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1 Forum Pro Ausbildung Mainzer Journal zur Ausbildungsmarktpolitik aktuell Juni 2011 Nr. 11 Grußwort Forum Pro Ausbildung aktuell Nach dem 10 jährigen Jubiläum des Mainzer Ausbildungsmarktjournals im letzten Jahr liegt Ihnen nunmehr die in Mainz mindestens genauso wichtige 11. Ausgabe vor. Auch diesmal haben sich wieder viele der im Ausbildungs- bzw. Übergangsgeschehen engagierten Institutionen, Träger und Einrichtungen mit interessanten Berichten und Informationen beteiligt. Für diese positive Resonanz, in der sich auch das gute Miteinander aller Akteure in und um Mainz ausdrückt, danken wir Ihnen allen sehr herzlich. Dieses Miteinander ist wichtig für unsere Stadt insgesamt, für die Kooperations- und Kommunikationsstruktur zwischen den Beteiligten und vor allem für die jungen Menschen, zu deren Unterstützung Sie sich verpflichtet fühlen. Um diese wichtige Aufgabe in den unterschiedlichen Funktionen zu erfüllen, gibt es in Mainz viele gemeinsame Aktivitäten. Das BMBF-Projekt Regionales Übergangsmanagement Schule Beruf ÜSB den Anschluss finden, das seit 2008 in Koordination durch die Arbeitsmarktförderung eine kontinuierliche Optimierung der regionalen Kooperationskultur zwischen den im Übergang Mitwirkenden von den Schulen über die Kammern und die Arbeitsverwaltung bis zu den Bildungsträgern anstrebt, diskutiert derzeit die Möglichkeiten einer Fortsetzung dieser von allen geschätzten Form der gelebten Transparenz nach dem Ende der Projektförderung im nächsten Jahr. Die Jugendberufsagentur Mainz als örtlicher Zusammenschluss der Träger der Leistungen nach SGB II, III und VIII für die unter 25 jährigen ist in einem Weiterentwicklungsprozess ihres Angebotsportfolios und sucht dabei nach neuen Kooperationsfeldern. Die Trägerlandschaft bildet vermehrt Angebotsallianzen und sichert somit regionale

2 Forum Pro Ausbildung Juni 2011 Seite 2 INHALT Grußwort Ausbildungsmarktjournal Agentur für Arbeit Mainz Aktuelles 3 IHK Die neue Berufsinformationsmesse BIM 4 HWK Fachkräftesicherung / Werbung für das Handwerk 5 Der Einwurf Ein Kommentar zum Thema Kompetenzen 7 Projekt ÜSB den Anschluss finden 3 Jahresbilanz 7 E³ der ÜSB-/Förderband e.v. Modellversuch frühzeitiger Berufsorientierung 8 IB e.v. Der Jugendfreiwilligendienst / Das ProJob-Team 9 IB GmbH Berufsmentor EQJ 10 Arbeit und Leben ggmbh/inbi GmbH das Projekt GOAL 12 INBI GmbH Aktuelle Projekte 13 Die Mainzer Steinhöfelschule die Mischung macht s 14 Das Ada-Lovelace-Projekt Diversity-Mentoring für Schülerinnen 15 Sympaten Mainz Pfarrer-Röper-Preis an Bernd Saal 16 MIQN- Qualifizierungsnetzwerk für migrantische Unternehmen 16 ZsL ÜSB für junge Menschen mit Behinderung / PC-Qualifizierungskurse 17 Frauenbüro 11 Jahre Girl s Day 10 Jahre JobRallye 19 SPAZ GmbH- JugendScout bei der SPAZ GmbH 20 Jugendberufsagentur Mainz Neues Gesicht im Team Jugendsozialarbeit 20 Jugendberufshilfe Ausweitung der Job-Füxe in Mainz geplant 20 Zum guten Schluss - Berufliche und Akademische Ausbildung sind gleichwertig 22 Qualität. Die Berufsausbildungsmesse der Kammern verlässt nach einem intensiven Diskussionsprozess alte Pfade und startet einen räumlichen und inhaltlichen Neuanfang. Neue Unterstützungsangebote wie z. B. die Berufseinstiegsbegleiter an Mainzer Schulen kommen hinzu, bewährte Hilfen wie z. B. die Job-Füxe stellen sich angesichts der Schulstrukturreform in den Realschulen plus neu auf. Gleichzeitig wird die angekündigte Reform der arbeitsmarktpolitischen Instrumente ebenso Wirkungen entfalten wie die massiven Mittelkürzungen z. B. bei den JobCentern. Es bleibt also vieles im Fluss und wir werden dabei immer wieder unsere vielfältigen Aktivitäten neu zu justieren haben, ohne das wesentliche Ziel aus dem Blick zu verlieren: Allen Jugendlichen die Unterstützung zu geben, die sie bei ihrem Weg von der Schule in eine berufliche Zukunft brauchen. Das Mainzer Netzwerk ist dazu bereit! Jens Beutel Oberbürgermeister Kurt Merkator Dezernent für Soziales, Kinder, Jugend, Schule und Gesundheit IMPRESSUM Herausgeber: Landeshauptstadt Mainz In Zusammenarbeit mit: Amt für Steuerung und Personal Öffentlichkeitsarbeit Redaktion: Layout und Druck: Auflagenhöhe: Beschäftigungs- und Arbeitsmarktförderung im Büro OB v.i.s.d.p. Horst Maus Hausdruckerei der Landeshauptstadt Mainz 200 Exemplare Erscheinungstermin: Juni 2011

