Prozeß P1 Prozeß P2. Zur Synchronisation stehen den beiden Prozessen binäre Semaphore und die beiden Funktionen

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Prozeß P1 Prozeß P2. Zur Synchronisation stehen den beiden Prozessen binäre Semaphore und die beiden Funktionen"

Transkript

1 Seite 8 A UFGABE 11 INTERP ROZEßKOMMUNIKATION Das folgende Petrinetz zeigt zwei verkoppelte Prozesse P1 und P2. Die Transitionen a und b beschreiben Aktionen von P1, die Transitionen c und d Aktionen von P2, die Stellen M, S1 und S2 sind Synchronisationsstellen zwischen den beiden Prozessen. M a S1 S2 c b d Prozeß P1 Prozeß P2 Zur Synchronisation stehen den beiden Prozessen binäre Semaphore und die beiden Funktionen zu Verfügung. Anfordern Semaphor S : P(S) Freigabe Semaphor S: V(S) a) Geben Sie das Programm der beiden Prozesse P1 und P2 in Pseudocode an. Zur Initialisierung der Semaphore wird ein eigenes Programm INIT realisiert. Gehen Sie davon aus, daß dieser Prozeß die Semaphore nach obigem Petrinetz korrekt initialisiert bevor P1 und P2 starten. program P1; program P2; var M,S1,S2 : Semaphor; var M,S1,S2 : Semaphor; b) Prüfen Sie das System auf Verklemmungsfreiheit indem Sie den Ereignisgraphen (Markierungsübergangsgraphen) zu dem Petrinetz erstellen und die Zustände markieren, in denen eine Verklemmung vorliegt.

2 Seite 9 c) Das verkoppelte System kann verklemmungsfrei realisiert werden, indem Sie die Ursache für die Ver-klemmung eleminieren. Geben Sie die Programme von P1 und P2 für ein verklemmungsfreies System an, wenn die Aktionen der beiden Prozesse die folgende Sequenz bilden sollen a b c d a b c d a... A UFGABE 12 Stellen Sie sich vor, Sie arbeiten mit einem Betriebssystem, daß zur Prozeßsynchronisation ausschließlich binäre Semaphore zur Verfügung stellt. Zur Synchronisation zweier Prozesse P1 und P2 brauchen Sie jedoch einen allgemeinen Semaphor. Sie müssen sich die entsprechenden Systemfunktionen P (Anfordern Semaphor) und V ( Freigeben Semaphor ) selbst schaffen. Zeigen Sie, wie man mit Hilfe von binären Semaphoren einen allgemeinen Semaphor realisieren kann. Ergänzen Sie die nachstehenden Programmfragmente so, daß zwei Prozeduren für die Semaphoroperationen P und V entstehen! Verwenden Sie zur Beschreibung eine PASCAL ähnliche Notation. Hinweis: Die Realisierung der allgemeinen Semaphore basiert auf der Idee eine globale Zählvariable SEMA mit einem Wertebereich { -n,...0,...n} zur Realisierung eines allgemeinen Semaphor einzuführen. Negative Werte von SEMA kennzeichnen die Anzahl von Prozessen deren P-Operation in den Zustand blockiert führte. Zum Schutz von kritischen Bereichen und zum Blockieren eines Prozesse werden zwei binäre Semaphore S und M benötigt. Vorgaben Prozeduren für binäre Semaphoroperationen : pbin (var s: binärer Semaphor) vbin (var s: binärer Semaphor) binäre Semaphore : S und M zählende Semaphorevariable : SEMA Wertebereich{-n,...0,...n}=ganze Zahl Zu realisierende Prozeduren für allgemeine Semaphore: P () und V() Ergänzen Sie die nachstehenden Programmfragmente, so daß zwei Prozeduren für die allgemeinen Semaphoroperationen P und V entstehen! Verwenden Sie zur Beschreibung eine PASCAL ähnliche Notation. Setzen Sie dabei die Aktualparameter entsprechend der binären Semaphorvariablen ein, die Sie verwenden. Anfangswerte der Variablen Gehen Sie bei Ihren Überlegungen davon aus, daß die Semaphore und die globale Variablen wie folgt vorbelegt sind: M = 1; S =0 SEMA = 0

3 Seite 10 Prozedurfragmente zur Vervollständigung p ( ) v ( ) if (SEMA < 0) then if (SEMA < 0) then end else end else Aufgabe 13 Sie arbeiten mit einem Betriebssystem, in dem zur Interprozesskommunikation binäre und allgemeine Semaphore ( nur mit Flusszahl=1) verwendet werden können. Das Betriebssystem stellt 16 binäre und 8 allgemeine Semaphore zu Verfügung. Ein binärer Semaphor wird über eine Nummer zwischen 0 und 15, ein allgemeiner Semaphor durch eine Nummer zwischen 16 und 23 angesprochen. Über die Betriebssystemfunktionen Pbin(Semaphornummer) und Vbin(Semaphornummer) kann man die binären Semaphore nutzen. Mit P(Semaphornummer) und V(Semaphornummer) benutzt man die allgemeinen Semaphore. Beschreiben Sie den Algorithmus, wie das Betriebssystem die beiden Funktionen für binäre Semaphore, Pbin() und Vbin(), realisiert. Geben Sie die Programmstücke von Pbin und Vbin jeweils durch ein Programmstück in Pseudocode an. Welche Datenstrukturen bzw. Variablen benötigt das Betriebssystem zusätzlich zu den Semaphorvariablen?

4 Seite 11 void Pbin(unsigned int sema) { void Vbin(unsigned int sema) { } } A UFGABE 14 Sie wollen Ihr Betriebssystem um allgemein Semaphore erweitern und sollen dazu die indirekte Nachrichtenkommunikation zur Realisierung benutzen. Dazu müssen Sie zwei Funktionen P ( Semaphor S ) und V ( Semaphor S ) programmieren und in einem vorübersetzten Modul als Objekte den Prozessen zu Verfügung stellen. Einen zusätzlichen Prozeß zur Verwaltung von Semaphoren wird nicht benötigt Über diese beiden Funktionen kann ein Prozeß immer nur genau einen Semaphor beantragen oder freigeben ( Flußzahl = 1 ). Wie wird ein Semaphor im System realisiert? Wie sind die beiden Funktionen P() und V() zu realisieren,wenn sie die beiden Systemfunktionen send(mailbox,nachricht) und recieve(mailbox,nachrichtenpuffer) zu Verfügung haben. procedure P( Semaphor S ) procedure V( Semaphor S )

