GESCHÄFTSBERICHT 2013/14

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1 GESCHÄFTSBERICHT 2013/14

2 KENNZAHLEN ERFOLGSRECHNUNG 2013/ / / /11 Erträge in Tsd Euro Umsatzerlöse , , , ,8 Sonstige betriebliche Erträge 974, ,1 768, ,0 Aktivierte Eigenleistungen 0,0 82,0 55,0 8,4 Gesamt , , , ,2 Aufwendungen in Tsd Euro Personalaufwand 9.560, , , ,6 Material-, Energie- u. sonst. Aufwendungen 9.652, , , ,3 Abschreibungen 7.991, , , ,8 Gesamt , , , ,7 EBIT (Gewinn vor Zinsen u. Steuern) 1.268, , ,3 951,4 EGT (Gewinn vor Steuern) 1.329, , ,4 945,0 KENNZAHLEN Cash flow in Tsd Euro 9.506, , , ,7 Cash flow in % der Umsatzerlöse 34,6 32,4 37,7 37,1 Investitionen in Tsd Euro 3.502, , , ,8 Personalstand (max.) Winter Personalstand (max.) Sommer DIVIDENDE Ausschüttung je Stückaktie in Euro 1,70*) 1,70 1,50 1,70 *) Antrag des Vorstandes Wintersaison 2013/ / / /11 Anzahl Seilbahnen/Lifte Förderleistung pro Stunde davon Zubringerbahnen Frequenz (beförderte Personen) 9, , , , davon bergwärts 8, , , , Gäste-Ersteintritte Betriebstage Sommersaison Anzahl Seilbahnen Förderleistung pro Stunde Frequenz (beförderte Personen) davon bergwärts Gäste-Ersteintritte Betriebstage SCHMITTENHÖHEBAHN AKTIENGESELLSCHAFT ZELL AM SEE GESCHÄFTSBERICHT UND JAHRESABSCHLUSS FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2013/14 1. ORGANE der Gesellschaft EINLADUNG/TAGESORDNUNG zur 87. ordentlichen Hauptversammlung BERICHT des Vorstandes BERICHT des Aufsichtsrates BILANZ zum 30. November GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG für das Geschäftsjahr 2013/ ANHANG für das Geschäftsjahr 2013/ BESTÄTIGUNGSVERMERK des Wirtschaftsprüfers ANLAGENSPIEGEL zum 30. November Gemäß 222 UGB ivm 96 (1) AktG erstattet der Vorstand der Schmitten höhebahn AG folgenden Geschäftsbericht für das Geschäftsjahr vom 1. Dezember 2013 bis 30. November Schmittenhöhebahn AG Geschäftsbericht 2013/14 3

3 AUFSICHTSRAT VORSITZENDER Dr. Hans Peter Schützinger Salzburg VORSITZENDER-STV. Dr. Heinrich Wiesmüller (bis 15. Mai 2014) Salzburg KommR Heinrich Spängler (ab 15. Mai 2014) Salzburg MITGLIEDER Dr. Josef Kinberger (bis 15. Mai 2014) Zell am See Dr. Wolfgang Porsche Zell am See ORGANE DER GESELLSCHAFT ARBEITNEHMER- VERTRETER Dr. Hans Michel Piëch Wien Klaus Bogensberger Zell am See Walter Höller (bis 15. Mai 2014) Zell am See Arnold Huber (bis 3. November 2014) Zell am See Tamara Kellner (ab 3. November 2014) Niedernsill GESCHÄFTSFÜHRUNG VORSTAND Dr. Erich Egger Zell am See PROKURISTEN KommR Ferdinand Eder Zell am See 1 Ing. Johannes Mayer Saalfelden KONTAKTDATEN A-5700 Zell am See, Salzachtal Bundesstraße 7, Postfach 8, Telefon: +43(0)6542/789-0, Telefax: +43(0)6542/ Internet: Schmittenhöhebahn AG Geschäftsbericht 2013/14 5

4 ER GEHT VOLL IN SEINER ROLLE AUF. STEFAN PAUSCH Seilbahntechniker

5 EINLADUNG zur 87. ORDENTLICHEN HAUPTVERSAMMLUNG der Schmittenhöhebahn AG, die am Dienstag, 19. Mai 2015 um Uhr im Ferry Porsche Congress Center in 5700 Zell am See, Brucker Bundesstraße 1a, stattfindet. TAGESORDNUNG HAUPTVERSAMMLUNG 1. Vorlage des geprüften Jahresabschlusses samt Lagebericht, des Vorschlags für die Gewinnverwendung und des vom Aufsichtsrat erstatteten Berichts für das Geschäftsjahr 2013/14 2. Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinns 3. Beschlussfassung über die Entlastung des Vorstandes und des Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr 2013/14 4. Vergütung an den Aufsichtsrat 5. Wahl des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2014/15 UNTERLAGEN ZUR HAUPTVERSAMMLUNG Sämtliche Unterlagen zur Hauptversammlung im Sinne von 108 Abs 3 AktG, insbesondere die Unterlagen zu Punkt 1. der Tagesordnung und die Beschlussvorschläge zu den Punkten 2 5 der Tagesordnung, können ab dem 21. Tag vor der Hauptversammlung, sohin ab 28. April 2015, am Sitz der Gesellschaft angefordert werden. Die Informationen gemäß 108 Abs 4 AktG sind auf der Internetseite der Gesellschaft unter abrufbar. TEILNAHME AN DER HAUPTVERSAMMLUNG Zur Teilnahme an der Hauptversammlung sind gemäß 17 der Satzung nur die Aktionäre berechtigt, die im Aktienbuch der Gesellschaft eingetragen sind. VERTRETUNG DURCH BEVOLLMÄCHTIGTE Jeder Aktionär, der zur Teilnahme an der Hauptversammlung berechtigt ist, hat das Recht einen Vertreter zu bestellen, der im Namen des Aktionärs an der Hauptversammlung teilnimmt und dieselben Rechte wie der Aktionär hat, den er vertritt. Die Vollmacht muss einer bestimmten Person (einer natürlichen oder einer juristischen Person) in Textform erteilt werden und ist vor Versammlungsbeginn vorzulegen. Ein Vollmachtsformular wird auf Verlangen zugesandt. Zell am See, im April 2015 Der Vorstand 2 Schmittenhöhebahn AG Geschäftsbericht 2013/14 9

