Mobbing-Tagebuch. Personalrat, Telefon 3450

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1 Personalrat, Telefon 3450

2 Uniklinikum Essen, Personalrat im August 2005 Liebe Kollegin, lieber Kollege, Mobbing gehört genauso wie Stress zu den Belastungen, denen Beschäftigte in den letzten Jahren zunehmend ausgesetzt sind. Der Begriff Mobbing ist auf das englische Substantiv Mob zurückzuführen, welches eine Verkürzung des lateinischen Begriffes mobile vulgus = aufgewiegelte Volksmenge, Pöbel, darstellt. Als Verb hat das Wort die Bedeutung: anpöbeln, angreifen, attackieren. Wird eine Person oder ein Gruppe am Arbeitsplatz von Kollegen, Vorgesetzten oder nachgeordneten Mitarbeitern, die ihr überlegen sind, systematisch belästigt, schikaniert, beleidigt, ausgegrenzt oder mit kränkenden Arbeitsaufgaben bedacht, so spricht man von Mobbing. Dabei müssen diese Handlungen absichtsvoll, häufig und wiederholt auftreten (zum Beispiel mindestens einmal pro Woche) oder sich über einen längeren Zeitraum erstrecken (mindestens ein halbes Jahr). Streit unter gleich starken Parteien oder einmalig vorkommende Ungerechtigkeiten, Krach oder Hänseleien werden nicht dem Mobbing zugeordnet. Mobbing muss man von Anfang an bekämpfen! Gerade im Anfangsstadium lassen sich Konflikte vielleicht doch noch durch ein klärendes Gespräch lösen. Ein Versuch ist dies allemal wert, zumal es für das eigene Selbstbewusstsein besser ist, aktiv zu werden, als die Feindseligkeiten einfach nur zu erleiden. Eine Hilfe zunächst für den Betroffenen selbst und im schlimmsten Fall zur Beweisführung vor Gericht kann das Führen eines Mobbing-Tagebuches sein. Nachstehend finden Sie den Vorschlag eines solchen Tagebuches, den Sie je nach Bedarf vervielfältigen (Kopien) können. Sollten Sie allein nicht weiter kommen, sehen Sie sich nach möglichen Helfern um. Vermutlich gibt es Kolleginnen und Kollegen, die sich nicht am Mobbingprozess beteiligen. Je nach Sachlage kann auch das Einschalten eines Vorgesetzten, der Personalabteilung oder des Personalärztlichen Dienstes hilfreich sein. Wir als Personalrat stehen Ihnen gern zur Seite: Personalratsbüro N: 3450 Karin Claßen N: 2091 Hartwig Martens N: 3935 Andrea Schieche N: 4455

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