Arbeit angefertigt unter Leitung von Prof. Dr. med. vet. R. Mansfeld

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1 Aus der Gynäkologischen und Ambulatorischen Tierklinik der Tierärztlichen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München Komissarischer Vorstand: Prof. Dr. med. vet. U. Matis Arbeit angefertigt unter Leitung von Prof. Dr. med. vet. R. Mansfeld Vergleichende Analyse von Programmen zur elektronischen Datenverarbeitung für die tierärztliche Bestandsbetreuung unter besonderer Berücksichtigung der Ermittlung von Fruchtbarkeitskennzahlen beim Milchrind Inaugural-Dissertation zur Erlangung der tiermedizinischen Doktorwürde der tierärztlichen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München von Astrid Monika Brandl aus Trostberg München 2004

2 Gedruckt mit Genehmigung der Tierärztlichen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München Dekan: Referent: Univ.-Prof. Dr. A. Stolle Univ.-Prof. Dr. R. Mansfeld Koreferent: Univ.-Prof. Dr. W. Klee Tag der Promotion: 11. Februar 2005

3 Meinen Eltern

4 Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis INHALTSVERZEICHNIS... I TABELLENVERZEICHNIS... XI ABBILDUNGSVERZEICHNIS... XIII ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS...XV 1. EINLEITUNG LITERATURÜBERSICHT BESTANDSBETREUUNG IN MILCHVIEHHERDEN Die Veränderung der Produktionsbedingungen in der Landwirtschaft Der Strukturwandel Die Veränderung der Leistungsansprüche an die Milchkuh Die Einführung von Systemen zur Qualitätssicherung Die Veränderung der tierärztlichen Tätigkeit in Milcherzeugerbetrieben Die kurative Tätigkeit Die Entstehung von Fruchtbarkeitsprogrammen Die Entstehung von Programmen zur Bestandsbetreuung Die Entwicklung der Integrierten Tierärztlichen Bestandsbetreuung (ITB) Die Anforderungen an den Tierarzt in der ITB Die ITB im Rahmen von Qualitätssicherung und management Der Aufbau von Bestandsbetreuungsprogrammen in der ITB Die Erhebung des Status Quo Die Definition von Zielen Die Erarbeitung einer Strategie und ihre Umsetzung Die Entscheidungsfindung Das Ziehen von Konsequenzen DOKUMENTATION IN DER BESTANDSBETREUUNG Der Umfang der erfassten Daten Die Erfassung und Verarbeitung von Daten Die manuelle Datenerfassung...16 I

5 Inhaltsverzeichnis Die manuelle Datenauswertung Die Datenerfassung mit Hilfe von Computerprogrammen Die Datenauswertung mit Hilfe von Computerprogrammen Das Datenverbundsystem COMPUTERGESTÜTZTE BESTANDSBETREUUNG Die Entwicklung von Herden-Computerprogrammen Aktuell eingesetzte Herden-Computerprogramme Die Anforderungen an Herden-Computerprogramme HERDENFRUCHTBARKEIT Das Management der Herdenfruchtbarkeit Der peripartale Zeitraum Das Puerperium Nach Ablauf des Puerperiums Nach erfolgter Belegung Nach Trächtigkeitsfeststellung Die Überwachung der Herdenfruchtbarkeit Retrospektive Kennzahlen Zwischenkalbezeit Rastzeit Güstzeit Intervall Kalbung-letzte Besamung Verzögerungszeit Erstbesamungserfolg Besamungsindex Erstbesamungsindex Trächtigkeitsindex Trächtigkeitsrate Untergrenze Erstbesamung-erster Trächtigkeitstag Brunsterkennungsrate Brunstnutzungsrate 21/42/ Prospektive Kennzahlen Erwartete Zwischenkalbezeit Rastzeit/Minimale Rastzeit Verzögerungszeit/Minimale Verzögerungszeit Weitere prospektive Fruchtbarkeitskennzahlen Weitere Fruchtbarkeitskennzahlen...42 II

6 Inhaltsverzeichnis Non-Return-Rate Zwischenbesamungszeit Die wirtschaftlichen Auswirkungen eines Fruchtbarkeitsprogramms EIGENE UNTERSUCHUNGEN MATERIAL UND METHODEN Der Musterbetrieb Der Musterdatensatz Der Datensatz einer zentralen Rechenstelle Der erweiterte Datensatz Die verwendete Software Herde-W/ZMS (dsp-agrosoft, Paretz) KW-Superkuh (AGROCOM, Bielefeld) InterHerd (AIMS/InterAgri, Altmannstein/Reading) Bovi-Concept (M. Metzner, München) Die Hardware Die Installation der Programme Die Dateneingabe Herde-W/ZMS KW-Superkuh InterHerd Bovi-Concept Die Ergänzung der eingegebenen Daten Trächtigkeitsuntersuchungen Abgangsdaten Die vergleichende Untersuchung der Herden-Computerprogramme Auswertungsmöglichkeiten in verschiedenen Kontrollbereichen Analyse der Reproduktionsparameter Auswertungsmöglichkeiten Berechnungsgrundlagen und Ergebnisse Inhalte und Gestaltungsmöglichkeiten der Aktionslisten Betriebswirtschaftliche Auswertungen Tierärztliche Praxisverwaltung Schnittstellen Erweiterungsmöglichkeiten Plausibilitäts- und Fehlerkontrollen Eingabe nicht plausibler Daten...58 III