6 LAGEBERICHT Das Geschäftsjahr 2013/14 umfasst den Zeitraum vom 1. Dezember 2013 bis 30. November Es ist das 87. Geschäftsjahr seit Gründung des Unternehmens. 1. ALLGEMEINE WIRTSCHAFTLICHE ENTWICKLUNG BERICHT DES VORSTANDES Das Wachstum der österreichischen Wirtschaft fiel im Jahr 2014 mit einer realen Zunahme von 0,3 Prozent sehr bescheiden aus. Der seit vielen Jahren gewohnte Wachstumsvorsprung gegenüber dem Euroraum ist auch verloren gegangen. In der Europäischen Union insgesamt betrug das Wachstum 0,9 Prozent. Für 2015 wird wegen des weltweiten Nachfrageanstiegs, unterstützt durch den schwächeren Euro und dem niedrigen Ölpreis, ein höheres Wachstum (+0,9%) prognostiziert. Aufgrund des starken Preisverfalls von Rohöl hat sich die Inflation in Österreich eingebremst und betrug im Jahresdurchschnitt nur noch 1,7 Prozent. Für 2015 wird nur noch eine Teuerung von 0,9 Prozent erwartet. Demgegenüber hat sich die Lage am Arbeitsmarkt weiter verschlechtert. Die Arbeitslosenrate betrug 8,4 Prozent und wird sich 2015 auf 8,6 Prozent nochmals leicht verschlechtern. 4,0 3,0 2,0 1,0 0,0-1,0-2,0-3,0-4,0 2, ,6 3,4 1, ,5 1,5 2,5-2,5 0,5-3,5-3,8-0, ,8 1, , , , , DIE TOURISTISCHE ENTWICKLUNG 2.1 ÖSTERREICH Österreich verzeichnete im Tourismusjahr 2013/14 mit 37,4 Mio. einen neuen Höchststand bei den Ankünften. Dabei konnten sowohl aus dem In- als auch aus dem Ausland Zuwächse von knapp zwei Prozent verzeichnet werden. Die Nächtigungen blieben jedoch mit 131,7 Mio. unter der Bestmarke von Jene aus dem Inland gingen um 0,1 Prozent, die aus dem Ausland um 0,3 Prozent zurück. Die Wintersaison 2013/14 brachte einen neuen Rekord bei den Ankünften (16,9 Mio. bzw. +0,9%), bei den Nächtigungen allerdings einen leichten Rückgang von 1,6 Prozent auf 64,5 Mio. Die Sommersaison 2014 brachte sowohl bei den Ankünften mit 20,6 Mio. (+3%) als auch bei den Nächtigungen (67,2 Mio. bzw. +1,1%) neue Rekordwerte. 3 Nächtigungen Österreich Winter 2013/14 Sommer 2014 Tourismusjahr 2013/14 Inländer 15, ,9% 20, ,5% 35, ,1% Ausländer 49, ,9% 46, ,4% 96, ,3% GESAMT 64, ,6% 67, ,1% 131, ,2% Schmittenhöhebahn AG Geschäftsbericht 2013/14 11

7 2.2 SALZBURG Mit 25,5 Mio. Nächtigungen wurde das letztjährige Rekordergebnis knapp verfehlt (-0,6%), während bei den Ankünften mit 6,5 Mio. (+1,3%) wiederum ein neuer Rekord aufgestellt werden konnte. Nächtigungen Land Salzburg Winter 2013/14 Sommer 2014 Tourismusjahr 2013/14 Inländer 3, ,4% 2, ,2% 5, ,2% Ausländer 10, ,4% 8, ,4% 19, ,4% GESAMT 14, ,4% 11, ,9% 25, ,6% ER SCHNEIT MIT FRAU HOLLE UM DIE WETTE. 2.3 REGION ZELL AM SEE-KAPRUN Die Region Zell am See-Kaprun verfehlte im Tourismusjahr 2013/14 mit knapp 2,3 Mio. Übernachtungen das letztjährige Rekordergebnis um 0,7 Prozent. Während in der Wintersaison ein Minus von 3,1 Prozent zu verzeichnen war, stiegen in der Sommersaison die Nächtigungen um 2,2 Prozent. Nächtigungen Zell am See-Kaprun Winter 2013/14 Sommer 2014 Tourismusjahr 2013/14 Inländer ,9% ,5% ,6% Ausländer 1, ,0% ,7% 2, ,8% GESAMT 1, ,1% 1, ,2% 2, ,7% 2.4 ZELL AM SEE In Zell am See verringerten sich die Nächtigungen in der Wintersaison um 2,9 Prozent, während in der Sommersaison ein Plus von 1,3 Prozent erreicht wurde. In der Wintersaison beträgt der Nächtigungsanteil von Gästen aus Deutschland 22,1 Prozent, aus den Niederlanden 12,6 Prozent, aus Großbritannien und aus Österreich jeweils 11,5 Prozent. In der Sommersaison entfallen immerhin noch 32,5 Prozent auf Gäste aus Deutschland, mit Gästen aus den arabischen Ländern werden 24,8 Prozent der Nächtigungen erzielt. Nächtigungen Zell am See Winter 2013/14 Sommer 2014 Tourismusjahr 2013/14 Inländer ,9% ,2% ,2% Ausländer ,8% ,9% 1, ,0% GESAMT ,9% ,3% 1, ,8% FRANZ HÖLLWERTH Schneimeister 3. UNSERE GESCHÄFTSENTWICKLUNG 3.1 JAHRESÜBERSICHT Im Geschäftsjahr 2013/14 haben Gäste das Ski- und Wandergebiet Schmittenhöhe besucht. Während in der schneearmen und deutlich zu milden Wintersaison sowie einem späten Ostertermin ein Rückgang von 11,5 Prozent auf rd Gäste hingenommen werden musste, wurde in der Sommersaison mit über Gästen ein neuer Besucherrekord erzielt. Auf Grund der eingeleiteten Sparmaßnahmen konnte trotz der geringeren Umsatzerlöse ein gutes Jahresergebnis erzielt werden. 12

8 ER HÄLT DEN KURS. ENTWICKLUNG DER BESUCHERZAHLEN (GÄSTE-ERSTEINTRITTE PRO TAG), DER ERLÖSE AUS PERSONEN- BEFÖRDERUNGEN UND GASTRONOMIE Saison Besucher (Gäste) Erlöse aus Beförderungen Erlöse aus Gastronomie Wintersaison 13/ ,5% 20, ,66-9,5% 3, ,68-7,6% Sommersaison ,8% 1, ,10 7,2% ,67 11,6% SAISONERGEBNIS ,6% 21, ,76-8,4% 3, ,35-4,8% November , ,32 November , ,05 GJ-ERGEBNIS ,8% 21, ,19-8,5% 3, ,08-5,0% SEILBAHNBETRIEB WINTERSAISON 2013/14 Der Start in die Wintersaison erfolgte fahrplangemäß am Samstag, 30. November mit dem trassxpress als Zubringerbahn und fünf Höhenanlagen (Breiteck-, Kapellen-, Ketting- und Hirschkogelbahn sowie Hahnkopflift). Frühe Schneefälle sowie unsere technische Beschneiung haben dies ermöglicht. Die weiteren Zubringerbahnen starteten am 6. Dezember (Areitbahn I), am 7. Dezember (cityxpress), am 12. Dezember (Sonnenalmbahn) und am 21. Dezember (Schmittenhöhebahn). Unsere Geschäftsentwicklung wurde im weiteren Saisonverlauf durch eine ungewöhnlich lang andauernde föhnige und damit überaus milde und schneearme Witterung ungünstig beeinflusst. Darüberhinaus sorgten immer wiederkehrende Föhnstürme an mehreren Tagen für (Teil-)Schließungen unseres Skigebietes. Trotz äußerst geringer natürlicher Niederschläge sicherte die technische Beschneiung den gesamten Winter über gute Pistenbedingungen. Der Skibetrieb wurde vom 30. November bis 21. April, also an insgesamt 143 Tagen, geführt (im Vorjahr waren es 131 Betriebstage) NORBERT MAYR Kapitän SOMMERSAISON 2014 Die Sommersaison wurde auf der Schmitten am 15. Mai mit der Schmittenhöhebahn gestartet. Am 14. Juni folgten der cityxpress, die Areitbahn I sowie die Sonnenalm- und Sonnkogelbahn in den Sommerbetrieb, der jeweils bis 14. September Wintersaison Sommersaison bzw. 21. September geführt wurde. An den Wochenenden vom 25. bis 28. September, 3. bis 5. Oktober und 11./12. Oktober waren die Sonnenalm- und Sonnkogelbahn zusätzlich noch für Wanderer und Ausflugsgäste in Betrieb. Die Schmittenhöhebahn beendete am 19. Oktober den Sommerbetrieb. Neben der einzigartigen Aussicht von der Schmitten trugen die neu geschaffenen bzw. erweiterten Bergerlebnisse wie Schmidolins Feuertaufe und Feuerstuhl, der E-Motocross Park, der Discgolf-Parcours und die verlängerte Höhenpromenade zum sehr guten Sommerergebnis bei. Zudem haben von den beförderten Gästen 46 Prozent die Zell am See-Kaprun Sommerkarte in Anspruch genommen / / / / / / / / / /14 Insgesamt wurde der Wander- und Ausflugsbetrieb vom 15. Mai bis 19. Oktober, also an 158 Tagen, geführt (im Vorjahr waren es 154 Betriebstage). 14 Schmittenhöhebahn AG Geschäftsbericht 2013/14 Schmittenhöhebahn AG Geschäftsbericht 2013/14 15

