Krankenhäuser in Deutschland

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1 Dipl.-Verwaltungswirtin Ute Bölt sowie Kolleginnen und Kollegen Krankenhäuser in Deutschland Grund- und Kostendaten 2009 Dieser Beitrag fasst die Ergebnisse der Krankenhausstatistik für das Berichtsjahr 2009 zu den Grund- und Kostendaten der Krankenhäuser zusammen. Er gibt damit einen Überblick über das Angebot an stationärer Krankenhausversorgung in Deutschland sowie über die hierfür bei den Krankenhäusern entstandenen Kosten. Dargestellt werden die sachlichen und personellen Ressourcen (zum Beispiel Betten, Fachabteilungen, ärztliches und nichtärztliches Personal) der Krankenhäuser sowie die Inanspruchnahme der angebotenen Leistungen (Patientenbewegungen). Die Krankenhauskosten werden nach Kostenarten differenziert und auf die Zahl der behandelten Patientinnen und Patienten (durchschnittliche Kosten je Fall) bezogen. Die seit 1991 bundeseinheitlich durchgeführte Krankenhausstatistik ist eine jährliche Vollerhebung zum Stichtag 31. Dezember auf der Grundlage der Krankenhausstatistik- Verordnung. Auskunftspflichtig sind die Krankenhausträger. Die Struktur des Beitrags orientiert sich am Erhebungsprogramm der Statistik, das in verschiedene Erhebungsteile gegliedert ist: Teil 1 des Beitrags betrifft die Grunddaten der Krankenhäuser, Teil 2 den Kostennachweis der Krankenhäuser. 1 Krankenhäuser 1.1 Vorbemerkung Krankenhäuser im Sinne der Krankenhausstatistik-Verordnung 1 sind Einrichtungen, in denen durch ärztliche und 1 Verordnung über die Bundesstatistik für Krankenhäuser (Krankenhausstatistik- Verordnung KHStatV) vom 10. April 1990 (BGBl. I Seite 730), zuletzt geändert durch Artikel 4b des Gesetzes vom 17. März 2009 (BGBl. I Seite 534). pflegerische Hilfeleistungen Krankheiten, Leiden oder Körperschäden festgestellt, geheilt oder gelindert werden, und in denen die Patientinnen und Patienten untergebracht und verpflegt werden können (siehe Übersicht 1). Ausgenommen sind Krankenhäuser im Straf- oder Maßregelvollzug und Polizeikrankenhäuser. Übersicht 1 Krankenhäuser zählen zu den nach der Krankenhausstatistik-Verordnung (KHStatV) zu erfassenden Erhebungseinheiten, soweit sie zu den Krankenhäusern nach 107 Absatz 1 des Fünften Buchs Sozialgesetzbuch SGB V (Gesetzliche Krankenversicherung) gehören: Krankenhäuser sind Einrichtungen, die der Krankenhausbehandlung oder Geburtshilfe dienen, fachlich-medizinisch unter ständiger ärztlicher Leitung stehen, über ausreichende, ihrem Versorgungsauftrag entsprechende diagnostische und therapeutische Möglichkeiten verfügen und nach wissenschaftlich anerkannten Methoden arbeiten, mithilfe von jederzeit verfügbarem ärztlichem, Pflege-, Funktions- und medizinisch-technischem Personal darauf eingerichtet sind, vorwiegend durch ärztliche und pflegerische Hilfeleistung Krankheiten der Patienten und Patientinnen zu erkennen, zu heilen, ihre Verschlimmerung zu verhüten, Krankheitsbeschwerden zu lindern oder Geburtshilfe zu leisten, und in denen die Patienten und Patientinnen untergebracht und verpflegt werden können. Das dreiteilige Erhebungsprogramm der Krankenhausstatistik gliedert sich in die Grunddaten der Krankenhäuser, die Diagnosen der Krankenhauspatienten und den Kostennachweis der Krankenhäuser. Gegenstand der folgenden Statistisches Bundesamt, Wirtschaft und Statistik, April

2 Übersicht 2 Die ausführlichen Ergebnisse der Krankenhausstatistik enthält die Fachserie 12 Gesundheit des Statistischen Bundesamtes. Entsprechend den Erhebungsbereichen werden die Ergebnisse in den Reihen Grunddaten der Krankenhäuser, Diagnosen der Krankenhauspatienten und 6.3 Kostennachweis der Krankenhäuser jährlich publiziert; die Reihe 6.4 DRG-Statistik erweitert das Informationsangebot seit dem Berichtsjahr Die Fachserien sind seit 2002 ausschließlich digital und kostenlos unter www. destatis.de erhältlich. Die Grund- und Kostendaten für die Jahre 1990 bis 1998 stehen als PDF-Datei, für die Berichtsjahre ab 1999 wahlweise im Format PDF oder Excel zur Verfügung. Betrachtung sind die Grund- und Kostendaten der Krankenhäuser im aktuellen Berichtsjahr Kennzahlen der Krankenhäuser Ein Krankenhausaufenthalt dauert durchschnittlich nur noch 8,0 Tage Im Jahr 2009 standen in insgesamt Krankenhäusern in Deutschland Betten für die stationäre Versorgung der Bevölkerung zur Verfügung. Das Versorgungsangebot blieb damit gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert (2008: Krankenhäuser mit Betten). Der seit 1991 beobachtete kontinuierliche Rückgang sowohl der Zahl der Krankenhäuser als auch der Bettenzahl ist damit offenbar zum Stillstand gekommen. Bezogen auf die Bevölkerung in Deutschland hat die Bettendichte mit 615 Betten je Einwohner (2008: 613 Betten je Einwohner) sogar geringfügig zugenommen. 17,8 Millionen Patientinnen und Patienten wurden stationär im Krankenhaus behandelt, oder 1,7 % mehr als im Jahr Tabelle 1 Stationäre Versorgung 2009 nach Bundesländern Einrichtungen, Betten und Patientenbewegung Krankenhäuser Patientenbewegung 1 insgesamt aufgestellte Betten insgesamt Fallzahl Berechnungs-/ Belegungstage durchschnittliche Verweildauer Anzahl je Einwohner 2 Anzahl Tage % Bettenauslastung Deutschland ,0 77,5 Baden-Württemberg ,1 75,5 Bayern ,8 77,0 Berlin ,9 81,3 Brandenburg ,3 80,5 Bremen ,6 77,9 Hamburg ,2 81,2 Hessen ,0 77,5 Mecklenburg-Vorpommern ,6 79,9 Niedersachsen ,9 81,9 Nordrhein-Westfalen ,1 75,5 Rheinland-Pfalz ,8 72,9 Saarland ,1 84,8 Sachsen ,0 80,1 Sachsen-Anhalt ,8 76,8 Schleswig-Holstein ,2 80,5 Thüringen ,2 77,6 Veränderung gegenüber 2008 in % Deutschland ,0 + 0,0 + 0,3 + 1,7 0,1 1,8 + 0,2 Baden-Württemberg ,7 1,3 1,2 + 1,1 0,3 1,4 + 1,3 Bayern ,5 + 0,5 + 0,7 + 2,3 + 0,1 2,2 0,2 Berlin ,8 + 1,3 + 1,1 + 2,8 + 0,1 2,6 0,9 Brandenburg ,0 + 0,2 + 0,7 + 1,8 + 0,1 1,7 + 0,2 Bremen ,0 1,6 1,4 + 0,2 1,7 1,9 + 0,1 Hamburg ,5 + 3,3 + 2,9 + 2,0 + 2,0 0,1 1,0 Hessen ,6 + 0,9 + 1,0 + 2,7 + 1,4 1,2 + 0,9 Mecklenburg-Vorpommern ,3 0,3 + 0,7 + 1,5 + 0,7 0,7 + 1,3 Niedersachsen ,0 0,6 0,3 + 1,8 + 0,2 1,6 + 1,1 Nordrhein-Westfalen ,2 0,4 + 0,0 + 1,2 1,0 2,2 0,3 Rheinland-Pfalz ,0 + 0,0 + 0,5 + 1,6 0,4 1,9 0,1 Saarland ,0 + 0,3 + 1,0 + 0,3 0,4 0,7 0,4 Sachsen ,5 + 0,7 + 1,3 + 2,3 + 1,4 0,8 + 1,0 Sachsen-Anhalt ,0 0,7 + 0,5 + 1,4 1,0 2,3 + 0,0 Schleswig-Holstein 1,0 + 0,2 + 0,4 + 1,2 0,6 1,8 0,6 Thüringen ,3 + 0,8 + 1,7 + 1,3 0,1 1,4 0,6 1 Fallzahl und Berechnungs-/Belegungstage einschließlich Stundenfällen. 2 Bezogen auf die Durchschnittsbevölkerung. 364 Statistisches Bundesamt, Wirtschaft und Statistik, April 2011

