Studie zur Sanierung und energetische Betrachtung eines Hallenbades in Hessen

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1 Studie zur Sanierung und energetische Betrachtung eines Hallenbades in Hessen Die Studie beinhaltet die derzeitige Bestandssituation und gibt Vorschläge für die Sanierung und einen möglichen Ausbau und der damit möglichen Erweiterung des Angebots. In diesen Betrachtungen ist die energetische Situation und die damit verbundenen Betriebskosten ein wesentlicher Aspekt. Für die vorgeschlagenen Maßnahmen wurden Betriebskostenberechnungen erstellt. Diese befinden sich im Anhang. Die Technik betreffenden vorgeschlagenen Umbauten, Maßnahmen und Berechnungen wurden erstellt durch: Ingenieurbüro Hansen GmbH In der Rodung Rödern Tel Die baulichen Maßnahmen betreffenden Planungen, Berechnungen wurden erstellt durch: Dillig Architekten Lindenstraße Simmern Tel Kooperationspartner des LandesSportBundes Hessen Für die technischen Erneuerungen wurden zur Ermittlung realistischer Kosten entsprechende Angebote eingeholt Seite 1 von 28

2 Studie zur Sanierung eines Hallenbades Das Hallenbad ist zur Zeit geschlossen. Zum Weiterbetrieb ist in jedem Fall ein erheblicher Sanierungsbedarf erforderlich. Diese Studie empfiehlt und befasst sich sich mit der Sanierung. Das Hallenbad, erbaut 1972, ist in die Jahre gekommen. Die Bausubstanz ist teilweise marode und die Energiebilanz sieht mehr als negativ aus. Trotzdem ist das Hallenbad kein Standardbad dieser Zeit und hat eine heute noch ansprechende Form und Gestaltung. Es wäre möglich, das Hallenbad mit vertretbarem Aufwand auf die heutigen Bedürfnisse umzubauen und zu erweitern. Die Gesellschaft hat sich geändert. Längst geht man nicht mehr schwimmen, um sich fit zu halten, den Kindern das Schwimmen beizubringen oder sich schlicht und einfach einer gründlichen Körperreinigung zu unterziehen. Die Schwimmbäder mit einem einfachen Schwimmbecken, evtl. noch einem Sprungbereich und einem Nichtschwimmerteil, sind nicht mehr zeitgemäß. Heute muss ein Schwimmbad als Freizeitbad weitaus mehr Bedürfnisse stillen können. Bei dem Begriff Freizeitbad muss jedoch unterschieden werden zwischen einem Aquapark mit vielen Attraktionen, Wellness, Animation und Unterhaltung oder einem Familien-Freizeitbad mit Wellness und Fitness für den mehrstündigen Aufenthalt zur Enspannung und zum Relaxen für Familien, Paare, Singels und Vereine. Das Hallenbad eignet sich sicher nicht zum Umbau in einen Aquapark. Es hat jedoch alle Voraussetzungen für den Umbau zu einem attraktiven Familien- Freizeitbad. Man beobachtet die wachsende Frequentierung von Schwimmbädern, denen Ruhezonen und Aufenthaltsbereiche, sowie Wellness- und ein Fitnessbereich zugeordnet sind. Denn der Erholungscharakter sollte an erster Stelle stehen, wobei energetisch einiges zu berücksichtigen wäre, damit die ganze Sache eine wirtschaftliche Abrundung erfährt. Dazu gehören: - angemessene Schwimmbecken, welche die zusätzliche Nutzung durch Schwimmvereine noch zulassen - Rückbau von Sprungbecken mit Sprungtürmen (geringe Auslastung) - Installation von Sprudlern und Massagedüsen - Freizeiteinrichtungen, wie beispielsweise Rutschbahn, Spritztiere, etc., um mit dem Angebot auch Kindern gerecht zu werden - die Innentemperatur muss so hoch sein, dass der Nutzer sich wohlfühlt - interessanter Kinderbereich, vom Schwimmerbereich her einsehbar - gemütliche Erholungszonen, teilweise mit Blickachse Richtung Kinderbereich und teilweise geschützt - Restaurationszone separat, aber in den Raum integriert. Das sind nur einige Stichworte, die ein zeitgemässes und erholungsorientiertes Familienbad kennzeichnen. Dies alles ist im Hallenbad zum Teil schon vorhanden und könnte durch einen Umbau vernünftig realisiert werden. Seite 2 von 28

3 Bestand und Daten zum Hallenbad Baujahr und Eröffnung 1972 Ausstattung: Becken 1 Springerbecken 101 m²/375 m³ mit Sprungturm 1m und 3m Becken 2 Schwimmerbecken 315 m²/459 m³ Becken 3 Kinderbecken 100 m²/115 m³ (neu als Edelstahlbecken mit Attraktionen ) Umkleidebereich Damen und Herren getrennt 148 m² Duschen und WC Herren 44 m² Duschen und WC Damen 44 m² Eingangsbereich (3 Stufen nicht behindertengerecht) 50 m² OG Cafeteria saniert ,5 m² Küche, Lager, Vorraum saniert m² Empore 88,4 m² UG Technikraum m²/3,5 m Technikraum m²/2,8 m Rohrleitungsgänge im übrigen Beckenbereich Heizungsraum 38,4 m² Revisionsschacht 2,7x2,73 m Technische Anlagen: Heizungsanlage: 2 Heizkessel 1000 kw Baujahr Gebläsebrenner kw Baujahr 2002 Schornsteinanlage saniert Heizungsverteiler neu Warmwassererhitzer neu 2005 Zentrales Mischventil Duschen Lüftungsanlagen Lüftung Schwimmhalle Baujahr m³/h (Zuluftgerät im Technikkeller, Abluftventilatoren auf dem Dach, vorhandenes KV-System defekt) Seite 3 von 28

