FOCUS. Den tcbe.ch neu erfinden! Mit 10 Tipps zum richtigen Cloud Provider. KMU industrialisieren ihre IT. SIP Trunk. Jahresbericht tcbe.

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1 FOCUS Nr. 23 Juli 2012 Den tcbe.ch neu erfinden! Mit 10 Tipps zum richtigen Cloud Provider KMU industrialisieren ihre IT SIP Trunk Jahresbericht tcbe.ch

2 HOFER BSW Handy Proofed Die kostenlose Online-Plattform zur Terminbestimmung, Anmeldung und Vermarktung Ihrer Veranstaltung.

3 Editorial 3 Den tcbe.ch neu erfinden! Die Vision des tcbe.ch Der tcbe.ch ist ein Zusammenschluss von Unternehmen, Ausbildungsinstitutionen, Verbänden und Behörden mit dem Ziel, die Bedeutung des Themas und die Branche Telekommunikation und Informatik (ICT) in der Hauptstadtregion zu stärken. Der tcbe.ch fördert die nachhaltige und solide Entwicklung des Schwerpunktes ICT aus Sicht der Wirtschaft, der Wissenschaft, von Behörden und Mitarbeitenden. Er koordiniert seine Aktivitäten mit der Clusterpolitik des Kantons Bern und ist ein attraktiver und starker Partner in der ICT sowohl in der Region als auch in der Schweiz und im Ausland. Eine Vorwärtsstrategie für den tcbe.ch Der tcbe.ch hat den Anspruch, DIE Vernetzungsplattform im Bereich ICT in der Hauptstadtregion zu sein, seinen Mitgliedern einen maximalen Mitgliedernutzen zu bieten, die Aus- und Weiterbildung im Bereich ICT zu stärken, die Zusammenarbeit mit Ausbildungsinstitutionen, Behörden und Politik zu vertiefen und, wo geboten, Einfluss zu nehmen, die Kontakte mit anderen Clustern und Verbänden zu intensivieren, internationale Kontakte zugunsten seiner Mitglieder auszubauen, seinen Bekanntheitsgrad massgeblich zu verbessern. Der tcbe.ch verfolgt eine aktive Wachstumsstrategie, um die Anzahl Mitglieder von heute 200 in den nächsten fünf Jahren erheblich zu erhöhen. kommenden Wochen wird das Strategiepapier bei den Mitgliedern in Vernehmlassung gegeben und eine Mitgliederbefragung durchgeführt. Die Erkenntnisse daraus fliessen in die Konzepte ein. Anschliessend geht es um die Umsetzung der Strategie mit einem Zeithorizont von fünf Jahren. Die politische Diskussion um die Wirtschaftsstrategie 2025 des Kantons Bern bietet die erste Gelegenheit, Einfluss zu nehmen und die Interessen der Mitglieder einfliessen zu lassen. Join now! Der Vorstand hat sich zum Ziel gesetzt, seine Aktivitäten auf den Mitgliedernutzen zu fokussieren, in der Überzeugung, dass der tcbe.ch für jedes Mitglied echten Mehrwert generieren kann. Eine prosperierende Zukunft hat jeder Unternehmer selber in der Hand. Der tcbe.ch will eine wichtige Rolle als «Enabler» dieser unternehmerischen Zukunft spielen, im Interesse seiner Mitglieder und einer prosperierenden Volkswirtschaft im Kanton Bern. Ich ermuntere Sie, sich den Bemühungen des motivierten und kompetenten Vorstandes anzuschliessen, an unseren Anlässen teilzunehmen, sich in Arbeitsgruppen zu engagieren und ihre Anregungen einzubringen. Sie sind herzlich willkommen! Christoph Zimmerli, Präsident tcbe.ch Der Mitgliedernutzen im Fokus Der neue Vorstand hat im ersten Jahr seiner neuen Zusammensetzung einen Strategieprozess initialisiert; denn nach 15 Jahren solider Aufbauarbeit ist es richtig und wichtig, eine Standortbestimmung durchzuführen, Bewährtes zu übernehmen und mit Neuem zu ergänzen. Nach erfolgter Strategiedefinition sind derzeit mehrere Arbeitsgruppen an der Ausarbeitung von Konzepten zu Schwerpunktthemen. In den