7 Inhaltsverzeichnis Löschen plausibler Daten ERGEBNISSE AUSWERTUNGSMÖGLICHKEITEN IN VERSCHIEDENEN KONTROLLBEREICHEN Kontrollbereich Allgemeine Gesundheit Herde-W/ZMS Diagnosenkatalog Analyse der Erkrankungen Analyse der Abgänge KW-Superkuh Diagnosenkatalog Analyse der Erkrankungen Analyse der Abgänge InterHerd Diagnosenkatalog Analyse der Erkrankungen Analyse der Abgänge Bovi-Concept Diagnosenkatalog Analyse der Erkrankungen Analyse der Abgänge Kontrollbereich Eutergesundheit Herde-W/ZMS Zellzahl-Analyse Laktosegehalt der Milch Eutererkrankungen KW-Superkuh Zellzahl-Analyse Eutererkrankungen InterHerd Zellzahl-Analyse Eutererkrankungen Bovi-Concept Zellzahl-Analyse Eutererkrankungen Kontrollbereich Milchproduktion Herde-W/ZMS...85 IV

8 Inhaltsverzeichnis Auswertung der Ergebnisse des Probemelkens im Rahmen der Milchleistungsprüfung (MLP) Auswertung der Ergebnisse der Milchgüteprüfungen Auswertung der Eigenmessungen KW-Superkuh Auswertung der Ergebnisse des Probemelkens im Rahmen der MLP Auswertung der Ergebnisse der Milchgüteprüfungen Auswertung der Eigenmessungen InterHerd Auswertung der Ergebnisse des Probemelkens im Rahmen der MLP Auswertung der Eigenmessungen Bovi-Concept Auswertung der Ergebnisse des Probemelkens im Rahmen der MLP Auswertung der Ergebnisse der Milchgüteprüfungen Auswertung der Eigenmessungen Kontrollbereich Fütterung Herde-W/ZMS Rationsgestaltung Analyse der Milchinhaltsstoffe bezüglich Energie- und Eiweißgehalt der Ration Beurteilung der Körperkondition KW-Superkuh Rationsgestaltung Überwachung des Futtermittelverbrauchs Analyse der Milchinhaltsstoffe bezüglich Energie- und Eiweißgehalt der Ration Beurteilung der Körperkondition InterHerd Analyse der Milchinhaltsstoffe bezüglich Energie- und Eiweißgehalt der Ration Beurteilung der Körperkondition Bovi-Concept Analyse der Milchinhaltsstoffe bezüglich Energie- und Eiweißgehalt der Ration Beurteilung der Körperkondition Kontrollbereich Kälber Herde-W/ZMS V

9 Inhaltsverzeichnis Auswertung der Gewichtszunahmen Analyse der Kälberkrankheiten KW-Superkuh Auswertung der Gewichtszunahmen Analyse der Kälberkrankheiten InterHerd Auswertung der Gewichtszunahmen Analyse der Kälberkrankheiten Bovi-Concept Auswertung der Gewichtszunahmen Analyse der Kälberkrankheiten ANALYSE DER REPRODUKTIONSPARAMETER Auswertungsmöglichkeiten Herde-W/ZMS Betriebsauswertung Besamung und Fruchtbarkeit Reproduktionsanalyse Analyse Übersicht KW-Superkuh Standardlisten Eigene Listen InterHerd Überblick über Tiergesundheit, -fruchtbarkeit und produktion von Kühen Leistungsindikatoren Analyse Fruchtbarkeit Analyse Brunst- und Besamungsintervalle Bulleneinsatz und Fruchtbarkeitsübersicht Analyse Brunstbeobachtung Bovi-Concept Anamnese Fruchtbarkeit Status Fruchtbarkeit Fruchtbarkeitsentwicklung Erste Brunst p.p Berechnungsgrundlagen und Ergebnisse Zwischenkalbezeit Retrospektive Auswertung VI

