2. Märkte, Wettbewerb, Preise

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1 Lernsoftware Volkswirtschaftliche Grundlagen Kurzfassung des fachlichen Inhalts (Skript) 2. Märkte, Wettbewerb, Preise 2.1 Markt und Marktformen! Markt und Marktmerkmale Austauschprozesse sind - wie eingangs bereits hervorgehoben - die grundlegende Form der Bedürfnisbefriedigung in der Gesellschaft und speziell in der Wirtschaft. Was kennzeichnet nun Austauschprozesse? Ein Austauschprozess kann stattfinden, wenn! mindestens zwei Partner (Parteien) gegeben sind, die ein Gut als Austauschobjekt mit erkennbaren Gebrauchswert und Wert anzubieten haben,! die beteiligten Partner willens sind, in den Austausch mit der anderen Partei einzutreten und dabei die Freiheit haben, das Angebot der anderen Partei zu akzeptieren oder abzulehnen und! beide Parteien willens und in der Lage sind, sich zum Austauschprozess mitzuteilen und das betreffende Gut auch zu liefern, zu erstellen oder zu übergeben. Austauschprozesse finden auf Märkten statt. Als Markt bezeichnen wir einen ökonomischen Ort, an dem sich Anbieter und Nachfrager treffen, um Austauschbeziehungen (Transaktionen) zu gestalten. Getauscht werden Produkte und Dienstleistungen gegen Zahlungsmittel, um zwar freiwillig. Der Tausch kommt also dann zustande, wenn sich beide Partner von diesem Tausch einen Nutzen versprechen. Für die Nutzensbewertung ist dabei der Preis des Gutes der zentrale Maßstab. by IWK Prof. Dr. von Känel

2 IWK-BusinessSTUDIO Lernsoftware Volkswirtschaftliche Grundlagen (Skript 2) 2! Marktformen Erscheinungsformen vom Märkten: Nr. Kriterium Erscheinungsformen Anmerkungen 1 Tauschgegenstand Gütermärkte, Faktormärkte Gütermärkte: Angebot, Nachfrage zu Sachgütern, Dienstleistungen u. a. Faktormärkte: Angebot, Nachfrage zu Produktionsfaktoren wie Arbeit, Boden, Kapital, Information. 2 Homogenität der Güter, Markttransparenz, Präferenzen 3 Kräfteverhältnis zwischen Anbietern und Nachfragern 4 Einflussnahme des Staates auf die Marktpreisbildung 5 Marktzutrittsmöglichkeiten vollkommene Märkte, unvollkommene Märkte Verkäufermarkt, Käufermarkt freie Märkte, regulierte Märkte offene Märkte, beschränkte Märkte, geschlossene Märkte vollkommene Märkte: Homogenität der Güter; keine Präferenzen; freier Marktzutritt. unvollkommene Märkte; Heterogenität der Güter; zeitliche, örtliche und andere Präferenzen; Beschränkungen im Marktzutritt. Verkäufermarkt: Die Nachfrage übertrifft das Angebot. Käufermarkt: Das Angebot übertrifft die Nachfrage. freie Märkte: Ohne staatliche Regulierungen; Herausbildung eines Marktpreisgleichgewichts. regulierte Märkte: Eingriffe des Staates in das Marktgeschehen, z. B. durch Festlegung von Mindest- bzw. Höchstpreisen. offene Märkte: Freier Marktzutritt für Anbieter und Nachfrager. beschränkte Märkte: Ein Marktzutritt ist nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich (z. B. Konzessionen). geschlossene Märkte: Nur für bestimmte Anbieter bzw. Nachfrager zugänglich (z. B. Staat als Nachfrager von Rüstungsgütern). 6 Realität des Marktes physische Märkte, elektronische Märkte Physische Märkte: Reale (Güter-, Faktor-) Märkte. elektronische Märkte: Nur über Internet zugängliche Märkte. 7 Räumliche Begrenzung des Marktes lokale Märkte. regionale Märkte, nationale Märkte, globale Märkte lokale Märkte: Märkte in einer Stadt bzw. in ländlichen Gebieten. regionale Märkte: Märkte, die auf Regionen begrenzt sind und regionale Besonderheiten hervorheben, nationale Markte: Diese Märkte sind im Wesentlichen auf das Staatsgebiet eines Landes begrenzt. globale Märkte: Anbieter und Nachfrager treten weltweit miteinander in Austauschbeziehungen. Diese Beziehungen werden durch keine nationalen oder sonstigen Einschränkungen begrenzt.

