Der Budget-Druck ist in vollem Gange - und die Folgen?

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Der Budget-Druck ist in vollem Gange - und die Folgen?"

Transkript

1 Der Budget-Druck ist in vollem Gange - und die Folgen? Jürgen Fritze 1, Hans-Jürgen Möller 1, Henning Saß 2, Markus Gastpar 2 1 für den Vorstand der Arbeitsgemeinschaft für Neuropsychopharmakologie und Pharmakopsychiatrie, AGNP 2 für den Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde, DGPPN Psycho 25 (1999) 38-41, Psychopharmakotherapie 6 (1999) Zusammenfassung: Die neue Gesetzgebung gefährdet die niedergelassene Ärzteschaft in zweierlei Hinsicht mit Haftung durch das eigene Einkommen, nämlich individuell bei Überschreitung der Richtgrößen und zusätzlich kollektiv bei Überschreiten der Budgets. Vorbeugend empfiehlt die Kassenärztliche Vereinigung Nord-Württemberg (KV-NW), die Negativliste strikt zu beachten, generell die billigsten Generika zu verordnen, und den innovativen Wert neuer Medikamente sorgsam zu prüfen. Diese Prinzipien sind nachvollziehbar und verständlich. Jedoch weckt eine von der KV-NW zur Orientierung angebotene, fragwürdige Liste neuer Wirkstoffe (darunter 27% aus dem neuropsychiatrischen Fachgebiet), von denen die Mehrzahl als me-too-drugs klassifiziert werden, Zweifel an der wissenschaftlichen Sorgfalt der Klassifikation. Wenn dieser Analyse gefolgt wird, ist die Teilhabe der Patienten am Fortschritt gefährdet. Budget Pressure is on its Way - and the Consequences? Summary: The new regulations for drug prescription affect the income of physicians in two ways. Individually, they have the liability if exceeding the prescription volume limits of their specialty. Collectively, they may be expected to bear 5% of the amount by which the budget will be exceeded. Consequently, the Association of Statutory Health Insurance Physicians recommends to strictly adhere to the principles of respecting the so-called negative list, of restricting prescriptions to generics, and to mistrust innovations. These principles appear logical. However, physicians are supplied with a questionable analysis of newly approved drugs (27% concerning neuropsychiatry) where the majority of compounds are classified as me-too drugs. A closer look reveals that the scientific accuracy of the analysis is doubtful. If prescribing follows this analysis the participation of patients in pharmaceutical progress is in profound danger. Einführung Die kassenärztliche Vereinigung Nord-Württemberg hat vor wenigen Tagen ihren Mitgliedern Empfehlungen gegeben, wie mit dem Druck der durch das sog. Vorschaltgesetz ("GKV-Solidaritätsstärkungsgesetz") wieder eingeführten Budgets und der unverändert gesetzlich vorgeschriebenen Richtgrößen umzugehen sei. "Ziel unserer Empfehlung ist immer, die maximal mögliche Versorgung für unsere Patienten zu erreichen trotz nicht ausreichender finanzieller Mittel. Ziel ist aber auch, daß wirklich jeder alles daran setzt, daß die Budgetvorgaben eingehalten werden können, denn auch bei plausibler Überschreitung haftet immer das Kollektiv."

2 -2- J. Fritze, :48 Neben der kollektiven Haftung der Ärzteschaft für Budgetüberschreitungen bis zu 5% dienen die arztgruppenspezifischen Richtgrößen der Wirtschaftlichkeitsprüfung des individuellen Arztes. Im Rahmen des Verfahrens der "Richtgrößenprüfung" können Praxisbesonderheiten zur Begründung von Richtgrößenüberschreitungen geltend gemacht werden. Allerdings wird jede im Rahmen eines Prüfverfahrens anerkannte Praxisbesonderheit dennoch budgetbelastend wirken, d.h. die Kollektivhaftung erhöhen. Mit der 5%igen Budgetüberschreitung ist zumindest in vielen KV-Bezirken zuverlässig zu rechnen. Die Überschreitung der Richtgrößen bedeutet, daß im Einzelfall der Arzt neben der Kollektivhaftung zusätzlich individuell, letztlich also in doppeltem Ausmaß haften wird. Beidem will die niedergelassene Ärzteschaft nach Möglichkeit vorbeugen. Empfehlungen der Kassenärztlichen Vereinigung Zu den Empfehlungen gehört die strikte Beachtung der Negativliste und die konsequente Verordnung von Generika, und hier des jeweils preisgünstigsten Generikums. Der Anteil der Generika am gesamten Verordnungsvolumen ist von 9,6% im Jahr 1981 auf 68,8% im Jahr 1997 angestiegen. Bezugnehmend auf den Arzneiverordnungsreport 1998 "wird ein noch erschließbares Einsparpotential in Höhe von 2,7 Mrd. DM" gesehen, "wenn von den zur Verfügung stehenden Generika konsequent jeweils das preisgünstigste Präparat ausgewählt würde." Besonders wird eine kritische Prüfung der Verordnung "innovativer" Arzneimittel empfohlen. Es stelle sich aus medizinischer Sicht die "Frage, inwieweit die Neuentwicklungen von Arzneimitteln tatsächlich einen echten Fortschritt in der Therapie bedeuten". Hier greift die KV Nord-Württemberg auf eine Analyse des Instituts für Pharmokologie der Universität zu Köln zurück, wonach von den im Jahr 1997 in Deutschland neu zugelassenen Arzneimitteln (447 Fertigarzneimittel mit 41 neuen Wirkstoffen) nur acht (8) tatsächlich neuartige Wirkprinzipien darstellten, "wie sie bislang in der Praxis nicht verfügbar waren". Zwölf neuen Wirkstoffen wird "eine gewisse Verbesserung der bekannten Behandlungsprinzipien" zugestanden. 21 Substanzen werden als reine Analogpräparate angesehen, "die zu bereits eingeführten Wirkstoffen nur marginale Unterschiede aufweisen." Das klingt plausibel. Sind die Bewertungen neuer Pharmaka wissenschaftlich fundiert? Sieht man sich die Bewertungsliste genauer an, so wird man doch nachdenklich. Kann es sein, daß die pharmazeutische Industrie ca 16 Mrd. DM (80%) in die Entwicklung von Substanzen ohne innovativen Wert investiert hat? Kann es sein, daß von den 11 neuen (1997) Pharmaka mit neuropsychiatrischer Indikation nur ein einziges Pharmakon innovativ wertvoll ist? Diese Untergruppe (in Tabelle 1 kursiv hervorgehoben) soll im folgenden näher angesehen werden. Tabelle 1: Bewertung von im Jahr 1997 neu zugelassenen Pharmaka durch die KV-NW Wirkstoff Handelsname Indikation Bewertung Aceclofenac Biofenac Rheumat. Erkrankungen C Fexofenadin Telfast Allerg. Rhinitis B Lodoxamid Alomide Allerg. Konjunktivitis C Grepafloxacin Vaxar Infekt. d. empfindl. Erreger B Sparfloxacin Zagam Infekt. d. empf. Keime B Cidofovir Vistide AIDS-assoz. CMV-Inf. B