5 Seite 12 A UFGABE 15 Auf Ihrem Rechensystem soll ein Weckdienst installiert werden. Dieser Weckdienst soll durch eine reentrant Prozedur " WakeMe " und ein Systemprozeß " Clock " realisiert werden. Ein Prozeß, der sich für eine endliche Zeit selbst blockieren will, kann dies durch Aufruf der Prozedur WakeMe erreichen. Die Wartezeit des Prozesses wird als Parameter dieser Prozedur ist eine ganze Zahl, die die Wartezeit in Anzahl von Zeiteinheiten ( clock ticks ) angibt. Der Prozeß clock wird periodisch bei jedem Timer-Interrupt aktiviert. Die Synchronisation zwischen Benutzerprozeß, Prozeß clock und Interruptroutine erfolgt über binäre Semaphore. In einer globalen Variablen count wird die Anzahl der wartenden Prozesse gespeichert. Der Prozeß clock deblockiert nach jedem Timer IR die wartenden Benutzerprozesse, so daß diese Ihre verbleibende Wartezeit korrigieren können und bei Ablauf der Wartezeit weiter arbeiten können. Die Prozedur WakeMe und der Prozeß clock sind wie folgt implementiert: Vereinbarte Semaphore zur Synchronisation: MUTEX: semaphor=1; WAIT: semaphor=0; QUIT: semaphor=0; TICK: semaphor=0; Benötigte globale Variable zum Speichern der Anzahl von wartenden Prozessen count: integer = 0; procedure WakeMe(time : integer) while ( time > 0 ) do P(MUTEX); count := count + 1; P(WAIT); V(MUTEX); V(QUIT); time := time -1; process clock while ( TRUE )do P(TICK); P(MUTEX); while ( count > 0 ) do V(WAIT); P(QUIT); count := count -1 ; V(MUTEX); Analysieren Sie die beiden Programme. Ist die Synchronisation korrekt oder können Fehler auftreten. Wenn ja welche Fehler und wie sind diese zu beheben?.

Betriebssysteme (BTS)

Betriebssysteme (BTS) 13.Vorlesung Betriebssysteme (BTS) Christian Baun cray@unix-ag.uni-kl.de Hochschule Mannheim Fakultät für Informatik Institut für Betriebssysteme 31.5.2007 Wiederholung vom letzten Mal Deadlocks und Verhungern

Mehr

Musterlösung Prüfung SS 2002

Musterlösung Prüfung SS 2002 Musterlösung Prüfung SS 2002 Fach: I4neu (SEE, KOS, GRS, BTS) Teilprüfung: Betriebssystem Tag: 2.7.2002 8:15 12:15 Raum 1006 Bearbeitungszeit: 72 Minuten Name:... Matr.Nr.:... Punkte:... Note:... Hilfsmittel:

Mehr

Technische Informatik II

Technische Informatik II Institut für Technische Informatik und Kommunikationsnetze Technische Informatik II Übung 1: Prozesse und Threads Aufgabe 1: Prozesse und Threads a) Wie verhält sich eine Applikation die aus mehreren Prozessen

Mehr

Zur Erinnerung: Threads. Threadverwaltung. Threads: Prioritäten. Beispiel Flugbuchungsprogramm. Nichtdeterminismus

Zur Erinnerung: Threads. Threadverwaltung. Threads: Prioritäten. Beispiel Flugbuchungsprogramm. Nichtdeterminismus Zur Erinnerung: Threads Programmierung (fortgeschrittene Konzepte) Threads, Monitore, Semaphore und speisende en Wolf-Ulrich Raffel (uli@wuraffel.de) Möglichkeiten, Threads zu definieren Bildung einer

Mehr

Rechnerarchitektur und Betriebssysteme (CS201): Semaphor, Monitor, Deadlocks, Re-Entrance

Rechnerarchitektur und Betriebssysteme (CS201): Semaphor, Monitor, Deadlocks, Re-Entrance Rechnerarchitektur und Betriebssysteme (CS201): Semaphor, Monitor, Deadlocks, Re-Entrance 5. November 2013 Prof. Dr. Christian Tschudin Departement Mathematik und Informatik, Universität Basel Repetition

Mehr

Klausur Nichtsequentielle Programmierung. Nachname: Bachelor Magister. Vorname: Master Lehramt

Klausur Nichtsequentielle Programmierung. Nachname: Bachelor Magister. Vorname: Master Lehramt Klausur Nichtsequentielle Programmierung Prof. Dr. Marcel Kyas 22. Juli 2009 Nachname: Bachelor Magister Vorname: Master Lehramt Diplom Hinweise zur Klausur Bitte überprüfen Sie, dass Sie alle Seiten dieser

Mehr

Übung zu Grundlagen der Betriebssysteme. 10. Übung 18.12.2012

Übung zu Grundlagen der Betriebssysteme. 10. Übung 18.12.2012 Übung zu Grundlagen der Betriebssysteme 10. Übung 18.12.2012 Aufgabe 1 a) Was versteht man unter einem kritischen Abschnitt oder kritischen Gebiet (critical area)? b) Welche Aufgabe hat ein Semaphor? c)

Mehr

Speicherbasierte Kommunikation (T) Realisierung von Semaphoren (T) Shared Memory (P) Synchronisation mittels Semaphoren (P)

Speicherbasierte Kommunikation (T) Realisierung von Semaphoren (T) Shared Memory (P) Synchronisation mittels Semaphoren (P) Systempraktikum im Wintersemester 2009/2010 (LMU): Vorlesung vom 26.11. Foliensatz 5 Speicherbasierte Kommunikation (T) Realisierung von Semaphoren (T) Shared Memory (P) Synchronisation mittels Semaphoren

Mehr

Thread-Konzept in objektorientierten Programmiersprachen. Threads. Threads in Java

Thread-Konzept in objektorientierten Programmiersprachen. Threads. Threads in Java Thread-Konzept in objektorientierten Programmiersprachen 1 Threads ein Thread ist ein eigenständiges Programmfragment, das parallel zu anderen Teilen eines Programmes ablaufen kann alle Threads eines Programmes

Mehr

#define N 5 // Anzahl der Philosophen. while (TRUE) { // Der Philosoph denkt

#define N 5 // Anzahl der Philosophen. while (TRUE) { // Der Philosoph denkt Sep 19 14:20:18 amd64 sshd[20494]: Accepted rsa for esser from ::ffff:87.234.201.207 port 61557 Sep 19 14:27:41 amd64 syslog-ng[7653]: STATS: dropped 0 Sep 20 01:00:01 amd64 /usr/sbin/cron[29278]: (root)