9 3.1.2 GASTRONOMIE Die Umsätze in unseren Restaurant- und Buffetbetrieben sind im Berichtsjahr um 5,0 Prozent auf Tsd. gesunken. Während in der Wintersaison aufgrund der geschilderten ungünstigen Rahmenbedingungen mit unseren drei Bergrestaurants, zwei Buffetbetrieben und einer Après-Ski-Bar ein Rückgang der Umsatzerlöse auf Tsd. (-7,6%) zu verzeichnen war, stiegen in der Sommersaison bei unseren Restaurations- und Buffetbetrieben am Berg die Umsatzerlöse auf 398 Tsd. (+15,3%) und auf unserem Rundfahrtsschiff auf 242 Tsd. (+6,1%) SCHIFFFAHRT Die Rundfahrten wurden bereits über die Osterfeiertage vom 17. bis 21. April angeboten und in der Sommersaison mit der MS Schmittenhöhe vom 1. bis 4. Mai sowie durchgehend vom 9. Mai bis 19. Oktober geführt. Zusätzlich kam im Juli und August das zweite Rundfahrtsschiff, die Kaiserin Elisabeth, zum Einsatz. An insgesamt 173 Betriebstagen nutzten über Personen dieses Angebot (+3,5%). Die Veranstaltung Tanz am Schiff erfreute sich am Freitagabend während der Sommermonate Juli und August wieder großer Beliebtheit. Im Winter 2013/14 wurden mit der MS Schmittenhöhe erstmals Adventfahrten (1. Dezember und 7./8. Dezember) und über Neujahr vom 30. Dezember bis 3. Jänner Rundfahrten absolviert. Die Adventfahrten sind an den Wochenenden im November 2014 (7./8., 14./15. und am 29.) fortgeführt worden. Für die Überfahrten stand im wesentlichen die MS Großglockner vom 15. Mai bis 14. September zur Verfügung. Insgesamt wurden knapp Personen befördert (-0,9%). Die im Berichtsjahr einschließlich der Sonderfahrten beförderten Personen (+2,9%) stellen einen neuen Gästerekord dar. Die dadurch erzielten Umsatzerlöse betragen 821 Tsd. (+15,0%). 3.2 SCHNEIBETRIEB Die Aufnahme des Schneibetriebs in der Wintersaison 2013/14 erfolgte am 10. November (VJ. 27. Oktober). Eine mehrtägige Kältephase in der letzten Novemberwoche ermöglichte die vollständige Beschneiung aller Pistenbereiche in den Höhenlagen. Die talnahen Skipisten konnten durch eine Inversionswetterlage Anfang Dezember beschneit werden. Am 25. Februar (VJ. 19. Jänner) wurde letztmalig geschneit. Mit unserer Schneianlage wurden insgesamt 635 Schneistunden geleistet und damit rd. 1, m 3 Schnee erzeugt (VJ. 1, m 3 ). 3.3 INVESTITIONEN Im Berichtsjahr wurden Investitionen in Sachanlagen in Höhe von Tsd. getätigt. Im Wesentlichen betrafen diese die Schlägerungsarbeiten und Maßnahmen der Lawinenverbauung für die Skiroute nach Viehhofen, die Errichtung der Verbindungsskistraße Hirschkogel zur Glocknerwiese, die Erweiterung und Optimierung der Beschneiungsanlage, die Anschaffung eines Pistengerätes, die Erweiterung unseres Erlebnisweges Schmidolins Feuertaufe um zwei weitere Stationen sowie den Ankauf eines Objektes am Ende der unteren Südabfahrt. Unter den immateriellen Vermögensgegenständen ist der Relaunch unserer Website ausgewiesen. PROJEKT HOCHSONNBERG-PIESENDORF Die von unserer Gesellschaft am 13. Juli 2012 eingebrachte Beschwerde beim Verwaltungsgerichtshof wurde mit Entscheid vom 21. Oktober 2014 wegen inhaltlicher Rechtswidrigkeit des Bescheides vom Umweltsenat als auch mit Rechtswidrigkeit infolge Verletzung von Verfahrensvorschriften zu unseren Gunsten entschieden und an die zweite Instanz (Bundesverwaltungsgericht anstelle des bisherigen Umweltsenates) zurück verwiesen. Wir erwarten bis Ende 2015 eine inhaltliche wie auch fachliche Entscheidung. PROJEKT VIEHHOFEN Im Berichtsjahr wurden die einzelnen Materienverfahren für die Skiroute/Piste (Wasserrecht, Forst und Naturschutz) positiv abgehandelt und konnte bereits im August mit den Schlägerungs- und Rodungsarbeiten für die Skiroute begonnen werden. Ebenso wurden bereits die vom Naturschutz vorgeschriebenen Ausgleichsmaßnahmen umgesetzt. Das seilbahnrechtliche Baugenehmigungsverfahren für die geplante Seilbahnanlage als Einseilumlaufbahn mit 10-Personen-Kabinen in zwei Sektionen von Viehhofen auf das Salersbachköpfl wurde am 27. Jänner 2015 positiv abgeschlossen. 3.4 VERMÖGENSLAGE Die Vermögens- und Kapitalstruktur der Gesellschaft hat sich im Vergleich zum Vorjahr verbessert. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich unter Berücksichtigung der geplanten Ausschüttung auf 81,8 Prozent (VJ. 79,1%). Der Verschuldungsgrad verringert sich somit auf 18,2 Prozent (VJ. 20,9%). Vermögen in Tsd. Finanzierung in Tsd. kurzfristig gebundenes Vermögen 9.184,4 kurzfristig gebundene Fremdmittel 7.440,4 langfristig gebundenes Vermögen ,2 langfristig gebundene Fremdmittel 7.053,6 Eigenkapital ,6 GESAMT ,6 GESAMT ,6 3.5 ERTRAGSLAGE Das gegenüber dem Vorjahr niedriger ausgewiesene Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT), resultierend aus den zurück gegangenen Umsatzerlösen, wirkte sich wie folgt auf die erfolgswirtschaftlichen Kennzahlen aus: Umsatzrentabilität: 4,8 Prozent (VJ. 6,0%) Gesamtkapitalrentabilität: 1,6 Prozent (VJ. 2,2%) Eigenkapitalrentabilität: 1,5 Prozent (VJ. 2,0%) Der Anteil der Personalkosten an den Umsatzerlösen beträgt 34,8 Prozent (VJ. 32,7%). Die Betriebsleistung pro Mitarbeiter verringerte sich um 8,6 Prozent auf ,. Die Gesellschaft erwirtschaftete einen Cash flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit (Praktikermethode) von 9.506,6 Tsd. oder 34,6 Prozent der Umsatzerlöse (VJ. 32,4%). Netto-Geldflussrechnung (in Tsd. ) GJ 2013/14 GJ 2012/13 Netto-Geldfluss aus laufender Geschäftstätigkeit Netto-Geldfluss aus der Investitionstätigkeit Netto-Geldfluss aus der Finanzierungstätigkeit Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestandes Finanzmittelbestand am 1. Dezember des GJ FINANZMITTELBESTAND AM 30. NOVEMBER DES GJ MITARBEITER Im Berichtsjahr waren bei der Gesellschaft durchschnittlich 205 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (VJ. 203) beschäftigt (wöchentliche Berechnung, ohne Vorstand). Die 112 ganzjährig beschäftigten MitarbeiterInnen (VJ. 110) werden in der Wintersaison mit bis zu 220 MitarbeiterInnen (VJ. 220) und in der Sommersaison mit bis zu 53 MitarbeiterInnen (VJ. 46) unterstützt. Im Berichtsjahr hat wiederum ein heimischer Jugendlicher die dreieinhalbjährige Lehre zum Seilbahntechniker begonnen, sodass wir aktuell vier Lehrlinge beschäftigen. Im Rahmen unseres Aus- und Weiterbildungsprogrammes wurden wiederum mit über 100 Mitarbeitern zahlreiche Bildungsmaßnahmen durchgeführt. Im Berichtsjahr wurde das Projekt Betriebliche Gesundheitsförderung gestartet. In den wohlverdienten Ruhestand wurden zwei Mitarbeiterinnen verabschiedet: Frau Barbara Riegler, seit der Wintersaison 1983/84 im Unternehmen als Hauptkassierin tätig, per 31. Dezember 2013 und Frau Dagmar Weigl, seit Juni 2005 im Unternehmen als Reinigungskraft tätig, per 31. Oktober Für die langjährige Treue und verdienstvolle Mitarbeit in unserem Unternehmen danken wir ihnen herzlich. Im Berichtsjahr feierte Herr Johann Seeber, Maschinist in der Gruppe Zeller Bergbahn, das 35jährige Dienstjubiläum und Herr Alfred Schwab, Maschinist der Gruppe Schmittenhöhebahn das 25jährige Dienstjubiläum. Beiden Herren sei für die langjährige Treue zum Unternehmen herzlich gedankt. 16 Schmittenhöhebahn AG Geschäftsbericht 2013/14 Schmittenhöhebahn AG Geschäftsbericht 2013/14 17