10 Inhaltsverzeichnis Prospektive Auswertung Rastzeit Retrospektive Auswertung Prospektive Auswertung Güstzeit Retrospektive Auswertung Auswertung für die aktuelle Laktation Intervall Kalbung-letzte Belegung Verzögerungszeit Retrospektive Auswertung Prospektive Auswertung Besamungsindex Erstbesamungsindex Erstbesamungserfolg Trächtigkeitsindex Trächtigkeitsrate Zwischenbesamungszeit Untergrenze Erstbelegung-erster Trächtigkeitstag Non-Return-Rate INHALTE UND GESTALTUNGSMÖGLICHKEITEN DER AKTIONSLISTEN Herde-W/ZMS KW-Superkuh InterHerd Aktionsliste für den Landwirt Aktionsliste für den Tierarzt Kurzliste Alle geplanten Maßnahmen Geplante Reproduktionsmaßnahmen Bovi-Concept Aktionsliste für den Landwirt Aktionsliste für den Tierarzt BETRIEBSWIRTSCHAFTLICHE AUSWERTUNGEN Herde-W/ZMS Kosten pro Einzeltier Finanzielle Bewertung von Zellzahlüberschreitungen Milchgeldabrechnung VII

11 Inhaltsverzeichnis Erlöse aus Schlachtvieh KW-Superkuh Kosten pro Einzeltier Milchgeldabrechnung Erlöse aus Schlachtvieh und verkauften Tieren InterHerd Kosten/Gewinne pro Einzeltier Erlöse aus Schlachtvieh und verkauften Tieren Bovi-Concept TIERÄRZTLICHE PRAXISVERWALTUNG Herde-W/ZMS Bestandsbuch Arzneimittelverwaltung KW-Superkuh Bestandsbuch Arzneimittelverwaltung InterHerd Medikamentenverwaltung Tierärztliche Abrechnungen Bovi-Concept SCHNITTSTELLEN Herde-W/ZMS Datenaustausch mit übergeordneten Organisationen Datenaustausch mit Herden-Computerprogrammen Datenaustausch mit externer Technik KW-Superkuh Datenaustausch mit übergeordneten Organisationen Datenaustausch mit Herden-Computerprogrammen Datenaustausch mit externer Technik InterHerd Datenaustausch mit übergeordneten Organisationen Datenautausch mit Herden-Computerprogrammen Datenaustausch mit externer Technik Bovi-Concept Datenaustausch mit übergeordneten Organisationen Datenaustausch mit Herden-Computerprogrammen VIII

12 Inhaltsverzeichnis Datenaustausch mit externer Technik ERWEITERUNGSMÖGLICHKEITEN Herde-W/ZMS KW-Superkuh InterHerd Bovi-Concept ÜBERPRÜFUNG DER PLAUSIBILITÄTS- UND FEHLERKONTROLLEN Eingabe nicht plausibler Daten Belegung am Tag der Abkalbung Belegung bei bestehender Trächtigkeit Belegung eines trächtigen Tiers in der Trockenstehphase Abkalbung 30 Tage post partum Positive Trächtigkeitsdiagnose ohne vorausgehende Belegung Trockenstellen einer nicht trächtigen Kuh Trockenstellen einer Färse Korrekturmöglichkeiten für fehlerhaft eingegebene Daten Löschen plausibler Daten Löschen einer Abkalbung Löschen der Belegung, die zur Konzeption geführt hat, bei bestehender Trächtigkeit Löschen der positiven Trächtigkeitsdiagnose bei einem tragenden und trockenstehenden Tier Korrekturmöglichkeiten für fälschlicherweise gelöschte Daten DISKUSSION UMFANG DER AUSWERTUNGEN UND DARSTELLUNGEN IN DEN BETRACHTETEN KONTROLLBEREICHEN Milchproduktion Reproduktion Allgemeine Gesundheit Eutergesundheit Fütterung Kälber RELEVANZ DER AUSWERTUNGEN FÜR EIN VHC-SYSTEM IM RAHMEN DER ITB Status quo-festsetzung Definition von Zielen IX

13 Inhaltsverzeichnis Erarbeiten einer Strategie und deren Umsetzung Entscheidungsfindung PRAKTIKABILITÄT DER PROGRAMME Aktionslisten Kosten-Nutzen-Analysen Schnittstellen Erweiterungsfähigkeit und Integration in die tierärztliche Praxisverwaltung DIE BERECHNUNG DER FRUCHTBARKEITSPARAMETER Umfang des verwendeten Datensatzes Berechnungsgrundlagen PLAUSIBILITÄTS- UND FEHLERKONTROLLEN Hinzufügen nicht plausibler Daten Löschen plausibler Daten SCHLUSSFOLGERUNG ZUSAMMENFASSUNG SUMMARY LITERATURVERZEICHNIS DANKSAGUNG X