3 IWK-BusinessSTUDIO Lernsoftware Volkswirtschaftliche Grundlagen (Skript 2) 3 8 Zollgegebenheiten Binnenmärkte, Außenmärkte Binnenmarkt: Innerhalb eines Binnenmarktes gibt es keine Zollgrenzen. Besonders wichtig: Europäischer Binnenmarkt Außenmärkte: Marktzutritt wird durch Zölle beeinflusst. Damit können protektionistische Maßnahmen für Importe bzw. Exporte verbunden sein. 9 Anzahl der Marktteilnehmer 10 Art der getauschten Güter bzw. Bezug Unternehmen - Markt Monopolmärkte, Oligopolmärkte Polypolmärkte Absatzmärkte, Beschaffungsmärkte, Arbeitsmarkt, Finanzmärkte Monopolmärkte: Nur ein Anbieter bzw. ein Nachfrager. Oligopolmärkte: Wenige Anbieter bzw. Nachfrager. Polypolmärkte: Viele Anbieter und Nachfrager. Absatzmärkte: Märkte, auf denen das Unternehmen seine erstellten Güter zum Kauf anbietet.. Beschaffungsmärkte: Märkte, auf denen benötigte Prozessvoraussetzungen (Rohstoffe, Waren u. a.) nachgefragt werden. Arbeitsmarkt: Angebot und Nachfrage zum Faktor "Arbeit" (Personal). Finanzmärkte: Angebot und Nachfrage zu Finanzanlagen (Kapitalmarkt) bzw. zu liquiden Mitteln (Geldmarkt). Die Entwicklung der Wirtschaft hat - wie dargestellt - zu einer Vielzahl von Marktformen geführt, die sich in der Regel nur schwer gegeneinander abgrenzen lassen. Die im Lehrkonzept der Volkswirtschaftslehre wie auch die im Lehrkonzept des Marketings bekannteste Form der Einteilung von Märkten richtet sich nach der Anzahl der Marktteilnehmer auf jeder Marktseite (Anbieter, Nachfrager). Danach können auf jeder Marktseite beteiligt sein a) einer (= Monopol), b) wenige (= Oligopol) und / oder c) viele (= Polypol). Kombiniert man diese Erscheinungsmöglichkeiten, so erhält man 3 * 3 = 9 sogenannte Marktformen. Die nachstehende Tabelle zeigt an, welche Bezeichnungen die einzelnen Marktformen haben.

