Zentrum Vital 5. März 2014

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Zentrum Vital 5. März 2014"

Transkript

1 Zentrum Vital 5. März 2014

2 Warum diese Veranstaltung Die Neurologie hat sich von einem eher diagnostischen zu einem therapeutischen Fach gewandelt Bei einigen Erkrankungen werden zunehmend aggressivere Therapien eingesetzt Immer mehr Krankheiten werden fast ausschließlich im ambulanten Bereich diagnostiziert und behandelt

3 Übersicht Wo braucht der Neurologe Unterstützung durch den HA? Epilepsie Parkinsonsyndrom Restless Legs Syndrom Multiple Slerose

4 Wo braucht der Neurologe Unterstützung durch den HA Diagnostik hier vor allem Laborwerte und Medikamentenpläne Voruntersuchungen um Behandlungsmöglichkeiten zu klären vor allem EKG, Laborwerte Therapiebegleitung EKG, Laborwerte

5 Epilepsie Carbamazepin und Oxcabazepin: cave induziert Abbau an Cytochrom P, kognitive Verschlechterung, Hyponatrieämie Topiramat: Gewichtsabnahme, kognitive und emotionale Verändrungen, flüchtige Hypokaliämie Kribbeln der Handflächen Lamotrigen: sehr langsam aufdosieren Valproat: Wechslwirkungen mit CBZ u Lamot., cave Leber Pankreas

6 Parkinson/Restless Legs Syndrom Alle Dopaminagonisten: Impulskontroll Störungen (Spielen, Sex) psychotische S. Ergot. D.A. z.b. Cabergolin Herzklappenfibrose Alle Med. : Vigilanzstörungen Parkinsan (Ausweichpräperat): Torsade des Points RLS: auch im Verlauf Bestimmung Fe, Ferritin u. CRP sinnvoll

7 MulEple Sklerose Bisher Basistherapie mit Interferonen (Avonex, Rebif, Betaferon u. Extavia) und Glatimeracetat (Copaxone) Relativ sichere Therapie mit ca. 15 J. Erfahrung, gelegentliche Laborkontrollen sinnvoll aber wenig Vorschriften/Einschränkungen, keine lebensbedrohlichen Komplikationen Alle nur bei primär schubförmigem Verlauf zugelassen Neu Studien zeigen positiven Effekt von hochnormalen Vitamin D - Werten

8 Die neuen MS Medikamente Tysabri zur Eskalation zugelassenes AK- Präperat - 4 wöchentlich i.v. Gilenya zur Eskalation zugelassen 1xtäglich oral Aubagio Basistherapie 1xtäglich oral Tecfidera Basistherapie 2xtäglich oral Lemtrada aktive MS 2 Zyklen mit Infusionen: zu Beginn 5 Tage dann nach 12 Mo. 3 Tage

9 Tysabri Hauptrisiko Progressive Multifokale Leukencephalopathie Risiko steigt nach vorheriger Gabe von Chemotherapeutika oder Immunsupressiva, nach Therapiedauer > 2 Jahre u. v.a. bei JC- AK positiv Die Symptomatik kann einen MS Schub imitieren, gelegentlich aber auch eher hirnorganisches Psychosyndrom Bei akuter Infektion - Infusion verschieben Neurologe führt häufig 2monatlich Laborroutine durch

10 Gilenya Wichtigste N.W. Bradykardie bis zu AV Block bei Erstgabe Häufig Lymphopenie. Bei Lymphos unter 300/microl Absetzen Maculaödem Hauttumore Zoster

11 Aubagio In den ersten 6 Monaten BB u. GPT 14 tägig dann 8 wöchentlich RR- Anstieg möglich Teratogen Vorrübergehender Haarverslust Synchronisation des Wachstumszyklus möglich Bei geplanter Schwangerschaft oder Umstellung Elimination mit Cholestyramin notwendig

12 Tecfidera - Fumarsäure Wirksamkeit zwischen Basistherapie und Eskalationstherapie NW: Magen Darm Beschwerden Flush, dann event. je 250 ASS vor Einnahme Lymphozytopenie möglich

13 Lemtrada Monoklonaler AK der zur selektiven Depletion zirkulierender B- und T- Lymphozyten führt Schon 1 Infusion führt zur Verpflichtung folgender 4wöchentlicher Untersuchungen für 5 Jahre: Diff BB, Krea, Urinstatus mit Sedimentanalyse TSH im 3 Jahr 4 wöchentlich sonst 3 monatlich Gefahren: Idiopathische thrombozytopenische Purpura, Nephropathie inkl. Goodpasture S., Schilddrüsenerkrankungen

14 Zusammenfassung Die Therapien neurologischer Erkrankungen werden effektiver aber auch aggressiver Einerseits werden häufiger Untersuchungen beim HA vor allem Labor u EKG angefragt Andererseits werden immer häufiger Laboruntersuchungen beim Neurologen durchgeführt, die an den HA übermittelt werden können

Welche Immuntherapeutika sind momentan bei schubförmiger Multipler Sklerose verfügbar?

Welche Immuntherapeutika sind momentan bei schubförmiger Multipler Sklerose verfügbar? Welche Immuntherapeutika sind momentan bei schubförmiger Multipler Sklerose verfügbar? Dr. med. Jutta Scheiderbauer Seit den 1990er Jahren hat sich etabliert, die schubförmige Multiple Sklerose (MS) mit

Mehr

Welche Immuntherapeutika sind momentan bei schubförmiger Multipler Sklerose verfügbar?

Welche Immuntherapeutika sind momentan bei schubförmiger Multipler Sklerose verfügbar? Welche Immuntherapeutika sind momentan bei schubförmiger Multipler Sklerose verfügbar? Themen: Übersicht der MS-Immuntherapeutika Off label Medikamente Welche Medikamtente bei welcher Patientensituation?

Mehr

MS Basistherapie: Noch aktuell? Was sagen die Langzeitstudien über 20 Jahre? Ms katte Pat FB 2014 1

MS Basistherapie: Noch aktuell? Was sagen die Langzeitstudien über 20 Jahre? Ms katte Pat FB 2014 1 MS Basistherapie: Noch aktuell? Was sagen die Langzeitstudien über 20 Jahre? Ms katte Pat FB 2014 1 Die MS-Therapie auf einen Blick Therapieswitsch Mitoxantron * Tysabri (Natalizumab) Gilenya (Fingolimod)

Mehr

Was kann man erwarten?