3 Forum Pro Ausbildung Juni 2011 Seite 3 Viele wissen eher um ihre Schwächen als um ihre Stärken Berufsberatung der Agentur für Arbeit Mainz hilft bei Berufswahl und Ausbildungsplatzsuche Jugendliche haben derzeit gute Chancen auf dem Ausbildungsmarkt. Vor dem Hintergrund des steigenden Fachkräftebedarfs sind gute Nahwuchskräfte bei den Firmen gefragt. Berufswahl und Ausbildungsplatzsuche bleiben für junge Menschen dennoch schwierige Hürden, die es nach der Schulzeit zu bewältigen gilt. Wer bei der Wahl des künftigen Berufs möglichst viel von seinen Wünschen und Vorstellungen für die eigene berufliche Zukunft verwirklichen will, sollte vor allem frühzeitig mit der Entscheidungsfindung und Ausbildungsplatzsuche beginnen und nicht auf Last-minute-Angebote warten, sagt Jürgen Czupalla, Chef der Mainzer Arbeitsagentur. Manche Jugendliche ließen aber gerade weil sie sich über ihre Wünsche und Vorstellungen nicht klar seien, die Ausbildungsplatzsuche zunächst schleifen, so Czupalla. Viele könnten nur schlecht ihre Stärken und Fähigkeiten beschreiben, sie wüssten eher um ihre Schwächen und Probleme. Jugendliche beim Übergang von der Schule in den Beruf zu unterstützen, ist für die Agentur für Arbeit deshalb ein zentraler Aufgabenschwerpunkt. Die Ergebnisse des vergangenen Ausbildungsjahres stimmen laut Czupalla optimistisch für das laufende Jahr. Ich bin sicher, dass wir auch in diesem Jahr wieder jedem Jugendlichen, der zu uns kommt, ein passendes Angebot machen können. Die rheinhessische Wirtschaft hat ihr Ausbildungsangebot gegenüber dem Vorjahr noch einmal aufgestockt. Mit gemeldeten Plätzen lag die Zahl der Ausbildungsstellen um 845 über dem Vorjahresniveau. Auf der Bewerberseite werden die nächsten Jahre von sinkenden Schülerzahlen gekennzeichnet sein. In diesem Jahr lag die Zahl der Jugendlichen, die sich bei der Agentur für Arbeit Mainz als ausbildungssuchend gemeldet haben, mit aber noch einmal um 550 höher als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres. Dies führt die Arbeitsagentur auf einen steigenden Beratung- und Unterstützungsbedarf der Jugendlichen und eine höhere Präsenz der Berufsberatung an der Schulen zurück. Rein rechnerisch haben wir mit aktuell 0,9 Bewerbern auf eine Ausbildungsstelle einen ausgeglichenen Ausbildungsmarkt, so Czupalla. Jungen Menschen empfiehlt der Agenturchef, sich nicht von vornherein auf einen der gängigen Ausbildungsberufe zu beschränken, sondern auch mal einen Blick auf die Exoten unter den Ausbildungsberufen zu wagen. Einen Überblick über die breite Palette der Ausbildungsberufe vermittelt die Berufsberatung der Arbeitsagentur. Berufsberatung ist mehr als bloße Information. Die Berufsberater der Agenturen helfen den Jugendlichen den für sie richtigen Ausbildungsberuf zu finden. Sie unterstützen bei der Berufsentscheidung und geben Tipps zum Bewerbungs-und Auswahlverfahren mit aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen. Neben den Berufsberatern arbeiten Fachkräfte in engem Kontakt mit den Arbeitgebern und gewinnen freie Ausbildungsstellen, die sie den Jugendlichen Ausbildungsplatzbewerbern anbieten. Beratungstermine erhält man unter 01801/ Jugendgerechte Berufsorientierung bietet auch das Internetportal Berufseinstiegsbegleiter unterstützen in der Schule und während der Ausbildung Projekt der Agentur für Arbeit Mainz zeigt greifbare Erfolge Reduan hat es geschafft: Seit vergangenen Herbst ist er bei einem Wormser Elektrobetrieb in Ausbildung. Dort hat er sich gut eingefügt, lernt aufmerksam, und