3 Das entsprach einer Behandlungsquote von Fällen je Einwohner. Insgesamt fielen 142,4 Millionen Berechnungs- und Belegungstage an, Tage ( 0,1 %) weniger als im vorangegangenen Jahr Ein Krankenhausaufenthalt dauerte durchschnittlich nur noch 8,0 Tage (2008: 8,1 Tage). Die Bettenauslastung stieg gegenüber dem Vorjahr um 0,1 Prozentpunkte auf 77,5 %. Als Maßstab für eine bedarfsgerechte Versorgung der Bevölkerung 2 gilt in vielen Bundesländern eine Bettenauslastung von 85 %. Die Abweichung der tatsächlichen Auslastung der Krankenhausbetten im Jahr 2009 im Vergleich zur angestrebten Bettenauslastung entspricht rund Betten. Wesentliche Ergebnisse der Krankenhausstatistik 2009 im regionalen Vergleich auf Länderebene stellt Tabelle 1 dar. Jedes fünfte Krankenhaus steht in Nordrhein-Westfalen Das bevölkerungsreichste Bundesland Nordrhein-Westfalen verfügt über ein Fünftel (19,8 %) aller Krankenhäuser und sogar über ein Viertel (24,3 %) aller Krankenhausbetten. In Bremen gab es die meisten Betten je Einwohner (794), gefolgt von Thüringen mit 712 Betten je Einwohner. Die geringste Bettendichte wies Niedersachsen mit lediglich 525 Betten je Einwohner auf. Den größten Patientenzuwachs absolut gab es in Bayern, wo im Vergleich zu 2008 rund Patientinnen und Patienten mehr behandelt wurden. Prozentual nahm die Zahl der stationären Behandlungsfälle am stärksten in Berlin zu (+ 2,8 %). Die Zahl der Berechnungs- und Belegungstage nahm in acht Bundesländern ab, am stärksten in Nordrhein-Westfalen ( Berechnungs-/Belegungstage); den größten Zuwachs gab es in Hessen ( Berechnungs-/Belegungstage). Die durchschnittliche Verweildauer sank in allen Bundesländern, am stärksten in Berlin ( 2,6 %). Die in Bremen und Mecklenburg-Vorpommern behandelten Patientinnen und Patienten konnten das Krankenhaus bereits nach durchschnittlich 7,6 Tagen verlassen. Am längsten mussten Patientinnen und Patienten in den Krankenhäusern in Brandenburg auf ihre Entlassung warten (8,3 Tage). Die Bettenauslastung im Saarland entsprach mit 84,8 % den Vorgaben des Krankenhausplans für eine bedarfsgerechte Versorgung der Bevölkerung. Es folgte Niedersachsen mit einer Bettenauslastung von 81,9 %. Die geringste Auslastung der Krankenhausbetten wies Rheinland-Pfalz mit 72,9 % aus. Gemeinnützige Träger unterhalten die meisten Krankenhäuser Vergleicht man die Krankenhäuser nach öffentlichen, freigemeinnützigen 3 und privaten Trägern, so befinden sich die meisten Krankenhäuser (769 oder 36,9 %) in freigemeinnütziger Trägerschaft, gefolgt von den privaten Krankenhäusern (667 oder 32,0 %) und den öffentlichen Krankenhäusern (648 oder 31,1 %). Schaubild 1 veranschaulicht die Aufteilung der Krankenhäuser insgesamt nach Trägern. Für 2 Krankenhausplanung der Länder gemäß 6 des Gesetzes zur wirtschaftlichen Sicherung der Krankenhäuser und zur Regelung der Krankenhauspflegesätze Krankenhausfinanzierungsgesetz (KHG) vom 10. April 1991 (BGBl. I Seite 886), zuletzt geändert durch Artikel 1 Nr. 6 des Gesetzes vom 17. März 2009 (BGBl. I Seite 534). 3 Freigemeinnützige Träger sind Träger der kirchlichen und freien Wohlfahrtspflege, Kirchengemeinden, Stiftungen oder Vereine. Schaubild 1 Private Krankenhäuser Krankenhäuser 2009 nach Trägerschaft 32,0% rechtlich unselbstständig Öffentliche Krankenhäuser 18,1% 31,1% ,1% 22,8% in privatrechtlicher Form die öffentlichen Krankenhäuser wird zusätzlich die Rechtsform der Einrichtung erfasst. Jedes zweite öffentliche Krankenhaus wird in privater Rechtsform betrieben 36,9% Freigemeinnützige Krankenhäuser rechtlich selbstständig (Zweckverbände und Ähnliches) Vor dem Hintergrund geänderter wirtschaftlicher Rahmenbedingungen und der Notwendigkeit zu sparsamer Haushaltsführung haben gestiegene Anforderungen an die Wirtschaftlichkeit und Wettbewerbsfähigkeit öffentlicher Einrichtungen dazu geführt, dass immer mehr öffentliche Träger auf diese Veränderungen durch eine rechtliche Verselbstständigung ihrer Einrichtungen reagieren. Mehr als jedes zweite öffentliche Krankenhaus (59,1 %) wird bereits in privatrechtlicher Form geführt, zum Beispiel als Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH). Der Anteil der rechtlich selbstständigen Krankenhäuser, die als Zweckverband, Anstalt oder Stiftung betrieben werden, liegt bei 22,8 %, der der rechtlich unselbstständigen Einrichtungen (zum Beispiel Eigen- oder Regiebetriebe) bei 18,1 %. Gemessen an der Zahl der verfügbaren Betten dominieren öffentliche Krankenhäuser nach wie vor die Krankenhauslandschaft. Annähernd jedes zweite Bett steht in einem öffentlichen Krankenhaus ( oder 48,7 %). In freigemeinnütziger Trägerschaft befindet sich jedes dritte Krankenhausbett ( oder 34,7 %) und nur jedes sechste Bett ( oder 16,6 %) steht in einem privaten Krankenhaus. Das Ungleichgewicht von Krankenhäusern und Betten nach Trägern beruht darauf, dass öffentliche Krankenhäuser, zum Statistisches Bundesamt, Wirtschaft und Statistik, April

