Akkreditierungsbericht zum (Re-)Akkreditierungsantrag der Hochschule Darmstadt Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik AZ 724

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1 Bezeichnung des Studiengangs laut PO, bei Kombinationsstudieng. mit Auflistung beteiligter Fächer/Studiengänge) Bezeichnung Abschluss Leistungspunkte Regelstudienzeit Art des Lehrangebots (Vollzeit, berufsbegl. Dual) Jährliche Aufnahmekapazität K= konsekutiv W= weiterbildend F= forschungsorientiert A= anwendungsorientiert K= künstlerisch Akkreditiert am Akkreditiert bis zum (Re-)Akkreditierungsantrag der Hochschule Darmstadt Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik AZ 724 Master Elektrotechnik und Informati-B.Engonstechnik Sem Vollzeit 340 International Master of Science M.Sc Sem Vollzeit 60 k f in Electrical Engineering and Information Technology Master of Science in Electrical M.Sc Sem Vollzeit 35 k f Engineering and Information Technology Elektrotechnik M.Sc Sem berufsbegleitend 40 w f Vertragsschluss am: Dokumentation zum Antrag eingegangen am: Datum der Peer-Review: Ansprechpartner der Hochschule: Herr Gregor Bechtold, Leiter Servicestelle Akkreditierung Hochschule Darmstadt, Haardtring 100, D Darmstadt, Tel: , Betreuende Referentin: Dr. Dagmar Ridder Gutachtergruppe : Prof. Dr. Gerhard Wenke, FK Elektrotechnik und Informatik, Leiter des v. ZEvA akkreditierten M.Sc. Electronics Engineering an der Hochschule Bremen Prof. Dr. Ludger Klinkenbusch, FB Elektro- und Informationstechnik, Professor für Numerische Feldberechnung in der Technischen Fakultät der Christian-Albrechts-

2 Universität zu Kiel Prof. Dr. Peter Brychta, FB Elektrotechnik und Informatik, Fachgebiet: Leistungselektronik und elektrische Antriebe an der FH Bochum Frau Martina Baucks, Lenze Automation GmbH, Abt. Konstruktionsdienste Herr Oliver Pabst, Student der TU Dresden Elektrotechnik (Diplom) Hannover, den

3 Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis... 1 Abschnitt I: Bewertungsbericht der Gutachter... 2 Einleitung 2 1 Allgemein 2 2 Elektrotechnik und Informationstechnik (B.Eng.) 16 3 Master in Electrical Engineering and Information Technology (M.Sc.) 20 4 Master in International Electrical Engineering and Information Technology (M.Sc.) 23 5 Elektrotechnik (M.Sc.) 27 Abschnitt II: Abschließendes Votum der Gutachter/-innen Allgemein 32 2 Elektrotechnik und Informationstechnik (B.Eng.) 33 3 Master in Electrical Engineering and Information Technology (M.Sc.) 33 4 Master in International Electrical Engineering and Information Technology (M.Sc.) 34 5 Elektrotechnik (M.Sc.)(weiterbildend) 35 Abschnitt III: Weiterer Verlauf des Verfahrens Stellungnahme der Hochschule 37 2 SAK-Beschluss 42 3 Elektrotechnik und Informationstechnik (B.Eng.) 43 4 Master in Engineering and Information Technology (M.Sc.) 43 5 Master in International Engineering and Information Technology (M.Sc.) 43 6 Elektrotechnik (M.Sc.)(weiterbildend) 44 1

4 Abschnitt I: Bewertungsbericht der Gutachter Einleitung In 2007 wurde der damalige Masterstudiengang Electrical Engineering unter der Auflage reakkreditiert, den Studiengang als damals nicht konsekutiven Studiengang zweizuteilen und zwar in einen viersemestrigen Studiengang für internationale Studenten mit einem berufspraktischen Semester (BPP) und in einen dreisemestrigen konsekutiven für Studierende, die einen Bachelorabschluss mit sieben Semestern vorweisen, der bereits eine berufspraktische Phase enthalten hat. Damit sollte die Hochschule auch einen konsekutiven Masterstudiengang vorhalten für eigene Bachelorabsolventen, ohne 300 ECTS und 10 Semester Regelstudienzeit mit dem Masterabschluss zu überschreiten. Der viersemestrige Studiengang (IMSEIT) und der dreisemestrige Studiengang (MSEIT) sind nach den neuen Regeln konsekutive Studiengänge, da sie keine Berufsphase vor der Aufnahme des Studiums voraussetzen. Beide Studiengänge werden als separate Studiengänge an der Hochschule geführt, sind aber inhaltlich bis auf das Praxissemester mit Begleitprogramm (BPP), das ausschließlich die internationalen Studierenden belegen, gleich. Auch die Prüfungsordnung ist identisch mit speziellen Abschnitten für den jeweiligen Studiengang. Deshalb wurden im Reakkreditierungsantrag beide Studiengänge einheitlich an Hand der IMSEIT-Variante beschrieben und Unterschiede bei MSEIT an den wenigen relevanten Stellen explizit angeben. Hier im Bericht werden die Studiengänge separat behandelt und die neuen Bezeichnungen für die beiden Studiengänge Master of Science Electrical Engineering and Information Technology (MSEIT) und International Master of Science Electrical Engineering and Information Technology (IMSEIT) verwendet. Vor und während der Begehung wurden Abschlussarbeiten aller Studiengänge sowie die Studienbriefe des weiterbildenden Studiengangs eingesehen. Weiter wurden die einschlägigen Labore und Arbeitsplätze der Studierenden besichtigt. Grundlagen des Bewertungsberichtes sind die Lektüre der Dokumentation der Hochschule und die Vor-Ort-Gespräche in Darmstadt. Die Bewertung beruht auf den zum Zeitpunkt der Vertragslegung gültigen Vorgaben des Akkreditierungsrates und der Kultusministerkonferenz. 1 Allgemein 1.1 Qualifikationsziele des Studiengangskonzeptes (Kriterium 2.1, Drs. AR 85/2010) Das Kriterium 2.1 ist erfüllt. Alle beantragten Studiengangskonzepte orientieren sich an fachlichen und überfachlichen Qualifikationszielen, die dem entsprechenden Abschluss adäquat sind. Dabei beziehen sich die Qualifikationsziele der beantragten Studiengangskonzepte in einer angemessenen Weise auf eine wissenschaftliche Befähigung der Absolventen. Die Berufsbefähigung wird in allen vier Studiengängen insbesondere gewährleistet durch: Unterricht in kleinen Gruppen, der durch Übungen bzw. Laborveranstaltungen gestützt wird (dabei müssen die sehr kleinen Gruppen hervorgehoben werden beim Master, der als berufsbegleitendes Studium absolviert wird) 2

