkeit Anlass/Grund Anzahl der Nennungen Prozentualer Anteil Sucht der Eltern/eines Elternteils 7 23 % Psychische Erkrankung der Eltern/eines Elternteils 7 23 % Inhaftierung 2 6 % Vorangegangene Verurteilung/ Strafvollzug 1 3 % Kein kindgerechter Umgang % Unzuverlässigkeit 7 23 % Themengebiet Beziehungsanbahnung Anlass/Grund Anzahl der Nennungen Prozentualer Anteil Langer Kontaktabbruch % Kind lernt Elternteil kennen 4 27 % Bezirksverband Darmstadt Seite 21

Patenprojekt Wolfenbüttel

Patenprojekt Wolfenbüttel PATENSCHAFTEN für Kinder psychisch kranker Eltern 1 Ursula Biermann Patenschaften für Kinder psychisch kranker Eltern Zielgruppe und konzeptionelle Überlegungen Anforderungen an die Paten Grundsätze der

Mehr

- Hilfen für Kinder psychisch kranker Eltern - Caritas

- Hilfen für Kinder psychisch kranker Eltern - Caritas 12.10.2013 ist ein Kooperationsprojekt von verband Rhein-Kreis Neuss e.v. Sozialdienste Rhein-Kreis Neuss GmbH SkF Sozialdienst katholischer Frauen e.v. Es ist ein Angebot für Menschen im Rhein-Kreis Neuss

Mehr

Besondere Angebote im Rahmen von KAP-DO

Besondere Angebote im Rahmen von KAP-DO Besondere Angebote im Rahmen von KAP-DO (Stand: Oktober 2015) Fantastische Superhelden Ein Gruppenangebot für Kinder, deren Familie von psychischer Erkrankung betroffen ist; für Jungen und Mädchen zwischen

Mehr

Frühe Hilfen im Landkreis Lörrach: Familienpaten

Frühe Hilfen im Landkreis Lörrach: Familienpaten Frühe Hilfen im Landkreis Lörrach: Familienpaten Kinderschutz und Kindeswohl sind Themen, die in den letzten Jahren immer stärker in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt sind. Die Bundesregierung hat im

Mehr

HILFE FÜR FRAUEN. Elisabeth-Fry-Haus. Konzeption

HILFE FÜR FRAUEN. Elisabeth-Fry-Haus. Konzeption HILFE FÜR FRAUEN Elisabeth-Fry-Haus Konzeption Stand 08/2012 Inhaltsverzeichnis 1. Die Außenwohngruppe III gem. 67 ff. SGB XII... 3 2. Die Ziele... 4 3. Methodik... 5 4. Kooperation und Vernetzung... 6

Mehr

Beratungs- und Familienzentrum München

Beratungs- und Familienzentrum München gefördert von der Beratungs- und Familienzentrum München Beratungs- und Familienzentrum München St.-Michael-Straße 7 81673 München Telefon 089 /43 69 08. 0 bz-muenchen@sos-kinderdorf.de www.sos-bz-muenchen.de

Mehr

Projekt Familienpatenschaften. Ein niedrigschwelliges Unterstützungsangebot für Familien mit Kindern. Runder Tisch gegen Kinderarmut in Bergkamen

Projekt Familienpatenschaften. Ein niedrigschwelliges Unterstützungsangebot für Familien mit Kindern. Runder Tisch gegen Kinderarmut in Bergkamen Projekt Familienpatenschaften Ein niedrigschwelliges Unterstützungsangebot für Familien mit Kindern Runder Tisch gegen Kinderarmut in Bergkamen 1 Ausgangspunkt Ausgangspunkt des Projektes Familienpatenschaften

Mehr

Sachbericht Kinder- und Jugendtelefon

Sachbericht Kinder- und Jugendtelefon Sachbericht Kinder- und Jugendtelefon 2011 1 1. Das Kinder- und Jugendtelefon in Landau Bereits seit 26 Jahren besteht beim Kinderschutzbund in Landau ein Sorgentelefon ( Kinder und Jugendtelefon ) für

Mehr

Was hilft Bremer Familien bei Trennung und Scheidung?

Was hilft Bremer Familien bei Trennung und Scheidung? Kooperationswerkstatt Trennung und Scheidung Was hilft Bremer Familien bei Trennung und Scheidung? Wegweiser-Beratung Individuelle Beratung Gruppen Mediation Info-Veranstaltungen Was hilft Familien bei

Mehr

Sicherung der Rechte von Mädchen und Jungen in pädagogischen Einrichtungen

Sicherung der Rechte von Mädchen und Jungen in pädagogischen Einrichtungen Gefördert durch: Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung Sicherung der Rechte von Mädchen und Jungen in pädagogischen Einrichtungen Inhouse-Veranstaltungen zur Umsetzung

Mehr

Prävention durch Frühe Hilfen Ringvorlesung 09.05.07 FH Kiel. Volker Syring, Flensburg

Prävention durch Frühe Hilfen Ringvorlesung 09.05.07 FH Kiel. Volker Syring, Flensburg Prävention durch Frühe Hilfen Ringvorlesung 09.05.07 FH Kiel Volker Syring, Flensburg Risikokindheit in Deutschland Teenagerschwangerschaften Kriminalität Alkohol Missbrauch Armut Häusliche Gewalt Soziale

Mehr

VIA AWO-Beratungszentrum für Suchtfragen und Suchtprävention

VIA AWO-Beratungszentrum für Suchtfragen und Suchtprävention VIA AWO-Beratungszentrum für Suchtfragen und Suchtprävention Zielgruppen - Menschen mit problematischen Rauschmittelkonsum oder Rauschmittelabhängigkeit - Menschen mit Magersucht und Ess-Brech-Sucht -