4 Lüftung Nebenräume Herren Baujahr m³/h (auf dem Seitendach) (vorhandenes KV-System defekt) Lüftung Nebenräume Damen Baujahr m³/h (auf dem Seitendach) (vorhandenes KV-System defekt) Lüftung Cafeteria neu Baujahr m³/h Filteranlagen: Becken 1 Baujahr m³/h Schwallwasserbehälter 10 m³/h Becken 2 Baujahr m³/h Schwallwasserbehälter 20 m³/h Becken 3 Baujahr m³/h Schwallwasserbehälter 15 m³/h Chlordioxid Anlage Baujahr 2005 Betriebsdaten Schwimmhalle: Wassertemperatur Becken 1 26 C Wassertemperatur Becken 2 29 C Wassertemperatur Becken 3 31 C Raumlufttemperatur Schwimmhalle 32 C Raumlufttemperatur Umkleiden 28 C Nutzungszeiten: Öffnungszeit ganzjährig Badebetrieb Uhr 15 h/t Ruhebetrieb Uhr 9 h/t Benutzergruppen Schulen Publikumsbetrieb Vereinsbetrieb Besucherzahl ganztägig ganztägig abends täglich ca. 300 / ganzjährig ca (Tendenz sinkend) Seite 4 von 28

5 Maßnahmen: Erweiterung des Gebäudes Eingangsbereich Der Eingangsbereich wird um 25 m² erweitert und neu ausgebaut. Die Toiletten im Eingangsbereich Damen und Herren werden neu angeordnet. Die Treppe erhält eine Fahrfläche für Behinderte. Es entsteht eine Besucherempfangszone. Der Außenbereich des Eingangs wird neu gestaltet, ca. 110 m². Seite 5 von 28

6 Sauna, Fitness und Wellness Die Dachbereiche im Obergeschoss werden im Zuge der Glasfassadenerneuerung aufgebaut und es entstehen neue Nutzungsflächen von 435 m². Die dadurch entstehenden Räume werden auf der Seite rechts des Einganges 236 m² als Sauna & Wellnessbereich ausgebaut und erhalten eigene Umkleiden, Duschen, Abkühlbereich und Frischluftbalkon. Von diesem Bereich führt eine Wendeltreppe zum unteren Gelände. Die Treppe dient als Fluchtweg und ermöglicht einen späteren Ausbau der Saunaanlage als Außenbereich (Blocksauna, Erdsauna usw.) Seite 6 von 28

7 Die Räume links des Eingangs 199 m² werden für Fitness & Wellness ausgebaut. Seite 7 von 28

8 Technik-Lüftungszentrale Der Technikraum 2 wird auf der linken Seite und auf der gegenüberliegenden Seite des Einganges um 344 m² erweitert und für den Einbau der neuen Lüftungsanlagen der Schwimmhalle genutzt. Die Filteranlage Kinderbecken und Mutter-Kind-Becken könnte in den Technikraum 2 verlegt bzw. bei Erneuerung installiert werden, da bei einer Umrüstung der Filteranlagen ein erhöhter Platzbedarf - auch durch zusätzlich erforderlichen Schwallwasserbehälter - für das Warmwasserbecken entsteht. Bei einem späteren Ausbau der Außenanlage, z.b. der Installation eines Außenbeckens, könnte auch hier eine Filteranlage aufgestellt werden. Seite 8 von 28

9 Sozialräume Auf dem Technikraum 2 wird der bereits geplante Bau der Sozialräume erstellt 140 m². Seite 9 von 28

10 Schwimmhalle Der Bereich über der Erweiterung des Technikraums 2 wird als Liege- und Aufenthaltsbereich der Schwimmhalle ausgebaut 344 m². In diesem Bereich werden außerdem ein Mutter-Kind-Becken und ein Kinderbereich erstellt. Die gesamten neuen Nutzflächen: Eingang 25 m² Sauna, Fitness und Wellness 435 m² Technik-Lüftungszentrale 344 m² Sozialräume 140 m² Schwimmhalle 344 m² 1288 m² Außenbereich Eingang 110 m² Seite 10 von 28