mit der Unterstützung durch ausbildungsbegleitende Hilfen bei dem Bildungswerk des Handwerks klappt es auch mit den Noten in der Berufsschule. So rund wie heute lief es nicht immer für Reduan besuchte der heute 16-jährige die 8. Klasse der Georg-Forster- Gesamtschule in Wörrstadt. Die Prognose seiner Lehrer für seine weitere Schullaufbahn war alles andere als gut. Zwar war er schon immer ein stiller junger Mann, aber mit der Konzentration und Leistungsbereitschaft haperte es. Reduan machte oft keine Hausaufgaben, ihm fehlten häufig Arbeitsmaterialien und er verstand oftmals nicht den Zusammenhang und die Unterrichtsinhalte. Seine schriftlichen Leistungen tendierten mehr und mehr zum unteren Ende der Skala. Der Hauptschulabschluss schien ernsthaft in Gefahr. Im März 2009 nahmen sich Sozialpädagogen, die im Auftrag der Agentur für Arbeit Mainz an sechs rheinhessischen Schulen im Rahmen des neuen Förderinstruments Berufseinstiegsbegleitung eingesetzt worden waren, des Jungen an. Reduans Berufseinstiegsbegleiterin, Uta Leroudier, nahm Kontakt mit den marokkanischen Eltern auf, trainierte in wöchentlichen Gruppenangeboten und Einzelstunden die Konzentration des Schülers und ging als Coach auch schon mal mit in den Unterricht. Alle zwei Monate erhielt sie von Reduans Lehrern eine Übersicht über den Leistungsstand. Durch die individuelle Anleitung beim Lernen verbesserten sich Reduans Noten im Laufe der Zeit, und er schaffte den Hauptschulabschluss mit der Durchschnittsnote 2,8. In der Abschlussklasse standen für Reduan Bewerbungs- und Kommunikationstraining bei seiner Berufseinstiegsbegleiterin auf dem Programm, und nach mehreren Praktika und sechs Bewer bungen hatte er den Ausbildungsvertrag zum Elektriker in der Tasche.

4 Forum Pro Ausbildung Juni 2011 Seite 4 So wie bei Reduan, sehen wir auch bei anderen Schülern durch die individuelle Begleitung greifbare Erfolge, sagt Leroudier. Bei vielen Schülerinnen und Schülern, deren Schulabschluss gefährdet war, hätten die Leistungen stabilisiert und damit die Chancen auf einen erfolgreichen Berufseinstieg entscheidend verbessert werden können. Ein fehlender Schulabschluss bedeutet für viele Jugendliche das Aus für den beruflichen Werdegang bevor dieser überhaupt begonnen hat, weiß Daniel Lips, Bereichsleiter der Mainzer Arbeitsagentur. Mit dem vor zwei Jahren gestarteten Projekt der Berufseinstiegsbegleitung werde das bestehende Hilfsangebot beim Übergang von der Schule in den Beruf nicht nur ergänzt, sondern auch qualitativ erweitert. Zum einen unterstützen wir die Schüler so rechtzeitig vor dem Schulabschluss, dass noch entsprechende Weichen gestellt werden können und zum anderen und das ist völlig neu endet die Unterstützung nicht mit dem Ausbildungsbeginn, sondern wir begleiten die jungen Leute auch noch während der Ausbildung in einer so genannten Stabilisierungsphase. Denn so lange es dauern könne, bis eine Ausbildungsstelle gefunden sei, so schnell sei das Ausbildungsverhältnis auf der anderen Seite wieder beendet, wenn die Jugendlichen mit den Anforderungen nicht zurecht kämen. Eine der wichtigsten Tätigkeiten für die Berufseinstiegsbegleiter sei es, zu den von ihnen betreuten Jugendlichen eine persönliche Beziehung aufzubauen. Die Berufseinstiegsbegleiter müssen sich mit ihrer Herangehensweise von der sonstigen Schullogik unterscheiden, so Lips. Nur so könne es gelingen, negative Schulkarrieren zu durchbrechen. In Rheinhessen sind die Regionale Schule Eich, die Janusz-Korezak-Schule Nackenheim, die Volkerschule Alzey, die Georg-Forster-Gesamtschule Wörrstadt, die Höllberg-Schule Wöllstein und in die Albert-Schweitzer Schule Nackenheim in das Projekt eingebunden. Ende letzten Jahres wurden darüber hinaus die IGS Osthofen, die IGS Worms, die Hauptschule Theodor Heuss und die IGS Anna Seghers in Mainz, die Rhein/Nahe Förderschule in Bingen und die IGS Sprendlingen im Rahmen des Programms Bildungsketten in das Projekt