4 IWK-BusinessSTUDIO Lernsoftware Volkswirtschaftliche Grundlagen (Skript 2) 4 Einer Wenige Viele Einer Zweiseitiges Monopol Beispiel: In der betreffenden Volkswirtschaft gibt es nur ein Unternehmen, dass Spezial-Elektro-Loks herstellt und es gibt nur eine Eisenbahngesellschaft, die diese Loks abnimmt. Beschränktes Angebotsmonopol Beispiel: Ein Ingenieur hat ein Patent entwickelt, für dessen Nutzung sich nur eine begrenzte Zahl von Großunternehmen interessiert. Angebotsmonopol Beispiel: "Eine Eisenbahngesellschaft (z. B. die Deutsche Bahn) ist (noch) einziger Anbieter für den Transport von Gütern über die Schiene. Wenige Beschränktes Nachfragemonopol Beispiel: Als Nachfrager tritt nur der Staat in Erscheinung. Für bestimmte Produkte wie Polizeifahrzeuge, militärisches Gerät und dgl. gibt es nur wenige Anbieter. Zweiseitiges Oligopol Beispiel: Großunternehmen als Anbieter von Produktionsmitteln (Kräne, Autoreifen, Werkzeugmaschinen u. a.) treten mit wenigen Abnehmern in Austauschbeziehungen. Angebotsoligopol Beispiel: Wenigen Erzeugern und Anbietern von Kraftstoffen (Benzin, Öl usw.) treten Millionen von Nachfragern (Kfz-Besitzer) gegenüber. Nachfragemonopol Nachfrageoligopol Polypol Viele Beispiel: Einziger Nachfrager ist der Staat. Für bestimmte Produkte bzw. Leistungen wie Druck von Formblättern für Behörden gibt es jedoch viele kleine Anbieter, die sich um Aufträge bemühen. Beispiel: Hinsichtlich Antiquitäten, Münzen, Briefmarken und dgl. gibt es viele (kleine) Anbieter, aber nur wenige gewerbsmäßig handelnde Nachfrager. Beispiele: Devisen- und Wertpapierbörsen; Warenbörsen für Tabak, Weizen u. a.; Wochenendmärkte (lokal, regional) u. a. Zur Erklärung der auf Märkten wirkenden Preisbildungsmechanismen wurden viele Modelle ausgearbeitet. Dabei spielt das Modell eines sog. vollkommenen Marktes eine besondere Rolle. Im Zusammenhang mit dem Thema "Wachstum und Beschäftigung" spielt der Binnenmarkt eine besondere Rolle. Unter Binnenmarkt ist jener Bereich der relevanten Umwelt zu verstehen, innerhalb dessen die mit dem Austauschprozess verbundenen Ströme von Personen, Waren, Dienstleistungen und Kapital ohne Behinderung durch Grenzkontrollen oder Handelsschranken gestaltet und realisiert werden können. Neben der Zollhoheit ist für einen Binnenmarkt eine einheitliche Gesetzgebung und eine einheitliche Währung charakteristisch. Mit dem Auf- und Ausbaus des Internets als weltumspannendes Computernetzwerk und mit der damit verbundenen Entwicklung einer Geschäftstätigkeit im Sinne von E- Commerce und E-Business ist neben den bisherigen physischen Märkte das neue Phänomen "elektronischer Markt" getreten.

5 IWK-BusinessSTUDIO Lernsoftware Volkswirtschaftliche Grundlagen (Skript 2) 5 Damit sind nicht nur Konsequenzen für die Entwicklung der Betriebswirtschaft der Unternehmen verbunden, sondern auch an die Volkswirtschaftslehre werden neue Anforderungen gestellt. Diese betreffen vor allem die Einordnung des Faktors Information in das System der Produktionsfaktoren, die Verallgemeinerung der Merkmale und der Transaktionen in elektronischen Märkten, die Spezifik des Güteraustauschs (digitale und nondigitale Güter), der Zahlungsvorgänge (digitales Geld) u. a. Elektronische Märkte sind Mechanismen des marktmäßigen Austauschs von Gütern und Leistungen unter Einsatz von elektronischen, datenbankunterstützten Informations-, Kommunikations- und Nachrichtenübermittlungssystemen, wobei alle Phasen der Transaktion auf dem Markt unterstützt werden und räumliche wie auch zeitliche Distanzen im Austauschprozess ihre Bedeutung verlieren. Als Transaktionsphasen gelten hierbei:! die Erkundungsphase (Erkundung von Angaben über Produkte, Preise, Leistungsparameter usw.),! die Entscheidungsphase (Verhandlung zwischen Verkäufer und Käufer zum beabsichtigten Austausch),! die Abwicklungsphase (Lieferung, Bezahlung u. a.) und - in vielen Fällen besonders wichtig -! die Servicephase (Beratung und Betreuung der Kunden nach dem Kauf, Realisierung vielfältiger Serviceleistungen). 2.2 Wettbewerb auf Märkten, Wettbewerbspolitik! Wettbewerb In marktwirtschaftlichen Wirtschaftssystemen treffen die jeweiligen Wirtschaftssubjekte (private Haushalte, Unternehmen u. a.) ihre Entscheidungen autonom. Die Koordinierung der damit veranlassten wirtschaftlichen Handlungen erfolgt - wie dargestellt - über den Markt. Hierbei kommt es allerdings zu Rivalisierungen um Aufträge, das Einräumen günstiger Preise, vor allem über Rabatte, um Marktanteile und anderes mehr. Diese Rivalisierungen sind ein immanenter Faktor des Marktes und wird mit Wettbewerb bezeichnet. Wettbewerb im wirtschaftlichen Sinne charakterisiert eine Situation, in der Wirtschaftssubjekte auf dem Markt mit dem Einsatz unterschiedlicher Mittel um das Erreichen gleicher oder ähnlicher Ziele ringen. Das Erreichen eines definierten Zieles ist aber - in der Regel - nur einem der Wettbewerber möglich. Dadurch entsteht für alle Wettbewerber Leistungsdruck, der zu Ergebnissen führt, die unter anderen Umständen nicht oder nicht in gleichem Maße erreicht werden würden. Der Wettbewerb in der Marktwirtschaft trägt dazu bei, dass Produktionsfaktoren dort eingesetzt werden, wo eine Bedürfnisbefriedigung durch Bereitstellung von Gütern am produktivsten und absatzsichersten erscheint.

