16. Jahrgang Nummer 11 / 2008 Spendenempfehlung: 1,- EURO

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1 DER VOGTLANDBOTE [alternativ] [links] 16. Jahrgang Nummer 11 / 2008 Spendenempfehlung: 1,- EURO DIE LINKE Landesparteitag in Markneukirchen: vogtländischer Antrag abgelehnt Seite 3 Zeitschrift der Partei DIE LINKE im Vogtland November 2008 Noch mehr Krieg bringt keinen Frieden Mit dreizehntausend der Zug begann, einer kam heim aus Afghanistan. Theodor Fontane Nun hat er ihn beschlossen, der deutsche Bundestag: Die Verlängerung des Kriegseinsatzes in Afghanistan. Die demokratisch gewählte Volksvertretung gegen den Willen des Volkes und seiner Wähler. War doch Volkes Stimme wieder einmal ebenso wenig gefragt wie in Sachen Mindestlohn, Rentenalter oder EU-Verfassung. Und wohl auch gegen jede Vernunft: Sollen 1000 zusätzliche Soldaten die dort bereits stationierten 3500 schützen. Zumal in einem Krieg den kompetente führende Politiker und Militärs - nicht nur in Deutschland - längst als verloren erklärt haben. Sie allerdings hatten natürlich artig ihr Händchen gehoben, unsere beiden vogtländischen Vorzeige -Abgeordneten von SPD und CDU. Rolf Schwanitz zum Beispiel, SPD. Selbiger, dem erzürnte Bürger seiner Stadt Plauen zur Montagsdemo am eine Klageleine spannten in ihrem Unmut und ihren Protesten und Forderungen zu Hartz IV. Der im Folgejahr mit einem umstrittenen Plakat zum Irak-Krieg in seinen Wahlkampf zog. Särge amerikanischer Soldaten, bedeckt mit dem Sternenbanner - und der Überschrift: Sie (gemeint Angela Merkel) hätte Soldaten geschickt. Immerhin hatte es ihm wohl zum Erfolg verholfen. Ministerposten oder so immerhin mit entsprechenden Salair. Nun schickt er selber Soldaten - gleich mal 1000 mehr und für zwei Monate länger - damit das Thema den anstehenden Wahlkampf nicht beeinflusst. Das Volk könnte ja auch nicht anders entscheiden. Oder? Von einem Soldaten war aus der Tagespresse zu erfahren, nicht Patriotismus sondern das Geld (90 EURO täglich gibt es extra bei höchster Gefährdungsstufe) ist ein Grund, sich freiwillig zu melden. Wohl auch zur Finanzierung seines Studiums. Möge er Mit Hilfe auch dieses Plakates wurde Rolf Schwanitz 2005 gewählt - welch Heuchelei! gesund zurückzukommen. Die Gefahr indes ist inzwischen längst nicht mehr beherrschbar, wie Betroffene und Kenner der Situation bestätigen. Ein weiterer vogtländischer Zustimmer ist Robert Hochbaum (CDU). Der indes blickte schon voraus: Hatte er doch ein Denkmal für die in Afghanistan gefallenen Aktuelles Finanzkrise: Unschuldslamm Politik? Seite 5 Regionales Vogtländer beginnen Rentenkampagne Seite 7 deutschen Soldaten gefordert. Vor dem Reichstag sichtbar stehend und mahnend mit allen Namen der bei Kampfeinsätzen Gefallenen. Da sollte es wohl möglichst nicht zu klein ausfallen beim derzeitigen Kampfeseifer. Aber nicht gefallen für Volk und Vaterland sollte draufstehen, sondern besser: Für die Machtinteressen der Merkel, Jung und Steinmeier - und die Interessen der deutschen Wirtschaft. Ich will Deutschland dienen hätte die geschworen, die Kanzlerin. So wahr ihr Gott helfe. Schon seltsam. Ist George W. Bush nicht Amerikaner? Afghanistan liegt in Asien. In Deutschland hingegen liegt manches im Argen, leben Millionen Kinder in Armut. Da würde ich ihr, dieser patriotischen Kampfgemeinschaft, doch gern einen Ausspruch ihres Glaubensbruders Martin Luther zum Reformationstag ins Gebetbuch schreiben wollen: Mit fremdem Arsch ist gut durch s Feuer reiten. Und würde viel lieber Sabine Zimmermann (DIE LINKE) recht geben, wenn sie ihre Ablehnung zum Kriegseinsatz so begründet: Krieg bringt keinen Frieden, statt noch mehr Militär braucht Afghanistan humanitäre Hilfe und zivilen Aufbau. Jürgen Böhm - Schöneck AntiFa Lorenz Knorr: Gegen Henlein und Hitler Seite 10

2 Seite 2 DIE LINKE. Landesparteitag der LINKEN Sachsen in Markneukirchen Vogtländer sind gute Gastgeber Reichenbacher und Plauener Genossinnen und Genossen halfen der Mandatsprüfungskommission beim Empfang, die Übersicht zu den anwesenden Delegierten zu bewahren sorgten in der Musikhalle 27 Vogtländer im Hintergrund organisatorisch für eine reibungslose Durchführung - und ernteten am Ende dafür reichlich Dank der Delegierten und aus der sächsischen Parteispitze. An unserer Genossin und Politikwissenschaftlerin Janina Pfau aus Mechelgrün war es, innerhalb ihres Praktikums in der Landesgeschäftsstelle der LINKEN in Dresden den Landesparteitag federführend mit zu organisieren. Das war eine richtig schöne Arbeit, sagt sie. Janina Pfau führte die Verhandlungen mit Musikhallenchef Joachim Schröder, die, wie sie sagt, völlig unproblematisch vonstatten gingen. Sehr zeitaufwendig war dagegen die Herstellung des großen Antragsheftes mit dem Leitantrag Der Mensch zuerst, in dem die Partei DIE LINKE Sachsen erstmals bereit ist, Regierungsverantwortung zu übernehmen. Die 52 Seiten musste die junge Frau alleine Korrektur lesen. Das scheint sich gelohnt zu haben, denn zum Parteitag stimmte die überwältigende Mehrheit der 189 Delegierten - bei fünf Neinstimmen - dafür. Die Studentin kümmerte sich im Vorfeld 27 Genossinnen und Genossen aus dem Kreisverband Vogtland-Plauen der LINKEN sorgten für einen reibungslosen Ablauf des Landesparteitages in Markneukirchen Während sich die Blicke des gesamten des 11. Oktobers 2008 um die Delegierteneinladungen - immerhin mussten 247 Freistaates am Sonnabend, dem 11. Oktober 2008 auf den Landesparteitag Personen aus den Kreisverbänden und der Linken in Markneukirchen richteten, Landesarbeitsgemeinschaften zum Landesparteitag gerufen und mit Informationsmaterial versorgt werden. Dazu kamen ungezählte Beratungen über Catering, Hotels und Leuteunterbringung. Janina Pfau oblag auch die Koordinierung mit dem LINKE-Kreisverband Vogtland-Plauen. Dabei hielt sie ständig Kontakt zu Cheforganisator Olaf Schmal- Der Vogtlandbote 11 / 2008 fuß, dem stellvertretenden Stadtverbandsvorsitzenden von Plauen. Dieser hatte zum Parteitag 26 Helfer aus dem Vogtland sowie der Stadt Plauen im Einsatz. Zu den Aufgaben zählten Auf- und Abbau der Dekoration für die Tagung in der Musikhalle. Dafür waren Freitagabend schon sieben Personen im Einsatz. Beim Parteitag oblag ihnen die Betreuung der Parteitagsteilnehmer, Feststellung und Ausgabe der Delegiertenmandate und die Wahlscheinausgabe. Zudem wurde ein Abhol- und Rückfahrdienst vom Bahnhof und zurück durchgeführt. Auch an den Informationsständen im Foyer waren die Vogtländer und ihre Nachbarn vertreten. Die Landesarbeitsgemeinschaft Rote Reporter war mit ihren beiden Sprechern Dr. Dorothea Wolf und Peter Giersich anwesend und unser Kreisverband mit einem Bücherflohmarkt. Stolz präsentierte zudem unser bayerischer Partner-Kreisverband Hochfranken das Abschneiden der LINKEN Bayerns zur jüngsten Landtagwahl, was viel Beachtung unter den Delegierten fand. Jeweils bei über fünf Prozent lag der Zuspruch zur Partei DIE LINKE in den Stimmkreisen Hof und Wunsiedel. Das beste Ergebnis wurde in der Waldsteingemeinde Zell mit 9,35 Prozent erzielt. Als Dankschön für die tatkräftige Wahlkampfunterstützung kamen die Parteitagsteilnehmer in den Genuss einer kostenlosen herzhaften fränkischen Brotzeit. Ronald Dietel - Syrau DIE LINKE zur Bayernwahl Eine Nachlese DIE LINKE in vier von sieben Bezirkstage in Bayern vertreten In dem Flächenstaat Bayern hat München 5,2 Prozent) die Partei die Linke bei der Landtagswahl Ende September mit denen Bezirkstagswahlen - es gibt Bei den gleichzeitig stattgefun- 4,3 Prozent ein wohl beachtliches dort keine Prozentklausel - konnte Ergebnis bekommen. die LINKE sogar in vier der sieben Dort, wo die Kandidatinnen Bezirkstage einziehen. So in Oberbayern (Zentrum: München) mit und Kandidaten der LINKEN in einem besonderen Maße gewerkschaftliche und betriebliche Jenkner und Prof. Klaus Weber; zwei Sitzen (3,7 Prozent) - Beate Nähe repräsentierten und in den Schwaben (Zentrum: Augsburg) politischen-sozialen Bewegungen ein Sitz (4,0 Prozent) - Ingeborg verankert sind, bekamen sie überdurchschnittliche Zustimmung. So Würzburg) ein Sitz (4,8 Prozent) Vollmar; Unterfranken (Zentrum: wurden vor allem in den großen - Thomas Hahn; Mittelfranken Städten besonders gute Ergebnisse erzielt (Schweinfurt 8,6 Prozent) - Uwe Schildbach. (Zentrum: Ansbach) ein Sitz (5,0 Prozent, Nürnberg 6,8 Prozent, Peter Giersich - Auerbach