aufgenommen. BIM Rheinhessen: Neue Ziele, neue Inhalte für die Berufsinformationsmesse 2011 Die berufliche Aus- und Weiterbildung junger Menschen ist und bleibt eine gesellschaftspolitische Kernaufgabe, um die Zukunft unseres Landes zu gestalten. So ändern sich mit dem demografischen Wandel auch die Instrumente, die zur Bewältigung der gesamtgesellschaftlichen Herausforderung der beruflichen Aus- und Weiterbildung zu entwickeln sind. Daher wird auch das bewährte Instrument der Berufsinformationsmesse neu gestaltet, um dem sich schon jetzt abzeichnenden Fachkräftemangel zu begegnen. Um dem innovativen Konzept gerecht zu werden, findet die BIM Rheinhessen Die Berufsinformationsmesse der IHK und HWK künftig auch an einem neuen Ort statt - in der Fachhochschule Mainz. Termin: 26. und 27. August Zur Erinnerung: Bereits 2009 waren nach Angaben der Agentur für Arbeit am Stichtag zum Ende des offiziellen Bewerbungsjahres 173 Ausbildungsstellen in Rheinhessen nicht besetzt - mangels geeigneter Bewerber. So waren auch zum 30. September 2010 in Rheinhessen noch 114 Ausbildungsstellen unbesetzt bei noch zehn unversorgten Bewerbern. Dieser Trend wird sich aufgrund geburtenschwacher Jahrgänge noch verschärfen. Berufsbildender Unterricht in den letzten beiden Schuljahren verpflichtend Über die Zusammenarbeit von Schule, Berufsberatung und Wirtschaft im Bereich der Berufswahlvorbereitung und Studienorientierung in Rheinland-Pfalz wurde 2009 eine Rahmenvereinbarung geschlossen zwischen dem Ministerpräsidenten, dem Wirtschaftsminister, der Bildungsministerin und der Arbeitsministerin des Landes Rheinland Pfalz, sowie der Regionaldirektion der Arbeitsverwaltung Rheinland-Pfalz-Saarland, den Arbeitsgemeinschaften der rheinland-pfälzischen Industrie- und Handelskammern und Handwerkskammern, den Unternehmerverbänden und Gewerkschaften. Darin wurde u. a. festgelegt, dass alle allgemeinbildenden Schulen künftig nicht nur in den Abgangsklassen, sondern auch bereits im vorletzten Schuljahr berufsbildenden Unterricht abhalten. Dazu werden zunächst die Berufswahl koordi natoren der einzelnen Schulen durch die Agenturen für Arbeit intensiv geschult. Das Ministerium

5 Forum Pro Ausbildung Juni 2011 Seite 5 Dennoch bleibt das Problem, dass Ausbildungsplätze nicht besetzt werden können, weil es an geeigneten Bewerbern fehlt. Verschärft wird die Problematik durch die nach wie vor unverminderte Tendenz zu längeren Schulfür Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur hat bereits bei allen allgemeinbildenden Schulen die Berufswahlkoordinatoren benannt. Die Berufswahlkoordinatoren haben die Aufgabe, an den allgemeinbildenden Schulen in den letzten beiden Schuljahren Berufsorientierungsmaßnahmen durchzuführen. Dabei werden die Schülerinnen und Schüler nicht nur über die Vielzahl der Berufswahlmöglichkeiten und über die Berufsinformationsmesse informiert. Sie erhalten auch die verpflichtende Aufgabe, den Messe- und Workshop-Besuch und ihre jeweiligen Erfahrungen zu dokumentieren. Damit können sie die neuen Erkenntnisse nach der Messe im Unterricht auswerten. Orientierung über farblich gekennzeichnete Berufsfelder Damit es für die Schüler einfacher wird, sich einen Überblick über die Vielzahl der Berufe zu verschaffen wurde ein Schema zur Gruppierung der rund 350 Ausbildungsberufe in neun Berufsfelder entwickelt. Die Darstellung der Berufsfelder fußt auf dem Berufswahl-Leitsystem der Agenturen für Arbeit. Zur besseren Orientierung sind die neun Berufsfelder jeweils mit unterschiedlichen Farben belegt. selbst durchgeführt werden. Wichtig ist hierbei die frühzeitige Einbindung der Schulen und Lehrer. So sollen die Schüler zur Teilnahme an den Workshops durch die Schulen verpflichtet werden. Die Anmeldungen werden dann bereits im Vorfeld in den Schulen ausgefüllt. Praktika gewähren Einblicke in das Berufsleben Bundesweit liegt die Quote der Ausbildungsabbrüche bei rund 22 Prozent, in Rheinland-Pfalz bei 