4 Schaubild 2 Krankenhausbetten 2009 nach Trägerschaft in einem privaten Krankenhaus mit 8,5 Tagen, die Bettenauslastung lag bei 76,9 % (siehe Tabelle 2). Private Krankenhäuser 16,6% rechtlich unselbstständig 48,7% Beispiel die Universitätskliniken, in der Regel zu den großen Krankenhäusern zählen. Lediglich im Einzelfall ist ein privater Betreiber bisher in den Bereich der Universitäts kliniken vorgestoßen 4 beziehungsweise sind die rechtlichen Rahmenbedingungen für eine mögliche künftige Privatisierung geschaffen worden 5. Höchste Bettenauslastung in öffentlichen Krankenhäusern 34,7% Öffentliche Krankenhäuser 16,1% ,2% in privatrechtlicher Form Die stärksten Zunahmen im Vergleich zum Vorjahr ergaben sich im Jahr 2009 im Bereich der Geriatrie. Das Angebot geriatrischer Fachabteilungen stieg um acht (+ 3,8 %), die Zahl der verfügbaren Betten wurde um rund 500 (+ 4,5 %) erhöht. Im Vergleich zu 2008 nahm die Zahl der in diesem Fachbereich behandelten Patientinnen und Patienten um knapp zu (+ 4,7 %). Angesichts der zu erwartenden Alte- Freigemeinnützige Krankenhäuser rechtlich selbstständig (Zweckverbände und Ähnliches) 27,7% Öffentliche Krankenhäuser verfügten im Durchschnitt über 378 Betten und waren damit dreimal so groß wie private Krankenhäuser mit durchschnittlich 126 Betten. In freigemeinnützigen Krankenhäusern standen im Durchschnitt 227 Betten. Die Hälfte aller Patientinnen und Patienten (8,9 Millionen oder 49,9 %) wurde in öffentlichen Krankenhäusern behandelt. Der Krankenhausaufenthalt dauerte dort 8,0 Tage und die Betten waren zu 79,1 % ausgelastet. In freigemeinnützigen Krankenhäusern blieben die Patientinnen und Patienten durchschnittlich 7,8 Tage; die Betten waren nur zu 75,6 % belegt. Am längsten dauerte die Behandlung 4 Zusammenlegung der Universitätskliniken Gießen und Marburg, ihre Umwandlung in eine GmbH mit Wirkung vom 2. Januar 2006 und die Übernahme von 95 % der Geschäftsanteile durch die Rhön-Klinikum AG. 5 Landesgesetz über die Errichtung der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg- Universität Mainz (Universitätsmedizingesetz UMG) vom 10. September 2008 (GVBl. 2008, Seite 205), zuletzt geändert durch 142 Absatz 12 des Gesetzes vom 20. Oktober 2010 (GVBl Seite 319). Das am 1. Januar 2009 in Kraft getretene Gesetz enthält die Option, die rechtsfähige Körperschaft des öffentlichen Rechts in eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung (Universitätsmedizin GmbH) umzuwandeln gegebenenfalls auch mit Beteiligung privaten Kapitals an dieser GmbH. Einzelheiten zum Formwechsel regelt 25 UMG. Ein weiteres Kriterium zur Beurteilung der Strukturen in der Krankenhauslandschaft ist die anhand der aufgestellten Betten bestimmte Krankenhausgröße. Im Jahr 2009 verfügte ein Krankenhaus über durchschnittlich 242 Betten. Ein Fünftel aller Krankenhäuser (20,4 %) verfügte über weniger als 50 Betten; die Durchschnittsgröße dieser Einrichtungen lag bei 18 Betten. In den großen Krankenhäusern mit 800 und mehr Betten waren durchschnittlich Betten aufgestellt. Deren Anteil an allen Krankenhäusern lag 2009 bei 4,2 %. Trotz dieses geringen Anteils an allen Krankenhäusern stand in den großen Krankenhäusern gut ein Fünftel (21,1 %) aller Betten, in den sehr kleinen Krankenhäusern waren dagegen nur 1,5 % aller Betten aufgestellt. Am längsten dauerte mit 9,5 Tagen der Aufenthalt in einem Krankenhaus mit 50 bis 99 Betten, am schnellsten entlassen wurden die Patientinnen und Patienten aus Krankenhäusern mit 500 bis 599 Betten, nämlich bereits nach 7,6 Tagen. Die Betten in den großen Krankenhäusern mit 800 und mehr Betten waren zu 80,5 % ausgelastet, während die kleinen Krankenhäuser mit weniger als 50 Betten nur zu knapp zwei Dritteln (64,7 %) belegt waren. 52,3 % aller Betten in den Fachabteilungen Innere Medizin und Chirurgie Über das fachlich-medizinische Versorgungsangebot der Krankenhäuser gibt das Fachabteilungsspektrum Auskunft (siehe Tabelle 3 auf Seite 368). Die Kennzahlen der Krankenhäuser nach Fachabteilungen vermitteln nicht nur einen Eindruck von der sachlichen Ausstattung der Krankenhäuser, sondern zugleich auch vom Behandlungsspektrum der Krankenhäuser. Die mit Abstand meisten Betten (52,3 %) waren in den Fachabteilungen für Innere Medizin ( ) und Chirurgie ( ) aufgestellt. Hier wurden im Jahr 2009 rund 10,9 Millionen Patientinnen und Patienten (61,1 % aller Patientinnen und Patienten) versorgt. Die durchschnittliche Verweildauer der Krankenhauspatienten in einer allgemeinen Fachabteilung variierte zwischen gut drei Tagen (3,4 Tage) in der Augenheilkunde und gut zwei Wochen (16,2 Tage) in der Geriatrie. Ausgehend von einer durchschnittlichen Aufenthaltsdauer im Krankenhaus von 8,0 Tagen über alle Fachabteilungen dauerte eine Behandlung in der Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie mit 41 Tagen fünfmal so lange. Sehr unterschiedlich fällt auch der Nutzungsgrad der Betten nach Fachabteilungen aus: Innerhalb der allgemeinen Fachabteilungen reichte er von 57,1 % in der Nuklearmedizin bis zu 90,0 % in der Geriatrie. Im Bereich der psychiatrischen Fachabteilungen waren die Betten demgegenüber zu 92,5 oder mehr Prozent ausgelastet. 366 Statistisches Bundesamt, Wirtschaft und Statistik, April 2011

