Einladung zur Personalversammlung

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1 PERSONALRAT UNIVERSITÄT BAMBERG INFO NR. 158/FEBRUAR 2007 Einladung zur Personalversammlung Tagesordnung TOP 1 TOP 2 TOP 3 Begrüßung, Feststellung der Tagesordnung Tätigkeitsbericht des Personalrats Die betriebsärztliche Betreuung an der Universität Bamberg Referent: Dr. Peter Landendörfer TOP 4 Was ist Personalratsarbeit? Referent: Otto J. Band, Vorsitzender des Personalrats TOP 5 Verschiedenes Die Personalversammlung findet am Donnerstag, 15. März 2007, Feldkirchenstraße 21, Raum 135 während der Dienstzeit statt. Beginn: 8:30 Uhr Die Teilnahme hat keine Minderung der Dienstbezüge bzw. des Arbeitsentgelts zur Folge. Vorsitzender: Otto J. Band (Tel:1112) Jäckstraße 3 Sekretariat: Margit Heer (Tel.:1111) Jäckstraße 3, Stellvertreter: Renate Straßberger (Tel:1522) F21-UB PR-Mitglieder: Anita Bögendörfer (Tel:1084) K 20/22, Roswitha Braun (Tel:1829/2179) M 3/ U 11, Gerlinde Dachwald (Tel:1066) K 22, Andrea Denninger (Tel: 1570) F21-UB, Harald Dörr (Tel:1089) K 20/22, Margit Heer (Tel:1111) Jäck 3, Wolfgang Schubert (Tel:1107) U5 Rainer Lautenbacher (Tel:1044) K 16, Ludwig Seelmann (Tel:1067) K 22,

2 Jugendvertreter: Christoph Hafenrichter Nachstehenden Artikel haben wir im PR-Info Nr. 2/2006 der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg gefunden. Wir finden, dass es ein überaus trefflich formulierter Beitrag von Heike Mitsching ist, den wir Ihnen nicht vorenthalten wollen. Wozu brauche ich einen Personalrat? Wenn man sich mehr als ein Dutzend Jahre für die Ziele und Inhalte eines Personalrates engagiert, erhält man zwangsläufig Eindrücke von einer Vielzahl von Aufgaben und Problemen, die mit dieser Tätigkeit zusammenhängen. Den Rahmen für die Tätigkeit eines Personalrates gibt das Personalvertretungsgesetz. Dort ist auch geregelt, in welchen Bereichen ein Personalrat mitzubestimmen hat. Beispielhaft seien aus der Reihe von Aufgaben der arbeitsrechtlichen und sozialen Angelegenheiten genannt: Anträge des Arbeitgebers auf Einstellungen, Eingruppierungen, Versetzungen, Kündigung (mit Ausnahme der außerordentlichen Kündigungen), Festlegungen zur Arbeitszeit, Anordnung von Mehrarbeit und Überstunden, Durchführung von Berufsaus- und - fortbildung. Das Spektrum reicht bis zur Teilnahme an Bewerbergesprächen und der Mitwirkung bei der Ahndung von Dienstpflichtverfehlungen. Vielfach sind es jedoch nicht diese offiziellen Rahmenbedingungen, die einen Personalrat letztendlich die Entscheidungen abringen, sondern die Arbeitsschritte vor einer Personalmaßnahme oder deren praktischer Umsetzung. So erstreckt sich die Tätigkeit eines Personalratsmitgliedes vielfach auf Beratungen und Informationsübermittlung: - welche Rechte hat ein Beschäftigter? - Welche Möglichkeiten einer Problemlösung gibt es? - Ist das, was von Vorgesetzten angewiesen wird zulässig und machbar? - Welche Möglichkeiten gibt es, die Arbeitssituation einzelner Mitarbeiter oder ganzer Bereiche zu verbessern? - Wann kann, wann soll man den Personalrat einbeziehen, um Teilnahme an Gesprächen mit Vorgesetzten bitten? usw. usf. Im Laufe der Jahre macht man auch die Erfahrung, dass Kollegen den Weg zum Personalrat scheuen, sich auch nicht trauen, ihre Sorgen und Nöte an die einzelnen Mitglieder des Personalrates heranzutragen. Die Gründe dafür mögen verschiedenster Art sein: Unsicherheit, Angst, mangelndes Vertrauen, Unwissenheit, schlechte Erfahrung. Sicher, ein Personalrat kann keine Wunder vollbringen und mach individueller Wunsch und vermeintlicher Anspruch ist nicht durchsetzbar. Auch kann ein Personalrat nicht die persönlichen Entscheidungen des Einzelnen treffen. Er kann jedoch helfen, beraten, unterstützen, vermitteln und - nicht zu unterschätzen schützen. Manchmal hilft allein schon das Gespräch, um Lösungen aufzuzeigen, oder einfach nur simples Zuhören. Manchmal bleibt aber nur der Rat sich rechtlich beraten zu lassen, ggf. einen Anwalt oder den Rechtschutz einer Gewerkschaft einzuschalten.