11 Sanierung Heizung Die aus zwei Gasheizkesseln (je 1000 kw) bestehende Wärmeversorgung des Gebäudes aus dem Jahr 1993, Gebläsebrenner 2002, sowie die bereits sanierte Schornsteinanlage erfordern u.a. keinen unmittelbaren Sanierungsbedarf und sollten im Bestand erhalten bleiben. Mit geringem regelungstechnischem Aufwand sollten die beiden Kesselanlagen so programmiert werden, dass abwechselnd Wärme produziert wird. Hierdurch werden die Betriebslaufzeiten der beiden Kesselanlagen aneinander angepasst. Im späteren Betrieb kann die Gesamtleistung der Wärmeversorgung auf ca.1000 kw reduziert werden. Der vorhandene neue Verteiler wird für die Installation von energieeffizienten Lüftungsanlagen angepasst. Alle neu geplanten Lüftungsgeräte erhalten geregelte Anschlüsse zum Verteiler. Noch benötigte alte Heizungsleitungen werden erneuert und gemäß Stand der Technik wärmegedämmt. Der neu zu errichtende Sozialbereich erhält statische Heizflächen zur Grundlastdeckung in Form von Heizkörpern. Andere, neue Bereiche werden nur noch von den neuen Lüftungsanlagen wärmetechnisch versorgt. Sanierung Sanitär Die vorhandene Küche der Cafeteria sollte keine Erweiterung der Zubereitungsmöglichkeiten dahin gehend erhalten, dass fetthaltige Lebensmittel zubereitet werden können. Dies aus folgenden Gründen: 1. das Konzept mit moderner Fitness und Wellness bringt nicht den entsprechenden Bedarf mit sich 2. erhöhte brandschutztechnische Anforderungen entfallen 3. es werden keine besonderen Feuerlöschvorrichtungen benötigt 4. abwasserseitig wird kein Fettabscheider benötigt Sinnvoller erscheint die unkomplizierte Installation eines Kombidämpfers mit dem sich gastronomisch vollwertige und gesunde Gerichte zubereiten lassen. Es besteht hier die Möglichkeit, das Fitnesscenter mit Sauna, inkl. Bistrobereich, gewerblich selbsttragend zu vermieten. Seite 11 von 28

12 Sanierung Lüftung Bis auf Teilbereiche der vorhandenen Küche und Cafeteria, die 2005 im Zuge der Sanierung auch mit einer neuen Lüftungsanlage ausgerüstet wurden, werden alle lüftungstechnischen Anlagen demontiert. Neue energieeffiziente Lüftungsanlagen mit modernster Technik werden im Kellergeschoss installiert und mit den einzelnen zum Teil neuen Bereichen über Lüftungskanäle (mit Wärmedämmung) verbunden. Schwimmhalle Bei einer rekuperativen Wärmerückgewinnung in der Schwimmbadluft kann nur der sensible Wärmeanteil zurückgewonnen werden, der latente Wärmeinhalt (Wasserdampf) geht verloren. Durch Unterschreitung des Taupunktes (Kühlung) kann auch der latente Wärmeanteil zurückgewonnen werden. Durch die Verbindung der beiden Systeme "Rekuperator-Kühlung" kann der Wärmeverlust durch die erforderliche Lüftung zu 85% reduziert werden. Die zurückgewonnene Wärme wird der Luft zugeführt. Durch Integration eines Beckenwasserkondensators kann auch ein großer Teil der Nacherwärmung des Beckenwassers abgedeckt werden. Diese Technik ist seit Jahren bekannt und in vielen Schwimmhallen eingebaut. Durch kontinuierliche Weiterentwicklung hat sich die dadurch erzielte Energieeinsparung ständig erhöht. Die Regelung berechnet kontinuierlich alle Luftzustände auf Grundlage des Mollier h,x-diagramms für feuchte Luft und zeigt jederzeit den momentanen Feuchteanfall an und berechnet permanent den Verdunstungsmassenstrom und errechnet hieraus den jeweilig erforderlichen Außenluftmassenstrom in Abhängigkeit des Becken- belegungsgrades. Nur so ist eine optimale Energieeffizienz und Energieeinsparung über den gesamten Bade- und Ruhebetrieb gegeben und es wird gewährleistet, dass bei hoher Nutzung, z.b. im Winter, der erforderliche Frischluftanteil nicht auf 30% begrenzt bleibt. Seite 12 von 28

13 Die Duschräume werden über einen Teil der Abluft aus der Schwimmhalle getrocknet. Hierzu werden in der Verbindung jeweils Überströmöffnungen von der Schwimmhalle zu den Duschräumen erstellt. Die Abluft wird dann durch die Abluftkanäle den Lüftungsgeräten der Schwimmhalle zugeführt und somit die hohe Energiedichte der Abluft der Duschen zurückgewonnen. Umkleiden und Sozialräume Die Anlage wird mit regenerativer Wärmerückgewinnung ausgeführt und verfügt über einen Wärmerückgewinnungswirkungsgrad von über 90%. Die im Umkleidebereich trockene Abluft wird in das Technikgeschoss mit einem Zuluftgerät eingeblasen und über die Abluftansaugung der Wärmerückgewinnung zugeführt und dann als Fortluft ausgeblasen. Durch diese Luftführung wird der Technikbereich ohne zusätzliche Wärmeverluste ganzjährig gelüftet. Seite 13 von 28

14 Fitness-Wellness Für den Sauna-Wellnessbereich wird ein doppelrekuperatives Lüftungsgerät mit "adiabatischer Kühlung" und nachgeschalteter mechanischer Kühlung -Wirkungsgrad 75/90% - eingebaut. Die erforderliche Kompressorleistung reduziert sich durch diese Technik auf 10% der normal erforderlichen Kompressorleistung. Die Kühlung ist bei einem Fitnessbereich bei 100% Außenluft unerlässlich, da sonst die Belastungen für den Kreislauf der Benutzer bei hohen Außentemperaturen zu hoch wären. Seite 14 von 28