10 SIE SERVIERT AUF HOHEM NIVEAU. Der Vorstand dankt allen ganzjährig und saisonal beschäftigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für den gezeigten Einsatz während des Geschäftsjahres, der wesentlich zu einem sicheren und reibungslosen Betriebsablauf sowie zum erzielten Geschäftserfolg beigetragen hat. Der Dank gilt ebenso dem Betriebsrat für die stets gute und sachliche Zusammenarbeit. 3.7 MARKETING Das Geschäftsjahr war durch zahlreiche Marketingmaßnahmen in unterschiedlichen Bereichen geprägt. Neu präsentiert sich die Website Nach dem Relaunch besticht die Schmitten auch online durch ein zeitloses, klares und emotionales Design. Besonderes Augenmerk wurde neben dem emotionalen Aspekt auf Usability und den Online-Verkauf von Saisonkarten und Gutscheinen gelegt. Neben der Website wurden Online-Aktivitäten und die Kommunikation über Social-Media Kanäle wie Facebook und YouTube weiter forciert. In der Medienarbeit liegt der Fokus in der Bereitstellung von Informationen, hochwertigem Bild- und Filmmaterial für Printmedien, Hörfunk, Fernsehen und Online-Medien. Außerdem wurde die Öffentlichkeitsarbeit zum Thema Nachhaltigkeit verstärkt und die grüne Seite der Schmitten wird auf der Homepage besonders prominent dargestellt. Vor Beginn der laufenden Wintersaison wurde im Rahmen einer Pressekonferenz die Klimastudie Trend zu kälteren Wintern auf der Schmittenhöhe präsentiert. Die Studie von MMag. Günther Aigner zeigt, dass der lineare Trend der mittleren Wintertemperaturen in den letzten 30 Jahren gesunken ist und die Schneesicherheit im Skigebiet sowie die Anzahl der Skibetriebstage durchaus positiv zu bewerten sind. SUSANA FRANOVA Servicemitarbeiterin Die Kooperation mit Audi wurde auch in diesem Geschäftsjahr weitergeführt und die Schmitten darf sich Home of Quattro -Partner nennen. Auf der AreitAlm fand eine große ORF TV-Aufzeichnung für zwei Sendungen des ORF Fernsehfrühschoppen statt. Gleich zweimal hatten die Schmitten und Zell am See die Gelegenheit sich vor jeweils Zusehern zu präsentieren. Neben interessanten Gesprächen aus der Region waren auch Bilder und Aufnahmen rund um die Schmitten und Zell am See Bestandteil der Sendungen. Um das Thema Kunst am Berg näher an den Gast zu bringen, wurden in einem 60-seitigen Kunst am Berg-Themenfolder die in fünf internationalen Kunstsymposien entstandenen überdimensionalen Skulpturen aus Holz, Stein und Keramik zusammengefasst und abgebildet. Darüber hinaus erhielt die Schmitten als erste der Besten Österreichischen Sommerseilbahnen die Zertifizierung Kunst- und Kulturberg. Vom weltweit größten Skigebiete-Testportal Skiresort.de durfte sich die Schmitten über die Auszeichnung Testsieger 2014 in der Kategorie Geheimtipp: Führendes Skigebiet bis 80 Pisten-km freuen ANGEBOT Das Berg- und Erlebnisangebot wurde für die Gäste im Sommer und Winter weiter ausgebaut. Mit m Länge wurde die bislang längste Funslope der Welt errichtet und begeistert nunmehr Skifahrer und Snowboarder mit Tunnel, Steilkurven und Wellenbahnen. Angrenzend an die Funslope erfreut ein Snowpark-Areal die Freestyle-Fans. Es werde Licht hieß es jeden Dienstag und Mittwoch auf der Schmitten Nightslope. Zwei Mal pro Woche wurde den Skifahrern auf der neuen und immer frisch präparierten Flutlichtpiste ein besonderes Skierlebnis mit Blick auf Zell am See geboten. Das Angebot für Kinder und Familien wurde mit dem Kinderland Schmidolins Drachenpark auf der Glocknerwiese weiter ausgebaut. Kindgerechte Hindernisse, überdimensionale Figuren und ein Kindertorlauf helfen den kleinen Skifahrern dabei, die nötige Balance auf den Skiern zu finden und den Spaß am Skifahren zu entdecken. Auch im Sommer ist das Erlebnis am Berg für die Besucher besonders wichtig. Aufgrund der großen Nachfrage wurde der Elektro-Motocross Park bei der Areitbahn I Bergstation vergrößert. Eine neue Streckenführung mit Anfängerund Profi-Line garantierte für mehr Fahrspaß bei den erwachsenen Freeridern. Der Familien-Erlebnisweg Schmidolins Feuertaufe wurde mit Schmidolins Schmiede und dem Walk of Flame um zwei neue Stationen erweitert. An den mittlerweile 15 Stationen warten spannende Aufgaben auf die Kids POSITIONIERUNG 18 Schmittenhöhebahn AG Geschäftsbericht 2013/14 Schmittenhöhebahn AG Geschäftsbericht 2013/14 19