6 IWK-BusinessSTUDIO Lernsoftware Volkswirtschaftliche Grundlagen (Skript 2) 6 Wettbewerb schafft ferner Anreize zur Produkt- und Verfahrenserneuerung (= Innovation). Der Wettbewerb wirkt damit als ein Motor des technischen Fortschritts. Wettbewerb hält auch die Marktmacht einzelner Unternehmen in Grenzen und schafft damit für die Kunden die Möglichkeit, Güter zu vernünftigen Preisen zu erwerben (Verhinderung des Preisdiktats zu Lasten der Nachfrager). Der Wettbewerb hat somit drei Funktionen zu erfüllen:! Allokationsfunktion,! Innovationsfunktion,! Verteilungsfunktion. Ein vollkommener Wettbewerb ist allerdings genauso ein Idealbild wie das des vollkommenen Marktes. In der Wirtschaftspraxis ist jedoch nicht die "Vollkommenheit", sondern die "Funktionsfähigkeit" des Wettbewerbs von größter Wichtigkeit! Aus dieser Sicht sind alle Bestrebungen der staatlichen Wettbewerbspolitik von Bedeutung, die darauf abzielen, jedwede Form von Wettbewerbsbeschränkungen zu unterbinden.! Wettbewerbspolitik des Staates und der Unternehmen Das grundlegende Ziel der staatlichen Wettbewerbspolitik ist darin zu sehen, gegen Wettbewerbsbeschränkungen und unlautere Praktiken im Verhalten von Markteilnehmern vorzugehen und so einen funktionsfähigen Wettbewerb zu gewährleisten Rechtsgrundlagen:! Bürgerliches Gesetzbuch ( 305 ff. : AGB, u. a.),! Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB),! Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb (GWG),! Preisangabenverordnung (PAngV) u. a. Von Wettbewerbsbeschränkungen wird in Theorie und Praxis dann gesprochen, wenn es durch das Verhalten von Akteuren im Marktgeschehen zu Beeinträchtigungen von Wettbewerbsfunktionen führt. Eine solche Beeinträchtigung kann zum Beispiel dann eintreten, wenn Unternehmenszusammenschlüsse eine Konzentration von Marktmacht bewirken und im Weiteren diese Marktmacht in der Weise missbraucht wird, dass anderen Anbietern der Marktzutritt erschwert wird oder den Abnehmern der Güter höhere Preise abverlangt werden. Da die Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit ein Grunderfordernis ist, um unter marktwirtschaftlichen Bedingungen als Unternehmen bestehen zu können, wird der Wettbewerbspolitik auch auf einzelwirtschaftlicher Ebene höchste Aufmerksamkeit geschenkt. Wettbewerbspolitik ist ein zentrale Bestandteil der strategischen Unternehmensplanung sowie speziell des Marketings.