5 Tabelle 2 Stationäre Versorgung 2009 nach Bettengrößenklassen und Art des Trägers Einrichtungen, Betten und Patientenbewegung Krankenhäuser Patientenbewegung 1 insgesamt aufgestellte Betten insgesamt Fallzahl Berechnungs-/ Belegungstage durchschnittliche Verweildauer Bettenauslastung Anzahl je Anzahl je Einwohner 2 Einwohner Tage % Krankenhäuser insgesamt ,0 77,5 mit bis zu 49 Betten ,1 64,7 mit 50 bis 99 Betten ,5 73,8 mit 100 bis 149 Betten ,7 75,3 mit 150 bis 199 Betten ,9 75,4 mit 200 bis 299 Betten ,1 75,8 mit 300 bis 399 Betten ,0 78,3 mit 400 bis 499 Betten ,9 77,4 mit 500 bis 599 Betten ,6 78,3 mit 600 bis 799 Betten ,8 78,7 mit 800 und mehr Betten ,8 80,5 Öffentliche Krankenhäuser ,0 79,1 in privatrechtlicher Form ,6 77,6 in öffentlich-rechtlicher Form ,5 80,9 rechtlich unselbstständig ,8 80,2 rechtlich selbstständig ,3 81,4 Freigemeinnützige Krankenhäuser ,8 75,6 Private Krankenhäuser ,5 76,9 Veränderung gegenüber 2008 in % Krankenhäuser insgesamt ,0 + 0,0 + 0,3 + 1,7 + 2,0 0,1 1,8 + 0,2 mit bis zu 49 Betten ,2 + 1,7 + 2,0 + 4,4 + 4,7 + 0,8 3,4 0,6 mit 50 bis 99 Betten ,8 + 1,0 + 1,3 + 3,7 + 4,0 + 1,2 2,4 + 0,5 mit 100 bis 149 Betten ,0 4,2 3,9 2,9 2,6 3,6 0,8 + 0,9 mit 150 bis 199 Betten ,6 + 2,9 + 3,2 + 5,8 + 6,2 + 3,8 1,9 + 1,2 mit 200 bis 299 Betten ,2 1,6 1,3 0,1 + 0,2 2,1 2,0 0,3 mit 300 bis 399 Betten ,0 1,4 1,1 + 0,9 + 1,2 1,1 1,9 + 0,6 mit 400 bis 499 Betten ,2 + 2,3 + 2,6 + 6,2 + 6,6 + 1,3 4,7 0,7 mit 500 bis 599 Betten ± 0,0 0,1 + 0,2 + 1,0 + 1,3 + 1,2 + 0,2 + 1,5 mit 600 bis 799 Betten ,0 3,0 2,7 3,0 2,7 3,6 0,7 0,4 mit 800 und mehr Betten ,3 + 2,4 + 2,7 + 3,1 + 3,4 + 1,9 1,1 0,2 Öffentliche Krankenhäuser.... 2,6 0,6 0,3 + 1,3 + 1,6 0,8 2,0 + 0,1 in privatrechtlicher Form ,3 + 2,4 + 2,7 + 4,4 + 4,7 + 2,2 2,1 + 0,1 in öffentlich-rechtlicher Form. 5,7 4,2 3,9 2,8 2,5 4,2 1,4 + 0,3 rechtlich unselbstständig.. 14,6 17,4 17,2 17,2 16,9 17,0 + 0,2 + 0,7 rechtlich selbstständig ,8 + 5,6 + 5,9 + 7,2 + 7,5 + 5,1 2,0 0,2 Freigemeinnützige Krankenhäuser ,5 1,3 1,0 + 0,3 + 0,6 1,5 1,8 + 0,1 Private Krankenhäuser ,7 + 4,8 + 5,1 + 6,5 + 6,8 + 5,2 1,2 + 0,7 1 Fallzahl und Berechnungs-/Belegungstage einschließlich Stundenfällen. 2 Bezogen auf die Durchschnittsbevölkerung. rung der Bevölkerung ist damit zu rechnen, dass die Kapazitäten zur stationären Gesundheitsversorgung im Bereich der Geriatrie ausgeweitet werden. Dieser Entwicklung steht ein Abbau von Versorgungskapazitäten zum Beispiel im Bereich der Frauenheilkunde und Geburtshilfe gegenüber. Im Vergleich zu 2008 ging hier die Zahl der Fachabteilungen um neun, die Anzahl der aufgestellten Betten um rund 900 zurück; im Jahr 2009 wurden knapp Fälle weniger behandelt. Größtes Bettenangebot je Einwohner in Bremen Das Angebot stationärer Krankenhausleistungen nach Fachabteilungen ist in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich ausgeprägt (siehe Tabelle 4 auf Seite 369 f.). In 18 der 21 ausgewiesenen Fachabteilungen (ohne Sonstige Fachbereiche/Allgemeinbetten) lag die Bettendichte in Bremen über dem Bundesdurchschnitt. In knapp der Hälfte der Fachabteilungen (10), darunter in der Chirurgie, verfügte Bremen im Vergleich zu den übrigen Bundesländern über die meisten Betten je Einwohner. Im Bereich der psychiatrischen Fachabteilungen insgesamt hatten Schleswig-Holstein und Bremen eine überdurchschnittlich hohe Bettendichte. Während im Bundesdurchschnitt 80 Betten je Einwohner in einer psychiatrischen Fachabteilung zur Verfügung standen, waren es in Schleswig-Holstein 101 und in Bremen 98 Betten je Einwohner. In einzelnen Fachbereichen gibt es nicht in allen Bundesländern ein stationäres Versorgungsangebot. In Brandenburg und Thüringen gibt es zum Beispiel keine Fachabteilung Plastische Statistisches Bundesamt, Wirtschaft und Statistik, April

6 Tabelle 3 Ausgewählte Kennzahlen 2009 nach Fachabteilungen Einrichtungen, Betten und Patientenbewegung Fachabteilungen insgesamt Aufgestellte Betten Fallzahl Durchschnittliche Verweildauer Anzahl Tage % Nutzungsgrad der Betten Fachabteilungen insgesamt ,0 77,5 Allgemeine Fachabteilungen Augenheilkunde ,4 63,3 Chirurgie ,1 74,2 Frauenheilkunde und Geburtshilfe ,7 60,3 Hals-Nasen-Ohrenheilkunde ,4 64,0 Haut- und Geschlechtskrankheiten ,1 78,1 Herzchirurgie ,6 85,3 Innere Medizin ,7 79,7 Geriatrie ,2 90,0 Kinderchirurgie ,5 60,2 Kinderheilkunde ,9 66,5 Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie ,2 65,8 Neurochirurgie ,7 81,8 Neurologie ,3 84,0 Nuklearmedizin ,8 57,1 Orthopädie ,3 73,6 Plastische Chirurgie ,2 64,8 Strahlentherapie ,0 70,9 Urologie ,4 73,1 Sonstige Fachbereiche/Allgemeinbetten ,6 71,8 Psychiatrische Fachabteilungen Kinder-/Jugendpsychiatrie und -psychotherapie ,0 92,8 Psychiatrie und Psychotherapie ,0 93,4 Psychotherapeutische Medizin ,5 92,5 Veränderung gegenüber 2008 in % Fachabteilungen insgesamt ,3 + 0,0 + 1,7 1,8 + 0,2 Allgemeine Fachabteilungen Augenheilkunde ,9 3,6 + 1,0 3,3 + 1,6 Chirurgie ,7 0,7 + 2,4 3,3 + 0,1 Frauenheilkunde und Geburtshilfe ,9 2,3 2,0 2,6 2,0 Hals-Nasen-Ohrenheilkunde ,8 2,5 + 1,3 3,0 + 1,2 Haut- und Geschlechtskrankheiten ,7 0,1 + 2,6 2,6 + 0,3 Herzchirurgie ,5 + 2,9 + 3,7 2,8 1,8 Innere Medizin ,7 0,3 + 2,0 2,3 + 0,3 Geriatrie ,8 + 4,5 + 4,7 + 0,3 + 0,9 Kinderchirurgie ± 0,0 0,8 0,4 3,5 2,7 Kinderheilkunde ,6 1,4 0,8 0,6 + 0,2 Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie ,0 + 0,7 + 2,3 3,4 1,6 Neurochirurgie ,5 + 2,9 + 4,8 2,8 0,7 Neurologie ,5 + 3,9 + 4,7 1,3 0,3 Nuklearmedizin ,9 + 1,1 2,4 1,7 4,8 Orthopädie ,5 + 0,3 + 3,6 4,2 0,7 Plastische Chirurgie ,8 + 0,8 + 5,3 3,9 + 0,7 Strahlentherapie ,3 0,6 1,9 + 1,6 + 0,7 Urologie ,0 0,7 + 2,8 3,4 + 0,3 Sonstige Fachbereiche/Allgemeinbetten ,6 + 6,6 + 23,1 15,7 2,4 Psychiatrische Fachabteilungen Kinder-/Jugendpsychiatrie und -psychotherapie.... ± 0,0 + 0,8 + 2,1 1,0 + 0,6 Psychiatrie und Psychotherapie ,0 + 1,4 + 2,1 0,6 + 0,4 Psychotherapeutische Medizin ,2 + 4,1 + 7,7 1,2 + 2,6 Chirurgie, die stationäre Krankenhausversorgung in der Fachabteilung Psychotherapeutische Medizin wird in Brandenburg, Bremen und im Saarland nicht angeboten. 1.3 Personal der Krankenhäuser 1,1 Millionen Beschäftigte im Krankenhaus Die stationäre Krankenhausbehandlung von 17,8 Millionen Patientinnen und Patienten im Jahr 2009 erforderte einen außerordentlich hohen Personaleinsatz. Am Stichtag 31. Dezember 2009 wurden in den Krankenhäusern 1,1 Millionen Beschäftigte gezählt; das waren Personen beziehungsweise 1,7 % mehr als im Vorjahr. Im ärztlichen Dienst waren Personen und im nichtärztlichen Dienst Personen, darunter Schüler/-innen und Auszubildende, beschäftigt. Das waren Beschäftigte im ärztlichen Dienst (+ 3,4 %) und Beschäftigte im nichtärztlichen Dienst (+ 1,5 %) mehr als Das nichtärztliche Personal (ohne Berücksichtigung der Schüler/-innen und Auszubildenden: Beschäftigte) 368 Statistisches Bundesamt, Wirtschaft und Statistik, April 2011

