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1 24 ab (a wird gefunden als die Abcisse des Minimums). so erhält man eine gerade Linie. Die (:~). Kurve (verg I. Fig. 5) ist ein Parabel. Wenn nun d gröszer als a wird. wird die Kurve wieder steigen. Die Koordi~ nate des Inflexionspunktes ist a-do ist also d > a so liegt der Inflexions~ punkt bei negativem C~Gehalt, was bedeutet, dasz man keinen Inflexions~ punkt erhält. Die Gärungskurve ist jetzt gegeben durch denjenigen Teil der Kurve links vom Inflexionspunkt; der totale Anstieg bleibt daher beschränkt. Zusammenfassend möchten wir bemerken. dasz es möglich ist den Gärungsprozess durch -4 karakteristische Konstanten zu beschreiben, wodurch eine phenomenologische Theorie gegeben wird welche die Grund~ lage für das biologische Hefestudium bilden kann. Die Betrachtungen können angewendet werden auf alle Fälle wo ein Organismus eine Sub~ stanz bildet welche seine Aktivität hemmt. Mathematics. - LTeber gebundene Semi~invarianten binärer Formen Von R. WEITZENBÖCK. (Communicated at the meeting of December ) In der Theorie der Semi~invarianten binärer Formen hat man sich bisher auf freie Formen beschränkt; das sind Formen, deren Koeffizienten man als unbestimmte Grössen beschaut. Die mit derartigen Formen gebildeten freien Semi-invarianten bilden einen endlichen Integritätsbereich und lassen sich als projektive Invarianten freier Formen und der Linear~ form 1" = X2 auffassen. Gebundene Formen heissen Grundformen, deren Koeffizienten durch eine oder mehrere semi~invariante Gleichungen Si = 0 eingeschränkt werden. Die dazu gehörigen Semi~invarianten nennen wir init H. WEYL "gebundene" Semi~invarianten. Es ist leich zu zeigen. dass - in Analogie mit einem Satze von GRAM für projektive Invarianten - die Gleichungen Si = 0, durch das identische Verschwinden von Semi~Kovarianten zusam~ menfassbar sind. leh zeige hier in 1, dass sich darüberhinaus die Gleichungen SI = 0 durch ein System Jv = 0 ersetzen lassen, wo die Jv freie Semi~invarianten darstellen. In 2 beweise ich. dass freie und gebundene Semi~invarianten ei ne gemeinsame Rationalbasis besitzen. Es sei 1. (1)

2 25 eine binäre Form. G = G (ao. al.. Hp) ein Gradient. Letzteres be~ deutet: ist. von einem Zahlenkoeffizienten abgesehen eine Term von G. so gilt für alle Terme von G mo + mi + m mp = g = Grad von G in den avo mi + 2m pmp ---:- w = Gewicht von G. Die Zahl 'YJ = p g - 2 w heisst der Exces von G. Ein Gradient ist eine freie Semi.invariante / von {p. wenn _ a/ a/ a/ _ Q (J) - ao ~ + 2al ~ pap_1 ~ - 0 (2) ual ua2 ua p gilt. 'YJ ist dann stets ~ O. Bei einer Anti.Semi.invariante L haben wir al a L al O(L)=pal~+(p-l)a2~+... +ap-;:. -=0. (3) uao ual uap-i Bei projektiven Invarianten M gilt 'YJ = 0 und Q(M)=O O(M)=O. Ist K (ao. al... a p ) eine durch das Semi~invariante Gleichungssystem gebundene Semi~invariante von {p. so gilt S2=0... (4) ok ak ok Q (K) = ao ~ + 2al ~ pap_1 ;,-= I UI Sj (5) ual ua2 ua p identisch in allen avo wobei die U j Femers ist irgend welche Gradienten sind. oder=o. (6) letzteres. wenn SI selbst Semi.invariante ist. Wir setzen in Folgenden ao 1=- 0 voraus. d.h. die Gleichung ao = 0 sol1 nicht in (4) vorkommen. Es ist leicht zu zeigen. dass für semi~ invariante Gleichungssysteme der GRAM' sche Satz gilt: sie entstehen. wenn alle Koeffizienten in Semi~Kovarianten gleich Null gesetzt werden. Hier kann man darüber hinaus aber noch weiter zeigen. dass sich jedes System (4) dur'eh ersetzen lässt. wo die /v Semi~inlJarianten /1 =0. /2=0... (7) sind.

3 26 Beim Beweise dieses Satzes machen wir Gebrauch von der durch die "Protomorphen" gegebenen Rationalbasis aller freier Semi-invarianten: A 2 =ao a2 - a~ A3 = a~ a3-3ao 81 a2 + 2a~ A4 = a~ a.. - 4a~ al a3 + 6ao a~ a2-3a1 (8) A = a-i f. (-~ 1) pop +ao' Allgemein gilt für 2 c:=: m -= p: (9) oder. wenn man die Differentiation ausführt: (10) Nehmen wir jetzt AI' A 2 A p an Stelle von aj. a2' apo so lässt sich jeder Gradient G vom Gewichte w und Grpde g in der Form darstellen : G (aa. al'... ap) = aw~g G* (AI' A 2 A p ) (11) o wo G* ein Polynom ist. das ao nicht mehr enthält. Ist nämlich T - amo am, am amp p ein Glied von G. und setzt. man hierin nach (8):. (12) so kommt im Nenner a~ zu stehen mit À.= m2 + 2m (p-l) mp = w-(g-mo). (13)