Mehr

Kurs 1575, Musterlösung zur Winter Klausur 2002/03

Kurs 1575, Musterlösung zur Winter Klausur 2002/03 1 0 Kurs 1575, Musterlösung zur Klausur im Wintersemester 2002/03 1 Kurs 1575, Musterlösung zur Winter Klausur 2002/03 Aufgabe 1: Warteschlange Wer kennt das Problem nicht? Sie wollen noch schnell im Supermarkt

Mehr

Klausur in 12.1 Themen: Zahlsysteme, Grundlagen von Delphi (Bearbeitungszeit: 90 Minuten)

Klausur in 12.1 Themen: Zahlsysteme, Grundlagen von Delphi (Bearbeitungszeit: 90 Minuten) Name: «Vorname» «Name» Klausur in 12.1 Themen: Zahlsysteme, Grundlagen von Delphi (Bearbeitungszeit: 90 Minuten) Informatik 12 2 VP je 2 VP 6 VP 0 Notieren Sie alle Antworten in einer Word-Datei Klausur1_«Name».doc

Mehr

Grundlagen der Programmierung (Vorlesung 14)

Grundlagen der Programmierung (Vorlesung 14) Grundlagen der Programmierung (Vorlesung 14) Ralf Möller, FH-Wedel Vorige Vorlesung Verifikation von Anweisungen und Anweisungsfolgen Schleifen Inhalt dieser Vorlesung Funktionen und Prozeduren Lernziele

Mehr

leave: mov flag, 0 ; 0 in flag speichern: Lock freigeben ret

leave: mov flag, 0 ; 0 in flag speichern: Lock freigeben ret Sep 19 14:20:18 amd64 sshd[20494]: Accepted rsa for esser from ::ffff:87.234.201.207 port 61557 Sep 19 14:27:41 amd64 syslog-ng[7653]: STATS: dropped 0 Sep 20 01:00:01 amd64 /usr/sbin/cron[29278]: (root)

Mehr

Eine Baumstruktur sei folgendermaßen definiert. Eine Baumstruktur mit Grundtyp Element ist entweder

Eine Baumstruktur sei folgendermaßen definiert. Eine Baumstruktur mit Grundtyp Element ist entweder Programmieren in PASCAL Bäume 1 1. Baumstrukturen Eine Baumstruktur sei folgendermaßen definiert. Eine Baumstruktur mit Grundtyp Element ist entweder 1. die leere Struktur oder 2. ein Knoten vom Typ Element

Mehr

Architektur Verteilter Systeme Teil 6: Interprozess-Kommunikation

Architektur Verteilter Systeme Teil 6: Interprozess-Kommunikation Architektur Verteilter Systeme Teil 6: Interprozess-Kommunikation 09.05.15 1 Literatur [6-1] http://php.net/manual/de/book.sockets.php [6-2] http://de.wikipedia.org/wiki/socket_(software) [6-3] http://php.net/manual/de/book.network.php

Mehr

Übung Betriebssysteme 11

Übung Betriebssysteme 11 Übung Betriebssysteme 11 Christian Motika Christian-Albrechts-Universität zu Kiel Institut für Informatik AG Echtzeitsysteme / Eingebettete Systeme Kiel, Germany 29-JAN-2013 CAU - WS 2012/13 Übung Betriebssysteme

Mehr

Technische Informatik II

Technische Informatik II Universität Stuttgart INSTITUT FÜR KOMMUNIKATIONSNETZE UND RECHNERSYSTEME Prof. Dr.-Ing. Andreas Kirstädter Diplomprüfung Prüfer: Termin: Dauer: Verlangte Aufgaben: Zugelassene Hilfsmittel: Technische

Mehr

Verteilte Systeme CS5001

Verteilte Systeme CS5001 Verteilte Systeme CS5001 Th. Letschert TH Mittelhessen Gießen University of Applied Sciences Client-Server-Anwendungen: Vom passiven (shared state) Monitor zum aktiven Monitor Monitor (Hoare, Brinch-Hansen,

Mehr

C.3 Funktionen und Prozeduren

C.3 Funktionen und Prozeduren C3 - Funktionen und Prozeduren Funktionsdeklarationen in Pascal auch in Pascal kann man selbstdefinierte Funktionen einführen: Funktionen und Prozeduren THEN sign:= 0 Funktion zur Bestimmung des Vorzeichens

Mehr

Systemsoftware (SYS)

Systemsoftware (SYS) 10.Vorlesung Systemsoftware (SYS) Christian Baun cray@unix-ag.uni-kl.de Hochschule Mannheim Fakultät für Informatik Institut für Robotik 13.6.2008 Heute Interprozesskommunikation Kritische Abschnitte Wettlaufsituationen

Mehr

SOI 2013. Die Schweizer Informatikolympiade

SOI 2013. Die Schweizer Informatikolympiade SOI Die Schweizer Informatikolympiade Lösung SOI Wie schreibe ich eine gute Lösung? Bevor wir die Aufgaben präsentieren, möchten wir dir einige Tipps geben, wie eine gute Lösung für die theoretischen

Mehr

PThreads. Pthreads. Jeder Hersteller hatte eine eigene Implementierung von Threads oder light weight processes

PThreads. Pthreads. Jeder Hersteller hatte eine eigene Implementierung von Threads oder light weight processes PThreads Prozesse und Threads Ein Unix-Prozess hat IDs (process,user,group) Umgebungsvariablen Verzeichnis Programmcode Register, Stack, Heap Dateideskriptoren, Signale message queues, pipes, shared memory

Mehr

Betriebssysteme Theorie

Betriebssysteme Theorie Betriebssysteme Theorie SS 2011 Hans-Georg Eßer Dipl.-Math., Dipl.-Inform. Foliensatz D (05.05.2011) Synchronisation 05.05.2011 Betriebssysteme-Theorie, Hans-Georg Eßer Folie D-1 Einführung (1) Es gibt

Mehr

Kurs 1613 Einführung in die imperative Programmierung

Kurs 1613 Einführung in die imperative Programmierung Aufgabe 1 Gegeben sei die Prozedur BubbleSort: procedure BubbleSort(var iofeld:tfeld); { var hilf:integer; i:tindex; j:tindex; vertauscht:boolean; i:=1; repeat vertauscht := false; for j := 1 to N - i

Mehr

Reihungen. Martin Wirsing. in Zusammenarbeit mit Matthias Hölzl und Nora Koch 11/03

Reihungen. Martin Wirsing. in Zusammenarbeit mit Matthias Hölzl und Nora Koch 11/03 Reihungen Martin Wirsing in Zusammenarbeit mit Matthias Hölzl und Nora Koch 11/03 2 Ziele Die Datenstruktur der Reihungen verstehen: mathematisch und im Speicher Grundlegende Algorithmen auf Reihungen

Mehr

Erzeuger/Verbraucher-Problem: gemeinsamer Puffer Programm für Erzeuger. Kapitel IV

Erzeuger/Verbraucher-Problem: gemeinsamer Puffer Programm für Erzeuger. Kapitel IV Kapitel IV Prozesssynchronisation Erzeuger/Verbraucher-Problem: gemeinsamer Puffer Programm für Erzeuger Repeat produziere Datum in nextp while counter == n; buffer[in]=nextp; in = (in+1) % n; counter++;

Mehr

Beschreiben Sie stichwortartig, was die folgenden Kommandos bewirken.