Was kann man erwarten? Neue Therapien der Multiplen Sklerose Was kann man erwarten? Prim. Univ.-Doz. Dr. Christian Eggers Neurologie mit Stroke Unit Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Linz Derzeitige Medikamente in der Behandlung

Mehr

Willkommen zum 4. Lüdenscheider Tag der MS

Willkommen zum 4. Lüdenscheider Tag der MS Willkommen zum 4. Lüdenscheider Tag der MS Update 2012 Therapieoptionen bei MS Referent: Dr. med. Sebastian Schimrigk Lüdenscheid, den 11. Februar 2012 Was sind die Behandlungsziele? 1. Ordnung: Verhinderung

Mehr

Fakten und Neuigkeiten zur Multiplen Sklerose Was ist Stand der Dinge?

Fakten und Neuigkeiten zur Multiplen Sklerose Was ist Stand der Dinge? 300 bis 500 Milliarden Nervenzellen Fakten und Neuigkeiten zur Multiplen Sklerose Was ist Stand der Dinge? Zellkörper Axon Synapse Vitamin D und MS Vitamin D scheint eine Rolle beim Gleichgewicht zwischen

Mehr

Aktuelles zur Therapie der MS

Aktuelles zur Therapie der MS KLINIKEN LANDKREIS SIGMARINGEN GmbH AKADEMISCHES LEHRKRANKENHAUS DER UNIVERSITÄT TÜBINGEN Aktuelles zur Therapie der MS PD Dr. med. Oliver Neuhaus Chefarzt Abteilung Neurologie Was ist Multiple Sklerose?

Mehr

Multiple Sklerose. Prof. Dr. med. Klaus-Peter Wandinger. UNIVERSITÄTSKLINIKUM Schleswig-Holstein

Multiple Sklerose. Prof. Dr. med. Klaus-Peter Wandinger. UNIVERSITÄTSKLINIKUM Schleswig-Holstein Multiple Sklerose Prof. Dr. med. Klaus-Peter Wandinger Institut für Klinische Chemie und Klinik für Neurologie neuroimmunologie@uksh.de MS: Fallbeispiel Lidwina von Schiedam (1380-1433) mit 16 Jahren:

Mehr

Aufbruchstimmung in der Therapie der Multiplen Sklerose 2014

Aufbruchstimmung in der Therapie der Multiplen Sklerose 2014 Aufbruchstimmung in der Therapie der Multiplen Sklerose 2014 Dr. med. Max Wiederkehr Neurologische Praxis Luzern Hirslanden Klinik St. Anna Conflict of Interest: None I Disease modifying therapies (DMT)

Mehr

Behandlung der Multiplen Sklerose durch Inhibition von Adhäsionsmolek. sionsmolekülen len. Dr. Martin Berghoff

Behandlung der Multiplen Sklerose durch Inhibition von Adhäsionsmolek. sionsmolekülen len. Dr. Martin Berghoff Behandlung der Multiplen Sklerose durch Inhibition von Adhäsionsmolek sionsmolekülen len Dr. Martin Berghoff Immunmodulierende Basistherapie (1) Interferon-β (IFN-β)1b (Betaferon) und 1a (Rebif / Avonex)

Mehr

DMSG Kontaktstelle Winsen. Neurologische Abteilung Buchholz

DMSG Kontaktstelle Winsen. Neurologische Abteilung Buchholz DMSG Kontaktstelle Winsen Neurologische Abteilung Buchholz 2. Buchholzer MS - Forum Vergleich immunmodulierender Therapien bei der Multiplen Sklerose Ebenen der Behandlung der MS Akute Behandlung der Schübe

Mehr

Sicherheitsuntersuchungen Curriculum Entwicklungspsychopharmakologie im Kindes- und Jugendalter am 25.09.2010

Sicherheitsuntersuchungen Curriculum Entwicklungspsychopharmakologie im Kindes- und Jugendalter am 25.09.2010 Curriculum Entwicklungspsychopharmakologie im Kindes- und Jugendalter am 25.09.2010 Dr. med. A. Schneider (Ulm) Sicherheitsuntersuchungen Wozu? Empfehlungen Praktisches Vorgehen Sicherheitsuntersuchungen

Mehr

Restless Legs-Syndrom

Restless Legs-Syndrom Restless Legs-Syndrom Prof. Dr. med. Johannes Mathis, Klinik für Neurologie, Inselspital Bern 1. Definition Das «Restless Legs Syndrom» (RLS) ist eine häufige, chronisch verlaufende Erkrankung, charakterisiert

Mehr

Multiple Sklerose Aktuelle Behandlungskonzepte. Matthias Bußmeyer Klinik für Neurologie und klinische Neurophysiologie 26.01.2013

Multiple Sklerose Aktuelle Behandlungskonzepte. Matthias Bußmeyer Klinik für Neurologie und klinische Neurophysiologie 26.01.2013 Multiple Sklerose Aktuelle Behandlungskonzepte Matthias Bußmeyer Klinik für Neurologie und klinische Neurophysiologie 26.01.2013 1 Säulen der MS-Therapie Therapie der Multiplen Sklerose Schubtherapie Krankheitsmodifizierende

Mehr

Multiple Sklerose. Praktische Aspekte in der Diagnostik und Therapie der Multiplen Sklerose (Encephalomyelitis disseminata)

Multiple Sklerose. Praktische Aspekte in der Diagnostik und Therapie der Multiplen Sklerose (Encephalomyelitis disseminata) Praktische Aspekte in der Diagnostik und Therapie der Multiplen Sklerose (Encephalomyelitis disseminata) Was ist denn überhaupt die Multiple Sklerose (MS)??? Die MS ist die häufigste neurologische Erkrankung,

Mehr

MS 10 Fragen und Antworten

MS 10 Fragen und Antworten Hintergrundinformation MS 10 Fragen und Antworten Was ist MS? Multiple Sklerose (MS) ist eine chronische Erkrankung des Zentralen Nervensystems (ZNS), d.h. des Gehirns und des Rückenmarks. Bei der MS handelt

Mehr

Multiple Sklerose. Priv.-Doz. Dr. med. Zaza Katsarava Oberarzt Neurologische Universitätsklinik Essen

Multiple Sklerose. Priv.-Doz. Dr. med. Zaza Katsarava Oberarzt Neurologische Universitätsklinik Essen Multiple Sklerose Priv.-Doz. Dr. med. Zaza Katsarava Oberarzt Neurologische Universitätsklinik Essen Multiple Sklerose Epidemiologie Prävalenz: 0,3-0,7 / 1000 Einwohner Alter: 20.-40. Lebensjahr; unter