24,3 Prozent. Auch wenn sich die Situation in Rheinhessen mit einer Abbrecherquote von 11,3 Prozent im Vergleich zum Bundes- und Landesdurchschnitt deutlich positiver darstellt, so können wir uns die Situation im Hinblick auf den sich abzeichnenden gravierenden Mangel an Auszubildenden nicht leisten. Orientierung in der richtigen Berufswahl geben vor allem eigene praktische Erfahrungen. Um die Schüler bei der Suche nach Praktikumsplätzen zu unterstützen, wird in Zusammenarbeit mit der Verlagsgruppe Rhein Main eine Online-Praktikumsbörse geschaffen. Auch sie ist gemäß dem Berufsfelder-Farbleitsystem aufgebaut. Sie wird künftig u. a. unter ihk24.de und innerhalb der Online-Dienste der Rhein Main Presse aufrufbar sein und die Gesuche der Schüler und die Angebote der Betriebe zusammenbringen. Kontakt: IHK für Rheinhessen Andreas Resch Geschäftsführer Berufsausbildung Tel Fachkräftesicherung bleibt Herausforderung Frühzeitige Berufsorientierung ein Muss Dieses Farbleitsystem wird zukünftig in allen Informationssystemen verwendet. Mit den jeweiligen Farben werden die jeweiligen Messestände und der Wegleitplan der Messe markiert. Workshops als zentrales Element der neuen Messe Im Vergleich zu den Vorjahren völlig neu ist die Veranstaltung von Workshops zu den einzelnen Berufsfeldern, die parallel zur Messe in Seminarräumen der Fachhochschule stattfinden. Hier werden die Berufsfelder im Detail vorgestellt, um die dahinter liegenden Berufsbilder anhand von praktischen Beispielen darzustellen. Bei den Workshops sollen auch die Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten vorgestellt werden. Ergänzend werden Bewerbertrainings in Form von Workshops stattfinden. Die Workshops werden in der Regel von den Firmen Die Deckung des Fachkräfte- und Führungskräftebedarfs wird eine der großen Herausforderungen des rheinhessischen Handwerks bleiben. Umso wichtiger ist es deshalb nach den Worten von HWK-Hauptgeschäftsführer Günther Tartter, leistungsstarke Schulabgänger für eine Ausbildung im Handwerk zu gewinnen. Die positive Entwicklung am Ausbildungsmarkt mache deutlich, dass sich die Unternehmen nachhaltig bemühten, engagierten Nachwuchs zu gewinnen und den Jugendlichen eine Karriere mit Lehre im Handwerk nahe zu bringen.

6 Forum Pro Ausbildung Juni 2011 Seite 6 zeiten mit höheren Abschlüssen. Die Handwerkskammer wird also, so Tartter, weiter intensiv auf die Nachwuchswerbung setzen und die Perspektiven sowie Aufstiegsmöglichkeiten einer Ausbildung im dualen System des Handwerks intensiv kommunizieren. Entscheidende Bedeutung kommt dabei nach wie vor einer frühzeitigen Berufsorientierung zu. An allen allgemeinbildenden Schulen muss eine gezielte, systematische Berufsorientierung und eine Berufswahlbegleitung umgesetzt werden. Entsprechend muss die Zusammenarbeit Schule und Wirtschaft intensiviert werden. Die Bereitschaft der Wirtschaft hierzu ist vorhanden, doch mangelt es häufig an dem Entgegenkommen der Schulen. Hier muss noch viel Überzeugungsarbeit geleistet werden. Um das Bewusstsein für die hochwertige duale Ausbildung mit ihrer Durchlässigkeit bis hin zur Selbstständigkeit oder zum Hochschulstudium zu schärfen, muss die handwerkliche Berufsausbildung nach Ansicht von Tartter mehr Anerkennung finden. Zwar wird immer wieder eine Gleichwertigkeit von allgemeiner und beruflicher Bildung kolportiert, doch ist diese bei vielen noch lange nicht angekommen. Gerade das flexible duale Ausbildungssystem hat, so Tartter, in den letzten Jahren immer wieder entscheidend dazu beigetragen, jungen Menschen eine berufliche Perspektive zu geben. Besonders das Handwerk hat für alle Begabungen Angebote unterbreitet und nutzt erfolgreich sein wirkungsvolles Instrumentarium zur Nachwuchssicherung. Unter anderem die Berufsbildungsintegration von Migranten ist hierfür ein gutes Beispiel. Das Handwerk wird weiterhin auch denen eine Chance zu geben, die nicht über optimale Voraussetzungen verfügen. Aber