12.1 Grundlagen der Datenübertragung (Fortsetzung)

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "12.1 Grundlagen der Datenübertragung (Fortsetzung)"

Transkript

1 12.1 Grundlagen der Datenübertragung (Fortsetzung) Übertragungsmedien Übertragungsmedien sind notwendig, um den Datenaustausch zwischen 2 Datenstationen zu ermöglichen. Datenstation1 Übertragunsmedium m Datenstation2 Beispiele für Datenstationen sind: Server, Client, Workstation, Laptop, Grundsätzliche kann zwischen 2 Arten von Übertragungsmedien unterscheiden: a) kabelgebundene b) kabellose Diese unterscheiden sich in ihren physikalischen Eigenschaften, verwenden unterschiedliche Protokolle und kommen daher in unterschiedlichen Fällen zur Anwendung. Im Folgenden werden die beiden Methoden der Datenübertragung näher betrachtet, anschließend werden diverse Störeinflüsse vorgestellt, die die Qualität der Übertragung mindern. Kabelgebundene Übertragungsmedien Zu dieser Kategorie zählt man die Kupferkabel, die Glasfaserkabel, aber auch die herkömmlichen Stromkabel. Die Kupferkabel selbst können noch in paarige Kabel und Koaxialkabel unterteilt werden. Paarige Kabel Paarige Kabel (engl.: twisted pair cable), oder auch verdrillte Kupferkabel sind das derzeit verbreitetste Übertragungsmedium für die Individualkommunikation. Die Eigenschaften dieser Übertragungsmethode sind folgende: +) preiswert +) einfach zu verlegen -) geringe Bandbreite -) hohe Störanfälligkeit (Störungen werden in einem folgenden Abschnitt behandelt) Das Anwenungsgebiet dieser verdrillten Kupferkabel ist im öffentlichen Fernsprechnetz, der betriebsinternen Telefonnebenstellen und in lokalen Netzen. Kabeltypen des verdrillten Kupferkabels: Unshielded Twisted Pair (UTP) Diese Art besitzt nur eine äußere Schirmung. Shielded Twisted Pair (STP) Diese Art besitzt eine Abschirmung für jedes Kabelpaar Seite 1 von 10

2 Foilshielded Twisted Pair (FTP) Bei diesem Typ ist jedes Kabelpaar abgeschirmt, aber zusätzlich zur gesamten Abschirmung für alle Kabelpaare gibt es noch eine aluminiumbeschichtete Kunststofffolie. Screened Twisted Pair (S/UTP, S/STP, S/FTP) Die äußere Gesamtabschirmung wird durch ein Metallgeflecht unterstützt. Je nachdem, wie die Abschirmung der einzelnen Kabelpaar ausgeführt ist, unterscheidet man zwischen S/UTP, S/STP und S/FTP. Koaxialkabel (engl.: coaxial cable) Bei diesem Typ, sind zwei Kupferleiter ineinanderliegend angeordnet. Dies wird auch als koaxial bezeichnet. Wobei der äußere (hohle) Leiter den Grund und der innere Leiter das Signal trägt. Als Signal wird die Information betrachtet, die Stärke des Signals selbst wird im Verhältnis zum konstanten Grund gemessen. Die Eigenschaften dieses Mediums sind: +) hohe Sicherheit gegen Störungen +) gute Abschirmung gegen Abhörangriffen -) hohe Steife (d.h. die Verlegung ist problematischer als bei 2Drahtleitungen) Das Anwendungsgebiet des Koaxialkabels liegt vor allem im TV Bereich. Aufgrund der hohen Bandbreite können eine Vielzahl von TV und Radioprogrammen übertragen werden. Stromleitungen Die Idee hinter dieser Übertragung ist, dass man die höheren, nicht genutzten, Frequenzbereiche des öffentlichen Stromnetzes für Datenübertragung verwendet. Diese Technik wird auch als Powerline Communication abgekürzt (PLC). Die Verbindung vom Rechner zum Netz wird mittels eines PLC Modems hergestellt, das einerseits in die 230V Steckdose gesteckt wird, und mit dem Rechner häufig über USB angeschlossen ist. Eigenschaften sind: +) Kabelnetz besteht bereits +) Einfacher Anschluß -) hohe Störungsanfälligkeit (durch andere elektrische Geräte) -) relativ geringe Übertraungskapazität (bis 2400 kbit/s) Anwendungsgebiete dieser Technik sind: Vernetzung innerhalb eines Hauses. Das Stromnetz wird als LAN verwendet. Lichtwellenleiter (engl.: optical fiber cable) Mithilfe dieses Mediums erfolgt die Datenübertragung über dünne Glas- oder Kunststofffasern mittels sehr kurzer Lichtimpulse. Diese können mit einfachen LEDs (Light emitting diode) oder Lasern erzeugt werden. Ein LWL besteht aus drei Schichten, einem Kern, einem Mantel und einer Schutzhülle. Der Kern leitet das Lichtsignal. Diese Faser umgibt ein Mantel mit kleinerem Brechungsindex, wodurch die Strahlen an der Grenzschicht vom Kern zum Mantel durch Totalreflexion im Kern bleiben. Seite 2 von 10

3 Je nach der Ausprägung dieser drei Komponenten eines LWL kann zwischen 3 Arten dieses Leiters unterschieden werden: a) Multimodefasern (mit hoher Dispersion, Bandbreite für 1km 100Mbit/s) Hier kann das Licht in unterschiedlichen Winkeln eintreten, und wird daher mehr oder weniger stark reflektiert. b) Gradientenfasern (Lichtsignale breiten sich gleichmäßiger aus. Rate: 1Gbit/s) Unterschiedliche Brechungswinkel in der Ummantelung führen dazu, dass der Lichtimpuls zur Kernmitte zurückreflektiert werden. c) Monomodefasern (praktisch keine Reflexion, Übertragungsrate von 50Gbit/s) Dieses weist einen sehr geringen Kerndurchmesser auf. Eigenschaften eines Lichtwellenleiters sind: +) große Bandbreiten können erreicht werden (bis zu 20Gbit/s) +) elektromagnetischen Verträglichkeit (fast immun dagegen) -) hohe Preise für Sende und Empfangseinrichtungen Anwendung: Fernübertragung von Daten. Kabellose Übertragungsmedien In letzter Zeit wird in der betriebsinternen Kommunikation vermehrt auf drahtlose Datenübertragung gesetzt. WLan ist ein oft genanntes Schlagwort in diesem Zusammenhang. Doch kabellose Übertragung kann in grundsätzlich 2 Wegen realisiert werden. Rundfunk (engl.: broadcast radio transmission) Ist die Aussendung von Daten in alle Richtungen. Reichweite und Qualität wird von dem verwendeten Bauteilen (Sender, Empfänger), geographischen oder räumlichen Begebenheiten und der verwendeten Frequenz beeinflusst. Eigenschaften dieser Technik sind: +) Informationen stehen jedem in Sendegebiet zur Verfügung -) Abhörsicherheit ist sehr schwer zu realisieren Verwendung: Übertragung von Radio und TV Daten. WLan Lösung für sogenannte Spots. Richtfunk (engl.: radio beam transmission) Mittels dieser Technik ist es möglich Daten gebündelt zu der Empfangseinheit des Empfängers zu senden. Dadurch kann im Vergleich zum Rundfunk eine gewisse Abhörsicherheit erzielt werden. Seite 3 von 10

4 Eigenschaften: +) zielgerichtete Übertragung der Daten an den Empfänger +) verhältnismäßig störungsfreie Übertragung -) Sichtverbindung zwischen Sende- und Empfangseinheit ist Vorraussetzung Verwendung: Datenübertragung zwischen Hochhäusern. Störeinflüsse a) Dämpfung Sie gibt das Verhältnis zwischen Eingangsleistung und Ausgangsleistung an. b) Dispersion Damit wird die Verwischung des Signals gekennzeichnet. c) Reflexion Die Reflexionen treten am Kabelende auf. Das Signal wird sozusagen zurückreflektiert und wandert zum Sender zurück. d) Übersprechen Damit ist die Beeinflussung von 2 parallel geführten Kupferkabeln gemeint, die sie gegenseitig durch Induktion ausüben. Seite 4 von 10