Mehr

Integritätsentschädigung gemäss UVG

Integritätsentschädigung gemäss UVG Integritätsentschädigung gemäss UVG Tabelle 19 Integritätsschaden bei psychischen Folgen von Unfällen Herausgegeben von den Ärzten der Suva Schweizerischen 6002 Luzern, Postfach Unfallversicherungsanstalt

Mehr

MS-Versorgung eine Herausforderung für die Pharmaindustrie? Birgit Fischer, 24. Juni 2014

MS-Versorgung eine Herausforderung für die Pharmaindustrie? Birgit Fischer, 24. Juni 2014 MS-Versorgung eine Herausforderung für die Pharmaindustrie? Birgit Fischer, 24. Juni 2014 Patientenwünsche Quelle: http://www.dmsg.de/wunschwand/ Seite 2 MS-Therapie, aktueller Stand ca. 120.000 Patientinnen

Mehr

Wie gut sind die Immuntherapiestudien bei Multipler Sklerose?

Wie gut sind die Immuntherapiestudien bei Multipler Sklerose? Wie gut sind die Immuntherapiestudien bei Multipler Sklerose? C. Heesen MS-Tagesklinik, INIMS Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf Vortrag DGN 21.9.2016 Die finnische FINGER-Studie: Zukunft der MS-Welt?

Mehr

Safinamid- ein neuer Wirkstoff- eine neue Option? REM-Schlafstörung, Halluzinationen und Wahn

Safinamid- ein neuer Wirkstoff- eine neue Option? REM-Schlafstörung, Halluzinationen und Wahn Safinamid- ein neuer Wirkstoff- eine neue Option? REM-Schlafstörung, Halluzinationen und Wahn Parkinson Regionalgruppe Kreis Steinfurt Dr. Michael Ohms, 17.02.2016 Safinamid (Xadago ): Ein neues Parkinsonmedikament

Mehr

Behandlung nicht-motorischer. Beschwerden

Behandlung nicht-motorischer. Beschwerden Düsseldorfer Patienten-Seminar Parkinson Behandlung nicht-motorischer Stefan Groiß Klinik für Neurologie Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf Beschwerden 19.04.2008 Nicht-motorische Symptome Für die Lebensqualität

Mehr

Pharmamarkt Schweiz Dezember 2013

Pharmamarkt Schweiz Dezember 2013 Pharmamarkt Schweiz Dezember 2013 IMS Health GmbH 2014, IMS HEALTH Agenda Entwicklung des Gesamtmarktes Entwicklung der Marktsegmente Patentgeschützter Markt, Originale und Generika Summary 2 2014, IMS

Mehr

Versorgung der Patienten - Anspruch und Wirklichkeit -

Versorgung der Patienten - Anspruch und Wirklichkeit - Versorgung der Patienten - Anspruch und Wirklichkeit - Joachim Kugler Univ.-Prof. Dr. med. Dipl.-Psych. Lehrstuhl Gesundheitswissenschaften / Public Health Medizinische Fakultät der TU Dresden Erst das

Mehr

Therapie der Multiplen Sklerose Neue Entwicklungen und Erkenntnisse Matthias Bußmeyer 15.10.2013 1 Medikamentöse Therapie der Multiplen Sklerose vor 3 Wochen 2 15.10.2013 Neu zugelassen: Aubagio (Teriflunomid)

Mehr

Überschrift/Titel der Folie

Überschrift/Titel der Folie Überschrift/Titel der Folie Text kleiner, Aufzählungszeichen Bearbeitungshinweise (bitte anschließend entfernen): Thema, Ort, Referent und Abteilung sind veränderbar über: Ansicht -> Master -> Folienmaster

Mehr

Die Arzneimittelversorgung bei Multipler Sklerose in der PKV

Die Arzneimittelversorgung bei Multipler Sklerose in der PKV WIP- DISKUSSIONSPAPIER 01 /14 Juli 2014 Die Arzneimittelversorgung bei Multipler Sklerose in der PKV Dr. Frank Wild Gustav-Heinemann-Ufer 74 c 50968 Köln Telefon +49 221 9987 1652 Telefax +49 221 9987

Mehr

MS- Multiple Sklerose:

MS- Multiple Sklerose: MS- Multiple Sklerose: Die medizinisch bedeutsamste Funktion von Insulin ist die Senkung des Blutzuckerspiegels. ~ 1 ~ Gliederung: MS- Multiple Sklerose: 1. Was ist Multiple Sklerose? 2. Symptome 3. Der

Mehr

Multiple Sklerose und ihre Begleiterkrankungen

Multiple Sklerose und ihre Begleiterkrankungen Umfassende Behandlung der schubförmigen Multiplen Sklerose (MS) Multiple Sklerose und ihre Begleiterkrankungen - Novartis startet Forschungsprogamme zu Folgeerkrankungen bei MS - Osteoporose bei Multipler

Mehr

Inhalt. A Grundlagen 1. 1 Grundlagen der Neuro- Psychosomatik 3. 1.1 Neuro-Psychosomatik: Geschichte und klinische Konzepte 3

Inhalt. A Grundlagen 1. 1 Grundlagen der Neuro- Psychosomatik 3. 1.1 Neuro-Psychosomatik: Geschichte und klinische Konzepte 3 Inhalt A Grundlagen 1 1 Grundlagen der Neuro- Psychosomatik 3 1.1 Neuro-Psychosomatik: Geschichte und klinische Konzepte 3 1.1.1 Das Feld der Neuro-Psychosomatik 3 1.1.2 Historische Wurzeln der Neuro-

Mehr

Therapie der Multiplen Sklerose im Franz-Hospital Dülmen

Therapie der Multiplen Sklerose im Franz-Hospital Dülmen Was ist denn überhaupt die Multiple Sklerose (MS)??? Therapie der Multiplen Sklerose im Franz-Hospital Dülmen Die MS führt zur Beschädigung der Hüllschicht der Nervenfasern im Gehirn und Rückenmark durch

Mehr

Labortests für Ihre Gesundheit. Therapie nach Maß 26

Labortests für Ihre Gesundheit. Therapie nach Maß 26 Labortests für Ihre Gesundheit Therapie nach Maß 26 01IPF Labortests für Ihre Gesundheit Therapie nach Maß Die individuelle Dosis finden Jeder Mensch ist einzigartig. Keiner gleicht dem anderen nicht nur