Beschreiben Sie stichwortartig, was die folgenden Kommandos bewirken. Betriebssysteme: Auswahl alter Klausuraufgaben Seite 1 Beschreiben Sie stichwortartig, was die folgenden Kommandos bewirken. a) sort < MeineDatei.txt > MeineDateiSort.txt b) find / -type d \( -name man

Mehr

Gliederung. Monitor (eine auf ein Modul bezogene) Klasse

Gliederung. Monitor (eine auf ein Modul bezogene) Klasse Systemprogrammierung Prozesssynchronisation: Hochsprachenebene Wolfgang Schröder-Preikschat Lehrstuhl Informatik 4 04. November 2014 c wosch (Lehrstuhl Informatik 4) Systemprogrammierung SP2 # WS 2014/15

Mehr

Architektur Verteilter Systeme Teil 2: Prozesse und Threads

Architektur Verteilter Systeme Teil 2: Prozesse und Threads Architektur Verteilter Systeme Teil 2: Prozesse und Threads 21.10.15 1 Übersicht Prozess Thread Scheduler Time Sharing 2 Begriff Prozess und Thread I Prozess = Sequentiell ablaufendes Programm Thread =

Mehr

Einfache Rechenstrukturen und Kontrollfluss II

Einfache Rechenstrukturen und Kontrollfluss II Einfache Rechenstrukturen und Kontrollfluss II Martin Wirsing in Zusammenarbeit mit Moritz Hammer und Axel Rauschmayer http://www.pst.informatik.uni-muenchen.de/lehre/ss06/infoii/ SS 06 Ziele Lernen imperative

Mehr

Klausur in Programmieren

Klausur in Programmieren Studiengang Sensorik/Sensorsystemtechnik Note / normierte Punkte Klausur in Programmieren Winter 2009/2010, 18. Februar 2010 Dauer: 1,5h Hilfsmittel: Keine (Wörterbücher sind auf Nachfrage erlaubt) Name:

Mehr

Name: Klausur Programmierkonzepte SS 2011

Name: Klausur Programmierkonzepte SS 2011 Prof. Dr.-Ing. Hartmut Helmke Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften Fakultät für Informatik Matrikelnummer: Punktzahl: Ergebnis: Freiversuch F1 F2 F3 Klausur im SS 2011: Programmierkonzepte

Mehr

Funktionale Programmierung. Funktionale Programmierung: Vorlesungsüberblick. Eigenschaften rein funktionaler Programmierung

Funktionale Programmierung. Funktionale Programmierung: Vorlesungsüberblick. Eigenschaften rein funktionaler Programmierung Funktionale Programmierung 1 Funktionale Programmierung: Vorlesungsüberblick 1. Funktionale Programmierung Prinzipien funktionaler Programmierung Funktionale Programmierung in prozeduralen Sprachen Rekursive

Mehr

Klausur Nichtsequentielle Programmierung. Nachname: Bachelor Magister. Vorname: Master Lehramt

Klausur Nichtsequentielle Programmierung. Nachname: Bachelor Magister. Vorname: Master Lehramt Klausur Nichtsequentielle Programmierung Prof. Dr. Marcel Kyas 14. Juli 2010 Nachname: Bachelor Magister Vorname: Master Lehramt Diplom Hinweise zur Klausur Bitte überprüfen Sie, dass Sie alle Seiten dieser

Mehr

Prozessor (CPU, Central Processing Unit)

Prozessor (CPU, Central Processing Unit) G Verklemmungen G Verklemmungen Einordnung: Prozessor (CPU, Central Processing Unit) Hauptspeicher (Memory) Ein-, Ausgabegeräte/ Periphere Geräte (I/O Devices) externe Schnittstellen (Interfaces) Hintergrundspeicher

Mehr

CS2101 Nebenläufige und Verteilte Programme Bachelor of Science (Informatik)

CS2101 Nebenläufige und Verteilte Programme Bachelor of Science (Informatik) Prof. Dr. Th. Letschert CS2101 Nebenläufige und Verteilte Programme Bachelor of Science (Informatik) Vorlesung 7 Th Letschert FH Gießen-Friedberg Ressourcen Verwaltung passive Ressourcen aktive Ressourcen

Mehr

Klausur C-Programmierung / 15.02.2014 / Klingebiel / 60 Minuten / 60 Punkte

Klausur C-Programmierung / 15.02.2014 / Klingebiel / 60 Minuten / 60 Punkte Klausur C-Programmierung / 15.02.2014 / Klingebiel / 60 Minuten / 60 Punkte Musterlösung 1. Aufgabe (5 Punkte) Im folgenden Programmcode sind einige Fehler enthalten. Finden und markieren Sie mindestens

Mehr

Grundlagen Programmierung

Grundlagen Programmierung 13. Aufgabe (13 Punkte) Schreiben Sie eine neue Klasse Zahlenanalyse, mit der Integer-Objekte genauer betrachtet werden können. Bei den zu entwickelnden Methoden kann es immer sinnvoll sein, sich den Ablauf

Mehr

Lehrstuhl Informatik VI Grundzüge der Informatik * WS 2008/2009 Prof. Dr. Joachim Biskup

Lehrstuhl Informatik VI Grundzüge der Informatik * WS 2008/2009 Prof. Dr. Joachim Biskup Universität Dortmund Lehrstuhl Informatik VI Grundzüge der Informatik * WS 28/29 Prof. Dr. Joachim Biskup Leitung der Übungen: Arno Pasternak Lösungs-Ideen Übungsblatt 6 A: Grammatiken, Syntaxdiagramme

