Erste Erfahrungen mit Ort schafft Mitte Transferwerkstatt am 10. November 2011 in Mitwitz

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2 Anwesen Dietl Städtebauliches Schlüsselobjekt am Eingang zum Stadtplatzensemble

3 1. Welche Probleme im Ortskern sollen im Kontext des Modellvorhabens behoben werden? - Vorhandener und noch zu erwartender Leerstand von Gebäuden in der Innenstadt - Städtebauliche Missstände durch mangelnde Investitionsbereitschaft - Auseinandersetzung mit dem demografischen Wandel, hervorgerufen durch - Geburtenrückgang - Wegzug der jüngeren Generation (in Baugebiete außerhalb der Innenstadt oder in Ballungsräume aufgrund Ausbildung oder Arbeitsplatz) - Änderung des Familienbildes (Auflösung des traditionellen Familienverbandes)

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5 2. Welcher strategische Ansatz wird zur Problembewältigung verfolgt? Die Stadt verfolgt zwei strategische Denkansätze: A. Erlebniswohnen in der Altstadt durch die Konzeption Altstadthotel die Stadt ist das Hotel B. Versorgtes Wohnen in der Altstadt Erhalt/Schaffung von Wohnraum und Bereitstellung von Dienstleistungen insbesondere für die Zielgruppe Senioren

6 Vorgesehene Maßnahmen sind die Einrichtung einer zentralen Anlaufstelle zur Bündelung und Koordination der nachgefragten Dienstleistungen für Übernachtung und versorgtes Wohnen sowie Einrichtung von Appartements und Einzelzimmern mit Modelcharakter als Initialzündung für private Investitionen die Schaffung von Einzelzimmern- und Appartements zur Bedarfsdeckung von Kurz- und Langzeitübernachtungen der regional ansässigen Großunternehmen durch Private der Erhalt bestehenden Wohnraums bzw. Bereitstellung neuen (soweit baulich möglich) barrierefreien Wohnraums durch Umnutzung leer stehender oder durch den schwinden Einzelhandel vom Leerstand bedrohter Liegenschaften

7 Welche zielführenden Untersuchungen wurden hierzu angestellt? Die Stadt hat eine interdisziplinäre Expertengruppe mit folgenden Aufgabenstellungen eingesetzt: -Standortanalyse/architektonisches Konzept für die zentrale Anlaufstelle (Leuchtturmgebäude) - Bedarfsermittlung für Tages-, Kurz- und Langzeitübernachtungen - Wirtschaftlichkeitsberechnung für Investitionen - Stadtmarketing, Arbeitsgruppen

8 Welche Ergebnisse liegen vor? 1. Standortanalyse/architektonisches Konzept Bewertungsbogen zum Anwesen Dietl

9 Dietl Anwesen - Grundrissplanung EG (Zentrale Anlaufstelle mit Information, Einzelzimmern und Appartements, Kostenaufwand ca. 1,2 Mio )

10 2a. Ergebnisse zur Bedarfsermittlung

11 2b. Ergebnisse zur Bedarfsermittlung

12 3a. Ergebnisse zur Wirtschaftlichkeitsberechnung Basis der Berechnung: Anwesen Dietl mit Anbau

13 3b. Ergebnisse zur Wirtschaftlichkeitsberechnung

14 Zusammenschau der Einzelergebnisse: A. Erlebniswohnen in der Altstadt durch die Konzeption Altstadthotel die Stadt ist das Hotel B. Versorgtes Wohnen in der Altstadt Erhalt/Schaffung von Wohnraum und Bereitstellung von Dienstleistungen insbesondere für die Zielgruppe Senioren Modifizierung Versorgtes Wohnen und Langzeitübernachtungen in der Altstadt durch - Erhalt / Schaffung des dafür notwendigen Wohnraums, vorrangig durch private Investoren - Organisation von Dienstleistungen insbesondere für die Zielgruppe Senioren durch die Stadt (Erwerb des Anwesens Dietl als Zentrale)

15 3. Welche Rolle übernimmt bei diesem Ansatz die Kommune, welche Rolle übernehmen die privaten Partner? Stadt: - Erwerb des Anwesens Dietl mit Umbau zum Zentralgebäude unter Beachtung denkmalschützerischer und städtebaulicher Aspekte - Organisation und Übernahme von Dienstleistungen für versorgtes Wohnen - Quartiersmanagement (Wohnraum Langzeitübernachtung) - Qualitätsmanagement Private : - Übernahme von Investitionen in Wohnraum für versogtes Wohnen und Langzeitübernachtungen

16 4. Wie ist es gelungen, die privaten Partner zu gewinnen? Sachstand: - Persönliche Information der Grundstückseigentümer auf dem Stadtplatz - Grundsätzliche Bereitschaft zur Mitwirkung am Projekt OsM vorhanden Fazit: - Kein einheitliches (Wohnraum-) Konzept für den Stadtplatz möglich - Konzept muss auf Liegenschaft und persönliche Verhältnisse des Eigentümers abgestellt sein (planerisch, wirtschaftlich, steuerlich) So entstehen optimal abgestimmte Projekte, die Werterhalt für den Eigentümer schaffen und zu einer Aufwertung des Stadtplatzes führen

17 5. Welche Erfahrungen mit der öffentlich-privaten Zusammenarbeit liegen vor? Welcher Ausblick kann für die nahe Zukunft gegeben werden Die Stadt hat im Leerstandsmanagement die Beratung, die Vermittlung von Kontakten und die Begleitung bei Vertragsverhandlungen wahrgenommen Ausblick: Die von der Stadt eingesetzte interdisziplinäre Expertengruppe berät jeden Eigentümer individuell. Ziel der Beratung ist - die Erarbeitung objektbezogener Individuallösungen - Betreuung bei der Realisierung - Unterstützung bei der Vermarktung

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