5 Team-Projekte (z.b. im Bachelor im 5. Semester), ein berufspraktisches Projekt im sechsten Semester im Bachelor, bzw. eine Praxisphase beim internationalen Master im 3. Semester. In diesen Phasen können die Studierenden ihre ingenieurwissenschaftlichen Lernergebnisse in der Praxis einbringen, erproben und reflektieren; ein Bachelorprojekt, das in der Regel in einem Industrieunternehmen ein Thema aus der industriellen Praxis zur selbständigen Bearbeitung aufgreift; Vermittlung von Kommunikations- und Präsentationskenntnissen (insbesondere 1.Semester des Fernstudiums, aber auch im Bachelor) und/oder Projektmanagementkenntnisse. Zivilgesellschaftliches Engagement und die Persönlichkeitsentwicklung werden u.a. dadurch gefördert, dass die Studierenden in allen Bachelorstudiengänge der Hochschule Darmstadt im Rahmen eines sozial- und kulturwissenschaftlichen Begleitstudiums Leistungspunkte erwerben können. Für den Bachelorstudiengang Elektro- und Informationstechnik sind in diesem Bereich fünf Leistungspunkte verpflichtend vorgesehen. Die Masterstudiengänge offerieren für diesen Aspekt relevante Veranstaltungen aus den Bereichen Kommunikation und Mitarbeiterführung oder unterstützen interkulturelle Kommunikation durch das gelebte Miteinander von deutschen und internationalen Studierenden in den gemeinsamen Modulen der beiden Masterstudiengänge Electrical Engineering. Die Persönlichkeitsentwicklung der Absolventen wird in allen Studiengängen auch durch die Möglichkeit des Sprachenerwerbs bzw. der Verbesserung der Sprachkenntnisse sowie der durchgeführten Gruppenarbeit, die gemeinsame Ergebnispräsentationen vorsieht, gefördert. 1.2 Konzeptionelle Einordnung der Studiengänge in das Studiensystem (Kriterium 2.2, Drs. AR 85/2010) Das Kriterium 2.2 ist zum Teil erfüllt Erfüllung der Anforderungen des Qualifikationsrahmens für deutsche Hochschulabschlüsse Der Bachelorstudiengang beinhaltet Wissensverbreiterung und Wissensvertiefung in einer der Qualifikationsstufe angemessenen Weise in einem ersten grundlegenden Studium während der ersten drei Semester (z.b. die Module Grundlagen der Elektronik und Messtechnik oder Grundlagen der Informationstechnik ) sowie im Vertiefungsstudium während der Semester vier bis sechs. Es werden die Vertiefungsrichtungen angeboten. Automatisierung und Informationstechnik, Energie, Elektronik und Umwelt sowie Kommunikationstechnologie Kommunikative Kompetenzen werden speziell im sechsten Semester während der Vorbereitungsphase zum Praxissemester im Rahmen der Veranstaltung zu Kommunikationstechniken vermittelt. Methodische Kompetenzen werden im Mathematikmodul, in den Laborpraktika, aber auch in Übungen in angemessener Form vermittelt. Die systemischen Kompetenzen 3

6 werden u.a. im Projektseminar erlernt. Alle erlangten Kompetenzen entsprechen der Qualifikationsstufe eines Bachelorstudiengangs. Der Bachelorstudiengang ist auf 7 Semester inklusive eines integrierten Praxissemesters ausgelegt; die Absolventen erreichen 210 Leistungspunkte (30/Semester). Die Zugangsvoraussetzungen sind gemäß 54 HHG definiert und sehen neben der allgemeinen oder fachgebundenen Hochschulreife auch die Möglichkeit des Hochschulzugangs über die Meisterprüfung vor (vgl. auch 54 HHG). Zusätzlich wird ein Vorpraktikum erwartet, das unter 6 der Besonderen Bestimmungen der Prüfungsordnung für den Studiengang definiert ist. Die konsekutiven Masterstudiengänge IMSEIT und MSEIT beinhalten Wissensverbreiterung und Wissensvertiefung in einer der Qualifikationsstufe angemessenen Weise durch die grundlegenden Module M01 bis M02 sowie durch das Vertiefungsstudium. Es werden die Vertiefungsrichtungen Automation" Communications Embedded Systems and Microelectronics and Power Engineering angeboten. Kommunikative Kompetenzen werden u.a. im Teamprojekt im Rahmen von M02 gefördert. Methodische Kompetenzen werden in den Laborübungen in angemessener Form vermittelt. Die systemischen Kompetenzen werden u.a. vertieft im Modul 02, das sich verstärkt der Integration von Prozessen im Rahmen des Projektmanagements widmet, in dem ein Projekt der Elektrotechnik in Kleingruppen bearbeitet wird. Alle erlangten Kompetenzen entsprechen der Qualifikationsstufe eines Masterstudiengangs. Der Masterstudiengang Electrical Engineering and Information Technology ist als konsekutiver Studiengang für den Bachelorstudiengang gedacht mit 3 Semestern und 90 Leistungspunkten. Der Masterstudiengang International Electrical Engineering and Information Technology unterscheidet sich hauptsächlich von dem vorherig genannten Masterstudiengang durch ein zusätzliches praktisches Semester, das der Zielgruppe des Studiengangs, den internationalen Studierenden, im dritten Semester die Möglichkeit gibt, praktische Erfahrungen in einem deutschen Unternehmen zu sammeln. Im dritten Semester haben die Studierenden schon ausreichend Deutschkenntnisse erlangt, die ihnen damit die Integration ins Unternehmen während des Praxissemesters erleichtern. Insgesamt werden für den viersemestrigen Studiengang 120 Leistungspunkte vergeben. Die Zugangsvoraussetzungen sind für beide Studiengänge ein einschlägiges Bachelorstudium (vgl. 6 der Prüfungsordnung). Es wird empfohlen, den geforderten Nachweis der ausreichenden Englischkenntnisse mittels TOEFL-Test und ähnlichem unter 6 der Prüfungsordnung zusätzlich aufzunehmen. Der weiterbildende Masterstudiengang vermittelt und vertieft Kenntnisse in einer der Qualifikationsstufe angemessenen Weise in folgenden Bereichen: Projektmanagement nach CMMi und Spice, Kommunikation im betrieblichen Umfeld sowie Grundlagen der BWL, Systemanalyse und Systemdesign komplexer Systeme, Software-Engineering-Methodik, eingebettete Systeme. 4