4 4 TCBE.CH TCBE Jahresbericht 2011/2012 Der tcbe.ch ICT Cluster Bern, Switzerland blickt auf ein dynamisches, ereignisreiches und erfolgreiches Geschäftsjahr 2011/2012 zurück. Die Wirtschaftsbedingungen machten auch vor dem Cluster und unseren Mitgliedern nicht halt, und das Geschäftsklima hat sich für alle verschärft. Im vergangenen Geschäftsjahr standen die Themen Nachfolgeplanung, Internationalisierung und «Stärkung des lokalen Netzwerkes» im Vordergrund. Generationenwechsel im Vorstand An der GV im Mai 2011 wurden Urs Stalder, Daniel Iseli, Dr. Arno Schmidhauser und der Präsident, Dr. Rolf Portmann, nach grossem langjährigem Einsatz aus dem Vorstand des tcbe.ch verabschiedet. Die neue Crew mit Astrid Blechschmitt, Bärbel Selm, Diego Schmidlin und dem Unterzeichnenden hat sich gut in den Vorstand eingelebt. Der Vorstand startete im Herbst 2011 einen Strategieprozess, um die Ziele und die Ausrichtung des Clusters à fond zu überprüfen. In einem ersten Schritt wurden die Istsituation beleuchtet, anschliessend die strategischen Aussagen und Ziele in Workshops definiert. Die Mitglieder werden im laufenden Geschäftsjahr in den Strategieprozess miteinbezogen werden. tcbe.ch-traeff Der tcbe.ch-traeff, unser Networkinganlass, erwies sich auch im letzten Geschäftsjahr als erfolgreich. Zwischen 10 und 30 Mitglieder trafen sich jeweils zum Frühstück, zum Apéro oder zum Gettogether, welches bei folgenden Firmen stattfand: Credit Suisse, in4u, Multicheck AG. 8. tcbe.ch Cluster-Exkursion Die 8. Cluster-Exkursion des tcbe.ch führte eine Gruppe von zwölf Teilnehmern vom 6. bis 8./9. Oktober 2011 nach Budapest und Székesfehérvár zu unseren Partnern aus Ungarn. Am ersten Tag besuchten wir Firmen und Partner in Budapest und am zweiten Tag waren wir in einen Cluster- und Businessanlass in Székesfehérvár integriert. Am Nachmittag besuchten wir einige Institute der lokalen Universität und Fachhochschule. Am Freitagabend und Samstag kamen die kulinarischen Genüsse aus Ungarn zum Zug. Ein Ausflug an den Plattensee führte uns schliesslich in eine liebliche und für die meisten Teilnehmer noch unbekannte Gegend. Gründung Verein egov-schweiz Der Verein egov-schweiz wurde aufgrund der Vorarbeiten, die von einer vom tcbe.ch initiierten Arbeitsgruppe geleistet wurden, am 29. August 2011 gegründet. Der Verein bezweckt, unabhängig vom tcbe.ch das Thema egovernment in der Schweiz voranzutreiben. Der tcbe.ch ist eines der Gründungsmitglieder. Internationales Präsentationen Der tcbe.ch konnte sich dieses Jahr mehrmals im Ausland präsentieren oder wurde aktiv in Workshops integriert. Nachfolgend einige der Präsentationen: 9. Juni 2011, Mulhouse, Round Table, Retour d expériences sur les télécentres en Suisse; 13. August 2011, Clusterdialog 2011: Round Table zum Thema Cluster und Clusterpolitik; 29. November 2011, Auckland, TCI Global Conference, Workshop Clusters 101. AG AG Internationales von ICT Switzerland Die Arbeitsgrupe wurde Anfang 2011 gegründet; eine Pressemitteilung erschien in den einschlägigen Medien und im «focus». Ziel der AG ist es, zu untersuchen, wie der Export für ICT-Firmen gestärkt werden kann. Die AG setzt sich aus rund zehn Vertretern verschiedener ICT-Verbände und der OSEC zusammen. Der tcbe.ch ist Gründungsmitglied. Es fanden dieses Jahr vier Treffen statt. Der tcbe.ch arbeitet bei der Erhebung der Bedürfnisse von ICT-Firmen für den Export mit. Zurzeit wird geprüft, wie die Zusammenarbeit zwischen den ICT- Organisationen und der OSEC Exportförderorganisation optimiert werden kann. Internationale Programme Der tcbe.ch konnte das Dreijahresprogramm NRP-Internationalisierung erfolgreich abschliessen und hat die gesetzten Ziele erreicht. Im Dezember 2011 fand der Kick-off zum EU-Projekt «ELMO s Electromobility Solutions for Urban Regions and Cities» statt. Hier arbeiten sechs Regionen (Elsass, Stuttgart, Vorarlberg, Bern, Slowenien und Ungarn) im Bereich Regionalentwicklung mithilfe von Elektromobilität zusammen. Der tcbe.ch tritt als Projektleiter auf.

