Konzept. Organisationskonzept 2.0. Erweiterungsmodul zum Organisationskonzept 2.0 Technische Aspekte der Archivierung elektronischer Akten

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Konzept. Organisationskonzept 2.0. Erweiterungsmodul zum Organisationskonzept 2.0 Technische Aspekte der Archivierung elektronischer Akten"

Transkript

1 Konzept Organisationskonzept 2.0 Erweiterungsmodul zum Organisationskonzept 2.0 Technische Aspekte der Archivierung elektronischer Akten Oktober 2004 Schriftenreihe der KBSt Band 67 Oktober 2004

2 Schriftenreihe der KBSt Band 67 Nachdruck, auch auszugsweise, ist genehmigungspflichtig Dieser Band wurde unter Federführung des Bundesarchivs erstellt von der KBSt im Bundesministerium des Innern in Zusammenarbeit mit dem Kompetenzzentrum Vorgangsbearbeitung, Prozesse und Organisation des Bundesverwaltungsamtes (BearingPoint und INFORA GmbH) sowie Capgemini. Redaktion: KBSt Ansprechpartner: Bundesministerium des Innern Referat IT2 (KBSt) Berlin Telefon: Fax: Homepage und Download der digitalen Version:

3 -Konzept Erweiterungsmodul zum Organisationskonzept 2.0 Technische Aspekte der Archivierung elektronischer Akten Oktober 2004

4 Inhaltsverzeichnis 1 MANAGEMENT SUMMARY 6 2 AUFBAU UND ZWECK DES DOKUMENTS 7 3 GRUNDLAGEN Strategien der elektronischen Archivierung Ausdruck Technikmuseum Emulation Migration Komponenten eines Archivsystems Medienverwaltung Indexdatenbank Volltextdatenbank Benutzerverwaltung Cache Clients Server Zusammenhang von organisatorischen und technischen Aspekten der elektronischen Archivierung Auslagerungswürdige Datenbestände eines Vorgangsbearbeitungssystems Aktiver und passiver Datenbestand Sinnvolle Auslagerungszeitpunkte Abgrenzung der (elektronischen) Langzeitarchivierung im Hinblick auf die Begriffe Archivierung und Aussonderung der Behördenwelt 20 4 SPEICHERMEDIEN UND FORMATE Speichermedien Magnetische Speicher Optische Speicher Optomagnetische Speicherung Weitere Systeme Speicherformate Formatkonvertierung Formate zur Archivierung 32 5 GEWÄHRLEISTUNG DER KONSISTENZ ELEKTRONISCHER DATEN Revisionssicherheit Rekonstruktion von Indexinformationen Zugriffsberechtigungen auf archivierte Objekte und Metadaten Elektronische Signatur Ausfallsicherheit von Archivsystemen Hot-Standby Backup 39

5 5.2.3 Caching Medienkopien Medienüberprüfung und Qualitätssicherung Medienchecks auf physikalischer Ebene Echtes Löschen archivierter Objekte 43 6 BERECHTIGUNGSKONZEPT 45 7 MIGRATION Vollständige Migration inkl. Medienwechsel, Benutzerverwaltung, Indexinformationen Migration ohne Wechsel der Medienverwaltung 48 8 ANHANG Die 10 Merksätze des VOI zur elektronischen Archivierung Interpretation zu 17 Signaturverordnung (SigV) durch ArchiSig (Zitat) 50 9 QUELLENVERZEICHNIS 53 Seite 5 von 54

6 1 MANAGEMENT SUMMARY Der Begriff Archivierung wird in diesem Dokument im technischen Sinne der Langzeitarchivierung auf Basis anderer Medien verwendet und ist damit nicht zu verwechseln mit der Aussonderung und Altaktenarchivierung im Sinne des DOMEA -Konzepts. Da elektronische Akten bis zum Ablauf der Aufbewahrungsfrist in der Behörde verbleiben, sind die Anforderungen an die Verwahrung innerhalb der Behörde zukünftig nicht nur unter dem Blickwinkel des schnellen und zuverlässigen Zugriffs zum Zwecke der Bearbeitung zu sehen, sondern auch unter den Aspekten der langfristigen Sicherstellung der Lesbarkeit und der verlustfreien Reproduzierbarkeit des elektronischen Schriftguts. Bei einer Aufbewahrungsfrist von heute bis zu 30 Jahren sind die in diesem Erweiterungsmodul zum DOMEA -Organisationskonzept aufgestellten Forderungen daher grundsätzlich auch innerhalb der schriftgutverwahrenden Behörde von Bedeutung. Mit dem Einsatz technischer Archivierungssysteme werden grundsätzlich folgende Ziele angestrebt: 1. Revisionssichere Speicherung von Daten und Dokumenten 2. Reduzierung der Kosten für Speichermedien 3. Erhöhung der Performanz eines Vorgangsbearbeitungssystems Die Langzeitarchivierung von Dokumenten ist unter den o. g. Aspekten als ein wichtiger Bestandteil eines Vorgangsbearbeitungssystems (VBS) anzusehen und muss im Rahmen der Einführung eines VBS die notwendige Beachtung finden. Neben der heute noch vorherrschenden Technik der optischen Archivierung treten Systeme neu auf den Markt, welche für die Datenspeicherung nicht mehr die Verwendung von Wechseldatenträgern vorsehen, sondern eigene proprietäre Speichersysteme zur Verfügung stellen, die den Vorteil bieten, dass sie Daten unabhängig von zusätzlicher Hard- und Software sehr flexibel speichern können. Dieser völlig neue Ansatz wird grundsätzliche Auswirkungen auf die Langzeitarchivierung elektronischer Daten haben, die heute jedoch noch nicht abzusehen sind. Seite 6 von 54

7 2 AUFBAU UND ZWECK DES DOKUMENTS Dieses Dokument wendet sich an Behörden, die sich im Rahmen der Einführung eines Vorgangsbearbeitungssystems mit der revisionssicheren und kostengünstigen Speicherung von Daten und Dokumenten und der Auswahl geeigneter Archivierungssysteme auseinandersetzen wollen. Organisatorische Aspekte der elektronischen Archivierung in der öffentlichen Verwaltung müssen dabei von Beginn an Berücksichtigung finden. Diese werden in einem gesonderten Dokument ausführlich behandelt. 1 Nach einem kurzem Überblick über grundsätzliche Strategien der elektronischen Archivierung folgt eine Beschreibung der allgemeinen Komponenten eines technischen Archivsystems, welches die Basis für das weitere Verständnis der fachlichen Betrachtungen darstellt. Darüber hinaus zeigt Kapitel 3 organisatorische Grundsätze der Langzeitarchivierung auf: So wird z. B. erläutert, welche Datenbestände eines Vorgangsbearbeitungssystems sinnvoll ausgelagert werden können und welche Zusammenhänge zwischen Langzeitarchivierung und der Aussonderung von Unterlagen bestehen. Im Kapitel 4 werden die bei der Langzeitarchivierung verwendeten Speichermedien und -formate mit ihren jeweiligen Charakteristika vorgestellt. Dieses Kapitel gibt auch Hinweise im Hinblick auf die Konvertierung bestehender Dateien in archivierungsfähige Formate. Dabei wird insbesondere darauf hingewiesen, welche Speicherformate für die jeweiligen Informationsarten eines VBS (Primärinformationen, Metainformationen, Bearbeitungs- und Protokollinformationen) geeignet sind. Kapitel 5 beschreibt, wie über die Aspekte Revisionssicherheit und Ausfallsicherheit von Archivsystemen die Gewährleistung der Konsistenz elektronischer Daten und Dokumente ermöglicht wird. Um im Falle eines Ausfalls von optischen oder anderen Langzeitspeichermedien einen Informationsverlust zu verhindern oder zumindest zu reduzieren, werden in diesem Kapitel entsprechende Vorgehensweisen und technische Mechanismen erläutert. Die Speicherung von und der Zugriff auf archivierte Daten und Dokumente wird über Berechtigungen geregelt. In Kapitel 6 wird auf die in einem entsprechenden Berechtigungskonzept zu berücksichtigenden Aspekte eingegangen, die zur Umsetzung optimaler Archivierungsszenarien beitragen. 1 s. Erweiterungsmodul zum Organisationskonzept 2.0 Aussonderung und Archivierung elektronischer Akten ; Schriftenreihe der KBSt, Band 66 Seite 7 von 54

8 Die Lebenszeit von elektronischen Archivsystemen ist i. d. R. viel kürzer als die Aufbewahrungsfrist der in ihnen gespeicherten Daten. Ein Wechsel zu einem Archivsystem eines anderen Anbieters bzw. ein Wechsel der Archivsystemtechnologie ist im Rahmen der vorgegebenen Aufbewahrungsfrist einzelner Behörden (z. B. 30 Jahre) unumgänglich. Man kann nach Erfahrungswerten davon ausgehen, dass eine solche Migration alle fünf bis sieben Jahre ansteht. Damit ist es wichtig, bereits bei der Planung eines Archivsystems eine spätere Migration zu berücksichtigen. Mögliche Migrationsszenarien weisen diesbezüglich den Weg und werden in Kapitel 7 vorgestellt. Seite 8 von 54

9 3 GRUNDLAGEN Eine dauerhafte Verwahrung von Unterlagen von bleibendem Wert bei der schriftguterzeugenden Behörde ist nicht mit dem Archivgesetz zu vereinbaren. Allerdings verbleiben die Unterlagen bis zum Ablauf der Aufbewahrungsfrist innerhalb der entsprechenden Behörde. Da diese Frist bis zu 30 Jahre und mehr betragen kann, muss dem Schutz und der Sicherung der Unterlagen auch aus Sicht der Archivbehörden (zuständiges Archiv) eine hohe Priorität zukommen. Aus diesen Anforderungen der Archive zur Langzeitarchivierung lassen sich folgende Schlussfolgerungen ableiten: Die Schriftgutablage innerhalb von Behörden und Einrichtungen der öffentlichen Verwaltung ist unter keinen Umständen als Langzeitarchivierung von Dokumenten im Sinne einer zeitlich unbefristeten Endablage zu verstehen. Die schriftgutführenden und -verwahrenden Behörden sind gleichwohl verpflichtet das anfallende Schriftgut für die Dauer einer ggf. mehrere jahrzehntelangen Aufbewahrungsfrist derart zu verwahren, dass eine vollständige und verlustfreie Reproduzierbarkeit des Schriftguts dauerhaft gesichert ist. Eine nachträgliche Verfälschung, Manipulation oder Löschung des zu verwahrenden Schriftguts ist durch geeignete Maßnahmen durch die zuständige Behörde bis zum Zeitpunkt der Übergabe/Übernahme an das zuständige Archiv zu verhindern. Die Festlegung der Aufbewahrungsfrist für Schriftgut erfolgt in Zusammenarbeit mit dem zuständigen Archiv. Um eine vollständige und verlustfreie Übergabe des Schriftguts an das zuständige Archiv zu gewährleisten, sind elektronische Daten in einem mit dem zuständigen Archiv abzustimmenden Format und unter Einhaltung eines abgestimmten Übergabe- bzw. Übernahmeverfahrens zu übermitteln. Bei der Einführung von technischen Archivierungssystemen in den schriftgutverwahrenden Behörden sollte von Anfang an darauf geachtet werden, dass die genannten Anforderungen durch entsprechende Komponenten und Systeme der technischen Archivierung sichergestellt werden können. 3.1 Strategien der elektronischen Archivierung Die mit der elektronischen Archivierung verbundenen Probleme werden durch die spezifischen Eigenschaften der digitalen Daten bestimmt. Seite 9 von 54