5 12.2 Grundlagen von Rechnernetzen Ein Netzwerk (kurz: Netz oder Netzwerk; engl.: computer network) ist eine Gruppe miteinander verbundener Systeme, die gemeinsame Dienste benutzen und mit Hilfe einer gemeinsam genutzten Verbindung zusammenarbeiten. Für die Bildung eines Netzwerks sind zumindest 2 Rechner erforderlich, die über ein Übertragungsmedium miteinander verbunden sind. Ein Netzwerk ermöglicht die Bereitstellung unterschiedlicher Dienste, welche die gemeinsame Nutzung von Netzwerkressourcen (Daten, Peripheriegeräte) ermöglichen. Alle an einem Netzwerk beteiligten Rechner müssen gemeinsame Kommunikationsregeln, sogenannte Protokolle einhalten. Offene Kommunikationssysteme (engl.: open communication system) bestehen aus Systemkomponenten, welche auf anerkannten, öffentlichen Standards und Normen beruhen. Komponenten offener Systeme sind portabel und herstellerunabhängig, und unterstützen so die Interoperabilität 1 in Kommunikationssystemen. Es existieren zahlreiche Ansätze, wie unterschiedliche Formen von Rechnernetzen von einander abgegrenzt werden können Klassifikationskriterien für Rechnernetze Physikalische Kriterien: Man unterscheidet drahtlose Netze (engl.: wireless network) und kabelgebundene Netze (engl.: physically connected network), die wiederum in optische Netze (auch Glasfasernetze) und Kupferdrahtnetze eingeteilt werden können. Strukturelle Kriterien: Wie ist die Struktur des Netzwerkes aufgebaut, welche Knoten stehen mit welchen anderen Knoten in Verbindung? Geografische Kriterien: Je nach Ausdehnung unterscheidet man zwischen: lokalen Netzen (für örtliche Arbeitsgruppen, Abteilungen, maximal eine Betriebsstätte, engl.: local area network, abgekürzt: LAN) Netze für ein städtisches Ballungszentrum (engl.: metropolitan area network, abgekürzt: MAN) oder darüber hinausgehend von Weitverkehrsnetzen (engl.: wide area network, abgekürzt: WAN). Organisatorische Kriterien: Wird ein Netzwerk von einem Telekom-Unternehmen für die Nutzung durch jedermann angeboten, so spricht man von einem öffentlichen Netz (engl.: public network). Wenn ein Unternehmen sein eigenes Netzwerk betreibt, das nicht durch externe Teilnehmer genutzt wird, so spricht man von einem privaten Netz (private network, coporate network). Leistungskriterien: Netzwerke mit einer geringen Übertragungsleistung können bis zu 2 Mbit/s übertragen, Netze mit mittleren Bandbreiten erreichen ca. 45 Mbit/s, darüber hinaus spricht man von Hochleistungsnetzwerken. 1 Die Fähigkeit eines Gerätes, bei vergleichbarer Systemumgebung in einem Netz mit anderen Geräten desselben Standards sinnvoll kommunizieren zu können. Dabei sollte es keine Rolle spielen, dass die Geräte von verschiedenen Herstellern stammen. Seite 5 von 10

6 Funktionskriterien: Dient ein Netzwerk vornehmlich der Versorgung von Benutzern, so wird es als Front-End-Netz bezeichnet. Dient ein Netzwerk (oder ein Teil eines Netzwerks) vornehmlich der Verbindung von Servern, so ist dies ein Back-End-Netz. Dient ein Netzwerk vornehmlich zur Verbindung von Netzwerken, so spricht man von einem Backbone-Netz ( Rückgrat des Netzes, Hauptverkehrsader) Netzwerktopologie Unter einer Netzwerktopologie versteht man die Struktur eines Netzes, die durch die Führung der Übertragungswege (Leitungen) und die räumliche Anordnung der Netzknoten gegeben ist. Netzwerkknoten können einerseits Vermittlungsknoten (Hubs, Router, Bridges, Gateways), Großrechner aber auch Netzwerkdrucker sein. Die Übertragung erfolgt über die physikalischen Verbindungen zwischen den Netzwerkknoten. Topologien von Teilstreckennetzwerken (engl.: peer-to-peer network) Bei Teilstreckennetzwerken existieren getrennte Übertragungswege zw. den Datenstationen. Aus diesem Grund werden die Teilstreckennetze vielfach auch als Punkt-zu-Punkt Netzwerke (engl.: point-to-point network) bezeichnet. Die einzelnen Knotenrechner empfangen Meldungen, untersuchen, ob diese Meldungen für sie bestimmt sind und leiten die Meldungen gegebenenfalls weiter. Es gibt folgende fünf Teilstreckennetze: Sternnetz Schleifennetz Baumnetz Maschennetz Hub Sternnetz (engl.: star network) Die Sternverbindung stellt eine point-to-point Verbindung von einem zentralen Verteilerknoten (Hub) zu allen anderen Netzwerkknoten dar. Der Datenverkehr zw. den dezentralen Stationen erfolgt immer nur über den zentralen Knoten. Vorteile: Leichte Erweiterbarkeit in Abhängigkeit von der Kapazität des Zentralknotens, da jeder Knoten nur mit dem zentralen Knoten verbunden werden muss. Kabelfehler oder der Ausfall einer Station beeinflussen den übrigen Netzwerkbetrieb nicht. Einfache und kostengünstige zentrale Netzsteuerung, -kontrolle und -wartung. Nachteile: Die Leistungsfähigkeit des Netzwerks hängt entscheidend von der Leistungsfähigkeit des zentralen Knotens ab. Fällt der zentrale Knoten aus, ist das gesamte Netzwerk lahmgelegt. Der Verkabelungsaufwand ist groß. Seite 6 von 10

7 Schleifennetz (engl.: loop network) Bei einem Schleifennetz ist jeder Knoten mit genau zwei anderen Netzknoten direkt durch je eine Übertragungsleitung verbunden. Jede Nachricht wird von einem Knoten des Netzes zum nächsten weitergeleitet, bis sie die Zielstation erreicht. Vorteil: Hohe Ausfallsicherheit bei Ausfall einer einzelnen Strecke oder eines einzelnen Knotens besteht noch eine zweite alternative Verbindung. Baumnetz (engl.: tree network) Die Baumtopologie stellt eine Erweiterung der Sterntopologie dar. Die Hubs sind untereinander in Form eines Baumes oder einer hierarchischen Struktur vernetzt. Bezüglich Ausfallsicherheit und Verfügbarkeit ergeben sich ähnliche Nachteile wie bei einem Sternnetz. Maschennetz (engl.: mesh network) Bei einem Maschennetz kann jeder Knoten mit 2 oder mehr Knoten direkt verbunden werden. Bei einem vollständig vermaschten Netz ist jeder Knoten mit jedem andern unmittelbar verbunden. Vorteile: Hohe Ausfallsicherheit Leichte Erweiterbarkeit Nachteil: Komplexere Anforderungen an die Software, die für die Weiterleitung von Information verantwortlich ist. Topologien von Diffusionsnetzwerken Bei einem Diffusionsnetz (engl.: broadcast network) werden alle Knoten an ein gemeinsames (das gleiche) physikalisches Übertragungsmedium angeschlossen, über das Meldungen ausgetauscht werden. Jeder Knoten kann prinzipiell auf jede Meldung zugreifen, die über das gemeinsame Medium ausgetauscht wird. Innerhalb von Diffusionsnetzen ist daher keine Wegwahl erforderlich. Typische Anwendungen für Diffusionsnetzwerke sind lokale Netzwerke, bei denen Arbeitsstationen kostengünstig an ein gemeinsames Kommunikationsmedium angeschlossen werden. Busnetz (engl.: bus network) Die Bustopologie Seite 7 von 10