15 Sauna-Wellness Für den Sauna-Wellnessbereich wird ein dreifachrekuperatives Lüftungsgerät, jedoch ohne "adiabatischer Kühlung" und nachgeschaltete mechanischer Kühlung eingebaut. Alle Anlagen können mit Hilfe der integrierten Web-Server fernüberwacht und verstellt werden. Außenluftansaugung Die vorhandene Außenluftansaugsituation wird im Zuge des Umbaus derart geändert, dass nur noch hygienisch unbedenkliche Luft mindestens 3 m über Terrain angesaugt wird. Zuluftführung-Schwimmhalle Die Zuluftführung in der Schwimmhalle wird, wie bereits vorhanden, vor den Fenstern eingeblasen. Jedoch werden die bestehenden bodenbündigen Zuluftgitter entfernt und durch durchlaufende Schlitzschienen ersetzt. Diese Schlitzschienen gewährleisten eine senkrechte Luftführung vor den Scheiben, so dass ein Anblasen der Scheiben verhindert wird. Durch das Aufsetzen der Schlitzschienen erhöht sich in diesem Bereich der Bodenaufbau um 80 mm. Diese Erhöhung verhindert das Ablaufen von Schlepp- und Reinigungswasser in den Zuluftkanal. Die Schlitzschienen werden eingemörtelt und mit einem Mosaikbelag (Kontrastfarbe zum bestehenden Bodenbelag) angeglichen. Seite 15 von 28

16 Erforderliche Sanierungen Gebäude Sanierung Baukörper Die vorhandene Betonkonstruktion muss im Zuge des Umbaus untersucht und an einigen Stellen (wie z.b. der Außenstützen und Stützen im Untergeschoss freiligende Monierung) saniert werden. Eine Sanierung der Beckenkonstruktion ist bei Ausbau aller Becken in Edelstahl nicht erforderlich. Umbau Springerbecken Im Springerbecken wird eine tragfähige Betonplatte auf Stahlbetonstützen oder Trägern eingebaut, auf die das neue Edelstahlbecken aufgestellt wird. Der hierdurch entstehende Freiraum unter dem Becken wird durch das Ausschneiden einer Türöffnung 2,01 m x 2,21 m und Durchbrüchen für die Luftkanalführung nach Angabe eines Statikers, als Technikraum für die Lüftungsanlagen der Nebenräume -Umkleide, Fitness - nutzbar gemacht. Es bleibt zu bedenken, ob das neu entstehende Warmwasser-Gymnastikbecken bei dieser Maßnahme ebenfalls wie das Schwimmerbecken mit erhöhtem Beckenkopf gestaltet werden sollte. Die Beckenkopfaußenwände könnten dann in gleicher Farbe und Art gefliest oder mit Kunststeinplatten verkleidet werden. Umbau Schwimmerbecken In das vorhandene Schwimmerbecken soll ebenfalls ein Edelstahlbecken eingebaut werden. Die vorhandene Tiefe des Beckens bleibt erhalten, jedoch wird der Beckenkopf umgestaltet. Die Überlaufrinne des Edelstahlbeckens bildet den Beckenkopf, so dass die Wasserablauffläche an der Beckenaußenseite entfällt. Hierzu wird der bestehende Beckenkopf in erforderlicher Höhe abgeschnitten und der Edelstahlrinnenkopf aufgesetzt. Da die Abwasserverrohrung im Untergeschoss komplett erneuert wird, können die bestehenden Rinnenabläufe als zusätzliche Bodenabläufe für Reinigungswasser an die Abwasserleitung angeschlossen werden. Die bestehenden Sprungtürme von 1 m und 3 m Höhe in der Schwimmhalle werden entfernt. Glasfronten des Gebäudes In den bestehenden Glasfronten sind große Teile der Scheiben beschädigt - undicht - und müssen erneuert werden. Da die bestehende Rahmenkonstruktion nachträglich nicht wirkungsvoll isoliert werden kann und auch die Glasleisten angepasst werden müssten und außerdem bei den Umbauten und Erweiterungen andere Ramenkonstruktionen ergänzt werden müssten, empfiehlt sich hier die gesamte Konstruktion zu erneuern, um hierdurch auch den Transmissionswärmeverlust des Gebäudes erheblich zu reduzieren. Die Gesamtfläche wird sich, bedingt durch die Aufstockung, trotz der Erweiterung des Badebereichs nur unwesentlich verändern. Seite 16 von 28