11 In Zusammenarbeit mit der Firma Conos wurde die Positionierungsstrategie Klassiker reloaded rund um das Kernangebot des Unternehmens, Skifahren und Wandern, ausgearbeitet. In drei Projektgruppen werden zu den Themenbereichen Marketing und Kommunikation, Attraktionen und Highlights und Gastro und Genuss laufend neue Angebote und Produkte entwickelt. Die Umsetzung erfolgt im Geschäftsjahr 2014/ VERANSTALTUNGEN Jeeeedermaaann lautete das Motto bei der offiziellen Eröffnung der neuen Glocknerbahn, welche am 21. Dezember bei strahlendem Sonnenschein feierlich eingeweiht wurde. Zum einen übernahm Jedermann- Buhlschaft Brigitte Hobmeier die Patronanz für die neue 8-er Sesselbahn und zum anderen hatte am Eröffnungstag Jedermann die Möglichkeit zum Tageskartenpreis von 10, die neue Bahn zu genießen. Im Jänner machte der alpine Europacup der Herren erstmals auf der Schmitten Station. Dank der Flutlichtanlage ergab sich die einzigartige Gelegenheit Österreichs ersten Europacup-Nachtslalom auf der Schmitten Nightslope auszutragen. Das zweite Europacup-Rennen war ein Herren Riesentorlauf auf der Nordabfahrt. Als Symbol für das drastische Abschmelzen des Lebensraumes der Eisbären begaben sich ein Steinbildhauer-Duo in das ihnen unbekannte Terrain Schnee und schufen als Schneekunstwerk zwei überdimensionale Eisbären. Zum dritten Mal veranstaltete die Schmitten in Zusammenarbeit mit den mittelburgenländischen Winzern die Red Turns Weingenuss auf m. Insgesamt 19 Winzer boten in den Skihütten am Berg und im Ferry Porsche Congress Center im Tal ihre Qualitätsweine zur Verkostung an. Dabei wurde bei der Bewerbung der Veranstaltung verstärkt mit Wein Burgenland zusammengearbeitet und die Schmitten als Genussberg präsentiert. Ein Jubiläum feierte die Schmidolin Olympiade. Die beliebte Kinderveranstaltung fand im Geschäftsjahr bereits zum 10. Mal statt und begeisterte über 70 Teilnehmer, die den Parcours mit viel Geschick und skifahrerischem Können meisterten. Erstmals lud die AreitAlm an vier Winterabenden zum Hüttenzauber und verführte die Gäste in einen geselligen und genussvollen Abend mit Fondue oder Gourmetplatte und Live-Musik. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe Alpenglühen Innovative Dialoge zu brennenden Themen präsentierte der preisgekrönte Journalist Karim El-Gawhary im Ferry Porsche Congress Center sein Buch Frauenpower auf Arabisch und sorgte für eine sehr gut besuchte Veranstaltung und rege Publikumsdiskussionen. Eine weitere Veranstaltung aus dieser Reihe war den Pinzgauer Mundartschaffenden gewidmet, welche auf der AreitAlm ihr Buch Der Pinzgau is a Gfüh vorstellten. Betriebliche Risiken aus dem operativen Geschäft werden durch Versicherungen (All-Inklusive-Schutz für Seilbahnunternehmen, insbes. für Betriebshaftpflicht, Feuer, Feuer-Betriebsunterbrechung) wirtschaftlich sinnvoll abgesichert. Hinsichtlich der Angaben nach 243 Abs. 3 Ziffer 5 UGB wird auf den Anhang verwiesen. 4. AUSBLICK AUF DAS GESCHÄFTSJAHR 2014/15 Der Start in die Wintersaison verlief wegen fehlendem Naturschnee und zu milder Temperaturen äußerst schwierig: erst am 12. Dezember konnte nach einer kurzen Schneiphase vom 8. bis 11. Dezember im Höhenbereich ein eingeschränkter Skibetrieb auf der Schmitten mit drei Höhenanlagen (Breiteck-, Kapellen- und Kettingbahn) und den Zubringerbahnen trassxpress und Schmittenhöhebahn gestartet werden. Es war nach einem sehr frühen Wintereinbruch (22./23. Oktober mit rd. 80 cm Neuschnee am Berg!) den ganzen November bis Mitte Dezember durch permanente Föhnlagen zu mild. Eine frühzeitige technische Beschneiung war nicht möglich, der Naturschnee fehlte zur Gänze! Eine Kältephase mit extrem tiefen Temperaturen und Neuschnee beendete ab dem 25. Dezember diese Warmphase und bescherte uns in der letzten Dezemberwoche saisonüblich sehr gute Gästezahlen. Durch den großartigen Einsatz unserer Mitarbeiter und dank unserer technischen Ausstattung konnte das Pistenangebot sukzessive erweitert werden. Im weiteren Saisonverlauf führte dies zu einer sehr guten Geschäftsentwicklung, wobei der Februar ein neues Rekordergebnis erreichte. Bis Ende Februar konnte der Ausfall der Vorsaison wettgemacht und sogar ein Plus von 2,4 Prozent zum Vorjahr erreicht werden. Durch den diesmal günstiger gelegenen Ostertermin erwarten wir für das letzte Saisondrittel einen guten Geschäftsverlauf und ein Winterergebnis über dem Vorjahr. Für die Sommersaison wird sowohl am Berg als auch auf unseren Schiffen mit einem Halten des Gästeaufkommens auf Vorjahresniveau gerechnet. Es gab keine Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind. Im Bereich der Forschung und Entwicklung ist unsere Gesellschaft nicht tätig. Weiters betreibt die Gesellschaft keine Zweigniederlassungen. Zell am See, 31. März 2015 Der Vorstand Die Veranstaltung Tanz am Schiff hat sich in den Sommermonaten Juli und August mittlerweile zum fixen Freitagabend-Programm auf der MS Schmittenhöhe etabliert und findet bei Gästen und Einheimischen großen Anklang. 3.8 UMWELTAKTIVITÄTEN Als Tourismusunternehmen leben wir von einer intakten und attraktiven Natur. Ökologische Gesichtspunkte bestimmen neben wirtschaftlichen und sozialen Faktoren unsere Entscheidungen. Energieeffizientes Wirtschaften ist in der Unternehmensphilosophie unseres Unternehmens bereits fest verankert. Dr. Erich Egger Im Berichtsjahr wurden die umfassenden Vorbereitungen für ein Umweltmanagementsystem gemäß ISO-Norm 14001:2004 und der aktuellen EMAS-III-Verordnung vom 22. Dezember 2009 vorgenommen. Die ISO-Zertifizierung ist bereits abgeschlossen, es wurde das Zertifikat (Registrier-Nr. VNA /E) am 24. November 2014 mit Gültigkeit bis 23. November 2017 ausgestellt. Die Zertifizierung nach EMAS sollte 2015 erfolgen. Bei erfolgreichem Abschluss ist die Schmitten derzeit das einzige Skigebiet Österreichs, das nach dem anerkannten Umweltsystem EMAS zertifiziert ist. 3.9 RISIKOMANAGEMENT UND RISIKEN DER ZUKÜNFTIGEN ENTWICKLUNG Als touristisches Dienstleistungsunternehmen ist unsere Gesellschaft sehr stark von der gesamtwirtschaftlichen Lage, dem allgemeinen Reise- und Konsumverhalten unserer Gäste sowie dem Wetter abhängig, was sich unmittelbar auf Umsatz und Ergebnis auswirkt. Zur Absicherung unseres Wintergeschäftes werden 100 Prozent unserer Pisten technisch beschneit. 20 Schmittenhöhebahn AG Geschäftsbericht 2013/14 Schmittenhöhebahn AG Geschäftsbericht 2013/14 21