3 Der Vogtlandbote 11 / 2008 DIE LINKE. Landesparteitag der LINKEN Sachsen in Markneukirchen Seite 3 Antrag aus Vogtland wird abgewiesen Beim Landespartei in Markneukirchen findet der Ruf nach Gleichbehandlung aus dem Vogtland bei den Delegierten kein Gehör Der Kreisverband Vogtland-Plauen der Protzelt anschließend gegen den vogtländischen Antrag. LINKEN war beim Parteitag mit acht Delegierten vertreten. Die Vogtländer hatten Einen Parteitag live erlebten die zwei einen eigenen Antrag eingebracht. Dieser jüngsten Neumitglieder André Hegel aus sah vor, dass unter den 32 vorrangigen Falkenstein und Jens Gerisch aus Rebersreuth. Während Letzterer als Zähler Bewerbern für ein Landtagsmandat, fünf auf die Region Südwestsachsen am Delegiertentisch Platz mit Chemnitz, Mittelsachsen, Zwickau, Erzgebirge und Vogtland, entfallen sollen, nahm, tat dies statt der vorgesehenen vier. Das soll für André Hegel mehr Gerechtigkeit sorgen, begründete als Zuhörer. der stellvertretende Kreisvorsitzende, Er bekam nicht Jan Windisch, den Antrag. Darin sieht die nur das Grußwort von Mark- vogtländische Linke eine Verletzung des Prinzips der Gleichbehandlung. neukirchens Gefordert wurde für jede Region mindestens die gleiche Anzahl der Wahl- Andreas Jacob Bürgermeister kreisbewerber wie es in der jeweiligen mit, sondern Region Kreisverbände gibt. Das biete die auch die Redebeiträge und Möglichkeit, nach der gesetzten stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Andrea A b s t i m m u n - Roth auf ein zweites Landtagsmandat gen. Das ist für das Vogtland auf der Landesliste. sehr spannend Allerdings fand dies keine Mehrheit und zu sehen, wie Politik gemacht wird, sagt wurde abgelehnt. Begründet darin, dass André Hegel. Es sei ein neue Erfahrung, die Bevölkerungszahlen diese vier Mandate ausreichend widerspiegeln. bis ein Programm steht. mitzubekommen, wie lange es braucht, Kurios war dabei das Abstimmungsverhalten des Für-Redners aus dem Ernst aufgeworfene Machtfrage 2009, Die von Landesvorsitzenden Cornelia Kreisverband Erzgebirge. Trotz seiner CDU oder Linke? beantwortet André wohlwollenden Worte am Mikrophon, Hegel mit der Gegenfrage, nach dem mit stimmte deren Kreisvorsitzender Hubert wem man Regierungsverantwortung tei- Ein großes DANKESCHÖN aus Oberfranken Liebe Genossinnen und Genossen, es hat nicht sollen sein. Unser Ziel, mit einer Fraktion in den Bayerischen Landtag einzuziehen, haben wir nicht erreicht. Natürlich ist das nicht befriedigend. Dennoch ist das erreichte Ergebnis für uns ein Erfolg. Noch vor wenigen Monaten hätten wir ein solches Ergebnis für unmöglich gehalten. Ein riesiger Erfolg, dessen Wirkungen noch gar nicht absehbar sind, ist die Niederlage der CSU. Wie für die Ewigkeit fest betoniert, schien die schwarze Alleinherrschaft. Mit dem Wahlsonntag ist sie zerbröckelt. Die Arroganz der Macht hat einen Dämpfer bekommen. Gut so. In unserem Kreisverband haben wir ein beachtliches Ergebnis erzielt. In beiden Stimmkreisen über 5 Prozent. In Die Delegierten stimmen dem Grundsatzbeschluss zu - v.r.n.l.: Dr. Monika Runge (unsere Landratskandidatin), André Hegel, Michaele Wohlrab, Wolfgang Hinz der Stadt Hof 6,6 Prozent - das kann sich sehen lassen. An den Ergebnissen in den einzelnen Städten und Gemeinden ist nachvollziehbar: Dort wo wir präsent waren, hat sich das im Wahlergebnis nieder geschlagen. Mit der Unterstützung aus Euerem Kreisverband habt ihr dazu einen wichtigen Beitrag geleistet. Dafür ein herzliches Dankeschön. Bitte gebt diesen Dank und unsere herzlichen Grüße an alle beteiligten Genossinnen und Genossen weiter. In einem Lied der siebziger Jahre hieß es: Geschichte wird gemacht - es geht voran. Ein ganz kleines Stück sind wir wieder weiter gekommen. Klaus Bruno Engelhardt - Kreisvorsitzender DIE LINKE Hochfranken len wolle. Alleine wird es unsere Linke im nächsten Jahr nicht schaffen, Sachsen zu regieren. Sollte man in die zum Parteitag beschlossene Regierungsverantwortung kommen, müsse man dann allerdings voll dahinter stehen. Dass André Hahn als Spitzenkandidat der geeignete Mann ist, CDU-Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich erfolgreich herauszufordern, davon ist der Falkensteiner überzeugt. Ich habe André Hahn heute zum ersten Mal erlebt. So wie er geredet hat und den politischen Ehrgeiz in die politische Arbeit überträgt, bin ich mir sicher, dass er das schafft, betont er. Ronald Dietel - Syrau Gleichberechtigung - Aber wie? Der Landesparteitag in Markneukirchen zeigte wieder einmal die Machtverteilung innerhalb des Landesverbandes Sachsens sehr gut. Wieder hing die Entscheidung über Annahme oder Ablehnung von Anträgen von den starken Stadtverbänden wie Dresden oder Leipzig ab. Anträge kleinerer Kreisverbände wurden förmlich abgebügelt. Dieses Machtspiel wird spätestens nächstes Jahr bei der VertreterInnen-Versammlung zur Verteilung der Listenplätze seinen Höhepunkt erreichen. Für uns kleine Kreisverbände besteht so gut wie keine Chance, unsere Anliegen im Landesverband durchzubringen. Es stellt sich ernsthaft die Frage, ob es für kleinere Kreisverbände überhaupt noch Sinn macht, zu Landesparteitagen zu fahren. Die politische Richtung wird so oder so von den großen Stadtverbänden bestimmt. Janina Pfau - Mechelgrün

4 Seite 4 Liebe Genossinnen und Genossen, liebe Freundinnen und Freunde, Am 7. Juni 2009 sind Europawahlen. Wir wollen eine starke Gruppe der LIN- KEN im Europaparlament und damit eine wirksame Gemeinsame Fraktion der Linken im Europäischen Parlament. Dann haben wir auch eine gute Ausgangsposition für die 2009 anstehenden Bundes- und Landtagswahlen. DIE LINKE will eine pro-europäische Partei. Sie will ein demokratisches und soziales Europa. Globale Herausforderungen des gegenwärtig ungezügelten Kapitalismus sind nur lösbar, wenn sie in den Kommunen, den Regionen, den Nationalstaaten und in Europa gemeinsam angepackt werden. Wir erleben allerdings seit Jahren, dass die Politik der Europäische Union und ihrer Mitgliedstaaten vor allem den Interessen des global agierenden Kapitals folgt und sich die Arbeits- und Lebensbedingungen der Bürgerinnen und Bürger verschlechtern. Dies wollen wir ändern. Deshalb fordert DIE LINKE einen grundlegenden Politikwechsel in der EU und in den Mitgliedstaaten. Ein anderes, ein besseres Europa beruht auf sozialer Sicherheit, demokratischer Teilhabe aller Menschen, ziviler Friedenssicherung, ökologischer Nachhaltigkeit, der Gleichstellung der Geschlechter und einer wirtschaftlichen Entwicklung, die den DIE LINKE. Menschen dient. Es ist ein Europa der Gerechtigkeit und der Solidarität. Wir übergeben Euch heute den ersten Entwurf für ein Europawahlprogramm der LINKEN. In diesem Entwurf sind Forderungen und Wege vorgeschlagen, wie wir zu einem besseren Europa gelangen. Wir beginnen mit einer breiten europapolitischen Debatte, die mit einem Europawahlprogramm für die kommenden fünf Jahre nicht beendet sein wird. Der Vogtlandbote 11 / 2008 Post von der Zentrale: Europapolitischen Debatte beginnt Die beiden Vorsitzenden der LINKEN Oskar Lafontaine und Lothar Bisky auf dem Vereinigungsparteitag 2007 in Berlin Gute Arbeit, Gute Löhne, Gute Rente Lange Zeit galt Altersarmut in der alten, dann wiedervereinigten Bundesrepublik als ein Relikt der Vergangenheit, als gesellschaftliche Randerscheinung. Das ändert sich. Die Zahl derer, die bereits mit Hartz IV in Rente gehen, steigt. Deutlich über Menschen sind es bereits dieses Jahr. Und viele werden auch im Rentenalter nicht sehr viel mehr Geld bekommen. Lange Zeit hat die gesetzliche Rente Armut im Alter verhindert. Aber der neoliberale Umbau des Sozialstaats hat auch vor der gesetzlichen Rentenversicherung