Mehr

Überblick. Lineares Suchen

Überblick. Lineares Suchen Komplexität Was ist das? Die Komplexität eines Algorithmus sei hierbei die Abschätzung des Aufwandes seiner Realisierung bzw. Berechnung auf einem Computer. Sie wird daher auch rechnerische Komplexität

Mehr

Klausur Programmieren in C Sommersemester 2007 Dipl. Biol. Franz Schenk 13. April 2007, 11.15-13.00 Uhr Bearbeitungszeit: 105 Minuten

Klausur Programmieren in C Sommersemester 2007 Dipl. Biol. Franz Schenk 13. April 2007, 11.15-13.00 Uhr Bearbeitungszeit: 105 Minuten Klausur Programmieren in C Sommersemester 2007 Dipl. Biol. Franz Schenk 13. April 2007, 11.15-13.00 Uhr Bearbeitungszeit: 105 Minuten Vorname: Nachname: Matrikelnummer: Legen Sie zu Beginn Ihren Studentenausweis

Mehr

Algorithmen & Datenstrukturen 1. Klausur

Algorithmen & Datenstrukturen 1. Klausur Algorithmen & Datenstrukturen 1. Klausur 7. Juli 2010 Name Matrikelnummer Aufgabe mögliche Punkte erreichte Punkte 1 35 2 30 3 30 4 15 5 40 6 30 Gesamt 180 1 Seite 2 von 14 Aufgabe 1) Programm Analyse

Mehr

C allgemein. C wurde unter und für Unix entwickelt. Vorläufer sind BCPL und B.

C allgemein. C wurde unter und für Unix entwickelt. Vorläufer sind BCPL und B. C-Crash-Kurs Eine kurze, keinesfalls erschöpfende Einführung in die Sprache C für Studierende, die eine strukturierte imperative Programmiersprache beherrschen. Die Vorstellung erfolgt am Beispiel von

Mehr

Prozedurale Datenbank- Anwendungsprogrammierung

Prozedurale Datenbank- Anwendungsprogrammierung Idee: Erweiterung von SQL um Komponenten von prozeduralen Sprachen (Sequenz, bedingte Ausführung, Schleife) Bezeichnung: Prozedurale SQL-Erweiterung. In Oracle: PL/SQL, in Microsoft SQL Server: T-SQL.

Mehr

Programmierkurs Java

Programmierkurs Java Programmierkurs Java Konstruktor, Statische Methoden Packages Prof. Dr. Stefan Fischer Institut für Telematik, Universität zu Lübeck http://www.itm.uni-luebeck.de/people/fischer Initialisierung von Datenstrukturen

Mehr

1 Vom Problem zum Programm

1 Vom Problem zum Programm Hintergrundinformationen zur Vorlesung GRUNDLAGEN DER INFORMATIK I Studiengang Elektrotechnik WS 02/03 AG Betriebssysteme FB3 Kirsten Berkenkötter 1 Vom Problem zum Programm Aufgabenstellung analysieren

Mehr

KV Software Engineering Übungsaufgaben SS 2005

KV Software Engineering Übungsaufgaben SS 2005 KV Software Engineering Übungsaufgaben SS 2005 Martin Glinz, Silvio Meier, Nancy Merlo-Schett, Katja Gräfenhain Übung 1 Aufgabe 1 (10 Punkte) Lesen Sie das Originalpapier von Dijkstra Go To Statement Considered

Mehr

SS 08. Systemprogrammierung unter Linux. Client Server Projekt. Elektronische Tafel. Seite 1 05.03.2008

SS 08. Systemprogrammierung unter Linux. Client Server Projekt. Elektronische Tafel. Seite 1 05.03.2008 Fakultät Elektrotechnik und Informatik Studiengang Angewandte Informatik Prof. Dr.-Ing. S. Keller 05.03.2008 Hochschule Ravensburg-Weingarten Systemprogrammierung unter Linux Client Server Projekt Elektronische

Mehr

Infrastruktur und Betriebssysteme III. Martin Plümicke

Infrastruktur und Betriebssysteme III. Martin Plümicke Infrastruktur und Betriebssysteme III Martin Plümicke 25. Februar 2002 Inhaltsverzeichnis 1 Einführung in Betriebssysteme 3 2 Überblick 7 2.1 Systemkomponenten.................................. 7 2.1.1

Mehr

VBA-Programmierung: Zusammenfassung

VBA-Programmierung: Zusammenfassung VBA-Programmierung: Zusammenfassung Programmiersprachen (Definition, Einordnung VBA) Softwareentwicklung-Phasen: 1. Spezifikation 2. Entwurf 3. Implementierung Datentypen (einfach, zusammengesetzt) Programmablaufsteuerung

Mehr

Mutual Exclusion und Synchronisation. Peter Puschner Institut für Technische Informatik peter@vmars.tuwien.ac.at

Mutual Exclusion und Synchronisation. Peter Puschner Institut für Technische Informatik peter@vmars.tuwien.ac.at Mutual Exclusion und Synchronisation Peter Puschner Institut für Technische Informatik peter@vmars.tuwien.ac.at 1 Gemeinsame Ressourcen BS und Prozesse, parallel laufende Prozesse verwenden die selben

Mehr

Lösungsvorschläge. zu den Aufgaben im Kapitel 4

Lösungsvorschläge. zu den Aufgaben im Kapitel 4 Lösungsvorschläge zu den Aufgaben im Kapitel 4 Aufgabe 4.1: Der KNP-Algorithmus kann verbessert werden, wenn in der Funktion nexttabelle die Zuweisung next[tabindex] = ruecksprung; auf die etwas differenziertere

Mehr

13. Übung mit Musterlösung

13. Übung mit Musterlösung 13. Übung mit Musterlösung 1 Lösung 1 Teil 1.Multiple Choice) Bewertung: Ein Punkt für richtige Antwort, für jede falsche Antwort ein Punktabzug. a) Für die Exponentialverteilung ist die Zeit bis zum nächsten

Mehr

Übung 9 - Lösungsvorschlag

Übung 9 - Lösungsvorschlag Universität Innsbruck - Institut für Informatik Datenbanken und Informationssysteme Prof. Günther Specht, Eva Zangerle Besprechung: 15.12.2008 Einführung in die Informatik Übung 9 - Lösungsvorschlag Aufgabe

Mehr

Steuerung der Rollläden

Steuerung der Rollläden Steuerung der Rollläden Die automatischen Rollläden verbessen nicht nur den Komfort sondern auch senken die Betriebskosten des Gebäudes. Die gut geplante Steuerung der Rollläden beeinflusst verschiedene

Mehr

Es ist für die Lösung der Programmieraufgabe nicht nötig, den mathematischen Hintergrund zu verstehen, es kann aber beim Verständnis helfen.