7 Zusätzlich werden angemessene Kenntnisse vermittelt in folgenden Vertiefungen: Automatisierungstechnik, Mikroelektronik, Energietechnik. Kommunikative Kompetenzen werden zu Beginn des Studiums speziell im Modul A1 gelernt und angewendet. Methodische Kompetenzen werden in den Laborpraktika, aber auch Übungen in angemessener Form vermittelt. Die systemischen Kompetenzen werden u.a. vertieft im Modul C2, welches sich dem Projektmanagement widmet, in dem ein größeres Projekt der Elektrotechnik in Kleingruppen bearbeitet wird. Alle erlangten Kompetenzen entsprechen der Qualifikationsstufe eines Masterstudiengangs. Der berufsbegleitende und weiterbildende Masterstudiengang Elektrotechnik ist auf sechs Semester ausgelegt mit 120 vergebenen Leistungspunkten. Unter 6 der Prüfungsordnung sind die Zulassungsvoraussetzungen definiert, die u.a. eine einschlägige mindestens einjährige Berufstätigkeit nach Abschluss des vorhergehenden Bachelorstudiums oder Hochschuldiploms vorsehen. Die Masterstudiengänge ermöglichen nach erfolgreichem Abschluss formal die Promotion. Der Bachelorstudiengang ermöglicht die Aufnahme eines Masterstudiengangs. Damit entsprechen alle Studiengänge den formalen Anforderungen der jeweiligen Qualifikationsstufe in Bezug auf Zugangsvoraussetzungen, Dauer, Anschlussmöglichkeiten und Übergängen aus beruflicher Bildung Erfüllung der Ländergemeinsamen Strukturvorgaben Bei den zu akkreditierenden Studiengängen liegt keine strukturelle Vermischung der Studiengangssysteme (Bachelor/Master oder Magister/Diplom) vor. Der Bachelor ist als erster berufsqualifizierender Abschluss konzipiert. Die beiden Studiengänge IMSEIT und MSEIT sind konsekutiv, und der dritte Masterstudiengang ist ein berufsbegleitender weiterbildender Studiengang. Alle Regelstudienzeiten entsprechen den Vorgaben (Bachelor: 7; MSEIT: 3; IMSEIT: 4; und der weiterbildende Masterstudiengang 6 Semester). Für den Bachelorstudiengang werden 210 ECTS, für MSEIT 90, für IMSEIT 120 und für den weiterbildenden Masterstudiengang 120 ECTS vergeben. Damit haben Studierende die Möglichkeit, bei Wahl der konsekutiven Studienstruktur mit 300 ECTS den Master abzuschließen. Die Einordnung der Masterstudiengänge MSEIT und IMSEIT als konsekutiv und des Fernstudiengangs als weiterbildend entspricht den Vorgaben. Die Vergabe des Master of Science als Abschluss ist angemessen. Beim Bachelorstudiengang wird durch die Vergabe des Bachelor of Engineering noch betont, dass damit eine Berufsbefähigung verbunden ist. Die Abschlussbezeichnung ist ebenso angemessen. Die Bachelorarbeit wird mit 12 ECTS bewertet; ein separates Bachelorkolloquium, das als Seminar mit entsprechenden Präsenzphasen durchgeführt wird, ist mit weiteren 3 ECTS versehen. Für die Masterarbeiten (inkl. Kolloquium) aller drei Masterstudiengänge werden 30 ECTS vergeben. Die Zugangsvoraussetzungen für die Masterstudiengänge ist ein berufsqualifizierender 5

8 Hochschulabschluss (vgl. Kap. 1). Die Gutachtergruppe bestätigt, dass das gewählte forschungsorientierte Profil der Masterstudiengänge angemessen ist. Die Hochschule möchte eine praxisnahe Ausbildung mit Forschungsorientierung bieten. Alle Studiengänge sind modularisiert und mit einem Leistungspunktesystem versehen. Alle Module können spätestens innerhalb eines Jahres abgeschlossen werden. Eine Ausnahme ist das Modul M03 aus IMSEIT, das sich an ausländische Studierende richtet. Die Studierenden beginnen schon vor Studienbeginn mit einem Deutschkurs, der im ersten und zweiten Semester fortgesetzt wird. Damit sind die Studierenden auf das betriebliche Praktikum im dritten Semester vorbereitet. Dieses Modul, das sich ausnahmsweise über drei Semester erstreckt, wird als angemessen gesehen, weil es speziell für die Zielgruppe ausländischer Studierender entwickelt wurde und ausreichende Deutschkenntnisse für diese Studierenden sichert. Alle vier Studiengänge bieten Zeiträume für Aufenthalte an anderen Hochschulen oder in der Praxis ohne Zeitverlust. Die Module werden in der Regel mit nur einer Prüfung abgeschlossen. Abweichungen von dieser Regel sind ausreichend begründet und ergeben sich auf Grund des Studiengangskonzeptes, wie z.b. beim weiterbildenden Masterstudiengang. In einigen Fällen ist die erfolgreiche Laborteilnahme Voraussetzung, um an der eigentlichen Prüfung teilzunehmen. Die Laborteilnahme wird i.d.r. durch ein Laborprotokoll, bzw. Berichtsheft bestätigt. In einigen anderen Fällen wird die Prüfungsform Klausur durch einen Vortrag ergänzt (IMSEIT/MSEIT: M02) oder auch durch Projektbericht und Präsentation (Bachelorstudiengang:C2). Die Gutachtergruppe sieht diese Ausnahmen aber auf Grund der Größe der Module und der unterschiedlichen Prüfungsformen als angemessen an, um die erworbenden Kompetenzen umfassend zu prüfen. Es wird aber bemängelt, dass Prüfungsvorleistungen als bewertete Leistungen zusätzlich zur eigentlichen Prüfung in die Modulendnote eingehen (können). Nach Aussage der Hochschule gehen diese Vorleistungen zwar mit 30% in die Modulendnote ein, sind aber beliebig oft wiederholbar. Gehen diese Leistungen in die Endnote ein, handelt es sich um Modulteilprüfungen, die in ihrer Gewichtung an der Modulendnote im Modulkatalog deutlich gemacht werden müssen und einer Begründung bedürfen, weshalb das Modul mit mehr als einer Prüfung abgeschlossen wird, vgl. Kap Die Allgemeinen Bestimmungen für Prüfungsordnungen sind unter 9 (3) entsprechend anzupassen und bei Umwandlung von bewerteten Prüfungsvorleistungen in Modulteilprüfungen sind auch die betroffenen Modulkataloge anzupassen. Die Prüfungsvorleistungen sind auch in ihrer Wiederholbarkeit in der Prüfungsordnung klar zu definieren. Diese Unklarheit wird bemängelt. Es wird empfohlen, die Wiederholbarkeit von Prüfungsvorleistungen nicht zu begrenzen. Die Modulgrößen unterschreiten in keinem der Studiengänge 5 ECTS-Punkte. Eine Ausnahme ergibt sich in dem weiterbildenden Studiengang, in dem sich im Wahlpflichtbereich die Studierenden vier Module mit einer Größe von jeweils 2,5 ECTS zusammenstellen müssen. Diese kleinen Module werden in diesem Fall aber als angemessen beurteilt, weil die berufstätigen Studierenden dadurch die Möglichkeit haben, ihren Spezialisierungen durch eine größere Wahlmöglichkeit besser nachkommen zu können. Alle Modulbeschreibungen entsprechen in ihrer Gestaltung und den gegebenen Informatio- 6