12 SIE HAT HEISSE TIPPS FÜR COOLE PILOTEN. MAX Freerider ISABELLA SCHNECKENLEITNER-VALVODA Elektro-Motocross Park 22 Schmittenhöhebahn AG Geschäftsbericht 2013/14

13 Der Aufsichtsrat hat die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahrgenommen. Er hat im Geschäftsjahr fünf Sitzungen abgehalten. Der Vorstand hat regelmäßig über die Lage des Unternehmens berichtet. Die Prüfung des Jahresabschlusses 2013/14 und des Lageberichtes des Vorstandes wurde von der KPMG Austria GmbH, Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft, Salzburg, vorgenommen. Der Abschlussprüfer hat über das Ergebnis schriftlich berichtet und den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt. Der Jahresabschluss und der Bericht des Vorstandes wurden vom Aufsichtsrat gebilligt, womit der Jahresabschluss gemäß 96 (4) AktG festgestellt ist. Dem Gewinnverwendungsvorschlag des Vorstandes schließt sich der Aufsichtsrat an. Der Aufsichtsrat spricht dem Vorstand und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gesellschaft für die im abgelaufenen Geschäftsjahr erbrachten Leistungen Dank und Anerkennung aus. BERICHT DES AUFSICHTSRATES Zell am See, am 17. April 2015 Für den Aufsichtsrat Der Vorsitzende Dr. Hans Peter Schützinger 4 Schmittenhöhebahn AG Geschäftsbericht 2013/14 25

14 MITARBEITERINNEN UND MITARBEITER BERGBAHN, SCHIFFFAHRT UND GASTRONOMIE Johann Aberger Michael Adam Jiyawan Ahmad Khaled Ahmad Renate Angerer Christine Auer Peter Auernigg Roman Auernigg Hakan Aydinhan Khalil Azizi Adam Bakonyi Laszlo Bakonyi Marian Baran Ludmila Baranova Mariana Baranova Efe Baribo Wolfgang Berger Norbert Bergmann Christian Bernsteiner Gabriele Bernsteiner Thomas Bernsteiner Roman Blaickner Katarina Bocikova Miriam Bodmayer Klaus Bogensberger Karin Brandenburg Ernst Brennsteiner Monika Brennsteiner Stefan Brennsteiner Andreas Bruder Wilhelm Brugger Michael Brüggl Julia Bründlinger Ferdinand Brunner Gerhard Brunner Günter Brunner Uwe Brüser Markus Buchner Rupert Buchsteiner Alfred Bürki Clemens Christl Andreas Clasen Britta Clasen Steffen Clauß Marko Culina Gerhard D Ambros Günther D Ambros Gerhard Dannhauser Josef Daum Silvia Deutsch Gotthard Dick Michael Dobusch Marcus Döring Franz Dünser Andreas Dürlinger Elisabeth Dürlinger Georg Dürlinger Ingo Dürlinger Stefan Duxner Mario Eckenfellner Peter Eckenfellner Ferdinand Eder Hermine Eder Jürgen Eder Erich Egger Siegfried Eibl Herbert Enzinger Ljiljana Enzinger Theresia Enzinger Ingo Falkner Richard Fankhauser Sandra Fankhauser Simone Fankhauser Andrea Fanninger Reinhard Feiersinger Albert Fersterer Hans-Peter Fischer Mario Fischnaller Michael Fletzberger Christian Franke Susana Franova Silvia Frauenschuh Gotthard Fritzenwanker Anita Fromm Alexandra Fuchs Hannes Fuchs Anton Fürstauer Albert Fürsthaller Günther Gainschnigg Helga Galgoczy Rupert Garber Friedrich Gassner Franz Gasteiger Detlev Gegner Albert Golob Alexandra Göschl Albert Graf Hedwig Griessner Martin Gruber Stefan Gruber Sylvia Haas Bernhard Hainzl Zanko Hamadamin Michaela Hamoser Roswitha Hamoser Albert Harlander Herbert Hasenauer Christine Haslinger Erwin Haslinger Rita Hauenschild Magdalena Hauser Albert Hechenberger Marcel Herzog Siegfried Herzog Valerie Hiernaux Vera Hirschbichler Helmut Höber Rudolf Hochfellner Andreas Hofer Hermann Hofer Johannes Hofer Peter Hofer Reinhard Hollaus Johann Höller Walter Höller Franz Höllwerth Ivan Hrnciarik Arnold Huber Eva Huber Manfred Huber Rudolf Huber Mohamed Hubmayer Alois Hutter Johann Hutter Stefan Hutter Johann Jakober Josef Junger David Kabai Gabone Kabai Josef Kaindl Johann Kaltenhauser Ratko Katana Danny Kellner Tamara Kellner Goran Keser Markus Kirchner Werner Kirchner Silke Kirst Erwin Klingelberger Josef Klingler Miroslav Knezevic Günther Kocher Heidemarie Köck Andreas Koll Michael Koll Christian Krachler Werner Kremser Hannelore Kühmayer Andrej Kusnir Werner Lackner Adolf Lainer Roland Lainer Josef Langreiter Dominik Laßnig Daniel Lechner Erwin Lechner Rudolf Lederer Kristin Lehmann Michael Lehmann Alois Leixnering Thomas Leixnering Rosemarie Lettner Andreas Loipold Andreas Loipold jun. Manfred Loipold Matthias Loipold Alexander Loitfelder Hans-Peter Lottermoser Silke Maier Monika Malek Gerhard Mariacher Gudrun Martin Hannes Mayer Ralph Mayer Bernhard Mayr Erich Mayr Norbert Mayr Rudolf Mayr Sarah Mayr Werner Mitteregger Albert Mitterer Markus Mitterlindner Veronika Morawek Richard Moser Matthias Moßhammer Esad Mujacevic Manuel Müllner Rita Nagy Hannelore Neumaier Selina Neumaier Iris Neumayr Markus Neumayr Slavica Nikic Ferdinand Nocker Johann Nocker Rosa Oberhauser Bernd Obermoser Ines Oberreiter Johann Obersamer Roland Obersamer Albert Oblasser Johann Obrist Nicole Ohr Peter Onz Michal Orolin Christian Palfinger Patrick Patsch Stefan Pausch Gotthard Pedarnig Johannes Perkmann Manuela Perus Andreas Pessentheiner Edith Pfeffer Peter Pfeffer Herbert Pichler Josef Pichler Lydia Pieringer Nadia Pircher Barbara Pirchner Bernhard Pirchner Georg Pirchner Rupert Pirchner Stefan Pirchner Herwig Pirker Oliver Plesnivy Erika Popovicova Manuela Portenkirchner Elisabeth Pregenzer Sabrina Prieß Stefan Putz Peter Radacher Milan Radvanszki Christoph Rainer Franz Rainer Josef Rainer Daniel Resch Christof Reschreiter Alois Rieder Egbert Rieder Michael Rieder Rebecca Rieder Kathrin Riedlsperger Stefan Rohrmoser Hans Römiger Daniel Ronacher Manuel Rosa Lassad Rzaigui Hodzic Sakib Ingrid Santeler Ranko Savic Claudia Schadeck Matthias Scherer Anton Schernthaner Markus Schernthaner Günther Scherz Agnes Schischka Helmut Schmid Isabella Schneckenleitner-Valvoda Andreas Schöngaßner Sabrina Schranz Herbert Schubhart Alfred Schwab Matthias Schwab Rupert Schwab Thomas Schwab Christoph Schwarz Petra Schwarzinger Jacqueline Sebernegg August Seitinger Ana Slunjski Zvonimir Slunjski Walter Spörr Christina Steger Franz Steger Georg Steger Hans-Peter Steger Michaela Steger Christian Stockhammer Daniela Stöckl Elisabeth Strickner Christoph Theunis Manuela Thöny Galet Tichomir Hans Georg Torghele Franz Toth Alexander Unterberger Marion Unterkirchner Milutin Vajic Dario Valcevic Irena Valcevic Vladimir Valcevic Zeljka Valcevic Evelyn Viehhauser Doris Vockner Christian Voglreiter Hans-Peter Voithofer Peter Vorderegger Karin Wachter Peter Walch Daniel Wallner Kurt Wallner Norbert Wallner Hermann Wankmüller Marcel Wankmüller Mario Wartbichler Michaela Webersberger Günther Wegmayr Dagmar Weissenbacher Irmgard Weisshaupt Marianne Wiener Christian Wieser Gerhard Wieser Stefan Wiesmann Alexandra Wilhelmstätter Michael Wimmer Gerhard Winkler Thomas Winkler Petra Zabernig Viktoria Zaiser Peter Zehentner Manfred Zlöbl 26 Schmittenhöhebahn AG Geschäftsbericht 2013/14 Schmittenhöhebahn AG Geschäftsbericht 2013/14 27