8 Abschnitte: 12.1 Grundlagen der Datenübertragung, 12.2 Grundlagen von Rechnernetzen Das Busnetz ist dadurch gekennzeichnet, das alle Knoten an einem Zentralkabel angeschlossen sind. Am Ende jeder Verbindung muss ein spezieller Stecker, ein sog. Terminator vorhanden sein, damit die Signale an den Kabelenden nicht reflektiert werden und Interferenzen verursachen. Vorteile: Sehr preisgünstige Variante zur Errichtung eines Netzwerks, da kein zentraler Knoten benötigt wird. Der Ausfall eines Knotens beeinträchtigt das restliche Netz nicht. Das Netz kann problemlos erweitert werden. Nachteile: Funktionsfähigkeit des Netzes hängt von der Fehlerfreiheit des Übertragungsmediums ab. Die maximale Buslänge ist beschränkt. Schwierigkeit bei der Fehlererkennung. Ringnetze (engl.: ring network) Beispiel für eine Ringtopologie Der Aufbau eines redundanten Rings kann die Zuverlässigkeit erhöhen. Die Ringtopologie ist durch eine Punkt-zu-Punkt Verbindung der Netzknoten in einer ununterbrochenen kreisförmigen Konfiguration gekennzeichnet. Die Kommunikation erfolgt entlang des Rings in einer vorgegebnen Senderichtung von einer Datenstation zur nächsten. Vorteil: Leichte Fehlerlokalisierung Nachteil: Aufwendige Verkabelung Um zu vermeiden, dass beim Ausfall eines Knotens der gesamte Ring ausfällt, besteht die Möglichkeit, eine Ringtopologie redundant aufzubauen. Im Fehlerfall kann der zweite parallel angelegte Ring einspringen und den Fehler überbrücken. Die beiden Ringe sind gegenläufig ausgelegt. Bei einem Ausfall einer Station benützen die übrigen Stationen die umgekehrte Richtung zur Datenübertragung, um einen geschlossenen Ring zu Bilden. Seite 8 von 10

9 Schichtenmodell Allgemein lässt sich sagen, dass die Definition des Zusammenspiels von Kommunikationspartnern in einem Netzwerk ein sehr komplexes und vielschichtiges Problem darstellt und dass ein solches Rechnernetz einen sehr hohen Koordinationsaufwand erforderlich macht, um diese Probleme, wie beispielsweise die Wegwahl oder die Netzlaststeuerung, zu lösen. Abstraktes Schichtenmodell Zur Beschreibung der Kommunikation in Rechnernetzen werden häufig Schichtmodelle eingesetzt, welche die Komplexität der Beschreibung und Abgrenzung der unterschiedlichen Aufgabenbereiche bei der Kommunikation reduzieren. Schichtenmodell (engl.: layer model) = hierarchische Zusammenstellung von Kommunikationsdiensten, bei denen die höheren Dienste über definierte Schnittstellen auf die Dienste der darunter liegenden Schicht zurückgreifen und mit ihren gleichrangigen Partnern über Protokolle kommunizieren. Jede einzelne Schicht verwendet hierbei die Dienste der unteren Schichten und kümmert sich um den eigenen Zuständigkeitsbereich bzw. löst einen Teil der Problemstellungen und bietet diese Lösungen ihrerseits als Dienste für die nächsthöheren Schichten an. Es ist auch zu beachten, dass für die erfolgreiche Erfüllung der Leistungen auch eine Kommunikation zwischen den einzelnen Kommunikationspartnern auf den unteren Ebenen stattfindet, wobei jede Schicht hier weitere Informationen zu der ursprünglichen Meldung hinzufügt, die aber teilweise auch nur für die direkten Kommunikationspartner auf der gleichen Ebene relevant sind, für die höheren Schichten aber nicht von Bedeutung sind. Kommunikationsprotokoll (engl.: communication protocol) = Sprach- und Handlungskonvention, die zwischen gleichrangigen Partnern abläuft und sowohl den Aufbau von Meldungen und deren Steuerinformationen regelt, als auch die Antworten auf diese Meldungen festlegt. Für das korrekte Funktionieren eines Schichtenmodells gelten übrigens für jede Schicht die folgenden drei Vorraussetzungen: 1) Erfüllung der Anforderung der darüber liegenden Schicht. 2) Inanspruchnahme der Dienstleistungen der darunter liegenden Schicht. 3) Einhaltung der Kommunikationsvereinbarung (Protokolle) mit den gleichrangigen Kommunikationspartnern. Die Einhaltung der Protokolle gewährleistet, dass die Nachrichten fehlerfrei und in der richtigen Reihenfolge an den Empfänger im Anwendersystem übermittelt werden können. ISO/OSI-Referenzmodell ISO/OSI-Referenzmodell (entwickelt von der International Standardization Organisation; Abkürzung von engl.: open systems interconnection) = allgemeines, abstraktes und wichtigstes Schichtenmodell für die Kommunikation zwischen Datenstationen in einem offenen, heterogenen Netzwerk, das der Erklärung und Einordnung der wichtigsten Eigenschaften und Funktionen von Kommunikationssystemen dient. Seite 9 von 10

10 Im ISO/OSI-Referenzmodell werden 7 Funktionsschichten unterschieden: 1) Die Bitübertragungsschicht ist für die Übertragung einzelner Bits zwischen zwei Datenstationen zuständig und legt die physikalisch-technischen Eigenschaften der Übertragungsmedien fest. 2) Die Sicherungsschicht hat die Aufgabe, ein Zugangsverfahren für das Kommunikations-medium zu definieren, die Kommunikationspartner zu adressieren und eine gesicherte Übertragung von Bitfolgen zu ermöglichen bzw. auftretende Übertragungsfehler zu korrigieren. 3) Die Vermittlungsschicht hat die Hauptaufgabe der Adressierung von Zielsystemen über mehrere Teilstrecken hinweg sowie der Steuerung der Wegwahl. 4) Die Transportschicht stellt mit Hilfe der drei darunter liegenden Schichten transparente Verbindungen zwischen zwei Anwendungen her und stellt den höheren Schichten einen fehlerkorrigierten und in der richtigen Reihenfolge befindlichen Datenstrom zur Verfügung. 5) In der Sitzungsschicht wird der Auf- und Abbau von Kommunikationsverbindungen gesteuert, deren Ablauf sich in der Regel aus dem Verbindungsaufbau (Anmeldung), dem Austausch von Daten und dem Verbindungsabbau (Abmeldung) zusammensetzt. 6) In der Darstellungsschicht wird die Präsentation der Daten in eine standardisierte Form gebracht und gegebenenfalls Formate der übermittelten Daten entsprechend konvertiert, wie z.b. die Zeichensätze von Kommunikationspartnern angepasst, Ver- bzw. Entschlüsselungen und Datenkompressionen bzw. -dekompressionen durchgeführt oder Grafikformate ausgehandelt. 7) Die Anwendungsschicht stellt hochwertige Kommunikationsdienste bereit, wie z.b. Kommunikationsprotokolle für Dateitransfer, s oder Zugriffe auf Web-Server. Anwendungsschicht Darstellungsschicht Sitzungsschicht Transportschicht Vermittlungsschicht Sicherungsschicht Bitübertragungsschicht Endgerät A Anwendungsprotokoll Darstellungsprotokoll Sitzungsprotokoll Transportprotokoll Vermittlungsprotokoll Sicherungsprotokoll Bitübertragungsprotokoll Endgerät B Übertragungsmedium Seite 10 von 10

netzwerke TECHNISCHE KAUFLEUTE UND HWD

netzwerke TECHNISCHE KAUFLEUTE UND HWD netzwerke TECHNISCHE KAUFLEUTE UND HWD Was ist ein Netzwerk? Zweck? N. stellen innerbetriebliche, zwischenbetriebliche und überbetriebliche Datenverbindungen zwischen mehreren IT- Systemen her. Es werden

Mehr

Grundsätzliches. Grundsätzliche Überlegungen zu Netzwerken Stand : Juli 2006

Grundsätzliches. Grundsätzliche Überlegungen zu Netzwerken Stand : Juli 2006 Grundsätzliches Grundsätzliche Überlegungen zu Netzwerken Stand : Juli 2006 Netzanforderungen und - probleme Radikale Designänderungen während des Baus / der Gestaltung von Netzwerken, daher unberechenbare

Mehr

FAT formatiert mit 16 bit, d.h. dass nur Platz für 2 16 = 65536 Adressen ist => Standardclustergröße: z.b. 4GB = 4x1024 = 4096 : 65536 =

FAT formatiert mit 16 bit, d.h. dass nur Platz für 2 16 = 65536 Adressen ist => Standardclustergröße: z.b. 4GB = 4x1024 = 4096 : 65536 = FESTPLATTE: Partitionieren der Festplatte: Sektoren Spuren Physikalische Formatierung: Die Festplatte wird in ihre physikalischen Grundbausteine unterteilt. So wird die Art und Weise vorgegeben, mit der

Mehr

Grundlagen Netzwerktechnik

Grundlagen Netzwerktechnik Grundlagen Netzwerktechnik - Aus dem Inhalt - 1. Von der Notwendigkeit der Vernetzung 2 2. Computer-Netzwerk 2 3. Erörterung: Vernetzung oder Einplatzlösungen? 2 4. Netzwerktopologie 3 5. Übertragungsmedien