nicht halt gemacht und wird unter der Großen Koalition unvermindert fortgeführt. Hält die Politik an der Rente mit 67 fest und zerlöchert weiter das gesetzliche Rentensystem, schätzen Experten, dass in 25 Jahren jeder zweite Rentner eine Rente in Hartz-IV-Höhe erhalten wird. DIE LINKE will einen Kurswechsel in der Rentenpolitik. Die gesetzliche Rente muss wieder den Lebensstandard im Alter sichern. Altersarmut muss vermieden und die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben sichergestellt werden. Deshalb hat der Parteivorstand im Sommer eine Rentenkampagne beschlossen. Neben dem Nein zur Rente mit 67 enthält dieser Beschluss eine Reihe von Forderungen wie: Durchschnittsverdiener müssen wieder Renten erhalten, die einen deutlichen Abstand zu Hartz IV aufweisen. Sämtliche Kürzungsfaktoren sind aus der Rentenformel zu streichen. Alle Berufsgruppen sollen in eine neu zu schaffende Erwerbstätigenversicherung einzahlen. Kein Mensch soll im Alter weniger als 800 EURO aus der Rente oder bedarfsgeprüfter Grundsicherung haben. Die Rentenungerechtigkeiten zwischen Ost und West müssen endlich beseitigt werden. Bitte diskutiert den Programmentwurf in den AGs und IGs, den Zusammenschlüssen, fachübergreifend, und macht Euch in Mitgliederversammlungen mit den Vorschlägen vertraut. Bezieht auch die Gewerkschaften, Aktive aus sozialen, demokratischen und Friedensbewegungen in Eure Debatten ein. Denn mit unserer Forderung nach einem grundlegenden Politikwechsel stehen wir zum Glück nicht allein - und wir können ihn auch nicht allein bewältigen. Dazu bedarf es vieler demokratischer Kräfte - in ganz Europa. Die Hinweise, Ratschläge und Einschätzungen aus der innerparteilichen Debatte benötigen wir bis zum 30. November Bitte sendet sie elektronisch an: strategie. oder ins Karl-Liebknecht-Haus. Anschließend wird daraus der Entwurf für den Leitantrag zum Europaparteitag am 28. Februar 2009 erarbeitet. In diesem Sinn wünschen wir uns allen eine ergebnisorientierte und motivierende Diskussion. Mit freundlichen Grüßen Lothar Bisky und Oskar Lafontaine Mehr Informationen finden sich auf der eigens eingerichteten Internetseite Dort werden auch Ideen für Aktionen vorgeschlagen, denn es muss jetzt darum gehen, die Rentenkampagne mit Leben zu füllen. Ohne starken außerparlamentarischen Druck wird sich an der bestehenden Politik nichts ändern. DIE LINKE steht mit ihren Aktivitäten nicht allein da. Auch Sozialverbände und Gewerkschaften sind aktiv. Es gibt also die Möglichkeit für ein breites gesellschaftliches Bündnis. Ich selbst werde für unsere Region einen Rentengipfel anregen, um die verschiedenen Initiativen und Organisationen zu vernetzen. Das Leben im Alter in Würde und mit einem ausreichenden Einkommen ist für mich ein Grundrecht. Dafür müssen wir alle gemeinsam streiten. MdB Sabine Zimmermann - Königswalde

5 Der Vogtlandbote 11 / 2008 Aktuelles Finanzkrise: Unschuldslamm Politik? Kam die Krise aus heiterem Himmel? Kein Medium in Deutschland hat so eindeutig wie das ARD-Magazin Plus Minus am 14. Oktober 2008 den Anteil der Regierenden herausgearbeitet. Deshalb seien aus dem Skript die nachfolgenden Passagen dokumentiert: Egal, ob auf dem Finanz- oder Arbeitsmarkt: Das Allheilmittel der vergangenen Jahre hieß Deregulierung. Weg mit staatlichen Vorschriften, der Markt regelt sich selbst - so geht Reformpolitik. Aber jetzt haben die freien Finanzmärkte verrückt gespielt. Viele sind aus allen Wolken gefallen. Und müssen ausgerechnet ihrem ärgsten Gegner recht geben: Oskar Lafontaine. Die Mahner von damals: Lafontaine und Flassbeck Rückblende. Wir schreiben das Jahr 1998, Oskar Lafontaine wird Finanzminister der rot-grünen Bundesregierung. Er will schon damals die internationalen Finanzmärkte regulieren und Devisen-Spekulation eindämmen. Die Unternehmen sind nicht nur den Aktionären verpflichtet, mahnt er damals. Doch der Widerstand aus Wirtschaft und Medien ist enorm. Selbst in den eigenen Reihen heißt es: Man kann nicht gegen die Finanzmärkte regieren. Lafontaine wirft unter anderem auch deswegen hin. Und mit ihm geht sein wirtschaftspolitischer Berater, Staatssekretär Heiner Flassbeck. Heute ist Flassbeck Chefvolkswirt bei der UNO in Genf. Und staunt, dass manche erst jetzt begreifen, dass die Finanzmärkte kein Selbstzweck sind: Wir wollten ja nicht Politik machen gegen die Unternehmer, wir wollten im Gegenteil eine Politik machen für die richtigen Unternehmer, die investieren und Arbeitsplätze schaffen, aber gegen diese Casino-Jongleure, die die Welt beherrscht haben in den letzten zehn Jahren; das ist nicht verstanden worden. Das neoliberale Dogma bestimmte alles: Will heißen: Das Kapital muss frei und unkontrolliert fließen. Nur das garantiere Effizienz. Und je mehr fließt, desto besser. Die Politik öffnete bereitwillig alle Schleusen. Deregulierung der Finanzmärkte Zehn Jahre lang wurde eifrig dereguliert. Die Gesetzgebung liest sich wie ein Förderprogramm für die Finanzwirtschaft: 2001: Finanzminister Eichel stellt Unternehmensverkäufe steuerfrei. Und heizt so das Fusionsfieber an, ein Riesengeschäft für Investmentbanken. Die private Riester- Rente wird eingeführt. Dem Finanzsektor fließen riesige Mittel zu, die der staatlichen Rente fehlen. 2004: Rot-Grün lässt unter Schröder und Fischer Hedge-Fonds und Derivate zu. Die absurden Renditeziele der Finanzwirtschaft werden zur allgemeinen Richtschnur. 2005: Im rot-schwarzen Koalitionsvertrag wird die Förderung des Kreditverkaufs festgeschrieben. Außerdem will man nur eine Finanzaufsicht mit Augenmaß. 2008: Finanzinvestoren gewährt man weitere Steuergeschenke. Heute gilt der unkontrollierte Kreditverkauf als Hauptursache der Krise. Und dabei hat die Bundesregierung zur Unterstützung dieses Geschäfts sogar eigens eine Initiative auf den Weg gebracht. Mit Unterstützung der Politik werden die Finanzmärkte zum Dreh- und Angelpunkt des Wirtschaftslebens. Deutsche Bank- Chef Ackermann gab als Renditeziel 25 Prozent aus. Das sollten letztlich die Arbeitnehmer in der so genannten Realwirtschaft einbringen - in guten wie schlechten Zeiten. Deregulierung des Arbeitsmarktes Das unternehmerische Risiko wird in Zeiten der Deregulierung zunehmend auf die Beschäftigten abgewälzt. Leiharbeiter - beispielsweise in der Automobil-Industrie - können ein Lied davon singen. Im Boom wurden zwar viele eingestellt. Aber im Abschwung sind sie als allererste draußen. Leiharbeiter leiden als erste. Niemand traut sich, aufzumucken. Nur bei der IG Metall: Stefan Rückert von den Metallern: Die Leiharbeiter gehen nach Hause mit 830 EURO. Dann schicken sie dieses Geld zu ihren Familien in den neuen Bundesländern, denn von dort pendelten die geliehenen Kollegen wöchentlich zu ihrem Arbeitsplatz. Weil es zu teuer ist, zu Seite 5 Hause und am Arbeitsort Miete zu zahlen, teilen sie sich meist zu zweit oder dritt ein Zimmer. Besonders dramatisch werde es aber, wenn die Geschäftsführung die Leiharbeiter nicht mehr braucht - ganz plötzlich: Die Leute arbeiten vier, fünf Jahre für eine Firma und erfahren dann zwei Stunden vor Feierabend, dass es der letzte war. Die hatten teilweise keine Chance, sich von Arbeitskollegen zu verabschieden. Die Zeit hat gerade noch gereicht, die Arbeit fertig zu machen, den Spind schnell leer zu räumen und das war s dann, erzählt der Gewerkschafter. Leiharbeiter sind Arbeitnehmer zweiter Klasse. Das ist von der Politik so gewollt. Denn nicht nur der Finanzmarkt wurde dereguliert. Auch der Arbeitsmarkt. 2002: SPD-Wirtschaftsminister Clement hebt die Befristung der Leiharbeit auf. Immer mehr feste Arbeitsplätze werden umgewandelt. 2003: Mit der Abschaffung der Arbeitslosenhilfe und der Einführung von Ein-Euro-Jobs wird der Zwang erhöht, praktisch jede Arbeit zu jedem Lohn anzunehmen. Gleichzeitig wird der Spitzensteuersatz massiv gesenkt. Der letzte Aufschwung kam nie an Diese Deregulierungspolitik ist dafür verantwortlich, dass der jüngste Aufschwung die Lebensverhältnisse der meisten Bürger nicht verbessert hat. Historisch einmalig, meint Gustav Horn vom gewerkschaftsnahen Institut für Makroökonomie in Düsseldorf: Das heißt, nicht nur der Aufschwung wird an den Leuten vorbei gehen, sondern der Abschwung wird sie wahrscheinlich auch härter treffen als früher. Das zeigt sich auch ganz deutlich, wenn man sich die Entwicklung der Bruttolöhne seit 2000 anschaut: weniger Lohnzuwächse, dafür stiegen die privaten Gewinne von einigen Wenigen. Auf dem Grabstein einer neoliberalen Strategie der Deregulierung wird das Jahr 2008 als Todesdatum stehen, sagt Gustav Horn voraus. Es hat sich in diesem Jahr gezeigt, dass eine Strategie weitgehender oder vollständig deregulierter Märkte die Marktwirtschaft in eine Krise stürzt und nicht sie zum Blühen bringt. Für den Vogtlandboten zusammengefaßt von Klaus Jäger - Plauen