10 Analoge Trägermaterialien können mit dem bloßen Auge oder unter Zuhilfenahme eines Lesegeräts gelesen werden. Computergenerierte Daten müssen dagegen zunächst vom Computer entziffert und mehrfach verarbeitet werden, bevor eine für das menschliche Auge lesbare Schrift dargestellt werden kann. Um ein archiviertes digitales Dokument originalgetreu reproduzieren zu können, müssen u.a. folgende Bedingungen erfüllt sein: das Dokument muss in einem zur Archivierung geeigneten Datenformat gespeichert sein. die Unversehrtheit des Datenträgers muss gegeben sein. das passende Lesegerät muss zur Verfügung stehen. die zugehörige IT-Infrastruktur muss vorhanden und einsatzbereit sein. die verwendeten Daten-, Datei- und Speicherformate müssen bekannt sein und es müssen entsprechende Softwareanwendungen zur Visualisierung/Reproduktion zur Verfügung stehen. Die Lesbarkeit der heute verwendeten Datenträger ist nur für einen beschränkten Zeitraum gewährleistet. Lesegeräte, Betriebssysteme und Anwendungsprogramme unterliegen Innovationszyklen, die sich nur auf einige Jahre belaufen. Die nachfolgenden Programme und Geräte sind aber zumeist nicht vollständig abwärtskompatibel, d. h. die zuvor erstellten Dateien können nicht vollständig und unverändert dargestellt werden. Ältere Formen maschinenlesbarer Datenträger wie z. B. Lochkarten können heute schon nicht mehr erfasst und bearbeitet werden. Um daher elektronische Unterlagen langfristig verfügbar zu halten, müssen bereits wenige Jahre nach ihrer Entstehung geeignete Archivierungsmaßnahmen vorgenommen werden, die anders als bei analogen Materialien (Papier) nicht hinausgeschoben werden können. Zur Lösung des Archivierungsproblems wurden in den letzten Jahren verschiedene Strategien entwickelt, die sich grundlegend voneinander unterscheiden Ausdruck Analoge Materialien sind wesentlich einfacher zu archivieren als elektronische Datenträger. Andererseits gehen bei dem Ausdruck einer elektronischen Datei sämtliche spezifischen Eigenschaften und Funktionalitäten verloren. Der Ausdruck eines elektronischen Datenträgers bietet sich daher nur in bestimmten Sonderfällen an. Seite 10 von 54

11 3.1.2 Technikmuseum Das zuständige Archiv kauft die notwendige Hard- und Software und hält diese vor. Diese Variante eignet sich ausschließlich für kurz- und mittelfristige Archivierungsvorhaben. Da behördliches Schriftgut nach Ablauf der Aufbewahrungsfrist ggf. dauerhaft in dem zuständigen Archiv gelagert wird, scheidet diese Option grundsätzlich aus Emulation Die Originalhardware wird durch eine eigens zu erstellende Software imitiert. Künftige Computer verhalten sich dann wie die ursprünglich verwendeten und sind in der Lage, die gleichfalls archivierte Software zu lesen. Eine Emulation kann jedoch nur dann erfolgreich sein, wenn sämtliche Bestandteile problemlos funktionieren. Der Ausfall einer einzelnen Komponente führt anders als bei der Migration zu dem Ergebnis, dass die Daten innerhalb des Systems nicht mehr gelesen werden können. Dabei ist auch zu bedenken, dass bei einer Archivierung der Software auch deren Fehler (Bugs) archiviert werden. Bis heute liegen keine konkreten praktischen Erfahrungen mit dem Einsatz der Emulation zum Zwecke der Langzeitarchivierung vor Migration Die Daten werden aus ihren bestehenden Formaten in kontinuierlichen Abständen in neuere Formate migriert (konvertiert). Zumeist werden dabei die auszulagernden Daten in ein Format migriert, das aufgrund seiner relativen Langlebigkeit nicht so häufig gewechselt werden muss, wie das zuvor benutzte proprietäre Ausgangsformat. Das neu überarbeitete Konzept zur Aussonderung elektronischer Akten 2 empfiehlt bei der Festlegung eines solchen Formats die Beachtung der SAGA-Standards. Auf diese Standards beziehen sich auch die Formatempfehlungen in Kapitel 4.2. Auch die Inhalte der Datenträger selbst müssen in kontinuierlichen Abständen auf neue Träger kopiert werden (Refreshing), damit ein Datenverlust aufgrund Materialfehler oder Alterung verhindert werden kann. Die Migration wird bislang von nahezu allen zuständigen Archiven, die bereits elektronische Dokumente übernommen haben, angewandt. Auch das Bundesarchiv sichert die langfristige Lesbarkeit elektronisch übergebener Daten durch ein Migrationskonzept. 2 s. Erweiterungsmodul zum Organisationskonzept 2.0 Aussonderung und Archivierung elektronischer Akten ; Schriftenreihe der KBSt, Band 66 Seite 11 von 54

12 Für die bis zu 30 Jahre und länger währende Aufbewahrungsfrist innerhalb der Behörden wird daher ebenfalls die Anwendung eines Migrationskonzeptes empfohlen, welches die sichere Aufbewahrung und die Reproduzierbarkeit der elektronischen Daten langfristig sicherstellt. Da die Daten nach Ablauf der Frist ggf. an das zuständige Archiv zu übergeben sind, sollten das Übergabeverfahren sowie die zu übergebenden Formate und Datenstrukturen möglichst frühzeitig mit dem zuständigen Archiv abgestimmt werden, damit Mehrfachmigrationen nach Möglichkeit vermieden werden. Eine detaillierte Beschreibung zum Verfahren des Anbietens und der Übergabe an das zuständige Archiv findet sich im Konzept zur Aussonderung elektronischer Akten. 3.2 Komponenten eines Archivsystems Die folgenden Komponenten sind in der Regel Bestandteile eines elektronischen Archivsystems Medienverwaltung Damit eine Suchanfrage tatsächlich zum Erfolg führt, muss das System ermitteln können, an welchem Speicherort die angefragten Informationen abgelegt sind. Die Information kann sich beispielsweise an einer genau festgelegten Stelle (ReadOffset) auf einer bestimmten WORM in einer bestimmten Jukebox befinden. Diese Information benötigt das System zwingend, um die angefragten Daten zur Verfügung stellen zu können. Wird an diese Datenbank eine Anfrage in Form einer übergebenden Objekt-ID gestellt, so antwortet das System mit der genauen Angabe der physikalischen Speicheradresse. Zusätzlich können in dieser Datenbank beschreibende Informationen über die Inhalte der verwalteten Medien strukturiert abgelegt werden (z. B. Mediennummer, Medientyp, Speicherkapazität und allgemeiner Inhaltsinformation, wie z. B. Dokumente des Jahrgangs 1988, etc.) Indexdatenbank Diese Datenbank enthält die gespeicherten Metainformationen zu den abgelegten oder archivierten Dokumenten. Erst der Aufbau dieser Datenbank ermöglicht es den Nutzern eines Archivsystems, gezielt auf die gespeicherten Informationen zuzugreifen. Die Indexdatenbank enthält Grundinformationen (Grundindex und Unique Identifier ) für einen eindeutigen Zugriff und die Verwaltung der Dokumente. Die Definition der zu erfassenden Metainformationen einzelner Objektarten stellt einen entscheidenden Arbeitsschritt bereits in der Konzeptionsphase eines elekt- Seite 12 von 54

13 ronischen Archivsystems dar. 3 Die zu diesem frühen Zeitpunkt festgelegte Metadatenstruktur bestimmt wesentlich die zukünftigen Recherchemöglichkeiten innerhalb des Systems. Sollte es im Laufe des Archivbetriebs zu einem Verlust oder einer Beschädigung der Indexdatenbank kommen, so hat dies zur Folge, dass der archivierte Datenbestand nicht mehr zugänglich ist. Die Dokumente auf den optischen Speichermedien müssen daher so archiviert werden, dass die Indexdatenbank bei Datenverlust wiederhergestellt werden kann. Um ein hohes Maß an Sicherheit zu erzielen, wird vorausgesetzt, dass die Datenbank alle Aktionen vollständig protokolliert (Logging) Volltextdatenbank Die Volltextdatenbank beinhaltet komplette Volltextinformation der archivierten Objekte. Dies umfasst in der Regel sowohl die Metainformation, als auch die Primärinformation von Dokumenten, sofern diese in einem gängigen Textverarbeitungsformat erstellt wurden (MS-Word, Excel, csv, etc.). Handelt es sich bei den archivierten Dokumenten um ein NCI-Datenformat, so kann ein Volltextindex ggf. über den Einsatz von OCR- Software erstellt werden. Durch den (automatisierten) Aufbau einer Volltextdatenbank kann mit relativ geringem Aufwand ein mächtiges Recherchewerkzeug geschaffen werden, wenn die kostenintensive Erfassung differenzierter Metadaten zu Objekten nicht möglich ist. Als Ergebnis einer Suche in der Volltextdatenbank liefert die Anwendung eine Liste derjenigen Objekte zurück, in denen die gesuchte Zeichenkette gefunden wurde Benutzerverwaltung Das Archivierungssystem muss über eine eigene Benutzerverwaltung verfügen, die es erlaubt, eine möglichst feingliedrige Zuweisung von Nutzungsrechten auf einzelne Benutzer bzw. Benutzergruppen vorzunehmen. Die Benutzerverwaltung umfasst damit neben der Speicherung von Benutzerinformationen und Passwörtern auch die Verwaltung von Zugriffsrechten auf die archivierten Objekte und die Definition frei konfigurierbarer Nutzerprofile, die beispielsweise nur die Ausübung ganz bestimmter Funktionen des Archivsystems ermöglichen (z.b. Datenerfassung, Recherche, Administration). 3 Ein Vorschlag für entsprechende Datenstrukturen ist im Erweiterungsmodul zum Organisationskonzept 2.0 Aussonderung und Archivierung elektronischer Akten, Schriftenreihe der KBSt; Band 66 enthalten. Seite 13 von 54