17 Abgehängte Decken in der Schwimmhalle Die abgehängten Decken in der Schwimmhalle werden entfernt, um die darüber liegenden Bereiche mit defekter Dampfsperre sanieren zu können. Es würde keinen Sinn ergeben, die alten Deckenpanele wieder zu montieren, so dass hier eine neue Decke eingebaut werden sollte. Bei dieser Maßnahme ist es außerdem erforderlich, die Beleuchtung teilweise zu erneuern. Im gleichen Arbeitsgang wird eine Überprüfung dahin gehend erfolgen, ob es kostengünstiger sein wird, die im Zwischendeckenbereich vorhandenen Regenwasserleitungen: 1. neu mit Armaflex zu isolieren (sofern diese noch ohne Mängel sind) oder 2. das Regenaufkommen über neue Rinnen- und Regenwasserfallrohre außen am Gebäude abzuführen. Nach Abschluss der Sanierungsmaßnahmen wird die Abhangdecke erneuert. Die vor 2 Jahren erneuerten Warmwassererhitzer bleiben erhalten. Hierzu empfehlen wir den Einbau einer Elektrolyseanlage, Typ Hydrolyt, welche es ermöglicht, die Temperaturen auf der Warmwasserseite im abgesenkten Temperaturbereich, ca. 45 C, zu halten. Hierdurch werden bereits im Frischwasser die Legionellen eleminiert. Die Kalt- und Warmasserversorgung ist im UG im zugänglichen Bereich bereits in Edelstahl ausgeführt. Zur Vermeidung von elektrolytischen Korrosionsschäden an den verzinkten Leitungen im EG (bereits sanierter Wandbereicht) sollten alle Übergänge in nicht metallische Ausführung geändert werden. Neue Anlagenbestandteile für neu zu erstellende Bereiche werden in Edelstahl ausgeführt. Alle Zirkulationsanschlüsse werden dem Stand der Technik angepasst. Durch die legionellenfreie Warmwasserversorgung im niederen Temperaturbereich, ca. 45 C, ist eine Erweiterung bzw. Erneuerung der Zirkulationsleitung im Dusch- und Sanitärbereich nicht erforderlich. Alle Entwässerungsleitungen sollten im zugänglichen Bereich neu verrohrt werden. Bodenabläufe werden überprüft und gegebenenfalls erneuert. Bei der Reinigungsanlage wäre zu prüfen, ob der erhoffte Nutzen im Verhältnis zu den Kosten steht. Die Regenentwässerung wird im Rahmen der Dach- und Deckensanierung auf Rinnenabläufe umgestellt und somit außen entwässert. Badewassertechnische Anlagen Die Wasseraufbereitungsanlagen wurden erst vor 5 Jahren durch Anschwemmfilteranlagen ersetzt. Die gewünschte Wasserqualität kann nur mit erheblichem, personellem Aufwand hergestellt werden. Aus unserer Sicht ergeben sich zwei Möglichkeiten: 1. Die Filteranlagen werden ensprechend der neuen Konzeption Warmwasserbecken, Schwimmbecken, Kinder- und Attraktionsbecken, Mutter-Kind-Becken - nochmals komplett durch Mehrschichtfilteranlagen ersetzt. 2. Die vorhandenen Filteranlagen werden dem Ausbau entsprechend umgebaut, d.h. die Filteranlagen des Springerbeckens (für ein Warmbecken in jedem Fall zu klein) wird zusätzlich an das Kinderbecken angeschlossen. Für das Schwimmbecken wird ein dritter Filter installiert. Für das Warmwasserbecken wird eine zusätzliche Anschwemmfilteranlage installiert, da eine Ausrüstung mit einer Mehrschichtfilteranlage (2 Systeme) nicht empfehlenswert wäre. Seite 17 von 28

18 In beiden Fällen empfehlen wir den Einbau einer Diaphragmalyse-Einheit zur Desinfektion mit elektroaktivierten, wässrigen Desinfektionslösungen. Der Einsatz dieser Anlage reduziert den Chlorverbrauch erheblich, da hier nur noch der gesetzlich vorgeschriebene Chloranteil gefahren werden muss und ansonsten die keimfreie Wasserqualität garantiert ist. Das Mutter-Kind-Becken im neuen Anbaubereich wird wasserseitig aus dem Attraktionsbecken gespeist. Bedingt durch die hohe Belastung im Baby-Bereich wird dieses Wasser nicht mehr aufbereitet. Der technische Aufwand zur Wiederaufbereitung wäre im Verhältnis zum Nutzen unseres Erachtens zu hoch. Die zur Zeit vorhandene Trennwand im Schwallwasserbehälter zwischen Warmwasserseite und Schwimmerbecken muss mit einer Wärmedämmung saniert werden. Vorgesehene Veränderung im Schwimmbeckenbereich Becken 1: altes Springerbecken Das zur Zeit noch vorhandene Springerbecken wird durch den Einbau einer Edelstahlbeckenkonstruktion zum Warmwasser- und Gymnastikbecken umgestaltet. Die neue Wassertiefe ist hierbei auf 1,35 m festgelegt. Seitlich sind in diesem Becken je 3 Massagedüsen mit unterschiedlicher Höhe integriert. Becken 2: Schwimmerbecken Das Schwimmerbecken ist im gesamten gefliesten Bereich undicht und die Fliesen im Mörtel und Klebebereich unterspült. Jährlich sind erhebliche Aufwendungen zur Ausbesserung, ca erforderlich. Wir empfehlen hier ebenfalls den Einbau eines Edelstahlbeckens (Ausführung bereits unter Gebäudesanierung beschrieben). Becken 3: Kinder und Attraktonsbecken Das neue Edelstahlbecken erfordert im Beckenbereich keine Änderungen. Becken 4: Mutter-Kind-Becken Im neu zu errichtenden Liege- und Aufenthaltsbereich wird ein Mutter-Kind-Becken aus Edelstahl aufgebaut. Die Wassertiefe beträgt cm bei einer Wasseroberfläche von ca m². Das Becken wird aus hygienischen Gründen mit Reinwasser der Filteanlage nach der ph-justierung und Chlorung der Filteranlage des Kinder- und Attraktionsbecken betrieben und dieses in die Kanalisation geleitet. Es erfolgt keine Aufbereitung. Seite 18 von 28