Mehr

Frühe Hilfen im Kreis Groß-Gerau

Frühe Hilfen im Kreis Groß-Gerau Hilfe, Beratung und Unterstützung für Schwangere und Eltern von Neugeborenen und kleinen Kindern (0 3 Jahre) im Kreis Groß-Gerau Kreisausschuss Groß-Gerau - Fachbereich Jugend und Schule - Gliederung Ausgangslage

Mehr

Netzwerk Früher Hilfen im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge

Netzwerk Früher Hilfen im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge Netzwerk Früher Hilfen im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge Einführung Netzwerk Früher Hilfen 8a SGB VIII Netzwerk Herzlich Willkommen im Leben Prävention Matthias Müller Katja Berger Janine Gaster

Mehr

Vergessene Kinder. Wo finden Kinder psychisch kranker Eltern Unterstützung? Dr. Elisabeth Horstkotte, MPH Gesundheitsamt Bremen

Vergessene Kinder. Wo finden Kinder psychisch kranker Eltern Unterstützung? Dr. Elisabeth Horstkotte, MPH Gesundheitsamt Bremen Vergessene Kinder Wo finden Kinder psychisch kranker Eltern Unterstützung? Dr. Elisabeth Horstkotte, MPH Gesundheitsamt Bremen 61. Wissenschaftlicher Kongress BVÖGD in Trier - 14.05.2011 Kinder psychisch

Mehr

AURYN Frankfurt e.v. Hilfen für Kinder psychisch erkrankter Eltern

AURYN Frankfurt e.v. Hilfen für Kinder psychisch erkrankter Eltern AURYN Frankfurt e.v. Hilfen für Kinder psychisch erkrankter Eltern Susanne Schlüter-Müller Ärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie Frankfurt 1. Vorsitzende von AURYN Frankfurt e.v.

Mehr

PROJEKT FAMILIENHEBAMMEN ALS BESTANDTEIL DES REGIONALEN NETZWERKS FRÜHE HILFEN IM LANDKREIS BIBERACH

PROJEKT FAMILIENHEBAMMEN ALS BESTANDTEIL DES REGIONALEN NETZWERKS FRÜHE HILFEN IM LANDKREIS BIBERACH Thementag II am 9.Juli 2014 in Gültstein: Familienhebammen und Familiengesundheitskinderkrankenpflegerinnen PROJEKT FAMILIENHEBAMMEN ALS BESTANDTEIL DES REGIONALEN NETZWERKS FRÜHE HILFEN IM LANDKREIS BIBERACH

Mehr

Fachtagung Fachverband Zusatzleistungen Kanton Zürich 5. Juni 2014

Fachtagung Fachverband Zusatzleistungen Kanton Zürich 5. Juni 2014 Fachtagung Fachverband Zusatzleistungen Kanton Zürich 5. Juni 2014 Gemeinsames Sorgerecht ab 1. Juli 2014 Diana Berger-Aschwanden, Mitarbeiterin Rechtsdienst Amt für Zusatzleistungen zur AHV/IV der Stadt

Mehr

Stadt Karlsruhe Sozial- und Jugendbehörde. Kurzinformation für Karlsruher Institutionen zum Begleiteten Umgang Stand März 2009

Stadt Karlsruhe Sozial- und Jugendbehörde. Kurzinformation für Karlsruher Institutionen zum Begleiteten Umgang Stand März 2009 Stadt Karlsruhe Sozial- und Jugendbehörde Kurzinformation für Karlsruher Institutionen zum Begleiteten Umgang Stand März 2009 Karlsruher Standards für den begleiteten Umgang ( 18 Abs. 3 SGB VIII) Die Erfahrungen

Mehr

Verband alleinerziehender Mütter und Väter, OV-Frankfurt. Auftaktveranstaltung PAKKO-Passgenau in Arbeit mit Kind im Kreis Offenbach, 06.09.

Verband alleinerziehender Mütter und Väter, OV-Frankfurt. Auftaktveranstaltung PAKKO-Passgenau in Arbeit mit Kind im Kreis Offenbach, 06.09. Verband alleinerziehender Mütter und Väter, OV-Frankfurt Auftaktveranstaltung PAKKO-Passgenau in Arbeit mit Kind im Kreis Offenbach, 06.09.2012 Lebensform Alleinerziehen in Zahlen In Deutschland leben

Mehr

Psychische Erkrankung oder Psychische Erkrankung betrifft die Suchterkrankung ganze Familie betrifft die ganze Familie

Psychische Erkrankung oder Psychische Erkrankung betrifft die Suchterkrankung ganze Familie betrifft die ganze Familie Psychische Erkrankung oder Psychische Erkrankung betrifft die Suchterkrankung ganze Familie betrifft die ganze Familie Auswirkungen der elterlichen Erkrankung auf die Kinder und mögliche Unterstützungsangebote

Mehr

Idee und Gestaltung: Sandra Bertl

Idee und Gestaltung: Sandra Bertl 1 2 Die nachfolgende Präsentation stellt die prämierten Portfolios in Auszügen vor. Die Reihenfolge richtet sich dabei nach dem Eingang der Wettbewerbsbeiträge. Neben der Gestaltung der Portfolios und

Mehr

Protokoll des Arbeitskreises Krankenhäuser vom 07. September 2011. Vergiss mich nicht Patenschaftsprojekt für Kinder von suchtmittelabhängigen Eltern

Protokoll des Arbeitskreises Krankenhäuser vom 07. September 2011. Vergiss mich nicht Patenschaftsprojekt für Kinder von suchtmittelabhängigen Eltern Landesstelle Berlin für Suchtfragen e.v. Gierkezeile 39 10585 Berlin Landesstelle Berlin für Suchtfragen e.v. Protokoll des Arbeitskreises Krankenhäuser vom 07. September 2011 Vergiss mich nicht Patenschaftsprojekt