5 TCBE.ch 5 Arbeitsgruppen Arbeitsgruppe Hochschulen Die bisherige Arbeitsgruppe «Qualität» wurde umbenannt in Arbeitsgruppe «Hochschulen» und steht neu unter der Leitung von Bärbel Selm. Sie stellt die Schnittstelle zwischen der Berner Fachhochschule, dem ICTnet und dem Cluster sicher. Zusätzlich begleitet die Arbeitsgruppe die Aktivitäten der RFIDnet Bern GmbH. Die Arbeitsgruppe erarbeitete im letzten Geschäftsjahr eine Übersicht mit den Kompetenzen der BFH TI. Dies ermöglicht es Firmen und der WFB, einfacher die richtigen Ansprechpartner in der BFH zu identifizieren. Arbeitsgruppe Innovation Die Arbeitsgruppe Innovation unter der Leitung von Andreas Dürsteler befasste sich mit dem Thema Cloud Computing. Sie führte am 15. März 2012 einen höchst erfolgreichen Anlass zum aktuellen Thema «Cloud & Co. Cloud Computing» durch, dem rund 100 Teilnehmer beiwohnten. Arbeitsgruppe focus/kommunikation Die Arbeitsgruppe Kommunikation versandte im letzten Geschäftsjahr erstmals einen elektronischen focus. Der «focus» informierte in zwei Papierausgaben und einer elektronischen Ausgabe über die folgenden Themen: Service Management, Gesundheit und ICT (elektronisch) sowie «Herzlichen Dank», inkl. RFID. Die Redaktion verantwortet Jürg Eberhart. Ein besonderer Dank geht an die Inserenten des «focus». Arbeitsgruppe Energie und Nachhaltigkeit Die Arbeitsgruppe unter der Leitung von Martin Frieden erarbeitete das Positionspapier «Energie und Nachhaltigkeit in der IT». Mitgliederbestand Im vergangenen Geschäftsjahr 2011/2012 blieb der Mitgliederbestand mit 199 Mitgliedern konstant. Im Rahmen der Strategiediskussion ist der Vorstand bestrebt, die Mitgliederzahl mittelfristig massgeblich zu erhöhen. Herzlichen Dank Gerne bedanken wir uns bei unseren geschätzten Mitgliedern für ihre Treue und ihre Unterstützung. Ein besonderer Dank geht an jene Firmen, die uns durch ihre Anregungen, ihr Sponsoring oder die Einladungen an ihre eigenen Veranstaltungen unterstützt haben. Ein Dank geht an die Wirtschaftsförderung des Kantons Bern für die angenehme Zusammenarbeit. Mein besonderer Dank gilt dem Vorstand für die konstruktive und motivierende Zusammenarbeit, unserem erfahrenen Clustermanager Christoph Beer für die kompetente und proaktive Unterstützung und Jeanette Wengler, Administration, für die tadellose Organisation. Bern, im Mai 2012 tcbe.ch ICT Cluster Bern, Switzerland Dr. Christoph Zimmerli, Präsident

6 6 «Cloud» KMU industrialisieren ihre IT Unternehmen müssen sich stetig wandelnden Markterfordernissen und Kundenbedürfnissen anpassen. Dazu gehört auch, innovative Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln und möglichst schnell auf den Markt zu bringen. Agile IT-Leistungen sind dafür eine wichtige Voraussetzung. IT ist schon länger ein Enabler für innovative Geschäftsstrategien und soll Impulse für neue Geschäftsmodelle geben. Oft ist die IT jedoch immer noch zu starr und kann den steigenden Erwartungen und Anforderungen nicht immer genügen. Sie muss agil und flexibel werden, damit rasch neue Bereiche gegründet, innovative Services lanciert oder Projekte gestartet werden können. Die Möglichkeit, IT-Infrastruktur innert kurzer Zeit zu erhalten und an neue Bedürfnisse anzupassen, beschleunigt die Innovation und erlaubt dem Unternehmen, sich schneller und erfolgreicher im Markt zu bewegen. Cloudservices stellen ein neues Modell für die IT dar. In den letzten 20 Jahren hat die Industrialisierung in der IT hauptsächlich auf der Applikationsebene stattgefunden. Das Resultat sind industrie übergreifende Standardanwendungen wie ERP-Software oder integrierte Officeprodukte mit Textverarbeitung, Datenbank oder Kalkulation, aber auch breit genutzte Industrielösungen wie im Schweizer Bankensegment. Heute entwickeln Unternehmen kaum noch eigene Software, ausgenommen für spezielle Anforderungen in funktionalen Nischen. Sie setzen weitgehend auf Standardsoftware, die sie gegebenenfalls für den Einsatz im eigenen Unternehmen anpassen. Die Standardisierung der Software ist jedoch nur eine Seite der Medaille. Die andere ist die Betriebsinfrastruktur, auf der diese Software läuft. Hier sind viele Unternehmen noch längst nicht so weit, auf Standards zu setzen. Viele Unternehmen betreiben eigene Server und kommen so kaum in den Genuss von Skaleneffekten und von Innovationen z.b. in der Automatisierung und