6 Seite 6 Wahlen 2009 Der Vogtlandbote 11 / 2008 Der Vogtlandbote stellt in loser Folge Menschen vor, die entschlossen sind, bei den Kommunalwahlen 2009 als Kandidaten für die LINKE anzutreten. Die LINKE sollte Zeichen setzen Alle Möglichkeiten der Mitwirkung nutzen Zur Person: Karsten Pippig aus Reichenbach (40), verheiratet, zwei Kinder, parteilos. Gelernter Bankkaufmann, seit 17 Jahren in der Sparkasse Vogtland tätig im Bereich Sicherheit. Warum hast Du vor, für die LINKE zu kandidieren? Ich bin ein sehr gerechtigkeitsliebender Mensch und bringe mich auch gern entsprechend ein. Die LINKE strebt nach sozialer Gerechtigkeit und volksnaher Demokratie. In ganz vielen Situationen bin ich an Grenzen der Mitbestimmung und vor allem Mitwirkung gestoßen. Wenn ich einmal eine Sache anpacke, dann will ich auch alle Möglichkeiten der Mitwirkung nutzen. Ich glaube, dies in einer Kommunalvertretung umsetzen zu können. Auf welche Erfahrungen kannst Du aufbauen? Wo hast Du Dich bisher engagiert? Seit elf Jahren bin ich im Personalrat und seit fünf Jahren gewählter Mitarbeitervertreter im Verwaltungsrat der Sparkasse Vogtland. Ich bin Gewerkschaftsmitglied in verdi. Auf Grund der Tarifauseinandersetzungen in der letzten Zeit gelang es uns, den gewerkschaftlichen Organisationsgrad der Mitarbeiter von 15 Prozent Zur Person: Ute Liesenberg aus Plauen, (41), alleinerziehend, zwei Kinder. Handelsfachwirtin und Buchhalterin, seit einem Jahr Mitglied der LINKEN. Ute, warum willst du dich nominieren lassen? Zunächst wurde ich während meiner Tätigkeit im ALSO Verein gefragt, ob ich Interesse hätte, als beratendes Mitglied im Sozialausschuss des Stadtrates mitzuwirken. Damit verbunden war ja die Teilnahme an Fraktionssitzungen. Es hat nicht lange gedauert für eigene Ideen und Vorschläge. Als beratendes Mitglied hat man kein Stimmrecht - und das hätte ich schon ganz gerne, um Entscheidungen zu beeinflussen. Welche Politikfelder liegen dir am Herzen? Mir liegt die Sozialpolitik besonders am Herzen. Die vielen Ungerechtigkeiten gegenüber Kindern regen mich auf, die mangelnde Unterstützung der Familien und der Alleinerziehenden. Realität ist leider, dass im Kapitalismus Familienarbeit nicht zählt. Am Muttertag gibt s ein paar lauwarme Worte und das war s. Ute Liesenberg - Plauen Die Familienpolitik auf Bundesebene bevorzugt die Besserverdienenden, diejenigen, die von der Arbeit anderer leben. Gerade deshalb sollten wir als LINKE in den Kommunen Zeichen setzen: Zeigen, dass alle Kinder gleiche Chancen haben innerhalb eines halben Jahres auf derzeit 60 Prozent zu steigern. Seit 2004 arbeite ich als Schöffe am Landgericht Zwickau und seit 2006 bin ich ehrenamtlich als Karsten Pippig - Reichenbach stellvertretender Friedensrichter der Stadt Reichenbach tätig und helfe mit, für Rechtsfrieden zu sorgen. Auf welchen Gebieten möchtest Du künftig in der Kommunalvertretung aktiv werden? Angesichts der gegenwärtigen Situation sollten, egal welches Einkommen die Eltern haben. Kostenlose Schulspeisung für alle wäre da nur der Anfang. Wo müsste die Plauener Linksfraktion zulegen? Reserven sind sicherlich vorhanden in der Vorbringung von Anträgen. Das betrifft die Zeitdauer, bis einer im Stadtrat liegt und auch die Anzahl. Meiner Meinung nach ist es immer noch besser, wir laufen mit einem Antrag gegen die Wand als wenn er überhaupt nicht vorgebracht wurde. Ein paar Worte zu dir selbst... Zu Weihnachten lebe ich genau 20 Jahre in Plauen. Ich habe meine Kinder hier bekommen, wunderbare Freunde gefunden. Die besten Erfahrungen, die ich gemacht habe, verbinden sich mit dieser Stadt. Momentan bereite ich mich auf die Prüfung zur Bilanzbuchhalterin vor. In meiner Freizeit unternehme ich gerne was mit meinen Kindern und wenn die dann mal im Bett sind, nehme ich mir ein gutes Buch und lese. Das Gespräch führte Klaus Jäger sollte es uns gelingen dafür zu sorgen, als Sparkasse vor Ort zu bleiben und nicht - wie es die sächsische Politik möchte - zentral von Leipzig aus regiert zu werden und nur als verlängerte Werkbank im Vogtland präsent zu sein. Ich stelle mir auf Grund meiner Vorbildung und erlangter Fähigkeiten eine Mitarbeit im Ausschuß Haushalt und Finanzen und/oder eine Tätigkeit im Ausschuß Bildung / Kultur / Sport vor. Meine aktuellen praktischen Erfahrungen mit eigenen Schulkindern und die gebündelte Erfahrungen als Elternsprecher lassen dort sicherlich gewisse Kompetenzen erkennen. Mir liegt mehr Offenheit und die Mitwirkung der Bürger an den öffentlichen Angelegenheiten sehr am Herzen. Auf interessante Fragen der Abgeordneten wird meist nur schriftlich geantwortet. Als Außenstehendem fällt es schon schwer, sich ohne nähere Informationen in die Themen hineinzudenken. Ich bin immer wieder erstaunt, wie wenig Resonanz eine Kreistagssitzung doch unter den Einwohnern des Vogtlandkreises hat. Das sollte sich durch größere Transparenz der Arbeit der Fraktionen und des Kreistages als Ganzes ändern. Das Gespräch führte Peter Giersich

7 Der Vogtlandbote 11 / 2008 Regionales Weg mit der Rente mit 67! Politischer Stammtisch der LINKEN in Plauen Genau 34 Gäste waren am 30. September der Einladung des Stadtvorstandes in die Räumlichkeiten der Volkssolidarität an der August-Bebel-Straße gefolgt. Als kompetenten Gesprächspartner konnte Olaf Schmalfuß den rentenpolitischen Sprecher der Linksfraktion im Bundestag, Volker Schneider, begrüßen. Schneider bot eine breite Argumentationslinie zur Kampagne der Linken gegen die Rente mit 67. Die Anhebung des gesetzlichen Rentenalters erfolgt von 2012 an in jährlichen Stufen von zunächst einem Monat, ab 2024 von zwei Monaten pro Kalenderjahr. Das bedeutet: Wer 1947 geboren ist, muss einen Monat länger arbeiten, bevor er ohne Abschläge in Rente gehen kann. Jedes weitere Jahr verschiebt das Rentenalter um einen weiteren Monat nach hinten. Ein höheres Rentenalter bedeutet für viele Versicherte eine weitere Rentenkürzung. Denn die Arbeitsmarktchancen für ältere Menschen werden sich in den nächsten Jahrzehnten nicht in dem Umfang verbessern, der notwendig wäre, damit alle, die länger arbeiten müssen, tatsächlich länger arbeiten können. Zur Zeit sind nur knapp 50 Prozent der 55- bis 65jährigen überhaupt erwerbstätig, nur 30 Prozent in dieser Altersgruppe sind sozialversicherungspflichtig beschäftigt gingen in Deutschland nur 5,1 Prozent aller neuen Altersrentner (ca Menschen) mit 65 aus sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung in Rente. An dieser Situation dürfte sich auch in den kommenden Jahren wenig ändern: Deutschland erhöht das gesetzliche Rentenalter in einer Phase mit einer sehr niedrigen Erwerbstätigkeit Älterer. Hinzu kommt, dass die Zahl der älteren Menschen (ab 55 Jahre), die einem Arbeitsplatz suchen, wegen des Hineinwachsens der geburtenstarken Jahrgänge in das rentenahe Alter in den kommenden zwei Jahrzehnten stark steigen wird. Das heißt, die Erhöhung des gesetzlichen Rentenalters weitet das Erwerbspersonenpotenzial in der ohnehin stark wachsenden Altersgruppe älterer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aus. Aber nach wie vor ist die Akzeptanz älterer Arbeitnehmer gering. Hinzu kommt eine erhebliche soziale Schieflage: Bereits heute ist absehbar, dass