7 IWK-BusinessSTUDIO Lernsoftware Volkswirtschaftliche Grundlagen (Skript 2) 7 Für die Entwicklung einer erfolgreichen Wettbewerbspolitik haben jene Handlungsrichtungen Bedeutung, die auch als Wettbewerbs-Strategien bezeichnet werden. Dazu gehören:! Strategie der Kostenführerschaft,! Differenzierungsstrategie,! Konzentrationsstrategie. 2.3 Preisbildung auf Märkten! Bestimmungsfaktoren des Preises Ein wichtiges Merkmal der Austauschprozesse auf Märkten besteht darin, dass die beteiligten Partner willens sind, in den Austausch mit der anderen Partei einzutreten und sich dabei über den Preis des angebotenen bzw. nachgefragten Gutes einigen. Im wirtschaftlichen Sinne versteht man unter Preis den Geldausdruck für den Gegenwert eines Wirtschaftsgutes (Ware, Dienstleistung, Recht, Information). Der Preis ist das Entgelt, das ein Käufer für ein Gut an den Verkäufer des Gut es bzw. an den Erbringer der Leistung bezahlen soll oder tatsächlich bezahlt. Der Preis entsteht in der Regel durch Angebot und Annahme des Angebots im Rahmen einer Kaufhandlung, kann aber auch Ergebnis einer staatlichen Preisfestsetzung sein. Als Preisbildung bezeichnet man a) das Zustandekommen von Preisen für Güter und Leistungen, die auf Märkten gehandelt werden, wobei hierauf die jeweilige Marktform (Monopol, Oligopol, Polypol) bedeutenden Einfluss hat bzw. b) die Entscheidung über die Höhe des Preises und über mögliche Rabatte im Rahmen der Wettbewerbsstrategie von Unternehmen gegenüber Kunden bzw. c) die Festlegung von Mindest- oder Höchstpreisen für bestimmte Güter durch den Staat. Der Preis übt in marktwirtschaftlichen Wirtschaftssystemen vor allem drei Funktionen aus:! Informations- und Signalfunktion,! Ausgleichsfunktion,! Lenkungsfunktion. Auf die Höhe der Gesamtnachfrage nach einem Gut G haben vor allem folgende Faktoren signifikanten Einfluss:! die konkrete Bedürfnisstruktur und deren Wandlung,! die Einwohnerzahl und die altersmäßige Zusammensetzung der Einwohner im Marktgebiet,

8 IWK-BusinessSTUDIO Lernsoftware Volkswirtschaftliche Grundlagen (Skript 2) 8! die Art, Anzahl und Größe von Unternehmen und Einrichtungen im Marktgebiet,! der Preis des Gutes,! der Preis konkurrierender Güter, insbesondere der von Substitutionsgütern,! das mit dem Gut verbundene Serviceangebot,! das verfügbare Einkommen der Nachfrager,! die Höhe bereits realisierter Ersparnisse,! die Kreditwürdigkeit der Nachfrager und die Zinsbedingungen für Kredite u. a. m. Auf die Höhe des Gesamtangebots der Unternehmen in Bezug auf ein Gut G haben vor allem folgende Faktoren signifikanten Einfluss:! die Wünsche und Erwartungen der Konsumenten im gegebenen Markt,! die Höhe der zu erwartenden Umsatzerlöse und Gewinnmargen beim betreffenden Gut und im gegebenen Markt,! die eigene Kapazität des Anbieters,! das Produktivitäts- und Kostenniveau des Anbieters,! der Preis konkurrierender Güter, insbesondere der von Substitutionsgütern,! das Angebots- und Preisverhalten der anderen Anbieter,! die Investitionskraft des Anbieters, um mit dem wissenschaftlich-technischen Fortschritt mithalten zu können u. a. m. Hieraus ist erkennbar, dass der Preis nur eine, wenn auch die wesentliche Einflussgröße auf die Höhe der Nachfrage bzw. die Höhe des Angebots ist.! Gleichgewichtspreis auf vollkommenen Märkten Das Verhalten der Anbieter folgt dem Grundgedanken des ökonomischen Prinzips: Lässt sich für ein Gut ein hoher Preis erzielen, dann wird versucht, eine möglichst große Menge anzubieten, denn dadurch kann ein hoher Stück-Gewinn erzielt werden. Auch das Verhalten der Nachfrager folgt dem Grundgedanken des ökonomischen Prinzips: Wird ein benötigtes Gut zu einem niedrigen Preis angeboten, dann wird sicherlich eine größere Menge nachgefragt bzw. die Zahl der Nachfrager steigt an, weil sie sich das Gut bei dem gegebenen Preis nunmehr "leisten" können. Steigt jedoch der Preis für das betreffende Gut, dann wird eine geringere Menge nachgefragt bzw. die Zahl der Nachfrager sinkt, da sie sich das Gute bei einem höheren nicht mehr "leisten" können. Unter den Voraussetzungen, die für einen vollkommenen Markt angenommen werden, wird sich letztlich ein Marktgleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage herausbilden. Dieses Marktgleichgewicht ist einerseits nur einen Gleichgewichtspreis P Gl sowie durch eine Gleichgewichtsmenge x Gl charakterisiert.