Sicherheit. Einstieg in die Cloud Services Unternehmen müssen das, was sie in ihren Fertigungsprozessen längst getan haben, nun auch im Betrieb der IT umsetzen. Industrialisierung ist das Stichwort. Heute nähen wir kaum noch unsere Kleider selber, sondern suchen uns etwas nach unseren Bedürfnissen aus das Angebot ist vielfältig und die Preise deutlich tiefer, als wenn wir es selbst bei gleicher Qualität schneidern würden. Cloud Services lösen in der IT eine ähnliche Industrialisierungswelle aus, wie sie schon in vielen anderen Industrien stattfand, sei dies in der Bekleidungsindustrie, dem Maschinenbau, der Automobilindustrie oder der Möbelfertigung. Diese neuen Services treffen in den meisten Unternehmen aber nicht auf eine grüne Wiese, sondern auf eine existierende Betriebslandschaft mit dedizierten und virtuellen Systemen und oft hochgradig individualisierten Designs und Implementierungen. Der Einstieg in Cloud Services ist daher eine Transformation, bei welcher beachtet werden muss, dass die technische Interoperabilität zwischen Legacy und neuen Plattformen kontinuierlich sichergestellt wird. Kernthema dieser Transformation ist eine Standardisierung und Normierung der IT, damit diese letztlich als Service bereitgestellt werden kann. In diesem Prozess sind praktische Erfahrungen des IT-Partners in der Migration und Konsolidierung von IT-Betriebslösungen von grossem Vorteil. Reine Cloud-Service-Anbieter fokussieren jedoch auf einen Massenbetrieb und haben wenig oder gar keine Erfahrung und Angebote in der Unterstützung der Kunden bei ihrem Wechsel auf ein Servicemodell. Die dafür notwendige Methodenkompetenz und die technischen Skills liegen heute vor allem bei den klassischen IT-Outsourcing-Anbietern. SaaS-Angebote eine attraktive Sourcing-Variante Neben den Cloudservices im Infrastrukturbereich spielen Software as a Service respektive ASP-Dienstleistungen (Application Service Provider) bereits eine wichtige Rolle. Insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen ist es attraktiv, Software nicht zu kaufen, sondern als Service zu beziehen. Der Einsatz von SaaS-Lösungen ist jedoch primär dann sinnvoll, wenn sie in sich geschlossen sind. Sobald sie aber mit Systemen oder Lösungen integriert werden müssen, welche inhouse noch selber betrieben werden, entsteht eine Komplexität, welche viele Vorteile von SaaS wieder aufhebt. Bei SaaS- oder ASP-Lösungen muss ebenfalls ein Augenmerk auf der Kontrolle über die Informationen liegen. Kunden einer SaaS-Lösung wissen oft nicht mehr, wo ihre Daten liegen und wer alles darauf zugreifen kann. Beispielsweise kann der SaaS-Anbieter zwar in der Schweiz oder Europa domiziliert sein, den Betrieb auch in der Schweiz machen, seinen Speicherplatz bezieht er jedoch aus Indien. Fakt ist, dass die Geschäftsinformationen dann in Indien gespeichert werden, dem indischen Recht unterliegen und durch einen indischen Systemadministrator eingesehen werden können. Standardisierung bedeutet nicht Gleichheit Wir alle beziehen heute in unserem Privatleben standardisierte Produkte und Services ab Stange. Standardisiert bedeutet jedoch meist nicht «gleich». Am besten zeigt sich dies in der Automobilbranche, wo der Interessent über Konfiguratoren sein ganz persönliches Auto zusammenstellen kann. Standard bedeutet in einer

7 «Cloud» 7 Standortbestimmungen während der Umsetzung helfen, auf dem richtigen Weg zu bleiben reifen Industrie, dass der Kunde kombinierbare Standardoptionen erhält, welche letztlich dazu führen, dass er zwar ein Standardprodukt bezieht, dieses aber soweit an seine Bedürfnisse anpassen konnte, dass es seine Bedürfnisse ausreichend gut erfüllt oder er es sogar als Individualanfertigung wahrnimmt. Die Fertigung im Hintergrund kann aber dank der Standardisierung aller Produktausprägungen hocheffizient und industriell erfolgen. Ein wichtiges Element der Industrialisierung ist auf Anbieterseite die Marktsegmentierung. In der vorindustriellen Zeit musste sich ein Anbieter kaum überlegen, für welches Segment er produzierte, er konnte ja alles und für jeden. In einer industrialisierten Welt muss sich der Anbieter entscheiden, welche Bedürfnisse er anspricht, da er seine Produktion auf die angebotenen Services und ihre Eigenschaften ausrichten muss. So entscheidet sich der Automobilhersteller, ob er einen sicheren Familienwagen oder einen sportlichen Zweisitzer