Mehr

Förderung von Kindern und Jugendlichen als gesamtgesellschaftliche Aufgabe - Schulabsenz und exzessive Internetnutzung/Internetsucht

Förderung von Kindern und Jugendlichen als gesamtgesellschaftliche Aufgabe - Schulabsenz und exzessive Internetnutzung/Internetsucht Deutsch-Japanisches Studienprogramm für Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe 2014 Förderung benachteiligter Jugendlicher Ergebnispräsentation der Fachdelegation A2: Förderung von Kindern und Jugendlichen

Mehr

Wir können da was tun! Prävention von sexuellem Missbrauch

Wir können da was tun! Prävention von sexuellem Missbrauch Wir können da was tun! Prävention von sexuellem Missbrauch Schulungsangebote für SieKids Einrichtungen Über AMYNA AMYNA e.v. setzt sich für den Schutz von Mädchen und Jungen vor sexueller Gewalt ein. Kein

Mehr

Dipl.Päd. Nina-Mareen Schweigert Fachforum Onlineberatung 2015 Forum 1: (Virtuelle) Teams in der Onlineberatung

Dipl.Päd. Nina-Mareen Schweigert Fachforum Onlineberatung 2015 Forum 1: (Virtuelle) Teams in der Onlineberatung Dipl.Päd. Nina-Mareen Schweigert Fachforum Onlineberatung 2015 Forum 1: (Virtuelle) Teams in der Onlineberatung Youth-Life-Line (YLL) Angebot & Konzeption Das Angebot bei YLL ist leicht erreichbar & nutzbar

Mehr

Trennung und Scheidung

Trennung und Scheidung Landratsamt Dingolfing-Landau Obere Stadt 1-84130 Dingolfing Trennung und Scheidung Informationen zum Thema: elterliche Sorge und Umgang Einführung: Im Mittelpunkt der Sorgen der Eltern, die in Trennung

Mehr

Konzeption Paten-Projekt

Konzeption Paten-Projekt Konzeption Paten-Projekt für Kinder und Jugendliche mit besonderem Betreuungsbedarf konzipiert und durchgeführt von Ein Projekt des DRK Kreisverbandes Kehl e.v. 1 1. Projektverantwortliche INSEL Integrationsstelle

Mehr

Bundeskinderschutzgesetz

Bundeskinderschutzgesetz Bundeskinderschutzgesetz Der Inhalt in Kürze 1 Stand: 06.03.2012 Eckpfeiler des Bundeskinderschutzgesetzes Aktiver Kinderschutz durch Frühe Hilfen und verlässliche Netzwerke Aktiver Kinderschutz durch

Mehr

3. Brandenburgische Familienbildungsmesse 23. September 2006 in Potsdam

3. Brandenburgische Familienbildungsmesse 23. September 2006 in Potsdam 3. Brandenburgische Familienbildungsmesse 23. September 2006 in Potsdam Konzepte der Familienbildung in der Familienberatungsstelle Torsten Mantei: Grundlagenpapier zu Workshop 5 1. Allgemeine Erläuterungen

Mehr

BAG Kinder- und Jugendpsychiatrie im Öffentlichen Gesundheitsdienst zu

BAG Kinder- und Jugendpsychiatrie im Öffentlichen Gesundheitsdienst zu BAG Kinder- und Jugendpsychiatrie im Öffentlichen Gesundheitsdienst zu Gast beim Fachausschuss Psychiatrie 63. Wissenschaftlicher Kongress Der ÖGD - Stark für die Schwachen Berlin, 27. April 2013 Exemplarische

Mehr

Prävention durch Schutzkonzepte. Jun.Prof. Dr. Martin Wazlawik, Universität Münster 13.11.14

Prävention durch Schutzkonzepte. Jun.Prof. Dr. Martin Wazlawik, Universität Münster 13.11.14 Prävention durch Schutzkonzepte Jun.Prof. Dr. Martin Wazlawik, Universität Münster 13.11.14 2 Wer sind Sie? Sie sind als Ehrenamtliche_r hier? Sie sind als Hauptamtliche_r hier? Sie kommen aus dem Bereich

Mehr

Die hisa ggmbh ist Trägerin mehrerer Kinderbetreuungseinrichtungen mit einem vielfältigen

Die hisa ggmbh ist Trägerin mehrerer Kinderbetreuungseinrichtungen mit einem vielfältigen T R Ä G E R K O N Z E P T I O N Einleitung Die ist Trägerin mehrerer Kinderbetreuungseinrichtungen mit einem vielfältigen Familien ergänzenden Bildungs- und Erziehungsangebot. Entstanden aus der Elterninitiative

Mehr

Beruf: Tagesmutter. Behüten, Fördern und den Alltag mit Kindern gestalten.

Beruf: Tagesmutter. Behüten, Fördern und den Alltag mit Kindern gestalten. Informationen für Tagesmütter und Tagesväter Kindertagespflege eine schöne Herausforderung für Sie? dann nehmen Sie Kontakt zu uns auf: Alle Informationen rund um die Tätigkeit als Tagesmutter und -vater

Mehr

Nachher sagen die noch, ich hab sie angefasst

Nachher sagen die noch, ich hab sie angefasst Ehrenamt und Schutz vor sexualisierter Gewalt an Mädchen und Jungen Nachher sagen die noch, ich hab sie angefasst Eine Informationsbroschüre, die (mehr) Sicherheit gibt. Zündfunke/Sportjugend_2012.indd

Mehr

Qualitätssicherung und entwicklung bezugnehmend auf Beteiligungsverfahren und Beschwerdemanagement

Qualitätssicherung und entwicklung bezugnehmend auf Beteiligungsverfahren und Beschwerdemanagement Qualitätssicherung und entwicklung bezugnehmend auf Beteiligungsverfahren und Beschwerdemanagement Die Bedeutung für Kinder und Eltern Unsere Zielsetzung auch in diesem Bereich ist es, Kinder und Eltern

Mehr

Was ist eine Beistandschaft?