3 -3- J. Fritze, :48 Penciclovir Vectavir Herpes labialis C Donepezil Aricept Alzheimer-Demenz B/D Dolasetron Anemet Zytostatika-ind. Erbrechen C Tiagabin Gabitril Zusatzbeh. bei Epilepsie A/C Spirapril Quadropril Hypertonie C Moexipril Fempress Hypertonie C Candesartan Atacand/Bilopress Hypertonie C Eprosartan Teveten Hyertonie C Irbesartan Aprovel/Karvea Hypertonie/KHK B Nebivolol Nebilet Hypertonie C Mibefradil Cerate/Posicor Hypertonie/KHK A/C Lepirudin Refludan Gerinnungshemmung A Formoterol Foradil P Asthma bronichale B Mangafodipir Teslascan MRT-Kontrastmittel B Interferon-ß-1a Avonex Multiple Sklerose B/D Polycarbophil-Ca FiberCon Obstipation C Hämin Normosang Akute interm. Porphyrie A/D Atorvastatin Sortis Hypercholesterinämie C Cerivastatin Lipobay Hypercholesterinämie C Ropivacain Naropin Epiduralanästhesie C Naratriptan Naramig Migräne B Zolmitriptan AscoTop Migräne B Latanoprost Xalatan Offenwinkelglaukom A Budipin Parkinsan Morbus Parkinson C Ropinirol Requip Morbus Parkinson C Tolcapon Tasmar Morbus Parkinson A Nefazodon Nefadar Depressive Erkrankungen C Sertralin Gladem/Zoloft Depressive Erkrankungen C Sertindol Serdolect Schizophrenie C Letrozol Femara Mamma-Karzinom C Cladribin Leustatin Haarzellenleukämie B Fludarabin Fludara Chron.-lymphat. Leukämie C Pegaspargase Oncaspar Akute lymphat. Leukämie B Topotecan Hycamtin Ovarialkarzinom A Porfimer Photofrin Bronchialkarzinom A A: Innovative Struktur bzw. neuartiges Wirkprinzip mit therapeutischer Relevanz B: Verbesserung pharmakodynamischer oder pharmakokinetischer Eigenschaften bereits bekannter Wirkprinzipien C: Analogpräparat mit keinen oder nur marginalen Unterschieden zu bereits eingeführten Präparaten D: Eingeschränkter therapeutischer Wert bzw. nicht ausreichend gesichertes Wirkprinzip Was die parallele Bewertung von Donepezil als Verbesserung (B) und als von eingeschränktem therapeutischen Wert (D) oder von Tiagabin als innovativ (A) und nicht-innovativ (C) dem Anwender raten soll, bleibt unklar. Donepezil stellt zweifellos in der Verträglichkeit (u.a. keine Hepatotoxizität) einen qualitativen Sprung gegenüber

4 -4- J. Fritze, :48 Tacrin dar [18]. Die Cholinesterasehemmer mit den Nootropika als von eingeschränktem therapeutischen Wert (D) gleichzusetzen, obwohl die Wirksamkeit in ordentlichen Studien belegt ist, setzt den unbegründeten therapeutischen Nihilismus bei Alzheimer- Demenz fort. Angesichts der hohen Rate unzureichenden Ansprechens auf konventionelle Antikonvulsiva ist der GABA-Uptake-Inhibitor Tiagabin [1, 10] zweifellos eine willkommene, gut belegte Innovation. Besondere Vorteile von Tiagabin liegen im neuen Wirkmechanismus und im Fehlen pharmakokinetischer Interaktionen, Nachteile in seiner schnellen Elimination und in der Autoinduktion seines Metabolismus. Ob mit Tiagabin Patienten erreicht werden können, die von keinem anderen Antikonvulsivum hinreichend profitieren, kann nicht bekannt sein. Dies gilt analog und unvermeidlich für alle anderen neuen Antikonvulsiva. Um hierüber weiteren Aufschluß zu gewinnen, bedarf es gerade der Anwendung in der Praxis. Avonex bietet zumindest gegenüber den bisherigen β-interferonen bei der Therapie der Multiplen Sklerose einen Preisvorteil (wenn man die mit nur einmal wöchentlicher Injektion für den Kranken angenehmere Handhabung ignorieren will). Bei den β- Interferonen von einem eingeschränkten therapeutischen Wert zu sprechen, ist angesichts des Leids der Kranken und der eindeutig etablierten Wirksamkeit [17] schwer nachvollziehbar. Warum sollen die pharmakokinetischen Vorteile der Migränemittel Naratriptan [7] und Zolmitriptan [15] nicht als echter Fortschritt anerkannt werden? Beide Substanzen haben eine deutlich höhere Bioverfügbarkeit und dank langsamerer Elimination eine geringere Rate sekundären Therapieversagens [3] als Sumatriptan [12]. Zumindest soweit in-vitro Befunde eine Aussage erlauben, sind Vorteile in der kardiovaskulären Verträglichkeit klinisch noch nicht belegt [4, 9]. Die Therapie der Parkinson-Krankheit benötigt dringend neue Wirkprinzipien, und Budipin stellt zweifellos ein solches dar. Budipin kombiniert einen Glutamat-NMDA- Antagonismus mit einem muskarinischen Acetylcholinantagonismus, einer MAO-B- Hemmung und einer Serotonin-Aufnahmehemmung [8]. Präklinische Befunde versprechen neuroprotektive Wirkungen [14], die aber in der Humananwendung bewiesen werden müssen. Ropinirol [16] ist (neben Pramipexol) der erste Nicht-Ergot- Dopaminagonist, so daß fibrotische u.a. Komplikationen der Ergot-Alkaloide nicht zu erwarten sind. Ropinirol ist der erste Dopaminagonist, der für die Monotherapie im Frühstadium der Parkinson-Krankheit zugelassen ist; es spricht einiges dafür, daß die verzögerte und niedriger dosierte Therapie mit Levodopa den neurodegenerativen Prozeß verzögert [2]. Etabliert ist, daß der verzögerte Einsatz von Levodopa das Risiko von Dyskinesien mindert [2, 16]. Neuen Antidepressiva wie dem selektiven Serotonin-Aufnahmehemmer Sertralin innovativen Wert abzuerkennen bedeutet, die Anwendungsprobleme und die Grenzen der Wirksamkeit der bisher verfügbaren Antidepressiva zu verkennen. So bedeutet allein das Fehlen einer Altersabhängigkeit der Bioverfügbarkeit bei Sertralin und sein geringes Interaktionspotential einen Gewinn [11, 13]. Sertindol (derzeit bis zur Klärung der Risiken der QT-Zeit-Verlängerung [5] nur auf Einzelanforderung verfügbar) als "Analogpräparat mit keinen oder nur marginalen Unterschieden zu bereits eingeführten

5 -5- J. Fritze, :48 Präparaten" zu bezeichnen, bedeutet Unverständnis für die Tragweite extrapyramidalmotorischer Begleitwirkungen von Neuroleptika und deren nachteiliger Wirkung auf die Lebensqualität der Kranken; Sertindol [6] ist unter den neuen Antipsychotika die dem Clozapin in der extrapyramidalmotorischen Verträglichkeit ähnlichste Substanz, wobei die autonomen Begleitwirkungen des Clozapin fehlen. Aus Sicht einer Fortschritts-orientierten Pharmakotherapie sind schließlich die Interpretationen der KV-NW einiger Marktrücknahmen (Mibefradil und Tolcapon) in den Empfehlungen schwer verständlich. Korrekt wird festgestellt, "daß lebensbedrohliche oder gar tödliche Nebenwirkungen von Arzneimitteln oft nicht in der Erprobungsphase, sondern erst Monate nach breiter Vermarktung erkannt werden". Das bezieht sich aber auf sehr seltene Nebenwirkungen, die zu entdecken in Zulassungsstudien allein aus statistischen Gründen unwahrscheinlich ist. Solche bedauerlichen Ereignisse damit zu kommentieren, daß sie "sowohl das Honorar als auch das Verordnungsbudget der Ärzte belasten", erschüttert eine unverzichtbare ärztliche Grundeinstellung, nämlich sich mit den bestehenden begrenzten Therapiemöglichkeiten nicht zufrieden geben zu können. Die Devise, "neue Pharmaca sollten konsequent in der Reserve gehalten werden", gibt dem Fortschritt keine Chance. Denn wenn neue Pharmaka nicht eingesetzt werden, läßt sich ihr innovativer Wert nicht erkennen, gerade weil "die wahre Erprobung von Arzneimitteln erst nach deren Zulassung erfolgt". "Ein solches Vorgehen drückt" vielleicht tatsächlich "in der jetzigen Situation keine Fortschrittsfeindlichkeit aus" (so die Ausführungen der KV-NW), zumindest aber das Vorenthalten potenziellen Fortschritts aus rein ökonomischen Motiven. Damit wird das Primat der Ökonomie vor der medizinischen Orientierung realisiert. Kann das gewollt sein? Statt die politischen, ökonomischen Vorgaben zu internalisieren, brauchen wir im Interesse der Kranken eine am medizinischen Bedarf orientierte Allokation der Mittel. Literatur 1. Adkins, J.C., Noble, S.: Tiagabine. A review of its pharmacodynamic and pharmacokinetic properties and therapeutic potential in the management of epilepsy. Drugs 55/3 (1998) Agid, Y.: Levodopa: is toxicity a myth? Neurology 50/4 (1998) Diener, H.C., Kaube, H., Limmroth, V.: A practical guide to the management and prevention of migraine. Drugs 56/5 (1998) Dixon, R.M., Meire, H.B., Evans, D.H., Watt, H., On, N., Posner, J., and Rolan, P.E.: Peripheral vascular effects and pharmacokinetics of the antimigraine compound, zolmitriptan, in combination with oral ergotamine in healthy volunteers. Cephalalgia 17/6 (1997) Fritze, J., Bandelow, B.: The QT-interval and the new, atypical neuroleptic sertindole. Psychopharmakotherapie 5/3 (1998)