anbietet und produziert. Cloud Computing ist im Kern die Industrialisierung des IT-Betriebes und führt wie dies in allen Industrien geschehen ist zu unterschiedlichen Angeboten für unterschiedliche Bedürfnisse. Diese lassen sich grob in die Dimensionen Standort, Serviceumfang, Sicherheit und Compliance und SLA (Service Level Agreement) einteilen. Standort globale Anbieter mit Services für Kunden, die ihre Daten nicht zwingend in der Schweiz halten wollen globale Anbieter mit Standort Schweiz, jedoch Betrieb aus dem Ausland Schweizer Anbieter, die ihren Kunden Swissness garantieren: Betrieb und Datenhaltung in der Schweiz Serviceumfang reine Infrastrukturservices für Kunden, die weiterhin mit eigenen IT-Spezialisten die Konfigurationsarbeit übernehmen wollen (z.b. für eigene Softwareentwicklung) und eigentlich nur den Hardwarebetrieb auslagern standardisierte Plattformservices einschliesslich gemanagter Middleware oder Datenbank-Managementsystemen für Kunden, die einfach ihre Applikation nutzen und sich nicht um die Technik darunter kümmern wollen Sicherheit und Compliance Services, welche «normale» Sicherheitsanforderungen erfüllen, die z.b. auch Privatpersonen an ihren Web-Hoster stellen würden Services, welche auch höheren Anforderungen an Datenschutz und Datensicherheit genügen, z.b. für Anwendungen mit Kunden- oder Mitarbeiterdaten Services, die sogar spezifische Anforderungen, z.b. von Banken, erfüllen SLA Services, bei welchen kein eigentlicher SLA besteht, sondern bei Nichtverfügbarkeit von Serviceelementen einfach keine Verrechnung erfolgt Services mit echten SLA, welche die Einhaltung der gewünschten Verfügbarkeit mit Pönalen garantieren, die den Anbieter zwingen, diese Verfügbarkeit aktiv sicherzustellen Cloud ist nicht unsicher, Anbieter entscheiden über Qualität und Sicherheit Diese wenigen Servicedimensionen zeigen, welche Vielfalt an Services entsteht, da ja jeder Anbieter seine eigene Auswahl trifft und dies technisch umsetzt. Das viel diskutierte Thema Sicherheit hat daher eigentlich nichts mit Cloud zu tun. Die Hardwarekomponenten sind weltweit dieselben, und auch bei den Architekturen gibt es wenig wirkliche Geheimnisse. Gleich wie der Autohersteller entscheidet aber auch der Cloud-Service-Anbieter darüber, wie sicher er seine Produkte machen will und wie viel er letztlich bereit ist, in die Sicherheit seiner Cloud-Angebote zu investieren. Ein erfahrener Begleiter schafft Sicherheit auf dem Weg Für die Kunden führt diese Angebotsvielfalt zu einer Verschiebung der Komplexität. Heute liegt diese im Betrieb einer eigenen individuellen IT, morgen liegt sie darin, aufgrund der eigenen Bedürfnisse den richtigen Partner mit den richtigen Services auszuwählen. Auch wenn die meisten angebotenen Verrechnungsmodelle sehr kurzfristig orientiert sind, sollte ein solcher Entscheid dennoch mittel- bis langfristig getroffen werden. Auch wenn die Welt des Cloud Computing den Wechsel von einem Provider zum anderen erleichtert, führt jeder Wechsel weiterhin zu Kosten und Instabilität. Fazit Ein eigener Betrieb von Infrastruktur erlaubt oft keine Differenzierung im Wettbewerb eines Unternehmens. Zudem wird es für Unternehmen zusehends schwieriger, neue Technologien in der IT zu beherrschen, in die hohe Innovation im Betrieb zu investieren und gleichzeitig die Erwartungen an Kostensenkungen und Agilität zu erfüllen. Ein eigener Betrieb bindet zunehmend personelle und finanzielle Ressourcen, die dann in Bereichen fehlen, die für den Markterfolg des Unternehmens wichtiger wären als ein eigener IT-Betrieb. Cloud Services als industriell bereitgestellte IT-Infrastruktur-Services schaffen nun eine echte Alternative für alle Unternehmen, insbesondere da deren Nutzung nicht mehr mit einem grossen Projekt verbunden ist. Die Herausforderung für Unternehmen ist in Zukunft nicht nur die Wahl und Beherrschung einer Technologie, sondern das richtige Sourcing und das Zusammenspiel verschiedener Modelle und Partner. Holger Herbst, Senior Business Consultant, Swisscom IT Services AG