Was ist eine Beistandschaft? Seite 1 von 4 Fragen und Antworten zum neuen Recht: Was ist eine Beistandschaft? Wer kann einen Beistand erhalten? Wie erhalte ich einen Beistand für mein Kind? Wozu brauche ich einen Beistand? Wann kann

Mehr

Eltern und Kind - Kinderschutz / Kinderrechte

Eltern und Kind - Kinderschutz / Kinderrechte Stadt Zürich Support Informationszentrum Werdstrasse 75, Postfach 8036 Zürich Tel. 044 412 70 00 izs@zuerich.ch www.stadt-zuerich.ch/wegweiser Support Informationszentrum Tel. Email Beratung + Hilfe 147

Mehr

Ein Leitfaden für Frauen. 3. vollständig überarbeitete Auflage

Ein Leitfaden für Frauen. 3. vollständig überarbeitete Auflage Alleinerziehende in Ulm Ein Leitfaden für Frauen. vollständig überarbeitete Auflage Alleinerziehende in Ulm Ein Leitfaden für Frauen. vollständig überarbeitete Auflage . Rechtsfragen Im Rahmen dieser Broschüre

Mehr

vorläufige Konzeption Erziehungspaten 27 ff. SGB VIII

vorläufige Konzeption Erziehungspaten 27 ff. SGB VIII vorläufige Konzeption Erziehungspaten 27 ff. SGB VIII Konzeption Erziehungspatenschaften Erziehungspatenschaften, ein kurzer Überblick Fremdunterbringung vermeiden Pädagogisch gebildete Paten Regelmäßige

Mehr

Pateneltern Flensburg - für Kinder psychisch kranker Eltern

Pateneltern Flensburg - für Kinder psychisch kranker Eltern Pateneltern Flensburg - für Kinder psychisch kranker Eltern Ein Präventionsprojekt stellt sich vor Fakten zum Patenschaftsprojekt Träger: ADS Grenzfriedensbund e.v., Kinderschutzbund Flensburg Laufzeit

Mehr

Ehrenamtliche dringend gesucht! Sozialprojekt Nachhilfe für Kinder in besonderen Lebenslagen

Ehrenamtliche dringend gesucht! Sozialprojekt Nachhilfe für Kinder in besonderen Lebenslagen Ehrenamtliche dringend gesucht! Sozialprojekt Nachhilfe für Kinder in besonderen Lebenslagen Worum es geht: Es gibt viele Familien in denen es Probleme gibt. Trennung der Eltern oder eine schwerwiegende

Mehr

TROTZ ALLEM BERATUNG FÜR FRAUEN MIT SEXUALISIERTEN GEWALTERFAHRUNGEN

TROTZ ALLEM BERATUNG FÜR FRAUEN MIT SEXUALISIERTEN GEWALTERFAHRUNGEN TROTZ ALLEM BERATUNG FÜR FRAUEN MIT SEXUALISIERTEN GEWALTERFAHRUNGEN JAHRESBERICHT 2013 Foto: NW Gütersloh Liebe Freundinnen und Freunde von Trotz Allem, wir sind angekommen! Nach dem Umzug in die Königstraße

Mehr

Ombudsstellen und Beschwerdeverfahren in der Kinder- und Jugendhilfe

Ombudsstellen und Beschwerdeverfahren in der Kinder- und Jugendhilfe Ombudsstellen und Beschwerdeverfahren in der Kinder- und Jugendhilfe Eine aktuelle Debatte Runde Tische - Kinder- und Jugendhilfe trägt Verantwortung für die Sicherung der Rechte junger Menschen auch in

Mehr

Netzwerk für Alleinerziehende (NEFA) im Landkreis St. Wendel

Netzwerk für Alleinerziehende (NEFA) im Landkreis St. Wendel Netzwerk für Alleinerziehende (NEFA) im Landkreis St. Wendel Hintergrund des Projekts (1) Im Herbst 2009 Start des Bundesprogramms Gute Arbeit für Alleinerziehende. Projekt der Kommunalen Arbeitsförderung:

Mehr

Konsequenzen aufgrund mangelnder Kapazitäten:

Konsequenzen aufgrund mangelnder Kapazitäten: 1 Konsequenzen aufgrund mangelnder Kapazitäten: - Die Wartezeiten für Beratungsplätze haben sich generell verlängert; insbesondere gilt dies nach wie vor für die Traumaberatung. - Die Zeiten zwischen den

Mehr

APK Löwenherz-Familienhilfe www.apk-loewenherz.de

APK Löwenherz-Familienhilfe www.apk-loewenherz.de www.apk-loewenherz.de Arbeitsgemeinschaft für psychisch Kranke im Rhein-Erft-Kreis e.v. seit 1980 seit 2004 seit 2000 Der e.v. ist alleiniger Gesellschafter beider ggmbhs APK Soziale Dienste GmbH & WIR

Mehr

Häusliche Gewalt gegen ältere Menschen. An wen kann ich mich in Wien wenden?

Häusliche Gewalt gegen ältere Menschen. An wen kann ich mich in Wien wenden? Häusliche Gewalt gegen ältere Menschen An wen kann ich mich in Wien wenden? Eine Informationsschrift für von Gewalt betroffene ältere Menschen sowie Angehörige, Bekannte, FreundInnen, NachbarInnen Wer

Mehr

ganz genau Wenn auf den ersten Blick ein zweiter folgt die wichtigsten Fragen und die Antworten dazu.

ganz genau Wenn auf den ersten Blick ein zweiter folgt die wichtigsten Fragen und die Antworten dazu. ganz genau Wenn auf den ersten Blick ein zweiter folgt die wichtigsten Fragen und die Antworten dazu. Seite 2 7 Wenn auf den ersten Blick ein zweiter folgt, dann stellen sich unweigerlich viele Fragen:

Mehr

Begleiten, beteiligen, begeistern

Begleiten, beteiligen, begeistern Begleiten, beteiligen, begeistern Professionelles Handeln mit heterogenen Elterngruppen Prof. Dr. Dörte Detert Forschungsgruppe: Prof. Dr. Dörte Detert. Prof. Dr. Norbert Rückert, Dr. Ulrike Bremer-Hübler,

Mehr

Mit Einander. Das Patenschaftsprojekt Nachbarschaftswerk e.v.