6 -6- J. Fritze, :48 6. Hale-AS: A review of the safety and tolerability of sertindole. Int. Clin. Psychopharmacology 13/SUPPL. 3 (1998) S65-S70 7. Klassen, A., Elkind, A., Asgharnejad, M., Webster, C., Laurenza, A.: Naratriptan is effective and well tolerated in the acute treatment of migraine. Results of a doubleblind, placebo-controlled, parallel-group study. Naratriptan S2WA3001 Study Group. Headache 37/10 (1997) Lange, K.W., Kornhuber, J., Riederer, P.: Dopamine/glutamate interactions in Parkinson's disease. Neurosci. Biobehav. Rev. 21/4 (1997) Maassen Van Den Brink, A., Reekers, M., Bax, W.A., Ferrari, M.D., Saxena, P.R.: Coronary side-effect potential of current and prospective antimigraine drugs. Circulation 98/1 (1998) Natsch, S., Hekster, Y.A., Keyser, A., Deckers, C.L.P., Meinardi, H., Renier, W.O.: Newer anticonvulsant drugs. Role of pharmacology, drug interactions and adverse reactions in drug choice. Drug Safety 17/4 (1997) Nissen, G., Fritze, J., Trott, G.E.: Psychopharmaka im Kindes- und Jugendalter. Fischer, Stuttgart Perry, C.M., Markham, A.: Sumatriptan. An updated review of its use in migraine. Drugs 55/6 (1998) Preskorn, S.H.: Clinically relevant pharmacology of selective serotonin reuptake inhibitors: An overview with emphasis on pharmacokinetics and effects on oxidative drug metabolism. Clin. Pharmacokin. 32/SUPPL. 1 (1997) Przuntek, H.: Clinical aspects of neuroprotection in Parkinson's disease. J. Neural Transm. Suppl. 43 (1994) Schoenen, J., Sawyer, J.: Zolmitriptan (Zomig, 311C90), a novel dual central and peripheral 5HT1B/1D agonist: an overview of efficacy. Cephalalgia 17(Suppl. 18) (1997) Schrag, A.E., Brooks, D.J., Brunt, E., Fuell, D., Korczyn, A., Poewe, W., Quinn, N.P., Rascol, O., and Stocchi, F.: The safety of ropinirole, a selective nonergoline dopamine agonist, in patients with Parkinson's disease. Clinical Neuropharmacology 21/3 (1998) Tselis, A.C.: Multiple sclerosis: A pharmacotherapy update. Formulary 32/5 (1997) Whitehouse, P.J.: Donepezil. Drugs Today 34/4 (1998) Korrespondenz:

7 Prof. Dr. med. Jürgen Fritze Asternweg 65 D Pulheim -7- J. Fritze, :48

Preise für innovative Arzneimittel Kommt das System an seine Grenzen?

Preise für innovative Arzneimittel Kommt das System an seine Grenzen? AOK-Forum live Potsdam, 28. April 2015 Preise für innovative Arzneimittel Kommt das System an seine Grenzen? Wolf-Dieter Ludwig Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ); HELIOS Klinikum

Mehr

medizinischen Fortschritt

medizinischen Fortschritt Forschung - Innovation Gesundheit - Bayer HealthCare: Starke Forschung - für Innovation und medizini Forschung - Innovation Gesundheit Bayer HealthCare: Starke Forschung - für Innovation und medizinischen

Mehr

Chancen und Risiken bei der Verordnung innovativer Arzneimittel - eine rechtliche Einordnung Denis Hübner Rechtsanwalt Fachanwalt für Medizinrecht

Chancen und Risiken bei der Verordnung innovativer Arzneimittel - eine rechtliche Einordnung Denis Hübner Rechtsanwalt Fachanwalt für Medizinrecht RECHTSANWÄLTE / FACHANWÄLTE Theaterstraße 7, Hannover www.hoppe-medizinrecht.de www.anwalt-wirtschaftlichkeitspruefung.de Chancen und Risiken bei der Verordnung innovativer Arzneimittel - eine rechtliche

Mehr

Pharmakovigilanz Basics und Beispiele Gemeinsame Fortbildungs- und Informationsveranstaltung von AkdÄ und AMK am 11.07.

Pharmakovigilanz Basics und Beispiele Gemeinsame Fortbildungs- und Informationsveranstaltung von AkdÄ und AMK am 11.07. Pharmakovigilanz Basics und Beispiele Gemeinsame Fortbildungs- und Informationsveranstaltung von AkdÄ und AMK am 11.07.2015 in Berlin Dr. med. Thomas Stammschulte 13. Juli 2015 Interessenkonflikte Referent

Mehr

Fragebogen mit generellen Fragen zum medizinischen Kontext

Fragebogen mit generellen Fragen zum medizinischen Kontext Frühe Nutzenbewertung von Arzneimitteln Fragebogen mit generellen Fragen zum medizinischen Kontext für externe Sachverständige () 1 Allgemeine Informationen Im Rahmen des Arzneimittelmarktneuordnungsgesetzes

Mehr

Praxisbesonderheiten und regionale Strukturen in Westfalen-Lippe Dr. Wolfgang-Axel Dryden 1. Vorsitzender

Praxisbesonderheiten und regionale Strukturen in Westfalen-Lippe Dr. Wolfgang-Axel Dryden 1. Vorsitzender Praxisbesonderheiten und regionale Strukturen in Westfalen-Lippe 1. Vorsitzender 65 EURO pro Patient und Quartal Alles darüber hinaus zahlt der Arzt Für Patienten engagierte Ärzte werden kriminell, um

Mehr

Welche Immuntherapeutika sind momentan bei schubförmiger Multipler Sklerose verfügbar?

Welche Immuntherapeutika sind momentan bei schubförmiger Multipler Sklerose verfügbar? Welche Immuntherapeutika sind momentan bei schubförmiger Multipler Sklerose verfügbar? Dr. med. Jutta Scheiderbauer Seit den 1990er Jahren hat sich etabliert, die schubförmige Multiple Sklerose (MS) mit

Mehr

Unsere Experten. und Autoren auch noch weitere Quellen genutzt. Angaben stammen von den jeweiligen Beratern bzw. Unternehmen.

Unsere Experten. und Autoren auch noch weitere Quellen genutzt. Angaben stammen von den jeweiligen Beratern bzw. Unternehmen. Medical Tribune Praxis-Handbuch Experten 271 Unsere Experten An diesem Buch haben verschiedene Experten mitgewirkt, indem sie Know-how und Material beigesteuert haben. Es sind auf die Beratung, Betreuung

Mehr

Vorteile der 1x wöchentlichen MS-Basistherapie

Vorteile der 1x wöchentlichen MS-Basistherapie Der Patient im Fokus Vorteile der 1x wöchentlichen MS-Basistherapie Nürnberg (4. Dezember 2012) - In der Behandlung von Patienten mit Multipler Sklerose (MS) ist Interferon beta-1a i.m. (Avonex ) als effektives

Mehr

Post-Market-Surveillance & PMCF Wann ist eine PMCF-Studie angezeigt? PD Dr. med. Ulrich Matern

Post-Market-Surveillance & PMCF Wann ist eine PMCF-Studie angezeigt? PD Dr. med. Ulrich Matern Post-Market-Surveillance & PMCF Wann ist eine PMCF-Studie angezeigt? PD Dr. med. Ulrich Matern Das Gesetz Clinical investigations shall be performed unless it is duly justified to rely on existing clinical

Mehr

Eckpunkte des sog.rheumavertrages

Eckpunkte des sog.rheumavertrages Eckpunkte des sog.rheumavertrages Titel: Vereinbarung zur Förderung der wirtschaftlichen Verordnung von Arzneimitteln in der Therapie der rheumatoiden Arthritis gemäß 84 Abs. 1 Satz 5 SGB V Rahmenvertrag

Mehr

Welche Immuntherapeutika sind momentan bei schubförmiger Multipler Sklerose verfügbar?