9 nen weitgehend den Vorgaben. Sie fassen i.d.r. thematisch und zeitlich abgerundete, in sich geschlossene und mit Leistungspunkten belegte Studieneinheiten zusammen. Es wird allerdings grundsätzlich empfohlen, den Modulkatalog dahingehend zu überarbeiten, dass die Ziele und Kompetenzen besser verdeutlicht werden. Beim weiterbildenden Masterstudiengang wird der Modulkatalog dahingehend bemängelt, dass diese Ziele und Kompetenzen in einigen Modulen zu unklar bleiben (vgl. auch Kap. 5.2). Da die Modulbeschreibungen keine Literaturangaben enthalten, sollte auf die jeweiligen Vorlesungs-/Veranstaltungsverzeichnisse und Studienbriefe verwiesen werden, sodass die Studierenden immer die Möglichkeit einer geeigneten Vorbereitung haben bzw. sich einen Eindruck über das Niveau eines Moduls machen können, bevor sie es belegen. Grundsätzlich werden den Studierenden aber ausreichend Materialien inklusive Literaturangaben zu Beginn der Veranstaltungen gegeben. Zur Begehung lagen nur die Allgemeinen Bestimmungen für Prüfungsordnungen (ABPO) der Hochschule Darmstadt vom vor, in denen die Anerkennung von Qualifikationen im Hochschulbereich in der europäischen Region nach den Vorgaben der Lissabon- Konvention nicht ausreichend geregelt war. Die inzwischen vorliegende geänderte ABPO vom regelt aber die Anerkennungsmöglichkeiten gemäß der Lissabon Konvention in ausreichender Weise. Allerdings ist die geänderte ABPO noch nicht veröffentlicht. In der neuen ABPO wird aber immer noch bemängelt, dass der Anspruch der Studierenden auf Anrechnung von bis zu 50 % der außerhochschulisch erworbenen Kompetenzen und Fähigkeiten auf ihr Studium nicht geregelt ist bzw. sogar ausgeschlossen wird (ABPO 19 Absatz (6)). Die einem ECTS-Punkt zugrunde liegende Arbeitszeit beträgt nach Aussage der Studiengangverantwortlichen für alle Studiengänge 30 Stunden. Dieser Punkt ist nicht in der Prüfungsordnung geregelt und wird entsprechend bemängelt. Ein Nachweis der Rechtsprüfung der ABPO muss noch vorgelegt werden. Die Diploma Supplements liegen in englischer und deutscher Sprache für die Studiengänge vor und entsprechen den Vorgaben Erfüllung landesspezifischer Strukturvorgaben Nicht anwendbar Erfüllung weiterer Anforderungen Nicht anwendbar 1.3 Studiengangskonzept (Kriterium 2.3, Drs. AR 85/2010) Das Kriterium 2.3 ist zum Teil erfüllt. Alle vier Studiengangskonzepte unterstützen in der Kombination der einzelnen Module sinnvoll die vorab formulierten Qualifikationsziele. Die gewählten Lehrformen von Vorlesungen, Übungen, Laboranteilen und Projekten sind angemessen. 7

10 Alle vier Studiengangskonzepte umfassen die Vermittlung von Fachwissen und fachübergreifendem Wissen (vgl. auch Kap ). Ebenso abgedeckt wird der Erwerb von methodischen und generischen (fachübergreifenden) Kompetenzen. Methodische Kompetenzen ergeben sich gemäß einer Ingenieursausbildung besonders im Bereich der Mathematik und den zum Teil vertiefungsabhängigen Übungen, u.a. im Labor. Die generischen Kompetenzen werden in allen vier Studiengängen z.b. durch Module abgedeckt, die spezifische (Fach-)Probleme im Rahmen eines Projekts bearbeiten. Die Projekte werden in Anlehnung an die unterschiedlichen Qualifikationsstufen in Gruppen bearbeitet. Der Bachelorstudiengang ist nicht zulassungsbeschränkt, wobei mit ca. 300 Studierenden pro Jahr gerechnet wird, Die Kapazität für den international ausgerichteten Masterstudiengang beläuft sich auf ca. 60 Studierende pro Jahr. Für den 3-semestrigen Masterstudiengang, der konsekutiv eigene (und andere eher inländische) Bachelorabsolventen bedienen soll, wird die Kapazität mit 35 angegeben. Grundsätzlich können die beiden Studiengänge auf Grund ihrer gemeinsamen Modulstruktur auch gemeinsam betrachtet werden (vgl. Kap. 3.2). Damit ergäbe sich eine Gesamtkapazität von 95 Studierenden. In 2011 machten 41 Studierende ihren Abschluss, was neben der guten Infrastruktur dazu beiträgt, dass die Studierenden eher günstige Studienbedingungen vorfinden. Der berufsbegleitende Fernstudiengang ist offen die Aufnahmekapazität wird mit 40 Studierenden pro Jahr angegeben. Die parallele Struktur von MSEIT und IMSEIT und damit die gemeinsame Teilnahme von deutschen und ausländischen Studierenden in den englischsprachigen Modulen ermöglicht den Studierenden eine interessante kulturelle Erfahrung, die auch als Vorbereitung für einen internationalen Arbeitsmarkt dienen kann. Auf Grund der unterschiedlichen Vorkenntnisse der Studierenden ist es aber unerlässlich, sehr konkret das erwartete Eingangsniveau speziell der Vertiefungsmodule zu definieren. Damit haben die Studierenden die Chance, sich besser auf Themen vorzubereiten, bei denen sie noch unzureichende Kenntnisse haben. Es wird empfohlen, auf Grund der sehr großen Heterogenität der Studierenden eventuell auch hier Tutorien anzubieten. In diesem Kontext bietet es sich an, die speziellen Eigenheiten der beiden Studiengänge stärker herauszuarbeiten und sie als Studiengang schärfer zu profilieren. Für die im Bachelorstudiengang und beim IMSEIT vorgesehenen Praxisanteile werden ECTS-Punkte vergeben (Bachelor: 20 ECTS; IMSEIT: 25 ECTS). Die Praxisanteile werden von der Hochschule dadurch qualitätsgesichert, dass Studierende während der Praxisphase durch die Hochschule betreut werden, der Praxisaufenthalt auch inhaltlich vorbereitet (Seminar) sowie durch einen Bericht am Ende geprüft wird. Die Regelungen zur Anerkennung von an anderen Hochschulen und außerhochschulisch erbrachten Leistungen (gemäß KMK-Vorgabe) werden als nicht ausreichend erachtet (vgl. Kap. 1.2). Der Nachteilsausgleich für Studierende mit Behinderungen befindet sich in der ABPO unter 10 (6). Mobilitätsfenster sind nicht explizit vorgesehen, die Modulstruktur ermöglicht aber ein Auslandssemester. Die Studienorganisation, die neben den institutionalisierten Verfahren geprägt ist durch direkte Kontakte der Studierenden mit den Dozenten, gewährleistet die Umsetzung der Studiengangskonzepte. 8