Es ist für die Lösung der Programmieraufgabe nicht nötig, den mathematischen Hintergrund zu verstehen, es kann aber beim Verständnis helfen. Ziele sind das Arbeiten mit Funktionen und dem Aufzählungstyp (enum), sowie - einfache Verzweigung (if else) - Alternativen switch case - einfache Schleifen (while oder do while) Aufgabe 3: Diese Aufgabe

Mehr

Übungen zur Vorlesung Verteilte Algorithmen II, Heiko Krumm, Universität Dortmund, FB Informatik

Übungen zur Vorlesung Verteilte Algorithmen II, Heiko Krumm, Universität Dortmund, FB Informatik Übung 4: Gegenseitiger Ausschluss (Ricart-Agrawala 1981) Konstanten: n >1 Anzahl der Prozesse; r Adresse des Prozesses, der initial das Token besitzt. Prozessparameter i sei die Adresse der aktuellen Prozessinstanz,

Mehr

Dynamische Plug-ins mit Eclipse 3. Martin Lippert (martin.lippert@it-agile.de, www.it-agile.de) Tammo Freese (freese@acm.org)

Dynamische Plug-ins mit Eclipse 3. Martin Lippert (martin.lippert@it-agile.de, www.it-agile.de) Tammo Freese (freese@acm.org) Dynamische Plug-ins mit Eclipse 3 Martin Lippert (martin.lippert@it-agile.de, www.it-agile.de) Tammo Freese (freese@acm.org) Überblick Die Ausgangslage Dynamische Plug-ins Warum? Eclipse 3 Die OSGi-basierte

Mehr

Welche der folgenden Aussagen gelten? a) Im allgemeinen gilt: ein Deadlock tritt auf gdw. der Resource-Allocation Graph einen Zykel

Welche der folgenden Aussagen gelten? a) Im allgemeinen gilt: ein Deadlock tritt auf gdw. der Resource-Allocation Graph einen Zykel Aufgabe 1 (5 Punkte) (Multiple Choice) Beantworten Sie folgende Fragen durch Ankreuzen der richtigen Antwort. Für jede falsche Antwort wird ein Punkt abgezogen (es werden minimal 0 Punkte vergeben). Welche

Mehr

Einführung in VisualBasic for Applications. Stefan Mahlitz

Einführung in VisualBasic for Applications. Stefan Mahlitz Einführung in VisualBasic for Applications Stefan Mahlitz Stefan Mahlitz Einführung in VBA 27.08.00 Inhaltsverzeichnis 1. Grundlagen der VisualBasic for Applications (VBA) Programmierung...2 1.1 Variablen,

Mehr

II. Grundlagen der Programmierung. 9. Datenstrukturen. Daten zusammenfassen. In Java (Forts.): In Java:

II. Grundlagen der Programmierung. 9. Datenstrukturen. Daten zusammenfassen. In Java (Forts.): In Java: Technische Informatik für Ingenieure (TIfI) WS 2005/2006, Vorlesung 9 II. Grundlagen der Programmierung Ekkart Kindler Funktionen und Prozeduren Datenstrukturen 9. Datenstrukturen Daten zusammenfassen

Mehr

Nebenläufige Programmierung

Nebenläufige Programmierung Nebenläufige Programmierung Perspektiven der Informatik 27. Januar 2003 Gert Smolka Telefon-Szenario Eine Telefonzelle Mehrere Personen wollen telefonieren Immer nur eine Person kann telefonieren Ressource

Mehr

Prozesse und Scheduling

Prozesse und Scheduling Betriebssysteme für Wirtschaftsinformatiker SS04 KLAUSUR Vorbereitung mit Lösungen / Blatt 1 Prozesse und Scheduling Aufgabe 1 : Scheduling Gegeben seien die folgenden Prozesse und die Längen des jeweiligen

Mehr

Ein Stundenentwurf zur graphische Darstellung der Baumrekursion

Ein Stundenentwurf zur graphische Darstellung der Baumrekursion Ein Stundenentwurf zur graphische Darstellung der Baumrekursion von Stefan Künzell, Eberhard Lehmann und Stefan Matzanke Datei baumrek.doc Einleitung Der Beitrag wendet sich an verschiedene Lesergruppen.

Mehr

b) Gegeben sei folgende Enumeration: enum SPRACHE {Deutsch, Englisch, Russisch};

b) Gegeben sei folgende Enumeration: enum SPRACHE {Deutsch, Englisch, Russisch}; Aufgabe 1: (15 Punkte) Bei den Multiple-Choice-Fragen ist jeweils nur eine richtige Antwort eindeutig anzukreuzen. Auf die richtige Antwort gibt es die angegebene Punktzahl. Wollen Sie eine Multiple-Choice-Antwort

Mehr

Schritt 1 - Ein Spielfeld

Schritt 1 - Ein Spielfeld Schritt 1 - Ein Spielfeld Wir beginnen mit zwei einfachen Java-Klassen, dem eigentlichen Spielfeld und dem Applet zum Anzeigen des Spielfeldes (und später der Buttons und der anderen Bedienelemente). Hier

Mehr

Methodische Grundlagen des Software Engineering - Übung 9

Methodische Grundlagen des Software Engineering - Übung 9 Engineering - Übung 9 9 Prozess und Softwarequalität Abgabe der Hausaufgaben am Anfang der jeweiligen Präsenzübung am 14.06.2011 bzw. 15.06.2011. Hinweise und Kontakt: Veranstaltungsseite 1 9.1 Grundlagen

Mehr

Algorithmen und Programmierung IV: Nichtsequentielle Programmierung. Überblick. Überblick

Algorithmen und Programmierung IV: Nichtsequentielle Programmierung. Überblick. Überblick Algorithmen und Programmierung IV: Nichtsequentielle Programmierung Überblick Robert Tolksdorf Basiert auf ALP IV, SS 2003 Klaus-Peter Löhr Freie Universität Berlin [1] Peter Löhr, Robert Tolksdorf, Berlin

Mehr

Verbessertes Konzept: Monitore

Verbessertes Konzept: Monitore Verbessertes Konzept: Monitore Ein Nachteil von Semaphoren ist die Notwendigkeit zur expliziten Anforderung P und Freigabe V des kritischen Bereiches durch den Programmierer Vergißt der Entwickler z.b.