insbesondere Menschen mit niedrigen Qualifikationen und niedrigen Einkommen kaum Chancen haben, bis 67 zu arbeiten. Es wird deutlich: Das gesamte Programm von Rot-Grün seit 1998 und jetzt von Schwarz-Rot, die die Explosion der Leiharbeit, der dramatischen Erhöhung von prekären Arbeitsverhältnissen in Minijobs, 400-EURO-Jobs, der Abschaffung der Arbeitslosenhilfe und den inflationären Ein-Euro-Jobs zu verantworten haben, führt massiv zur Absenkung des Rentenniveaus und zu Altersarmut. Unabhängig von der Rücknahme der Rente mit 67 sind in der Altersvorsorge weitere Reformen notwendig: Die Altersteilzeit muss stärker gefördert und die Teilrente attraktiver ausgestaltet werden. Vor allem brauchen wir mehr Chancen für ältere Arbeitnehmerinnen und -nehmer, auch im fortgeschrittenen Alter am Arbeitsleben teilhaben zu können. Betriebliche Gesundheitsförderung und bessere Qualifizierung sind dazu wichtige Ansatzpunkte. Nötig sind mehr Arbeitsplätze für 55- und 60jährige und nicht die Rente mit 67. In der lebendigen Diskussion mit teils heftigen Zügen - durch einen Gast verursacht - wurde unterstrichen, dass die so genannte Riester-Rente eine Milliardenverschiebung von Rentenbeiträgen und Steuermitteln in den Rachen der Banken und Versicherungskonzerne darstellt - eine Privatisierung der Daseinsvorsorge mit unsicherem Ergebnis. Massiv war die Forderung, den Rentenwert Ost - nach wie vor rund 15 Prozent niedriger - schrittweise an den in den alten Bundesländern anzugleichen. Die gesamte Rentenpolitik, die gravierenden Unterschiede und Ungerechtigkeiten gegenüber den Menschen in neuen Bundesländern gehören auf den Prüfstand. Das Wahljahr 2009 wird dazu Gelegenheit genug bieten. Klaus Jäger - Plauen Seite 7 Wir sagen NEIN! Die LINKE startete auch im Vogtland die Rentenkampagne. In Reichenbach fand ein Forum mit MdL Kerstin Lauterbach, Mitglied im Landtagsausschuß für Soziales, Gesundheit, Familie, Frauen und Jugend, statt. In Oelsnitz/V. sprach MdL Dr. Dietmar Pellmann, sozialpolitischer Sprecher unserer Landtagsfraktion. - red. Am Samstag, dem 27. September 2008, starteten fünf Mitglieder der Partei DIE LINKE Plauen in der Innenstadt die Kampagne Nein zur Rente ab 67. Unter dem großen Sonnenschirm unserer Partei errichteten wir zwei Infostände mit viel Material zu den Themen Altersarmut, Rentensicherheit und gerechte Rente im Ost-West-Verhältnis. Hinzu legten wir Unterschriftenlisten aus, welche Ende des Jahres an den Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages geschickt werden. Die Unterzeichner dieser Listen protestieren gegen die unsoziale Rentenpolitik der jetzigen Bundesregierung und es bleibt zu hoffen, dass CDU/ CSU und die SPD ihre Vorhaben zur Neuordnung der Rentenpläne nochmals überdenken. Innerhalb von zwei Stunden sammelten wir 112 Unterschriften und unsere Infomaterialen, der Vogtlandbote sowie andere Parteiartikel wurden uns schon fast aus den Händen gerissen. Mit vielen Bürgern und Gästen der Stadt kamen wir ins Gespräch und wir staunten nicht schlecht, als wir sahen, dass auch Besucher aus München, Berlin, Nürnberg und Düsseldorf unsere Aktion mit ihrer Unterschrift unterstützten. Hierbei sieht man, wie interessant die Themen unserer Partei sind. Nur wenige Vorbeigehende warfen uns den Satz an den Kopf Bei euch unterschreibe ich nichts..., aber viele bedankten sich mit den Worten: Gut, dass wenigstens ihr etwas unternehmt. Mit solchen Infoständen haben wir - nicht nur im aktiven Wahlkampf - die Möglichkeit, der Bevölkerung zu zeigen: Wir sind da und wir stehen euch gegen die Ungerechtigkeit und gegen die Ausgrenzung einzelner Bürger als soziale Partei immer zur Verfügung. Die Rentenkampagne wird im ganzen Vogtland weiter gehen, wir Plauener werden im November noch einmal an die Öffentlichkeit gehen und nehmen uns vor, mit über 350 Protestunterschriften aus unserer Stadt der Bundesregierung mitzuteilen: Macht nie die Rechnung ohne DIE LINKE! Olaf Schmalfuß - Plauen

8 Seite 8 Geschichte Plauener Synagoge ein Wahrzeichen jüdischer Kultur Wünschen wir uns den baldigen Anbruch einer Zeit, da es keinen Hass und keine Menschenverachtung mehr gibt, da alle Menschen, jeder in seinem Glauben, für Kultur und Frieden arbeiten. Mit diesen Worten beendete Rabbiner Dr. Felix Goldmann aus Leipzig seine Rede anlässlich der Weihe der Plauener Synagoge am 6. April Diese Worte waren Vision und Mahnung zugleich. War es doch seit Anfang des 20. Jahrhunderts - besonders im Zusammenhang mit der Krise der Spitzenindustrie - in Plauen immer wieder zu Anfeindungen gegenüber der jüdischen Minderheit (um 1910 etwa 1000 Juden im Vogtland) gekommen. Rechtsanwalt Dr. Isidor Goldberg - Vorsitzender der Regionalgruppe deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens, seit 1919 Stadtverordneter und seit 1927 Vorsteher der jüdischen Gemeinde - prangerte dies in Artikeln und Reden immer wieder an. Damit zog er den Hass der Plauener Antisemiten auf sich. Ein anderer couragierter Anwalt, Dr. Walter Simon, führte 1932 im Namen von zehn jüdischen Firmen einen Prozess wegen antijüdischer Hetze gegen den Fabrikant und Nazi-Führer Martin Mutschmann und die Nazizeitung Der Freiheitskampf. So war die Wiederaufnahme des durch Krieg und Inflation verhinderten Synagogenbaus 1928 zweifellos eine Demonstration des Selbstbewusstseins der Israelitischen Religionsgemeinde, zumal man sich für einen modernen Bau entschied, der mit seiner Raumgliederung religiösen Bedürfnissen wie auch Gemeindeverwaltung, Geselligkeit und Kultur gerecht wurde. Zu den Initiatoren gehörte auch der Gardinenfabrikant Sally Wolfsberg, der sich große Verdienste um die Turnbewegung in Plauen erwarb. Die Synagoge war nicht nur ein interessantes Bauwerk, sondern auch Teil des öffentlichen Lebens. Konzerte konnten von allen Plauenern besucht werden. Der Lehrer und Prediger Emanuel Heimann führte Schulklassen und interessierte Gruppen durch die Synagoge.!933 endet dies abrupt. Wie in anderen Bereichen holte das Naziregime auch gegen die jüdische Minderheit zu gezielten Schlägen aus. Es begann in Plauen mit der Ermordung von Julius Brandeis, einem Mitglied des Bundes der jüdischen Frontsoldaten, und setzte sich fort mit der Verhaftung der Rechtsanwälte Goldberg, Simon und Löffler, des Kommunisten Jakob Scheiner und seiner Brüder sowie des Jungkommunisten Isak (später Kurt) Kohn und seiner Schwester Lene. Den meisten hier Erwähnten glückte später noch die Flucht ins Ausland. Die Mehrheit der politisch meist indifferenten Mitglieder der Gemeinde wurde bedroht und eingeschüchtert, wie die Ereignisse am 1. April 1933 in Plauen, Reichenbach, Falkenstein und Oelsnitz beweisen. Die Plauener Synagoge hatte ihre Ausstrahlung verloren und die kleiner werdende Gemeinde zog sich in sich selbst zurück. Das sehr verdienstvolle Wirken des jüdischen Kulturbundes musste der Öffentlichkeit verborgen bleiben. Dann kam die Nacht vom 9. zum 10. November Angewiesen durch ein Geheimschreiben an alle territorialen Gestapo- Leitstellen hatte der Nazi-Mob in Plauen alle Mühe, die teilweise in Stahlbeton errichtete Synagoge in Brand zu stecken, so dass als Brandbeschleuniger reichlich Benzin eingesetzt wurde. Zusammen mit der wertvollen Innenausstattung wurde dabei auch das Archiv vernichtet, so dass keinerlei Unterlagen der Gemeinde im Original zu finden sind. Angesichts der Der Vogtlandbote 11 / 2008 Von Tausend blieben fünfzehn übrig... Historische Aufnahme der brennenden Plauener Synagoge Einladung Am Montag, 10. November 2008, findet um Uhr in Plauen, Senefelderstraße / Engelsstraße eine Kranzniederlegung zum Gedenken an die Opfer der Pogromnacht 1938 statt. Dazu sind alle Bürger herzlich eingeladen. v massiven Zerstörung in der so genannten Kristallnacht wirkt die lapidare Mitteilung vom Brandschaden an der Synagoge und der gegen Morgen tätig gewordenen Feuerwehr im Vogtländischen Anzeiger und Tageblatt geradezu albern. Wahrscheinlich durfte die Feuerwehr nur ausrücken, um die Nachbarhäuser zu schützen. Jakob Goldmann, der damalige Vorsteher