Mehr

PTP - Marketingpolitiken

PTP - Marketingpolitiken PTP - Marketingpolitiken Name: Unternehmen: Patrick Schreiber Fahrzeugwerk Bernard Krone GmbH Matrikelnummer: 506508 Semester: Modul: Dozent: Thema: 1. Semester Einführung in die Informatik Prof. Dr. Hubert

Mehr

Software- und Hardwarekonzepte

Software- und Hardwarekonzepte Software- und Hardwarekonzepte Lehrveranstaltung im SS 2014 Dipl.-Kfm. Claus Häberle http://wirtschaft.fh-duesseldorf.de/personen/lehrbeauftragte/haeberle/ Dipl.-Kfm. Claus Häberle SS 2014 # 1 Termine

Mehr

Mediengestalter für Digital- und Printmedien / Drucker. Die wichtigsten Netzwerk-Themen auf einen Blick. OSI-Schichtenmodell

Mediengestalter für Digital- und Printmedien / Drucker. Die wichtigsten Netzwerk-Themen auf einen Blick. OSI-Schichtenmodell 1 Noch unvollständig! Die wichtigsten Netzwerk-Themen auf einen Blick OSI-Schichtenmodell Datenhandling Hardware Netzwerktopologien Netzwerkkonfiguration am Arbeitsplatz Klassifikationen WAN/LAN/MAN Kabelarten

Mehr

Grundlagen der Netzwerktechnik

Grundlagen der Netzwerktechnik 1. Grundlagen 2 2. Arten von Rechnernetzen 2 2.1. Einteilung nach der Entfernung 2 2.2. Einteilung nach dem System 3 2.3. Einteilung nach Architektur 3 3. Hardwarekomponenten im Netzwerk 5 3.1. Workstation

Mehr

Rechnernetze im IT-Lehrplan

Rechnernetze im IT-Lehrplan Rechnernetze im IT-Lehrplan Informationstechnologie 9 I IT 9.4 Rechnernetze ca. 9 Std. Die bereits erworbenen Kenntnisse über Rechnernetze werden aufgegriffen und vertieft. In praktischen Übungen gewinnen

Mehr

Schichtenmodell. Informatik Fortbildung Kommunikation in Rechnernetzen. IFB Speyer 14.-16. November 2011. Dr. Michael Schlemmer

Schichtenmodell. Informatik Fortbildung Kommunikation in Rechnernetzen. IFB Speyer 14.-16. November 2011. Dr. Michael Schlemmer Schichtenmodell Informatik Fortbildung Kommunikation in Rechnernetzen IFB Speyer 14.-16. November 2011 Dr. Michael Schlemmer ISO-OSI Schichtenmodell Moderne Kommunikationssysteme sind komplex: Gestalt

Mehr

ComputeriaUrdorf «Sondertreff»vom30. März2011. Workshop mit WLAN-Zugriff auf das Internet

ComputeriaUrdorf «Sondertreff»vom30. März2011. Workshop mit WLAN-Zugriff auf das Internet ComputeriaUrdorf «Sondertreff»vom30. März2011 Workshop mit WLAN-Zugriff auf das Internet 30. März 2011 Autor: Walter Leuenberger www.computeria-urdorf.ch Was ist ein (Computer-)Netzwerk? Netzwerk-Topologien

Mehr

Netzwerke - Grundlagen

Netzwerke - Grundlagen Netzwerke - Grundlagen Begriffsbestimmung Netzwerk Ziele der Vernetzung von Rechnern Probleme der Vernetzung von Rechnern Räumliche Ausdehnung von Netzwerken Datenübertragungsmedien Christian-Weise-Gymnasium

Mehr

Ein "natürlicher" Parameter für eine erste Klassifizierung von Netzen, ist die geographische Ausdehnung des Netzes.

Ein natürlicher Parameter für eine erste Klassifizierung von Netzen, ist die geographische Ausdehnung des Netzes. Ein "natürlicher" Parameter für eine erste Klassifizierung von Netzen, ist die geographische Ausdehnung des Netzes. LAN (Local Area Network): Die wesentlichen Merkmale eines LAN s bestehen zunächst in

Mehr

Fachbereich Medienproduktion

Fachbereich Medienproduktion Fachbereich Medienproduktion Herzlich willkommen zur Vorlesung im Studienfach: Grundlagen der Informatik I USB Universal serial bus (USB) Serielle Datenübertragung Punkt-zu-Punkt Verbindungen Daten und

Mehr

TCP/IP-Protokollfamilie

TCP/IP-Protokollfamilie TCP/IP-Protokollfamilie Internet-Protokolle Mit den Internet-Protokollen kann man via LAN- oder WAN kommunizieren. Die bekanntesten Internet-Protokolle sind das Transmission Control Protokoll (TCP) und

Mehr

Carsten Harnisch. Der bhv Co@ch Netzwerktechnik

Carsten Harnisch. Der bhv Co@ch Netzwerktechnik Carsten Harnisch Der bhv Co@ch Netzwerktechnik Inhaltsverzeichnis Einleitung 11 Über dieses Produkt 11 Zielgruppe 11 Aufbau 11 Modul 1 Einführung in die Netzwerktechnik 13 1.1 Der Netzverbund 13 1.2 Die

Mehr

7.1 Rechner-Verbindungen

7.1 Rechner-Verbindungen 7 Rechnernetze Bis in die frühen 80er Jahre waren Computer große und teure Anlagen, zu denen nur wenige Personen direkten Zugang besaßen. Betriebe und Universitäten hatten Rechenzentren eingerichtet, welche

Mehr

Netzwerkgrundlagen. by www.abyter.de (Martin Monshausen) 1

Netzwerkgrundlagen. by www.abyter.de (Martin Monshausen) 1 Netzwerkgrundlagen Einführung In diesem Workshop möchte ich dir die Netzwerk-Grundlagen und die Netzwerktechnik näher bringen, denn laut Umfragen haben viele Haushalte mehr als einen Computer, was liegt

Mehr

Computeria Urdorf «Sondertreff» vom 7. November 2012. Workshop. auf das Internet

Computeria Urdorf «Sondertreff» vom 7. November 2012. Workshop. auf das Internet Computeria Urdorf «Sondertreff» vom 7. November 2012 Workshop mit WLAN-Zugriff auf das Internet 7. November 2012 Autor: Walter Leuenberger www.computeria-urdorf.ch Was ist ein (Computer-)Netzwerk? Netzwerk-Topologien

Mehr

5 Grundlagen Netzwerk

5 Grundlagen Netzwerk Netzwerktechnik Aachen, den 15.05.03 Stephan Zielinski Dipl.Ing Elektrotechnik Horbacher Str. 116c 52072 Aachen Tel.: 0241 / 174173 zielinski@fh-aachen.de zielinski.isdrin.de 5 Grundlagen Netzwerk 5.1

Mehr

Vorlesung 11: Netze. Sommersemester 2001. Peter B. Ladkin ladkin@rvs.uni-bielefeld.de

Vorlesung 11: Netze. Sommersemester 2001. Peter B. Ladkin ladkin@rvs.uni-bielefeld.de Vorlesung 11: Netze Sommersemester 2001 Peter B. Ladkin ladkin@rvs.uni-bielefeld.de Vielen Dank an Andrew Tanenbaum der Vrije Universiteit Amsterdam für die Bilder Andrew Tanenbaum, Computer Networks,

Mehr

Serielle Datenauswertung

Serielle Datenauswertung Serielle Datenauswertung Liebherr Temperature Monitoring Serial Interface Kälte-Berlin Inh.: Christian Berg Am Pfarracker 41 12209 Berlin Fon: +49 (0) 30 / 74 10 40 22 Fax: +49 (0) 30 / 74 10 40 21 email:

Mehr

Einrichten eines kleinen Netzwerkes. ÜK 5 Netzwerk. Einrichten eines kleinen Netzwerkes. Roland Theler [0] A u s g a b e 5.1

Einrichten eines kleinen Netzwerkes. ÜK 5 Netzwerk. Einrichten eines kleinen Netzwerkes. Roland Theler [0] A u s g a b e 5.1 ÜK 5 Netzwerk Einrichten eines kleinen Netzwerkes Roland Theler 2013 [0] A u s g a b e 5.1 Vorwort Aufgabenstellung Von einem bestehenden Kleinunternehmen welches im Handel tätig ist ein kleines Netzwerk

Mehr

Überblick. Daten- kommunikation

Überblick. Daten- kommunikation Überblick Wintersemester 2014/2015 Prof. Dr. Peter Mandl Daten- kommunikation Aufbau von Kommunikationssystemen Funktionen und Protokolle der unteren Schichten Grundlagen der Transportschicht TCP-Grundlagen

Mehr

Alternative Lösungen durch Funkanbieter durch innovative Lösungen Versorgungslücken schließen. Robert Schönau Ilm Provider Version 1.