Mit Einander. Das Patenschaftsprojekt Nachbarschaftswerk e.v. Mit Einander Das Patenschaftsprojekt Nachbarschaftswerk e.v. Das Projekt Das Projekt DiE idee Das Projekt knüpft soziale Patenschaften zwischen Freiburger Kindern im Alter von 4 bis 16 Jahren und Bürgerinnen

Mehr

Lost in Space - Beratung für Internet- und Computerspielsüchtige. Jannis Wlachojiannis, Diplom-Sozialpädagoge

Lost in Space - Beratung für Internet- und Computerspielsüchtige. Jannis Wlachojiannis, Diplom-Sozialpädagoge Lost in Space - Beratung für Internet- und Computerspielsüchtige Lost in Space - Beratung für Internet- und Computerspielsüchtige Jannis Wlachojiannis, Diplom-Sozialpädagoge Café Beispiellos Seit 1987

Mehr

JuKiB Projekt Jugendliche und Kinder im Blick

JuKiB Projekt Jugendliche und Kinder im Blick Jugendliche und Kinder im Blick Ein Projekt der Familienberatungsstelle Mittelstraße für Kinder psychisch kranker und suchtkranker Eltern in Kooperation mit: der psychosozialen Beratungsstelle (Suchtberatung)

Mehr

Empfehlungen der Spitzenverbände der Pflegekassen und. des Verbandes der privaten Krankenversicherung e. V.

Empfehlungen der Spitzenverbände der Pflegekassen und. des Verbandes der privaten Krankenversicherung e. V. Empfehlungen der Spitzenverbände der Pflegekassen und des Verbandes der privaten Krankenversicherung e. V. zur Förderung von niedrigschwelligen Betreuungsangeboten sowie Modellvorhaben zur Erprobung neuer

Mehr

LÖSUNGEN FINDEN. Weichen stellen im Leben. ----------- EHE-, FAMILIEN- UND LEBENSBERATUNG ----

LÖSUNGEN FINDEN. Weichen stellen im Leben. ----------- EHE-, FAMILIEN- UND LEBENSBERATUNG ---- LÖSUNGEN EHE-, FAMILIEN- UND LEBENSBERATUNG ---- ----------- FINDEN Weichen stellen im Leben. Ehe-, Familien- und Lebensberatung ein guter Weg Für Lebens- und Beziehungskrisen sind wir gerne Ihre Ansprechpartner.

Mehr

Sichere Orte für Kinder Handlungskonzept zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor Grenzüberschreitungen und pädosexuellen Übergriffen

Sichere Orte für Kinder Handlungskonzept zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor Grenzüberschreitungen und pädosexuellen Übergriffen Sichere Orte für Kinder Handlungskonzept zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor Grenzüberschreitungen und pädosexuellen Übergriffen Definition Sexuelle Ausbeutung von Kindern durch Erwachsene (oder

Mehr

Verpflichtende Elternberatung gemäß 95 Abs. 1a und 107 Abs. 3 Außerstreitgesetz. Fachtagung Familienrecht 20.11.2013, Klagenfurt

Verpflichtende Elternberatung gemäß 95 Abs. 1a und 107 Abs. 3 Außerstreitgesetz. Fachtagung Familienrecht 20.11.2013, Klagenfurt Verpflichtende Elternberatung gemäß 95 Abs. 1a und 107 Abs. 3 Außerstreitgesetz Verpflichtende Beratung ist Schritt in die richtige Richtung Warum? Verhalten der Eltern während/nach der Trennung hat große

Mehr

Kongress Armut und Gesundheit, Berlin, 9./10.03.2012 Abstract

Kongress Armut und Gesundheit, Berlin, 9./10.03.2012 Abstract Kongress Armut und Gesundheit, Berlin, 9./10.03.2012 Abstract Resonanz pädagogischer Fachkräfte auf ein interaktives Fortbildungsangebot zur Verwirklichung gesundheitlicher Chancengleichheit Grimm Iris,

Mehr

Erziehungsstellen. Fachpflegefamilien gem. 33,2 SGB VIII

Erziehungsstellen. Fachpflegefamilien gem. 33,2 SGB VIII Erziehungsstellen Fachpflegefamilien gem. 33,2 SGB VIII Pädagogische Konzeption Erziehungsstellen sind eine besondere Form der Pflegefamilie gem. 33, Satz 2 SGB VIII. Sie sind eine lebensfeldersetzende

Mehr

Abschlussbericht Kundenmonitor. Fachbereich Familie, Jugend und Soziales Produkt Erziehungsberatung

Abschlussbericht Kundenmonitor. Fachbereich Familie, Jugend und Soziales Produkt Erziehungsberatung Abschlussbericht Kundenmonitor Fachbereich Familie, Jugend und Soziales Produkt Erziehungsberatung Stand August 2011 Inhaltsverzeichnis Teil 1 Einleitung Befragungsart Zielsetzung der Befragung Zeitraum

Mehr

- 1. Grußwort des Landrates Michael Makiolla zum 20-jährigen Jubiläum der Stiftung Weiterbildung am 21. Januar 2011 um 15.