11 1.4 Studierbarkeit (Kriterium 2.4, Drs. AR 85/2010) Das Kriterium 2.4 ist erfüllt. In allen Studiengängen wird die Eingangsqualifikation angemessen berücksichtigt. Im Besonderen der weiterbildende Studiengang baut auf den beruflichen Erfahrungen der Studierenden auf und sie können diese z.b. im Rahmen von Projekten einbringen. Die Studienplangestaltung ist übersichtlich und unterstützt die Studierbarkeit der Studiengänge. Auf Grund des nun ermöglichten Beginns des Studiums des Bachelorstudiengangs zum Sommersemester wird hier empfohlen, zusätzlich Musterstudienpläne für das Sommersemester zu erstellen, weil das Modulangebot sich zum Teil unterscheidet. Pflichtveranstaltungen der Studiengänge überschneiden sich nicht. Im Wahlbereich ist die Überschneidungsfreiheit zum Teil von den gewählten Modulen abhängig. Die vorgeschriebene Modulabfolge beeinträchtigt nicht die Studierbarkeit. Der neuerdings ermöglichte Beginn des Studiums zum Sommersemester gilt auch für MSEIT. Entsprechend wird auch hier empfohlen, zusätzlich Musterstudienpläne für das Sommersemester zu erstellen, weil das Modulangebot sich zum Teil unterscheidet. Die Angaben zur studentischen Arbeitsbelastung wurden auf Plausibilität hin geprüft; die Studierenden bestätigen die Studierbarkeit. Die Arbeitsbelastung wird in den Evaluationsbögen nachgefragt (vgl. Kap. 1.9). Die Prüfungsdichte und Prüfungsorganisation beeinträchtigen nicht die Studierbarkeit. Die Möglichkeit zur zeitnahen Prüfungswiederholung besteht in allen Studiengängen, sie führt nicht zur Verlängerung der Studiendauer. Die Prüfungsdichte liegt für MSEIT und IMSEIT bei maximal vier Modulprüfungen pro Semester. Alle Prüfungen im Studiengang werden jedes Semester angeboten. Im Bachelorstudiengang liegt die Prüfungsdichte inzwischen bei maximal sechs Prüfungen pro Semester. Die Prüfungsdichte war vor der Studienplanumgestaltung, die im Rahmen der Reakkreditierungsvorbereitungen durchgeführt wurde, höher. Die Studienplanumgestaltung diente in erster Linie der Verbesserung der Studierbarkeit, um Abbrecherquoten u.a. auf Grund zu hoher Arbeitsbelastung zu reduzieren. Hier sollte die Hochschule die Effektivität der umgesetzten Maßnahmen hinsichtlich der Verbesserung der Studierbarkeit nach einem geeigneten Zeitraum überprüfen. Im Bachelorbereich werden Tutorien angeboten. Es ist außerdem geplant, in Zukunft Brückenkurse speziell in den Fächern Mathematik und Physik anzubieten, mit denen der Einstieg ins Studium erleichtert werden soll. Solche Brückenkurse werden in ausgewählten Fächern auch für die internationalen Bewerber des Studiengangs IMSEIT in englischer Sprache angeboten. Zur Erleichterung der Wahl der jeweiligen Vertiefungsrichtung im Bachelor- oder Masterbereich werden vorab Informationsveranstaltungen angeboten. Die E-Learning Plattform Moodle wird kaum genutzt, weil nur wenige Dozenten entsprechend Materialien einstellen. Allerdings bestätigen die Studierenden, dass ihnen insgesamt ausreichend und zeitig Materialien und Informationen zur Verfügung gestellt werden. Ein Career Center unterstützt Studierende und Absolventen/-innen der Hochschule Darmstadt darin, sich auf Ihr Berufsleben vorzubereiten und ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt 9

12 bzw. in der beruflichen Selbstständigkeit zu erhöhen. Dies umfasst Angebote zum Beratungs- und Bewerbungstraining bis zur konkreten Beratung bei Projekten mit dem Ziel sich selbstständig zu machen. Der Student Service Center bietet eine allgemeine Studienberatung, die sich auch auf die Bedürfnisse internationaler Studierender eingestellt hat und informative Webseiten auf Englisch anbietet. Wünschenswert wäre es allerdings, bei dem Anspruch für internationale Studierende attraktiv zu sein, dass ein direkter Zugang zu englischen Informationen von der Webseite ermöglicht wird. Von der Einstiegsseite der Hochschule gibt es nämlich keine Hinweise/Links auf englischsprachige Informationen. Die fachliche Studienberatung wird durch die jeweiligen Programmverantwortlichen bzw. Studiengangsleiter erbracht. Die Belange von Studierenden mit Behinderung werden gemäß den Vorgaben der Prüfungsordnungen berücksichtigt. 1.5 Prüfungssystem (Kriterium 2.5, Drs. AR 85/2010) Das Kriterium 2.5 ist zum Teil erfüllt. Alle Prüfungen der Studiengänge orientieren sich an den jeweiligen im Modul formulierten Qualifikationszielen. Die gewählte Prüfungsform ist in der Regel eine Klausur. Diese Prüfungsform wird ergänzt durch Labor- und Praxisberichte, mündliche Prüfungen, Projektberichte (auch als Gruppenarbeit) und Präsentationen. Zum Teil kommen beim Bachelorstudiengang (Modul B15) auch Seminararbeiten zum Einsatz. Grundsätzlich sind die Prüfungen modulbezogen sowie wissens- und kompetenzorientiert. Trotzdem ließe sich für einige Module anregen, die Klausur durch eine andere Prüfungsform zu ersetzen. Ein Beispiel wäre im weiterbildenden Masterstudiengang das Modul A1. Prüfungsan- und -abmeldungen erfolgen nach Aussage der Studierenden problemlos. Es wird aber bemängelt, dass gemäß der ABPO Prüfungsvorleistungen auch als bewertete Leistungen zusätzlich zur eigentlichen Prüfung in die Modulendnote eingehen. Von dieser Möglichkeit wird in der Praxis auch Gebrauch gemacht. Gehen diese Leistungen in die Endnote ein, handelt es sich um Modulteilprüfungen, die in ihrer Gewichtung an der Modulendnote im Modulkatalog deutlich gemacht werden müssen und einer Begründung bedürfen, weshalb das Modul mit mehr als einer Prüfung abgeschlossen wird. Die Allgemeinen Bestimmungen für Prüfungsordnungen sind unter 9 (3) und 15 entsprechend anzupassen und bei Umwandlung von bewerteten Prüfungsvorleistungen in Modulteilprüfungen sind auch die betroffenen Modulkataloge anzupassen. Zudem muss die Wiederholbarkeit von Prüfungsvorleistungen klarer definiert werden. Im Zusammenhang mit den Anrechnungsmodalitäten für Studienleistungen, die an anderen Hochschulen erbracht wurden, wird definiert, dass bei unvergleichbaren oder unbewerteten Notensystemen die Anrechnung mit der Bewertung ausreichend (Note 4) erfolgt (vgl. ABPO 19 Absatz (5)). Die Gutachtergruppe empfiehlt die Praxis und die Prüfungsordnung dahingehend zu ändern, dass bei unvergleichbaren Notensystemen die Leistungen nur mit bestanden ins Zeugnis eingehen, weil eine nachträgliche Bewertung mit vier einer eventuell sehr guten Arbeit eines Studierenden einer Bestrafung gleich käme, extern erbrachte Leistungen anrechnen zu wollen. 10