Alternative Lösungen durch Funkanbieter durch innovative Lösungen Versorgungslücken schließen. Robert Schönau Ilm Provider Version 1. Alternative Lösungen durch Funkanbieter durch innovative Lösungen Versorgungslücken schließen Themenübersicht Richtfunk Was ist Richtfunk? Wie wird es realisiert? Kosten Vorteile WMAN Was ist WMAN? Wie

Mehr

Teil VIII. Rechnernetze

Teil VIII. Rechnernetze Teil VIII Rechnernetze Überblick 1 Einführung 2 3 TCP/IP und das Internet Eike Schallehn Grundlagen der Informatik für Ingenieure 2008/2009 8 1 Einführung Rechnernetze Definition (Rechnernetz) Ein Rechnernetz

Mehr

Computernetzwerke -- Von den Grundlagen zur Funktion und Anwendung

Computernetzwerke -- Von den Grundlagen zur Funktion und Anwendung Computernetzwerke -- Von den Grundlagen zur Funktion und Anwendung Rüdiger Schreiner ISBN 3-446-40491-0 Inhaltsverzeichnis Weitere Informationen oder Bestellungen unter http://www.hanser.de/3-446-40491-0

Mehr

IT- und Medientechnik

IT- und Medientechnik IT- und Medientechnik Vorlesung 5: 7.11.2014 Wintersemester 2014/2015 h_da, Lehrbeauftragter Themenübersicht der Vorlesung Hard- und Software Hardware: CPU, Speicher, Bus, I/O,... Software: System-, Unterstützungs-,

Mehr

Das Optische In-Haus Breitband Netzwerk

Das Optische In-Haus Breitband Netzwerk Das Optische In-Haus Breitband Netzwerk Technisches Konzept Teil 2 2010 10-05 1) Ein Netzwerk für Alles der optische Daten-Backbone Das folgende Kapitel zeigt, wie der optische Backbone vielfältig genutzt

Mehr

Rüdiger Schreiner. Computernetzwerke. Von den Grundlagen zur Funktion und Anwendung HANSER

Rüdiger Schreiner. Computernetzwerke. Von den Grundlagen zur Funktion und Anwendung HANSER Rüdiger Schreiner Computernetzwerke Von den Grundlagen zur Funktion und Anwendung HANSER r 1 Netzwerke zur Geschichte 2 1.1 Netzwerke, der Beginn 2 1.2 Definition eines Netzwerkes 4 1.3 Das OSI-Modell

Mehr

Rechnernetze Rechner = Computer

Rechnernetze Rechner = Computer Rechnernetze Rechner = Computer Definition Netzwerk: (allgemein) Ganz allgemein ist ein Netzwerk eine Gruppe miteinander verbundener Systeme, die in der Lage sind untereinander zu kommunizieren. (Rechnernetzwerk)

Mehr

Kapitel 5 Rechnernetze

Kapitel 5 Rechnernetze Kap 5 Rechnernetze Kapitel 5 Rechnernetze Unter einem e Rechnernetz e et versteht este tman eine egruppe von Rechnern, e die deunter einander verbunden sind und miteinander kommunizieren oder gemeinsame

Mehr

Notizen-Neuerungen WIRELESS LAN

Notizen-Neuerungen WIRELESS LAN WIRELESS LAN Wireless-Netzwerk...2 Wireless Grundlagen... 2 Mehr Flexibilität durch mobiles Arbeiten Netzwerk ohne Kabelsalat... 2 Aufbau... 3 Übersicht der Standards... 4 Hotspot... 5 Arten des Netzwerkaufbaus...6

Mehr

Corinex Communication

Corinex Communication PL Corinex Communication CHeimvernetzung und Zugang ins Internet Neue Breitband-Anwendungen Internet Zugangs-Verteilung VoIP Telefon Technik Heim-Video und -Audio Verteilung Sicherheitstechnik Video und

Mehr

KN 20.04.2015. Das Internet

KN 20.04.2015. Das Internet Das Internet Internet = Weltweiter Verbund von Rechnernetzen Das " Netz der Netze " Prinzipien des Internet: Jeder Rechner kann Information bereitstellen. Client / Server Architektur: Server bietet Dienste

Mehr

Wie organisiert ihr Euer menschliches «Netzwerk» für folgende Aufgaben? an alle an ein bestimmtes an ein bestimmtes an alle an ein bestimmtes

Wie organisiert ihr Euer menschliches «Netzwerk» für folgende Aufgaben? an alle an ein bestimmtes an ein bestimmtes an alle an ein bestimmtes Computernetzwerke Praxis - Welche Geräte braucht man für ein Computernetzwerk und wie funktionieren sie? - Protokolle? - Wie baue/organisiere ich ein eigenes Netzwerk? - Hacking und rechtliche Aspekte.

Mehr

All People Seem To Need Data Processing: Application Presentation - Session Transport Network Data-Link - Physical

All People Seem To Need Data Processing: Application Presentation - Session Transport Network Data-Link - Physical OSI-Schichtenmodell (OSI = Open System Interconnection) Bitubertragungsschicht (Physical Layer L1): Bitübertragung Sicherungsschicht (Data-Link Layer L2): Gruppierung des Bitstroms in Frames Netzwerkschicht

Mehr

Informationen zum Hausanschluss

Informationen zum Hausanschluss Informationen zum Hausanschluss Was montiert die azv Breitband GmbH im Haus? Anschlussbox In diese Box kommt das Glasfaserkabel. Das optische Signal der Glasfaser wird in die passenden Signale für Telefon,

Mehr

Aufbau des Internets. PowerPoint Präsentation von Raffaela V. und Louisa R.

Aufbau des Internets. PowerPoint Präsentation von Raffaela V. und Louisa R. Aufbau des Internets PowerPoint Präsentation von Raffaela V. und Louisa R. Inhaltsverzeichnis Arten von Netzwerken Host-Architekturen Schichtenmodelle TCP/IP - Haussprache des Internet Übertragung im Netz

Mehr

Computervermittelte Kommunikation

Computervermittelte Kommunikation II. Computervermittelte Kommunikation Where is the internet? It is everywhere, as businesses and households even in the remotest parts of the world are discovering how internet technology revolutionizes

Mehr

HBLA Saalfelden - Medieninformatik Thema: Netzwerktechnik Grundlagen Termine: Sept./Okt. 04 Gerhard.Gaube@sbg.at

HBLA Saalfelden - Medieninformatik Thema: Netzwerktechnik Grundlagen Termine: Sept./Okt. 04 Gerhard.Gaube@sbg.at HBLA Saalfelden - Medieninformatik Thema: Netzwerktechnik Grundlagen Termine: Sept./Okt. 04 Gerhard.Gaube@sbg.at 1 OSI Referenzmodell... 1 2 Bauteile und Netzwerkelemente in Computernetzen... 2 2.1 Schicht

Mehr

Stuxnet zum Frühstück Industrielle Netzwerksicherheit 2.0 Stuttgart und München

Stuxnet zum Frühstück Industrielle Netzwerksicherheit 2.0 Stuttgart und München Stuxnet zum Frühstück Industrielle Netzwerksicherheit 2.0 Stuttgart und München 2 Gefahrenpotentiale Ist die totale IT-Sicherheit möglich? Verfügbarkeit Sicherheit Erreichbarkeit Performance Einfachheit

Mehr

Datenkommunikation in Netzen

Datenkommunikation in Netzen Datenkommunikation in Netzen VL Hypermedien 15.05.02 1. Netztopologien und Netztechnologien - Ethernet, Token-Ring, FDDI, ATM 2. Was sind Router, Repeater, Gateways? 3. Daten auf dem Weg im Internet-Netzwerk

Mehr

Installationsanleitung VDSL

Installationsanleitung VDSL VDSL Installationsanleitung VDSL Einleitung... 2 Wichtige, prinzipielle Punkte... 2 ISDN-Installation - Prinzipschema... 2 Analoge Installation - Prinzipschema... 3 Verkabelung in der Steigzone... 4 Verkabelung