14 3.2.5 Cache Um einen schnellen Zugriff auf archivierte Objekte zu ermöglichen, die bereits einmal angefordert wurden, bzw. die einer definierten Gruppe häufig genutzter Objekte angehören, können diese Objekte in Kopie in einem Direktzugriffscache vorgehalten werden. Bei einer entsprechenden Suchanfrage muss das archivierte Objekt dann nicht zeitaufwändig z. B. über eine Jukebox bereitgestellt werden, sondern kann direkt aus dem Zwischenspeicher aufgerufen und am Client angezeigt werden. Unter dem Begriff Cache wird somit die duplizierte Speicherung archivierter Objekte auf schnell zugreifbaren, temporären Medien (bspw. Festplattenpool) verstanden, die einen beschleunigter Zugriff auf archivierte Objekte unabhängig vom tatsächlichen Speicherort erlauben Clients Ein Archivierungssystem verfügt über unterschiedliche Zusatzmodule, welche die zentralen Funktionalitäten (anbieterabhängig) an entsprechenden Client-Arbeitsplätzen zur Verfügung stellen Scan-Client Am Scan-Client-Arbeitsplatz wird entsprechend vorbereitetes analoges Schriftgut über einen Scanner digitalisiert und in einem entsprechenden Format gespeichert. Je nach Ausstattung des Scan-Clients bestehen unterschiedliche Optionen zur Aufbereitung und Weiterverarbeitung der gescannten Images. Hauptaufgabe des Scan-Clients ist jedoch die Umwandlung und Speicherung von analogem Papierschriftgut in ein digitales Datenformat. Dieser Prozess kann üblicherweise in unterschiedlichen Automatisierungsstufen erfolgen Index-Client Die in einem digitalen Datenformat vorliegenden Informationen werden an einem Indizier-Client um entsprechende Metadaten ergänzt, so dass die Informationen über Recherchefunktionalitäten wiederauffindbar sind. Der Indexierung des zu archivierenden Schriftguts kommt im Zusammenhang mit der Erschließung des Datenbestands eine herausragende Bedeutung zu. Auch die Indexierung des Datenbestandes kann in Abhängigkeit der Systemausstattung in verschiedenen Ausbaustufen automatisiert erfolgen, so können z. B. in anderen Anwendungen vorliegende Metadatensätze zur automatischen Indexierung Verwendung finden oder mittels Barcodetechnologie eine automatische Zuordnung und Verschlagwortung stattfinden. 4 s. Erweiterungsmodul Scan-Prozesse; Schriftenreihe der KBSt, Band 64 Seite 14 von 54

15 Web-Client Ein Web-Client ermöglicht die Nutzung des Archivierungssystems von einem mobilen Arbeitsplatz mit Internetanbindung. Die Funktionalitäten des Web-Clients können in Abhängigkeit von der Systemauswahl einfache Recherchefunktionalitäten (Nutzung als mobiles Auskunftssystem) umfassen oder sogar eine mobile Datenerfassung und Archivierung ermöglichen. Die Hardwareanforderungen an einen Web-Client, wie auch die Lizenzkosten sind in der Regel deutlich geringer, als die eines Vollclients Viewer Elektronische Archivierungssysteme sind heute in der Lage unterschiedlichste Dateiformate und Datenströme zu speichern. Bei einer sehr langen Aufbewahrungsfrist kann jedoch nicht davon ausgegangen werden, dass die Anwendungen, in denen die Datenformate erzeugt wurden, nach Jahren noch existieren. Trotzdem muss es eine Möglichkeit geben, die ggf. vor langer Zeit in einem proprietären Datenformat archivierten Daten mit ihrem ursprünglichen Erscheinungsbild zu reproduzieren. Der Viewer unterstützt eine Vielzahl von Datenformaten und ermöglicht so die Abbildung und Druckausgabe vieler gängiger Speicherformate, ohne dass die ursprünglichen DV-Anwendungen am Arbeitsplatz vorgehalten werden müssen Datei-Import-Client Neben der Archivierung von Standard-Datenformaten, die heute vielfach über einfaches Drag&Drop den zu archivierenden Objekten hinzugefügt werden können, ist es auch möglich beliebige strukturierte Datenströme, die beispielsweise von Fachverfahren über eine Druckerschnittstelle erzeugt werden, automatisch zu erfassen, zu indexieren und in einem Format zu speichern, das die originalgetreue bildhafte Wiedergabe des ursprünglichen Ausgabeformats ermöglicht. Die Übernahme solcher Datenströme erfolgt in der Regel skriptgesteuert und erfordert eine individuelle Anpassung der Übernahmeskripte durch den Systembetreuer Server Die Verwaltung, Ablage und Zwischenspeicherung der Daten eines Archivsystems erfolgt in einer Serverarchitektur, die die folgenden Komponenten umfasst. Je nach Umfang und Datenmenge der archivierten Daten, sowie in Abhängigkeit von der angeschafften Hard- und Software können verschiedene Dienste auf einem gemeinsamen Server installiert werden, wodurch die Zahl der einzusetzenden Server-Hardware verringert werden kann. Seite 15 von 54

16 Cache-Server Auf dem Cache-Server werden bereits einmal angeforderte Daten bzw. häufig benötigte Daten temporär für einen Direktzugriff vorgehalten. Der Zugriff auf gecachte Daten führt zu einer signifikanten Verkürzung der Zugriffszeiten auf archivierte Daten Dokumenten-Server Auf dem Dokumentenserver werden elektronische Dokumente auf Magnetspeichermedien für den Zugriff vorgehalten. Auf dem Dokumentenserver können bei einer kontinuierlich anwachsenden Datenmenge jedoch nicht alle archivierten Dokumente auf Dauer vorgehalten werden. Auch in Zusammenhang mit Anforderungen an die Revisionssicherheit von Dokumenten, sollten diese nach einem bestimmten Zeitraum auf optische Speichermedien bzw. auf andere geeignete Speichersysteme ausgelagert werden Medien-Server Ein Medienserver stellt sicher, dass die an verteilten Standorten und auf verschiedenen Speichermedien abgelegten Daten zuverlässig adressiert und zur Verfügung gestellt werden können. Zusätzliche Tools ermöglichen die Verwaltung und Strukturierung des Medienbestandes Datenbank-Server Objektmetadaten und Volltextauszüge der archivierten Dokumente werden auf einem Datenbankserver vorgehalten. Rechercheanfragen von Auskunftsarbeitsplätzen werden immer über den Datenbankserver bearbeitet. Die Aufgabe dieses Servers besteht in der Lieferung einer Trefferliste, in der alle Objekte referenziert werden, die der Suchanfrage entsprechen. Über die Objekt-ID referenziert der Medienserver anschließend den Speicherort der archivierten Objekte, die daraufhin geladen und an den Recherchearbeitsplatz übermittelt werden können Jukebox und Speichermedien Ein Großteil der archivierten Daten kann auf optischen Speichermedien in so genannten Jukeboxen vorgehalten werden. In einer Jukebox werden mehrere Speichermedien permanent für den Zugriff vorgehalten. Erfolgt eine Zugriffsanfrage an die Jukebox, so wird das entsprechende Medium ausgewählt und automatisch in das Leselaufwerk eingelegt. Aufgrund des mechanischen Prozesses der Medienbereitstellung erfolgt die Auskunft am Recherchearbeitsplatz mit einer entsprechenden Zeitverzögerung. Seite 16 von 54

17 3.3 Zusammenhang von organisatorischen und technischen Aspekten der elektronischen Archivierung Auslagerungswürdige Datenbestände eines Vorgangsbearbeitungssystems Die Bewertung der Auslagerungswürdigkeit von Datenbeständen eines VBS und damit die Entscheidung, ob Daten aus dem aktiven Datenbestand in ein technisches Archiv verlagert werden, kann nur durch die Etablierung frühzeitig einsetzender organisatorischer Festlegungen und Verfahren systematisch geregelt werden. Innerhalb der öffentlichen Verwaltung empfiehlt das DOMEA -Konzept die Definition der Aufbewahrungsfrist für Schriftgut bereits auf Aktenplanebene durch die aktenführende Stelle. Sie selbst ist dabei gehalten, die Fristen in enger Abstimmung mit dem zuständigen Archiv (z. B. Bundesarchiv) festzulegen. Innerhalb dieser Fristen ist das Schriftgut in der Behörde selbst für einen Zugriff aufzubewahren. Das zuständige Archiv behält sich vor, nach Ablauf der Aufbewahrungsfrist in einem festgeschriebenen Verfahren über die endgültige Übernahme der Daten zu entscheiden. Erst nach dieser endgültigen Verzichts- bzw. Übernahme-Entscheidung des zuständigen Archivs und ggf. der erfolgten Datenübergabe dürfen die Daten in der Behörde endgültig vernichtet werden. Sofern für Teile des entstehenden elektronischen Datenbestandes keine Aufbewahrungsfrist definiert ist, so kann diese z. B. durch den zuständigen Bearbeiter festgelegt werden Aktiver und passiver Datenbestand Innerhalb des Datenbestandes wird unterschieden zwischen Daten, die für einen Direktzugriff vorgehalten werden (Aktiver Datenbestand) und Daten, die zwar noch in der Behörde aufbewahrt werden, die aber aufgrund ihrer selteneren Zugriffshäufigkeit bzw. aufgrund ihres Entstehungsdatums oder eines anderen definierten Kriteriums nicht für einen unmittelbaren Zugriff vorgehalten werden müssen (Passiver Datenbestand). Auch die Daten des passiven Datenbestandes werden so verwaltet, dass sie jederzeit recherchierbar sind und auf Anforderung hin durch das System vollständig zur Verfügung gestellt werden können. Ein Zugriff auf bzw. eine Recherche innerhalb dieses passiven Datenbestands ist also jederzeit möglich, die Bereitstellung der vollständigen angeforderten In- 5 Entsprechende Empfehlungen zur Vergabe der Aufbewahrungsfrist können im Erweiterungsmodul zum Organisationskonzept 2.0 Aussonderung und Archivierung elektronischer Akten, Schriftenreihe der KBSt; Band 66 nachgelesen werden.. Seite 17 von 54