3 Die Tätigkeit einer Personalrates deckt ein riesiges Spektrum ab, vielfach unbemerkt von der Masse, aber initiiert vom Einzelnen. Ein großer Teil der Arbeit besteht außerhalb der wöchentlichen Sitzungen aus Gesprächen und Telefonaten, in denen individuell Problemlösungen erarbeitet und vermittelt werden. Weiterhin geht es um die Klärung tariflicher Ansprüche, Probleme und Dienstplänen, Beschaffung von Informationen inklusive der Beseitigung von Falschinformationen - zunehmend die Bewältigung von Konflikten zwischen Mitarbeitern und Vorgesetzten. Auch Mobbing ist schon lange kein Tabu-Thema mehr. Eines muss man jedoch ganz klar sagen ohne Einbeziehung des Personalrates in die Prozesse des Arbeitsalltages kann auch der Personalrat nicht aktiv werden. Information ist eine grundlegende Vorraussetzung dafür. Und insofern verdient es Hochachtung, wenn Beschäftigte manchmal regelrecht Mut aufbringen müssen, sich Hilfe und Rat suchend an ein Personalratsmitglied zu wenden und/oder um Teilnahme an Personalgesprächen zu bitten. An dieser Stelle soll ausdrücklich darauf verwiesen werden, dass der Personalrat NIE ohne den ausdrücklichen Willen der Beschäftigten handeln wird, NIE gegen deren Willen entscheiden wird, aber auch NIE außerhalb des gesetzlichen Rahmens tätig werden wird. Deshalb sei jedem Leser dieses Artikels ans Herz gelegt, dass getreu dem altbekannten Slogan Fragen kostet nichts bei Problemen ein Anruf beim Personalrat oder einem Personalratsmitglied seines Vertrauens angeraten ist. Sei es in Angelegenheiten des täglichen Alltags, Neuheiten im Arbeitsprozess, Vergütungsfragen oder Dokumenten die unterzeichnet werden sollten (z. B. neue Arbeitsverträge). ZU RISIKEN UND NEBENWIRKUNGEN WENDEN SIE SICH VERTRAUENSVOLL AN IHREN PERSONALRAT! Unser Beitrag zum Thema Studiengebühren: Du musst dich entscheiden wenn dir an einem Studium nichts liegt, kann ich dir gern ein Eis kaufen.

4 Die Personalabteilung teilt mit: Tarifvertrag zur Entgeltumwandlung (TV-Entgelt U-L) Aufgrund des TV-Entgelt U-L haben die Beschäftigten nun die Möglichkeit, ihre betriebliche Altersversorgung im Rahmen der freiwilligen Versicherung auch im Wege der Entgeltumwandlung zu finanzieren. Entgeltumwandlung bedeutet, dass künftige Entgeltansprüche in eine wertgleiche Anwartschaft auf Versorgungsleistungen umgewandelt werden ( 1 Abs. 2 Nr. 3 Betriebsrentengesetz). Der/Die Beschäftigte verzichtet auf Teile seines Bruttoentgelts, die als Beiträge für eine betriebliche Altersversorgung verwendet werden. Der Tarifvertrag bestimmt, dass die Entgeltumwandlung für die bei der Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder (VBL) pflichtversicherten Beschäftigten bei der VBL durchzuführen ist. Nach dem TV-Entgelt U-L anspruchsberechtigte Beschäftigte, die von der Entgeltumwandlung Gebrauch machen möchten, können bei der für sie zuständigen personalverwaltenden Dienststelle (hier: Universität Bamberg) den Abschluss einer schriftlichen Entgeltumwandlungsvereinbarung beantragen. Informationen über die Entgeltumwandlung, sowie Antragsformulare sind unter erhältlich. Weitergehende Auskünfte bezüglich der Entgeltumwandlung erteilt die VBL. Tel. 0180/ , Adresse: VBL-Freiwillige Versicherung Stichwort: Entgeltumwandlung Karlsruhe

5 Quelle: Personalrat Info 2/07 Sicher und gesund am Arbeitsplatz Übertragung von Resturlaub Sonderregelungen für Beschäftigte an Hochschulen und Forschungseinrichtungen

6 Nachweis der Arbeitsunfähigkeit bzw. Dienstunfähigkeit FMS v P / Die Arbeitnehmer des Freistaates Bayern haben bei Arbeitsunfähigkeit Anspruch auf Krankenbezüge nach Maßgabe der tariflichen Bestimmungen ( 37 BAT, 42 MTArb Neu 22 TV-L). Das Staatsministerium der Finanzen gibt hierzu folgende Hinweise: Nachweis der Arbeitsunfähigkeit Nach den tariflichen Bestimmungen ist der Arbeitnehmer verpflichtet, bei einer Arbeitsunfähigkeit, die länger als 3 Kalendertage (nicht Arbeitstage!) dauert, spätestens am ersten dem Ablauf dieser Frist folgenden allgemeinen Arbeitstag dem Arbeitgeber eine ärztliche Bescheinigung über die Arbeitsunfähigkeit und deren voraussichtliche Dauer vorzulegen. In besonderen Einzelfällen ist der Arbeitgeber berechtigt, die Vorlage der ärztlichen Bescheinigung früher zu verlangen ( 18 Abs. 3 BAT, 20 Abs. 3 MTL 11 Neu 22 TV-L). Für Erkrankungen bis zu 3 Kalendertagen braucht der Arbeitnehmer im Regelfall keine ärztliche Bescheinigung vorzulegen. Bestehen jedoch auf Grund wiederholter kurzfristiger Erkrankungen von weniger als 4 Kalendertagen, für die regelmäßig keine ärztliche Bescheinigung vorgelegt wird, erhebliche Zweifel an der Arbeitsunfähigkeit des Arbeitnehmers, so ist dieser aufzufordern, auch bei einer Arbeitsunfähigkeit von voraussichtlich weniger als 4 Werktagen künftig eine ärztliche Bescheinigung über die Arbeitsunfähigkeit und deren voraussichtliche Dauer vorzulegen. Kommt der Arbeitnehmer dieser Verpflichtung nicht nach, sind die Krankenbezüge erst nach dem Nachweis der Arbeitsunfähigkeit zu zahlen.

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