Mehr

Einführung in TCP/IP. das Internetprotokoll

Einführung in TCP/IP. das Internetprotokoll Schwarz Einführung in TCP/IP das Internetprotokoll Was ist ein Protokoll? Mensch A Mensch B Englisch Deutsch Spanisch Französisch Englisch Japanisch Was sind die Aufgaben eines Protokolls? Informationen

Mehr

FOPT 5: Eigenständige Client-Server-Anwendungen (Programmierung verteilter Anwendungen in Java 1)

FOPT 5: Eigenständige Client-Server-Anwendungen (Programmierung verteilter Anwendungen in Java 1) 1 FOPT 5: Eigenständige Client-Server-Anwendungen (Programmierung verteilter Anwendungen in Java 1) In dieser Kurseinheit geht es um verteilte Anwendungen, bei denen wir sowohl ein Client- als auch ein

Mehr

Next Generation Network Services Ihr ultraschneller Anschluss an die Zukunft

Next Generation Network Services Ihr ultraschneller Anschluss an die Zukunft Next Generation Network Services Ihr ultraschneller Anschluss an die Zukunft Moderne Telekommunikation schafft Wissen über Distanzen hinweg. Dadurch wird unser Leben sicherer und bequemer. Ob in Schulen,

Mehr

Aktive Komponenten. Betriebsarten

Aktive Komponenten. Betriebsarten Aktive Komponenten Betriebsarten Simplex: Ein Sender sendet Informationen an einen Empfänger. Der Empfänger kann selbst keine Informationen senden. Ein Beispiel dafür ist der Rundfunk. Die Rundfunkanstalten

Mehr

Rechnernetze. Essen, März 2000

Rechnernetze. Essen, März 2000 Rechnernetze Essen, März 2000 Prof. Dr. Heinz-Michael Winkels, Fachbereich Wirtschaft FH Dortmund Emil-Figge-Str. 44, D44227-Dortmund, TEL.: (0231)755-4966, FAX: (0231)755-4902 1 Inhalt Seite Rechnernetze

Mehr

Kapitel 5. Rechnernetze

Kapitel 5. Rechnernetze Kapitel 5 Rechnernetze 1 Kapitel 5 Rechnernetze 1. Grundlagen der Vernetzung von Rechnern 2. Datenübertragung mit Telefonleitung 3. Netze, Netztopologie, Netze von Netzen 4. Zugriffsverfahren 5. Ethernet

Mehr

Internetworking. Motivation für Internetworking. Übersicht. Situation: viele heterogene Netzwerke

Internetworking. Motivation für Internetworking. Übersicht. Situation: viele heterogene Netzwerke Internetworking Motivation für Internetworking Übersicht Repeater Bridge (Brücke) Verbindung zwischen zwei gleichen LANs Verbindung zwischen zwei LANs nach IEEE 802.x Verbindung zwischen mehreren LANs

Mehr

Computernetzwerke. Von den Grundlagen zur Funktion und Anwendung. von Rüdiger Schreiner. 2., überarbeitete Auflage. Hanser München 2007

Computernetzwerke. Von den Grundlagen zur Funktion und Anwendung. von Rüdiger Schreiner. 2., überarbeitete Auflage. Hanser München 2007 Computernetzwerke Von den Grundlagen zur Funktion und Anwendung von Rüdiger Schreiner 2., überarbeitete Auflage Hanser München 2007 Verlag C.H. Beck im Internet: www.beck.de ISBN 978 3 446 41030 5 Zu Leseprobe

Mehr

Netzwerk- Konfiguration. für Anfänger

Netzwerk- Konfiguration. für Anfänger Netzwerk- Konfiguration für Anfänger 1 Vorstellung Christian Bockermann Informatikstudent an der Universität Dortmund Freiberuflich in den Bereichen Software- Entwicklung und Netzwerk-Sicherheit tätig

Mehr

CAN-Schnittstelle für FMS. Einführung

CAN-Schnittstelle für FMS. Einführung Einführung CAN-Schnittstelle für FMS Dieses Dokument enthält Informationen zum FMS-Standard. Der FMS-Standard ist eine von mehreren Lkw-Herstellern entwickelte, offene Schnittstelle. FMS-Standard description

Mehr

Rechnernetze und Organisation

Rechnernetze und Organisation Assignment A3 Präsentation 1 Motivation Übersicht Netzwerke und Protokolle Aufgabenstellung: Netzwerk-Protolkoll-Analysator 2 Protokoll-Analyzer Wireshark (Opensource-Tool) Motivation Sniffen von Netzwerk-Traffic

Mehr

2. Kommunikation und Synchronisation von Prozessen 2.2 Kommunikation zwischen Prozessen

2. Kommunikation und Synchronisation von Prozessen 2.2 Kommunikation zwischen Prozessen 2. Kommunikation und Synchronisation von Prozessen 2.2 Kommunikation zwischen Prozessen Dienste des Internets Das Internet bietet als riesiges Rechnernetz viele Nutzungsmöglichkeiten, wie etwa das World

Mehr

Geschichte und Anwendungsgebiete

Geschichte und Anwendungsgebiete VoIP Geschichte und Anwendungsgebiete Sehr geehrter Herr Schmid, liebe Mitschüler, wir möchte euch heute die Geschichte und die Anwendungsgebiete von Voice over IP etwas näher bringen. 1 Inhaltsangabe

Mehr

Black Box erklärt: Fiberoptik BLACK BOX

Black Box erklärt: Fiberoptik BLACK BOX White with FC black diamond White with process black diamond Box erklärt: White with 5th black diamond Fiberoptik BLACK BOX 724-746-5500 0811/5541-110 blackbox.com black-box.de Inhaltsverzeichnis 1. Grundlagen...

Mehr

Das Ethernet. Geschichtlicher Hintergrund und Entwicklung des Ethernet

Das Ethernet. Geschichtlicher Hintergrund und Entwicklung des Ethernet Das Ethernet Definition Ethernet Ethernet ist eine herstellerunabhängige und sehr weit verbreitete Netzwerktechnologie zur Datenübertragung in lokalen Netzwerken (LANs). Die Grundlage für das Ethernet

Mehr

Modul 6 LAN-Komponenten (Repeater, Bridge, Switch)

Modul 6 LAN-Komponenten (Repeater, Bridge, Switch) Lernziele: Nach der Lehrveranstaltung zu Modul 6 sollen Sie in der Lage sein, Modul 6 LAN-Komponenten (, Bridge, Switch) (a) die Grundfunktion eines s darzustellen, (b) die Anforderung, Notwendigkeit,

Mehr

Installationsanleitung für VDSL

Installationsanleitung für VDSL Inhaltsverzeichnis 1 Einleitung... 2 2 Anschlussbereiche... 3 2.1 Kabelqualität... 4 3 Nachrüstungen... 4 3.1 Steig- und Anschlusszone... 4 3.2 BB-Internet (DSL) Installation... 4 4 Abkürzungsverzeichnis...

Mehr

// saknet Ihr Glasfasernetz INSTALLATIONSANLEITuNG NETZABSchLuSSGEräT «ONT» VErSION 1.0

// saknet Ihr Glasfasernetz INSTALLATIONSANLEITuNG NETZABSchLuSSGEräT «ONT» VErSION 1.0 // saknet Ihr Glasfasernetz INSTALLATIONSANLEITuNG NETZABSchLuSSGEräT «ONT» VErSION 1.0 // Inhaltsverzeichnis // einleitung 3 sicherheit und Gefahren 4 // vorbereitung 5 // Ont in Betrieb nehmen 6 // Ont

Mehr

HBLA Saalfelden - Medieninformatik Thema: Telekommunikation Termin: 14. Oktober 04 Gerhard.Gaube@sbg.at

HBLA Saalfelden - Medieninformatik Thema: Telekommunikation Termin: 14. Oktober 04 Gerhard.Gaube@sbg.at HBLA Saalfelden - Medieninformatik Thema: Telekommunikation Termin: 14. Oktober 04 Gerhard.Gaube@sbg.at 1 Geschichtlicher Überblick... Fehler! Textmarke nicht definiert. 2 Überblick Telekommunikationstechnik...2

Mehr

1 Netzwerkgrundlagen

1 Netzwerkgrundlagen Lerninhalte ❶ Netzwerke und ihre Ausdehnung ❷ Verbundfunktionen eines Netzes ❸ Clients, Servers, Peers ❹ Netzwerk-Topologien ❺ Das OSI-Referenzmodell ❻ ❼ ❽ ❾ Netzwerkadapter, Übertragungsmedien und verfahren

Mehr

FttN: Wie gelangt das DSL-Signal zu Dir nach Hause? KVz. HVt

FttN: Wie gelangt das DSL-Signal zu Dir nach Hause? KVz. HVt Wie gelangt das DSL-Signal zu Dir nach Hause? FttN: HVt Kupfer KVz Kupfer - Von der Vermittlungsstelle (HVt) aus gelangt das DSL- Signal über das Telefonkabel zu Dir nach Hause. Ein DSLAM sendet von hier

Mehr

3 Das verbindungslose Vermittlungsprotokoll IP

3 Das verbindungslose Vermittlungsprotokoll IP Das verbindungslose Vermittlungsprotokoll IP 27 3 Das verbindungslose Vermittlungsprotokoll IP In diesem Kapitel lernen Sie das verbindungslose Vermittlungsprotokoll IP näher kennen. Nach dem Durcharbeiten

Mehr

Belastung des Funkspektrums durch PLC Netze, wo sind die Grenzen?