Welche Immuntherapeutika sind momentan bei schubförmiger Multipler Sklerose verfügbar? Welche Immuntherapeutika sind momentan bei schubförmiger Multipler Sklerose verfügbar? Themen: Übersicht der MS-Immuntherapeutika Off label Medikamente Welche Medikamtente bei welcher Patientensituation?

Mehr

EVANGELISCHE AKADEMIE LOCCUM

EVANGELISCHE AKADEMIE LOCCUM EVANGELISCHE AKADEMIE LOCCUM bíüáâeáåfçéêéü~êã~òéìíáëåüéåfåçìëíêáé téäåüéåfåíéêéëëéåçáéåíçáé^êòåéáãáííéäñçêëåüìåö\ q~öìåöçéêbî~åöéäáëåüéå^â~çéãáéiçååìãîçãskäáëukkçîéãäéêomms fåhççééê~íáçåãáíçéãwéåíêìãñωêdéëìåçüéáíëéíüáâ

Mehr

Antikoagulation in der Praxis Qual der Wahl

Antikoagulation in der Praxis Qual der Wahl Antikoagulation in der Praxis Qual der Wahl Stephan Krähenbühl Klinische Pharmakologie & Toxikologie Universitätsspital Basel Kraehenbuehl@uhbs.ch Coumarine Karboxylierung Faktoren II, VII, IX, X Heparin

Mehr

RMP Erste Erfahrungen, Highlights & Stolpersteine

RMP Erste Erfahrungen, Highlights & Stolpersteine RMP Erste Erfahrungen, Highlights & Stolpersteine Dr. Susanne Wolf Institut für Pharmakovigilanz AGES Gespräche Wien, 13.05.2013 Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit GmbH Gesetzliche

Mehr

Seminar Praxis der Bewegungsstörungen. Therapie des Parkinson- Syndroms I: Wirkprinzipien und Frühstadium

Seminar Praxis der Bewegungsstörungen. Therapie des Parkinson- Syndroms I: Wirkprinzipien und Frühstadium Seminar Praxis der Bewegungsstörungen Therapie des Parkinson- Syndroms I: Wirkprinzipien und Frühstadium Parkinson: Synopsis Behandlungskonzept Medikamente Ergotherapie Physiotherapie Tiefe Hirnstimulation

Mehr

Economics of the Public Health Sector in NRW: From Money Pit to Profit Centre

Economics of the Public Health Sector in NRW: From Money Pit to Profit Centre WHO Regional Office for Europe Workshop Public Health Systems and their Effect on Local Economic and Social Development Economics of the Public Health Sector in NRW: From Money Pit to Profit Centre Venice,

Mehr

Wollen wir wirklich immer individualisieren? Es kommt drauf an!

Wollen wir wirklich immer individualisieren? Es kommt drauf an! Wollen wir wirklich immer individualisieren? Es kommt drauf an! Norbert Donner-Banzhoff Abteilung für Allgemeinmedizin Universität Marburg EbM-Jahrestagung Berlin 2011 Von der kollektiven und der individuellen

Mehr

V I N VerordnungsInfo Nordrhein

V I N VerordnungsInfo Nordrhein V I N VerordnungsInfo Nordrhein Vitamin-K-Antagonisten (VKA*) oder neue orale Antikoagulantien (NOAK**) bei nicht valvulärem Vorhofflimmern? Seit der Einführung der neuen oralen Antikoagulantien (NOAKs)

Mehr

Zentrum Vital 5. März 2014

Zentrum Vital 5. März 2014 Zentrum Vital 5. März 2014 Warum diese Veranstaltung Die Neurologie hat sich von einem eher diagnostischen zu einem therapeutischen Fach gewandelt Bei einigen Erkrankungen werden zunehmend aggressivere

Mehr

Kanzlei Dr. Hahne, Fritz, Bechtler & Partner

Kanzlei Dr. Hahne, Fritz, Bechtler & Partner Kanzlei Dr. Hahne, Fritz, Bechtler & Partner Oliver Bechtler -Rechtsanwalt- -Fachanwalt für Medizinrecht- Europastr. 3 Rheinstraße 29 35394 Gießen 60325 Frankfurt/M www.hfbp.de Aktuelle Folie: 1 / 34 Können

Mehr

Klinische Forschung. Klinische Forschung. Effectiveness Gap. Versorgungsforschung und evidenzbasierte Medizin. Conclusion

Klinische Forschung. Klinische Forschung. Effectiveness Gap. Versorgungsforschung und evidenzbasierte Medizin. Conclusion Versorgungsforschung und evidenzbasierte Medizin Klinische Forschung 00qm\univkli\klifo2a.cdr DFG Denkschrift 1999 Aktuelles Konzept 2006 Workshop der PaulMartiniStiftung Methoden der Versorgungsforschung

Mehr

WS 2009/2010 Vorlesung - Spezielles Arzneimittelrecht. Mittwoch, 13. Januar 2010. Pandemie - Teil X

WS 2009/2010 Vorlesung - Spezielles Arzneimittelrecht. Mittwoch, 13. Januar 2010. Pandemie - Teil X Ministerium für,,, und WS 2009/2010 Vorlesung - Spezielles Arzneimittelrecht Mittwoch, 13. Januar 2010 Pandemie - Teil X -Dr. Michael Cramer-2010-01-13 Folie 1 Ministerium für,,, und Klinische Prüfungen

Mehr

Bedeutung der frühen Nutzenbewertung auf die Versorgung von Patienten mit Diabetes

Bedeutung der frühen Nutzenbewertung auf die Versorgung von Patienten mit Diabetes Gesundheit Mobilität Bildung Bedeutung der frühen Nutzenbewertung auf die Versorgung von Patienten Hans-Holger Bleß, IGES Institut Diabetes im Dialog Berlin, 26. November 2013 IGES Institut. Ein Unternehmen

Mehr

Akutbehandlung und Sekundärprophylaxe der Lungenembolie zugelassen

Akutbehandlung und Sekundärprophylaxe der Lungenembolie zugelassen Als einziges der neuen oralen Antikoagulanzien: Rivaroxaban (Xarelto ) jetzt auch zur Akutbehandlung u Als einziges der neuen oralen Antikoagulanzien Rivaroxaban (Xarelto ) jetzt auch zur Akutbehandlung

Mehr

Big Data und patientenindividuelle Versorgung am Beispiel der Arzneimitteltherapiesicherheit

Big Data und patientenindividuelle Versorgung am Beispiel der Arzneimitteltherapiesicherheit Big Data und patientenindividuelle Versorgung am Beispiel der Arzneimitteltherapiesicherheit Agenda Big Data big picture aus Sicht einer Krankenkasse Lernende Praxis das Modellprojekt Risiko-Radar plötzlicher

Mehr

BAnz AT 20.11.2014 B3. Beschluss

BAnz AT 20.11.2014 B3. Beschluss Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses über eine Änderung der Arzneimittel-Richtlinie (AM-RL): Anlage XII - Beschlüsse über die Nutzenbewertung von Arzneimitteln mit neuen Wirkstoffen nach 35a SGB

Mehr

Multiple Sklerose Aktuelle Behandlungskonzepte. Matthias Bußmeyer Klinik für Neurologie und klinische Neurophysiologie 26.01.2013

Multiple Sklerose Aktuelle Behandlungskonzepte. Matthias Bußmeyer Klinik für Neurologie und klinische Neurophysiologie 26.01.2013 Multiple Sklerose Aktuelle Behandlungskonzepte Matthias Bußmeyer Klinik für Neurologie und klinische Neurophysiologie 26.01.2013 1 Säulen der MS-Therapie Therapie der Multiplen Sklerose Schubtherapie Krankheitsmodifizierende

Mehr

2014 war ein gutes Jahr für Patienten!