14 Tabellenverzeichnis Tabellenverzeichnis TABELLE 1: ENTWICKLUNG DER MITTLEREN BESTANDSGRÖßE IN DER MILCHVIEHHALTUNG... 3 TABELLE 2: BEISPIELE AKTUELL IM IN- UND AUSLAND GENUTZTER HERDEN- COMPUTERPROGRAMME MIT DEM SCHWERPUNKT IHRER NUTZUNG TABELLE 3: IN DIE UNTERSUCHUNG EINBEZOGENE HERDEN-COMPUTERPROGRAMME.. 48 TABELLE 4: ANFORDERUNGEN DER PROGRAMME AN DIE HARDWARE TABELLE 5: DIAGNOSENKATALOG IN HERDE-W TABELLE 6: ERGEBNISSE FÜR DIE MITTLERE RASTZEIT DER MUSTERHERDE BERECHNET UNTER ANALYSE-BESAMUNGEN IN HERDE-W TABELLE 7: PROGRAMMABSCHNITTE MIT RETROSPEKTIVEN AUSWERTUNGSMÖGLICHKEITEN FÜR DIE ZWISCHENKALBEZEIT TABELLE 8: GEGENÜBERSTELLUNG DER BERECHNUNGSGRUNDLAGEN FÜR DIE ZWISCHENKALBEZEIT (RETROSPEKTIV) TABELLE 9: PROGRAMMABSCHNITTE MIT AUSWERTUNGSMÖGLICHKEITEN FÜR DIE PROSPEKTIVE ZWISCHENKALBEZEIT TABELLE 10: GEGENÜBERSTELLUNG DER BERECHNUNGSGRUNDLAGEN FÜR DIE ZWISCHENKALBEZEIT (PROSPEKTIV) TABELLE 11: PROGRAMMABSCHNITTE MIT RETROSPEKTIVEN AUSWERTUNGSMÖGLICHKEITEN FÜR DIE RASTZEIT TABELLE 12: GEGENÜBERSTELLUNG DER BERECHNUNGSGRUNDLAGEN FÜR DIE RASTZEIT (RETROSPEKTIV) TABELLE 13: PROGRAMMABSCHNITTE MIT PROSPEKTIVEN AUSWERTUNGSMÖGLICHKEITEN FÜR DIE RASTZEIT TABELLE 14: GEGENÜBERSTELLUNG DER BERECHNUNGSGRUNDLAGEN FÜR DIE REALISIERTE RASTZEIT TABELLE 15: PROGRAMMABSCHNITTE MIT RETROSPEKTIVEN AUSWERTUNGSMÖGLICHKEITEN FÜR DIE GÜSTZEIT TABELLE 16: GEGENÜBERSTELLUNG DER BERECHNUNGSGRUNDLAGEN FÜR DIE AUSWERTUNG DER GÜSTZEIT IN DER AKTUELLEN LAKTATION XI

15 Tabellenverzeichnis TABELLE 17: PROGRAMMABSCHNITTE MIT RETROSPEKTIVEN AUSWERTUNGSMÖGLICHKEITEN FÜR DIE VERZÖGERUNGSZEIT TABELLE 18: GEGENÜBERSTELLUNG DER BERECHNUNGSGRUNDLAGEN FÜR DIE VERZÖGERUNGSZEIT (RETROSPEKTIV) TABELLE 19: PROGRAMMABSCHNITTE MIT AUSWERTUNGSMÖGLICHKEITEN FÜR DEN BESAMUNGSINDEX TABELLE 20: GEGENÜBERSTELLUNG DER BERECHNUNGSGRUNDLAGEN FÜR DEN BESAMUNGSINDEX TABELLE 21: PROGRAMMABSCHNITTE MIT AUSWERTUNGSMÖGLICHKEITEN FÜR DEN ERSTBESAMUNGSERFOLG TABELLE 22: GEGENÜBERSTELLUNG DER BERECHNUNGSGRUNDLAGEN FÜR DEN ERSTBESAMUNGSERFOLG TABELLE 23. GEGENÜBERSTELLUNG DER BERECHNUNGSGRUNDLAGEN FÜR DEN TRÄCHTIGKEITSINDEX TABELLE 24: PROGRAMMABSCHNITTE MIT AUSWERTUNGSMÖGLICHKEITEN FÜR DIE TRÄCHTIGKEITSRATE UND DIE KONZEPTIONSRATE TABELLE 25: GEGENÜBERSTELLUNG DER DEFINITIONEN UND BERECHNUNGSGRUND- LAGEN FÜR TRÄCHTIGKEITSRATE UND KONZEPTIONSRATE TABELLE 26: PROGRAMMABSCHNITTE MIT AUSWERTUNGSMÖGLICHKEITEN FÜR DIE ZWISCHENBESAMUNGSZEIT TABELLE 27: GEGENÜBERSTELLUNG DER BERECHNUNGSGRUNDLAGEN FÜR DIE ZWISCHENBESAMUNGSZEIT TABELLE 28: REAKTIONEN DER PROGRAMME AUF DIE EINGABE EINER BELEGUNG AM TAG DER ABKALBUNG TABELLE 29: REAKTIONEN DER PROGRAMME AUF DIE EINGABE EINER BELEGUNG BEI BESTEHENDER TRÄCHTIGKEIT TABELLE 30: REAKTIONEN DER PROGRAMME AUF DIE EINGABE EINER BELEGUNG BEI EINEM TRÄCHTIGEN TIER IN DER TROCKENSTEHPHASE TABELLE 31: REAKTIONEN DER PROGRAMME AUF DIE EINGABE EINER ABKALBUNG 30 TAGE P.P TABELLE 32: REAKTIONEN DER PROGRAMME AUF DAS LÖSCHEN EINER ABKALBUNG TABELLE 33: REAKTIONEN DER PROGRAMME AUF DAS LÖSCHEN DER BELEGUNG, DIE ZUR KONZEPTION GEFÜHRT HAT, BEI BESTEHENDER TRÄCHTIGKEIT XII