Belastung des Funkspektrums durch PLC Netze, wo sind die Grenzen? Bundesamt für Kommunikation Frequenzmanagement Belastung des Funkspektrums durch PLC Netze, wo sind die? 29. März 2011 des Themen der Präsentation Betriebs 2 1 Introduction Restrictions d'exploitation

Mehr

Wireless LAN. nach IEEE 802.11

Wireless LAN. nach IEEE 802.11 Wireless LAN nach IEEE 802.11 Entstanden im Rahmen der Vorlesung LNWN II im Sommersemester 2002 INHALTSVERZEICHNIS 1 WIRELESS LAN NACH DEM IEEE 802.11 STANDARD 3 1.1 IEEE 802.11 3 1.2 IEEE 802.11B 3 1.3

Mehr

Skript zur Vorlesung Kommunikations- und Netzwerktechnik

Skript zur Vorlesung Kommunikations- und Netzwerktechnik Skript zur Vorlesung Kommunikations- und Netzwerktechnik 3/4. Halbjahr Günter Stagge Einleitung: Worum geht es? Kommunikations- und Netzwerktechnik Kommunikation: Wie funktioniert Kommunikation Netzwerk:

Mehr

Client Server -Anwendungen mit UML und Java

Client Server -Anwendungen mit UML und Java 3. Informatiktag NRW Client-Server mit UML und Java - 1/40 29.3.2004 Client Server -Anwendungen mit UML und Java 3. Informatiktag NRW 29.3.04 Barbara Leipholz-Schumacher Euregio-Kolleg, Würselen 3. Informatiktag

Mehr

Ethernet Switching und VLAN s mit Cisco. Markus Keil IBH Prof. Dr. Horn GmbH Gostritzer Str. 61-63 01217 Dresden http://www.ibh.de/ info@ibh.

Ethernet Switching und VLAN s mit Cisco. Markus Keil IBH Prof. Dr. Horn GmbH Gostritzer Str. 61-63 01217 Dresden http://www.ibh.de/ info@ibh. Ethernet Switching und VLAN s mit Cisco Markus Keil IBH Prof. Dr. Horn GmbH Gostritzer Str. 61-63 01217 Dresden http://www.ibh.de/ info@ibh.de Der klassische Switch Aufgaben: Segmentierung belasteter Netzwerke

Mehr

Router 1 Router 2 Router 3

Router 1 Router 2 Router 3 Network Layer Netz 1 Netz 2 Netz 3 Router 1 Router 2 Router 3 Router 1 Router 2 Router 3 Netz 1, Router 1, 1 Netz 1, Router 1, 2 Netz 1, Router 2, 3 Netz 2, Router 2, 2 Netz 2, Router 2, 1 Netz 2, Router

Mehr

Software- und Hardwarekonzepte. Lehrveranstaltung im SS 2015 Dipl.-Kfm. Claus Häberle

Software- und Hardwarekonzepte. Lehrveranstaltung im SS 2015 Dipl.-Kfm. Claus Häberle Software- und Hardwarekonzepte Lehrveranstaltung im SS 2015 Dipl.-Kfm. Claus Häberle Dipl.-Kfm. Claus Häberle SS 2015 Herzlich willkommen! Folien auf der Lehrbeauftragtenseite! 8 Termine jeweils am Montag

Mehr

Inhaltsverzeichnis. Kommunikationssysteme 2. Semester Prof. Hill Tänisch

Inhaltsverzeichnis. Kommunikationssysteme 2. Semester Prof. Hill Tänisch Inhaltsverzeichnis 1. Grundlegende Fragestellungen beim Aufbau eines Netzes 1.1 Topologien 1.1.1 Vollständig vermaschtes Netz ( jeder mit jedem ) 1.1.2 Bus 1.1.3 Stern 1.2 Vermittlungsarten 1.2.1 Leitungsvermittelte

Mehr

Themen. Bitübertragungsschicht. Kabel. Glasfaser. Funk / Satellit. Modem / DSL / Kabelmodem. Multiplexverfahren

Themen. Bitübertragungsschicht. Kabel. Glasfaser. Funk / Satellit. Modem / DSL / Kabelmodem. Multiplexverfahren Themen Kabel Glasfaser Funk / Satellit Modem / DSL / Kabelmodem Multiplexverfahren OSI-Modell: TCP/IP-Modell: Physical Layer Netzwerk, Host-zu-Netz Aufgaben: Umwandlung von Bits in Übertragungssignale

Mehr

Normenkonforme Verbindungstechnik und Verkabelung in der Robotik. Ein- und Ausblicke in die Robotik 2011 HMS-Mechatronik GmbH.

Normenkonforme Verbindungstechnik und Verkabelung in der Robotik. Ein- und Ausblicke in die Robotik 2011 HMS-Mechatronik GmbH. Normenkonforme Verbindungstechnik und Verkabelung in der Robotik Ein- und Ausblicke in die Robotik 2011 HMS-Mechatronik GmbH Christoph Metzner Agenda Standardisierung Kupferverkabelung Roboterverkabelung

Mehr

Klausur Kommunikationsprotokolle in der Automatisierungstechnik

Klausur Kommunikationsprotokolle in der Automatisierungstechnik Hochschule Darmstadt Fachbereich Informatik Klausur Kommunikationsprotokolle in der Automatisierungstechnik angefertigt von Jürgen Müller Proffessor: Prof. Dr. Klaus Frank Inhaltsverzeichnis 1 Klausur

Mehr

UNIX Netzwerk-Tools. Johann Schlamp 29.11.2005

UNIX Netzwerk-Tools. Johann Schlamp 29.11.2005 UNIX Netzwerk-Tools Johann Schlamp 29.11.2005 Inhaltsverzeichnis 1 Netzwerk-Aufbau 2 1.1 WAN LAN................................. 2 1.1.1 LAN (Local Area Network)..................... 2 1.1.2 WAN (Wide

Mehr

Lokale Rechnernetze. Aufbau, Technik, Betrieb. EUROPA FACHBUCHREIHE für Kommunikationstechnik

Lokale Rechnernetze. Aufbau, Technik, Betrieb. EUROPA FACHBUCHREIHE für Kommunikationstechnik EUROPA FACHBUCHREIHE für Kommunikationstechnik Lokale Rechnernetze Aufbau, Technik, Betrieb VERLAG EUROPA-LEHRMITTEL Nourney, Vollmer GmbH & Co. KG Düsselberger Straße 23. 42781 Haan-Gruiten Europa-Nr.:

Mehr

Was ist VoIP. Ist-Zustand

Was ist VoIP. Ist-Zustand Was ist VoIP Unter Internet-Telefonie bzw. IP-Telefonie (Internet Protokoll-Telefonie; auch Voice over IP (VoIP)) versteht man das Telefonieren über e, die nach Internet-Standards aufgebaut sind. Dabei

Mehr

IT- und Medientechnik

IT- und Medientechnik IT- und Medientechnik Vorlesung 11: 19.12.2014 Wintersemester 2014/2015 h_da, Lehrbeauftragter Themenübersicht der Vorlesung Hard- und Software Hardware: CPU, Speicher, Bus, I/O,... Software: System-,

Mehr

Vorlesung Netzwerktechnik. Florian Weller Dipl. Ing. (FH)

Vorlesung Netzwerktechnik. Florian Weller Dipl. Ing. (FH) Vorlesung Netzwerktechnik Florian Weller Dipl. Ing. (FH) Vorlesung Netzwerktechnik Florian Weller Dipl. Ing. (FH) Inhaltsverzeichnis 1. Einführung... 1 1.1. Begriffsdefinition - Netzwerk... 1 1.2. Gründe