der Gemeinde, musste in den Folgetagen von den Mitgliedern der dezimierten und verarmten Gemeinde die von Göring geforderten Kontributionsgelder einsammeln. Zusätzlich mussten die Plauener Juden noch das von den Brandstiftern verwendete Benzin bezahlen. In dem Geheimschreiben wurde angeordnet, in Deutschland bis zu Juden zu verhaften. Aus den Akten der Gedenkstätte Buchenwald und dem Thüringischen Staatsarchiv konnte ich 44 Betroffene aus dem Vogtland ermitteln. Das Flurstück mit den Grundmauerresten der Synagoge sollte gewinnbringend an einen würdigen Neu-Eigentümer verkauft werden. Die jüdische Gemeinde hatte das Nachsehen, zumal die Dresdner Bank die Rückzahlung der noch nicht getilgten Hypothek verlangte. Gertrud Goldberg und Karl Wolfsberg, die unfreiwilligen Unterzeichner des Verkaufsvertrages, starben 1942 in Auschwitz und Sachsenhausen. Mit dem Ruinengrundstück, auf dem acht Jahre die Plauener Synagoge stand, war während des Krieges nichts anzufangen. Bald bestand die Stadt fast nur noch aus solchen. Noch im Jahr 1945 verfügte die Sowjetische Militäradministration die Rückgabe an die wieder gegründete kleine jüdische Gemeinde, die etwa 15 Mitglieder im Vogtland umfaßte. Diese nutzte einige Jahre die Feierhalle auf dem Jüdischen Friedhof als Betsaal und verkaufte das Synagogengrundstück an die Gemeinschaft der Sieben-Tage-Adventisten, die dort ihr Gemeindehaus errichtete. Nach der Wende gelegentlich aufgestellten Behauptungen über fortwirkendes Nazi- Unrecht oder neues DDR-Unrecht hielt der korrekte Kaufvertrag eindeutig stand. Noch bis zum 9. November ist die Sonderausstellung zur Synagoge im Vogtlandmuseum zu besuchen. Ein Modell, das von Wolfgang Schneider hergestellt wurde, ist in den Sommermonaten auf dem Jüdischen Friedhof zu sehen. Waltraud Schmidt - Rößnitz

9 Der Vogtlandbote 11 / 2008 Ist Kunst 50 Gramm Bohnen wert? Schüler besuchen die Aufführung Ghetto des Vogtlandtheaters Einmal Gershwin 25 Gramm, wie viel dann für Beethoven, Bach, Mozart? Überhaupt etwas für ein jüdisches Lied? Diese Frage stellt der Kommandant des Wilnaer Ghettos einer jüdischen Sängerin, die unerlaubt ein Kilogramm Bohnen bei sich trägt. Beim Aufsammeln der heruntergefallenen Bohnen stellt sich heraus, dass 50 Gramm fehlen. Innerhalb weniger Sekunden wird die Entscheidung zwischen Exekution und Überleben gefällt. Das Fehlende muss abgesungen werden. Daraus entsteht der Gedanke, im Ghetto ein Theater zu installieren, das die Chance für das Überleben einiger weniger Künstler bietet. Voller Angst und dennoch kritisch beginnt die Theatergruppe den Tanz auf dem Friedhof. Darf das sein? Wieweit geht die Verantwortung, die Schuld des Einzelnen? Dieser Frage ging das Vogtlandtheater in Plauen mit seiner Aufführung unter mit dem Titel Ghetto nach. Die Schüler der 9. und 10. Klassen der Friedensschule, der Hufelandschule, der Kemmlerschule und des Diesterweg-Gymnasiums setzten sich mit diesem Thema auseinander. Sie sollten sehen, wie das Leben war im Ghetto, und dass Theaterspielen trotz solch widriger Voraussetzungen überhaupt statt finden konnte. Finanziert wurde der Theaterbesuch durch das Programm Vielfalt tut gut, welches das Ziel hat, neonazistisches Gedankengut bereits im Ansatz zu ersticken. Die Zwiespältigkeit, die Zweifel des Leiters des Ghettos, Gens, werfen die Frage auf, ob eine Entscheidung für oder gegen das Leben überhaupt gefällt werden kann. Doch auch der Frohsinn der Musik, der jüdische Witz und die Geschäftstüchtigkeit der Juden kommen zum Tragen, zeigen den Verlust, den die Völker Europas durch das Verschwinden der jüdischen Kultur erlitten haben. Die Aufmerksamkeit und Konzentration der Schüler sowie der fast frenetische Zwischen- und Schlussapplaus lassen die Hoffnung zu, dass dieses Ziel erreicht wurde. Den Schülern war klar, dass es sich nicht um Fiktion, sondern um Realität handelte. Dank an die Schauspieler, die das Experiment eines fast reinen Schülertheaters auf sich genommen und gewonnen haben. Auch die Plauener wissen, was sie da für Leute haben: Wunderbare Künstler! Claudia Hänsel - Jößnitz Diskussion Die Wissenschaft vom smarten Linksextremismus Für den CDU-Fraktionsvorsitzenden im sächsischen Landtag, Flath, bedürfen NPD und Linkspartei einer Gleichbehandlung. Und ein so genannter Politik- Wissenschaftler namens Jesse aus Chemnitz pflichtete ihm bei. So meinte er in einem Freien-Presse-Interview, beide Parteien seien extremistisch. Die eine am rechten, die andere am linken Rand. Die NPD vertrete bei Ablehnung der demokratischen Verfassungsordnung einen harten Rechtsextremismus. Die Linke aber - wie er sich ausdrückte - eher einen smarten Linksextremismus. So würden Bisky, Gysi und Lafontaine die Systemfrage stellen und seien auch nicht bereit, die DDR (ganz extrem) als Unrechtsstaat zu definieren. Eine solche Haltung sei fundamental mit der freiheitlichen Ordnung der Bundesrepublik nicht vereinbar. Was für eine wissenschaftliche Konstruktion, zweckdienlich ganz im Sinne des Gleichbehandlungs-Erfinders Flath. Wer demnach das derzeitige neoliberal-- kapitalistische Gesellschaftsmodell ganz oder teilweise in Frage stellt, es nicht (dogmatisch) in aller Ewigkeit als gültig Die Angst der angeblichen beiden Großen Volksparteien ist groß! Mit ihrer Macht-, Basta- und Finanzpolitik sind sie am Ende. Und Wahlen stehen auch wieder an. Man muss sich also einen Feind ausgucken. Und das sind, wie kann es anders sein, wieder einmal wir. Nur dieses Mal hat die CDU mit ihrem Handlungsempfehlungen von Herrn Flath gegenüber uns LINKEN deutlich zu tief in die Braune Masse gegriffen. Das Gleichsetzen von LINKEN und NPD lässt ganz deutlich erkennen, wo die Fahrt hinführt. Man hat keinen Grund, sich von der NPD zu distanzieren. Sie richtet sich ja nur gegen LINKE, Andersdenkende oder Andersaussehende. Sie will aber im Grunde das Gesellschaftssystem nicht ins Wanken bringen! Wir wollen natürlich an den Grundfesten des Kapitalismus rütteln und den Reichtum dieser Gesellschaft anders verteilen. Da muss man schon um seine angehäuften Pfunde fürchten! Was schreibt da Herr Flath, der Fletz:...Gegen Ausfälle und Aussagen, die Seite 9 oder geheiligt anerkennt, ist demnach ein Extremist? So gesehen möchte auch ich unbedingt mit dazugerechnet werden. Nun startete Flath, unter anderem assistiert vom genannten Politik- Wissenschaftler, seine Gleichbehandlungsinitiative gerade zu einer Zeit, da das hochgejubelte System mit der Krise der internationalen Finanzmärkte und deren Folgen nachdrücklich seine Anfälligkeit offenbarte. Auch das Unvermögen seiner Anbeter, hinter die Geheimnisse ihres ungezügelten freiheitlichen Selbstlaufes zu kommen. Und es hat erneut dabei auch seine Demokratiefeindlichkeit bewiesen. Sollte sich Demokratie doch nicht nur im turnusmäßigen formalen Wahlakt erschöpfen, sondern sie vor allem daran zu messen - wie es Oskar Lafontaine in der Bundestagsdebatte begründete - ob und wie bei Entscheidungen die Interessen der Mehrheit berücksichtigt werden. Diese dürften aber wohl kaum an riskanten Finanzgeschäften mit deren Ersparnissen bestanden haben und bestehen. Ein Gespenst geht um in Deutschland Werner Reiner Adorf/Vogtl. dem Ansehen des Freistaates Sachsen schaden, ist deutlich und schonungslos gegenzuhalten. Drehen wir doch den Spieß um und schlagen sie mit ihren Waffen! Wer hat denn dem Freistaat mit seiner Korruptionsaffäre oder auch Affäre um die Sachsen-LB Schaden zugefügt?! Wir sicher nicht! Wer gibt denn der NPD in Sachsen und auch in unserem Vogtlandkreis die Sympathiestimmen?! Wir nicht! Wer lobt Haider?! Wir nicht! Die Aufzählungen könnten fortgeführt werden. Daran ändert auch der in der DDR verarmte Zahnarzt Rink nichts. Er hat sich aber geoutet, und dies ist viel wert. Ich meine also, man muss solche Äußerungen kennen, um sich im Handeln auch darauf einzustellen, aber man muss nicht in Panik verfallen. Drücken wir das Kreuz weiter durch und kämpfen an allen Stellen um unsere Ziele und Visionen und gewinnen wir mehr Menschen für ihre Umsetzung. Karin Höfer - Reichenbach Karin Höfer ist Mitglied des Landesvorstandes Sachsen der LINKEN und Ortsvorsitzende in Reichenbach v