9 IWK-BusinessSTUDIO Lernsoftware Volkswirtschaftliche Grundlagen (Skript 2) 9 Bild 2.01: Marktgleichgewicht Formel: Das Marktgleichgewicht ist eine Kompromiss-Situation, die folgendermaßen charakterisiert werden kann: Beim Preis P Gl sind die Nachfrager noch gewillt, die Menge x Gl zu kaufen und die Anbieter sind noch gewillt, die Menge x Gl anzubieten. Steigt der Preis P über den Wert P Gl, dann werden die Nachfrager weniger kaufen, da sie sich die bisherige Menge x Gl bei einem höheren Preis P nicht mehr leisten können. Oberhalb des Gleichgewichtspreis P Gl besteht somit ein Angebotsüberhang: Anbieter würden aus erklärlichen Gründen (Gewinnerwirtschaftung) das Gut G gern zu einem höheren Preis anbieten, aber die Nachfrager "ziehen hier nicht unbedingt mit".

10 IWK-BusinessSTUDIO Lernsoftware Volkswirtschaftliche Grundlagen (Skript 2) 10 Dies ist typisch für einen Käufermarkt (die "Marktmacht" liegt beim Nachfrager). Diese Marktsituation führt zur Konkurrenz der Anbieter, was die Anbieter in der Regel zu Preissenkungen zwingt Unterhalb des Gleichgewichtspreis P Gl besteht demgegenüber ein Nachfrageüberhang: Nachfrager würden aus erklärlichen Gründen (Nutzenmaximierung) das Gut G gern zu einem niedrigeren Preis anbieten, aber die Anbieter werden aus dem Grunde, dass die Preise dann gegebenenfalls nicht mehr kostendeckend sind, keine Angebote machen. Dies ist typisch für einen Verkäufermarkt (die "Marktmacht" liegt beim Anbieter). Diese Situation führt zu einem Konkurrenzdruck der Nachfrager, was in der Regel steigende Preise zur Folge hat. Das Angebot wird solange gesteigert, bis das Marktgleichgewicht erreicht wird. Weiterhin zu beachten: Bild 2.02: Konsumentenrente, Produzentenrente 2.4 Preis und Marktform, Eingriffe in den Preismechanismus! Preisbildung in anderen Marktformen a) Monopol Ein Angebotsmonopolist hat keine Konkurrenten. Dennoch kann er den Preis P für die von ihm angebotenen Güter nicht beliebig festlegen.