2014 war ein gutes Jahr für Patienten! Arzneimittel-Atlas 2015 9. Juni 2015 Berlin 2014 war ein gutes Jahr für Patienten! Birgit Fischer, vfa Es gilt das gesprochene Wort! Werfen wir einen Blick auf die Qualität der Arzneimittelversorgung:

Mehr

Multiple Sklerose und ihre Begleiterkrankungen

Multiple Sklerose und ihre Begleiterkrankungen Umfassende Behandlung der schubförmigen Multiplen Sklerose (MS) Multiple Sklerose und ihre Begleiterkrankungen - Novartis startet Forschungsprogamme zu Folgeerkrankungen bei MS - Osteoporose bei Multipler

Mehr

Mit bewährtem Interferon plus Extracare gegen MS. Antiepileptika: Stabile Patienten nicht umstellen

Mit bewährtem Interferon plus Extracare gegen MS. Antiepileptika: Stabile Patienten nicht umstellen Mit bewährtem Interferon plus Extracare gegen MS û Die Einführung von Interferon beta-1b vor mehr als 15 Jahren war ein Durchbruch in der Behandlung von Patienten mit Multipler Sklerose (MS). Jetzt gibt

Mehr

Versorgung der Patienten - Anspruch und Wirklichkeit -

Versorgung der Patienten - Anspruch und Wirklichkeit - Versorgung der Patienten - Anspruch und Wirklichkeit - Joachim Kugler Univ.-Prof. Dr. med. Dipl.-Psych. Lehrstuhl Gesundheitswissenschaften / Public Health Medizinische Fakultät der TU Dresden Erst das

Mehr

Gliederung. Disease Management in Deutschland. Hintergrund I. Hintergrund II

Gliederung. Disease Management in Deutschland. Hintergrund I. Hintergrund II Gliederung Disease Management in Deutschland Dipl. oec. troph. Rebecca H. M. Deppisch, Stiftungslehrstuhl für Medizin-Management Universität Duisburg-Essen 1. Hintergrund 2. Definition Disease Management

Mehr

TOP III Kommunikative Kompetenz im ärztlichen Alltag Verstehen und Verständigen

TOP III Kommunikative Kompetenz im ärztlichen Alltag Verstehen und Verständigen 118. Deutscher Ärztetag Frankfurt am Main 12.-15 Mai 2015 TOP III Kommunikative Kompetenz im ärztlichen Alltag Verstehen und Verständigen Nicole Ernstmann IMVR Abteilung Medizinische Soziologie nicole.ernstmann@uk-koeln.de

Mehr

Versorgungsrelevante Kriterien für die Bewertung neuer Arzneimittel: Sichtweise der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft

Versorgungsrelevante Kriterien für die Bewertung neuer Arzneimittel: Sichtweise der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft Arzneimittelbewertung, Arzneimittelversorgung und Finanzierung der Arzneimitteltherapie Medizinkongress der BARMER GEK und des Zentrums für Sozialprolitik (ZeS) Berlin, 6. Juli 2010 Versorgungsrelevante

Mehr

Marktentwicklung: Umsatz-, Mengen- und Strukturentwicklung bei Fertigarzneimitteln

Marktentwicklung: Umsatz-, Mengen- und Strukturentwicklung bei Fertigarzneimitteln Faktenblatt Thema: Arzneimittelmarkt Ausgaben Arzneimittel (Quelle: Amtliche Statistik KV 45) 2014: 33,3 Mrd. Euro 2013: 30,4 Mrd. Euro 2012: 29,6 Mrd. Euro 2011: 29,2 Mrd. Euro Ausgaben für Arzneimittel

Mehr

Statine bei Dialysepatienten: Gibt es

Statine bei Dialysepatienten: Gibt es Statine bei Dialysepatienten: Gibt es noch eine Indikation? Christoph Wanner, Würzburg 22. Berliner DialyseSeminar 4. 5. Dezember 2009 Statine Lipidsenkung bei CKD 3 und 4 2003 2004 2006 2011 2012 AJKD

Mehr

Dossierbewertung A13-38 Version 1.0 Teriflunomid Nutzenbewertung gemäß 35a SGB V 20.12.2013

Dossierbewertung A13-38 Version 1.0 Teriflunomid Nutzenbewertung gemäß 35a SGB V 20.12.2013 2 Nutzenbewertung 2.1 Kurzfassung der Nutzenbewertung Hintergrund Der G-BA hat das IQWiG mit der Nutzenbewertung des Wirkstoffs Teriflunomid gemäß 35a SGB V beauftragt. Die Bewertung erfolgte auf Basis

Mehr

Effektive Erhaltungstherapie und Rezidivreduktion mit Aripiprazol-Depot: Depot-Antipsychotika frühzeit

Effektive Erhaltungstherapie und Rezidivreduktion mit Aripiprazol-Depot: Depot-Antipsychotika frühzeit Effektive Erhaltungstherapie und Rezidivreduktion mit Aripiprazol-Depot: Depot-Antipsychotika frühzeit Effektive Erhaltungstherapie und Rezidivreduktion mit Aripiprazol-Depot Depot-Antipsychotika frühzeitige

Mehr

Spezifische Immuntherapie SCIT & SLIT. Dr. Gertrude Grander

Spezifische Immuntherapie SCIT & SLIT. Dr. Gertrude Grander Spezifische Immuntherapie SCIT & SLIT Dr. Gertrude Grander Relevanz? 25-30% Allergiker in der westl. Welt Pollenflug in Europa: früher länger intensiver Hitliste Allergene (westliche Welt) Gräser ( Phlp5,

Mehr

Dschungel Psychotherapie - Antworten auf die wichtigsten Fragen

Dschungel Psychotherapie - Antworten auf die wichtigsten Fragen Dschungel Psychotherapie - Antworten auf die wichtigsten Fragen von Dr. Christine Amrhein und Fritz Propach In diesem Dossier behandeln wir u.a. folgende Themen: Was ist Psychotherapie? Was ist ein Psychotherapeut?

Mehr

Herzlich willkommen!

Herzlich willkommen! Herzlich willkommen! Dr. med. Lili Grell Leiterin der SEG 6 Arzneimittelversorgung der MDK-Gemeinschaft beim MDK Westfalen-Lippe Berlin, 28. März 2012 Workshop 2: Methoden- und Innovationsbewertung Arzneimittelversorgung:

Mehr

Rivaroxaban. Indikation. Empfehlungen zur wirtschaftlichen Verordnungsweise (1 5)

Rivaroxaban. Indikation. Empfehlungen zur wirtschaftlichen Verordnungsweise (1 5) Ausgabe 2/2013 Wirkstoff AKTUELL Gemäß internationalen Leitlinien zählen VitaminKAntagonisten wie Phenprocoumon zum Standard in Indikation Alter 75 Jahre Schlaganfall Empfehlungen zur wirtschaftlichen

Mehr

Informationsquellen für Spezialfragen: Arzneimittel in Entwicklung

Informationsquellen für Spezialfragen: Arzneimittel in Entwicklung Informationsquellen für Spezialfragen: Arzneimittel in Entwicklung Ute Amann, Fachapothekerin für klinische Pharmazie, Master of Public Health Inhalt / Ziele Informationsquellen für Arzneimittel in der

Mehr

NEU NEU. Das Wirkprinzip:

NEU NEU. Das Wirkprinzip: Das Wirkprinzip: D-Mannose gelangt über den Blutkreislauf unverändert in Blase und Harnwege D-Mannose und Cranberry binden sich gemeinsam an die Fimbrien der entzündungsverursachenden Bakterien (zu 90%

Mehr

bíüáâ=eáåf=çéê=éü~êã~òéìíáëåüéå=fåçìëíêáé= téäåüéå=fåíéêéëëéå=çáéåí=çáé=^êòåéáãáííéäñçêëåüìåö\=

bíüáâ=eáåf=çéê=éü~êã~òéìíáëåüéå=fåçìëíêáé= téäåüéå=fåíéêéëëéå=çáéåí=çáé=^êòåéáãáííéäñçêëåüìåö\= EVANGELISCHE AKADEMIE bíüáâeáåfçéêéü~êã~òéìíáëåüéåfåçìëíêáé téäåüéåfåíéêéëëéåçáéåíçáé^êòåéáãáííéäñçêëåüìåö\ q~öìåöçéêbî~åöéäáëåüéå^â~çéãáéiçååìãîçãskäáëukkçîéãäéêomms fåhççééê~íáçåãáíçéãwéåíêìãñ êdéëìåçüéáíëéíüáâ

Mehr

DGN 2010 Weiter auf Erfolgskurs AVONEX, die verlässliche Basistherapie bei Multipler Sklerose