10 Seite 10 Am 16. Oktober fand in Mylau ein Forum der VVN-BdA (Verband der Verfolgten des Naziregimes-Bund der Antifaschisten) mit Lorenz Knorr aus Frankfurt/Main statt. Knorr ist einer der bekanntesten Antifaschisten und Friedenskämpfer der Bundesrepublik. Es waren 35 Gäste erschienen, so Freidenker aus Greiz, antifaschistische Jugendliche aus Plauen, der Bürgermeister von Mylau, Christoph Schneider, sowie Stadträte aus Mylau und Netzschkau. Der Referent (Jahrgang 1921) hielt die Anwesenden mit einem spannenden Bericht über sein Leben, verknüpft mit politischen Hindergründen der damaligen Zeit, im Bann. Er stammt aus Eger (heute Cheb), war Buchdrucker und Vorsitzender der sozialistischen Jugend in Eger. Nach dem politischen Erstarken der Nazis in Deutschland unterstützten diese die Sudetendeutsche Partei in jeder Hinsicht. Trat man nicht in die Partei Henleins ein, riskierte man seinen Arbeitsplatz. Bis 1936 hieß es bei den Jungsozialisten Nie mehr wollen wir Waffen tragen!. Ab dann galt der Beschluss der Wehrhaftmachung der Jugend. Die sozialistische Jugend griff zur Eigenwehr. Mit Methoden wie Jiu-Jitsu, was auch die weibliche Jugend, die Amazonen (Knorr) unter der sozialistischen Jugend, meisterhaft beherrschten, wurde eine kampftechnische Überlegenheit über die Nazis erreicht. Man schlug durch intellektuelle Überlegenheit den Gegner AntiFa mit eigenen Mitteln, so durch Zitate aus Hitlers Mein Kampf. Offene Versammlungen wurden zum Fressen für die Nazis. Deshalb wurden immer mehr illegale Zusammenkünfte abgehalten. Es wurde eine sichere Geheimschrift entwickelt, die bis zum Schluss nicht aufgedeckt werden konnte. Neben anderen Aktionen wurden Plakate geklebt und Flugblätter verteilt. Verräterische Gegenstände in Wohnungen wurden aus Angst vor Hausdurchsuchungen vergraben. Kriegswichtige Güterzüge sprengte man. Die Verweigerung der Annahme von Einberufungsbefehlen bedeutete KZ. Da Lorenz Knorr als tropentauglich befunden wurde, schickte man ihn nach Afrika. Dort lautete die Parole Nie auf die sogenannten Feinde schießen, sondern über ihren Kopf!. Schwer verwundet, da als Kanonenfutter benutzt, verlor er ein Auge und das Gehör. Er überlebte mit einem weiteren Kameraden als einziger der Kompanie. Umgeschult als Funker beherrschte er bald das illegale Funken meisterhaft. Nach 1945 wurde er nach Bayern Der Vogtlandbote 11 / 2008 Im Kampf gegen Henlein und Hitler Lorenz Knorr während seines aufschlußreichen Vortrages Freiheitlich demokratische Grundordnung schützen Aus einer Pressemitteilung der Stadt Mylau Der Stadtrat Mylau führte am 2. September ein Seminar über das Erscheinungsbild der rechtsextremen Szene und deren Strukturen und Ziele durch. Durch umfangreiche Informationen und Erfahrungsberichte wurden eindrücklich durch die Dozenten des Netzwerk Sachsen gegen Rechtsextremismus, und Fremdenfeindlichkeit (NWS) e.v. die wahren politischen Ziele der NPD dargestellt. Unmissverständlich wurde dabei klar gestellt, dass die NPD eine rechtsextremistische und verfassungsfeindliche Partei ist. Alle Teilnehmer des Seminars sprachen sich dafür aus, dass diese Veranstaltung der Auftakt für weitere auch öffentliche Aufklärungsveranstaltungen gewesen ist. Die anwesenden Stadträte und der Bürgermeister Schneider kamen übereinstimmend zu dem Ergebnis, dass es das Ziel aller Demokraten sein muss, die freiheitlich demokratische Grundordnung zu schützen und der Rechtsextremismus in allen seinen Erscheinungsformen durch das Zusammenwirken aller demokratischen Kräfte aus Mylau zu verdrängen ist. Christoph Schneider - Bürgermeister umgesiedelt. Durch die Aussiedler erhielt die Sozialdemokratie viel frisches Blut. Als Parteikurier wechselte er die Grenze mehrmals illegal bis 1967 verteidigte sich Lorenz Knorr in einem Prozess, in dem er wegen Staatsgefährdung verurteilt werden sollte. Im Bundesgerichtshof zerlegte die Anklageschrift intellektuell beispielhaft. So wurde er vom Angeklagten zum Ankläger. Mit 8 Jahrzehnten leistet Knorr politische Arbeit, wobei ihm seit 25 Jahren die Arbeit mit der Jugend besonders am Herzen liegt. Als das Wichtigste in der Jugendarbeit erscheint ihm das Zuhören. Am Tag des Forums sprach er in Hof beispielsweise vor 120 angehenden jungen Sozialpädagogen. Sein Arbeitspensum ist groß. Er schrieb bisher 24 Bücher. Schmunzelnd erklärte er: Das 25. ist bereits im Kopf... Während der Veranstaltung wurde deutlich, dass er ein reges Zeitungsstudium betreibt. Die meisten anwesenden Antifaschisten bewegten Knorrs Aussagen zum Thema Gewalt. Als Antifaschisten sollten wir die Auseinandersetzung verbaler Art suchen. Gewalt ist nicht unsere Waffe. Man erzeugt mit Gewalt nur Gegengewalt, so Knorr. Sollte man Zeuge einer gewalttätigen Auseinandersetzung sein, bei der eine Minderheit das Opfer ist, muß laut Bürgermeister Schneider durch den Bürger Zivilcourage gezeigt werden. Zivilcourage ist auch eine Macht. Natürlich blieb die Diskussion nicht von der derzeitigen Besorgnis über die weltweite Finanzkrise unberührt. Bürgermeister Schneider stellte fest, dass der Grund der Misere mit Sicherheit in den USA liegt. Das Informations- und Geldsystem ist inzwischen jedoch weltumspannend und volkswirtschaftlich nicht mehr per Kopf verarbeitbar. Lorenz Knorr verglich die heutige Situation mit der Eine Stabilisierung der Finanzlage könnte nur durch die arabischen Staaten oder China geschehen. Ihr finanzieller Einfluss würde sich jedoch auf die Weltpolitik auswirken. Das Forum trug dazu bei, uns die damalige Zeit lebensnah durch einen unmittelbaren Zeitzeugen zu vergegenwärtigen. Dessen unerschütterliche antifaschistische Haltung verdient unsere Achtung und Bewunderung. Besonders erfreulich war die Anwesenheit der zahlreichen Jugendlichen, die damit ihr Interesse am Lernen aus der Vergangenheit bekundeten. Steffi Pölzl-Magirius - Mylau

11 Der Vogtlandbote 11 / 2008 Wohngeld, Kinderzuschlag, ALG II Wer hat Anspruch worauf? Welche Leistungen gehören dazu? Welche Folgen hat die Wohngelderhöhung für ALG II-Empfänger? Wie ist der Stand des Verfahrens zur Änderung des SGB II zum ? Wir laden Sie für den 17. November 2008 von Uhr bis Uhr in den Klubraum der Auerbacher AWG, Eisenbahnstraße 32 (Wohnblock hinter der Geschäftsstelle der AWG im Auerbacher Neubaugebiet) zum Bürgerforum ein. Es informieren: Dr. Dorothea Wolff und Petra Thoß vom Sprecherrat des Sozialforums Göltzschtal Alle Betroffenen und sozial engagierten Bürger sind herzlich eingeladen. Sprecherrat des SFG Bürgerbüros von MdL Andrea Roth - Adressen und Öffnungszeiten: Plauen Melanchthonstr. 2 Tel./Fax.03741/ Montag Uhr Dienstag Uhr Donnerstag Uhr Ansprechpartnerin: Uta Seidel Auerbach Albert-Schweitzer-Str. 34 Tel / Montag Uhr Donnerstag Uhr Anspechpartnerin: Angela Fischer Klingenthal Lindenstr. 