19 Umkleide und Duschbereich Umkleide Der vorhandene Umkleidebereich wird umgestaltet und an die technischen Erfordernisse der An- und Überbausituation angepasst. Die Trennung der neu zu errichtenden Wechselkabinen - weiblich, männlich - entfällt und die Kabinenzahl wird auf 20 Stück reduziert, wobei 2 der Kabinen in vergrößerter Form behinderten-gerecht ausgeführt werden. Duschen WC`s Die bereits renovierten Duschräume werden in die Lüftungsanlage, wie bereits beschrieben, eingebunden. Hierzu werden Überströmöffnungen geschaffen. Die WC`s werden überprüft und je nach Erforderniss instand gesetzt. Filteranlagen Becken 1 Für das Warmwasserbecken empfehlen wir eine neue Schichtfilteranlage, bestehend aus 3 Filterbehältern mit einer Gesamtfilterfläche von 3,39 m² und einer Filtrationsleistung von 102 m³/h. Die Anlage wird mit automatischer Steuerung ausgeführt. Der erforderliche Schwallwasserbehälter erfordert ein Volumen von 28 m³. Der abgetrennte Teil des Schwallwasserbehälters des Schwimmerbeckens von 14,3 m³ ist demnach zu klein und muss durch einen neuen Schwallwasserbehälter ersetzt werden. Becken 2 Für das Warmwasserbecken empfehlen wir eine neue Schichtfilteranlage, bestehend aus 4 Filterbehältern mit einer Gesamtfilterfläche von 4,52 m² und einer Filtrationsleistung von 139 m³/h. Die Anlage wird mit automatischer Steuerung ausgeführt. Der erforderliche Schwallwasserbehälter erfordert ein Volumen von 30 m³. Der bestehende Schwallwasserbehälters des Schwimmerbeckens von 38 m³ ist nach Entfernung der eingesetzten Trennwand mit 38 m³ ausreichend. Becken 3 Für das Warmwasserbecken empfehlen wir eine neue Schichtfilteranlage, bestehend aus 4 Filterbehältern mit einer Gesamtfilterfläche von 4,52 m² und einer Filtrationsleistung von 146 m³/h. Die Anlage wird mit automatischer Steuerung ausgeführt. Der erforderliche Schwallwasserbehälter erfordert ein Volumen von 28 m³. Der vorhandene Schwallwasserbehälters von 30 m³ ist demnach ausreichend. Seite 19 von 28

20 Gründe für eine Erneuerung der Filteranlagen Die vor 5 Jahren erneuerten Filteranlagen werden sehr personalaufwendig betrieben und haben das gewünschte Ergebnis der Wasserqualität nur mit großen Bedien- und Arbeitsaufwendungen erbracht. Für das Warmwasser- und Gymnastikbecken muss in jedem Fall eine neue Filteranlage mit Schwallwasserbehälter installiert werden, Investitionsbedarf ca Die Filteranlage Schwimmerbecken müsste um einen weiteren Anschwemmfilter erweitert werden, Investitionsbedarf ca Mit dem frei werdenden Filter des Springerbeckens könnte die Filteranlage des Kinderbeckens erweitert werden, Investitionsbedarf ca Mit den allgemeinen Kosten und Unvorhergesehenem ergeben sich für diesen Umbau Investitionskosten von ca Es bleiben aber die hohen Personalaufwendungen und diese werden durch die Erweiterung der Anlagen noch verstärkt. Wärmerückgewinn Abwasser Das Abwasser im öffentlichen Hallenbad stellt neben dem Wasserverlust auch mit dem hierdurch verbunden Wärmeverlust einen erheblichen Kostenfaktor dar. Eine Wärmerückgewinnung über Edelstahl-Tauscherplatten war immer mit einem erheblichen, unangenehmen Arbeitsaufwand für das Bedienungspersonal verbunden und ist hygienisch sehr bedenklich. Durch die Entwicklung einer selbstreinigenden Wärmerückgewinnungsanlage mit Sicherheitstauschern ist dieses Problem gelöst. Schema einer selbstreinigenden Abwasserwärmerückgewinnungsanlage Fabrikat menerga Seite 20 von 28

21 Der Wasserverbrauch nach Sanierung im Hallenbad : Filterspülwasser: Warmwasser- und Gymnastikbecken wöchentlich 2 x 20m³ = 40 m³/w Schwimmerbecken wöchentlich 2 x 27m³ = 54 m³/w Kinder- und Attraktionsbecken wöchentlich 2 x 32m³ = 64 m³/w Mutter-Kind-Becken wöchentlich ca. 45m³ = 45 m³/w wöchentliche Filterspülmenge 203 m³/w Dies ergibt eine durchschnittliche Abwassmenge täglich bei 6 Arbeitstagen von 33,8 m³/t Das Duschabwasser ergibt eine tägliche Abwassermenge von ca. 4-6 m³/h Bei einer Nutzung des anfallenden Abwassers von 85% ergibt dies eine Wassermenge von 33m³/t Bei einer sinnvollen Steuerung würden die Filter in gleichmäßiger Aufteilung abends gespült und das Rückspülwasser in einem Abwasserspeicher gesammelt. Die Frischwassernachspeisung wird bis zum Beginn des Badebetriebs am nächsten Morgen gesperrt, so dass das Abwasserwärmerückgewinnungsgerät in den Nachtstunden den jeweiligen Schwallwasserbehälter mit 3,6 m³/h auffüllen kann. In diesen Abwasserspeicher könnten auch die neu zu verrohrenden Abwasserleitungen der Duschabläufe geführt werden, so dass diesesabwasser in den Tagesstunden mit abgearbeitet werden kann. Kostenschätzung Hallenbad für den Ausbau und die Sanierung des Gebäudes sowie der technischen Ausrüstung code bez menge einheit kkw kosten 100 Grundstück FBG 200 Herrichten und Erschließen FBG Bauwerk - Baukonstruktionen 1398 BGF 310 Baugrube 2320 m Gründung 509 m Außenwände 759,2 m Innenwände 712,8 m Decken 344 m Dächer 944 m Sanierung Damfsperre Verschließen der Dachdurchführungen Lüftung Sanierung Attika Baukonstruktive Einbauten 1398 BGF Sonstige Maßnahmen für Baukonstruktionen 1398 BGF Sanierung Betonstützen, Fasade und Technikraum Betonumbau Springerbecken Absägen des Beckenkopfs Glasfassade Demontage und Erneuerung Flächengerüst Erneuerung Kunststoffpaneldecke Beckenumgang Ausbesserung und Fensterausgleich Wandflächen Seite 21 von 28