7 Tabelle 4, Teil 1 Bettendichte 2009 nach Fachabteilungen und Ländern Deutschland Baden- Württemberg Bayern Berlin Brandenburg Bremen Hamburg Hessen Aufgestellte Betten Fachabteilungen insgesamt Allgemeine Fachabteilungen Augenheilkunde Chirurgie Frauenheilkunde und Geburtshilfe Hals-Nasen-Ohrenheilkunde Haut- und Geschlechtskrankheiten Herzchirurgie Innere Medizin Geriatrie Kinderchirurgie Kinderheilkunde Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie Neurochirurgie Neurologie Nuklearmedizin Orthopädie Plastische Chirurgie Strahlentherapie Urologie Sonstige Fachbereiche/ Allgemeinbetten Psychiatrische Fachabteilungen Kinder-/Jugendpsychiatrie und -psychotherapie Psychiatrie und Psychotherapie Psychotherapeutische Medizin Aufgestellte Betten je Einwohner Fachabteilungen insgesamt Allgemeine Fachabteilungen Augenheilkunde Chirurgie Frauenheilkunde und Geburtshilfe Hals-Nasen-Ohrenheilkunde Haut- und Geschlechtskrankheiten Herzchirurgie Innere Medizin Geriatrie Kinderchirurgie Kinderheilkunde Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie Neurochirurgie Neurologie Nuklearmedizin Orthopädie Plastische Chirurgie Strahlentherapie Urologie Sonstige Fachbereiche/ Allgemeinbetten Psychiatrische Fachabteilungen Kinder-/Jugendpsychiatrie und -psychotherapie Psychiatrie und Psychotherapie Psychotherapeutische Medizin Statistisches Bundesamt, Wirtschaft und Statistik, April

8 Tabelle 4, Teil 2 Bettendichte 2009 nach Fachabteilungen und Ländern Deutschland Mecklenburg-Vorpommern Niedersachsen Nord- rhein- Westfalen Rhein- land- Pfalz Saarland Sachsen Sachsen- Anhalt Schleswig- Holstein Thüringen Aufgestellte Betten Fachabteilungen insgesamt Allgemeine Fachabteilungen Augenheilkunde Chirurgie Frauenheilkunde und Geburtshilfe Hals-Nasen-Ohrenheilkunde Haut- und Geschlechtskrankheiten Herzchirurgie Innere Medizin Geriatrie Kinderchirurgie Kinderheilkunde Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie Neurochirurgie Neurologie Nuklearmedizin Orthopädie Plastische Chirurgie Strahlentherapie Urologie Sonstige Fachbereiche/ Allgemeinbetten Psychiatrische Fachabteilungen Kinder-/Jugendpsychiatrie und -psychotherapie Psychiatrie und Psychotherapie Psychotherapeutische Medizin Aufgestellte Betten je Einwohner Fachabteilungen insgesamt Allgemeine Fachabteilungen Augenheilkunde Chirurgie Frauenheilkunde und Geburtshilfe Hals-Nasen-Ohrenheilkunde Haut- und Geschlechtskrank-heiten Herzchirurgie Innere Medizin Geriatrie Kinderchirurgie Kinderheilkunde Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie Neurochirurgie Neurologie Nuklearmedizin Orthopädie Plastische Chirurgie Strahlentherapie Urologie Sonstige Fachbereiche/ Allgemeinbetten Psychiatrische Fachabteilungen Kinder-/Jugendpsychiatrie und -psychotherapie Psychiatrie und Psychotherapie Psychotherapeutische Medizin Statistisches Bundesamt, Wirtschaft und Statistik, April 2011

9 Übersicht 3 Ärztlicher Dienst: Hauptamtliche Ärzte und Ärztinnen, ohne Belegärzte/ -ärztinnen oder von diesen angestellte Ärzte/Ärztinnen sowie ohne Zahnärzte/Zahnärztinnen Nichtärztlicher Dienst: Nichtärztliches Krankenhauspersonal (ohne Personal der Ausbildungsstätten), einschließlich Schülern/ Schülerinnen und Auszubildenden > Pflegedienst: Gesundheits- und (Kinder-)Krankenpfleger/-pflegerinnen, Krankenpflegehelfer/-helferinnen > Medizinisch-technischer Dienst: darunter medizinisch-technische Laboratoriums- und Radiologieassistenten/-assistentinnen, Apothekenpersonal > Funktionsdienst: darunter Personal im Operationsdienst, in der Ambulanz und in Polikliniken, in der Anästhesie setzt sich aus Beschäftigten unterschiedlicher Berufsgruppen zusammen. Die im Pflegedienst tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ( Personen) machten allein 45,7 % des nichtärztlichen Dienstes aus Beschäftigte (18,9 %) waren dem medizinisch-technischen Dienst und (12,9 %) dem Funktionsdienst zuzurechnen. Das in Tabelle 5 dargestellte Krankenhauspersonal im ärztlichen und nichtärztlichen Dienst nach Geschlecht und Beschäftigungsumfang zeigt für die beiden Beschäftigtengruppen charakteristische Besonderheiten. Der Anteil der Frauen beim nichtärztlichen Personal war 2009 mit 80,1 % annähernd doppelt so hoch wie der beim ärztlichen Personal (42,7 %); der Anteil der teilzeit- oder geringfügig beschäftigten Krankenhausmitarbeiter und -mitarbeiterinnen im nichtärztlichen Dienst war mit 44,4 % annähernd dreimal so hoch wie der bei den hauptamtlichen Ärzten und Ärztinnen (16,3 %). Tabelle 5 Ärztliches und nichtärztliches Krankenhauspersonal nach Geschlecht und Beschäftigungsumfang Insgesamt Darunter: Frauen Teilzeitbeschäftigte darunter: Frauen Anzahl % Anzahl % Anzahl Hauptamtliche Ärzte/Ärztinnen , , , , Nichtärztliches Personal , , , , Ohne Auszubildende und Personal der Ausbildungsstätten. Der Anteil der Frauen im ärztlichen Dienst nimmt mit zunehmender Hierarchiestufe ab. Während zu Beginn der ärztlichen Laufbahn noch gut die Hälfte der Assistenzärzte (52,6 %) Frauen sind, wird nur noch jede elfte Chefarztstelle (8,8 %) von einer Frau besetzt. Um den Auswirkungen unterschiedlicher Beschäftigungsmodelle und kurzfristiger Beschäftigungsverhältnisse angemessen Rechnung zu tragen, wird zusätzlich zur Zahl der Beschäftigten am Erhebungsstichtag 31. Dezember des Jahres die Zahl der Vollkräfte im Jahresdurchschnitt 6 (Vollzeitäquivalente) erhoben. Im Vergleich zum Vorjahr nahm die Zahl der Vollkräfte um (+ 1,3 %) auf Vollkräfte insgesamt zu. Davon waren 16,2 % ( Vollkräfte) dem ärztlichen Dienst und 83,8 % ( Vollkräfte) dem nichtärztlichen Dienst zuzurechnen. Schaubild 3 veranschaulicht die Personalstruktur der Krankenhäuser auf der Basis der für das Jahr 2009 ermittelten Vollkräfte nach Beschäftigtengruppen. Schaubild 3 Personalstruktur der Krankenhäuser 2009 (Vollkräfte) Prozent Pflegedienst Ärztliches Personal Medizinisch-technischer Dienst Funktionsdienst Verwaltungsdienst Wirtschafts- und Versorgungsdienst Technischer Dienst Klinisches Hauspersonal Sonderdienste 2,2 1,5 0,5 Sonstiges Personal 2,2 7,2 5,5 11,2 16,2 15,9 37, Zusätzlich zu den Vollkräften mit direktem Beschäftigungsverhältnis beim Krankenhaus wurde 2009 erstmals die Zahl der Vollkräfte ohne direktes Beschäftigungsverhältnis beim Krankenhaus erfasst. Hierbei handelte es sich um Vollkräfte, im ärztlichen Dienst und im nichtärztlichen Dienst Beschäftigte, die zum Beispiel im Personal-Leasing-Verfahren eingesetzt wurden. Entscheidend ist, dass die Leistung vom Krankenhaus erbracht wird 7 und dazu das Personal in Form von Zeitarbeitnehmerinnen/ -arbeitnehmern oder Ähnlichem verstärkt wird. Beim ärztlichen Personal ohne direktes Beschäftigungsverhältnis kann es sich um Honorarkräfte oder um Ärzte und Ärztinnen handeln, die über eine konzerninterne Personalgesellschaft im Krankenhaus eingesetzt werden. Beim nichtärztlichen 6 Beim Nachweis der Vollkräfte im Jahresdurchschnitt werden die unterschiedlichen Beschäftigungsmodelle wie Vollzeit-, Teilzeit- oder geringfügige Beschäftigung oder kurzfristige Beschäftigungsverhältnisse auf die volle jährliche tarifliche Arbeitszeit umgerechnet. Überstunden und Bereitschaftsdienste werden nicht in die Berechnung einbezogen. Für einige Personalgruppen (Krankenpflege- und Kinderkrankenpflegeschüler/-innen, Schüler/-innen in der Krankenpflegehilfe) gelten besondere Umrechnungsfaktoren. 7 Personal einer Fremdfirma, die zum Beispiel die Reinigung übernommen hat, wird nicht erfasst; hier gehört die ( outgesourcte ) Reinigung nicht mehr zu den Leistungen des Krankenhauses. Statistisches Bundesamt, Wirtschaft und Statistik, April