das ist keine soziale Wohltat. Es geht hier nicht um eine Versorgung von Jugendlichen mit Lehrstellen. Entscheidend ist, dass diese Jugendlichen, die immer anspruchsvollere berufliche Anforderungen erfüllen müssen, den erfolgreichen Ausbildungsabschluss schaffen. Nur dann können sie auch wirklich dauerhaft beruflich integriert werden. Dazu muss in Schule und Elternhaus eine noch bessere Vorbereitung der Jugendlichen auf Ausbildung und Beruf gewährleisten werden, sie müssen während der Ausbildung intensiv begleitet und gefördert werden. Denn: Wer früh und gezielt fördert, vermeidet teure Warteschleifen, Demotivation und Ausbildungsabbrüche. Simon die linke Hand des Handwerks Comedian und Moderator Simon Gosejohann ist neues Gesicht der Imagekampagne Handwerk ist modern, kreativ, arbeitet mit High-Tech und bietet vielfältige Perspektiven sowie attraktive Karrieremöglichkeiten. Ohne Handwerk geht es nicht, denn Handwerk berührt so gut wie alle Bereiche des Lebens. Es ist Versorgung mit Gütern des täglichen Bedarfs, Gestaltung von Wohn- und Lebensraum, Kunst, Kultur und vieles mehr. Es ist Teil der Geschichte und der Zukunft. Denn Handwerk ist so alt wie die Steinzeit und gleichzeitig so jung wie die Technologie von morgen. Es lebt im Spannungsfeld zwischen Tradition und Fortschritt, zwischen klassischer Handarbeit und der Beherrschung modernsten technischen Know-hows. Gerade letzterer Aspekt wird dem Handwerk in der Öffentlichkeit aber noch immer zu wenig zugerechnet. Und so haben nach wie vor viele Jugendliche vom Handwerk den Eindruck eines altbackenen, verstaubten Wirtschaftsbereichs. Dieses Bild will die im letzten Jahr bundesweit gestartete Imagekampagne Das Handwerk. Die Wirtschaftsmacht. Von Nebenan. zurechtrücken. Die Jugendlichen sollen durch pfiffige Anzeigen, Fernseh- und Kinospots sowie Internetauftritte das Handwerk einmal aus einer Perspektive kennen lernen, die ihnen vielfach unbekannt ist, sie aber in der Entscheidung für eine Karriere mit Lehre positiv beeinflussen kann. Sie sollen erkennen, wie zeitgemäß und zukunftsorientiert das Handwerk ist. Diese Botschaft vermittelt auch der deutsche Comedian und Moderator Simon Gosejohann, der seit März dieses Jahres als Gesicht der Imagekampagne des deutschen Handwerks auftritt. In zehn filmischen Episoden besucht Simon die linke Hand des Handwerks Betriebe und gewährt Einblicke in den modernen Berufsalltag von Handwerkerinnen und Handwerkern. Auf unterhaltsame Weise sollen so Jugendliche angesprochen und neugierig auf eine Ausbildung im Handwerk gemacht werden. Zu seinem Engagement betont Gosejohann, der aus Elton vs. Simon und Comedy Street bekannt ist, ohne Handwerker, die anpacken, läuft gar nichts auch nicht in Film und Fernsehen. Deshalb freue ich mich, den Jugendlichen vermitteln zu können, dass Handwerker nicht nur Häuser bauen und Abflüsse reparieren, sondern auch viele andere spannende und abwechslungsreiche Dinge leisten. Es gibt ja nicht umsonst über 130 Berufe im Handwerk. Mit einer Mischung aus Tollpatschigkeit, Neugier und einem guten Schuss Selbstüberschätzung macht sich die linke Hand des Handwerks in jeweils rund fünfminütigen filmischen Episoden ans Werk. Gedreht wurde in tat-

7 Forum Pro Ausbildung Juni 2011 Seite 7 sächlichen Handwerksbetrieben aus unterschied lichen Branchen mit Meistern, Gesellen und Auszubildenden in den Hauptrollen. Überholte Klischees und falsche Vorstellungen von den Berufen werden im Praxistest widerlegt und müssen von Simon über Bord geworfen werden. Für Günther Tartter, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Rheinhessen, sind diese Filme, die online auf der Website der Imagekampagne unter abgerufen werden können, ein weiterer erfolgreicher Mosaikstein der Imagekampagne, die exakt die junge Zielgruppe ansprechen. Auch der erstmalige bundesweite Tag des Handwerks am 3. September soll seinen Worten nach dafür sorgen, dass die Jugendlichen und die