16 Abbildungsverzeichnis Abbildungsverzeichnis ABBILDUNG 1: PLAN-DO-STUDY-ACT-ZYKLUS (HUMBLE 1995) ABBILDUNG 2: AUSWERTUNG MAßNAHMEN/EREIGNISINZIDENZ IN INTERHERD ABBILDUNG 3: AUSZUG AUS DEM DIAGNOSENKATALOG IN BOVI-CONCEPT ABBILDUNG 4: AUSWERTUNG NACH ZELLZAHLKLASSEN IN ANALYSE ZELLZAHLEN IN HERDE-W ABBILDUNG 5: AUSWERTUNG DER SIGNALWERTE IN ANALYSE ZELLZAHL IN HERDE-W.. 75 ABBILDUNG 6: AUSWERTUNG TREND-ZELLZAHLEN IN INTERHERD ABBILDUNG 7: KONTINGENZTAFEL ZELLZAHLEN (SCHEMATISCH) IN BOVI-CONCEPT ABBILDUNG 8: VORMONATSVERGLEICH DER MLP-AUSWERTUNG IN HERDE-W ABBILDUNG 9: LAKTATIONSKURVE IN HERDE-W ABBILDUNG 10: GRAFISCHE AUSWERTUNG DER MLP-ERGEBNISSE IN KW-SUPERKUH ABBILDUNG 11: ANALYSE MILCHPRODUKTION IN INTERHERD ABBILDUNG 12: DARSTELLUNG DER FEHLER BEI DER VORHERSAGE VON MILCHPARAMETERN IN INTERHERD ABBILDUNG 13: AUSWERTUNG TREND MILCHPRODUKTION IN INTERHERD ABBILDUNG 14: ANALYSE ERNÄHRUNGSZUSTAND TABELLARISCH IN HERDE-W ABBILDUNG 15: ANALYSE ERNÄHRUNGSZUSTAND GRAFISCH IN HERDE-W ABBILDUNG 16: AUSWERTUNG TIEFENANALYSE IN HERDE-W ABBILDUNG 17: AUSWERTUNG ENTWICKLUNG FÜR DEN FETT/EIWEIß-QUOTIENTEN IN HERDE-W ABBILDUNG 18: TABELLARISCHE AUSWERTUNG DES HARNSTOFF/EIWEIß VERHÄLTNISSES IN KW-SUPERKUH ABBILDUNG 19: VERTEILUNG DER AUSGEWERTETEN TIERE AUF LAKTATIONSSTADIEN IN KW-SUPERKUH ABBILDUNG 20: AUSWERTUNG DATEN MILCHLEISTUNGSPRÜFUNG IN INTERHERD ABBILDUNG 21: HERDE-W: BETRIEBSAUSWERTUNG BESAMUNG UND FRUCHTBARKEIT ABBILDUNG 22: VERTEILUNG DER TIERE AUF PARAMETER-GRÖßENKLASSEN IN HERDE-W ABBILDUNG 23: ANALYSE-RZ/ZKZ IN HERDE-W ABBILDUNG 24: STANDARDLISTE VERTEILUNG ZKZ IN KW-SUPERKUH XIII