Mehr

Beispiel 19. December 4, 2009

Beispiel 19. December 4, 2009 Beispiel 9 December 4, 2009 Computermathematik (für Informatik) 4. Übungsblatt (Musterlösung) 2. 2. 2009 Die heutigen Übungen sollen mit dem Computeralgebrasystem Sage gelöst werden. Die Lösung der Beispiele

Mehr

Auslesen von SAS Systeminformationen über die aktuelle Log- Ausgabe

Auslesen von SAS Systeminformationen über die aktuelle Log- Ausgabe News Artikel Foren Projekte Links Über Redscope Join List Random Previous Next Startseite Foren Allgemeine Fragen zu SAS Auslesen von SAS Systeminformationen über die aktuelle Log- Ausgabe 4 September,

Mehr

Modul 122 VBA Scribt.docx

Modul 122 VBA Scribt.docx Modul 122 VBA-Scribt 1/5 1 Entwicklungsumgebung - ALT + F11 VBA-Entwicklungsumgebung öffnen 2 Prozeduren (Sub-Prozeduren) Eine Prozedur besteht aus folgenden Bestandteilen: [Private Public] Sub subname([byval

Mehr

4.Grundsätzliche Programmentwicklungsmethoden

4.Grundsätzliche Programmentwicklungsmethoden 4.Grundsätzliche Programmentwicklungsmethoden 1.1 Grundlage strukturierter und objektorientierter Programmierung Begriff Software Engineering - umfaßt den gezielten Einsatz von Beschreibungsmitteln, Methoden

Mehr

Das Monitorkonzept Brinch-Hansen

Das Monitorkonzept Brinch-Hansen Das Monitorkonzept (nach Hoare/Brinch Brinch-Hansen 1974) Nur ein Prozess bzw. Thread kann zu einem bestimmten Zeitpunkt im Monitor aktiv sein => gegenseitiger Ausschluss, mutual exclusion. Geschützte

Mehr

Datentypen. Agenda für heute, 4. März, 2010. Pascal ist eine streng typisierte Programmiersprache

Datentypen. Agenda für heute, 4. März, 2010. Pascal ist eine streng typisierte Programmiersprache Agenda für heute, 4. März, 2010 Zusammengesetzte if-then-else-anweisungen Datentypen Pascal ist eine streng typisierte Programmiersprache Für jeden Speicherplatz muss ein Datentyp t (Datenformat) t) definiert

Mehr

Buch-Add-Ons. Jürgen Bayer. Object Pascal-Tipps und Tricks. 1 Konvertieren und auf numerische Werte überprüfen 2

Buch-Add-Ons. Jürgen Bayer. Object Pascal-Tipps und Tricks. 1 Konvertieren und auf numerische Werte überprüfen 2 Buch-Add-Ons Jürgen Bayer Inhaltsverzeichnis Object Pascal-Tipps und Tricks 1 Konvertieren und auf numerische Werte überprüfen 2 1.1 Strings in Integerwerte konvertieren 2 1.2 Strings in Extended-Werte

Mehr

Systeme 1. Kapitel 6. Nebenläufigkeit und wechselseitiger Ausschluss

Systeme 1. Kapitel 6. Nebenläufigkeit und wechselseitiger Ausschluss Systeme 1 Kapitel 6 Nebenläufigkeit und wechselseitiger Ausschluss Threads Die Adressräume verschiedener Prozesse sind getrennt und geschützt gegen den Zugriff anderer Prozesse. Threads sind leichtgewichtige

Mehr

Monitore. Klicken bearbeiten

Monitore. Klicken bearbeiten Sascha Kretzschmann Institut für Informatik Monitore Formatvorlage und deren Umsetzung des Untertitelmasters durch Klicken bearbeiten Inhalt 1. Monitore und Concurrent Pascal 1.1 Warum Monitore? 1.2 Monitordefinition

Mehr

9 Verteilte Verklemmungserkennung

9 Verteilte Verklemmungserkennung 9 Verteilte Verklemmungserkennung 9.1 Grundlagen Für die Existenz einer Verklemmung notwendige Bedingungen Exklusive Betriebsmittelbelegung Betriebsmittel können nachgefordert werden Betriebsmittel können

Mehr

Betriebssystembau (BSB)

Betriebssystembau (BSB) Betriebssystembau (BSB) 6. Übung http://ess.cs.tu-.de/de/teaching/ws2013/bsb/ Olaf Spinczyk olaf.spinczyk@tu-.de http://ess.cs.tu-.de/~os AG Eingebettete System Informatik 12, TU Dortmund Agenda Vorstellung

Mehr

Übung zur Vorlesung Einführung in die Computerlinguistik und Sprachtechnologie

Übung zur Vorlesung Einführung in die Computerlinguistik und Sprachtechnologie Übung zur Vorlesung Einführung in die Computerlinguistik und Sprachtechnologie Wintersemester 2009/10, Prof. Dr. Udo Hahn, Erik Fäßler Übungsblatt 3 vom 19.11.2009 Abgabe bis 26.11.2009, 14:30 Uhr; per

Mehr

5.4 Klassen und Objekte

5.4 Klassen und Objekte 5.4 Klassen und Objekte Zusammenfassung: Projekt Figuren und Zeichner Figuren stellt Basisklassen für geometrische Figuren zur Verfügung Zeichner bietet eine übergeordnete Klasse Zeichner, welche die Dienstleistungen

Mehr

Kapitel 12: Übersetzung objektorienter Konzepte

Kapitel 12: Übersetzung objektorienter Konzepte Kapitel 12: Übersetzung objektorienter Konzepte Themen Klassendarstellung und Methodenaufruf Typüberprüfung Klassenhierarchieanalyse Escape Analyse 12.1 Klassendarstellung bei Einfachvererbung class Punkt

Mehr

Anlegen eines Speicherbereichs mit DB, DW eleganter in Kombination mit EQU, Timer-Interrupt

Anlegen eines Speicherbereichs mit DB, DW eleganter in Kombination mit EQU, Timer-Interrupt Anlegen eines Speicherbereichs mit DB, DW eleganter in Kombination mit EQU, Timer-Interrupt AMPEL-Steuerung(en) Die Beschreibung und Programmierung der Ampel (vor allem Ampel_5) können sehr kompliziert

Mehr

Effizientes Memory Debugging in C/C++

Effizientes Memory Debugging in C/C++ Effizientes Memory Debugging in C/C++ Adam Szalkowski Embedded Computing Conference 2014 Ursachen/ Symptome Debugging Tools Ursachen / Symptome Was habe ich falsch gemacht? Was kann denn passieren im schlimmsten

Mehr

Einführung in die Informatik für Hörer aller Fakultäten II. Andreas Podelski Stephan Diehl Uwe Waldmann

Einführung in die Informatik für Hörer aller Fakultäten II. Andreas Podelski Stephan Diehl Uwe Waldmann Einführung in die Informatik für Hörer aller Fakultäten II Andreas Podelski Stephan Diehl Uwe Waldmann 1 Einführung in die Informatik für Hörer aller Fakultäten II Andreas Podelski Stephan Diehl Uwe Waldmann

Mehr

Eine Klasse beschreibt Objekte mit gleichen Attributen und Methoden.