Öffentlichkeit insgesamt das Handwerk als die Wirtschaftsmacht von nebenan wahrnehmen, denn wie schon das Motto des Tages verkündigt: Deutschland ist handgemacht!. Auszubildende im Einsatz bei der Rheinland-Pfalz- Ausstellung Der Einwurf ein Kommentar Die Kompetenz zur Kompetenz zur Kompetenz zur Kompetenz Kaum ein Wort ist im Zusammenhang mit Ausbildung und Beruf so präsent wie Kompetenzen. In der Schule sollen sie entwickelt werden, da dies im Elternhaus häufig nicht mehr geschieht. Die Firmen brauchen sie, die SchülerInnen sollten sie vorweisen. Früher auch als Fähigkeiten, Schlüsselqualifikationen oder im Fachjargon CCC (Cross Curricular Competences) bezeichnet nehmen sie seit einiger Zeit einen großen Teil der unterrichtlichen Arbeit ein unbestritten von hoher Wichtigkeit!, jedoch: ist das alles? Vor lauter Kompetenzen geraten andere wichtige Dinge des schulischen Alltags manchmal schon leicht ins Hintertreffen z. B. das Vermitteln von Wissen. Zeit also, trotz der hohen Wichtigkeit der Basiskompetenzen, die Balance herzustellen. Was nutzen die besten Kompetenzen, wenn das Wissen, welches letztendlich durch die Kompetenzen umgesetzt werden kann, fehlt.? Eva Frank, Schulleiterin der Goethe-Hauptschule Regionales Übergangsmanagement Schule Beruf Mainz ÜSB den Anschluss finden Seit 3 Jahren erfolgreiche Netzwerkoptimierung Im Mai 2008 ist das Projekt ÜSB den Anschluss finden gestartet und bereits jetzt, nach 3 Jahren der bis Ende März 2012 befristeten Laufzeit, ziehen die Beteiligten eine positive Bilanz. Das Projekt ist Teil des Programms Perspektive Berufsabschluss im Bundesbildungsministerium und wird aus Mitteln des Ministeriums und des ESF-Fonds gefördert. Der Schwerpunkt im Förderziel 1 ist ein Regionales Übergangsmanagement insbesondere zur Verbesserung der Kooperationskultur der Beteiligten im Übergang Schule Beruf. In Mainz sind mit dem rheinland-pfälzischen Bildungsund dem Arbeitsministerium, dem JobCenter Mainz und der Agentur für Arbeit, den Kammern und der Kreishandwerkerschaft, großen Arbeitgebern wie z. B. dem ZDF u.a.m. insgesamt mehr als 45 Institutionen, Organisationen und Bildungsträger im Projekt vertreten. Koordiniert wird ÜSB den Anschluss finden von der städtischen Arbeitsmarktförderung im Büro OB in Kooperation mit der städtischen Tochtergesellschaft SPAZ GmbH. In den vergangenen 3 Jahren haben die Akteure in der Steuerungsgruppe und in den Arbeitsgruppen wichtige Akzente bei der Optimierung des Übergangs gesetzt und mehr Transparenz in die bisher unübersichtliche Übergangslandschaft gebracht, beurteilt Projektleiter Horst Maus die bisherige Arbeit positiv. Zu diesen Akzenten gehöre nicht nur die Definition der Themenfelder, in denen die Akteure des regionalen Übergangs eine Optimierung sehen, sondern auch die sukzessive praktische Umsetzung dieser notwendigen Optimierungsschritte. Nach dem intensiven Aufbau des ÜSB - Netzwerkes mit den relevanten Akteuren innerhalb des Übergangs Schule - Beruf in 2009 fanden in regelmäßigem Turnus die Sitzungen der Steuerungsgruppe, der Arbeitsgruppen sowie vier Akteurskonferenzen unter Beteiligung von Schulen, Bildungsträgern, Arbeitgebern und Migrantenorganisationen statt. Mit Unterstützung dieses

8 Forum Pro Ausbildung Juni 2011 Seite 8 Kooperationsnetzwerkes arbeitete man engagiert an den vereinbarten Zielen: Nachhaltige Verbesserung der Chancen benachteiligter junger Menschen auf Teilhabe an Bildung, Ausbildung und Berufsleben Steigerung der Effektivität und Qualität der Förderinstrumente im Übergang von Schule in Ausbildung und Beruf Verbesserung regionaler Kooperationen Stärkung vorhandener Netzwerkstrukturen Die wichtigsten Meilensteine und Ergebnisse der bisherigen Aktivitäten: Die in 2009 entwickelte Online-Projektdatenbank wurde in 2010 um die Angebote des Landkreises Mainz-Bingen erweitert. Um die Aktualität der Daten von eingetragenen Projekten zu gewährleisten, wurden alle Netzwerkpartner gebeten, ihre