- 1. Grußwort des Landrates Michael Makiolla zum 20-jährigen Jubiläum der Stiftung Weiterbildung am 21. Januar 2011 um 15. - 1 Grußwort des Landrates Michael Makiolla zum 20-jährigen Jubiläum der Stiftung Weiterbildung am 21. Januar 2011 um 15.00 Uhr in Unna Sehr geehrte Damen und Herren, ich darf Sie ganz herzlich zur Feier

Mehr

Beratungs- und Unterstützungsangebote für Alleinerziehende in Karlsruhe

Beratungs- und Unterstützungsangebote für Alleinerziehende in Karlsruhe Beratungs- und Unterstützungsangebote für Alleinerziehende in Karlsruhe AWO Kreisverband Karlsruhe - Stadt e.v. Haus der Familie Fachteam Frühe Kindheit Kronenstraße 15 Tel. Fachteam FK: 0721 35 007-215

Mehr

Kein Kind zurücklassen Kommunen in NRW beugen vor. Das Modellvorhaben im Kreis Warendorf

Kein Kind zurücklassen Kommunen in NRW beugen vor. Das Modellvorhaben im Kreis Warendorf Kein Kind zurücklassen Kommunen in NRW beugen vor Das Modellvorhaben im Kreis Warendorf Workshop am 03.09.2012 Kreis Warendorf Strategie des Kreises Warendorf Langfristig angelegte Weiterentwicklung der

Mehr

Leistungsbeschreibung Schuldnerberatung LAG FW NRW

Leistungsbeschreibung Schuldnerberatung LAG FW NRW Leistungsbeschreibung Schuldnerberatung LAG FW NRW A. Einzelfallarbeit 1. Basisberatung (Anamnese, Problembeschreibung, Zielfindung) 1.1 Information über die Arbeitsweise in der Schuldnerberatung 1.2 Erheben

Mehr

passepartout-ch Nationales Zentrum für Kinder und Jugendförderung, Moosseedorf Konzept Moosseedorf, Januar 2004 markus.gander@infoklick.

passepartout-ch Nationales Zentrum für Kinder und Jugendförderung, Moosseedorf Konzept Moosseedorf, Januar 2004 markus.gander@infoklick. Nationales Zentrum für Kinder und Jugendförderung, Moosseedorf Konzept Moosseedorf, Januar 2004 Markus Gander Geschäftsführer INFOKLICK markus.gander@infoklick.ch Vinzenz Miescher Projektleiter vinzenz.miescher@infoklick.ch

Mehr

Suchtberatung und -selbsthilfe

Suchtberatung und -selbsthilfe Suchtberatung und -selbsthilfe Frankfurt am Main Caritas-Fachambulanz für Suchtkranke Alte Mainzer Gasse 10 60311 Frankfurt am Main Tel.: 069 29 82 462 Email: suchtberatung@caritas-frankfurt.de Suchtberatung

Mehr

Familienpatenschaften. ein niedrigschwelliges Unterstützungsangebot für Familien in Nürnberg

Familienpatenschaften. ein niedrigschwelliges Unterstützungsangebot für Familien in Nürnberg Familienpatenschaften ein niedrigschwelliges Unterstützungsangebot für Familien in Nürnberg Inhaltsverzeichnis 1. Ausgangspunkt... 3 2. Idee... 3 3. Zielsetzung... 3 4. Zielgruppe... 4 5. Rahmenbedingungen...

Mehr

EURAP EUROPÄISCHES REGISTER FÜR SCHWANGERSCHAFTEN UNTER ANTIEPILEPTIKA

EURAP EUROPÄISCHES REGISTER FÜR SCHWANGERSCHAFTEN UNTER ANTIEPILEPTIKA EURAP EUROPÄISCHES REGISTER FÜR SCHWANGERSCHAFTEN UNTER ANTIEPILEPTIKA Soziale Hilfen für schwangere Frauen und Mütter mit einer Epilepsie Soziale Hilfen für schwangere Frauen und Mütter mit einer Epilepsie

Mehr

Big Friends for Youngsters

Big Friends for Youngsters ELII\ Big Friends for Youngsters Evaluation Teil 2 Befragung der Väter / Mütter / Eltern / Erziehungsberechtigen Fragebogenaktion abgeschlossen im November 2003 M. Schabacker-Bock 2 M. Schabacker-Bock

Mehr

Väteraufbruch für Kinder Marburg e.v.

Väteraufbruch für Kinder Marburg e.v. Väteraufbruch für Kinder Marburg e.v. im Juni 2013 Unterstützung und Förderung des Umgangs von Kindern getrennt lebender Eltern im Marburger Väterbüro Jugendhilfe nach 17; 18,3; ff. Allen Kindern beide

Mehr

4 P FO TE N FÜ R S IE Hunde-Besuchsdienst für Menschen mit Demenz

4 P FO TE N FÜ R S IE Hunde-Besuchsdienst für Menschen mit Demenz 4 P FO TE N FÜ R S IE Hunde-Besuchsdienst für Menschen mit Demenz TRÄGER: KOOPERATIONSPARTNER: Wirkung von Tieren auf Menschen mit Demenz WARUM TIERE o Tiere regen zum Sprechen an o Tiere bieten Abwechslung

Mehr

BABYLOTSEN HAMBURG. Von Fall zu Fall Aus der Praxis der Hamburger Babylotsen

BABYLOTSEN HAMBURG. Von Fall zu Fall Aus der Praxis der Hamburger Babylotsen Auszug Von Fall zu Fall Aus der Praxis der Hamburger Babylotsen Stand: September 2014 Inhalt Vorwort von Dr. Sönke Siefert Seite 3 Geschäftsführer Stiftung SeeYou Babylotsen im Krankenhaus Seite 4 Fall

Mehr

Patenschaften alltagsnahe und bedarfsorientierte Unterstützung für Kinder und Eltern

Patenschaften alltagsnahe und bedarfsorientierte Unterstützung für Kinder und Eltern Patenschaften alltagsnahe und bedarfsorientierte Unterstützung für Kinder und Eltern Fachtagung Im Blickpunkt: Kinder psychisch kranker Eltern 18. November 2010 Definition Patenschaft Patenschaft = freiwillige

Mehr

November 2013. aktuell. Das gemeinsame elterliche Sorgerecht

November 2013. aktuell. Das gemeinsame elterliche Sorgerecht November 2013 aktuell Das gemeinsame elterliche Sorgerecht Editorial Die gemeinsame elterliche Sorge geschiedener oder nicht miteinander verheirateter Eltern als Normalfall wird voraussichtlich per 1.