DGN 2010 Weiter auf Erfolgskurs AVONEX, die verlässliche Basistherapie bei Multipler Sklerose DGN 2010 Weiter auf Erfolgskurs AVONEX, die verlässliche Basistherapie bei Multipler Sklerose Mannheim (23. September 2010) - Die MS-Forschung ist derzeit geprägt von zahlreichen Neuentwicklungen. Bewährten

Mehr

Willkommen zum 4. Lüdenscheider Tag der MS

Willkommen zum 4. Lüdenscheider Tag der MS Willkommen zum 4. Lüdenscheider Tag der MS Update 2012 Therapieoptionen bei MS Referent: Dr. med. Sebastian Schimrigk Lüdenscheid, den 11. Februar 2012 Was sind die Behandlungsziele? 1. Ordnung: Verhinderung

Mehr

Der regulatorische Prozess zwischen konfirmatorischen Studien und Nutzen-Risiko-Bewertung

Der regulatorische Prozess zwischen konfirmatorischen Studien und Nutzen-Risiko-Bewertung Der regulatorische Prozess zwischen konfirmatorischen Studien und Nutzen-Risiko-Bewertung www.pei.de Jan Müller-Berghaus Disclaimer The views expressed in this presentation are my personal views and may

Mehr

Arzneimittel-Regress wegen der Behandlung chronisch kranker Patienten

Arzneimittel-Regress wegen der Behandlung chronisch kranker Patienten Arzneimittel-Regress wegen der Behandlung chronisch kranker Patienten Eine berechtigte Sorge? Klaas van Dyk Wegmann Fachreferent Geschäftsbereich Qualitätssicherung/Verordnungsmanagement 1 Kassenärztliche

Mehr

BARMERGEK Arzneimittel-Report 2010

BARMERGEK Arzneimittel-Report 2010 Berlin, den 09.06.2010 BARMERGEK Arzneimittel-Report 2010 Prof. Dr. Gerd Glaeske, Dr. Christel Schicktanz Universität Bremen, Zentrum für Sozialpolitik (ZeS) Kein Interessenskonflikt im Sinne der Uniform

Mehr

Wirtschaftlichkeitsprüfung

Wirtschaftlichkeitsprüfung Rechtsanwälte Dr. Siegfried Brandt und Oliver Krause Kanzleien für Zivilrecht, Arztrecht und Steuerrecht Wirtschaftlichkeitsprüfung Oliver Krause Rechtsanwalt Fachanwalt für Medizinrecht Fachanwalt für

Mehr

BAnz AT 11.11.2014 B1. Beschluss

BAnz AT 11.11.2014 B1. Beschluss Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses über eine Änderung der Arzneimittel-Richtlinie (AM-RL): Anlage XII - Beschlüsse über die Nutzenbewertung von Arzneimitteln mit neuen Wirkstoffen nach 35a SGB

Mehr

A. Wutte, J. Plank, M. Bodenlenz, C. Magnes, W. Regittnig, F. Sinner, B. Rønn, M. Zdravkovic, T. R. Pieber

A. Wutte, J. Plank, M. Bodenlenz, C. Magnes, W. Regittnig, F. Sinner, B. Rønn, M. Zdravkovic, T. R. Pieber Proportional ose Response Relationship and Lower Within Patient Variability of Insulin etemir and NPH Insulin in Subjects With Type 1 iabetes Mellitus A. Wutte, J. Plank, M. Bodenlenz, C. Magnes, W. Regittnig,

Mehr

Reinhard Busse, Prof. Dr. med. MPH

Reinhard Busse, Prof. Dr. med. MPH Reinhard Busse, Prof. Dr. med. MPH FG Management im Gesundheitswesen, Technische Universität Berlin (WHO Collaborating Centre for Health Systems Research and Management) & European Observatory on Health

Mehr

(Erfundener) Name Stärke Pharmazeutische Form. VASOBRAL, teilbare Tablette. 0,10 g/1 g auf 100 ml

(Erfundener) Name Stärke Pharmazeutische Form. VASOBRAL, teilbare Tablette. 0,10 g/1 g auf 100 ml Anhang I Liste der Namen, pharmazeutischen Form(en), Stärke(n) des / der medizinischen Produkts / Produkte, Verabreichungsweg(e), Inhaber(s) der Vermarktungsgenehmigungen in den Mitgliedsstaaten 1 Mitgliedsstaat

Mehr

Der Off-Label Use von Arzneimitteln in der Schweiz

Der Off-Label Use von Arzneimitteln in der Schweiz Der Off-Label Use von Arzneimitteln in der Schweiz Chancen und Risiken insbesondere aus der Sicht des Arztes SGHVR, Forum Technische Entwicklung, 14. November 2013, Basel Dr. Heidi Bürgi, Rechtsanwältin

Mehr

MS-Versorgung eine Herausforderung für die Pharmaindustrie? Birgit Fischer, 24. Juni 2014

MS-Versorgung eine Herausforderung für die Pharmaindustrie? Birgit Fischer, 24. Juni 2014 MS-Versorgung eine Herausforderung für die Pharmaindustrie? Birgit Fischer, 24. Juni 2014 Patientenwünsche Quelle: http://www.dmsg.de/wunschwand/ Seite 2 MS-Therapie, aktueller Stand ca. 120.000 Patientinnen

Mehr

Pharmakokinetik der Immunsuppressiva Rainer Wacke

Pharmakokinetik der Immunsuppressiva Rainer Wacke Pharmakokinetik der Immunsuppressiva Rainer Wacke Institut für Klinische Pharmakologie im Zentrum für Pharmakologie und Toxikologie der Rostock, 22.11.2014 2 Critical Dose Drugs Therapie incl. Kontrolle

Mehr

Gibt es eine Palliative Geriatrie?

Gibt es eine Palliative Geriatrie? Gibt es eine Palliative Geriatrie? Oder geht es um Palliative Care in der Geriatrie? Wenn ja, wann beginnt dann Palliative Care? Oder ist Geriatrie gleich Palliative Care? Dr. med. Roland Kunz Chefarzt

Mehr

Interaktionspotenzial bei Psychopharmaka Verordnungen

Interaktionspotenzial bei Psychopharmaka Verordnungen Interaktionspotenzial bei Psychopharmaka Verordnungen Dr. rer. nat. Christian Franken Chief Pharmacist DocMorris Dr. rer. nat. Friederike Geiss Senior Pharmacist DocMorris Ing. Bogdan Vreuls Corporate

Mehr

Accounting course program for master students. Institute of Accounting and Auditing http://www.wiwi.hu-berlin.de/rewe

Accounting course program for master students. Institute of Accounting and Auditing http://www.wiwi.hu-berlin.de/rewe Accounting course program for master students Institute of Accounting and Auditing http://www.wiwi.hu-berlin.de/rewe 2 Accounting requires institutional knowledge... 3...but it pays: Lehman Bros. Inc.,

Mehr

HOKUSAI-VTE Daiichi Sankyo schließt die Patientenrekrutierung für die größte Phase-III-Studie zur VTE

HOKUSAI-VTE Daiichi Sankyo schließt die Patientenrekrutierung für die größte Phase-III-Studie zur VTE HOKUSAI-VTE Daiichi Sankyo schließt die Patientenrekrutierung für die größte Phase-III-Studie zur VTE Edoxaban - ein neuer oraler Faktor-Xa-Inhibitor zur einmal täglichen Einnahme, in klinischer Prüfung

Mehr

Neue Therapieoptionen der oralen Antikoagulation. Inselspital Bern

Neue Therapieoptionen der oralen Antikoagulation. Inselspital Bern Neue Therapieoptionen der oralen Antikoagulation Ilk Rü W lt Ilka Rüsges-Wolter Inselspital Bern Neue Therapieoptionen p der oralen Antikoagulation Exkurs Hämostase Wirkungsweise bisheriger Antikoagulantien

Mehr

agnes zwei Schulungskonzept 1. Fachkonferenz Berlin, 22.10.2013

agnes zwei Schulungskonzept 1. Fachkonferenz Berlin, 22.10.2013 agnes zwei Schulungskonzept 1. Fachkonferenz Berlin, 22.10.2013 nach 219 SGB V der Vortragsschwerpunkte Was heißt agnes zwei überhaupt? Welche Rolle hat die agnes zwei Fachkraft? Welche Basis-Qualifikation