Profile zu überprüfen und gegeben falls zu aktualisieren. Genauso wurden neue Projekte in der Datenbank aufgenommen, um einen nahezu tagesaktuellen Überblick der Angebote des Übergangs Schule Beruf zu bieten. Als Ergänzung wurden die Übergangsmöglichkeiten nach Schulabschluss aufgelistet und sind nach einer Erprobungsphase mittlerweile online. Damit werden Interessierte vom aktuellen Schulabschluss auf entsprechende Maßnahmen, Schulen. Fördermöglichkeiten und deren Homepage verwiesen. Im Jahr 2010 war ein Schwerpunkt der Kreativwettbewerb für Bildungsträger, die Vorschläge für eine frühzeitige Berufsorientierung an Schulen machen sollten. Von Seiten der Bildungsträger wurden 4 Angebote eingereicht. Hinsichtlich qualitativer Gesichtspunkte erfolgte die Auswertung und es wurde ein Bildungsträger mit der Durchführung des Projektes Modellhafte Erprobung einer frühzeitigen Berufsorientierung an der Realschule plus Mainz-Gonsenheim beauftragt. Unter dem Namen E³ Erleben, Experimentieren, Erfahren startete das Modellprojekt an der Schule nach den Herbstferien Bereits 2009 wurde die Praktikumszeitendatenbank zur Entzerrung der Praktikumstermine thematisiert. Anfang des Jahres 2010 erfolgte die Einbindung auf der Internetpräsenz des Projektes. Zum letzten Quartal 2010 wurde diese um den Praxistag ergänzt. Somit besteht die Möglichkeit für Schulen der Stadt Mainz und des Landkreises Mainz-Bingen, Blockpraktika und Praxistag selbständig einzutragen. In Kooperation zwischen Boehringer Ingelheim und Schott Mainz mit dem Bildungsministerium RLP und dem Projekt ÜSB wurde damit ein insbesondere von Arbeitgeberseite gewünschtes Instrument geschaffen. In regelmäßigen Abständen wird ein Elternbrief in Koopera tion mit der Berufsberatung der Agentur für Arbeit Mainz veröffentlicht. Der erste Elternbrief erschien im November 2010, legte den Schwerpunkt auf die Rolle der Eltern im Berufswahlprozess, die Bedeutung von Betriebspraktika und Bewerbungstraining, ergänzend ist eine Zeitschiene zur optischen Erfassung der Berufswahlphasen eingearbeitet. Der zweite Elternbrief (März 2011) enthält Informationen zu Schulpflicht und Bewerbungsfristen. Als Ergänzung hat ÜSB einen Flyer zum Thema Wie unterstütze ich mein Kind auf dem Weg in den Beruf?- Tipps und Hinweise für Eltern in deutscher, türkischer und arabischer Sprache erstellt. Ein vielfacher Wunsch der Kooperationspartner nach einem Netzwerkabend mit dem Ziel, den Kontakt unter Schulen, Bildungsträgern und Arbeitgebern zu verbessern wird im Juni 2011 realisiert. Die Durchführung des ersten Netzwerkabends findet am in der ILW Mainz statt. Weitere Netzwerkabende sind an anderen Standorten geplant. Derzeit arbeiten die Akteure des Netzwerks an Lösungsmöglichkeiten für eine Fortführung der Grundstruktur des Regionalen Übergangsmanagements nach dem Ende der geförderten Projektlaufzeit zum Kontakt: Horst Maus/Thomas Häfner ÜSB-Projekt E³ Erleben, Experimentieren, Erfahren Ein Pilotprojekt zur frühzeitigen Berufsorientierung an einer Mainzer Realschule PLUS Im Rahmen des Bundesprogramms Perspektive Berufsabschluss wird in Mainz seit 2008 das Projekt Übergang Schule Beruf den Anschluss finden durchgeführt. In der Arbeitsgruppe Analyse wurde ein Modell zur Optimierung der schulischen Berufsorientierung entwickelt. Diese Überlegungen führten zur Idee, Möglichkeiten frühzeitiger Berufsorientierung (ab den 5. Klassen) zu erproben. ÜSB lobte einen Kreativwettbewerb aus, bei dem Mainzer Bildungsträger zum Einreichen von Projektideen aufgefordert wurden. Der Vorschlag von Förderband mit dem Titel E³ wurde ausgewählt und wird seit Oktober 2010 an der Realschule PLUS Mainz- Gonsenheim umgesetzt. Ausgangslage Die Quote der Ausbildungsabbrüche ist unverändert hoch. Sie liegt bei ca. 25% und ist in der Regel auf eine falsche Berufswahl oder Konflikte am Arbeitsplatz zurückzuführen. Immer noch bevorzugen 90% der

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