Mehr

Neuroimmunologische Erkrankungen des zentralen Nervensystems

Neuroimmunologische Erkrankungen des zentralen Nervensystems Myelitis e.v. http://www.myelitis.de Die Transverse Myelitis Association vertritt Menschen, die unter transverser Myelitis, wiederkehrender transverser Myelitis, Neuromyelitis optica (NMO oder Devic-Krankheit);

Mehr

Risiken der modernen MS Therapie wie müssen wir die Behandlung überwachen? PD Dr. Luisa Klotz

Risiken der modernen MS Therapie wie müssen wir die Behandlung überwachen? PD Dr. Luisa Klotz Risiken der modernen MS Therapie wie müssen wir die Behandlung überwachen? PD Dr. Luisa Klotz Therapiealgorithmus Multiple Sklerose Schubtherapie CIS1 RRMS1 1. Wahl: - Alemtuzumab - Fingolimod - Natalizumab

Mehr

Multiple Sklerose. Inhaltsverzeichnis. Encephalomyelitis disseminata. Lisa Hinrichsen & Klaas Rackebrandt Nov. 2006

Multiple Sklerose. Inhaltsverzeichnis. Encephalomyelitis disseminata. Lisa Hinrichsen & Klaas Rackebrandt Nov. 2006 Multiple Sklerose Encephalomyelitis disseminata Lisa Hinrichsen & Klaas Rackebrandt Nov. 2006 Inhaltsverzeichnis 1. Einführung 2. Ätiologie 3. Risikofaktoren 4. Epidemiologie 5. Krankheitsbild 6. Befallene

Mehr

Kompetenznetz. Multiple Sklerose. Dimethylfumarat. www.kompetenznetz-multiplesklerose.de. Praktische Aspekte der Therapie mit Dimethylfumarat

Kompetenznetz. Multiple Sklerose. Dimethylfumarat. www.kompetenznetz-multiplesklerose.de. Praktische Aspekte der Therapie mit Dimethylfumarat Kompetenznetz Multiple Sklerose Dimethylfumarat www.kompetenznetz-multiplesklerose.de Praktische Aspekte der Therapie mit Dimethylfumarat Stand: März 2014 1 Indikation 3 Kontraindikationen 3 Dosierung

Mehr

(Früh-)Diagnostik der Demenz. Prof. Dr. Andreas Fellgiebel Universitätsmedizin Mainz Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie 20.11.

(Früh-)Diagnostik der Demenz. Prof. Dr. Andreas Fellgiebel Universitätsmedizin Mainz Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie 20.11. (Früh-)Diagnostik der Demenz Prof. Dr. Andreas Fellgiebel Universitätsmedizin Mainz Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie 20.11.2013 Altersspezifische Häufigkeit der Demenz 15%

Mehr

Was kostet MS? Ergebnisse einer COI-Studie. MS chronische Erkrankung Behinderung und Verlust der Selbständigkeit

Was kostet MS? Ergebnisse einer COI-Studie. MS chronische Erkrankung Behinderung und Verlust der Selbständigkeit Institut für Pharmaökonomische IPF Forschung Volkswirtschaftliche Bedeutung der multiplen Sklerose Kosten und Nutzen eines innovativen Arzneimittels Mag. Christine Brennig 25. Mai 2005 Agenda Was kostet

Mehr

P R E S S E K O N F E R E N Z 5. WELT MS TAG 2013. mit Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer, Gesundheitsreferent

P R E S S E K O N F E R E N Z 5. WELT MS TAG 2013. mit Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer, Gesundheitsreferent P R E S S E K O N F E R E N Z 5. WELT MS TAG 2013 am Donnerstag, 23. Mai 2013, 10.00 Uhr in Linz, Landes-Nervenklinik, Wagner Jauregg-Weg 15 Sitzungszimmer 1, Ebene 20 mit Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer,

Mehr

Kostengutsprachegesuch für Medikamente bei Multipler Sklerose

Kostengutsprachegesuch für Medikamente bei Multipler Sklerose 07_2011 Kostengutsprachegesuch für Medikamente bei Multipler Sklerose Hinweise und Unterschrift des Patienten auf Seite 4! Nur vollständig ausgefüllte, lesbare und unterzeichnete Gesuche können bearbeitet

Mehr

Neue Therapien bei MS

Neue Therapien bei MS Goldene Zeiten? Neue Therapien bei MS Matthias Bußmeyer Klinik für Neurologie NeuroCentrum Recklinghausen 1 Medikamentöse Therapie der Multiplen Sklerose vor 10 Jahren 2 Neue medikamentöse Therapien bei

Mehr

MS und Impfungen. DAS KLEINE IMPF-1x1. DAS KLEINE IMPF-1x1. Christian Lampl. Abteilung für Allgemeine Neurologie und Schmerzmedizin

MS und Impfungen. DAS KLEINE IMPF-1x1. DAS KLEINE IMPF-1x1. Christian Lampl. Abteilung für Allgemeine Neurologie und Schmerzmedizin MS und Impfungen Christian Lampl Abteilung für Allgemeine Neurologie und Schmerzmedizin DAS KLEINE IMPF-1x1 Impfungen stellen sehr wirksame und wichtige präventivmedizinische Maßnahmen dar. Das unmittelbare

Mehr

Reha-Curriculum für Vertragsärzte Indikationen und Fallbeispiele aus der Geriatrie

Reha-Curriculum für Vertragsärzte Indikationen und Fallbeispiele aus der Geriatrie Reha-Curriculum für Vertragsärzte Indikationen und Fallbeispiele aus der Geriatrie Bad Münder 06. Juni 2007 Dr. Manfred Gogol Klinik für Geriatrie Indikation allgemein I Alle Erkrankungen die mit funktionellen

Mehr

Epilepsien im Alter - bei Menschen mit geistiger Behinderung. Dr. Bernd Huber

Epilepsien im Alter - bei Menschen mit geistiger Behinderung. Dr. Bernd Huber Epilepsien im Alter - bei Menschen mit geistiger Behinderung Dr. Bernd Huber Epilepsie bei Intelligenzminderung Mariani 1993 Institution 32 % Epidemiologische Untersuchungen: Forsgren 1990 Nordschweden

Mehr

Translation in der Hochschulambulanz: ein Beispiel für innovative ambulante Medizin

Translation in der Hochschulambulanz: ein Beispiel für innovative ambulante Medizin Translation in der Hochschulambulanz: ein Beispiel für innovative ambulante Medizin Heinz Wiendl Direktor, Prodekan Forschung Klinik für allg. Neurologie Westfälische Wilhelms-Universität Münster From

Mehr

Wichtig: diese Informationen ersetzen keine ärztliche Beratung, Abklärung und Behandlung!