17 Abbildungsverzeichnis ABBILDUNG 25: AUSWERTUNG RZ/GZ NACH DEN EINZELNEN KALBUNGEN IN KW- SUPERKUH ABBILDUNG 26: GRAFISCHE DARSTELLUNG DER VERTEILUNG DER GZ IN DER FRUCHTBARKEITSANALYSE KÜHE IN INTERHERD ABBILDUNG 27: Q-SUMMEN-GRAFIK FÜR ERSTBESAMUNGEN IN INTERHERD ABBILDUNG 28: TABELLARISCHE AUSWERTUNG DER BESAMUNGSINTERVALLE IN INTERHERD ABBILDUNG 29: HISTOGRAMM RASTZEITEN IN ANAMNESE FRUCHTBARKEIT IN BOVI- CONCEPT ABBILDUNG 30: RECHENGRUNDLAGEN (SCHEMATISCH) UND ERGEBNISSE FÜR DIE RETROSPEKTIVE AUSWERTUNG DER ZWISCHENKALBEZEIT ABBILDUNG 31: RECHENGRUNDLAGEN (SCHEMATISCH) UND ERGEBNISSE FÜR DIE RETROSPEKTIVE AUSWERTUNG DER RASTZEIT ABBILDUNG 32: RECHENGRUNDLAGEN (SCHEMATISCH) UND ERGEBNISSE FÜR DIE RETROSPEKTIVE AUSWERTUNG DER GÜSTZEIT XIV

18 Abkürzungsverzeichnis Abkürzungsverzeichnis Abb. Abbildung ADED ADI Data Dictionary ADIS Animal Data Interchange Syntax BCS Body Condition Score BI Besamungsindex bzw. beziehungsweise ca. circa COSREEL Computer System for Recording Events Affecting Economical Important Livestock Dairy CHAMP Dairy Computerized Health and Management Program DAISY Dairy Information System DFÜ Datenfernübertragung d.h. das heißt DLG Deutsche Landwirtschafts- Gesellschaft e. V. E% Eiweiß % EBE Erstbesamungserfolg EBI Erstbesamungsindex Ed. Editor EKA Erstkalbealter et al. und Mitarbeiter etc. et cetera Eurostat Statistisches Amt der Europäischen Gemeinschaften evtl. eventuell F% Fett % FAHRMX Food Animal Health Resources Management System FWZ Freiwillige Wartezeit ggf. gegebenenfalls GZ Güstzeit Hrsg. Herausgeber HIT Herkunftssicherungs-und Informationssystem für Tiere XV

19 Abkürzungsverzeichnis ITB Integrierte Tierärztliche Bestandsbetreuung kg Kilogramm LKV Landeskontrollverband ml Milliliter MLP Milchleistungsprüfung NR Non-Return-Rate p.i. post inseminationem p.p. post partum ppm Parts per Million QM Qualitätsmanagement QS Qualitätssicherung RFD Rückenfettdicke RZ Rastzeit SCC Somatic Cell Count Tab. Tabelle TI Trächtigkeitsindex TR Trächtigkeitsrate TU Trächtigkeitsuntersuchung u.a. und andere UFWZ Unfreiwillige Wartezeit UG1BK Untergrenze Erstbesamung-Konzeption usw. und so weiter v.a. vor allem VAMPP Veterinary Automated Management and Production Control Program for Veterinarians VHC Veterinary Herd Control VIT Vereinigte Informationssysteme Tierhaltung e. V. VZ Verzögerungszeit z.b. zum Beispiel ZBZ Zwischenbesamungszeit ZKZ Zwischenkalbezeit z.t. zum Teil XVI

20 Einleitung 1. Einleitung Trotz steigender Herdengrößen nimmt die Gewinnspanne für Milcherzeuger, bedingt durch die Quotenregelung und das niedrige Milchpreisniveau, ab. Der Zwang zur kostensparenden Erzeugung der Garantiemenge läßt die Verbesserung des Herdenmanagements zur Gewinnsteigerung in den Vordergrund rücken. Im Zuge dieser Entwicklung verlagert sich der Schwerpunkt der tierärztlichen Tätigkeit von der ausschließlich kurativen Praxis hin zu einer bestandsbetreuenden und beratenden Funktion. In Zusammenarbeit mit dem Betriebsleiter werden Arbeitsabläufe in verschiedenen Produktionsbereichen geplant und deren Umsetzung und Kontrolle organisiert. Diese Integrierte Tierärztliche Bestandsbetreuung (ITB) ist dabei auf betrieblich festgelegte Ziele sowie auf die Verbesserung der Prozess- und Produktqualität ausgerichtet. Um die vielfältigen Arbeiten in der Bestandsbetreuung zeit- und kostensparend planen, kontrollieren und umsetzen zu können, kommen schon seit Mitte der siebziger Jahre tierärztliche Herden-Computerprogramme zum Einsatz. Diese unterstützen die Datenerfassung und helfen durch Datenanalysen die Tiergesundheit und -leistung zu kontrollieren und Schwachstellen in der Produktion aufzudecken. Auch von Seiten der Landwirte werden zunehmend Computerprogramme zur Unterstützung des Herdenmanagements und der Betriebsführung genutzt. Die Leistungen derartiger Programme erstrecken sich neben organisatorischen Funktionen auch auf Aufgaben in der Überwachung von Tiergesundheit und Tierleistung. In der vorliegenden Arbeit werden vier aktuell genutzte Herden-Computerprogramme vergleichend gegenübergestellt. Zwei davon sind als landwirtschaftliche Programme, die beiden anderen als tierärztliche Herden-Computerprogramme konzipiert. Ziel der Arbeit ist es, die Programme hinsichtlich ihrer Einsetzbarkeit in der ITB zu beurteilen. Anhand der Daten eines Musterbetriebs werden dazu Umfang und Leistungsfähigkeit von Analysen in verschiedenen Kontrollbereichen untersucht. Besondere Berücksichtigung finden dabei die Fruchtbarkeitsparameter, deren Rechenalgorithmen ermittelt und gegenübergestellt werden. 1