3 Tel /22142 Dienstag Uhr Mittwoch Uhr Ansprechpartnerin: Hannelore Berner Uta Seidel Bei den vogtländischen Linken ist was los deshalb planen wir einen vogtländischen Partei-Terminkalender zu erstellen, der in den Geschäftsstellen der Partei ausgehängt werden kann, im Internet veröffentlicht und auf Bitte auch allen Interessierten zugesandt wird. Basisorganisationen die möchten, dass ihre Termine darin mit enthalten sind, bitten wir bis zum 25. eines jeden Monates schriftlich oder telefonisch ihre Termine für den Folgemonat im Plauener Bürgerbüro, an Uta Seidel (Tel /289784, oder per zu übermitteln. v Kreuz und Quer Seite 11 Herzlichen Glückwunsch an alle Leserinnen und Leser unseres Vogtlandboten, die im November ihren Geburtstag begehen. Unsere besonderen Grüße gehen an die nachfolgenden, die ein rundes Jubiläum feiern können oder über 80 Jahre jung werden: Johanna Netzsch Netzschkau 01. November Helmut Döring Plauen 02. November Enno Baumgärtel Plauen 04. November Thea Hühler Plauen 08. November Hermann Knyrim Oelsnitz 08. November Werner Reiner Adorf/V. 08. November Peter Solbrig Reichenbach 08. November Paul Pohland Oelsnitz/V. 10. November Karl-Heinz Bösel Auerbach 11. November Johanna Engelmann Reichenbach 13. November Gertraude Wolf Plauen 14. November Christine Jähne Landwüst 15. November Werner Jähne Landwüst 16. November Rudolf Schmidt Plauen 16. November Horst Fischer Oelsnitz/V. 18. November Erika Mazuhn Plauen 18. November Helga Kunzmann Oelsnitz 19. November Lieselotte Wöllner Reichenbach 19. November Charlotte Herbst Klingenthal 20. November Werner Wunderlich Plauen 21. November Karl-Otto Launicke Markneukirchen 24. November Michael Stöhr Oelsnitz/V. 24. November Johannes Voigtmann Plauen 24. November Elvira Frickel Auerbach 27. November Wolfgang Hinz Plauen 28. November Wir wünschen allen viel Gesundheit, viel Kraft und viel Humor in allen Lebenslagen - trotz Finanzkrise und schlechtem Wetter! Der Vogtlandbote De Neideitel will Straßenbahn fahrn De Neideitel sitzt in Plaue in dr Sechse und fährt zen Doktor. Am Krankenhaus huckt siech dr Fred bei ihr drnehm hie und maant: Nu Liesl, dei Gesicht is heit esu finster. Hoste Sorng? Haa, scha. Iech mach mir scha eweng Sorng um unnere Bahn. Zen erschtn Januar werd dr Landrot ja aah for uns zustännig und do is mir eweng Angst. Bis itze ham mir in Plaue ja ne Hut auf und schießn im Gahr drei Millione zu, dass de Fahrpreis net explodiern. De städtischn Unternehme musstn halt von ihrn Gewinn blutn und is Stadtsäckel hot ne Rest zugahm. Ower itze? Mr kaa bluß hoffn, doss dr Kreistog an dan 27. November e gescheite Lösung findt und mir in Plaue aah de nächstn 20 Gahr mit unnerer Bahn fahrn kenne. Do hoste Racht, Liesl. Hoffn mr is Beste! kjp

12 Der Vogtlandbote Linke Zeitschrift für Plauen und das Vogtland 50. Treffen der Bürgerinitiativen Info-Schnipsel Ich möchte das Programm und Statut der Partei DIE LINKE regelmäßig Zeitschriften der LINKEN und den Vogtlandboten Mitglieder / Abgeordnete kennenlernen Mitglied werden... Name, Vorname... Straße / Nr.... PLZ / Wohnort evtl. Telefon: An: DIE LINKE Vogtland-Plauen, Plauen, Melanchthonstr. 2; Tel /201695; Am 27. September traf man sich in Dresden auf Einladung der Linksfraktion zum 50. Treffen der Bürgerinitiativen für sozialverträgliche Kommunalabgaben und ich moderierte als stellvertretende Fraktionsvorsitzende und als Beauftragte der Bürger dieses Treffen. In der Festbroschüre Zukunft braucht Wasser gratulierte auch Gregor Gysi zu unserem gemeinsamen Jubiläum. Unter der Überschrift Mit langem Atem Politik bewegen schrieb er: Politik steht immer in Gefahr, um sich selbst zu kreisen und dabei den Alltag der Menschen aus dem Blickfeld zu verlieren. Allzu häufig werden Entscheidungen getroffen, um bestimmte Schichten der Bevölkerung zu begünstigen und die Mehrheit der Bevölkerung zu benachteiligen. Das gilt für Hartz IV und Rente ab 67, die Millionen das Leben schwer machen. Falsche nicht nachvollziehbare Beschlüsse gibt es auch vor Ort und im Land, zum Beispiel zu Abwasseranlagen, Gesteinsabbau oder Schulschließungen. Deshalb ist es gut und wichtig, wenn sich Menschen in Initiativen zusammenschließen, um Politik mitzugestalten. Im gewissem Sinne nehmen sie damit das Erbe der Bürgerbewegung auf und halten es lebendig. Parteien und Verbände brauchen diese Anstöße mündiger Bürger, um eingefahrene Gleise verlassen zu können. Die Treffen von Bürgerinitiativen mit der sächsischen Landtagsfraktion der LINKEN zeigen, dass es ein fruchtbares Miteinander von Politik und Bürgerinitiativen geben kann, sogar geben muss. Sie sind für die Politik die viel zu seltene Gelegenheit, direkt mit den Konsequenzen des eigenen Tuns konfrontiert zu werden, und bieten zugleich die Chance für beide Seiten, voneinander zu lernen. Dass sich dies in Sachsen - in deutschlandweit einmaliger Kontinuität - nun schon zum 50. Mal wiederholt, zeigt wieder einmal, dass man hier schon weiter ist. Das bringt mit der Zeit auch Bewegung in die Politik. Steter Tropfen höhlt den Stein. So würden wohl heute noch in Sachsen nur zentrale Abwasseranlagen gebaut und dezentrale verteufelt, wenn es nicht den stetigen Druck der Initiativen und natürlich auch die parlamentarische Übersetzung durch die LINKE in ihrer zunehmenden politischen Stärke gegeben hätte. Doch wer den Ansatz dieser Zusammenarbeit ernst nimmt, wird sich nicht nur 50 weitere Treffen wünschen, sondern endlich Regierungspolitiker, die ihre Ohren für Bürgerinteressen öffnen und die in den Bürgerinitiativen versammelte Weisheit in die politische Entscheidungsfindung einbeziehen. Eine solche politische Herangehensweise ist in keiner Partei ein Selbstläufer und bei der in Sachsen vom langen Regieren ausgedürrter CDU nicht mehr zu erwarten. Doch zum Glück lebt die Demokratie ja auch vom Wechsel. In diesem Sinne wünsche ich der Zusammenarbeit von Bürgerinitiativen und sächsischen Linksfraktion weiterhin viel Erfolg und langen Atem. In diesem Sinne stießen wir alle auf die nächsten 50 erfolgreichen Treffen an. MdL Andrea Roth - Tannenbergsthal Umgeben von Nullen Das ist nun mal das Problem mit den Volksweisheiten. Entweder stimmen sie nicht mehr oder, wenn doch, kannst du sie nicht benutzen. Wenn jemand am Boden liegt sagt man tut man ihn nicht noch treten. Jucken tut s aber, gerade jetzt. Und viele haben mit Inbrunst davon Gebrauch gemacht. Nicht nur Kabarettisten und Comedians, sondern offiziöse Blätter, sogar die BILD erdreistet sich, darüber Kommentare zu verfassen. Sprachen die Chemnitzer Professoren noch von 118 EURO als monatliche Obergrenze des Anstands für die Gehartzten dieser Republik, so reden wir nun über den lächerlich geringen Betrag von EURO als jährliche Obergrenze, den unsere geplagten Bankvorstände nicht überschreiten dürfen. Gerechtigkeit ist eine fiese Sache. Noch andere sind schon einen Schritt weiter, denken über Maßnahmen nach, und schon sprießen die Milliarden nur so. Ich habe mich vorsichtshalber an einem Abendkurs der Volkshochschule angemeldet. Wir werden demnächst öfters Nullen malen müssen. A propos Nullen. Frau Bundeskanzlerin hat ihr Wort gegeben. Keiner soll um sein Erspartes bangen, sie wird sich darum sorgen. Das letzte Mal lag der Ehrenwörter mit einer unappetitlichen Affäre am Hals in einer Badewanne in die Schweiz. Wir müssen also auf so einiges gefasst sein. Mir tut nur Mehdorn leid. Sein schönes Spiel ist kaputt, jetzt muss er warten, bis neues Spielgeld gedruckt wird. Und schon vergessen wir den Un-Schäuble und sein Spielzeug. Ich wollte schon immer einen Oberleutnant nach dem Weg fragen. Oder sollen sie für etwas anderes zuständig sein in den deutschen Innenstädten? Frau Merkel also. Wo sie doch so viel unterwegs ist. Das Guinnes Buch hat sich schon bei ihr gemeldet. Frau Merkel ist doch die erste Bundeskanzlerin für Auswärtige Angelegenheiten. Aber dafür habe ich Verständnis. Sie durfte, die arme, nicht reisen, kommt sie doch aus der DDR. Wie sagte schon Goethe: Man reist nicht um anzukommen, sondern um zu reisen. Stathis Soudias - Dresden Der Vogtlandbote Herausgegeben vom Kreisverband Vogtland-Plauen der Partei DIE LINKE. Erscheint monatlich im Selbstverlag. Vertrieb über die Gruppen der Partei DIE LINKE des Vogtlandes. Postzustellung kann erfolgen gegen einen Unkostenbeitrag und Erstattung der Portokosten (zusammen 2,- EURO). Bankverbindung: Sparkasse Vogtland, BLZ , Konto-Nr , Kontoinhaber: DIE LINKE Vogtland, Kennwort: Spende Vogtlandbote. Anschrift: Vogtlandbote c/o Peter Giersich, Auerbach, Eisenbahnstraße 37, Tel./Fax: 03744/80883; Internet: Redaktionsschluß dieser Ausgabe: ; Redaktionsschluß für die nächste Ausgabe: Namentlich gezeichnete Beiträge geben nicht die Meinung der Redaktion wieder. Bilder: Archiv (S. 1, S. 8), R. Dietel (S. 2, S. 3, S. 6), DIE LINKE BuVo (S. 4), K. Stuttmann (S. 5), Privat (S. 6), R. Weber (S. 10). Die Redaktion behält sich das Recht vor, Zuschriften sinnwahrend zu kürzen. Nachdruck mit Quellenangabe ist erwünscht - Belegexemplar wird erbeten. Verantwortlicher Redakteur: Peter Giersich - Auerbach/Vogtl. v

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