Wichtig: diese Informationen ersetzen keine ärztliche Beratung, Abklärung und Behandlung! Multiple Sklerose Eine Multiple Sklerose (MS) kann schubweise oder mit einer schleichenden Verschlechterung ohne Schübe verlaufen. Häufig ist sie in den ersten Jahren schubweise, und geht später in die

Mehr

FATIGUE FATIGUE BEI MS SO LÄSST SICH DAS ERSCHÖPFUNGSSYNDROM BEKÄMPFEN

FATIGUE FATIGUE BEI MS SO LÄSST SICH DAS ERSCHÖPFUNGSSYNDROM BEKÄMPFEN 04 FATIGUE FATIGUE BEI MS SO LÄSST SICH DAS ERSCHÖPFUNGSSYNDROM BEKÄMPFEN LIEBE LESERIN, LIEBER LESER, Inhaltsverzeichnis die chronische Erschöpfung, Fatigue, Symptomatik Fatigue 4 Erkenntnisse rund um

Mehr

MS und Schlafstörungen! Tagesbefindlichkeit: Fit und Vital?

MS und Schlafstörungen! Tagesbefindlichkeit: Fit und Vital? MS und Schlafstörungen! Tagesbefindlichkeit: Fit und Vital? Dr. med. Christoph Schenk Neurologe, Psychiater, Psychotherapeutische Medizin Schlafmedizin Leiter des ambulanten Schlafzentrums Osnabrück www.schlafmedizin.de

Mehr

Der ambulante Alkoholentzug. Thomas Meyer

Der ambulante Alkoholentzug. Thomas Meyer Der ambulante Alkoholentzug Thomas Meyer Quellen Meyer, T., Stohler, R.. Der ambulante Alkoholentzug. Praxis 2005; 94: 1555-1560 Wetterling T, Veltrup C. Diagnostik und Therapie von Alkoholproblemen. Springer

Mehr

Transplantatvaskulopathie Prävention und Therapie

Transplantatvaskulopathie Prävention und Therapie Patientenseminar Herztransplantation Köln, 22. März 2010 Transplantatvaskulopathie Prävention und Therapie PD Dr. med. Jochen Müller-Ehmsen muller.ehmsen@uni-koeln.de Klinik III für Innere Medizin der

Mehr

Rheumatische Erkrankungen: Grundsätze der Therapie

Rheumatische Erkrankungen: Grundsätze der Therapie Rheumatische Erkrankungen: Grundsätze der Therapie Kausale (kurative) Therapie nur in experimentellen Ansätzen möglich Verhinderung von Schmerz und Behinderung Kombination aus verschiedenen Medikamenten

Mehr

So früh und konsequent wie möglich! «zurück Übersicht vor»

So früh und konsequent wie möglich! «zurück Übersicht vor» So früh und konsequent wie möglich! «zurück Übersicht vor» MS ist (noch) nicht heilbar Vorsicht bei Mittel und Methoden, die Wunderheilungen versprechen Die Schulmedizinische Behandlung ist der wesentliche

Mehr

Dr. med. Franjo Grotenhermen. Hanf als Medizin. Ein praxisorientierter Ratgeber zur Anwendung von Cannabis und Dronabinol.

Dr. med. Franjo Grotenhermen. Hanf als Medizin. Ein praxisorientierter Ratgeber zur Anwendung von Cannabis und Dronabinol. Dr. med. Franjo Grotenhermen Hanf als Medizin Ein praxisorientierter Ratgeber zur Anwendung von Cannabis und Dronabinol AT Verlag Inhalt 10 Vorwort 12 Vorwort zur 1. Auflage 16 Geschichte der medizinischen

Mehr

Patienteninformation zur Chemotherapie

Patienteninformation zur Chemotherapie SLK-Kliniken Heilbronn GmbH, Klinikum Am Gesundbrunnen, Heilbronn Urologische Klinik Ärztlicher Direktor Prof. Dr. med. J. Rassweiler Am Gesundbrunnen 74064 Heilbronn Direktwahl (07131) 49-2401 Ambulanz

Mehr

Perikarditis - Was sagen die neuen Leitlinien?

Perikarditis - Was sagen die neuen Leitlinien? Perikarditis - Was sagen die neuen Leitlinien? M. Pauschinger Ärztlicher Leiter Universitätsklinik für Innere Medizin 8 Schwerpunkt Kardiologie Paracelsus Medizinische Privatuniversität Nürnberg EHJ 2015,

Mehr

Reittherapie in Neurologie und Psychotherapie

Reittherapie in Neurologie und Psychotherapie Reittherapie in Neurologie und Psychotherapie Bearbeitet von Angelika Taubert 1. Auflage 2009. Buch. 192 S. Hardcover ISBN 978 3 631 58653 2 Format (B x L): 14 x 21 cm Gewicht: 360 g Weitere Fachgebiete

Mehr

Sinnvolle Labordiagnostik ist ärztliches Handeln im Interesse der Patientengrundversorgung.

Sinnvolle Labordiagnostik ist ärztliches Handeln im Interesse der Patientengrundversorgung. Pressemitteilung, 09. November 2015 Sinnvolle Labordiagnostik ist ärztliches Handeln im Interesse der Patientengrundversorgung. Die ärztliche Steuerung der Labormedizin ist entscheidend, um möglichst effektiv

Mehr

Multiple Sklerose und Kinderwunsch

Multiple Sklerose und Kinderwunsch Multiple Sklerose und Kinderwunsch Dr. Kerstin Hellwig Neurologische Klinik St. Josef Hospital Bochum Dir. Prof. Dr. R. Gold Multiple Sclerosis can onset during pregnancy, remain stationary until next

Mehr

HIV. Dr. med. Stefan Esser Universitäts-Hautklinik Essen

HIV. Dr. med. Stefan Esser Universitäts-Hautklinik Essen HIV Dr. med. Stefan Esser Universitäts-Hautklinik Essen HIV-Übertragung Die statistische Wahrscheinlichkeit einer HIV-Übertragung liegt für die unterschiedlichen Übertragungswege zwischen 1 Infektion pro

Mehr

DGN 2010 Weiter auf Erfolgskurs AVONEX, die verlässliche Basistherapie bei Multipler Sklerose

DGN 2010 Weiter auf Erfolgskurs AVONEX, die verlässliche Basistherapie bei Multipler Sklerose DGN 2010 Weiter auf Erfolgskurs AVONEX, die verlässliche Basistherapie bei Multipler Sklerose Mannheim (23. September 2010) - Die MS-Forschung ist derzeit geprägt von zahlreichen Neuentwicklungen. Bewährten

Mehr

MS- Selbsthilfegruppen

MS- Selbsthilfegruppen MS- Selbsthilfegruppen Daten zur MS Regionales MS Zentrum Wie gehe ich mit mir selbst um? Wie sage ich es meiner Familie und Freunden? Wie kann ich jd. Klar machen, was/wie ich die Störungen empfinde Was

Mehr

Lithium? Und sonstige?