18 formation dauert ggf. jedoch länger, als dies bei einem Zugriff auf den aktiven Datenbestand der Fall ist. Zu beachten ist in diesem Zusammenhang, dass der Übergang von Objekten aus dem aktiven in den passiven Datenbestand nicht gleichbedeutend mit der Verlagerung von Daten aus dem VBS in ein technisches Archiv sein muss. Die nachfolgende Abbildung verdeutlicht dies anhand der Unterteilung des aktiven Datenbestands, der in einen VBS-Bereich und den Bereich des VBS-Archivs gegliedert ist. 6 Aktenführende Stelle Abgabe / Übernahme Zuständiges Archiv Aufbewahrungsfrist Zeit Automatische Übernahme hinterlegter Bewertungsvorgaben des zuständigen Archivs Neuanlage einer Akte Bearbeitungsphase Transferfrist Lesezugriff zda Abschluss der Bearbeitung Schreibzugriff Verlagerung in elektronische Altregistratur / Zwischenarchiv Abgabe / Übernahme oder Vernichten zeitl. unbegrenzte Aufbewahrung Erneute Bearbeitung Aktiver Datenbestand Passiver Bestand VBS VBS-Archiv VBS-Archiv Zuständiges Archiv Abbildung 1: Lebenszyklus der elektronischen Akte Die Nutzbarkeit des aktiven Datenbestandes kann aus systemtechnischer Sicht begrenzt sein. Mit dem Anstieg der Datenmenge im aktiven Bestand nimmt jedoch die Performanz des Systems ab. Dies kann zur Folge haben, dass das System im Extremfall nicht mehr sinnvoll genutzt werden kann. Zur Lösung dieser Problematik kann es sinnvoll sein, den Zeitpunkt einer physischen Datenverlagerung an den Systemzustand zu koppeln. Daten werden dann beispielsweise bei Überschreiten einer kritischen Datenmenge aus dem aktiven Bestand des VBS in den Bereich des VBS-Archivs verlagert. Trotz dieser Datenverlagerung verbleiben die Daten jedoch aus logischer Sicht weiterhin im aktiven Bestand. 6 weitere Einzelheiten zum Lebenszyklus der elektronischen Akte finden sich im Erweiterungsmodul zum Organisationskonzept 2.0 Aussonderung und Archivierung elektronischer Akten ; Schriftenreihe der KBSt, Band 66 Seite 18 von 54

19 Der aktive Datenbestand kann also sowohl im unmittelbaren Zugriff des VBS liegen, als auch bereits in das VBS-Archiv ausgelagert sein. Für beide Fälle gilt gleichbedeutend, dass die Daten noch in ihrem ursprünglichen Dateiformat vorliegen und jederzeit wieder in Bearbeitung genommen werden können. Die Festlegung des Verlagerungszeitpunktes erfolgt in diesen Fällen nicht aus einer fachlichen Datensicht heraus, sondern aus einer rein technisch begründeten Sicht, die trotz großer unmittelbar vorzuhaltender Datenmengen im aktiven Bestand eine weitere Nutzung des Systems ermöglicht. Bei dieser Form der Verlagerung findet kein Übergang vom aktiven in den passiven Bestand statt Sinnvolle Auslagerungszeitpunkte Mithilfe eines Metadatums kann der Zeitpunkt des Übergangs von Daten vom aktiven in den passiven Datenbestand bestimmt werden. Das Aussonderungskonzept der KBSt sieht hierfür das Metadatum Transferfrist vor. 7 Die Dauer der Transferfrist kann aufgrund mehrerer Kriterien festgelegt werden. Welches Kriterium zur Verlagerung eines bestimmten Teildatenbestandes zugrundegelegt wird, kann aus verschiedenen Sichten begründet sein Festlegung aus Nutzersicht Der Nutzer entscheidet interaktiv, zu welchem Zeitpunkt Daten transferiert werden sollen. Dieses kann sinnvoll sein, wenn Daten ausschließlich aus rechtlichen Gründen weiterhin in der Behörde verbleiben müssen und die (Nutzer-)Erfahrung gezeigt hat, dass auf diese Art von Daten zukünftig in der Regel nicht mehr zugegriffen werden muss. In einem solchen Fall können die Daten bereits unmittelbar nach Abschluss der Bearbeitung in den passiven Datenbestand verlagert werden. Die Festlegung des Verlagerungszeitpunkts durch den Nutzer kann andererseits auch dazu führen, dass bestimmte Daten bis zum Ablauf der Aufbewahrungsfrist im aktiven Bestand des Systems verbleiben Festlegung auf Grundlage vordefinierter Kriterien Ist der Verlagerungszeitpunkt von Daten durch festgelegte Regeln definiert, so kann das System durch Anwendung dieser Regeln einen Automatismus in Gang setzen, der die Verlagerung der betreffenden Daten ohne weiteren Benutzereingriff durchführen kann. Vorgänge können beispielsweise in Abhängigkeit vom Vorgangstyp und dem Datum der zda- Verfügung nach einem festdefinierten Zeitraum (Transferfrist) aus dem 7 s. Erweiterungsmodul zum Organisationskonzept 2.0 Aussonderung und Archivierung elektronischer Akten; Schriftenreihe der KBSt, Band 66 Seite 19 von 54

20 aktiven Bestand in den passiven Bestand verlagert werden. Der Zeitraum der Aufbewahrung im aktiven Bestand muss dabei nicht zwingend einer statischen Vorgabe entsprechen. Die Definition des Verlagerungszeitpunkts kann z. B. auch in Abhängigkeit vom letzten Zugriff durchgeführt werden. Wird auf bestimmte Daten regelmäßig zugegriffen, so ist es durchaus möglich und auch gewünscht, dass diese Daten ggf. bis zum Ablauf der Aufbewahrungsfrist im aktiven Bestand des Systems verbleiben Abgrenzung der (elektronischen) Langzeitarchivierung im Hinblick auf die Begriffe Archivierung und Aussonderung der Behördenwelt Der Begriff der (elektronischen) Archivierung ist nicht zu verwechseln mit den Begriffen der Archivierung und Aussonderung gemäß des DOMEA - Konzepts in der Behördenwelt. Grundsätzlich dient die elektronische Archivierung zur langfristigen, sicheren, authentischen und unverfälschbaren elektronischen Speicherung von Daten. Unter dem Begriff der Elektronischen Archivierung versteht man die Bereitstellung von beliebigen Informationen über einen Zeitraum von mindestens 10 Jahren. Unter revisionssicherer elektronischer Archivierung versteht man Archivsysteme, die nach den Vorgaben von 239, 257 HGB, 146,147 AO und GoBS beliebige Informationen sicher, unverändert, vollständig, ordnungsgemäß, verlustfrei reproduzierbar und datenbankgestützt recherchierbar verwalten. Die Anforderungen an ein System, das in Behörden zur elektronischen Archivierung genutzt wird, müssen zum einen der Definition einer revisionssicheren elektronischen Archivierung entsprechen (Urkundencharakter behördlichen Schriftguts) und zum anderen dem Begriff der Elektronischen Langzeitarchivierung im Sinne der maximalen Aufbewahrungsfrist eines Schriftstücks in einer Behörde mit im Einzelfall bis zu 30 Jahren und länger genügen. Nach Ablauf der behördlichen Aufbewahrungsfrist wird das verwahrte Schriftgut dem zuständigen Archiv angeboten und anschließend entweder der Behörde übergeben oder aber endgültig vernichtet. Das Verfahren der Aussonderung nach dem DOMEA-Konzept 8 beschreibt detailliert die Vorgehensweisen im Aussonderungsverfahren, verzichtet aber bewusst auf die Vorgabe technischer Verfahrensweisen zur Sicherstellung einer revisionssicheren elektronischen Archivierung von Behördendaten im oben genannten Sinne. 8 s. Erweiterungsmodul zum Organisationskonzept 2.0 Aussonderung und Archivierung elektronischer Akten ; Schriftenreihe der KBSt, Band 66 Seite 20 von 54

EINFÜHRUNG IN DIE SPEICHERSYSTEME

EINFÜHRUNG IN DIE SPEICHERSYSTEME EINFÜHRUNG IN DIE SPEICHERSYSTEME Proseminar Speicher- und Dateisysteme 07.03.2011 1/30 GLIEDERUNG Was ist ein Speicher? Arten von Speichermedien Geschichte der Speichermedien Überblick über alle Themen

Mehr

PRÄSENTATION MAGNETISCHE FESTPLATTEN. Proseminar Speicher- und Dateisysteme. Björn Fries 10. / 11.03.2011

PRÄSENTATION MAGNETISCHE FESTPLATTEN. Proseminar Speicher- und Dateisysteme. Björn Fries 10. / 11.03.2011 PRÄSENTATION MAGNETISCHE FESTPLATTEN Proseminar Speicher- und Dateisysteme Björn Fries GLIEDERUNG (1) Einleitung o Was ist eine Festplatte? o Aufgabe und Einsatz (2) Technischer Aufbau a. Physikalischer

Mehr

Leistungsbeschreibung. PHOENIX Archiv. Oktober 2014 Version 1.0

Leistungsbeschreibung. PHOENIX Archiv. Oktober 2014 Version 1.0 Leistungsbeschreibung PHOENIX Archiv Oktober 2014 Version 1.0 PHOENIX Archiv Mit PHOENIX Archiv werden Dokumente aus beliebigen Anwendungen dauerhaft, sicher und gesetzeskonform archiviert. PHOENIX Archiv

Mehr

Inhalte der heutigen Vorlesung

Inhalte der heutigen Vorlesung Inhalte der heutigen Vorlesung Wiederholung und Fortsetzung Hardware Von-Neumann-Architektur (Rechnerarchitektur) Speicher Software Wie groß ist ein Gigabyte? http://www.spiegel.de/netzwelt/tech/0,1518,606308,00.html