21 Einleitung Einer zusätzlichen Beurteilung werden die Programme hinsichtlich ihrer Praktikabilität unterzogen. Geprüft werden die Möglichkeiten zur Erstellung von Aktionslisten und Kosten-Nutzen-Analysen, zum Datenaustausch, zur Software-Erweiterung und zur Ausführung von Praxisverwaltungsaufgaben. Die Konsistenz der abgespeicherten Daten ist ein weiterer Schwerpunkt der Untersuchung. Es werden die Schutzfunktionen der Programme bei der gezielten Manipulation von Fruchtbarkeitsdaten getestet. 2

22 Literaturübersicht 2. Literaturübersicht 2.1 Bestandsbetreuung in Milchviehherden Die Veränderung der Produktionsbedingungen in der Landwirtschaft Der Strukturwandel Die Milchviehhaltung unterliegt seit Jahrzehnten weltweit einem tiefgreifenden Strukturwandel, im Zuge dessen die Zahl milchviehhaltender Betriebe bei gleichzeitig wachsenden Bestandsgrößen abnimmt (KELLY et al. 1988, GEKLE 1990, MANSFELD und METZNER 1992). Nach Angaben des Statistischen Amtes der Europäischen Gemeinschaften (Eurostat) nahm die Zahl der Milchkühe in der EU zwischen 1995 und 2001 von auf (-10,0%) ab, bei gleichzeitiger Reduktion der Anzahl milchviehhaltender Betriebe von auf (-31,8%). Die mittlere Bestandsgröße ist demzufolge von 22,3 auf 29,4 Tiere angewachsen. Tabelle 1 beschreibt die analoge Entwicklung in Deutschland. Tabelle 1: Entwicklung der mittleren Bestandsgröße in der Milchviehhaltung (STATISTISCHES BUNDESAMT 1993, 2002) Jahr Alte Bundesländer Gesamtdeutschland Zahl Milchkühe (Mio.) ,480 5,369 4,306 3,600 5,312 4,548 3

23 Literaturübersicht Fortsetzung Tabelle 1 Jahr Alte Bundesländer Gesamtdeutschland Zahl milchviehhaltender Betriebe durchschnittliche Zahl Milchkühe/Betrieb ,7 16, ,4 30,6 23,1 34, Die Veränderung der Leistungsansprüche an die Milchkuh Die durchschnittlich pro Kuh erbrachte Milchmenge ist über die vergangenen Jahrzehnte kontinuierlich angestiegen. Als Gründe dafür werden der Erfolg der künstlichen Besamung und die gezielte Zucht auf Leistungsmerkmale angeführt (PFLUG und JAMES 1989). Die somit erzielte Mehrproduktion schlägt sich für die Landwirte jedoch nicht in entsprechenden Mehreinnahmen nieder. Seit 1984 wird die abzuliefernde Milchmenge staatlicherseits durch die Milchquotenregelung beschränkt. Zugleich sinken die Milchpreise ständig. So nahm der Milchauszahlungspreis für Standardmilch (3,7% Fett, 3,4% Eiweiß) in Bayern zwischen 1990 und 1996 von 31,73 Cent auf 28,31 Cent ab (BAYERISCHES STAATSMINISTERIUM FÜR LANDWIRTSCHAFT UND FORSTEN 2002). Dieser wirtschaftlich enge Spielraum zwingt die Milcherzeuger zur Intensivierung der Milchproduktion, d.h. die Garantiemenge muss möglichst kostensparend mit Hilfe der gegebenen Produktionsfaktoren (Kühe, Futter, Gebäude etc.) erzeugt werden (ZEDDIES 1989, DOLUSCHITZ und FUNK 1993). 4