10 Personal ohne direktes Beschäftigungsverhältnis spielen sowohl konzerninterne Personalgesellschaften als auch die Zeitarbeit eine Rolle. Ein Vergleich der Personalausstattung der Krankenhäuser in Deutschland nach Ländern basiert auf der Personalbelastungszahl 8, bezogen auf belegte Betten. Diese Kennziffer gibt an, wie viele belegte Betten eine Vollkraft durchschnittlich je Arbeitstag zu versorgen hat. In ihre Berechnung wurde erstmals die Arbeitszeit einer Vollkraft einbezogen. Damit wird die Tatsache berücksichtigt, dass ein belegtes Krankenhausbett täglich 24 Stunden Betreuung erfordert, eine Vollkraft jedoch an durchschnittlich 220 Arbeitstagen Tabelle 6 Vollkräfte und Personalbelastungszahl nach Bundesländern Vollkräfte insgesamt 2 Ärztlicher Dienst 3 Nichtärztlicher Dienst insgesamt Darunter: Pflegedienst Deutschland Baden-Württemberg Bayern Berlin Brandenburg Bremen Hamburg Hessen Mecklenburg- Vorpommern Niedersachsen Nordrhein-Westfalen Rheinland-Pfalz Saarland Sachsen Sachsen-Anhalt Schleswig-Holstein Thüringen Durchschnittlich je Vollkraft je Arbeitstag zu versorgende belegte Betten 4 Deutschland ,4 14,8 2,9 6,4 Baden-Württemberg.... 2,1 13,3 2,5 6,1 Bayern ,3 14,4 2,8 6,3 Berlin ,2 11,8 2,8 6,5 Brandenburg ,0 17,7 3,6 6,9 Bremen ,2 13,0 2,6 5,7 Hamburg ,3 11,5 2,8 5,8 Hessen ,5 15,9 2,9 6,4 Mecklenburg- Vorpommern ,4 14,1 2,9 6,3 Niedersachsen ,4 15,4 2,8 6,5 Nordrhein-Westfalen... 2,5 15,5 3,0 6,6 Rheinland-Pfalz ,4 15,9 2,8 6,2 Saarland ,2 15,2 2,6 5,8 Sachsen ,6 15,9 3,1 6,6 Sachsen-Anhalt ,5 16,4 2,9 6,2 Schleswig-Holstein ,4 14,3 2,9 6,4 Thüringen ,6 16,3 3,1 6,8 1 Die Personalbelastungszahl bezieht sich nur auf das vollstationäre Leistungsgeschehen, ambulante und teilstationäre Leistungen fließen nicht in diese Messzahl ein. 2 Ohne nichthauptamtliche Ärzte/Ärztinnen und Zahnärzte/-ärztinnen, ohne Personal der Ausbildungsstätten. 3 Ohne nichthauptamtliche Ärzte/Ärztinnen und Zahnärzte/-ärztinnen. 4 Neue Berechnungsmethode auf der Grundlage der Jahresarbeitszeit: (Berechnungs-/ Belegungstage * 24h) / (Vollkräfte * 220 [Arbeitstage im Jahr] * 8h). 8 Hierbei wird nur auf Vollkräfte mit direktem Beschäftigungsverhältnis beim Krankenhaus abgestellt. im Jahr (nur) acht Stunden am Tag zur Verfügung steht. Die Personalbelastungszahl ergibt sich entsprechend als Quotient aus der Anzahl der Stunden, die die Krankenhausbetten in einem Jahr belegt waren (= Belegungsstunden der Krankenhausbetten im Jahr) und der Anzahl der Stunden, die die Vollkräfte für die Betreuung der Krankenhausbetten in einem Jahr zur Verfügung standen (= Jahresarbeitsstunden der Vollkräfte). Die Personalbelastungszahl ist für die einzelnen Beschäftigtengruppen unterschiedlich hoch. Eine ärztliche Vollkraft versorgte im Vergleich zu einer Pflegevollkraft täglich mehr als doppelt so viele belegte Betten. Allerdings sind die betreuungsintensiven Aufgaben einer Pflegevollkraft wesentlich zeitaufwendiger; deshalb kann in der gleichen Zeit nur knapp die Hälfte der von einer ärztlichen Vollkraft betreuten Betten versorgt werden. Im Bundesdurchschnitt hatte eine Vollkraft im ärztlichen Dienst im Berichtsjahr 2009 täglich 14,8 belegte Betten zu betreuen. Die Rangliste nach Ländern führte Brandenburg mit einer Personalbelastungszahl von 17,7 täglich zu versorgenden belegten Betten an. Auf den Plätzen zwei und drei rangierten Sachsen-Anhalt und Thüringen mit 16,4 und 16,3 Betten. In den Stadtstaaten Hamburg und Berlin war die Personalbelastungszahl des ärztlichen Personals mit 11,5 beziehungsweise 11,8 täglich zu versorgenden belegten Betten am geringsten. Eine Vollkraft im Pflegedienst war im Bundesdurchschnitt täglich für 6,4 belegte Betten zuständig. Die meisten Betten hatten Pflegevollkräfte in Brandenburg (6,9 Betten) und Thüringen (6,8 Betten) täglich zu versorgen. Die geringste Personalbelastungszahl hatten Pflegekräfte in Bremen (5,7 Betten), gefolgt von Hamburg und dem Saarland mit jeweils 5,8 je Tag zu betreuenden Betten. 2 Kosten der Krankenhäuser Im Kostennachweis der Krankenhäuser werden im Wesentlichen die Personal- und Sachkosten der Krankenhäuser, die Kosten für Zinsen und ähnliche Aufwendungen sowie Steuern erfasst. Hinzu kommen die Personal- und Sachkosten der Ausbildungsstätten und die Aufwendungen für den Ausbildungsfonds. Die Gesamtkosten enthalten auch die Kosten für nichtstationäre Leistungen der Krankenhäuser (= Abzüge), zum Beispiel Kosten für die Ambulanz sowie für wissenschaftliche Forschung und Lehre. Die Kosten der stationären Krankenhausversorgung (= bereinigte Kosten) ergeben sich aus der Differenz zwischen den Gesamtkosten und den Abzügen für nichtstationäre Leistungen. 2.1 Allgemeiner Überblick Im Jahr 2009 betrugen die Kosten der Krankenhäuser in Deutschland insgesamt 77,1 Milliarden Euro. Der Gesamtbetrag setzte sich zusammen aus den Personalkosten (45,8 Milliarden Euro), den Sachkosten (29,3 Milliarden Euro), den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen (331,1 Millionen Euro) sowie den Steuern (126,5 Millionen Euro). Die Kosten der Ausbildungsstätten beliefen sich auf 540,2 Millionen Euro und die Aufwendungen für den Ausbildungsfonds hatten ein Volumen von 1,0 Milliarden Euro. 372 Statistisches Bundesamt, Wirtschaft und Statistik, April 2011