Lithium? Und sonstige? Lithium? Und sonstige? Renate Schepker Pharmageld? Für Vorträge von Astra - Zeneca von Janssen-Cilag Keine Studien, keine Gremien, keine Aktien Lithium immer noch 1. Wahl in den kinder-jugendpsychiatrischen

Mehr

Reisen mit MS. PD Felix Bischof Zentrum für Neurologie Tübingen

Reisen mit MS. PD Felix Bischof Zentrum für Neurologie Tübingen Reisen mit MS PD Felix Bischof Zentrum für Neurologie Tübingen Warum Reisen? Entspannung Körperliche AkFvität Neue Eindrücke Gemeinsamkeit Reisen mit MS Allgemeine Empfehlungen Übersicht Reiseanbieter

Mehr

BAnz AT 20.11.2014 B3. Beschluss

BAnz AT 20.11.2014 B3. Beschluss Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses über eine Änderung der Arzneimittel-Richtlinie (AM-RL): Anlage XII - Beschlüsse über die Nutzenbewertung von Arzneimitteln mit neuen Wirkstoffen nach 35a SGB

Mehr

Anlage 2 zum Vertrag zur Verbesserung der patientenorientierten medizinischen Versorgung in Bremen

Anlage 2 zum Vertrag zur Verbesserung der patientenorientierten medizinischen Versorgung in Bremen Anlage 2 zum Vertrag zur Verbesserung der patientenorientierten medizinischen Versorgung in Bremen zwischen der Kassenärztlichen Vereinigung Bremen (nachfolgend KVHB genannt) und der Techniker Krankenkasse

Mehr

Vorgeschichte (Anamnese) und Epilepsie

Vorgeschichte (Anamnese) und Epilepsie epi-info Vorgeschichte (Anamnese) und Epilepsie www.diakonie-kork.de 1 Was ist die Anamnese oder Vorgeschichte? Die Anamnese oder Vorgeschichte besteht aus verschiedenen Teilen, auf die noch ausführlicher

Mehr

Morbus Crohn und Colitis ulcerosa: Aktuelle Therapiestandards

Morbus Crohn und Colitis ulcerosa: Aktuelle Therapiestandards Morbus Crohn und Colitis ulcerosa: Aktuelle Therapiestandards Dr. Michael Weidenhiller Gastroenterologie im Facharztzentrum, 93053 Regensburg www.gastroenterologie-regensburg.de Info@gifr.de Was ist ein

Mehr

Depressionen im Alter

Depressionen im Alter Klassifikation: Depressionen im Alter Die Klassifikation der Depressionen im Alter unterscheidet sich nicht von der in anderen Altersgruppen. In Bezug auf Diagnostik, Verlauf und Therapie gibt es aber

Mehr

Anmeldung- Pneumologie. INTEGRIERTES SOZIALPÄDIATRISCHES ZENTRUM im Dr. v. Haunerschen Kinderspital (ispz Hauner) I) Allgemeine Informationen:

Anmeldung- Pneumologie. INTEGRIERTES SOZIALPÄDIATRISCHES ZENTRUM im Dr. v. Haunerschen Kinderspital (ispz Hauner) I) Allgemeine Informationen: Anmeldung- Pneumologie INTEGRIERTES SOZIALPÄDIATRISCHES ZENTRUM im Dr. v. Haunerschen Kinderspital (ispz Hauner) Fax: 089440057879 @: ispz-pneumo@med.uni-muenchen.de I) Allgemeine Informationen: Name,

Mehr

Frühe Entwicklungs- und Verhaltensauffälligkeiten - nicht alles ist hyperaktiv und oppositionell

Frühe Entwicklungs- und Verhaltensauffälligkeiten - nicht alles ist hyperaktiv und oppositionell Frühe Entwicklungs- und Verhaltensauffälligkeiten - nicht alles ist hyperaktiv und oppositionell Dr.med. Dietlind Klaus Sozialpädiatrisches Zentrum Reifenstein Eichsfeld-Klinikum ggmbh Historische Betrachtung

Mehr

der Frau INRswiss Tag 2011 Franziska Demarmels Biasiutti Universitätsspital, Inselspital Bern

der Frau INRswiss Tag 2011 Franziska Demarmels Biasiutti Universitätsspital, Inselspital Bern Antikoagulation in den verschiedenen Lebensphasen der Frau INRswiss Tag 2011 Bern, 12.11.201111 2011 Franziska Demarmels Biasiutti Universitätsklinik und Poliklinik für Hämatologie Universitätsspital,

Mehr

Diagnostik und Therapie der Multiplen Sklerose nach den aktuellen Leitlinien der österreichischen und deutschen Gesellschaft für Neurologie (2005)

Diagnostik und Therapie der Multiplen Sklerose nach den aktuellen Leitlinien der österreichischen und deutschen Gesellschaft für Neurologie (2005) Diagnostik und Therapie der Multiplen Sklerose nach den aktuellen Leitlinien der österreichischen und deutschen Gesellschaft für Neurologie (2005) Definition Die Multiple Sklerose ist die häufigste neurologische

Mehr

Pathophysiologie der MS. Pathophysiologie der MS. Wo bekommt man MS?

Pathophysiologie der MS. Pathophysiologie der MS. Wo bekommt man MS? Pathophysiologie der MS auch: - MS - Encephalomyelitis disseminata - ED Aktivierte Lymphozyten und Makrophagen wandern über das Gefässsystem in das ZNS ein und zerstören die Myelinscheiden. ZNS-Erkrankung

Mehr

Neue diagnostische Kriterien. Warum früh diagnostizieren? Wie sicher! - diagnostizieren?