13 Der Nachteilsausgleich für behinderte Studierende hinsichtlich zeitlicher und formaler Vorgaben im Studium sowie bei allen abschließenden oder studienbegleitenden Leistungsnachweisen ist sichergestellt (vgl. ABPO 10 (6)). Die vorgelegten Ordnungen sind veröffentlicht und in Kraft gesetzt Studiengangsbezogene Kooperationen (Kriterium 2.6, Drs. AR 85/2010) Das Kriterium 2.6 ist zum Teil erfüllt. Die Kooperationen der Hochschulen sind beschrieben und durch Kooperationsverträge gesichert (vgl. auch Kapitel 3.6 und 4.6). Es fehlen allerdings die Learning Agreements. Neben den Kooperationsverträgen mit anderen Hochschulen wurden auch Kooperationsverträge mit der Industrie abgeschlossen (z.b. Continental Automotive) zur Durchführung der Praxisphasen. Das Praxissemester des Bachelorstudiengangs im siebten Semester ist durch eine Ordnung zur berufspraktischen Phase als Anlage der Prüfungsordnung des Bachelorstudiengangs formal geregelt. Die Praxisphase wird angemessen vor- und nachbereitet. Mittels eines Berichtes wird die Praxisphase geprüft. Der Bericht wird bei dem/der Betreuer/In spätestens zwei Wochen nach Beendigung der Tätigkeit eingereicht. Damit wird die Vergabe von 20 Leistungspunkten für die 13-wöchige Praxisphase zuzüglich der schriftlichen Ausarbeitungsphase durch die Hochschule qualitätsgesichert. 1.7 Ausstattung (Kriterium 2.7, Drs. AR 85/2010) Das Kriterium 2.7 ist erfüllt. Die adäquate Durchführung des Studiengangs ist hinsichtlich der qualitativen und quantitativen personellen, sächlichen und räumlichen Ausstattung gesichert. Es ist anzumerken, dass die Hochschule vergleichsweise über eine eher gute Ausstattung in sämtlichen Bereichen verfügt. Ein neues Hörsaalgebäude soll 2013 fertiggestellt werden, um die momentane Notwendigkeit, aus Platzgründen einige Vorlesungen mehrfach abzuhalten, überflüssig zu machen. Die Ausstattung im Bereich der studentischen (Computer-)Arbeitsplätze sowie Laborplätze scheint ebenfalls angemessen. Insgesamt verfügt der Fachbereich nach Lektüre der Dokumentation und der Begehung über gute und diverse Laborausstattungen sowie über ausreichend finanzielle Mittel, die sich auch in einer guten Drittmitteleinwerbung durch Forschungsgelder widerspiegeln. Die personelle Ausstattung scheint auch gesichert, berücksichtigt man Verflechtungen mit anderen Studiengängen. Nach den derzeitigen Planungen des Präsidiums der Hochschule zur Stellenbewirtschaftung wird die Zahl der Professorenstellen bis 2017 um weniger als 10% sinken. Über die kritischen Jahre des Studentenberges (2011 bis 2015) wird die Zahl der Professorenstellen durch vier vorgezogene Berufungen für demnächst ausscheidende Kollegen (Doppelbesetzungen) zunächst erhöht (gegenüber der Professoren-Sollzahl ab 2016) und erst danach reduziert. Allerdings schilderte die Hochschule, dass sich die Neuberufungen im Fach Elektrotechnik bei W-Besoldung nicht immer einfach gestalten. Weitere 11

14 Überlasten können aber nach Bedarf mit Lehrbeauftragten abgefangen werden. Um die Attraktivität der Hochschule auch als Forschungsstandort zu erhöhen, wurde die Stelle des Vizepräsidenten für Forschung sowie eine eigene Servicestelle für Forschung geschaffen. Ihre Aufgabe ist die Akquise von Forschungsgeldern zu unterstützen und durch eigene Mittel Projekte zu initiieren. Insgesamt ist die Anzahl der Professorenstellen für die einzelnen Studiengänge dokumentiert und scheint angemessen. Maßnahmen zur Personalentwicklung und -qualifizierung sind dahingehen vorhanden, dass neuberufene Professoren verpflichtet sind, an einer Schulung zur Didaktik in der Lehre teilzunehmen und zudem inzwischen Methoden wie Teamteaching ausprobiert werden, bei welchen jüngere und ältere Lehrende gemeinsam lehren. Die Schulungen zur Didaktik werden aber nicht nur den neuberufenen Professoren nahegelegt, sondern stehen allen auf freiwilliger Basis offen. Ein motivierendes Element, sich einer guten Lehre zu verpflichten, ist auch die Möglichkeit gute Lehrevaluationsergebnisse (auf freiwilliger Basis) in die Besoldungsdiskussion einzubringen. Grundsätzlich stehen den Professoren neben den üblichen Freisemestern, Tagungsteilnahmen, etc. auch Fortbildungsmaßnahmen offen, die von der AGWW, der Arbeitsgemeinschaft wissenschaftliche Weiterbildung der hessischen Fachhochschulen, angeboten werden. Mit den Mittel des Landes Hessen zur Verbesserung von Studium und Lehre konnten speziell im Bachelorbereich viele Tutorenstellen geschaffen werden. 1.8 Transparenz und Dokumentation (Kriterium 2.8, Drs. AR 85/2010) Das Kriterium 2.8 ist zum Teil erfüllt. Alle Studiengänge und Studienverläufe sind hinreichend dokumentiert und veröffentlicht. Die Prüfungsordnungen liegen vor. Die Prüfungsanforderungen sind in den Modulkatalogen enthalten zudem werden Studierende zu Beginn der Semester entsprechend informiert. Die Zugangsvoraussetzungen der jeweiligen Studiengänge sind jeweils unter 6 der Besonderen Bestimmungen der Prüfungsordnungen definiert. Die Nachteilsausgleichsregelungen für Studierende mit Behinderung sind ebenfalls dokumentiert und veröffentlicht. Die Webseiten der Hochschule bieten einen guten Einstieg und ausführliche Informationen zu allen Studiengängen. Bemängelt wird nur die fehlende englische Übersetzung der einschlägigen Prüfungsordnung für den Masterstudiengang, der sich an internationale Studierende richtet (vgl. Kap. 4.8). 1.9 Qualitätssicherung und Weiterentwicklung (Kriterium 2.9, Drs. AR 85/2010) Das Kriterium 2.9 ist erfüllt. Die Hochschule hat eine Servicestelle Akkreditierung eingerichtet als Ansprechpartner für alle Mitglieder der Hochschule, die im Bereich Studium und Lehre tätig sind. Neben Lehrenden sind dies das Präsidium und die Dekanate sowie bestimmte Bereiche der Verwaltung. Die Servicestelle Akkreditierung kommuniziert als Repräsentant der Hochschulen mit den Akkreditierungsagenturen. Die Aufgaben der Stelle umfassen u.a. die Fortführung der durch die Bologna-Reform angestoßenen Projekte und deren konzeptionelle Begleitung und Neu- 12