22 400 Bauwerk - Technische Anlagen 1380 BGF Sanitärtechnik Neu Abwasserleitungen Trennung FW, teiw. Sanitärobj BGF Hydrolitanlage Frischwasser Isolierung oder Umbau Dachentwässerung Wärmeversorgungsanlagen 1398 BGF Lufttechnische Anlagen Lüftungsgeräte Schwimmhalle Lüftungskanäle und Zubehör Lüftungsgerät Umkleiden und Sozialräume Lüftungskanäle und Zubehör Lüftungsgerät Sauna Lüftungskanäle und Zubehör Lüftungsgerät Fitness Lüftungskanäle und Zubehör Lüftungsgerät Technik Lüftungskanäle und Zubehör Außenluft, Fortluft- Bauwerk Beckenanlagen Warmbecken-Gymnastik in Edelstahl Beleuchtung 8 Stück UV-Scheinwerfer Schwimmerbecken in Edelstahl Beleuchtung 19 Stück UV-Scheinwerfer Mutter-Kindbecken mit Kinderattraktionen in ES Filteranlagen Warmbecken-Gymnastik Schwimmerbecken Mutter-Kindbecken mit Kinderattraktionen Schwallwasserbehälter Warmbecken Schwallwasserbehälter Schwimmbecken (nur bei Einbau einer Abwasser WRG) Pumpen, Meßtechnisches Zubehör, Dosierungen (hier ist zu prüfen, was von den vorhandenen Anlagen verwendet werden kann). Event. Reduzierung 50%) Diaphragmalyse-Anlage für alle Becken Montage und Inbetriebnahme Wassertechnik Starkstromanlagen 1398 BGF 130 Beleuchtung Schwimmhalle Eingang Eletroanschlußleitungen und Neuinstallation Fernmelde- und informationstechnische Anlagen 1398 BGF 5, Förderanlagen 1398 BGF 480 Gebäudeautomation BGF Sonstige Maßnahmen für Technische Anlagen BGF Umkleide mit 20 Wechselkabinen 160 Schränke 1 Stck Abwasserwärmerückgewinnungsanlage Installation und Abwasserspeichersanierung Außenanlagen AUF Vorplatz vor Eingang 1 Stck Ausstattung Fitness und Sauna und Kunstwerke Baunebenkosten Summe netto Summe Brutto Seite 22 von 28

23 Energieverleich Hallenbad Gernsheim thermisch kw/a elektrisch kw/a Lüftug reinraus Lüftung mit WRG 50% Lüftung mit menerga WRG Abwasser WRG Glasfasade Seite 23 von 28

24 Energiekosten Hallenbad Gernsheim Kosten pro Jahr thermisch Kosten pro Jahr elektrisch Kosten pro Jahr elektrisch Kosten pro Jahr Ist thermisch Kosten pro Jahr neu thermisch - Lüftug reinraus Lüftung mit Lüftung mit WRG 50% menerga WRG Abwasser WRG Glasfasade Betriebskostenvergleich Glasfasade Abwasser elektrisch thermisch Lüftug rein-raus Lüftung mit WRG 50% Lüftung mit menerga WRG Seite 24 von 28

25 Zusammenfassung: Energieverbräuche Gerät Standard ohne WRG System MENERGA thermisch elektrisch thermisch elektrisch Lüftung Schwimmbad Energieverbrauch Deckung Lüftungswärmebedarf Deckung Verdunstungswärmebedarf kwh/a kwh/a kwh/a kwh/a Einsparung durch Rekuperative WRG 50% ( ) kwh/a ( ) kwh/a (erh. Druckverl. WRG) Lüftung Fitness Deckung Lüftungswärmebedarf kwh/a kwh/a kwh/a kwh/a Kühlung kwh/a 930 kwh/a 30 m³ Wasser Einsparung durch Rekuperative WRG 50% ( ) kwh/a ( ) kwh/a (erh. Druckverl. WRG) Lüftung Sauna Deckung Lüftungswärmebedarf kwh/a kwh/a kwh/a kwh/a Einsparung durch Rekuperative WRG 50% ( ) kwh/a ( ) kwh/a (erh. Druckverl. WRG) Lüftung Umkleide Sozialräume kwh/a kwh/a kwh/a kwh/a Einsparung durch Rekuperative WRG 50% ( ) kwh/a ( ) kwh/a (erh. Druckverl. WRG) Summe kwh/a kwh/a kwh/a kwh/a 30 m³ Wasser mit WRG 50% kwh/a kwh/a Betriebskosten thermisch 6,87 ct/kwh incl MwSt. Kesselwirkungsgrad 85% Kosten pro kwh 8,09 ct/kwh elektrisch 10,5 ct/kwh Wasser 5 /m³ /a 150 /a (Wasser) Kosten: /a /a /a /a mit WRG 50% /a /a Summe /a /a Summe mit WRG 50% /a Summe MENERGA /a Einsparung: Variante I System MENERGA gegen Rein/Rauslüftung /a Variante II System MENERGA gegen WRG 50% /a Seite 25 von 28