11 IWK-BusinessSTUDIO Lernsoftware Volkswirtschaftliche Grundlagen (Skript 2) 11 Denn: Je höher er den Preis festlegt, desto geringer würde die Nachfrage nach diesem Gut sein. Bei hohen Preisen muss der Monopolist ferner damit rechnen, dass andere Anbieter auf den Markt drängen, weil sie hier große Gewinnchancen vermuten. Da der Monopolist in bestimmten Grenzen den Preis für ein Gut G festlegen kann, wird er prüfen, bei welcher Menge-Preis-Kombination sich ein maximaler Gewinn realisieren lässt. b) Oligopol In einem Markt mit der Charakteristik eines Angebotsoligopols befinden sich auf der Seite der Anbieter nur wenige Unternehmen, denen auf der Nachfrageseite viele potenzielle Kunden gegenüberstehen. Da sich die (wenigen) Anbieter untereinander kennen, hat ein Oligopolist nicht nur das Verhalten der Nachfrager, sondern auch das Verhalten der Konkurrenten zu beachten. Ein typisches Beispiel für diese Marktsituation ist der Markt für Benzin und andere Treibstoffe: Den großen Anbietern Aral, Esso, BP und Total stehen Millionen von Nachfragern gegenüber. Die Oligopolisten können allerdings die Preise für die angebotenen Güter nicht wie Monopolisten bestimmen, dennoch besteht auch kein Polypol-Markt. Auf Oligopolmärkten herrscht Preisstarrheit. c) Polypol In einem Polypolmarkt stehen sich viele Anbieter und viele Nachfragern gegenüber. Dies hat zur Konsequenz, dass weder der Nachfrager noch der Anbieter signifikanten Einfluss auf den Preis nehmen kann. Die Preisbildung in Polypolmärkten folgt im Wesentlichen dem Mechanismus, wie er in Bezug auf das Marktgleichgewicht in einem vollkommenen Markt dargestellt wurde. Der Preis ist bei einem Polypol für die Marktteilnehmer faktisch eine feste Größe, ein Datum. Anbieter in Polypolmärkten müssen sich daher darauf konzentrieren, über die anzubietende Menge zu Umsatz und Gewinn zu gelangen, das heißt, sie werden das Verhalten eines sog. Mengen-Anpassers zeigen, indem sie versuchen, bei gegebenem eigenen Kostenniveau und bekanntem Marktpreis jene eigenen Angebotsmengen zu bestimmen, die zu einem Gewinnmaximum führen. Das Gewinnmaximum wird an jenem Punkt erreicht, an dem der Betrag des Zuwachses der Gesamtkosten (Symbol dk) - bezogen auf die Erhöhung der Absatzmenge um 1 ME (dx = 1) - genau dem Preis P entspricht. In der Volks- und Betriebswirtschaftslehre wird diese Relation auch als Grenzkosten bezeichnet.

12 IWK-BusinessSTUDIO Lernsoftware Volkswirtschaftliche Grundlagen (Skript 2) 12! Preiselastizität der Nachfrage Die Preiselastizität der Nachfrage liefert Anhaltspunkte dafür, welche (relative) mengenmäßige Änderung der Nachfrage zu erwarten ist, wenn der Preis für das betreffende Gut um einen bestimmten Betrag erhöht oder gesenkt wird. Der entsprechende Koeffizient der Preiselastizität der Nachfrage (Symbol en) lässt sich wie folgt bestimmen: Bei einem Wert von e N > 1,0 liegt eine elastische Nachfrage vor, so dass die Nachfrageänderung in der Menge größer ist als die Änderung des Preises. Bei einem Wert von e N < 1,0 liegt eine unelastische Nachfrage vor, so dass die Nachfrageänderung in der Menge kleiner ist als die Änderung des Preises. Zur Beachtung: Die Größe e N ist - mathematisch gesehen - vorzeichenbehaftet, denn eine Preissenkung (= Minus im Nenner) führt im Allgemeinen zu einem Plus bei der nachgefragten Menge (im Zähler des Doppelbruchs) und umgekehrt. Das Vorzeichen von e N wird aber nicht beachtet, es geht allein um die Wirkung der Preisänderung. Die Kreuzpreis-Elastizität bringt zum Ausdruck, welche (relative) mengenmäßige Änderung der Nachfrage bei einem Gut B zu erwarten ist, wenn der Preis für ein Gut A um einen bestimmten Betrag erhöht oder gesenkt wird bzw. - umgekehrt - welche relative Änderung bei der Nachfragemenge des Gutes A zu erwarten ist, wenn sich der Preis des Gutes B um einen bestimmten betrag erhöhet oder gesenkt wird. Die kann in symbolischer Schreibweise wie folgt dargestellt werden:

13 IWK-BusinessSTUDIO Lernsoftware Volkswirtschaftliche Grundlagen (Skript 2) 13 Die Kreuzpreis-Elastizität bei komplementären Gütern (z. B. Autos und Kraftstoffe) ist negativ. Dies bedeutet, dass steigende Preise bei einem Gut B (z. B. Kraftstoffe) die Nachfrage nach dem komplementären Gut A (hier: Autos) sinken lässt. Bei substitutiven Gütern (z. B. Tee und Kaffee oder Butter und Margarine) zeigt die Kreuzpreis-Elastizität an, dass steigende Preise bei einem Gut A zu einer steigenden Nachfrage beim komplementären Gut B führen. Bei perfekten Substituten (z. B. Sorten von Mineralwasser oder Sorten von Papiertaschengütern würde die Kreuzpreis-Elastizität gegen Unendlich gehen. Dies bedeutet, dass dann beide Güter den gleichen Preis haben müssten. Da dies - aus Anbietersicht - nicht gerade wünschenswert ist, wird versucht, mit Werbe-Slogans eine Preisdifferenzierung zu begründen (z. B. "Unser Mineralwasser weist eine einzigartige vulkanische Mineralisierung auf!") Bei indifferenten (unabhängigen) Gütern ist die Kreuzpreis-Elastizität Null, das heißt, Preisänderungen bei einem Gut A führen zu keiner Änderung der Nachfrage nach Gut B (und umgekehrt).! Staatliche Eingriffe in den Preismechanismus Instrument Erläuterung Beispiele Festlegung von Mindestpreisen Festlegung von Höchstpreisen Preisfestsetzung für öffentliche Güter Preiskontrolle Preisbeeinflussung Subventionen Beschränkung des Markzugangs Mit dem Ziel des Anbieterschutzes werden für bestimmte Güter Mindestpreise festgesetzt. Mit dem Ziel des Nachfragerschutzes werden für bestimmte Güter Höchstpreise festgesetzt. Für öffentliche Güter werden mit dem Ziel des Nachfragerschutzes staatlicherseits Preise festgesetzt. Für bestimmte Güter müssen private Anbieter - mit dem Ziel des Verbraucherschutzes - ihre Preise vom Staat genehmigen lassen. Die Nachfrage wird durch Festlegung von Verbrauchssteuern und Zöllen beeinflusst. Unterstützungszahlungen an bestimmte Branchen, Regionen oder Unternehmen mit dem Ziel des Schutzes von Arbeitsplätzen, des Einleitens von Strukturwandels u. a. Es werden bestimmte Barrieren für den Marktzugang geschaffen. Preise für landwirtschaftliche Produkte im EU-Agrarmarkt Mietpreise für Sozialwohnungen. Gebühren für Behördenleistungen, Gebühren für Fernseh- /Rundfunkempfang, Gebühren für Müllabfuhr Post- und Telefongebühren, Energiebereich Kraftstoffe, Tabak Bergbau, Landwirtschaft, Existenzgründung, Wohngeld Gewerbeerlaubnis für Spielcasinos, Fischfangquoten in der EU, Zölle u. a. Ein staatlich festgelegter Höchstpreis ist ein Preis, der zwar unterschritten, jedoch nicht überschritten werden darf.

14 IWK-BusinessSTUDIO Lernsoftware Volkswirtschaftliche Grundlagen (Skript 2) 14 Eine solche Preisfestlegung erfolgt vor allem aus sozialpolitischen Erwägungen heraus, so dass bei diesem Vorgehen die Nachfrager bevorteilt werden. Beispiele: Mietpreise bei Sozialwohnungen, Gebühren des grenzüberschreitenden Telefonierens per Handy u. a. Ein staatlich festgelegter Mindestpreis ist ein Preis, der zwar überschritten, jedoch nicht unterschritten werden darf. Eine solche Preisfestlegung erfolgt vor allem aus wirtschaftspolitischen Erwägungen heraus, um zum Beispiel die Produktion von Gütern zu unterstützen, die beim Marktgleichgewichtspreis nicht hergestellt werden würden. Beispiele: Mindestpreise für landwirtschaftliche Produkte im EU-Agrarmarkt, Preissubventionen im Kohlebergbau. Ende des Skripts

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