15 konzipierung von Studienprojekten sowie die Unterstützung bei anstehenden (Re-) Akkreditierungsverfahren. Evaluationen fallen in den Aufgabenbereich der Abteilung für Qualitätsmanagement. Alle Standorte der Hochschule wurden gemäß ISO 9001 zertifiziert. U.a. wird inzwischen mit einem software-basierten Integrierten Managementsystem" gearbeitet. Dabei dienen diese Schritte u.a. zur Vorbereitung auf eine Systemakkreditierung, die ein mittelfristiges Ziel darstellt. Als weiterer Schritt dorthin, ist die institutionelle Evaluation zu sehen, welche in Planung ist. Die Hochschule hat eine Evaluationssatzung erlassen, und eine separate Stelle ist für die Durchführung der Evaluationen und für die Auswertung und Rückkopplung an die Studierenden verantwortlich. Für die Evaluation von Vorlesungen gibt es einen Standard- Fragebogen der Hochschule basierend auf dem EvaSys der Hochschule. Dieser wird von allen Studiengängen benutzt und kann gegebenenfalls erweitert werden. Die Evaluationsergebnisse fließen in allen vier Studiengängen in ihre Weiterentwicklung ein und haben zum Teil schon zu sichtbaren strukturellen Veränderungen geführt. Es gibt für den Fachbereich einen Evaluationsbeauftragten. Kern des Verfahrens ist aber die unterhalb des Senats angesiedelte Evaluationskommission, welche mit drei Professoren, zwei Studierende und einem Mitarbeiter besetzt ist. U.a. kommentiert diese Kommission die Evaluationsberichte und bereitet sie für die Sitzungen vor. Jedes Semester werden Studierendenbefragungen durchgeführt sie sind wesentlicher Bestandteil des Qualitätsberichts des Fachbereichs. Dieser Bericht wird alle zwei Jahre hochschulintern veröffentlicht. Die Ergebnisse werden den Studierenden auch rückgekoppelt. Die Hochschule räumt ein, dass auf Grund der Evaluation ergriffene Maßnahmen nicht immer für die Studierenden sichtbar sind, weil immer erst zukünftige Semester von den Änderungen profitieren. Dieses Problem schmälert z.t. die Akzeptanz der Evaluierungen. Eine Ausnahme bei den Evaluationsverfahren bildete der weiterbildende Studiengang Elektrotechnik. Dieser Studiengang wurde bis jetzt von der Zentralstelle für Fernstudien der Fachhochschulen als wissenschaftliche Einrichtung der Länder Rheinland-Pfalz, Saarland und Hessen evaluiert. Als Ergebnis negativen Feedbacks wurden zwei Lehrbriefe überarbeitet und ein Lehrbeauftragter ersetzt. Auf Grund der geringen Rücklaufquote des genutzten Online-Verfahrens wird aber ab dem WS 2012/13, wie für alle anderen Studiengänge auch, das EvaSys-basierte System verwendet, welches auf der Ausgabe der standardisierten Papierfragebögen basiert. Dieser Fragebogen berücksichtigt auch Angaben zur studentischen Arbeitsbelastung. Dabei wird differenziert gefragt nach Aufwand für Vor- und Nachbereitung von Veranstaltungen sowie dem Prüfungsaufwand (s. Teil 2 des Evaluierungsbogens S. 88. Anlagenband Electrical Engineering and Information Technology). Der Standardfragebogen findet sich unter Die Ergebnisse der Untersuchungen zum Absolventenverbleib und Studienerfolg finden sich in selbigem Dokument auf S In der Studie wird u.a. der Zeitraum erfasst, in welchem die Studierenden es schaffen zu graduieren. Dabei schließen über 80% in der Regelstudienzeit ab. Der Absolventenverbleib der Bachelor- und Masterabsolventen im Fachbereich Elektrotechnik (mit Ausnahme des weiterbildenden Studiengangs) wurde im Januar 2012 mit einer speziellen Alumni-Befragung untersucht. Die Umfrage umfasste die Absolventen-Jahrgänge von 2004 bis Aussagen zur Nutzung der Ergebnisse auf die Weiterentwicklung der Studiengänge können nur bedingt gemacht werden, weil dieser Prozess erst begonnen hat. Aller- 13

16 dings konnte festgestellt werden, dass in allen vier Studiengängen seit der letzten Akkreditierung kleine Veränderungen stattgefunden haben, um Verbesserungen der Studiengänge zu bewirken. Das Ergebnis der Studie war mit einer Abbrecherquote im Bachelorbereich von ca. 50% eher negativ. Als Maßnahme, um dieser hohen Abbrecherquote zu begegnen, wurde bei den Veranstaltungen versucht, u.a. eine Verbesserung der Methodenkompetenz zu erreichen und auch der Arbeitsaufwand insgesamt reduziert. Zusätzlich werden verstärkt Tutorien eingesetzt. Es können zwar noch keine Aussagen zur Wirksamkeit der getroffenen Maßnahmen gemacht werden, doch grundsätzlich werden die getroffenen Maßnahmen begrüßt. Es wird empfohlen, zu überprüfen inwieweit die Umstrukturierungen zu einer Prüfungsreduktion im dritten Semester und einer Verringerung der Arbeitsbelastung durch Laborpraktika im fünften Semester geführt haben. Ziel sollte es sein, die Arbeitsbelastung gleichmäßiger über die Semester zu verteilen. Die Ausweitung der Nutzung von EvaSys auf den weiterbildenden Studiengang bietet den Vorteil, dass auch die Frage des Absolventenverbleibs, bzw. Studienerfolgs, für den Studiengang angemessen und hochschulintern vergleichbar durchgeführt wird Studiengänge mit besonderem Profilanspruch (Kriterium 2.10, Drs. AR 85/2010) Das Kriterium 2.10 ist erfüllt. Dieses Kriterium ist nur für den weiterbildenden Fernstudiengang Elektrotechnik relevant. (vgl. Kap. 5.10) Geschlechtergerechtigkeit und Chancengleichheit (Kriterium 2.11, Drs. AR 85/2010) Das Kriterium 2.11 ist erfüllt. Die Hochschule Darmstadt hat zur Förderung von Geschlechtergerechtigkeit und Chancengleichheit für Studierende ein Familienbüro eröffnet. Es dient als die zentrale Anlaufstelle in Fragen der Vereinbarkeit von Studium, Beruf und Familie für Studierende und Beschäftigte der Hochschule. U.a. berät das Familienbüro Ratsuchende in Fragen der Kinderbetreuung oder Pflege von Angehörigen und vermittelt sie bei Bedarf an fachliche Einrichtungen und Kooperationspartner. Damit kommt die Hochschule ihrer durch die Zertifizierung als "familiengerechte hochschule" vor gut einem Jahr eingegangenen Verpflichtung nach und erweitert die Beratungsmöglichkeiten im Zusammenhang mit der Vereinbarkeit von Studium und Familie (vgl. Dazu zählt die Aufnahme familienfreundlicherer Regelungen in Arbeitsorganisation, Studien- und Prüfungsordnungen oder die Anerkennung von Betreuungsnotfällen als Entschuldigung bei nicht angetretenen Prüfungen. Diese hochschulinternen Vorgaben werden auch auf der Ebene des Studiengangs umgesetzt, bzw. würden umgesetzt werden, denn es wird u.a. auf Grund des geringen Frauenanteils bei den Studierenden im Elektrotechnikbereich nur eingeschränkt nachgefragt. 14