15 BEI IHM LÄUFT ALLES GLATT. BILANZ ZUM ROMAN BLAICKNER Pistendienst 28 Schmittenhöhebahn AG Geschäftsbericht 2013/14 Schmittenhöhebahn AG Geschäftsbericht 2013/14 5

16 Aktiva mit Gegenüberstellung der Vorjahreszahlen Stand am Stand am Passiva mit Gegenüberstellung der Vorjahreszahlen Stand am Stand am A. Anlagevermögen A. Eigenkapital I. Immaterielle Vermögensgegenstände Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Vorteile sowie daraus abgeleitete Lizenzen , ,00 II. Sachanlagen 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten, einschließlich der Bauten auf fremdem Grund , ,64 2. Technische Anlagen und Maschinen , ,07 I. Grundkapital , ,00 II. Kapitalrücklagen Gebundene , ,93 III. Gewinnrücklagen 1. Gesetzliche Rücklage , ,68 2. Andere (freie) Rücklagen , ,00 IV. Bilanzgewinn (davon Gewinnvortrag 5.807,95; Vorjahr T 1,0) , ,35 3. Betriebs- und Geschäftsausstattung , ,75 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen in Bau , , , ,97 B. Unversteuerte Rücklagen , ,96 III. Finanzanlagen Bewertungsreserve auf Grund von Sonderabschreibungen , ,94 1. Beteiligungen , ,07 2. Wertpapiere (Wertrechte) des Anlagevermögens , ,23 C. Rückstellungen B. Umlaufvermögen I. Vorräte , , , ,27 1. Rückstellungen für Abfertigungen , ,00 2. Rückstellungen für Pensionen , ,00 3. Steuerrückstellungen , ,00 4. Sonstige Rückstellungen , ,00 1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe , ,56 2. Fertige Erzeugnisse und Waren , ,54 II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände , ,10 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen , ,15 2. Forderungen gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht , ,56 3. Sonstige Forderungen und Vermögensgegenstände , , , ,80 III. Wertpapiere und Anteile , , , ,00 D. Verbindlichkeiten 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 0,00 2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen , ,02 3. Sonstige Verbindlichkeiten , ,52 (davon im Rahmen der sozialen Sicherheit ,02; Vorjahr T 288,8) , ,54 E. Rechnungsabgrenzungsposten , ,88 IV. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten , , , ,15 C. Rechnungsabgrenzungsposten , , , , , ,32 Eventualverbindlichkeit , ,50 30 Schmittenhöhebahn AG Geschäftsbericht 2013/14 Schmittenhöhebahn AG Geschäftsbericht 2013/14 31

17 GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG mit Gegenüberstellung der Vorjahreszahlen 2013/ /13 1. Umsatzerlöse , ,02 2. Andere aktivierte Eigenleistungen 0, ,00 3. Sonstige betriebliche Erträge a) Erträge aus dem Abgang vom und der Zuschreibung zum Anlagevermögen mit Ausnahme der Finanzanlagen 5.957,00 b) Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen ,04 c) Übrige Erträge , , ,32 Betriebsleistung (Ziff. 1 3) , ,34 4. Aufwendungen für Material , ,19 5. Personalaufwand a) Löhne ,90 b) Gehälter ,39 c) Aufwendungen für Abfertigungen und Leistungen an betriebliche Mitarbeitervorsorgekassen ,92 d) Aufwendungen für Altersversorgung ,76 e) Aufwendungen für gesetzlich vorgeschriebene Sozialabgaben sowie vom Entgelt abhängige Abgaben und Pflichtbeiträge ,62 f) Sonstige Sozialaufwendungen , , ,04 6. Abschreibungen auf immaterielle Gegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen , ,77 7. Sonstige betriebliche Aufwendungen a) Steuern, soweit sie nicht unter Steuern vom Einkommen und von Ertrag fallen ,32 b) Übrige , , ,35 8. Betriebsergebnis (Ziff. 1 7) , ,99 9. Erträge aus Beteiligungen 7.925, , Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 7.795, , Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge , , Aufwendungen aus Finanzanlagen und aus Wertpapieren des Umlaufvermögens 0, , Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0, , Finanzergebnis (Ziff. 9 13) , , Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (Ziff ) , , Steuern vom Einkommen und vom Ertrag , , Jahresüberschuss , , Auflösung unversteuerter Rücklagen , , Auflösung von Gewinnrücklagen 0,00 0, Zuweisung zu unversteuerten Rücklagen 0,00 0, Zuweisung zu Gewinnrücklagen , , Jahresgewinn , , Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 5.807,95 993, Bilanzgewinn , ,35 32 Schmittenhöhebahn AG Geschäftsbericht 2013/14 Schmittenhöhebahn AG Geschäftsbericht 2013/14 33