Mehr

Auswertung der freiwilligen Dokumentation 2012. Sozialpsychiatrische Dienste in Baden-Württemberg

Auswertung der freiwilligen Dokumentation 2012. Sozialpsychiatrische Dienste in Baden-Württemberg Auswertung der freiwilligen Dokumentation 2012 Sozialpsychiatrische Dienste in Baden-Württemberg Datengrundlage: Über 95 Prozent der Dienste in Baden-Württemberg haben sich an der Auswertung der freiwilligen

Mehr

Frühe Hilfen in Dresden

Frühe Hilfen in Dresden Frühe Hilfen in Dresden Für wen? Was? Wer? Kontakt: Begrüßungsbesuche des Jugendamtes bei Familien nach Geburt eines Kindes alle Familien der Stadt Dresden freiwilliges und kostenloses Informations- und

Mehr

Martin-Luther-Haus. Stationäres Angebot erzieherischer Hilfen für Kinder und Jugendliche mit:

Martin-Luther-Haus. Stationäres Angebot erzieherischer Hilfen für Kinder und Jugendliche mit: Stationäres Angebot erzieherischer Hilfen für Kinder und Jugendliche mit: psychisch bedingten Störungen kognitiven und sozialen Orientierungsschwierigkeiten besonders hohen emotionalen Belastungen herausforderndem

Mehr

MSO Migrantenselbstorganisationen in Ludwigshafen

MSO Migrantenselbstorganisationen in Ludwigshafen MSO Migrantenselbstorganisationen in Ludwigshafen Bedarfs- und Interessenanalyse der Ludwigshafener Vereine mit Migrationshintergrund Liebe Teilnehmerinnen, liebe Teilnehmer, dieser Fragebogen ist im Rahmen

Mehr

BEWERBERBOGEN DER ADOPTIONS- UND PFLEGEKINDERDIENSTE DES KREISES SOEST. überreicht durch

BEWERBERBOGEN DER ADOPTIONS- UND PFLEGEKINDERDIENSTE DES KREISES SOEST. überreicht durch BEWERBERBOGEN DER ADOPTIONS- UND PFLEGEKINDERDIENSTE DES KREISES SOEST überreicht durch Stadt Soest Abt. Jugend und Soziales -Pflegekinderdienst- Vreithof 8 59494 Soest Tel.: 02921/103-2326 BEWERBERBOGEN

Mehr

Zu TOP 3. Bericht der Bundesgeschäftsstelle der UPD

Zu TOP 3. Bericht der Bundesgeschäftsstelle der UPD Zu TOP 3 Bericht der Bundesgeschäftsstelle der UPD Pressekonferenz zum Jahresbericht der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland (UPD) an den Beauftragten der Bundesregierung für die Belange der Patientinnen

Mehr

Kurzkonzept. Fachstelle für Suchtprävention. Drogenhilfe Köln

Kurzkonzept. Fachstelle für Suchtprävention. Drogenhilfe Köln Kurzkonzept Fachstelle für Suchtprävention Drogenhilfe Köln Die Ausgangslage/ Situationsanalyse. Das Internet als neues Medium ist mittlerweile zum festen Bestandteil unseres Alltags geworden. Seine Vielfältigkeit,

Mehr

Jahresbericht 2012 Förderinitiative Nightlines Deutschland e.v.

Jahresbericht 2012 Förderinitiative Nightlines Deutschland e.v. Jahresbericht 2012 1/5 Jahresbericht 2012 Anfang 2012 hatten wir noch einmal die Möglichkeit unsere Arbeit des vergangenen Jahres zu feiern. Als Bundessieger von startsocial waren wir ins Kanzleramt eingeladen:

Mehr

Caritas-Familienpaten

Caritas-Familienpaten Caritas-Familienpaten Ein Projekt des Caritasverbandes für die Stadt Münster e. V. vom 01.10.2010 30.09.2013 in Verbindung mit dem bundesweiten Projekt des DCV Frühe Hilfen Externe Evaluation durch die

Mehr

Deine Meinung ist wichtig. Informationen für Kinder und Jugendliche zur Anhörung

Deine Meinung ist wichtig. Informationen für Kinder und Jugendliche zur Anhörung Deine Meinung ist wichtig Informationen für Kinder und Jugendliche zur Anhörung Text und Gestaltung Dr. phil. Ruth Donati, Psychologin FSP Lic. phil. Camille Büsser, Psychologe FSP unter Mitwirkung von:

Mehr

Familienhebammen. nachhaltige Gesundheitsförderung für Schwangere, Mütter und junge Kinder

Familienhebammen. nachhaltige Gesundheitsförderung für Schwangere, Mütter und junge Kinder Familienhebammen nachhaltige Gesundheitsförderung für Schwangere, Mütter und junge Kinder Weniger ist mehr: Rauchfrei- Beratung durch Familienhebammen 14. Juni 2011 Familienhebammen Familienhebammen sind

Mehr

Perspektiven Allein erziehend Aber nicht allein gelassen

Perspektiven Allein erziehend Aber nicht allein gelassen Perspektiven Allein erziehend Aber nicht allein gelassen Unser Handeln wird bestimmt von unserem Leitbild, das unsere Ziele und Werte beschreibt. 1 Perspektiven Allein erziehend Aber nicht allein gelassen