Mehr

Grundlagen der Netzwerktechnik

Grundlagen der Netzwerktechnik Grundlagen der Netzwerktechnik Begriffe und Konzeptionen von Computernetzen Beruflichen Gymnasiums Technik (BGT) am Technisches Bildungszentrum Mitte verfasst im Leistungskurs Informationstechnik 2, Jahrgang

Mehr

Chapter 7 Ethernet-Technologien. CCNA 1 version 3.0 Wolfgang Riggert,, FH Flensburg auf der Grundlage von

Chapter 7 Ethernet-Technologien. CCNA 1 version 3.0 Wolfgang Riggert,, FH Flensburg auf der Grundlage von Chapter 7 Ethernet-Technologien CCNA 1 version 3.0 Wolfgang Riggert,, FH Flensburg auf der Grundlage von Rick Graziani Cabrillo College Vorbemerkung Die englische Originalversion finden Sie unter : http://www.cabrillo.cc.ca.us/~rgraziani/

Mehr

Installationshilfe für Powerline-Produkte. Jörg Wagenlehner

Installationshilfe für Powerline-Produkte. Jörg Wagenlehner Installationshilfe für Powerline-Produkte Jörg Wagenlehner Grundregeln für Powerline Grundregeln für die Installation von Powerline Netzwerken Die Geräte müssen auf der gleichen Stromphase installiert

Mehr

Handlungsfeld 3 Datenverarbeitungs- und Telekommunikationsanlagen Gliederung

Handlungsfeld 3 Datenverarbeitungs- und Telekommunikationsanlagen Gliederung Handlungsfeld 3 Datenverarbeitungs- und Telekommunikationsanlagen Gliederung Vorwort 1 Allgemeines 11 Entstehung von Überspannungen 12 Schutzmaßnahmen gegen Überspannungen 13 Bauelemente für Überspannungsschutzgeräte

Mehr

SFTP Datenübertragungsclient PK-SFTP. automatische Verbindung zu einem SFTP-Server in einstellbaren Zeitintervallen

SFTP Datenübertragungsclient PK-SFTP. automatische Verbindung zu einem SFTP-Server in einstellbaren Zeitintervallen SFTP Datenübertragungsclient PK-SFTP automatische Verbindung zu einem SFTP-Server in einstellbaren Zeitintervallen senden, abholen und verifizieren der bereitstehenden Daten Protokollierung der Datenübertragung

Mehr

Use-Cases. Bruno Blumenthal und Roger Meyer. 17. Juli 2003. Zusammenfassung

Use-Cases. Bruno Blumenthal und Roger Meyer. 17. Juli 2003. Zusammenfassung Use-Cases Bruno Blumenthal und Roger Meyer 17. Juli 2003 Zusammenfassung Dieses Dokument beschreibt Netzwerk-Szenarios für den Einsatz von NetWACS. Es soll als Grundlage bei der Definition des NetWACS

Mehr

Netzwerke. Teil 1. Funktionen Architekturen. Folie 1. Warum Netzwerke?

Netzwerke. Teil 1. Funktionen Architekturen. Folie 1. Warum Netzwerke? Netzwerke Teil 1 Funktionen Architekturen BS-T- HGW Folie 1 Warum Netzwerke? Die Idee lokaler Netze basiert auf dem Konzept, gleichberechtigte und in ihrer Grundfunktion autonome Rechner über eine Kommunikationseinrichtung

Mehr

Methoden zur adaptiven Steuerung von Overlay-Topologien in Peer-to-Peer-Diensten

Methoden zur adaptiven Steuerung von Overlay-Topologien in Peer-to-Peer-Diensten Prof. Dr. P. Tran-Gia Methoden zur adaptiven Steuerung von Overlay-Topologien in Peer-to-Peer-Diensten 4. Würzburger Workshop IP Netzmanagement, IP Netzplanung und Optimierung Robert Henjes, Dr. Kurt Tutschku

Mehr

Breitbandkabel kann viel mehr als DSL

Breitbandkabel kann viel mehr als DSL Breitbandkabel kann viel mehr als DSL Leistung Breitbandkabelnetz Parallele Nutzung: bis zu 40 analoge TV-Kanäle bis zu 400 digitale TV-Kanäle Breitband-Internet mit 100 Mbit/s und mehr Telefonie Zusätzlich

Mehr

Wissen vernetzt Kompetenz in Netzwerktechnik

Wissen vernetzt Kompetenz in Netzwerktechnik Wissen vernetzt Kompetenz in Netzwerktechnik Die abacon group bietet Ihnen komplette Netzwerklösungen für Ihr Unternehmen an. Wir unterstützen und koordinieren die Projekte von der Planung/Auslegung über

Mehr

l Wireless LAN Eine Option für Firmennetzwerke der Druckereibranche? WLAN Eine Option für Unternehmen? Komponenten eines WLAN-Netzwerks

l Wireless LAN Eine Option für Firmennetzwerke der Druckereibranche? WLAN Eine Option für Unternehmen? Komponenten eines WLAN-Netzwerks l Wireless LAN Eine Option für Firmennetzwerke der Druckereibranche? BU Wuppertal FB E 2005 Jens Heermann Svend Herder Alexander Jacob 1 WLAN Eine Option für Unternehmen? Vorteile durch kabellose Vernetzung

Mehr

Grundlagen Vernetzung am Beispiel WLAN 1 / 6. Aufbau

Grundlagen Vernetzung am Beispiel WLAN 1 / 6. Aufbau Grundlagen Vernetzung am Beispiel WLAN 1 / 6 Peer-to Peer-Netz oder Aufbau Serverlösung: Ein Rechner (Server) übernimmt Aufgaben für alle am Netz angeschlossenen Rechner (Clients) z.b. Daten bereitstellen

Mehr

Einführung Kommunikationsnetze. (c) Christian Aschoff, Till Hänisch

Einführung Kommunikationsnetze. (c) Christian Aschoff, Till Hänisch Einführung Kommunikationsnetze (c) Christian Aschoff, Till Hänisch paar Zahlen... Telefonanschlüsse weltweit: ca. 800 Millionen (2003, CIA World Factbook) Internet User weltweit: ca. 600 Millionen (2002,

Mehr

1976 im Xerox Palo Alto Research Center entwickelt 1980 erster Standard von Xerox, DEC und Intel 1983 erster IEEE Standard 802.3

1976 im Xerox Palo Alto Research Center entwickelt 1980 erster Standard von Xerox, DEC und Intel 1983 erster IEEE Standard 802.3 4 Ethernet weltweit sehr verbreitete LAN-Technologie historische Entwicklung: 1976 im Xerox Palo Alto Research Center entwickelt 1980 erster Standard von Xerox, DEC und Intel 1983 erster IEEE Standard

Mehr

2. Vorlesung Netzwerke

2. Vorlesung Netzwerke Dr. Christian Baun 2. Vorlesung Netzwerke Hochschule Darmstadt SS2012 1/45 2. Vorlesung Netzwerke Dr. Christian Baun Hochschule Darmstadt Fachbereich Informatik christian.baun@h-da.de Dr. Christian Baun

Mehr

Matthias Hofherr. WLAN-Sicherheit. Professionelle Absicherung von 802.11-Netzen. Heise

Matthias Hofherr. WLAN-Sicherheit. Professionelle Absicherung von 802.11-Netzen. Heise Matthias Hofherr WLAN-Sicherheit Professionelle Absicherung von 802.11-Netzen Heise 5 Bevor man einen genaueren Blick auf die Sicherheitsmechanismen von Netzwerken auf Basis des Standards 802.11 wirft,

Mehr

Inhaltsverzeichnis Ethernet in der Automatisierung

Inhaltsverzeichnis Ethernet in der Automatisierung 1 Ethernet in der Automatisierung.................................. 1 1.1 Entwicklung der Ethernet-Technologie..................... 1 1.1.1 Historie........................................... 1 1.2 Ethernet

Mehr

COMPUTERNETZWERKE. Teil 1 AUFBAU UND PROTOKOLLE

COMPUTERNETZWERKE. Teil 1 AUFBAU UND PROTOKOLLE COMPUTERNETZWERKE Teil 1 AUFBAU UND PROTOKOLLE 1 INHALTSVERZEICHNIS VERZEICHNIS DER ABBILDUNGEN...4 1. Einführung:... 5 2. Lokale Netzwerke:... 5 3. Begriffsbestimmungen:... 6 4. Aufbau von Netzwerken:...

Mehr