18 SIE WEISS GENAU, WO ES LANGGEHT. BEI IHM BLEIBT NIEMALS EINE SCHRAUBE LOCKER. REBECCA RIEDER InfoCenter MANFRED LOIPOLD Maschinist 34 Schmittenhöhebahn AG Geschäftsbericht 2013/14 Schmittenhöhebahn AG Geschäftsbericht 2013/14 35

19 Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss zum 30. November 2014 wurde nach den Bestimmungen des UGB i.d.f. des EU-Gesellschaftsrechtsänderungsgesetzes erstellt und hiebei das Gesamtkostenverfahren gem. 231 (2) UGB angewendet. Die Gesellschaft ist als mittelgroße Gesellschaft gemäß 221 UGB einzustufen. A. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1. Allgemeine Grundsätze Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung sowie unter Beachtung der Generalnorm, ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens zu vermitteln, aufgestellt. Bei der Erstellung des Jahresabschlusses wurden die Grundsätze der Vollständigkeit und der ordnungsmäßigen Bilanzierung eingehalten. ANHANG Bei der Bewertung der einzelnen Vermögensgegenstände und Schulden wurde der Grundsatz der Einzelbewertung beachtet und eine Fortführung des Unternehmens unterstellt. Dem Vorsichtsprinzip wurde dadurch Rechnung getragen, dass nur die am Abschlussstichtag verwirklichten Gewinne ausgewiesen wurden. Alle erkennbaren Risiken und drohenden Verluste, aus dem Geschäftsjahr 2013/14 oder aus einem der früheren Geschäftsjahre, wurden berücksichtigt. 2. Anlagevermögen Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, die Sachanlagen zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet sowie um die planmäßigen und außerplanmäßigen Abschreibungen vermindert. Die planmäßige Abschreibung wird entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear, unter Zugrundelegung der entsprechenden steuerlichen Vorschriften, vorgenommen. Folgende Nutzungsdauer wird der planmäßigen Abschreibung zugrundegelegt: Nutzungsdauer von bis Immaterielle Gegenstände 3 30 Jahre Gebäude und andere Baulichkeiten Jahre Technische Anlagen und Maschinen 5 15 Jahre Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 30 Jahre Kraftfahrzeuge und Pistengeräte 5 8 Jahre Von den Zugängen in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres wird die volle Jahresabschreibung, von den Zugängen in der zweiten Hälfte wird die halbe Jahresabschreibung vorgenommen. Außerplanmäßige Abschreibungen auf einen zum Abschlussstichtag niedrigeren beizulegenden Wert werden vorgenommen, soweit dieser Ansatz mit einem niedrigeren Wert erforderlich ist. Im Geschäftsjahr 2013/14 wurden keine außerplanmäßigen Abschreibungen vorgenommen. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter bis zu einem Einzelanschaffungswert von 400, werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. 7 Das Finanzanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten bewertet. Wertpapiere (Wertrechte) des Anlagevermögens werden zu den Anschaffungskosten bzw. zu den niedrigeren Werten zum Bilanzstichtag bewertet. Außerplanmäßige Abschreibungen (Abschreibungen auf Finanzanlagen) werden vorgenommen, wenn Wertminderungen eingetreten sind, die voraussichtlich von Dauer sind. Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel dargestellt. 36 Schmittenhöhebahn AG Geschäftsbericht 2013/14 Schmittenhöhebahn AG Geschäftsbericht 2013/14 37

20 3. Umlaufvermögen Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu Nettoeinstandspreisen unter Beachtung des Niederstwertprinzips. Ungängige Artikel werden entsprechend ihrer Marktgängigkeit abgewertet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert angesetzt, soweit nicht im Falle erkennbarer Einzelrisken der niedrigere beizulegende Wert angesetzt wird. Die Wertpapiere des Umlaufvermögens wurden nach dem strengen Niederstwertprinzip bewertet. 4. Rückstellungen Die Abfertigungsrückstellung wurde nach finanzmathematischen Grundsätzen nach dem Teilwertverfahren und eines Pensionsantrittsalters von 60 Jahren (VJ. 57 J.) bei Frauen und 65 Jahren (VJ. 62 J.) bei Männern errechnet und rückgestellt. Für die finanzmathematische Berechnung wurde der Rechenzinssatz von 2,5 Prozent im Vorjahr auf 2 Prozent für das heurige Geschäftsjahr verringert. Eine Rückstellung für ähnliche Verpflichtungen betrifft die kollektivvertragliche sowie die sich aus einer Betriebsvereinbarung ergebende Verpflichtung zur Zahlung von Jubiläumsgeldern. Diese Rückstellung wird nach den für die Abfertigungsrückstellung angewandten Bewertungsmethoden ermittelt. NADIA PIRCHER Marketing Die Rückstellung für Pensionen wird nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen nach dem Teilwertverfahren auf Basis eines Rechnungszinssatzes von 2,0 Prozent (VJ. 2,5%) unter Zugrundelegung der neuen österreichischen Rechtsgrundlagen für die Pensionsversicherung AVÖ 2008-P von Pagler&Pagler berechnet. Die Rückstellungen für Liquidation und Wiederaufforstung wurden durch Valorisierung bestehender Gutachten passiviert. In den übrigen Rückstellungen werden unter Beachtung des Vorsichtsprinzips alle im Zeitpunkt der Bilanzerstellung erkennbaren Risiken in der Höhe des voraussichtlichen Anfalles berücksichtigt. 5. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind mit dem Rückzahlungsbetrag unter Bedachtnahme auf den Grundsatz der Vorsicht angesetzt. 6. Anwendung von Bewertungsmethoden Im Geschäftsjahr 2013/14 ist aufgrund sinkender Realzinssätze eine Absenkung des Zinssatzes zur Berechnung der Abfertigungs-, Pensions- sowie Jubiläumsgeldrückstellung von 2,5 Prozent auf 2,0 Prozent im Sinne des Vorsichtsprinzips erforderlich geworden. SIE GIBT DER MARKE IHRE RICHTUNG VOR. 38 Schmittenhöhebahn AG Geschäftsbericht 2013/14 Schmittenhöhebahn AG Geschäftsbericht 2013/14 39

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