Mehr

URTEIL. In dem Rechtsstreit. der DBV-Winterthur Krankenversicherung AG, vertreten durch den Vorstand, Beklagte und Berufungsklägerin, gegen

URTEIL. In dem Rechtsstreit. der DBV-Winterthur Krankenversicherung AG, vertreten durch den Vorstand, Beklagte und Berufungsklägerin, gegen Mey 15S9/02 Landgericht Münster 3 C 206/01 Amtsgericht Münster Verkündet am 17.11.2005 Meyer, Justizsekretär z.a. als Urkundsbeamter der Geschäftsstelle des Landgerichts LANDGERICHT MÜNSTER IM NAMEN DES

Mehr

Juristische Aspekte bei der Verordnung von Quetiapin

Juristische Aspekte bei der Verordnung von Quetiapin Juristische Aspekte bei der Verordnung von Quetiapin 33 Jörg Hohmann Problemaufriss Zu Beginn des 21. Jahrhunderts steht unser Gesundheitssystem mehr denn je vor den Problemen, die sich aus einer Umkehr

Mehr

Dr.med. Tom Vogel Klassische Homöopathie

Dr.med. Tom Vogel Klassische Homöopathie Dr.med. Tom Vogel Klassische Homöopathie Klassische Homöopathie häufig unbekannt Viele Menschen kennen den Begriff Homöopathie. Die meisten aber verwechseln echte Homöopathie mit anderen teils angelehnten

Mehr

Ohne CAPA geht es nicht

Ohne CAPA geht es nicht ZKS Köln Ohne CAPA geht es nicht Corrective and Preventive Actions in der klinischen Forschung Jochen Dress Christine Georgias Heike Mönkemann Ursula Paulus BMBF 01KN0706 2 Axiom Qualität in der klinischen

Mehr

Wir sind für Sie da. Unser Gesundheitsangebot: Unterstützung im Umgang mit Ihrer Depression

Wir sind für Sie da. Unser Gesundheitsangebot: Unterstützung im Umgang mit Ihrer Depression Wir sind für Sie da Unser Gesundheitsangebot: Unterstützung im Umgang mit Ihrer Depression Wir nehmen uns Zeit für Sie und helfen Ihnen Depressionen lassen sich heute meist gut behandeln. Häufig ist es

Mehr

Gebrauchsinformation: Information für Patienten

Gebrauchsinformation: Information für Patienten Gebrauchsinformation: Information für Patienten Esberitox -Tabletten Trockenextrakt aus einer Mischung von Lebensbaumspitzen und -blättern, Purpursonnenhutwurzel, Blassfarbener Sonnenhutwurzel und Färberhülsenwurzel

Mehr

Klinische Studien in der Onkologie

Klinische Studien in der Onkologie Klinische Studien in der Onkologie Medikamentöse Tumortherapie der Kopf Hals Tumoren Hamburg, den 21.1.2011 PD Dr. Andreas Block Leitung Klinische Studien und Prävention (UCCH) Einführung in klinische

Mehr

HER2-positives Mammakarzinom im Fokus Innovative Behandlungsstrategien für Patientinnen mit Brus

HER2-positives Mammakarzinom im Fokus Innovative Behandlungsstrategien für Patientinnen mit Brus HER2-positives Mammakarzinom im Fokus Innovative Behandlungsstrategien für Patientinnen mit Brus HER2-positives Mammakarzinom im Fokus Innovative Behandlungsstrategien für Patientinnen mit Brustkrebs München

Mehr

Einfluss des DMP auf die Antidiabetikaverordnungen

Einfluss des DMP auf die Antidiabetikaverordnungen Einfluss des DMP auf die Antidiabetikaverordnungen Dr. Andrea Wienecke AOK Westfalen Lippe Dr. Gholamreza Pirasteh Dr. Birgit Grave Ute Kirchhof Andreas Heeke 12. Jahrestagung der GAA, 30. Nov. bis 1.Dez.

Mehr

3. Symposium zur Versorgungsforschung, Bern

3. Symposium zur Versorgungsforschung, Bern 3. Symposium zur Versorgungsforschung, Bern Oliver Reich, PhD, Leiter Gesundheitswissenschaften, Helsana-Gruppe, 4. November 2014 Mathias Früh, Department of Health Sciences, Helsana-Group, P.O. Box, 8081

Mehr

Der "Omega-3-lndex": ein neuer Biomarker tür den Gesu nd heitsstatus

Der Omega-3-lndex: ein neuer Biomarker tür den Gesu nd heitsstatus . ein neuer Biomarker für den Gesundheitsstatus Der "Omega-3-lndex": ein neuer Biomarker tür den Gesu nd heitsstatus Was schlussendlich für unsere Gesundheit zählt, ist die Menge der Omega-3-Fettsäuren,

Mehr

Tabelle 1: Bewertungskriterien für den Einsatz der PET-CT

Tabelle 1: Bewertungskriterien für den Einsatz der PET-CT EN Die nachfolgenden differenzierten Indikationslisten wurden unverändert von der Homepage der DGN übernommen Der Arbeitsausschuss PET-CT der Deutschen Gesellschaft für Nuklearmedizin e. V. hat sich intensiv

Mehr

Eingangsformel. 1 Geltungsbereich. 2 Begriffsbestimmungen. AM-NutzenV. Ausfertigungsdatum: 28.12.2010. Vollzitat:

Eingangsformel. 1 Geltungsbereich. 2 Begriffsbestimmungen. AM-NutzenV. Ausfertigungsdatum: 28.12.2010. Vollzitat: Verordnung über die Nutzenbewertung von Arzneimitteln nach 35a Absatz 1 SGB V für Erstattungsvereinbarungen nach 130b SGB V (Arzneimittel-Nutzenbewertungsverordnung - AM- NutzenV) AM-NutzenV Ausfertigungsdatum:

Mehr

Gesundheit Institut für Pflege. Rehabilitationspflege macht einen Unterschied Mobilitätsfördernde Pflegeintervention (RCT) Bild 28.

Gesundheit Institut für Pflege. Rehabilitationspflege macht einen Unterschied Mobilitätsfördernde Pflegeintervention (RCT) Bild 28. Gesundheit Institut für Pflege Rehabilitationspflege macht einen Unterschied Mobilitätsfördernde Pflegeintervention (RCT) 21. September 2015 3-Länderkonferenz Konstanz Susanne Suter-Riederer 1,2, MScN,

Mehr

Internationales Tinnitus Symposium

Internationales Tinnitus Symposium Internationales Tinnitus Symposium Samstag, 11. Dezember 2010 Anlässlich der Veröffentlichung des Buches Textbook of Tinnitus 09:00 Begrüßung J Strutz, G Hajak INTERNATIONALES TINNITUS SYMPOSIUM 2010 09:10-09:45

Mehr

Ausfüllanleitung. zum indikationsspezifischen Datensatz. für das strukturierte Behandlungsprogramm KHK

Ausfüllanleitung. zum indikationsspezifischen Datensatz. für das strukturierte Behandlungsprogramm KHK Ausfüllanleitung zum indikationsspezifischen Datensatz für das strukturierte Behandlungsprogramm KHK Stand der letzten Bearbeitung: 10-11-2014 Version 4.1 Anamnese- und Befunddaten Angina pectoris Bitte

Mehr

Aufklärung über die Krebsdiagnose: Zwischen Empathie und Strafrecht. Rechtsanwalt Professor Dr. Christoph Knauer

Aufklärung über die Krebsdiagnose: Zwischen Empathie und Strafrecht. Rechtsanwalt Professor Dr. Christoph Knauer Aufklärung über die Krebsdiagnose: Zwischen Empathie und Strafrecht Rechtsanwalt Professor Dr. Christoph Knauer 2. Traunsteiner Krebskongress 17.04./ 18.04.2015 Arzt und (Straf-)Rechtsanwalt und Gemeinsamkeiten

Mehr

Besondere Versorgung für klärungsbedürftige Fälle in der Region Bamberg

Besondere Versorgung für klärungsbedürftige Fälle in der Region Bamberg Besondere Versorgung für klärungsbedürftige Fälle in der Region Bamberg 1 Integrationsvertrag nach 140a SGB V zwischen SozialStiftung Bamberg Gemeinnützige Krankenhausgesellschaft des Landkreises Bamberg

Mehr

Der Nachweis der schwerwiegend chronischen Erkrankung ist durch ein ärztliches Attest zu belegen.