8 8 «cloud» Mit 10 Tipps zum richtigen Provider für Ihre Cloud Trotz der Vorteile des Cloud Computing setzen noch längst nicht alle Unternehmen auf diese Technologie. Die Gründe für die Skepsis sind Datenschutz- und Sicherheitsbedenken sowie die Angst vor ungenügender Verfügbarkeit der Anwendungen und Daten. Strategisch angepackt, lassen sich die befürchteten Risiken des Cloud Computings aber genauso wirksam eindämmen wie bei anderen Rechenzentrumstechnologien. Neue Sourcing-Modelle erfordern angepasste Sicherheitsmassnahmen, die auf den Methoden der klassischen IT basieren. Privat versus öffentlich Schon in der von Anbieter zu Anbieter beziehungsweise Analyst zu Analyst unterschiedlichen Definition der Cloud liegen gravierende Missverständnisse: Meist enthält sie ein Verlagern der ICT-Ressourcen von lokalen Rechnern ins öffentliche, unsichere Internet. Aber muss das zwangsläufig so sein? Hier gilt es grundsätzlich, zwischen öffentlichen («public») Clouds à la Amazon und Google sowie dedizierten («private») Clouds für Unternehmen zu unterscheiden. Erstere eignen sich primär für private Nutzer, um zum Beispiel Mails überall zu empfangen und zu versenden oder um Dateien und Urlaubsfotos bequem auf Festplatten im Netz abzulegen. Sie kosten meist nichts, ihre Betreiber sind aber bei der Zusage von Qualitätsansprüchen sehr zurückhaltend. Bei einem Serverausfall müssen die Anwender eben länger warten. Geht ein Mailserver oder eine Festplatte kaputt, sind die Daten oftmals weg, wenn nicht Provider ständig Backups anlegen. Sicherheit und Servicevereinbarungen Fehlanzeige. Negatives Beispiel ist der -Schwund eines marktführenden Softwareunternehmens aus den USA. Die Lösung für Businesskunden liegt in der «privaten» Cloud, einer Kombination aus Wolke und eigener Anbindung an ein Rechenzentrum. Hier fliessen die Daten nicht über das öffentliche Internet, sondern über das getunnelte, also gesicherte Netz des Providers. Eine Sonderform zwischen Private und Public Cloud stellt die «hybride» Cloud dar. Hierbei bucht ein Unternehmen neben den ICT-Ressourcen aus der privaten Wolke bei Bedarf zusätzliche Leistungen übers öffentliche Netz hinzu. Diese Variante hat zudem einen ganz speziellen Reiz: Sie erleichtert den sicheren Datenaustausch zwischen privaten Wolken verschiedener Unternehmen. Alles sauber voneinander getrennt Trotz vieler Gemeinsamkeiten bei der ICT- Sicherheit stellt die virtuelle Wolke gegenüber dem klassischen Outsourcing einige besondere Anforderungen. Das betrifft zum Beispiel den Datenschutz: Da sich im Rechenzentrum mehrere Unternehmen Server teilen, die ihnen die jeweils benötigten Ressourcen zuweisen, muss sicher sein, dass niemand in die Daten des anderen einsehen kann. Hierzu kommt es auf eine saubere Trennung von Anwendungen und Daten der einzelnen Kunden an. Netztechnisch kommen sogenannte virtuelle lokale Netzwerke (VLAN) zum Einsatz, die bedarfsgerecht mit Verschlüsselungstechnologien kombiniert werden können. Zudem sind die Rechner grundsätzlich vom öffentlichen Internet komplett entkoppelt. Webanwendungen, zum Beispiel für Onlinerechnungen, laufen in gesonderten Servicebereichen. Das unterbindet Angriffe übers Web auf geschäftskritische Applikationen. Letztlich sind die Informationen auch auf der Storage-Ebene voneinander isoliert. Sie lassen sich ausserdem von der Technologie verschlüsselt und unveränderbar ablegen und sind damit revisionssicher archiviert. Identität hinter der Wolke Auch beim Kunden selbst dürfen nach dem «need-to-know»-prinzip nur berechtigte Mitarbeiter die Informationen einsehen, die sie für ihre Arbeit tatsächlich brauchen. Aus dem klassischen Outsourcing bekannte Verschlüsselungs- und Zugangsmechanismen unterstützen solch ein Rollen- und Rechtemanagement. Identity and Access Management Services stellen zum Beispiel sicher, dass sich der richtige Mitarbeiter am System anmeldet. Grosse Cloud-Provider besitzen sogar eigene Trust Centers, die Zertifikate zur Authentisierung an einem System herausgeben. Erst mit diesen digitalen Ausweisen erhalten berechtigte Nutzer oder Administratoren entsprechenden Zugang. So lassen sich insbesondere auch in Cloud-Beziehungen sichere abteilungs- und unternehmensübergreifende Netzwerke für die Zusammenarbeit einrichten. Monitoring und Frühwarnsysteme Damit Sicherheit zu einem integralen Bestandteil aller Geschäftsprozesse im Cloud Computing wird, gilt es, diese kontinuierlich auf sicherheitsrelevante Komponenten zu überprüfen und zu aktualisieren. In grossen Rechenzentren sorgen spezielle Module auf den Servern automatisiert dafür, dass die vorgegebenen Sicherheitseinstellungen sich nicht verän-