4 27 also wird T ein Polynom von AI. A 2 Ap. geteilt durch ao- g. Ist überdies der Gradient G nicht durch ao teilbar. so gibt es ein Glied T mit mo = O. Aus (13) folgt dann: w-g::=- O. Aus Q (G) wird jetzt 1 ag* Q(G)=-.ao :>A a- g u o Ist G eine. '. ar freie Semi~invariante f. so glbt Q (J) = 0 Jetzt aai = O. woraus die bekannte Tatsache folgt. dass r frei von AI ist. Bei einer gebundenen Semi~invariante K hingegen haben wir statt (5) jetzt die Gleichung I (14) (15) Jedem Si von (4) entspricht bei der Transformation (12) ein Nach (6) ist dann und dasselbe '1 f" a 2 S7 a 3 S7 as; - S* d 0 aai er =. 91 t ur Schreiben wir jetzt aai aai _. AI Ai. A7 S. Si -SlO + -I' Si! + -2' S''2+'" + -, in... n. (16) (17) 50 sind a n - I (* a n S; _ S* - S aa~- zn- j A ~ *).. :>An- I Si - -, Sj = Si.n-I = SC U. s. f. u I n. wieder Gradienten aus dem System aller S: = 0 und S7 = 0 kan jetzt ersetzt werden durch Diese S;p enthalten ab er kein AI mehr. also sind sie freie Semiinvarianten.

5 28 2. Statt (15) können wir jetzt schreiben (18) wo die Ij freie Semi-invarianten vorstellen. (18) ist jetzt direkt zu integrieren ; ist Jo (A2 A3... A p ) eine freie Semi-invariante. 50 wird. (19) d.h. modd I: und daher auch modd Jv [ällt. jede gebundene Semiinvariante K* mit einer [reien Semi-invariante Jo zusammen. Hieraus folgt aber noch keineswegs. dass ein solches Zusammenfallen auch für die gebundenen Semi-invarianten K (oh ne Stern) stattfindet. Sei z.b. K = t (ao a3 - al a2) und I1 = A 2 = ao a2 - ai. Wir haben hier Q K = ao a2 - a~ = 11' d.h. Kist eine gebundene Semi-invariante. die zur Semi-invarianten Gleichung JI = A 2 = 0 gehört. Hier ist dann in Uebereinstimmung mit Gleichung (19) mit U = U* = 1 : K* =ta3 + A2f dal =ta3 +AI A 2 Es ist also wohl K* t A3 (modd /v). d.h. K* = ao. t. (ao a3 - al a2) - t A3 (mod A 2 ). aber t (ao a3 - al a2) ~ einer ganz-rationalen freien Semi-invariante. Die Frage nach einer endlichen Integritätsbasis (modd Jv) für gebundene Semi-invarianten ist also durch (19) keineswegs beantwortet. leh vermute. dass eine solche Integritätsbasis neben den freien Semi-invarianten /0 nur noch die Gradienten 0 Jv enthält. Es gilt nämlich allgemein (QO- OD) G=1] G (20) wo 1] der Exces des Gradienten Gist. Set zen wir hier G = Iv. so entsteht wegen Q Jv = 0: Q (0 Iv) = 1] Jv - 0 (modd Iv). (21) d.h. 0 Iv ist eine gebundene Semi-invariante.

6 29 3. Wir schliessen mit zwei Bemerkungen. Sind erstens neben {p noch weitere Grundformen {q = f3~ = bo xlq + ( i ) bi X'{-I X bq xi... gegeben und ist wieder b o ~ O. so bleiben die Beweise von (7) und (19) im Wesentlichen dieselben. An die Stelle von (5) tritt dann ak ak Q (K) = ao aal bo ab o = ~ Ui Si; (22) zu den Formen A" von (8) kommen dann die Protomorphen von {q: E 2 = ba b 2 -bi... und ausserdem die simultanen Semi-invarianten der Gestalt. (23) Nimmt man dann E'I statt bi als Veränderliche. so geht (22) wieder in die Gestalt (18) über. Zweitens führt a o = 0 auf eine Modifikation obiger Ueberlegungen. die sich durch eine Aenderung im System (8) der Protomorphen als notwendig erweist. Sei nämlich allgemein ah der erste nicht verschwinden de Koeffizient von {p. Dann ist ah selbst eine Semi~invariante und der zu der (zerfallenden) Form - h 'p-h ' p-h-i 'p-h -x2[ aox l + (P-h) 1 al XI x 2+ +ap-h x 2 '] gehörige Operator Q wird jetzt nach (2): a Q=(h+l)ah-a pap_i~= ah+1 uap a = a'o ;, a, + 2a'l -aa, (p - h) a'p-h-i -a?. ua I a 2 ap-h Die Protomorphen von {p sind dann analog zu (8): Es tritt hier also ah an die Stelle von ao und im Uebrigen verlaufen die Beweise von (7) und (19) so wie oben.

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