Der Nachweis der schwerwiegend chronischen Erkrankung ist durch ein ärztliches Attest zu belegen. Krankenversicherung Gesetzliche Krankenversicherung...2 Schwerwiegend chronisch krank... 2 Fahrtkosten für Krankenfahrten... 3 Krankengeld...4 Leistungen bei Heimhämodialyse... 4 Private Krankenversicherung...4

Mehr

Sir Archibald L. Cochrane

Sir Archibald L. Cochrane Die Cochrane Collaboration und der Review Manager (RevMan) Tutorial Software zur Durchführung von Metaanalysen 55. GMDS-Jahrestagung, 05.09.2010, Mannheim Joerg Meerpohl, DCZ email: meerpohl@cochrane.de

Mehr

Information und Beratung des Patienten bei der Abgabe von Arzneimitteln Erst- und Wiederholungsverordnung

Information und Beratung des Patienten bei der Abgabe von Arzneimitteln Erst- und Wiederholungsverordnung Leitlinie Kommentar Arbeitshilfe Leitlinie der Bundesapothekerkammer zur Qualitätssicherung Information und Beratung des Patienten bei der Abgabe von Arzneimitteln Erst- und Stand der Revision: 13.11.2013

Mehr

Morbus Bosporus. Dr. Senol Elmas Ev. Krankenhaus Weende-Göttingen Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie

Morbus Bosporus. Dr. Senol Elmas Ev. Krankenhaus Weende-Göttingen Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie Morbus Bosporus Dr. Senol Elmas Ev. Krankenhaus Weende-Göttingen Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie Inhalt Aktuelle Studien Arzt-Patienten-Verhältniss Beeinflusst ein türkischer Migrationshintergrund

Mehr

P R E S S E K O N F E R E N Z 5. WELT MS TAG 2013. mit Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer, Gesundheitsreferent

P R E S S E K O N F E R E N Z 5. WELT MS TAG 2013. mit Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer, Gesundheitsreferent P R E S S E K O N F E R E N Z 5. WELT MS TAG 2013 am Donnerstag, 23. Mai 2013, 10.00 Uhr in Linz, Landes-Nervenklinik, Wagner Jauregg-Weg 15 Sitzungszimmer 1, Ebene 20 mit Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer,

Mehr

Die neue Rolle von Kindern im Arzneimittelrecht und ihre praktischen Konsequenzen. Was hat mein Kind von der EU? Prof. Dr. med. Joachim Boos, Münster

Die neue Rolle von Kindern im Arzneimittelrecht und ihre praktischen Konsequenzen. Was hat mein Kind von der EU? Prof. Dr. med. Joachim Boos, Münster Die neue Rolle von Kindern im Arzneimittelrecht und ihre praktischen Konsequenzen Was hat mein Kind von der EU? Prof. Dr. med. Joachim Boos, Münster Bayer Werbung um 1900: Heroin, das ideale Sedativum

Mehr

DOT. implantsource. Qualitätsmanagement. Innovative Produkte für die Medizin. Prof. Dr. H.- G.Neumann DOT

DOT. implantsource. Qualitätsmanagement. Innovative Produkte für die Medizin. Prof. Dr. H.- G.Neumann DOT DOT implantsource Qualitätsmanagement Innovative Produkte für die Medizin Prof. Dr. H.- G.Neumann DOT Medizinprodukt - Begriff Medizinprodukte Medizinprodukte nach 3 MPG sind alle einzeln oder miteinander

Mehr

MedR. Schriftenreihe Medizinrecht. Herausgegeben von Professor Dr. Andreas Spickhoff, Regensburg

MedR. Schriftenreihe Medizinrecht. Herausgegeben von Professor Dr. Andreas Spickhoff, Regensburg MedR Schriftenreihe Medizinrecht Herausgegeben von Professor Dr. Andreas Spickhoff, Regensburg Arbeitsgemeinschaft Rechtsanwälte im Medizinrecht e.v. Herausgeber Arzneimittelsicherheit Wunsch und Wirklichkeit

Mehr

GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR DEN ANWENDER. Normhydral - lösliches Pulver

GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR DEN ANWENDER. Normhydral - lösliches Pulver GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR DEN ANWENDER Normhydral - lösliches Pulver p 1/5 Wirkstoffe: Wasserfreie Glucose, Natriumchlorid, Natriumcitrat, Kaliumchlorid Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage

Mehr

Aktuelles zur Therapie der MS

Aktuelles zur Therapie der MS KLINIKEN LANDKREIS SIGMARINGEN GmbH AKADEMISCHES LEHRKRANKENHAUS DER UNIVERSITÄT TÜBINGEN Aktuelles zur Therapie der MS PD Dr. med. Oliver Neuhaus Chefarzt Abteilung Neurologie Was ist Multiple Sklerose?

Mehr

Fortbildung als Hebel zur ambulanten Qualitätsförderung und -sicherung - Das Beispiel HIV-Medizin

Fortbildung als Hebel zur ambulanten Qualitätsförderung und -sicherung - Das Beispiel HIV-Medizin Fortbildung als Hebel zur ambulanten Qualitätsförderung und -sicherung - Das Beispiel HIV-Medizin Dr. med. Axel Baumgarten im Namen des Vorstandes Berlin, 27. März 2014 dagnä Arbeitsgemeinschaft der niedergelassenen

Mehr

Private Krankenversicherung (Allianz / Axa / DKV / Debeka / HUK-Coburg / etc.) Beihilfe für Beamte / Soldaten / Berufsrichter Ich bezahle Privat

Private Krankenversicherung (Allianz / Axa / DKV / Debeka / HUK-Coburg / etc.) Beihilfe für Beamte / Soldaten / Berufsrichter Ich bezahle Privat Anamnese Fragebogen Diese Information werden vertraulich behandelt und dienen ausschließlich der aktuellen Behandlung. Bitte mit Druckbuchstaben ausfüllen! Name: Vorname: Geburts-Datum: Straße & Nr.: PLZ

Mehr

DMP - Intensiv Seminar. Lernerfolgskontrolle

DMP - Intensiv Seminar. Lernerfolgskontrolle DMP - Intensiv Seminar Lernerfolgskontrolle A DIABETES 1. Für einen 84 jährigen Mann mit Diabetes mellitus Typ 2, Herzinsuffizienz bei Z.n. 2-maligem Myokardinfarkt, art. Hypertonie, M. Parkinson, Kachexie

Mehr

ÄRZTLICHE HAFTPFLICHT. Dr. med. Christian A. Ludwig, M.H.A. Universität Bern

ÄRZTLICHE HAFTPFLICHT. Dr. med. Christian A. Ludwig, M.H.A. Universität Bern VERSICHERUNGSMEDIZIN ÄRZTLICHE HAFTPFLICHT Dr. med. Christian A. Ludwig, M.H.A. Universität Bern Lernziele Legal aspects of working as a physician C PH 85 C PH 88 C PH 89 Physicians' obligations: to treat,

Mehr

Gebrauchsinformation: Information für Anwender

Gebrauchsinformation: Information für Anwender Gebrauchsinformation: Information für Anwender Vitagutt Vitamin E 670 mg, Weichkapsel Zur Anwendung bei Erwachsenen Wirkstoff: 1000 mg all-rac-alpha-tocopherolacetat (entsprechend 670 mg RRR-alpha- Tocopherol-Äquivalente).

Mehr

Sekundärprävention von TVT/LE

Sekundärprävention von TVT/LE Sekundärprävention von TVT/LE Sekundärprävention TVT/ LE Studienlage Rivaroxaban (Xarelto ) Dabigatranetexilat (Pradaxa ) Apixaban (Eliquis ) Edoxaban (Lixiana ) Vergleich der 4 Substanzen bezogen auf

Mehr

PCIe, DDR4, VNAND Effizienz beginnt im Server

PCIe, DDR4, VNAND Effizienz beginnt im Server PCIe, DDR4, VNAND Effizienz beginnt im Server Future Thinking 2015 /, Director Marcom + SBD EMEA Legal Disclaimer This presentation is intended to provide information concerning computer and memory industries.

Mehr