Eine Klasse beschreibt Objekte mit gleichen Attributen und Methoden. Grundwissen Informatik Objekt Attribut Methoden Als Objekte bezeichnet man alle Gegenstände, Dinge, Lebewesen, Begriffe oder Strukturen unserer Welt ( Autos, Räume, Bakterien, Lehrer, Schüler, Kunden,

Mehr

Institut für Programmierung und Reaktive Systeme 25. August 2014. Programmier-Labor. 04. + 05. Übungsblatt. int binarysearch(int[] a, int x),

Institut für Programmierung und Reaktive Systeme 25. August 2014. Programmier-Labor. 04. + 05. Übungsblatt. int binarysearch(int[] a, int x), Technische Universität Braunschweig Dr. Werner Struckmann Institut für Programmierung und Reaktive Systeme 25. August 2014 Programmier-Labor 04. + 05. Übungsblatt Aufgabe 21: a) Schreiben Sie eine Methode

Mehr

Technische Dokumentation SilentStatistikTool

Technische Dokumentation SilentStatistikTool Technische Dokumentation SilentStatistikTool Version 1.0 Marko Schröder 1115063 Inhalt Einleitung... 3 Klasse Program... 3 Klasse ArgumentHandler... 3 Bereitgestellte Variablen... 3 Bereitgestellte Methoden...

Mehr

Programmierkurs: Delphi: Einstieg

Programmierkurs: Delphi: Einstieg Seite 1 von 6 Programmierkurs: Delphi: Einstieg Aus Wikibooks Inhaltsverzeichnis 1 Einstieg Einstieg Was ist Delphi Borland Delphi ist eine RAD-Programmierumgebung von Borland. Sie basiert auf der Programmiersprache

Mehr

Teil 2 - Softwaretechnik. Modul: Programmierung B-PRG Grundlagen der Programmierung 1 Teil 2. Übersicht. Softwaretechnik

Teil 2 - Softwaretechnik. Modul: Programmierung B-PRG Grundlagen der Programmierung 1 Teil 2. Übersicht. Softwaretechnik Grundlagen der Programmierung 1 Modul: Programmierung B-PRG Grundlagen der Programmierung 1 Teil 2 Softwaretechnik Prof. Dr. O. Drobnik Professur Architektur und Betrieb verteilter Systeme Institut für

Mehr

Objektorientiertes Programmieren für Ingenieure

Objektorientiertes Programmieren für Ingenieure Uwe Probst Objektorientiertes Programmieren für Ingenieure Anwendungen und Beispiele in C++ 18 2 Von C zu C++ 2.2.2 Referenzen und Funktionen Referenzen als Funktionsparameter Liefert eine Funktion einen

Mehr

Propädeutikum. Dipl.-Inf. Frank Güttler

Propädeutikum. Dipl.-Inf. Frank Güttler Propädeutikum 2015 Vorbereitungskurs Informatikstudium Erfolgreich Studieren Programmieren (C-Kurs) guettler@informatik.uni-leipzig.de Universität Leipzig Institut für Informatik Technische Informatik

Mehr

Access [basics] Programmieren mit Arrays. Beispieldatenbank. Arrays. Eindimensionale Arrays. VBA-Grundlagen Programmieren mit Arrays

Access [basics] Programmieren mit Arrays. Beispieldatenbank. Arrays. Eindimensionale Arrays. VBA-Grundlagen Programmieren mit Arrays Dass Sie unter Access Daten in Tabellen speichern und gezielt darauf zugreifen können, wissen Sie als Access [basics]-leser schon längst. Aber was, wenn Sie nur ein paar gleichartige Daten zwischenspeichern

Mehr

Schleifenprogrammierung in C/C++, Fortran und Pascal

Schleifenprogrammierung in C/C++, Fortran und Pascal Schleifenprogrammierung in C/C++, Fortran und Pascal Stefan Ackermann Mathematisches Institut der Universität Leipzig 8. April 2009 1 Die kopfgesteuerte Schleife Bei der kopfgesteuerten Schleife steht

Mehr

Besprechung Aufgabe 5 (crawl) POSIX-Threads. Problem: UNIX-Prozesskonzept ist für viele heutige Anwendungen unzureichend

Besprechung Aufgabe 5 (crawl) POSIX-Threads. Problem: UNIX-Prozesskonzept ist für viele heutige Anwendungen unzureichend U7 6. Übung U7 6. Übung U7-1 Motivation von Threads U7-1 Motivation von Threads Besprechung Aufgabe 5 (crawl) OSIX-Threads Motivation Thread-Konzepte pthread-ai Koordinierung UNIX-rozesskonzept: eine Ausführungsumgebung

Mehr

Objektorientierte Programmierung

Objektorientierte Programmierung Objektorientierte Programmierung 1 Geschichte Dahl, Nygaard: Simula 67 (Algol 60 + Objektorientierung) Kay et al.: Smalltalk (erste rein-objektorientierte Sprache) Object Pascal, Objective C, C++ (wiederum

Mehr

Fakultät Wirtschaftswissenschaft

Fakultät Wirtschaftswissenschaft Fakultät Wirtschaftswissenschaft Matrikelnr. Name Vorname KLAUSUR: Entwurf und Implementierung von Informationssystemen (32561) TERMIN: 11.09.2013, 14.00 16.00 Uhr PRÜFER: Univ.-Prof. Dr. Stefan Strecker

Mehr

Gliederung. Tutorium zur Vorlesung. Gliederung. Gliederung. 1. Gliederung der Informatik. 1. Gliederung der Informatik. 1. Gliederung der Informatik

Gliederung. Tutorium zur Vorlesung. Gliederung. Gliederung. 1. Gliederung der Informatik. 1. Gliederung der Informatik. 1. Gliederung der Informatik Informatik I WS 2012/13 Tutorium zur Vorlesung 1. Alexander Zietlow zietlow@informatik.uni-tuebingen.de Wilhelm-Schickard-Institut für Informatik Eberhard Karls Universität Tübingen 11.02.2013 1. 2. 1.

Mehr