Neue diagnostische Kriterien. Warum früh diagnostizieren? Wie sicher! - diagnostizieren? Neue diagnostische Kriterien Warum früh diagnostizieren? Wie sicher! - diagnostizieren? MS-Forum Buchholz 14.Juni 2008 Warum Früh? chronische Erkrankung bleibende Behinderungen Berufsunfähigkeit Psychische

Mehr

Der Verdauungstrakt. Das größte endokrine Organ

Der Verdauungstrakt. Das größte endokrine Organ Der Verdauungstrakt Das größte endokrine Organ C. Folwaczny Ärztehaus Harlaching Endokrines System Hypothalamus Hypophyse Schilddrüse Nebenschilddrüse Pankreas Nebennierenrinde Niere Ovarien/Testes Endokrinologische

Mehr

Patientenaufklärung. Patientenname:... Vorname:... Geburtsdatum:... Diagnose:... Das Aufklärungsgespräch erfolgte am:... durch:...

Patientenaufklärung. Patientenname:... Vorname:... Geburtsdatum:... Diagnose:... Das Aufklärungsgespräch erfolgte am:... durch:... Patientenaufklärung Patientenname:... Vorname:... Geburtsdatum:... Diagnose:... Das Aufklärungsgespräch erfolgte am:... durch:... Art der Erkrankung, Ziel der Chemotherapie und Zweck der Studie Sehr geehrte

Mehr

Vorträge und Workshops

Vorträge und Workshops Vorträge und Workshops Aktuelle Therapien bei MS Dr. med. Konrad Luckner, CA Neurologie bis 11:30 Uhr Kriterien für eine gesicherte MS Diagnose Dr. med. Christiane Pollnau Oberärztin Neurologie bis 12:15

Mehr

Infek&ologisches Konsil Kasuis&k 1. PD Dr. med. Rika Draenert Sek&on Klinische Infek&ologie Klinikum der Universität München

Infek&ologisches Konsil Kasuis&k 1. PD Dr. med. Rika Draenert Sek&on Klinische Infek&ologie Klinikum der Universität München Infek&ologisches Konsil Kasuis&k 1 PD Dr. med. Rika Draenert Sek&on Klinische Infek&ologie Klinikum der Universität München Klinische Vorgeschichte 42- jähriger Mann Anamnese: thorakales Druckgefühl, zunehmende

Mehr

Der Einsatz von Natalizumab ist nur wirtschaftlich, wenn die Patienten folgende Krankheitsund Verlaufsmerkmale erfüllen:

Der Einsatz von Natalizumab ist nur wirtschaftlich, wenn die Patienten folgende Krankheitsund Verlaufsmerkmale erfüllen: Natalizumab (z. B. Tysabri ) Beschluss vom: 16. Oktober 2009 In Kraft getreten am: 10. April 2009 BAnz. 2009, Nr. 55 vom 9. April 2009, S. 1 304 Empfehlungen zur wirtschaftlichen Verordnungsweise Zur Wirksamkeit

Mehr

Vorteile der 1x wöchentlichen MS-Basistherapie

Vorteile der 1x wöchentlichen MS-Basistherapie Der Patient im Fokus Vorteile der 1x wöchentlichen MS-Basistherapie Nürnberg (4. Dezember 2012) - In der Behandlung von Patienten mit Multipler Sklerose (MS) ist Interferon beta-1a i.m. (Avonex ) als effektives

Mehr

Rhythmusstörung?? Kein Problem!!! Thomas Winter Kardiologie BHS RIED

Rhythmusstörung?? Kein Problem!!! Thomas Winter Kardiologie BHS RIED Rhythmusstörung?? Kein Problem!!! Thomas Winter Kardiologie BHS RIED Welche Haie sind gefährlich?? Welche Arrhythmien sind gefährlich? Die 3 goldenen Regeln der präklinischen EKG Diagnostik 1.Bradykardien

Mehr

Inhalt. Vorwort (Thomas Henze) 1

Inhalt. Vorwort (Thomas Henze) 1 Inhalt Vorwort (Thomas Henze) 1 Einfuhrung (Thomas Henze) 4 Was bedeutet JVÍultiple Sklerose"? 4 Wie entsteht die Multiple Sklerose und wie entstehen ihre Symptome? 6 Was ist ein Schub? 9 Wann beginnt

Mehr

Menschenrechte in der medikamentösen Therapie Umgang mit Psychopharmaka Wirkungen und Nebenwirkungen Indikationen hier: Neuroleptika

Menschenrechte in der medikamentösen Therapie Umgang mit Psychopharmaka Wirkungen und Nebenwirkungen Indikationen hier: Neuroleptika Menschenrechte in der medikamentösen Therapie Umgang mit Psychopharmaka Wirkungen und Nebenwirkungen Indikationen hier: Neuroleptika Volkmar Aderhold Institut für Sozialpsychiatrie an der Universität Greifswald

Mehr

15. Informationstagung der Reha Rheinfelden. Pharmakotherapie des idiopathischen Parkinsonsyndroms

15. Informationstagung der Reha Rheinfelden. Pharmakotherapie des idiopathischen Parkinsonsyndroms 15. Informationstagung der Reha Rheinfelden Pharmakotherapie des idiopathischen Parkinsonsyndroms Dr. med. Florian von Raison, assoziierter Arzt, Neurologische Klinik, Universitätsspital (USB) Donnerstag,

Mehr

Dieses Dokument ist ausschließlich medizinischem Fachpersonal vorbehalten

Dieses Dokument ist ausschließlich medizinischem Fachpersonal vorbehalten Dieses Dokument ist ausschließlich medizinischem Fachpersonal vorbehalten 01/2014 Lemtrada (Alemtuzumab) Ein von Experten kommentierter Kurzüberblick über die Datenlage Lemtrada (Alemtuzumab) Einleitung

Mehr

Multiple Sklerose. Encephalomyelitis disseminata(ed)

Multiple Sklerose. Encephalomyelitis disseminata(ed) Multiple Sklerose Encephalomyelitis disseminata(ed) Definition Multiple Sklerose Chronisch entzündlich demyelinisierende Erkrankung des ZNS mit Entmarkungsherden an weißer Substanz von Gehirn und Rückenmark

Mehr

Therapie der Schwangerschaftsanämie

Therapie der Schwangerschaftsanämie 43. Fortbildungstagung, Obergurgl, Februar 2011 Therapie der Schwangerschaftsanämie Prof. Dr. Daniel Surbek Universitäts-Frauenklinik Bern Hiermit erkläre ich dass einen Interessenkonflikt habe (disclosure