17 Der Fachbereich EIT ist bestrebt, den Anteil der weiblichen Studierenden von derzeit ca. 11 % (Stand: Herbst 2011) über alle Studiengänge des Fachbereichs (inklusive des Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesen mit 25% Frauen) zu erhöhen. Dies ist ebenso in den Zielvereinbarungen mit der Hochschulleitung festgelegt. Der Fachbereich hat deshalb im Frühjahr 2012 eine bundesweite Informationsveranstaltung: Frauenstudium im Bereich der Elektrotechnik durchgeführt, um erste Ansätze für eine Änderung der Situation herbeizuführen. Der Nachteilsausgleich für behinderte Studierende ist in der Prüfungsordnung enthalten (vgl. Kap. 1.5) erstreckt sich aber auch auf Fälle von Mutterschutz, Familienzeit, Erkrankung von betreuungsbedürftigen Kindern oder pflegebedürftigen Angehörigen (vgl. ABPO 10 (7)). Durch die angeführten Maßnahmen wird u.a. gesichert, dass Studierende in besonderen Lebenslagen speziell beraten werden und im Einzelfall auch Prüfungsanforderungen angepasst werden. Die Hochschule konnte erläutern, wie sie in Einzelfällen versucht hat (u.a. nach Geburt) Studierenden mittels eines angepassten Teilzeitstudiums eine Beendigung des Studiums zu ermöglichen. 15

18 2 Elektrotechnik und Informationstechnik (B.Eng.) 2.1 Qualifikationsziele des Studiengangskonzeptes (Kriterium 2.1, Drs. AR 85/2010) Das Kriterium 2.1 ist erfüllt. Die Absolventen des Bachelorstudiengangs beherrschen die mathematischnaturwissenschaftlichen Grundgebiete des Fachs Elektrotechnik und sind in der Lage, komplexe elektrotechnische Systeme systematisch und präzise zu analysieren, in ihrer Auslegung zu optimieren und konzeptionell vergleichend zu bewerten. Studierende vertiefen sich in einem wesentlichen Spezialgebiet der Elektrotechnik und beherrschen danach entweder im Bereich der Automatisierung und Informationstechnik (AuI), der Kommunikationstechnologie (KT) oder auf dem Gebiet Energie, Elektronik, Umwelt (EEU) den Stand der Technik und werden an die jeweils aktuelle wissenschaftliche Forschung herangeführt. Die Befähigung zum zivilgesellschaftlichen Engagement wird besonders gefördert durch: entsprechende Vorlesungen aus dem gesellschaftswissenschaftlichen Bereich, in denen prinzipielle Fragestellung aus Ethik, Wirtschaft und Gesellschaft aufgegriffen werden; ein zusätzliches Angebot eines sozial- und kulturwissenschaftlichen Begleitstudiums, das mit 5 ECTS versehen ist. 2.2 Konzeptionelle Einordnung der Studiengänge in das Studiensystem (Kriterium 2.2, Drs. AR 85/2010) Das Kriterium 2.2 ist zum Teil erfüllt Erfüllung der Anforderungen des Qualifikationsrahmens für deutsche Hochschulabschlüsse Vgl. Kap Der Bachelorstudiengang beinhaltet Wissensverbreiterung und Wissensvertiefung in einer der Qualifikationsstufe angemessenen Weise in einem ersten grundlegenden Studium während der ersten drei Semester sowie im Vertiefungsstudium während der Semester vier bis sechs. Es werden die Vertiefungsrichtungen angeboten. Automatisierung und Informationstechnik, Energie, Elektronik und Umwelt sowie Kommunikationstechnologie Kommunikative Kompetenzen werden speziell im sechsten Semester während der Vorbereitungsphase zum Praxissemester im Rahmen der Veranstaltung zu Kommunikationstechniken vermittelt. Methodische Kompetenzen werden im Mathematikmodul, in den Laborpraktika, aber auch in Übungen in angemessener Form vermittelt. Die systemischen Kompetenzen werden u.a. im Projektseminar erlernt. Alle erlangten Kompetenzen entsprechen der Qualifikationsstufe eines Bachelorstudiengangs. 16

19 Der Bachelorstudiengang ist auf 7 Semester inklusive integriertes Praxissemester ausgelegt und Absolventen erreichen 210 Leistungspunkte (30/Semester). Die Zugangsvoraussetzungen sind gemäß dem 54 HHG definiert und sehen neben der allgemeinen oder fachgebundenen Hochschulreife auch die Möglichkeit des Hochschulzugangs über die Meisterprüfung vor (vgl. auch 54 HHG). Zusätzlich wird ein Vorpraktikum erwartet, das unter 6 der Besonderen Bestimmungen der Prüfungsordnung für den Studiengang definiert ist Erfüllung der Ländergemeinsamen Strukturvorgaben Vgl. auch Kap Die beiden großen Module Mathematik und Grundlagen der Elektrotechnik entsprechen zwar den inhaltlichen Voraussetzungen eines Moduls, ließen sich aber auch in jeweils zwei Module separieren (z.b. Mathe 1 und 2 und Elektrotechnik 1 und 2), um damit u.a. den Anforderungen der KMK im Bereich der Mobilität und der Modulprüfungen besser zu entsprechen. Der Modulkatalog entspricht zwar noch den Anforderungen, doch ließen sich bei einigen Modulen speziell die Ziele und resultierenden Kompetenzen besser definieren. Beispiel sind die Module B02, B07 und B09. Zum Teil sind die Inhalte sehr ausführlich beschrieben, es wird aber darauf hingewiesen, dass für einen europäischen Vergleich insbesondere die resultierenden Kompetenzen im Vordergrund stehen sollen. Die Leistungspunkte im Besonderen wenn Teilmodule spezifiziert werden werden z.t. anteilig z.b. mit 3,75 angegeben (vgl. Modul BA26V09). Es wird empfohlen, nur ganzzahlige Leistungspunkte zu vergeben oder sich zumindest darauf zu beschränken halbe Punkte zu vergeben. Das Modul BE24 sollte im Modulkatalog an die gemäß Prüfungsordnung vergebenen fünf Leistungspunkte angepasst werden Erfüllung landesspezifischer Strukturvorgaben entfällt Erfüllung weiterer Anforderungen entfällt 2.3 Studiengangskonzept (Kriterium 2.3, Drs. AR 85/2010) Das Kriterium 2.3 ist erfüllt. Vgl. Kap Es wird empfohlen die großen Module Mathematik und Grundlagen der Elektrotechnik jeweils in zwei Module zu separieren (z.b. Mathe 1 und 2 und Elektrotechnik 1 und 2). 17

20 2.4 Studierbarkeit (Kriterium 2.4, Drs. AR 85/2010) Das Kriterium 2.4 ist erfüllt. Vgl. Kap Prüfungssystem (Kriterium 2.5, Drs. AR 85/2010) Das Kriterium 2.5 ist zum Teil erfüllt. Vgl. Kap Studiengangsbezogene Kooperationen (Kriterium 2.6, Drs. AR 85/2010) Das Kriterium 2.6 ist erfüllt. Vgl. Kap Ausstattung (Kriterium 2.7, Drs. AR 85/2010) Das Kriterium 2.7 ist erfüllt. Vgl. Kap Transparenz und Dokumentation (Kriterium 2.8, Drs. AR 85/2010) Das Kriterium 2.8 ist erfüllt. Vgl. Kap Qualitätssicherung und Weiterentwicklung (Kriterium 2.9, Drs. AR 85/2010) Das Kriterium 2.9 ist erfüllt. Vgl. Kap Studiengänge mit besonderem Profilanspruch (Kriterium 2.10, Drs. AR 85/2010) Nicht anwendbar 18

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