Mehr

Netzwerk FAMILIE. Kurzinformation zu den Beratungsstellen am bayerischen Untermain (Aschaffenburg Miltenberg)

Netzwerk FAMILIE. Kurzinformation zu den Beratungsstellen am bayerischen Untermain (Aschaffenburg Miltenberg) Netzwerk FAMILIE Kurzinformation zu den Beratungsstellen am bayerischen Untermain (Aschaffenburg Miltenberg) Seite 2 Netzwerk FAMILIE Jugendamt des Landkreises Aschaffenburg Bayernstr. 18 Telefon: 06021

Mehr

Stellungnahme des Deutschen Vereins zum Gesetzentwurf zur Erleichterung familiengerichtlicher Maßnahmen bei der Gefährdung

Stellungnahme des Deutschen Vereins zum Gesetzentwurf zur Erleichterung familiengerichtlicher Maßnahmen bei der Gefährdung Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.v. DV 38/07 AF VII 19. Dezember 2007 Stellungnahme des Deutschen Vereins zum Gesetzentwurf zur Erleichterung familiengerichtlicher Maßnahmen bei

Mehr

SAKSA. Engagieren Sie!

SAKSA. Engagieren Sie! SAKSA Engagieren Sie! Mannerheimin Lastensuojeluliiton Varsinais-Suomen piiri ry Perhetalo Heideken (Familienhaus Heideken) Sepänkatu 3 20700 Turku Tel. +358 2 273 6000 info.varsinais-suomi@mll.fi varsinaissuomenpiiri.mll.fi

Mehr

Die vergessenen Kinder

Die vergessenen Kinder Die vergessenen Kinder Die Situation der Kinder psychisch kranker Eltern aus der Sicht einer Betroffenen Gliederung des Vortrags : 1. Zum Verständnis der Situation der Kinder psychisch kranker Eltern:

Mehr

Sozialdienst katholischer Frauen in Hagen

Sozialdienst katholischer Frauen in Hagen Mitgliederbrief Sozialdienst katholischer Frauen in Hagen Mai 2010 Liebe Mitglieder, am Morgen gehe ich manches Mal zur Arbeit und nehme mir vor, ganz bestimmte Aufgaben zu erledigen. Doch nicht selten

Mehr

Der SKM Köln. Wegweiser durch Dienste und Einrichtungen

Der SKM Köln. Wegweiser durch Dienste und Einrichtungen Der SKM Köln Wegweiser durch Dienste und Einrichtungen Wir bieten AIDS-Hilfe Information, Beratung und Unterstützung, Hilfen zum selbstständigen Wohnen (BeWo) und Wohnhilfen in Appartements Allgemeine

Mehr

Mit einem Klick gibt s mehr Info, viel Spaß! 03.03.2007 Patenschaftsprojekt für Jugendliche

Mit einem Klick gibt s mehr Info, viel Spaß! 03.03.2007 Patenschaftsprojekt für Jugendliche Plan haben Mit einem Klick gibt s mehr Info, viel Spaß! Die Idee Erstmalig in Deutschland ist dieses Projekt in Norderstedt aufgegriffen worden, um sich um Jugendliche zu kümmern, die in verschiedenen

Mehr

Jahresbericht 2011. ggmbh

Jahresbericht 2011. ggmbh Jahresbericht 2011 ggmbh 1998 2000 2005 2010 2011 Jahresbericht 2011 ggmbh Inhaltsangabe 1. Aus den Regionalteams Seite 2 1.1 Team Pan/ Dgf Seite 3 1.2 Team Deg/Sr 1.3 Team Pa 1.4 Fortbildungen 2. Statistiken

Mehr

Fachliche Empfehlungen für die Mitwirkung der Jugendhilfe in Verfahren nach dem Jugendgerichtsgesetz

Fachliche Empfehlungen für die Mitwirkung der Jugendhilfe in Verfahren nach dem Jugendgerichtsgesetz Fachliche Empfehlungen für die Mitwirkung der Jugendhilfe in Verfahren nach dem Jugendgerichtsgesetz des vom 23. Oktober 2012 Zentrum Bayern Familie und Soziales Bayerisches Landesjugendamt Inhalt Seite

Mehr

Kinder psychisch kranker Eltern präventive Ansätze

Kinder psychisch kranker Eltern präventive Ansätze 62. Gütersloher Fortbildungstage, 20.-22. September 2011 Kinder psychisch kranker Eltern präventive Ansätze Fakultät für Bildungswissenschaften AG Sozialisationsforschung Miriam Schmuhl MPH Gliederung

Mehr

Netzwerk Kindeswohl und Kindergesundheit Speyer Newsletter III/2010

Netzwerk Kindeswohl und Kindergesundheit Speyer Newsletter III/2010 Netzwerk Kindeswohl und Kindergesundheit Speyer Newsletter III/2010 Noch vor der Sommerpause möchten wir Ihnen die neuesten Informationen des Netzwerkes Kindeswohl und Kindergesundheit zukommen lassen.

Mehr

Bildungspatenschaften stärken, Integration fördern

Bildungspatenschaften stärken, Integration fördern Bildungspatenschaften stärken, Integration fördern aktion zusammen wachsen Bildung ist der Schlüssel zum Erfolg Bildung legt den Grundstein für den Erfolg. Für Kinder und Jugendliche aus Zuwandererfamilien

Mehr

Schulkindergarten an der Alb

Schulkindergarten an der Alb Stadt Karlsruhe Schulkindergarten an der Alb Ein guter Ort zum Großwerden... Der Schulkindergarten an der Alb bietet Kindern mit Entwicklungsverzögerungen und Kindern mit geistiger Behinderung im Alter

Mehr