Mehr

Handbuch ECDL 2003 Modul 2: Computermanagement und Dateiverwaltung Grundbegriffe: Speichereinheiten, Ordnerstruktur und Dateitypen

Handbuch ECDL 2003 Modul 2: Computermanagement und Dateiverwaltung Grundbegriffe: Speichereinheiten, Ordnerstruktur und Dateitypen Handbuch ECDL 2003 Modul 2: Computermanagement und Dateiverwaltung Grundbegriffe: Speichereinheiten, Ordnerstruktur und Dateitypen Dateiname: ecdl2_04_01_documentation Speicherdatum: 22.11.2004 ECDL 2003

Mehr

Lösungen zur digitalen Langzeitarchivierung

Lösungen zur digitalen Langzeitarchivierung Lösungen zur digitalen Langzeitarchivierung 4. Tag der Unternehmensgeschichte 7.Mai 2015 SERVICE ROVIDER Backup - Archivierung - Erhaltung Backup: Anfertigung von Kopien verschiedenster Dateien Archivierung:

Mehr

codia Schriftgutverwaltung / Aktenplan

codia Schriftgutverwaltung / Aktenplan codia Schriftgutverwaltung / Aktenplan codia Software GmbH Auf der Herrschwiese 15a 49716 Meppen Telefon: 0 59 31/93 98 0 Telefax: 0 59 31/93 98 25 E-Mail: info@codia.de Internet: www.codia.de [1] 1 codia

Mehr

Prozessoptimierung rund ums Dokument sicher, effizent und zukunftsfähig

Prozessoptimierung rund ums Dokument sicher, effizent und zukunftsfähig Prozessoptimierung rund ums Dokument sicher, effizent und zukunftsfähig Dokumente im Prozess analog, digital, zukunftsfähig Der Einsatz von IT-Systemen zur Verbesserung, Beschleunigung und Rationalisierung

Mehr

Kommunikationsnetz Franken e.v. 5,60. Langzeit-Archivierung. und Datensicherung 1,00 1,20. Max Riegel 2007-11-25 7,80

Kommunikationsnetz Franken e.v. 5,60. Langzeit-Archivierung. und Datensicherung 1,00 1,20. Max Riegel 2007-11-25 7,80 Langzeit-Archivierung und Datensicherung Max Riegel 2007-11-25 Prolog Dokumente und Medien werden zunehmend digital e-mail anstelle von verschicktem Papier elektronische Steuererklärung Adressbuch und

Mehr

Elektronische Archivierung ist seit Beginn des Jahres 2002 Pflicht! Inhaltsverzeichnis

Elektronische Archivierung ist seit Beginn des Jahres 2002 Pflicht! Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis Änderung der Abgabenordnung (AO) 146, 147)...2 Wie kann das Bundesministerium die Gesetzesänderung begründen?...2 Was beinhaltet die neue Verordnung?...2 Welche Neuerung hat sich hinsichtlich

Mehr

Archivierung digitaler Dokumente

Archivierung digitaler Dokumente Archivierung digitaler Dokumente Problemstellung - kooperative Lösungsansätze - Aktivitäten der Österreichischen Nationalbibliothek Teil 1 (Max Kaiser) Max Kaiser / Bettina Kann max.kaiser@onb.ac.at bettina.kann@onb.ac.at

Mehr

Referat über Streamer, DAT und Datensicherung

Referat über Streamer, DAT und Datensicherung %DOWKDVDU1HXPDQQ7HFKQLNXP )DFKVFKXO I 7HFKQLN Modul 7 Klasse: ITZ99 Lehrer: Herr Beford Referat über Streamer, DAT und Datensicherung Verfasser: Thomas Hartz Erklärung: 2. Februar 2000 Hiermit erkläre

Mehr

Häufig gestellte Fragen zum Thema: Rechnungen per email

Häufig gestellte Fragen zum Thema: Rechnungen per email Häufig gestellte Fragen zum Thema: Rechnungen per email Töns-Rügemer-Dieffenbacher GmbH & Co. KG Hauptstrasse 59 66953 Pirmasens Tel.: (06331) 266 00 Fax: (0800) 598 63 67 info@toens.de Töns-Rügemer-Dieffenbacher

Mehr

RAID. Name: Artur Neumann

RAID. Name: Artur Neumann Name: Inhaltsverzeichnis 1 Was ist RAID 3 1.1 RAID-Level... 3 2 Wozu RAID 3 3 Wie werden RAID Gruppen verwaltet 3 3.1 Software RAID... 3 3.2 Hardware RAID... 4 4 Die Verschiedenen RAID-Level 4 4.1 RAID

Mehr

Möglichkeiten der E-Mail- Archivierung für Exchange Server 2010 im Vergleich

Möglichkeiten der E-Mail- Archivierung für Exchange Server 2010 im Vergleich Möglichkeiten der E-Mail- Archivierung für Exchange Server 2010 im Vergleich Seit Microsoft Exchange Server 2010 bieten sich für Unternehmen gleich zwei mögliche Szenarien an, um eine rechtskonforme Archivierung

Mehr

Erstellen von Sicherungskopien für Daten auf Ihrem Computer Verwenden von Time Machine Verwenden einer idisk

Erstellen von Sicherungskopien für Daten auf Ihrem Computer Verwenden von Time Machine Verwenden einer idisk Erstellen von Sicherungskopien für Daten auf Ihrem Computer Ihre Fotos, Musikdateien, Dokumente und Softwareprogramme sind besonders wichtig. Die beste Möglichkeit, diese Objekte zu schützen, besteht in

Mehr

Frage: Was bedeutet Archivierung in Zusammenhang mit einem Archiv- und Dokumentenmanagementsystem?

Frage: Was bedeutet Archivierung in Zusammenhang mit einem Archiv- und Dokumentenmanagementsystem? White Paper Wichtige Aspekte der Archivierung Immer wieder stellt sich für Unternehmen die Frage, welche Anforderungen bei der Archivierung von digitalen Daten, insbesondere auch unter Langzeitarchivgesichtspunkten,

Mehr

Archivierung oder Backup Was ist notwendig?

Archivierung oder Backup Was ist notwendig? Archivierung oder Backup Was ist notwendig? Falk Krämer Product Manager Collax E-Mail Archive Collax Net Backup Agenda Archivierung vs. Backup Definitionen Anforderungen Funktionsweisen und Bedienung direkte

Mehr

Agenda: Warum Datensicherung? Datensicherung mit Image-Software. Datenwiederherstellung mit Recovery-Werkzeugen. Alterung von Datenträgern

Agenda: Warum Datensicherung? Datensicherung mit Image-Software. Datenwiederherstellung mit Recovery-Werkzeugen. Alterung von Datenträgern Agenda: Warum Datensicherung? Datensicherung mit Image-Software Datenwiederherstellung mit Recovery-Werkzeugen Alterung von Datenträgern Datensicherung / Datenwiederherstellung Agenda: Warum Datensicherung?

Mehr

Alles Spricht von RAID-Verband

Alles Spricht von RAID-Verband Alles Spricht von RAID-Verband Der Begriff "RAID" fiel in der Vergangenheit lediglich in dem Zusammenhang von Server-PC's. Doch heutzutage, wo die PC-Hardware immer günstiger werden und das Interesse an

Mehr

Gemeinsame Nutzung von Medien

Gemeinsame Nutzung von Medien apple 1 Einführung Gemeinsame Nutzung von Medien In der vorliegenden Kurzanleitung lernen Sie die grundlegenden Schritte zur gemeinsamen, effizienten Nutzung von Dateien mithilfe von Zip Disketten, Festplatten,

Mehr

Automatisiertes Informationsmanagement für Microsoft Exchange Server

Automatisiertes Informationsmanagement für Microsoft Exchange Server Windream Exchange Automatisiertes Informationsmanagement für Microsoft Exchange Server Facts: Zugriff auf E-Mails sowohl aus Microsoft Outlook als auch aus Windream Komfortable Recherche und Verwaltung

Mehr

MEHRWERK. Archivierung

MEHRWERK. Archivierung MEHRWERK ierung Warum Langzeitarchivierung? Seitdem die gesetzlichen Anforderungen an die elektronische Speicherung von Informationen unter anderem in den Grundsätzen zum Datenzugriff und zur Prüfbarkeit

Mehr

Einführung in die Speichersysteme

Einführung in die Speichersysteme Uni Hamburg MIN Fakultät Fachbereich Informatik Proseminar Speicher- und Dateisysteme Veranstaltungsnummer : 64-128 WiSe 2010/11 Prof. Dr. Thomas Ludwig Michael Kuhn Einführung in die Speichersysteme Vorgelegt

Mehr

Zertifizierte Archivierung: Dauerhaft und sicher Daten lagern und den Zugriff sicherstellen

Zertifizierte Archivierung: Dauerhaft und sicher Daten lagern und den Zugriff sicherstellen Zertifizierte Archivierung: Dauerhaft und sicher Daten lagern und den Zugriff sicherstellen Torsten Kaden Senior Consultant 2 Agenda 1. Unternehmen 2. Entstehung elektronischer Daten 3. Sicherung 4. Gesetzliche

Mehr

Speichermanagement auf Basis von Festplatten und optischer Jukebox

Speichermanagement auf Basis von Festplatten und optischer Jukebox Speichermanagement auf Basis von Festplatten und optischer Jukebox Horst Schellong DISC GmbH hschellong@disc-gmbh.com Company Profile Hersteller von optischen Libraries und Speichersystemen Gegründet 1994

Mehr

Konzept. Organisationskonzept 2.0. Erweiterungsmodul zum Organisationskonzept 2.0 Aussonderung und Archivierung elektronischer Akten.

Konzept. Organisationskonzept 2.0. Erweiterungsmodul zum Organisationskonzept 2.0 Aussonderung und Archivierung elektronischer Akten. Konzept Organisationskonzept 2.0 Erweiterungsmodul zum Organisationskonzept 2.0 Aussonderung und Archivierung elektronischer Akten Oktober 2004 Schriftenreihe der KBSt Band 66 Oktober 2004 Schriftenreihe

Mehr

"Backup and Restore" unter Linux

Backup and Restore unter Linux "Backup and Restore" unter Linux A. Gredler 2.3.2008 / Linuxtage Chemnitz A. Gredler Backup and Restore CLT08 1 / 34 Gliederung 1 Einleitung 2 Klassische Probleme

Mehr

Vorteile der E-Mail-Archivierung

Vorteile der E-Mail-Archivierung Die E-Mail stellt für die meisten Unternehmen nicht nur das wichtigste Kommunikationsmedium, sondern auch eine der wertvollsten Informationsressourcen dar. Per E-Mail übertragene Informationen werden in

Mehr

Acronis TrueImage (Version 7.0) Benutzerführung. genutzte Quelle: http://www.acronis.de / Hilfedatei zum Programm Acronis TrueImage Version 7.