26 Anlage: Umkleide Sozialräume MENERGA - Type: RESOLAIR Objektbezogene Daten: Luftleistung Abluft 2,28 m³/s = 8200 m³/h Betriebsdauer 320 Tage, von 7 bis 22 Uhr 4800 h/a Raumtemperatur 24 C Rückwärmzahl min. 90 % Rückfeuchtezahl 65 % Lüftungsgradstunden lt. Recknagel/Sprenger 2000 Tafel bei Raumtemperatur 24 C K.h/a Zusätzlicher Druckverlust der WRG AU/ZU-Weg 120 Pa AB/FO-Weg 120 Pa Strommehrverbrauch der Ventilatoren durch WRG bei MENERGA-System solvent 4,5 MWh/a MENERGA: Nennleistung ZU-Ventilator 5,3 kw bei ext. Pressung: 300 Pa Nennleistung AB-Ventilator 3,5 kw bei ext. Pressung: 300 Pa Gesamtverbrauch für Ventilatorstrom bei Keilriemenantrieb, incl. WRG 52,8 MWh/a Energieersparnis bei Einsatz des MENERGA-Systems solvent 20 % bzw. 10,6 MWh/a Heizwert Gas Ho,b 10 kwh/m³ Energiemenge - Erwärmung Aussenluft ohne Wärmerückgewinn 8200 m³/h*1kj.k/kg*1, Kh/a * 320 d/a = 179,6 MWh/a kg/m³ * 3600 s/h * 365 d/a Energiemenge Rückgewinn durch Wärmerückgewinnung: Temperatur- Wirkungsgrad über 90 % 0,9 von 179,6 MWh/a = 161,6 MWh/a Energiemenge - Ventilatorstrom ohne Wärmerückgewinn Strom Ventilatoren 48,30 MWh/a zzgl. mit Wärmerückgewinn Strommehrverbrauch der WRG 4,5 MWh/a Einsparung durch MENERGA-System SolVent 10,6 MWh/a Seite 26 von 28

27 Anlage Sauna Type: Trisolair Objektbezogene Daten: Luftleistung über WRG Abluft 0,73 m³/s = 2640 m³/h Betriebsdauer 320 Tage, von 7 bis 22 Uhr 4800 h/a Raumtemperatur 24 C Temperaturwirkungsgrad WRG über 83 % Lüftungsgradstunden lt.recknagel/sprenger 03/04 Tafel bei Ablufttemperatur 24 C K * h/a Zusätzlicher Druckverlust der WRG AU/ZU-Weg 180 Pa AB/FO-Weg 180 Pa Mehrverbrauch Ventilatorstrom durch WRG bei MENERGA-System solvent 2,2 MWh/a Ausnutzung der freien Kühlung durch Umgehung der WRG ca. 10 % der Betriebszeit MENERGA: Nennleistung ZU-Ventilator 0,98 kw bei ext. Pressung: 300 Pa Nennleistung AB-Ventilator 0,76 kw bei ext. Pressung: 300 Pa Gesamtverbrauch für Ventilatorstrom bei Keilriemenantrieb, incl. WRG 10,4 MWh/a Energieersparnis bei Einsatz des MENERGA-Systems solvent 20 % bzw. 2,1 MWh/a Energiemenge - Erwärmung Außenluft ohne Wärmerückgewinn 2640 m³/h*1kj.k/kg*1,2 kg/m³ * Kh/a * 320 d/a = 57,8 MWh/a 3600 s/h * 365 d/a Energiemenge Rückgewinn durch Wärmerückgewinnung: mit Wärmerückgewinn: Temperatur- Wirkungsgrad über 83 % 0,83 von 57,8 MWh/a = 48 MWh/a Energiemenge - Ventilatorstrom ohne Wärmerückgewinn Strom Ventilatoren 8,2 MWh/a zzgl. mit Wärmerückgewinn Strommehrverbrauch der WRG, incl. Minderaufwand durch Ausnutzen von freier Kühlung 2,2 MWh/a Einsparung durch MENERGA-System SolVent 2,1 MWh/a Seite 27 von 28

28 Ermittlung der Energiekosteneinsparung bei Einsatz einer Abwasser Wärmerückgewinnungsanlage im Hallenbad Verbrauchsmengen pro/h pro/tag pro/jahr Gas. Strom Summe Durchflußmenge Abwasser Filter 3,3 m 3 /h 39,6 m ,0 m 3 /a Durchflußmenge Abwasser Gerät 3,6 m 3 /h 43,2 m ,0 m 3 /a Verdichteraufnahmeleistung 6,8 kw 81,6 kwh 26112,0 kwh/a 0, ,76 komb. Arbeitszahl 11,5 kw 138,0 kwh 44160,0 kwh/a 0, ,80 Heizleistung 104,0 kw 1248,0 kwh ,0 kwh/a 0, ,22 Einsparung an Heizenergiekosten pro Jahr ,42 Einsparung pro Monat 2.305,95 Grunddaten Angaben Tag 12 h/tag Jahr 320 Tage/Jahr Betriebszeiten durch Betreiber Jahr 12 Monate elt.leistung 0,105 /kwh Abrechnung Betreiber an EVO heiz. Leistung 0,0809 /kwh Abrechnung Betreiber an EVO Komb. Arbeitszahl 11,5 kwh Menerga Heizleistung 104,0 kwh Menerga Abwasser Filter 3,3 m 3 /h Verbrauchsmenge durch Betreiber Durchflußm. Menerga 3,6 m 3 /h Menerga Verdich. Aufn.-Leistung 6,8 kwh Menerga Diese Berechnung ist idealisiert ohne Störungen im Badebetrieb Seite 28 von 28

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