9 «cloud» 9 dern. Auch alle Firewalls, Virenscanner und Intrusion Detection and Prevention Systeme (IDS/IPS) befinden sich unter ständiger automatischer Überwachung. Frühwarnsysteme spüren auf der Basis von Data-Mining-Verfahren Schwachstellen auf, bevor sie sich gefährlich auswirken. Angreifer nehmen sich häufig viel Zeit, um über mehrere Stationen eine Lücke zu finden und einzudringen. Intelligente Analysesysteme (Security Information und Event Management SIEM) erkennen hierzu unter anderem anhand von Logfiles auffällige Muster und unterbinden solche Langzeitangriffe rechtzeitig. Auch nach bestimmten gesetzlichen Regulatorien lässt sich die IT-Infrastruktur im Rechenzentrum automatisiert überwachen. Neben dem Sicherheitspersonal im Security Operation Center (SOC) agiert bei marktführenden ICT-Providern ein Computer Emergency Response Team (CERT), damit Risiken wie auch beim klassischen Outsourcing auf ein Minimum reduziert werden. Das sollte ein ICT-Provider können Bei der Providerauswahl spielt die Vertrauenswürdigkeit eine wichtige Rolle: Für eine sichere Business Cloud muss ein geeigneter ICT-Dienstleister eine Reihe von Kriterien erfüllen. Dazu gehören unter anderem die folgenden Punkte: Der Provider besitzt langjährige Erfahrung im klassischen Outsourcing und mit dem dynamischen Bezug von ICT- Ressourcen übers Netz, verfügt über eigene Netze und nach internationalen Sicherheitsnormen zertifizierte Rechenzentren. Er bietet vom Rechenzentrum übers Netz bis zum Desktop des Anwenders klare Service- und Security-Vereinbarungen an. Er deckt die für die Branche des Kunden jeweils gültigen Compliance-Vorschriften international ab, auch in der Cloud. Er kann jederzeit verbindlich darüber Auskunft geben, wo die Daten des Kunden gespeichert sind. Er verschlüsselt Kundendaten im Rahmen des SLA bedarfsgerecht. Er sorgt dafür, dass nur autorisierte Nutzer sich in Systemressourcen einloggen können («Prinzip der minimalen Rechte»). Er weist international anerkannte Zertifikate vor, zum Beispiel DIN ISO für Sicherheit in der Informationsverarbeitung; sein Servicemanagement basiert auf ITIL (IT Infrastructure Library). Er hat geeignete Notfallkonzepte entwickelt und kann über eine «Twin-Core»- Strategie Hochverfügbarkeit gewährleisten. Der Provider verfügt über ein Security Operation Center (SOC) und nutzt moderne Analyseverfahren, um interne und externe Angriffe möglichst früh zu erkennen. Der Provider nutzt marktführende Lösungen, und die Architektur basiert auf einem grösstmöglichen Standardisierungsgrad. Fazit Der IT-Himmel ist durchgängig bewölkt, die Private-Cloud-Technologie ist bereit für den industriellen Einsatz. Cloud Computing ist jedoch kein Allheilmittel für alle «Krankheiten» und Herausforderungen der IT, bietet aber neue Sourcingoptionen mit Köpfchen an der richtigen Stelle und unter den passenden Rahmenbedingungen. Zukünftig werden offene Standards und internationale Datenschutzregularien für den Wachstumsmarkt Cloud Computing weiter an Bedeutung gewinnen. Bei entsprechendem Securitymanagement auf Providerseite braucht sich ein Anwender aber bereits heute keine Gedanken um den Schutz seiner Daten zu machen und kann sich auf sein Kerngeschäft konzentrieren. Arbeiten in virtualisierten Umgebungen ist genauso sicher oder unsi - cher wie alle anderen Formen des ICT- Outsourcings. Fabian Neuhaus, Analyst Research bei T-Systems Schweiz

10 10 «Cloud» SIP-Trunks: Tor zur Cloud-Telefonie Telefonieren über die Cloud ist flexibel und kosteneffizient somit eine attraktive Option für viele Unternehmen. Was aber, wenn die herkömmliche Telefonieanlage noch gut funktioniert und man diese gerne weiter nützen möchte? Sogenannte SIP- Trunks bieten Unternehmen die Möglichkeit, beide Technologien zu verknüpfen und die herkömmliche Telefonieanlage an das IP-Netz und damit die Cloud anzubinden. Unternehmen können so Schritt für Schritt in die IP-Telefonie hineinwachsen. Viele Unternehmen, die in den letzten Jahren in eine neue Telefonieanlage investiert haben, stehen vor einem Dilemma: Einerseits ist die aktuelle Infrastruktur noch intakt, andererseits könnten mit IP-Telefonie Kosten gespart und Flexibilität gewonnen werden Vorteile, die vor allem für kleine und mittlere Unternehmen bedeutend sind. KMU arbeiten oft in einem dynamischen Umfeld und müssen die Infrastruktur schnell und unkompliziert anpassen können. Wenn Mitarbeitende hinzu kommen