Acronis TrueImage (Version 7.0) Benutzerführung. genutzte Quelle: http://www.acronis.de / Hilfedatei zum Programm Acronis TrueImage Version 7. Hier finden Sie von der Firma GriCom Wilhelmshaven eine, um ein Backup Ihres Computers / Ihrer Festplatten zu erstellen und dieses Backup bei Bedarf zur Wiederherstellung zu nutzen. Diese Bedienerführung

Mehr

Agenda-Software: Datensicherung

Agenda-Software: Datensicherung Agenda-Software: Datensicherung Bereich: Technik - Info für Anwender Nr. 6055 Inhaltsverzeichnis 1. Ziel 2. Voraussetzungen 3. Vorgehensweise 3.1. Datensicherung: ELSTER-Zertifikat 3.2. Datensicherung:

Mehr

GoVault Data Protection-Software Überblick

GoVault Data Protection-Software Überblick 1226-GoVaultSoftware-GermanTranslation-A4 13/3/08 09:16 Page 1 Das GoVault-System enthält die Windows-basierte Software GoVault Data Protection und bildet damit eine komplette Backup- und Restore-Lösung

Mehr

Herausgeber: Im Auftrag von: Kontakt: Heike Neuroth Hans Liegmann Achim Oßwald Regine Scheffel Mathias Jehn Stefan Strathmann

Herausgeber: Im Auftrag von: Kontakt: Heike Neuroth Hans Liegmann Achim Oßwald Regine Scheffel Mathias Jehn Stefan Strathmann Herausgeber: Heike Neuroth Hans Liegmann Achim Oßwald Regine Scheffel Mathias Jehn Stefan Strathmann Im Auftrag von: nestor Kompetenznetzwerk Langzeitarchivierung und Langzeitverfügbarkeit digitaler Ressourcen

Mehr

backupmyfilestousb ==> Datensicherung auf USB Festplatte

backupmyfilestousb ==> Datensicherung auf USB Festplatte Diese Präsentation zeigt Ihnen den Vergleich von mit anderen Datensicherungsverfahren. Backupmyfilestousb ist eine Software für Datensicherung, mit der Sie Ihre Daten täglich oder mehrmals täglich auf

Mehr

Herausgeber. Im Auftrag von. Kontakt. Heike Neuroth Hans Liegmann ( ) Achim Oßwald Regine Scheffel Mathias Jehn Stefan Strathmann

Herausgeber. Im Auftrag von. Kontakt. Heike Neuroth Hans Liegmann ( ) Achim Oßwald Regine Scheffel Mathias Jehn Stefan Strathmann Herausgeber Heike Neuroth Hans Liegmann ( ) Achim Oßwald Regine Scheffel Mathias Jehn Stefan Strathmann Im Auftrag von nestor Kompetenznetzwerk Langzeitarchivierung und Langzeitverfügbarkeit digitaler

Mehr

Landesarchiv Baden-Württemberg. Empfehlungen für die Entwicklung, Pflege und Aussonderung digitaler Systeme

Landesarchiv Baden-Württemberg. Empfehlungen für die Entwicklung, Pflege und Aussonderung digitaler Systeme Landesarchiv Baden-Württemberg Empfehlungen für die Entwicklung, Pflege und Aussonderung digitaler Systeme 2-7511.0/15/Kei Stand: 13.04.2005 Ziel dieser Empfehlungen Die Schriftgutverwaltung dient der

Mehr

IT-Symposium. 2E05 Microsoft Exchange Server Archivierungsverfahren. Heino Ruddat

IT-Symposium. 2E05 Microsoft Exchange Server Archivierungsverfahren. Heino Ruddat IT-Symposium 2006 2E05 Microsoft Exchange Server Archivierungsverfahren Heino Ruddat E-Mail im Unternehmen E-Mail Verkehr steigt jährlich um mehr als 30% immer mehr rechtsrelevante E-Mails im Umlauf Suche

Mehr

Sicherung und Wiederherstellung

Sicherung und Wiederherstellung Sicherung und Wiederherstellung Benutzerhandbuch Copyright 2007 Hewlett-Packard Development Company, L.P. Windows ist eine in den USA eingetragene Marke der Microsoft Corporation. Hewlett-Packard ( HP

Mehr

PIPEX Datensicherheit und Datensicherung

PIPEX Datensicherheit und Datensicherung PIPEX Datensicherheit und Datensicherung Stand: 01.10.2013 Version: 1.0 Autor: Status: Dem Thema Datensicherheit und Datensicherung kommt auch im Bereich der TV-Inspektion eine immer größere Bedeutung

Mehr

Keine Angst vor einem digitalen Bildarchiv

Keine Angst vor einem digitalen Bildarchiv Keine Angst vor einem digitalen Bildarchiv Vortrag von Dr. Christoph Müllerleile vor der AG Digitale Archivierung des Vereins für Geschichte und Heimatkunde Oberursel e.v. am 11. September 2012 im Alten

Mehr

Syslogic White Paper Leitfaden zur Erstellung eines korrekten Image (Datenträgerabbild)

Syslogic White Paper Leitfaden zur Erstellung eines korrekten Image (Datenträgerabbild) Syslogic White Paper Leitfaden zur Erstellung eines korrekten Image (Datenträgerabbild) 1. Einleitung 1.1 Bit-Image oder einfache Datensicherung? 1.2 Warum ist ein Image sinnvoll? 1.3 Welche Datenträger

Mehr

Speicher- und Dateisysteme - Sommersemester 2012 - Jan-Ole Zürcher. Proseminar. Speicher- und Dateisysteme

Speicher- und Dateisysteme - Sommersemester 2012 - Jan-Ole Zürcher. Proseminar. Speicher- und Dateisysteme Proseminar Speicher- und Dateisysteme Schriftliche Ausarbeitung zu meinem Vortrag am 01.06.2012 über Zukünftige Speichertechnologien -HVD, Racetrack und mehr- Jan-Ole Zürcher, 6325134 Universität Hamburg

Mehr

Systemvoraussetzungen & technische Details

Systemvoraussetzungen & technische Details Systemvoraussetzungen & technische Details economic system independent module server Prozessor Datenbank Java NAS-Systeme Speicherkapazität Netzwerkfähigkeit Plattformübergreifend OCR / Volltextindizierung

Mehr

Datenkonvertierung und revisionssichere Archivierung über Dienstleister

Datenkonvertierung und revisionssichere Archivierung über Dienstleister Datenkonvertierung und revisionssichere Archivierung über Dienstleister Datenkonvertierung & Online Archiv mit SIGNAMUS Cloudservices, Agenda Überblick Konvertierung & Revisionssichere Archivierung Konvertierung

Mehr

MyCo - DS. MyCo - DS 1. DATENSICHERUNG, WAS IST DAS GENAU

MyCo - DS. MyCo - DS 1. DATENSICHERUNG, WAS IST DAS GENAU MyCo - Datensicherung Seite 1 von 7 1. DATENSICHERUNG, WAS IST DAS GENAU Unter Datensicherung versteht man im allgemeinen Sprachgebrauch leider nur einen Oberbegriff. Vergleichbar mit dem Begriff Transportmittel,

Mehr

1. Aufbewahrungsfristen für Personalakten

1. Aufbewahrungsfristen für Personalakten Aufbewahrungsfristen für Personalakten X AUFBEWAHRUNG, ARCHIVIERUNG, BEWEIS- VERWERTBARKEIT, ORDNUNGSMÄßIGKEIT 1. Aufbewahrungsfristen für Personalakten Ein allgemeiner Rahmen für die Dauer der Personalaktenführung

Mehr

Datensicherung. Wer was wie wo warum? Brauche ich das??

Datensicherung. Wer was wie wo warum? Brauche ich das?? Datensicherung Wer was wie wo warum? Brauche ich das?? Hemmer Dienstleistungen Inhaber Otto Georg Hemmer ledig / in festen Händen / kinderlos wieder mit Katzen seit 1998 selbstständig in der IT und TK

Mehr

Zero Effort Backup (ZEB) automatische Datensicherung über das Internet

Zero Effort Backup (ZEB) automatische Datensicherung über das Internet Ralph Lehmann. Computerservice und IT-Beratung. Kochstraße 34. 04275 Leipzig Ralph Lehmann Computerservice und IT-Beratung Kochstraße 34 04275 Leipzig Ralph Lehmann Computerservice und IT-Beratung Tel.:

Mehr

Ein starkes Team: DocuWare und Microsoft Outlook

Ein starkes Team: DocuWare und Microsoft Outlook Connect to Outlook ProductInfo Ein starkes Team: DocuWare und Microsoft Outlook Mit Connect to Outlook archivieren Sie Ihre E-Mails direkt aus MS Outlook in DocuWare. Genauso leicht greifen Sie per Schnellsuche

Mehr

PARAGON SYSTEM UPGRADE UTILITIES

PARAGON SYSTEM UPGRADE UTILITIES PARAGON SYSTEM UPGRADE UTILITIES VIRTUALISIERUNG EINES SYSTEMS AUS ZUVOR ERSTELLTER SICHERUNG 1. Virtualisierung eines Systems aus zuvor erstellter Sicherung... 2 2. Sicherung in eine virtuelle Festplatte

Mehr

Datensicherung. David Baumgartner Matthias Kalischnig

Datensicherung. David Baumgartner Matthias Kalischnig Datensicherung David Baumgartner Matthias Kalischnig 1 GFS - Grandfather - Father - Son Prinzip Sicherungsarten Inkrementelles Backup Vorteile Nachteile Differentielles Backup Vorteile Nachteile Vollbackup

Mehr

Collax E-Mail Archive Howto

Collax E-Mail Archive Howto Collax E-Mail Archive Howto Howto Dieses Howto beschreibt wie ein Collax Server innerhalb weniger Schritte als E-Mail Archive eingerichtet werden kann, um Mitarbeitern Zugriff auf das eigene E-Mail Archiv