24 Literaturübersicht Die Leistungsintensivierung geht im Allgemeinen mit einer Verschlechterung der Gesundheits- und Fruchtbarkeitslage der Milchkühe einher (LOTTHAMMER 1983, BARLETT et al. 1986). An erster Stelle sind es subklinische Erkrankungen, wie subklinische Azidosen und Mastitiden, die zu einer verringerten Milchleistung und damit zu Mindereinnahmen für den Landwirt führen (BLOOD et al. 1978, KELLY et al. 1988). Die Erhaltung eines optimalen Gesundheits- und Fruchtbarkeitsstatus der Herde stellt erhöhte Anforderungen an das Herdenmanagement. Diesen Ansprüchen müssen Landwirt und Tierarzt gemeinsam gerecht werden, indem sie regelmäßige Prophylaxe- und Kontrollmaßnahmen auf Herdenbasis durchführen und sinnvolle Strategien in der Herdenführung entwickeln (SCHNEIDER und MANSFELD 1989, DE KRUIF et al. 1998) Die Einführung von Systemen zur Qualitätssicherung Im Zuge der Liberalisierung des Agrarhandels und des Subventionsabbaus in der Landwirtschaft wird der produktionsorientierte Landwirt zu einem marktorientierten Rohstofflieferanten der Lebensmittelindustrie. Damit vollzieht sich ein Wandel von der kostenminimierenden Erzeugung hoher Milchmengen hin zu investitionsoptimierter Erzeugung von Milch hoher Qualität. Der Markt verlangt nach billigen und qualitativ hochwertigen Produkten. Der Landwirt muss versuchen, diesen Forderungen nachzukommen. Der Begriff Qualität beinhaltet dabei nicht nur sensorische und mikrobiologische Eigenschaften, sondern umfasst auch Informationen zu Transparenz, Produktidentität und Rückverfolgbarkeit (BLAHA 2003). Diese Unterscheidung zwischen Produkt- und Prozessqualität trifft auch NOORDHUIZEN (2001), der dem Produktionsprozess wesentlichen Einfluss auf die Qualität eines Lebensmittels zuspricht. Er weist auf die öffentlich geführte Diskussion bezüglich Lebensmittelsicherheit und öffentlicher Gesundheit hin, die durch zahlreiche Lebensmittelskandale ständig neu angefacht wird. Dem Landwirt als erstem Glied in der Produktionskette kommt eine besondere Verantwortung zu. Mit Beginn des Jahres 2000 wurde das Prinzip der erweiterten Produkthaftung auch auf landwirtschaftlich erzeugte Rohprodukte ausgedehnt. Der Landwirt wird nun für den Schaden, den der Verbraucher durch ein fehlerhaftes landwirtschaftliches Roherzeugnis erlitten hat, haftbar gemacht (ROTH-BEHRENDT 1998, SCHEPERS 2002). Mit dem Ziel, eine gleichbleibend hohe Lebensmittelquali- 5

25 Literaturübersicht tät zu sichern und die Produktion transparent zu gestalten, werden die Landwirte zur Durchführung von Qualitätssicherungssystemen (QSS) verpflichtet (SCHEPERS 2002). Die bis dahin praktizierte Endproduktkontrolle zielte lediglich darauf ab, Mängel in der Produktzusammensetzung oder -kennzeichnung sowie hygienische Mängel im Verkehr mit Lebensmitteln aufzudecken. Im Rahmen von QS-Systemen werden im Gegensatz dazu innerhalb der Produktionskette Eigenkontrollen von Seiten der Landwirte durchgeführt (KIELWEIN 1994) Die Veränderung der tierärztlichen Tätigkeit in Milcherzeugerbetrieben Die Konfrontation mit einer stark ökonomiebetonten Denkweise in der Landwirtschaft und dem erhöhten Qualitätsanspruch an die Lebensmittel Milch und Fleisch, gepaart mit einer verbesserten Fachkompetenz der jungen Landwirtgeneration, bedingt eine Verlagerung bzw. Ausweitung der tierärztlichen Tätigkeiten (PFLUG und JAMES 1989, SCHNEIDER und MANSFELD 1989) Die kurative Tätigkeit Das ursprüngliche Betätigungsfeld von Tierärzten im Nutztierbereich umfasst im Wesentlichen die kurative Praxis, also die Behandlung klinisch erkrankter Tiere. Dabei liegt es im Ermessen des Landwirts, ob und wann er den Tierarzt hinzuzieht (NOORDHUIZEN 2001). Die entstehenden Kosten werden durch Dauer und Aufwand der notwendigen Maßnahmen bestimmt. Für die Betriebe stellt der Tierarzt damit einen möglichst gering zu haltenden Kostenfaktor dar (WOHLGEMUTH 1990, MANSFELD und METZNER 1992). In Ausübung dieser, als Feuerwehrpraxis bezeichneten, tierärztlichen Tätigkeit wird der Kontrolle und dem Management der Herdengesundheit aus Zeitgründen kaum Aufmerksamkeit geschenkt. Vorbeugende Maßnahmen beschränken sich auf Impfungen oder isoliert betrachtete Problembereiche (RADOSTITS 2001). 6

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