11 Tabelle 7 Kosten der Krankenhäuser 2009 Kostenarten nach Krankenhaustypen EUR Krankenhäuser insgesamt öffentliche freigemeinnützige private Personalkosten insgesamt Ärztlicher Dienst Pflegedienst Medizinisch-technischer Dienst Funktionsdienst Klinisches Hauspersonal Wirtschafts- und Versorgungsdienst Technischer Dienst Verwaltungsdienst Sonderdienste Sonstiges Personal Nicht zurechenbare Personalkosten Sachkosten insgesamt Lebensmittel und bezogene Leistungen darunter Aufwendungen für nicht beim Krankenhaus angestelltes nichtärztliches Personal Medizinischer Bedarf darunter: Arzneimittel Blut, Blutkonserven und -plasma Verband-, Heil-, Hilfsmittel Ärztliches und pflegerisches Verbrauchsmaterial, Instrumente Narkose- und sonstiger OP-Bedarf Laborbedarf Aufwendungen für nicht beim Krankenhaus angestellte Ärzte/ Ärztinnen Wasser, Energie, Brennstoffe Wirtschaftsbedarf Verwaltungsbedarf Zentrale Verwaltungsdienste Zentrale Gemeinschaftsdienste Versicherungen und sonstige Abgaben Pflegesatzfähige Instandhaltung Wiederbeschaffte Gebrauchsgüter Sonstiges Zinsen und ähnliche Aufwendungen Steuern Kosten der Krankenhäuser insgesamt Kosten der Ausbildungsstätten Aufwendungen für den Ausbildungsfonds Brutto-Gesamtkosten Abzüge insgesamt Ambulanz Wissenschaftliche Forschung und Lehre Sonstige Abzüge Bereinigte Kosten In den Gesamtkosten der Krankenhäuser (einschließlich der Kosten der Ausbildungsstätten und der Aufwendungen für den Ausbildungsfonds) waren Kosten für nichtstationäre Leistungen in Höhe von 9,9 Milliarden Euro (= Abzüge) enthalten. Hiervon entfielen 3,4 Milliarden Euro auf Kosten für die Ambulanz sowie 2,6 Milliarden Euro auf wissenschaftliche Forschung und Lehre. Die Kosten der stationären Krankenhausversorgung (= bereinigte Kosten) lagen demnach im Jahr 2009 bei 67,2 Milliarden Euro. Öffentliche Krankenhäuser kosteten 42,7 Milliarden Euro Die öffentlichen Krankenhäuser hatten einen Anteil an den Krankenhauskosten insgesamt von 55,3 %, obwohl nur 31,1 % aller Krankenhäuser öffentliche Krankenhäuser waren. Der hohe Kostenanteil ist darauf zurückzuführen, dass vor allem die Universitätskliniken von öffentlichen Trägern unterhalten werden. Die Universitätskliniken decken ein besonderes Behandlungsspektrum ab, für das neben Statistisches Bundesamt, Wirtschaft und Statistik, April

12 besonderen Einrichtungen, zum Beispiel medizinisch-technischen Großgeräten, auch spezialisiertes ärztliches und nichtärztliches Personal vorgehalten werden muss. Auf die freigemeinnützigen Krankenhäuser entfielen 23,3 Milliarden Euro (30,2 %) und auf die privaten Krankenhäuser 11,2 Milliarden Euro (14,5 %) der Krankenhauskosten insgesamt. Größte Einzelposition bei den Personalkosten: Aufwendungen für den Pflegedienst Der Anteil der Personalkosten an den Krankenhauskosten insgesamt war mit 60,3 % in öffentlichen Krankenhäusern am höchsten, in privaten Krankenhäusern mit 56,3 % am niedrigsten. Die Kosten für den Pflegedienst waren in allen Krankenhaustypen die jeweils höchsten Personalkosten, gefolgt von den Kosten für das ärztliche Personal. Der Anteil der Kosten für beide Beschäftigtengruppen zusammen an den Personalkosten insgesamt lag zwischen 59,2 % in öffentlichen Krankenhäusern und 62,9 % in privaten Krankenhäusern. Schaubild 4 Personalkosten 2009 Prozent Pflegedienst Ärztliches Personal Medizinisch-technischer Dienst Funktionsdienst 9,8 13,4 28,5 32,3 Schaubild 5 Sachkosten 2009 Prozent Medizinischer Bedarf Pflegesatzfähige Instandhaltung Wirtschaftsbedarf Wasser, Energie, Brennstoffe Verwaltungsbedarf 6,8 6,6 11,6 9,0 Übrige Sachkosten 18,4 lediglich einen Anteil von 8,0 % beziehungsweise 7,0 % an den Gesamtkosten. Von 67,2 Milliarden Euro stationären Krankenhauskosten (= bereinigte Kosten) entfielen auf die öffentlichen Krankenhäuser 52,7 %. Der Anteil der freigemeinnützigen Krankenhäuser an den stationären Krankenhauskosten insgesamt lag bei 31,9 %, der Anteil privater Krankenhäuser bei 15,5 %. 2.2 Kosten je Behandlungsfall 47, ,8 Millionen Patientinnen und Patienten wurden im Jahr 2009 vollstationär in Krankenhäusern behandelt, das waren Verwaltungsdienst 6,5 Schaubild 6 Stationäre Krankenhauskosten 2009 je Fall EUR Wirtschafts- und Versorgungsdienst 3,6 Hamburg Übrige Personalkosten 5,8 Knapp 50 % der Sachkosten für den medizinischen Bedarf Auf die Sachkosten entfielen in öffentlichen Krankenhäusern 37,3 % der Gesamtkosten, in privaten Einrichtungen waren es 40,7 %. Die jeweils größte Einzelposition bei den Sachkosten bildeten die Kosten für den medizinischen Bedarf; auf sie entfiel knapp die Hälfte der Sachkosten (48,2 % bei den öffentlichen, 46,6 % bei den freigemeinnützigen und 47,5 % bei den privaten Krankenhäusern). Innerhalb der Kosten des medizinischen Bedarfs waren die Kosten für Arzneimittel der größte Ausgabeposten. Ein Viertel (24,8 %) der Kosten für den medizinischen Bedarf entfiel bei den öffentlichen Krankenhäusern auf Arzneimittel, bei den privaten Krankenhäusern war es knapp ein Fünftel (19,0 %). Die Abzüge für nichtstationäre Krankenhausleistungen, darunter für Ambulanz und wissenschaftliche Forschung und Lehre, betrugen für den Bereich der öffentlichen Krankenhäuser 17,0 % der Gesamtkosten; in den freigemeinnützigen und den privaten Krankenhäusern hatten die Abzüge Bremen Saarland Baden-Württemberg Berlin Bayern Hessen Schleswig-Holstein Niedersachsen Nordrhein-Westfalen Rheinland-Pfalz Sachsen-Anhalt Brandenburg Thüringen Sachsen Mecklenburg- Vorpommern Deutschland Statistisches Bundesamt, Wirtschaft und Statistik, April 2011