Mehr

Aktive Schnittstellenkontrolle

Aktive Schnittstellenkontrolle Aktive Schnittstellenkontrolle Version 1.0 Ausgabedatum 05.03.2013 Status in Bearbeitung in Abstimmung Freigegeben Ansprechpartner Angelika Martin 0431/988-1280 uld34@datenschutzzentrum.de Inhalt 1 Problematik...2

Mehr

Revisionssicherheit und Langzeitarchivierung für

Revisionssicherheit und Langzeitarchivierung für Connect to Product Info Revisionssicherheit und Langzeitarchivierung für Connect to verbindet Microsoft Office mit dem Dokumentenmanagement-System DocuWare. -Anwender gewinnen eine ideale Lösung, um Dokumente

Mehr

Mcrosoft Dynamics NAV Schnittstelle für [accantum] Perfekte Partnerschaft: Microsoft Dynamics NAV und *accantum+:

Mcrosoft Dynamics NAV Schnittstelle für [accantum] Perfekte Partnerschaft: Microsoft Dynamics NAV und *accantum+: Mcrosoft Dynamics NAV Schnittstelle für [accantum] Perfekte Partnerschaft: Microsoft Dynamics NAV und *accantum+: Das Erstellen, Verteilen, Ablegen, Sammeln und Suchen von Dokumenten verbraucht einen großen

Mehr

Handbuch Version 1.02 (August 2010)

Handbuch Version 1.02 (August 2010) Handbuch Version 1.02 (August 2010) Seite 1/27 Inhaltsverzeichnis 1. Einleitung 1.1. Begrüßung 03 1.2. Was ist PixelX Backup FREE / PRO 03 1.3. Warum sollten Backups mittels einer Software erstellt werden?

Mehr

FACHBERICHT BSN VON FELIX LELGEMANN

FACHBERICHT BSN VON FELIX LELGEMANN 2013 FACHBERICHT BSN VON FELIX LELGEMANN Lelgemann.Felix 18.11.2013 Inhaltsverzeichnis Thema Seite 1 Einleitung 3 2 Der Löschvorgang 4 3 Methoden 5 3.1 Datenlöschung durch Hardware 5 3.2 Datenlöschung

Mehr

SmartExporter 2013 R1

SmartExporter 2013 R1 Die aktuelle Version wartet mit zahlreichen neuen Features und umfangreichen Erweiterungen auf. So können mit SmartExporter 2013 R1 nun auch archivierte Daten extrahiert und das Herunterladen der Daten

Mehr

AdmiCash - Datenpflege

AdmiCash - Datenpflege AdmiCash - Datenpflege Grundlegende Funktionen der Datenpflege in AdmiCash Es kommt immer wieder vor, dass AdmiCash - Anwender die Ordnerstruktur der AdmiCash - Daten manuell anpassen. Da es sich um private

Mehr

ELOprofessional 4.0 bei Airbus (Werk Stade) informatech GmbH Stade

ELOprofessional 4.0 bei Airbus (Werk Stade) informatech GmbH Stade ELOprofessional 4.0 bei Airbus (Werk Stade) informatech GmbH Stade informatech GmbH Grossprojektbetreuung seit 1995 (Tchibo, Dow, Eon,..) Einführung Win95, Exchange, Unternehmenssicheheit, ISO- Zertizifierung

Mehr

Konzept für eine Highperformance- und Hochverfügbarkeitslösung für. einen Anbieter von Krankenhaus Abrechnungen

Konzept für eine Highperformance- und Hochverfügbarkeitslösung für. einen Anbieter von Krankenhaus Abrechnungen Konzept für eine Highperformance- und Hochverfügbarkeitslösung für Anforderungen : einen Anbieter von Krankenhaus Abrechnungen Es soll eine Cluster Lösung umgesetzt werden, welche folgende Kriterien erfüllt:

Mehr

Kompetentes Dokumentenmanagement

Kompetentes Dokumentenmanagement Kompetentes Dokumentenmanagement Selbst im Online-Zeitalter ist Papier immer noch der Informationsträger Nummer Eins. Nie zuvor wurde in unseren Büros so viel Papier verbraucht. Doch die Anhäufung von

Mehr

VALUESTOR /// MEHRWERT IN DER LANGFRISTIGEN DATENSPEICHERUNG BEST IN DEVELOPMENT AND TECHNOLOGY

VALUESTOR /// MEHRWERT IN DER LANGFRISTIGEN DATENSPEICHERUNG BEST IN DEVELOPMENT AND TECHNOLOGY VALUESTOR /// MEHRWERT IN DER LANGFRISTIGEN DATENSPEICHERUNG BEST IN DEVELOPMENT AND TECHNOLOGY VALUESTOR /// MEHRWERT IN DER LANGFRISTIGEN DATENSICHERUNG Machen Sie sich die Vorteile von Tape zu Nutze,

Mehr

DATENSICHERUNG EIN LEITFADEN FÜR EINPERSONEN- UND KLEIN- UNTERNEHMEN

DATENSICHERUNG EIN LEITFADEN FÜR EINPERSONEN- UND KLEIN- UNTERNEHMEN DATENSICHERUNG EIN LEITFADEN FÜR EINPERSONEN- UND KLEIN- UNTERNEHMEN Ihre Daten können aus den verschiedensten Gründen verloren gehen: Viren und andere Schadprogramme können Daten zerstören oder verändern,

Mehr

2. DFG- Workshop 3.1. Erfassung/Bewertung/Transfer. Beitrag von Peter Küsters. Spiegelung. Archiv. Bild 1: Unterschied zwischen FTP und Spiegelung

2. DFG- Workshop 3.1. Erfassung/Bewertung/Transfer. Beitrag von Peter Küsters. Spiegelung. Archiv. Bild 1: Unterschied zwischen FTP und Spiegelung 2. DFG- Workshop 3.1. Erfassung/Bewertung/Transfer Beitrag von Peter Küsters Formen des Datentransfers bei der Erfassung von Websites Im folgenden werden Methoden und Software zur Erfassung vorgestellt.

Mehr

Hardware- und Software-Anforderungen IBeeS.ERP

Hardware- und Software-Anforderungen IBeeS.ERP Hardware- und Software-Anforderungen IBeeS.ERP IBeeS GmbH Stand 08.2015 www.ibees.de Seite 1 von 8 Inhalt 1 Hardware-Anforderungen für eine IBeeS.ERP - Applikation... 3 1.1 Server... 3 1.1.1 Allgemeines

Mehr

Welche Daten eignen sich für das digitale Archiv?

Welche Daten eignen sich für das digitale Archiv? Welche Daten eignen sich für das digitale Archiv? Eine kleine Analyse der Eignung für das digitale Archiv und der optimalen Archivierungsstrategie. 30.09.2008 Dietmar Wueller 1 Wofür archivieren wir? für

Mehr

Dunkel Cloud Storage. Der sichere Cloud-Speicher für Unternehmen

Dunkel Cloud Storage. Der sichere Cloud-Speicher für Unternehmen Dunkel Cloud Storage Der sichere Cloud-Speicher für Unternehmen Was ist Dunkel Cloud Storage? Dunkel Cloud Storage (DCS) stellt Ihnen Speicherplatz nach Bedarf zur Verfügung, auf den Sie jederzeit über

Mehr

inboxx hyparchiv - Retention Management White Paper

inboxx hyparchiv - Retention Management White Paper inboxx hyparchiv - Retention Management White Paper Version 1.0 Stand 05.03.2009 Inhalt 1 Einleitung... 3 2 Management Summary... 3 3 Überblick... 4 4 Retention Management im Detail... 5 4.1 Der Fristbeginn...

Mehr

Ein starkes Team: DocuWare und Microsoft Outlook

Ein starkes Team: DocuWare und Microsoft Outlook Connect to Outlook Product Info Ein starkes Team: DocuWare und Microsoft Outlook Mit Connect to Outlook archivieren Sie Ihre E-Mails direkt aus MS Outlook in DocuWare. Genauso leicht greifen Sie per Schnellsuche

Mehr

Store. Prof. Dr. W. Riggert FH Flensburg

Store. Prof. Dr. W. Riggert FH Flensburg Store Prof. Dr. W. Riggert FH Flensburg Gliederung Speichermedien ILM (Information Lifecycle Management) Speichermedien Speicherhierarchie Festplatte CD MO DVD Speicherorganisation Die Speicherorganisation

Mehr

Gebrauch von DVD-RAM-Discs

Gebrauch von DVD-RAM-Discs Diese Anleitung enthält die Mindestinformationen, die zum Gebrauch von DVD-RAM-Discs mit dem DVD MULTI-Laufwerks unter Windows 98/Me/000 benötigt werden. Windows, Windows NT und MS-DOS sind eingetragene

Mehr

Neue Herausforderung für kleine und mittlere Unternehmen.

Neue Herausforderung für kleine und mittlere Unternehmen. E-Mail-Archivierung Neue Herausforderung für kleine und mittlere Unternehmen. Dipl. Ing. Detlev Bonkamp E-Mail-Archivierung: Motivation Gesetzliche Vorgaben GDPdU (Grundsätze zum Datenzugriff und zur Prüfbarkeit

Mehr

Dokumentenmanagement Mag. Dr. Klaus Coufal

Dokumentenmanagement Mag. Dr. Klaus Coufal Dokumentenmanagement Mag. Dr. Klaus Coufal Themenübersicht Warum Aufgaben Anforderungen Standards und Protokolle Aufbau von Managementsystemen Vorteile und Nachteile Grenzen Dr. Klaus Coufal 29.3.2004

Mehr

Standards für archivtaugliche Dateiformate im Kanton Luzern

Standards für archivtaugliche Dateiformate im Kanton Luzern Standards für archivtaugliche Dateiformate im Kanton Luzern Ergänzung zu Mindestanforderungen an das Records Management (Aktenführung/Geschäftsverwaltung) Weisung des Staatsarchivs des Kantons Luzern,

Mehr

U P T I M E products. SAP-Archivierung

U P T I M E products. SAP-Archivierung U P T I M E products SAP-Archivierung Zerfifizierte Archiv-Schnittstelle Daten und Dokumente eines SAP-Systems können über den SAP Archive Link in ein Archivsystem ausgelagert und bei Bedarf wieder zurückgeladen