oder zusätzliche Standorte aufgebaut werden, sollte die Telefoninfrastruktur die Entwicklung möglichst gut mitmachen. Aber: Klassische Telefoniesysteme sind langlebig, und viele Unternehmen scheuen die Investitionen, die nötig wären, um rasch zur IP-Telefonie zu wechseln. Die Möglichkeit, fliessend und schrittweise in die Cloud zu wechseln, ist deshalb für viele Unternehmen eine interessante Alternative. ISDN: Kanäle an Nummer gebunden Nehmen wir ein fiktives Beispiel: Die Thuner Druckerei Beyeler-Druck hatte bei ihrer Gründung zwei Mitarbeitende. Sie hatte deshalb einen konventionellen ISDN-Anschluss mit zwei Linien installieren lassen. Die Hauptnummer, die Beyeler-Druck den Kunden kommuniziert, kann damit von beiden Mitarbeitenden gleichzeitig bedient werden. Das Geschäft wuchs und konnte auf zehn Mitarbeitende aufgestockt werden. Deshalb wurde eine neue Telefonieanlage installiert. Die Druckerei verfügt seither über zwölf Rufnummern und vier zusätzliche Kanäle. Problematisch dabei ist, dass auf der Hauptrufnummer immer noch lediglich zwei Anrufe parallel geführt werden können, da diese nur über zwei Kanäle verfügt. Wenn also zwei Kunden gleichzeitig auf die Hauptnummer anrufen, ertönt bei einem dritten Anrufer das Besetztzeichen. Dies, obwohl Beyeler-Druck eigentlich über vier weitere Kanäle verfügt. Der Grund dafür: Die Kanäle bei einer konventionellen Telefonieanlage sind nicht frei verteilbar. SIP-Trunks: Anschluss an die IP-Telefonie Das Problem von Beyeler-Druck kann mit einem SIP-Trunk behoben werden. Der SIP- Trunk schliesst die herkömmliche Telefonieanlage über das LAN und DSL an das Internet an. Technisch passiert Folgendes: Die Telefonieanlage nützt das Session Initiation Protocol (daher der Name SIP), um das Gespräch in einzelnen Datenpaketen über das Internet zu übermitteln. Der Provider wandelt das SIP-Datenpaket dann via Gateway in die herkömmliche Voice- Welt um. Wichtig dabei ist, dass genügend Bandbreite vorhanden ist, um den Sprachund Datenverkehr simultan zu bewältigen. Provider mit einer sogenannten «Open Pipe» auf den DSL-Leitungen sind deshalb zu bevorzugen. Open Pipe bietet dem Nutzer das volle Spektrum an Bandbreite, das am jeweiligen Standort verfügbar ist. Zurück zu Beyeler-Druck: Der SIP-Trunk schliesst die Druckerei also mit kleinen Anpassungen der Infrastruktur an das IP- Netzwerk an. Damit kann das KMU die bereits getätigten Investitionen in die «alte» Telefonieanlage weiterhin nutzen, gewinnt aber trotzdem die Vorteile der IP- Telefonie hinzu. Da bei der IP-Telefonie die Anzahl Kanäle nicht an die Rufnummer gebunden sind, kann Beyeler-Druck nun zum Beispiel über die Hauptnummer dreioder mehrfach gleichzeitig telefonieren. Flexibilität auch bei mehreren Standorten Weiter kann Beyeler-Druck mit dem SIP- Trunk Kanäle auf- oder abbauen, ohne dass die Hausinstallation angepasst werden muss. Wir erinnern uns: Früher musste das KMU seine ursprüngliche Telefonieanlage physisch mit ISDN-Anschlüssen anpassen, um Kanäle dazuzugewinnen. Bei der IP-Telefonie ist die Flexibilität diesbezüglich grösser, und es sind keine komplizierten Installationen vor Ort nötig, um die Anlage aufzurüsten. Zudem können die Nummern zwischen den Kanälen beliebig verschoben werden. Dies ist beispielsweise dann praktisch, wenn mehrere Standorte angebunden werden. Herkömmliche Telefonieanlagen stossen generell schneller an ihre Grenzen, wenn sich die Bedürfnisse des Unternehmens ändern. Die IP-Telefonie ist diesbezüglich flexibler. Dies zeigt sich ein Jahr später auch bei Beyeler-Druck. Die Druckerei hat expandiert und in Interlaken eine zweite Filiale eröffnet. Eine zweite kleine Telefonanlage wurde installiert. Da die Filiale in Thun bereits mit einem SIP-Trunk an das Internet angebunden ist, können die vorhandenen Kanäle nun für beide Standorte geteilt werden und Beyeler- Druck kann die vorhandenen sechs Sprachkanäle auch in Interlaken nutzen. Bei der IP-Telefonie sind Kanäle und Nummern nie an den Standort gebunden und können deshalb unter den verschiedenen Niederlassungen flexibel eingesetzt werden. Die Unternehmen haben damit auch ein kleineres Investitionsrisiko: Sie müssen sich nicht vorher entscheiden, wie viele Kanäle sie für den neuen Standort hinzu kaufen möchten, sondern können erst einmal auf die Infrastruktur des ur-

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