13 Tabelle 8 Kosten der Krankenhäuser 2009 nach Bundesländern Krankenhäuser Patienten (Fallzahl) Personalkosten Sachkosten Bruttokosten1 Bereinigte Kosten 2 Kosten je Fall 3 Anzahl Milliarden EUR EUR Deutschland ,8 29,3 77,1 67, Baden-Württemberg ,0 3,5 9,8 8, Bayern ,1 4,4 11,8 10, Berlin ,0 1,4 3,5 2, Brandenburg ,1 0,8 1,9 1, Bremen ,6 0,3 0,9 0, Hamburg ,3 1,0 2,3 1, Hessen ,1 2,1 5,3 4, Mecklenburg-Vorpommern ,9 0,6 1,5 1, Niedersachsen ,1 2,5 6,9 5, Nordrhein-Westfalen ,7 6,7 17,9 15, Rheinland-Pfalz ,2 1,2 3,6 3, Saarland ,7 0,4 1,2 1, Sachsen ,1 1,5 3,6 3, Sachsen-Anhalt ,4 0,9 2,2 2, Schleswig-Holstein ,5 1,0 2,5 2, Thüringen ,3 0,8 2,1 1, Veränderung gegenüber 2008 in % Deutschland ± 0,0 + 1,7 + 5,7 + 7,0 + 6,1 + 6,3 + 4,5 Baden-Württemberg ,7 + 1,1 + 6,3 + 7,6 + 6,9 + 6,7 + 5,5 Bayern ,5 + 2,3 + 6,8 + 7,5 + 6,9 + 7,3 + 4,9 Berlin ,8 + 2,8 + 2,5 + 3,1 + 2,6 + 2,5 0,3 Brandenburg ,0 + 1,8 + 3,5 + 9,2 + 5,5 + 5,7 + 3,9 Bremen ,0 + 0,2 + 0,6 + 2,0 + 1,4 + 12,2 + 12,0 Hamburg ,5 + 2,0 + 6,3 + 18,4 + 11,0 + 11,6 + 9,4 Hessen ,6 + 2,7 + 6,0 + 7,6 + 6,7 + 6,3 + 3,5 Mecklenburg-Vorpommern ,3 + 1,5 + 4,1 + 4,3 + 4,0 + 4,6 + 3,1 Niedersachsen ,0 + 1,8 + 5,5 + 7,8 + 6,1 + 6,3 + 4,4 Nordrhein-Westfalen ,2 + 1,2 + 5,1 + 7,5 + 6,0 + 6,1 + 4,8 Rheinland-Pfalz ± 0,0 + 1,6 + 6,5 + 5,4 + 5,9 + 5,1 + 3,4 Saarland ± 0,0 + 0,3 + 4,9 + 4,6 + 4,5 + 4,8 + 4,5 Sachsen ,5 + 2,3 + 8,0 + 6,2 + 7,3 + 6,9 + 4,5 Sachsen-Anhalt ± 0,0 + 1,4 + 3,7 + 3,0 + 3,4 + 3,6 + 2,2 Schleswig-Holstein ,0 + 1,2 + 8,4 + 3,4 + 6,9 + 6,0 + 4,7 Thüringen ,3 + 1,3 + 5,1 + 5,3 + 5,2 + 4,8 + 3,5 1 Summe aus Krankenhauskosten (Personal- und Sachkosten, Zinsen und ähnliche Aufwendungen, Steuern), Kosten der Ausbildungsstätten und Aufwendungen für den Ausbildungsfonds. 2 Bruttokosten abzüglich nichtstationärer Kosten (zum Beispiel Ambulanz, wissenschaftliche Forschung und Lehre). 3 Einschließlich Aufwendungen für den Ausbildungsfonds mehr als Die durchschnittlichen stationären Krankenhauskosten je Behandlungsfall lagen bundesweit bei Euro, gegenüber 2008 (3 610 Euro) haben sie um 4,5 % zugenommen. In den Bundesländern waren die stationären Kosten in Mecklenburg-Vorpommern am geringsten (3 371 Euro). In allen neuen Bundesländern sowie in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz lagen die stationären Krankenhauskosten je Behandlungsfall unter dem Bundesdurchschnitt. Die höchsten Kosten je Fall hatte Hamburg (4 524 Euro), gefolgt von Bremen (4 332 Euro), dem Saarland (4 175 Euro) und Baden-Württemberg (4 052 Euro). Unterschiede bei den Durchschnittskosten je Behandlungsfall nach Bundesländern werden vom Versorgungsangebot einerseits sowie von der Art und Schwere der behandelten Erkrankungen andererseits beeinflusst. Die Krankenhausstatistik liefert mit den Erhebungsteilen zu den Grunddaten und dem Kostennachweis der Krankenhäuser vielfältige Informationen über das Volumen und die Struktur des Leistungsangebots sowie über die Kosten stationärer Gesundheitsversorgung in Deutschland. Die Ergebnisse der Krankenhausstatistik bilden die statistische Basis für zahlreiche gesundheitspolitische Entscheidungen und dienen den an der Finanzierung beteiligten Institutionen als Planungsgrundlage. Die 1990 in Kraft getretene, im Jahr 2001 umfassend novellierte Krankenhausstatistik-Verordnung wird ständig weiterentwickelt und an Veränderungen im Bereich der stationären Versorgung angepasst. Neue Erhebungsmerkmale im Berichtsjahr 2009, mit denen neue Beschäftigungsformen (Personal ohne direktes Beschäftigungsverhältnis beim Krankenhaus) erfasst werden, sind beispielhaft hierfür. 3 Ausblick Statistisches Bundesamt, Wirtschaft und Statistik, April

14 IMPRESSUM Auszug aus Wirtschaft und Statistik Herausgeber Statistisches Bundesamt, Wiesbaden Schriftleitung Roderich Egeler, Präsident des Statistischen Bundesamtes Brigitte Reimann (verantwortlich für den Inhalt) Telefon: + 49 (0) 6 11 / Ihr Kontakt zu uns Statistischer Informationsservice Telefon: + 49 (0) 6 11 / Telefax: + 49 (0) 6 11 / Abkürzungen WiSta = Wirtschaft und Statistik MD = Monatsdurchschnitt VjD = Vierteljahresdurchschnitt HjD = Halbjahresdurchschnitt JD = Jahresdurchschnitt D = Durchschnitt (bei nicht addierfähigen Größen) Vj = Vierteljahr Hj = Halbjahr a. n. g. = anderweitig nicht genannt o. a. S. = ohne ausgeprägten Schwerpunkt St = Stück Mill. = Million Mrd. = Milliarde Zeichenerklärung p = vorläufige Zahl r = berichtigte Zahl s = geschätzte Zahl = nichts vorhanden 0 = weniger als die Hälfte von 1 in der letzten besetzten Stelle, jedoch mehr als nichts. = Zahlenwert unbekannt oder geheim zu halten... = Angabe fällt später an X = Tabellenfach gesperrt, weil Aussage nicht sinnvoll I oder = grundsätzliche Änderung innerhalb einer Reihe, die den zeitlichen Vergleich beeinträchtigt / = keine Angaben, da Zahlenwert nicht sicher genug ( ) = Aussagewert eingeschränkt, da der Zahlenwert statistisch relativ unsicher ist Abweichungen in den Summen ergeben sich durch Runden der Zahlen. Statistisches Bundesamt, Wiesbaden 2011 Vervielfältigung und Verbreitung, auch auszugsweise, mit Quellenangabe gestattet.

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