Mehr

DDM9000 : Kurz und bündig

DDM9000 : Kurz und bündig LTE Consulting GmbH Ihr Partner für InformationsLogistik DDM9000 : Kurz und bündig Kennen Sie das? Langes Suchen nach Unterlagen, aktuellen Dokumenten und anderen Informationen Wo sind wichtige, aktuelle

Mehr

windream Archiv Revisionssichere Dokumentenablage im windream-langzeitarchiv

windream Archiv Revisionssichere Dokumentenablage im windream-langzeitarchiv windream Archiv Revisionssichere Dokumentenablage im windream-langzeitarchiv 2 Revisionssichere Dokumentenablage im windream-langzeitarchiv Die effektive Archivierung schnell wachsender elektronischer

Mehr

FLASHRECOVER SNAPSHOTS. Sofortige, unlimitierte Snapshots, speziell für 100 % Flash-Speicherung

FLASHRECOVER SNAPSHOTS. Sofortige, unlimitierte Snapshots, speziell für 100 % Flash-Speicherung FLASHRECOVER SNAPSHOTS Sofortige, unlimitierte Snapshots, speziell für 100 % Flash-Speicherung FLASHRECOVER SNAPSHOTS BIETEN EFFIZIENTE, SKALIERBARE UND LEICHT ZU VERWALTENDE SNAPSHOTS OHNE KOMPROMISSE

Mehr

Herausgeber. Im Auftrag von. Kontakt. Heike Neuroth Hans Liegmann ( ) Achim Oßwald Regine Scheffel Mathias Jehn Stefan Strathmann

Herausgeber. Im Auftrag von. Kontakt. Heike Neuroth Hans Liegmann ( ) Achim Oßwald Regine Scheffel Mathias Jehn Stefan Strathmann Herausgeber Heike Neuroth Hans Liegmann ( ) Achim Oßwald Regine Scheffel Mathias Jehn Stefan Strathmann Im Auftrag von nestor Kompetenznetzwerk Langzeitarchivierung und Langzeitverfügbarkeit digitaler

Mehr

CONNECT to Outlook ProductInfo

CONNECT to Outlook ProductInfo CONNECT to Outlook ProductInfo Ein starkes Team: DocuWare und Microsoft Outlook Mit CONNECT to Outlook archivieren Sie Ihre E-Mails direkt aus MS Outlook in DocuWare. Genauso leicht greifen Sie per Schnellsuche

Mehr

Dokumentenmanagement. dms21 Lösung für. Die Zukunft der Verwaltung. Dokumentenmanagement

Dokumentenmanagement. dms21 Lösung für. Die Zukunft der Verwaltung. Dokumentenmanagement Dokumentenmanagement dms21 Lösung für Dokumentenmanagement Die Zukunft der Verwaltung Effiziente Unterstützung der Datenverwaltung Dokumentenmanagement dient der datenbankgestützten Verwaltung elektronischer

Mehr

VdW-Arbeitskreis Elektronische Archivierung (AKEA) Anforderungen an ein elektronisches Archivsystem

VdW-Arbeitskreis Elektronische Archivierung (AKEA) Anforderungen an ein elektronisches Archivsystem VdW-Arbeitskreis Elektronische Archivierung (AKEA) Anforderungen an ein elektronisches Archivsystem 1. Einführung Ausgehend von der Beschäftigung mit dem OAIS-Konzept (OAIS steht für Open Archival Information

Mehr

ELEKATplus Update 2.6 Built 7

ELEKATplus Update 2.6 Built 7 Informationsservice ELEKATplus Update 2.6 Built 7 Datensicherung? Gute Idee Ein durchaus unbeliebtes Thema. Unbeliebt? Nein, nicht wirklich, nur wird es leider viel zu wenig ernst genommen. ELEKATplus

Mehr

Sichere Festplattenlöschung

Sichere Festplattenlöschung Sichere Festplattenlöschung mit DBAN Seite 1 von 6 Sichere Festplattenlöschung Das hier beschriebene Löschverfahren arbeitet mit dem auf Linux basierenden freien Löschprogramm DBAN. Die DBAN-Version 1.0

Mehr

Ein starkes Team: DocuWare und Microsoft Outlook

Ein starkes Team: DocuWare und Microsoft Outlook CONNECT to Outlook für DW6 ProductInfo Ein starkes Team: DocuWare und Microsoft Outlook Mit CONNECT to Outlook archivieren Sie Ihre E-Mails direkt aus MS Outlook in DocuWare. Genauso leicht greifen Sie

Mehr

Datensicherungen ELOoffice

Datensicherungen ELOoffice Dauer dieser Unit 18 Minuten! Unit In dieser Unterrichtseinheit lernen Sie! Lebenswichtige Dateien von ELOoffice kennenlernen! Die häufigsten Fehler vermeiden! Verschiedene Sicherungsmethoden zu unterscheiden

Mehr

Herausgeber. Im Auftrag von. Kontakt. Heike Neuroth Hans Liegmann Achim Oßwald Regine Scheffel Mathias Jehn Stefan Strathmann

Herausgeber. Im Auftrag von. Kontakt. Heike Neuroth Hans Liegmann Achim Oßwald Regine Scheffel Mathias Jehn Stefan Strathmann Herausgeber Heike Neuroth Hans Liegmann Achim Oßwald Regine Scheffel Mathias Jehn Stefan Strathmann Im Auftrag von nestor Kompetenznetzwerk Langzeitarchivierung und Langzeitverfügbarkeit digitaler Ressourcen

Mehr

Schritt-für-Schritt: Windows 7 neu installieren

Schritt-für-Schritt: Windows 7 neu installieren Schritt-für-Schritt: Windows 7 neu installieren Bei der hier vorgestellten benutzerdefinierten Installation (auch Neuinstallation genannt) wird Ihr bisher installiertes Windows Betriebssystem durch Windows

Mehr

Datensicherung: Grundsätzliches zum Sichern von Daten

Datensicherung: Grundsätzliches zum Sichern von Daten MERKBLATT Innovation und Umwelt Datensicherung: INHALTSVERZEICHNIS 1. Wer ist betroffen?...1 2. Um was geht es?...1 3. Daten auf der Festplatte...2 4. Was sichert man wie?...4 5. Worauf und mit welcher

Mehr

Erfolgsfaktoren der Archivierung unter Berücksichtigung rechtlicher Rahmenbedingungen. Mag. Andreas Niederbacher, CISA Linz, 21.

Erfolgsfaktoren der Archivierung unter Berücksichtigung rechtlicher Rahmenbedingungen. Mag. Andreas Niederbacher, CISA Linz, 21. Erfolgsfaktoren der Archivierung unter Berücksichtigung rechtlicher Rahmenbedingungen Mag. Andreas Niederbacher, CISA Linz, 21. Mai 2014 Deloitte Global Deloitte ist eine der größten Wirtschaftsprüfungs-

Mehr

Rechtssichere E-Mail-Archivierung

Rechtssichere E-Mail-Archivierung Rechtssichere E-Mail-Archivierung Rechtliche Sicherheit für Ihr Unternehmen Geltende rechtliche Anforderungen zwingen Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz, E-Mails über viele Jahre hinweg

Mehr

ONLINE-BACKUP. Seminar IT-Administration Olaf Nalik. Philipps-Universität Marburg FB Mathematik & Informatik

ONLINE-BACKUP. Seminar IT-Administration Olaf Nalik. Philipps-Universität Marburg FB Mathematik & Informatik ONLINE-BACKUP Seminar IT-Administration Olaf Nalik Philipps-Universität Marburg FB Mathematik & Informatik GLIEDERUNG Motivation Was ist Online-Backup? Definition Online-Backup vs. Alternative Lösungen

Mehr

FileLock FLEXIBLE SKALIERBARE KOSTENEFFIZIENTE HARDWARE- UNABHÄNGIGE LÖSUNGEN ZUR LANG-ZEIT DATENARCHIVIERUNG YOUR DATA.

FileLock FLEXIBLE SKALIERBARE KOSTENEFFIZIENTE HARDWARE- UNABHÄNGIGE LÖSUNGEN ZUR LANG-ZEIT DATENARCHIVIERUNG YOUR DATA. FileLock FLEXIBLE SKALIERBARE KOSTENEFFIZIENTE HARDWARE- UNABHÄNGIGE LÖSUNGEN ZUR LANG-ZEIT DATENARCHIVIERUNG YOUR DATA. YOUR CONTROL Simplify Compliance Produkt Highlights: einfach bedienbar hardwareunabhängig

Mehr

Elektronische Archivierung und GoBD. 10 Merksätze für die Unternehmenspraxis. www.bitkom.org

Elektronische Archivierung und GoBD. 10 Merksätze für die Unternehmenspraxis. www.bitkom.org Elektronische Archivierung und GoBD www.bitkom.org Elektronische Archivierung und GoBD 2 Mit dem Schreiben des Bundesfinanzministeriums vom 14. November 2014 zu»grundsätzen zur ordnungsmäßigen Führung

Mehr

Zero Effort Backup (ZEB) automatische Datensicherung über das Internet

Zero Effort Backup (ZEB) automatische Datensicherung über das Internet Ralph Lehmann. Computerservice und IT-Beratung. Kochstraße 34. 04275 Leipzig Ralph Lehmann Computerservice und IT-Beratung Kochstraße 34 04275 Leipzig Ralph Lehmann Computerservice und IT-Beratung Tel.:

Mehr

Kontrolle der Speicherkapazität und Reorganisation der Festplatte

Kontrolle der Speicherkapazität und Reorganisation der Festplatte Wartung Ihres Windows 7-PCs Pflegen Sie Ihren PC mit Windows 7 regelmässig, er wird es Ihnen mit Zuverlässigkeit danken. Zur regelmässigen Pflege gehören folgende Wartungsarbeiten: Kontrolle der Speicherkapazität

Mehr

Daten, Dateien, Datenspeicher

Daten, Dateien, Datenspeicher Daten, Dateien, Datenspeicher - Was sind Daten? - Was sind Dateien, Datenträger? - elektrische Datenspeicherung, Beispiele - Speicherung von Farben - elektrische Datenspeicher - RAM-Speicher - USB-Speichersticks,

Mehr

Active Repository und Active Migration Manager

Active Repository und Active Migration Manager Mit der neuen Active Outlook App lassen sich Emails direkt aus Outlook 2013 oder aus Outlook 2013 WebApp archivieren oder auf Storagesysteme auslagern! An Funktionalitäten sind die Archivierung und Auslagerung

Mehr