Mehr

Zweigbibliothek Medizin

Zweigbibliothek Medizin Sächsische Landesbibliothek - Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB) Zweigbibliothek Medizin Diese Hochschulschrift finden Sie original in Printform zur Ausleihe in der Zweigbibliothek Medizin

Mehr

Extrakorporale Photopherese. Dr. med. Carolin Bouveret Klinik für Dermatologie und Allergologie HELIOS Klinikum Berlin-Buch

Extrakorporale Photopherese. Dr. med. Carolin Bouveret Klinik für Dermatologie und Allergologie HELIOS Klinikum Berlin-Buch Extrakorporale Photopherese Dr. med. Carolin Bouveret Klinik für Dermatologie und Allergologie HELIOS Klinikum Berlin-Buch Extrakorporale Photopherese Erstbeschreibung 1987 in der Behandlung kutaner T-Zell-

Mehr

Multiple Sklerose: Symptome besser erkennen und behandeln Henze

Multiple Sklerose: Symptome besser erkennen und behandeln Henze Multiple Sklerose: Symptome besser erkennen und behandeln Ein Buch für Menschen mit MS von Thomas Henze überarbeitet Multiple Sklerose: Symptome besser erkennen und behandeln Henze schnell und portofrei

Mehr

Management Therapie-assoziierter Nebenwirkungen beim Multiplen Myelom. Kai Neben Universitätsklinikum Heidelberg Medizinische Klinik V

Management Therapie-assoziierter Nebenwirkungen beim Multiplen Myelom. Kai Neben Universitätsklinikum Heidelberg Medizinische Klinik V Management Therapie-assoziierter Nebenwirkungen beim Multiplen Myelom Kai Neben Universitätsklinikum Heidelberg Medizinische Klinik V Therapie-assoziierte assoziierte Nebenwirkungen beim Multiplen Myelom

Mehr

MS Welt. wachsende möglichkeiten. Ich lebe mit MS nicht die MS mit mir! therapien heute und morgen LEBEN MIT MULTIPLER SKLEROSE 0800-7 32 43 44

MS Welt. wachsende möglichkeiten. Ich lebe mit MS nicht die MS mit mir! therapien heute und morgen LEBEN MIT MULTIPLER SKLEROSE 0800-7 32 43 44 MS Welt Ich lebe mit MS nicht die MS mit mir! April 2011 JAHRGANG 6 LEBEN MIT MULTIPLER SKLEROSE Das Patienten-Serviceprogramm RebiSTAR ist mein starker Partner. i n t e r v i e w Dr. med. Thorsten Rosenkranz

Mehr

Fallvorstellung Periphere Neurologie. Sven Richter Medizinisches Zentrum Heilbad St. Moritz Facharzt Neurologie FMH

Fallvorstellung Periphere Neurologie. Sven Richter Medizinisches Zentrum Heilbad St. Moritz Facharzt Neurologie FMH Fallvorstellung Periphere Neurologie Sven Richter Medizinisches Zentrum Heilbad St. Moritz Facharzt Neurologie FMH Fallvorstellung Periphere Neurologie I Mann, 18 Jahre Am Morgen des 11. Juni 2011 erwacht

Mehr

Pathogenese und Therapie der Gastritis

Pathogenese und Therapie der Gastritis Dr. med. Ronald Berndt Dr. med. Harald Schreiber und Partner Escherichstraße 6, 91522 Ansbach Tel: (09 81) 4 88 83-0 Fax: (09 81) 4 88 83-10 E-Mail: info@patho-ansbach.de Internet: http://www.patho-ansbach.de

Mehr

Ziele der Hepatitis C-Therapie

Ziele der Hepatitis C-Therapie Behandlung der Hepatitis C Zur Behandlung der Hepatitis C stehen heute neben pegyliertem Interferon alfa (PEG-INF) und Ribavirin auch Proteaseinhibitoren (direkt antiviral wirksame Substanzen) zur Verfügung.

Mehr

Multiple Sklerose. - MS-Komplexbehandlung oder Reha? - Was hilft jenseits von Medikamenten? Medikamentöse nicht medikamentöse Chancen

Multiple Sklerose. - MS-Komplexbehandlung oder Reha? - Was hilft jenseits von Medikamenten? Medikamentöse nicht medikamentöse Chancen Neurologische Klinik Sorpesee Multiple Sklerose Was hilft jenseits von Medikamenten? - MS-Komplexbehandlung oder Reha? - 14. Hamburger MS -Forum Albertinen-Haus, Hamburg-Schnelsen Samstag, 30. Mai 015

Mehr

Fallvorstellung. Pat. Frau S. M., geb. 1984

Fallvorstellung. Pat. Frau S. M., geb. 1984 Jahresauftaktgespräch Fallvorstellung Pat. Frau S. M., geb. 1984 1 Jan Sep 2012 keine Vorerkrankungen, keine Medikation, orale Kontrazeption st. Jahresbeginn Mai/Jun Aug/Sep Sep/Okt sehr schleichende Zunahme

Mehr

Multiple Sklerose Eine Krankheit mit vielen Gesichtern: Was kann verbessert werden? - Hinweise aus der Versorgungsforschung

Multiple Sklerose Eine Krankheit mit vielen Gesichtern: Was kann verbessert werden? - Hinweise aus der Versorgungsforschung Medizinkongress der BARMER GEK und des Zentrums für Sozialpolitik der Universität Bremen am 24. Juni 2014 Multiple Sklerose Eine Krankheit mit vielen Gesichtern: Was kann verbessert werden? - Hinweise

Mehr

Dr. med. Hartmut Bauer Chefarzt Neurologie

Dr. med. Hartmut Bauer Chefarzt Neurologie Dr. med. Hartmut Bauer Chefarzt Dr. med. Gaius Masset Ltd. Oberarzt Gottfried-Disse Straße 40 53879 Euskirchen hartmut.bauer@marien-hospital.com 02251-90-1118 23.Juni 2010 Informationen der Neurologischen

Mehr

Zentrum für Präventivmedizin München

Zentrum für Präventivmedizin München Zentrum für Präventivmedizin München Center for Preventive Medicine I n unserem CENTER FOR PREVENTIVE MEDICINE* bieten wir Ihnen einen individuellen Gesundheits- Check an. Unser Ziel ist es, durch Vorsorgeuntersuchungen

Mehr